
Sachsen-Anhalt zwischen Rüstungsboom und militärischer Drehscheibe.
Während sich der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt vor allem um AfD, Brandmauer, Migration und wirtschaftlichen Niedergang dreht, verändert sich das Land an anderer Stelle fast unbemerkt. Die Rüstungsproduktion wird ausgebaut, die militärische Infrastruktur erhält Milliardeninvestitionen, Transportwege werden für Militärkolonnen vorbereitet und zivile Strukturen in die Gesamtverteidigung einbezogen. Über „Kriegstüchtigkeit“ wird viel gesprochen. Über die Frage, wie ein Land eigentlich friedenstüchtig wird, erstaunlich wenig.
Sachsen-Anhalt hat ein wirtschaftliches Problem. Die IHK Halle-Dessau beschrieb die regionale Wirtschaft im Mai 2026 mit wenig euphorischen Worten. Sie trete weiter „auf der Stelle“ und tragfähige Wachstumsimpulse seien nicht erkennbar. Schwache Nachfrage, steigende Kosten und politische Unsicherheit belasteten Unternehmen. Deshalb gingen in der Industrie Auftragseingänge und Umsätze zurück. Und wie es der Zufall der Zeitenwende will, wächst gleichzeitig ein Wirtschaftszweig, bei dem über mangelnde staatliche Nachfrage derzeit kaum zu klagen ist.
Die Rüstungs- und Sicherheitsindustrie
Es ist zunächst weder geheim noch überraschend, dass Deutschland aufrüstet. Der Verteidigungsetat steigt 2026 von 62,4 auf 82,7 Milliarden Euro. Hinzu kommen 25,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr. Die Bundesregierung erklärt ausdrücklich, dass damit insbesondere große Rüstungsprojekte und Munition finanziert werden sollen. Bis 2029 sollen die deutschen Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen.
Die NATO geht inzwischen noch weiter. Bis 2035 sollen mindestens 3,5 Prozent des BIP in klassische Verteidigung fließen und weitere 1,5 Prozent in verteidigungs- und sicherheitsbezogene Bereiche. Zu diesem zweiten Block gehören die kritische Infrastruktur, die zivile Vorsorge und Resilienz sowie der Ausbau der verteidigungsindustriellen Basis. Kriegstüchtigkeit endet also nicht am Kasernentor.
Wenn Rüstung zum Strukturwandel wird
In Sachsen-Anhalt lässt sich beobachten, wie diese neue Priorität praktisch aussieht. Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums sind rund 1,37 Milliarden Euro Bundeswehrinvestitionen in Sachsen-Anhalt vorgesehen. Das betrifft unter anderem die Infrastruktur und neue Einrichtungen. Gleichzeitig versucht die Landespolitik, aus dem Rüstungsboom wirtschaftspolitischen Nutzen zu ziehen. Das Wirtschaftsministerium sieht die Chance, weggefallene Industriearbeitsplätze teilweise durch die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zu ersetzen. Selbst Unternehmen aus der angeschlagenen Automobilzulieferindustrie suchen inzwischen Kontakte zu dieser Branche.
Besonders sichtbar ist die Entwicklung in Silberhütte im Harz. Rheinmetall will dort die Produktionskapazitäten für pyrotechnische Sätze bis 2027 verdoppeln. Genannt werden Investitionen von 30 bis 40 Millionen Euro und bis zu 150 zusätzliche Arbeitsplätze. Derzeit arbeiten dort knapp 300 Menschen.
In Dietersdorf hat Rheinmetall zudem die Muni Berka GmbH übernommen. Das Unternehmen ist auf Lagerung und Delaborierung von Munition spezialisiert. Rheinmetall begründet den Zukauf selbst mit dem erheblichen Wachstum seiner Munitionsproduktion. Die übernommenen Kapazitäten ermöglichen nach Konzernangaben die dauerhafte Lagerung von mehr als einer Million 155-mm-Projektilen oder 500.000 vollständigen 155-mm-Artilleriegranaten. Bis 2030 will Rheinmetall konzernweit bis zu 1,5 Millionen Artilleriegeschosse jährlich produzieren.
