Geht Donald Trump der Arsch auf Grundeis?

Donald Trump gestresst
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Es gibt politische Situationen, die kippen nicht plötzlich – sie kippen langsam, fast unmerklich. Bis zu dem Punkt, an dem selbst die lautesten Drohungen nicht mehr wie Stärke wirken, sondern wie ein Echo der eigenen Unsicherheit. Genau an diesem Punkt steht Donald Trump.

Was als kalkulierte Machtdemonstration im Konflikt mit dem Iran begann, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Eigentor historischen Ausmaßes. Der Mann, der einst versprach, Amerikas „endlose Kriege“ zu beenden, ist heute tief in einen neuen Konflikt verstrickt – einen, den die USA faktisch als Stellvertreter an der Seite Israels führen.

Und nun versucht Trump, sich aus einer Lage zu befreien, in die er sich selbst sehenden Auges manövriert hat.

Gleichzeitigen Drohen und Betteln

Wenn man die aktuellen Entwicklungen betrachtet, entsteht ein widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite stehen harte Töne: Ultimaten, Drohungen, militärische Optionen. Berichte über mögliche „entscheidende Schläge“, Planungen im Pentagon, rote Linien, die angeblich nicht überschritten werden dürfen.

Auf der anderen Seite: Gesprächsangebote, diplomatische Initiativen, Signale eines möglichen Rückzugs. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Washington durchaus daran interessiert ist, einen Ausweg aus der Eskalation zu finden.

Oder anders gesagt: Trump spielt „Good cop – bad cop“. Nur leider alleine. Hier liegt das Problem. Dieses Prinzip funktioniert nur, wenn zwei unterschiedliche Akteure glaubwürdig unterschiedliche Rollen verkörpern. Wenn jedoch ein und dieselbe Person gleichzeitig droht und beschwichtigt, entsteht kein strategischer Druck – sondern Verwirrung.

Für Teheran ist dieses Verhalten längst entschlüsselt. Was in Washington als flexible Verhandlungsstrategie verkauft wird, wirkt aus iranischer Perspektive wie ein Mangel an Entschlossenheit. Denn die Gleichzeitigkeit von Ultimaten und Gesprächsangeboten sendet eine klare Botschaft: Die USA wollen den weiteren Konflikt eigentlich vermeiden. Darin liegt der Hebel, den der Iran zunehmend zu nutzen versteht.

Während Donald Trump öffentlich mit Härte auftritt, zeigen die begleitenden Signale – diplomatische Öffnungen, Überlegungen zu Rückzugsszenarien, indirekte Gesprächskanäle –, dass Washington die Kosten einer weiteren Eskalation fürchtet. Diese Diskrepanz bleibt in Teheran nicht unbemerkt.

Der Iran kann sich deshalb eine Haltung leisten, die auf Zeit spielt: Gesprächsangebote ablehnen, Forderungen ignorieren, gleichzeitig aber selbst keine endgültige Eskalation provozieren. Denn je länger der Konflikt andauert, desto größer wird der Druck auf die USA – wirtschaftlich, politisch und militärisch.

Hinzu kommt ein struktureller Vorteil: Der Iran agiert in seinem geopolitischen Umfeld, mit eingespielten regionalen Netzwerken und asymmetrischen, dezentralisierten Fähigkeiten. Die USA hingegen operieren aus der Distanz, sind auf Allianzen angewiesen und tragen die globalen Konsequenzen jeder Entscheidung.

Das bedeutet konkret: Der Iran muss nicht gewinnen – es reicht, nicht zu verlieren. Dadurch verschiebt sich das Kräfteverhältnis. Denn während Trump versucht, durch Drohungen Verhandlungsmasse aufzubauen, interpretiert Teheran diese Drohungen zunehmend als Zeichen dafür, dass Washington unter Zugzwang steht. Jede neue Warnung, jedes neue Ultimatum, das nicht unmittelbar umgesetzt wird, verliert an Glaubwürdigkeit. So entsteht ein paradoxer Effekt:

Je stärker Trump rhetorisch eskaliert, desto deutlicher wird für den Iran, dass diese Eskalation politisch kaum durchhaltbar ist. Das Ergebnis ist eine strategische Umkehrung:

Nicht Washington setzt Teheran unter Druck – sondern Teheran testet, wie weit es Washington treiben kann. Der vermeintliche „Deal-Maker“ wird so selbst zum Getriebenen eines Spiels, das er eigentlich kontrollieren wollte.

Das Ultimatum, das keines sein darf

Besonders deutlich wird dieses Dilemma bei den immer wieder kolportierten Ultimaten an Teheran. Trump schließt Verzögerungen aus, setzt Fristen, erhöht rhetorisch den Druck. Gleichzeitig aber berichten verschiedene Quellen, dass der Iran Gesprächsangebote ablehnt – oder sie als nicht ernst gemeint betrachtet.

Warum? Weil Drohungen und Diplomatie sich gegenseitig neutralisieren, wenn sie gleichzeitig ausgespielt werden. Ein Ultimatum verliert seinen Charakter, wenn es von der gleichen Stimme kommt, die kurz darauf Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Es wird zu einer Drohung mit eingebautem Rückzieher.
Und genau das scheint derzeit zu passieren.

Netanjahu als Dirigent – Trump als Instrument

Eine zentrale Figur in diesem geopolitischen Theater ist Benjamin Netanjahu.
Seit Jahren verfolgt Netanjahu eine kompromisslose Linie gegenüber dem Iran. Für Israel ist der Iran nicht nur ein Gegner – sondern Israel sieht ihn als eine existenzielle Bedrohung.

Trump hat diese Perspektive nicht nur übernommen, sondern sich ihr weitgehend untergeordnet. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist ebenso drastisch wie treffend: Trump wirkt wie ein Stier am Nasenring, durch die Arena geführt – nicht von seinen eigenen strategischen Interessen, sondern von denen eines Verbündeten, personifiziert durch Bejamin Netanjahu. Das Problem dabei ist offensichtlich:

Israel sichert sich ab und möchte ein „Großisrael“ errichten, in dem Völker wie die Palästinenser keinen Platz und Länder wie Iran und Libanon störend sind.
Die USA tragen die globalen Konsequenzen. Das, was Trump mit Europa veranstaltet hat, macht jetzt Israel mit den USA.

Vom regionalen Konflikt zum globalen Risiko

Was ursprünglich als regionaler Machtkonflikt erschien, entwickelt sich zunehmend zu einem geopolitischen Brennpunkt mit globalen Auswirkungen.

  • Airlines streichen Flüge in die Region – ein klassisches Frühwarnsignal wirtschaftlicher und militärischer Unsicherheit. Wenn selbst große Luftfahrtkonzerne beginnen, Verbindungen auszusetzen, geschieht das nicht aus Vorsicht allein, sondern auf Basis konkreter Risikoanalysen. Der zivile Luftverkehr reagiert oft früher als die Politik – und signalisiert damit, wie ernst die Lage bereits eingeschätzt wird.
  • Märkte reagieren sensibel auf jede neue Eskalation. Ölpreise schwanken, Investoren ziehen Kapital ab, Lieferketten geraten unter Druck. Die Region ist ein neuralgischer Punkt der globalen Energieversorgung – jede militärische Zuspitzung hat unmittelbare Auswirkungen weit über den Nahen Osten hinaus.
  • Internationale Spannungen nehmen zu. Verbündete werden nervös, Gegner wachsam, neutrale Staaten vorsichtiger. Die diplomatische Temperatur steigt – nicht explosionsartig, sondern stetig.

