
Israels neue illegale Grenze in Gaza.
Bevor man sich mit der neuen illegalen israelischen Grenze auseinandersetzt, macht es Sinn, sich noch einmal an Trumps „Erklärung für dauerhaften Frieden und Wohlstand“ vom 13. Oktober 2025 zu erinnern. Darin erklären die Unterzeichner u.a:
„Wir sind uns bewusst, dass es einen dauerhaften Frieden dann gibt, wenn sowohl Palästinenser als auch Israelis in Wohlstand leben können, ihre grundlegenden Menschenrechte geschützt sind, ihre Sicherheit gewährleistet ist und ihre Würde gewahrt bleibt“. Und weiter heißt es: „Wir streben Toleranz, Würde und Chancengleichheit für jeden Menschen an und wollen sicherstellen, dass diese Region ein Ort ist, an dem alle ihre Ziele in Frieden, Sicherheit und wirtschaftlichem Wohlstand verfolgen können, unabhängig von ihrer Abstammung, ihrem Glauben oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit.“
Auf der Basis dieser vollmundigen Erklärung lohnt sich zudem die Erinnerung an den 21 Punkte Plan von Präsident Trump, um zu erkennen, was davon nach dem Waffenstillstand vom 10. Oktober 2025 bis zum Beginn des Februar 2026 umgesetzt wurde.
Die 21 Punkte im Detail
- Der Gazastreifen wird eine entradikalisierte, terrorfreie Zone, die keine Bedrohung für ihre Nachbarn darstellt.
- Der Gazastreifen wird zum Wohle seiner Bevölkerung wiederaufgebaut.
- Bei Zustimmung von Israel und Hamas endet der Krieg sofort, die IDF stoppt alle Operationen und zieht schrittweise aus dem Gazastreifen ab.
- Innerhalb von 48 Stunden nach Inkrafttreten des Abkommens werden alle lebenden und verstorbenen Geiseln übergeben.
- Nach der Geiselrückgabe entlässt Israel mehrere hundert palästinensische Sicherheitsgefangene mit lebenslangen Haftstrafen sowie über 1000 seit Kriegsbeginn festgenommene Gaza-Bewohner. Dazu werden die Leichen Hunderter Palästinenser übergeben.
- Hamas-Mitgliedern wird Amnestie gewährt, sofern sie sich zum friedlichen Zusammenleben verpflichten. Mitglieder, die Gaza verlassen möchten, können sicher in aufnehmende Länder ausreisen.
- Nach der Einigung soll humanitäre Hilfe in den Gazastreifen kommen – in Mengen, die nicht unter den Größenordnungen des Geiselabkommens vom Januar 2025 liegen. Auch Geräte und Fahrzeuge zur Sanierung der kritischen Infrastruktur und zur Trümmerbeseitigung werden nach Gaza gebracht.
- Die Hilfe wird ohne Einmischung von einer der Kriegsparteien durch die Vereinten Nationen, den Roten Halbmond und andere nicht assoziierte NGOs verteilt.
- Gaza wird von einer temporären Übergangsregierung palästinensischer Technokraten verwaltet, die von einem neuen internationalen Gremium (von den USA in Absprache mit arabischen/europäischen Partnern eingerichtet) beaufsichtigt wird, welches einen Finanzierungsrahmen für den Wiederaufbau schafft, bis die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihre Reform abgeschlossen hat.
- Es wird ein Wirtschaftsplan erstellt, um Gaza wiederaufzubauen. Experten für den Bau moderner Städte im Nahen Osten sollen zusammenkommen, um Investitionen und Arbeitsplätze zu schaffen.
- Es wird eine Wirtschaftszone mit reduzierten Zöllen und zusätzlichen Erleichterungen eingerichtet, die von den teilnehmenden Ländern verhandelt wird.
- Niemand wird gezwungen, Gaza zu verlassen. Wer sich für die Ausreise entscheidet, darf zurückkehren. Bewohner werden ermutigt, im Gazastreifen zu bleiben.
