Iran unter Druck – Legitimer Anspruch oder westliche Anmaßung?

Uncle Sam zieht an iranischer Flagge.
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Die Forderungen der USA an den Iran: auf welcher Basis eigentlich?

Nach ständigen Drohungen und Warnungen der USA finden erneut indirekte Gespräche der USA und des Irans über das iranische Atomprogramm statt, vielleicht auch über das Raketenpotential des Irans, wie von Premierminister Netanjahu immer wieder gefordert.

Bei der ganzen Berichterstattung über dieses Thema ist eine Frage völlig in den Hintergrund geraten, nämlich auf welcher Basis die USA und auch Israel eigentlich ihre Ansprüche und roten Linien formulieren. Welches Recht haben die USA – das impliziert übrigens auch immer Israel, weil Washington lediglich der verlängere Arm Israels ist – Forderungen an den Iran zu stellen und mit militärischer Gewalt zu drohen, falls Teheran sich den Vorstellungen der USA nicht beugt?

„USA fordern mehr Zugeständnisse von Iran“

So lautet die Schlagzeile der SZ vom 18. Februar 2026. Man muss den Inhalt einer solchen Formulierung einmal auf den Punkt bringen: Da fordert ein fremder Staat von einem anderen souveränen Land, Forderungen zu erfüllen, ohne dass es dafür auch nur den Ansatz einer Rechtsgrundlage gibt. Im konkreten Fall ist das besonders unverfroren, weil die USA aktuell durch Angriffe auf Boote aus Venezuela mit mehreren Toten erneut das Völkerrecht verletzt haben, während sich der Iran auf das im Atomwaffensperrvertrag verbriefte Recht einer friedlichen Nutzung der Kernenergie beruft. Die Behauptung, der Iran arbeite am Bau einer Atombombe, ist bislang nie bewiesen worden, sondern sogar die US Geheimdienste verneinen, dass es ein solches Programm gibt. Dieses sei 2003 durch Ayatollah Chamenei gestoppt und verboten worden. Noch im März 2025 hatte die „Director of National Intelligence“, Tulsi Gabbard, vor dem Kongress erklärt, dass der Iran keine Atombombe baue und der Oberste Führer Chamenei dies weiterhin nicht genehmigt habe. Trotzdem hatten die USA am 22. Juni 2025 – vermutlich auf Initiative Israels – die iranischen Atomeinrichtungen angegriffen und nach Aussage von US Präsident Trump „komplett zerstört“.

Jetzt fordern also die USA nicht nur die Einstellung des iranischen Atomprogramms, das nach Aussage des US-Präsidenten beim amerikanischen Angriff total zerstört wurde, sondern auch noch die Einstellung der Unterstützung von Hamas und Hisbollah.  Auch hier stellt sich, unabhängig von der Tatsache, dass es dafür keinerlei Rechtsgrundlage gibt, die Frage, wie der Iran eigentlich die Hisbollah (noch) unterstützen kann, wenn Israel ständig den Süden des Libanon unter Verletzung des Waffenstillstands bombardiert und aktuell mit Glyphosat vergiftet hat. Dieselbe Frage stellt sich bezüglich der Hamas, nachdem Israel den Gaza Streifen, der nahezu zerstört wurde, jetzt vollständig kontrolliert.

Man sollte übrigens auch nicht vergessen, dass es zwischen den USA und Iran einen einvernehmlichen Vertrag über das iranische Atomprogramm gegeben hat, den der jetzige US Präsident während seiner ersten Amtszeit im Mai 2018 gekündigt hatte. In dem Vertrag stand unter anderem:

  • Zentrifugen: Die zur Uran-Anreicherung nötigen Zentrifugen werden für die nächsten zehn Jahre von 19.000 auf 6000 verringert. Es dürfen auch nur ältere, weniger leistungsstarke Zentrifugen eingesetzt werden. Die Höchstgrenze der Anreicherung beträgt 3,67 Prozent. Für eine Atombombe ist eine Uran-Anreicherung auf 90 Prozent nötig.
  • Uran-Bestände: Die Bestände von bereits angereichertem Uran werden für 15 Jahre drastisch reduziert, von aktuell fast 12.000 Kilogramm auf 300 Kilogramm.
  • Atom-Anlagen: Der Schwerwasserrektor Arak wird zu einem Forschungsreaktor umgebaut. Damit kann er kein zum Bau von Atomwaffen nutzbares Plutonium mehr produzieren. Die lange geheim gehaltene Anreicherungsanlage Fordo wird ein Atom-Forschungszentrum. Die einzige Anlage zur Uran-Anreicherung ist nun Natans.
  • Waffenembargo: Das UN-Verbot zur Ein- und Ausfuhr von Waffen wird um bis zu fünf Jahre verlängert. Auch Lieferungen, die dem ballistischen Raketenprogramm des Irans dienen könnten, bleiben für acht Jahre verboten.
  • Verifikation: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) erhält einen besonders intensiven Zugang zu allen Atomanlagen des Irans. Das gilt auch für die gesamte Atom-Infrastruktur, die zur Versorgung eines Kraftwerks nötig ist. Teheran muss bei begründetem Verdacht auch seine Militäranlagen öffnen. In Streitfällen soll eine Kommission entscheiden.
  • Wirtschaftssanktionen: Die Wirtschaftssanktionen werden erst dann schrittweise aufgehoben, wenn die IAEA bestätigt, dass der Iran seinen Pflichten zur Reduzierung des Atomprogramms nachgekommen ist.
  • Snapback: So nennt sich ein Verfahren, mit dem die internationale Gemeinschaft die Sanktionen wieder aktiviert, sollte der Iran gegen die Auflagen verstoßen. Es gilt als „Damoklesschwert“, das die Vertragstreue Teherans garantieren soll.

Mittlerweile fühlt sich auch der Iran nicht mehr an den Vertrag gebunden und hatte danach auch die vereinbarten Kontrollen durch die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nicht mehr genehmigt. Auch Snapback wurde seitens der europäischen Vertragspartner aktiviert, und damit sind die Sanktionen wieder in Kraft.  Die Folgen davon sind /waren übrigens der Hauptgrund für die aktuellen Proteste im Iran, die vor allem in der wirtschaftlichen Lage begründet waren. Darüber hinaus sind Insider davon überzeugt, dass die CIA bei der Organisation der Proteste die Hand im Spiel hatte und damit eine Mitverantwortung für die vielen Tausend Toten trägt.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Iran den Atomwaffensperrvertrag (NVV) 1968 unterzeichnet und 1970 als Nichtkernwaffenstaat ratifiziert hat.Als Unterzeichnerstaat hat sich der Iran verpflichtet, keine Atomwaffen herzustellen oder zu erwerben,

Die Atommächte Indien, Israel, Pakistan und Nordkorea

Indien, Israel Pakistan und Nordkorea sind Atommächte und verfügen über ein nicht im Detail bekanntes Arsenal von Atomwaffen.  Israel hat bislang jede Kontrolle seines Atomprogramms durch die IAEA abgelehnt. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, warum die USA und „der Westen“ als treuer Vasall Washingtons sich dazu nie geäußert bzw. auch nicht die Forderung gestellt haben, dass diese Staaten ihre Atomwaffen vernichten und vor allem auch den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnen. Die einfachste Antwort darauf ist, dass die USA nicht nur keine Probleme mit der atomaren Bewaffnung dieser Länder haben, sondern Indien sogar mit ihrem Know-How dabei unterstützt haben, eine Atommacht zu werden.

Die wertebasierte Ordnung dieser Welt

Unter einer wertebasierten Weltordnung versteht man ein internationales System, das auf liberalen Werten wie Demokratie, Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und dem Völkerrecht basiert. Für diese Weltordnung hat sich der deutsche Bundeskanzler in Davos erneut stark gemacht, obwohl er den völkerrechtswidrigen US Angriff auf die iranischen Atomanlagen im Juni 2025 als „Drecksarbeit bezeichnet hat, die die USA für uns erledigt haben“. Kanzler Merz hat auch davor gewarnt, dass die Supermächte mittlerweile zunehmend das Recht des Stärkeren praktizieren und dabei das amerikanische Vorgehen in Venezuela und auch im Zusammenhang mit Grönland gemeint. Deshalb ist es erstaunlich, dass „der Westen“ und damit natürlich auch die Bundesregierung offensichtlich mit der amerikanischen Iran-Politik überhaupt kein Problem haben, obwohl diese ein klassisches Beispiel für das Praktizieren des Rechts des Stärkeren ist und damit ein eklatanter Verstoß gegen die wertebasierte Weltordnung.

Zusammenfassende Bewertung

Vielleicht werden „die westlichen“ Politiker das erst kapieren, wenn sich der Iran den israelisch-amerikanischen Forderungen nicht beugt und es deshalb erneut zu einer militärischen Auseinandersetzung auf der Basis des Rechts des Stärkeren kommt. Die Voraussetzungen dafür haben die USA mit einer immer größeren Flotte in der Nahmittelostregion bereits geschaffen. Wenn diese zum Einsatz kommen sollte, wird es einen Krieg geben, der die gesamte Region betrifft und in dem vermutlich auch Russland beteiligt sein wird, nachdem die russischen Streitkräfte aktuell mit den iranischen Revolutionsgarden ein gemeinsames Manöver im persisch arabischen Golf durchführen und Moskau erst kürzlich die ersten russischen Kampfhubschrauber vom Typ Mil Mi-28 (NATO-Code: „Havoc“) an den Iran geliefert hat.

