
Das Lehrstück Venezuela – eine historische Einordnung.
Seit der Entführung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro aus Caracas durch die USA, plagt sich der Rest der Welt mit der Frage herum: Wer ist hier nun der Böse? Ein US-Präsident, der sich im Vorfeld nicht lange mit Legalitätsfragen aufgehalten hat? Oder ein autokratischer Machthaber und Vorsteher eines korrupten Regimes, das von der halben Welt nicht als rechtmäßig anerkannt wurde? Man müht sich, vor allem in Westeuropa, mit einer moralisch korrekten Einordnung ab, die es nicht geben kann. Gut und Böse sind eben nur bedingt Kriterien der Politik, denn Politik ist im Kern ein Kräftemessen von Macht und Gegenmacht – und selten kann man die Regeln dieses Spiels so deutlich studieren wie im Fall Maduro.
Donald Trump hat die Macht, Nicolas Maduro hat sie nicht mehr. Das ist vordergründig richtig. Doch was in Caracas tatsächlich abgeht, wer dort die Macht noch hat, wer sie künftig übernehmen könnte, und wohin das führt, ist von außen kaum zu beurteilen. Venezuela gehört seit Jahrzehnten zu den eher unzugänglichen Ländern Lateinamerikas. Visa, die Recherche ermöglichen, werden an Journalisten selten und willkürlich erteilt, im Land muss man mit ständiger Überwachung und Bedrohung rechnen, kritische Berichterstattung ist gefährlich. Kaum ein ideologisch unabhängiger Journalist hat in den letzten Jahren Zutritt zu den Machtzirkeln von Caracas erhalten.
Hilfe von innen?
Die Mitglieder der dort herrschenden Clique betrachten sich als Statthalter einer so genannten „bolivarischen Revolution“. Von ihren Kritikern wird der Clan spöttisch als Boli-Bourgeoisie bezeichnet. Boli-Bourgeois, so der Vorwurf, leben von Öl-Geld, fahren riesige SUV-Geländewagen, haben Konten in Miami und einen Lebensstil, der der Armut im Lande Hohn spricht. Und, so lautet zumindest der Vorwurf aus Washington, sie konsumieren große Mengen von Kokain ebenso gerne wie sie es vertreiben. Während etwa die mexikanische Narco-Mafia sich darauf beschränkt, mit Drogen reich zu werden, haben die Boli-Revolutionäre es auch darauf abgesehen, den Erzfeind im Norden zu destabilisieren. So jedenfalls sieht es Donald Trump.
Klar ist eigentlich nur, dass eine Operation, wie sie der US-Präsident angeordnet hat, nicht ohne Hilfe von innen möglich war. Wer komplexen Machtapparaten vorsteht wie Nicolás Maduro, macht sich Feinde, die an seiner Entfernung Interesse haben könnten. Und davon gibt es in Venezuela genug. Dummerweise ist auch die venezolanische Opposition nicht gerade ein Muster an Transparenz. Versuche, einzelne Vertreter von außen zu begünstigen, sind krachend gescheitert, wie etwa im Fall des unglücklichen „Interimspräsidenten“ Juan Guaidó, den man 2019 in Brüssel und Washington massiv unterstütze, um ihn eiskalt fallen zu lassen, als klar wurde, dass er es nicht schaffen würde, die faktische Macht in Caracas zu erringen.
Um Venezuela wenigstens ansatzweise zu verstehen, hilft der Blick in die Vergangenheit. Da hat sich in der Tat ein interessantes Lehrstück von Macht und Gegenmacht abgespielt, das Jahrzehnte gedauert hat und erst mit der Entführung Maduros zu Ende gegangen ist. Hauptakteur darin war der verstorbene venezolanische Präsident Hugo Chávez, der Erfinder der bolivarischen Revolution, Lehrmeister und Pate Maduros, der eine historisch günstige Konstellation meisterhaft ausnutzte, um ein paar tradierte geopolitische Machtstrukturen auf den Prüfstand zu stellen.
Chávez – vom Puschisten zum Politiker
Bis zu Chávez‘ Erscheinen war Venezuela ein ganz normaler korrupter Pfründestaat, geprägt vom typisch lateinamerikanischen Bipartidismo der Postkolonialzeit, das heißt von zwei ähnlich gearteten, in der Oligarchie verwurzelten Parteien, die sich an der Macht abwechselten. Eine kleine Elite wurde reich von dem, was auf den Bäumen wuchs oder der Erde entrissen wurde, während die Masse der Menschen in Armut verharrte. Extraktivismus nennt man dieses System, das wenige reich macht und viele in Armut hält, es ist die Regel in rohstoffreichen Schwellenländern.
Als Ende der 1980er-Jahre der Ölpreis verfiel, drohte Venezuela die Zahlungsunfähigkeit, die Armut explodierte. 1989 kam es in der Hauptstadt zu gewaltsamen Protesten, bekannt als Caracazo. Dreihundert Menschen starben, manche behaupten, es seien zweitausend gewesen; die Quellenlage war in Venezuela schon immer schwierig. Der Aufstand wurde niedergeschlagen, doch ausgerechnet im Offizierskorps gärte es. Das Ungewöhnliche dabei war, dass vor allem linkes Gedankengut in den Kasinos die Runde machte. 1992 wagte eine Gruppe von Offizieren den in Lateinamerika seltenen Fall eines linken Militärputsches, der scheiterte. Hugo Chávez, damals ein junger Fallschirmjäger, übernahm öffentlich die Verantwortung und ging ins Gefängnis. Der Widerstand hatte ein Gesicht erhalten.
Nebenan in der Karibik saß einer, der das alles mit wachen Augen verfolgte: Fidel Castro lud Chávez nach dessen Begnadigung nach Havanna ein. Es war der Beginn einer für Lateinamerika schicksalhaften Freundschaft. Kubas Staatschef brauchte nach dem Wegfall seiner sowjetischen Verbündeten einen neuen Treibstofflieferanten, der alte Fuchs in Havanna hofierte Chávez, dessen Potenzial er erkannte. Es soll damals ein legendäres Gespräch zwischen beiden gegeben haben, in dem Castro dem jungen Venezolaner riet: „Mach es nicht wie wir, mach keinen Umsturz, das passt nicht mehr in die Zeit; mach es demokratisch!“
Chávez hatte das Talent dazu: ein charismatischer Volksredner mit der für die damalige Zeit wichtigen Portion Machismo, mutig, clever, Testosteron verströmend und dabei sogar witzig: Unvergessen sein Auftritt vor der UN-Vollversammlung 2006, als er nach George W. Bush das Rednerpodest betrat, mit den Händen wedelte, sich bekreuzigte und stöhnte: „Puh, es riecht hier ja immer noch nach Schwefel.“
Postmarxistische Revolution
Doch bis dahin musste Hugo Chávez ein paar Wahlen gewinnen, was ihm mit einer gewissen Bravour gelang. Er mutierte vom Putschisten zum Parteiführer, prangerte nicht zu Unrecht den „Dauerverrat des Zweiparteiensystems“ an und pries sich selbst als die saubere Lösung. Als Chávez antrat, waren zwei Drittel der Venezolaner arm, und bei denen verfing der Diskurs. Chávez versprach ihnen eine Neuverteilung des Landes. Es war die Geburtsstunde dessen, was Chávez die „bolivarische Revolution“ nannte, die nicht nur soziale Gerechtigkeit, sondern auch den Traum Simón Bolívars von einer lateinamerikanischen Einheit wahr werden lassen sollte. Dass der Freiheitsheld des 19. Jahrhunderts nie Sozialismus, ja nicht einmal Demokratie im Sinne gehabt hatte, ließ Chávez kalt. Er setzte auf einen Namen, der überall südlich des Rio Grande vermittelbar sein sollte.
1998 gewann er die Wahl mit 56 Prozent der Stimmen, außer den Armen wählten ihn Intellektuelle, Studenten, Kleinunternehmer und Angehörige der Mittelschicht. Im Jahr darauf wurde mit ebenfalls breiter Mehrheit die neue Konstitution angenommen. Das Besondere an dieser Revolution: Der Präsident tastete die Grundlagen des kapitalistischen Systems vorerst nicht an, er besetzte nur die Führungsschicht in der Ölindustrie neu und sicherte dem Staat mehr Einfluss. Die bolivarische war eine postmarxistische Revolution, die Kapitalismus und Umverteilung vereinen sollte.
Bei der Durchsetzung seiner Ziele ging Chávez nicht zimperlich vor. Die Opposition warf ihm autoritäre Methoden vor, weil er Trupps aufstellte, die mit roten Baretten und aggressiven Parolen durch die Straßen zogen. 2002 wurde der ehemalige Putschist Chávez selbst Ziel eines Putsches, gesteuert von den Altparteien. Die New York Times bejubelte am 13. April 2002 etwas voreilig den Umsturz: „Mr. Chávez, ein gefährlicher Demagoge, trat ab, nachdem das Militär interveniert und die Macht einem geachteten Wirtschafsführer, Pedro Carmona, übertragen hatte.“ Die Marionette Carmona amtierte jedoch nur einen Tag.