- Die Hamas wird keine Rolle in der Verwaltung Gazas spielen. Militärische Infrastruktur, die nicht der Verteidigung dient, wird zerstört. Das schließt auch Tunnel ein. Die neue Führung Gazas bekennt sich zur friedlichen Koexistenz.
- Regionale Partner stellen per Garantie sicher, dass die Hamas und andere Fraktionen ihren Verpflichtungen nachkommen und keine Bedrohung mehr für die Bevölkerung des Gazastreifens und Israel darstellen.
- Die USA werden mit arabischen und internationalen Partnern eine zeitlich begrenzte internationale Stabilisierungstruppe bilden, die sofort im Gazastreifen die Sicherheit überwachen und eine palästinensische Polizei ausbilden wird.
- Israel wird den Gazastreifen weder besetzen noch annektieren. Die IDF (das israelische Militär) übergibt das besetzte Gebiet schrittweise an die neuen Sicherheitskräfte, sobald diese Kontrolle und Stabilität herstellen.
- Falls die Hamas die Umsetzung des Plans verzögert oder ablehnt, werden die Punkte zunächst in den Gebieten umgesetzt, die die IDF derzeit kontrolliert. Sie übergibt dann schrittweise die Kontrolle an die internationale Stabilisierungstruppe.
- Israel verpflichtet sich, zukünftig keine Anschläge in Katar durchzuführen. Die USA und die internationale Gemeinschaft würdigen die wichtige Vermittlerrolle Dohas.
- Es wird ein Prozess zur Entradikalisierung der Bevölkerung eingerichtet, einschließlich eines interreligiösen Dialogs zur Verständigung zwischen Israel und Gaza.
- Wenn der Wiederaufbau Gazas fortgeschritten ist und das Reformprogramm der Palästinensischen Autonomiebehörde umgesetzt wurde, könnten die Bedingungen zur Bildung eines palästinensischen Staates gegeben sein.
- Die USA werden ein Gesprächsformat zwischen Israel und den Palästinensern einrichten, um sich über ein friedliches Zusammenleben zu verständigen.
Die aktuelle Lage
Am 26. Januar 2026 wurde als letzte tote israelische Geisel die Leiche des Polizeibeamten, Ran Gvili an Israel übergeben. Wie und wo man den Toten unter den mittlerweile 70.000 Opfern – die Zahl wurde aktuell erstmalig von den Israelis bestätigt – wirklich gefunden hat, wer das konkret geschafft hat und ob das wirklich erst nach 843 Tagen der Fall war, könnte man sicherlich hinterfragen, ist aber nicht Gegenstand dieses Artikels. Nach vorliegenden Berichten wurde seine Leiche von israelischen Soldaten in einem Massengrab gefunden und von israelischen Forensikern an Hand seines Gebisses identifiziert …
Fest steht, dass mit der Übergabe der letzten Geisel die immer wieder genannte Bedingung der israelischen Regierung erfüllt wurde, alle Truppen vollständig aus dem Gaza-Streifen abzuziehen. Das ist nicht der Fall, und als Begründung heißt es seitens der israelischen Regierung jetzt, dass vorher die Hamas vollständig entwaffnet werden müsste.
Auch die meistens anderen Punkte des Plans wurden bislang nicht umgesetzt, was aber nicht Thema dieses Beitrags ist, in dem es um die neue illegale israelische Grenze in Gaza geht.
Gelbe Klötze aus Beton – Israels neue illegale Grenze in Gaza
Israel hat nicht nur seine Truppen nicht abgezogen, sondern eine neue illegale Grenze in Gaza eingerichtet. Diese s.g. „gelbe Linie“ teilt den Gazastreifen de facto in zwei Teile.
Am 8. Dezember 2025 hatte Israels Generalstabschef Eyal Zamir bei einem Besuch im Gazastreifen dazu erklärt, die sogenannte „gelbe Linie“ markiere fortan die neue operative Grenze des Landes zu Gaza – als vorgelagerter Schutzriegel für die israelischen Gemeinden am Rand des Küstengebiets und zugleich als Linie für Operationen gegen den Terror. Zamir wörtlich: „Wir werden nicht zulassen, dass sich die Hamas erneut etablieren kann. Wir haben die operative Kontrolle über weite Teile des Gazastreifens und wir werden auf diesen Verteidigungslinien bleiben.“ Die „gelbe Linie“ diene sowohl als Sicherungszone für die Ortschaften im Grenzbereich als auch als Ausgangspunkt für militärische Aktionen Israels.