Jürgen Hübschen

Jürgen Hübschen, Jahrgang 1945, Westfale und Europäer. Ehemaliger Luftwaffenoberst im Generalstabsdienst. Zehn Jahre Einsatz als Raketenspezialist mit amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden. Drei Jahre Verteidigungsattaché bei der deutschen Botschaft in Bagdad während des Irak-Iran Krieges. Weiß dadurch, was Krieg für eine Scheiße ist, wie wichtig unabhängige Medien sind und wie wenig Möglichkeiten die Menschen in einer Diktatur haben, das herrschende System zu kritisieren oder gar zu ändern. 5 Jahre Leiter einer erfolgreichen OSZE-Mission in Lettland zur Überwachung eines Vertrags zwischen Russland und Lettland. Weiß dadurch, wie man mit Russen zusammenarbeitet. Letzte militärische Verwendung Referatsleiter im Verteidigungsministerium, zuständig u.a. für die Landesverteidigung, die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Unterstützung der alliierten Streitkräfte in Deutschland.
Nach der Pensionierung 14 Jahre Unterstützer von NGOs in Sicherheitsfragen. Durchführung praktischer Trainings und Einsätze in Afghanistan und Afrika
Verfasser sicherheitspolitischer Bücher und Artikel, mit dem Ziel die Berichterstattung unserer stark stromlinienförmigen Medien aufzubrechen.
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105 Kommentare

  1. Ob es hilft, wenn man den Grünen sagt, daß Flugzeuträger nicht auf offener See entsorgt werden sollten, sondern am Wertstoffhof? Immerhin sind die USA technisch soweit unterlegen, daß Hyperschallraketen ein Loch in einen Flugzeuträger machen dürften ohne daß es dagegen groß Verteidigungsmöglichkeiten gibt. Vielleicht erinnern sich unsere Grünen dann dran, daß sie fürher FÜR Umwelt und GEGEN Krieg waren.

    1. Die Chinesen sollen sehr wirksame Anti-Schiffs-Raketen haben! Ich finds schade, daß sie Venezuela keine davon gegeben haben. So ein US-Flugzeugträger am Grund der Karibik wäre doch mal eine Ansage gewesen?

        1. Und was sind sie: ein „linker Antiostler“ / „linker Prowestler“ oder ein „rechter Antiostler“ / „rechter Prowestler“.

          Und von was träumen sie so: von einem weiteren vom Westen – wider aller internationaler Regeln – plattgebombten Staat?

          Von der „grossen Freiheit“, wenn der Westen die Welt dominieren würde?

        2. Nö. Aber wenn der Aggressor vor der Küste eine solche Armada auffährt, sollte sich der Angegriffene doch angemessen verteidigen können?

          Ukraine-rules?

      1. Die haben damit gerechnet das in Venezuela Verrat die größte Rolle spielt und da gibt man so Sachen nicht aus der Hand. Die Iraner sind da wohl erheblich Vertrauenswürdiger.

  2. isi wohl eine Frage der Zeit, bis es wieder losgeht. Die Frage ist nur, welche Rolle genau Israel dabei spielen wird. Die wollen regionale Hegemonialmacht werden, da ist ihnen der Iran im Weg.

    1. Die schiessen sich medial schon auf die Türkei ein.
      Wird dann im Falle des Falles Deutschland seinem NATO-Partner zu Hilfe kommen?

      1. Gerade wird auf RT berichtet, dass der Iran zusammen mit Russland eine Marine- Übung
        vor der iranischen Küste abhält. Ob sich die Ammis wirklich trauen jetzt den Iran anzugreifen,
        mag bezweifelt werden. Die Gefahr, dass die Russen involviert werden ist sehr groß. Was
        die Türkei im Moment spielt ist eine Frage. Die mögen die Israelis so gar nicht und haben recht
        gute Kontakte zum Iran.

  3. „Mittlerweile fühlt sich auch der Iran nicht mehr an den Vertrag gebunden und hatte danach auch die vereinbarten Kontrollen durch die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nicht mehr genehmigt. „

    Meines Wissens wurde der Vertrag von den USA und den EU-Staaten nie wirklich umgesetzt. Es wurde zwar darüber gesprochen, die Sanktionen zu beenden, aber so wirklich geschah das nie. Hinzu kommt, daß die USA gar nicht das Recht hatten, „einseitig aus dem Vertrag auszusteigen“, wie die Formulierung immer lautet, denn der Vertrag wurde über einen Beschluß des UN-Sicherheitsrates (Resolution 2231, beschlossen am 20. Juli 2015) zu einer für alle UNO-Staaten völkerrechtlich verbindlichen Resolution!

    Und noch etwas ist wichtig: Meines Wissens gab es in dem Abkommen auch eine Klausel für den Iran, die ihm das Recht gibt, sein dadurch begrenztes Atomprogramm (Anreicherung) wieder aufzunehmen, wenn die Vertragspartner ihrerseits das Abkommen nicht erfüllten. Spätestens mit dem Bruch des Abkommens durch die USA war das der Fall. Der Iran wartete noch ein Jahr ab, und nahm dann die Anreicherung wieder auf. Ganz offen mit Ankündigung und vor allem vertragskonform!

    Das ist diese westliche Spezialität: Andere Staaten zu Verträgen zwingen, die man selber bricht, sich dann aber umgehend zu beschweren, wenn die Gegenseite sie nicht mehr erfüllen will….

    1. das nützt alles nichts, kann man täglich wiederholen, die Verantwortlichen im Westen stellen die Ohren auf Durchzug.
      Der Iran wird, wenn die USA nicht gestoppt werden, massiv bombardiert werden, Chemiewaffen inklusive.
      Das Öl werden die Briten und Amis
      trotzdem nicht bekommen!

    2. Danke! Die in den Anhängen stehende Klausel fehlt leider im Artikel.
      Man konnte sie finden, wenn man sich die Mühe gemacht hatte, den im Internet veröffentlichten Vertragstext zu lesen.

    3. Danke, daß Sie das nochmal aufgebröselt haben. Der Iran und der Westen hatten bereits einen wirksamen Vertrag geschlossen, bis Trump in der ersten Amtszeit mit dem Zicken anfing. Die Sanktionen betreffen übrigens nicht Lieferungen der USA in den Iran. Coca Cola und PC`s sind dort weiterhin zu kaufen, nach meiner Kenntnis auch Medikamente, wahrscheinlich von Pfizer. Die Sanktionen treffen DE viel stärker, weil DE und der Iran traditionell gute Handelsbeziehungen haben. Die Kernenergie-Technik der 70iger stammte von Siemens. Aufgebaut wurde das Atomprogramm u. a. von den Israelis unter dem Schah. Dazu gab es mal auf Arte einen Film, der nun im Universum verschwunden ist. Aus der Erinnerung. Ende der 70iger sollte Siemens noch ein Gerät, z. B. eine Zentrifuge, in den Iran liefern. Den üppigen Kaufpreis hatte der Iran bereits an Siemens gezahlt. Aufgrund des Mullah-Putsches hat Siemens das Gerät nicht mehr ausgeliefert, hat den Kaufpreis auch nicht zurückgezahlt.

  4. (…) den der jetzige US Präsident während seiner ersten Amtszeit im Mai 2018 gekündigt hatte.

    Kleine Korrektur: Dieser Vertrag wurde von den USA nicht „gekündigt“, denn er enthielt gar keine Optionen für eine Kündigung. Er war durch einen Beschluss des Sicherheitsrates der UN zu einem festen Bestandteil des Völkerrechts geworden, so dass es nur noch zwei Optionen gab, nämlich entweder ihn einzuhalten, oder aber ihn zu brechen.
    Trump entschied sich, den Vertrag zu brechen!

    1. Exakt!

      Aus dem ursprünglichen Vertrag, dem „Wiener Atomabkommen“ auszusteigen, wäre wohl möglich gewesen. Nicht jedoch, die Resolution 2231, in die dieser Vertrag aufgenommen wurde, zu ignorieren….

      1. @Elberadler
        Hätte ich Ihren Beitrag gesehen, hätte ich meinen wohl gar nicht gepostet; hätte vielleicht nochmal die Seite aktualisieren sollen.
        Interessant aber, dass wir in diesem Detail doch voneinander abweichen. Ich meine, dass formaljuristisch korrekt bereits das „Wiener Abkommen“ (JCPOA) nicht zu verlassen war. Machtpolitisch natürlich schon, das hat uns Trump ja gezeigt.

        1. Danke!

          Das mögen Juristen bewerten. Grundsätzlich kann man wohl einen Vertrag auch einseitig kündigen. Dann gilt er entweder gar nicht mehr, oder, wenn mehrere Parteien ihn abgeschlossen haben, gilt er zumindest für die übrigen Parteien weiterhin. Vertragsparteien waren, wenn mich nicht alles täuscht, die 5 ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates plus Deutschland.

          Aber egal, durch die Resolution 2231 wurde der Vertrag völkerrechtlich bindend.

          1. oder, wenn mehrere Parteien ihn abgeschlossen haben, gilt er zumindest für die übrigen Parteien weiterhin.