Diese Fehleinschätzung aus dem Norden lieferte Chávez in den folgenden Jahren die Munition dafür, den USA vorzuwerfen, sie wollten ihn aus dem Amt entfernen. Die Entführung seines Nachfolgers Maduro zeigt nun, dass er mit seinen Befürchtungen wohl nicht ganz Unrecht hatte. Allerdings saß Chávez fest im Sattel. Der Putsch scheiterte, weil der Präsident – anders als von der New York Times gemunkelt – eben doch vollen Rückhalt beim Militär genoss. Die, die sich gegen ihn gestellt hatten, verfolgte er mit Härte, allen voran bürgerliche Presse und Sender. Chávez kreierte seinen eigenen Medienapparat, zunächst seine sonntägliche Fernsehpredigt unter dem Titel Aló Presidente und später den Sender Telesur, der eine Zeitlang tatsächlich recht erfolgreich ein Gegengewicht zu CNN bildete.
Öl-Geld für die Armenviertel
2004 raufte sich die zersplitterte Opposition zusammen und setzte ein Referendum durch, in dem die Amtsenthebung von Chávez gefordert wurde. Doch 59 Prozent stimmten für seinen Verbleib im Amt. Der nächste Sieg folgte bei der Präsidentenwahl 2006, bei der er sogar 62 Prozent erhielt. Internationale Beobachter hatten in dieser Zeit noch nichts weiter am Verlauf venezolanischer Wahlen auszusetzen.
Nun fühlte sich Chávez stark genug, seine „bolivarische Revolution“ mit aller Macht anzugehen. Er erhöhte das Tempo. Ob Stahl, Zement, Kacheln, Nudeln, Reis, Medizin, Immobilien, Telefone, Banken, Strom und natürlich Öl – vor dem Zugriff des Staates war keine Branche sicher. Die Opposition sprach von „Kubanisierung“. Allerdings hörte Venezuela nie auf, den US-Amerikanern Öl zu verkaufen, denn Chávez war auf die Einnahmen angewiesen.
Daraus finanzierte er Staatsumbau und soziale Verbesserungen. Erstmalig in der Geschichte des Landes kam Öl-Geld in den Armenvierteln an. Für Straßenhändler wurden Märkte eingerichtet, der soziale Wohnungsbau wurde verstärkt. Venezuela lieferte Öl an Kuba, Havanna zahlte mit Ärzten, erstmals entstand in den barrios eine Art Gesundheitssystem. Um in den Genuss der Wohltaten zu kommen, war jedoch ein bedingungsloses Bekenntnis zum Chavismus nötig. Wirklich in den Griff bekam Chávez die Armut nicht, das spiegelte sich etwa in der exorbitanten Kriminalitätsrate wider. Caracas ist heute eine der gefährlichsten Metropolen der Welt.
Schwer gestritten wurde über seinen Vorstoß, die Beschränkung aufzuheben, wonach der der Staatspräsident nur einmal wiedergewählt werden konnte. Chávez fürchtete, nicht genügend Zeit zu haben für einen Umbau des Staates. Doch das wurde selbst den Chavisten zu viel. Eine knappe Mehrheit stimmte am 3. Dezember 2007 gegen die Verfassungsänderung, der Präsident hatte seine erste große Abstimmung verloren. Chávez akzeptiert die Niederlage, löste das Problem aber auf seine Art. Im Februar 2009 ließ er erneut abstimmen – und gewann. Die Krankheit, nicht von der Macht lassen zu können, sollte Chávez später auf seine Verbündeten wie Evo Morales übertragen.
Der schwerwiegendste Vorwurf gegen Chávez lautete, unter seinem Regime hätten sich Korruption und Vetternwirtschaft ausgebreitet wie nie zuvor. Nutznießer, Schnorrer und dubiose Geschäftsleute machen im Labyrinth des „bolivarischen“ Lenkungssystems und der Staatsbürokratie gute Geschäfte. Das Pfründesystem sicherte dem Regenten die Unterstützung der Hofschranzen.
Der Übermut des Chavismus
Außenpolitisch setzt Chávez auf den Export seines Modells. 2007 wurde in Caracas die „Bank des Südens“ als Gegengewicht zum IWF gegründet. Auf Reisen durch die Nachbarstaaten versprach Chávez, die Energieprobleme Lateinamerikas für die nächsten hundert Jahre zu lösen. Profitieren sollten allerdings nur Länder, die Chávez nahestanden. In deren Politik mischte er sich ohne Skrupel ein. In Nicaragua beförderte er mit Öl-Lieferungen den Wahlsieg des Altrevolutionärs Daniel Ortega. Mit Argentiniens Präsidenten Néstor Kirchner unterzeichnete Chávez 2006 einen Pakt und übernahm einen Teil von Argentiniens Altschulden. Chávez’ Initiative zur Schaffung eines Wirtschaftsraums namens Alba (Morgenröte) schlossen sich Kuba, Nicaragua, Ecuador und Bolivien an. Der Bolivarismus als System eroberte Bolivien unter Evo Morales.
Auch im Kulturleben fand der Chavismus Anhänger. Der US-Filmemacher Oliver Stone pilgerte in den Miraflores-Regierungspalast. Jean Ziegler fand Chávez bemerkenswert. Der britische Essayist Tariq Ali verklärte den Venezolaner in seinem Buch „Piraten der Karibik“ als Kontrast zu den „neuen Protektoraten auf dem Balkan und am Hindukusch“, den „Hariris, Chalabis, Karsais und Allawis“. Die spanischen Nachwuchssozialisten Juan Carlos Monedero und Pablo Iglesias lernten in Venezuela die Grundzüge des Bolivarismus. Der spätere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ließ sich vom lateinamerikanischen Linkspopulismus inspirieren. Die Russen schauten vorbei und stellten Waffenlieferungen in Aussicht. Tatsächlich schien in Lateinamerika in den Nullerjahren eine Art Gegenmacht zur US-Hegemonie heranzuwachsen.
Chávez wurde übermütig, seine Gegner bekamen seinen Spott zu spüren: Kolumbiens rechtsgerichteten Präsidenten Álvaro Uribe hieß er einen „traurigen Knecht des Imperiums“, den konservativen Präsidenten Mexikos, Vicente Fox, einen „Schoßhund der USA“. George W. Bush verglich er nicht nur mit dem Teufel, sondern nannte ihn auch einen Kriegstreiber, Imperialisten, Attentäter und Alkoholiker. Spanier beschimpfte er als Kolonialisten und Völkermörder.
Dass man ihm das alles durchgehen ließ, mag mit der für Chávez günstigen Weltlage zu tun gehabt haben. In den 1990er-Jahren begannen die USA, ihren einstigen „Hinterhof“ Lateinamerika zu vernachlässigen. Clinton plagten andere Sorgen; George W. Bush hatte mit dem „Krieg den Terror“ im Nahen Osten zu tun; Barack Obama interessierte sich schlicht nicht für die Nachbarn im Süden. So konnte das neue Selbstbewusstsein der geopolitischen Latino-Underdogs im Windschatten der internationalen Konjunktur wachsen.
Venezuela selbst hat der Chavismus tief gespalten. Wer sich gegen Chávez entschied, suchte oft das Heil in der Flucht, in Miami, Madrid und Panama gründeten sich große Kolonien von Exilanten. Vor allem Angehörige des Bürgertums und der Intelligenz emigrierten; der gewaltige Braindrain setzt dem Land bis heute zu, zumal der Chavismus sich als unfähig erwiesen hat, die Bildung zu verbessern.
Ein schwacher Nachfolger
In Spanien stellten Venezolaner bald das größte Kontingent an Geflüchteten. Unterhielt man sich dort mit ihnen, schilderten viele, wie sehr ihnen die Polarisierung ihres Heimatlandes zusetzte. Für oder gegen Hugo Chávez – die Antwort auf diese Frage könne Leben in Venezuela verändern. Sobald die Rede auf den Präsidenten komme, verfielen Venezolaner in eine Art abwartender Lauerstellung, bis die Position des Gegenübers geklärt sei. Die Spannungen zerrissen Freundschaften und Familien. Beruflicher Aufstieg sei praktisch nur möglich, wenn man sich rückhaltlos zum System bekenne, Qualifikation zähle nicht.
Da Emigranten oft die einzige Möglichkeit waren, an Informationen über Venezuela zu kommen, spiegelte sich deren Einschätzung auch in den Berichten der europäischen Presse wider, dort galt Chávez schlicht als linker Spinner.
Dass die Wahrheit, wie so oft, in der Mitte liegen könnte, las man nur bei wenigen, so etwa bei dem altersweisen uruguayischen Schriftsteller Eduardo Galeano, Autor des Standardwerkes „Die offenen Adern Lateinamerikas“, der in einem Interview mit El País von einer ungerechtfertigten „Dämonisierung von Chávez“ sprach. Die Engel seien nicht immer Engel, aber die „Teufel auch nicht immer Teufel“.
Letztlich blieb Chávez eine schlüssige Erklärung dessen, was sein „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ eigentlich sein sollte, jedoch schuldig. Seine Schwäche war, dass seine Person ihm selbst wichtiger erschien als sein Projekt. Als Chávez 2013 an Krebs starb, starb auch seine Vision. Sein designierter Nachfolger Nicolás Maduro war zwar sein getreuer Vasall gewesen, doch fehlte es ihm am politischen Talent und letztlich wohl auch an der Intelligenz seines Vorgängers. Maduro perpetuierte die schlechten Eigenschaften des Chavismus: Vetternwirtschaft, Korruption, Ineffizienz, ein operettenhaft wirkender Militärapparat, chaotische Verwaltung und den unbedingten Willen zur Macht. Den Wahlergebnissen traute in der Ära Maduro kaum noch jemand. Venezuela erlebte Massenproteste und weitere Auswanderungswellen, an denen längst nicht mehr nur Intellektuelle und Unternehmer teilnahmen.