In Schönebeck investiert Nammo 15 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle und neue Maschinen. Der Standort Schönebeck produziert vor allem Sport- und Biathlonmunition und kann so nicht der Rüstungsindustrie zugerechnet werden. Nammo Schönebeck gehört allerdings zur internationalen Nammo Group, einem Konzern, dessen Kerngeschäft neben Spezialmunition auch militärische Systeme umfasst. Die Investitionsgesellschaft Sachsen-Anhalt feiert den Ausbau entsprechend als Erfolg des Industriestandortes.
Arbeitsplätze sind Arbeitsplätze, oder doch nicht?
Für einen Beschäftigten, der seinen Arbeitsplatz in der Automobilzulieferindustrie verliert und bei Rheinmetall einen neuen findet, ist die philosophische Diskussion über Konversion oder Strukturwandel vermutlich nicht das dringendste Problem. Aus der Konversion wird aber keine nachhaltige industriepolitische Strategie.
Selbst die IG Metall warnt vor der Vorstellung, die Rüstungsindustrie könne auffangen, was beispielsweise im Automobilsektor wegbricht. Sie bezeichnet dies als „industriepolitisches Luftschloss“ und Rüstungsproduktion könne allenfalls eine Beschäftigungsbrücke sein. Auch der Maschinenbauverband VDMA hält einen großen Beschäftigungseffekt für keineswegs gesichert.
Die strukturelle industrielle Schwäche eines Landes zum Argument dafür zu machen, es stärker in eine Rüstungsökonomie einzubinden, ist ein gefährlicher Weg. Ein ziviler Industriebetrieb braucht Kunden, Innovation und internationale Märkte. Ein Rüstungsbetrieb benötigt darüber hinaus etwas anderes, nämlich dauerhaft hohe staatliche Rüstungsetats. Das verändert die politische Landschaft massiv. Wer nämlich wirtschaftlich von Aufrüstung lebt, hat wenig Interesse daran, dass Aufrüstung wieder überflüssig wird.
Straßen, Lager und Logistik für die Kriegstüchtigkeit
Die militärische Logistik ist die zweite Seite der Medaille. Waffen, Munition und Soldaten müssen auch bewegt werden. Der Operationsplan Deutschland führt militärische Landes- und Bündnisverteidigung ausdrücklich mit den dafür notwendigen zivilen Unterstützungsleistungen zusammen. Nach den Planungen könnten im Ernstfall innerhalb von sechs Monaten bis zu 800.000 alliierte Soldaten und 200.000 Fahrzeuge durch Deutschland bewegt und versorgt werden. Dazu gehören der Transport und Umschlag auf Straße und Schiene, die Einbindung von See- und Flughäfen sowie Unterbringung, Verpflegung, Betankung, Instandhaltung und medizinische Versorgung der Truppen.
Die Bundeswehr nennt Deutschland deshalb die „Drehscheibe“ der NATO und Sachsen-Anhalt ist Teil dieser Drehscheibe. Am 18. August 2025 unterzeichneten das Landeskommando Sachsen-Anhalt und das Landesministerium für Infrastruktur und Digitales eine Vereinbarung, die militärischen Transporten mehr Bewegungsfreiheit auf Straßen des Landes ermöglicht. Die Bundeswehr nennt als Zweck ausdrücklich einen reibungsloseren Betrieb der Drehscheibe Deutschland.
Auch organisatorisch besitzt Sachsen-Anhalt erhebliches Gewicht. In Burg sitzt das Logistikbataillon 171 „Sachsen-Anhalt“. Seit 2025 ist es als Verband des NATO Force Model für schnelle Verlegungen vorgesehen. Seine Aufgaben umfassen unter anderem Nachschub mit Treibstoff, Verpflegung, Munition und Ersatzteilen sowie Instandsetzung und Transport.
