
Oder: der wahre Kriegsgrund der Vereinigten Staaten.
Geht es den USA im Konflikt mit dem Iran wirklich um Menschenrechte, Demokratie oder die angebliche Gefahr iranischer Atomwaffen? Oder verbirgt sich hinter der moralischen Rhetorik ein wesentlich nüchterneres strategisches Kalkül? Ein Blick auf die geopolitische Landkarte legt eine andere Interpretation nahe. Der Iran liegt an einer der wichtigsten Schnittstellen Eurasiens – zwischen den Energiezentren des Nahen Ostens, den Rohstoffregionen Zentralasiens und den aufstrebenden Wirtschaftsmächten Asiens. Wer diesen Raum kontrolliert oder politisch schwächt, beeinflusst zugleich die Entwicklung eines ganzen Kontinents. Genau deshalb steht der Iran seit Jahrzehnten im Fokus US-amerikanischer Machtpolitik. Nicht Menschenrechte oder Atomprogramme bilden den eigentlichen Kern des Konflikts, sondern die strategische Rolle des Landes als geopolitischer Schlüsselstaat auf dem eurasischen Schachbrett.
Das Zusammenwachsen Eurasiens versuchen die USA zur Erhaltung einer unipolaren, von ihnen gesteuerten Weltordnung mit allen denkbaren Mitteln zu verhindern.
Halford Mackinder und Zbigniew Brzezinski
In geopolitischen Analysen gilt der eurasische Kontinent seit über einem Jahrhundert als das strategische Zentrum der Weltpolitik. Bereits der britische Geograf Halford Mackinder formulierte Anfang des 20. Jahrhunderts die berühmte „Heartland-Theorie“. Seine zentrale These lautete, dass die Kontrolle über die große Landmasse Eurasiens – insbesondere über die inneren Regionen zwischen Osteuropa und Zentralasien – einen entscheidenden Einfluss auf die globale Machtverteilung haben könne. Wer diese zentrale Landmasse kontrolliere, so Mackinder, könne langfristig eine dominierende Stellung in der Weltpolitik erlangen.
Mackinder fasste seine Überlegungen 1904 in einem oft zitierten geopolitischen Leitsatz zusammen:
„Wer Osteuropa beherrscht, kontrolliert das Heartland; wer das Heartland beherrscht, kontrolliert die Weltinsel; wer die Weltinsel beherrscht, kontrolliert die Welt.“
Mit der „Weltinsel“ meinte Mackinder die zusammenhängende Landmasse aus Europa, Asien und Afrika – also den mit Abstand größten geopolitischen Raum der Erde. Auf dieser sogenannten Weltinsel leben heute rund 85 Prozent der Weltbevölkerung, hier befinden sich der Großteil der landwirtschaftlichen Produktionsflächen, ein erheblicher Teil der industriellen Kapazitäten sowie die wichtigsten Energie- und Rohstoffreserven der Welt. Eurasien allein umfasst rund 36 Prozent der globalen Landfläche, beherbergt jedoch etwa 70 bis 75 Prozent der Weltbevölkerung und erwirtschaftet mehr als 60 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.
Aus Mackinders Sicht lag der entscheidende Vorteil des Heartlands darin, dass es im Gegensatz zu den klassischen Seemächten kaum durch Flotten blockiert werden konnte. Wer diese riesige, ressourcenreiche Landmasse kontrollierte und durch Eisenbahnen und später moderne Infrastruktur miteinander verband, hätte langfristig einen strukturellen Machtvorteil gegenüber maritimen Imperien.
Diese Überlegungen beeinflussten über Jahrzehnte strategisches Denken im Westen. Besonders deutlich griff der US-amerikanische Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski diese Logik nach dem Ende des Kalten Krieges wieder auf. In seinem 1997 erschienenen Buch The Grand Chessboard bezeichnete er Eurasien als das „geopolitische Schachbrett“, auf dem sich die Zukunft der globalen Machtverhältnisse entscheidet.
Brzezinski argumentierte offen, dass die Vereinigten Staaten als erste echte globale Supermacht ein zentrales strategisches Ziel hätten: das Entstehen einer dominierenden Macht oder eines Machtblocks in Eurasien zu verhindern, der die amerikanische Vormachtstellung infrage stellen könnte. Für Washington sei es daher entscheidend, die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Entwicklungen auf diesem Kontinent dauerhaft zu beeinflussen.
In Brzezinskis Analyse liegt der Grund dafür auf der Hand: Eurasien ist nicht nur der bevölkerungsreichste Kontinent, sondern auch der wirtschaftlich dynamischste. Hier befinden sich einige der größten Volkswirtschaften der Welt – darunter China, Indien, Japan, Deutschland und Russland – sowie ein erheblicher Teil der globalen Energie- und Rohstoffreserven, insbesondere im Nahen Osten, in Russland und in Zentralasien. Gleichzeitig verlaufen durch diese Region die wichtigsten Handels- und Transportkorridore zwischen Europa und Asien.
Wer diese Räume politisch miteinander verbindet – etwa durch Energieinfrastruktur, Handelsrouten oder transkontinentale Verkehrsnetze –, würde langfristig einen wirtschaftlichen und strategischen Block schaffen, der sich der Kontrolle externer Mächte entziehen könnte. Genau diese Entwicklung gilt in Washington seit Jahrzehnten als geopolitisches Albtraumszenario.
Seit dem Ende des Kalten Krieges sind die USA die führende Macht in einer weitgehend unipolaren Weltordnung. In einer solchen Konstellation verfügen sie über erheblichen Einfluss auf internationale Institutionen, Finanzsysteme, militärische Bündnisse und globale Handelsstrukturen. Sollte jedoch ein stärker integrierter eurasischer Raum entstehen, würde sich das internationale System schrittweise in Richtung einer multipolaren Ordnung entwickeln, in der mehrere große Machtzentren nebeneinander existieren.
Vor diesem Hintergrund erscheinen viele Konflikte, Bündnisse und Interventionen der letzten Jahrzehnte in einem anderen Licht. Vom NATO-Vormarsch nach Osteuropa über die Machtkämpfe im Kaukasus bis hin zu den Krisen im Nahen Osten lässt sich ein wiederkehrendes Muster erkennen: Die geopolitischen Schlüsselräume Eurasiens sollen fragmentiert bleiben, während regionale Mächte gegeneinander ausgespielt werden.
Schlüsselstaat Iran
In diesem Kontext gewinnt der Iran besondere Bedeutung. Das Land liegt geografisch an einer der wichtigsten Schnittstellen Eurasiens – zwischen dem Nahen Osten, Zentralasien, dem Kaukasus und dem Indischen Ozean. Wer diesen Raum politisch und wirtschaftlich stabil integriert, schafft eine Verbindung zwischen einigen der bedeutendsten Energie- und Handelsräume der Welt. Deshalb gilt der Iran seit Jahrzehnten als einer der zentralen geopolitischen Drehpunkte auf dem eurasischen Schachbrett.