Und im Hintergrund verschiebt sich das Kräfteverhältnis.

Denn während die USA versuchen, ihre Position durch militärischen Druck zu sichern, beobachten andere Akteure – insbesondere China und Russland – sehr genau, wie sich Washington verhält. Für sie ist dieser Konflikt mehr als ein regionales Ereignis: Er ist ein Testfall für die strategische Belastbarkeit der Vereinigten Staaten.

Wie weit geht Washington wirklich? Wie konsequent ist seine Abschreckung? Und vor allem: Wie hoch ist die innenpolitische Schmerzgrenze?

Ein weiterer Krieg im Nahen Osten ist deshalb nicht nur ein militärisches Risiko. Er ist ein strategisches Geschenk an Amerikas Rivalen. Denn jeder Schritt in Richtung Eskalation bindet amerikanische Ressourcen, schwächt die wirtschaftliche Stabilität und untergräbt die außenpolitische Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig eröffnet er anderen Mächten Spielräume: diplomatisch, wirtschaftlich und militärisch.

Während die USA versuchen, ihre Dominanz zu behaupten, nutzen andere die Gelegenheit, alternative Machtstrukturen zu festigen – leise, aber konsequent. So wird aus einem regionalen Konflikt ein globaler Hebel. Darin liegt die eigentliche Tragweite dieser Entwicklung.

Der Mythos der kontrollierten Eskalation

Ein zentrales Element von Trumps Strategie scheint die Annahme zu sein, dass Eskalation kontrollierbar ist. Dass man Druck aufbauen kann, ohne die Situation tatsächlich außer Kontrolle geraten zu lassen. Dass militärische Drohungen als Werkzeug funktionieren – präzise dosiert, jederzeit reversibel. Diese Annahme hat sich historisch immer wieder als gefährlich erwiesen. Konflikte dieser Größenordnung entwickeln eine eigene Dynamik. Sie folgen nicht mehr ausschließlich politischen Entscheidungen, sondern einer Logik der Eskalationsspirale. Missverständnisse, Fehlkalkulationen, unbeabsichtigte Zwischenfälle – ein falsch interpretierter Militärschlag, ein technischer Fehler, eine überreagierende lokale Einheit – all das kann eine Kettenreaktion auslösen, die sich der Kontrolle der politischen Führung entzieht.

Gerade im Nahen Osten, wo zahlreiche Akteure mit eigenen Interessen, Milizen und Einflusszonen agieren, ist diese Gefahr besonders hoch. Hier reicht oft ein einzelnes Ereignis, um eine regionale Eskalation in Brand zu setzen. Trumps Dilemma ist:

Er versucht, maximale Abschreckung zu erzeugen, ohne den Punkt zu überschreiten, an dem Abschreckung in offene Konfrontation umschlägt. Doch dieser Grat ist schmal – und wird mit jeder neuen Drohung schmaler. Denn jede Eskalation erzeugt Erwartungsdruck. Wer droht, muss irgendwann liefern – oder verliert an Glaubwürdigkeit. Und genau deshalb wirken die aktuellen Entwicklungen so widersprüchlich: Trump scheint gleichzeitig zu eskalieren – und Angst vor den Konsequenzen dieser Eskalation zu haben. Er erhöht den Einsatz – und sucht gleichzeitig nach dem Notausgang. Das Ergebnis ist keine kontrollierte Eskalation, sondern eine unkontrollierbare Spannungslage, in der jeder nächste Schritt riskanter wird als der vorherige.

Innenpolitisch: Ein Spiel mit dem Feuer

Mit Blick auf die Midterm-Wahlen im November wird diese außenpolitische Unsicherheit zu einem innenpolitischen Risiko. Donald Trump hat seine politische Identität lange auf zwei zentrale Säulen aufgebaut:

  1. Stärke nach außen
  2. Fokus auf innenpolitische Interessen

Beide Narrative waren entscheidend für seinen politischen Erfolg. Sie vermittelten das Bild eines Präsidenten, der Amerika schützt, ohne sich in kostspielige und langwierige Auslandskonflikte zu verstricken.

Ein neuer, unklar geführter Konflikt untergräbt genau diese Erzählung. Denn:

  • Ein Krieg, der nicht klar gewonnen wird, wirkt schwach. Gerade Trump hat sich stets als kompromissloser „Deal-Maker“ inszeniert. Ein Konflikt, der sich hinzieht, widersprüchlich geführt wird oder in Verhandlungen endet, ohne klare Ergebnisse zu liefern, passt nicht zu diesem Image.
  • Ein Konflikt, der Ressourcen bindet, widerspricht der „America First“-Rhetorik. Militärische Einsätze kosten Geld, Aufmerksamkeit und politische Energie – alles Ressourcen, die im Inland fehlen. Für viele Wähler stellt sich dann die Frage: Warum engagiert sich die Regierung im Nahen Osten, während im eigenen Land Probleme ungelöst bleiben?

Die Wähler reagieren sensibel auf solche Widersprüche – besonders dann, wenn sie sich direkt auf wirtschaftliche Stabilität, Energiepreise oder die allgemeine Sicherheitslage auswirken. Steigende Kosten, Unsicherheit und das Gefühl, in einen weiteren unklaren Konflikt hineingezogen zu werden, können schnell zu politischer Unzufriedenheit führen.

Hier liegt die eigentliche Gefahr für Trump:

Nicht die Eskalation selbst – sondern die Wahrnehmung von Kontrollverlust. Denn politische Führung basiert nicht nur auf Entscheidungen, sondern auf dem Eindruck, die Lage im Griff zu haben. Sobald dieser Eindruck bröckelt, verändert sich die Dynamik. Ein Präsident, der als unberechenbar oder getrieben wahrgenommen wird, verliert das Vertrauen der Mitte – und genau diese Wähler entscheiden oft über Mehrheiten. So wird aus einem außenpolitischen Konflikt ein innenpolitischer Belastungstest. Und dieser Test kommt für Trump zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Good cop, bad cop – oder: politische Schizophrenie

Man könnte fast Mitleid haben, wäre die Lage nicht so ernst. Trump droht. Trump verhandelt. Trump eskaliert. Trump deeskaliert. Alles gleichzeitig. Das wirkt weniger wie eine ausgeklügelte Strategie – und mehr wie politische Schizophrenie im Echtzeitmodus.

Für Verbündete ist das schwer einzuordnen.
Für Gegner ist es eine Einladung, Zeit zu gewinnen.
Für die eigene Bevölkerung ist es ein Zeichen von Unsicherheit.

Die multipolare Realität klopft an

Ein besonders brisanter Aspekt ist die langfristige geopolitische Dimension.

Die Welt bewegt sich seit Jahren in Richtung Multipolarität. Die Zeit einer unangefochtenen amerikanischen Dominanz ist längst ins Wanken geraten – ökonomisch, politisch und militärisch. Neue Machtzentren entstehen nicht über Nacht, sondern schrittweise. Und genau solche Konflikte beschleunigen diesen Prozess. Der Iran-Konflikt könnte dabei zu einem Katalysator werden.