Dabei ist Operationsplans Deutschland keine rein militärische Angelegenheit. Die Bundeswehr erklärt selbst, insbesondere bei innerer Sicherheit, Verkehrsplanung und Verkehrsinfrastruktur auf die Mitwirkung der Bundesländer angewiesen zu sein. Ein erheblicher Teil der Vorbereitungen müsse bereits im Frieden erfolgen. Damit wird aus Verteidigungspolitik, die verfassungsrechtlich überwiegend Sache des Bundes ist, sehr schnell Landes- und Kommunalsache.
Um den Umfang der Maßnahmen ermessen zu können, sollte man sich einfach einige Dinge vor Augen führen. Straßen und Brücken müssen schwere Militärtransporte aushalten können. Gleiches gilt für den Transport schweren Militärgutes auf Bahnstrecken. All das erfordert zusätzlich eine erhebliche Bevorratung von Treibstoff. Gleichzeitig müsste das ohnehin in Teilen schon überlastete Gesundheitssystem im Ernstfall unzählige militärische und zivile Verwundete aufnehmen können.
Die Landeskommandos erfassen nach eigener Darstellung regelmäßig zivile und militärische verteidigungsrelevante Infrastruktur. Diese Informationen können Grundlage dafür sein, regionale Infrastruktur als verteidigungswichtig einzustufen. Diese Entwicklung reicht viel tiefer in unser tägliches Leben als die Produktion von Panzern, Dronen und Raketen.
Die Altmark: Krieg üben auf sechs Quadratkilometern Stadt
Sachsen-Anhalt besitzt zudem eine der bedeutendsten Truppenübungsplätze Europas, Der Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide umfasst rund 23.000 Hektar. Im dortigen Gefechtsübungszentrum des Heeres liegt Schnöggersburg, eine künstliche Stadt auf mehr als sechs Quadratkilometern mit über 550 Gebäuden, 16 Kilometern Straßen, einem Flusslauf und einer begehbaren Kanalisation. Die Bundeswehr bezeichnet die Anlage in dieser Dimension als einzigartig in Europa. Dort wird der Kampf in urbanen Räumen trainiert.
Aus einzelnen militärischen Einrichtungen, Produktionsstätten, Logistikverbänden, Verkehrsvereinbarungen und zivilen Unterstützungsstrukturen entsteht ein Gesamtsystem. Die Bundeswehr spricht nicht nur von Verteidigungsfähigkeit, sondern von Kaltstartfähigkeit, Kriegstüchtigkeit und Durchhaltefähigkeit.
Sie betont zugleich, der Operationsplan Deutschland sei kein Kriegsvorbereitungsplan, sondern solle durch glaubwürdige Abschreckung Krieg verhindern. Gerade die deutsche Geschichte gibt wenig Anlass, Aufrüstung und immer detailliertere Kriegsvorbereitung mit Friedenssicherung gleichzusetzen.
Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte das Wettrüsten der europäischen Großmächte zu jener Eskalationsdynamik, in der militärische Stärke Sicherheit schaffen sollte und die in einer der größten humanitären Katastrophen der Menschheitsgeschichte endete. Noch eindeutiger war die Entwicklung vor dem Zweiten Weltkrieg. Die massive deutsche Wiederaufrüstung seit 1933 war kein Instrument erfolgreicher Friedenssicherung, sondern Voraussetzung einer Politik, die schließlich in einem tödlichen Weltkrieg mündete.
Vom Militär zur „gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“
Wie weit die Entwicklung inzwischen ist, lässt sich derzeit besonders anschaulich in Hamburg beobachten. Dort soll im September die militärisch-zivile Übung Red Storm Charlie stattfinden. Die Bundeswehr trainiert nach eigener Darstellung die Verlegung von Truppen und Material an die NATO-Ostflanke. Beteiligt werden nicht nur Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr, sondern auch zivile Behörden sowie Unternehmen aus Hafen und Logistik. Die Bundeswehr formuliert ausdrücklich, Verteidigung und Resilienz seien „gesamtgesellschaftliche Aufgaben“.