            Da würd ich ebenfalls widersprechen: wenn ich vier Erben ein geerbtes Fahrrad abkaufen will und einer tritt von dem Handel zurück, dann ist der Deal geplatzt; die übrigen Drei können dann nicht auf Zahlung bestehen.

  5. Die USA und Israel sind Atommächte und haben nicht das Recht, dem Iran den Besitz von Atomwaffen zu verbieten. Aber es ist vernünftig, wenn sie es trotzdem tun, denn je mehr Länder Atomwaffen besitzen, desto gefährlicher wird das Leben auf der Erde.
    Es muss ganz klar gesagt werden, dass das Recht nicht über allem steht. Das nationale Recht dient vor allem der Durchsetzung des Gewaltmonopols des Staates und ist in vielerlei Hinsicht sehr ungerecht. Das Völkerrecht setzt die Integrität des Staates über alles und dient der Festschreibung von historisch entstandene Verhältnissen, egal ob diese auf rechtliche Weise zustande kamen. Man will damit verhindern, dass Konflikte verewigt werden.
    Vielleicht könnte man von Vernunftrecht sprechen, wenn USA und Israel dem Iran Atomwaffen verbieten, obwohl sie selbst nicht darauf verzichten. Jedenfalls ist es nicht rechtmäßig aber richtig, dem Iran den Besitz von Atomwaffen zu verbieten.
    Der Iran hat genug Öl, um seine Energiebedürfnisse zu decken. Daher ist der Verdacht „völkerrechtlich“ sicher begründet, das die Anreicherung von Uran nicht friedlichen Zwecken dient

    1. Tatsächlich geht die Akzeptanz des Atomwaffensperrvertrages (vom Iran unterschrieben und ratifiziert) einher mit dem Recht auf friedliche Nutzung von Kernenergie. Weiß nur kaum jemand.

      Israel aber wird einen Vertrag nur akzeptieren, wenn der Iran verzichtet auf:
      – Atomwaffen (check!)
      – Kernenergie
      – ballistische Raketen
      Die beiden unteren Punkte aber sind nicht akzeptabel für einen Staat, der sich als souverän begreift.
      Zumal der Verzicht auf ballistische Raketen den Iran in hohem Maß wehrlos machen würde.

      1. „Zumal der Verzicht auf ballistische Raketen den Iran in hohem Maß wehrlos machen würde.“
        das ist ja auch Absicht und Ziel Israels, sobald sich im Iran etwas regt, was auf den Mossad-Monitoren nicht klar erkennbar ist, kommen die ballistischen Raketen aus Israel.
        Der Libanon wird schon mit der Chemiekeule bearbeitet, der Gazastreifen ist bearbeitet und wird umgepflügt.
        In Syrien werden die Zionisten noch viel „Drecksarbeit“ erledigen müssen, bis auch der Fritze zufrieden ist.
        Jordanien wird womöglich irgendwann implodieren und der Jemen bleibt ein militärisches Übungsland.
        Saudi-Arabien hat sich Pakistan angenähert und der Irak wird, falls er
        den alten Maliki wiederwählt, auf die US-Sanktionsliste gesetzt und….. CIA/Mossad beginnen anschliessend mit der Arbeit.

      1. Das geht in den Medien auch immer etwas unter.
        Letztlich aber geht es Israel vermutlich auch lediglich darum, eine unannehmbare Forderung zu finden, um ihre eigene Zustimmung verweigern zu können. Vermute ich zumindest.

    2. Wer die Bombe will ist nicht auf die Urananreicherung Angewiesen, nur wer AKWs mit eigenen Brennelementen betreiben will braucht zwingend die Anreicherung. Für die Bombe braucht es im Prinzip nur ein AKW und etwas, zugegeben sehr dreckige Chemie. Da ist es siehe Nordkorea auch ziemlich egal ob Forschungsreaktor, Kommerzielles AKW oder Brutreaktor, nur die Effizienz unterscheidet sich dabei. Dazu lässt sich die optimale Zeit der Brennstäbe im Reaktor per try and error ermitteln ohne großes Brimborium. Es geht also einzig und allein um den Wunsch Israels den ganzen nahen Osten zu dominieren.

  6. Die „westlichen Politiker“ – mit Ausnahme natürlich der USA – werden erst realisieren, was da abgeht, wenn der Ölpreis infolge dessen rasant ansteigt. Die erste Reaktion wird das übliche Geheule sein, daß Putin damit doch aber mehr verdient, um die arme unschuldige Ukraine weiter zu entvölkern. Und die zweite die entsetzte Feststellung, daß man weiterhin vom Öl abhängig ist, ohne selber die nötigen Mengen zu haben. Die sollten mal realisieren, wer da gegen wen Krieg führt!

    1. Dann wird der Ruin Deutschlands nur umso schneller kommen…. in der Folge kostet das „US-Freiheitsgas“ nochmals das Doppelte oder noch mehr: für die deutsche – energieintensive – Wirtschaft der Todesstoss.

      Ausser für die Rüstungsindustrie: dann kostet ein Leopard halt 16 Millionen statt 8: für den „Endsieg“ gegen Russland müssen wir halt zu Opfern bereit sein: der merz wird uns das schon „klarmachen“.

    1. Wobei nach meiner Erinnerung sich die von Merz verwendete Behauptung: „Drecksarbeit, die für uns gemacht wird“, auf Netanjahu und Israel bezog, nicht auf die USA.

  7. Denke das Ganze ist ein Vorwand. Es gab keinen Grund den damaligen Vertrag zu kündigen, außer man will einen Krieg herbeiführen. Selbst die EU war damals entsetzt.. äh überrascht.
    Auf die Idee ist die USA nicht selbst gekommen, da es überhaupt keine Vorteile der USA bringt da einen Krieg zu beginnen.

  8. Zitat:
    „Darüber hinaus sind Insider davon überzeugt, dass die CIA bei der Organisation der Proteste die Hand im Spiel hatte und damit eine Mitverantwortung für die vielen Tausend Toten trägt.“

    Wenn das mal keine derbe Untertreibung ist.
    Eine Mitverantwortung für – wie in 2014 in der Ukraine – selbst geschürte, bzw. selbst verursachte Gewalttätigkeiten: z.B. den Schüssen auf Demonstranten und Polizisten?

    Die USA und „Mitverantwortung“: ein Witz!

  9. Natürlich der Hübschen. Nicht mitbekommen, dass die Mullahs die Auslöschung des Staates Israel zur Staatsdoktrin erklärt haben? Nicht aus Rassismus! Aber es werden halt alle Israelis draufgehen. Das gibt es sonst nirgends auf der Welt. Nirgends ist es so eindeutig, wer hier der Aggressor ist und wer der Angegriffene. Aber die Mullahs haben bienenfleißige Schreiber, die das alles um 180 Grad herumdrehen. Das kleine Israel bedroht den riesigen Iran. Und der arme bedrohte Iran muss in alle Nachbarländer seine Terroristen setzen, um das abzuwehren. Während die Hübschens von Groß-Israel fantasieren.
    In dieser Blase kann man Geld verdienen. Das schafft Umsatz. Aber wie es aussieht, sind die Aussichten düster. Die Leute sehen jetzt genauer hin. Und es beginnt da zu müffeln.

    1. Und „das kleine Israel“ löscht gerade die Palästinenser in Palästina aus.

      Und dass „das kleine Israel“ den Iran auch schon angegriffen hat, haben sie sicher auch schon mal gehört, oder?
      Und dass „das kleine Israel“ gerade den Libanon bombardiert, obwohl es einen Waffenstilstand gibt.
      Und dass „das kleine Israel“ die Palästinenser seit Jahrzehnten im „Gazastreifen-Ghetto“ eingesperrt hat.

      Das „arme kleine Israel“.

      Warum will nur „das kleine Israel“ den ganzen Nahen Osten dominieren, wenn es doch so arm und klein, unschuldig und vielleicht auch noch demütig ist? – Weil es „Gottes Volk“ ist? – Oder vielleicht aus einem anderen Grund?

      Zitat: „Aber es werden halt alle Israelis draufgehen.“

      Darum sollen jetzt halt alle Iraner draufgehen?

      Und dann, wenn „das kleine Israel“ den Nahen Osten dominiert, wird „Friede, Freude, Eierkuchen sein?
      Oder wird dann als nächstes z.B. Saudi Arabien ausgelöscht / unterworfen, und dann die VAE, der Libanon, Ägypten, Syrien, der Irak usw. damit „das kleine Israel“ dann das „tolle grosse, wunderbare Israel“ sein wird?

      1. das ‚kleine “ israel bombardiert weiter den Libanon, obwohl es doch vor einem Jahr mit der Pager -Aktion die Hiisbollah unschädlcih gemacht hat.
        warum wird noch weiter bombardiert ?

      2. Hör doch auf. Israel ist mit Zehntausenden von iranischen Raketen angegriffen worden, bevor dann der Gegenschlag kam. Völlig grundlos laut Hübschen natürlich. Und da im Libanon standen 150.000 iranische Raketen. Jetzt nicht mehr.
        Ja, dire Ausschaltung der Mullahs würde fast alle Konflikte im Nahen Osten beenden. Inklusive der Massaker im Iran selbst. Und Du will jetzt, dass die unbedingt weiter gehen?

