
US-Präsident Donald Trump bedankt sich immer artig für die Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt. Dafür liefern er oder seine Schreiber (vielleicht auch Chatbots?) täglich neue Ideen. Gerade hatte Trump, wahrscheinlich wegen der rasant steigenden Staatsverschuldung durch ich und vielleicht auch angesichts der Information des ukrainischen Präsidentenkollegen Selenskij, dass für das zweite Halbjahr dem Militär mindesten 27 Milliarden US-Dollar fehlen, den Einfall, dass doch die Europäer nicht nur den amerikanischen Rüstungsindustrien die Waffen für die Ukraine abkaufen sollen, sie sollen doch, bitte schön, die viele Milliarden teuren Waffenschenkungen der USA unter Biden zurückerstatten.
Dass die Rüstungskonzerne gut verdienen, lässt sich an den Patriot-Abfangraketen sehen. Selenskij fordert sie dringend und will von der EU-Kommission nun zwei Milliarden Euro aus dem 90-Milliarden-EU-Kredit für den Kauf von Patriot-Abfangraketen. Die Situation hat sich derzeit für die Regierung in Kiew verschlechtert, weil die Russen nun fast unbehindert Raketen abfeuern können, aber auch mit schnell und hoch fliegenden Shahed/Geran-Drohnen mit Düsenantrieb die ukrainische Luftabwehr austricksen. Wie viele Raketen könnte die Ukraine für die zwei Milliarden erhalten?
Das Militärjournal Defense Express hat sich die Kostenfrage mal angeschaut. Nach Quellen zahlt die US Army für eine Patriot-Rakete PAC-3 zwischen vier und fünf Millionen US-Dollar. Nach einer Bestellung Ende 2025, also noch vor dem Iran-Krieg, hat das Pentagon für 1970 PAC-3 MSE-Raketen 9,8 Milliarden Dollar gezahlt, das entspricht fast 5 Millionen pro Rakete.
Deutschland zahlte Ende 2024 bereits 6,6 Millionen Dollar für eine Rakete. Nach einem genehmigten Verkauf von Patriots an Saudi-Arabien im Februar 2026 mussten 12.3 Millionen Dollar pro Stück gezahlt werden, was das Missverhältnis zwischen einer abgefangenen iranischen Drohne und einer Rakete deutlich macht. Für zwei Milliarden Euro würde die Ukraine danach, sofern die allseits begehrten Raketen nicht noch teurer wurden, gerade einmal 190 bis 315 Abfangraketen erhalten. Ob die Ukraine die kriegt, ist auch die Frage, weil derzeit jährlich um die 600 Raketen produziert werden.
Aber da gibt es Donald Trump, der behauptet, dass die USA Munition aller Art im Übermaß hätten. Damit will er die Berichte, dass die USA ihre Vorräte vor allem an Patriot-Raketen und anderen Abwehrsystemen weitgehend ausgeschöpft haben, entgegentreten. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Trump mit seinem Iran-Abenteuer die militärischen Kapazitäten so weit verausgabt habe, dass die USA für einen etwaigen militärischen Konflikt etwa mit China oder Russland nicht mehr gerüstet seien. Nein, behauptet Trump, alles frei erfunden: „Entgegen dem verräterischen Abschaum, der sich weigert, korrekt über unsere Militäroperation im Iran zu berichten, verfügen wir über praktisch unbegrenzte Mengen an Munition mittlerer bis hoher Qualität – weit mehr, als wir jemals dafür oder für irgendeinen anderen Krieg (was höchst unwahrscheinlich ist!), der unwahrscheinlicher Weise stattfindet, verbrauchen könnten. Darüber hinaus produzieren wir Munition in noch nie dagewesenen Mengen. Wir legen Vorräte an und bereiten uns auf jeden möglichen Notfall vor.“ Man beachte, dass die Möglichkeit eines Krieges doppelt verneint wird, was auch suggeriert, dass nur die USA es wagen kann, Kriege zu führen.

Aber Trumps Post auf Truth Social dreht noch weiter auf. Man behalte die produzierten Waffen für sich selbst, sagt der Präsident, will aber dann doch gnädig sein und sagte, bald werde man sie wieder an die Alliierten verkaufen. Klar, wenn man keine weitergeben würde, bedeutet dies, dass es einen Mangel gibt, wo man doch gerade von Überfluss gesprochen hat. Schuld an der Misere hat natürlich eigentlich sein Vorgänger Biden: „Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Biden-Regierung der Ukraine weitaus mehr Munition kostenlos zur Verfügung gestellt hat, als wir im Iran verbraucht haben. Hunderte von Milliarden Dollar wurden der Ukraine und der NATO kostenlos zur Verfügung gestellt – Geld, das Europa bezahlt hätte, wenn man es nur gefragt hätte. Aber wir werden dieses Geld einfordern, wenn auch etwas verspätet!“
Biden wollte, nachdem er die Gespräche mit Russland über Sicherheitsfragen abgebrochen hat, die Ukraine aufrüsten und hat mit scheinbar selbstlosen Waffenlieferungen auch die Alliierten unter Druck gesetzt, sich am Krieg gegen Russland zu beteiligen. Das hat auch funktioniert, was vermutlich nicht geschehen wäre, wenn er schon zu Beginn die Europäer zur Kasse gebeten hätte. Trump hingegen geht davon aus – oder will es der Öffentlichkeit glauben machen -, dass er am längeren Hebel sitzt und die Europäer auspressen kann.
Tatsächlich haben sich diese bislang als willig gezeigt, unterwürfig mit Trump mitzuspielen. Kaum denkbar aber, dass die europäischen Regierungen Hunderte von Milliarden nachträglich an die USA überweisen und gleichzeitig viele weitere Milliarden über den 90-Milliarden-Kredit hinaus, den man nur mühsam und unter Desinformation durchsetzen konnte, dass dieser letztlich mit russischen Geldern bezahlt werde, auch wenn man jetzt schon die Zinsen in Milliardenhöhe bedienen muss. Und die 90 Milliarden, mit denen die Ukraine neben einzelstaatlichen Zahlungen am Leben und kampffähig erhalten werden sollte, reichen hinten und vorne nicht. Und jetzt will auch Trump noch Milliarden? Das lässt sich nicht durchhalten. Aber die Bundesregierung hat ebenso wenig wie die EU alternative Pläne entwickelt und verharrt im Weiter-so.
Dass die Deutschen Sorge haben, in einen Krieg mit Russland gezogen zu werden, ist ganz realistisch. Nach dem aktuellen DeutschlandTrend fühlen sich 56 Prozent von Russland bedroht. Das lässt sich auch als Erfolg der Propaganda verstehen. Allerdings wächst die Kritik an Waffenlieferungen an die Ukraine. 42 Prozent finden sie zu hoch. Nur noch 14 Prozent wollen eine Steigerung. Allerdings liegt in der Gunst der Deutschen offenbar Pistorius noch unangefochten weit an der Spitze.
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Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Mittwoch, 02.09.2026):
Die Siedler zünden in Bazariya nordwestlich von Nablus eine Moschee an und sprühen rassistische Rede. Die Siedler zünden in Beita, südlich von Nablus die Kraftfahrzeuge an. Die Siedler lassen in Sa’ir, nordöstlich von Hebron ihre Schafe auf Land der Palästinenser (meine Schafe auf meinem Land-Strategie). Die Siedler zerstören die Wasser-Rohre der Yirza-Gemeinschaft, im Norden des Jordan-Tals. Das Militär nimmt ein Al-Yamoun, westlich von Jenin einen Palästinenser fest.
Die Siedler greifen in Al-Mughayyir, die Zuhause der Palästinenser an und stehlen die Schafe. Die Palästinenser greifen die Siedler deswegen an und es werden Omar Mohammad Na’ssan, 16 Jahre und Khalil Abu Alia 19 Jahre von vorher positionierten Scharfschützen des Militärs mit Schüssen ins Genick und in den Rücken ermordet.