Die Mission in Gaza sei »nicht abgeschlossen, bis die sterblichen Überreste des letzten Geiselsoldaten, Ran Gvili, zurückgebracht wurden«.
Wie bereits dargestellt, wurde die Leiche des Polizisten mittlerweile zurückgegeben und deswegen müsste die Mission in Gaza, wie von General Zamir gesagt, eigentlich seit dem 26. Januar 2026 abgeschlossen sein.
Die „gelbe Linie“ wird zum Teil durch gelbe Betonklötze markiert oder auch nur mit gelben Warnschildern und darf von den palästinensischen Bewohnern nicht eigenmächtig überschritten werden. Laut der britischen Rundfunkanstalt BBC zeigen allerdings Satellitenbilder, dass das israelische Militär seit der Vereinbarung einige der gelben Betonblöcke versetzt hat, und zwar an insgesamt 16 Positionen. Im Schnitt seien die Markierungen fast 300 Meter tiefer in das Palästinensergebiet verlegt worden, so dass das von ihr kontrollierte Gebiet vergrößert wurde. Zu Beginn des Waffenstillstandes waren es 53 %, mittlerweile sind es etwa 60%. Die israelische Armee, wies diese Darstellung auf Anfrage zurück und erklärte, sie markiere die Linie „entsprechend der Lage vor Ort und der laufenden Lagebeurteilung“. Das Militär informiere zudem die Bevölkerung über den Verlauf der Linie, „um Spannungen zu reduzieren und Missverständnisse zu vermeiden.“
Amjad Shawa, der den Dachverband palästinensischer Nichtregierungsorganisationen im Gazastreifen leitet, erklärte in diesem Zusammenhang:
„Beinahe jeden Tag wird die ‚Gelbe Linie‘ weiter nach Gaza hineinverlagert. Menschen sterben, weil sie nicht wissen, wo die Linie gerade verläuft. Und die Israelis weiten das Gebiet, das sie kontrollieren, aus und machen keine Anstalten, auf einen echten Nachkriegszustand hinzuarbeiten.“
Yossi Kuperwasser, ein früherer Chef der Forschungsabteilung im israelischen Militärgeheimdienst, stellte zu der Thematik fest: „Die Hamas setzt sich in Gaza wieder mehr und mehr fest, sie reorganisiert sich und wirbt neue Leute an. Sie kontrollieren zwar nicht den größten Teil des Territoriums, aber fast die gesamte Bevölkerung.“ Solange die Terrororganisation nicht entwaffnet und wirklich entmachtet sei, könne von Wiederaufbau keine Rede sein.
Konkrete Folgen für die palästinensische Bevölkerung
Vor dem Hintergrund dieser Aussagen stellt sich die Frage, welche Konsequenzen diese „gelbe Linie“ für die Palästinensische Bevölkerung hat. Diese sehen im Wesentlichen wie folgt aus:
- Mittlerweile leben auf der einen Seite der „gelben Linie“ etwa 2 Millionen Einwohner auf ca. 40 % der Fläche des Gaza Streifens, während sich auf der anderen Seite Tausende israelische Soldaten befinden.
- Immer wieder gibt es Tote und Verletzte, weil die Markierungen zu. Teil mehr als 200m auseinanderliegen und weil immer wieder Palästinenser versuchen, ihre Häuser zu erreichen, die auf der anderen Seite liegen. Falls diese noch nicht vollständig zerstört sind, versuchen diese Menschen noch ein paar Habseligkeiten zu retten oder, falls möglich, auch darin zu übernachten, weil die Zelte, in denen sie leben müssen, keinen ausreichenden Schutz vor Kälte und Regen bieten.
- Das israelische Militär reißt noch immer Häuser auf der von den eigenen Soldaten kontrollierten Seite ein. Zum Teil sind sogar israelische Zivilfirmen an diesen Abrissarbeiten beteiligt.