Das Hamburger Beispiel zeigt, wohin das Konzept führen kann. Handelskammer, Unternehmen, Krankenhäuser, Hilfsorganisationen, Verkehrsbetriebe und andere zivile Einrichtungen werden zunehmend in Übungen und Krisenplanungen einbezogen. Bei Red Storm Charlie soll gerade der zivile Anteil gegenüber der Übung vor einem Jahr deutlich wachsen. Hamburg ist nicht Sachsen-Anhalt, aber die Intention ist dieselbe. Die Kriegstüchtigkeit benötigt nicht nur Waffen, sondern sie braucht auch Infrastruktur, Energieversorgung, Kommunikation, Krankenhäuser, Behörden und Unternehmen.
Und worüber reden wir im Wahlkampf?
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Der medial wahrnehmbare Wahlkampf kreist bisher vor allem um die hohen Umfragewerte der AfD, die Brandmauer, mögliche Regierungsmodelle, Migration, innere Sicherheit, Wirtschaft und Bildung. Die CDU setzt nach eigener Darstellung insbesondere auf Wirtschaft, Sicherheit, Bildung und Migration. Auch die aktuelle Berichterstattung behandelt die Wahl vor allem aus dem Blickwinkel von Macht und Koalitionsmöglichkeiten.
Aber die Friedenstüchtigkeit ist nicht vollkommen verschwunden. Das BSW hat sein Wahlprogramm sogar mit dem Kapitel „Friedenstüchtig statt Kriegsbegeistert“ begonnen und lehnt Aufrüstung und eine Militarisierung der Wirtschaft ausdrücklich ab.
Auch dieBasis Sachsen-Anhalt hat die Entwicklung zum Wahlkampfthema gemacht. Sie fragt, ob Sachsen-Anhalt zur „Werkbank der Aufrüstung“ und zur stillen Etappe einer Politik der Kriegstüchtigkeit wird. Ihr Einwand richtet sich nicht gegen Arbeitsplätze oder Katastrophenschutz, sondern gegen die schleichende wirtschaftliche und infrastrukturelle Abhängigkeit von militärischen Prioritäten.
Sicherheitspolitik ist nicht Sache des Landes Sachsen-Anhalt und es kann keinen Frieden zwischen Russland und der Ukraine initiieren, die NATO auflösen oder eine internationale Sicherheitsordnung schaffen. Aber Landespolitik entscheidet sehr wohl über Verkehrswege, Katastrophenschutz, Teile der Infrastruktur, Wirtschaftsförderung, Behördenorganisation und politische Beteiligung.
Eine öffentliche Debatte sollte sich darum drehen, ob Sachsen-Anhalt den Rüstungsboom als Bestandteil seiner Strukturpolitik nutzen will. Es wird auch darum gehen, welche militärisch relevanten Infrastrukturprojekte zu planen sind und welche Verpflichtungen aus der Rolle als Teil der „Drehscheibe Deutschland“ entstehen. Es wird auch darum gehen, wie man die Zivilgesellschaft in handfeste Militärübungen einbinden will und wer die Kosten für alle diese Anstrengungen tragen muss.
Und wo bleibt die Friedenstüchtigkeit?
Es entsteht momentan eine Strategie der Abschreckung. Auf Seiten der Regierenden und Politiker scheint aber überhaupt keine Strategie der Deeskalation zu geben. Über Kriegstüchtigkeit gibt es Pläne, Zieldaten, Haushaltansätze, Zeitachsen und Übungen. Das Vokabular ist inzwischen tief verankert: 5 Prozent, 800.000 Soldaten, 200.000 Militärfahrzeuge, Munitionskapazitäten, Operationspläne und Resilienz.
Eine entsprechende Infrastruktur der Friedenstüchtigkeit scheint nicht zu existieren. Es gibt keinen Etat für dauerhafte diplomatische Konfliktprävention. Die verantwortlichen Politiker, die die Fähigkeiten für Vermittlung und Deeskalation haben, kommen kaum noch zu Wort. Und Politik und Medien sorgen dafür, dass sich Feindbilder immer weiter verhärten. Inzwischen ersetzt das Wort „kriegstüchtig“ die „äußere Sicherheit“ und die öffentliche Debatte scheint den Frieden vollkommen aus den Augen zu verlieren.
