Geht Donald Trump der Arsch auf Grundeis?

Donald Trump gestresst
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Es gibt politische Situationen, die kippen nicht plötzlich – sie kippen langsam, fast unmerklich. Bis zu dem Punkt, an dem selbst die lautesten Drohungen nicht mehr wie Stärke wirken, sondern wie ein Echo der eigenen Unsicherheit. Genau an diesem Punkt steht Donald Trump.

Was als kalkulierte Machtdemonstration im Konflikt mit dem Iran begann, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Eigentor historischen Ausmaßes. Der Mann, der einst versprach, Amerikas „endlose Kriege“ zu beenden, ist heute tief in einen neuen Konflikt verstrickt – einen, den die USA faktisch als Stellvertreter an der Seite Israels führen.

Und nun versucht Trump, sich aus einer Lage zu befreien, in die er sich selbst sehenden Auges manövriert hat.

Gleichzeitigen Drohen und Betteln

Wenn man die aktuellen Entwicklungen betrachtet, entsteht ein widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite stehen harte Töne: Ultimaten, Drohungen, militärische Optionen. Berichte über mögliche „entscheidende Schläge“, Planungen im Pentagon, rote Linien, die angeblich nicht überschritten werden dürfen.

Auf der anderen Seite: Gesprächsangebote, diplomatische Initiativen, Signale eines möglichen Rückzugs. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Washington durchaus daran interessiert ist, einen Ausweg aus der Eskalation zu finden.

Oder anders gesagt: Trump spielt „Good cop – bad cop“. Nur leider alleine. Hier liegt das Problem. Dieses Prinzip funktioniert nur, wenn zwei unterschiedliche Akteure glaubwürdig unterschiedliche Rollen verkörpern. Wenn jedoch ein und dieselbe Person gleichzeitig droht und beschwichtigt, entsteht kein strategischer Druck – sondern Verwirrung.

Für Teheran ist dieses Verhalten längst entschlüsselt. Was in Washington als flexible Verhandlungsstrategie verkauft wird, wirkt aus iranischer Perspektive wie ein Mangel an Entschlossenheit. Denn die Gleichzeitigkeit von Ultimaten und Gesprächsangeboten sendet eine klare Botschaft: Die USA wollen den weiteren Konflikt eigentlich vermeiden. Darin liegt der Hebel, den der Iran zunehmend zu nutzen versteht.

Während Donald Trump öffentlich mit Härte auftritt, zeigen die begleitenden Signale – diplomatische Öffnungen, Überlegungen zu Rückzugsszenarien, indirekte Gesprächskanäle –, dass Washington die Kosten einer weiteren Eskalation fürchtet. Diese Diskrepanz bleibt in Teheran nicht unbemerkt.

Der Iran kann sich deshalb eine Haltung leisten, die auf Zeit spielt: Gesprächsangebote ablehnen, Forderungen ignorieren, gleichzeitig aber selbst keine endgültige Eskalation provozieren. Denn je länger der Konflikt andauert, desto größer wird der Druck auf die USA – wirtschaftlich, politisch und militärisch.

Hinzu kommt ein struktureller Vorteil: Der Iran agiert in seinem geopolitischen Umfeld, mit eingespielten regionalen Netzwerken und asymmetrischen, dezentralisierten Fähigkeiten. Die USA hingegen operieren aus der Distanz, sind auf Allianzen angewiesen und tragen die globalen Konsequenzen jeder Entscheidung.

Das bedeutet konkret: Der Iran muss nicht gewinnen – es reicht, nicht zu verlieren. Dadurch verschiebt sich das Kräfteverhältnis. Denn während Trump versucht, durch Drohungen Verhandlungsmasse aufzubauen, interpretiert Teheran diese Drohungen zunehmend als Zeichen dafür, dass Washington unter Zugzwang steht. Jede neue Warnung, jedes neue Ultimatum, das nicht unmittelbar umgesetzt wird, verliert an Glaubwürdigkeit. So entsteht ein paradoxer Effekt:

Je stärker Trump rhetorisch eskaliert, desto deutlicher wird für den Iran, dass diese Eskalation politisch kaum durchhaltbar ist. Das Ergebnis ist eine strategische Umkehrung:

Nicht Washington setzt Teheran unter Druck – sondern Teheran testet, wie weit es Washington treiben kann. Der vermeintliche „Deal-Maker“ wird so selbst zum Getriebenen eines Spiels, das er eigentlich kontrollieren wollte.

Das Ultimatum, das keines sein darf

Besonders deutlich wird dieses Dilemma bei den immer wieder kolportierten Ultimaten an Teheran. Trump schließt Verzögerungen aus, setzt Fristen, erhöht rhetorisch den Druck. Gleichzeitig aber berichten verschiedene Quellen, dass der Iran Gesprächsangebote ablehnt – oder sie als nicht ernst gemeint betrachtet.

Warum? Weil Drohungen und Diplomatie sich gegenseitig neutralisieren, wenn sie gleichzeitig ausgespielt werden. Ein Ultimatum verliert seinen Charakter, wenn es von der gleichen Stimme kommt, die kurz darauf Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Es wird zu einer Drohung mit eingebautem Rückzieher.
Und genau das scheint derzeit zu passieren.

Netanjahu als Dirigent – Trump als Instrument

Eine zentrale Figur in diesem geopolitischen Theater ist Benjamin Netanjahu.
Seit Jahren verfolgt Netanjahu eine kompromisslose Linie gegenüber dem Iran. Für Israel ist der Iran nicht nur ein Gegner – sondern Israel sieht ihn als eine existenzielle Bedrohung.

Trump hat diese Perspektive nicht nur übernommen, sondern sich ihr weitgehend untergeordnet. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist ebenso drastisch wie treffend: Trump wirkt wie ein Stier am Nasenring, durch die Arena geführt – nicht von seinen eigenen strategischen Interessen, sondern von denen eines Verbündeten, personifiziert durch Bejamin Netanjahu. Das Problem dabei ist offensichtlich:

Israel sichert sich ab und möchte ein „Großisrael“ errichten, in dem Völker wie die Palästinenser keinen Platz und Länder wie Iran und Libanon störend sind.
Die USA tragen die globalen Konsequenzen. Das, was Trump mit Europa veranstaltet hat, macht jetzt Israel mit den USA.

Vom regionalen Konflikt zum globalen Risiko

Was ursprünglich als regionaler Machtkonflikt erschien, entwickelt sich zunehmend zu einem geopolitischen Brennpunkt mit globalen Auswirkungen.

  • Airlines streichen Flüge in die Region – ein klassisches Frühwarnsignal wirtschaftlicher und militärischer Unsicherheit. Wenn selbst große Luftfahrtkonzerne beginnen, Verbindungen auszusetzen, geschieht das nicht aus Vorsicht allein, sondern auf Basis konkreter Risikoanalysen. Der zivile Luftverkehr reagiert oft früher als die Politik – und signalisiert damit, wie ernst die Lage bereits eingeschätzt wird.
  • Märkte reagieren sensibel auf jede neue Eskalation. Ölpreise schwanken, Investoren ziehen Kapital ab, Lieferketten geraten unter Druck. Die Region ist ein neuralgischer Punkt der globalen Energieversorgung – jede militärische Zuspitzung hat unmittelbare Auswirkungen weit über den Nahen Osten hinaus.
  • Internationale Spannungen nehmen zu. Verbündete werden nervös, Gegner wachsam, neutrale Staaten vorsichtiger. Die diplomatische Temperatur steigt – nicht explosionsartig, sondern stetig.

Und im Hintergrund verschiebt sich das Kräfteverhältnis.

Denn während die USA versuchen, ihre Position durch militärischen Druck zu sichern, beobachten andere Akteure – insbesondere China und Russland – sehr genau, wie sich Washington verhält. Für sie ist dieser Konflikt mehr als ein regionales Ereignis: Er ist ein Testfall für die strategische Belastbarkeit der Vereinigten Staaten.

Wie weit geht Washington wirklich? Wie konsequent ist seine Abschreckung? Und vor allem: Wie hoch ist die innenpolitische Schmerzgrenze?

Ein weiterer Krieg im Nahen Osten ist deshalb nicht nur ein militärisches Risiko. Er ist ein strategisches Geschenk an Amerikas Rivalen. Denn jeder Schritt in Richtung Eskalation bindet amerikanische Ressourcen, schwächt die wirtschaftliche Stabilität und untergräbt die außenpolitische Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig eröffnet er anderen Mächten Spielräume: diplomatisch, wirtschaftlich und militärisch.

Während die USA versuchen, ihre Dominanz zu behaupten, nutzen andere die Gelegenheit, alternative Machtstrukturen zu festigen – leise, aber konsequent. So wird aus einem regionalen Konflikt ein globaler Hebel. Darin liegt die eigentliche Tragweite dieser Entwicklung.

Der Mythos der kontrollierten Eskalation

Ein zentrales Element von Trumps Strategie scheint die Annahme zu sein, dass Eskalation kontrollierbar ist. Dass man Druck aufbauen kann, ohne die Situation tatsächlich außer Kontrolle geraten zu lassen. Dass militärische Drohungen als Werkzeug funktionieren – präzise dosiert, jederzeit reversibel. Diese Annahme hat sich historisch immer wieder als gefährlich erwiesen. Konflikte dieser Größenordnung entwickeln eine eigene Dynamik. Sie folgen nicht mehr ausschließlich politischen Entscheidungen, sondern einer Logik der Eskalationsspirale. Missverständnisse, Fehlkalkulationen, unbeabsichtigte Zwischenfälle – ein falsch interpretierter Militärschlag, ein technischer Fehler, eine überreagierende lokale Einheit – all das kann eine Kettenreaktion auslösen, die sich der Kontrolle der politischen Führung entzieht.

Gerade im Nahen Osten, wo zahlreiche Akteure mit eigenen Interessen, Milizen und Einflusszonen agieren, ist diese Gefahr besonders hoch. Hier reicht oft ein einzelnes Ereignis, um eine regionale Eskalation in Brand zu setzen. Trumps Dilemma ist:

Er versucht, maximale Abschreckung zu erzeugen, ohne den Punkt zu überschreiten, an dem Abschreckung in offene Konfrontation umschlägt. Doch dieser Grat ist schmal – und wird mit jeder neuen Drohung schmaler. Denn jede Eskalation erzeugt Erwartungsdruck. Wer droht, muss irgendwann liefern – oder verliert an Glaubwürdigkeit. Und genau deshalb wirken die aktuellen Entwicklungen so widersprüchlich: Trump scheint gleichzeitig zu eskalieren – und Angst vor den Konsequenzen dieser Eskalation zu haben. Er erhöht den Einsatz – und sucht gleichzeitig nach dem Notausgang. Das Ergebnis ist keine kontrollierte Eskalation, sondern eine unkontrollierbare Spannungslage, in der jeder nächste Schritt riskanter wird als der vorherige.

Innenpolitisch: Ein Spiel mit dem Feuer

Mit Blick auf die Midterm-Wahlen im November wird diese außenpolitische Unsicherheit zu einem innenpolitischen Risiko. Donald Trump hat seine politische Identität lange auf zwei zentrale Säulen aufgebaut:

  1. Stärke nach außen
  2. Fokus auf innenpolitische Interessen

Beide Narrative waren entscheidend für seinen politischen Erfolg. Sie vermittelten das Bild eines Präsidenten, der Amerika schützt, ohne sich in kostspielige und langwierige Auslandskonflikte zu verstricken.

Ein neuer, unklar geführter Konflikt untergräbt genau diese Erzählung. Denn:

  • Ein Krieg, der nicht klar gewonnen wird, wirkt schwach. Gerade Trump hat sich stets als kompromissloser „Deal-Maker“ inszeniert. Ein Konflikt, der sich hinzieht, widersprüchlich geführt wird oder in Verhandlungen endet, ohne klare Ergebnisse zu liefern, passt nicht zu diesem Image.
  • Ein Konflikt, der Ressourcen bindet, widerspricht der „America First“-Rhetorik. Militärische Einsätze kosten Geld, Aufmerksamkeit und politische Energie – alles Ressourcen, die im Inland fehlen. Für viele Wähler stellt sich dann die Frage: Warum engagiert sich die Regierung im Nahen Osten, während im eigenen Land Probleme ungelöst bleiben?

Die Wähler reagieren sensibel auf solche Widersprüche – besonders dann, wenn sie sich direkt auf wirtschaftliche Stabilität, Energiepreise oder die allgemeine Sicherheitslage auswirken. Steigende Kosten, Unsicherheit und das Gefühl, in einen weiteren unklaren Konflikt hineingezogen zu werden, können schnell zu politischer Unzufriedenheit führen.

Hier liegt die eigentliche Gefahr für Trump:

Nicht die Eskalation selbst – sondern die Wahrnehmung von Kontrollverlust. Denn politische Führung basiert nicht nur auf Entscheidungen, sondern auf dem Eindruck, die Lage im Griff zu haben. Sobald dieser Eindruck bröckelt, verändert sich die Dynamik. Ein Präsident, der als unberechenbar oder getrieben wahrgenommen wird, verliert das Vertrauen der Mitte – und genau diese Wähler entscheiden oft über Mehrheiten. So wird aus einem außenpolitischen Konflikt ein innenpolitischer Belastungstest. Und dieser Test kommt für Trump zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Good cop, bad cop – oder: politische Schizophrenie

Man könnte fast Mitleid haben, wäre die Lage nicht so ernst. Trump droht. Trump verhandelt. Trump eskaliert. Trump deeskaliert. Alles gleichzeitig. Das wirkt weniger wie eine ausgeklügelte Strategie – und mehr wie politische Schizophrenie im Echtzeitmodus.

