
Zwischen wissenschaftlicher Warnung und politischer Panikmache verläuft eine entscheidende Grenze. Der Artikel beleuchtet, wie Angst öffentliche Wahrnehmung prägen und politische Entscheidungen beeinflussen kann.
Fortsetzung des Artikels vom 3. August 2026. Sie finden den ersten Teil hier.
Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sie warnt den Menschen vor Gefahren, schärft kurzfristig seine Aufmerksamkeit und kann ihm im entscheidenden Moment das Leben retten. Angst kann aber auch das Gegenteil bewirken. Wird sie dauerhaft geschürt, verengt sie den Blick, schwächt die Urteilskraft und macht Menschen empfänglicher für einfache Botschaften und vermeintlich alternativlose Lösungen.
Ein Mensch in Angst fragt nicht mehr zuerst: Stimmt das überhaupt?
Er fragt: Was muss ich tun, damit mir nichts geschieht?
Darin liegt die politisch genutzte Macht der Angst. Wer eine Bedrohung überzeugend beschreibt, kann sich anschließend als Retter präsentieren. Er definiert das Problem, verkündet die Lösung und erklärt jeden zum verantwortungslosen Gefährder, der diese Lösung nicht mittragen will.
Das Geschäft mit der Angst ist so alt wie die Menschheit. Versicherungen verkaufen Schutz vor möglichen Schäden. Schutzgelderpresser bieten Sicherheit vor einer Gefahr an, die sie häufig selbst erzeugen. Politiker versprechen, die Bevölkerung vor Bedrohungen zu bewahren, die sie zuvor in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt oder selbst inszeniert haben.
Natürlich sind nicht alle Warnungen unbegründet. Gefahren existieren. Verantwortliche Politik muss sie benennen. Zwischen sachlicher Risikokommunikation und gezielter Panikkommunikation besteht jedoch ein gewaltiger Unterschied.
Risikokommunikation informiert über eine mögliche Gefahr. Sie benennt Wahrscheinlichkeiten, Unsicherheiten und unterschiedliche Handlungsoptionen. Sie versetzt Menschen in die Lage, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Panikkommunikation arbeitet anders. Sie zeigt den schlimmstmöglichen Fall, präsentiert ihn als drohende Normalität und erzeugt Zeitdruck. Sie sagt nicht: Wir sollten die Lage prüfen. Sie sagt: Es ist fünf vor zwölf. Wir müssen sofort handeln. Für Diskussionen bleibt keine Zeit.
Die Klimadebatte liefert dafür ein aufschlussreiches Beispiel. Über Jahre wurde das äußerst emissionsreiche Szenario RCP8.5 – später SSP5-8.5 genannt – in Medien und politischen Debatten häufig so behandelt, als beschreibe es den wahrscheinlichen Weg der Menschheit. Tatsächlich handelte es sich um ein Extrem- beziehungsweise Hochrisikoszenario. Es ging von der Annahme aus, dass der weltweite Verbrauch fossiler Energieträger – insbesondere von Kohle – über Jahrzehnte massiv weiter zunimmt, die CO₂-Emissionen nahezu ungebremst steigen und technologische Fortschritte sowie wirksame klimapolitische Maßnahmen weitgehend ausbleiben.
Unter diesen Voraussetzungen errechneten Klimamodelle einen besonders starken Temperaturanstieg bis zum Ende des Jahrhunderts. Als mögliche Folgen wurden unter anderem häufigere und intensivere Hitzewellen, längere Dürren, stärkere Starkregenereignisse, ein beschleunigter Meeresspiegelanstieg sowie erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme, Landwirtschaft und Teile der Weltwirtschaft diskutiert. Es handelte sich dabei jedoch nicht um eine Vorhersage, sondern um die Modellrechnung für einen sehr weitreichenden hypothetischen Emissionspfad.
Mittlerweile räumt selbst der Weltklimarat ein, dass ein derart extremer Emissionspfad deutlich weniger wahrscheinlich geworden ist. Das Szenario wurde zwar nicht einfach „gestrichen“, wie gelegentlich behauptet wird. Es gilt heute jedoch nicht mehr als die wahrscheinlichste Entwicklung, sondern als ein Extremfall unter mehreren möglichen Zukunftsszenarien.
Das ist keine Nebensächlichkeit. Denn wenn ein Extremszenario über Jahre in der öffentlichen Debatte wie die wahrscheinlichste Zukunft dargestellt wird, entsteht beim Publikum leicht der Eindruck, diese Entwicklung sei nahezu unvermeidlich. Aus einer wissenschaftlichen Möglichkeit wird so in der öffentlichen Wahrnehmung schnell eine scheinbare Gewissheit.
Hier verläuft die Grenze zwischen Risiko- und Panikkommunikation. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Szenarien müsste erklären, auf welchen Annahmen sie beruhen, wie wahrscheinlich diese Annahmen sind und welche anderen Entwicklungen ebenfalls möglich wären. Wer dagegen fast ausschließlich den schlimmsten Fall zeigt und dessen Voraussetzungen verschweigt, informiert nicht neutral. Er benutzt wissenschaftliche Modelle als Kulisse für politische Dringlichkeit. Es entsteht bewusst verursachte Angst.
Man kann aber auch eine Warnung so lange zuspitzen, bis sie ihre Wirkung verliert. Wer ständig den Weltuntergang ankündigt, darf sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen irgendwann – wie auch ich – nicht mehr zuhören. Und das ist gut so, weil man meines Erachtens den „Qualitätsmedien“ – wie Ursula von der Leyen die Propagandaorgane der eliteinstruierten Politikermarionetten in Coronazeiten bezeichnete – nicht mehr vertrauen kann. Vertrauen geht nicht nur durch falsche Aussagen verloren. Es geht auch verloren, wenn Möglichkeiten als Gewissheiten, Extremszenarien als Normalfälle und Modellrechnungen als unabwendbare Zukunft verkauft werden.
Damit beginnt Politik durch Angst.
Von der Emotion zur Lenkung
Menschen werden nicht ausschließlich durch Argumente beeinflusst. Gefühle wirken meist schneller und stärker als Zahlen, Statistiken oder wissenschaftliche Erklärungen. Ein Bild von einem brennenden Wald, einem überfluteten Dorf oder einem ausgetrockneten Flussbett erreicht den Menschen unmittelbar. Es braucht keine lange Erläuterung. Die emotionale Botschaft lautet: Die Katastrophe ist da.
Das bedeutet nicht, dass solche Bilder unwahr sein müssen. Entscheidend ist der Zusammenhang, in den sie gestellt werden. Zeigt das Bild ein langfristiges klimatisches Muster oder ein einzelnes Wetterereignis? Handelt es sich um eine außergewöhnliche Entwicklung oder um ein Ereignis, das in dieser Region bereits früher aufgetreten ist? Welche Rolle spielen Bebauung, Bodenversiegelung, schlechte Forstwirtschaft, mangelnder Hochwasserschutz oder Brandstiftung?
Diese Fragen verschwinden meist hinter der Kraft der Bilder.
Ein brennender Wald wird zum Symbol der „Klimakatastrophe“. Eine überflutete Straße gilt als Beweis für den „Klimanotstand“. Ein heißer Sommertag wird zum Vorboten einer unbewohnbaren Erde. Das einzelne Ereignis bekommt eine umfassende, ihm oftmals aber nicht zukommende Bedeutung.
Nicht gefakte Bilder zeigen einen Ausschnitt der Realität. Wer den Ausschnitt auswählt und mit einer Botschaft versieht, bestimmt wesentlich mit, was der Betrachter fühlt und denkt, beziehungsweise fühlen und denken soll.
Diese Technik wurde für die Klimadebatte nicht neu erfunden. Während Corona prägten Särge, Intensivstationen, Schutzanzüge und Krankenwagen das öffentliche Bewusstsein. Im Ukrainekrieg sind es zerstörte Häuser, verletzte Kinder und fliehende Familien. In der Migrationsdebatte werden je nach politischer Zielrichtung entweder ausländische hilfsbedürftige Frauen und Kinder oder gewalttätige Männer gezeigt.
Jede Seite wählt die Bilder aus, die ihre Botschaft stützen.
Zur Unterstützung der Behauptung eines menschengemachten Klimawandels werden brennende Wälder, schmelzende Gletscher, ausgemergelte Eisbären und rissige Böden gezeigt. Sie bilden das visuelle Begleitprogramm einer Politik, die immer weiter in das Leben der Menschen eingreifen möchte. Die Botschaft ist einfach: Wenn ihr nicht tut, was wir verlangen, wird die Erde unbewohnbar – was längst widerlegt ist. Der Hang der eliteinstruierten Politiker zu einer autokratischen Gesellschaftsform ist unverkennbar.
Angst braucht Schuldige
Angst allein reicht zur politischen Mobilisierung häufig nicht aus. Sie benötigt einen Verursacher.
In der Klimadebatte ist dieser Verursacher leicht gefunden: der Mensch. Allerdings nicht der Mensch als abstraktes Wesen, sondern vor allem der gewöhnliche Bürger mit seinem Auto, seiner Heizung, seinem Fleischkonsum und seiner Urlaubsreise.
Er soll sich schuldig fühlen.
Er fährt zur Arbeit und belastet angeblich das Klima. Er heizt seine Wohnung und belastet angeblich das Klima. Er besucht seine Familie mit dem Auto und belastet angeblich das Klima. Er fliegt einmal im Jahr in den Urlaub und belastet angeblich das Klima. Schritt für Schritt entsteht so der Eindruck, nahezu jede alltägliche Handlung des Menschen hinterlasse einen klimaschädlichen Fußabdruck. Aus dem Bürger wird ein Klimasünder.
Selbst das Kohlendioxid, das der Mensch mit jedem Atemzug ausatmet, wird gelegentlich in einer Weise thematisiert, als sei CO₂ grundsätzlich ein Schadstoff. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass Kohlendioxid zugleich ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre und eine unverzichtbare Grundlage der Photosynthese ist, ohne die Pflanzen – und damit letztlich auch Menschen und Tiere – nicht existieren könnten. Mehr CO₂ – mehr Pflanzenwuchs, weniger CO₂ – weniger Pflanzenwuchs und damit mehr Hunger auf der Erde.
Menschen sich schuldig fühlen zu lassen ist psychologisch geschickt. Wer Schuld empfindet, ist eher bereit, Buße zu tun. Die moderne Buße besteht in CO₂-Abgaben, höheren Energiepreisen, teuren Sanierungen, Einschränkungen der Mobilität und dem Verzicht auf einen gewohnten Lebensstandard.
Die politische Botschaft lautet: Du hast das Problem mitverursacht, also musst du für seine Lösung bezahlen.
Dabei ist die Frage zu stellen, wer tatsächlich in welchem Umfang Emissionen verursacht und wer die finanziellen Folgen der Klimapolitik trägt. Ein wohlhabender Mensch kann sich ein Elektroauto, eine Wärmepumpe, eine energetische Sanierung und höhere Flugpreise leisten. Eine Familie mit geringem Einkommen kann das nicht.
Die Kosten der Klimapolitik treffen nicht alle gleichermaßen. Wer wenig verdient, spürt steigende Energiepreise und zusätzliche Abgaben unmittelbar im Alltag. Diejenigen, die am wenigsten finanziellen Spielraum haben, werden von steigenden Energiepreisen, höheren Abgaben und kostspieligen Sanierungspflichten besonders stark belastet. Ihr Einkommen wächst meist nicht im gleichen Maße wie ihre Ausgaben. Ihnen bleibt am Monatsende schlicht weniger zum Leben. Für wohlhabendere Haushalte stellen dieselben Mehrkosten häufig eine deutlich geringere Belastung dar. Finanzstärkere Haushalte können Preissteigerungen leichter verkraften und zugleich von Förderprogrammen, Investitionen oder neuen Geschäftsfeldern profitieren.
Gleichzeitig entstehen durch die Energiewende und den klimapolitischen Umbau neue Märkte. Hersteller von Solaranlagen, Windkrafttechnik, Batteriespeichern, Wärmepumpen oder Anbieter von CO₂-Dienstleistungen profitieren ebenso wie Investoren, die an entsprechenden Unternehmen beteiligt sind. Das ist in einer Marktwirtschaft grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Es wirft jedoch die Frage auf, wie gerecht die finanziellen Lasten und die wirtschaftlichen Vorteile der Klimapolitik verteilt sind. Und es wirft die Frage auf, wem die Behauptung vom menschengemachten Klimawandel nutzt. Cui bono?
Doppelte Maßstäbe
Die Glaubwürdigkeit einer politischen Bewegung hängt nicht nur von ihren Forderungen ab, sondern auch davon, ob ihre Wortführer nach denselben Maßstäben leben, die sie von anderen verlangen.
In der Klimadebatte wird deshalb zu Recht der Vorwurf der Doppelmoral erhoben. Während Millionen Bürger aufgefordert werden, weniger Auto zu fahren, seltener zu fliegen, ihre Heizungen auszutauschen oder ihren Konsum einzuschränken, reisen zahlreiche politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger weiterhin selbstverständlich mit Privatjets zu internationalen Konferenzen. So geriet etwa EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in die Kritik, weil sie 2021 für die rund 50 Kilometer lange Strecke von Wien nach Bratislava einen Privatjet nutzte. Die EU-Kommission verwies dabei auf Termin- und Sicherheitsgründe. Lächerlich! Der Fall zeigt ein grundlegendes Problem: Wer von der Bevölkerung weitreichende Einschränkungen im Namen des Klimaschutzes verlangt, wird an seinem eigenen Verhalten gemessen. Glaubwürdigkeit entsteht nicht allein durch politische Programme, sondern vor allem dadurch, dass diejenigen, die Verzicht einfordern, ihn auch selbst vorleben. Wasser predigen und Wein trinken untergräbt das Vertrauen in jede politische Botschaft.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos liefert dafür regelmäßig Stoff für Kritik. Obwohl dort der Klimawandel zu den zentralen Themen gehört, werden Jahr für Jahr außergewöhnlich viele Privatjet-Flüge zu den umliegenden Flughäfen registriert. Umweltorganisationen wie Greenpeace und ich sehen darin einen offensichtlichen Widerspruch zwischen Anspruch und eigenem Verhalten.
King Charles unternahm kürzlich zwei Helikopterflüge in 24 Stunden, um das neue Africa Centre in London zu eröffnen, wo er über die Auswirkungen des Klimawandels diskutierte. Wenn Schauspieler und „Umweltaktivist“ Leonardo DiCaprio einen Tagesausflug mit seiner Yacht unternimmt, stößt er mehr CO2 aus als Sie mit Ihrem Auto in Ihrem ganzen Leben.
Es geht dabei nicht um Neid auf Wohlhabende. Es geht um Glaubwürdigkeit. Wer von Millionen Menschen einschneidende Veränderungen ihres Lebensstils verlangt, muss sich daran messen lassen, ob er selbst bereit ist, vergleichbare Maßstäbe an sein eigenes Verhalten anzulegen.
Moralische Autorität entsteht nicht durch Appelle, sondern durch Vorbild.
Die Wiederholung schafft Wirklichkeit
Eine der wirksamsten Methoden emotionaler Beeinflussung ist die ständige Wiederholung. Was täglich gehört, gelesen und gesehen wird, beginnt vertraut zu wirken. Und was vertraut wirkt, wird leichter für wahr gehalten.
„Die Klimakrise verschärft sich.“
„Die Zeit läuft uns davon.“
„Die Wissenschaft ist sich einig.“
„Wir müssen jetzt handeln.“
„Es gibt keine Alternative.“
Solche Sätze werden so häufig wiederholt, dass sie irgendwann nicht mehr als Behauptungen wahrgenommen werden, sondern als selbstverständliche Tatsachen. Die eigentliche Beweisführung tritt in den Hintergrund. Die Wiederholung wird zum Ersatz für das Argument. Diese Parolen, diese scheinbaren Argumente „hinken“ jedoch. Die Wissenschaft beispielsweise ist sich keineswegs „einig“.
Auch einzelne Begriffe erfüllen diese Funktion. „Klimakrise“, „Klimanotstand“ und „Klimakatastrophe“ sind keine neutralen Beschreibungen. Sie enthalten bereits eine Bewertung. Wer diese Begriffe übernimmt, hat einen Teil der Schlussfolgerung akzeptiert, bevor die Diskussion überhaupt begonnen hat.
Dazu kommt die permanente Verkündung neuer Rekorde. Der heißeste Tag. Der trockenste Sommer. Der wärmste Monat. Die höchste Temperatur seit Beginn bestimmter Messungen. Rekorde erzeugen Aufmerksamkeit. Sie vermitteln den Eindruck einer unaufhaltsamen Zuspitzung.
Hinzu kommt ein weiterer Effekt. Kaum tritt irgendwo eine außergewöhnliche Hitzeperiode auf, entsteht in den nationalen Medien häufig der Eindruck, das eigene Land sei von der Entwicklung besonders betroffen. Deutschland berichtet über Rekordtemperaturen, Frankreich über historische Hitzewellen, Spanien über nie dagewesene Dürre, die skandinavischen Länder über außergewöhnliche Hitze bis weit in den Norden. Für den jeweiligen Leser entsteht dadurch der Eindruck, insbesondere sein eigenes Land stehe im Zentrum der Klimakrise. Aus einer globalen Debatte wird eine unmittelbar persönliche Bedrohung gemacht – psychologisch sehr geschickt!
Problematisch und realitätsfern wird es, wenn außergewöhnliche Wetterereignisse nahezu ausschließlich unter dem Blickwinkel der Zuspitzung dargestellt werden, während Einordnung, historische Vergleiche, regionale Besonderheiten und wissenschaftliche Unsicherheiten in den Hintergrund treten. Dadurch entsteht beim Publikum das Gefühl einer permanenten Eskalation.