- Nach einer Recherche der New York Times sollen nach dem Waffenstillstand mehr als 2.500 Gebäude durch die israelische Armee zerstört worden sein. Das israelische Militär begründete diese Maßnahmen damit, dass die Einsatzkräfte militärische Strukturen zerstören würden, wie das Tunnelnetz der Hamas, das sich auch unter ziviler Infrastruktur befinde. Der Abriss der Tunnel könne auf beiden Seiten der Linie dazu führen, dass Gebäude einstürzten.
- Außer ihren eigenen Häusern, liegen auch viele Felder der Palästinenser auf der von israel kontrollierten Seite der „gelben Linie“, so dass sie nicht mehr bebaut werden können.
- Fast die gesamte landwirtschaftliche Fläche des Gaza Streifens liegt auf der von Israel besetzten Seite
- Mehr als 75% der Felder, auf denen Olivenbäume und andere Nutzpflanzen wuchsen, sind nach UN Angaben beschädigt oder zerstört.
- Bis zu 70% der Gewächshäuser und knapp 83% der landwirtschaftlichen Brunnen und Bewässerungsanlagen sind laut UN zerstört oder außer Betrieb
- Vor dem Krieg ernährte die Landwirtschaft etwa jeden vierte Palästinenser
- Israel setzt Drohnen zur Überwachung der „gelben Linie“ ein, und immer wieder werden Palästinenser durch Raketen oder von israelischen Bodentruppen getötet. Erst vor wenigen Tagen wurden bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen laut palästinensischen Angaben mindestens 32 Menschen getötet. Getroffen wurden mehrere Ziele – unter anderem ein Zeltlager in Khan-Younis.
- Israels Armee wies die Darstellung der BBC zurück, dass Fahrzeuge des Militärs wiederholt jenseits der „gelben Linie“ unterwegs seien)
Zusammenfassende Bewertung
So wie die aktuelle Situation von israelischer Seite gehandhabt wird, entsteht hier eine neue illegale Grenze, die man mit der Lage im Westjordanland vergleichen könnte, das durch immer mehr Straßen zwischen den völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungen geteilt und zu einem Flickenteppich wird, der für die palästinensische Bevölkerung ein normales Leben zunehmend verhindert. Manche Beobachter behaupten, dass von der Regierung auf der von Israel kontrollierten Seite der „gelben Linie“ bereits Siedlungen geplant sind. Ob Israel die „gelbe Linie“ immer weiter zu seinen Gunsten verschiebt, kann unabhängig vor Ort nicht bewertet werden, weil ausländische Journalisten noch immer keinen Zugang nach Gaza haben, aber es gibt Satellitenbilder, auf denen klar erkennbar ist, dass die Grenze immer weiter in Richtung Gaza verschoben wird.
Formal gesehen hat zwar mit der Übergabe der letzten toten israelischen Geisel die Phase 2 des 21 Punkte Plans von Präsident Trump begonnen, aber konkret sind keine weiteren Schritte erkennbar, die die de facto vorhandene Teilung des Gaza Streifens aufheben würden. Es gibt konkrete Hinweise, dass die Hamas ihre noch vorhandenen 40 Stützpunkte auf der palästinensischen Seite weiter ausbaut und die israelische Seite alles unternimmt, um auf der von ihr kontrollierten Seite sämtliche Lebensgrundlagen für die palästinensische Bevölkerung zu vernichten.
Zu befürchtendes Fazit ist deshalb: Falls es nicht innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate gelingt, die entscheidenden offenen Punkte des 21 Punkte Plans von Präsident Trump umzusetzen, wird die „gelbe Linie“ endgültig zu einer weiteren illegalen israelischen Grenze und die „Zwei-Staaten- Lösung“ unwiderruflich eine Illusion.