Für Verbündete ist das schwer einzuordnen.
Für Gegner ist es eine Einladung, Zeit zu gewinnen.
Für die eigene Bevölkerung ist es ein Zeichen von Unsicherheit.

Die multipolare Realität klopft an

Ein besonders brisanter Aspekt ist die langfristige geopolitische Dimension.

Die Welt bewegt sich seit Jahren in Richtung Multipolarität. Die Zeit einer unangefochtenen amerikanischen Dominanz ist längst ins Wanken geraten – ökonomisch, politisch und militärisch. Neue Machtzentren entstehen nicht über Nacht, sondern schrittweise. Und genau solche Konflikte beschleunigen diesen Prozess. Der Iran-Konflikt könnte dabei zu einem Katalysator werden.

Denn:

  • Jeder weitere militärische Konflikt schwächt die USA ökonomisch und politisch. Kriege kosten nicht nur Geld – sie kosten Aufmerksamkeit, strategische Flexibilität und internationale Glaubwürdigkeit. Ressourcen, die in einen Konflikt fließen, fehlen an anderer Stelle: im Wettbewerb mit aufstrebenden Mächten, in der technologischen Entwicklung, in der Stabilisierung des eigenen Systems.
  • Gleichzeitig stärkt er gegenspielende Machtzentren. Staaten wie China und Russland profitieren von jeder Situation, in der die USA gebunden, beschäftigt oder international isoliert sind. Sie müssen nicht einmal direkt eingreifen – es reicht, abzuwarten, zu beobachten und gezielt Einflussräume auszubauen.

Was hier entsteht, ist nicht nur ein regionaler Krieg. Es ist ein Testfall für die globale Ordnung des 21. Jahrhunderts. Denn wenn die USA ihre Macht nicht mehr effektiv und widerspruchsfrei einsetzen können, wenn ihre Drohungen an Glaubwürdigkeit verlieren und ihre Konflikte keine klaren Ergebnisse mehr bringen, dann entsteht Raum für Alternativen. Neue Allianzen, neue Handelsstrukturen, neue Machtachsen. Oder zugespitzt formuliert:

Donald Trump könnte gerade dabei sein, unfreiwillig das Ende der amerikanischen Hegemonie einzuleiten – nicht durch eine große Niederlage, sondern durch eine Serie strategischer Überdehnungen.

Das eigentliche Eigentor

Und damit sind wir beim Kern des Problems.
Trump wollte Stärke demonstrieren. Er wollte abschrecken, dominieren, kontrollieren. Er wollte zeigen, dass die USA unter seiner Führung wieder handlungsfähig, entschlossen und unberechenbar stark sind.

Stattdessen hat er:

  • einen Konflikt eskaliert, den er nicht mehr vollständig steuern kann. Die Dynamik hat sich verselbstständigt, die Zahl der Akteure ist gewachsen, die Risiken sind kaum noch kalkulierbar. Was als Druckmittel gedacht war, ist zu einem offenen Prozess geworden, dessen Ausgang ungewiss ist.
  • sich in die strategische Logik eines anderen Staates hineinziehen lassen. Statt eine eigenständige amerikanische Linie zu verfolgen, folgt die Politik zunehmend einer Eskalationsstrategie, die vor allem den sicherheitspolitischen und hegemonialen Interessen Israels entspricht. Das reduziert den Handlungsspielraum Washingtons und erhöht gleichzeitig die Abhängigkeit von Entscheidungen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.
  • widersprüchliche Signale gesendet, die seine eigene Position schwächen. Drohungen, die nicht umgesetzt werden, verlieren an Wirkung. Verhandlungsangebote, die gleichzeitig mit Ultimaten ausgesprochen werden, wirken unglaubwürdig. Das Ergebnis ist ein Verlust an strategischer Klarheit – und damit an Einfluss.

Hinzu kommt ein weiterer, oft unterschätzter Faktor: Erwartungsmanagement. Wer maximalen Druck ankündigt, setzt sich selbst unter Zugzwang. Bleibt die angekündigte Konsequenz aus, wird aus Stärke schnell Schwäche. Das ist kein taktischer Fehler mehr. Das ist ein klassisches Eigentor. Denn Trump hat nicht nur seinen Gegner unterschätzt – er hat die Dynamik des Spiels selbst falsch eingeschätzt. Diese Fehleinschätzung könnte ihn am Ende mehr kosten als jede einzelne außenpolitische Entscheidung für sich genommen.

Fazit: Panik hinter der Fassade

Am Ende bleibt ein Bild, das sich immer klarer abzeichnet:

Ein Präsident, der versucht, Kontrolle zu demonstrieren – während ihm die Situation entgleitet. Ein Machtpolitiker, der gleichzeitig droht und verhandelt – und damit beides entwertet. Ein Stratege, der sich in einem Spiel wiederfindet, dessen Regeln nicht mehr von ihm bestimmt werden. Deshalb wirkt das, was wir derzeit beobachten, nicht wie Stärke, sondern wie etwas ganz anderes:

Donald Trump geht der Arsch auf Grundeis.

Uwe Froschauer

Uwe Froschauer hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Betriebswirtschaft studiert und abgeschlossen. Sein besonderes Interesse galt der Wirtschaftspsychologie. Er arbeitete als Unternehmensberater, gibt Seminare bei Berufsbildungsträgern, ist Autor mehrerer Bücher und betreibt den Blog wassersaege.com. Seine Leidenschaft für weltweite Reisen machte ihn sensibel für Kulturen und Probleme anderer Völker. Er ist naturverbunden und liebt Tiere und Pflanzen.
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153 Kommentare

  1. Ich glaube, der Verfasser des Artikels ist ein Mullah. Nur so einer kann Trumps Verhalten so missverstehen. Ja, Trump will Frieden und die Mullahs wollen nicht. Jetzt können sie wählen, Ausstieg der USA auf friedliche Weise, oder Ausstieg nach einem vernichtenden Militärschlag, der Israel befähigt, den Krieg alleine fortzusetzen. Vielleicht greifen dann auch die Europäer ein, weil sie das Öl dringend brauchen, und auf keinen Fall den Russen nachgeben wollen. Wahrscheinlich passiert mit dem Iran dasselbe wie mit einem toten Wal auf einer Sandbank. Gase bilden sich im Inneren. Der Kadaver bläht sich stark auf. Es besteht Explosionsgefahr, wenn der Druck zu groß wird. Die Aasfresser kommen.

    1. „Vielleicht greifen dann auch die Europäer ein, weil sie das Öl dringend brauchen, und auf keinen Fall den Russen nachgeben wollen.“
      Trump hat das in Richtung EU so ausgedrückt,
      „holt euch euer eigenes Öl“
      GB steht schon Gewehr bei Fuss.
      Merz lässt die Amis und Israelis noch die Reste der Drecksarbeit erledigen, dann wird auch er sich holen was er meint sich holen zu müssen.

        1. Reparationszahlungen sind illusorisch. Es geht munter weiter, rund 75% der Stahlproduktion und 75% der Petrochemie Irans sind bereits jetzt zerstört.

          Bereits jetzt hat China 60% Elektroanteil bei PKW, LKW, Bus und die Solarzellenproduktion läuft auf Hochtouren. Jede Verteuerung des Öls wird den Umstieg beschleunigen.

          Und die Deutschen werden, wenn sie verarmen, weder Öl noch Autos bezahlen können.

          Da wird eher in Venezuela oder in Russland als im Iran investiert.

      1. @Rubis
        „Merz lässt die Amis und Israelis noch die Reste der Drecksarbeit erledigen, dann wird auch er sich holen was er meint sich holen zu müssen.“

        Vorab läßt er aber seinen Kumpel Selenskij noch die restlichen Pipelines für Öl und Gas wegbomben und Tanker versenken. Es muss sich doch lohnen DE noch schneller in den Abgrund zu wirtschaften.

        1. Eigentlich unbegreiflich, wie man nach Trumps Rede, wo er offen zum Völkermord aufruft.
          „Wir werden den Iran in die Steinzeit zurückbomben“, diesen immer noch verteidigt.
          Da scheint wohl einiges nicht zu stimmen und mit Propaganda ist das wirklich nicht
          mehr zu entschuldigen. Jeder der dies möchte, kann sich informieren.

          Trumps Rede an die Nation 1.4.2026 (Deutsche Übersetzung)
          https://www.youtube.com/watch?v=au23SmEBPWc

          Und hier seine neusten Ergüsse zum Thema:
          Trumps volle Presskonferenz über totalen Irankrieg mit Pete Hegseth
          https://www.youtube.com/watch?v=VZwPBNzJ7lI

          1. Ich möchte das auf keinen Fall. Und ich verteidige auch nicht Trump. Ich finde diesen Krieg auch nicht gut, sondern abscheulich. Ich stelle rein sachlich fest, dass das fanatische Mullah Regime einen überflüssigen Militärschlag riskiert, weil sie als Martyrer in den Himmel kommen wollen. Einen anderen Sinn sehe ich darin nicht. Was mich nur wundert ist, dass fanatischer Hass auf Trump so weit gehen kann, dass man wie ein Mullah glaubt, der Iran würde mit den USA fertig.

            1. Nein….das mit „in den Himmel kommen“ ist ein westliches Märchen, begründet auf Aussagen einzelner religiöser
              Fanatiker, kein iranischer Politiker nennt den Himmel als Ziel auch die Zivilgesellschaft ist da weiter.
              Das iranische Ziel ist ein souveräner Staat, frei von amerikanischer und israelischer Bevormundung, auch die EUropäer haben da nix zu sagen und verloren.
              Wenn der Westen den Iran
              mit Sanktionen disziplinieren wollte, dann ist das reichlich in die Hosen gegangen, vielleicht wäre in so einem Fall das Zuckerbrot besser gewesen, die Zivilgesellschaft hätte davon viele Vorteile gehabt und das
              Öl würde fliessen, nur müssten die Amis, die EUropäer, GB
              und der Rest dafür bezahlen
              und nicht militärisch versuchen das Öl zu stehlen, um damit Geschäfte zu machen.

            2. @Torwächter

              Der Iran wird natürlich nicht mit den beiden Angreifern fertig, denn die sind atomar bestückt. Die eigentliche Frage ist, ob die Angreifer die atomare Option wählen werden wenn sich der Iran partout nicht unterwerfen lässt. Und wenn sie es tun, wie sich die Welt dazu verhält?

              Ein großer Teil der Welt wird sie dann als Parias betrachten, der Westen wird notgedrungen weiterhin hinter ihnen stehen. Aber der übergroße Teil der Welt wird sie ausstoßen aus der Weltgemeinschaft und sie isolieren und hoffen, dass sie unter sich bleiben und sich gegenseitig unschädlich machen (das dürfte ihnen nicht schwer fallen).

            3. Ich stelle rein sachlich fest, dass das fanatische Mullah Regime einen überflüssigen Militärschlag riskiert, weil sie als Martyrer in den Himmel kommen wollen. Einen anderen Sinn sehe ich darin nicht.

              Was „riskiert“ denn Iran für einen „überflüssigen MIlitärschlag“?
              Der Angriffskrieg läuft bereits auf vollen Touren und zweimal hintereinander, nämlich im letzten Juni und Ende Februar diesen Jahres, führten die „zivilisierten“ Angreifer „Enthauptungsschläge“ während der zuvor laufenden „Verhandlungen“ durch.
              Und da wundert sich der Herr Torwächter, warum die iranische Regierung – oder was davon noch übrig ist – nicht umgehend zu Kreuze kriecht und die Vergeltungswaffen, die sie über Jahrzehnte für genau diesen Fall entwickelt hatte, dem großen orangenen Herrscher brav vor die Füsse legt.
              Das lässt sich im Kopf des unvoreingenommenen, stets nur am Frieden interessierten Beobachters Torwächter nur mit „fanatischem Hass auf Trump“ erklären – wie überhaupt jegliches Nichteinverständnis mit dem gegenwärtigen Herrn im Weißen Haus.

            4. @ Torwächter 11:35 Sie
              haben offenbar nichts ver-standen. Sie kennen Iran ?
              Nicht die Wessis im und
              außerhalb des Irans. Diese jubeln, wenn ihre Lands -leute in die Steinzeit ge –
              bombt werden sollen. Was
              da rauskommt ist Demokra tie und Freiheit : so wie im Iraq, in Libyen, in Somalia.

              Es ist ein Krieg der Reichen
              gegen die Völker.

        2. Im Internet ist Ironie stets doppelt so riskant wie im echten Leben. Mindestens.

          @Artikel: „Man könnte fast Mitleid haben, wäre die Lage nicht so ernst. Trump droht. Trump verhandelt. Trump eskaliert. Trump deeskaliert. Alles gleichzeitig. Das wirkt weniger wie eine ausgeklügelte Strategie – und mehr wie politische Schizophrenie im Echtzeitmodus.“

          Der Unterschied bei Trump ist eben, dass er nicht wie andere, die zu sehr ins Risiko sind, auf dem Tiger reitet, sondern auf dem irren Schimpansen, dem er immer wieder mal noch ein paar Stücke Zucker gibt.