Zu dem was in Gaza passiert:
Es wird bei einem Luftangriff in Jabalia der Feuerwehrmann Yousef Salem getötet. Es stirbt in Deir Al-Balah Amina Al-Hassi, 51 Jahre an den Schusswunden vom Vortag. Es wird bei einem Angriff auf ein Zelt in Khan Younis Mohammed Al-Qadi getötet und mehrere Palästinenser verletzt. Das Militär erschiesst Talal Ismail Mahmoud Ziyara, 73 Jahre mit Schüssen in den Bauch (am Dienstag). Die Kinder Abdullah Ahmed Hammouda, 13 Jahre und Luma Muhammad Habib, 10 Jahre alt sterben bei Bombardierungen weil das Militär aus Gaza heraus den Leiter des Sicherheitsdienstes festnimmt und angegriffen wird (am Dienstag, die Ehefrau wurde getötet und die Söhne schwer verletzt). Daraufhin wird gesagt dass die getötete Ehefrau (Samah Marei al-Arabid, 47 Jahre) eine grosse Heldin sei. Es wird gesagt das die gezielten Tötungen nicht aufgehört haben. Es werden wegen bei den Angriffe drei Kinder getötet und mindestens fünf verletzt. Dr.Abu Safiya sagt seinem Anwalt dass er im Gefängnis (auf einer schwarzen Liste der Vereinten Nationen) geschlagen und getreten und mit Stöcken geschlagen wird (wurde in ein Gefängnis mit Krankenhaus gebracht). Die Wohngebäude werden zerstört (und wegen der Grösse der Explosionen werden die Zerstörungen wie „Erdbeben“ von den Vertriebenen beschrieben).
Der Ausschuss für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes (zu dem es in der Wikipedia in deutscher Sprache keinen Eintrag gibt) hat bei den Vereinten Nationen informiert dass nur 10% der befragten Vertriebenen im vorangegangenen Monat ihre Haushaltsgegenstände oder eine Unterkunft erhalten haben, 65% der Haushalte leben in Zelten oder Behelfsunterkünften, über 50% der Zelte sind defekt, 58% der Bevölkerung leben in unsicheren Umständen und vergleichbar mit einer Hungersnot und 98% leiden unter Umweltgefahren (die Ratten, streunenden Hunde, die Abfälle, Klärgruben und die Abwässer befinden sich in zehn Meter der Umgebung der Zelte) und 70% der Vertriebenen berichten von Überschwemmungen (und die Umweltgefahren sind dann im Wohnbereich). Mehr als 80% der Haushalte leben in kritischen und katastrophalen Zuständen. Mehr als 70% haben Schlafstörungen wegen fehlenden Matratzen und der extremen Überbevölkerung. Es werden seit letzten Oktober über 100.000 Matratzen und 30.000 Zelte nicht reingelassen, die für den Bedarf nicht ausreichend sind.
Es sind über 300.000 Wohneinheiten zerstört und die Familien können nicht in ihre Zuhause zurück. Die Wohncontainer in denen die Siedler in der West-Bank wohnen werden auch nicht reingebracht obwohl es ausgemacht war. Die Küchensets werden nicht reingebracht weil sie Butterschmiermesser enthalten. Es werden Werkzeugsätze nicht reingebracht weil sie Nägel enthalten. Währenddessen werden in der West-Bank mit Bulldozern die Wohngebäude der Palästinenser zerstört.
Von geschätzten 500 Millionen US-Dollar für die Notfallbearbeitung (165 Mio.USD für den akuten Notfall) sind bisher von den Ländern nur 25% gespendet worden. In der West-Bank sind im laufenden Jahr tausende von Palästinenser (3.500 oder 8.000, die Hälfte davon Kinder) von den Siedlern vertrieben worden (aber berichtet wird von den Nachrichtenagenturen nur von einigen Beduinen). Es werden tausende von Quadratkilometer jedes Jahr den Palästinensern weggenommen ohne dass darüber in den Ländern berichtet wird. Die Siedler werden bei ihren Angriffe gegen die Palästinenser vom Militär beschützt und begehen Sachbeschädigungen (am Eigentum und Kraftfahrzeugen sowie Diebstähle). Über achthundert Wohngebäude wurden in der West-Bank zerstört.
Der Ausschuss für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes wurde ins Leben gerufen damit die okkupierten Gebiete im Interesse der Palästinenser verwaltet werden. Auch damit die Palästinenser a) ihre unveräusserlichen Rechte auf Selbstbestimmung ohne Einmischung von aussen, auf nationale Unabhängigkeit und Souveränität ausüben
b) und in ihre Häuser und zu ihrem Eigentum zurückkehren von denen sie vertrieben wurden.
Stattdessen wurden die Korruption (und die Hilfsprogramme die gespendet werden sind damit die Palästinenser für ihre Unabhängigkeit nichts machen), die Einmischung von aussen (von mehreren Ländern) und der Völkermord gemacht.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Über den Völkermord sprechen.
[1] Es gab im August ungefähr 48.000 gemeldete Fälle von Durchfall (27.000 Fälle im März). Ich gehe davon aus dass es an der Verschmutzung, dem unsauberen Wasser liegt und dass viele der Kinder zur Behandlung gebracht werden.
[2] Es wird auch über die Qualität des Journalismus geredet damit die Palästinenser nur die Statisten in ihrem Land und in ihrer eigenen Sache sind.
„The Israeli minister of military affairs says the occupying regime will forcibly expel Palestinians from the Gaza Strip by every way possible as soon as US President Donald Trump gives the green light to the scheme.“
https://www.thetruthseeker.co.uk/?p=330719
Noch Fragen?
Seltsamerweise kenne ich keine einzige Person, die Pistorius gut findet, ganz zu schweigen von anderen Regierungsmitgliedern.
@1 West-Berliner antworten
Wieso Pistorius der »beliebteste« Politiker in Deutschland sein soll, erscheint mir auch unbegreiflich, für mich ist er so charismatisch wie ein toter Hering.
Also bitte; das ist m.M. durchaus abwertend gegenüber dem (toten) Hering zu lesen.
Immerhin erfreuen sich Rollmops, Bismarckhering, Matjes, Sahnehering usw. einer durchaus breiten Beliebtheit.
Wohingegen vordergründiges Charisma oft – und meist fatal – überbewertet wurde/wird.
Spontan, so sagt man ihnen zumindest nach, fallen mir u.a. Jääms Mensen oder Tedd Bandie ein.
Bevor Pistorius Verteidigungsminister wurde, kannte ihn doch keine Sau. Und dann auf einmal – zack – ist er sofort der beliebteste Politiker Deutschlands. Das kommt einem schon spanisch vor. Ich kann nur vermuten, dass er nach seiner Ernennung von ARD&co bevorzugt und immer positiv gefeatured wurde (wissen kann ich das nicht, weil ich kein Stammkunde von ARD&co bin).
Genauso ist es gelaufen. Das Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda musste von Anfang an sicherstellen, dass deutsche Kriegsbeteiligung positiv gesehen wird. Also war es notwendig, die damit in Verbindung zu bringenden Darsteller in möglichst freundliches Licht zu tauchen.
Leider aber ist die Menge des freundlichen Lichts begrenzt. Sie reichte außer für Boris P. noch für Kiesewetter, aber nicht mehr für Zimmerflak oder gar Hofreiter. Wer jetzt noch dazukommt, muss sein eigenes Charisma mitbringen. Und darum ist es nicht gut bestellt, wie man noch sehen wird.
Man kriegt einfach kein gutes Personal mehr heutzutage …
Pistorius, ehemaliger Oberbürgermeister von Osnabrück. Das sagt doch schon alles. Irgendwelche Kenntnisse über Verteidigung und Bundeswehr ? War halt Scholzes Parteigenosse, man kennt sich , man hilft sich ………. frei nach Adenauer.
@1 West-Berliner
Nun, einige meiner „Hundefreunde“ geben offen zu, dass sie den Pistorius gut finden 😳 wobei die Spezialdemokraten mit diesem Saulus ein Problem bekommen könnten. Die Mehrheit dieser „Pistorius-Bewunderer“ würden nie die SPD wählen, die wählen bürgerlich und zwar das Original. 😉
Zusätzlich werden einige „alte Genossen“ die SPD nicht mehr wählen. Somit ist dieser Kriegsminister ein Beschleuniger des Niedergangs.