Denn:

  • Jeder weitere militärische Konflikt schwächt die USA ökonomisch und politisch. Kriege kosten nicht nur Geld – sie kosten Aufmerksamkeit, strategische Flexibilität und internationale Glaubwürdigkeit. Ressourcen, die in einen Konflikt fließen, fehlen an anderer Stelle: im Wettbewerb mit aufstrebenden Mächten, in der technologischen Entwicklung, in der Stabilisierung des eigenen Systems.
  • Gleichzeitig stärkt er gegenspielende Machtzentren. Staaten wie China und Russland profitieren von jeder Situation, in der die USA gebunden, beschäftigt oder international isoliert sind. Sie müssen nicht einmal direkt eingreifen – es reicht, abzuwarten, zu beobachten und gezielt Einflussräume auszubauen.

Was hier entsteht, ist nicht nur ein regionaler Krieg. Es ist ein Testfall für die globale Ordnung des 21. Jahrhunderts. Denn wenn die USA ihre Macht nicht mehr effektiv und widerspruchsfrei einsetzen können, wenn ihre Drohungen an Glaubwürdigkeit verlieren und ihre Konflikte keine klaren Ergebnisse mehr bringen, dann entsteht Raum für Alternativen. Neue Allianzen, neue Handelsstrukturen, neue Machtachsen. Oder zugespitzt formuliert:

Donald Trump könnte gerade dabei sein, unfreiwillig das Ende der amerikanischen Hegemonie einzuleiten – nicht durch eine große Niederlage, sondern durch eine Serie strategischer Überdehnungen.

Das eigentliche Eigentor

Und damit sind wir beim Kern des Problems.
Trump wollte Stärke demonstrieren. Er wollte abschrecken, dominieren, kontrollieren. Er wollte zeigen, dass die USA unter seiner Führung wieder handlungsfähig, entschlossen und unberechenbar stark sind.

Stattdessen hat er:

  • einen Konflikt eskaliert, den er nicht mehr vollständig steuern kann. Die Dynamik hat sich verselbstständigt, die Zahl der Akteure ist gewachsen, die Risiken sind kaum noch kalkulierbar. Was als Druckmittel gedacht war, ist zu einem offenen Prozess geworden, dessen Ausgang ungewiss ist.
  • sich in die strategische Logik eines anderen Staates hineinziehen lassen. Statt eine eigenständige amerikanische Linie zu verfolgen, folgt die Politik zunehmend einer Eskalationsstrategie, die vor allem den sicherheitspolitischen und hegemonialen Interessen Israels entspricht. Das reduziert den Handlungsspielraum Washingtons und erhöht gleichzeitig die Abhängigkeit von Entscheidungen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.
  • widersprüchliche Signale gesendet, die seine eigene Position schwächen. Drohungen, die nicht umgesetzt werden, verlieren an Wirkung. Verhandlungsangebote, die gleichzeitig mit Ultimaten ausgesprochen werden, wirken unglaubwürdig. Das Ergebnis ist ein Verlust an strategischer Klarheit – und damit an Einfluss.

Hinzu kommt ein weiterer, oft unterschätzter Faktor: Erwartungsmanagement. Wer maximalen Druck ankündigt, setzt sich selbst unter Zugzwang. Bleibt die angekündigte Konsequenz aus, wird aus Stärke schnell Schwäche. Das ist kein taktischer Fehler mehr. Das ist ein klassisches Eigentor. Denn Trump hat nicht nur seinen Gegner unterschätzt – er hat die Dynamik des Spiels selbst falsch eingeschätzt. Diese Fehleinschätzung könnte ihn am Ende mehr kosten als jede einzelne außenpolitische Entscheidung für sich genommen.

Fazit: Panik hinter der Fassade

Am Ende bleibt ein Bild, das sich immer klarer abzeichnet:

Ein Präsident, der versucht, Kontrolle zu demonstrieren – während ihm die Situation entgleitet. Ein Machtpolitiker, der gleichzeitig droht und verhandelt – und damit beides entwertet. Ein Stratege, der sich in einem Spiel wiederfindet, dessen Regeln nicht mehr von ihm bestimmt werden. Deshalb wirkt das, was wir derzeit beobachten, nicht wie Stärke, sondern wie etwas ganz anderes:

Donald Trump geht der Arsch auf Grundeis.

Uwe Froschauer

Uwe Froschauer hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Betriebswirtschaft studiert und abgeschlossen. Sein besonderes Interesse galt der Wirtschaftspsychologie. Er arbeitete als Unternehmensberater, gibt Seminare bei Berufsbildungsträgern, ist Autor mehrerer Bücher und betreibt den Blog wassersaege.com. Seine Leidenschaft für weltweite Reisen machte ihn sensibel für Kulturen und Probleme anderer Völker. Er ist naturverbunden und liebt Tiere und Pflanzen.
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58 Kommentare

  1. Ich glaube, der Verfasser des Artikels ist ein Mullah. Nur so einer kann Trumps Verhalten so missverstehen. Ja, Trump will Frieden und die Mullahs wollen nicht. Jetzt können sie wählen, Ausstieg der USA auf friedliche Weise, oder Ausstieg nach einem vernichtenden Militärschlag, der Israel befähigt, den Krieg alleine fortzusetzen. Vielleicht greifen dann auch die Europäer ein, weil sie das Öl dringend brauchen, und auf keinen Fall den Russen nachgeben wollen. Wahrscheinlich passiert mit dem Iran dasselbe wie mit einem toten Wal auf einer Sandbank. Gase bilden sich im Inneren. Der Kadaver bläht sich stark auf. Es besteht Explosionsgefahr, wenn der Druck zu groß wird. Die Aasfresser kommen.

    1. „Vielleicht greifen dann auch die Europäer ein, weil sie das Öl dringend brauchen, und auf keinen Fall den Russen nachgeben wollen.“
      Trump hat das in Richtung EU so ausgedrückt,
      „holt euch euer eigenes Öl“
      GB steht schon Gewehr bei Fuss.
      Merz lässt die Amis und Israelis noch die Reste der Drecksarbeit erledigen, dann wird auch er sich holen was er meint sich holen zu müssen.

        1. Reparationszahlungen sind illusorisch. Es geht munter weiter, rund 75% der Stahlproduktion und 75% der Petrochemie Irans sind bereits jetzt zerstört.

          Bereits jetzt hat China 60% Elektroanteil bei PKW, LKW, Bus und die Solarzellenproduktion läuft auf Hochtouren. Jede Verteuerung des Öls wird den Umstieg beschleunigen.

          Und die Deutschen werden, wenn sie verarmen, weder Öl noch Autos bezahlen können.

          Da wird eher in Venezuela oder in Russland als im Iran investiert.

      1. @Rubis
        „Merz lässt die Amis und Israelis noch die Reste der Drecksarbeit erledigen, dann wird auch er sich holen was er meint sich holen zu müssen.“

        Vorab läßt er aber seinen Kumpel Selenskij noch die restlichen Pipelines für Öl und Gas wegbomben und Tanker versenken. Es muss sich doch lohnen DE noch schneller in den Abgrund zu wirtschaften.

        1. Eigentlich unbegreiflich, wie man nach Trumps Rede, wo er offen zum Völkermord aufruft.
          „Wir werden den Iran in die Steinzeit zurückbomben“, diesen immer noch verteidigt.
          Da scheint wohl einiges nicht zu stimmen und mit Propaganda ist das wirklich nicht
          mehr zu entschuldigen. Jeder der dies möchte, kann sich informieren.