Im April 2023 nahm der vorher international gefeierte Oppositionspolitiker Juan Guaidó zu Fuß den Weg über die Grenze nach Kolumbien und schlug sich bis Bogotá durch. Seitdem lebt er angeblich mit Touristenvisum in Miami, was im Lichte der jüngeren Ereignisse durchaus nicht mal der schlechteste Ausgang für eine venezolanische Politkarriere ist.
Der Autor war von 2006 bis 2021 in der außenpolitischen Redaktion einer großen deutschen Tageszeitung für Lateinamerika und Spanien zuständig. 2011 erschien im Westend-Verlag sein Buch „Das Ende der Einsamkeit. Was die Welt von Lateinamerika lernen kann“.
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Wenn ich es richtig sehe, gibt es keine Alternative zum herrschenden System. Egal ob Jugoslawien, Vietnam, Russland, China, Libyen, Syrien, Iran, Venezuela, Nicaragua, Kuba… Alles keine Alternativen. Und wenn es auch nur den Anschein hat, es gäbe doch eine, siehe Chile, dann wird sie gnadenlos niederkartätscht. Doch das herrschende System wird zwar immer siegen, kein Problem bei den militärischen Möglichkeiten. Doch das hat auch Rom. Bis es dann innerhalb nicht Mal eines Jahrhunderts von der Weltmacht zum Nichts mutierte. Und in neuester Zeit nenne ich da Großbritannien und Frankreich. Was aber kommt nach dem Untergang dieses Systems? Das absolute Chaos?
Gucken sie mal wieder „Mad Max“ (Fury Road).
In diese Richtung geht das.
Also in Richtung im Kreis herum fahren und wieder an den Ausgangspunkt kommen?
Solange alle auf ihr Smartphone gaffen und glauben, dass die Leute, für die sie in der Wahlkabine ein Kreuz gemacht haben, schon das Richtige für sie machen werden, wird es wohl wie in 1984 oder Brave New World werden.
Alternativen, wie in Spanien 1936, Ukraine in den 20ern, Kronstadt, München nach Weltkrieg wenigstens angedeutet, könnten vielleicht einen Hinweis liefern. Aber Hoffnung habe ich keine.
Danke!
Stimme dir in allem zu.
Ziemlich lange haben die Schweizer ihr Land mitregiert. Das wird aber leider immer weiter von deren Regierung und Elite unterminiert. Die Regierung bewegt sich zu schnell als das sich die Stimmbürger dagegen wehren könnten mit mit einer Volksabstimmung. Dann natürlich das übliche Parteiengezänkstheater um das Volk zu spalten, was auch nicht hilft das Schweizer Volk zu einen. Wenn Schweden und Finnland schon in dir NATO getrieben wurden frage ich mich wann die Schweiz und Österreich folgen werden.
@Gunther
Klingt nach enttäuschten Westlinken? Viele, vor allen Westlinke, haben ihre Träume und Hoffnungen auf die linken Regierungen, vor allen einst Nicaragua, projeziert. Das war eine Flucht in eine Traumwelt, die es so nicht gab. Für mich ist die entscheidende Frage ob ein System in der Lage ist bescheidenen, aber wachsenden Wohlstand für sein Volk zu erzeugen und die gröbste Armut zu beseitigen. Da komme ich auf China, das westlinke Träumer nicht mögen. Seit den Deng-Reformen hat China die gröbste Armut beseitigt. Innerhalb von nur 30 Jahren entstand ein modernes China, das viele Länder des Südens bewundern. Westlinke sehen aber dort ihren schönen weltlichen Glauben, verletzt. Ich bin da ganz bei Deng, egal ob die Katze schwarz oder weiß ist, Hauptsache sie fängt Mäuse, egal ob sich das Land kapitalistisch oder sozialistisch schimpft, Hauptsache den Leuten geht es besser. Das soll nicht heißen das China ein Modell für andere wäre, aber es wächst langsam eine Gegenmacht zur USA heran.
Für Lateinamerika, vor allen für Kuba, auch für mein untergegangenes Land hätte ich mir marktwirtschaftliche Reformen gewünscht, was Hauptsächlich die Sowjetunion verhinderte. Auf die hat China nicht gehört und mit den US gedealt.
Mein Fazit: Moral, ist nett, macht aber nicht satt
Auch das hier hat weltfremde Illusionen (ostdeutsche).
Marktwirtschaftliche Reformen habem zwar (zeitlich begrentzte) Effekte, können jedoch den gesellschaftlichen Anforderungen keine langfristige Lösung bieten. Solange die marktwirtschaftliche Produktionsweise und damit der Wert die Entwicklung der Gesellschaft bestimmt, wird immer der Profit das Hauptziel der Produktion wie der ganzen Gesellschaft bleiben. Es sind zwar wie in China löbliche Maßnahmen zur Hebung des sozialen Wohlstandes möglich, aber es kommt dann unvermeidlich die Zeit, wo der Wert seinen Tribut fordert und erhalten muß, damit nicht das ganze, recht künstliche politische System zusammenbricht, wenn sich die Profitsicherung nur noch mit Abbau sozialer Einrichtungen durchführen läßt.
Erleben wir diesen Trend nicht gerade selbst?
Warten wir es ab. Die chinesische KP hat sich – anders als KPdSU und SED – mehrfach neu erfunden und aus dem maoistischen China, das die nationale Unabhängigkeit errang, ein modernes China mit entwickelten Produktivkräften und bescheidenen Wohlstand aufgebaut. Solch einer erfahrenen und erfolgreichen Partei traue ich zu die Probleme der Zukunft zu lösen. Das traue ich Linken im globalen Westen nicht zu!
Alle, die in China sehr kräftig über die KP geschimpft haben – vor allen wegen Corona – haben immer betont die KP habe in der Geschichte Chinas unglaublich viel geleistet. Daran wird man sie messen.
Ich meinte objektive Lage der Produktionsweise. Der politische, subjektive Wille ist sekundär, da davon dirigiert.
Unter Beibehaltung der Warenwirtschaft, wonach es in China aussieht, kann es keine andere Entwicklung als eine kapitalistische geben. Da sind unüberwindliche Grenzen.
Angenommen, im Konflikt mit den USA ist die miltärische Gefahr vorüber, die USA haben nicht mehr die notwendige Kraft. Erst dann ist wohl ein Übergang zu einer bedürfnisbestimmten Produktiosweise möglich. (Dabei bleibt mir die Warnung von Hobsbawm gegenwärtig, die USA werden in diesem Fall ihr letztes Potential, ihr Militär, zum Showdown einsetzen, es flösse noch viel, sehr viel Blut. Das nebenbei.)
Die KP beschlösse den Übergang zur anderen Produktionsweise. Was würden die chinesischen riesigen, international aufgestellten Finanzmächte dann tun? Nicken und sich fügen, sich auflösen, ihre ökonomische Macht abgeben oder die politische erobern wollen? Wer hätte die besseren Karten?
Wie soll dann die Revolution zur neuen PW vonstatten gehen? Eine neue Kulturrevolution? Kann auf dem dann eine wirklich demokratische Gesellschaft sich entwickeln, nach dem Terror?
Ich bin da eher skeptisch, das kann nicht funktionieren. Um mich auf Engels zu beziehen, kann aus einer „despotischen asiatischen PW“ (ohne Proletariat) ein Sozialismus entspringen?
Pol Pot läßt grüßen.
Ihre Fragen zur KPCh sind alle berechtigt. Bisher ist es so, daß die Partei ihre Kapitalisten am der langen Leine laufen lässt, aber wenn einer aufmüpfig wird, ziehen sie an der Leine. Dann verschwinden auch mal Milliardäre und kommen geläutert wieder. Vermutlich von der Umerziehung. Es wird sich zeigen müssen ob die KPCh die Kontrolle über ihren staatskontrollierten Kapitalismus behalten kann. Die Machtmittel mit Armee, Polizei und Diensten hat sie ja. Genauso regiert die Partei bis in jedes Dorfrathaus hinein. Viele der Manager sind auch Parteimitglieder. Ist eine Frage der Durchsetzungsfähigkeit. Und ja, kann die KPCh verhindern so sehr in die kapitalistischen „alternativlosen Sachzwänge“ verwickelt zu werden? Bisher hat sie immer durchgegriffen.
Das ist kein „Machthaber“, das ist ein „Präsident“.
Bitte nicht immer das Wording der NATO übernehme, ja?
Genau nach diesem Einführungssatz habe ich das Lesen eingestellt. Wie von Wahlbeobachtern immer wieder versichert wird sind die Wahlautomaten bei Wahlen in Venezuela nahezu fälschungssicher.
Maduro ist also gewählter Präsident eines souveränen Landes und nicht „Machthaber“.
Dieses nachplappern dieses westlichen Verbrecher- Jargons ist zum Kot…
https://amerika21.de/dokument/136886/wahlsystem-venezuela-cne
Was erwartest Du von einem Ex-Redakteur der Süddeutschen? Dass er seine Brille wechselt? Undenkbar…
Regierung/Präsident ist einer, der sich an die „westliche regelbasierte Ordnung“ hält.
Regime/Machthaber sind all die anderen, die das eben nicht tun …!
Wenn ich solche Artikel lesen möchte, dann gehe ich zur SZ, FAZ, WELT oder wie sie alle heissen. Hier sollten andere Beiträge stehen, einer der Gründe, weshalb ich von TELEPOLIS zu OVERTON wechselte.