@Wölfchen
Nicht nur die SPD, auch die Grünen und die Linke haben es nicht verdient bei den kommenden Wahlen die 5 Prozent zu überschreiten, die einzige Partei die es verdient hätte, war die BSW.
Aber irgendwie haben es Typen geschafft sich in die BSW hinein zu schmuggeln mit dem einzigen Ziel, die BSW zu ruinieren.
Zustimmung. Das BSW ist die einzige, ernstzunehmende Kraft, die der herrschenden neoliberalen „Elite“ und ihren medialen Schoßhündchen gefährlich werden könnte. Deswegen werden die bekämpft, verleumdet, ausgegrenzt, lächerlich gemacht und betrogen, wo es nur geht.
Hey, wenn die Europäer nicht zahlen, setzt Donald eben die Zölle wieder hoch, 500 Prozent sollten reichen.
Man sollte davon ausgehen, dass Trump seinen Willen bekommt.Zumindest teilweise.
Weil eine Großfresse vom Range Trumps können die Großfressen in Brüssel und anderswo im Leben nicht beeindrucken.
Das hat sich ja schon mehrfach gezeigt.
Die Patriots taugen nichts gegen moderne Angriffsraketen, das hat sich im Krieg gegen den Iran gezeigt. Da wurden hunderte verballert mit bescheidenem Erfolg und dem Resultat, dass sie jetzt knapp sind.
Russlands diverse Angriffsraketen sind mindestens so effektiv wie die iranischen. Patriots zu kaufen heisst das Geld zum Fenster hinausschmeissen.
@Woody Box
Dass Patriot-Abwehrraketen bestenfalls ein trügerisches Gefühl von Sicherheit vermitteln, haben die Abfang-Quoten gezeigt, als nur ein Bruchteil in der Lage war die modernen russischen Überschall- und ballistischen Raketen abzufangen.
Der absteigende US-Hegemon versucht sich über Wasser zu halten, indem er seine Vasallen ökonomisch ruiniert bzw. in (auf Europa begrenzte Kriege) treibt. Das Kriegsgeschrei „Der Russe kommt“ soll so viel Angst verbreiten, dass die Bevölkerung die Zumutungen von NATO 3.0 akzeptiert.
Zu NATO 3.0 gib es eine erstklassige, aber sehr umfangreiche Serie bei den Nachdenkseiten:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155599
Währenddessen läuft „Abrüstung auf russisch“ weiter – die Sowjetunion rüstete sich in den 80igern zu Tode – nun ist der Wertewesten dran….
Wer mit „sehr umfangreich“ an seine Grenzen der Aufnahmekapazitäten stösst, kann sich es sich ja vorlesen lassen; auch als Audio-Podcast verfügbar.
Ich kenne einige Pistorius-Fans, was mich dabei absolut nicht wundert, es sind es AfD-Sympathisanten.
Das liegt vielleicht an seinem schneidigen Kasernenhofton – völlig egal, was er inhaltlich sagt. Manche nennen des KLARTEXT.
Pistorius wurde als Reservist Obergefreiter, er war anscheinend Fahrer des Kommandeurs. Er kann wahrscheinlich bei einem Gepard-Flakpanzer vorne von hinten unterscheiden, aber das war es.
Er ist „schneidig“, weil er nichts weiß, und großkotzig, weil das seinem Aufstieg förderlich war.
Wer ihn gut findet, hat auch keine Ahnung, liebt aber das Schneidige. Diederich Heßling lässt grüßen.
Ich denke, Pistolius hat die Zeichen der Zeit erkannt. Und die ist populistisch, aber immer noch transatlantisch und damit kriegstreiberisch.
Kurz: Er ist ein populistischer Kriegstreiber ganz im Sinne des transatlantischen Westens. Er bedient beide politische Richtungen, Demokraten und Trumpisten.
Beim Eintreten des „Spannungs“falls wird man ihn austauschen, schon allein, um Handlungsfähigkeit vortäuschen zu können.
Finde ich gut, ne weniger Geld Europa hat, desto friedlicher ist es. Ich hoffe, dass Trump das Geld eintreibt und ruhig noch mehr verlangt. Den Europäern geht’s viel zu gut, sonst würden sie die aktuelle Regierung nicht akzeptieren die Geld aus dem Fenster schmeißt als gäbe es kein Morgen (vielleicht gibt’s auch wirklich keins).
OffTopic: Was soll denn der Zirkus mit den angeblichen „Sabotage-Versuchen an Umspannstationen“?
Glaubt hier jemand, dass die Russen mit selbstgebastelten Böllern die Stromversorgung attackieren?
Schon der Blackout in Berlin im Januar sah ja eher nach einer „False Flag“ aus …
Der Blackout in Berlin war erwiesenermaßen innerdeutscher Linksterrorismus, das wird nicht bezweifelt. Die Vulkangruppe hat seinerzeit sinngemäß gesagt, Wir brauchen nicht für jeden Terroranschlag die Russen, das könen wir selbst, als Vermutungen angestellt wurden, Russland könnte dahinter stecken.
Und nein, ich glaube nicht, dass uns die Russen mit Böllern angreifen. Ich glaube unseren Medien und Politikern überhaupt nichts mehr. Was nicht bedeutet, dass diese Anschläge zunehmen werden. Oder anders formuliert: Ich glaube, dass auch in Deutschland Anschläge auf Infrastruktur zunehmen werden, die tatsächlich aus Russland kommen. Dazu trägt aber nicht nur Russland bei, sondern auch die europäische Politik, die klar auf Konfrontation geht. Der BND bekommt neue Befugnisse, die ihm verdeckte Operationen erlauben. Wenn man sich konventionell schwer tut, Russland zu destabilisieren und zu zerlegen, dann versucht man es auf diese Weise, das wird noch „lustig“. Gegenreaktionen sollten uns dann aber nicht überraschen. Und dann, weil man das starke Europa ist, lässt man sich nicht einschüchtern und schlägt zurück. Dann ist der andere dran. Dann sind wieder wir dran.
Am Ende kostet dann ein Milchbrötchen 100 EUR, zum Volltanken wird ein Tausi an die Amis überwiesen und es gibt nur noch einen einzigen Zahnarzt in Berlin, der aber nur privat abrechnet.
Wer Drohnen und Marschflugkörper bauen lässt, erklärtermaßen zu dem Zweck, dass diese aus der Ukraine heraus ins russische Hinteland fliegen und dort militärische wie auch zivile Ziele treffen und Menschen töten, dazu auch noch die nötigen militärischen Ziel- und Steuerungs-Daten aus den USA kauft und für die Ukraine bei solche Angriffen einsetzt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn Deutschland zum Kriegsgebiet wird. Die Oreshnik Raketen für Angriffe auf solche deutschen Waffenproduktionsstätten dürften in Russland sicher schon bereit stehen.
Im Zuge des Drohnenvorfalls in Leipzig gab die Bundesregieung nun zu, dass Waffen- und Munitionslieferungen an die Ukraine auch von deutschen zivilen Flughäfen aus stattfinden.
Der Schutz deutscher Zivilbevölkerung ist unserer derzeitigen Regierung vollkommen egal. Sie eskaliert gegen Russland und liefert dabei die eigene Bevölkerung bzgl. möglicher russischer Vergeltungsschläge vollkommen der Gnade Putins aus.
Zu diesemThema sage ich nichts mehr, schon gar nicht seit ich heute nachmitternächtlich – zugegeben rein zufällig – im Zentrum der Finsternis bei diesem Südtiroler aufzulaufen hatte. Die Gäste – außer dem üblichen Springer-Wadenbeißer namens Robin, nun – wie immer, kannste vergessen ansonsten notfalls googeln. Das Thema, was wird das schon bei der allerletzten ÖRR-Stuhlrunde ‚vor dem NineSix‘ (dem nicht mehr zu verhindernden Weltuntergang) gewesen sein. Halbwegs Illigentere dürften es wohl längst gecheckt haben, wo ihr Kreuzerl auf dem Briefwahlschein tunlichst zu setzten ist.