          Dass es diesmal mit dem Iran anders läuft, wie sonst, als man großspurig bombardiert hat, um sich selbst und der Welt vorzuführen, wer Diener und wer Herr ist, bzw. im Fall der USA, wer the Master of the Universe ist, und Iran symbolisch zurückgeschossen hat, um klar zu machen, dass man nicht wehrlos ist, haben die USA wie auch Israel inzwischen bemerkt.

          Der Iran hat sich auf das Spielchen, dem Feind dort weh zu tun, wo es möglich ist, eingelassen, nur spielen sie jetzt nicht mehr Monopoly und wer die ein oder andere Straße bekommt, sondern Risiko und es geht um die US-Präsenz in der Region.

          Iran hat durch den Entschluss, die Staaten der Region, die sich bisher unter US-Schutz sicher fühlten, in eine neue Realität der militärischen Logistikprobleme zu führen, Zeit für sich zu einer Waffe gemacht. Israel hat sich nach bewährter Taktiker-ohne-Plan-Manier in eine Eskalation im Südlibanon geflüchtet. Die USA inszeniert heldenhafte Pilotenrettungsaktionen, um wieder Hollywood-Glanz in ihre Irankrieg-Erzählung zu bringen.

          Letztlich wird es wohl so laufen, dass Trump eine extra große Hand voll Zuckerstückchen zum Einsatz bringt und das Publikum bei dem Tumult so verdutzt ist, dass wenn es dann wieder Herr der Sinne ist und an den Golf gucken kann, merkt, dass die Amis in der direkten Anliegerregion vom Acker sind. Nicht am Roten und Arabischen Meer.

          Ähnlich wie 2021 in Afghanistan. Nur dass Biden null Ahnung von Show-Biz hat und verdusselte, dass die Szenenreihenfolge Ukraine-Afghanistan-Krieg wichtig ist.

          Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass sich vorher bspw. Saudi Arabien noch hinreißen lässt und auch noch in den Krieg eingreift. Das hat schon gegen die Huthis nicht gut funktioniert. Aber wer weiß?

    2. „Trump will Frieden“ „Ausstieg der USA auf friedliche Weise“

      Du solltest aufhören soviel Copium zu nehmen Drogen sind schlecht für die Gesundheit.

    3. @Torwächter

      „Trump will Frieden und die Mullahs wollen nicht.“
      Trumps „Frieden“ heißt Unterwerfung, das wollen weder die Mullahs noch das iranische Volk, auch wenn das in westlichen Medien anders kolportiert wird.

      Trumps Drohung mit der „Vernichtung Irans“ kann wohl nur mit Atomschlägen erreicht werden, die man leider den USA als auch Israel zutrauen kann. Darin besteht die eigentliche Gefahr für die gesamte Welt.

      Das Szenario, welches Sie für den Iran voraussehen, das traue ich im Übrigen eher dem US-Imperium zu:
      „Wahrscheinlich passiert mit dem Iran dasselbe wie mit einem toten Wal auf einer Sandbank. Gase bilden sich im Inneren. Der Kadaver bläht sich stark auf. Es besteht Explosionsgefahr, wenn der Druck zu groß wird.“

        1. „Die deutschen Masochisten“ sind keine Masochisten, denn sie handeln zum eigenen Vorteil, aber zum Nachteil ihrer Nation. Oder wie Nel Bonilla sagt:

          Das Imperium untergräbt aktiv den innenpolitischen Zusammenhalt peripherer und konkurrierender Staaten, indem es versucht, einen bestimmten Teil ihrer Eliten – vorwiegend die Finanz- und Technokratenklasse – für sich zu gewinnen . Indem es die materiellen Interessen dieser Klasse an die transnationale, transatlantische Sphäre bindet, sorgt das Imperium dafür, dass der Zielstaat von innen heraus ausgehöhlt und von einer Fraktion beherrscht wird, deren letztendliche Loyalität der globalen Finanzarchitektur und nicht der souveränen nationalen Entwicklung gilt.

          https://worldlinesletter.substack.com/p/the-fragmentationist-grand-strategy

    4. @ Torwächter

      „Vielleicht greifen dann auch die Europäer ein, weil sie das Öl dringend brauchen, …“

      So ein Quatsch, die haben doch Energiewende. 😉

          1. Gute Frage!

            Man sieht auch im Chart, wie ab 10 Uhr die Windkraft extrem abgeregelt wurde, damit die Netzte nicht kollabieren.

            „Hellbrise“ wird dieses Gegenstück zzr Dunkelflaute genannt. und das traf jetzt zu Ostern auf geringen Verbrauch….

          2. Stefan Spiegelsperger hat errechnet, daß wir Steuerzahler und Strompreisblecher am Ostersonntag insgesamt 130 Mio Euro für nicht abgenommene EE bezahlt haben.

  2. War der Uwe Froschauer immer schon ein Adept des Führerkultes? Oder ist er gar keiner, sondern tut nur so, als ob?

    Die Antwort lautet, denke ich: Schematische 95% der Proponenten von Führerkulten tun nur so, als ob – das ist der Witz am Phänomen des Führerkultes.

  3. „Donald Trump geht der Arsch auf Grundeis.“
    wird er eskalieren oder nicht?
    Jedes Verhandlungsergebnis wird DT morgen wieder in die Tonne treten. Der Iran kann in einigen Punkten nicht nachgeben und er wird es auch nicht, sobald die Amis eine Bodenoffensive starten beginnt das eigentliche Grauen….die Iraner sind darauf vorbereitet.

    1. Genau das ist der Punkt, Trump hat bewiesen, daß er kein zuverlässiger Partner ist – weder bei seinen Zollallüren, noch bei „Friedens“verhandlungen, spätestens als er mitten in eben jenen Verhandlungen den Krieg anfing. Und dabei sollte man bedenken, daß der Iran zu verhandeln bereit war, obgleich es bereits ein Abkommen gab, an das sich die USA einseitig schon (vor Trump!) nicht halten wollten. Was soll man denn verhandeln, wenn die sich sowieso nicht dran halten? Macht keinerlei Sinn!

  4. Netanjahus orangen Clown als Strategen zu bezeichnen, geht aber schon etwas zu weit.. 😉

    Obendrauf auf die im Artikel gut herausgearbeiteten Gründe kommt noch, dass Iran gar keinen Anreiz hat diesen Krieg zu beenden: Alles was sie damit erreichen würden, wäre dass Usrael Munition aufstocken kann um dann erneut zuzuschlagen, bevorzugt während sie Verhandlungen vortäuschen.

    Versprechungen oder auch Verträge mit Usrael sind nichts wert weil diese sowieso gebrochen werden. Israel hat praktisch jede UN-Resolution gebrochen und die bevorzugte Verhandlungsstrategie der Amis ist, Gespräche zu führen, um dem Gegenüber dann ein Messer in den Rücken zu rammen wenn dieser sich in Sicherheit fühlt. Den Iranern bleibt also nichts anderes übrig als Tatsachen zu schaffen, damit ein Frieden eben nicht bloss eine Verschnaufpause für die Aggressoren ist.

    Die Chance dazu war nie besser, das zeigt insbesondere der freidrehende Trump mit seiner debilen Rhetorik und ständigen Lügen.

  5. Noch nie zu meinen Lebzeiten war der Einsatz von Kernwaffen so nah wie in diesem Konflikt, es gibt mehrere plausible Eskalationswege, die dazu führen könnten, z.B. Zerstörung von iranischer Energieversorgung->Vergeltung gegen israelischen Kernreaktor->nukleare Antwort Israels.

    Ich glaube immer weniger daran, dass sich das Feuer, das mit diesem Krieg entfacht wurde, noch eindämmen lässt.

    1. Die Verrückten sind die Führer der westlichen Welt (Trump und Netanjahu), die den Finger am atomaren Abzugshebel haben. Und die Verräter deutscher und europäischer Lebens- und Überlebensinteressen sind unsere Transatlantiker.

      1. Ja, die Zeit der unhinterfragten transatlantischen Dominanz muss enden, und es ist dringend, die Transatlantiker werden uns mit in den Abgrund ziehen. Leider ist fraglich, ob genügend Zeit bleibt, die los zu werden, die Verfilzung von Politik und Medien ist zu stark.

  6. Der Artikel hätte gespart werden können. Trump ist einfach irre. Mehr is da nich.

    Aber um mal etwas ernsthafter an dem Thema zu arbeiten: die USA kämpfen gegen den Iran mit allen Mitteln. Sie schlachten dort Zivilisten ab – ohne dass eigene, US-Zivilisten, auch nur einer Spur von Gefährdung erliegen. Das zeigt schon mal die brutale Asymetrie diese Terrorkrieges der USA gegen den Iran. Israel ist näher am Iran. Das Verhalten Israels zeigt wiederum, dass Israel weder eigenes Menschenleben, also Juden, noch anderes Leben irgend etwas bedeutet. Mit Religiösem Wahn geht es sich ganz leicht und ohne jeden Skrupel über Leichen. Denn es geht ja um angeblich höhere Ziele. Es geht ja um die Erfüllug des Wort Gottes laut dem über jedem Zweifel erhabenen Buch der Bücher, das ganz gewiss nicht von interessengeleiteten Menschen sondern höchstens von göttlich inspirierten, heiligen Menschen geschrieben worden sei. So glaubt man.

    Zum Vergleich ein anderer Krieg dieser Zeit: Russland gegen die Ukraine. Während Israel gegen seine Gegner und gerade vor allem gegen den Iran völlig hemmungslos, skrupellos und ohne jede emphatische Begrenzung handelt, spielt dort die Ukraine genau diese Rolle des völlig Enthemmten.
    Aber man kann sich fragen: warum macht Russland nicht das Selbe wie die USA im Iran? Warum versucht Russland nicht die Ukraine in die Steinzeit zurückzubomben, greift nicht massiv deren Energieinfrastruktur und wichtigste Wirtschaftszweige an?

    Liegt es vielleicht daran, dass bei Russlands Handlungen Menschen, Menschenleben, Gesundheit, Zukuft für diese mit im Kalkül ist? Während für USA und Israel bzw. USGBIL es keinerlei Menschlichkeit mehr gibt und diese deshalb nicht nur über fremde sondern auch über eigene Leichen, über die Gefahr des Weltbrandes, über die schlimmsten denkbaren Entwicklungen für die Menschheit insgesamt einfach hinweggehen?

    Es ist diese moderne Form des digitalen, entfernten, entkörperlichten Krieges die es leicht macht, Soldaten und Angestellte zu gewissenlosen Massenmördern zu machen. Denn dieser Krieg wird von USGBIL fast wie vom Sofa aus geführt – während das konkrete Leiden für die in blutlosen Zahlen, Statistiken, Einheiten von „Megadeath“ einhergehen.

    Auch hier: das Digitale ist der Tod jeder Menschlichkeit, der Tod jeder Empathiefähigkeit, der Tod jedes Mitleids und Mitgefühls.

    1. ratzefatz

      Auch hier: das Digitale ist der Tod jeder Menschlichkeit, der Tod jeder Empathiefähigkeit, der Tod jedes Mitleids und Mitgefühls.

      Schlacht bei Dornach 1499

      „Viele der Verletzungen waren den Opfern wohl zugefügt worden, als sie bereits kampfunfähig waren. Dies bestätigt die Aussagen von Schriftquellen, welche über das «Abkeulen» des Schlachtfeldes berichten. Gefangene wurden üblicherweise nicht gemacht,…“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Dornach

      .

      1. Ja, und digital geht das alles noch viel „sauberer“, schneller, unbelasteter, kann jeder Hänfling mit einem Joystick in der Hand von zu Hause aus machen. Keine dreckigen Finger, keine Gefahr für den Agierenden selbst …

        1. Um die Menschlichkeit in den Staub zu treten braucht es keine digitale Welt.

          Die digitale Welt ist folglich nicht die Ursache für inhumanes Verhalten.

          Die Ursachen sollten schon präzise herausgearbeitet werden, ansonsten ist alles Banane 😉

  7. „Die USA wollen den weiteren Konflikt eigentlich vermeiden.“
    Die USA wollen gar nichts. Trump mag wohl so ein paar Ideen haben, aber er ist nicht Herr im Haus. So wie nie irgendein Bewohner da Herr im Haus war. Inzwischen haben es die militante Kreise längst aufgegeben, auf den Präsidenten Einfluß zu nehmen. Sie handeln einfach nach eigenem Ermessen. Der Bewohner des Weißen Hauses war immer schon nur eine folkloristische Figur. Selbst Hegseth läuft den Militaristen hinterher und versucht, durch martialisches Auftreten, den Eindruck zu erwecken, er sei der Kriegsminister. Der Krieg läuft auch ohne einen Minister.
    Was wir sehen ist ein Weltkrieg ohne Einflußnahme durch Politik. Diese hat nur noch die Aufgabe, die Ressourcen dafür bereit zu stellen. Und alle Politiker tun es willfährig. Was sollen sie auch anderes tun? Sie sind so austauschbar.