+++++++
Den Satz streichen und den Text überarbeiten:
Gleich am Anfang das übliche Virtue Signaling und irreführende Narrative (Lügen ist das richtige Wort). Das wird später dann zwar im Text teils widerlegt, aber das hilft ja nichts mehr.
In Venezuela gab es über 20 Wahlen seit Chavez die erste Wahl gewonnen hatte, nach einem gescheiterten Putschversuch, und 4 Putschversuche gegen die Chavisten von US-gesteuerten Organisationen, wo natürlich auch z.B. der deutsche Botschafter mitmachte. Die Opposition wie Machado oder Guaido sind ein absoluter Witz und nicht umsonst diskreditiert, residieren in Miami wie die „Opposition“ zu Kuba. Ich erinnere mich auch noch, dass das Jimmy-Carter-Center als Wahlbeobachter eingeladen waren bei einer der früheren Wahlen.
Venezuela: What Just Happened? With Vijay Prashad, Andreína Chávez and José Luis Granados Ceja
https://www.youtube.com/watch?v=Z-vMzo0TTQE
Nikolas Maduro war Busfahrer, dann Vorsitzender der Busfahrer-Gewerkschaft und wurde dann als Nachfolger von dem an Krebs sterbenden Chavez ernannt. Die Opposition boykottierte Wahlen oft, weil sie von vorne herein merkten, dass sie die verlieren würden. Seine Frau wurde wahrscheinlich deshalb mit entführt, weil sie sonst für Maduro in den Medien prominent sprechen könnte, und das Trump-Regime das verhindern wollte. Dabei wurde sie wohl auch noch verletzt.
Es ist mehr als offensichtlich, dass er kein Drogendealer ist wie z.B. der von Trump kürzlich begnadigte Ex-Diktator von Honduras, der durch einen US-Coup an die Macht kam.
https://de.wikipedia.org/wiki/Juan_Orlando_Hern%C3%A1ndez
oder in Syrien wird von der deutschen und der US-Regierung ein Machthaber unterstützt, der vorher der Anführer von HTS (Al Qaida) war und auf den 10 Millionen Dollar Bounty ausgesetzt waren. Der kam nicht an die Macht durch demokratische Wahlen und es gab bei seiner Machtübernahme viele Massaker an Alawiten und Orthodoxen Christen.
pps: Ich schaue mir das noch eine Weile an und wenn es nicht besser wird mit der redaktionellen Auswahl, werde ich in Zukunft nicht mehr meine Zeit in diesem Forum verschwenden als Leser und Kommentator, der sich an einem ehrlichen Austausch erfreut. Ich habe auch schon tausend Mal erwähnt wie man es besser machen kann, wie z.B. The Grayzone, nämlich indem man Betroffenen selbst eine Stimme gibt statt über sie Lügen zu verbreiten.
Der „anerkannte Übergangspräsident“ Guaido hätte, um einen rechtmäßigen Machtwechsel zu organisieren, innerhalb eines Monats Neuwahlen organisieren müssen. Das tat er nicht. Warum… nun, er hätte sie krachend verloren!
Man nennt das wohl auch das „Nawalny-Syndrom“….
Immerhin ist Gaido so schlau nicht nach Venezuela zurückzukehren.
na ich bin ja mal noch gespannt, ob der Rest meiner Edits durchkommt, z.B. das wo ich den Autor als Mini-Kornelius bezeichne, denn das ist er.
Ich habe auch nicht den dümmlichen Text vergessen über das Wandern, wo er sich hier einschleimen wollte.
Das würde ich sehr bedauern, werter Garry, wenn Sie hier nicht mehr dabei wären!
Scherz am Rande: „ ein autokratischer Machthaber und Vorsteher eines korrupten Regimes, das von der halben Welt nicht als rechtmäßig anerkannt wurde“ würde auf Trump genauso passen, denn laut seinen Gegnern ist der auch nur an der Macht, weil Putin die Wahl gefälscht hat. Und von einer Analphabeten-Quote von 0% und einer guten medizinischen Versorgung kann sich Exxon nichts kaufen …
….derweil „sorgen“ sich unsere Mach…. äääähm… Politiker um den „die Unabhängigkeit des Staates Taiwan“, den sie – im Gegensatz zu Venezuela, tatsächlich selber nicht anerkennen. Und zwar praktisch alle!
Das ist wirklich zum Brüllen komisch!
Welcher Staat Taiwan? Das ist China. Genauso wie das Festland nach offizieller Ein-China-Politik. Mann mann mann. Erstmal den wissenschaftlichen Dienst fragen bevor man sowas raushaut. Aber auf die eigene Rechercheure hört man wohl nicht mehr in Berlin.
@Garry, Elberadler,
Das der Autor West-Wording kritiklos übernimmt, ist mir auch unangenehm aufgefallen. Da aber viele gar nicht wissen was sich in Venezuela abgespielt hat, sehe ich den Artikel als eine Information, die man gegen den Strich lesen muß.
Der Autor ist wohl ein enttäuschender, vielleicht gescheiteter Wessi, der mit sich selbst beschäftigt ist und seine Rolle genießt Bücher zu schreiben, Therapiestunden anzubieten und mit seinen Artikel seine Bücher zu bewerben. Das ist legitim, aber nicht mein Ding.
Fazit: seine Bücher werde ich nicht lesen und selbst wenn ich bei München wohne würde, würde ich sein Therapiehaus nicht besuchen. Probleme bespricht man vertrauensvoll und völlig kostenlos mit der besten Freundin. Damit sind wir in der DDR ganz gut gefahren.
Ja gut, da war ich vielleicht unberechtigt harsch, was seine Arbeit mit Therapie betrifft. Sein Artikel hier wimmelt leider von Fehlinformationen über Venezuela und rechtfertigt letztlich die Politik der deutschen Regierung, die natürlich nur das nachplappert, wie ein kleiner Papagei, was Onkel Sam vorgibt.
Das hat auch nichts mit Wessi oder Ossi zu tun, wenn man die Propagandalügen der USA nachplappert.
Ich finde es gut, wenn du hart widersprochen hast. Du hast nämlich recht. Ich finde es ganz gut wenn hier den zunehmend rechten Schreiberlingen in verschiedenen Tonlagen widersprochen wird.
Ich wollte durch die Blume nur sagen, ich nehme den Autor nicht ernst und habe versucht höflich meine Gründe darzulegen. Das wird nichts nutzen, sollte aber mal gesagt werden. Ansonsten, wenn niemand widerspricht ändert sich nichts.
@Naomi
Wie beschrieben, sehe den genauso Artikel genau so. Er beinhaltet eine Menge Information. Das West-Wording ist wie „selbstverständlich“ eingeflossen. Das muss zur „Abwendung einer aktuellen Gefahr“ in unserer mediengelenkten Demokratie so sein😉
Die „bolivarische Revolution“ war vor allem ein Abwehrkampf gegen den US-Imperialismus mit seiner Ausbeutung nationaler Ressourcen. Diese Tatsache nimmt der Autor nicht als positives Zeichen wahr, sondern bedient sich der üblichen imperialistischen Wortwahl und Charakterisierung Venezuelas. Er meint die „Wahrheit“ liege in der Mitte – zwischen Imperialismus und dem Abwehrkampf dagegen, dem Kampf um nationale Souveränität.
Die Erfahrung zeigt jedoch, lässt man sich auf die Mitte ein, dann hat man schon verloren, denn dann übernehmen alsbald Kapital-kräftige Akteure die Herrschaft und mit ihnen der Imperialismus. In der westlichen Welt gilt: Geld regiert die Welt. Und davon hat man halt in den USA am meisten.
Darüber wie die westliche Wertegemeinschaft aktuell mit den von den hegemonialen Demokratien installierten und gefeierten nützlichen Idioten, den Guaidós und Machados und wie diese Witzfiguren der Weltgeschichte heißen – zur Erinnerung: Am 31. Januar 2019 beschloss das Europäische Parlament mit 439 zu 104 Stimmen bei 88 Enthaltungen, Guaidó als Interimspräsident anzuerkennen. Am 4. Februar 2019 erkannten ihn acht EU-Staaten (Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweden, Spanien, Tschechien und das Vereinigte Königreich) als Präsidenten an -, über diesen sehr aufschlussreichen Aspekt von „Macht und Gegenmacht in der Karibik“ also, will der höfliche Autor lieber nichts sagen, wenn er über die Defizite eines Maduro doziert. Ein typischer Vertreter des deutschen Qualitätsjournalismus (nicht von ungefähr hier: Süddeutsche) in seiner übelriechendsten Ausprägung!
Wie ist das eigentlich, wurde Guaidó inzwischen schon mal von der EU abgesetzt oder besteht seine Präsidentschaft fort?
Und wie ist es mit der ihm zugebilligten Verfügungsmacht über die venezolanischen Goldreserven – hat er die schon während seiner Regentschaft für seine Regierungsgeschäfte mobilisiert?
Vom Verschwindenlassen, Desaparición Forzada, Forced Disappearance
https://de.wikipedia.org/wiki/Raoul_Wallenberg
https://de.wikipedia.org/wiki/Patrice_Lumumba
Zur Geschichte gehört aber auch, dass Venezuela in den 1950er Jahren eines der reichsten Ländern der Welt war und heute bei ordnungsgemäßer Verwaltung ein Pro-Kopf-Einkommen wie Saudi Arabien haben müsste.
