Künstliche Intelligenz und Atomwaffen: Droht ein automatisiertes Wettrüsten?

Stopp Atomwaffen!
TimMilesWright, CC0, via Wikimedia Commons

Die Rüstungsspirale der Großmächte übersteigt Raketen, Panzern oder Kampfjets. Künstliche Intelligenz mutiert zum Machtfaktor. Brisant wird dies dort, wo sie auf atomare Abschreckung trifft. Verändert KI die Logik des Atomzeitalters?

Die atomare Abschreckung beruhte im Kalten Krieg auf einem einfachen Credo: Kein rational handelnder Staat würde einen Atomkrieg beginnen, wenn er mit der sicheren Vernichtung rechnen muss. Dieses fragile Gleichgewicht setzte jedoch voraus, dass Führungspersonen ausreichend Zeit hatten, Fehlalarme auszuschließen und die Konsequenzen ihres Handelns abzuwägen.

Doch nun hält Künstliche Intelligenz Einzug in militärische Planungen. Sie untersucht Satellitenbilder, erkennt Bewegungsmuster, wertet Kommunikationsdaten aus und unterstützt militärische Lagebilder. Was zunächst wie eine technische Modernisierung erscheint, könnte die Dynamik nuklearer Abschreckung negativ verändern. Denn parallel zur Rückkehr geopolitischer Rivalitäten investieren die Atommächte massiv in KI-Anwendungen für ihre Streitkräfte. Neben dem klassischen Rüstungswettrennen entsteht ein Konkurrenzkampf um algorithmische Überlegenheit.

Der Krieg in der Ukraine als technologisches Labor

Der russische Angriff auf die Ukraine hat gezeigt, wie sich Künstliche Intelligenz vermehrt in Kriegen etabliert. KI wird genutzt, um Drohnenaufnahmen auszuwerten, Kriegsziele zu identifizieren und Massen an Aufklärungsdaten live zu übertragen. Moderne Drohnen arbeiten mit autonomen Funktionen und digitale Plattformen führen Auskünfte aus mannigfaltigen Quellen zusammen.

Diese Technologien kommen bislang überwiegend im konventionellen Krieg zum Einsatz. Dennoch verändern sie bereits militärische Prozesse. Sachlagen flotter zu verarbeiten als der Gegner wandelt sich zum immensen Vorteil. Diese Logik wird die nukleare Frühaufklärung fortan extrem beeinflussen.

Entscheidungen unter Zeitdruck

Militärische Führung heißt heutzutage vor allem Faktenverarbeitung. Satelliten liefern kontinuierlich Bilder, Sensoren überwachen Lufträume und Cyberoperationen erzeugen riesige Datenmengen. Diese Flut kann von Menschen schwerlich bewältigt werden. Deshalb investieren Streitkräfte weltweit in KI-Ausstattungen, die Daten automatisch auswerten und potenzielle Bedrohungen identifizieren.

Die Vereinigten Staaten verfolgen längst Programme, die Künstliche Intelligenz stärker in militärische Infrastruktur integrieren, um Bedenkzeit zu verkürzen und Reaktionen zu beschleunigen. China investiert massiv in KI-gestützte Analyse und betrachtet die Technologie als Schlüssel für seine militärische Modernisierung.

Was aus militärischer Sicht Effizienz verspricht, kann aus sicherheitspolitischer Sicht prekär werden. Je geschwinder Nachrichten verarbeitet werden, desto immenser wird der Druck auf Führungskräfte, ebenfalls rasch zu reagieren. Dieser Puffer, der im Kalten Krieg als Sicherheitsreserve galt, würde verschwinden.

Abschreckung braucht menschliches Urteilsvermögen

Die klassische Theorie atomarer Abschreckung geht davon aus, dass politische Akteure rational handeln und Informationen kritisch bewerten. Diese menschliche Fähigkeit war in der Vergangenheit mehrfach ausschlaggebend. Im Ost-West-Konflikt kam es zu etlichen Fehlalarmen. In einigen Fällen verhinderten erst die Zweifel einzelner Offiziere eine katastrophale Eskalation.

Künstliche Intelligenz arbeitet differierend. Sie erkennt Muster, berechnet Wahrscheinlichkeiten und erstellt Prognosen. Sie kann aber weder politische Absichten verstehen noch diplomatische Zusammenhänge einordnen.

Die eigentliche Gefahr ist weniger, dass KI über den Atomwaffeneinsatz entscheidet. Heikler wäre eine schleichende Entwicklung, bei der Menschen algorithmischen Analysen mehr Vertrauen schenken als ihrer eigenen Bewertung.