    „Die USA hingegen operieren aus der Distanz, sind auf Allianzen angewiesen und tragen die globalen Konsequenzen jeder Entscheidung.“
    Mitnichten tragen sie die Konsequenzen allein.
    Donald Trump geht der Arsch auf Grundeis, weil er ahnt, dass er ein Niemand ist. Das waren auch all seine Vorgänger, nur habe sie die Rolle der Marionette akzeptiert. Er hingegen ist unfähig das zu erkennen.

  8. Das Manöver, mit dem Trump und die USA ihren Zerfall als Weltmacht noch abwenden könnten, wäre ein Fallschirmjäger-Einsatz in Israel:

    Netanjahu festnehmen und inhaftieren, eine Übergangsregierung in Israel einsetzen, das politische System Israels entnazifizieren,
    Dann eine große Friedenskonferenz Westasien (ex Nahost) einberufen,
    Damit gewönnen die USA das Heft des Handelns zurück.

    Aber unrealistisch, denn was macht einen Unterschied zwischen Nihilismus und Zivilisation aus? – Der zwischen Trump und Gorbatschow.
    Die USA haben kein Zentralkomitee, das einen Gorbatschow in sein Amt einsetzen könnte.
    Sie haben nur die Wallstreet: Geld scheffelnde Nichtskönner (z. B. Witikoff).

    1. Das wird nicht geschehen. Aber ja, das wäre die ein zigste Chance der USA zu überleben. Die USA hat moralisch fertig, ist tief zerstritten, es gibt keinerlei politische Elite mit Glaubwürdigkeit, strukturell ist die USA kaputt und wirtschaftlich ist sie pleite.
      Diese USA ist weder für die Welt noch für die eigen Bürger noch weiter tragbar.

      Meine Kristallkugel sagt, dass sollte Trump nicht umgehend abgesetzt werden, ein Militärputsch ins Haus steht.

  9. Trump will den Iran in die Steinzeit „bomben“ – hat dieses dämliche US-Großmaul eigentlich eine Ahnung das in der historischen Steinzeit das Judentum sich festigte und die Perser bereits eine Großmacht waren, d.h. er zielt unbeabsichtigt darauf ab das der Iran wieder zu einer persischen Großmacht wird.
    Übrigens – das Staatsgebilde PERSIEN, in der Neuzeit, wurde erst nach der Flucht des Schahs in IRAN umgetauft als die Mullahs die Macht übernahmen, tatkräftig unterstützt von den USA, um zu verhindert das linke Kräfte an die Macht kommen.
    (Ein Schema welches so eine Staatsdoktrin der USA zu sein scheint, d.h. religiöse Fanatiker um jeden Preis zu unterstützen um Sozialismus verhindern)

  10. Den zukünftigen Opfern auf allen Seiten und der gesamten Welt sollte angesichts der imperialistischen Gewaltorgien der Arsch auf Grundeis gehen.
    Leute wie Trump, Netanyahu, Merz und CO werden sich schon wohlgenährt, vollgefressen und mit den Taschen voller Geld absetzen.

    1. Die ja. Vielleicht. Aber es gibt Leute, die eine ganze Menge zu verlieren haben, wenn sich die Menschen nicht mehr von diesen genozidalen Gewalttätern in Angst und Schrecken versetzen lassen, ihnen also genau das nicht mehr widerfährt: ihnen der Arsch auf Grundeis geht.

      Erst wenn die Menschen den Mächtigen völlig frei von Angst gegenübertreten, schwindet deren Macht, weil sie – deren Macht – einzig und allein genau darauf basiert: den Menschen Angst und Schrecken einzujagen.

      Von soher ein schlechter Ratschlag.

      Nun zu den Leuten, die eine ganze Menge zu verlieren haben. Dazu gehört auch die Familie Trumps…. das sind jene, die an den aktuellen Verhältnissen Geld verdienen. Deren Macht und Reichtum basiert ja vor allem auf regelmäßigem Mittelzufluss. Da wären vor allem die Wallstreet, BlackRock und der militärisch industrielle Komplex. Wenn keine Kriege mehr geführt würden, wäre das ihr Untergang.

  11. „Ein Präsident, der versucht, Kontrolle zu demonstrieren – während ihm die Situation entgleitet. Ein Machtpolitiker, der gleichzeitig droht und verhandelt – und damit beides entwertet. Ein Stratege, der sich in einem Spiel wiederfindet, dessen Regeln nicht mehr von ihm bestimmt werden. Deshalb wirkt das, was wir derzeit beobachten, nicht wie Stärke, sondern wie etwas ganz anderes:“ – Wursteln!

    Und dieses Wursteln ist Ausdruck des politischen Systems, das dahinter steckt. Wir werden von Geldeliten regiert, die den Kontakt mit der Realität verloren haben, nicht wissen wer sie sind und wohin es geht. Spontane Entscheidungen aufgrund falscher Fakten ersetzen ihnen Welterkenntnis und Strategien. Sie denken in Quartalsergebnissen, als seien sie an der Börse und glauben, alles Begonnene können ebenso einfach wieder beendet werden.

    Aber der Zug rollt jetzt auf einem anderen Gleis in eine andere Richtung. Und so wursteln sie weiter und drohen, was das Zeug hält.

  12. Fanatische Trumphasser denken wie die Mullahs. Das finde ich wirklich sehr absonderlich. Aber die USA werden diesen Krieg nicht verlieren. Sie schießen ihre Raketen ab und verschwinden. Morgen wissen wir mehr. Aber Netanjahu ist ebenfalls ein Spinner. Er will den Krieg fortführen, auch wenn sich die Amis zurückziehen. Da bin ich dann wirklich gespannt wie das ausgeht. Eretz Israel oder Babylonische Gefangenschaft.

    1. „Fanatische Trumphasser denken wie die Mullahs.“

      Allein dieser eine Satz ist an Borniertheit und Oberflächlichkeit nicht zu überbieten.

      1. Nur weil man nicht gut findet, was der US Clown macht, muß man diesen nicht automatisch gleich hassen.
      2. Vielleicht sollten Sie erst einmal herausfinden, was genau ein Mullah ist ?

      Heute umfasst die Bezeichnung „Mullah“ alle schiitischen Geistlichen ebenso wie Vorbeter, Freitagsprediger oder Studenten (Talib). Bedeutende religiöse Rechtsgelehrte mit abgeschlossener theologischer Ausbildung bezeichnet man auch als Mudschtahid. Es handelt sich hier um geistige Führer.

      3. Der Iran hat eine vom Volk legitimierte Regierung, die darüber entscheidet, was passiert und was nicht.
      4. Die USA haben diesen Krieg bereits verloren und versuchen nun verzweifelt aus dieser Nummer wieder
      raus zu kommen.
      5. Wenn die USA aus dem Krieg aussteigen, ist Israel komplett hilflos.

    2. „Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin‘ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell – JUST WATCH! Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP“

      Ja, das klingt absolut danach, dass die USA gerade gewinnen, und kein bisschen wie ein idiotischer Psychopath, der gerade sein letztes bisschen Verstand verloren hat.

      1. Auch idiotische Psychopathen können Kriege gewinnen. Beispiel Stalin, Dschingis Khan, Tamerlan (Timur Lenk), Shaka Zulu usw..

    3. „Aber die USA werden diesen Krieg nicht verlieren.“

      Klar, wenn du das verbietest, wird es wohl so kommen, geht ja nicht anders!

      Deine Ideen sind wirklich sehr erheiternd, vor allem diese, wonach Trump einen friedlichen Ausgang des Kriegs will, den er selbst eigenmächtig und ohne Zustimmung des Parlaments vom Zaun gebrochen hat.

  13. „Denn politische Führung basiert nicht nur auf Entscheidungen, sondern auf dem Eindruck, die Lage im Griff zu haben.“

    Das sehe ich anders. Wie sagte Wolfgang Grupp mal? Es ist kein Fehler Fehler zu machen. Es ist ein Fehler diese nicht zu erkennen / sich einzugestehen und zu korrigieren.

    Diese Haltung zu glauben wenn man „die Kontrolle verliert“, dass daraus Machtverlust resultiert, hat vielleicht in autoritären Systemen wie Deutschland seine Berechtigung. Auf Dauer ist so eine Einstellung aber schädlich. Es gibt jede Menge Firmen, die genau deswegen pleite gegangen, also vom Markt verschwunden sind. Ein so’n Beispiel ist Grundig. Die waren mal einer der größten Fernsehhersteller Europas und vermutlich sogar der Welt. Bis die Asiaten kamen. Auf einmal wurde der autoritäre Führungsstil des Unternehmens vollkommen kontraproduktiv. Anstatt den Mitarbeitern offen zu sagen „wir stecken in Schwierigkeiten, wenn irgendwer Ideen hat, wie wir da wieder herauskommen, nur zu… bitte bringt Euch ein“. Wer jedoch glaubt an seinem autoritären Führungsstil – also „den Eindruck vermitteln zu wollen, dass man alles im Griff habe“ – festhalten zu müssen, der beerdigt sein Unternehmen.

    Ich halte diese Einstellung für vollkommen falsch, weil sie wenig bis gar nicht auf dynamische Entwicklungen eingeht, ihnen auch gar keinen Raum gibt. Da geht es einzig um Machtprojektion, aber nicht um Kompetenz. Ich würde sagen das ist der Grundfehler des Westens, im Speziellen auch Deutschlands. Man hat keine Antworten auf die globalen Entwicklungen hin zu einer multipolaren Welt. Anstatt sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, verlässt man sich lieber auf das, was man immer gemacht hat: „autoritär und mit (noch mehr!) Gewalt versuchen ‚den Eindruck zu vermitteln alles unter Kontrolle / im Griff zu haben'“. Genau das ist es – eine Mischung aus Überheblichkeit und Arroganz -, was den Untergang des Westens besiegeln wird. Und ehrlich gesagt… wer so eine Einstellung hat, darf auch gerne untergehen.

    Deutschland hat tolle Erfindungen hervorgebracht, aber sein größtes Problem war der Autoritarismus, also wenn Menschen Machtprojektion wichtiger ist, als Substanz.

    Übrigens lassen sich die Menschen vielfach nicht mehr von dem genozidalen Verhalten der USA beeindrucken. Ich hab mal einen CIA-Agenten gehört, der davon lachend erzählt hat, wie sie in die Dörfer marschiert sind, um dort Massaker zu veranstalten, das wiederum um den Menschen klarzumachen, wer jetzt der Herr im Haus ist, also „den Eindruck zu vermitteln alles im Griff zu haben“. Shock & awe. Nun… im Iran ist es wohl so, dass es dort große Menschenansammlungen gibt, also Menschen gegen die faschistisch-genozidale Gewalt der USA auf die Straße gehen. Und selbst wenn dort Bomben fallen oder immer mal wieder solche Gruppen auch getroffen werden, gehen sie weiterhin auf die Straße. Sie zeigen, dass das Prinzip „shock & awe“ nicht mehr funktioniert. Das ist es, was die USA – so scheint es – fuchsteufelswild macht. Dieses Prinzip hat bisher immer funktioniert, doch jetzt stößt es offensichtlich an seine Grenzen. Ja und die Schäden, die die USA einstecken, sind auch erheblich (was vielleicht ein weiterer Grund ist nicht vollends zu eskalieren bzw. vll. sind sie auch gar nicht dazu in der Lage).

    https://www.youtube.com/watch?v=ROB4138o8hg

    Sagen wir so… wenn Deine Reputation einzig und allein darauf basiert Macht (häufig also das Gegenteil von Kompetenz) zu projezieren, dann ist es natürlich ein Problem, wenn das nicht mehr gegeben ist und zu bröckeln anfängt… Wir sollten jedoch nicht davon ausgehen, dass überall auf der Welt so gedacht wird, schon gar nicht in intelligenteren Strukturen…

    Ich würde sagen es ist nicht die Abwesenheit von „shock & awe“ das Problem, sondern genau umgekehrt, also genau DAS zu versuchen… Die Menschen haben genug davon. Und genau das ist auch ihre Motivation sich dem mehr und mehr zu entziehen, gerade heute, wo sich neue Möglichkeiten eröffnen.

    1. Sehr richtig!
      Es kommt aber noch ein Element hinzu, weshalb „shock & awe“ nicht mehr ganz so funktioniert wie noch vor ein paar Jahren. Ich denke dass die Raketen- und Dohnenentwicklung die Chancen neu verteilt haben.

      1. Jepp. Genau. Wann immer sich Optionen ergeben, steigt das Selbstbewusstsein. Ich denke es ist an der Zeit diesem westlichen Modell aus Gewalt, Hass und Angst, gerne versteckt hinter wohlklingenden Begriffen, die aber alle nicht ernst gemeint sind, den Todesstoß zu verpassen. Es ist das Gegenteil dessen, was man als zivilisiert bezeichnen kann: den Menschen als Menschen zu sehen und nicht als Instrument über das man Kontrolle und Macht erlangen muss.

  14. @Uwe Froschauer
    Ihre Analyse ist fürchterlich schlecht.
    Natürlich kann man drohen und gleichzeitig Verhandlung anbieten. Das ist eine sehr wirksame Methode. Aber damit sie Wirkung zeigt, muss man auf der Verhandlungsseite auch etwas anbieten können.
    Trump hat kein Angebot für den Iran. Niemand im Iran will das Schicksal des Iraks, Syriens, des Libanons, Lybiens oder Gazas teilen.
    Es ist auch nicht so, dass nur Trump verrückt ist. Trump ist lediglich der Endzeitrepräsentant einer psychopathischen Führungselite der USA die keine Hemmungen mehr hat, ihren krankhaften Trieb offen auszuleben.