Ach ja. Gab es in den 50er Jahren so viele venezolanische Milliardäre? Und was verstehst du bei einem „Extraktivismus“ unter ordnungsgemäßer Verwaltung?
Extraktivismus von Eliten ist so eine Art Kolonialismus ohne Kolonialbürokratie, bei der die Eliten alles rausholen, was geht und ins Imperium oder in die Heimatländer verschieben. Dies war gewiß schon in der 1950er Jahren und vorher so.
In den 1950ern war Venezuela eine Militärdiktatur
https://de.wikipedia.org/wiki/Marcos_P%C3%A9rez_Jim%C3%A9nez
Wer wurde so reich?
nur mal als erste Anlaufstelle:
Das ist die gesäuberte Mainstream-Version in der Wiki.
auch interessant:
Lansky war ein Vorgänger von Epstein.
Das ist mir schon früher aufgefallen, wenn man über lateinamerikanische Länder diskutiert, kommen so überspezifische Dementi, z.B. auch damals bei dem Lawfare Coup gegen Dilma Russeff bei Telepolis, wo Michael Temer gelobt wurde, obwohl es von dem sogar Tonbandaufnahmen der brasilianischen Polizei gibt, wo man ihm bei der Korruption und kriminellen Geschäften zuhören kann. Aber das scherte den Schreiberling nicht, Temer sei besser für die deutsche Wirtschaft. Das ist ja viel wichtiger als z.B. der Schutz des Regenwaldes oder ob Anwohner von Minen vergiftet werden, weil Konzerne wie Barrick Gold die Umwelt verseuchen.
Führende Goldaktien wie Barrick und Newmont haben wegen dem Coup gerade große Kurssprünge gehabt.
https://noticiasambientales.com/environment-en/10-years-after-barrick-gold-spill-in-san-juan-a-decade-of-impunity-while-populations-lack-clean-water/
https://de.wikipedia.org/wiki/Barrick_Mining_Corporation#Projekte_und_Kritik
Goldbergbau gibt es in großen Teilen nur wegen Spekulation, nicht weil das Gold gebraucht wird für Industrie.
Gaby Weber zeichnete gut das Agieren deutscher Unternehmen und der dt. Regierung in Argentinien nach:
https://www.youtube.com/watch?v=MibJl-moB1Q
noch einmal kurz zusammengefasst, wo der Autor überall komplett falsch liegt:
1. Venezuela wie auch Kuba leiden unter brutalen Wirtschaftssanktionen der USA. Kein Wort davon, aber dafür weiß der Autor über Korruption der Chavistas Bescheid, ohne dafür einen einzigen Beleg zu liefern und da er nicht die tödlichen Sanktionen erwähnt, muss er das dann auch nicht vergleichen, was schlimmer ist.
Schon da weiß man, dass man es mit einem Hack (Schreiberling) zu tun hat.
2. Maduro wird als Machthaber bezeichnet und Guaido als gefeierte Opposition
von den Venezuelanern kann Guaido, der mit dem Motorrad versuchte vor einer Kaserne in Caracas einen Aufstand anzuzetteln und bei Wahlen einprozentige Ergebnisse einfuhr, doch nicht reden, von wem gefeiert? Von der westlichen Wertegemeinschaft? Denen geht es nur um Geld (Öl, Gold, Gas, seltene Erden)
https://www.youtube.com/@thegrayzone7996/search?query=guaido
3. Erwähnt er mit keinem Wort die zahlreichen Kriegsverbrechen, die bei diesem Regimewechsel der USA begangen wurden. Das ist um so erstaunlicher, weil sich Trump eben nicht um seine achso „liberalen“ Gegner sorgt, sondern eher in Richtung Faschismus geht und seine Verbrechen offen begeht und kaum verschleiert. Wie kann man das dann übersehen? Das geht nicht.
4. Venezuela hat eine niedrigere Staatsquote als Frankreich. So viel zum Thema „Kubanisierung“.
Der Autor schreibt also einen Artikel über den brutalen Neo-Kolonialismus der USA, der dank Trump daherkommt wie der alte Kolonialismus – und schafft es, wie z.B. auch seine ehemaligen Arbeitgeber, die angeblich „linksliberale“ Süddeutsche Zeitung, das alles zu übersehen, keinerlei historische Parallelen zu sehen, trotz Trump, und verbreitet ähnliche Lügen wie die SZ, wo es der ehemalige transatlantische Chefredakteur Kornelius zum Sprecher der CDU-Regierung in Berlin geschafft hat.
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können, volle Zustimmung.
Vor allen die Wirtschaftssanktionen werden völlig ignoriert
@Garry
Volle Zustimmung!
Volle Zustimmung!
Leider konzentriert sich der Artikel in vielen Bereichen zu sehr auf die inneren Faktoren, von denen aber die wenigsten, isolierte Ereignisse waren, sondern reaktive und interaktive Handlungen im Wechsel mit äußeren Vorgängen.
Was fehlt, um die Entwicklungen besser zu verstehen, sind die offenen und verdeckten Interventionen des Westens (Umsturzversuche) sowie der Wirtschafts- und Sanktionskrieg des Westens.
Aber dass Beobachter gerne auf einem Auge blind sind, ist bezeichnend; gerade für die deutsche Presse.
Der Karrieredruck zwingt zur Systemkonformität und Anpassung an die Vorgaben von oben.
Generell kann man beobachten, dass jedes System, das von den neoliberalen Vorgaben des Westens abweicht, in dessen Fokus gerät und bekämpft wird. Das zieht sich seit mindestens dem 20. Jahrhundert durch die Geschichte der letzten knapp 130 Jahre.
Kann man eigentlich sauber differenzieren, inwieweit die Misere in Venezuela oder Kuba an „mörderischen Sanktionen“ oder an „sozialistischer Misswirtschaft“ liegt?
Gibt es keine objektiven Kriterien für die Entwicklung eines Landes, wie die Anzahl der Analphabeten, die medizinische Versorgung usw.? Hat die UNESCO eine Liste?
Ein Durchschnittseinkommen hat ja auch nur eine eingeschränkte Aussagekraft. Wenige Reiche? Viele Durchschnittsbürger?
Selbst in den USA sind 43 Millionen Menschen von Essensmarken abhängig. Und wenn ich mir angucke, wie viele Obdachlose sich in der Frankfurter U-Bahn vor der Kälte flüchten müssen, dann frage ich mich, ob wir eigentlich noch ein zivilisiertes Land sind.
???
Erst stellst du die Frage nach den Ursachen: „Kann man eigentlich differenzieren …, inwieweit die Misere an … liegt“
und direkt anschließend kommst du mit der Frage nach „Kriterien“, die sich allesamt auf Symptome, also auf das, was zu erklären wäre beziehen.
Also was nun?
Kein Wort über die völkerrechtseidrigen Sanktionen der USA,die seit 20 Jahren andauern.
Kein Wort über die vielen völkerrechtswidrigen Regimechangeversuche der USA in Venezuela.
Ungenügend
Zu empfehlen ist die Lektüre der Venezuela betreffenden Artikel in RT. Aber bitte nicht erschrecken! Die venezolanischen Eliten kommen nicht gerade so perfekt weg, wie die meisten Kommentare hier suggerieren.
Anfang der Nullerjahre hatten die USA die full spectrum dominance im Welthandel. Alles nur zu Bedingungen der Amerikaner, ohne Alternative, seit die Blockfreien durch die Eliminierung Jugoslawiens nicht mehr existierten. Jetzige Linksregierungen tun sich da wesentlich leichter. Es gibt die chinesische AIIB als Alternative zum IWF. Da sind die BRICS als alternativer Handelsraum. All das hatte Hugo Chavez nicht und von daher ist es wirklich beeindruckend, was er trotzdem schaffte.
Was fehlt, ist seine Verbindung zum Iran. Minutenlang lag er dem Führer Ahmadinedschad in den Armen, was ich damals schon befremdlich fand. Einziger gemeinsamer Punkt war die Gegnerschaft zu den USA. Aber sonst? Die Iraner hatten da die linken Volksmudschaheddin regelrecht ausgerottet. So einen umarmt man doch nicht.
Und dann hat sich eben die Hisbollah breit gemacht. Manche gehen so weit, dass sie in Venezuela einen zweiten Libanon sehen, in dem die H. das Gewaltmonopol hat. Das wäre sehr erstaunlich, wenn da Rauschgift keine Rolle spielen würde. Wird man sehen.
Ihr Kommentar ist (unfreiwillig?) komisch.
Ja, find ich auch…lächel
„Maduro perpetuierte die schlechten Eigenschaften des Chavismus: Vetternwirtschaft, Korruption, Ineffizienz, ein operettenhaft wirkender Militärapparat, chaotische Verwaltung und den unbedingten Willen zur Macht.“
Mach Sachen? Und – pardon, wollte eigentlich nicht stören – wo genau liegt jetzt bspw. der Unterschied zum hervorragend funktionierenden System eines Wolod S…y? Nun gut, bei dem von uns’Uschi liegt der Unterschied auf der Hand, sie braucht kein Operetten-Stadel, die ‚Windrose‘ befindet sich in der Nachbarschaft. Aber sonst? Und das sind ja nicht die einzigen, die Beiden, die sich der restlichen, der rühmlichen Eigenschaften bedienen, die der Autor – als langjähriger Redaktor der Alpenprawda für Lateinamerika natürlich verständlich – dem ‚Teufelsaustreiber‘ unterzujubeln vermag.’