Quellen und weiterführende Informationen
Bundeswehr: Operationsplan Deutschland – Deutschland gemeinsam verteidigen –
Bundeswehr: Vereinfachte Genehmigungsverfahren für Militärkonvois – einschließlich Vereinbarung mit Sachsen-Anhalt vom 18. August 2025 – https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/vereinfachte-genehmigungsverfahren-militaerkonvois-5978208
Bundeswehr: Gefechtsübungszentrum Heer / Truppenübungsplatz Altmark und Schnöggersburg – https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/struktur/ausbildungskommando/gefechtsuebungszentrum-heer
Bundeswehr: Logistikbataillon 171 „Sachsen-Anhalt“ in Burg – https://www.bundeswehr.de/de/organisation/unterstuetzungsbereich/logistik/logistikkommando-der-bundeswehr-in-erfurt/logistikregiment-1-in-burg/logistikbataillon-171-in-burg
NATO: The Hague Summit Declaration, 25. Juni 2025 – https://www.nato.int/en/about-us/official-texts-and-resources/official-texts/2025/06/25/the-hague-summit-declaration
IHK Halle-Dessau: Stagnation verfestigt sich – Unsicherheit bleibt hoch, 5. Mai 2026 – https://www.ihk.de/halle/servicemarken/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen2026/ihk-konjunkturumfrage-im-ersten-quartal-2026-7046360
WELT/dpa: Kann der Rüstungsboom den Strukturwandel im Land stützen?, 12. Mai 2026 – https://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article6a028aba453b15e11907579f/kann-der-ruestungsboom-den-strukturwandel-im-land-stuetzen.html
Rheinmetall: Rheinmetall erwirbt Munitionsspezialisten Muni Berka GmbH, 10. Dezember 2025 – https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2025/12/2025-12-10_rheinmetall-erwirbt-muni-berka
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt: Nammo Schönebeck weiht neue Produktionshalle ein, 22. Juli 2026 – https://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/presse/detail/nammo-schoenebeck-weiht-neue-produktionshalle-ein
Bundeswehr: Red Storm Charlie – Bundeswehr-Übung 2026 in Hamburg – https://www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/landeskommando/hamburg/uebung-red-storm-charlie
dieBasis Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt als Werkbank der Aufrüstung?, 1. August 2026 – https://diebasis-st.de/sachsen-anhalt-als-werkbank-der-aufruestung/
dieBasis Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt darf nicht zur stillen Etappe der Kriegstüchtigkeit werden, 10. August 2026 – https://diebasis-st.de/sachsen-anhalt-darf-nicht-zur-stillen-etappe-der-kriegstuechtigkeit-werden/
dieBasis Hamburg: Red Storm Charlie – Hamburg übt den Ernstfall und kaum jemand stellt die Friedensfrage, 26. Juni 2026 – https://diebasis-hamburg.de/2026/06/red-storm-charlie/
dieBasis Hamburg: Red Storm Charlie – Aus der Militärübung wird ein Standortprojekt, 20. Juli 2026 – https://diebasis-hamburg.de/2026/07/red-storm-charlie-2/





Die Agenda der herrschenden Klasse ist uns zu dezimieren.
Jeder, der da mitmacht ist auch mitschuldig!
und Widerstand ist anscheinend zwecklos…
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200882.elbit-sabotage-prozess-in-stammheim-inszenierte-gefaehrlichkeit-der-ulm.html
es ist schon erstaunlich was man hinter dem Begriff Antisemitismus alles verbergen kann
und Widerstand ist anscheinend zwecklos…
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200882.elbit-sabotage-prozess-in-stammheim-inszenierte-gefaehrlichkeit-der-ulm.html
es ist schon erstaunlich was man hinter dem Begriff Antisemitismus alles verbergen kann
und Widerstand ist anscheinend zwecklos…
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200882.elbit-sabotage-prozess-in-stammheim-inszenierte-gefaehrlichkeit-der-ulm.html
es ist schon erstaunlich was man hinter dem Begriff Antisemitismus alles verbergen kann
JEDE Äusserung über Israel ist potentiell antisemitisch. Vielleicht ist bald die Äusserung im Wetterbericht „Schlechtes Wetter in Israel“ krass antisemitisch und der Oberjogi Felix Klein verlangt dafür eine jahrelange Gefängnisstrafe.