Das wäre ganz im Sinne von Premierminister Netanjahu, der einen Palästinenserstaat nach wie vor ablehnt, so wie er auch andere UN-Entscheidungen straflos ignoriert. Israelische Luftstreitkräfte bombardieren weiterhin Ziele im Südlibanon, wo sich auch entgegen der Waffenstillstandsvereinbarungen auch immer noch israelisches Militär aufhält. In Syrien hält Israel neben der Pufferzone auf dem Golan noch weitere syrische Gebiete völkerrechtswidrig besetzt, und im Westjordanland sind weitere israelische Siedlungen geplant.
Die Themen Venezuela, Grönland, Ukraine und Iran haben die Prioritäten auf der politischen Agenda „des Westens“ zu Lasten des Gaza-Krieges verschoben und damit auch auf Kosten der palästinensischen Bevölkerung.
„From the River to the Sea”, das ist der Plan der israelischen Hardliner um Netanjahu. Die „gelbe Linie“ könnte ein weiterer Schritt dahin sein.
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Müssen wir uns jetzt Sorgen machen?!? JH hat vegessen zu schreiben, dass von der Leichen, Rutte etc. pp. sofort nach Washington jetten müssen.
Israel sollte den Neubau von Siedlungen stoppen. Und sich auf die Grenzen des Jahres 2007 zurückziehen.
Bitte klicke auf „Lebensreformer“.
Israel muss beseitigt werden, sonst wird es nie Frieden geben!
Ich war dort und habe diese Leute erlebt ™1974 .
Und nicht vergessen, die aktuelle Auslegung der deutschen Staatsräson, die eine bedingungslose Unterstützung der Vorgehensweisen von den nicht-semitischen Herrschern Netanjahu & Co darstellt, ermöglicht dieses Drama mit. Statt wirklich die Lehren aus dem Holocaust zu ziehen und gegen Ethnien-Vernichtungsorgien vorzugehen (und sich damit auch Juden anzuschließen, die gegen die israelische Barbarei auftreten), wird seitens Deutschland alles Mögliche unternommen, um das Morden am Laufen zu halten, z,B. mit dem Kauf israelischer militärischer Produkte und Export deutscher Vernichtungstechnik nach Israel. Deutschland macht sich erneut schuldig,
Wenn Trump und die Araber es ernst meinen, ist es höchste Zeit, dass sie Israel total boykottieren und jeden Handel mit diesem Staat unterbinden. Die USA müssten auch jede finanzielle und militärische Hilfe einstellen. Falls Trump vom Kongress daran gehindert wird, könnte er zumindest einen Zoll von 1000 % auf israelische Waren erheben.🤔 Letztlich ist es aber wohl unvermeidlich, dass eine internationale Truppe oder eine der Amerikaner und Araber illegale Aktivitäten der Hamas unterbindet und die Israeliten aus dem Gazastreifen vertreibt. Fall es im Ukrainekrieg Frieden gibt, könnte man auch die Russen um Hilfe bitten.🤨
Seit wann sind Tote „Geiseln“? – das Deutungshoheitsgedrechsel der Medien in Sachen „deutsche Staatsraison Israel“ und „bösartige Westbanks, Gaza etc.“ kann man nicht mehr aushalten . Ein selbständiger Staat Palestina in Übereinkunft mit dem Staat Israel sollte deutsche Staatsraison sein – schließlich haben die Deutschen die Hauptschuld an dem aktellen Zustand, verursacht durch das NAZI-Regime mittels Unterstützung/Duldung der überwältigen Mehrheit der damaligen deutschen Bevölkerung.
Gut erkannt. Zusätzlich wird noch davon abgelenkt, wenn der ‚Polizist‘ in den besetzten Gebieten tätig war, war er laut internationalem Recht ein legitimes Ziel der Aufständischen (vgl. Craig Mokhaiber). Jemand wie der Herr Hübschen interessiert sich offensichtlich nicht besonders für das Wording, das ihm von der israelischen Hasbara in den Mund gelegt wird. Er übernimmt es einfach.
https://www.jns.org/the-story-of-staff-sgt-ran-gvili-the-last-hostage-in-gaza/
Die Hauptschuld haben erst einmal die Briten, würde ich sagen. Es gab aber auch das Havara-Abkommen zwischen Zionisten und Nazis:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ha%E2%80%99avara-Abkommen
Bei der Shoa haben nicht nur deutsche Nazis mitgemacht, sondern das passierte, wie wir alle wissen in den meisten durch Nazis besetzen Gebieten in Europa und ihnen half z.B. die ukrainische OUN, die heute als Nationalhelden verehrt werden in der Ukraine.