Jede Rekordmeldung muss eingeordnet werden, wenn die Klimadebatte seriös geführt werden soll. Seit wann wird gemessen? Wo wird gemessen? Wurden Messstationen verlegt? Hat sich ihre Umgebung durch Bebauung verändert? Handelt es sich um lokale, regionale oder globale Werte? Welche Vergleichszeiträume wurden gewählt?
Wer nur den Rekord verkündet, aber seine Entstehung und Bedeutung nicht erklärt, informiert nicht vollständig. Er lenkt die Masse der Bevölkerung in die von ihm gewünschte Richtung.
Erst die Katastrophe, dann die Rettung
Politische Angstkommunikation folgt einem einfachen Aufbau:
Zuerst wird eine existenzielle Gefahr beschrieben. Dann wird erklärt, dass nur noch ein kleines Zeitfenster zum Handeln bleibt. Anschließend werden weitreichende Maßnahmen als unvermeidbar präsentiert. Wer widerspricht, gefährdet angeblich die Allgemeinheit.
Dieses Muster war während Corona deutlich sichtbar. Es begegnet uns in der Sicherheits- und Kriegspolitik. Und es prägt ebenso die Klimapolitik.
Die Erde steht angeblich kurz vor dem Kollaps. Kipppunkte könnten überschritten werden. Ganze Regionen würden unbewohnbar. Millionen Menschen müssten fliehen. Ernten würden ausfallen. Städte könnten überflutet werden.
Nachdem dieses Bild gezeichnet wurde, erscheinen nahezu alle Maßnahmen gerechtfertigt: höhere Abgaben, Verbote bestimmter Technologien, Einschränkungen des Verkehrs, kostspielige Gebäudesanierungen, Eingriffe in Landwirtschaft und Ernährung sowie die schrittweise Lenkung des persönlichen Konsums.
Wer die Katastrophe verhindern will, muss angeblich nur den politischen Vorgaben folgen.
Diejenigen, die die Krise verkünden, treten zugleich als deren Retter auf. Sie präsentieren Programme, Gesetze, Steuern und Verbote als Patentlösung. Scheitern die Maßnahmen oder steigen die Kosten, wird nicht die Grundannahme hinterfragt. Dann heißt es, man habe lediglich noch nicht entschlossen genug gehandelt.
Aus dem Retter wird ein Dauerretter, da eine endgültig gelöste Krise politisch weit weniger nützlich wäre als eine Krise, die ständig neue Maßnahmen verlangt.
Teile und herrsche
Angst verbindet nicht nur. Sie spaltet auch.
Divide et impera – teile und herrsche – ist ein uraltes Prinzip der Machtausübung. Es wird häufig mit dem Römischen Reich verbunden und war auch ein wesentliches Mittel kolonialer Herrschaft. Wer die Bevölkerung in konkurrierende Lager aufteilt, verhindert nicht nur, dass sie ihre gemeinsamen Interessen erkennt. Während die Menschen gegeneinander kämpfen, richten sie ihren Blick kaum noch auf diejenigen, die politische Entscheidungen treffen.
Darin liegt der eigentliche politische Nutzen einer solchen Strategie: Eine gespaltene Gesellschaft lässt sich leichter lenken als eine geeinte. Wenn öffentliche Debatten fast ausschließlich um den Konflikt zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen kreisen, geraten andere politische Entscheidungen leichter aus dem Fokus. Maßnahmen, die in einer geeinten, aufmerksamen und kritisch diskutierenden Gesellschaft auf erheblich mehr Widerstand stoßen würden, können unter solchen Bedingungen einfacher umgesetzt werden. Je stärker die Aufmerksamkeit der Bürger auf den Streit untereinander gelenkt wird, desto weniger richtet sie sich auf die Frage, welche Entscheidungen im Hintergrund getroffen werden und wem sie letztlich nützen.
In der Corona-Zeit standen Geimpfte gegen Ungeimpfte. Im Ukrainekrieg stehen Friedensfreunde gegen Verteidiger der Freiheit, wobei jede Forderung nach Verhandlungen schnell als Unterstützung des Gegners ausgelegt werden kann. In der Migrationsdebatte werden Hilfsbereitschaft und Sicherheitsbedürfnis gegeneinander ausgespielt.
In der Klimadebatte verläuft die Trennlinie zwischen den vermeintlich Verantwortungsbewussten und den angeblich Rücksichtslosen. Auf der einen Seite stehen die „Klimaretter“: Fahrradfahrer, Veganer, Aktivisten, Käufer von Elektroautos und Unterstützer immer neuer Klimagesetze. Auf der anderen Seite stehen die „Klimasünder“: Autofahrer, Flugreisende, Fleischesser, Eigenheimbesitzer mit Öl- oder Gasheizung und Menschen, die Zweifel an bestimmten klimapolitischen Maßnahmen äußern.
Eine sachliche Auseinandersetzung wird dadurch erschwert. Es geht nicht mehr darum, welche Maßnahme sinnvoll, wirksam, sozial verträglich und verhältnismäßig ist. Es geht um Gut und Böse. Wer das richtige Bekenntnis ablegt, gehört zu den Guten. Wer Fragen stellt, gerät unter Verdacht.
Eine solche moralische Spaltung ist politisch außerordentlich wirkungsvoll und absolut gewollt. Die Bürger streiten darüber, wer den größeren ökologischen Fußabdruck hinterlässt, während kaum noch gefragt wird, wer von CO₂-Handel, Subventionen, Investitionsprogrammen und neuen Regulierungen profitiert. Die Menschen kontrollieren gegenseitig ihr Verhalten, während politische und wirtschaftliche Macht weitgehend unbehelligt bleibt.
Die Schweigespirale
Je stärker eine Meinung moralisch aufgeladen wird, desto schwerer wird es, öffentlich von ihr abzuweichen. Hier wirkt die von Elisabeth Noelle-Neumann beschriebene Schweigespirale.
Menschen beobachten ständig, welche Auffassungen gesellschaftlich akzeptiert sind. Wer glaubt, mit seiner Meinung in der Minderheit zu sein, schweigt häufig aus Angst vor Isolation, beruflichen Nachteilen oder sozialer Ausgrenzung.
Die Klimadebatte ist dafür ein anschauliches Beispiel. Wissenschaftler, Journalisten, Lehrer oder Unternehmer müssen nicht einmal ausdrücklich zum Schweigen gebracht werden. Es reicht häufig, wenn sie beobachten, was mit anderen geschieht, die öffentlich vom vorherrschenden Narrativ abweichen.
Sie werden öffentlich angegriffen, als „Klimaleugner“ bezeichnet, aus Diskussionen ausgeschlossen oder in die Nähe unwissenschaftlicher oder extremistischer Positionen gerückt. Ob diese Kritik im Einzelfall berechtigt ist oder nicht, tritt dabei häufig in den Hintergrund. Entscheidend ist die Signalwirkung.
Der alte Grundsatz „Bestrafe einen, erziehe hundert“ beschreibt diesen Mechanismus treffend. Oft genügt schon ein öffentlich sichtbar sanktionierter Fall, damit viele andere ihre Zweifel oder Einwände gar nicht mehr äußern. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Sorge vor beruflichen, gesellschaftlichen oder persönlichen Konsequenzen. Die Folge ist Selbstzensur. Daraus speist sich die von Elisabeth Noelle-Neumann beschriebene Schweigespirale.
Der Fall des US-amerikanischen Politikwissenschaftlers Roger Pielke Jr. zeigt, wie kontroverse Positionen in der Klimadebatte zu erheblichem öffentlichem Druck führen können. Pielke stellte den Klimawandel nicht grundsätzlich infrage. Er argumentierte jedoch anhand veröffentlichter Schadensdaten, dass sich für wetterbedingte Katastrophenschäden keine eindeutige Zunahme allein durch den Klimawandel nachweisen lasse. Für diese von der damals vorherrschenden öffentlichen Darstellung abweichende Position geriet er erheblich unter politischen und medialen Druck und zog sich zeitweise aus der Klimadebatte zurück. Unabhängig davon, wie man seine wissenschaftlichen Schlussfolgerungen bewertet, entfalten solche Fälle eine Signalwirkung: Andere Wissenschaftler überlegen sich zweimal, ob sie öffentlich von einer Mehrheitsmeinung abweichen.
Hier setzt die Schweigespirale ein. Nicht erst Zensur verändert das öffentliche Meinungsklima, sondern bereits die Erwartung möglicher beruflicher oder gesellschaftlicher Konsequenzen. Wer beobachtet, was mit prominenten Kritikern geschieht, beginnt häufig, sich selbst zu zensieren. Wer seine Ruhe haben möchte, hält besser den Mund. Wer die angebliche Wahrheit anzweifelt, braucht ein schnelles Pferd.
Durch das Wirken der Schweigespirale entsteht der Eindruck eines nahezu vollständigen Konsenses. Doch dieser Eindruck täuscht. Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es kann ebenso gut Ausdruck von Vorsicht, Resignation oder Angst sein.
Eine offene Gesellschaft darf Kritik nicht nur theoretisch erlauben. Sie muss sie praktisch aushalten und auch selbst üben.
Medien zwischen Information und Erregung
Medien sind nicht alleinige Verursacher politischer Angst. Sie sind aber deren wichtigste Verstärker.
Viele Medien finanzieren sich über Reichweite. Je mehr Aufmerksamkeit ein Beitrag erzielt, desto wirtschaftlich attraktiver ist er. Angst erzeugt Aufmerksamkeit. Katastrophenmeldungen werden häufiger angeklickt als Meldungen, nach denen eine Entwicklung weniger dramatisch ist als angenommen. Bad news sells.
„Forscher sehen komplexe Zusammenhänge und erhebliche Unsicherheiten“ ist keine besonders aufregende Überschrift.
„Klimaforscher warnen vor unbewohnbarer Erde“ dagegen schon.
So entsteht ein Hang zur Zuspitzung. Aus Möglichkeiten werden Erwartungen. Aus hypothetischen Szenarien werden scheinbar sichere Zukunftsbilder. Aus Risiken werden Gewissheiten. Einschränkende Formulierungen aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen verschwinden, während die spektakulärste Aussage in der Überschrift landet.
Der Leser bekommt dann nicht unbedingt eine falsche Information. Er bekommt aber möglicherweise ein verzerrtes Bild ihrer Bedeutung.
Hinzu kommt eine besondere Form der Auswahl. Tritt irgendwo eine außergewöhnliche Hitzewelle auf, wird sie häufig in einen Zusammenhang mit dem Klimawandel gestellt. Kommt es andernorts zu ungewöhnlicher Kälte oder starken Schneefällen, wird dagegen oft darauf verwiesen, dass einzelne Wetterereignisse keine Aussagen über das Klima erlauben. Beides ist wissenschaftlich zunächst richtig, aber: Weder eine Hitzewelle noch eine Kälteperiode beweisen für sich genommen eine langfristige Klimaentwicklung. Auffällig ist jedoch, dass vergleichbare Wetterextreme in der öffentlichen Berichterstattung häufig unterschiedlich eingeordnet werden. Starkregen wird als Beleg für die Klimakrise präsentiert. Bleibt ein angekündigtes Extremereignis aus oder fallen Entwicklungen weniger dramatisch aus als erwartet, ist dies dagegen meist kaum eine Meldung wert.
Dadurch entsteht beim Publikum der Eindruck, die Katastrophe sei allgegenwärtig. Nicht unbedingt, weil jedes einzelne Bild falsch wäre, sondern weil fast ausschließlich Bilder ausgewählt werden, die in dieselbe Richtung weisen.
Manipulation besteht nicht nur darin, Unwahres zu verbreiten. Sie kann ebenso darin bestehen, Wahres so auszuwählen und anzuordnen, dass ein einseitiger Eindruck entsteht.
Angst ist ein schlechter Ratgeber
Wer Angst hat, denkt kurzfristiger. Er sucht Schutz, Zustimmung und einfache Lösungen. Er ist eher bereit, Freiheit abzugeben, wenn ihm dafür Sicherheit versprochen wird.
Eine demokratische Gesellschaft muss besonders wachsam sein, sobald politische Maßnahmen mit dem drohenden Untergang begründet werden. Je größer die angekündigte Gefahr und je knapper das angebliche Zeitfenster, desto wichtiger wären eigentlich Ruhe, Prüfung und offene Diskussion. Das Gegenteil ist jedoch meist der Fall. Zweifel gelten als Zeitverschwendung. Einwände als verantwortungslos. Kosten-Nutzen-Abwägungen als unmoralisch. Wer nach der tatsächlichen Wirksamkeit einer Maßnahme fragt, muss sich rechtfertigen, als habe er sich gegen den Schutz der Erde ausgesprochen.
Doch Angst ersetzt keine Analyse. Ein brennender Wald beweist nicht automatisch eine bestimmte Ursache. Eine Hochwasserkatastrophe beantwortet nicht die Frage nach dem Anteil von Flussbegradigung, Versiegelung und mangelndem Schutz. Ein heißer Sommer belegt für sich genommen keine bestimmte Klimatheorie. Und eine politische Maßnahme wird nicht dadurch sinnvoll, dass ihre Befürworter vor schrecklichen Folgen warnen, falls sie unterbleibt.
Wer verantwortungsvoll handelt, prüft zuerst:
Wie groß ist die Gefahr tatsächlich?
Wie sicher ist die wissenschaftliche Aussage?
Welche Faktoren wirken zusammen?
Welche Maßnahme kann welchen Effekt erzielen?
Welche sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Nebenwirkungen entstehen?
Und wer profitiert von der gewählten Lösung?
Diese Fragen sind keine Verweigerung von Verantwortung. Sie sind Verantwortung.
Fazit: Nicht die Angst soll entscheiden
Dieser Artikel fordert nicht dazu auf, jedes Umweltrisiko zu leugnen oder jede Warnung zu ignorieren. Es fordert dazu auf, sich nicht durch Angst regieren zu lassen.
Sehen Sie sich die Bilder an – aber fragen Sie, woher sie stammen und was sie tatsächlich zeigen.
Lesen Sie die Schlagzeilen – aber prüfen Sie, ob der Inhalt ihre Dramatik rechtfertigt.
Hören Sie den Politikern zu – aber fragen Sie, welche Interessen, Kosten und Machtverschiebungen mit ihren Lösungen verbunden sind.
Vertrauen Sie seriösen Wissenschaftlern – aber verwechseln Sie Wissenschaft nicht mit Unfehlbarkeit, und verfolgen Sie die Spur des Geldes.
Vor allem aber: Lassen Sie sich nicht einreden, Nachdenken sei gefährlich.
Glauben Sie niemandem, der behauptet, etwas wäre alternativlos – es gibt immer Alternativen!
Gefährlich wird es vielmehr, wenn eine Gesellschaft aus Angst jede Forderung akzeptiert, jede Einschränkung hinnimmt und jede kritische Stimme ausgrenzt.
Nicht die Angst darf am Ende entscheiden, wie Sie leben. Das sollte immer noch Ihr Verstand und Ihre innere Stimme tun.
Mein Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht. Hier zu finden!






Man braucht eigentlich nur mal gute Bücher lesen, zB. Rainer Mausfeld, Jonas Tögel etc. Dann braucht man all diese Texte, die sich endlos wiederholen nicht mehr…?
und wenn nur ein Unwissender durch diese Texte
erleuchtet werden kann lohnt sich das Wiederholen,
immerhin hast du recht, gute Bücher sind für die Ewigkeit.
Gerade habe ich wieder zwei bescheuerte Kriminalromane
entsorgt um wieder etwas Platz für Neues zu haben.
„Die Klimakrise verschärft sich.“
„Die Zeit läuft uns davon.“
„Die Wissenschaft ist sich einig.“
„Wir müssen jetzt handeln.“
„Es gibt keine Alternative.“
Frage Herr Froschauer, was ist denn an diesen Sätzen falsch? Begründen Sie das mal. Denn da ist garnichts falsch, bis auf den 2. Satz. Der müsste eigentlich lauten, „Die Zeit _ist_ uns davon gelaufen.“ Selbst der „ewige Optimist“ Jansen (was keinesfalls negativ gemeint ist) geht davon aus, dass wir inzwischen tatsächlich Geoingeneuring betreiben müssen um das Schlimmste zu verhindern. Leider müssen wir die ECS nach den neuesten Erkenntnissen von wahrscheinlichen 3 K auf 4,5 K setzen, was dann auch zu den Paleodaten passt. Hier können sie sich mal informieren, wie der Stand der Wissenschaft ist, von wegen Alarmismus.
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00139157.2025.2434494
Es empfiehlt sich, das PDF herunterzuladen.
Aha… und weil alles noch viel schlimmer ist, als bisher angenommen, streicht xie Weltklimakirche IPCC das Katastrophenszenario 8.5 komplett aus der Liste, das von 800ppm nur durch menschengemachtes Co2 ausging, wofür wir allerdings die gesamten Weltvorkommen an fossilen Brennstoffen binnen weniger Jahre verfeuern müssten…
MannOhMannOhMann, wieder einer, der keine Ahnung hat, aber davon eine ganze Menge. Extremszenarien werden nicht benötigt weil sie realistisch sind oder unrealistisch, das ist völlig Wurst. Sie werden benötigt, um die Modelle zu testen. Was zu diesem verbreiteten neuesten Unsinn zu sagen ist, kann man bei Gavin Schmidt nachlesen, seines Zeichens Modellierer beim GISS (NASA).
Den Link vergessen, hier ist er:
https://www.realclimate.org/index.php/archives/2026/05/scenarios-schmenarios/
wenn die Argumente nix taugen, wird eben beleidigt… sehr souverän! Und so überzeugend! Jetzt weiß ich bescheid, die Welt geht unter! Juhu!
Welche Argumente sollen das denn sein, erkläre mal, du hast keine Argumente. Du glaubst zu wissen und merkst nicht, dass das kein Wissen ist, sondern nur Glaube.
@Juergen
Unbestritten falsch sind die beiden Aussagen »Die Wissenschaft ist sich einig« und »Es gibt keine Alternative«, die Wissenschaft ist sich keineswegs einig und es gibt meistens mehrere Alternativen.