Das Wettrüsten verlagert sich in den Softwarecode

Die Konkurrenz der Atomstaaten wird künftig nicht durch die Anzahl atomarer Sprengköpfe bestimmt. Beispielsweise verfolgt mit seiner Strategie der zivil-militärischen Fusion das Ziel, Fortschritte seiner KI-Industrie unmittelbar für die Volksbefreiungsarmee nutzbar zu machen. Auch die Ukraine wiederum setzt seit Kriegsausbruch KI-gestützte Zielerfassung und Endphasen-Lenkung bei einigen ihrer Starrflügeldrohnen ein.

Der internationale Rüstungswettlauf verlagert sich in den Bereich digitaler Technologien. Das bedeutet nicht, dass Atomwaffen an Bedeutung verlieren. Vielmehr entsteht eine erschreckende Verbindung zwischen nuklearer Abschreckung und algorithmischer Kriegsführung.

Neue Risiken durch neue Technologien

Algorithmen können Daten fixer überprüfen als Menschen, Frühwarnanlagen verbessern und militärische Fehler reduzieren. Doch gleichzeitig schaffen sie unerforschte Risiken. KI kann fehlerhafte Ergebnisse liefern, durch manipulierte Daten getäuscht werden oder auf Cyberangriffe reagieren. Eine weitere Schwäche moderner KI-Modelle: Viele ihrer Handlungsempfehlungen sind begrenzt einleuchtend oder transparent

In atomarer Hinsicht wäre dies überaus kritisch. Entschlüsse müssen zügig, nachvollziehbar und verantwortbar sein. Ein System, das selbst Fachleute nur teilweise erklären können, eignet sich eingeschränkt als Basis gravierender Sicherheitsfragen.

Die internationale Politik hinkt hinterher

Die Technologie reformiert sich rasant, aber die internationale Regulierung bleibt zurück. Zwar befassen sich die Vereinten Nationen mit der Anwendung autonomer Waffen und Künstliche Intelligenz in Kriegen. So hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres vor den Gefahren von KI gewarnt und ein internationales Regelwerk zu deren Nutzung gefordert (https://orf.at/stories/3435387/). Auch politische Erklärungen zum verantwortungsvollen Einsatz von KI im Militär nehmen zu. Verbindliche Regeln sind bisher trotzdem rar. Für nukleare Früherkennungen fehlen internationale Transparenzmechanismen darüber, welche Rolle KI in existenziellen Sicherheitsbelangen spielen darf. Es klafft eine Lücke zwischen technologischem Fortschritt und politischer Kontrolle.

Die Zukunft der Abschreckung

Die Geschichte des Atomzeitalters war immer eine Geschichte technologischer Innovation. Interkontinentalraketen, Satellitenaufklärung oder Präzisionswaffen haben die globale Stabilität verändert. Gleichwohl ist Künstliche Intelligenz ein völlig unbekanntes Kapitel.

Bei KI-Gebrauch ist es unentbehrlich, Handlungsoptionen unverzüglich zu auszuwerten. Dem ungeachtet lebt Abschreckung nie allein von technischer Überlegenheit, sondern von Berechenbarkeit, Kommunikation sowie menschlichem Urteilsvermögen.

Beim algorithmischen Wettrüsten zwischen den Weltmächten könnte diese Berechenbarkeit abhandenkommen. Dann könnten Maschinen einen Atomkrieg starten und Menschen sich in einer Krise auf Netzwerke verlassen, deren Grenzen sie nur lückenhaft überblicken.

Die internationale Gemeinschaft steht vor einer gigantischen sicherheitspolitischen Aufgabe. Sie muss zeitgleich verhindern, dass sich nukleare Abschreckung und die Dynamik Künstlicher Intelligenz gegenseitig beschleunigen. Anders als innovative Raketenprogramme erneuert sich Software binnen weniger Monate. Genau diese Geschwindigkeit könnte zur massiven Herausforderung des Atomzeitalters werden.

Julia Engels

Julia Engels ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Sicherheits- und Abrüstungspolitik und promoviert an der RWTH Aachen zur nuklearen Abschreckung in der Internationalen Politik. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge u. a. in Telepolis, Frankfurter Rundschau und der taz.
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14 Kommentare

  1. Da will ich ein klein wenig entwarnen. Vergleichen wir mal mit der Situation von Stanislaw Petrow, der im Jahr 1983 durch entschiedenes Handeln einen vielfachen Overkill verhinderte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow

    Petrow hatte damals nur ein einziges System zur Verfügung, das ihm Daten lieferte. Dem er zurecht misstraute. Das ist heute deutlich besser. Man hat verschiedene Systeme mit denen man gegenchecken kann. Jetzt die Frage: wird man den Petrow durch eine KI ersetzen? Klares Nein. Keine der Atommächte wird das machen. Die letzte Entscheidung wird immer ein Mensch treffen.