Hinzu kommt ein weiterer Faktor: der Zugang zur Straße von Hormus. Diese nur rund 50 Kilometer breite Meerenge zwischen dem Iran und Oman zählt zu den wichtigsten maritimen Nadelöhren der Weltwirtschaft. Schätzungen zufolge passieren hier täglich rund 20 Prozent des globalen Ölhandels sowie ein erheblicher Teil des Flüssiggastransports. Für viele Industriestaaten ist diese Route daher eine der zentralen Lebensadern der Energieversorgung. Der Iran besitzt entlang dieser Passage eine mehrere hundert Kilometer lange Küstenlinie – ein strategischer Vorteil, der ihm erheblichen Einfluss auf eine der sensibelsten Regionen der globalen Energiearchitektur verleiht.
Auch die Rohstoffbasis des Landes selbst spielt eine entscheidende Rolle. Der Iran verfügt über die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt und zählt bei den Ölreserven zu den fünf größten Staaten. Zusammengenommen handelt es sich um eines der größten Energiepotenziale des Planeten. Würde dieses Potenzial vollständig in internationale Infrastrukturprojekte eingebunden, könnte der Iran zu einem zentralen Energie- und Transitknoten zwischen Russland, Zentralasien, dem Nahen Osten, Europa und Asien werden.
Hier überschneiden sich mehrere große Infrastrukturprojekte, die das wirtschaftliche Gewicht Eurasiens weiter verschieben könnten. China betrachtet den Iran als wichtigen Bestandteil seiner „Neuen Seidenstraße“ (Belt and Road Initiative), die durch Eisenbahnlinien, Straßen, Häfen und Energieprojekte eine engere wirtschaftliche Verbindung zwischen Ostasien, Zentralasien, dem Nahen Osten und Europa schaffen soll. Auch der sogenannte Internationale Nord-Süd-Transportkorridor, der Indien über den Iran und das Kaspische Meer mit Russland und Europa verbinden soll, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dieser Korridor könnte Transportzeiten zwischen Südasien und Europa um mehrere Wochen verkürzen und damit eine ernsthafte Alternative zu klassischen Seewegen darstellen.
In geopolitischer Perspektive bedeutet dies: Der Iran liegt an einer möglichen Schnittstelle mehrerer eurasischer Integrationsachsen – zwischen Russland, China, Indien und dem Nahen Osten. Sollte sich diese wirtschaftliche und infrastrukturelle Vernetzung langfristig durchsetzen, würde ein immer enger verflochtener eurasischer Wirtschaftsraum entstehen, der einen Großteil der Weltbevölkerung, der industriellen Kapazitäten und der Rohstoffressourcen in sich vereint.
Für eine Seemacht wie die Vereinigten Staaten, deren globale Dominanz historisch stark auf Kontrolle von Handelsrouten, Finanzsystemen und militärischen Bündnissen basiert, stellt diese Entwicklung ein strategisches Risiko dar. Ein stabiler, miteinander verbundener eurasischer Raum könnte langfristig wirtschaftliche und politische Strukturen hervorbringen, die sich der direkten Einflussnahme Washingtons entziehen.
Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum der Iran seit Jahrzehnten im Zentrum geopolitischer Spannungen steht. Es geht dabei weniger um regionale Konflikte beispielsweise zwischen Israel und dem Iran, oder das iranische Atomprogramm, sondern um die strategische Frage, welche Mächte künftig die zentralen Verkehrs-, Energie- und Machtachsen Eurasiens prägen werden.
Auf dem geopolitischen Schachbrett, von dem Brzezinski sprach, ist der Iran daher weit mehr als ein regionaler Akteur – er ist ein Schlüssel in der strategischen Architektur des gesamten Kontinents.
Vom Schah zum Sanktionsstaat – warum der Iran seit 1979 geopolitisch isoliert werden soll
Die strategische Bedeutung des Iran erklärt auch, warum das Land seit Jahrzehnten unter massivem politischem und wirtschaftlichem Druck steht. Die heutigen Spannungen zwischen Washington und Teheran begannen nicht erst mit dem iranischen Atomprogramm oder regionalen Konflikten. Ihr Ursprung liegt vielmehr in einem geopolitischen Bruch, der bis ins Jahr 1979 zurückreicht.
Bis zur iranischen Revolution war der Iran unter Schah Mohammad Reza Pahlavi einer der engsten Verbündeten der Vereinigten Staaten im Nahen Osten. Das Land fungierte als strategischer Pfeiler der amerikanischen Ordnung in der Region – militärisch, wirtschaftlich und politisch. Mit der Revolution und dem Sturz des Schahs verlor Washington jedoch schlagartig einen zentralen Verbündeten an einer der wichtigsten geopolitischen Schnittstellen Eurasiens.
Seit diesem Moment verfolgt die US-Politik gegenüber dem Iran im Kern ein dauerhaftes Ziel: die politische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Landes zu begrenzen. Sanktionen, diplomatische Isolation und militärischer Druck sind seit Jahrzehnten zentrale Instrumente dieser Strategie. Kaum ein anderes Land der Welt ist so lange und umfassend mit wirtschaftlichen Strafmaßnahmen belegt worden wie der Iran.
Offiziell werden diese Maßnahmen meist mit dem iranischen Atomprogramm, regionalen Konflikten oder Menschenrechtsfragen begründet. Doch im geopolitischen Kontext erscheint die Lage komplexer. Ein wirtschaftlich starkes, politisch unabhängiges Iran könnte eine zentrale Rolle bei der Integration Eurasiens spielen – als Energieversorger, Transitland und strategischer Verbindungskorridor zwischen mehreren Weltregionen.
Die dauerhafte Schwächung des Iran ist weniger als Reaktion auf einzelne politische Konflikte, sondern eher als Teil einer langfristigen geopolitischen Strategie der USA zu sehen.
Der Iran im entstehenden multipolaren Eurasien
Während der Westen seit Jahrzehnten versucht, den Iran zu isolieren, verändert sich gleichzeitig das geopolitische Umfeld Eurasiens. Neue Bündnisse, Infrastrukturprojekte und Wirtschaftsnetzwerke entstehen, die zunehmend unabhängig von den traditionellen Machtzentren des Westens funktionieren.
In diesem Kontext rückt der Iran erneut in den Mittelpunkt. Das Land ist inzwischen Teil mehrerer Organisationen und Kooperationen, die auf eine stärkere wirtschaftliche und politische Vernetzung Eurasiens abzielen. Dazu gehört unter anderem die BRICS-Staatengruppe, der der Iran seit 1. Januar 2024 offiziell angehört.
Die BRICS-Staaten – ursprünglich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – verstehen sich zunehmend als Plattform für die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit großer Schwellenländer. Zusammen repräsentieren sie bereits einen erheblichen Teil der Weltbevölkerung und der globalen Wirtschaftsleistung.
Mit der Erweiterung des Bündnisses wächst auch dessen geopolitisches Gewicht. Viele dieser Staaten verfolgen das Ziel, ihre wirtschaftlichen Beziehungen stärker voneinander abhängig zu machen, alternative Finanzsysteme zu entwickeln und den internationalen Handel teilweise unabhängiger vom US-Dollar zu organisieren.
Für den Iran eröffnet diese Entwicklung neue Perspektiven. Während westliche Sanktionen den Zugang zu internationalen Märkten stark einschränken, entstehen gleichzeitig alternative wirtschaftliche Netzwerke in Eurasien. Kooperationen mit Russland, China, Indien oder den Staaten Zentralasiens gewinnen dadurch zunehmend an Bedeutung.