Falsch sind auch vor allem die gebetsmühlenartigen Wiederholungen solcher Aussagen.
„… die Wissenschaft ist sich keineswegs einig und es gibt meistens mehrere Alternativen. …“
Bezüglich des Konsenses in der Wissenschaft braucht man sich nur den Abschnitt „Studien“ in diesem Wiki anzusehen. Wird dort sehr gut erläutert, die Studien selbst sind für Laien ziemlich schwierig zu lesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Konsens_zum_Klimawandel
Und erkläre uns doch einfach mal, welche Alternativen wir zu welchem Vorgehen haben, dann wird aus deinem Satz vielleicht noch ein Argument, so ist es nicht mal „heiße Luft“, es ist ganz kalte.
Dein Wikipedia-Link beruft sich auch auf genau die wegen ihrer Methodik kritisierten Meta-Studien.
Fakt ist, dass es seit 1850 wärmer geworden ist. Ja, wegen Klimawandel, denn bis 1850 gab es die kleine Eiszeit, und die Beendigung eben dieser ist auch Klimawandel, aber in diesem Stadium eher nicht menschgemacht. Aber schon 1880 gab der Brockhaus den gleichen CO2-Gehalt wie heute für die Atmosphäre an. I Übrigen waren die Jahrhunderte bis 1850 durch häufige Missernten insbesondere in Europa geprägt, während wir heute weltweit mehr Blattgrün haben, sogar die Sahelzone grünt.
Es gibt also genug Gründe, auch Dinge am Klimawandel positiv zu finden.
Welche Alternativen haben wir? Wir sollten uns an die Klimaveränderungen anpassen, nicht versuchen den Klimawandel (egal wodurch verursacht) zu verhindern. Das ist kostengünstiger zu haben, und vor allem kann Deutschland nicht die Welt alleine retten, wenn es denn möglich ist.
Zu kalte Luft: Scheint doch genau das zu sein, was wir brauchen
Ich nehme an, dass du das ausgerechnet hast. Wäre ja unseriös einfach zu behaupten, die Anpassung käme billiger ohne auch nur die Spur einer Berechnung angestellt zu haben.
Na dann mal los. Welche Anpassungen schlägt du vor, was kosten die? Wie passt man sich denn an die sinkenden Ernteerträge an? Oder wenn der Tourismus ausbleibt, weil es einfach zu heiß wird?
Was kostet es denn, die Städte so umzugestalten, dass man es im Sommer dort aushält?
Oder war „Anpassung“ ohnehin nur die Sprachregelung für „da sollen die Leute halt sehen, wie sie klar kommen“?
Und hat das jemand verlangt? Was verstehst du nicht, wenn eine Aufgabe von allen geschultert werden muss? Oder zahlst du deinen Mitgliedbeitrag im Sportverein auch nicht, weil der alleine den Kohl nicht fett macht?
Freu dich. Du und deinesgleichen sind auf der „Siegerstraße“. Und ich hoffe, dass ihr euren Sieg noch möglichst lange auskosten könnt.
Zuhören/Lesen ist echt schtser, oder?
Er sprach von mehr Grün wegen des dafür nötigen Co2 in der Luft Also tendenziell sogar mehr Ernteerträge..
Im Übrigen bleibt uns nichts anderes übrig, als uns den sich ändernden Umweltbedingungen anzupassen, da die „Maßnahmen gegen den Klimawandel“ diesen sowieso nicht umkehren können. Schon die behauptete Monokausalität Co2 schließt das aus. Also bleiben die Kosten für die Anpassungen, und dafür haben wir um so mehr Mittel und Ressourcen zur Verfügung, je weniger wir in „Klimaschutzmaßnahmen“ investieren.
@Jürgen
Hmm, Sie scheinen vor einer Klimaänderung wirklich Angst zu haben …
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Eine Prognose,
die auf einer Modellrechnung beruht,
IST im wissenschaftlichen Sinne KEIN BEWEIS.
Es ist allenfalls eine Hypothese, bestenfalls eine eine Theorie.
Im Sinne von Popper müssten die Anhänger der Klimabewegung übrigens alles dafür tun, ihre eigene Hypothese zu widerlegen. Stattdessen sammeln sie nur Infos, um sie bestätigt zu sehen.
Unseriös!
Schon der Einleitungssatz ist eine Lüge (das Meiste des Wikiartikels stamm vermutlich sus der Feder des berüchtigten „Andol“).
Und das belegen ausgerechnet die vielzitierten „Metastudien“ mit ihren Daten. So waren in der bekanntesten davon nur 0,54% der 11000 ausgewerteten Arbeiten in der „Topkategorie“, die immerhin einen mindestens 50%igen Anteil des Menschen an der Erderwärmung attestieren. Alle anderen waren weit schwächer und zwei Drittel machte gar keine Angaben dazu.
Wie macht man daraus einen „Konsens der Wissenschaft“? Man betrügt. So einfach und durchschaubar. Aber die Nachbeter kennen halt nur das „Ergebnis“, hier die „97,1%“ von Cook et al.
Wollte umfassend auf deine völlig unqualifizierten Äußerungen antworten. Geht nicht, versuchen wir es wenigstens mit diesem Video, das zeigen sollte, wie sehr du daneben liegst. Ansonsten, so langsam reicht es mir hier.
Du hast den Link zum Video vergessen. Zählt es eigentlich als Argument, dass es Hans so langsam reicht?
Ja, was denn nun? Modell, Prognose, Hypothese oder Theorie? Auf alle Fälle störend, so scheint es.
Theorien sind gut begründete Erklärung. In der Wissenschaft ist eine Theorie eine umfassend geprüfte und durch viele Belege gestützte Erklärung. In diesem Falle eben die Erklärung des Klimas.
Bekannte Zusammenhänge werden modelliert, d.h. in Modellen berechnet. Daraus ergeben sich im Falle der Klimawissenschaft verschiedene Szenarien. Die Modelle an sich stehen gar nicht in Frage. Fraglich ist, ob die Annahmen bzgl. der Entwicklung der Wirtschaft, der Energieversorgung etc. den wirklichen Verlauf treffen.
Daneben gibt es auch vereinzelt Kritik an den Modellen was die Gewichtung der Faktoren angeht. Das bewegt sich dann aber eher dem Bereich von Zehntelgraden plus/minus bezogen auf die berechnete globale Erwärmung.
„Die Wissenschaft ist sich einig“…
Der Klimaforscher Bjorn Stevens wirft dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Alarmismus vor. Im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT wies der Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg ein Worst-Case-Szenario seiner Potsdamer Kollegen zurück, in dem diese unter anderem vor dem Verschwinden aller Wolken durch die Erderwärmung gewarnt hatten. „Das ist Unsinn“, so Stevens. Das Szenario sei falsch. „Es basiert auf einer aus dem Zusammenhang gerissenen Arbeit unseres Instituts und auf einem zweiten Paper, das zahlreiche Mängel hat.“ Das dramatische Verhalten des Klimas in dieser Simulation beruhe auf einer groben Vereinfachung der Wolken, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun habe. Man könne Wolken nicht so leicht loswerden, sagt Stevens, dessen Forschungsgruppe Wolken in Klimamodellen simuliert und auf dessen Expertise in Wolkenfragen sich der Weltklimabericht maßgeblich stützt. Warum seine Kollegen etwas anderes behaupten würden, müsse man diese fragen. „Ich kann nur bewundern, wie die Kollegen dort die Fachliteratur nach den alarmierendsten Geschichten durchforsten.“
Generell glaubt der Wolkenforscher: „Wenn man genau hinschaut, halten die alarmierendsten Geschichten einer wissenschaftlichen Überprüfung oft nicht stand.“ Dies gilt in Stevens Augen auch für Kipppunkt-Prognosen zum Abschmelzen des Antarktis-Eises, zum Kollaps des Golfstroms und zur Versteppung des Amazonas-Regenwalds. Für ihn seien Kipppunkte eine sich beschleunigende Veränderung, die man nicht rückgängig machen könne: „Aber die Tipping-Points, die mein Kollege Hans Joachim Schellnhuber und andere am PIK hervorheben, basieren auf ihrer privaten, viel schwächeren Definition. Da werden Tipping-Points umgedeutet, sodass auch weniger abrupte oder sogar umkehrbare Klimaveränderungen darunterfallen. Mit dieser Neudefinition finden sie Kipppunkte überall. Dann ist Daueralarm.“
Sein Institut verharmlose Kipppunkte nicht, lege aber mehr Wert auf Klarheit. Trotz seiner Kollegenschelte hält Bjorn Stevens die globale Erwärmung für ein „Riesenproblem, auch weil wir so wenig über ihre tatsächlichen Auswirkungen wissen.“
So das wars, die Overton Seite bleibt ab sofort ungeöffnet. Wer es noch nicht kapiert hat, dem ist nicht mehr zu helfen: Wir sind mitten drin in der Klimakatastrophe!
Wenn ich mir angucke, wie westliche Militärs gerade versuchen, sämtliche Erdölraffinerien in Russland und am persischen Golf abzufackeln, würden ich eher auf einen CO2-Mangel tippen.
@Juergen:
Krieg ist ja auch eine Art von Geo-Engineering.
Die Monate Juni und Juli 2026 waren die kältesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen….
…in den Polarrerionen. Auch ein Teil der globalen Klima-Wahrheit Aber was nicht in Bild passt, wird ja immer ausgeblendet …
Ja Herr Eberz, wir sind mittendrin in einer Klimakatastrophe…… Also ich bin nicht drin. Ich
sehe, dass sich auf Grund von Veränderung der Sonnenaktivitäten und Verändrungen des
Erdmagnetfeldes sich in vielen Regionen das Wetter ändert. So etwas ist in der Erdgeschichte
bestimmt schon zigtausend Mal geschehen. Noch vor 15.000 Jahren hätten wir über eine
blühende Landschaft spazieren können, die sich heute Nordsee nennt und bekanntlich mit
Wasser bedeckt ist. Hier wo ich gerade sitze, befand sich zu der Zeit ein Gletscher. Wir können
gerade einmal ca. 4.000 Jahre auf gesammelte Wetterdaten zurück greifen. Erst 300 Jahre auf
einigermaßen Genauere. Es gibt Wetterveränderungen, die für den Einen oder Anderen katastophale
auswirkungen haben können, aber die Veränderung des Erdklimas ist erdgeschichtlich gesehen
völlig normal.
Es ist ziemlicher Schrott erschienen die letzte Zeit.Soeldner schreiben zum Frieden,Phantasten zum Klima … Realitaetsausblendung ist Bildungsauftrag bei Overton.
Aber noch gibt es auch lesenswerte Artikel,Artikel die informativ sind.
Overton koennte ja mal eine Reise zu unseren irischen Weinguetern machen,das nimmt die Angst 🙂
https://www.bbc.com/news/articles/c998513m85do
Der franz. Wein ist fuer den Tank:
https://www.irishtimes.com/world/europe/2026/04/03/france-faces-wine-hangover-as-falling-sales-force-emergency-measures/
Freitag stehe ich wieder in Cork an der City Hall,fuers Klima und gg. die Ignoranz.
Das ist das, was mich an den Leuten stört, die das Klima „retten“ wollen. Sie antworten nicht auf Argumente, sondern versuchen den „Widerpart“ zu diskreditieren.
Nur dass sie damit für mich an Glaubwürdigkeit verlieren.
Passend zum Artikel ein Filmtipp.
Don’t look up!
https://de.wikipedia.org/wiki/Don%E2%80%99t_Look_Up
Der dümmste Film, den Hollywood je rausgebracht hat. Aber he! Jede Menge selbsterklärte Gutmenschen mit Millionengagen auf der Playroll! Wer wird da nach Fakten fragen?
Im Gegensatz zu »Schutzgelderpressern« – die liefern, wenn sie bezahlt werden, bzw. sie liefern nicht und vice versa– bekommt das westliche Volk insbesondere von den deutschen Regierungen nichts, es wird fremden Geschicken und fremder Gewalt ausgeliefert. Das ist deshalb so, weil die Regierenden selbst Gegenstand einer Schutzgelderpressung der Herrschaft ausgesetzt sind, in Form von Karriere, Finanziellem und einer gewährten Sicherheit sowie der Illusion einer eigenen, gewissen Machtfülle. Die Regierenden, sowohl die Gewählten als auch die Institutionalisierten in den Apparaten, liefern das panikumwölkte und so wehrlose Volk aus, zu der jeweiligen Verfügung, die der Herrschaft gerade opportun erscheint.
»Klimaschutz« bedeutet nicht, dass das Klima selbst geschützt werden muss (oder gar kann), sondern dass Menschen mittelfristig vor dem verändernden Klima geschützt werden müssen oder besser gesagt, vor dem Wetter. Langfristig muss der Mensch vor Herrschaft geschützt werden, doch der Autor macht das gleiche, was er vorwirft, er sucht andere Schuldige, schiebt den schwarzen Peter den Politikern, der EU, den Medien, sogar der Marktwirtschaft zu, er hat ein ganzes Kartendeck mit schwarzen Petern; das ist nicht mal grundlegend falsch, sie sind der Motor, doch gefahren wird das Ding von anderen.
»Cui bono«?
Warum macht der Autor das? Worin liegt in der kurzsichtigen Nennung aller bekannten Gemeinplätze sein eigener Profit, neben der wohligen Selbstertüchtigung einer gelesenen Messe?
Reine Vermutung: Es ist ja ein Glaubensbekenntnis (ich finde es beinahe amüsant wie sie nie über konkrete Messwerte sprechen wollen), der „Gewinn“ liegt also in der Zustimmung Gleichgesinnter als auch in der Ablehnung aller anderen.
Ein wohltuend sachlicher, ausgewogener und vernünftiger Text von einer Qualität, wie sie heute leider selten geworden ist.
Allein – es ist davon auszugehend, dass gerade jene, die von Herrn Froschauer zum Nachdenken gebracht werden sollten, dies nicht tun werden, sondern hier nur reflexhaft(!) danach trachten werden, den Autor zu widerlegen.
Natürlich bedeutet Widerspruch keine Widerlegung.
Ich habe keine Angst.
Aber 80% der Menschen haben Angst.
Angst vor Viren und einer Pandemie die es nie gab.
Angst vor Waldbränden. Vor CO2.
Angst vor russischen Drohnen.
Und so weiter …
Gleichzeitig kann man einen Krieg der NATO gegen Russland verheimlichen; über einen Völkermord schweigen und einen Krieg gegen den Iran den „bösen Mullahs“ in die Schuhe schieben.
Angst vor tödlichen experimentellen Spritzen und russischen Atombomben haben die gleichen Leute übrigens nicht. Verblüffend?
Eine Frage, die sich mir beinahe täglich stellt, wie man Menschen aus dieser (Macht-/ Regierungs-, etc.) Angstpropaganda wieder rauskriegt. Wie den Leuten erklären, was selbständiges Denken ist und wie ein freier Wille entsteht. Jeder sollte doch in der Lage sein zu verstehen, wie einfachste Manipulationstechniken funktionieren, wie permanente Wiederholung, z.Bsp. Vielleicht haben die digitalen Medien ja schon ganze Arbeit geleistet, der Bildschirm mit seinen (Nicht-)Informationen hat die analoge Welt als Realität abgelöst?! Vielleicht ist auch das selbständige Denken nicht bei allen angelegt, ich weiß es nicht. …Und da der Zweifel mit liebgewordenen Wahrheiten auch bei mir nicht erlischt, werde ich auch in der Zukunft ohne Gehorsam sein.
@Selver
„Eine Frage, die sich mir beinahe täglich stellt, wie man Menschen aus dieser (Macht-/ Regierungs-, etc.) Angstpropaganda wieder rauskriegt. “
Ich dachte auch einmal, dass das ginge. Schon vor Jahren.
Es geht aber nicht.
Der Mensch im Allgemeinen und solche Menschen im Besonderen, sind kaum/nicht durch Worte und Argumente zu erreichen, sondern sie lernen (fast nur) durch eigene sinnliche(!) Erfahrungen und Erlebnisse. Das schließt also auch das Lernen aus Büchern weitgehend aus.
Die 1.5° Grenze ist längst überschritten, das ist ein Fakt den auch die ungebildetesten Leugner nicht mehr abstreiten.
Die Politik, weltweit, eiert im besten Fall herum und betreibt „virtue signalling“. Sie reisen jährlich, natürlich mit dem Flugzeug, an die „Klimakonferenz“ um sich gegenseitig auf den Rücken zu klopfen. Dabei wurde nicht einmal das Kyoto-Protokoll (aus 1996) umgesetzt.
Und im Internet „warnen“ einem Angstmacher davor, dass die Politik einem bloss Angst machen will. Früher waren es die Astroturfer von Big Oil etc, aber die sind längst auch auf „virtue signalling“ (aka „greenwashing“) umgestiegen. Übrig geblieben sind die von diesen Astrotufern Verstrahlten, die jetzt seit 25+ Jahren dasselbe Tonband abspielen.
Und so dreht sich die „Diskussion“ (das falsche Wort, es wird ja nicht miteinander sondern übereinander geredet) seit über 25 Jahren im Kreis. Hier in der Schweiz schmelzen die Gletscher und erodieren die Hänge. Anstatt zu forschen was man machen könnte um die Folgen davon abzumildern, sind wir bereits mit komplett inhaltsleeren Initiativen wie „Gletscher schützen“ ausgelastet. Am Ende sind wir uns dann eben doch (fast) alle einig: Wirtschaftswachstum über allem.
Die Menschheit, eine evolutionäre Sackgasse.
In der Römerzeit waren die Alpen nahezu gletscherfrei, und oberhalb der heutigen Baumgrenze standen vor 6-9000 Jahren regelrechte Wälder, in denen Menschen nit ihren Weiderieren lebten.
Die Welt ist in einem ständigen Wandel.
Also bitte Ruhe bewahren und ernsthaft diskutieren, statt Panik vom Weltuntergang zu verbreiten.