Früher wurde man wenigstens noch gefragt, ob man den totalen Krieg will …
Ein Kommentar aus einem anderen Blog:
oder das hier:
„Die Ukraine sei bereit, für diese Lieferungen zu zahlen.“
Der war echt gut.
Er meinte wohl, mit verschleuderten deutschem Steuergeld?
2+4 Vertrag? Sachsen-Anhalt ist Zone, Keine NATO-Truppen
Ich kann nicht mehr …
@BR
Obwohl man sich sogar im Internet über den Verstoß gegen den 2+4 Vertrag und gegen den Bruch des Versprechen die Nato keinen Zoll nach Osten zu erweitern, informieren kann, verstoßen unsere Politik-Darsteller und unsere Medien dagegen, ohne mit der Wimper zu zucken.
Der Lawrow hat sich die Aussage, das „der Westen nicht agreement capable“ sei, nicht aus den Fingern gesogen.
„Der Westen“ ist nicht nur die USA.
Die Idee, Rüstung als ökonomisch sinnvolle Entwicklung zu nutzen, beinhaltet unausgesprochen das Eingeständnis, dass die Warenproduktionsweise systemisch bedingt die letztendlich treibende Ursache der illusorischen Kriegsrichtung als Lösung der sich auftürmenden und nicht mehr zu beherrschenden Widersprüche ist.
Kapitalismus führt immer zum Krieg.
Im Wahlkampf am 06.09.2026 in Sachsen-Anhalt haben die etablierten Parteien CDU, SPD, Die Grünen, Die Linke und die FDP nichts brauchbares zu bieten, stattdessen beschäftigen sie sich hauptsächlich mit der Frage, wie wohl die AfD in dieser Wahl abschneiden wird.
Auf die Idee, dass ein Wähler sich mehr Sorgen darüber machen könnte
als um die Frage, wie die AfD bei der Wahl abschneiden wird bzw. ob die AfD rechtsradikaler ist als die anderen Parten ist.
Ob den Wählern in Sachsen-Anhalt ein gesichertes Einkommen wichtiger ist, als der Schutz vor einem russischen absolut unwahrscheinlichen Einmarsch bis 2029 in Berlin, wird sich nach der Wahl zeigen.
Noch eine Bemerkung, wenn es darum geht, geringe Schulden für die Grundsicherung der Bevölkerung aufzunehmen, dann haben Politiker wie Merz, von der Leyen, Gauck, Kiesewetter und so weiter, die größten Bedenken, wenn es aber um die Aufrüstung geht, dann lösen sich diese Bedenken in nichts auf
Nun hat man für das Militär extra die Schuldenbremse abgeschafft und Sonderverögen mobilisiert. Was ja Wachstum schaffen müsste, denn all das erhöht ja das Bruttosozislprodukt. So war es sicher auch gedacht. Aber davon ist nichts zu sehen, weder in Sachsen-Anhalt, noch auf Bundesebene. Noch ein sehr starkes Argument gegen Aufrüstung.
Der dann fertiggestellte Panzer steht nur herum, eine Sozialwohnun g hingegen hätte Mist aber Teil davon.