    1. Verhandlungen anbieten und gleichzeitig in der Art zu drohen, wie es Trump tut, würde ich als Erpressungsversuch bezeichnen. Die trumpsche „Diplomatie“ wird auch als „Deal-making by coercion“ bezeichnet. So etwas hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn sich die andere Seite so von der Drohung beeindruckt sieht, dass sie sich dazu gezwungen fühlt nachzugeben. Das hin und her von Trump scheint im Iran aber nicht sonderlich zu überzeugen. Es macht aus deren Sicht also keinen Sinn, sich auf Verhandlungen einzulassen, wenn sie Trumps peinliche Hängepartie auch einfach verlängern können, wohl wissend, dass er die Situation immer weniger kontrollieren kann, und er zusehends an Glaubwürdigkeit verliert.

  15. Die deutsche Arbeiter-, Arbeitslosen-, und Hartzlerklasse, ihre „Arbeiterpartei“ AfD und deren Vorfeldorganisation BSW stehen bedingungslos zu Trump, Putin, Netanjahu -bis zum letzten Diesel-Tropfen!

    Nie wieder Krieg, Vernichtung und Vertreibung ohne die deutsche Arbeiterklasse!

  16. Luca Schäfer durfte für TP ansagen, was die „eigentliche“ „Katastrophe“ an der aktuellen Lage sei:

    „Käme es zum offenen Bruch zwischen Washington und Tel Aviv, wäre die US-Vollkatastrophe perfekt. Undenkbar ist dies nicht mehr, sollte die Trump-Administration wirklich intrinsisch oder von Außen erzwungen einen Frieden wollen, wäre die israelische Position fraglich.“

    Die politische Klasse der USA hat seit dem 7. Okt. ’23 die Fiktion amerikanischer Hegemonie praktisch vollständig in das Bündnis mit der zionistischen Identität vergegenständlicht; nicht aus Neigung, nicht aus Überzeugung, vielmehr deshalb, weil eine Infragestellung dieses Bundes nach der vorherrschenden Wahrnehmung dieser Leute zum „Point of no return“ in der jahrzehntelangen Dynamik der Spaltung der Föderation werden könnte, ja müßte.

    Die Iranische Republik ist handlungsunfähig, weil die Angriffe auf das Führungspersonal das Staatswesen tatsächlich enthauptet haben – es besteht jetzt in seiner ästhetischen Ikonographie einerseits, den unverzichtbar gebliebenen administrativen Organen und der Bewaffnung der Nationalisten aller Couleur andererseits.
    Und das Führungspersonal derjenigen Nationen, die der Dynamik einen Riegel vorschieben könnten, Russland und China, haben daran kein Interesse – im Gegenteil.

    1. Die Iranische Republik ist handlungsunfähig, weil die Angriffe auf das Führungspersonal das Staatswesen tatsächlich enthauptet haben – es besteht jetzt in seiner ästhetischen Ikonographie einerseits, den unverzichtbar gebliebenen administrativen Organen und der Bewaffnung der Nationalisten aller Couleur andererseits.

      Deine „Nationalisten“ nenne ich Patrioten und Widerstandskämpfer gegen das aggressive US-Imperium. Ansonsten viel westliches Propaganda-Gebrabbel in deinen Beiträgen.

      1. Iwie bist du ein „seltsamer Feind“, garno, was machst du dir die Mühe, einen Kommentar abzufassen und abzuschicken, der deine Trotzigkeit ausdrückt – nichts weiter?

        Ich mach mir die Mühe, was Rationelles aus diesem Umstand zu machen:

        Das „westliche Propaganda-Gebrabbel“, was immer DU darunter verstehen willst, ist bzw. wäre nur in dem Umfang „westlich“, wie es militärisch, ökonomisch und politisch geltend gemachte Titel für Handlungsgründe und Handlungszwecke der direkt und mittelbar Beteiligten formuliert und repräsentiert. Diese Handlungsgründe und -Zwecke erhalten dadurch die Form der geltend gemachten Titel, und diese Form vermittelt und transportiert die TAT – sächliche Gestalt dieser Gründe und Zwecke.
        Anders, als irre gewordene Gegenstandpunkts-Proselyten glauben wollen, sind Ideologien nicht allein „Rechtfertigungen“, sie sind die politische Form militärischer Gewalttätigkeit, das kannst du ganz elementar an jedem beliebigen Strafprozess studieren, der länger, als ein paar Sekunden dauert.

        Obendrein verleiht die Konkurrenz um Deutungshoheit über diese Formen, also die Titel und darum gesponnenen Ideologien, beiden ein „Eigenleben“ jenseits der Gründe und Zwecke, die sie ehemals repräsentiert haben, und noch oder neu repräsentieren sollen. Die beliebte „Wahrheit“ über Gründe und Zwecke liegt jenseits der Ideologien, aber politisch und militärisch wird die ideologische Form bindend – so lange, wie die militärischen, politischen und ökonomischen Taten sogenannte „Realitäten“ geschaffen haben, auf welche sich Ideologen dann neu und anders berufen mögen.

        Bitte. Danke, gern geschehen.

        1. Zuerst dachte ich ja, du wärst eine Frau. Aber jetzt denke ich, du bist ein großer, starker Mann. Einer, der nicht weiß wohin mit seiner vielen Kraft.

          1. *lach* – ich bin ein kleiner, ehemals zäher und drüsenstarker Mann, mit ehemals überdurchschnittlich hohen Spiegeln männlicher UND weiblicher Hormone.

        2. @ Qana
          Dafür, dass man wenn man drei Sätze fehlerlos schreiben kann, nicht unbedingt mit einem mindestens durchschnittlichen IQ gesegnet sein muss, sind sie ein herausragendes Beispiel.
          „Die Iranische Republik ist handlungsunfähig“
          Allein dieser Satz zeugt davon, dass sie mal wieder Pech beim denken hattem´n, denn wie „handlungsunfähig“ der Iran ist beweist er seit 5 Wochen täglich aufs neue.

  17. „Für Israel ist der Iran nicht nur ein Gegner – sondern Israel sieht ihn als eine existenzielle Bedrohung.“
    Das hat den Duft einer (hier zugegeben vorsichtigen) Rechtfertigung, die auch hierzulande bis 1945 gepflegt wurde und aktuell gegen Rußland herhalten muß.
    Diese verlogene Argumentation ist auf die Groß-Israelpläne aufgebaut, sodaß der Widerstand gegen die Großmachtabsichten als prinzipielle Gefahr für das „Reich“ umgepolt wird.
    Die Groß-Israelpläne sind keine taktisch bedingt erzwungene Notwendigkeiten, wie dann angeboten wird, in einer Sackgasse, die keiner haben wollte, somdern Ausgangspunkt der israelischen Politik. Sie sind die Ursache des Krieges, nicht dessen Folge.

  18. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Medien ins Zeug legen, um in einer Dauerschleife nachzuweisen, dass
    – Trump sich verkalkuliert hat
    – Trump keine Ahnung hat
    – Trump unter Druck gerät
    – Trump am Ende ist

    Erstaunlich ist das insofern, als dass es ja nicht der Iran ist, der die Infrastruktur der USA zerbombt.

    Eine saubere Analyse würde mit den Kriegszielen beginnen. Die sind ja nicht unbekannt, werden aber erstaunlich selten zum Thema gemacht. Zum einen, weil sie offensichtlich geteilt werden. Auch die Trump Kritiker wollen nicht, dass der Iran über die Atombombe verfügt. Eine generelle Entmachtung des Irans wird gleichfalls begrüßt.
    Bei der Kontrolle der Öl- und Gasvorkommen durch die USA ist man in Europa schon nicht mehr so begeistert.

    Kurz: das imperialistische Programm der USA und Israels trifft auf das imperialistische Programm des Irans, der eine regionale Vormachtstellung beansprucht, darüber in Gegensatz zu Israel und damit auch zu den USA gerät. Und zudem eine explizit anti-amerikanische Staatsräson verfolgt.
    Dieser fundamentale Gegensatz ist nicht mittels eines Vertragsgeweses in eine friedliche Verlaufsform zu bringen. Es ist und bleibt eine Gewaltfrage höchsten Ranges. Und die wird jetzt eben durch Gewalt entschieden, was auch sonst.

    In diesem Programm sind auch allerhand Kriegsschäden einkalkuliert. An der eigenen Ökonomie und erst recht natürlich an den Staaten, die als „Partner“ das Verbrauchsmaterial abgeben.

    Krieg kostet, und das ist nie ein Einwand. All die Leute, die jetzt jammern, dass „Trump die Weltwirtschaft vor die Wand fährt“, würden genau das Gleiche tun, wenn es um die eigenen Interessen ginge. Und da liegt das Problem. „Es ist nicht unser Krieg“, heißt ja, wenn es „unser“ Krieg wäre, sähe die Sache anders aus.
    Europa ist von dem Krieg betroffen, zieht aber nur sehr bedingt einen Nutzen aus ihm, und ist deswegen gegen diesen/ Krieg.

    Und als machtloses Häufchen bleibt dann nicht viel mehr als eine billige Stilkritik abzusondern.

    1. Das Problem von euch Gegenstandpunktlern ist, dass ihr euch ein friedliches Zusammenleben von Völkern, Nationen oder Staaten nicht vorstellen könnt. Da hat die transatlantische Konditionierung gut funktioniert.

      1. „Das Problem von euch Gegenstandpunktlern ist…“

        Sie müssen ganz am Anfang die Vorbedingung „das imperialistische Programm des Irans“ als ein festes, gegebenes Element setzen -wenn Sie ein Element als gesetzt annehmen, brauchen Sie dessen Existenz nicht mehr nachzuweisen und dessen Wesen nicht meht analytisch zu untersuchen, weil es als eine mathematische Konstante existiert, auf der die gesamte Rechnung aufbaut In der UN-Volllversammlung sitzen über 190 Länder -das ist das, was in der Presse gelegentlich als die „Weltgemeinschaft“ beschrieben wird -davon sind aber nur 3 Länder: USA, Russland, Israel latent imperialistisch und auf imperialistischen Kriegskurs. In der Gegenstandpunkt-Welt ist Imperialismus ein Ergebnis der Staatsexistenz alleine d.h. weil es ein Staat IST, ist es imperialistisch. Folglich seien alle Staaten -und „bürgerliche Staaten“ seiein sie alle sowieso- per Defintion imperialistisich und wenn sie keine Kriege führen, dann wohl nur deshalb, weil sie nicht „über die erfordferlichen Ressourcen verfügen., aber wenn sie diese bloss hätten… usw

        1. In der UN-Volllversammlung sitzen über 190 Länder -das ist das, was in der Presse gelegentlich als die „Weltgemeinschaft“ beschrieben wird -_davon sind aber nur 3 Länder: USA, Russland, Israel latent imperialistisch_ und auf imperialistischen Kriegskurs.

          Ach was?! Diese drei Staaten sind’s also? Und zudem nur „latent“!!!??

          Und daß die deutsche CDU (lies. der deutsche Staat) Herrn Klitschko als ihren Statthalter für die Ukraine seit ca. 2011 aufbaute, dann im Januar/Februar 2014 ganz aus dem Häuschen war, als die Thronbesteigung greifbar nahe schien – nur um dann von den Amis weggeschubst zu werden – das zählt also nicht als imperialistische Aktivität?
          Klar, so’n Putsch nebst anschließendem Bürgerkrieg ist eher ’ne Kleinigkeit.

          Apropos Bürgerkrieg: Sie wissen schon, wo sich „die syrische Opposition“ zwischen 2011 und 2015 regelmäßig zum Stelldichein traf, als man erfolgreich den syrischen Bürgerkrieg entfesselt hatte? In Bonn.
          Und wer schaute als erste beim syrischen Al-Quaida-Führer vorbei, als der die Macht in Damaskus ergriffen hatte? Die strahlende deutsche Außenministerin. Ja so ein Zufall.

          Und davon, dass Bundeskazler Merz öffentlich verkündete, dass Israel bezüglich des Iran „für uns die Drecksarbeit macht“, haben Sie auch nichts gehört?

          Offenkundig agieren die USA und Westeuropa normalerweise als imperialistischer BLOCK. Und wenn beispielsweise Schröder diese Regel mißachtet und beim Irakkrieg nicht mitmacht, dann ist nicht nur die Springerpresse empört über solchen „Friedens-Populismus“.

    2. Nein, garno, es ist eine Eigenart vieler Gegenstandpunkt-Proselyten, das, was getan wird und geschieht, so umzulügen, daß es in armselige posthegelianische Schemata paßt, die sie weitgehend fälschlich aus den Schriften der Ex-Mg’ler destillieren, um damit selbstbewußt zu „punkten“.

      Hier ist es die Erfindung eines „imperialistische Programms des Irans, der eine regionale Vormachtstellung beansprucht“.
      Richtig daran ist, daß der Iran zum Bestand des nationalisierten Weltmarktes des Imperialismus gewordenen Kapitalismus zählt, aber sein „Programm“ besteht in nichts weiter, als dem Ansinnen, ein „Vollmitglied“ dieser Nationenwelt zu werden, statt in dem Pariastatus zu verbleiben, den ihm „der Westen“ zugemessen hat.