Vor allem China betrachtet den Iran als wichtigen Baustein seiner langfristigen Infrastrukturstrategie entlang der sogenannten Neuen Seidenstraße. Eisenbahnverbindungen, Energieprojekte und Handelsrouten sollen den asiatischen Kontinent enger miteinander verknüpfen und den Landhandel zwischen Ostasien, Zentralasien, dem Nahen Osten und Europa massiv ausbauen.
Damit rückt der Iran erneut in jene geopolitische Rolle, die bereits frühere Strategen beschrieben haben: als Knotenpunkt zwischen mehreren Macht- und Wirtschaftsregionen Eurasiens.
Fazit
Ein Blick auf die geopolitische Entwicklung der letzten hundert Jahre zeigt, wie aktuell die Überlegungen des britischen Geografen Halford Mackinder bis heute geblieben sind. Seine berühmte Heartland-These brachte eine einfache, aber folgenreiche Erkenntnis auf den Punkt: Die Kontrolle über die zentralen Landräume Eurasiens hat entscheidenden Einfluss auf die globale Machtverteilung.
Auch ein Jahrhundert später bleibt Eurasien das strategische Zentrum der Weltpolitik. Entsprechend bezeichnete der amerikanische Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski Eurasien als das entscheidende „Schachbrett“ der internationalen Politik. Für die Vereinigten Staaten bestand die zentrale strategische Herausforderung darin, zu verhindern, dass sich auf diesem Kontinent ein Machtblock bildet, der ihre globale Vormachtstellung infrage stellen könnte.
In diesem Zusammenhang gewinnt der Iran seine eigentliche Bedeutung. Das Land liegt an einer der wichtigsten Schnittstellen zwischen Nahost, Zentralasien, Russland und dem Indischen Ozean. Seine Rolle geht damit weit über regionale Konflikte hinaus: Der Iran ist ein geopolitischer Schlüsselstaat in einem Raum, in dem sich die Machtbalance des 21. Jahrhunderts entscheidet.
Genau darin liegt der Kern der heutigen Spannungen. Es geht nicht nur um einzelne politische Streitpunkte oder sicherheitspolitische Narrative, sondern um eine größere strategische Frage: Wer prägt künftig die wirtschaftlichen und politischen Verbindungsachsen Eurasiens – und damit die Machtordnung der kommenden Jahrzehnte.





Selbstverständlich geht es den USA (und Israel ganz besonders) ausschliesslich und nur um Menschenrechte. Im Übrigen schon seit Anbeginn der USA, als das Wort noch gar nicht existierte.
Lang kommt man sich vor wie im Altersheim, wenn diese Frage in fast jedem Artikel gestellt und dann entrüstet oder verschämt zurückgewiesen wird.
Amerikaner nennen Trump den „Pavian aus War a Lago“
Er kämpft ums Überleben und bombt jetzt was das Zeug hält. Vermutlich will er nur noch verbrannte Erde hinterlassen bevor er abgetreten und in den Knast gesteckt wird.
Yeni Safak:
Netanyahu soll angeblich nicht mehr am Leben sein. Möglich das es sich um Fake News handelt, man muss abwarten ob sich die Meldung bestätigt
Benjamin Netanjahu vermisst?
https://m.youtube.com/watch?v=CjBDYNRzB8s&pp=ygUPQ3Jvc3Mgd29yZCBuZXdz
Jetzt mach uns doch keine falschen Hoffnungen.
Er ist so tot wie Putin.
@ Salzstreuer : Welcher ? Putin 346 ?
Oder 363 ? Der letzte, die Nr. 332, der hier in den M Medien herumgereicht wurde, ist beim ukrainischen Angriff
auf xxxx x, ich hab den Namen verges sen, ums Leben gekommen.
Netanyahu soll angeblich nicht mehr am Leben sein????
Aber wenn er tot ist, wer hat dann als Nachfolger das Kommando über die USA übernommen ???
Die Nase an der Spitze ist wohl wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend. Ein Smotrich oder Ben-Gvir oder sonst eine Zionistenfigur als Nachfolger wäre wohl auch nicht humaner.
Der Schwiegersohn…?
@ Enrico: das geistliche Oberhaupt der Ultra- Orthodoxen
Ein machtgetriebenes Regime wird einlenken, wenn sein Überleben gefährdet ist.
Ein ideologiegetriebenes Regime wird einlenken, wenn das Überleben seines Volkes gefährdet ist.
Ein religionsgetriebenes Regime wird nicht einlenken.
Die Unfähigkeit, dies frühzeitig zu erkennen, ist der Fundamentalfehler des usraelischen Überfalls auf den Iran.
Der Oberste Führer des Iran ist – zwar metaphorisch gesprochen, doch angesichts von Scharia und Fatwas durchaus so praktiziert – nicht Khamenei oder eine andere Person, sondern – unabhängig von dessen Existenz – Allah. Das ist die Grunddefinition einer Theokratie.
Richtig. Aber wie alle Staatsformen hält auch diese nur so lange, wie sie die Bevölkerung trägt. Irgendwann ist Schluss. Gerade die Iraner haben mit diesem Prinzip in ihrer Geschichte schon Erfahrung.
Enthauptungschlag, Herbeibomben eines Failed State, Bandenkriege, Herausbildung von Oligarchen, Auslese mit weiteren bewaffneten Scharmützeln und zum Schluss eine veritable Clique, kaltblütig und korrupt, also ideale Partner für die Ausplünderung des Landes.
Ob als Kopf mit viel Glück eine Figur vom Schlage Putin, ansonsten auch Schlächter wie Idi Amin, macht für diese Interessen keinen Unterschied. Dazu 100 neue Milliardäre, Superyachten, Privatjets und viele neue Epsteins.
Leider fehlt in dem Artikel das entscheidende Element in der Erklärung der Hearland-Theorie, ohne dass man die ganze Theorie – die bis heute aktuell ist meiner Meinung nach – praktisch nicht verstehen kann.
Schließlich und endlich erweiterte der Brite 1943 seine Theorie in einem einen dritten Aufsatz. Er warnte davor, dass die militärische Lufthoheit die Grundsätze der Heartland-Theorie nicht aushebeln könne. Das ist ein ganz wichtiges Detail bis heute. (1)
Die Geschichte wie die Heartland-Theorie in den USA weiterentwickelt und instrumentalisiert wurde, und wie sie schließlich als Grundlage der wenige Jahre später von George F. Kennan entwickelten Containment-Politik der USA diente, ist äußerst interessant und hier detailliert beschrieben. (2)
Brzezinskis Analyse war letzen Endes nur der Schlusspunkt dieser geisteskranken Angelsächsichen-Neocons, aber keinesfalls die Ursprungsidee!
Der als Professor für Internationale Beziehungen in Yale lehrende Spykman griff 1940 Mackinders These von der entscheidenden Bedeutung des eurasischen Heartland auf, setzte aber neue Prämissen, um eine US-amerikanische Sicherheitsstrategie zu entwerfen.