Die wollen eine Million 155-mm Granaten lagern? Der Oreschnik kriegt die alle, egal wie tief die liegen. Den Doppelwumms hatten wir schon. Jetzt kommt der Multiwumms.
es geht primär nicht um Bruttosozialprodukt, es geht um den Geldadel und BlackRock…
https://www.boerse-express.com/news/articles/rheinmetall-aktie-friedensangst-schockt-anleger-842841
@Artur_C
»Nun hat man für das Militär extra die Schuldenbremse abgeschafft und Sonderverögen mobilisiert. Was ja Wachstum schaffen müsste, denn all das erhöht ja das Bruttosozislprodukt. So war es sicher auch gedacht«
Ich denke, dass der wirkliche Grund für die Aufrüstung gar nicht das Schaffen des Wachstums oder die Erhöhung des Bruttosozialsprodukts war, der wirkliche Grund von Leuten wie Merz, Gauck oder Kiesewetter war einfach der Wunsch, sich noch einmal für einen Krieg aufzurüsten um Russland endlich die Schmach von Stalingrad heim zu zahlen.
@Artur_C
Ich denke der wirkliche Grund für die unvorstellbar teure Aufrüstung ist bei Leuten wie Merz, Gauck oder Kiesewetter einfach der Wunsch, es den Russen für die Schmach, die sie Nazi-Deutschland in der Schlacht von Stalingrad beigebracht haben, heimzuzahlen.
„ Über „Kriegstüchtigkeit“ wird viel gesprochen. Über die Frage, wie ein Land eigentlich friedenstüchtig wird, erstaunlich wenig.“…Einfach unfassbar, bei den ganzen Geldzahl Bericht steht meine Haare zu Berge und mir wird schwindlig…Ich werde kurzes Ausschnitt daraus in meine sozial Netzwerke zitieren…weil das für sehr wichtig halte…ob die Menschen in klaren sind, was hier vorgeht…während ich ältere deutsche Bürger Flaschen sammeln sehe, werden Milliarden für Kriege weggeschmissen … Ja und wieder AfD Schuld oder Putin, oder Trump….
Liebe Grüße Neli ( Vorsetzerin von Torwächter)
Der Merz kommt und das Völkerrecht sagt leise Servus! Von Kopf bis Fuß auf Kriegstüchtigkeit eingestellt!
https://www.sicht-vom-hochblauen.de/der-merz-kommt-und-das-voelkerrecht-sagt-leise-servus-von-kopf-bis-fuss-auf-kriegstuechtigkeit-eingestellt-von-evelyn-hecht-galinski/
Von Evelyn Hecht-Galinski
Was haben der 24. Februar 2022 und der 7. Oktober 2023 gemeinsam. Beide „Kriegs-Daten“ werden uns ohne die dazugehörigen Vorgeschichten „verkauft“, mit schrecklichen Konsequenzen.
Im Februar 2010 wurde Janukowitsch zum Präsidenten der Ukraine gewählt. Am 22. Januar 2014 wurde er gestürzt.
Es war der minutiös US-geplante und -unterstützte Umsturz einer legitimen Regierung.
Als am 16. April die illegitime Putsch Regierung unter Mithilfe der berüchtigten damaligen stellvertretenden US-Außenministerin, Victoria Nuland „Fuck the EU“ an die Macht kam, nahm das Unheil seinen Lauf.
Willkommen im kalten Krieg gegen Russland
Es war von Anfang an das Ziel europäischer Staaten und den USA, Russland zu schwächen, hinzuhalten und die Ukraine aufzurüsten.
Es war seit Jahrzehnten die Intention der USA, Russland zu schaden und von Europa zu trennen.
Die Biden-Regierung hatte das Ziel, die Putin-Regierung zu schwächen und zu stürzen, einen endgültigen Keil zwischen Europäern – besonders Deutschland als artigster Vasall – und Russland zu treiben, damit der alleinige Hegemonieanspruch wieder erlangt wurde. ALLES LESEN !!
@Walter Nikolaus Gerhartz
Nicht nur die Biden-Regierung hatte das Ziel Russland zu schaden, unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs hat Präsident Truman offen erklärt, jede Opposition gegen sozialistische Regierungen zu „unterstützen“ (das kann man im Internet nachlesen), was einem Eingeständnis gleichkommt, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, wann immer die USA es für wünschenswert hielt.