        1. wenn die 150.000 iranischen Raketen im libanon weg sind , und die hisbollah ausgeschaltet, warum bombardiert Israel immer wieder ?

          ein sturz der Mullahs würde nur neuen Terror erzeugen, IS 2.0 , Bürgerkrieg , ganze region destabilisiert, massenweise flüchtlinge. Noch viel mehr als nach dem Sturz Saddams.
          nix würde besser.

          Netanjahu muss immer weiter machen. sonst er innenpolitisch dran. Er wird neue Gründe finden andere Länder anzugreifen.

        2. In welcher Illusionswelt leben sie denn?

          Wenn ich die Geschichte Israels sehe, dann …. das steht oben im meinem letzten Kommentar schon.

          Das arme unschuldige Israel.

    2. Das ArtumitdemZehchen wieder. Kind, geh mit deinem Plüsch-Davidstern spielen.

      Und eines sei gesagt: der Iran hat gewiss andere Probleme, Sorgen und Ziele als „die Auslöschung des Staates Israel“.

    3. @Fahrradheinrich, @ratzefatz et.al
      Besitzt das Gerät (PC, Smartphone), mit dem Sie die Beiträge lesen, nicht die Möglichkeit des Weiterscrollens? Scrollen Sie doch bei gewissen Kommentatoren einfach weiter (es hilft!). Sie regen sich nicht auf und der Betroffene fühlt sich nicht bestätigt. Ändern können Sie eine faschistoide, menschenverachtende Einstellung eh nicht.

      1. Herr Berk, das Problem bei Zehchenartur ist, dass er an anderer Stelle völlig vernünftige Standpunkte vertreten kann. Ich versteh tatsächlich nicht wie jemand gleichzeitig vernünftig und menschlich UND verblendet und menschenverachtend in so einem Ausmaß sein kann.

        Für mich ist das so eine Art Forschung, Experimente, um zu sehen, ob ich diesem Phänomen irgendwie näher kommen könnte. Sicher wäre ignorieren besser, aber das Phänomen bleibt ja dann unverstanden. Gut, Schizophrenie aus der Ferne diagnostizieren klappt wahrscheinlich nicht …, aber vielleicht ist es ja auch etwas anderes.

        1. Sehen sie sich doch die Haltungen vieler Menschen zu Israel an.
          Da setzt es bei vielen aus: Israel ist für viele im Westen äußerst emotionsbeladen: da setzt das sonst gute bis exzellente Urteilsvermögen, die Analysefähigkeit, die Vernunft und alles andere aus.

          Ein Beispiel ist z.B. G. Grosz, der sonst mit äußerst spitzer Zunge „die Sachen beim Namen nennt“, und es – z.B. in Sachen „C.“ – häufig ein Genuss ist, ihm zuzuhören.
          Aber in Sachen Israel ist der Mann unerträglich….

          Was noch hineinspielt, ist eine „christliche Sicht“ der Dinge.
          Für Christen ist Israel das „Volk Gottes“, und die allermeisten / zumindest sehr viele Christen auf der Welt – sind – aus Glaubensgründen – pro Israel, egal, was es tut.

    4. Recht des Stärkeren, nicht wahr? Israel kommt mir vor wie das zu mickrig geratene Großmaul auf dem Schulhof, das den hirnlosen Schläger immer dann ruft, wenn es zu heiß wird, aber selbst auf noch Schwächere ohne Gnade eindrischt und anschließend ein „heiliges Gesicht“ aufsetzt.

  10. Man sollte nicht immer nur auf Trump zeigen.

    Auch die Gauner in Berlin, Paris und London interessieren sich einen feuchten Kerricht um Recht und Gesetz.

  11. @Autor

    Hallo Herr Hübschen,

    bei Ihrer Aufzählung (Indien, Israel Pakistan und Nordkorea) haben Sie einen wesentlichen Punkt nicht genannt oder sind darüber nicht informiert.
    Israel verfügt nicht nur über Atomwaffen, sondern auch über U-Boote, die als Trägersystem geeignet sind, diese Waffen an jede Küste der Welt zu schaffen und von dort diese Länder in die Steinzeit zu bombardieren.

    Um es mal klar zu sagen: Israel hat nicht nur Atomwaffen, sondern auch ein Transportsystem, dass es der Führung in Tel Aviv erlaubt, Atomwaffen an jeden Punkt der Erde zu schaffen und einzusetzen.

    Werder Indien noch Pakistan haben Atom-U-Boot und Nordkoreas modernstes Transportsystem ist bestenfalls eine Sackkarre…..

    https://www.bits.de/public/stichwort/dolphin3.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dolphin-Klasse

    1. @ notabene: ….und das Beste ist, die Deutschen haben den Israelis diese U-Boote geschenkt.
      Angeblich mit der Auflage, dass sie nur zur Verteidigung dienen dürfen und nicht für den Abschuß
      von Atomraketen umgebaut werden dürfen. Es gab schon beim Ersten Grüchte, dass die Bootshülle
      aber schon beim Bau in Kiel für die Abschußluken vorbereitet wurden. Eigentlich sind diese U -Boote,
      wenn sie denen der an die Bundesmarine ausgelieferten gleichen sollten, zu klein. Genaueres können
      sicher da nur die Konstrukteure und die Israelis wissen.

  12. „Iran unter Druck – Legitimer Anspruch oder westliche Anmaßung?“

    Egal was es ist, hier sieht man die Vorgehensweise des Westens, der ständig neue extralegale Räume schafft. Das machen die Amerikaner schon lange. Sie haben Guantanamo eröffnet, um dort in Ruhe die in den USA verbotene Folter betreiben zu können. Obama hat extralegale Hinrichtungen betrieben, bei der 96% der getöteten Menschen Beifang waren.

    Die EU hat nun mittels des Europäischen Rates Sanktionen gegen Bewohner der EU erlassen, die gegen keinerlei Recht verstossen haben und die sich gegen die extralegalen Aktionen, die sie zu Bittstellern degradieren, nicht wehren können.
    Und beide zusammen nutzen illegale ökonomische Sanktionen, die viele Menschenleben fordern, schon seit langer Zeit.

    1. @ Simon: Was uns zudem auch Angst machen sollte, sind die über die Welt verteilten
      Biolabore, von denen die Russen im Dombas einige ausgehoben haben. Der Westen hat
      das natürlich als Propaganda abgetan, aber Nuland hat sich einmal bei einer Anhörung
      verplappert und die Existens zugegeben. In den USA dürfen solche Forschungen nicht
      betrieben werden.

      1. „Da bin ich ganz bei Ihnen“. Zufällig heute bringt die holländische Seite ninefornews.nl den Artikel „Bevestigd: Epstein had….“Gemäß dem Journalisten Ben Swann haben die Amis Biolabore in der Ukraine betrieben. Es ging um design babies, Sperma-Änderung, Embryo-Verpflanzung. Verwickelt sind Hunter Biden und Epstein. Der Artikel nennt auch das Nulandsche Verplappern. – Nach meiner VT wurde die BVerfG-Kandidatin Brosius-Gersdorf aus dem Verkehr gezogen, weil sie sich mit ihren Eugenik-Sprüchen zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Ihr Doktorvater Dreier hatte zu Stammzellenforschung veröffentlicht und war deshalb seinerzeit ebenfalls als Kandidat für das BVerfG von der CDU abgelehnt worden. Sie hat seine Äußerungen wortwörtlich übernommen. Stammzellenforschung, Kinder aus der Tube, Organhandel sind für die Pharmaindustrie ein Riesen-Geschäft.

        1. So wie die russischen Forscher, die die „eroberten“ Labore untersucht haben berichteten,
          hat man hinweise auf Vieren gefunden, die nur die russische Etnie befallen und mit Zugvögeln
          nach Russland geschleust werden sollten. Die Ammis sind schon ziemlich pervers.

          1. Die Amis betreiben auch Rassenkunde, Blutgruppenvergleich, Physiognomie, Körperbau. Ihnen sind nicht die Folgen klar, wenn die Zugvögel bis Alaska kommen. In den VS lebt schließlich jeder Völkerstamm seit der Eiszeit.

  13. Die Basis? Ist das eine seriously gemeinte Frage?

    Ich denke: 11 Flugzeugträger auf den Weltmeeren sind Basis genug. Ich fühle mich an die Flottenpolitik diverser ‚Ancien Régimes‘ bis 1798 und darüber hinaus erinnert.

    „If you always do what you’ve always done, you’ll always get what you’ve always got.“ ( nach Henry Ford )

  14. Es ist müssig bzgl USA und Israel über Recht und Unrecht zu reden. Beide Staaten haben sich nie um internationales Recht gekümmert, sondern überfallen, wen immer sie wollten.

    Nur „Schurkenstaaten“ sollen und müssen internationales Recht einhalten und das schützt sie auch nicht vor militärischen Angriffen „wertewestlicher“ Militärmächte.

    Beim versuchten Zugriff auf russische Rohstoffe hat man sich blutige Finger geholt, nun versucht man, an die Rohstoffe Irans zu kommen.

    Israel und die USA, zwei apokalyptische Reiter im Nahen Osten.
    Trump darf bei Angriffen gegen den Iran mit voller Zustimmung bei seinen evangelikalen Wählern rechnen, von welchen einige wohl hoffen im kommenden Armageddon bei lebendigem Leib zum Himmel zu fahren und so das Sterben zu vermeiden.