Nur schmiltzt das Eis diesmal etwa 10- bis 20-mal schneller als damals. Das sollte doch zu denken geben. Wenn alles immer in Bewegung ist, kann man natürlich darauf hoffen, dass es in 20 oder 50 Jahren plötzlich genauso schnell wieder anwächst. Schade nur, dass eine solche Kehrtwende der Natur unter den aktuellen atmosphärischen Bedingungen physikalisch nicht möglich ist.
Zu den Zeiten der Römer waren die Alpen nicht „beinahe gletscherfrei“ (man kann dem Eis Proben entnehmen und das messen) und die Baumgrenze soll während der Wärmezeit des Holozäns etwa 200-400 Meter höher gelegen haben..
Siehe zb https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6d/202006_KaufmanEtAl_Holocene_Temp-Fig3-de.png/1280px-202006_KaufmanEtAl_Holocene_Temp-Fig3-de.png
Natürlich werden wir nicht alle gleich sterben. Es wird aber bedeutend unangenehmer, besonders wenn wir den Kopf in den Sand stecken und jegliche Verantwortung für unser handeln weit von uns weisen.
„Und im Internet „warnen“ einem Angstmacher davor, dass die Politik einem bloss Angst machen will.“
Gut zusammen gefasst.
Man fragt sich warum Overton solche Artikel abdruckt.Der Meinungsvielfalt wegen?
neee, Overton zitiert auch immer wieder diesen seltsamen Klima Nix Versteher Professor, Overton ist klar auf Klimaleugner Kurs , schade.
Naja gibt bestimmt gut Klicks, und es ist ein Thema bei dem man nicht gross zensieren muss.
Meinungsvielfalt ist es dann, wenn hier bald eine Gegendarstellung kommt (und wenns auch „nur“ ein Lagebericht über einen Bergbauer ist). Sagen wirs so.. ich halt nicht die Luft an 😉
Die Gesellschaft hat jetzt über 40 Jahre lang zugeschaut, sich in Toleranz geübt, „Political Correctness“ eingeführt und was hat es gebracht?
Die herrschende Klasse ist mittlerweile so gut aufgestellt, das sie uns ganz offen anträgt uns die Behausungen, die Autos, überhaupt den Individualverkehr, das Bargeld und sogar das Fleisch wegzunehmen und zukünftig uns und auch die Tiere mit mRNA zu spritzen, die Pflanzen bakteriell zu so zu verändern, das sie hin Form unserer Nahrung die Darmflora nachhaltig schädigen um uns alle krank zu halten.
Die Amis züchten jetzt genmanipulierte Zecken, setzten sie aus um uns die Lust auf Fleisch zu nehmen.
Ganz nebenbei werden wir quasi dazu gezwungen, uns alle digital registrieren zu lassen und an einem Genexperiment und teilzunehmen, das schon Millionen Menschen das Leben gekostet hat.
Die sich anschickende neue Weltordnung durch den Pandemievertrag mit der Führung durch den Jesus von der WHO/UN, sorgt gerade dafür, dass unsere Versklavung international verrechtlicht wird.
Auf diese Weise hat die herrschende Klasse somit die Handhabe dass das immer so weitergeht.
Die Agenda 2030 der UN wird umgesetzt werden und die Reichen werden dann weiterhin in bewährter Salamitaktik unsere letzten Rechte beschneiden.
Die werden uns total überwachen, manipulieren, krank machen, krank halten, einen weiteren Teil von uns töten, uns alles nehmen, selbst das Wasser und den Rest versklaven.
Den Zusammenhang zwischen Politik und Angst(mache) hatte einst vor Jahren diesen zum Thema.
Ihm war gesagt worden, in einer Stadt, die zur Hälfte in Kanada und USA liegt, wäre es in Kanada üblich, Haustüren offen zu lassen. Ungläubig machte er die Probe aufs Exempel und war erstaunt, es war so.
Seine Überlegung, warum das so sei, war, in den USA wird die Bevölkerung permanent unter Angst gehalten, Medien und v a Hollywood betreiben großflächig Hirnwäsche und leben davon.
Inwieweit Kanada aktuell aufgeholt hat, ist unklar.
Zusatz: muß man, wie oben geschehen, den unverschämten Neidvorwurf denn tolerieren?
Die Schildbürger mit ihrem Licht in Eimern waren Waisenkinder gegenüber Klimakriegern:
angeblich wäre ein nur in Spuren vorhandenes Gas, dadurch, dass seine Konzentration minimal ansteigen würde dafür verantwortlich, dass das ganze Klima kippt.
Simulanten, Modellierer und Gedankenexperimentierer sind der Tod der Wissenschaften.
Und Auftragsschreiber, Digitalkrieger und Bots sind der Tod aufklärerischer, vernünftiger Diskussionen und sachlicher Kommunikation.
Wenn in deinem Körper die Konzentration von Zyanid auch nur minimal ansteigt, wird dein Körper auch umkippen.
Und da reden wir von 2-3 ppm und nicht von 380 wie beim CO2.
Überlass die Wissenschaft Leuten, die das gelernt haben.
…und wieder eine Beleidigung…
Die „Fakten“ der „Klimaaktivisten“ scheinen ja noch viel jämmerlicher zu sein, als schon bekannt, dass sie und deren Unterstützer ständig mit solchen Verbakattacken daherkommen…?
Der Einwurf von ratzefaz ist nunmal wissenschaftlicher Nonsens.
Die Benennung vopn Nonsens als „Beleidigung“ aufzufassen ist pubertäres Gehabe.
Ich kann hier auch wieder nur Behauptungen und Beleidigungen erkennen. So wird das nichts mit der Diskussion. Das ist doch klar, oder?
Die Leute die diese Wissenschaft gelernt haben können mir bestimmt erklären warum das Gas, das wir nicht mehr per pipeline bekommen dürfen sondern Gott sei*s gedankt x-mal so teuren, das per Schweroel russfest von drer anderen Seite derr Kugel herbeigeschleppt werden muß, klimafreundlicher sein soll. Und warum eben dieses Gas, wenn es dann mal hier angelandet und entflüssigt wurde, damit es wieder durch die Rohre fliessen kann, statt direkt in die bisher ganz gut funktionierende Gasheizung zu gelangen, erst einmal in Strom umgesetzt zu werden hat , damit er jene umgekehrten Kühlschränke – auch als Wärmepunpe verkauft – die die Gasheizung zu ersetzen hatten, die Pumpe bze den brummenden Ventilator anzutreiben vermag. Das mag vielleicht irgendwie Sinn ergeben und ich würde ihn auch gerne begreifen wollen – ganz ehrlich. Nur wenn dann ausgerechnet diejenigen, die uns die Pippiline nicht nur madig gemacht haben sondern dies auch noch plötzlich und unerwartet für beendigt erklären konnten und uns stattdessen jetzt per Dampferchen (siehe oben) ihre vom Aggregatszustand ‚gasförmig‘ über ‚flüssig‘ und zurück in ‚gasförmige‘ Brühe für bestimmt viele Dollares anliefern, dürften unsere ach so gut angelernten Wissenschaftler doch langsam ins Schwimmen kommen. Da brauchen sie auch gar nicht mehr erklären zu wollen, wie es sein kann, dass die ganzen von den gleichen Umweltfreunden angezettelten ‚forever wars‘ gar nie etwas zu tun mit … anyway. Allein die Aircarrier-Verbände – bestehend aus einem Flugzeugträger mit den wieviel Begleitschiffen jeweils im Gefolge will man gar nicht wissen – wieviel nennt der Weltenherrscher sein eigen, ölf oder zwelf? Dreizehn? Und nein, die sind ja so ziemlich pausenlos unterwegs, auch wenn sie offiziell nicht aktiv sind oder mal nicht … anyway. Allein der Methan-Ausstoß der steakfressenden US-boys der Schiffs- und Kampfjetbesatzungen wie auch deren die Nahrungsaufnahme sichernden Rindviecher dürfte auch einiges beitragen, damit die globale Umstellung von Verbrenner auf E-Tesla et al sich ganz gewiss schon in th the year 2525 für’s Klima positiv rechnen könnte. Dass ist doch was, oderrr?
Gerade gekuckt, ob die Quarantäne beeendet. Sie ist! Dann die Auflistung von @Unzu Frieden gelesen bezüglich zu schützendem Klima per potentiellem Entfall deutscher Urlaubsreisen (an Nord- und Ostsee, in den Blackforest and german, swiss und austrian alps, vom Plebs nach Italia, Espana, Turiye. Gehe mal davon aus, dass unsere Elite nicht auf ihre Flugreisen verzichten wird, die rund um die Kugel – 100.000 Meilen auf einen Satz, wie einst Annabella verkündete. Ja wenn der einfache Bürger nicht mehr zu reisen braucht, braucht’s auch keinen bezahlten Urlaub mehr, und kann den Traum vom Kanzler nach Mehrleistung erfüllen. Hätte da eine Idee! Die Jungen – so bis 70 zum Renteneintritt demnächst – sofern nicht anderweitig im Einsatz per Dienstverpflichtung kriegseinsatzfähig gemacht. Hu… bin gerade aufgewacht, aufgeschreckt besser gesagt. Wie spruch Kanzler Kohl dereinst? „Törichtes Zeuch!“ Recht hatte er oder nicht?
Ach übrigens …
Bzgl. den Flugzeugträger, würde ich gerne noch auf Wikipedia verweisen, auf den Eintrag zu der Liste dort. Um Klicks zu sparen hier ein paar Zahlen: Die aktiven, grün markiert – doch das passt: 11, vor der Auslieferung – Orangsch: 3, Bestellt – blau: 2 weitere!. Von de ca. 40 ausgemusterten, gesunkenen oder was auch immer sonst will ich gar nicht reden. Ausser den Gesunkenen in den Ozeanen der Welt – still unter Wasser dümpelnd richten die doch bestimmt keinen großen Schaden an. Im Gegenteil: doch tatsächlich – bei einem heißt es „Scuttled as artificial reef in the Gulf of Mexico in 2006″. Pfui, Wiki, heißt das jetzt nicht ‚Gulf of America“. Drei Weitere – kann man’s fassen – wurden noch vor Kiellegung ‚gecancelled‘. Für Wissenschaftler (zur Feststellung des Outputs pro Klima) übrigens enthält die Liste auch die Zeiten der Indienststellung – die Tage und ja auch die Jahre. Der erste noch Aktive schlappe 51 Jährchen!
Ach ja, bevor ich’s vergesse: der Flöugzeugträgerverband, richtige Bezeichnung „Carrier Strike Group (CSG) “ bezeichnet eine Kampfgruppe um einen Flugzeugträger der United States Navy.[1] und besteht – versteht sich – lt. Wiki aus einem ‚Aicraft carrier‘, zwei Lenkwaffenzerstörern inkl. mit Tomahawk-Marschflugkörpern, für Langstrecken- und sonstige Angriffe. zwei bis drei Lenkwaffenzerstörern …, die hauptsächlich für die Luft- und U-Bootabwehr zuständig sind sowie zwei Jagd-U-Booten zur Bekämpfung feindlicher U-Boote und Überwasserschiffe. Nicht erwähnt hat auf Wiki die immer wieder gerne zur Verfügung gestellten Schiffe aus Nicht-US-Staaten, wie z.B. unsere Fregatte Hessen oder so. Wir sehen da kommt also doch einiges zusammen.
Fast vergessen bei dieser Belastungs- und Betroffenheitsrechnung hätte ich dann – selbst wenn’s nur um ihre Versorgung von Mann/Frau&Maus&Wagen gehen sollte – die ca. 800 Auslandsresorts rund um die Welt, meist wie einst die Forts der Blauhemden zur Abwehr der Rothäute – heute Bären&Drachen! Hier sind schließlich wir – die krauts – vermutlich federführend, Ram(m)stein darf dabei auch nicht unerwähnt bleiben.
Ja doch, ich weiß, das alles hat rein gar nichts mit dem fürchterlichen Abschmelzen von Arktis- und Antarktis zu tun, von Gletschern aller Art und ehemaliger Ausprägung. Dummerweise aber auch nicht meine Gasheizunng, mein PS-starker Verbrenner, meine unuzähligen Flugreisen von annodunnemals, mein nichtvorhandener Pool draussen oder drinnen, mein nicht-veganes Essen, der Meistergrill, mein …. oh je, habe ich jetzt was vergessen?
SO ein völliger Quatsch kann nur aus einer Glaubensklatsche kommen. Zyanid ist ein Zellgift. Dagegen CO2 ist das elementares Spurenelement um Leben zu ermöglichen. Jegliches Leben wird aus hauptsächlich Kohlenstoff aufgebaut der zu 100% aus der Luft stammt (das nennt man Nahrung)!
Dieses „Argument“ ist mir schon ein paar mal begegnet. Welche PR-Agentur hat diesen Schwachsinn ausgedacht? Der Ideenspender muss wirklich von jedem Weltwissen völlig unbeleckt sein. Oder grenzenlose Perfidie pflegen.
Nimmt man das Zynid aus dem Beispiel weg, ganz weg, ist alles gut – nimmt man das CO2 aus der Atmosphäre weg, GANZ WEG, ist in kürzester Zeit alles Leben ausgestorben. Ein wirklich krankeres „Beispiel“ für die Rolle des CO2 kann man sich gar nicht ausdenken …
Es gibt nicht einmal ein einziges Gift, dass erst nicht schaden würde und erst ab minimalem überschreiten einer scharf bestimmbaren Schwelle plötzlich Schaden anrichten würde. Kein einziges!
Guter Herr ratzefatz,
ich verstehe wohl, was Sie sagen wollen, doch hier überschlagen Sie sich etwas:
»Zyanid ist ein Zellgift«
@ Kanonier wollte mit dieser Polemik verdeutlichen, dass auch kleinste Mengen einer Substanz sehr große Wirkungen haben können. Die Gegenwart geringer Mengen von Schwefelverbindungen, Methan oder auch Wasser (sic!) kann durchaus die physikalischen Eigenschaften (Wärmespeicherung oder Reflexion, also die Albedo) der Atmosphäre beeinflussen.
»CO2 ist das elementares Spurenelement«
Lesen Sie es noch einmal, merken Sie selbst. Ein »Spurenelement« ist ein Element, dass nur in Spuren vorkommt. CO₂ ist ein Molekül. (Ok, O₂ ist auch ein Molekül aus einem Element.) Ich wollte erst noch schreiben, dass man Luft nicht essen kann, doch den Witz spare ich mir…
»krankeres „Beispiel“ für die Rolle des CO2«
Ein noch krankeres oder kränkeres Beispiel für CO₂ ist die Atmosphäre der Venus, da sind es 96.5%, das würde ich jetzt nicht als ungiftig bezeichnen, aber vor allem macht es sie so kuschelig warm, man kann da immer Bleigießen spielen…
Nunjaaa, wenn der CO₂-Anteil in der Atemluft auf 4% oder höher steigt, wird Kohlendioxid toxisch, denn das Hämoglobin im Blut bevorzugt das CO₂ dem O₂, es wird nicht mehr hinreichend substituiert…
Dennoch, aus der Klima-Panik-Ecke kommt auch eine Menge Käse, da haben Sie nicht unrecht.
Weiß nicht, ob ich wegen den Beschränkungen noch reagieren kann, aber El-G setzt dem kanonier-Quatsch noch die Krone auf.
„@ Kanonier wollte mit dieser Polemik verdeutlichen, …“ soso, und hat dabei voll in die Scheiße glangt worauf ich hinwies und El-G anscheinend ein Problem damit hat, dass ich darauf hinwies.
Nochmal: ohne CO2 in der Luft gäbe es KEIN LEBEN auf der Erde! Was man von Cyanid wohl nicht sagen kann.
Dann „Spurenelement“, ja, das kann man Dippelschisserisch kritisieren. Ich hätte „Spurengas“ sagen können … denn 400 Teile von 1.000.000 Teilen ist offensichtlich nur geringfügiger Anteil.
Die Venus als ein sinnvoller Hinweis hier? Ich bitte Sie. Die Venus zuckelt von uns aus gesehen kurz vor der Sonne herum … Wissen Sie, wie heiß es dort ist?
Um Ende schießen Sie sich vollends ins Bein: Sie verwechseln CO2 mit CO, mit Kohlenmonoxid. Zu hohe CO2-Konzentrationen führen nicht zur Vergiftung sondern zum Ersticken, weil Sauerstoffmangel. Und die bedenklichen Konzentrationen dürften deutlich höher liegen als 4% (was ja schon das 100fache ist vom natürlichen Vorkommen in der Atemluft).
Was auch immer EL-G dazu veranlasst hat sich hierbei reinzuhängen …. es ging voll in die Hose.
Fein, es gibt einen Unterschied zwischen lesen können und wollen. Das habe ich wohl vergessen.
@Kanonier schrieb »…in deinem Körper die Konzentration von Zyanid…«, da steht nix von „in der Luft“, deswegen war es kein Vergleich mit Ihrer Aussage, sondern eine »Polemik«. Und niemand, also keiner, andere sagen null Personen oder auch zero individuals hat behauptet, dass CO₂ unwichtig oder nicht notwendig für das Leben auf dem Planeten Erde sei. Und bevor Sie auch das unterstellen: Nein, ich leugne die Photosynthese nicht.
Gut, das mit der Venus und der Sonnennähe lasse ich gelten, war als halber Witz gemeint – kommt nicht wieder vor, ein versuchter Witz in Ihrer Gegenwart.
Ich verwechsle also Kohlenmonoxid mit Kohlendioxid? Spitzenthese:
CO: 12.800ppm, 1,28 %, Tod innerhalb von 1-3 Minuten (more)
CO₂: 40.0000, 4 %, Unmittelbar lebensgefährlich (more)
Übrigens ist der tödliche Mechanismus im Körper bei CO und CO₂ der gleiche, beide unterbinden die Sauerstoffaufnahme, was – richtig – zu Erstickung führt. CO bindet zudem an eisenhaltigen Proteinen, was bei einer geringeren, nicht tödlichen Exposition zu Langzeitschäden führen kann, zum Beispiel am Herzmuskel.