Die USA praktizieren diese Politik bis zum heutigen Tag, was sie aber nicht davon abhält, sich über russische Einmischung in die inneren Angelegenheiten von „demokratischen Staaten“ zu beschweren.
wie die Lüge von den ‚blühenden Landschaften‘ im Osten, glühende, verbrannte Erde dem ganzen Land beschert – und der geistig sedierte Westbürger schreit seinen warnenden östlichen Landsmann als Kriegstreiber an, der ihn davor warnt – die Teletubbisierung des Abendlandes war ein durchschlagender Erfolg.
Die ist schon Ukraine seit dem gewaltsamen Regierungsputsch 2014 gespalten!!
Fürchtet Selenskyj eine weitere Spaltung der restlichen Ukraine?
Mir scheint, in der Ukraine scheint Demokratie nur situativ zu gelten!!
Ist mir jetzt auch klar, warum die EU dieses Modell so unterstützt denn bei UNS gibt es auch KEINE WIRKLICHE DEMOKRATIE !!
https://www.infosperber.ch/politik/welt/der-maidan-war-ein-illegaler-putsch-vom-westen-unterstuetzt
Diese REGIERUNG/ALTPARTEIEN belügen uns über die wahren Hindergründe dieses Krieges weil sie von den AMIS dafür bezahlt werden !!
Wenn es um 150 neue Arbeitsplätze und 30 Mio € geht in Silberhütte im Harz, dann wäre jeder Arbeitsplatz mit ca. 200.000 € subventioniert. Mir ist schon klar, dass Rheinmetall so argumentieren würde, dass das Geld in das gesamte Unternehmen ginge. Ist die gesamte Zahl der Mitarbeiter richtig? Für das viele Geld stellen die “ pyrotechnische Sätze“ her, also Bestandteile von Munition, Granaten, Raketen oder Minen. Das kann man fast nur benützen, um damit Menschen zu verletzten, verstümmeln oder zu zerfetzen, also zu töten.
Mich widert auch die Sprache an: „Zeitenwende“ „Aufrüstung“ „Verteidigung“ „pyrotechnische Sätze“ Es wird immer möglichst vermieden dabei auszudrücken, was der Zweck dieser Handlungen ist, nämlich Russen zu töten oder wer auch immer reiche Deutsche oder sogenannte „internationale Investoren“ (aus USA, Israel) stört bei der Erzielung von Wirtschaftswachstum und noch mehr Profiten. Soziopathen und Psychopathen am Werk.
Frieden? Bedeutet das nicht, dass wir gar nicht mehr so viel an miliärischer Ausrüstung brauchen würden? Bedeutet das nicht, dass die gewonnenen Arbeitsplätze für Kriegstauglichkeit überflüssig werden und dass Rheinmetalls „Million 155-mm-Projektilen oder 500.000 vollständigen 155-mm-Artilleriegranaten“ vorerst zu Ladenhütern werden? Noch schlimmer, die Aktien der Rüstungsunternehmen würden zu Tieffliegern degenerieren!
Gott behüte! Frieden in einer wirtschaftlich prekären Lage, die nur Dank Kriegsfähigkeitsaufbau abgefangen werden kann, wer kann das schon wollen? Zu den Waffen, die unseren Wohlstand verteidigen und das Wachtum retten, gehören Drohnen, Bomben, Raketen, Sanktionen – natürlich nur wenn der Feind die nicht auch auf unsere Städte niederrasseln lässt. Aber dann gäbe es ja wieder Viel Beschäftigung wegen des Wiederaufbaus – selbst Fachkräfte ohne Schulabschluss haben dann Chancen und die Wirtschaft würde wieder florieren. Gewinne würden sprudeln und neue Möglichkeiten entstehen. Beim Wiederaufbau gäbe es kein Haus ohne Wärempumpe und als erstes würden wir Autobahnen mit Solarpaneels bauen, die mit Windrädern gesäumt würden. Auf in die Zukunft – nur hoffentlich kommt der Feind nicht auf dumme Gedanken, falls die Westarmeen operationstechnisch vorrückt und zündet ein unpassendes Inferno.