Gewiß nicht, habe wahrlich nicht die Kenntnisse, auch nicht die Erfahrung wie der Herr Redaktor, schon gar nicht zu den arg schlümmen Umtrieben zwischenzeitlich gerichtsnotorischer Präsidenten von Venezuela. Der Fifa-Friedensfürst vom Potomac schämt sich nicht, wo er doch inbrünstig gerade mal nach dem guten alten Prinzip „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd’ andere an“ handelt. Seit Jahrzehnten meisterhaft betriebene Geschäftsfelder im „home of the braves“ – zu Langley und anderswo – dann doch wieder einmal hilfreich für eigene Zwecke anderen auch meisterhaft unterjubelt, schon nächsten Annektionen aus der untersten Schublade nach oben holt – for his own security, das wdarf natürlich alles keine Rolle spielen, im Verdammnis dieser selbst definierten und immer liebend gern erkorenen Schurken. Dass da anderweitig noch ein Freund desselben lustwandelt – eigentlich schwer beladen mit einem Haftbefehl eines internationalen Strafgerichtshofes i.S. Völkermord – tut natürllich auch nichts zur Sache.
Dass die vermeintliche Elite, vermeintlich herrschend auch noch, die ach so friedliche und demokratische (sach-)wertewestliche, ihre Pfründe mit Zähnen und Klauen zu verteidigen weiß, es jetzt schon über Jahrhunderte – spätestens seit den Zeiten eines Pizarro – in Latein- und Mittelamerika erst ihre Nugget-Säckchen und dann ihre Ölfässer zu füllen versteht, sei’s drum. Liest man nicht nur zwischen den Zeilen, auch manche darüber oder darunter, so schafft es der Herr Redaktor sich mit Leichtigkeit zu „outen“, wes Geistes Kind er ist bzgl. der Einschätzung jener Nasen, die dann tatsächlich mal in Versuchung waren, dem vorgenannten System – auch noch quasi unter Beschuss von üblichen Verdächtigen – für eine Weile ein Ende zu setzen. Die Latte ist ja lang, die endet allenfalls mal momentan gerade mit dem ‚Haderlumpen‘ Maduro, mit seinem Vorgänger, Wer ist nicht alles unter diesem alten Virus abhanden gekommen, geimpft oder nicht, geboostert vielleicht schon. Nicht alle haben gerade nochmal überleben können. Nun gut, Fidel lebt ja auch nicht mehr. Schade eigentlich, wo er doch alle Kriterien für eine Heiligsprechung erfüllt hätte. Ein Wunder ein wahrlich wahres Wunder – wer fünfzig wenn nicht mehr Mordanschlägen zu entgehen vermag, vorwiegend Langleystungen, die sich dann doch nicht gelohnt haben.
Vielleicht sollte sich der Herr Redaktor doch einmal schlau darüber machen, dass er möglicherweise sich auf dem Holzweg befinden könnte, wenn er – ob zwischen den Zeilen oder gleich mit vollen Breitseiten, egal – schnöde behauptet, die genannten ‚Probanden‘ hätten sehr wohl etwas zurückhaltender mehr ‚Menschenfreundliches für alle‘ erreichen können, wenn … Dass dem plebs, dem Pöbel, den ‚Proles‘ (denen von ‚1984‘) das wohl empfohlene Verfahren „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ (am besten noch per Brotkrumen vom Tisch der jeweiligen Herrscherkaste) bevorzugen dürfte, was Wunder! Können sie doch weiter dahinvegetieren in ihrem ihnen ‚großzügig überlassenen‘ Wolkenkuckucksheim. Und den edlen Spendern der opulenten Almosen konveniert es bestimmt mehr, wenn sie beim Wachstum ihrer bescheidenen Vermögen nicht allzu sehr gestört werden.
Bin es einfach nur noch leid, immer solch maximal ‚Geframtes‘ wie bspw. das von Herrn Schoepp ertragen zu müssen . Vom Alter her ja ein wahrer Baby-Boomer, das sind ausgerechnet jene, die unseren Nachkommen lt. JU-Pimpfen ja alles wegzunehmen gedenken, wenn nicht … Aber mir kann das – Gott oder wem auch immer sei’s gedankt – egal sein. Neidisch?
Bei aller berechtigten Kritik am Artikel: Ein Staat muss im innern schon sehr verrottet sein, das a) einfach mal so das Staatsoberhaupt entführt werden kann (das geht kaum ohne Verrat aus dem inneren Zirkel) und b) dann auch noch gleich gegenüber den Entführern einknickt statt sich via internationale Gerichte oder ähnlichem zu wehren (pro forma, die USA werden das natürlich ignorieren).
Zum Vergleich (ich weiss, Äpfel mit Birnen), Syrien hatte eine äusserst korrupte Regierung und war derart harten Sanktionen ausgesetzt dass es zu Getreide-Knappheit kam. Die USA, Türkei und die Scheichs hetzten die übelsten Gangster ins Land die jahrelang Krieg führten, die Ziofaschisten bombardierten das Land mit hunderten von Luftschlägen. Trotz all dem dauerte es 10 Jahre bis das Land weichgekocht genug war dass Kommandeure gekauft und die Gangster mehr oder weniger nach Damaskus spazieren konnten.
Venezuela hatte unter dem Eindruck des gescheiterten Putsch gegen Chavez einen ziemlichen „anti-imperialistischen“ Apparat aufgebaut. Telesur zb war eine direkte Konsequenz zur fast kompletten Kontrolle des Narrativs der privaten Sender während des Putsches. Der versuchte Coup mit Lopez/Guiado ist krachend gescheitert, die einzigen Militärs die mitmachten wurden getäuscht (und haben sich abgewendet sobald sie über die Täuschung informiert wurden).
Dass die Regierung jetzt einfach gegenüber den grobschlächtigen Schlägern einknickt, zeigt imho schon dass da ziemlich der Wurm im Apfel drin ist. Oder lieg ich mit der Einschätzung (dem einknicken) falsch?
Nein. Liegen Sie meiner Meinung nach nicht. Die Herrschaften werden sich nach dem richten, der die bessere und aufwandsarme Möglichkeit bietet, (weiter) an den Zaster zu kommen. Hauptsache, das eigene Konto wird gefüllt, unabhängig davon, wer der Gönner ist.
bei Telepolis wird auch gelogen:
https://www.telepolis.de/article/Peinlich-Trump-Regierung-schwaecht-eigene-Maduro-Anklage-heimlich-ab-11132799.html
Die Anklage gegen Maduro wäre abgeschwächt worden, denn er hätte die Drogen nicht selbst gehandelt, sondern nur Bestechungsgelder dafür kassiert. Natürlich hat auch der CDU-Laschet die US-Propaganda nachgeplappert.
Dabei gibt es im Netz Memes, die zeigen, dass bei der Kriegspropaganda gegen Venezuela das gleiche Wording wie von der Bush-Regierung für den Irakkrieg verwendet wurde. Auch Beziehungen zu Hisbollah und Al Qaeda wurden unterstellt. Alles was eben zum Dämonisieren als hilfreich angesehen wurde. Und laut einer UN-Studie läuft durch Venezuela ca. 6 % des internationalen Drogenhandels, über die Karibik fast nichts, dagegen das Meiste über die Pazifikroute oder per Flugzeug. Wenn man nur mal auf eine Karte schauen würde, ist Venezuela etwas weiter ab von den Hauptanbaugebieten.
Dafür gibt es Drogenhändler, die mit den USA gerne zusammenarbeiten:
Bombshell investigation exposes Ecuador gov’t cartel conspiracy
https://www.youtube.com/watch?v=FfaWCYSA30w
Da gibt es auch eine Erklärung, warum manchmal in Deutschland oder Holland Bananenkisten mit Kokain gefunden werden, die offensichtlich verloren gegangen waren und von den Empfängern nicht abgeholt werden konnten. Das geht schon seit Jahrzehnten so. Also eigentlich lange genug Zeit, heraus zu bekommen, woher die sind und das zu beenden.
Offensichtlich wurden die meisten Maduro-Bilder von der Entführung sowieso gefälscht, manipuliert oder KI-erzeugt:
https://www.infosperber.ch/medien/echt-oder-falsch-die-merkwuerdigen-bilder-von-nicolas-maduro/
Infosperber sind Klimajünger!
Ich finde diese Information für wischtisch!
Schwachsinn.
NATO-Propaganda🤮
Genauso wie F. Rötzer (oder Rotzer, ist ja egal), so wiederholt auch dieser Artikel nur Lügen über Maduro und Venezuela und verbreitet konterrevolutionäres Gedankengut, das von der CIA erschaffen und verbreitet wurde.
Hugo Chavez ist eine Legende, der Venezuela gerettet und aus den Fängen des Dollars befreit hat.
Rundbrief der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Der Konfrontationskurs von Merz gegenüber Russland ist dagegen schädlich und droht, das Sterben zu verlängern.
Zudem soll weiter deutsches Geld nach Kiew fließen. Für 2026 plant Merz 15 Milliarden Euro plus Soforthilfen.
Das ist ein Verrat am Steuerzahler, denn bereits vor dem Krieg galt die Ukraine als hochgradig korruptes Land.
Die deutschen Steuermilliarden drohen ohne nennenswerte Kontrolle zu versickern. Künftig darf es Unterstützung daher nur unter strenger Aufsicht geben, verbunden mit Aufträgen für die deutsche Wirtschaft.