Spykman wollte unbedingt verhindert sehen, dass sich die Beherrscher des Heartland auf angrenzende Territorien ausbreiteten. Was bei Mackinder als der innere Halbmond bezeichnet wurde, deutete Spykman zu den Rimlands um die das Heartland umgeben. (3)
Professor John Spykman ging davon aus, dass das Herzland selbst nicht so entscheidend ist. Dagegen sei der innere Halbmond, den Spykman “Rimland” taufte, von primärer strategischer Bedeutung.
Aufteilung der Welt gemäß der Rimland-Theorie: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Heartland+map&title=Special:MediaSearch&go=Go&type=image
Die Theorien von Mackinder unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt, welchen Teil man kontrollieren muss um die Welt zu beherrschen.
Mackinder vertritt die Ansicht, es sei das Herzland selbst, das kontrolliert werden muss. Dafür ist die Kontrolle von Osteuropa unvermeidlich. Spykman dagegen sagt, dass die Kontrolle des Rimland genügt, um das Herzland einzudämmen und zu beherrschen (und man das Herzland selbst in Ruhe lassen kann).
In der gängigen Interpretation seiner Theorie zählt Iran explizit zum westasiatischen Rimland‑Abschnitt: Spykman bzw. die Sekundärliteratur nennen dort „Arabian peninsula, Iran, Iraq, Afghanistan“ bzw. „Asia minor, Arabia, Iran, Afghanistan, South East Asia, China, Korea …“.
Die Einordnung für den Mittleren Osten wäre also z.B.:
– Türkei, Syrien, Libanon, Israel/Palästina, Jordanien
– Irak, Iran, Afghanistan
– Saudi‑Arabien und übrige Golfstaaten
Der Iran nimmt bei Spykman eine zentrale Rimland‑Position zwischen Arabischer Halbinsel, Persischem Golf und Indien ein!
Kleiner Exkurs: Nach Ende des Zweiten Weltkrieges drängte Churchill die USA dazu, die Sowjetunion anzugreifen, unter Verwendung von Atombomben und unter Einsatz aller westlicher Armeen, Deutschlands Truppen eingeschlossen. Die USA haben abgelehnt. Das Verhalten beider Staaten und ihrer Anführer spiegelt die jeweilige geopolitische Lehre wieder. (…) Alle moralischen Grenzen haben die USA später überschritten, als es um ihr Ziel Nr. 1 ging, das Rimland. (4)
Wenig überraschend daher, dass sich die Militärbasen und die Militärallianzen, die die USA unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen haben, auf das Rimland fokussieren.
Die globalen Militärbasen der USA: https://www.basenation.us/maps.htm
Ein weiteres Beispiel sind die Militärallianzen, die die USA unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen haben.
1949 die NATO: Eindämmung des Herzlandes vom Westen her.
1951 die Japan Security Treaty: Eindämmung des Herzlandes vom Osten her.
1954 die Southeast Asia Treaty Organisation: Eindämmung des Herzlandes vom Südosten her.
1955 die Middle East Treaty Organization: Eindämmung des Herzlandes vom Südwesten her. (5)
Jetzt kann man auch die NATO-Osterweiterung im richtigen Lichte sehen, die entgegen aller Versprechen und Zusicherungen gegenüber Russland rücksichtslos vorangetrieben wurde und immer noch nicht abgeschlossen ist in den kranken Fantasien der Epstein-Elite. Die Ukraine – und indirekt eben der Iran, den er ist ein (vielleicht sogar dass) entscheidendes Element der Beherschung des Rimlandes! – ist das Herzstück dieser Strategie.
Man muss ideologisch völlig verblendet sein um nicht zu sehen, dass Russland Sicherheitsbedenken völlig real sind. Das Einfallstor vor Russlands Westgrenze ist von der NATO umfassend besetzt, die letzte Bastion bildet die Ukraine. Eine lückenlose Front – in direkter Linie zwischen Ostsee und Schwarzem Meer – wurde aufgebaut um die russischen Bodenschätze zu plündern, das Land in kleine Teile aufzuspalten und es so zu kontrollieren wie das in den Jelzin Jahren geschehen ist. Es war ein Eldorado für die westlichen Finanzeliten und ihrer Vasallen in der Politik und dem Militär.
Das diese Aussage keine Verschwörungstheorie ist und einen realen Hintergrund hat, beweist eine Kampagne, die von der Commission on Security and Cooperation in Europe (CSCE) in Washington DC unterstüzt wird: die Dekolonisierung Russlands als moralischen und strategischen Imperativ. (6)
Die angelsächsischen Seemächte – ihre Eliten sind kannibalistische Pädophile, dass sollte man nie vergessen – versuchen bis zum heutigen Tag unter allen Umständen eine deutsch-russische Kooperation zu verhindern. Divide and Conquer – teile und herrsche, die Strategie aller Imperien der Weltgeschichte.
In diesem Zusammenhang ist auch die Sprengung der Nordstream Pipeline durch die Angelsachsen und ihres norwegischen Vasallen zu verstehen, wie Seymour Hersh schlüssig dargelegt hat. (7)
Wenn die deutschen Kriegshetzer und ihre Medien mal wieder – triefend vor Geifer – über Russland und Putin herziehen – jetzt weiß man wem man es zu verdanken hat und vor allen Dingen wer davon profitiert.
Quellen:
(1) ) Halford J. Mackinder, The Round World and the Winning of the Peace, in: Foreign Affairs 21/4 (1943), S. 595-605.
(2) https://www.europa.clio-online.de/searching/id/q63-78139?language=de
(3) ebenda
(4) http://analitik.de/2015/10/05/die-kontinuitaet-der-geopolitik/
(5) ebenda
(6) https://www.csce.gov/international-impact/press-and-media/press-releases/decolonization-russia-be-discussed-upcoming
(7) https://seymourhersh.substack.com/p/how-america-took-out-the-nord-stream
Wenn man über so ein Thema schreibt, dann sollte man sich auch informieren. Ansonsten listet der Artikel schon tausendfach gekautes einfach wieder, für mich war der Erkenntniswert daraus jedenfall null.
Wenn man den Erfolg der Propaganda sieht: ständiges Wiederholen von Aussagen bis sie als selbstverständliche Binsenweisheiten angesehen werden, dann muss auch Antipropaganda da anknüpfen: ständige Wiederholungen der Wahrheit und des Offensichtlichen, auch wenn es den einen oder anderen nervt.
Brian Berletic heute so: https://www.youtube.com/watch?v=rFEQCEOZbnI
Wer bestimmt was in der heutigen Zeit?
Die Europäer als ein unsinniges zerstörte Einheit, die USA mit ihrem ‚2parteien‘ Präsidenten oder angeblich der globale Süden?
Es bestimmt nicht ein einziger Staat über irgendwas, was auf dieser Welt geschieht, das ist das Kapital, was wo und wie es geschehen soll.
Wenn das Kapital entscheidet, dann muss es mehrere Fraktionen existieren, die sich mit den nötigen Kompromissen zu Entscheidungen treffen. Da die Krone auf dem Kapital sitzt.
Diese Krone hat es fertig gebracht, das alle gegen alle zu agieren bereit sind, ob Moral, Ethik, Religion oder sonstigen ideologischen „un’sinn“.