Wie glaube ich vernommen zu haben? Na ja, vielleicht dürfte es ja verständlich sein, wenn der ‚gemeine Ossi‘ sich für die Enzian-Partei entscheidet. Das eigens vorgehaltene ‚liebe Muttchen‘ (sage jetzt mal besser nicht Mutti) – eine Landrätin aus Thüringen, Partei: CDU, noch Fragen?) Keinesfalls, das würde ja an Landesverrat grenzen, aber die SED-Folgepartei, das ginge – igitt(igitt) ja schließlich gar nicht. Und was anderes gibt es sowieso längst nicht mehr zur freien Wahl. Übrigens, der stets präsenzpflichtige ‚Ständige Vertreter‘ der privatisierten Reichsschriftumskammer 2.0 – der Robin, wer sonst – hat sich in der ganzen Zeit meiner virtuellen Lanz-Präsenz mehr als zurückgehalte. Zufriedene Mienen danken es ihnen!
Warum ich jetzt dann doch nochmal hier war, hat einen gaaanz anderen Grund: den Boris (und ich meine jetzt nicht den aus der Besenkammer) nämlich auf der Pole (bis zum Endsieg). Kann @1 West-Berliner nur beipflichten, seit gefühlt dem letzten Jahrzehnt ist auch mir nie jemand begegnet, der diesen Herrn – eigentlich nur einmal ‚geschätzt‘, und das allein von der Abgelegten namens Schröder-Köpf, der D. – gut gefunden hätte, könnte oder würde. Das Rätsel ist für mich allerdings schon des Längeren gelöst. Warum ein Kriegsminister – so gut wie ab der ersten Sekunde ab Ankunft im Amte – in einem Lande, das allen Grund (gehabt) hätte für immer und ewig „Nie wieder“ – und das ohne Zusatz – zu verlautbaren – zum „Beliebtesten ever“ anrücken konnte bzw. – mein vollstes Unwohl vorausgesetzt – wohl mußte. Habe mal gelernt: Vorbereitung bedeutet 80% des Erfolgs! Und? Wie geht das? Man befleissigt sich einer Methode, die sich mindestens schon einmal als erfolgreich erwiesen hat. Bediene mich da besser einer überaus „neutralen Quelle“ – Wikipedia, eng. auch noch, wenn das nicht des „Hasses&Hetze“ unverdächtig sein dürfte. https://en.wikipedia.org/wiki/Cheeseface
„If You Don’t Buy This Magazine, We’ll Kill This Dog“. Nein, meinte nicht den ‚Cheeseface‘ durch B.P. zu ersetzen, wie käme ich nur dazu. Der erste Halbsatz vielleicht? Wie sonst sollte der arme ‚Umfrager‘ für das ‚Politbarometer‘ zu diesem pfiffigen Ergebnis kommen, wenn nicht durch ein „“If You Don’t Choose This Man, We’ll Kill This Dog“.
Diejenigen, die den link oben nicht aufgerufen haben sollten, sie haben wahrlich etwas vermisst. Nicht nur den armen Hund, völlig despektierlich flehend ob des mutmaßlich bevorstehenden Endes. Es gibt da auch die Bestätigung dessen, dass „die Hoffnung zuletzt stirbt“ – vollinhaltlich mit und an diesem Beispiel bestätigt werden könnte – auch um womöglich unserem Boris die letzte Hoffnung zu rauben. Auf besagter Wiki-Seite ‚heißt es‘ dann nämlich auch noch – ‚gesichert‘ unstrittig – wie folgt: “ Anfang 1976 wurde Cheeseface auf der Farm, auf der er mit seinem Besitzer Jimmy *** von einem unbekannten Jäger erschossen. Laut einem Bericht aus dem Jahr 2020 waren die Identität und das Motiv des Täters unbekannt.“ Wenn das mal gut zu gehen vermag!
Kleiner Tipp:
„..wenn der ‚gemeine Ossi‘..“
Sprache ist zwar (theoretisch) etwas Wunderbares, aber mit vielen Fallstricken behaftet.😉
So wird mit ‚Gemein‘ (wie z.B. bei Stubenfliege) etwas als „Herkömmliches, Gewöhnliches“ bezeichnet.
Mit ‚gemein‘ wird folgendes artikuliert:
abstoßend roh, in empörender Weise moralisch schlecht; niederträchtig, frech, unverschämt,
und
heute umgangssprachlich oft als Synonym für „bösartig“ (im Sinne von hinterhältig) verwendet.
Und nein, keine Sorge – ich interpretierte Ihre Aussage nicht falsch. Aber heutzutage ist es besonders notwendig, dem Gemeinen Besserdeutschen das korrekte Formulieren über „die drüben“ zu erleichtern.
Die ideale Bezeichnung wäre selbstverständlich „gemeiner GemeinerOssi“.😁
Und überhaupt: sind die da im Osten überhaupt richtigeDeutsche und nicht doch eher Osteuropä..?!
Fragen über Fragen.
Gerade weil „die im Osten“ richtige Deutsche sind, werden sie von den „Amerikanern, die zufällig deutsch sprechen“ so abgrundtief gehasst. Denn „der Ossi“ zeigt dem „ Wessi“ täglich, was dieser hätte sein können, wenn er sich nicht entschieden hätte, „Amerikaner, der deutsch spricht“ zu werden.
Kriegsgebiet ist doch Sinn und Zweck der Sache.
Das „System“ braucht dringend einen Reset. Traditionell macht man das mit Krieg.
„Frieden gibt es auf dem Friedhof“ hat Fritze März mal gesagt.
Genau dort will er uns haben.
Sicherlich, es schmerzt etwas, wenn man das denkt. Doch da muss man durch, wenn man das Spiel begriffen hat.
Die Europas Führungsschicht und die EU-Kommission, alles wurde zu einer transatlantische Außenstelle der USA umgestaltet. Das dient alles nur noch der Machtprojektion der USA, nicht der europäischen Bevölkerung, die zunehmend unwichtig wird. Das haben die „gut“ hinbekommen.
Europa wird ausgequetscht bis auf den letzten Tropfen und dann schließlich, wenn es schlaff und ausgelutscht ist, physisch und mental, in einen Krieg gegen Russland geschickt, den sich die USA aus der Ferne anschauen, ohne sich selbst direkt daran zu beteiligen. NATO 3.0. Europa soll alles selbst übernehmen, die Amis machen sich rechtzeitig vom Acker, damit sie hier keine Soldaten verlieren. Nur der atomare Schutzschirm bleibt. Europa darf sich herne konventionell zerstören. Wenn hier bei uns dann alles kaputt und vieles tot ist, die Ukrainisierung sich durch Europa gefressen hat, dann stehen in Amiland weiterhin die Produktionsstätten, die uns dann versorgen können.
Woher kommt das Gas dann zukünftig? LNG? Also: Natürlich zahlen wir das alles zurück, begehen Suizid, um die Pleite der USA zu verhindern. Bin ja gespannt auf die kommenden Wahlen und wie die Bürger der entsprechenden Bundesländer auf die erwartbaren Enttäuschungen reagieren werden. Es wird keine Planabweichung erlaubt, dafür werden die alles tun.
Wenn ich als oller linker West-Berliner so auf meinen Bekanntenkreis schaue, muss ich ein wenig fassungslos bis verzweifelt feststellen: Es sind die Ossis, die uns vielleicht schon wieder retten müssen, irgendwie, irgendwann. Die sind sensibler dafür, wenn sie politisch verarscht werden. Und weniger rechts. Ja, genau. Das Rechts der Wessis tarnt sich als links und ist für unsere Zukunft gefährlicher.
Bei der Wahl zwischen Pest und Cholera, falsch, zwischen Pest und Grippe, liegt auch die Grippe, die echte, in der Gunst der Deutschen weit vorn
Schade, daß Florian nun auch auf faktenresistente Weise die Linie vertritt, den Amerikanern die „Kriegsschuld“ anzuheften („… und hat mit scheinbar selbstlosen Waffenlieferungen auch die Alliierten unter Druck gesetzt, sich am Krieg gegen Russland zu beteiligen.“)
Anlass für mich, an die verhältnismäßig klaren Aussagen aus dem Umfeld des ukrainischen Präsidialamtes zu erinnern, die von der Ukrainska Pravda im Mai veröffentlicht worden sind:
Zieht man die Aussagen von Naftali Bennet bei
https://www.youtube.com/watch?v=qK9tLDeWBzs&t=10774s
so sind es just die Erfolge seiner Vermittlungsarbeit gewesen, die den Aussschlag für die zitierte Wahrnehmung gegeben haben, Russland sei „schwach“:
Putins erklärter Verzicht auf „Denazifizierung“ und „Demilitarisierung“ der Ukraine.