Der bekannteste Fall eines Deutschen, der durch eine Zyanidkapsel
in englischer Untersuchungshaft gestorben ist war Heinrich Himmler.
Ich hoffe das Kanonier nicht im Unterbewußten den Wunsch offenbart
hat, Klimaleugner unter eben solchen Drogen sterben zu lassen.
„80 Prozent der Menschen in Deutschland machen sich Sorgen wegen des Klimawandels. 54 Prozent fordern mehr staatliche Ausgaben für den Klimaschutz und 56 Prozent wünschen sich weitere Maßnahmen in der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Befragung des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers der Transformation, eines Projekts unserer (Anm.: der Bertelsmann-) Stiftung und des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit (…).“
Dazu Zahlen des Statistischen Bundesamts:
Anzahl der Urlaubsreisen der Deutschen pro Jahr: 67,7 Mio.
Anzahl der Urlaubsreisenden in Deutschland pro Jahr: 57,1 Mio.
Durchschnittliche Reisedauer der Deutschen: 12,6 Tage
Da viele mehrfach verreisen, kommt das statistische Bundesamt für 2024 auf 277.000.000 Reisen mit min. 1 Übernachtung, sowie 114.000.000 Auslandsreisen. Tendenz steigend.
Und ganz nebenbei zum mehrheitlich geforderten Hitzeschutz: Die Deutschen machen am liebsten Urlaub, wo es heiß ist, Trinkwasser knapp ist und am schnellsten der Wald brennt.
Merksch ebbes? Die durch (oft manipulativ formulierte) Berichterstattung erzeugte Einstellung in den Köpfen der Mehrheit führt nicht zu einer Verhaltensänderung in der persönlichen Lebensführung, sondern (von interessierten Kreisen gewünscht) zum Ruf nach dem Staat. Damit muss der Bürger sich nicht mehr mit seinem eigenen Verhalten auseinandersetzen, denn „der Papa Staat wird’s schon richten“. Und so jetten auch Grüne munter weiter um den Erdball mit faulen Rechtfertigungen (wichtige Recherche vor Ort zur Klimabewegung in den USA, klimaneutral durch gepflanztes Bäumchen und Tesla in der Garage), diskutieren über ein Tempolimit, das angeblich jährlich 1,9 Mio t CO²-Äquivalent einsparen soll, und unterstützen die Beteiligung am Ukrainekrieg, der seit Beginn für 500 Mio t CO²-Äquivalent steht.
Nur zur Ergänzung …
„So kommt es, dass man militärische Lasten in offiziellen Klimaberichten vergeblich suchen muss, was auf Druck der USA und anderer NATO-Staaten geschah.“
„Zum Beispiel Tempolimit: Eine Begrenzung auf 120 km/h, heißt es, würde eine jährliche Einsparung von etwa 1,9 Millionen Tonnen CO²-Äquivalenten erbringen.
„Setzt man diese zivile Einsparleistung in Relation zu den neu validierten 507,50 Millionen Tonnen des Ukraine-Komplexes, verschärft sich das Bild dramatisch: Der physikalische Ausstoß dieses Krieges neutralisiert die rechnerische Jahresleistung eines bundesweiten Tempolimits im Zeitraffer. Genauer gesagt: Der Emissionsausstoß des Konflikts frisst die mühsame Einsparung eines ganzen Jahres zivilen Tempolimits in nur rund 32 Stunden auf.“
„Auch das sogenannte Sondervermögen macht das augenscheinlich. Da jeder investierte Militär-Euro eine um 41 Prozent höhere Klimawirkung injiziere, als ein Zivil-Euro heilen könne, wie es im Buch heißt, „entsteht beim Abruf des Sondervermögens eine physikalische Klimaschuld, die weit über den Nennwert hinausgeht. Um allein die durch diese 100 Milliarden Euro verursachte zusätzliche Real-Last atmosphärisch zu neutralisieren, müsste die Gesellschaft zeitgleich 141 Milliarden Euro in hocheffiziente zivile Klimaschutzmaßnahmen investieren […] Wir erleben hier einen verfassungsrechtlichen GAU: Obwohl der Klimaschutz durch Art. 20a GG und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts Verfassungsrang genießt, wird er im Angesicht der militärischen Expansion zur bloßen Simulation.“
„„Laut den aktuellen Sachstandsberichten des Weltklimarates (IPCC) wirkt Methan im kritischen 20-Jahres-Fenster (GWP20) 86-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid (CO2). Wenn durch kriegerische Handlungen Millionen Tonnen Erdgas unkontrolliert entweichen, entfaltet sich ein physikalischer Hebel, der das globale Klimasystem im Zeitraffer destabilisiert. Die Zerstörung fossiler Großinfrastrukturen injiziert somit eine thermische Schockwelle in die Atmosphäre, die die globalen Erwärmungsmetriken innerhalb weniger Monate nach oben schnellen lässt und zivile Einsparbemühungen über Jahrzehnte hinweg pulverisiert.“
So gefunden hier –> https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933
Siehe oben… alles ganz bequem auf uns abladen, aber für die Milliardäre werden Kriege geführt.
Dass mit Angst Politik gemacht wird, davon kann die Kirche – vor allem die Katholische – ein Lied singen.
Wer nicht tut, was die Kirche verlangt, der wird – nach seinem Ableben – ewige Qualen erdulden und beweisen tut sie das ebenso wenig wie die politischen Angstmacher Pistorius, Merz und von der Leyen, die einfach behaupten Russland habe vor bis spätestens 2029 in die EU einzumarschieren.
Es ist mühsam. Ich beschäftige mich nun schon über drei Jahren intensiv mit dem Klimawandel und weiß, dass die Alarmisten mit Halbbildung und Falschmeldungen argumentieren. Es ist sinnlos, auf Fakten zu verweisen. Dass zahllose Statistiken zeigen, dass die Behauptungen, wie die Unwetter, Dürren, Taifune, Überschwemmungen usw. werden immer mehr und stärker, einfach nicht stimmen. Sich einmal auf den Seiten der NOAA informieren, oder auch einen Blick auf ourworldindata werfen, niemals. Auch einmal die Frage stellen, sind die Prognosen der Vergangenheit eingetreten, aber wo! Sich etwa an die wahnwitzigen Voraussagen des Club of Rome erinnern, niemals! (Nicht, aber gar nichts hat gestimmt.) Oder dass die Erderwärmung auch positive Effekte hat? Nie gehört. Wissenschaft ist das, was das PIK oder die World Weather Attribution Initiative vertreten, so einfach ist die Welt. Oder sich einfach einmal tatsächlich die Sachstandsberichte des IPCC ansehen? Oder sich gar mit der Physik der CO2-Konzentration beschäftigen? Lächerliche, de facto gefälschte „Studien“ die 97%, (Cook et al 2013), 99% (Lynas et. al 2021) oder gar 100% ( James Powell) vollkommene Übereinstimmung der KlimaforscherInnen behaupten, werden artig zitiert. Und damit niemand meint, ich würde die Erderwärmung „leugnen“, wir haben +0.16 deg/ C/decade zu erwarten. Also handeln wir, aber ohne Panik mit Umsicht und Bedacht.
Wie so oft, liegt die Wahrheit sicherlich irgendwo in der Mitte. Die einen dramatisieren die Lage 💥 🔥🚨 und die anderen ignorieren, verharmlosen und reden die Entwicklung schön 🤏 😌 🙈.
Was wären allerdings die Konsequenzen, wenn diejenigen Recht hätten, die vor den Konsequenzen für die Menschen warnen, denn dem Klima ist es vollkommen egal, ob es im Sommer drei Monate lang nicht regnet, die Flüsse austrocknen, im Winter nicht mehr schneit und die Alpengletscher abschmelzen und irgendwann abgeschmolzen sind? Dass man dann nicht mehr Skifahren ⛷️🏂 kann, dürfte nicht das Problem sein.
Aber was kann man von einem Land und Politikern wie Friedrich Merz, Boris Pistorius, Olaf Scholz, Alice Weidel, Wolfgang Kubicki, Markus Söder usw. erwarten, in dem nicht einmal in allgemeines Tempolimit 🚗💨 auf den Autobahnen von 150 km/h eingeführt werden kann? Das wird die Klimaveränderung nicht wirklich aufhalten, aber es wäre zweifelsohne nur eine sehr kleine „Komforteinbuße“ und würde nur die Fahrer von Ferrari, Maserati, BMW, Audi usw. betreffen, die mit ihrem Automobil auf der Autobahn 250 km/h oder noch schneller fahren wollen, wenn es der Verkehr zulässt und es gerade keinen Stau gibt.
Über die Tatsache, dass Kampfjets, Kampfpanzer, Kampfhubschrauber usw. nicht mit Solarstrom ☀️⚡betrieben werden, Ressourcen verbrauchen und die massive Aufrüstung Deutschlands nicht klimaneutral erfolgt, muss man darüber reden? Es interessiert weder die Journalisten der Mainstream-Medien noch die Mehrheit der Politikerinnen/Politiker und die grünen Bellizisten und Doppelmoralisten schon gar nicht. Die Rechnung kommt irgendwann, aber sie wird kommen. Das ist nur eine Frage der Zeit, wie schnell die Zustellung durch die Deutsche Post erfolgt. Der Gerichtsvollzieher kommt dann aber gleich mit, denn diese Rechnung wird niemand bezahlen können. Viel Glück! 🍀
in Deutschland liegt die Lebenserwartung der Männer aktuell bei 79,1 Jahren,
bei Frauen aktuell bei 83,6 Jahren.. …
ich bin weiblich und habe demnach in ein paar Jahren die statische Lebenserwartung erreicht. Es ist mir egal ob das Klima stottert oder schon auf der Intensivstation liegt.
Es ist mir auch egal ob das Militär und die Kriege in den Berichten Erwähnung finden oder nicht, ich habe keinen Einfluss darauf, noch NIE gehabt.
Was mich interessiert ist aktuell das Wetter
und, wenn der Herbst regenreich und der Winter schneereich werden. dann gibt es die Flutkatastrophen im Frühling mit den uns bekannten Zerstörungen aber.. das ist dann nicht das Klima sondern das Wetter, El Niño oder was anderes oder vielleicht doch das Klima?
Zählen eigentlich auch Kälteopfer (Hypothermie) also Menschen, die durch extreme Kälte, Unterkühlung und die an Aussetzung sterben, zu den sogenannten Klima-Toten?
Warum faktenfreie Artikel?
Seitenfueller braucht das Klima nicht.
Der Zusammenbruch der AMOC („Golfstrom“) ist datiert auf 2060
https://phys.org/news/2026-08-rapid-atlantic-circulation-2c-slower.html
verweisend auf
https://www.nature.com/articles/s41558-026-02730-w
Die damit einhergehende Kettenreaktion(1/2 Meeresaspiegelanstieg entlang des Suedpazifik und des Nordatlantiks) hebt Thwaites („Doomsday glacier“) genuegend an so dass dieser mit einem unmittelbaren weiteren 1/2 Meter Meerespiegelanstieg die Kuesten unbewohnbar macht.
Eine Einschraenkung des SP 8.5 ist BS,basiert auf den Daten vergangener Zeiten.
Wann genau 2060?
Ich würde mir das gerne live ansehen und mir einen Flug und Hotel buchen, oder auf einer der Halligen einmieten. Dazu müsste ich aber den Ereigniseintritt etwas spezifischer wissen, als ein Jahr. Welches genaue Datum?
Ich werde mir das ganze dann von meiner Wolke aus ansehen. Mal einen Augenblick
mit dem Harfen und dem Halleluja pausieren und zusehen, wie die Erde kapeister geht.
Hoffentlich wird das dann auf meiner Wolke nicht zu eng, wenn dann die Opfer auch
im Chor mitmischen wollen.
Danke dass du die Prognose erwähnst, der Golfstrom würde zusammenbrechen. Lassen wir das Faktum beiseite, dass es auch genug Studien gibt, die diese alarmistische Sichtweise relativieren. (Nur nebenbei, es werden jährlich tausende Studien mit klimarelevanten Inhalten geschrieben, jeder findet, was er finden will.) Angenommen der Golfstrom bricht zusammen, dann ist der Nordwesten Europas unter den heutigen Bedingungen nicht mehr zu bewohnen. Wer leidet dann? Der globale Norden. Dies hinter aber die Klimabewegung nicht, nach wie vor zu behaupten, der globale Norden emittiert, der Globale Süden leidet. Also muss der Globale Süden mit Milliarden (!) unterstützt werden. Genau das meine ich: Die Aussagen passen gar nicht zusammen. Aber so ist es in der Klimaszene, es kann behauptet werden, was man will.
Das geht doch schon seit Jahren so in unseren „Qualitätsmedien“ – so gut wie keine Doku über Tierreich, Geologie oder Botanik ohne dass das Wort „Klimawandel“ mehrfach darin vorkäme 😉
Vor allem, wenn dann auch noch der Klimawandel dafür herhalten muss, dass es bestimmten Pflanzen, Tieren oder geologischen Formationen von Jahr zu Jahr „schlechter“ geht. Eisbären, Steinböcke, die in höhere Bergregionen flüchten müssen, Hangabrutsche durch Auftauen des Permafrostes oder Verwitterungsprozesse, Pflanzen, denen es in bestimmten Regionen zu warm wird -> Klimawandel! Soweit ja auch richtig. Der Klimawandel sorgt ja auch dafür, dass bestimmte Arten nun wieder in unserer Region vorkommen, nachdem sie die letzte Eiszeit vertrieben hatte. Oder dass die Pflanzen dank mehr Wärme besser wachsen.
Aber der „Spin“ ist natürlich der, dass das Wort „Klimawandel“ für alles und jedes Problem, das in der Natur vorkommt eine Rolle spielen muss im Denken der Rezipienten. Nur so kann man dann mit dem Märchen kommen, dass sofortige CO2-Emissionsreduktion durch Wärmepumpe, EV und Windräder die aufziehende „Klimakatastrophe“ noch abwenden kann. (LOL)
Ich erinnere auch daran, dass der vorletzte IPCC-Bericht und die gekürzte Fassung für politische Entscheider von eben jenen so nicht akzeptiert wurde, sie war „nicht katastrophal genug“ und wurde daraufhin vom IPCC nochmal neu geschrieben mit deutlich apokalyptischeren Worten, erst dann wurde sie vom Laien-Theater in Brüssel so akzeptiert.
Ebenso wird immer wieder darauf hingewiesen, wie auch der Artikel schon sagt, dass die sogenannte Klimasensitivität von CO2 bisher nicht gemessen wurde, sondern geschätzt. Und hier gibt es ein breites Spektrum an möglichen Szenarien, wie stark sich eine CO2-Verdopperlung in der Atmosphäre letztlich auf das globale Klima auswirken könnte. Nimmt man eine mittlere Sensitivität sieht die Sache mit der „Klimakatastrophe“ nämlich bereits deutlich entspannter aus und den Bürger finanziell ruinierende „Klimaschutzmaßnahmen“, wie sie von der EU vorangetrieben werden, erweisen sich plötzlich als grundlose, schamlose Abzocke, um das Vermögen von 99% der Bürger zu den 5% -10% Milliardären/Millionären umzuverteilen.
Ich kann die Angst nirgends sehen, die der Autor überall sieht und über die er in Länge referiert.
Ist es Angst und Panikmache, wenn die Sparkasse vor Phishing-Attacken warnt?
Ist es Angst und Panikmache, wenn die Freiwillige Feuerwehr Leute sucht, ist es Ausübung von Macht?
Ist es Angst und Panikmache, wenn ich zur professionellen Zahnreinigung geladen werde?
Sind Vorsorgeuntersuchungen Panikmache?
Wenn irgendwo Risiken bestehen und es wird darauf hingewiesen oder wenn Prozesse stattfinden und es wird davon berichtet, dann ist das keine Angstmache. „Brennende Wälder, schmelzende Gletscher, ausgemergelte Eisbären und rissige Böden gezeigt“ sind Fakt und kümmern sich nicht um autokratischen politische Strukturen. Es ist schon faszinierend, wir der Autor natürliche Vorgänge in gewollte politische Prozesse umdeutet.
Der Jubel der Masse fällt eher dem spektakulären David zu, der sich gegen den bösen Klima-Goliath, gegen den „Angstmacher da oben“ positioniert. Fakten werden selten begeistert beklatscht. Und vielleicht auch seltener veröffentlicht. Vielleicht kann diesbezüglich das Schreiben von der Angst ganz nützlich sein.
Ist es Angst und Panikmache, wenn das Todesvirus Corona uns alle bedroht. „Entweder geimpft, oder gestorben“, so der ehemalige Bundeskanzler Kurz.
Ist es Angst und Panikmache, wenn behauptet wird, Russland will ganz Europa unterwerfen?
Ist es Angst und Panikmache, wenn behauptet wird, der Faschismus steht vor der Tür?
Ist es Angst und Panikmache, wenn wir nur noch den Leitmedien glauben sollen, da im Internet nur noch Hass, Hetze und Falschmeldungen kursieren?
Ist es Angst und Panikmache, wenn Kuba die freie Welt bedroht? (Im Zweifelsfalle bei der US-Botschaft nachfragen.)
JA
Sind Phishing-Attacken eine Fiktion?
Existiert die Freiwillige Feuerwehr?
Gibt es professionellen Zahnreinigung (TK zahlt sogar die Hälfte dazu)?
Gibt es Vorsorgeuntersuchungen?
— versus —
Sterben alle Ungeimpften?
Will Russland Europa unterwerfen?
Wo genau steht der Faschismus?
Besteht das Internet aus Hass, Hetze und Falschmeldungen?
Bedroht Kuba die freie Welt?
Wenn ein Sachverhalt umstritten ist (wie deine Beispiele, im Gegensatz zu meinen), dann ist es nicht zwangsläufig Angst und Panikmache der anderen, wenn diese anderen von der Sichtweise abweichen, die man selbst hat.
