Europa unter steigendem Druck

Selenskij in Washington
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Nahe der polnischen Stadt Lublin ist die Eisenbahnstrecke in Richtung Ukraine durch einen Sprengstoffanschlag unterbrochen worden. Im Verdacht steht natürlich Russland. Nun kommt auch noch Druck von Trumps neuem Friedensplan für die Ukraine. Der Druck auf Europa wächst.

Erst waren es plötzlich und erwartet am Himmel über Europas Flughäfen auftauchende Drohnen, die den europäischen Bürger als Beweise für die russische Bedrohung dargestellt wurden. Dabei konnte bis heute keine einzige Drohne als Beweis vorgelegt und auch sonst keine Belege für die russische Urheberschaft erbracht werden. Stattdessen hatte NATO-Kommandeur Vandier während eines Gesprächs mit Journalisten in einem Nebensatz erwähnt, dass es sich um „zivile Drohnen“ gehandelt hatte, die „am Flughafen Kopenhagen den Flugverkehr lahmlegten. Für deren Abwehr gebe es [aber] schon Lösungen“(1).

Entgleiste Drohnen

Oder ging es bei solchen Berichten eher darum, besonders den südeuropäischen Staaten die Notwendigkeit einer europäischen Drohnenabwehr deutlich vor Augen zu führen?(2) Denn bisher beteiligen sich nur frontnahe Staaten von den skandinavischen im Norden bis nach Rumänien im Süden an diesem sogenannten Drohnenwall. Selbst eine erneute Attacke auf belgische Flughäfen Anfang November hatte die südlichen europäischen NATO-Staaten anscheinend nicht umstimmen können. Die Berichte über gesichtete Drohnen im europäischen Luftraum hatte über Wochen die Öffentlichkeit in Atem gehalten.

Nun wurde ein neuer Fall vermuteter russischer hybrider Kriegsführung bekannt. In Polen waren die Gleise auf einer der wichtigsten Versorgungsstrecken in Richtung Ukraine gesprengt worden. Jedoch im Gegensatz zum Drohnenalarm wurde dieser schwerwiegenderen und vor allem belegten Attacke weniger Aufmerksamkeit zuteil. Dabei hätten die sichtbaren Zerstörungen mehr Gefahr vermitteln können als Medienmeldungen über vage Bedrohungen, die vielleicht sogar nur auf Provokateure oder Trittbrettfahrer zurück zu führen sind. Immerhin wurde Sprengstoff eingesetzt, was auf Entschlossenheit und einschlägige Fähigkeiten hinweist.

Der erste Verdacht fiel – wie konnte es anders sein – auf Russland. Aber nicht die Fähigkeiten, solche Anschläge auszuführen, wurden als naheliegender Grund für diese Vermutung angegeben, sondern  „weil nur Russland ein Interesse daran hat, … die strategischen Verbindungen unseres Landes zur Ukraine zu unterbrechen.“(3). Doch anders als bei den Drohnenberichten scheint man bemüht, in der Öffentlichkeit nicht zu viel Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Denn die Berichte über die Drohnen hatte weniger den Blick der Öffentlichkeit auf eine russische Bedrohung gelenkt sondern vielmehr auf die Unfähigkeit der westlichen Regierungen, ihre Bürger vor solchen Gefahren zu schützen.

Vieles kommt zusammen

Dennoch scheint man im Westen stärker beunruhigt, als die Öffentlichkeit erfährt. Beim europäischen Digitalgipfel am 18. November in Berlin soll Donald Tusk „eindrücklich berichtet haben von dem jüngsten Sabotageakt auf polnische Schienen“(4). Man scheint also diesem Anschlag doch mehr Bedeutung beizumessen, als nach außen dringt, zumal darüber hinaus „weitere Schäden an Gleisen festgestellt wurden.“(5) Dass das dem Präsidenten direkt unterstellte Nationale Sicherheitsbüro in die Ermittlungen einbezogen wurde, zeigt, wie ernst man die Sache nimmt.

Denn Sabotageakte besonders in Polen scheinen zuzunehmen. „In den vergangenen Monaten hatten
polnische Behörden mehrfach Straftäter festgenommen, die im Auftrag Russlands Anschläge in Polen verübt haben sollen.“(6) Es handelt sich also nicht um Russen sondern eher polnische Staatsbürger. Auch bei den Drohnensichtungen konnte keine direkte russische Beteiligung belegt werden. Sind Europas Führungskräfte deshalb so beunruhigt, weil sie befürchten, dass sich wachsender Unmut unter den eigenen Bürgern allmählich in gewalttätigen Aktionen bemerkbar machen könnte?