          Trumps Rede an die Nation 1.4.2026 (Deutsche Übersetzung)
          https://www.youtube.com/watch?v=au23SmEBPWc

          Und hier seine neusten Ergüsse zum Thema:
          Trumps volle Presskonferenz über totalen Irankrieg mit Pete Hegseth
          https://www.youtube.com/watch?v=VZwPBNzJ7lI

          1. Ich möchte das auf keinen Fall. Und ich verteidige auch nicht Trump. Ich finde diesen Krieg auch nicht gut, sondern abscheulich. Ich stelle rein sachlich fest, dass das fanatische Mullah Regime einen überflüssigen Militärschlag riskiert, weil sie als Martyrer in den Himmel kommen wollen. Einen anderen Sinn sehe ich darin nicht. Was mich nur wundert ist, dass fanatischer Hass auf Trump so weit gehen kann, dass man wie ein Mullah glaubt, der Iran würde mit den USA fertig.

            1. Nein….das mit „in den Himmel kommen“ ist ein westliches Märchen, begründet auf Aussagen einzelner religiöser
              Fanatiker, kein iranischer Politiker nennt den Himmel als Ziel auch die Zivilgesellschaft ist da weiter.
              Das iranische Ziel ist ein souveräner Staat, frei von amerikanischer und israelischer Bevormundung, auch die EUropäer haben da nix zu sagen und verloren.
              Wenn der Westen den Iran
              mit Sanktionen disziplinieren wollte, dann ist das reichlich in die Hosen gegangen, vielleicht wäre in so einem Fall das Zuckerbrot besser gewesen, die Zivilgesellschaft hätte davon viele Vorteile gehabt und das
              Öl würde fliessen, nur müssten die Amis, die EUropäer, GB
              und der Rest dafür bezahlen
              und nicht militärisch versuchen das Öl zu stehlen, um damit Geschäfte zu machen.

            2. @Torwächter

              Der Iran wird natürlich nicht mit den beiden Angreifern fertig, denn die sind atomar bestückt. Die eigentliche Frage ist, ob die Angreifer die atomare Option wählen werden wenn sich der Iran partout nicht unterwerfen lässt. Und wenn sie es tun, wie sich die Welt dazu verhält?

              Ein großer Teil der Welt wird sie dann als Parias betrachten, der Westen wird notgedrungen weiterhin hinter ihnen stehen. Aber der übergroße Teil der Welt wird sie ausstoßen aus der Weltgemeinschaft und sie isolieren und hoffen, dass sie unter sich bleiben und sich gegenseitig unschädlich machen (das dürfte ihnen nicht schwer fallen).

            3. Ich stelle rein sachlich fest, dass das fanatische Mullah Regime einen überflüssigen Militärschlag riskiert, weil sie als Martyrer in den Himmel kommen wollen. Einen anderen Sinn sehe ich darin nicht.

              Was „riskiert“ denn Iran für einen „überflüssigen MIlitärschlag“?
              Der Angriffskrieg läuft bereits auf vollen Touren und zweimal hintereinander, nämlich im letzten Juni und Ende Februar diesen Jahres, führten die „zivilisierten“ Angreifer „Enthauptungsschläge“ während der zuvor laufenden „Verhandlungen“ durch.
              Und da wundert sich der Herr Torwächter, warum die iranische Regierung – oder was davon noch übrig ist – nicht umgehend zu Kreuze kriecht und die Vergeltungswaffen, die sie über Jahrzehnte für genau diesen Fall entwickelt hatte, dem großen orangenen Herrscher brav vor die Füsse legt.
              Das lässt sich im Kopf des unvoreingenommenen, stets nur am Frieden interessierten Beobachters Torwächter nur mit „fanatischem Hass auf Trump“ erklären – wie überhaupt jegliches Nichteinverständnis mit dem gegenwärtigen Herrn im Weißen Haus.

        2. Im Internet ist Ironie stets doppelt so riskant wie im echten Leben. Mindestens.

          @Artikel: „Man könnte fast Mitleid haben, wäre die Lage nicht so ernst. Trump droht. Trump verhandelt. Trump eskaliert. Trump deeskaliert. Alles gleichzeitig. Das wirkt weniger wie eine ausgeklügelte Strategie – und mehr wie politische Schizophrenie im Echtzeitmodus.“

          Der Unterschied bei Trump ist eben, dass er nicht wie andere, die zu sehr ins Risiko sind, auf dem Tiger reitet, sondern auf dem irren Schimpansen, dem er immer wieder mal noch ein paar Stücke Zucker gibt.

          Dass es diesmal mit dem Iran anders läuft, wie sonst, als man großspurig bombardiert hat, um sich selbst und der Welt vorzuführen, wer Diener und wer Herr ist, bzw. im Fall der USA, wer the Master of the Universe ist, und Iran symbolisch zurückgeschossen hat, um klar zu machen, dass man nicht wehrlos ist, haben die USA wie auch Israel inzwischen bemerkt.

          Der Iran hat sich auf das Spielchen, dem Feind dort weh zu tun, wo es möglich ist, eingelassen, nur spielen sie jetzt nicht mehr Monopoly und wer die ein oder andere Straße bekommt, sondern Risiko und es geht um die US-Präsenz in der Region.

          Iran hat durch den Entschluss, die Staaten der Region, die sich bisher unter US-Schutz sicher fühlten, in eine neue Realität der militärischen Logistikprobleme zu führen, Zeit für sich zu einer Waffe gemacht. Israel hat sich nach bewährter Taktiker-ohne-Plan-Manier in eine Eskalation im Südlibanon geflüchtet. Die USA inszeniert heldenhafte Pilotenrettungsaktionen, um wieder Hollywood-Glanz in ihre Irankrieg-Erzählung zu bringen.

          Letztlich wird es wohl so laufen, dass Trump eine extra große Hand voll Zuckerstückchen zum Einsatz bringt und das Publikum bei dem Tumult so verdutzt ist, dass wenn es dann wieder Herr der Sinne ist und an den Golf gucken kann, merkt, dass die Amis in der direkten Anliegerregion vom Acker sind. Nicht am Roten und Arabischen Meer.

          Ähnlich wie 2021 in Afghanistan. Nur dass Biden null Ahnung von Show-Biz hat und verdusselte, dass die Szenenreihenfolge Ukraine-Afghanistan-Krieg wichtig ist.

          Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass sich vorher bspw. Saudi Arabien noch hinreißen lässt und auch noch in den Krieg eingreift. Das hat schon gegen die Huthis nicht gut funktioniert. Aber wer weiß?

    2. „Trump will Frieden“ „Ausstieg der USA auf friedliche Weise“

      Du solltest aufhören soviel Copium zu nehmen Drogen sind schlecht für die Gesundheit.

    3. @Torwächter

      „Trump will Frieden und die Mullahs wollen nicht.“
      Trumps „Frieden“ heißt Unterwerfung, das wollen weder die Mullahs noch das iranische Volk, auch wenn das in westlichen Medien anders kolportiert wird.

      Trumps Drohung mit der „Vernichtung Irans“ kann wohl nur mit Atomschlägen erreicht werden, die man leider den USA als auch Israel zutrauen kann. Darin besteht die eigentliche Gefahr für die gesamte Welt.