Der wichtigste Punkt darin, der in der Berichterstattung notorisch unterschlagen worden ist:
Der Durchbruch in Istanbul hat darauf beruht, daß das ukrainische Präsidialamt unter dem Einfluss Bennetts darauf verzichtet hat, Putin die Konzession abzuhandeln, „westliche Sicherheitsgarantien“ für die Nachkriegs-Ukraine zu akzeptieren, die für Putin einer NATO-Mitgliedschaft – auf welche die Ukraine verzichten wollte – gleichbedeutend gewesen ist. Stattdessen sollten die ukrainischen Streitkräfte so aufgestellt werden, daß sie in Zukunft imstande sein würden, Angriffe aus eigener Kraft abzuschrecken und abzuwehren. Diese „Linie“ hat darauf beruht, daß die ukrainische Führung von der westlichen Propagandalinie abgerückt war, „Putin“ sei ein „Imperialist“, der Russland die Ukraine praktisch einverleiben (und dann weiter auf Polen und das Baltikum marschieren) wolle. In Kiev hatte man damals akzeptiert, die russischen Kriegsgründe seien die NATO-Mitgliedschaft, die Absicht, die russischsprachige Bevölkerung aus dem Donbass zu vertreiben und die Krim zu erobern – nichts anderes.
Das ist lt. Bennett nicht nur Gerede gewesen, sondern mündete in detaillierte Gespräche über die künftige Bewaffnung NATO-unabhängiger ukrainischer Streitkräfte, welche von der russischen Seite nicht als Bedrohung aufgefasst werde.
Was am Bennett – Interview weiter unterschlagen wird:
Er sagt so eindeutig, wie es ein Mensch seines Standes nur tun kann, Jo Biden sei entscheidungsunfähig gewesen, er habe – so wörtlich – in den Gesprächen mit ihm zugleich „aggressive“ und „pragmatische“ Positionen vertreten.
Das entscheidende Wort – so muß man schließen – ist also Außenminister Blinken zugekommen, so wie das DoS seit dem zweiten Golfkrieg 1991 stets in Kriegsfragen „das letzte Wort“ gehabt habe.
Bennett nennt auch unzweideutig den Grund: Ausschlaggebend für die USA seien wohl Erwägungen gewesen, die mit „China und Taiwan“, also die „Weltmachtstatur“ der USA insgesamt zum Gegenstand gehabt haben. Diese Aussage Bennetts erhält zusätzliches Gewicht, indem er sowohl in diesem Interview selbst, wie noch deutlicher in späteren Stellungnahmen, „einräumt“, er habe zwar seinerzeit die Entscheidung des Westens zum Russlandkrieg als „Fehler“ angesehen, sei sich aber „heut nicht mehr so sicher“. Den Grund für dies „nicht mehr so sicher“ hat er auch genannt: Israels Position im nationalen Kriegszustand, der einzig und allein seine, Bennetts, Loyalität gelte. Die – so muß man schließen – hätte in Bennetts Augen möglicherweise beschädigt werden können, hätte der Mythos amerikanischer Hegemonie über „die Welt“ gelitten.
Die Folgen der initialen amerikanischen Unentschiedenheit – die ja auch später Bestand hatte, ich erinnere an die mehr als einjährige Weigerung der USA, der Ukraine Waffen hoher Reichweite und eine neue Luftwaffe zuzugestehen – beschrieb höchst nüchtern der damalige türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu:
In der Abschlusserklärung der nämlichen Konferenz Ende März 22:
https://nato.diplo.de/nato-de/01-natostatements/2519166-2519166
ist freilich keine Rede von einem mittelbaren Kriegseintritt der NATO!
Andererseits wissen wir von Bennett, daß Çavuşoğlu Deutschland und Frankreich nicht beschuldigt haben kann. Neben Blinken und der notorischen Liz Truss (UK) haben gewiß Polen und die baltischen Staaten zu den „Scharfmachern“ gezählt, wahrscheinlich auch die Niederlande (die damals mit Admiral Rob Bauer die Führung der NATO-Streitkräfte – Vorsitz des Militärrates – inne hatten) und folglich (wie immer in solchen Fällen) auch Belgien.
Mit diesem „Clutter-Train“ (ein Lieblingswort Boris Johnsons) im Rücken ist Johnson in Kiev ohne offizielle NATO -Mission aufgeschlagen.
[Und hat schließlich die Nord-Streams sprengen lassen, möchte ich hier noch einmal wiederholt haben. Auch dafür nennt Bennett das Motiv: Unmittelbar nach Kriegsbeginn sei gemäß seiner Gespräche mit Scholz in Jerusalem „die größte Sorge“ des Kanzlers die künftige Gas- und Ölversorgung Deutschlands gewesen]
Was durch all diese Mitteilungen hindurch scheint (ja, ich wiederhole mich): Ausschlaggebend für Beginn und Verlauf des Russlandkrieges der NATO ist die Selbstständigkeit, um nicht zu sagen: Selbstherrlichkeit der NATO – Administration und der NATO-Militärs, die ihnen zugewachsen ist, weil und insoweit sich alle NATO-Staaten mit und trotz ihrer bis über die Schranke militärischer Scharmützel „über Bande“ ausgetragenen Konflikte und Gegensätze, auf den militärischen Verbund angewiesen sehen. „Der Westen“, das ist auf militärpolitischer Ebene NATO – nix und niemand anneres. Auch das UK verdankt seine Sonderrolle einzig dieser Zustandsform des ehemaligen imperialistischen und neokolonialistischen „amerikanischen Imperiums“, das seit der Aufgabe der Sowjetunion auf politökonomischer Ebene unter den Wirkungen der entfesselten Konkurrenz seiner Angehörigen langsam, aber stetig zerfällt.
Weil IVG an anderer Stelle:
https://overton-magazin.de/kommentar/politik-kommentar/ab-jetzt-sitzen-merz-und-putin-im-gleichen-boot/#comment-409660
wieder die GegenStandpunkts-Propaganda vertritt, noch ein Wort dazu:
Sein Kommentar geht weitläufig – d.h., so weit von Imperialismus allgemein die Rede ist – in Ordnung, hat aber eine gewalttige „Bruchstelle“:
Die RF ist nicht und wird nie und nimmer ein Konkurrent der führenden Westmächte – nicht der USA und schon gar nicht der EU. Sie ist „eine Regionalmacht, die sich überschätzt“ (Barack Obama). Der Grund ist ganz allgemein die seit über 30 Jahren dauerhaft mittels Druck von Weltgeld überspielte Überproduktionskrise im Imperialismus. In diesem Weltmarktzustand hätte die RF mit den Exportmächten Deutschland und PRC zu konkurrieren, sich inmitten der galoppierenden globalen Kapitalvernichtung auf ausgewählten Märkten eine „Pole-Position“ zu erwerben, und dazu hätte sie schwerlich die Mittel, auch wenn die militärpolitischen Widerstände gegen ein solches Ansinnen entfielen. Das kann man übrigens an den beachtlichen, aber zugleich begrenzten Erfolgen der RF auf dem Vorkriegs- Rüstungsmarkt ablesen.
Die militärpolitischen Widerstände haben wiederum genau einen Grund: Deutschland soll auf keinen Fall mittels russischer Ressourcen und Kapazitäten zur Weltmacht aufwachsen, nicht aus amerikanischer und britischer Sicht, aber auch nicht aus französischer und niederländischer Sicht. Eine zunehmende Weltmarktrolle der RF soll aus französischer und niederländischer Sicht entweder gar nicht zustande kommen, oder der gesamten EU halbwegs gleichmäßig zugute kommen. Das umreißt sowohl die Konfliktlinien, wie einen allgemeinen Grund der stets passageren Bündnisse unter den Genannten.