Wenn also jemand beispielsweise auf die Folgen des Klimawandels hinweist und als Ursache vielleicht eine vom Menschen verursachte Zunahme der CO2-Konzentration anführt, dann kann der das doch tatsächlich glauben, oder? Auch dann, wenn man das selbst nicht glaubt, so könnte es doch der andere glauben. Muss man ihm doch zugestehen können, oder kann man das nicht? Und wenn der andere das tatsächlich glaubt, verbreitet er dann bewusst Angst und Panik? Irgendwie nicht, oder? Man kann ihn ja für verblendet halten oder doof oder was auch immer, aber wenn er daran glaubt, dann sollte man ihm nicht Angst- und Panikmache vorwerfen.
Die Behauptung, Russland will Europa angreifen, halte ich für zwar für wenig plausibel. Aber ist es nun eine gezielte Furcht- und Angstkampagne europäischer Politik, um Aufrüstung, Repression und Meinungskontrolle durchsetzen zu können? Oder ist es tatsächlich Erkenntnis, die auf Geheimdienstinfos beruht, die wir nicht einsehen können.
Dass sich so ein Angriff dann irgendwann selbst erfüllen könnte, macht die Sache nicht besser.
Ja. Und nicht nur »europäischer Politik«, dieses Verhalten ins Extrem eskaliert, wie es z.Zt. vorgefunden wird, taucht immer wieder auf, mäandert zuzusagen durch die Geschichte. Wichtiger, ob eine Warnung berichtigt ist oder nicht, ist, dass Angst ein mächtiges Werkzeug der Herrschaft ist, das nur selten nicht eingesetzt wird.
Nein, warum sollte so ein As im Ärmel verborgen bleiben, über Jahre?
Aber Sie haben mit Ihrem nachdrücklichen Hinweis auf die Notwendigkeit von Ausdifferenzierung vollkommen recht. Es ist prinzipiell ein Fehler, ein Gegenüber in seinem/ihrem Denken nicht verstehen zu wollen. Ich weiß nur nicht, ob der Vergleich bspw. einer roten Straßenverkehrsampel mit einer Wehrpflicht oder Mobilmachung so wirklich passt oder hilfreich ist, ein Argument zu stützen (»Zahnreinigung« vs. „russischer Imperialismus“ 😉).
Nun ja, so super waren die Vergleich vielleicht wirklich nicht 😉
Ich wollte nur mal herausstellen, dass sich nicht immer eine gezielte bewusste und böse gemeinte Kampagne hinter allem verbergen muss.
Beispiel Corona (auch wenn ich mir da Prügel einfange): Auch wenn in der Nachbetrachtung festgestellt wird, dass politisch überreagiert wurde und offenbar auch entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis gehandelt wurde, müssen zum Zeitpunkt des Handelns nicht bösartige politische Absichten zur Unterdrückung des Bürgers vorgelegen haben. Oder gar die Absicht, den Bürger an Unterdrückung zu gewöhnen. Hinterher hat man es immer vorher schon gewusst…
Ich persönlich glaube, die Politik war damals mächtig überfordert und hatte selbst Angst, irgendwas falsch zu machen, hat daher zu viel des – aus ihrer Sicht – Guten getan. Insofern lag die Angst sogar auf der anderen Seite.
Und überhaupt entsteht Angst und Panik beim Empfänger, nicht beim Sender. In gewisser und idealer Weise entscheidet man selbst, ob man Angst hat oder nicht.
Vielleicht noch eine Anmerkung: Ich selbst glaube nicht, dass Russland einen Angriff auf Europa plant bzw. ursprünglich geplant hat. Putin ist nicht eines Morgens mit imperialistischen Gedanken erwacht und dann in die Ukraine marschiert. Das hat alles viel tiefere Gründe, die in den Mainstream-Medien ausgelassen werden. Aber dennoch muss ich, selbst wenn es mir schwerfällt, anderen zugestehen, dass sie vielleicht tatsächlich diese Überzeugung besitzen, vielleicht tatsächlich diese Furcht haben. Vielleicht glaubt Rutte das? Vielleicht die FAZ-Redaktion? Unwahrscheinlich? Aber wer weiß?
Wer beispielsweise viel besitzt, kann auch viel verlieren, da können sich manchmal Befürchtungen und Ängste einstellen, die anderen, weniger besitzenden oder besitzorientierten Personen ziemlich fremd sind. Macht ist auch etwas, wo viele Angst haben, sie zu verlieren, weil ihr Besitz viele Privilegien mit sich bringt.
Die Macht beispielsweise der Grünen ist aktuell sehr fragil, besonders im Osten, da schwankt zurzeit einiges. Könnte es nicht DEREN Angst und Furcht sein, die uns eine Furcht vor dem Rechtsextremismus eintrichtern will? Dann lass‘ sie doch hampeln. Ich habe jedenfalls weder Angst vor Rechtsextremismus, ohne ihn besonders attraktiv zu finden, noch vor irgendwelchen Russen, ich habe eher Sorge vor sowas wie einem Extrem-Demokratismus.
Achso, schweife ab, vorm Klimawandel habe ich keine Angst, aber er wird zwangsläufig näher rücken. Bestimmte Stimmen werden vermutlich verstummen und solche Artikel wie dieser auf sehr natürliche Weise seltener werden.
Nun macht es schon einen Unterschied, ob es eine Begegnung vis-à-vis ist (oder ein Text hier im Forum), oder ob mir eine »Kampagne« begegnet. Eine Kampagne hat – im Gegensatz zum Dialog – immer eine Absicht, ein Ziel und einen Adressaten. Es ist leider etwas naiv in Zeiten allgegenwärtiger Propaganda und Täuschungen anzunehmen, dass alle Absichten einer Kampagne auch offen benannt werden.
„Art Director“. Interessante Berufsbezeichnung, oder? Werbefirmen haben sowas, große PR-Agenturen, die sollen bisweilen Meinungen von ganzen Nationen steuern (nein, auch in „Demokratien“ machen das keine Parteien, sondern Osteopathen der Psyche). Der Art Director. Was soll das sein? Braucht Kunst einen Direktor?
Die Kreativen (für die Kunst zuständigen) am Ende der Meinungsschöpfung haben meistens keine Ahnung, was die eigentlichen Absichten einer Kampagne sind. Sie sind ausschließlich mit einem Produkt verbunden, sie sollen es nur hübsch, zugänglich und begehrenswert machen. Der Art Director orchestriert und dirigiert auch mit den Kreativen eine Kampagne, einen Prozess, eine Absicht, die zwar nicht auf seinem Mist gewachsen ist, aber er weiß, was von ihm erwartet wird. Er ist eingesetzt: Als Direktor Direktiven umzusetzen. Btw. CEO: Chief Executive Officer.
Was Corona angeht, ist davon auszugehen, dass die meisten (auch in der Politik) nicht wussten, was los war und überrascht waren, doch es spricht einiges dafür, dass einige wenige sehr genau wussten, worum es ging und sich auch heute noch hüten, das offen darzulegen; und auch wenn es nicht ihre Absicht war, so haben sie doch zumindest diese Gelegenheit genutzt, bereits vorher fabrizierte Strategien und Pläne aus den Schubladen zu holen und umzusetzen. Es wäre eine fahrlässige Unterschätzung der Herrschaft, das zu bestreiten oder auch nur zu ignorieren.
Tja, die »Angst vor dem Machtverlust« ist nicht nur eine mögliche Nebenwirkung der Macht, es ist ihr innerstes Wesen, es ist das Wissen um die unbedingt kommende und deswegen immer drohende Kastration. Wer an der Macht hängt, hängt an der Macht, buchstäblich.
Abschließend zum Klimawandel, da denke ich, dass natürlich aus verschiedensten Gründen und auf unterschiedlichsten Ebenen sehr auf die Kacke gehauen wird. Extrapolationen, Prognosen und Projektionen sind nicht nur (unabhängig vom ausgehenden Modell) keine Wahrheiten, sondern mögliche Wirklichkeiten, Wahrscheinlichkeiten, die in etwas anderen Zeitrahmen ablaufen, als verkauft wird. Doch auch wenn das Thema schwindelerregend komplex ist, gibt es anderseits bereits beobachtbare und unbestreitbare lokale Veränderungen, die nicht anders als katastrophal bezeichnet werden müssen und dringendst Zuwendung benötigen.
Auch wenn sie in den Nachrichten immer wieder auftauchen, die Wälder brennen real weniger.
Auch wird kein Wald durch die Hitze entzündet, dazu ist die Flammtemperatur von Holz zu hoch. Meistens ist eine ein Mensch der die Ursache ist.
Wenn man wie in Portugal und Spanien nicht wegen Sanktionen den Einsatz russischer Hubschrauber für die Löschung unmöglich gemacht hätte, hätte man die Brände auch schneller in Griff bekommen.
„Ich kann die Angst nirgends sehen, die der Autor überall sieht……“
Schlechtes Gedächtnis?
Jugendliche, die ihre Hände und Füße in Beton gießen, aus Angst davor, dass der Planet im Eiltempo unbewohnbar werden wird, wenn nicht……..
Realitätsverweigerung ist auch eine Form des Umgangs mit der Wirklichkeit.
Festkleben ist Ausdruck von Angst? Ich habe das immer als Aktion verstanden, die ein Anliegen sichtbar machen wollen. Wer eine Fahne schwenkt mit dem Spruch „Grenzen sichern – Deutschland schützen“, hat der Angst vor Migration?
interessiertes Denken ist so eine Sache. Man bekommt das raus, was man rausbekommen will.
Im Falle der Leugner ist es das Interesse, das bürgerliche Leben genauso weiterzuführen, wie man es gewohnt ist. Also darf es entweder keinen Klimawandel geben, oder man kann dagegen nichts tun. Fazit: also kann man genauso weitermachen wie bisher…prima!
Falsch! Es wird zu einer allgemeinen Preissteigerung kommen (bzw. es ist schon dazu gekommen), die euer gewohntes Leben ziemlich auf den Kopf stellen wird. Dürre, Starkregen oder Brände vernichten Ernten. Im Kapitalismus bedeutet das steigende Preise. Niedrigwasser in den Flüssen wirkt sich vielfältig aus. Neben der Abschaltung von Kraftwerken geht Transportkapazität verloren. Die Folge? Steigende Preise.
Wer den nächsten „geilen Sommer“ am Meer oder Badesee zu verbringen gedenkt, sollte sich auf Blaualgen einstellen. Beliebte Urlaubsziele im Süden Europas werden vermutlich weniger attraktiv sein, wenn es Badeverbote oder leere Pools gibt, und man zu bestimmten Zeiten nicht duschen darf.
Wer ein Auto, ein Haus oder einen Wintergarten sei neigen nennt, sollte sich auf höhere Versicherungsprämien einstellen. Oder darauf, dass z.B. Hagelschäden nicht mehr versichert werden.
Sorry, so ein Quatsch. Wie soll der geringe Anteil des Einzelnen, der Gemeinde oder gar ganz Deutschland irgend einen Einfluss auf das Klima haben, selbst wenn man die durchaus fragwürdige Theorie des MENSCHEN GEMACHTEN Klimawandels als bewiesen ansieht? Und das auch noch innerhalb weniger Jahre?
Das passiert, wenn man den gewohnten Zahlenraum von 1 bis sagen wir 10.000 verlässt: Was sind Kilograms oder Kilotonnen gegenüber zig Gigatonnen? Das ist einfach Zahlenblindheit, nichts weiter. Und dass die Welt ausgerechnet uns folgen wird, wo unsere Wirtschaft gerade den Bach herunter geht, kann nur der glauben, der den Grünen und der Tagesschau glaubt.
Dieser Artikel ist eine Hetzschrift sondergleichen. Kein Argument ist dem Autor zu doof, als dass er es nicht ins Felde führen würde.
Natürlich widerlegt so jemand wie Froschauer keine Klimawissenschaftler und deren Berechnungen. Froschauer will an den verwendeten Begriffen(!) wie „Notstand“ nachweisen, dass die nicht etwa die Sache bezeichnen, sondern Angst erzeugen und deswegen(!!!) am besten ignoriert werden sollten.
Ja ja, die Klimawissenschaftler und ihre Berechnungen – ein ganz eigenes Kapitel, über das man ein ganzes Buch schreiben kann…. 😉
Wofür gibts Subventionen und Fördergelder? Für Klimawissenschaftler, die anhand von Modellierungen das Narrativ der Politik (bzw. ihrer Lobbyisten, die die Politik lenken) bedienen und diesem einen pseudo-wissenschaftlichen Anstrich geben.
Noch Fragen?
Warum machst du das dann nicht einfach? Gib uns doch mal einen Einblick. Was stimmt denn an den Berechnungen nicht? Kennst du die überhaupt? Was passt dir an denen nicht?
Ja sicher. Jetzt hast außer einem simplen „die sind doch alle gekauft“ genau NULL Argument gebracht. Was hat denn die Politik für ein Interesse daran, dass die Wissenschaft einen Klimawandel behauptet (sogar „mit wissenschaftlichem Anstrich“ versieht), den es eigentlich nicht gibt? Ausgerechnet die Politik, deren heiligster Zweck das Wirtschaftswachstum ist, soll ein paar Wissenschaftlern dafür Fördergelder zukommen lassen, damit die dann nachweisen, dass die Industriepolitik der letzten Jahrzehnte zum Klimawandel geführt hat??
Um welche „Lobbyisten“ geht es überhaupt? Nenn doch mal ein paar Namen, und gerne auch die Geldbeträge oder zumindest deren Größenordnung, mit denen die sich ihren Einfluss erkaufen. Was hat den die deutsche Politik für ein Interesse an chinesischer PV Technik? Und warum fällt dir umgekehrt nicht auf, dass die Lobbyisten der fossilen Industrien mächtig Einluss nehmen? Direkt, aber auch über NGOs usw.. Kommt es dir nicht komisch vor, dass da „Institute“ wie EIKE finanziert werden, deren einzige Zweck darin besteht, Zweifel an Klimawissenschaft zu säen.
Aber natürlich wird von dir nichts kommen, um dann bei der nächsten Diskussion zu dem Thema denselben, unbelegten Vorwurf in die Runde zu werfen. Das ist so armselig!
„Was hat denn die Politik für ein Interesse daran, dass die Wissenschaft einen Klimawandel behauptet (sogar „mit wissenschaftlichem Anstrich“ versieht), den es eigentlich nicht gibt?“
Kommt mir ausnehmend bekannt vor, diese einseifende wie primitive „Rhetorik“ im Gewand radikaler Kapitalismuskritik:
„Was hat denn die Politik für ein Interesse daran, dass die Wissenschaft einen mordsgefährlichen Virus behauptet (sogar „mit wissenschaftlichem Anstrich“ versieht), den es eigentlich nicht gibt?“
Ein bisschen googeln hilft dir sicherlich weiter.
Wirtschaftswachstum soll mit den „Klimazielen“ ein Problem sein? Die EU-CO2-Ziele sind eine Gelddruckmaschine, die dem Endverbraucher endlos das Geld aus den Taschen zieht. Oder willst du das etwa ernsthaft bezweifeln? Das würde ja an Naivität jeden Rahmen sprengen 😉
Und selbstverständlich sind die alle „gekauft“, die nur dann Fördergelder kriegen, wenn sie sich zum Beispiel die „Folgen der Erderwärmung“ als Studienziele, deren unendlich viele, auf die Fahnen schreiben -> PIK.
Dann gibts noch sehr interessierte Sponsoren für Klima-Horrorszenarien, deren Versicherungsprämien flugs in die Höhe schnellen 😉
Wo sind sie denn, die Klimaziele und die der Klimaschutz, wenn dieser nur dann von Interesse ist, wenn dem Bürger das Geld aus der Tasche gezogen werden kann, aber für Kriege und 100e von Milliarden für Aufrüstung plötzlich das Klima völlig schnuppe ist, oder wenn man sich unter Applaus der grünen Jubelperser eine umweltschonende Energie-Pipeline von seinen „Freunden“ wegsprengen lässt, nur damit die gleichen Jubelperser stattdessen plötzlich die größten Umwelt-Säue – LNG-Terminals für Frackinggas aus den USA aus dem Boden stampfen.
Alles eine bis auf die Knochen verlogene Debatte, das Thema „Erderhitzung“ und „Klimakatastrophe“. Da muss man schon die Hose mit der Kneifzange anziehen, um diesem lächerlichen Mumpitz noch etwas seriöses abgewinnen zu können 😉
Disclaimer zur Beachtung: ich bezweifle nicht die Erderwärmung und dass die Umweltverschmutzung ein sehr ernstes Problem ist, was ich verachte, ist die „Klimadebatte“ und die „Klimaziele“ der Politik und der Medien.
Danke für die Antwort.
„ich bezweifle nicht die Erderwärmung und dass die Umweltverschmutzung ein sehr ernstes Problem ist, was ich verachte, ist die „Klimadebatte“ und die „Klimaziele“ der Politik und der Medien“
Sehe ich ähnlich.
Sagen wir doch lieber, du bist ein enttäuschter Bürger, der auf die Eliten schimpft, die ihm das Geld aus der Tasche ziehen will. Als würdest du besser fahren, wenn es statt der bescheidenen Klimapolitik zuginge wie all die Jahrzehnte zuvor.
Dass sich die Politik nicht ums Klima schert stimmt. Klimapolitik ist Energiepolitik. Ob der Eisbär ertrinkt oder nicht, interessiert keinen Politiker wirklich. Die haben sich z.T. einleuchten lassen, dass die Schäden, die für ihren Standort zu erwarten sind, dann doch deutlich höher sind, als die Kosten für eine Begrenzung des CO2 Ausstoßes. Und seitdem tobt ein Streit um die Verteilung der Kosten. Letztlich wird sie immer der Endverbraucher tragen, den Unternehmen reichen ihre Kosten in der Regel weiter. Auch das ist keine Besonderheit der Klimapolitik, das ergibt sich aus dem Zweck der Kapitalakkumulation.