      Das Szenario, welches Sie für den Iran voraussehen, das traue ich im Übrigen eher dem US-Imperium zu:
      „Wahrscheinlich passiert mit dem Iran dasselbe wie mit einem toten Wal auf einer Sandbank. Gase bilden sich im Inneren. Der Kadaver bläht sich stark auf. Es besteht Explosionsgefahr, wenn der Druck zu groß wird.“

        1. „Die deutschen Masochisten“ sind keine Masochisten, denn sie handeln zum eigenen Vorteil, aber zum Nachteil ihrer Nation. Oder wie Nel Bonilla sagt:

          Das Imperium untergräbt aktiv den innenpolitischen Zusammenhalt peripherer und konkurrierender Staaten, indem es versucht, einen bestimmten Teil ihrer Eliten – vorwiegend die Finanz- und Technokratenklasse – für sich zu gewinnen . Indem es die materiellen Interessen dieser Klasse an die transnationale, transatlantische Sphäre bindet, sorgt das Imperium dafür, dass der Zielstaat von innen heraus ausgehöhlt und von einer Fraktion beherrscht wird, deren letztendliche Loyalität der globalen Finanzarchitektur und nicht der souveränen nationalen Entwicklung gilt.

          https://worldlinesletter.substack.com/p/the-fragmentationist-grand-strategy

    4. @ Torwächter

      „Vielleicht greifen dann auch die Europäer ein, weil sie das Öl dringend brauchen, …“

      So ein Quatsch, die haben doch Energiewende. 😉

  2. War der Uwe Froschauer immer schon ein Adept des Führerkultes? Oder ist er gar keiner, sondern tut nur so, als ob?

    Die Antwort lautet, denke ich: Schematische 95% der Proponenten von Führerkulten tun nur so, als ob – das ist der Witz am Phänomen des Führerkultes.

  3. „Donald Trump geht der Arsch auf Grundeis.“
    wird er eskalieren oder nicht?
    Jedes Verhandlungsergebnis wird DT morgen wieder in die Tonne treten. Der Iran kann in einigen Punkten nicht nachgeben und er wird es auch nicht, sobald die Amis eine Bodenoffensive starten beginnt das eigentliche Grauen….die Iraner sind darauf vorbereitet.

    1. Genau das ist der Punkt, Trump hat bewiesen, daß er kein zuverlässiger Partner ist – weder bei seinen Zollallüren, noch bei „Friedens“verhandlungen, spätestens als er mitten in eben jenen Verhandlungen den Krieg anfing. Und dabei sollte man bedenken, daß der Iran zu verhandeln bereit war, obgleich es bereits ein Abkommen gab, an das sich die USA einseitig schon (vor Trump!) nicht halten wollten. Was soll man denn verhandeln, wenn die sich sowieso nicht dran halten? Macht keinerlei Sinn!

  4. Netanjahus orangen Clown als Strategen zu bezeichnen, geht aber schon etwas zu weit.. 😉

    Obendrauf auf die im Artikel gut herausgearbeiteten Gründe kommt noch, dass Iran gar keinen Anreiz hat diesen Krieg zu beenden: Alles was sie damit erreichen würden, wäre dass Usrael Munition aufstocken kann um dann erneut zuzuschlagen, bevorzugt während sie Verhandlungen vortäuschen.

    Versprechungen oder auch Verträge mit Usrael sind nichts wert weil diese sowieso gebrochen werden. Israel hat praktisch jede UN-Resolution gebrochen und die bevorzugte Verhandlungsstrategie der Amis ist, Gespräche zu führen, um dem Gegenüber dann ein Messer in den Rücken zu rammen wenn dieser sich in Sicherheit fühlt. Den Iranern bleibt also nichts anderes übrig als Tatsachen zu schaffen, damit ein Frieden eben nicht bloss eine Verschnaufpause für die Aggressoren ist.

    Die Chance dazu war nie besser, das zeigt insbesondere der freidrehende Trump mit seiner debilen Rhetorik und ständigen Lügen.

  5. Noch nie zu meinen Lebzeiten war der Einsatz von Kernwaffen so nah wie in diesem Konflikt, es gibt mehrere plausible Eskalationswege, die dazu führen könnten, z.B. Zerstörung von iranischer Energieversorgung->Vergeltung gegen israelischen Kernreaktor->nukleare Antwort Israels.

    Ich glaube immer weniger daran, dass sich das Feuer, das mit diesem Krieg entfacht wurde, noch eindämmen lässt.

    1. Die Verrückten sind die Führer der westlichen Welt (Trump und Netanjahu), die den Finger am atomaren Abzugshebel haben. Und die Verräter deutscher und europäischer Lebens- und Überlebensinteressen sind unsere Transatlantiker.

      1. Ja, die Zeit der unhinterfragten transatlantischen Dominanz muss enden, und es ist dringend, die Transatlantiker werden uns mit in den Abgrund ziehen. Leider ist fraglich, ob genügend Zeit bleibt, die los zu werden, die Verfilzung von Politik und Medien ist zu stark.

  6. Der Artikel hätte gespart werden können. Trump ist einfach irre. Mehr is da nich.

    Aber um mal etwas ernsthafter an dem Thema zu arbeiten: die USA kämpfen gegen den Iran mit allen Mitteln. Sie schlachten dort Zivilisten ab – ohne dass eigene, US-Zivilisten, auch nur einer Spur von Gefährdung erliegen. Das zeigt schon mal die brutale Asymetrie diese Terrorkrieges der USA gegen den Iran. Israel ist näher am Iran. Das Verhalten Israels zeigt wiederum, dass Israel weder eigenes Menschenleben, also Juden, noch anderes Leben irgend etwas bedeutet. Mit Religiösem Wahn geht es sich ganz leicht und ohne jeden Skrupel über Leichen. Denn es geht ja um angeblich höhere Ziele. Es geht ja um die Erfüllug des Wort Gottes laut dem über jedem Zweifel erhabenen Buch der Bücher, das ganz gewiss nicht von interessengeleiteten Menschen sondern höchstens von göttlich inspirierten, heiligen Menschen geschrieben worden sei. So glaubt man.

    Zum Vergleich ein anderer Krieg dieser Zeit: Russland gegen die Ukraine. Während Israel gegen seine Gegner und gerade vor allem gegen den Iran völlig hemmungslos, skrupellos und ohne jede emphatische Begrenzung handelt, spielt dort die Ukraine genau diese Rolle des völlig Enthemmten.
    Aber man kann sich fragen: warum macht Russland nicht das Selbe wie die USA im Iran? Warum versucht Russland nicht die Ukraine in die Steinzeit zurückzubomben, greift nicht massiv deren Energieinfrastruktur und wichtigste Wirtschaftszweige an?

    Liegt es vielleicht daran, dass bei Russlands Handlungen Menschen, Menschenleben, Gesundheit, Zukuft für diese mit im Kalkül ist? Während für USA und Israel bzw. USGBIL es keinerlei Menschlichkeit mehr gibt und diese deshalb nicht nur über fremde sondern auch über eigene Leichen, über die Gefahr des Weltbrandes, über die schlimmsten denkbaren Entwicklungen für die Menschheit insgesamt einfach hinweggehen?

    Es ist diese moderne Form des digitalen, entfernten, entkörperlichten Krieges die es leicht macht, Soldaten und Angestellte zu gewissenlosen Massenmördern zu machen. Denn dieser Krieg wird von USGBIL fast wie vom Sofa aus geführt – während das konkrete Leiden für die in blutlosen Zahlen, Statistiken, Einheiten von „Megadeath“ einhergehen.