      Irans Waffenverkäufe an die RF sind so wenig „imperialistisch“, wie der schweizerische oder schwedische Waffenhandel, seine BRICS Angliederung taugt zu nichts anderem, als einer Milderung des Paria-Status.
      Seine „Sünde“ schnurrt außenpolitisch darauf zusammen, sich mit einem gewissen Erfolg um eine Entente mit dem KSA bemüht zu haben, die auch Auswirkungen auf sein Verhältnis zu den übrigen Golfstaaten hatte. Das duldet Israel nicht, period.

      1. Da reden Sie an den richtigen hin, Qana! Der Angesprochene pflegt jedwede Äußerung in sein Zwei-Lager-Schema einzuordnen, den wohlmeinenden Patriotismus hie und die bösen Globalisierer da, und davon abweichende Auffassungen werden konsequent ignoriert und aggressiv falsch verstanden. Und diesem hoffnungslosen Fall kommen Sie jetzt mit ihrer frustrierten Liaison mit einem ehemaligen Verein organisierter marxistischer Kritik von Anno Tobak?! Da freut sich garno, er fühlt sich bestätigt darin, den Erscheinungsformen des bürgerlichen Getriebes wie Nation, Standort, Privatwirtschaft im Grundsatz gute Zwecke zu unterstellen. Wo er doch diesen marxistischen Nihilismus nicht leiden kann. Schade, dass sich die Eitelkeit eines älteren Herren nicht einfach damit begnügt, das zugegeben sehr leichtfertige und keineswegs sachgerechte Gerede von einem Imperialismus-Programm des Iran einfach nur in klarer Rede zu kritisieren!

        1. Na, alter Nörgler, setz mal die passende Brille auf. Ich hab Garno zwar von der Seite benannt, aber das Posting steht unter IVG’s Sermon.

    3. Übrigens ist „Europa“ nicht „betroffen“, sondern beteiligt, aber ich mach mir nicht die Mühe, das im Einzelnen vorzuzählen, zumal es in IVG’s Rahmen eine lässliche Lüge ist.

  19. Trumps Veränderung hatte meiner Ansicht nach begonnen, mit dem treffen von Herr Putin in Alaska.
    Seit diesem treffen agierte er schizophren, was hätte Herr Putin ihm ins Ohr geflüstert, das weiß niemand…
    Aber was wir wissen ist, daß Russland viele Rechnungen offen hat, diese Rechnungen sind schon etwas älter als die Herren selbst, aber diesesmal bestimmt Russland die Regeln zum ausbluten, was andere vorher Russland angetan hatten.
    Russland als das grösste Land dieser Erde, mit all ihren Rohstoffen, hatte seitdem Zusammenbruch der Soviet Union bis heute einen Staat aufgebaut der seines gleichen sucht in dieser Welt. Russland hat für einen Staat lächerliche Schulden und bietet in der heutigen Propaganda Blase zig Staaten Hilfe an für umme!
    Der Trump benötigt Investoren und Wissen, um einen fast totem Patienten am Leben zu halten.

  20. Wenn ich mir das alles anschaue, dann sehe ich als einzige Option für ein Überleben der USA in einem Militärputsch.
    Die USA sind pleite, strukturell fertig, tief zerstritten und moralisch am Ende.
    Und weder die Milliardärs-Oligarchie noch die Politclowns von Reps und Dems haben einen Plan wie es weiter gehen könnte.
    Als Alternative wäre theoretisch auch eine Revolution fällig, aber bei der Wild West Mentalität der Amis fehlt dazu die nötige Solidarität.
    Das Militär ist die einzige Struktur in den USA die noch halbwegs funktioniert und in der Lage wäre das Land aus den Händen der Psychopathen zu befreien und einen grundsätzlichen Wandel zu einer wahren Demokratie durchzuführen.
    Ich schlage als Datum für den Militärputsch den 250 Jahrestag vor.

    Ok. Manchmal träume ich.

  21. Es ist gefährlich, Amerikas Feind zu sein, es ist fatal Amerikas Freund zu sein. “ HK.
    Noch gefährlicher ist allerdings das Israel unter Netanjahu

  22. Was mich an IVG’s Kommentar
    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/geht-donald-trump-der-arsch-auf-grundeis/#comment-378299
    besonders fuchtig macht:

    Leute, die in der Tradition der Ausbildung der MG / Roten Zellen stehen, hätten theoretisch alle Voraussetzungen, zu erkennen und zu vermitteln, daß die laufende Phase des jahrzehntealten Irankrieges kein imperialistischer Krieg ist. Ich will jetzt gar nicht auf die vielen länglichen Begründungen verweisen, die ich an anderer Stelle gegeben habe, denn schematisch – also für einen Auftakt entsprechender Überlegungen und davon geleiteter Nachforschungen – reicht es aus, zu konstatieren, daß eine weltmarktbezogene Rationale dieses Krieges nicht zu haben ist. Eine Zerlegung / Entstaatlichung des Iran käme nur China und Russland als neu deklarierten „Systemfeinden“ zugute, jedenfalls nach dem Maß von Schadensbilanzen, und eine „Streichung“ des „islamisch“ aus der „Islamischen Republik“ hätte ausschließlich innenpolitische Wirkung im Iran – sonst rein gar nichts.

    Tatsächlich – das will ich zur Verdeutlichung hinzu gefügt haben – gibt es einen Vorläufer dieses „nicht-imperialistischen“ Krieges, das ist der Zweite Golfkrieg 1991. Nachdem mit der Abdankung der Sowjetunion die politökonomische Klammer des „Amerikanischen Imperiums“ darauf geschrumpft war, daß die USA Emittent des Weltgeldes blieben, hat dieser Krieg eine militärische Klammer teils bekräftigen, teils neu herstellen sollen:
    Ein Monopol der USA auf Deckung des auf dem Weltmarkt entstehenden militärischen Gewaltbedarfes.
    Sich gegen ein solches Monopol in Kuweit vergangen zu haben, wurde buchstäblich zum Sündenfall des Sadam Hussein bestimmt, mit Bomben, nuklearer Verwüstung mittels DU, und nachfolgend der Zerstörung der agrarischen Infrastruktur des Zweistromlandes, die eine Millionenzahl von Opfern gekostet hat.
    Gegenstandpunkts-Leser von 1992ff sollten das wissen.

    Mit dem Anschluss an den zionistischen Krieg vollenden die USA dies Schema. Jetzt wird kein „Sündenfall“ bestraft, vielmehr ein „Sünder“ in einem Verfahren, in dem Inquisitionsprozess und Autodafé identisch werden, hingerichtet.

    1. Sehr schön herausgearbeitet:

      „Ein Monopol der USA auf Deckung des auf dem Weltmarkt entstehenden militärischen Gewaltbedarfes.“

      Die USA sind der tätige Teil.

      Europa ist der planende Teil.

      So würde ich die derzeitige Arbeitsteilung beschreiben. Es fällt nämlich seit längerem auf das Europa überall als das Opfer diese Konflikts gesehen werden will das alleine sollte schon alle Alarmglocken zum klingen bringen.

      1. Du hast mein Posting ein wenig ausgefranst, Karl.
        Denn jenes „Monopol“ hatte sich zuletzt Obama auf die Agenda gesetzt, allerdings mit der frommen Vorstellung, der „american exzeptionalism“ könne es sich unter möglichst sparsamen militärischen Eingriffen mittels „soft power“ erwerben.
        Aber Killary und nach ihr John Kerry haben das unter Stützung auf die Generäle von CENTCOM und EUCOM zunichte gemacht, initial mit der Deckung der „Operation gegossenes Blei“ zur Jahreswende 2008/9, danach mittels des vom UK und Frankreich geplanten und taktisch vorbereiteten Libyenkrieges, mit dem Syrienkrieg unter Beteiligung des UK, Qatars, des KSA und der Türkei (Frankreich hat sich 2013 ausgeklinkt), mit der Deckung des türkischen Kurdenkrieges und später der Armenienkriege, mit der Anstiftung des Russlandkrieges in der Ukraine.
        Schließlich hat die RF am 24.2. ’22 solchen Blütenträumen den Todesstoß versetzt.

        Und es ist eben nicht so, daß Donald Trump, oder Leute wie Vance, diesen Todesfall nicht wahr haben wollen, ganz im Gegenteil.
        Die laufende Phase des Irankrieges ist ein Krieg der israelischen Militäraristokratie, welche sich der „Echos“ des ehemaligen amerikanischen Imperiums bedient, die in den USA noch gewaltige Resonnanz haben, an erster Stelle in Gestalt des schieren Daseins der amerikanischen Soldateska.

    2. Die Zerlegung / Entstaatlichung des Iran als Kriegsziel zu formulieren, ist bereits irre, weil unrealistisch.
      Wer so etwas ernst nimmt, besorgt das Geschäft der Kriegstreiber.

      Garno hat oben bereits das Notwendige zur MG gesagt: „Dass ihr euch ein friedliches Zusammenleben von Völkern, Nationen oder Staaten nicht vorstellen könnt. Da hat die transatlantische Konditionierung gut funktioniert.“

      I-v-gs Anspruch, die Kriegsziele zu analysieren, finde ich gut. Er löst diesen Anspruch aber nicht ein. Selbstverständlich kann die Weltmacht die Interessen, besonders Öl-Interessen, verschiedener Länder gegeneinander abgrenzen. Sie hat kein Interesse, den Iran oder ein anderes Land „in die Steinzeit zu bomben“, es sei denn, sie will ihren Nihilismus befriedigen.

      Warum muss sich die Weltmacht zueigen machen, dass sich Israel und Iran spinnefeind sind? (Trotz solcher Feindschaft hat der Iran sein Atomwaffenprogramm nicht fortgeführt. Es liegt aus alter Zeit das Angebot einer Atomwaffenfreien Zone Westasien auf dem Tisch. Der Iran hat seine Unterstützung dieses Vorschlags nicht zurückgezogen. Die USA könnten diesen Ball an Israel spielen.)

      Der Außenminister des Oman äußerte aktuell, die Außenpolitik der USA sei außer Kontrolle geraten. Er könnte damit meinen, dass sie fremden Interessen dient oder einem fundamentalen Nihilismus des Gewaltkults auf dem Leim gegangen ist.

      1. „Dass ihr euch ein friedliches Zusammenleben von Völkern, Nationen oder Staaten nicht vorstellen könnt. Da hat die transatlantische Konditionierung gut funktioniert.“

        Wenn Du wünscht, daß ich, Krim, IVG, Foehre, Ernstl, Nörgler u.a. Schillers „Ode an die Freude“ absingen, wirst du dafür einen Grund oder ein Motiv liefern müssen – für mich reichen 150 Euronen plus Spesen.
        Wenn es darum geht, was wir (ich) uns vorstellen wollen – bittesehr, ist soeben geschehen. Und nu?

        Eben, deshalb steht da, was wir uns vorstellen KÖNNEN SOLLEN, und das ist ein Übergang zu einem praktischen Glaubenskampf, wie er fundamentalistischer nicht sein könnte. Er übersteigt weit, was die Mullahs aller Schattierungen ihren Schafen und Untertanen verfügen, es greift zurück auf die vatikanische Mission der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung.

        Im gegebenen Zusammenhang des Irankrieges ist das der krasseste Wahnsinn, der mir je begegnet ist, er setzt verbal um, was die zionistische Kriegspartei im Iran praktisch tut, sie verhängt schematisch die Todesstrafe für jeden im Iran, der sich einer Abkehr vom schiitischen „Heidentum“ widersetzt – ob sie sie nun selbst exekutiert, oder diese „Arbeit“ den Überlebenden ihrer Kampagne abverlangt.

          1. Wird nicht wieder vorkommen. Nach der Löschung eines Kommentars, der daran erinnerte, wer diesen Krieg schon 2024 mit aller Macht herbei zu bomben versucht hat, bin ich hier ‚raus.

                1. Mal zur Erläuterung: Zensur ist, wenn der Staat die freie Meinungsäußerung einschränkt, ist also nur anwendbar, wenn ein Bürger, Teil des Souveräns, seines Rechts beraubt wird.
                  Wenn ein Portal wie dieses unerwünschte Meinungsäußerungen ausschließt, ist es Moderation oder Selbstschutz vor Verfolgung.

                  1. Sag ich doch, alles nur „Wortklaubereien“…
                    Du bist einer genau so einer von denen.
                    Relativierer wie deinesgleichen hab ich immer schon gern gehabt

                    1. Wahrheit? obige Kommentare zeigen das Gegenteil: Wider besseres Wissen das Falsche behaupten und, weil erwischt, Blödsinn abzusondern. Ein Verfahren, das Er in einer Ehe o. ähnlich (Biggi?) erlernt haben muß.

                    2. Sag ich doch, relativieren, beschönigen und verklausulieren…nichts weiter machst Du.
                      Ich sage und schreibe jedem der sie hören oder auch nicht will, seit dem 12, 4.2020 immer die Wahrheit.
                      Ich bin einer der meistzensierten Kommentatoren im deutschen Sprachraum und das seit mehr als einer Dekade.