Die AfD-Fraktion wird sich auch weiterhin mit aller Kraft für die Interessen unseres Landes und seiner Bürger einsetzen.
Darauf können Sie sich auch im neuen Jahr verlassen.
AfD und Russland im Thread über den US-Coup in Venezuela – Gratulation, das wird sicher ein großer Erfolg mit dem Rundbrief im großartigen Bundestag!
https://www.rf-news.de/2026/kw02/was-die-afd-zum-faschistischen-ueberfall-der-usa-auf-venezuela-sagt
Also wen willste hier verarschen? Dich selber?
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/suedamerika-das-venezuela-dilemma-der-afd/100188475.html
https://www.campact.de/blog/2026/01/afd-trump-venezuela-geopolitik-carl-schmitt/
https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Frohnmaier
Rumänisches Adoptivkind deutscher Eltern, der sich erst in der Jungen Union engagierte, natürlich dann Verbindungen zu Rechtsextremen und in die AfD abgedriftet.
Also noch einmal: Wen willst du mit deinen dümmlichen Kettenpostings verarschen?
Dieser Nikolaus ist wirklich eine der größten Lachnummern hier im Forum.
In England würde man sagen: pain in the ass.
Dann wähle doch weiter die Lügner und Kriegshetzer von der CDU-SPD-GRÜNE, die unsere Wirtschaft und das ganze Land in diese Krise gestürzt haben !
Ihr seit nichts anderes als Dummköpfe und solche Blödmänner brauchen die Einheitsparteien !!
Oh Nein! Die CDU-SPD und sogar die Grünen haben unsere Wirtschaft und sogar nicht nur die, sondern auch das ganze Land in die Krise gestürzt. Da muss jetzt unbedingt die AfD ran! Wie hirntot kann man sein?
Ich wähle gar nichts seit über 20 Jahren und schreibe das auch mindestens so lange mit Begründungen dazu, gerne wenn wieder so ein Wahlkampf ansteht, wo die Bauernfänger es auf Typen wie dich abgesehen haben.
Du bist der alte Sack, der sogar zu doof ist das zu lesen und sich zu merken.
Ach und kein Wort zu der Haltung der AfD zu Venezuela. Warum auch? Die würden noch schlimmer zu langen. Das ist so wie in Argentinien, bzw. sieht man auch gut an der Geschichte in Venezuela mit den vielen Militärdiktaturen. Bei einem Diktator stand daran, dass er eine religiöse Bewegung gegründet hatte, um von seiner menschenfeindlichen Politik abzulenken. Heute macht das dann ein Kettensägen-Mann.
Hey, du toller AfD-Wähler:
– die USA hat Öltanker gewaltsam beschlagnahmt, was Raub ist
– die USA hat Schmuggler und Fischer ohne Prozess ermordet
– die USA hat ein Staatsoberhaupt und seine Frau entführt und dabei noch mehr Menschen ermordet
Das hat den Zweck die Regierung von Venezuela zu stürzen, das Land als Kolonie auszuplündern, dabei noch mehr Menschen zu ermorden.
Wer das nicht klar benennen kann, ist ein bigotter Heuchler und will als Nächstes Trump in den Hintern kriechen als devoter Vasall.
Wenn du das nicht kapierst, brauchst du auch nicht mehr deinen Stimmzettel in eine Urne werfen egal für welche Partei, das bringt gar nichts. Aber mach es doch ruhig. Nur deine Missionierungsversuche hier, die sind gescheitert, schon seit langer Zeit.
Was glaubst du eigentlich, dass dich AfDler besser behandeln würden als einen (armen) Venezuelaner oder Palästinenser, wenn du sie störst?
Die Afd ist eine „LAW AND ORDER“ Partei.
Wer für die WERBUNG macht ist RAUS!
Law and Order kann manchmal durchaus hilfreich sein.
„Die Intervention war notwendig und verhältnismäßig
Der Einsatz der USA in Venezuela und die Festnahme des Diktators Maduro mag völkerrechtswidrig sein. Richtig war die Aktion trotzdem. Denn die Legitimität der US-Militärintervention gegen das venezolanische Regime bemisst sich nicht am Völkerrecht. “
https://www.cicero.de/aussenpolitik/us-angriff-auf-venezuela-intervention-freiheit
Interessant, wie die rechte Presse bereits auf den Terroranschlag der USA reagiert
Wenigstens bekennen die sich ehrlich zu dem Kolonialismus und den Verbrechen, die da stattfinden.
Es ist genauso wie mit dem Genozid in Gaza oder Krieg in Jemen. In Syrien wird es noch deutlicher, bzw. bei jedem Regime, das sich nicht einmal ansatzweise den Anschein gibt eine Demokratie zu sein, also vielen Regierungen im Nahen Osten, die genauso Vasallen sind wie die EU-Staaten. Amerikanische Demokratie ist ja auch nur für die Dummen, die sich nicht wehren. Die kann man auch mit billiger Softpower kontrollieren.
Wobei Venezuela den Weg mit Demokratie und sozialen Bewegungen versucht, was ihnen die Pazifisten immer vorbeten, wie das auch den Palästinensern gerne erzählt wird, dass sie sich bloß nicht mit Gewalt wehren dürfen. Bei den Venezuelanern sieht man, dass sie natürlich trotzdem verspottet und dämonisiert werden. Wir werden sehen, ob die Methode der Chavistas eine Zukunft hat. Es könnte auch so laufen:
CIA Analyst EXPOSES Plan A & B for Venezuela | Ron Aledo
https://www.youtube.com/watch?v=helSwCCGwvQ
Unverdrossen debattiert die «Koalition der Willigen» mit sich selbst. Mit Russland zu reden, kommt Merz, Macron und Starmer nicht in den Sinn
https://weltwoche.ch/daily/unverdrossen-debattiert-die-koalition-der-willigen-mit-sich-selbst-mit-russland-zu-reden-kommt-merz-macron-und-starmer-nicht-in-den-sinn/
Dezember Berlin, Januar Paris – der Wanderzirkus der «Koalition der Willigen» (englische Abkürzung: Cow) gastiert reihum in Europa.
Starattraktionen: Der Brite Keir Starmer und der Franzose Emmanuel Macron, die den starken Max markieren – derweil sie Gewichte aus Styropor stemmen.
Und natürlich der Deutsche Friedrich Merz mit seinem berühmten Eiertanz.
Mehr als selbstbeweihräuchernde Shows sind die Veranstaltungen nicht. …ALLES LESEN !!
KOMMENTAR
–
„Wir schließen nichts aus“ – Merz zu deutschen Truppen in der Ukraine
Wurde bei dieser wichtigen Aufgabe auch mal die deutsche Bevölkerung gefragt??
Denn bis jetzt hat die Bunzelregierung alles so im Hinterzimmer entschieden ohne Volksbefragung, wobei die Mehrheit keinen Krieg mit Russland will!!
Unsere Wirtschaft geht durch die Russlandsanktionen immer mehr kaputt !!
Es sind ja nicht ihre Kinder oder Enkel die zu den Nazis in der Ukraine gezwungen werden!!
noch mehr Spam, der mit dem Thema nichts zu tun hat, hilft sicher bei deiner Mission als Wahlhelfer der AfD hier, ganz bestimmt!
Und die Weltwoche ist ja ein hochseriöses bürgerliches Magazin, dessen Chef gar nicht so aussieht und verhält als ob er sich viele Linien weißen Pulvers durch die Nase gezogen hätte.
https://www.salon.com/2014/02/27/i_lost_my_dad_to_fox_news_how_a_generation_was_captured_by_thrashing_hysteria/
1.) Die Wahrscheinlichkeit, daß Rußland andere Staaten angreift, neben der Ukraine, ist ungefähr so hoch, als wenn ich durch einen Meteor getroffen würde.
1.1.) Bekanntlich hat auch Ukr. die russ. Minderheit auf ukr. Staatsgebiet (7 Mio. E. von ca. 42 Mio. E.) seit 2014 angegriffen und 15.000 Zivilisten ermordet = Amnesty int’l Report von 2022/23, damit den Krieg begonnen.
Und die russische Sprache verboten. (Fast) alle Ukrainer können russische Sprache. Außerdem wurden systematisch russische Kirchen / Kulturgüter zerstört.
1.2.) Woher kommt eigentlich der ukrainische Haß auf die Russen ?
Die Russen leisten seit 24. Feb. 22 lediglich Nothilfe für bedrängte Landsleute. 10 Tage später = 6. März hatten Ukrainer Vertreibung / Ermordung der 7 Mio. Russen geplant.
Ukraine möchte das Land russenfrei, aber die dort lagernden Bodenschätze für sich haben !!
2.) Das (= evtl. Angriffskrieg auf Polen, baltische Staaten etc.) sagt eine Lage-Einschätzung der Top-Dienste aus USA, die alle Möglichkeiten der Aufklärung haben und Angriffsvorbereitungen sofort erkennen.
Allein das Pentagon hat 35.000 Mitarbeiter (fünfunddreißigtausend), die den ganzen Tag nix anderes machen, als Ki-gestützt weltweit jegliche Kommunikation zu überwachen und Satellitenbilder auswerten.
3.) Harald Kujat, Luftwaffen-General, dt. Ex-Chef NATO-Europa, hat diese Tatsache kürzlich berichtet.
Jeder, der was anderes behauptet, soll entsprechende Belege auf den Tisch legen und nicht düster von halluzinierten russischen Angriffsvorbereitungen raunen !!