Auf dem Gipfel in Berlin war man der Meinung, „all diese Schauplätze müsse man zusammen betrachten“(7), denn viele Entwicklungen schwächen derzeit das politische Durchsetzungsvermögen der Europäer. Gemeint sind damit die nachlassende Geschlossenheit des Westens, die Kriegsmüdigkeit der eigenen Bevölkerung,  der Vormarsch der russischen Armee und nun auch noch die Korruptionsskandale in Kiew. Letztere schaffen böses Blut in der ukrainischen, aber auch in der europäischen Bevölkerung. Geld, das für die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung fehlt, versickert in der Ukraine. Das erschwert die Bereitschaft besonders bei den Europäern, Kiew weiter zu unterstützen.

Trotz aller Hilfe für die Ukraine aus dem Westen, ist Russland dem Sieg näher denn je zuvor. Kiew steht vor der Zahlungsunfähigkeit, wenn nicht bald weitere Milliarden für die Finanzierung des Krieges ankommen. Dessen sind sich die europäischen Regierungen bewusst. Trotzdem scheiterte die Verwendung der eingefrorenen russischen Gelder zur Besicherung der geplanten Reparationsanleihe zugunsten der Ukraine bisher an den unterschiedlichen Interessen der EU-Staaten. Zu allem Überfluss hat nun auch noch der amerikanische Präsident einen neuen Friedensvorschlag gemacht, der sowohl die Ukraine als auch ihre europäischen Förderer unter Druck setzt.

Opfer eigener Hirngespinste

Die Europäer erhalten nun die Quittung für ihr borniertes Denken. Aus Angst vor  Russland, die sie über die Jahrzehnte aufgebaut und gepflegt hatten, haben sie sich den Amerikanern an den Hals geworfen. Diese sollten sie mit ihrem atomaren Schutzschild vor einer russischen Gefahr schützen, die eigentlich nie bestanden hat – außer in ihren Köpfen. Nun hängen sie am Gängelband der USA. Sie haben sich von diesen, aber auch von politischen Kräften im eigenen Land eine Abhängigkeit von russischen Energieträgern einreden und die Inbetriebnahme von Nordstream 2 ausreden lassen. Mit deren Sprengung haben sie sich wortlos die Nabelschnur zu Russlands billiger Energie durchtrennen lassen.

Wenn man selbst keine Energiequellen hat, ist es dumm zu glauben, unabhängiger werden zu können, indem man den Anbieter wechselt. Nun haben sich die Europäer abhängig gemacht von amerikanischen Energieträgern, die wesentlich teurer sind als die russischen. Ob Europa bei den Amerikanern und anderen in besseren Händen ist, wird sich noch zeigen. Denn es wurden auch schon amerikanische LNG-Lieferungen auf hoher See umgeleitet, wenn andere Märkte höhere Preise boten. Jetzt sind die Europäer nicht mehr nur vom amerikanischen Atomschirm abhängig sondern auch noch von deren Energielieferungen.

Sie haben das Hirngespinst genährt, Russland eine strategische Niederlage beibringen zu können, wohl auch in dem Hintergedanken, Russland zu zerlegen, was in ihrer werteorientierten Sprache als Dekolonisierung bezeichnet wird. Auf Drängen von Kriegstreibern wie Boris Johnson, Joe Biden und all jenen, die den Russen nie den Sieg im zweiten Weltkrieg verziehen haben, sind sie mit Hurra in den Ukraine-Krieg gestürmt. Sie waren überzeugt, dass Russland nicht lange durchhält. Mit gewaltigen Milliardensummen haben sie Kiew unterstützt. Nun sind beide finanziell am Anschlag, die Ukraine und die Europäer.

Die Amerikaner haben früh genug den Absprung geschafft. Sie geben keine neuen Gelder mehr an Kiew, und was sie an Waffen in die Ukraine liefern, lassen sie sich von den Europäern bezahlen. Diese zahlen bereitwillig aus Angst, die Russen könnten siegen. Sie reden sich ein, dass die Russen am Djnepr nicht Halt machen. Das sind Auswüchse ihres eigenen Denkens, und es entspricht nicht den Verlautbarungen der Russen. Nun aber droht die Niederlage der Ukraine und damit sind auch all die investierten Milliarden futsch. Die USA und Russland verständigen sich über den Frieden in der Ukraine, ohne die Europäer und die Ukrainer zu fragen. Denn Trump will Frieden, weil er Geschäfte machen will.

USA gegen Europa

Es ist ein weithin gerne gepflegter Irrtum, dass der Krieg dem Geschäft dient. Die meisten Geschäfte brauchen den Frieden. Deshalb will Trump Frieden. Denn am Krieg ist nicht mehr viel zu verdienen. Die Ukraine ist pleite, und die Europäer pfeifen auch schon aus dem letzten Loch. In ihrer verzweifelten Lage versuchen sie sogar schon, sich die beschlagnahmten russischen Zentralbankgelder unter den Nagel zu reißen, um den Krieg weiter finanzieren zu können. Ohne dieses Geld können sie nicht mehr viel in den amerikanischen Rüstungsschmieden bestellen. Zudem wird der Ruf in Europa immer stärker, die eigene Rüstungsindustrie zu stärken. Von Europa ist also für die USA nicht mehr viel Neues an Waffengeschäften zu erwarten.