    Auch hier: das Digitale ist der Tod jeder Menschlichkeit, der Tod jeder Empathiefähigkeit, der Tod jedes Mitleids und Mitgefühls.

  7. „Die USA wollen den weiteren Konflikt eigentlich vermeiden.“
    Die USA wollen gar nichts. Trump mag wohl so ein paar Ideen haben, aber er ist nicht Herr im Haus. So wie nie irgendein Bewohner da Herr im Haus war. Inzwischen haben es die militante Kreise längst aufgegeben, auf den Präsidenten Einfluß zu nehmen. Sie handeln einfach nach eigenem Ermessen. Der Bewohner des Weißen Hauses war immer schon nur eine folkloristische Figur. Selbst Hegseth läuft den Militaristen hinterher und versucht, durch martialisches Auftreten, den Eindruck zu erwecken, er sei der Kriegsminister. Der Krieg läuft auch ohne einen Minister.
    Was wir sehen ist ein Weltkrieg ohne Einflußnahme durch Politik. Diese hat nur noch die Aufgabe, die Ressourcen dafür bereit zu stellen. Und alle Politiker tun es willfährig. Was sollen sie auch anderes tun? Sie sind so austauschbar.

    „Die USA hingegen operieren aus der Distanz, sind auf Allianzen angewiesen und tragen die globalen Konsequenzen jeder Entscheidung.“
    Mitnichten tragen sie die Konsequenzen allein.
    Donald Trump geht der Arsch auf Grundeis, weil er ahnt, dass er ein Niemand ist. Das waren auch all seine Vorgänger, nur habe sie die Rolle der Marionette akzeptiert. Er hingegen ist unfähig das zu erkennen.

  8. Das Manöver, mit dem Trump und die USA ihren Zerfall als Weltmacht noch abwenden könnten, wäre ein Fallschirmjäger-Einsatz in Israel:

    Netanjahu festnehmen und inhaftieren, eine Übergangsregierung in Israel einsetzen, das politische System Israels entnazifizieren,
    Dann eine große Friedenskonferenz Westasien (ex Nahost) einberufen,
    Damit gewönnen die USA das Heft des Handelns zurück.

    Aber unrealistisch, denn was macht einen Unterschied zwischen Nihilismus und Zivilisation aus? – Der zwischen Trump und Gorbatschow.
    Die USA haben kein Zentralkomitee, das einen Gorbatschow in sein Amt einsetzen könnte.
    Sie haben nur die Wallstreet: Geld scheffelnde Nichtskönner (z. B. Witikoff).

    1. Das wird nicht geschehen. Aber ja, das wäre die ein zigste Chance der USA zu überleben. Die USA hat moralisch fertig, ist tief zerstritten, es gibt keinerlei politische Elite mit Glaubwürdigkeit, strukturell ist die USA kaputt und wirtschaftlich ist sie pleite.
      Diese USA ist weder für die Welt noch für die eigen Bürger noch weiter tragbar.

      Meine Kristallkugel sagt, dass sollte Trump nicht umgehend abgesetzt werden, ein Militärputsch ins Haus steht.

  9. Trump will den Iran in die Steinzeit „bomben“ – hat dieses dämliche US-Großmaul eigentlich eine Ahnung das in der historischen Steinzeit das Judentum sich festigte und die Perser bereits eine Großmacht waren, d.h. er zielt unbeabsichtigt darauf ab das der Iran wieder zu einer persischen Großmacht wird.
    Übrigens – das Staatsgebilde PERSIEN, in der Neuzeit, wurde erst nach der Flucht des Schahs in IRAN umgetauft als die Mullahs die Macht übernahmen, tatkräftig unterstützt von den USA, um zu verhindert das linke Kräfte an die Macht kommen.
    (Ein Schema welches so eine Staatsdoktrin der USA zu sein scheint, d.h. religiöse Fanatiker um jeden Preis zu unterstützen um Sozialismus verhindern)

  10. Den zukünftigen Opfern auf allen Seiten und der gesamten Welt sollte angesichts der imperialistischen Gewaltorgien der Arsch auf Grundeis gehen.
    Leute wie Trump, Netanyahu, Merz und CO werden sich schon wohlgenährt, vollgefressen und mit den Taschen voller Geld absetzen.

    1. Die ja. Vielleicht. Aber es gibt Leute, die eine ganze Menge zu verlieren haben, wenn sich die Menschen nicht mehr von diesen genozidalen Gewalttätern in Angst und Schrecken versetzen lassen, ihnen also genau das nicht mehr widerfährt: ihnen der Arsch auf Grundeis geht.

      Erst wenn die Menschen den Mächtigen völlig frei von Angst gegenübertreten, schwindet deren Macht, weil sie – deren Macht – einzig und allein genau darauf basiert: den Menschen Angst und Schrecken einzujagen.

      Von soher ein schlechter Ratschlag.

      Nun zu den Leuten, die eine ganze Menge zu verlieren haben. Dazu gehört auch die Familie Trumps…. das sind jene, die an den aktuellen Verhältnissen Geld verdienen. Deren Macht und Reichtum basiert ja vor allem auf regelmäßigem Mittelzufluss. Da wären vor allem die Wallstreet, BlackRock und der militärisch industrielle Komplex. Wenn keine Kriege mehr geführt würden, wäre das ihr Untergang.

  11. „Ein Präsident, der versucht, Kontrolle zu demonstrieren – während ihm die Situation entgleitet. Ein Machtpolitiker, der gleichzeitig droht und verhandelt – und damit beides entwertet. Ein Stratege, der sich in einem Spiel wiederfindet, dessen Regeln nicht mehr von ihm bestimmt werden. Deshalb wirkt das, was wir derzeit beobachten, nicht wie Stärke, sondern wie etwas ganz anderes:“ – Wursteln!

    Und dieses Wursteln ist Ausdruck des politischen Systems, das dahinter steckt. Wir werden von Geldeliten regiert, die den Kontakt mit der Realität verloren haben, nicht wissen wer sie sind und wohin es geht. Spontane Entscheidungen aufgrund falscher Fakten ersetzen ihnen Welterkenntnis und Strategien. Sie denken in Quartalsergebnissen, als seien sie an der Börse und glauben, alles Begonnene können ebenso einfach wieder beendet werden.

    Aber der Zug rollt jetzt auf einem anderen Gleis in eine andere Richtung. Und so wursteln sie weiter und drohen, was das Zeug hält.

  12. Fanatische Trumphasser denken wie die Mullahs. Das finde ich wirklich sehr absonderlich. Aber die USA werden diesen Krieg nicht verlieren. Sie schießen ihre Raketen ab und verschwinden. Morgen wissen wir mehr. Aber Netanjahu ist ebenfalls ein Spinner. Er will den Krieg fortführen, auch wenn sich die Amis zurückziehen. Da bin ich dann wirklich gespannt wie das ausgeht. Eretz Israel oder Babylonische Gefangenschaft.

    1. „Fanatische Trumphasser denken wie die Mullahs.“

      Allein dieser eine Satz ist an Borniertheit und Oberflächlichkeit nicht zu überbieten.

      1. Nur weil man nicht gut findet, was der US Clown macht, muß man diesen nicht automatisch gleich hassen.
      2. Vielleicht sollten Sie erst einmal herausfinden, was genau ein Mullah ist ?