Merz, Kiesewetter, Röttgen, Strack Zimmermann, von der Leiden, verhaften, und ab an die Front UKR / RU , direkt abladen in den nächsten Schützengraben voll mit Schlamm und bei Minusgraden von 10 Grad.
Mal schauen, ob die dann immer noch so reden!!
Herrn Schoepp sei dank für diesen Artikel – ich schrieb ja bereits woanders hier bei Overton, dass man die Sache mit Venezuela weniger schwarz-weiß – eher grau, oder besser noch bunt – sehen sollte.
Bin auch kein Fan des Sozialismus des 21. Jahrhunderts mehr seit ich mehr über Maduro, Chavez & Co. erfahren habe, und dieser Artikel ist nur weiterzuempfehlen, da ein echter Augenöffner.
Venezuela, Bolivien, Kuba & Co. liegen weit weg von Deutschland, und Herr Schoepp hat da einen erfrischenden Artikel geschrieben der den Leser denn doch klarer sehen läßt.
Gruß
Bernie
Kein einziges Argument, warum die linken Regierungen in Venezuela, Kuba und Bolivien schlecht sind. Lass mich raten: Du meinst, sie sind alle zu „links“ und „sozialistisch“, also schlecht. Wo hast du das her?
BILD, Nius, weltwoche?
@Garry
Was dagegen, dass Mensch „Sozialismus….“ ablehnt? Nein, bin kein Fan der BILD, Nius oder Weltwoche – es soll auch „Linke“ geben, die den „autoriären Sozialismus/Kommunismus“ ablehnen 😉
Wir hatten da mal was in Deutschland, dass ein richtiger Exportschlager war, aber das war lange vor der Agenda2010 des Ex-SPD-Kanzlers Gehard Schröder/Ex-Grünen-Vizekanzlers Joschka Fischer.
Mensch nannte es mal „soziale Marktwirtschaft“ aka „Wohlfahrtsstaat“ – das ist besser als jeder „Sozialismus…./Kommunismus…./Neoliberalismus…..Markttalibanismus……Milei-Kapitalismus….
Was dagegen, dass ich diese Ansicht habe?
Auch egal, ich betrachte die Diskussion hier sowieso als beendet, und beschränke mich ab jetzt nur noch auf’s mitlesen.
Overton ist mir zu tr….g geworden – habe was Besseres zu tun, als mich mit Tr…n rumzuärgern, soll noch ein reales Leben außerhalb des Web geben….
Sarkastische Grüße
Bernie
Chávez hat die gewonnenen Wahlen auch wirklich gewonnen, die verlorenen auch immer gleich anerkannt (große Teile der damaligen Opposition riefen aber auch bei seinen Siegen gewohnheitsmäßig „Betrug!“). Mag sein, dass der Autor des Artikels einige Lateinamerika-Erfahrungen hat, er liefert auch durchaus solide/nicht allgemein weithin bekannte Infos. Aaaber: Hie und da scheint doch ein wenig (neo)koloniales Anspruchsdenken durch, verbunden mit (typischer) Besserwisserei der sog. „1. Welt“. Bemängelt wird die mangelnde Schärfe des Begriffs „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“… tja, das ist natürlich wieder die bequeme Haltung von ‚Vielleicht-Salonrevoluzzern‘, die selber so ungefähr nichts Progressives in ihrem Umkreis hinkriegen, möglicherweise aber gnädig mit den Rebellen in (einfluss)ärmeren Regionen des Planeten sympathisieren (natürlich immer ohne das geringste Risiko für sie selbst). Dass Chávez auf Uribe, Fox und die ehemalige Kolonialmacht nicht gut zu sprechen war und da durchaus auch mal einen raushaute… „Dass man ihm das durchgehen ließ“… das ist dann nicht mehr soweit von der Mentalität des ollen Wilhelm 2. bei seiner Hunnenrede („… kein Chinese es wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen.“). Als Südamerikaner hat man offenbar erst dann frech zu sein, wenn die Erlaubnis dazu anderswo (aus welchem Land?) erteilt wurde.
Uribe war auch mit der Drogenmafia verbunden und mit rechten Terrormilizen, die Gewerkschaftler ermordeten. Aber das so kleine Details braucht der Autor nicht, vor allem wenn Maduro als Drogenkartell-Boss und als korrupt dämonisiert wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81lvaro_Uribe_V%C3%A9lez#Paramilit%C3%A4rs
https://apnews.com/general-news-ad36c6626bec45c8876de3b9b4241587
Was ist die Südamerika-Erfahrung von dem Autor wert, wenn er das nicht selbst dargestellt kriegt? Der hat doch nicht alle Tassen im Schrank.
Ich habe schon mal geschrieben, das ich die Themenbreite auf Overton zu eingeschränkt finde,z.B. im Vergleich zu den NDS. Dennoch unterstütze ich Overton mit einem monatlichen Beitrag!
Bei diesem Artikel hingegen frage ich mich, warum ich nicht gleich die Süddeutsche abonnieren soll.
Was sollen solche Autoren hier?
Dazu noch Interviews mit Hahne, „Fürstin “ Gloria und Kubicki.
Dafür lese ich das Magazin nicht, da kann ich auch gleich mich von dem Mainstream medien belatschern lassen.
Ehrlich gesagt, sind es die Forenten hier ( nicht alle, klar) und deren interessante Kommentare, die mein Interesse an Overton wach halten.
Aber solche Artikel brauche ich nicht, derlei Darstellungen bekomme ich wo anders zu Dutzenden zu lesen!
Wow klasse 👍💪
Irgendweche Quellen, Zitate, Belege sind in/unter dem Artikel nicht zu finden. Aber
Behauptungen, die dann anderen zuge –
ordnet werden: so so ist es, zumindest sehen das die usa so. Planet Erde ist ein
Prisma, zumindest sieht es das Volk der Schoeppes so. ???????!!??????????
Das Märchen vom Überraschungsangriff lässt sich ganz leicht als Lüge enttarnen,wenn man weiss,dass selbst tieffliegende Hubschrauber leicht vom militärischen Radar erkannt werden( doppler effekt der rotorblätter)
und dass die USA alle Radarsysteme lahmgelegt haben ,ist nur ganz schwer zu glauben.
Dieser sogenannte Überraschungsangriff trägt die gleiche Handschrift wie die Bin Laden Ermordung.
Das pakistanische Militär war eingeweiht und liess die fetten Hubschrauber ungehindert über mehrere hundert Kilometer einfliegen.(Seymor Hersh)
„…Die, die sich gegen ihn gestellt hatten, verfolgte er mit Härte, allen voran bürgerliche Presse und Sender. Chávez kreierte seinen eigenen Medienapparat, zunächst seine sonntägliche Fernsehpredigt unter dem Titel Aló Presidente und später den Sender Telesur, der eine Zeitlang tatsächlich recht erfolgreich ein Gegengewicht zu CNN bildete….“
„…Chávez akzeptiert die Niederlage, löste das Problem aber auf seine Art. Im Februar 2009 ließ er erneut abstimmen – und gewann. Die Krankheit, nicht von der Macht lassen zu können, sollte Chávez später auf seine Verbündeten wie Evo Morales übertragen…“ (Zitatende)
Machen wir uns nichts vor: Im Falle eines hießigen (äußeren) „Spannungsfalls“ oder eines inneren Spannungsfalls bezüglich einer real drohenden Putschgefahr würde bei uns vermutlich Ähnliches oder genau das Gleich passieren. Und das sogar „verfassungsgemäß“ nach „intelligenter“ Exegese oberster Gerichte.
Und hätte er „…Die Krankheit, nicht von der Macht lassen zu können,..“ nicht gehabt, wäre es doch mehr als wahrscheinlich gewesen, dass ihn und sein System andere , weit tödlichere „Krankheiten“ bis zum endgültigen Tod verfolgt hätten.
So ergeht es allen jungen Pseudodemokratien, die die von einem potenten Potus geschreddert werden. Warum nicht auch einem destabilisierten Schlandinien? Macht es noch Sinn, dem eigenen Peiniger in vollendeter Devotion in den Hintern zu kriechen? Ist das noch Diplomatie oder schon der komplette Ausverkauf?
Ein Artikel eines deutschen Bullshiters, der in seinem westlichen Nest hockt, sich für hochkritisch hält und daher solche Sätze absondert wie: „Seine [Chavez‘] Schwäche war, dass seine Person ihm selbst wichtiger erschien als sein Projekt.“ Keine Ahnung von gar nichts, z. B. von venezolanischer Geschichte, aber ein Drübersteller, Sabelotodo vor dem Herrn. Das Caracazo-Gemetzel ist dann ein „gewaltsamer Aufstand“, dass die offizielle Opferzahl um ein Mehrfaches die Realität unterbietet, ist auf eine ominöse Quellenlage zurückzuführen, nicht etwa auf die Interessen der Sucker-Class, die selbstverständlich auch die Medien dominierte, die sozialen Zustände bleiben komplett im Dunkeln, unerwähnt. Castro, „dem alten Fuchs“, ist selbstverständlich nicht am Wohl der venezolanischen Armen gelegen, sondern am venezolanischen Öl. Und so weiter. Zum kotzen.
so geht journalismus – mit dem fall der twintowers hat sich (zumindest) bei uns auch dieser berufsstand pulverisiert –
lieber herr schoepp, herzlichen dank für diesen rück- und einblick in südamerikas geschichte und fürs neue jahr: bitte bleiben sie sich treu