Etliche Ethnien auf dieser Welt, wurden kapitalisiert, indem man ihre Interessen lies, sie dafür bezahlt, das ihr Refugium zu einer touristischen Objekt vermarktet wird. Sie generieren Geld bekommen einen Krümmel und alle sind so happy, das sie endlich ihre Blogs füllen können mit dem täglichen Abfall der generiert wird.
un
Leider fehlt in dem Artikel das entscheidende Element in der Erklärung der Hearland-Theorie, ohne dass man die ganze Theorie – die bis heute aktuell ist meiner Meinung nach – praktisch nicht verstehen kann.
Schließlich und endlich erweiterte der Brite 1943 seine Theorie in einem einen dritten Aufsatz. Er warnte davor, dass die militärische Lufthoheit die Grundsätze der Heartland-Theorie nicht aushebeln könne. Das ist ein ganz wichtiges Detail bis heute. (1)
Die Geschichte wie die Heartland-Theorie in den USA weiterentwickelt und instrumentalisiert wurde, und wie sie schließlich als Grundlage der wenige Jahre später von George F. Kennan entwickelten Containment-Politik der USA diente, ist äußerst interessant und hier detailliert beschrieben. (2)
Brzezinskis Analyse war letzen Endes nur der Schlusspunkt dieser geisteskranken Angelsächsichen-Neocons, aber keinesfalls die Ursprungsidee!
Der als Professor für Internationale Beziehungen in Yale lehrende Spykman griff 1940 Mackinders These von der entscheidenden Bedeutung des eurasischen Heartland auf, setzte aber neue Prämissen, um eine US-amerikanische Sicherheitsstrategie zu entwerfen. Spykman wollte unbedingt verhindert sehen, dass sich die Beherrscher des Heartland auf angrenzende Territorien ausbreiteten. Was bei Mackinder als der innere Halbmond bezeichnet wurde, deutete Spykman zu den Rimlands um die das Heartland umgeben. (3)
Professor John Spykman ging davon aus, dass das Herzland selbst nicht so entscheidend ist. Dagegen sei der innere Halbmond, den Spykman “Rimland” taufte, von primärer strategischer Bedeutung.
Aufteilung der Welt gemäß der Rimland-Theorie: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Heartland+map&title=Special:MediaSearch&go=Go&type=image
Die Theorien von Mackinder unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt, welchen Teil man kontrollieren muss um die Welt zu beherrschen. Mackinder vertritt die Ansicht, es sei das Herzland selbst, das kontrolliert werden muss. Dafür ist die Kontrolle von Osteuropa unvermeidlich. Spykman dagegen sagt, dass die Kontrolle des Rimland genügt, um das Herzland einzudämmen und zu beherrschen (und man das Herzland selbst in Ruhe lassen kann).
Spykmans Kerngedanke: Nicht das „Herzland“ Zentral‑Eurasiens, sondern diese breite, von Seezugängen geprägte Randzone – West‑ und Südeuropa, Naher/Mittlerer Osten und das Monsun‑Asien – ist die entscheidende Schlüsselfläche für globale Machtprojektion.
In der gängigen Interpretation seiner Theorie zählt Iran explizit zum westasiatischen Rimland‑Abschnitt: Spykman bzw. die Sekundärliteratur nennen dort „Arabian peninsula, Iran, Iraq, Afghanistan“ bzw. „Asia minor, Arabia, Iran, Afghanistan, South East Asia, China, Korea …“.
Die Einordnung für den Mittleren Osten wäre also z.B.:
– Türkei, Syrien, Libanon, Israel/Palästina, Jordanien
– Irak, Iran, Afghanistan
– Saudi‑Arabien und übrige Golfstaaten.
Der Iran nimmt bei Spykman eine zentrale Rimland‑Position zwischen Arabischer Halbinsel, Persischem Golf und Indien ein!
Kleiner Exkurs: Nach Ende des Zweiten Weltkrieges drängte Churchill die USA dazu, die Sowjetunion anzugreifen, unter Verwendung von Atombomben und unter Einsatz aller westlicher Armeen, Deutschlands Truppen eingeschlossen. Die USA haben abgelehnt. Das Verhalten beider Staaten und ihrer Anführer spiegelt die jeweilige geopolitische Lehre wieder. (…) Alle moralischen Grenzen haben die USA später überschritten, als es um ihr Ziel Nr. 1 ging, das Rimland. (4)
Wenig überraschend daher, dass sich die Militärbasen und die Militärallianzen, die die USA unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen haben, auf das Rimland fokussieren.
Die globalen Militärbasen der USA: https://www.basenation.us/maps.htm
Ein weiteres Beispiel sind die Militärallianzen, die die USA unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen haben:
1949 die NATO: Eindämmung des Herzlandes vom Westen her.
1951 die Japan Security Treaty: Eindämmung des Herzlandes vom Osten her.
1954 die Southeast Asia Treaty Organisation: Eindämmung des Herzlandes vom Südosten her.
1955 die Middle East Treaty Organization: Eindämmung des Herzlandes vom Südwesten her. (5)
Jetzt kann man auch die NATO-Osterweiterung im richtigen Lichte sehen, die entgegen aller Versprechen und Zusicherungen gegenüber Russland rücksichtslos vorangetrieben wurde und immer noch nicht abgeschlossen ist in den kranken Fantasien der Epstein-Elite. Die Ukraine – und indirekt eben der Iran, den er ist ein (vielleicht sogar dass) entscheidendes Element der Beherrschung des Rimlandes! – ist das Herzstück dieser Strategie.
Man muss ideologisch völlig verblendet sein um nicht zu sehen, dass Russland Sicherheitsbedenken völlig real sind. Das Einfallstor vor Russlands Westgrenze ist von der NATO umfassend besetzt, die letzte Bastion bildet die Ukraine. Eine lückenlose Front – in direkter Linie zwischen Ostsee und Schwarzem Meer – wurde aufgebaut um die russischen Bodenschätze zu plündern, das Land in kleine Teile aufzuspalten und es so zu kontrollieren wie das in den Jelzin Jahren geschehen ist.
Es war ein Eldorado für die westlichen Finanzeliten und ihrer Vasallen in der Politik und dem Militär. Das diese Aussage keine Verschwörungstheorie ist und einen realen Hintergrund hat, beweist eine Kampagne, die von der Commission on Security and Cooperation in Europe (CSCE) in Washington DC unterstüzt wird: die Dekolonisierung Russlands als moralischen und strategischen Imperativ. (6)
Die angelsächsischen Seemächte – ihre Eliten sind kannibalistische Pädophile, dass sollte man nie vergessen – versuchen bis zum heutigen Tag unter allen Umständen eine deutsch-russische Kooperation zu verhindern. Divide and Conquer – teile und herrsche, die Strategie aller Imperien der Weltgeschichte.
In diesem Zusammenhang ist auch die Sprengung der Nordstream Pipeline durch die Angelsachsen und ihres norwegischen Vasallen zu verstehen, wie Seymour Hersh schlüssig dargelegt hat. (7)
Wenn die deutschen Kriegshetzer und ihre Medien mal wieder – triefend vor Geifer – über Russland und Putin herziehen – jetzt weiß man wem man es zu verdanken hat und vor allen Dingen wer davon profitiert.