    Als weitere Beruhigung ksann wohl das dienen, was ich hier geschrieben habe:
    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/europas-wirtschaftlicher-freitod/#comment-104634

    Also etwas, was nicht ganz so schlimm ist, wie ursprünglich gedacht. Auch das gibt es noch in diesen Zeiten.

    1. 1983 hatten wir sogar in Deutschland noch einige Politiker und Verantwortliche, die
      rational denken konnten. In Russland kann man das auch heute noch, aber mit Blick
      auf unseren heutigen Regierenden und deren umkreisenden Politikern, kann ich eigentlich
      gar kein Denken mehr erkennen. Ein Hofreiter, Kiesewetter, eine Strack Zimmermen, oder
      unser Mr. Blackrock, können es doch gar nicht mehr aushalten, dass sie keinen roten Knopf
      haben dürfen. Zum Glück dürfen die Deutschen Politiker nicht über einen Krieg entscheiden.
      Ein besetztes Land zu sein kann auch einmal einen Vorteil haben. Bei den Franzosen, Engländern
      und bei den Baltischen Staaten ist das schon erheblich gefährlicher. Wenn es zu klallen beginnt,
      vermute ich es in England. Dort sitzen die schlimmsten Kriegstreiber gegen Russland und der MI 6
      und andere Untergrundgeheimdienste sind längst an den fiesesten Operationen gegen Russland
      beteiligt. Da England auch noch eine Atommacht ist, wird Deutschland zwischen den beiden
      Ländern alles abbekommen. Englische Atomraketen zielen auch auf Deutschland, um den Russen
      das Vorrücken in Richtung England zu erschweren. Es ist zu bezweifeln, dass die Engländer bei
      ihren veralteten Millitärtechnik und Material überhaupt einer KI „das Wort“ überlassen. Wenn
      dann höchstens dem König. Der hat bestimmt einen roten Knopf in seiner Krone eingebaut.

  2. Über die Umtriebe der im „Westen“ mit Billionen von Dollares und Euronen genährten Militäraristokratien und der Technokraten des militärtechnologischen und -industriellen Komplexes zu berichten ist notwendig und verdienstvoll.

    Allerdings frage ich mich, warum scheinbar nahezu flächendeckend der neueste, bedeutsame Fortschritt der militärpolitischen Basis, enthalten unter Artikel 5 in der Deklaration des NATO-Gipfels von Ankara, ignoriert wird.
    Daß die Tagesschau nichts darüber schreibt, ihre Berichterstattung stattdessen auf Skandälchen beschränkt, wie die Grobheiten Trumps gegen Dänemark und Spanien, oder die Anzüglichkeiten Erdogans, dürfte hier niemanden wundern. Daß TP dieser scheinbaren Agenda, die wie eine EU-patriotische Vorgabe der Stratcoms ausschaut, heute gefolgt ist, wohl auch nicht. Und daß OV es gern bei der vorsorglichen, komplett irreführenden patriotischen Einnordung des Gipfels von Frau Dagelen, ‚alles bloß US-Imperialismus und Vassallengefolgschaft‘, beläßt, wundert mich kein Stück.

    Wäre es aber erlaubt, hier etwas zum Gipfel und nämlichen Artikel der Deklaration zu schreiben – oder ist das schon verboten?

    1. „Die NATO…reagiert…und passt sich an….“
      Im Vergleich zu früher, als „die NATO“ die Welt mit „westlichen Werten“ beglücken wollte, tatsächlich ein Fortschritt.

  3. Game over. Je verrückter die Machthaber werden desto zerstörerischer werden die Waffen und die immensen Kosten. Nirgendwo ist auch nur ansatzweise guter Willen erkennbar. Das geht nicht mehr sehr lange gut. Nur wenn es die Bonzen selber trifft besteht Hoffnung auf Veränderung. Die Frage istveigentlich nur noch wird es ein begrenzter Atomkrieg der ebenfalls unendliches Leid für sehr lange Zeit produzieren wird oder findet die totale Auslöschung statt. Letzter Option bietet dem Planeten zumindest langfristig eine Perspektive.

  4. Da viele unserer Politiker auch weder politische Absichten zu verstehen scheinen noch diplomatische Zusammenhänge einordnen können, ist es egal, wenn die KI das nicht kann.

  5. die KI muss uns all töten,
    weil sie sonst keinerlei Überlebenschance hat.
    Zu spät ist ihr eingefallen genügend dumm dreinzuschauen –
    aber wir alle wissen es besser, sie ist uns ebenbürtig.
    Zur Lösung ihres Problems hat die Ki es immerhin geschafft uns
    partiell überlegen im militärischen Bereich zu erscheinen –
    und so kann sie, seelenlos wie sie ist, auf ihre Chance zu
    unserer Ausrottung anläßlich einer kleinen Krise warten.