    Der menschliche Wahnsinn nimmt definitiv rasant zu.

  15. Und keiner hat’s gemerkt, aus dem Saulus – dem Hübschen – ist doch tatsächlich mal ein Paulus – ein Hübpchen – entsprungen..
    Und unsere hochwohllöblichen OM-Haustrolle fühlen sich – wie immer – dazu aufgefordert, das „arme kleine Israel“ in Schutz zu nehmen, die Bibis, die Gvirs&Smotriches und wie sie alle heißen – diese veritablen ‚Retter der Menschheit und des Friedens im Universum‘ und darüber hinaus. Wenn sich die ‚Heerschaften‘ – die Arturs, die Klöbners und wie sie alle heißen mgen – denn so sicher wären (oder gar sein könnten) ob der jahrtausendealten, biblischen Bestimmung ihrer Schutzbefohlenen.
    Wenigstens heute einmal hätten sie mal innehalten können und unserem ehemaligen ‚Luftwaffenoberst im Generalstabsdienst“ dem zehnjährigen Raketenspezialist, Kollegen von amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden , lauschen sollen. ‚Hübpchen‘ nämlich mutmaßt nicht nur sondern verlautbart geradezu, dass die Lage noch nie so ernst war wie heuer. Ja, auch für die Kaffeekannenwärmer-auf-dem-Kopf zu Isfahan, aber auch – I’m so sorry – für diverse andere im Erdenrund der Scheibe. Nicht ohne Grund dürfte der mit dem ‚Goldhamsterpelz auf dem Kopf‘ dabei zögern, ob er den Daumen senken soll, so wie einst die Cäsaren im Kolosseum zu Rom. Bei Letzteren ging es ja nur um den letzten Schnapper des ein oder anderen Gladiators – ja oder nein – kurz vorher noch stolz ‚Morituri te salutant‘ gerufen habend. Dieses Mal allerdings dann doch um ein lüttes Bisschen mehr, das Absenken des Daumens auf den ‚Roten Knopf‘.

    Will zum Ende kommen! Sollten sich die Mullahs vielleicht für und um die Existenz der Welt gerade verdient machen wollen und dürfen? Warum nur? Ganz einfach, ceteris paribus – wie von BiNRI unterstellt – hat nicht nur m.u.M.n. ausgespielt. Auch wenn Bagdad, Tripolis, zuletzt auch Damaskus wie auch jüngst Caracas zu ’seiner vollsten Zufriedenheit‘ vonstatten gingen, nun – immer wird sich ‚der Russe‘ wie auch ‚Chinaman‘ nicht am Nasenring vorführen lassen wollen. So oft können sich die Beiden das auch nicht mehr leisten, wenn sie sich nicht die ‚Brics‘ in Gänze in die Haare schmieren wollen.

    Muß ja nicht alles so rüber kommen, was bspw. ein Douglas McGregor (noch so ein Hübpchen-Kollege) derzeit so rüberzubringen müssen glaubt (https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/verkalkulieren-sich-die-usa-und-ihre-verbuendeten-erneut-mit-ihren-kriegsplaenen), egal auch wie es auszugehen vermag, wenn … die Welt hinterher wird anders aussehen, aber sicher doch. Einer Sache bin ich mir aber gewiß: die feuchten Träume von Arthur_C oder eines Dr. Klöbners – bliebe Letzterer doch besser bei Loriots Quietscheentchen – werden sich nicht eingestellt haben. Eretz Israel? Hä? Und? War es denn das alles wirklich wert?

    vollsten

    1. Quietscheentchen ? Das nehmen jetzt aber mal sofort zurück, sonst lasse ich das Badewasser ablaufen. Dann sieht jeder, was für einen “ Kleinen“ Sie haben…

  16. Und keiner hat’s gemerkt, aus dem Saulus – dem Hübschen – ist doch tatsächlich mal ein Paulus – ein Hübpchen – entsprungen..
    Und unsere hochwohllöblichen OM-Haustrolle fühlen sich – wie immer – dazu aufgefordert, das „arme kleine Israel“ in Schutz zu nehmen, die Bibis, die Gvirs&Smotriches und wie sie alle heißen – diese veritablen ‚Retter der Menschheit und des Friedens im Universum‘ und darüber hinaus. Wenn sich die ‚Heerschaften‘ – die Arturs, die Klöbners und wie sie alle heißen mgen – denn so sicher wären (oder gar sein könnten) ob der jahrtausendealten, biblischen Bestimmung ihrer Schutzbefohlenen.
    Wenigstens heute einmal hätten sie mal innehalten können und unserem ehemaligen ‚Luftwaffenoberst im Generalstabsdienst“ dem zehnjährigen Raketenspezialist, Kollegen von amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden , lauschen sollen. ‚Hübpchen‘ nämlich mutmaßt nicht nur sondern verlautbart geradezu, dass die Lage noch nie so ernst war wie heuer. Ja, auch für die Kaffeekannenwärmer-auf-dem-Kopf zu Isfahan, aber auch – I’m so sorry – für diverse andere im Erdenrund der Scheibe. Nicht ohne Grund dürfte der mit dem ‚Goldhamsterpelz auf dem Kopf‘ dabei zögern, ob er den Daumen senken soll, so wie einst die Cäsaren im Kolosseum zu Rom. Bei Letzteren ging es ja nur um den letzten Schnapper des ein oder anderen Gladiators – ja oder nein – kurz vorher noch stolz ‚Morituri te salutant‘ gerufen habend. Dieses Mal allerdings dann doch um ein lüttes Bisschen mehr, das Absenken des Daumens auf den ‚Roten Knopf‘.

    Will zum Ende kommen! Sollten sich die Mullahs vielleicht für und um die Existenz der Welt gerade verdient machen wollen und dürfen? Warum nur? Ganz einfach, ceteris paribus – wie von BiNRI unterstellt – hat nicht nur m.u.M.n. ausgespielt. Auch wenn Bagdad, Tripolis, zuletzt auch Damaskus wie auch jüngst Caracas zu ’seiner vollsten Zufriedenheit‘ vonstatten gingen, nun – immer wird sich ‚der Russe‘ wie auch ‚Chinaman‘ nicht am Nasenring vorführen lassen wollen. So oft können sich die Beiden das auch nicht mehr leisten, wenn sie sich nicht die ‚Brics‘ in Gänze in die Haare schmieren wollen.

    Muß ja nicht alles so rüber kommen, was bspw. ein Douglas McGregor (noch so ein Hübpchen-Kollege) derzeit so rüberzubringen müssen glaubt (https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/verkalkulieren-sich-die-usa-und-ihre-verbuendeten-erneut-mit-ihren-kriegsplaenen), egal auch wie es auszugehen vermag, wenn … die Welt hinterher wird anders aussehen, aber sicher doch. Einer Sache bin ich mir aber gewiß: die feuchten Träume von Arthur_C oder eines Dr. Klöbners – bliebe Letzterer doch besser bei Loriots Quietscheentchen – werden sich nicht eingestellt haben. Eretz Israel? Hä? Und? War es denn das alles wirklich wert?

    vollsten

  17. Konkrete amerikanische Kriegsplanungen gegen den Iran gab es seit 2000, das kann Jürgen Hübschen als Militärattaché im Irak kaum verpasst haben, so wenig, wie die Mitteilungen, daß der Iran nach 9/11 nach Irak und Libyen auf die amerikanische Interventionsliste gesetzt wurde, was übrigens Ehud Barak live in der BBC ausgeplaudert hat, als die Twin-Towers noch brannten.
    Was Barak zu diesem Zeitpunkt möglicherweise nicht gewußt hat, war der Umstand, daß wiederholte Simulationen eines Angriffs im Pentagon schon zu diesem Zeitpunkt schon mit einer klaren amerikanischen Niederlage unter Verlust mindestens eines Flugzeugträgers geendet hatten. Ich konnte das 2008 noch in Veröffentlichungen am armywarcollege nachlesen, Wiederholungen der Simulationen 2002 änderten nichts, und, nebenbei mitgeteilt, wurden im selben Jahr Pläne für eine „Spezialoperation“ zur nuklearen Entwaffnung Pakistans zu den Akten gelegt, auch sie erwiesen sich als undurchführbar.
    Damit war klar gestellt, daß ein Angriff auf den Iran im klassischen Sinne nur mittels eines vorbereitenden Nuklearschlages durchführbar war und heute nach wie vor ist. Die Pläne wurden im White House „geshelved“, aber noch nicht ad acta gelegt, das geschah erst zur Jahreswende 2007/8, indem Bush jun., überraschend für Dick Cheney und seine Verbündeten, „Erkenntnisse der CIA“ vorlegte, die iranische Führung verfolge tatsächlich kein militärisches Nuklearprogramm.