Und spiegelbildlich ist das der Grund für Putins Entscheidung, die RF habe weitläufig – d.h. unter Erhalt einer Regionalmacht über Ukraine, Belarus, Georgien und Kasachstan – „selbstgenügsam“ zu werden, auch wenn das sie zum künftigen Pufferstaat in der kommenden militärischen Auseinandersetzung der NATO mit China gestalte, die Basis der Entscheidung zum Einmarsch in die Ukraine gewesen ist.
Und extra gestellt, weil es „nicht nett“ ist:
Die Propaganda-Linie des Ggstp. ist maßgeblich eine Vorgabe des CIA und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Antagonismus zwischen den Ansprüchen und Aspirationen der Angelsachsen einerseits, der EU andererseits soll unter „ferner liefen“ der Umgebungsvariablen der internationalen Konkurrenz figurieren.
Woher ich das wissen will? Kein Kommentar, aber ich weiß es.
Wenn man so ganz locker von einer „Überproduktionskrise“ redet, mithin also alles das ausblendet, was die sehr beträchtliche Produktivität kapitalistisch wirtschaftender Staaten so problematisch macht (Ausdehnung der Geschäftstätigkeit im Zeichen der Konkurrenz weit über eine zahlungsfähige Nachfrage hinaus etc.), dann sollte man den Mund vielleicht nicht gar so voll nehmen, wenn man im Einzelnen die Dinge anders sieht. Darf es vielleicht noch ein bisschen „Strukturwandel“ zur Abrundung der ‚Faktoren‘ sein?
Und wenn man nicht so schlicht auf die ‚Überproduktion‘ fixiert wäre, dann könnte man mal den Gedanken angehen, ob nicht die bereits vor 2022 evidenten Erfolge der RF auf dem Weg „sich inmitten der galoppierenden globalen Kapitalvernichtung auf ausgewählten Märkten eine „Pole-Position“ zu erwerben“ einer der Gründe waren, warum dieser Staat untragbar ist und war.
Ansonsten freut es mich natürich, dass CIA und Rosa-Luxemburg-Stiftung (nach den Verschwörungs-Arkana von Qana ist das gesichert) eine Imperialsimustheorie „vorgeben“, die „weitläüfig in Ordnung ist“. Wer sagt es denn: gute theoretische Ansätze sogar in den ruchlosen Gewaltagenturen und den Freunden des Reformkapitalismus!
@ Qana:
Dass Du Obama als Zeugen, bzw. Zitatgeber Deiner Argumentation aufrufst, ist doch recht überraschend. Zumal dieses Zitat so facettenreich ist (Kontext, Zeitpunkt, Ort, Adressaten), dass man diese Blüte fast an jedes Revers heften kann. Aber man mag einfach mal den Spagat im Kopf nachturnen, der hier von Obama gemacht wird, wenn ein Land, das sich im Besitz von nuklearen Interkontinentalraketen befindet, als »Regionalmacht« reduziert wird.
Doch mein Post hat einen anderen Grund, eine Bitte. Könntest Du das hier näher erläutern, es (die Haltung oder das Selbstverständnis Bennetts) erschließt sich mir in Deinen angedeuteten Abhängigkeiten nicht:
Nachtrag »Regionalmacht«:
Die Region der RF zieht sich zusammenhängend über 11 (von 24) Zeitzonen, wenn das keine umfangreiche Regionalität ist, weiß ich auch nicht. Die RF mag sich selbst als unmickerige »Regionalmacht« sehen, jedoch sind auch ihre Interessen global und nicht zu unterschätzen.
Sammelantwort.
@Zwischenruf,
1. deinen ersten Satz begreife ich nicht, kann es sein, daß da ein Editionsfehler hockt?
2. Wenn der Vorwurf lauten sollte, meine sparsame Bemerkung sei arg global – das stimmt, ja, aber weniger „global“, denke ich, als das aberwitzige Verfahren, Russland und China im selben Atemzuge in die Kategorie „Konkurrenten des Westens“ zu stellen, und dies ohne auch nur ein einziges ARGUMENT.
3. Falls du dafür das Argument von @El-G adoptieren wolltest (Nuklearmacht), dann hättest du strategische Ziele und Belang dieser Nuklearmacht zu nennen, die „dem Westen“ so unerträglich sind, daß er deshalb einen Krieg gegen diese Nuklearmacht anfängt. Das können wir beide an der Stelle allerdings haken, weil IVG selbst eingeräumt hat, daß nicht die territoriale Integrität der RF das Ärgernis ist.
4. Mir ist unerfindlich, auf welche „evidenten Erfolge der RF auf dem Weg „sich inmitten der galoppierenden globalen Kapitalvernichtung auf ausgewählten Märkten eine „Pole-Position“ zu erwerben““ du zeigen willst. Ich kenne nur einen Einzigen: Das primär praktische, sekundär technologische Know How namentlich Gazproms in der Extraktion von Kohlenwasserstoffen unter Extrembedingungen – das ist in der Tat konkurrenzlos. Schon deshalb, weil die westlichen Ölkonzerne keinen Grund hatten, sowas selbst zu erwerben – die RF stellte diese Technologie zu Spottpreisen in den Dienst der westlichen Kohlenwasserstoffkunden.
Noch unerfindlicher ist mir, worauf du mit dem nationalökonomischen Buzz-word „Strukturwandel“ deuten willst. Doch wohl kaum auf chinesisch-schweizerische Robotik und chinesisch-niederländische Solartechnologien, oder?
5.
Ja, das ist eine CIA-Tradition seit den 50er Jahren. Dort ist man nie „vatikanisch“ unterwegs gewesen – anders, als beim MI6. Die MG-Roten Zellen mit der „MSZ“ als Vorläufer des „GegenStandpunkt“, haben sich nach dem Bekenntnis Karl Helds und Peter Deckers maßgeblich auch deshalb 1991 aufgelöst, weil sie bis in die Führungsriege unterwandert gewesen sind. Und daß der CIA die sozialrevolutionären Kurden Syriens eine lange Zeit gegen die türkische Soldateska gestützt hat, schon lange, bevor US-Stützpunkte in Royava zur Debatte standen, wissen heute sehr viele Leute. Ich weiß es aus übrigens aus erster Hand – von einem ausgewiesenen CIA-Agenten. (Einer der simplen Gründe: Die CIA ist gemessen an Budget und Personalbestand dramatisch unterbeschäftigt, also kommt ihre akademische Elite auf verschlungene bis abstruse Ideen, amerikanische Geopolitik zu befördern.)
@El-G
1. Bennett hält sich da im Vagen, was Details anbelangt, aber seine Basisaussage lautet sinngemäß: „Ich, wie Israel überhaupt, kennen keine Freunde, allenfalls Frenemies“. Konkret gibt er an, seine Vermittlungsmission unternommen zu haben, weil er Rückwirkungen „auf unsere Nordfront“ aus einem amerikanisch-russischen Kriegszustand befürchtet hat, konkret „unsere militärische Regentschaft über Syrien und Hezbollah“.
2. Ja, geographisch ist die RF eine weitläufige Regionalmacht, aber diese Weitläufigkeit kommt am Besten in ihren Verlusten zum Ausdruck: Mongolei, Afghanistan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Azerbeidschan, Armenien. Geopolitisch hat man auch Kasachstan dazu zu rechnen, das mit amerikanisch-israelischer Hilfe massiv gegen die RF aufgerüstet hat, doch dagegen steht noch Kasachstans Abhängigkeit von russischen Lieferwegen und der Wunsch seiner Führung, immerhin die Option einer „Äquidistanz“ zur RF und PRC zu wahren.
@ Qana:
Danke für die Erläuterung, ich hatte es so geahnt, dass Bennetts/Israels Selbstverständnis vom »Mythos amerikanischer Hegemonie« abhinge – und diese meine Interpretation kam mir käsig vor.
»Frenemies« umschreibt es treffend.