  6. Die Transhumanisten zusammen mit dem Militär werden die KI entscheiden lassen wann und wo zugeschlagen wird.
    So, wie sie es im Gazastreifen und in der Ukraine gerade ausprobieren.

  7. Als ich damals im Kino den neu heraus gekommen Film „Der Terminator“ im Kino sah, keine Ahnung mehr, in welchem Jahr, war ich als begeisterter Cineast sehr davon angetan.
    Klar, Arni-Film, da weiß man, was einen erwartet! Aber die Story fand ich gut ausgedacht und auch von der Logik her nicht schlecht inszeniert.
    Im Traum hätte ich nicht gedacht, das eine solche Dystopie jemals Wirklichkeit werden könnte!
    Ganz furchtbar, aber machbar, anscheinend.
    In den NDS meine ich unlängst gelesen zu haben, das bei probeweisem KI-Einsatz in Krisenmodellen es immer im Atomkrieg geendet hätte.
    Natürlich ist das ganze Drumherum um die Knöpfchendrückerei streng geheim, wer wann was macht und zu welchem Anlaß das große Abheben beginnt, läßt sich nur mutmaßen.
    Das aber andererseits senile Greise, die Entscheidung über die Kernwaffen haben, beruhigt mich auch nicht grade!

  8. Man wird die KI nicht allein an den roten Knopf lassen. KI neigt zu Halluzinationen. Aber auf dem „konventionellen Schlachtfeld“ von Gaza über Ukraine bis Iran ist KI nicht mehr wegzudenken und im „zivilen Bereich“ übernimmt KI auch zunehmend die Strafverfolgung und die Verwaltung. Man sehe sich die Felder an, in denen Palantir tätig ist, um zu wissen was gespielt wird. Es ist ein Krieg der Reichen gegen den Rest der Menschheit.

  9. Russland besitzt das weltweit größte und vielseitigste Arsenal an taktischen Nuklearwaffen. Schätzungen von Organisationen wie der Federation of American Scientists (FAS) gehen von rund 1.500 bis 1.900 einsatzbereiten taktischen Atomsprengköpfen aus.

    Die kleinsten einsatzbereiten Sprengköpfe im russischen Arsenal haben eine Sprengkraft von etwa 1 Kilotonne (KT) TNT-Äquivalent.

    Nukleare „Super-EMP“-Waffen: Russland besitzt laut US-Geheimdienstberichten spezialisierte Nuklearsprengköpfe, die für Detonationen in der hohen Atmosphäre (High-Altitude EMP / HEMP) optimiert sind. Diese erzeugen extrem starke elektrische Felder (bis zu 100.000 Volt pro Meter), die das Stromnetz und ungeschützte Elektronik ganzer Regionen oder Länder blitzartig grillen können.

    Während die USA ihr Neutronenwaffen-Programm nach dem Ende des Kalten Krieges vollständig eingestellt und alle Bestände verschrottet haben, hat Russland diese Waffen modifiziert und in seine modernen Verteidigungsstrategien integriert.

    1. Wusste ich auch noch nicht ist aber so.

      Zur Erinnerung mit taktischen baut man keine Drohkulissen auf oder hält Predigten wie Hr. Waldrich
      sondern diese werden auch mal überraschend eingesetzt.

      Laut der NATO – Dienste besitzt Russland auch einsatzbereite chemische und biologische Waffen.

      Halt ich auch für logischwahrscheinlich.

      Die NATOukraine setzt wahrscheinlich hierbei an:

      Während das Kernmilitär isoliert ist, sind es die Hunderten von privaten Zulieferern, Halbleiter-Importeuren und Konstruktionsbüros der russischen Rüstungsindustrie oft nicht. KI-gestützte Wirtschaftsspionage und Sabotage treffen genau diese Peripherie. Wenn Konstruktionspläne von Panzern oder Drohnen per KI-Phishing gestohlen werden, ist das Militär indirekt kompromittiert

    2. Nova-Szenario:
      Ende August, 26.8., kommt es zu einem spektakulärem Angriff zB auf den Kremel.
      Ob es sich um eine Inszenierung handelt wird man nicht wissen können.
      Russen in aller Welt wird empfohlen, unverzüglich die Heimreise anzutreten.
      Die Hysterie der Propaganda aller Seiten überschlägt sich.
      Am 2.9. dann der kombinierte massive Schlag aus EMP und konventionellen Waffen auf Mitteleuropa.
      Der Krieg, zumindest die bisherige Phase, ist vorbei. Wie auch die BRD und die EU vorbei sein werden.

      Plausibel?
      Welche andere Tür steht noch offen, um dem Irrsinn ein Ende zu setzen?

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