                    3. Nochmal, zum zweiten:
                      Zensur ist, wenn der Staat die freie Meinungsäußerung einschränkt. Der Begriff ist also nur anwendbar, wenn ein Bürger, Teil des Souveräns, staatlicherseits seines Rechts beraubt wird.
                      Wenn ein Portal wie dieses unerwünschte Meinungsäußerungen ausschließt, ist es Moderation oder Selbstschutz vor Verfolgung durch selbigen übergriffigen Staat.

              1. Routard: „Mal zur Erläuterung: Zensur ist, wenn der Staat die freie Meinungsäußerung einschränkt …
                Wenn ein Portal wie dieses unerwünschte Meinungsäußerungen ausschließt, ist es Moderation …“

                … hat aber ein ähnliches Resultat wie staatliche Zensur.

                Der neoliberale Staat befindet sich im Privatisierungsmodus. Ehemals staatliche Befugnisse mit ihren Institutionen werden Zug um Zug privatisiert, das gilt offenbar auch für eine Zensurbehörde (die es ja vorher gar nicht gab, aber die Privaten machen’s möglich).

                1. Das ist richtig, sehe ich auch so. Indem öffentlich für jedermann zugängliche Medien immer weniger verfügbar sind, wird die Meinungsfreiheit natürlich eingeschränkt. Der Staat kommt an dieser Stelle seiner Aufgabe, die Meinungsfreiheit zu schützen, nicht nach.
                  Das ändert aber nichts daran, dass ich als Portalbetreiber selbst entscheiden kann, können muss, welche Beiträge ich akzeptiere und welche nicht. Z.B. würde ich, hätte ich ein Forum, dort keine Antisemiten und keine Religionsfanatiker akzeptieren.
                  Anders herum kann es durchaus im Sinne der Meinungsfreiheit sein, wenn bestimmte Presse-Erzeugnisse verboten werde, wie z.B. auf Kuba die US-Zeitungen.

                  Sie machen es sich zu einfach, die nur „Zensur“ herausblöken, wenn OM bestimmte Kommentare löscht.

  23. Hmm, gibt es einen weiteren TACO heute Abend/Nacht oder gibt es vielleicht eine „strahlende“ Eskalation, falls man einen der letzten Posts vom selbst-erklärten Genie auf seinem asozialen Media-Account betrachtet, bei der er erklärt „a whole civilization will die tonight“ (falls es keinen Deal gibt). Wobei so etwas – falls überhaupt – nur mit einem massenhaften Einsatz von gewissen Bomben gelingen könnte, welche letztmalig von Truman eingesetzt worden waren (wobei es damals aber auch nur zwei waren, welche dann doch jetzt nicht ausreichend sein würden).

    ps. Also bei den letzten Posts von „Person, Woman, Man, Camera, TV“ könnte man echt überlegen, ob es nicht vielleicht angebracht wäre, Leute mit einer Zwangsjacke einschreiten zu lassen.

    pps. Hörempfehlung „Christian Militia“ von „New Model Army“.

  24. Ja, aber was hat denn der Iran für Alternativen? Die Führung ist komplett weg. Auch wenn er diesen Angriff abwehrt, bleibt das eine mörderische Diktatur. Sie können nie mehr das Internet anschalten, denn dann gehen die Proteste wieder los. Alle Nachbarstaaten haben ihm den Krieg erklärt. Mal zur Erläuterung :

    https://www.youtube.com/watch?v=ABKz2wJyDaU

    Und da dachte Donald Trump, dann müssen sie doch kapitulieren. Jede halbwegs vernünftige Regierung täte das. Aber genau das ist es: das sind Nazis. Genau wie in Deutschland 1945. Weiterkämpfen in völlig aussichtsloser Lage.

    1. Ein acht Jahre altes Video vom Saudi Kronprinzchen. 👍 😂😂😂

      Die und Ihr Disneyland in der Wüste, kriegen jetzt ordentlich was auf die Mütze.
      Da kann auch Onkel Donald nicht mehr helfen.

      1. Ja, stimmt ausgerechnet so ein verstaubtes Video vom saudischen Scheich zu präsentieren schießt den Vogel ab.
        Ich war ja mal in Riad, die sind dort fast noch schlimmer wie die Zionisten, aber jedenfalls noch stolzer auf ihre Einbildung.

        1. Das sind nichts als verkommene Kreaturen (Epstein Files lassen grüßen), die ihre Disney World
          mit US Dollars finanzieren und die Leute, die dort arbeiten, in Elendsquartieren unterbringen.
          Mal schauen wieviele Touristen in Zukunft noch kommen werden und wieviele „Möchtegern Aussteiger“,
          ihr Geld da noch anlegen.

    2. @Arthur_C
      Was Sie da von sich geben, ist ungeheuerlich!
      Ich habe Sie ja hier schon ab und zu gegen zu extreme Gegenrede verteidigt, aber was Sie jetzt bringen, ist so unter aller Würde, dass ich es kaum glauben, kaum aushalten kann.. Das können Sie auch mit keinem antiisraelisch camouflierten Antisemitismus kaschieren.
      Mann oh Mann: Kapieren Sie nicht, was das heißt: In die Steinzeit zurückbomben? Regt sich da nicht auch ein ganz klein wenig Menschlichkeit in Ihnen? Nein? Auch nicht, wenn Sie hören, dass 14 Millionen Iraner die Infrastruktur mit ihren Körpern schützen wollen? Und da vergleichen Sie diese Leute mit den Nazis von 1945? Wahnsinniger!
      Sie gehören zum Abschaum der Menschheit.

      1. Gut 3 Jahrzehnte halten diese „antideutschen“ Faschisten schon solche Reden.
        Und seit gut 3 Jahrzehnten regt sich bei denen gar nichts, weder Verstand noch Gefühl.
        Sind halt Faschisten und wollen es bleiben.

    3. Ja Ja…der Artur mit dem große C ist schon geil, aus einem Buck ein Feature zumachen, ganz ähnlich der Masche, wie die Mainstreamprotagonisten es auch bei Corona gemacht haben.

    4. @Artur_C: Was das Niveau Ihrer Kommentare zum Thema Iran-Krieg und jetzt insbesondere zur Ankündigung des möglicherweise größten Kriegsverbrechens seit Ende des zweiten Weltkrieges durch den Irren aus Washington betrifft, muss man genau wie bei Trump massive Zweifel an Ihrer geistigen Zurechnungsfähigkeit haben.

  25. Uwe Froschauer kann man nur zustimmen. Nun erlebt DT, dass mal einer nicht die Hacken zusammenschlägt. Das ist ein Eigentor, das sein EGO sicher sehr beschäftigt. Leider tragen wir alle die Folgen.

  26. Moon Of Alabama hat eine Zeitlinie der Siege, wie sie der aktuell amtierende Potus verkündet hat, erstellt.
    https://uncutnews.ch/trumps-zeitlinie-der-siege/
    Aktuell droht er mit der restlosen Vernichtung der iranischen Zivilisation.
    https://uncutnews.ch/us-prasident-droht-mit-ausloschung-einer-ganzen-zivilisation-the-guardian-warnt-vor-nuklearer-option/
    Die derzeitig regierenden Iraner weigern sich noch standhaft und halsstarrig, sich nach altorientalischer Sitte im Staub vor des Potus Füssen zu wälzen, bedingungslos zu kapitulieren, Land, Boden, Bodenschätze, Menschen und Ölquellen plus sonstige Wertgegenstände seiner Majestät untertänigst und gratis zu übereignen. So viel Renitenz mag der Potus und Weltenherrscher Donald (nomen est omen), (https://de.wikipedia.org/wiki/Donald) schon mal gar nicht. TssssTsss! (Sarkasmus).

    1. Wie schon mal erwähnt ist das alles nur Ablenkung, um das totale Chaos zu schaffen, denn, der Krieg geht gegen uns.
      Wir sollen alles verlieren.

  27. Alles nicht falsch, aber – ein Tronald verliert nicht. Daher wird die Gefahr, dass er seine apokalyptischen Ankündigungen wahrzumachen versucht, von Minute zu Minute grösser. Heute hat ers mit einer Genozid-Androhung versucht, ein Genozid, der in einer einzigen Nacht vollzogen werden soll. Das kann man, wenn es denn überhaupt möglich ist, nur mit Atombomben. Wir kommen der ultimativen Katastrophe immer näher, wenn er seinen Worten Taten folgen lässt, ist der dritte Weltkrieg endgültig da.

    Wo bleiben nun die klaren Stellungsnahmen verantwortlicher Politiker und anderer Menschen mit international hörbarer Stimme? Wer stellt seinen verbalen Ungeheuerlichkeiten Entschiedenes entgegen? Wirklich in den Arm fallen, könnte nur das u.s.-Militär selbst – durch Befehlsverweigerung und Machtübernahme. Denn Tronald ist nicht allein, in seiner Regierung und politischen Umgebung wimmelt es von politisch Derangierten, diese müssten in corpore von der Macht entfernt werden. Aber die Chancen dazu sind gering.

  28. @garno @estragon

    Garno hat oben bereits das Notwendige zur MG gesagt: „Dass ihr euch ein friedliches Zusammenleben von Völkern, Nationen oder Staaten nicht vorstellen könnt. Da hat die transatlantische Konditionierung gut funktioniert.“

    Dass wir uns das „friedliche Zusammenleben“ nicht „vorstellen“ können hat seinen Grund in dem Bezug, den Staaten aufeinander nehmen. Der enthält allerhand Gegensätze, die man übrigens jeden Tag rauf und runter in den Medien präsentiert bekommt. Aber offenbar machen „wir“ uns da einen anderen TReim drauf.

    Zweitens sind „wir“ geschult. Anstatt begeistert das Völkerrecht und das dort festgelegte Gewaltverbot abzufeiern, fragen wir uns, warum es so ein Gewaltverbot überhaupt braucht. Oder anders ausgedrückt: wenn es ein solches Verbot gibt, ist der Wille zur Gewaltanwendung unterstellt. So viel zur Vorstellung es könne doch auch „friedlich“ zugehen.

    I-v-gs Anspruch, die Kriegsziele zu analysieren, finde ich gut. Er löst diesen Anspruch aber nicht ein.

    Die Kriegsziele habe ich benannt. Sie wurden ja offen ausgegeben.

    Als die Weltmacht beziehen die USA Alles(!) prinzipiell auf sich. Und natürlich erst recht, wenn es um so sensible Gegenden wie den Nahen Osten geht. Als ölreiche Region ist die Verfügung über den Treibstoff der Wirtschaft (aka „unser Öl“), der leider dort verbuddelt ist, essentiell. Zum einen, weil man ihn als Gebrauchswert selber benötigt, zum anderen, weil die Kontrolle darüber eine strategische Komponente hat. Die USA streben eine „Energiedominanz“ an, also die Kontrolle über diesen Rohstoff.

    Zweitens hat sich der Iran den USA gefälligst unterzuordnen. Ein Staat, der sich den USA widersetzt, oder auch nur versucht sich der Kontrolle zu entziehen, ist nicht hinnehmbar. Das Selbstverständnis der USA gebietet Kontrolle über alle Staaten.

    Da trifft sich das Interesse der USA an der Kontrolle über die gesamte Region inkl. dem Iran mit dem israelischen Interesse. Der Iran ist die letzte verbliebene Regionalmacht, die dem Anspruch Israels Grenzen setzt und militärisch zwar nicht auf Augenhöhe agiert, aber dennoch eine Bedrohung für Israels ausgreifende Ansprüche ist.

    Der Iran hat ein komplementäres Programm. Die Selbstbehauptung dieses Staates ist gar nicht anders zu haben, als über die entsprechende Ausstattung mit weitreichenden Gewaltmitteln. Militärisch ist der Iran zwar nicht ebenbürtig und muss sich deshalb darauf beschränken die Kosten für Israel und die USA hochzutreiben. Dieses Programm hat aber allemal die Qualität die Welt in eine Wirtschafts- und Finanzkrise zu stürzen. Also Kriegsschäden anzurichten, die eine gewaltige Größenordnung erreichen.

    1. „Verfügung über den Treibstoff der Wirtschaft (aka „unser Öl“) … essentiell. Zum einen, weil man ihn als Gebrauchswert selber benötigt, zum anderen, weil die Kontrolle darüber eine strategische Komponente hat. Die USA streben eine „Energiedominanz“ an, also die Kontrolle über diesen Rohstoff.“

      Das indoktriniert man jetzt in München?! Das wäre das berüchtigte „Ende des Abendlandes“ (mag die fälligen Emos nicht bringen).
      In Nürnberg sicher nicht, so tief kann dort niemand gesunken sein.

      Jedenfalls – niemand, der mit Erfolg PolÖk studiert hat, wird Öl zum „Treibstoff der Wirtschaft“ deklarieren, es ist ein Hilfsstoff industrieller Produktion und Distribution, abgesehen von seiner Rolle als Rohstoff in der chemischen Industrie. Du bist ein Scharlatan und Hochstapler.

      „Kontrolle“ – völlig gaga, so gaga wie Trump halt.

  29. Das Telefon im Weißen Haus wird alle paar Minuten klingeln. und ein anderer dem Trump etwas schuldet, von Adelson bis Finch wird kategorisch das Gegenteil von den Forderungen des anderen fordern. Dazu die ganzen Staatsmänner aus aller Welt und der jüdische Kriegsverbrecher.
    Plus die Kosten, die sein Krieg international verursacht und die in die Billionen gehen dürften.

    Diesem Druck ist er sicher nicht gewachsen.