Meine Ausführungen zur »Regionalmacht« bezogen sich nur auf das Obama-Zitat selbst. Da war meine innere Tante Gouvernante wohl noch nicht im Wochenende. 😉
Da von „Zwischenruf“ nix mehr kommt, ein paar Nachträge.
Den Obama-Spruch gab es sinngemäß zweimal, einmal in Brüssel im Frühjahr 2014 auf einer Pressekonferenz am Rande einer Konferenz zu „Nuklearsicherheit“, Einleitung der Aussage: „The Russian Föderation poses no threat to the national security of the United States“, und Obama endete das Statement mit: ‚Meine größte Befürchtung für die Nationale Sicherheit gilt immer noch einem „nuclear device going off in Manhattan“.
Später, 2015, hat er die Aussage über Russland wiederholt, anläßlich der Kritik, er lasse „Putin“ in Syrien „gewähren“.
Tatsächlich hat er Putin nicht nur gewähren lassen, er hat die Einrichtung der Basis Hmeinim am Rande einer UN-Sitzung gegenüber Putin abgesegnet. Wenn er sie nicht gar bestellt hat – Grund genug hatte er dazu, weil Centcom und Eucom offen gegen die „Operation Inherent Resolve“ gemeutert haben, die „ISIS“-Horden vielmehr aus der Luft gegen Angriffe deckten, und Obama zu dieser Zeit noch kein Mittel gefunden hatte, dagegen vorzugehen (später gelang das halbwegs mit Hilfe General Votel)
Obama verteidigte sein „gewähren lassen“ damit, daß Putin Russland in Syrien nur „schwächen“ und in einen endlosen Konflikt stürzen könne.
Meine Formulierung vom Belang des „Mythos amerikanischer Hegemonie“ verwirf nicht vorschnell. Bedenke: Das war „vor Trump“ und vor der LIHOP-Operation 7/10, mit der Netanyahu die amerikanische Loyalität bis in den Randbereich ausgereizt hat, und also vor den erstmaligen direkten, aber präzise angekündigten iranischen Raketenangriffen auf Israel, die rein defensiv beantwortet worden sind.
Und schließlich: Ich bedaure meine Bemerkung über GegenStandpunkt und CIA ein wenig, sie trägt ja nun wahrlich zu keiner Aufklärung bei. Ich habe die spezifische Schlagseite des Ggstp, sie seit 9/11 auch für mich persönlich sehr wirksam geworden ist, halt gründlich satt.
@ Qana:
Nochmals Danke für die „Hausaufgaben“. Hat mich inspiriert, einiges nach zu recherchieren, was mal wieder die Positionen einzelner Personen unschärfer macht, bzw. anscheinend notwendig an den Rändern ausfransen lässt, wie Du es in der „Reissue“ Deines Textes von 2008 dargelegt hast.
„Nach einer Bestellung Ende 2025, also noch vor dem Iran-Krieg, hat das Pentagon für 1970 PAC-3 MSE-Raketen 9,8 Milliarden Dollar gezahlt, das entspricht fast 5 Millionen pro Rakete.“
Hier haben die USA die Jahresproduktion der PAC-3 für drei Jahre für sich reklamiert. 2026,2027 und 2028 werden die Raketen also erstmal die amerikanischen Bestände aufbessern. Folglich wird die Ukraine frühestens 2029 wieder PAC-3 Raketen von den USA erhalten – egal wie viele die Ukraine heute bestellt und die Europäer bezahlen.
Im übrigen hat die Ukraine die Baupläne und kann genauso wie die Storm Shadow die PAC-3 bei Bedarf selber bauen – falls sie es kann. Sie müsste nicht auf die Lieferungen aus den USA warten.
Im zweiten Halbjahr werden, laut Selenskji, dem ukrainischen Militär mindesten „27 Milliarden US-Dollar fehlen“. Ich frage mich, was aus den 90 Milliarden Euro geworden ist, die bis 2027 reichen sollten. Dieses Geld sollte als Anleihe über den Finanzmarkt aufgenommen werden. Herr Mercouris erzählt, er habe davon noch nichts gesehen und bezweifle, dass sie Käufer finden wird. Wer weiß, wie viel von diesem Geld bereits ausgezahlt wurde oder hat das Genie Fedorow die 90 Mrd. schon mit seinem Drohnenkrieg verballert?
❗️Krone-Schmalz: Europas Sicherheitsarchitektur ohne Russland undenkbar
https://t.me/ostnews_faktencheck/23658
Die Publizistin Gabriele Krone-Schmalz kritisiert die deutschen Politiker für deren Rhetorik gegenüber Russland.
Das Land „zum absoluten Feind“ zu erklären sei verantwortungslos. „Wie naiv oder arrogant muss man sein, um zu glauben, in Europa eine Sicherheitsarchitektur ohne Russland hinzukriegen oder gar gegen?“
Nicht die Bevölkerung müsse man überzeugen, sondern die Regierenden müssten davon überzeugt werden, „dass sie im Auftrag der Bevölkerung handeln“.
Merz ist eine Marionette der Epstein-Eliten und tut alles, um einen Krieg in Westeuropa loszutreten, zusammen mit Brüssel und Co.
Unglaublich, welchen Einfluss die Satanistenbande heute hat!!
Dr. Spöri, ein Eliteinsider, der die Typen ganz gut kennt, erklärt, dass der Krieg Deutschland vs. Rußland bereits geplant ist:
https://www.youtube.com/watch?v=FU9fNIdrlEo
Politik ist Verschwörung. Nachdem der Krieg im Iran für die Sekte ziemlich schlecht läuft, braucht man ein Ablenkungsmanöver, um die Resourcen Rußlands in der Ukraine gebunden zu halten, so dass für den Iran möglichst wenig übrig bleibt.
Hegseth will Kaliningrad angreifen, sagt eine info. Wird nicht funktionieren!
Die Industriekapazitäten des Westens reichen nicht aus, um einen Krieg mit Großmöchten zu bestehen!!Logiker sagt
–
Merz ist eine Marionette der Epstein-Eliten und tut alles, um einen Krieg in Westeuropa loszutreten, zusammen mit Brüssel und Co.
Unglaublich, welchen Einfluss die Satanistenbande heute hat!!
Dr. Spöri, ein Eliteinsider, der die Typen ganz gut kennt, erklärt, dass der Krieg Deutschland vs. Rußland bereits geplant ist:
https://www.youtube.com/watch?v=FU9fNIdrlEo
Politik ist Verschwörung. Nachdem der Krieg im Iran für die Sekte ziemlich schlecht läuft, braucht man ein Ablenkungsmanöver, um die Resourcen Rußlands in der Ukraine gebunden zu halten, so dass für den Iran möglichst wenig übrig bleibt.
Hegseth will Kaliningrad angreifen, sagt eine info. Wird nicht funktionieren!
Die Industriekapazitäten des Westens reichen nicht aus, um einen Krieg mit Großmöchten zu bestehen!!
„Immer weiter ausufernde Ukraine-Unterstützung macht Deutschland zum Kriegsgebiet“ …und die Bevölkerung erst pleite und dann tot!
Das sollten wir uns auch in Deutschland fragen
„Weltrevolution? – Ja, bitte“
„Wir müssen uns diese Frage stellen und sie beantworten – sowohl individuell als auch gemeinsam. Und zwar nicht nur jetzt oder nachdem wir diesen Artikel gelesen haben. Das gilt unabhängig davon, ob man Aktivist, ehrenamtlich tätig, in einer Bewegung organisiert und/oder Mitglied einer politischen Partei ist. Weitere wichtige Fragen lauten: Will „Dänemark“ eine Revolution? Ist bereits jemand dabei, die Gesellschaft zu revolutionieren? Und wie definieren wir heute eine aktivistische, am Menschen orientierte und gewaltfreie Revolution?“
weiter unter: https://www.pressenza.com/de/2026/09/weltrevolution-ja-bitte/
@ Otto0815:
»There is no we> in „capitalism“, but there are two „I“ that are starring at you.«
(Leider weiß ich nicht mehr, von wem das ist, sorry.)
Dänemark ist ein Königreich, also: Nein.