Quellen:
(1) ) Halford J. Mackinder, The Round World and the Winning of the Peace, in: Foreign Affairs 21/4 (1943), S. 595-605.
(2) europa.clio-online.de/searching/id/q63-78139?language=de
(3) ebenda
4) analitik.de/2015/10/05/die-kontinuitaet-der-geopolitik/
(5) ebenda
(6) csce.gov/international-impact/press-and-media/press-releases/decolonization-russia-be-discussed-upcoming
(7) seymourhersh.substack.com/p/how-america-took-out-the-nord-stream
Wenn man über so ein Thema schreibt, dann sollte man sich auch informieren. Ansonsten listet der Artikel schon tausendfach gekautes einfach wieder, für mich war der Erkenntniswert daraus jedenfalls null.
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Dieser Kommentar ist wieder ein Beleg dafür, daß es oft lohnenswerter ist die Kommentare statt des Artikels zu lesen.
als Ergänzung zur Harzland Theorie kann ich die Beobachtung anmelden,
daß mit einer Ratte im Kühlschrank dort keine Essensreste mehr rumliegen
und gammelig werden.
Danke für die ausführliche Darstellung! Nur wenige haben einen so klaren (auch historischen) Überblick und teilen ihn auch mal mit interessierten Lesern.
Letzten Endes sind Transportwege und ‚Energieflüsse‘ von existenzieller Bedeutung, falls man eine Art „Hegemonie“ anstrebt. Mit Trump sollte das hoffentlich nun endlich offensichtlich sein. Die US-Politik scheint nun darauf geeicht, China von ’strategisch wichtigen Gütern‘ abzuschneiden – Öl, Gas, Helium, Chiptechnologie etc.
Dieser Versuch wird imho aber grandios scheitern, denn in China wird mehr nachgedacht und auch alles in einen historischen Kontext gesetzt. Das „Jahrhundert der Erniedrigung“ ist zwar längst vorbei, aber nicht vergessen. Das „Reich der Mitte“ hat wohl seine Lektionen gelernt und wird bestimmt nicht so aggressiv/tölpelhaft wie die USA vorgehen.
In diesem Zusammenhang wäre es auch interessant zu erfahren, wie es künftig mit dem chinesischen Nuklearwaffen-Arsenal ausschaut.
Laut „WirtschaftsWoche“ (sorry, Paywall), stellt China derzeit zwei Nuklearsprengköpfe täglich (!) her:
https://www.wiwo.de/politik/ausland/atomare-bewaffnung-china-baut-atombomben.-und-zwar-zwei-pro-tag/100197203.html
Die Trägersysteme werden auch immer leistungsfähiger:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-rakete-test-100.html
Es entstehen auch neue Silofelder bzw. werden alte ‚aufgerüstet:
https://www.handelsblatt.com/politik/international/pentagon-china-bestueckt-mehr-silos-mit-interkontinentalraketen/100186151.html
Ganz großes Kino!
Statt daß sich die „großen Drei“ gemeinsam um ein „New START“ zu bemühen, wird wieder munter aufgerüstet 🙁
Ja erstmal danke für die positiven Resonanzen
Ich habe grosse Sorge, dass es zu einem Einsatz von taktischen Atomwaffen kommen könnte. Auch der Iran könnte ganz schnell 10 Atombomben mir einer Hiroshimaschlagkraft herstellen. Darüber wird nur nicht so gern geredet.
Trump ist völlig geistesgestört und unberechenbar, genau so wie sein Kriegsminister und die „Menschen“ die ihn im weissen Haus gesalbt haben. Die sind alle komplett verrückt und die USA und ihr zionistischer Bluthund verlieren diesen Krieg, dass ist das Problem. Menschen die im 5. Jahrhundert leben, an die Wiederkehr des Messias und die Erlösung durch die Apokalypse glauben. Arthur vom Forum hier ist auch so ein Typ. Die sehen uns gar nicht als echte Menschen an. Israel schlachtet schon die Christlichen Viertel in Beirut ab z.B.
„Werden die Wiederkehr des Messias erleben“ – Netanjahu verkündet neue Ära Israels als „Weltmacht“
„Wir werden das Königreich erreichen. Wir werden die Wiederkehr des Messias erleben. Wir werden es bis zur Wiederkehr des Messias schaffen – aber das wird nicht nächsten Donnerstag geschehen.“
https://rumble.com/v771xd2-werden-die-wiederkehr-des-messias-erleben-netanjahu-verkndet-neue-ra-israel.html
Zum Thema Atomwaffen gibt es ein krasses aktuelles Interview mit Steven Starr, der seit 30 Jahren an dem Thema forscht. Was er da sagt, es läuft einem eiskalt den Rücken runter. Er erzählt, wie er vor ein paar Tagen auf ZeroHedge einen Artikel gelesen hat über einen Typen der Weltuntergangsbunker verkauft. Er wurde mit den Worten zitiert: “ Oh ja, ein paar Kabitnettsmitglieder kaufen sie bei mir. Sie schreiben mir Nachrichten und fragen wann sie fertig sein werden… Er ist aber deswegen nicht beunruhigt! Aber was er über die ökologischen Folgen erzählt ist apokalyptisch. Wir sprechen halt von der globalen Auslöschung.
Ab 1:00:00, aber das ganze Interview ist megakrass .Falls es interessiert: https://www.youtube.com/watch?v=tVvJqreOJPI
zu: „Ich habe grosse Sorge, dass es zu einem Einsatz von taktischen Atomwaffen kommen könnte. Auch der Iran könnte ganz schnell 10 Atombomben mir einer Hiroshimaschlagkraft herstellen. Darüber wird nur nicht so gern geredet.“
Hierzu gibt es ein Gespräch mit Larry Johnson, Lawrence Wilkerson und Nima von Dialogue Works. Johnson vertritt die Ansicht, daß nur dann ein dauerhafter Frieden möglich ist, wenn der Iran nuklear bewaffnet ist.
https://youtu.be/LxecocoahPM (ab 36.00)
oder hier zu lesen:
Should Iran Build a Nuke… Game Theory Says Yes
https://sonar21.com/should-iran-build-a-nuke-game-theory-says-yes/
Ja danke, ich kenne den Channel und das Video und finde alle die sich für die Wahrheit interessieren, sollten sich darüber informieren!
Gut finde ich auch Glenn Diesen und Danny Haiphong Deutsch
Auf die Vaults der herrschenden Klasse hatte ein bestimmter Kommentator schon lange hingewiesen auch hier im Forum.
So wie auch über die religiöse Komponenten und Hintergründe der amerikanischen Evangelisten und Zionisten
Leider schwer zu finden.
@Arthur Dent
das ist ein mega krasses Interview zu dieser geistesgestörten Ideologie der amerikanischen Evangelisten und der jüdischen Zionisten
Ich meine, Hegseth – Kriegsminister der USA – trägt auf der Brust ein großes „Jerusalemkreuz“ (ein großes Kreuz mit vier kleineren Kreuzen in den Quadranten). Dieses Symbol stammt historisch aus der Zeit der Kreuzzüge und wurde vom Kreuzfahrer‑Königtum Jerusalem geführt. Im Kontext der Kreuzzüge, wird es u.a. auch von christlich‑nationalistischen und rechtsextremen Gruppen benutzt oder vereinnahmt.