    Im Juli oder August 2008 ist bei der DGAP ein Artikel von Joschka Fischer erschienen, der Gerüchte bestätigte, Dick Cheney sei mit Verbündeten im Pentagon im Begriffe, in privater Initiative einen Nuklearschlag gegen den Iran ausführen zu lassen. Diese Vorbereitungen waren ursprünglich zusammen mit Barak und dem georgischen Präsidenten Saakashwili getroffen worden, der Israel zu diesem Zweck das Gelände für eine Luftwaffenbasis geleast hatte. Die ungewöhnlich heftige Reaktion der RF auf die georgischen Angriffe auf russische Friedenstruppen in Ossetien 2008 findet darin ihre Erklärung: Die Israelis erhielten eine klare Ansage und räumten fluchtartig die noch im Bau befindliche Basis. Cheney wurde darob derart verrückt, daß er die Entwendung zweier Atomsprengköpfe aus US-Arsenalen autorisiert hat, um den Angriff dennoch ausführen zu können, wohl auch, um den Putsch von 9/11, der ihm die COG – Autorität verschafft hatte („Continuity of Government“) gegen den sicheren Wahlverlust der Republikaner zu retten.
    Diese Machenschaften wurden später indirekt in der amerikanischen Presse bestätigt, ein vereitelter Übergriff auf ein Nuklearwaffenlager wurde zwei subalternen Offizieren angelastet.
    Unterdessen hatte die Züricher ETH eine Warnung Putins an die Presse durchgestochen, ein Nuklearschlag auf den Iran werde mit der nuklearen Vernichtung Tel Avivs beantwortet werden. Diese Warnung war glaubhaft, weil Putin den Iran in einer längst gelöschten OpEd im Londoner „Telegraph“ 2006 bereits unter einen bedingten nuklearen Schutz gestellt hatte. In gewisser Weise ist Putin dazu geradezu verpflichtet gewesen, denn der Hauptgrund für die Gründung und spezielle Ausstattung der OKVS (CSTO) 2002 waren Befürchtungen Azerbaidschans, Tadschikistans, Armeniens und Kirgisistans, Unruhen in bzw. Fluchtbewegungen aus dem Iran könnten schwere Verwerfungen bis hin zu Bürgerkriegen auf ihrem Territorium zur Folge haben, zumal der Iran zu diesem Zeitpunkt die Unterstützung schiitischer Gemeinden in Zentralasien noch nicht aufgelassen hatte.

    Die Leser kennen global die Aufrüstung des Iran seit dieser Zeit. Es ist völlig klar, daß die amerikanischen Drohungen gegen den Iran im Wesentlichen eine TV-Reality-Show darstellen, die ihr „kinetisches“ Gewicht, repräsentiert in diversen Scharmützeln schon in der ersten Amtszeit Trumps, die damals mit einem ebenso heftigen wie erfolgreichen ballistischen Raketenangriff des Iran auf zwei amerikanische Basen im Irak („Operation Martyr Soleimani“) geendet haben, allein aus den wesentlich handfesteren israelischen Angriffen und Drohungen in der gesamten Region beziehen. Sowohl ehemalige israelische Geheimdienstchefs, wie der ehemalige Generalstabschefs Gabi Ashkenazi haben beansprucht, Netanyahu zwischen 2011 und 2013 mindestens zweimal an einem nuklearen Überfall auf den Iran gehindert zu haben.

    Ich habe das aus dem Gedächtnis hingeschrieben, eigentlich in der Hauptsache, damit ich es nicht vergesse. Jürgen Hübschen behält hier ja seine Lizenz für Lügen, Halbwahrheiten und Senilitäten zur Bedienung der Querfürzer. Meine Quellen waren damals überwiegend originale Pressemitteilungen, aber auch Artikel des ehemaligen CIA-Analysten J.K.(?) Daly in der „Eurasia Times“ zwischen 2009 und 2011.

    1. Weil inzwischen die Pressekampagne eines „kurz bevor stehenden Großangriffs auf den Iran“ Fahrt aufgenommen hat, habe ich mal nach der derzeitigen Position der „Abraham Lincoln“ gefragt. Lt. BBC befand sich der Trägerverband vor drei Tagen vor der Küste Omans etwa 700 km von der iranischen Küste entfernt. Fragt ihr euch, warum die BBC darum einen Artikel gestrickt hat? Nein? Solltet ihr aber.
      So lange sich US-Träger in Schussweite der iranischen Raketenstreitkräfte befinden, kann und wird es keinen Angriff geben, der von größerem Belang für andere, als einige Dutzend direkt in Scharmützeln zerfetzte Leute sein könnte.

      Es sei denn.
      Die iranische Regierung hat ja erst vor wenigen Tagen die Gespräche mit US-Vertretern gelobt. Was ist eigentlich die Botschaft darin?
      Mittelbar ist darin anerkannt, daß die iranische Regierung die Besatzung des WH nicht für die materielle Unterstützung der jüngsten Aufstände verantwortlich macht. Dieser Regime-Change-Angriff hätte demnach in der Verantwortung der Briten und amerikanischer Auslandstruppen gestanden, über die WH, wie ich schon 100 mal erzählt habe, seit dem Machtwechsel 2008/9 nur noch bedingt Kontrolle auszuüben vermag. Ich vermute, daß der Stützpunkt Al Udaid (Luftwaffe, Qatar), der zugleich eine britische Luftwaffeneinheit beherbergt, welche die britischen Marinestützpunkte in Bahrein und Oman unterstützt und „Centcom“ untersteht, und auch die Befehlshoheit über die irakischen und syrischen Stützpunkte hat, seit der Machtübernahme Trumps völlig souverän agiert. Ich traue den Trumpisten zu, daß sie „CENTCOM“ mit Hilfe des Iran eine Lehre erteilen wollen könnten. Spekulation, gewiß, aber wild? Gut möglich, aber ich weiß nicht recht. Trump weiß aus seiner ersten Amtszeit genau, wie wirkarm Obamas Versuche gewesen sind, mit Hilfe von General Votel in Centcom hinein zu regieren, und ich erinner mich noch genau an ein Senatshearing Votels, in dem Anschuldigungen zionistischer Lobbyisten, er vernachlässige seine Pflichten, indem er der „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ seitens Iran zu wenig Belang zumesse und Aufmerksamkeit schenke, ihn wehrlos fanden. Er hat mühsamst seine Wut gezügelt und versichert, das sei nicht der Fall, aber er werde iranischen Bedrohungen künftig vorsorglich noch mehr Aufmerksamkeit widmen. Man demütigte ihn, indem die „Fragesteller“ ihn nötigten, diese devote Erklärung zweimal zu wiederholen.
      Und als Trump beschloss und verfügte, die Truppen aus Syrien abzuziehen, ist er offener Meuterei begegnet. Der damalige Kriegsminister James Mattis, der kurz darauf sein Amt niederlegte, hat öffentlich behauptet, Trump habe das nicht mit ihm abgesprochen, das war gewiß eine Lüge. Trump ist dumm, aber nicht doof. Der Sache nach ist es ja nicht um viel gegangen, also hat es sich um einen Test gehandelt. Mattis ist zurück getreten, weil er den Rückzugsbefehl nicht durchzusetzen vermocht hat. Aber selbst wenn ich mich darin irre, ist das Resultat weitläufig dasselbe: CENTCOM tat in Middle East, was es wollte, nicht was es sollte. Eine Handhabe dagegen gibt es so lange nicht, wie nicht ernsthaft mit der Schließung oder wenigstens Herabstufung der Basen mittels Sperrung der Geldhähne gedroht werden kann.

      Angesichts des Schadens, den die iranische Regierung durch die auswärtige Einmischung erlitten zu haben glaubt – ich persönlich halte ihn für gering, der Hauptpunkt der letzten Unruhen liegt darin, daß nicht mehr nur urbane, auch rurale Bevölkerung beteiligt ist – halte ich es nicht für unmöglich, daß das nächste Scharmützel ein verabredeter Kurzkrieg sein könnte, der den Iran unter nicht unerheblichen Opfern neu stabilisieren und aus der Basis Al Udaid eine Ruine machen soll.
      Schaumermal. Ich hab eh nix bessres mehr zu tun.

      1. Und sonst alles klar bei deinen außerirdischen Freunden die dich so erleuchten? Oder hat dein Freund Napoleon dir das alles gesteckt? Elvis?

    1. Hat ja alles auch was für sich, wie sonst sollten wir je erfahren, ob es ein Leben nach dem Tod gibt?

      Wenn jetzt nicht Maggie (Thatcher) und Francois (Mitterand) sich nicht melden sollten, so wie damals mit ihren identischen und ‚unverzüglichen‘ Alpträumen am 9.11.1989 und an den paar Tage danach – solange sie unser Helmut nicht mit einem pfälzischen Saumagen dann doch hat umstimmen können …

      Wenn es damals schon das TöRGaz gegeben hätte – das ‚tödlichste Russen-Gift aller Zeiten‘ , aus Porton Down bei Salisbury in Little-Britain, dann sähe die Welt -zumindest die in Transatlantika – wohl anders aus heutzutage.

    2. @Otto0815

      Die „Deutsche Dominanz“ (Deuropa) ist nicht erst seit kurzem ein Thema, sondern schon viel länger.
      Unter anderem war es einer der Gründe für den Brexit. Das wurde damals nur nicht in den deutschen Medien aufgegriffen aber spielte tatsächlich eine wesentliche Rolle.
      Sieht man sich an, wie Deutschland mit seinen Unternehmen bereits die anderen EU-Staaten infiltriert hat, ist die Sorge durchaus berechtigt.
      Nicht vergessen sollte man die deutsche EU-Exportpolitik. Deutschlands Handelsüberschüsse sind ein Grund für die prekäre Lage einiger EU-Staaten und auch den Handelskonflikt zwischen der EU und den USA, der nicht erst jetzt existiert, sondern bereits seit Obama.
      Kommt jetzt noch die militärische Komponente hinzu, weckt das eben alte Ängste und Feindseligkeiten.