Heute wie damals wird palästinensisches Land z.B. in US-Synagogen verkauft laut Rich Siegel.
https://youtu.be/HronOS_qElU?t=90
So lästige Details halten aber den Herrn Hübschen nicht davon ab zu salbadern, dass diese gelbe Linie die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich machen könnte, vor allem wenn nicht Punkt 21,483945748392 vom Trump-Friedensplan mit deutscher Gründlichkeit umgesetzt würde, also natürlich immer im Sinne der FDGO. Das passt auch alles so wunderbar zusammen. Natürlich, was auch sonst?
Die „gelbe Linie“ ist doch wirklich nicht das Schlimmste an den „Friedensplänen“, die die Zionisten haben. Das Wort vermeidet der Herr Hübschen natürlich.
Oh Nein! Das ist aber nicht nett, dass die Palis nicht mehr „normal“ leben können wie vorher. VGL
https://www.amazon.de/ethnische-Säuberung-Palästinas-Ilan-Pappe/dp/3864892589
Die Zwei-Staaten-Lösung war immer eine Schimäre, damit der Herr Hübschen oder die deutsche Staatsräson behaupten konnten, es gäbe eine nettere Lösung als die, die schon lange absehbar ist. Wenn die Hamas nur nicht so widerspenstig gewesen wäre. Also die Opfer sind selbst schuld, gerade die, die versucht haben sich zu wehren. Sich wehren findet der Herr Hübschen ja ganz toll, aber offensichtlich nur, wenn es die Bundeswehr oder NATO macht. In Gaza findet auch nicht der einzige Genozid statt, wo westliche Imperialisten verwickelt sind, denn im Sudan und im Jemen werden noch schlimmere Genozide verübt.
So ein Artikel ist auch nicht viel besser als eine RDL-Kolumne über Fußball, Doktortitel oder Wokeness.
Ich hätte einen Vorschlag:
Mal all die Waffen aufzählen, die Israel in den letzten Jahren bekommen hat, bzw. die Kooperationen zwischen israelischer Militärindustrie und Europäern. Da dürfte der Herr Hübschen doch Kompetenz haben. Wenn nicht, dann kann die Redaktion Shir Hever fragen. Ach so nee, der wäre zu kontrovers. Oder all das Geld aufzählen, das Israel bekommen hat von Schland und der EU. Eigentlich müsste es doch auch Klagen geben, wenn diese Waffen verwendet wurden in Gaza zum Kinder schlachten? Ach nix? Eben. Bye.
Das passt zu dem anderen großen Thema gerade: 3,5 Mio. Epstein files, wenn auch geschwärzt – und was wird jetzt passieren? Nix? Eben. Bye bye.
Natürlich passiert da nix, die müßten ja fast alle von der herrschenden Klasse und deren Funktionselite wegsperren, genau wie bei uns auch…
Nochmal für alle,
Was ich seit ™1974 bekunde ist, das Israel seit seiner Gründung nie vor hatte friedlich mit seinen Nachbarn zusammenzuleben.
So lange diese Zionisten auch noch einen eigenen Statt haben werden sie keine Ruhe geben.
Genau so wie es sich mit der Ukraine verhält..
Dort sitzen Nazis an der macht und deshalb muss die Ukraine, die es geschichtlich und völkerrechtlich eh nie gab abgewickelt werden.
„Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über die Tatsachen nicht garantiert ist.“
Hannah Arendt
… so steht die EU sowie die deutsche Regierung seit geraumer Zeit nicht für Meinungsfreiheit, Menschenrechte lediglich bei Bedarf etc pp
Leider könnt Ihr vom warmen Sofa aus nichts ändern! Deutsche eben …, labern und schwätzen, eine deutsche Tugend die Merz & Co so schätzen! .
MfG KB/BR