»Die Gesellschaft“ ist nicht revolutionierbar, evolutionierbar oder auch nur reformierbar, nicht in Ihrem Sinne, um »am Menschen« orientiert zu sein. Sie ist im Wortsinne korrupt (kaputt) by design.
Liebe alle, mein so schön geschriebener Kommentar war plötzlich weg (es war die Katze, nicht overton), deshalb hier mal copy von TAG24:
>Die Anfrage war anonym, allgemein gehalten. Zitiere: Ein Unternehmen der Sicherheitsindustrie sucht eine Halle für Be- und Verarbeitung von Metallen und Verbundwerkstoffen. Dann hat die Investregion Leipzig, wie das immer wieder geschieht, ein Angebot erarbeitet und übergeben. Nicht über eine städtische Fläche, sondern über Möglichkeiten in der Region, wo man sich einmieten kann.Mit der Stadtverwaltung seien dann durch Beauftragte des Unternehmens Vorgespräche zu geplanten Nutzungsänderungen einer bestehenden Logistikhalle geführt worden. Das Vorhaben solle demnach auf dem Gebiet der Stadt Leipzig ausgeführt werden. Schriftlich festgehalten sei bislang jedoch nichts.
„Es gibt kein einziges Schriftstück“, sagte Jung und bemerkte anschließend: „Es kann sein, dass eine Nutzung in einer bestehenden Halle vielleicht gar nicht genehmigungspflichtig ist.“Danach gefragt, ob eine derartige Ansiedlung das Risiko für Leipzig erhöhe, im Ernstfall zum Ziel zu werden, erklärte Jung unumwunden: „Das sind wir jetzt schon. Am Flughafen haben wir es gesehen. Jede Großstadt mit industrieller Produktion, mit Flughafen, mit Infrastruktur, mit Versorgungskapazitäten, die benötigt werden, ist natürlich im Ernstfall ein Kriegsziel.Vollkommene Sicherheit gebe es dabei nicht. „Aber was wir tun können, ist, dafür zu sorgen, dass wir handlungsfähig bleiben und im Störfall sofort wieder die Versorgung der Bevölkerung aufnehmen können.“
Spätestens der Angriff auf die Ukraine habe auch ihm klargemacht, dass Deutschland nicht mehr ohne Abschreckungspolitik auskomme. „Ich glaube, wir kommen nicht mehr aus dieser Zwangslage heraus, dass wir uns verteidigen müssen.“
Dabei betonte der OB: „Wir können nicht einfordern, dass der Bund mehr tut, aber dann sagen: Aber nicht vor meiner Tür!“
Merke: 1. heißt es nicht mehr ‚völkerrechtswidriger Angriffskrieg‘ – seit dem Überfall auf den Iran.
Merke: 2. die Bau- und Ordnungsämter werden aktiv wegen jedem Hühnerstall oder einer überstehenden Dachlatte, aber nicht bei einer Raketenfabrik, die Marschflugkörper im Programm hat.
Hier werden in Gewerbegebieten sehr viele Hallen hochgezogen, wo kein Mensch weiß, was da drin hergestellt wird.
Man will offenbar, dass das auch nicht bekannt wird.
Leipzig-Halle, Metropolregion mit über 1 Mio Einwohnern, da dringt dann doch mal was nach draußen und es gibt Proteste vor dem Rathaus.
„ Jede Großstadt mit industrieller Produktion, mit Flughafen, mit Infrastruktur, mit Versorgungskapazitäten, die benötigt werden, ist natürlich im Ernstfall ein Kriegsziel.Vollkommene Sicherheit gebe es dabei nicht. „
Diese Aussage ist natürlich irreführend. Solange sich Kriegsparteien an das Kriegsrecht halten, sind Großstädte keineswegs Ziele von Attacken, wohl aber die in ihnen befindlichen Orte der industriellen Produktion von Kriegswaffen, die Umschlagplätze und Verkehrswege, die dem Transport von Rüstungsgütern dienen.
Deutsche Städte und Großstädte waren aufs Ganze gesehen im 2.Weltkrieg Ziele von Attacken, dies sollte heute aber nicht mehr geschehen.
Deutschland etabliert sich zum Kriegsgebiet und Kriegsteilnehmer, dank der so tollen Regierung. Natürlich machen die Maulhuren (Medien) aktiv mit, wie gestern bei mdr-aktuell hieß es, das Wirtschaftswachstum würde unerwartet steigen.
Dann wurden die Steigerungsposten aufgezählt – ein großer ist der Staatshaushalt – natürlich ohne dabei den Rüstungshaushalt zu benennen. Also Zeiten wie unter Adolf – die Wirtschaft boomt dank Rheinmetall und bald baut man in Zwickau-Mosel kleine VW-Panzerlein. Alles wegen der bösen Russen.
„Nach einem genehmigten Verkauf von Patriots an Saudi-Arabien im Februar 2026 mussten 12.3 Millionen Dollar pro Stück gezahlt werden, was das Missverhältnis zwischen einer abgefangenen iranischen Drohne und einer Rakete deutlich macht.“
Die Kosten von Abfangraketen lassen sich zwar mit den Kosten von Angriffsdrohnen ins Verhältnis setzen, es macht allerdings keinen Sinn. Entweder der Autor weiß das nicht, dass wäre schlecht, oder er verschweigt es, dass wäre miserabel.
Nehmen wir an die Ukraine schickt Flamingos für 1 Mio. $ gegen Russland und die müssen Abfangraketen für 2 Mio $ dagegen einsetzten. Für den Autor ein schlechtes Verhältnis für die RF. Falsch…
Denn trifft die Flamingorakete dann ein Wildberrielagerhaus gehen 500 Mio $ in Rauch auf.
Es hätte sich also gelohnt auch noch teurere Raketen gegen die Flamingos einzusetzen um das Lager zu schützen.
So wird ein Schuh draus.
Es ist weniger die Frage, ob es sich lohnt teure Abfangraketen einzusetzen, als die Frage, ob und wie lange man sich das leisten kann. Wenn die Raketen aufgebraucht sind und Nachschub das Budget zu schwer belastet, sieht es schlecht aus. Zudem fehlen die Mittel, die man da reinsteckt an anderer Stelle. Bei Angriffen in einem Krieg geht es auch oft darum andere Ressourcen zu binden und zu erschöpfen.
Natürlich geht es auch um Verschleiß und Abnutzung. Deshalb zielt der Iran auch auf Hochwertziele.
Im Artikel geht der Autor aber explizit auf die Kosten pro Rakete ein. Die Kosten sind nicht das Problem, sondern die fehlenden Produktionskapazitäten und der langsame Aufbau dieser Kapazitäten.
Das ist der Punkt, nicht die $.
„Die Kosten sind nicht das Problem, sondern die fehlenden Produktionskapazitäten und der langsame Aufbau dieser Kapazitäten.“
Ich betrachte fehlende (militärische) Produktionskapazitäten nicht als Problem, sondern als Segen.
Wenn sich die fehlenden Produktionskapazitäten gleichmäßig über die Nationen verteilen sind sie ein Segen.
Sind sie ungleichmäßig verteilt unterstützten sie Kriege.
Siehe Russland oder USA.
Es ist keine Frage ob eine überlegene Kriegsmaschinerie einen Krieg beginnt. Nur wann.
Was Deutschland betrifft, wird es wohl in absehbarer Zeit über keine überlegene Kriegsmaschinerie verfügen und das wäre auch gut so. Nur meint Deutschland derzeit, es auch ohne eine solche auf Krieg mit Russland anlegen zu müssen; diese Hirnrissigkeit ist das eigentliche Problem! Ohne diese überhebliche Attitüde hätte Deutschland auch ohne masslose Aufrüstung bis auf weiteres nichts zu befürchten.
Flamingo 1 Million $
Lager und Vertriebs- Halle 500 Millionen $
Sie ziehen sich ihre Zahlen doch nicht aus dem A?
Ich kann Kosten für Militärgerät, Immobilien und Lagerbestände recht gut einschätzen. Das sind keine exakten Zahlen, die Relation ist aber korrekt.
Oder glauben Sie eine Raffinerie oder ein 50.000 qm Lager gibt’s aus dem Überraschungsei für 99 Cent?