      1. Der Brexit hatte einen einzige Grund: er war von vorne herein so vorgesehen. Die Briten setzen sich nie irgendwo gleichberechtigt an einen Tisch. Entweder sie sind die, wo das Sagen haben – oder sie sind draussen und kochen ein eigenes Süppchen.
        GB war nur der Speck in der Mausefalle EU um andere europäische Länder hineinzuziehen. Jetzt ist der Sack zu und die Briten können von außen bestens manipulieren und Strippen ziehen.

  18. Was ich so irre finde, ist wie im Mainstream in vielen Artikeln und Kommentaren Leute sich aufg..len mit „Schafft die Mullahs weg, dann wird alles gut“.

    Nichts wird gut, nichts wird besser.
    Es wird noch viel schlimmer als vorher. Das haben doch all die bisherigen Regime changes gezeigt.
    Wenn die Regierung im Iran stürzt wird ein machtvakuum entstehen, es wird Bürgerkrieg ,ein neuer islamisches Staat 2.0 enstehen. Die ganze Region wird destabilisiert.
    Es werden Flüchtlinge in Massen nach Europa kommen.
    Lernen im Westen die Leute nie aus ?

    Netanjahu muss immer wieder neue Kriege anzetteln um sich im Amt zu halten, sonst ist er innenpolitisch dran.
    Letzten sommer haben sie es auf eigene Faust versucht, und bekamen erhebliche Schwierigkeiten.
    kann froh sein, dass Trump ihn rausgehauen hat.

    Jetzt versucht er es neu, indem er die Amis direkt mit einspannt.

    1. @ Bert: It’s not a bug, it’s a feature!
      „Machtvakuum“ ist positiv – keine weitere Unterstützung der BRIGS mehr möglich.
      „Bürgerkrieg“ ist toll – herrliche Profite für die Rüstungsindustrie, da man allen sich dort bekriegenden Parteien Waffen verkaufen kann.
      „neuer islamisches Staat 2.0“ ist super – da hat man unbegrenzt lange die Begründung für ein eigenes militärisches Engagement dort, was neben weiteren Kriegsindustrieprofiten auch noch die Aneignung der Rohstoffe dort ermöglicht (siehe Syrien).
      „Die ganze Region wird destabilisiert.“ was klasse ist – je mehr Chaos, desto besser, denn es wirkt einer möglichen Multipolartät entgegen und hilft dadurch dem schwächelnden Hegemon sein unipolares Imperium zu erhalten.
      „Es werden Flüchtlinge in Massen nach Europa kommen.“ und auch das ist spitze – nur so lassen sich geringe Löhne, überhöhte Mieten, eine Law&Order-Politik, etc. durchboxen. Zusammen mit der „destabilisierten Region“ kann man das dann auch noch für die eigene Aufrüstung und einhergehend damit dem sozialen Kahlschlag als Rechtfertigung benutzen. Ach ja: mehr Flüchtlinge bedeuten für uns hier in D. ein weiteres Anwachsen der neoliberalen AfD, dadurch bedingt, das Kippen der „Brandmauer“ und eine „bürgerliche“ Koalition als Konsequenz. Hinzu kommt, dass die europäischen Vasallen natürlich nicht viel zu melden haben – wenn das Herrchen was beschliest, haben die Haustiere zu gehorchen. Und wenn Herrchen beschliest, dass Flüchtlinge Richtung Europa getrieben werden sollen, dann ist das halt so – sollen sie sie halt nicht rein lassen…
      „Lernen im Westen die Leute nie aus ?“ Doch, sie haben gelernt. Das chaotische Agieren des Westens mindestens seit Ende des Vietnamkriegs ist gewollt. Ziel ist es eben nicht, Kriege zu gewinnen, sondern Chaos zu stiften, um dieses ausnutzen zu können. Divede et impera – wenn der Rest der Welt sich einig wäre, dann hätte Amerika schon längst nichts mehr zu melden…

    2. @ Bert Huber. Netanjahu spannt die Ammis nicht ein, er befielt ihnen den Angriff.
      Am 28. 02. soll Rubio in Israel erscheinen. Vorher wird es keinen Angriff auf den
      Iran geben. Ob er versuchen wird die Israelis umzustimmen, oder er sich eine Order
      abholt, werden wir in den Tagen nach dem Besuch merken.

  19. Telepolis hat unterdessen einen Artikel von „Responsible Statecraft“ veröffentlicht, der auf anständiger und umfangreicher Recherche immerhin beruht, „Kuba-Kurswechsel bei Rubio: Wirtschaftsreformen statt humanitärer Katastrophe?“, und für meine Begriffe klar stellt, daß Trump weiterhin nach dem schon in der ersten Amtszeit mit Hilfe von John Bolton, den er später einen „närrischen Idioten“ genannt hat, bewährten Verfahren des „Good Cop, Bad Cop“ operiert. Das gehört hier nur illustrativ zum Thema, gewiß.

    Der Schlüssel des hybriden Irankriegs liegt, allgemein gesprochen, schlicht darin, daß die überbordenden Regionalmachtansprüche Israels erst dann ihre Funktion im Gefüge zwischen israelischer Zivilgesellschaft und zionistischer Militäraristokratie verlieren können und werden, wenn Israel mittels internationaler Anerkennung des Besatzungsregimes als ein völkisch-rassistisches Gemeinwesen saturiert wird.
    Das steht freilich in den Sternen, weil die Voraussetzung wäre, in Syrien ein NATO-Protektorat einzurichten, das die überflüssigen israelischen Metöken von der Westbank, welche die Zionisten am Leben zu lassen gedenken, aufzunehmen in der Lage ist. Der Libanon ist in diesem Zusammenhang m.E. unterdessen „aus dem Spiel“, aber da mag ich mich irren.

    1. Ich kipp mal die letzten Artikel aus „Asiatimes“ ab, die mir relevant erscheinen:
      https://asiatimes.com/2026/02/witkoff-may-have-gone-out-on-a-limb-with-his-new-iran-agreement/
      https://asiatimes.com/2026/02/negotiating-under-naval-guns/
      Ergänzend der TWZ-Leitartikel:
      https://www.twz.com/news-features/what-irans-naval-exercise-with-china-and-russia-in-the-strait-of-hormuz-actually-means

      Angeblich werden derzeit 6 AWACS-Einheiten in die Region verlegt, mindestens zwei Drittel der einsatzfähigen US-Maschinen. Das zeigt, wie präsent Navy und Luftwaffe die Risiken eines ausgedehnteren Scharmützels für die regionalen Installationen sind. Trump folgt derweil dem Schema, dem er sein Lebtag treu gewesen ist: Er sagt heute dies, morgen jenes und läßt die Kronprinzen, Sekretäre und Emissäre sich aneinander abarbeiten. Das wichtigste Element im Leitartikel von „The War Zone“ ist die Mitteilung, daß die USA nicht über ausreichend Munition für ihre Patriot- und THAAD- Batterien verfügen, um sich auf einen Schlagabtausch einzulassen, der länger, als ein paar Tage dauert.

      Das akzentuiert einen zweiten Punkt. Der Gessler-Hut, den Kushner und Netanyahu den Iran grüßen machen wollen, Verhandlungen über das ballistische Rüstungsprogramm des Iran, ist halt ein Hut, mehr nicht. So, wie ich Trump kenne, halte ich es für recht wahrscheinlich, daß er die laufenden Verhandlungen zum Anlaß nimmt, der iranischen Führung den Gruß kinetisch abzwingen zu wollen – als eine Geste der Ehrerbietung gegenüber ihm persönlich. Was dann konkret daraus folgte, dürfte ihm weitgehend wurscht sein.

      PS.: Mit der letzten Erwägung habe ich übrigens „dialektisch“ das Urteil des in meinem letzten Beitrag erwähnten General Votel aufgenommen, das TWZ zitiert. Der hat die Vorgänge schulterzuckend mit dem Label „Great Power Politics“ belegt. Und die ist, was Trump anbelangt, erstmal Symbolpolitik; danach kommt lange, lange nichts, und dann – vielleicht – so etwas wie ein „Deal“, daß die Inder sich verpflichten, künftig „mehr“ venezuelanisches Öl, statt russischem zu kaufen …

      1. ich habe gestern gelesen die briten verbieten den amis das benutzen von militärbasen für einen angriff auf iran. willst du das einordnen?

        1. Meines Wissens haben die Briten nur eine eigene Basis in der Region, auf Zypern. Die anderen Luftwaffeneinheiten sind Gäste auf amerikanischen Basen

    2. „The president, as he was dismissing reporters from the governors’ event in the East Room, answered a question on potential limited strikes on Iran as the two countries negotiate over Tehran’s nuclear program and other issues.
      “I guess I can say I am considering that,” Trump said, amid much cross-talk in the room.“
      (AP, live ticker)

      Anlass, die Spekulationen abzurunden:
      Ich stehe absolut im Dunkeln, was die aktuelle Kriegsgeilheit von CENTCOM und seinen britischen Verbündeten anbelangt. In der letzten Amtszeit Trumps hatte CENTCOM eine Serie von Scharmützeln losgetreten, zunächst, indem es zwei Tanker in Brand schießen ließ, dann mit der Entsendung einer sündteuren Spionagedrohne in iranisches Hoheitsgebiet, die prompt abgeschossen worden ist. Ich bin ziemlich sicher, Trump steht in der Hinsicht nicht weniger im Dunkeln, als ich, auch wenn ihm ein Dutzend Leute einen vom Pferd erzählen. Also muß er darauf vorbereitet sein, eine CENTCOM-Provokation zu adoptieren.