Was mich generell an deiner Argumentation stört:
Anstatt der Wissenschaft nachzuweisen, dass das, was sie rausbekommt, falsch ist, wird die unter Generalverdacht gestellt: bezahlt! Das gilt dann ja wohl für jegliche Wissenschaft. Die Wissenschaftler leben von dem Gehalt, dass man ihnen zahlt, und die Forschung kostet Geld, dass entweder der Staat oder ein Unternehmen gibt. Das ist immer so, aber ausgerechnet bei der Klimawissenschaft soll plötzlich so etwas wie ein Gefälligkeitsgutachten vorliegen? Da werden Studien veröffentlicht, weltweit geprüft und für korrekt befunden, aber du stellst eine ganze Abteilung der Wissenschaft unter einen Generalverdacht. Wow!
Dass Wissenschaft betrieben wird, um die Zusammenhänge der Natur besser zu verstehen, scheint dir nicht einzuleuchten. Warum eigentlich nicht? Immerhin nutzt du zahlreiche Technologien, die es nicht gäbe, wenn nicht Wissenschaft die dafür notwendigen Grundlagen erarbeitet hätte. Und so ziemlich alle Wissenschaftler werden von irgendwem bezahlt!
Das es überhaupt eine Klimadebatte gibt, ist den Interessen der Wirtschaft zu verdanken. Die möchte über billige Energie verfügen, da Energie kostenmäßig in jedes Produkt eingeht. Nachhaltigkeit ist kein Zweck der kapitalistischen Ökonomie. Eine vernünftig organisierte Wirtschaft würde nicht ihre eigenen Grundlagen vernichten.
Was 1,5° Erwärmung bedeuten, erleben wir gerade. Die durch Wetterereignisse verursachten Schäden gehen jetzt schon nur für Deutschland in die Milliarden. 2-3° Erwärmung werden katastrophale Veränderungen bewirken. In vielen Gebieten Europas wird sich Landwirtschaft nicht mehr lohnen, weil es entweder an Wasser fehlt oder zu viel Wasser in zu kurzer Zeit die Ernte oder gleich die Plantagen vernichtet.
Tja, wenn es einen Klimawandel gibt, den gibt es übrigens unbestritten, der aber nicht oder nur kaum vom Menschen beeinflusst wird, ist das doch ein wunderbares Geschenk für die uns Beherrschenden. Man kann dann, wie der Autor schön beschreibt, Angst, ja Panik, erzeugen und den Ablassbrief gleich mit anbieten. Das Geschäft wird vorerst nicht so schnell versiegen. Es kann natürlich von noch besseren Geschäften wie der Rüstungsindustrie in den Hintergrund gerückt werden.
Und was die Wissenschaft angeht: Gehen Sie davon aus, dass die Wissenschaft inzwischen ein Bordell ist, in dem jeder das bekommt, wofür er zahlt. Ich spreche aus eigener Erfahrung, bin ich doch noch von einer anderen Generation von Forschern ausgebildet worden.
Habe ich gesagt, dass ich die Wissenschaft unter Generalverdacht stelle? Mir geht es ausschließlich um die Klimawissenschaft, die seit rund 30 Jahren für politische Zwecke instrumentalisiert wird, weil sich da ein sehr lukratives Geschäftsmodell ergeben hat.
Selbstverständlich bin ich ein Befürworter und Anhänger der Naturwissenschaften allgemein, lebe ja auch teilweise davon 😉 Ich bin aber auch ein absoluter Anhänger von nicht-ideologisierter Naturwissenschaft, die den Menschen Vorteile bringt und nicht wegen Profitinteressen dazu missbraucht wird, den Menschen Nachteile zu bringen – Beispiel On-Shore Windparks, die in vielen Fällen in Waldgebieten errichtet werden und diese dann zerstören.
Natürlich werden fast alle Wissenschaftler entweder von privaten oder öffentlichen Geldern bezahlt – logisch. Die Frage ist nur, welche Forschungen am meisten Fördergelder bekommen und welche schon allein wegen des Themas der Studie keine.
Wie sagte schon Herr Heuer, damals Leiter des CERN, nachdem die ersten Ergebnisse des „Cloud“-Experiments vorhanden waren zu den Mitarbeitern des dänischen Physikers Svensmark:
„In 2011, CERN Director-General Rolf-Dieter Heuer restricted scientists working on the CLOUD experiment from interpreting their results on cosmic rays and cloud formation. Heuer stated that interpretations would pull the lab into the „highly political arena of the climate change debate.“
Die hochpolitische Arena der Klimawandel-Debatte – genau das sagt alles!
Warum ist eine wissenschaftliche Untersuchung des Klimawandels hochpolitisch? Bingo!
Wir werden die weitere Erderwärmung nicht aufhalten, denn die findet schon seit dem Ende der „kl. Eiszeit“ ab ca. 1850 statt. Und der Großteil dieser Erwärmung hat rein natürliche Ursachen. Der kleine Teil, den der Mensch dazu beiträgt kommt von ganz vielen Faktoren: allein die Massenvermehrung von ca. 2 Mrd. auf über 8 Mrd. Menschen mit dem einhergehenden Resourcenverbrauch an Wäldern und dem Emissionsausstoß dieser Menschen, dazu die stetig weiter wachsende Landwirtschaft, Nutzvielhaltung, Urbanisierung, Eingriffe in ökologische, das Klima stabilisierende Systeme (Regenwälder, Moore, Feuchtgebiete wie Auen usw., Küstengebiete, Wasserkraftwerke), die Globalisierung der Wirtschaft, die stetig steigende Transporte verursacht, die Just-in-Time- Lagerhaltung auf der Straße, der massenhaft immer weiter steigende Müllberg von Überproduktion usw. usf….
Aber trotz dem allem, ist der Hauptfaktor der aktuellen Klimaerwärmung immer noch natürlichen Ursprungs und die von dem EU-Regime erlassenen CO2-Ziele sind schwachsinniger Schildbürger-Mumpitz zum Gelddrucken, das sie dann nicht in den Umweltschutz re-investieren, sondern in Aufrüstung und finanzielle Unterstützung von Kriegen.
Zum Thema kostengünstige Energie: ja, die Wissenschaft, die die Entwicklung der Kernfusion und der Solarenergie vorantreibt, unterstütze ich voll und ganz!
Eben! Du äußerst ausschließlich Kritik an der Klimawissenschaft. Und das mit einem Argument, dass für alle Wissenschaften gilt.
Den (angeblichen) Einfluss einer (angeblichen) Lobby weist du nicht nach, du behauptest ihn. Weil man inzwischen viel Geld mit Klimatechnologie verdienen kann, soll dieser Zweig der Industrie Einfluss genommen haben, um die Politik zu Gesetzen zu bewegen, die überhaupt erst die Voraussetzung waren, damit die green economy zu einer Größer heranwächst, die ihr nennenswerten Einfluss verschaffen könnte. Das stellt die Sache auf den Kopf.
Man muss drei Bereiche unterscheiden.
1. die Wissenschaft: verteilt auf zig Fachbereiche, forschend an Universitäten wie privaten Einrichtungen, verteilt über die ganze Welt
2. die Klimapolitik: betrieben von Staaten, die ihre jeweiligen Interessen gegeneinander schützen.
3. die green economy: entstanden zeitlich weit nach der Klimaforschung, anfangs staatlich subventioniert.
Du stellt die Sache auf den Kopf. Deine Theorie: weil man mit dem Klima viel Geld verdienen kann, nimmt dieser Teilbereich der Industrie Einfluss auf die Politik, die dann dafür sorgt, dass die Wissenschaft die zum politischen Zweck passende Ergebnisse liefert.
Dazu muss man sich einleuchten lassen, dass eine Industrie, die es noch gar nicht gibt, Einfluss auf Staaten ausübt, die keine solche Industrie haben und nie haben werden. Man muss sich einleuchten lassen, dass der Staat Geld in die Hand nimmt, weil dann ein paar Unternehmen irgendwann Geld verdienen werden, und dafür in Kauf nimmt, dass seine etablierten Industrien, die wirklich viel Geld verdienen, geschädigt werden.
Das ist nicht nur logisch eine Zumutung für vernünftig denkende Menschen, es ist auch kontrafaktisch. Was es hingegen gibt, sind zahlreiche Belege dafür, wie eine wirklich mächtige Industrie Einfluss auf Politik und öffentliche Meinung genommen hat und immer noch nimmt.
Das Klima selbst widerlegt diese „Berechnungen der Klimawissenschaftler“! Noch keine ihrer „Voraussagen“ ist bislang eingetreten. Und das liegt beileibe nicht daran, dass die alle nur für Zeiten weit in der Zukunft getroffen worden waren….
@Rudolf: Bis jetzt sind sogar die meisten Vorhersagen der Klimaforschung von schon vor 50 Jahren eingetreten, aber das interessiert ja erkenntnisresistente Menschen wie Sie oder den Herrn Froschauer nicht.
jemp1965: Als im Jahre 1958 gebohrener habe ich ja schon die „Klimaveränderungen“ der letzten
50 Jahr mitbekommen. Da ich mich schon früh mit Naturwissenschaftgen beschäftigt habe, wären
mir Vorhersagen über das vergangene Wettergeschehen bestimmt aufgefallen. Wie sagte Jörg
Kachelmann einmal:“Wenn in Indien eine Kuh bläht, kann das das Wetter bei uns drei Tage später
beeinflussen“. Vulkanausbrüche haben in den letzten 1.000 Jahren zu verheerenden Hungersnöten
geführt, weil die Asche über ein ganzes Jahr die Sonne versperrte. Wenn in der Eifel ein Vulkan
erwacht, oder sogar der Yellowston in den USA ist die Wettervorhersage zwei Tage vorher vorn
Ar……Die Erde ist ein Chaossystem, es ist nichts vorhersehbar. Dazu sind wir auch noch in einem
Planetensystem um die Sonne gebunden und werden von kosmischen Ereignissen beeinflusst.
Die Evolution/ Natur passt sich den Geschehnissen auf der Erde an und nicht umgekehrt.
Klar, du klatscht wahrscheinlich auch wenn Ölraffinerien angegriffen werden und KI Zentren gebaut werden. Wirtschaftswachstum und Kriege über alles. Während die Techoligarchen und die Superreichen die Sau rauslassen soll der Normalbürger büssen. KI Zentren werden en masse gebaut, Aufrüstung en masse und jeder freie Zentimeter wird zubetoniert. Diese Dinge pushen die Regierungen. Gleichzeitig faseln sie vom Klimanotstand. Warum redet eigentlich niemand mehr von Umweltschutz? Weil sich mit brach liegenden Flächen und Natur kein Geld verdienen lässt. Klimaschutz bedeutet Verteuerung und Kontrolle der Bürger. Das lieben die Konzerne und Regierungen. Bald werden Reisen etc. eingeschränkt werden. Dann kann man in von KI überwachten Smart Cities sein Dasein fristen. Die Bonzen werden sich freuen. Die werden weiterhin mit ihren Privatjets unterwegs sein. Es stimmt einfach rein gar nichts mehr.
Wenn Ärzte das Fieberthermometer absichtlich falsch ablesen, werden sie zurecht Scharlatane genannt.
Was ist mit Ärzten, die gar nicht sehen wollen, was auf dem Thermometer drauf steht?
Und wie nennt man einen Artikel, der bereits in der Überschrift den wissenschaftlichen Anspruch derart betont, ohne ihn einzulösen?
Solange wir mit Fleiss und Freuden weiter Kriege gegen die jeweils „Bösen“ führen, erübrigen sich zumindest für mich sämtliche Diskussionen zum Thema Klima; insbesondere zum Teil unseres Beitrags durch Methan- bzw. CO²-Emissionen.
Erst werden wir durch CO²-Zertifikate abgekocht, dann durch unbegrenzte Kredite für Kriege, welche jegliche zivil produzierten Emissionen bei weitem übertreffen und somit den Zertifikatehandel und eventuelle Einsparungen ad absurdum führen und zum Schluss stehen wir vor einer durch Kriege vorsätzlich zerstörten Welt; noch lange bevor uns die aufgezwungenen Maßnahmen zu irgendeinem Vorteil gereichen.
Hier ein kürzlich erschienener Artikel der NDS, welcher diesen Schwindel offenlegt:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154933
Heute im DLF hat eine grüne Ministerin, ich glaube aus Baden Würtemberg oder so, behauptet, im Süden Deutschlands würde wegen der Trockenheit die Getreideernte ausfallen. Vielleicht hätte man der Frau Ministerin mal sagen können, das die Gereidernte nicht nur längst vorbei ist, ondern daß das trockene Wetter die Ernte sehr begünstigt hat. Nichts ist in der Getreideernte schlimmer, als feuchtes Wetter. Getreide benötigt Feuchtigkeit vor allem im Frühling und im Frühsommer, also das was wir im Frühling zur genüge hatten. Natürkich kann es Ecken in Deutschland und Europa geben, in denen es nicht so gewchsen ist, wie vorgesehen, die gibt es allerdings so gut wie jedes jahr irgendwo, udn das , wie die ganz Alten erzählen, auch schon „immer“. Die schweren europaweiten Dürren waren jedenfalls zur Zeit der Kleinen Eiszeit zwischen dem 16 und 19Jh deutlich häufiger, als in unserer Zeit. Dieses Jahr gab es eine partielle Sommerdürre, vor allem im süden Deutschlands. Vor allem in den gegenden mit sonst auch wärmeren Klima als im Rest Deutschlands. Im Rest Deutschlands und Osteuropas war der Sommer zwar warm, aber nicht ungewöhnlich, udn auch die Ernten sind auf normalen Level. Was noch geerntet werden muss, Mais, Rüben und Kartoffeln, sehen gut aus, da passiert auch nicht mehr viel.
@yamxs: Da mich grüne Minister(*innen) und deren Aussagen in der Regel nicht im Geringsten interessieren, hier mal eine andere Quelle, die ihr Märchen von einer „normalen“ Getreideernte und dem Segen, der die Hitze mitsamt Dürre angeblich für selbige ist, eindeutig widerlegt:
https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/hitze-kostet-deutschland-ernte-kommt-naechste-problem-fuer-landwirte-642288
Aber macht nix, bleiben Sie mit Ihrer Klimawandelleugner-Gemeinde weiter in Ihrer rosaroten Traumwelt, das Erwachen wird dann allerdings um so übler werden.
jemp1965: Warum nennen Sie die Skeptiker dieser Klimahysterie immer Klimaleugner
oder Klima-Wandel-Leugner. Keiner leugnet die Klimaveränderung. Das Klima bzw. das
Wetter ändert sich. Das macht es immer wieder. Manchmal in bestimmten Abständen
durch widerkehrende Einflüsse, wie das Drehen des Erdmagnetfeldes, oder rhytmische
Sonnenaktivitäten. Zudem schwimmt unser Lebensraum auf einem Kern aus flüssigem
Magma, was auch immer wieder den Zustand unseres Lebensraumes verändert.
Da diese Mechanismen schon über Milliarden von Jahren vorsich gehen, ohne das Menschen
daran beteiligt waren, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass jetzt auf einmal das „Klima“
durch uns Menschen verändert wird. Treibhausgase wurden vor der Zeit der Menschen
in einem viel größeren Ausmaß freigesetzt. Ich habe noch keinen Wissenschaftlichen
Nachweis gefunden, dass sich alleine davon das Klima verändert hat. Man weiß aber schon
seit vielen Jahren, dass die Sonne, der Mond, sogar Strahlung von Supernovas und natürlich
die Aktivitäten der Erde selbst eine erheblichen Einfluß auf das Klima haben. Die Veränderung
in der Athmosphäre ist dann die Folge und nicht die Ursache. Seriöse Wissenschaftler bestätigen
das, unseriöse gaukeln uns im Auftrag von Konzernen und deren superreichen Eignern eine
Menschgemachte Klimakatastrophe vor, um damit angebliche Gegenmaßnahmen zu generieren,
mit denen sie sich noch mehr bereichern und ihre Macht zementieren können.
@jemp1965
Meine Sicht habe ich bereits zwei Posts höher um 15:17h dargestellt, unterfüttert mit einem noch recht aktuellen Artikel der NDS. Dem hast du bislang nichts entgegengestellt…
Statt dessen eine so hochtrabende wie nichtssagende Absage an @yamxs, wie folgt:
„Aber macht nix, bleiben Sie mit Ihrer Klimawandelleugner-Gemeinde weiter in Ihrer rosaroten Traumwelt, das Erwachen wird dann allerdings um so übler werden.“
Hier im Gegenzug 2 Artikel, welche definitiv keiner ‚rosaroten Traumwelt‘ entspringen:
https://tkp.at/2026/08/17/ueberraschende-rueckkehr-grosser-meereisflaechen-in-der-groenlandsee/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1873965226000526
Wie gesagt, die Getreidepreise spiegeln die Horrorszenarien absolut nicht wieder. Wenn die Lage so wäre, müssten die Getreidepreise geradezu durch die decke gehen, auch in Hinblick auf die Ausfälle in der UKraine. Tun sie aber nicht. Das bedeutet das die Ernten, auch wenn es in einigen wenigen Regionen anders ist, recht gut waren.
Die Dürre betraf im Grunde nur einige wenige Regionen in Süd, und Südwestdeutschland, vor allem regionen die sonst zu den Gunstregionen zählen. Irgendwann triffts jeden mal. Im großen Durchscnitt liegen die diejährigen deutschen getreideernten im langjährigen Durchschnitt, keine Rekordernten, aber auch keine Missernten.