      Heute umfasst die Bezeichnung „Mullah“ alle schiitischen Geistlichen ebenso wie Vorbeter, Freitagsprediger oder Studenten (Talib). Bedeutende religiöse Rechtsgelehrte mit abgeschlossener theologischer Ausbildung bezeichnet man auch als Mudschtahid. Es handelt sich hier um geistige Führer.

      3. Der Iran hat eine vom Volk legitimierte Regierung, die darüber entscheidet, was passiert und was nicht.
      4. Die USA haben diesen Krieg bereits verloren und versuchen nun verzweifelt aus dieser Nummer wieder
      raus zu kommen.
      5. Wenn die USA aus dem Krieg aussteigen, ist Israel komplett hilflos.

    2. „Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin‘ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell – JUST WATCH! Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP“

      Ja, das klingt absolut danach, dass die USA gerade gewinnen, und kein bisschen wie ein idiotischer Psychopath, der gerade sein letztes bisschen Verstand verloren hat.

  13. „Denn politische Führung basiert nicht nur auf Entscheidungen, sondern auf dem Eindruck, die Lage im Griff zu haben.“

    Das sehe ich anders. Wie sagte Wolfgang Grupp mal? Es ist kein Fehler Fehler zu machen. Es ist ein Fehler diese nicht zu erkennen / sich einzugestehen und zu korrigieren.

    Diese Haltung zu glauben wenn man „die Kontrolle verliert“, dass daraus Machtverlust resultiert, hat vielleicht in autoritären Systemen wie Deutschland seine Berechtigung. Auf Dauer ist so eine Einstellung aber schädlich. Es gibt jede Menge Firmen, die genau deswegen pleite gegangen, also vom Markt verschwunden sind. Ein so’n Beispiel ist Grundig. Die waren mal einer der größten Fernsehhersteller Europas und vermutlich sogar der Welt. Bis die Asiaten kamen. Auf einmal wurde der autoritäre Führungsstil des Unternehmens vollkommen kontraproduktiv. Anstatt den Mitarbeitern offen zu sagen „wir stecken in Schwierigkeiten, wenn irgendwer Ideen hat, wie wir da wieder herauskommen, nur zu… bitte bringt Euch ein“. Wer jedoch glaubt an seinem autoritären Führungsstil – also „den Eindruck vermitteln zu wollen, dass man alles im Griff habe“ – festhalten zu müssen, der beerdigt sein Unternehmen.

    Ich halte diese Einstellung für vollkommen falsch, weil sie wenig bis gar nicht auf dynamische Entwicklungen eingeht, ihnen auch gar keinen Raum gibt. Da geht es einzig um Machtprojektion, aber nicht um Kompetenz. Ich würde sagen das ist der Grundfehler des Westens, im Speziellen auch Deutschlands. Man hat keine Antworten auf die globalen Entwicklungen hin zu einer multipolaren Welt. Anstatt sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, verlässt man sich lieber auf das, was man immer gemacht hat: „autoritär und mit (noch mehr!) Gewalt versuchen ‚den Eindruck zu vermitteln alles unter Kontrolle / im Griff zu haben'“. Genau das ist es – eine Mischung aus Überheblichkeit und Arroganz -, was den Untergang des Westens besiegeln wird. Und ehrlich gesagt… wer so eine Einstellung hat, darf auch gerne untergehen.

    Deutschland hat tolle Erfindungen hervorgebracht, aber sein größtes Problem war der Autoritarismus, also wenn Menschen Machtprojektion wichtiger ist, als Substanz.

    Übrigens lassen sich die Menschen vielfach nicht mehr von dem genozidalen Verhalten der USA beeindrucken. Ich hab mal einen CIA-Agenten gehört, der davon lachend erzählt hat, wie sie in die Dörfer marschiert sind, um dort Massaker zu veranstalten, das wiederum um den Menschen klarzumachen, wer jetzt der Herr im Haus ist, also „den Eindruck zu vermitteln alles im Griff zu haben“. Shock & awe. Nun… im Iran ist es wohl so, dass es dort große Menschenansammlungen gibt, also Menschen gegen die faschistisch-genozidale Gewalt der USA auf die Straße gehen. Und selbst wenn dort Bomben fallen oder immer mal wieder solche Gruppen auch getroffen werden, gehen sie weiterhin auf die Straße. Sie zeigen, dass das Prinzip „shock & awe“ nicht mehr funktioniert. Das ist es, was die USA – so scheint es – fuchsteufelswild macht. Dieses Prinzip hat bisher immer funktioniert, doch jetzt stößt es offensichtlich an seine Grenzen. Ja und die Schäden, die die USA einstecken, sind auch erheblich (was vielleicht ein weiterer Grund ist nicht vollends zu eskalieren bzw. vll. sind sie auch gar nicht dazu in der Lage).

    https://www.youtube.com/watch?v=ROB4138o8hg

    Sagen wir so… wenn Deine Reputation einzig und allein darauf basiert Macht (häufig also das Gegenteil von Kompetenz) zu projezieren, dann ist es natürlich ein Problem, wenn das nicht mehr gegeben ist und zu bröckeln anfängt… Wir sollten jedoch nicht davon ausgehen, dass überall auf der Welt so gedacht wird, schon gar nicht in intelligenteren Strukturen…

    Ich würde sagen es ist nicht die Abwesenheit von „shock & awe“ das Problem, sondern genau umgekehrt, also genau DAS zu versuchen… Die Menschen haben genug davon. Und genau das ist auch ihre Motivation sich dem mehr und mehr zu entziehen, gerade heute, wo sich neue Möglichkeiten eröffnen.

    1. Sehr richtig!
      Es kommt aber noch ein Element hinzu, weshalb „shock & awe“ nicht mehr ganz so funktioniert wie noch vor ein paar Jahren. Ich denke dass die Raketen- und Dohnenentwicklung die Chancen neu verteilt haben.

      1. Jepp. Genau. Wann immer sich Optionen ergeben, steigt das Selbstbewusstsein. Ich denke es ist an der Zeit diesem westlichen Modell aus Gewalt, Hass und Angst, gerne versteckt hinter wohlklingenden Begriffen, die aber alle nicht ernst gemeint sind, den Todesstoß zu verpassen. Es ist das Gegenteil dessen, was man als zivilisiert bezeichnen kann: den Menschen als Menschen zu sehen und nicht als Instrument über das man Kontrolle und Macht erlangen muss.

  14. @Uwe Froschauer
    Ihre Analyse ist fürchterlich schlecht.
    Natürlich kann man drohen und gleichzeitig Verhandlung anbieten. Das ist eine sehr wirksame Methode. Aber damit sie Wirkung zeigt, muss man auf der Verhandlungsseite auch etwas anbieten können.
    Trump hat kein Angebot für den Iran. Niemand im Iran will das Schicksal des Iraks, Syriens, des Libanons, Lybiens oder Gazas teilen.
    Es ist auch nicht so, dass nur Trump verrückt ist. Trump ist lediglich der Endzeitrepräsentant einer psychopathischen Führungselite der USA die keine Hemmungen mehr hat, ihren krankhaften Trieb offen auszuleben.

  15. Die deutsche Arbeiter-, Arbeitslosen-, und Hartzlerklasse, ihre „Arbeiterpartei“ AfD und deren Vorfeldorganisation BSW stehen bedingungslos zu Trump, Putin, Netanjahu -bis zum letzten Diesel-Tropfen!