Die sind alle komplett verrückt und wahnsinnig. Aber für diese religiöse Extremisten läuft alles nach Plan…
https://www.youtube.com/watch?v=gjcA3TPTcfc (ab Min. 41:00-47:00)
Ja, der Danny Haiphong ist gut, sagt mir aber auch nichts wirklich Neues.
Wie schon erwähnt, ist die Apokalypse für die Zionisten und Evangelikaner eine Notwendigkeit zur Wiederauferstehung ihres Heilands.
Es geht ja auch gegen die Menschheit, das sollten wir endlich mal beherzigen.
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Danke!
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Danke
Russische Lancet-Drohnen fliegen übrigens 100 km weit, während die Insel Charg 25 km vom Festland entfernt ist. Sollte Russland solche Drohnen an Iran geliefert haben und die USA tatsächlich einen Landeversuch unternehmen, geht die Post ab!
„Für eine Seemacht wie die Vereinigten Staaten, deren globale Dominanz historisch stark auf Kontrolle von Handelsrouten, Finanzsystemen und militärischen Bündnissen basiert, stellt diese Entwicklung ein strategisches Risiko dar. Ein stabiler, miteinander verbundener eurasischer Raum könnte langfristig wirtschaftliche und politische Strukturen hervorbringen, die sich der direkten Einflussnahme Washingtons entziehen.“
Der Fehler liegt im mindset der USA und auch von Mackinder…
„in Blick auf die geopolitische Entwicklung der letzten hundert Jahre zeigt, wie aktuell die Überlegungen des britischen Geografen Halford Mackinder bis heute geblieben sind. Seine berühmte Heartland-These brachte eine einfache, aber folgenreiche Erkenntnis auf den Punkt: Die Kontrolle über die zentralen Landräume Eurasiens hat entscheidenden Einfluss auf die globale Machtverteilung.“
Das, worum es den USA geht ist totale Kontrolle, Unterwerfung, Versklavung. Niemand soll mehr frei sein und einen eigenen Willen haben. Daher auch ihr genozidales Verhalten. Sie sind psychisch vollkommen durch. Ihr Bezug zur Realität, zum Mensch sein ist vollkommen daneben. Sie sind in einer Perversion krank, dass man es kaum mehr in Worte fassen kann. Jeder, der diesem System dient, ebenso.
Was ich so spannend finde… zunächst mal: man kann das Ganze auch durch eine andere Brille betrachten. Und das macht China denke ich auch. Die haben nicht so ein Interesse daran anderen die Luft zum Atmen zu nehmen, sie zu strangulieren (Stichwort genozidales Verhalten der USA).
Ich glaube was viel gefährlicher für die USA ist (aus ihrer Perspektive), ist, dass jemand im Begriff ist ihre Macht zu brechen, indem er / sie / es nämlich NICHT in diesen Kategorien denkt. Natürlich weiß China und wissen alle Beteiligten, was auf dem Spiel steht. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie in den gleichen Kategorien denken müssen, das gleiche Verhalten an den Tag legen, zumindest nicht bis ins Letzte durchdacht. Ich denke die Chinesen werden niemals das Mittel der Gewalt und des Zwangs anwenden, um andere Länder dazu zu bringen, sich ihnen unterzuordnen. Dass man hier und da seine Verhandlungsposition nutzt, mag sein. Aber sie werden sich niemals so gewalttätig zeigen, wie das die USA (und der Westen insgesamt) gemacht haben. Sie werden auch niemals versuchen mit kriegerischen Mitteln ihre Ziele zu erreichen. Und es geht ihnen denke ich auch nicht derart um Kontrolle, wie das beim Westen und den USA der Fall ist. China wird immer versuchen motivatorisch andere zu überzeugen, also auch etwas anzubieten. Während Macron kürzlich erst erklärt hat, dass er Atomwaffen benötige, damit die anderen Völker der Erde Angst vor ihm haben. Das ist die Einstellung des Westens. Aus chinesischer Sicht ist das aber sogar kontraproduktiv, weil das ihren Wirtschaftsinteressen schadet.
Man kann es vielleicht so zusammenfassen: während der Westen seine potenziellen Kunden massenhaft erdrosselt und ermordet, treibt der Chinese Handel mit ihnen, im Sinne von „geben und nehmen“. Der Westen glaubt seinen Reichtum daraus zu erlangen, indem er allen anderen alles wegnimmt. Der Chinese erlangt seinen Wohlstand daraus, dass er Handel treibt, selber auch etwas zu bieten hat. Das ist ja die sog. neue Seidenstraße. Die Chinesen haben spätestens mit Einsetzen der Finanzkrise ab Ende 2007 erkannt, dass sie sich auf die USA als Absatzmarkt nicht verlassen können. Sie wussten aber auch, dass viele andere Länder noch nicht so weit entwickelt sind, dass sie diese Lücke ersetzen könnten. Also haben sie mit der neuen Seidenstraße ein gigantisches ECHTES Entwicklungsprogramm im Wert von Billionen von Dollar oder Euro gestartet. Sie kaufen Rohstoffe und verkaufen dann ihre Waren, bestenfalls zu beiderseitigem Vorteil. Sie generieren echtes Wirtschaftswachstum, während der Westen vorrangig zerstört.
Dein Geschreibsel ist nicht nur langweilig, sondern auch noch peinlich und voller Denkfehler . Typisch linke Schwurbelei eben. Ähnlichen Unfug habe noch heute morgen in unserer SPD – Tageszeitung, verfasst von einem links -grünen Studienrat des örtlichen Gymnasiums gelesen. Lass es einfach und beschäftige dich mit sinnvollen Dingen, hilf deinem Nachbarn beim Wäsche aufhängen oder Einkaufen. Gib deinem Leben eine Sinnvolle Wendung,ändere es, es wird dir gut tun. Gehe in dich, dann verschwindet auch Hass und Unzufriedenheit.
„Peinlich, voller Denkfehler, linke Schwurbelei“… War das alles, was Du an Inhalt zu bieten hast? Ich finde immer diese Art von Kommentaren der Art „Du bist doof“ geil, weil es komplett ohne Inhalt, ohne Kontext, ohne irgendwas mit Substanz ist. Ich würde mir Deine Zuschreibungen nochmal anschauen und dabei in den Spiegel schauen… Ich glaube dann passt es.
guk mal, da gibt es Schauspieler, die gucken nur dumm in die Kamera
und verdienen damit ein Schweinegeld.
Und dann gibt es Foristen, die schweinedoofe Kommentare ablassen, und
kriegen dafür immerhin etwas Salär. – und DU ? –
du strengst deine grauen Zellen an und siehst vermutlich keinen müden Pfennig dafür.
Wer ist jetzt hier der Doofe.
Eure Unehrlichkeit und Lügen werden scheitern.
Leute die sich im Internet als Dr. ausgeben sind eh nicht erst zu nehmen.
Dein König Napoleon
@ Richard : Wie krank die Europäer und ihr ausgewanderter Abschaum / die us-Söhne sind, kann jeder seit der Erobe-rung des amerikanischen Kontinents und der Ausrottung der „Indianer“ sehen. Kommentar unnötig.