Und der Mais- udn Rübenanbau ist schon immer eine sehr spezielle geschichte, bei der Wetter immer eine entscheidende Rolle spielt. Unsere Rüben sind im Frühjahr dieses Jahr zu großen Teilen erfroren… z.B…
@ yamxs:
Ich habe gerade noch ein Video von einem Landwirt aus MeckPom gesehen, in dem er sagt, dass die eine Woche mit Extremhitze seinen Betrieb 30% des Weizenertrages gekostet hat. Nicht wegen der Trockenheit, sondern wegen der extremen Hitze, die in der Kornbildungsphase dazu führt, dass die Pflanzen frühzeitig abreifen und die Körner daher klein bleiben.
https://www.youtube.com/shorts/3r1bTLuzIcQ
Es ist wohl regional sehr unterschiedlich und jedenfalls nicht so rosig wie yamxs es darstellt.
Im Rheinland ist die Getreideernte generell zufriedenstellend, weil der Boden vor Beginn der Trockenheit Mitte Juni gut wassergesättigt war. Bei Mais und Zuckerrüben sieht es anders aus. Die Maisfelder sind teilweise vertrocknet, teilweise okay, manche konnten wohl durch Beregnung gerettet werden. Bei den Zuckerrüben sieht’s ziemlich mau aus.
Wir haben grundsätzlich dieses jaht in Deutschland eine normale Getreideernte. Das sieht man auch an den Presien, die sich im normalen Mittel der letzten Jahre bewegen. Und das trotz der kriegsbedingten Ausfälle in der Ukraine.
Als die Hitzewelle, vor allem in McPomm, begann, war das Getreide längst reif. Interessant wäre auch die Erklärung 30% von was? Der Bauernverband geht in seinen rechnungen immer vom möglichem Maximalertrag aus, der aber so gut wie nie erreichbar ist…. 30% weniger vom Maximalertrag wäre immer noch ein sehr gutes Ergebnis…
Das Hauptproblem sind die niedrigen Getreidepreise bei steigenden Kosten…
Laut der raiffeisengruppe liegt die deutschen Weizenernte 15% unter dem Vorhjahr, 2% bei gerste und 10% bei Roggen. QAllerdings hat das viele Ursachen, die jemseits des Klimawandels und der Dürre in Süddeutschland liegen. Hauptpunkt sind die teuren Düngerpreise durch die Russlandsanktionen. Gerade in diesem Frühjahr gab es eine mssive Preisteigerung, die viele Betriebe davon abhielt, Dünger zu kaufen, ud sie zum Abwarten zwang, bis der Peak wieder sank. Das hatte zur Folge, das viele Betriebe Dünger besonders sparsam einsetzten, udn auch oft sehr spät düngten, was eben, neben dem wetter, ein weiterer Faktor für entsprechende Ernten war. Außerdem war das Frühjahr in vielen Gegenden ungewöhnlich kalt. Von daher stehen wir mit der diesjährigen Ernte ziemlich gut da…
So, ich glaube das Limit an Posts ist erschöpft, ich werde also nicht mehr antworten können
@yamxs: Haltlose Behauptungen und keine Antwort zu der Information im Link, den ich geschickt habe. Na gut, sei’s drum!
War eigentlich nicht anders zu erwarten.
@ yamxs
Das stimmt definitiv nicht. Schon die erste Hitzephase hat in MeckPom zu kleineren Körnern beim Weizen geführt, und die war Ende Juni. Da war noch gar nichts reif! Und es gibt noch immer (wenige) Felder, die nicht abgeerntet sind. Die Ernte ist da oben immer etwas später.
@Annando schrieb
Das ist der Trick dieses Artikels: an der Wortwahl nachweisen zu wollen, dass Panikmache vorliege, also umgekehrt kein Grund zur Besorgnis besteht.
Leute wie Froschauer nennen dass dann „kritisch hinterfragen“, wenn sie gar nichts fragen, sondern nur ohne jedes weiteres Argument in Frage stellen, was sie inhaltlich offenbar nicht kritisieren können.
Dass die Wortwahl nicht „neutral“ sei, ist jedenfalls kein Argument. Warum sollte sie auch neutral sein? Der „Notstand“ oder die „Katastrophe“ sind entweder nicht vorhanden, dann sollte man das nachweisen. Oder sie sind es, dann ist die Wortwahl der Sache angemessen.
Ein paar Kommentare als Stichworte zum Artikel:
1. Angst/Panik kann zwar lähmen, aber in bestimmten Situationen kann dieses auch zum handeln führen. Wer sich an die Schulzeit (oder Studiumszeit) und Abgabefristen für Hausaufgaben/Seminararbeiten erinnert, dann kann auch kurz vor Ende der Frist (wenn man die Bearbeitung des Ganzen bisher vor sich hergeschoben hat, weil man ja noch ach so viel Zeit hat) eine Panik/Angst einsetzen, dass man den Abgabetermin verpassen könnte, was dann doch dazu führen kann, dass man doch noch die Frist einhält, da man eben dann endlich anfängt was zu machen. Es wird nur ein Aspekt von Angst/Panik betrachtet (nicht alle möglichen).
2. Wenn man zu dem Schluss gekommen ist, dass nun Treibhausgase (allen voran der höhere Anteil von CO2 in der Atmosphäre), für eine globale Erwärmung geführt hat (und weiterhin führt). So wird man nicht darum herum kommen, nun als Ursache vor allem das Verbrennen der Fossilentreibstoffe (wie Kohle, Erdgas, Erdöl) zu sehen und damit als Verursacher die Menschheit. Da müßte man dann aber im nächsten Schritt eine „heilige Kuh“ (genannt „Kapitalismus“) geschlachtet werden, dass will man aber nicht (da eben die Neoliberalismuskirche oder Kapitalismuskirche dann doch viel stärker als eine Klimakirche ist, genauso wie eine Kapitalismusdiktatur näher an der Wahrheit als einer Klimadiktatur ist). Wenn man nicht zu dem Schluss gekommen ist (aus welchen Gründen auch immer, wobei eine Möglichkeit Selbstbetrug sein könnte), dann muss allerdings auch nicht auf die Idee kommen eine heilige Kuh zu schlachten.
3. Wenn man nun den Kapitalismus (da dieser heilig ist) nicht anrühren will (oder darf), man aber zum dem Schluss gekommen ist, dass die Menschheit der Verursacher ist, dann bietet es sich an, um für etwas Beruhigung zu sorgen (und man das Thema eben nicht mehr einfach unter den Teppich kehren – also ignorieren – kann), Maßnahmen vorzuschlagen, die nur an Symptomen rumdoktern (aber nicht wirklich etwas verändern), im Besten Falle sogar Maßnahmen, mit denen im Kapitalismus dann noch Geld verdient werden kann (oder auch „Schlangenöl“ verkauft werden kann).
4. Es bedarf etwas Aufwand nun herauszuarbeiten, dass man ohne Änderung massive Eingriffe in den Kapitalismus (oder sogar Abschaffung des Kapitalismus), nur dann etwas an der globalen Erwärmung ändern kann (Geoengineering mit seinen eigenen Fallstricken, wobei mindestens ein Fallstrick etwas mit „stupid design theorie“ zu tun hat, ausgenommen), wenn die Anzahl der Menschen radikal reduziert werden würde (wobei, falls man so etwas vor hat, dann doch auch der Klimawandel direkt ignorieren kann), wobei interessanterweise dieses eben auch einen massiven Einfluss auf den Kapitalismus hätte (u.a. eben durch sinkende Bruttosozialprodukte in den diversen Ländern/Staaaten, weniger Konsumenten, weniger gebrauchte Produktionsmittel, weniger Kapitalisten, welche weiter Kapital verdienen würden). Es sollte klar sein, dass falls man so einen Weg wählen würde, man wohl nicht die friedliche (und humane) Variante durch Beschränkung der Kinderzahl (und sinkende Geburtenzahl), bis die Menschheit stark reduziert ist, wählen würde (abgesehen davon, dass dieses dann doch seine Zeit dauert), sondern eben eher radikalere und menschenverachtende Varianten wählen würde.
ps. Eine „grüne Transformation“ ohne Abschaffung (bzw. zumindest radikale Eingriffe in Form von Abschwächung) des Kapitalismus wird nichts bringen.
gegen die schwächliche SPD bekennt jemand aus der Christenpartei Farbe:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/amthor-klimaanpassung-100.html
Ob der Zwerg wie bei Tolkien durchhält?
In der Debatte um die Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik warf Albert Einstein einmal polemisch ein:
Herr Froschauer schaut jedenfalls nicht hin, auch nicht auf den Klimawandel. Stattdessen gibt er vor, nur auf die Berichte über den Mond, aka den Klimawandel, zu schauen.
Obwohl diverse digitale Recherchetools diese Ansatz ungemein erleichtern würdem, besteht bei einer sachorientierten Recherche immer die Gefahr, dass das eigene Vorurteil nicht nur nicht bestätigt, sondern gar widerlegt werden kann. Also geht er den bequemeren Weg, sich faktenfrei den eigenen Popanz aufzubauen, um hin dann mit seinen eigenen Argumenten zu erlegen.
Beim IPCC-Bericht unterschlägt er das neben SSP5-8.5 ebenso verworfene Niedrigemissionsszenario SSP1-1.9. Das war das einzige Szenario, was den Klimawandel auf beherrschbare 1,5 Grad begrenzt hätte. Aber der Herr Froschauer will skandalisieren, nicht aufklären.
Dann jagt er die oft diskutierte Binse durchs Dorf, dass der CO2 Ausstoss mit zunehmenden Reichtum rasant ansteigt. Wer die Lasten des Klimawandels allerdings zu tragen hat, ist ihm keinen Gedanken, zumindest keine Zeile, wert. Das wären die Ärmeren und Mittellosen.
Stattdessen führt er billig eine asoziale Neiddebatte mit dem einzigen Ziel, eine CO2 Vermeidung zu diskreditieren. Die Armen sollen so die Zeche der Reichen zahlen. Das soziale Element interessiert einen Herr Froschauer nicht die Bohne.
Einsteins Denkexperiment mit dem Mond ist die makroskopische Version
seiner Kritik an der ganzen Quantenmechanik, die nur von Wahrscheinlichkeiten
aller materiellen Zustände redet und nur Experimente die beobachtbare Welt
erzeugen, die es sonst nicht zu geben braucht. ergo
Gott reicht nicht aus um alles in der Welt anzulegen, es bedarf immer eines
Menschen um die Dinge tatsächlich zu erzeugen.
Mit dem Vergleich echauffiert sich Einstein über die „Denkfaulheit“ der Kopenhagener Deutung gegenüber der Frage nach dem Ausgangszustand vor der Messung eines Quantenzustandes. Einstein kritisiert daran das Lapidare ‚kenn ich nich, weiss ich nicht‘. Andere modernere Deutungen versuchen den Ausgangszustand zu erfassen.
Und hier genau liegt der Vergleich zu einem Froschauer. Der sagt: was interessieren mich die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels? Ich schaue mal was darüber geredet wird. Im Unterschied zur Debatte der Physiker ist ihm das allerdings viel zu aufwändig. Er bastelt sich so aus seinen Vorurteilen eine Strohpuppe und drischt auf sie ein. Nachdem er sie solcherart abgefackelt hat, erklärt er freudestrahlend: Sie ist abgebrannt. Klimawandel ist Unsinn.
Das ist die Bauernschläue eines Lernverweigerers der sich sagt: Wozu Mathe lernen, ich kann doch auch an meinen Fingern abzählen.
Verbesserungsvorschlag für Uwe Froschauer:
Er lernt und informiert sich erst einmal über das, was er kritisieren will. Dazu muss er:
1. die physikalischen und chemischen Grundlagen kennenlernen.
2. Dann die Datenbasis , den Umgang damit
3. und schließlich die Modelle.
Darüber könnte er eine Serie machen. Für hochwertige Kritik bräuchte er allerdings eigene Forschung, also eigene Daten und Modelle.
Es hilft nicht, wenn er sich irgendeinen Kritiker des Mainstreams aussucht als totaler Anfänger. Das zeigt schon, dass er eine vorgefertigte Meinung hat, also nicht seriös an das Thema geht. Es hilft nichts sich über Metastudien, welche Wissenschaftler was meinen würden, auszulassen.
Dies ist leider ein wiederkehrendes Problem vom Overton-Magazin, da die Redaktion offensichtlich mit naturwissenschaftlichen Themen überfordert ist und sich dann auch keine Hilfe von Wissenschaftlern sucht, um dies zu verstehen. Naturwissenschaft ist eben nicht so einfach zu verstehen und zu bewerten, wie z.B. die Tatsache, wenn die US Air Force 3 Bomben auf eine Mädchenschule wirft, ob das nun gut oder schlecht war.
Oh, Manno! Das war doch nur ein Beitrag des Herrn Froschauer. War doch nur ein Gegenbesuch zum Ausflug von RdL auf Manova neulich. Da hat jeder der Beiden sich doch nur darüber auswärts ausgelassen, was er auf der home-station wahrscheinlich nicht mehr verlautbaren darf.
Erstaunlich auch, wieviele Nickies – vorallem bis dato unbekannte oder lange nicht mehr präsent – im Massenauftrieb es wieder zu bestaunen galt. Wie rieicht man das, dass es bei OM wieder mal etwas gibt, was einem unbedingt das ‚Männchen machen‘ zur Pflicht macht?
Klar, ist doch bonfortionös gelungen, wie für den vielleicht längsten ‚allerletzten Friedenssommer‘ über den gefühlt längsten Zeitraum ever hinaus – el Ninjo hin oder her – die Temperaturanzeige gefühlt ungeahnte Höhe auszuweisen hatte. Zumindest seit … äh … 2003 im Sommer..
Eingestanden, nein – habe den Artikel von F. nicht gelesen, auch nicht quer, nicht mal diagonal. Hatte den Herrn mal in der Rubrik „Kannste lesen, wenn gerade nichts Besseres im Angebot …“ geführt, Aber dann erging es mir mit ihm, wie einst mit einem Daniele G., , einem Wilsberg beim ZdF (an die 100 Folgen) oder besser noch den „Sturm der Liebe“ bei der ARD mit seinen – nicht gefühlten – 5.000 – irgendwann kann man es ertragen, über das Alter ist man irgendwann hinaus und lässt auch Neuauflagen wie auch x-te Wiederholungen links liegen. Die, die mir jetzt kommen mit ihrem „Wie kann man nur?“ – egal wie gemeint – es sei ihnen anheim gegeben, um das Adrenalin hoch zu kriegen darob – um in diesen Zeiten von Lug&Trug&Niedertracht sich wenigstens noch als ‚Mensch‘ erkennen zu können – soviele Gelegenheiten gibt es nicht mehr, wenn man das Pflichtangebot ‚Singen&Klatschen‘ auszuschlagen gedenkt. Was für ein Fest – meist nächtens für senile Bettflüchtige zumal – mal eine Stunde oder zwei einzuschieben mit ‚Zapping pur‘ – im 5- bis max.10Sekunden-Rythmus. Da geht was ab – ein Erlebnis.! Bunt gemischtes Allerlei! Spätestens nach ein paar Minuten ist man dankbar, dass man nicht mehr zur Zielgruppe gehört. Ausgenommen vielleicht jener, die per Hollywoods eingestreuten Schauermärchen – Fünfeck/Langley-unterstützt oder nicht – einen gefriergeschockt vor Angst zurücklässt. Aber auch das liegt lange hinter mir. Nur mit ‚Fast&Furious‘ habe ich noch so meine Probleme, ob mir die brutalstmöglichen Aufholjagden aus Folge 797 nicht schon mal untergekommen sein dürften. Ach ja, und ob ich nächtens zur dunkelsten Stunde oder später noch die Werbung für Windeln aufzunehmen fähig bin und die schreiende Kinderschar im Sandkasten, sich gegenseitig den Schädel spalten mit Eimerchen&Schaufel, wirklich – da frage ich mich schon, was sich der Auftraggeber da so überlegt haben dürfte …
(Achtung – frei nach Reagan, Ronald – dies ist bzw. war ein Test! Bei Ron war es das bombardierte Moskau einst, bei mir der Check, wie denn mit solch einem Elaborat von der Zensur vorgegangen wird.)
Und zur Ehrenrettung von Daniele G.: nicht dass er Unsinn verbreiten würde, im Gegenteil. Nur irgendwann, hat man das drauf was er seinem Publikum zu vermelden hat. Soll er doch seine Geschäftsidee – Staatspropagandaopfer abzufischen und sie zumindest mal leicht nachdenklich zu stimmen – weiter verfolgen. Ich brauche ihn nicht mehr.
„Seine Leidenschaft für weltweite Reisen“
Leider habe ich schon mehrfach die Erfahrung gemacht, wenn sich bei dem Thema Klimawandel, ob es das gibt oder nicht und wenn ja, ob das von Menschen kommt oder nicht, wenn man dann in die Biographie schaut von so „Kritikern“, sieht man, dass diese „Kritiker“ durchaus meinen, etwas zu verlieren zu haben. Also geht es nie um die Frage, ob das so wäre, denn sonst würden sie sich stark mit dem Thema beschäftigen, auch wie man dann CO2 reduziert, wenn sie die Wissenschaft nicht widerlegen können. Statt dessen steht das Ergebnis schon fest und der Rest ist die Vogel-Strauß-Taktik. So ging es mir auch mal z.B. in einer anderen Diskussion, wo ich zufällig auf den Klarnamen kam und was der gerne macht, nämlich als Rentner im Winter nach Antalya jetten, könnte auch Thailand sein.
In der Ökodiktatur könnte das in Frage gestellt werden oder der Mann müsste das mit seinem Gewissen stärker ausmachen, weil solches Verhalten weniger akzeptiert wäre. Keine Sorge: Die Ökodiktatur kommt, natürlich etwas anders als sich das Rechte so denken, nämlich dass immer mehr arme Menschen sich ganz viel nicht mehr leisten können. Wenn das Ausländer sind oder einfach ärmere Deutsche, haben Rechte damit natürlich kein Problem. Die freuen sich sogar noch über die Gelegenheiten bei der Schock-Therapie und verdienen kräftig an der Krise oder Katastrophe – die man dann aber nicht so nennen darf und wer dafür verantwortlich ist. Rede- und Denkverbote setzen eben nicht nur die olivgrünen Heuchler.