    Nie wieder Krieg, Vernichtung und Vertreibung ohne die deutsche Arbeiterklasse!

  16. Luca Schäfer durfte für TP ansagen, was die „eigentliche“ „Katastrophe“ an der aktuellen Lage sei:

    „Käme es zum offenen Bruch zwischen Washington und Tel Aviv, wäre die US-Vollkatastrophe perfekt. Undenkbar ist dies nicht mehr, sollte die Trump-Administration wirklich intrinsisch oder von Außen erzwungen einen Frieden wollen, wäre die israelische Position fraglich.“

    Die politische Klasse der USA hat seit dem 7. Okt. ’23 die Fiktion amerikanischer Hegemonie praktisch vollständig in das Bündnis mit der zionistischen Identität vergegenständlicht; nicht aus Neigung, nicht aus Überzeugung, vielmehr deshalb, weil eine Infragestellung dieses Bundes nach der vorherrschenden Wahrnehmung dieser Leute zum „Point of no return“ in der jahrzehntelangen Dynamik der Spaltung der Föderation werden könnte, ja müßte.

    Die Iranische Republik ist handlungsunfähig, weil die Angriffe auf das Führungspersonal das Staatswesen tatsächlich enthauptet haben – es besteht jetzt in seiner ästhetischen Ikonographie einerseits, den unverzichtbar gebliebenen administrativen Organen und der Bewaffnung der Nationalisten aller Couleur andererseits.
    Und das Führungspersonal derjenigen Nationen, die der Dynamik einen Riegel vorschieben könnten, Russland und China, haben daran kein Interesse – im Gegenteil.

    1. Die Iranische Republik ist handlungsunfähig, weil die Angriffe auf das Führungspersonal das Staatswesen tatsächlich enthauptet haben – es besteht jetzt in seiner ästhetischen Ikonographie einerseits, den unverzichtbar gebliebenen administrativen Organen und der Bewaffnung der Nationalisten aller Couleur andererseits.

      Deine „Nationalisten“ nenne ich Patrioten und Widerstandskämpfer gegen das aggressive US-Imperium. Ansonsten viel westliches Propaganda-Gebrabbel in deinen Beiträgen.

  17. „Für Israel ist der Iran nicht nur ein Gegner – sondern Israel sieht ihn als eine existenzielle Bedrohung.“
    Das hat den Duft einer (hier zugegeben vorsichtigen) Rechtfertigung, die auch hierzulande bis 1945 gepflegt wurde und aktuell gegen Rußland herhalten muß.
    Diese verlogene Argumentation ist auf die Groß-Israelpläne aufgebaut, sodaß der Widerstand gegen die Großmachtabsichten als prinzipielle Gefahr für das „Reich“ umgepolt wird.
    Die Groß-Israelpläne sind keine taktisch bedingt erzwungene Notwendigkeiten, wie dann angeboten wird, in einer Sackgasse, die keiner haben wollte, somdern Ausgangspunkt der israelischen Politik. Sie sind die Ursache des Krieges, nicht dessen Folge.

  18. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Medien ins Zeug legen, um in einer Dauerschleife nachzuweisen, dass
    – Trump sich verkalkuliert hat
    – Trump keine Ahnung hat
    – Trump unter Druck gerät
    – Trump am Ende ist

    Erstaunlich ist das insofern, als dass es ja nicht der Iran ist, der die Infrastruktur der USA zerbombt.

    Eine saubere Analyse würde mit den Kriegszielen beginnen. Die sind ja nicht unbekannt, werden aber erstaunlich selten zum Thema gemacht. Zum einen, weil sie offensichtlich geteilt werden. Auch die Trump Kritiker wollen nicht, dass der Iran über die Atombombe verfügt. Eine generelle Entmachtung des Irans wird gleichfalls begrüßt.
    Bei der Kontrolle der Öl- und Gasvorkommen durch die USA ist man in Europa schon nicht mehr so begeistert.

    Kurz: das imperialistische Programm der USA und Israels trifft auf das imperialistische Programm des Irans, der eine regionale Vormachtstellung beansprucht, darüber in Gegensatz zu Israel und damit auch zu den USA gerät. Und zudem eine explizit anti-amerikanische Staatsräson verfolgt.
    Dieser fundamentale Gegensatz ist nicht mittels eines Vertragsgeweses in eine friedliche Verlaufsform zu bringen. Es ist und bleibt eine Gewaltfrage höchsten Ranges. Und die wird jetzt eben durch Gewalt entschieden, was auch sonst.

    In diesem Programm sind auch allerhand Kriegsschäden einkalkuliert. An der eigenen Ökonomie und erst recht natürlich an den Staaten, die als „Partner“ das Verbrauchsmaterial abgeben.

    Krieg kostet, und das ist nie ein Einwand. All die Leute, die jetzt jammern, dass „Trump die Weltwirtschaft vor die Wand fährt“, würden genau das Gleiche tun, wenn es um die eigenen Interessen ginge. Und da liegt das Problem. „Es ist nicht unser Krieg“, heißt ja, wenn es „unser“ Krieg wäre, sähe die Sache anders aus.
    Europa ist von dem Krieg betroffen, zieht aber nur sehr bedingt einen Nutzen aus ihm, und ist deswegen gegen diesen/ Krieg.

    Und als machtloses Häufchen bleibt dann nicht viel mehr als eine billige Stilkritik abzusondern.

    1. Das Problem von euch Gegenstandpunktlern ist, dass ihr euch ein friedliches Zusammenleben von Völkern, Nationen oder Staaten nicht vorstellen könnt. Da hat die transatlantische Konditionierung gut funktioniert.

  19. Trumps Veränderung hatte meiner Ansicht nach begonnen, mit dem treffen von Herr Putin in Alaska.
    Seit diesem treffen agierte er schizophren, was hätte Herr Putin ihm ins Ohr geflüstert, das weiß niemand…
    Aber was wir wissen ist, daß Russland viele Rechnungen offen hat, diese Rechnungen sind schon etwas älter als die Herren selbst, aber diesesmal bestimmt Russland die Regeln zum ausbluten, was andere vorher Russland angetan hatten.
    Russland als das grösste Land dieser Erde, mit all ihren Rohstoffen, hatte seitdem Zusammenbruch der Soviet Union bis heute einen Staat aufgebaut der seines gleichen sucht in dieser Welt. Russland hat für einen Staat lächerliche Schulden und bietet in der heutigen Propaganda Blase zig Staaten Hilfe an für umme!
    Der Trump benötigt Investoren und Wissen, um einen fast totem Patienten am Leben zu halten.

  20. Wenn ich mir das alles anschaue, dann sehe ich als einzige Option für ein Überleben der USA in einem Militärputsch.
    Die USA sind pleite, strukturell fertig, tief zerstritten und moralisch am Ende.
    Und weder die Milliardärs-Oligarchie noch die Politclowns von Reps und Dems haben einen Plan wie es weiter gehen könnte.
    Als Alternative wäre theoretisch auch eine Revolution fällig, aber bei der Wild West Mentalität der Amis fehlt dazu die nötige Solidarität.
    Das Militär ist die einzige Struktur in den USA die noch halbwegs funktioniert und in der Lage wäre das Land zu befreien und einen grundsätzlichen Wandel zu einer wahren Demokratie durchzuführen.
    Ich schlage als Datum für den Militärputsch den 250 Jahrestag vor.

    Ok. Manchmal träume ich.

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