„Das ist ja die sog. neue Seidenstraße. “
Deshalb wird „der Westen“ alles in seiner Macht stehende tun, um – wenn schon nicht zu verhindern – deren Etablierung wo und wie immer es geht, zu stören.
Armenien – check
Aserbeidjan – check
Zangezurkorridor (Grenze Armenien – Iran) – check
Und mit Zentralasien macht man mehr und mehr Fortschritte. Usbekistan und Kasachstan konnten es kaum erwarten, ihren Beitrag für das „Board of Peace“ zu entrichten.
https://timesca.com/the-emerging-us-central-asia-partnership-c5-1/
Ja gewiss, das ist der Hintergrund auch der aktuellen Ereignisse, wobei zu sagen ist, dass die u.s.-amerikanische Politik, die Erfüllung dieses Alptraums stetig befördert. Die Unfähigkeit, sich aus der Umklammerung durch europäische Verfeindung mit Russland zu lösen, treibt die beiden Boliden der Weltinsel zusammen und schafft so eine Machtkonzentration, der niemand widerstehen kann. Auch das Niederhalten des Irans hat beigetragen zu dessen Einreihung ins BRICS-Universum. Eine Politik der wirtschaftlichen Umgarnung wäre ungleich erfolgreicher und billiger gewesen. Die Strebungen der herrschenden Klasse im Iran sind mit dem u.s.-amerikanischen Neoliberalismus durchaus vereinbar. Zu dieser törichten u.s.-Politik haben auch einige Kontingenzen beigetragen, so die Machtergreifung zweier Männer in Israel und den usa, die den Iran intrinsisch hassen, jenseits aller rationalen Kategorien. Die zionistischen Spätimperialisten träumen zwar von einer israelischen Vorherrschaft im Nahen Osten, was die Feindschaft zum Iran halbwegs erklärt, doch hätte man ihre Ziele anders, per Entante, erreichen können, während man auf die harte militärische Tour sich den gesamten Raum zum Feind macht.
Nun wird es gefährlich. Tronald verliert bekanntlich nicht, also besteht die Gefahr, dass er zu immer extremeren Mitteln greift, um halbwegs glaubhaft als strahlender Sieger dastehen zu können. Zwar bedient auch er grundsätzlich die Kontinuitätslinie u.s.-amerikanischer Aussenpolitik, ihm geht es aber primär um sein eigenes Standing und wenn gar nichts mehr zu gehen scheint, werden sich seine nihilistischen Züge durchsetzen. Dann ist die Frage bloss noch, ob man ihn in den usa selbst gewähren lässt.
Hier geht es primär um die Interessen Israels bzw. der Juden, die Trump in diesen Krieg gezwungen haben.
Jeder weiß inzwischen auch wie. Nach der Eroberung von Gaza arbeiten sie nun die weiteren Punkte auf ihrer Liste ab.
Umsonst, über die Jahre werden die Feinde nur immer mehr und größer.
Vielleicht sind sie ja diesmal schon geliefert…
Plan A: Den Iran übernehmen, das Öl verwalten und Geld verdienen
Plan B: Falls Plan nicht klappt, einen „failed state“ erschaffen, dessen Einwohner im Elend leben und dessen Strukturen zerfallen. Wie in Syrien.
Und wenn Trump demnächst eine lahme Ente sein wird und möglicherweise vor Gericht kommt, wie wird es mit den siegreichen „Demokraten“ weiter gehen? Wird das demokratische Establishment eine andere Politik machen? Wird Victoria Nuland zurück kommen?
Der Autor hat sicher recht,interessant zwar, aber nichts Neues bietend.
Im Grunde bewegt sich der Autor stets in denselben Denkkategorien wie Breszinski.
Die Basis des Denkens beider ist die Macht- und Geopolitik.
Dieser Cluster wird gedanklich nicht verlassen.
Letztendlich muss es darum gehen, diese Denke zu überwinden und damit auch das kapitalistische System, denn das denken in geopolitischen Kategorien ist eben auch ein Ausfluss des Kapitalismus.
Der Kapitalismus verhindert nachhaltiges Wirtschaften, die Fixierung auf Wachstum und Ressourcengewinnung,
deren Endlichkeit auf unserem Planeten absolut sicher ist, ist für mich das Hauptproblem. Wo auch bei Kapitalisten
die Einsicht gegeben ist, das die Ressourcen endlich sind, wird dann aber keine, auch gedankliche Umsteurung, auch nur im entferntesten in Betracht gezogen, sondern nur die Verbesserung des weiter so! Daher die ganze Weltraumspinnerei, Kolonien auf Mond und Mars, Landung auf Asteroiden, dieser ganze Blödsinn dient ausschließlich der Ressourcengewinnung um das kapitalistische System aufrecht zu erhalten. Da wird das geopolitische Denken nicht verlassen, sondern im Gegenteil um den Weltraum erweitert.
Ohne Abschaffung des Kapitals ist keine Lösung der menschlichen Probleme, der Perpetuierung von Kriegen, zu erwarten.
Dazu muss man in anderen Kategorien zu denken lernen, also das Macht- und Geopolitische Denken hinter sich lassen;
anders ist der Kapitalismus nicht zu überwinden, wie ich meine.
Das ist für mich die Schwäche des Artikels!
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Der Kapitalismus beruht ja auf dem Prinzip: Nimm dir mehr als du bereit bis zurückzugeben. Deswegen gibt es auch keine Lösung innerhalb des kapitalistischen Systems.
Das Gleichheitsversprechen kapitalistischer Elitendemokratien ist ideologisch, weil es politisch‑rechtliche Gleichheit predigt, während kapitalistische Eigentums‑ und Machtverhältnisse reale Gleichheit systematisch verhindern. Das ist der Widerspruch an dem alle „liberalen Demokratien“ scheitern und Kapitalismus unvereinbar mit wahrer Demokratie ist….frei nach Mausfeld
„Der erste NATO-Generalsekretär Lord Ismay beschrieb die Funktion der NATO als militärische Allianz so: „To keep the Americans in, the Russians out and the Germans down.“ Auf Deutsch: „Die Amerikaner drinzuhalten, die Russen draußen und die Deutschen unten.“
“
Mackinders Heartland-Theorie
„Grand Chessboard“ von Brzinski
Strafor-Rede Friedmans
etc.
Noch nie war etwas so offen zugegeben und zugleich so unsichtbar gemacht für die Mehrheit.
Wie geht eigentlich ein „Verschwörungen-gibt-es-nicht“- Michale Butter damit um?
Behauptet der, das wäre alles nur Wunschdenken von ein paar alten, weißen Männern?
Nur komisch, dass diese Wunschdenken dann so eine hartnäckige Realität ist, seit langer Zeit.
Natürlich gibt es dann noch den Ausflucht: das sei doch gar keine Verschwörung weil doch alles offen ausgesprochen sei.
Dass heutzutage in dem Informations-Zunami Aufdeckungen untergehen wenn sie einfach keinen Niederschlag in den Großmedien und den Artikeln und Kommentaren und Talkschaus finden, wäre dann einem Butter, Lamberty und Konsorten wahrscheinlich neu.