    Das perfekte Scenario für apokalyptische Entscheidungen, wie sie seine heutige Rhetorik am 07.04, bereits wiederspiegelt.
    Auweia!

    1. Genau, Auweia !
      Aber es gibt ja immer noch viele, die diesen Verrückten im WH zustimmen.
      Anscheinend haben die was an den Ohren.

  30. Frei nach der Doku „Der Vietnamkrieg“:
    Die USA verlieren wenn sie nicht gewinnen, der Iran gewinnt wenn er nicht verliert.

  31. @alle, die sich mit meiner Behauptung schwertun, der Iran hätte ebenfalls ein imperialistisches Programm.

    Nun, das hat jeder Staat, der Handel mit anderen Staaten betreibt, und sich deswegen genötigt sieht, seine Interessen zu „schützen“. Es gibt nur wenige Staaten, die sich selbst genug sind und abgeschottet vom Rest der Welt sich allenfalls gegen Eindringlinge wehren. Der Normalfall der modernen Staatenkonkurrenz ist das jedenfalls nicht.
    Die Konkurrenz wird zwar überwiegend ökonomisch ausgetragen, das wird aber mit den entsprechenden Machtmitteln abgesichert. Dass Deutschland „auch am Hindukusch verteidigt“ wird, liegt eben daran, dass Deutschland ausgreifende Interessen „geschützt“ sein wollen, was nichts anderes ist, als die machtvolle Absicherung eines ökonomischen Benutzungsverhältnis. Bei dem man übrigens davon ausgeht, dass es nicht immer zum wechselseitigen Vorteil existiert, also auch mal gekündigt werden könnte, was natürlich zu verhindern ist.
    Wenn „unser Öl“ nun mal dummerweise im Nahen Osten verbuddelt ist, dann müssen „wir“ natürlich für die Stabilität und Sicherheit dieser Region sorgen, und z.B. die „freie Schifffahrt“ garantieren, oder umgekehrt dafür sorgen, dass die nicht stattfindet, und so Druck auf andere Staaten ausüben.
    Die Selbstbehauptung von Staaten ist kein harmloses Programm, dass lediglich auf Angriffe reagiert, ansonsten aber friedlich ist. Die „friedliche“ Konkurrenz der Nationen ist immer für einen Übergang in militärische Auseinandersetzungen gut. Dafür rüsten sich Staaten – auch der Iran.

    1. Alles baut bei Ihnen auf eine Behauptung auf, die nicht weiter hinterfragt wird, die in Form eines Dogmas im Raum steht: Staatenkonkurrenz.

      Die Frage, warum Staaten in Konkurrenz treten, die wird nicht gestellt. Warum nicht? Warum fahndet man in der Kausalkette nicht weiter nach den Gründen?

      Könnte Staatenkonkurrenz und Imperialismus etwas mit Kapital-Konzentration und -Anhäufung zu tun haben, wovon Sie ablenken wollen? Dann würden Sie (und auch Gegenstandpunkt) sich als Saboteur im Erkenntnis- und Emanzipationsprozess betätigen.

      1. Die „Staatenkonkurrenz“ ist keine Behauptung, sie ist Fakt.

        Wie Krim ihnen ja schon mehrfach erklärt hat, treten Staaten prinzipiell in Gegensatz zueinander, einfach weil sie Staaten sind, also Gewaltsubjekte, deren Souveränität wechselseitig beschränkt wird. An der Staatsgrenze endet die Souveränität, und das ist ein Widerspruch zur Souveränität: beschränkte Souveränität eben.

        Sie stellen sich Staaten als inhaltsleere Behältnisse vor, in die man beliebige Zwecke hineinprojezieren kann. Und Kapitalismus als ein Prinzip, das sich der Staaten bemächtigt hat, und letztlich der Grund allen Übels sei. Das ist der übliche linke <emStaatsidealismus, der den Staat als Idee retten will,
        Sie nehmen noch nicht einmal zur Kenntnis, dass die aktuelle Konkurrenz der Staaten sehr zum Schaden des Kapitals abläuft, trotzdem aber genau so geführt wird. Warum wohl?

        1. Den hätten wir aber erst gar nicht, wenn der Kapitalismus nicht wäre.
          Der Staat ist nämlich selbst das Problem.
          Konkurrenzdenken ist dem Kapitalismus immanent.

        2. ivg: „Die „Staatenkonkurrenz“ ist keine Behauptung, sie ist Fakt.“

          Eine Behauptung fett mit Fakt zu titulieren macht daraus lediglich ein Dogma. Und mit Dogmatikern zu diskutieren ist sinnlos.

          1. Ach Sie meinen, dass die Staaten gar nicht konkurrieren? Erstaunlich! Dabei kann man doch jeden Tag in der Zeitung lesen, wie der aktuelle Stand der Konkurrenz aussieht, wo z.B. Deutschland wie abschneidet usw.. Man kann rauf und runter lesen, was die Politik alles für nötig hält, damit die Nation als Standort konkurrenzfähig bleibt. Man wird darüber informiert, welche Waffen nötig sind und in welchem Umfang. Und von höchster Stelle wird amtlich festgestellt, dass die EU zu dem Machtblock werden soll, der sie sein muss, damit sie nicht „zwischen den Blöcken zerrieben“ wird.
            Wettbewerbsfähigkeit, konkurrenzfähigkeit ist die Anforderung, die rauf und runter beschworen wird, z.B. hier: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/draghi-report-nach-einem-jahr-100.html
            Aber eine Konkurrenz wollen Sie nicht entdecken können?!

            1. Schwätzer, bei der Tagesschau wären Sie richtig aufgehoben.

              Machen Sie das Trollen eigentlich gegen Bezahlung oder aus Idealismus?

              1. Immer wieder ist es herzergreifend, miterleben zu müssen, wenn garno demonstriert, dass er unterm Stein lebt und von unten auch noch dran zieht. Tiefer! Schneller! Schwerer!

          2. Sie behaupten also, es gäbe gar keine Konkurrenz zwischen den Staaten?
            Als Investitionsstandorte z.B.? Oder um niedrige Unternehmenssteuersätze?

            Steile These.

              1. Der Hinweis von @Bartleby ist doch korrekt!
                Das, was da angeführt wird, ist die Verlaufsform eine Konkurrenz um den Reichtum der Welt. Wo man früher mittels militärischer Gewalt die Ressourcen für die exklusive Nutzung erobert und abtransportiert hat, wird heutzutage das Geschäft militärisch abgesichert. Man ringt um Einflußsphären, übt Druck aus etc…

        3. „sehr zum Schaden des Kapitals abläuft“

          😂😂😂🤣🤣😂🤣🤣

          … oder meinst du das etwa ernst ?

          Ja ein bisschen Mitleid mit den Kapitalisten die seit der Euroeinführung die Preise nicht um 500% erhöhen konnten sollte man schon haben.

          1. Natürlich meinte ich das ernst. Krieg ist gesellschaftlich gesehen kein Geschäft. Profitieren tun zwar einzelne Kapitalisten, insgesamt ist es aber Abzug von Geschäft, wenn Streitigkeiten zwischen den Staaten den Geschäftsgang stören.
            Deutsches Kapital würde liebend gerne auf billige Energie zugreifen können.

    2. Ah, interessant bei welchen Themen, an welchen Stellen die Zensur greift.

      Nochmal, vielleicht rutscht das durch?

      Iran und China sind uralte Kulturen die eben NICHT im Verlauf deren zigfach längerer Existenz als „westliche Staaten“ durch Imperialismus aufgefallen sind.

      Imperialismus ist eine Erfindung aus Europa, nicht aus dem Osten. Bitteschön.

      Aber das ficht einen PR-Agenten und Pseudomarxquarklinken natürlich nicht an.

      1. Es ist ziemlich egal, wer was „erfunden“ hat. Fakt ist, dass sich sowohl China als auch der Iran in einer Konkurrenz befinden, sich darin behaupten wollen, und deshalb ihre Interessen „verteidigen“. China ist zudem auf dem Sprung zur Weltmacht, und macht seine Ansprüche weltweit geltend.
        Warum das kein Imperialismus sein soll, leuchtet mir nicht ein.

        1. Zum Iran mal das als Denkanstoß: War da nicht mal was mit der imperialistischen Staatenwelt, sie konkurrieren ökonomisch gegeneinander, indem sie sich im Prinzip als Souveräne vollumfänglich anerkennen bzw. umgekehrt, und dann daraus ein spannungsreiches Verhältnis entwickeln etc.
          Wenn ich mich vage erinnere, dann war der Iran seit dem Sturz des Schah doch eher ein Paria, den die westliche ‚Weltgemeinschaft‘ nur unter allerlei Kautelen bedingt und vorläufig anerkannte, jede Menge Bringschuld inklusive, oder gleich in die Achse des Bösen einreihte? War das nicht von Seiten der USA einer der Präzedenzfälle für einen neuen ‚Ansatz‘, dass Staaten nur eine relative Souveränität haben, temporär konzedierte Souveränität nur dann und solange sie sich nach den US-Vorgaben richten und keinen unbotmäßigen Ehrgeiz entfalten? Das heißt, rein in die Staatenkonkurrenz hätten die iranischen Führungen schon gewollt, aber nicht wirklich gedurft nach Maßgabe von Weltmächten. Mit wieviel Krieg, Kriegsdrohung, Farbenrevolutionsansätzen und Übergriffen sich der Iran in der Folge ausgesetzt sah, da versagt mein Gedächtnis.
          Dagegen haben die Iraner einiges an Gewaltmitteln, Gegenwehr und sogar machtprojezierende Aktionen und Bündnisse gestellt, bis in andere Staaten hinein, um sich als Staat selbst zu behaupten. Ganz richtig, vertraulich Sagender: solche Notwehr (nein: steht hier nicht für einen moralische Billigung!) ist sehr ungemütlich, auch für die eigenen Untertanen. Aber Imperialismus? Auf eine verrückte Weise haben da schon eher die Gegener des Iran recht: Terrorstaat – freilich nur wenn man verstanden hat, dass Terror die Gegengewalt der O h n m a c h t ist. Da kann man schon einige Unbequemlichkeiten, Schäden und Opfer bereiten in der Hoffnung, irgenwie doch noch respektiert zu werden – aber eben nur so lange, bis Israel und USA ihr schon lange im Wartestand stehendes letztes Argument auspacken, um den Imperativ der Unterwerfung sachgerecht und folgerichtig umzusetzen in Auslöschung. Kann eigentlich gar nicht ausbleiben…

        2. „Erfunden“ ist hier natürlich auch das falsche Wort. Ich ziehe es hiermit zurück.

          Die Europäer haben sich schon vor dem Mittelalter als Eroberer, also Imperialisten, aufgeführt und sich genommen, was ihnen vor die Augen kam. Es scheint hier einen Typus zu geben, der das einfach nicht lassen kann.

          China und Persien sind genau dafür nicht bekannt. Und China ist nicht auf dem Sprung zur Weltmacht sondern ist Weltmacht – macht aber daraus keine Eroberungszüge. Wie das aussehen würde? Siehe USA.

          Also: es ist eine dicke Lüge was der hier verzapft.

          Marxquarkertröten sind dazu da, uns die Welt falsch zu erklären. Das Marxquark-Vokabular dient einzig und alleine dazu, Lügen und falsche Anschauungen zu verbreiten.

          1. Marxquarkertröten sind dazu da, uns die Welt falsch zu erklären

            Du bist Argumente nicht gewöhnt, deswegen erkennst du sie nicht, wenn sie vor dir stehen und hallo rufen. Dein Gebrüll ist auch zu laut, um noch viel mitzukriegen. Anderen geht das nicht so. Insofern bist du leider nicht der aller-allerbeste Ratgeber in Sachen „der Blödian da drüben erklärt die Welt falsch“.

  32. @redaktion
    Wenn Sie schon moderieren, also Kommentare streichen, dann sollten Sie es auch richtig tun. Streichen Sie nicht einzelne Beiträge inmitten eines Dialogs, sondern den ganzen Dialogstrang, bzw markieren Sie „gestrichen“.
    Bsp.: Ich hatte oben @Qanas Ankündigung, jetzt auszusteigen, nicht sehr freundlich begrüßt, worauf @Arthur Dent einstieg, um zu kritisieren, das OM zensiert. Ich versuchte erfolglos, ihm beizubringen, dass es sich nicht um Zensur handelt, was er mit Dummstellen beantwortete. Dieses Dummstellen kommentierte ich hier vor @ArthurDent 8:01 mit einem kurzen, ironischen Satz, den mir meine jugoslawischen Kollegen (damals „Gastarbeiter“) früher immer wieder vorspielten. Wenn ihnen irgendein Biodeutscher dumm kam, sagten Sie oft: „ii nix verstehen von viel, ii Ausländer“. Diesen Beitrag löschte OM, weil sie die Ironie in dem Satz nicht verstanden.
    @Arthur Dent auch nicht, denn er antwortete, er “ sei immer nur der Wahrheit verpflichtet“, eine unsinnige Antwort, die nach der Löschung noch unsinniger wird.
    Also bitte: entweder den ganzen Dialogstrang löschen, liebe Moderatoren (ab Allahu Akbar), oder an der Stelle des gelöschten markieren mit „Beitrag gelöscht“, sonst wird’s chaotisch.
    Danke für Ihr Verständnis!

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