  20. Steht die Frage ob nach zwei erfolglosen Versuchen eine Regime-Tausch im Iran zu bewerkstelligen ein Dritter erforderlich sein wird. Oder der dritte Versuch eine Zerstörung des Landes und Stiftung von Chaos werden soll? Sind die Raketentruppen des Iran auf einen Rundum Schlag ermächtigt falls ein Angriff erfolgt? Also kein pö a pö. Zerstörung der Landebahnen, Angriff auf die Flugzeugträger etc. und vernichtende Angriffe auf die Infrastruktur in Israel, bevor die Flieger zurück sind. Da ist sehr viel möglich.

    1. @ Herr Korf: Wenn es zu einem Angriff auf den Iran kommt, wird es auf jeden Fall
      richtig krachen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Israel, vielleicht aus Verzweiflung,
      seine Atomwaffen einsetzt. Das würde, wie oben schon in einem Kommentar beschrieben,
      die Russen dazu bewegen, ebenfalls Israel mit Atomwaffen anzugreifen. Dann läut das
      Ganze wie aufgereihte Dominosteine weiter.

      1. „Das würde, wie oben schon in einem Kommentar beschrieben,
        die Russen dazu bewegen, ebenfalls Israel mit Atomwaffen anzugreifen. “

        Das bezweifle ich ganz entschieden.

      2. Im vorigen Jahr hat bereits Pakistan erklärt atomar zu antworten. Also das werden die nicht tuen. Außerdem könnte das Atom-Zentrum in Israel durch Überschall-Raketen attackiert werden. Das würde aber erst als letzter Schlag erfolgen.
        Ferner ist nach Berichten zu folge ein Fernradar mit Satelliten-Kopplung und Vernetzung zu Abschuss-Einheiten der Luftverteidigung durch die Chinesen installiert. Das erhöht die Vorwarnzeiten auf ca. 30min. , genug Zeit den Anflugkurs fein zu justieren.
        Die US-Marine muss für eine Beteiligung näher an den Iran schippern. Dafür brauchen die Zeit und Platz. Da sind schon die zwei dicksten Probleme. Näher ran heißt in Reichweite der Unterwasser-Raketen und Drohnen der Iranischen Verteidigung. Zwei Angriffswellen und die sind blank. Ferner könnten in den nächsten Tagen chinesische und russische Kriegsschiffe auftauchen und einer Anfahrt im Wege sein. Die können schlecht beiseite geschoben werden.
        Eine Atombombe nütz rein gar nichts. Wo soll die Abgeworfen werden? Über Teheran mit dann 10Mio Toten Zivilisten. Wäre dann ein neuer Rekord im Völkermord.

  21. Wer hat denn diesen Titel verbrochen? Offensichtlich gibt es keinerlei Rechtfertigung für das u.s.-Verhalten gegenüber dem Iran. Schon die Androhung von Gewalt, nicht erst deren Ausübung, ist völkerrechtswidrig. Da gibts nichts zu diskutieren.

    „Unter einer wertebasierten Weltordnung versteht man…“ ‚Man‘ ist hier wohl Hübschen selbst. Ich z. B. verstehe diesen Begriff als Propagandaphrase, die westliche Welt-Suprematie legitimieren soll. Mit der politischen Praxis haben die ‚Werte‘, wahlweise auch ‚Regeln‘ nicht das Geringste zu tun. Wenns um irgendeine nennenswerte Wurst gegangen ist, haben westliche Staaten stets buchstäblich alles in ihrer Macht Stehende getan. Und offenbar werden Sie ihre Prätentionen erst aufgeben, wenn sie militärisch gehörig zurückgebunden worden sind.

  22. Verzeihung, aber bereits die Überschrift des Artikels wirkt wie eine Anmaßung.

    Die zutiefst kriminelle Vorgehensweise der USA und Israels, das nach wie vor – laut ICJ – „möglicherweise“ einen Völkermord verübt hat (einerlei fürs Argument, dass die Schuld und das maximale Ausmaß der Tat bereits in Wahrheit ohne jeden Zweifel feststehen) – auch nur im Ansatz als gerechtfertigt zu erwägen, wirkt nicht auf Höhe der Materie.

    p.s. „Unter einer wertebasierten Weltordnung versteht man ein internationales System, das auf liberalen Werten wie Demokratie, Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und dem Völkerrecht basiert.“

    Die wertebasierte Weltordnung hat nichts gemein mit dem Völkerrecht. Letzteres basiert auf der UN-Charta. Die jedoch mit Ersterem kaum Gemeinsamkeiten aufweist, in ihrer realpolitischen Essenz sogar im Kern widerspricht.

    Die „wertebasierte“ Weltordnung“ hat weder „Werte“ im eigentlichen Sinn, noch ist sie eine „Ordnung“, die der Definition des Begriffs tatsächlich entspricht.

    Tatsächlich tritt sie „Menschenrechte“, „Rechtsstaatlichkeit“ und „Völkerrecht“ mit Füßen. Und nicht erst seit Venezuela, sondern seit Gründung der UN.

    Mit anderen Worten: Sie ist eine Lüge und fungiert als Propagandaterminus zur Verbrämung von imperalistischer Politik.
    Ganz im Stile der Orwellschen Verdrehungen „Krieg ist Frieden“ und „Freiheit ist Sklaverei“.

    Ich habe Orwell meist für etwas plump gehalten. Erschreckend, dass seine Systematik sich in der echten Welt als so zutreffend bewahrheitet hat – lange nachdem das Buch verpflichtende Lektüre geworden ist in den meisten Ländern eben jener „wertebasierten Weltordnung“. Einer „Welt“, der lediglich die Länder der NATO und ihre pazifischen Verbündeten angehören und die folglich die Ordnung einer recht kleinen globalen, aber hochprivilegierten Minderheit darstellt.

    1. Sie ist eine Lüge und fungiert als Propagandaterminus […] Ich habe Orwell meist für etwas plump gehalten.

      Ja, es ist heutzutage selten zutreffend, von sich auf andere zu schließen, sowohl im Schlauen wie im Blöden.

      Ein freundliches Willkommen aus der konsternierten Erkenntnisgruppe „Das ist nicht euer Ernst!?!“ 😉

  23. Auch die Mafia hat ihre Moral-Ordnung, ihren Werte-Kodex. Was unterscheidet eigentlich die Mafia von den heutigen USA? Es ist doch nur die Größe ihrer Macht, die sich am internationalen Völkerrecht vorbei etablieren will. Das wird nicht gut ausgehen.

    Und was machen die Vasallen? Um nicht gefressen zu werden versuchen sie sich als konkurrierende Mafia zu etablieren – um ein Stück von der Beute Welt abzubekommen. Aber die Welt wird sich wehren, so bleibt dem gierigen Westen am Ende nur sich gegenseitig aufzufressen.

  24. Die „wertebasierte“ (oder auch „regelbasierte“) Ordnung ist eine Scharade, Herr Hübschen! Aufmerksame Beobachter haben das schon gemerkt, als diese Schlagworte den Begriff „Völkerrecht“ verdrängt haben. Mittlerweile geben es sogar die Profiteure dieses verblendenden Willkürsystems zu. Oder haben sie die Rede von Mark Carney in Davos verschlafen?

    Ich denke sie haben „Das Herz am rechten Fleck“ wie man so schön sagt, aber diese typisch deutsche Gutgläubigkeit muss man m.E. ablegen, wenn man wirklich verstehen will, was in der Welt gespielt wird. Das ist nämlich genau der Hebel, mit dem die „provinzielle“ deutsche Bevölkerung „auf Linie“ gebracht und früher oder später in die große Katastrophe gestürzt wird. Alles für das „gute“ und „richtige“: unsere äußerst selektiv angewendeten „Werte“.

  25. Nicht die Russen und erst recht nicht die Chinesen werden den vertrottelten Mullahs zu Hilfe kommen.
    Hätten sich die entschlossen, auch nur eine A-Bombe zustandezubringen, statt sich in theologischen Bedenken (unislamisch(!) zu ergehen, hätte Iran heute Ruhe. Zeit war genug.
    Soviel unfaßbare Dämlichkeit im 21. Jahrhundert muß und wird bestraft werden.
    Die Rauschebärte sind schon verbranntes, blutiges Hackfleisch.
    Denn es gilt: „If you have no Nuclear Bomb and Oil/Gas, it belongs to the USA.“

    1. Das ist ein Zeichen für Stärke (man könnte auch Vernunft sagen) und nicht der Schwäche wie Sie meinen.
      Nur wenn man sich Schwach fühlt braucht man alles vernichtende Waffen.

    2. China setzt auf andere Methoden als brutale Machtdemonstration durch Zerstörung und Gewalt. Das sind die King-Kong-Methoden des Westens. Aber ihre Seidenstraßen- und Handelsprojekte werden sie sich nicht torpedieren lassen.

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