Mit Zöllen hat Trump die Europäer weiter geknebelt. Wer in die USA exportieren will, muss mehr zahlen. Noch lieber ist ihm aber, wenn europäische Unternehmen gleich in den USA investieren, um Zölle zu vermeiden. Die Unterwürfigkeit von der Leyens gegenüber Trump in der Zollfrage hat Europas Wirtschaft geschwächt. Teure Energie, hohe Zölle und Sanktionen gegenüber Russland sind die besten Argumente für europäische Unternehmen, die Zelte in Europa abzubrechen und sie in den USA aufzustellen – oder in China. Aus Angst vor Russland haben die Europäer selbst ihre wirtschaftlichen Grundlagen geschwächt, und die USA saugen sie weiter aus.

Aus dem lohnenden russischen Markt haben sich die Europäer selbst hinausgedrängt durch die Sanktionen, die ihren Unternehmen die Wirtschaftstätigkeit dort untersagten. Stattdessen lockt Russland die Amerikaner mit Geschäften. Nicht umsonst führte Kirill Dmitrijew als Leiter des russischen staatlichen Investmentfonds RDIF die Verhandlungen mit Steve Wittkof als Unterhändler von Donald Trump; beide kennen sich gut aus in Wirtschaftsfragen. Dmitrijew weiß, was Russland den USA an Geschäften anbieten kann. Aber dafür braucht es Frieden, und deshalb will auch Trump endlich Frieden

An der Ukraine selbst ist für die Amerikaner nicht mehr viel zusätzlich zu verdienen. Sie selbst hat in den USA keinen Kredit mehr und was sie an Waffen noch bestellen kann, läuft über die Konten der Europäer; aber auch deren Dispo schrumpft.  Was in der Ukraine noch werthaltig war, hat sich Trump schon längst im April dieses Jahres mit Abkommen wie dem Mineral-Rohstoff-Abkommen gesichert. Darin war eine gemeinsame paritätische Ausbeute der ukrainischen Rohstoffe vereinbart worden. Doch um die Rohstoffe heben und die sonstigen Geschäftsvereinbarungen umsetzen zu können, brauchen die USA ein Ende der Kämpfe.

Dabei sollen die Europäer und auch Selenskyj nicht weiter im Weg stehen. Für europäische Unternehmen dürfte aufgrund der Abmachungen zwischen der Ukraine und den USA nicht mehr viel nach dem Krieg übrigbleiben. Durch ihre Nibelungentreue und Unterwürfigkeit gegenüber den Amerikanern habt die europäische Führung selbst alle Vorteile aus der Hand gegeben. Sie wurde Opfer ihres eigenen Weltbildes, das in seinen wesentlichen Annahmen auf Hirngespinsten beruht: Die Russen bedrohen uns, und die Amerikaner beschützen uns. Das ist die Grundlage ihrer Entscheidungen, mit denen sie sich selbst den meisten Schaden zugefügt haben.

 

Fußnoten

(1)  FAZ 22.10.2025: Drei Anforderungen für den Schutz vor russischen Drohnen

(2)  Siehe Rüdiger Rauls 14.10.2025: Drohen mit Drohnen

(3) FAZ 19.11.2025 aus„Gazeta Wyborcza“ (Warschau): Neue Dimension von Russlands Sabotage

(4) FAZ 21.11.2025: Als habe Putin es diktiert

(5, 6) FAZ 18.11.2025: Explosion an Bahnstrecke in Richtung Ukraine

(7)  FAZ 21.11.2025: Als habe Putin es diktiert

 

Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analyse.

Rüdiger Rauls

Rüdiger Rauls
Erlernter Reprofotograf und Lernsystemlektor, später selbständig als Betreiber von Nachhilfe- und Sprachinstituten in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Luxemburg. Neben zahlreichen Artikeln zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen auf meinem eigenen Blog „Politische Analyse“ sowie namhaften Foren und Zeitschriften habe ich seit 2012 mehrere Sachbücher und Romane veröffentlicht.
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214 Kommentare

  1. Der 28-Punkte Plan, den auch Putin als Grundlage für Vereinbarungen betrachtete, wurde von den Europäern abgelehnt und nun ein 19-Punkte-Plan vorgestellt, den Putin ablehnt, denn dieser Plan zementiert die Ursachen des Krieges.
    Resultierend kann man sagen, dass der Westen damit die 3. Friedensinitiative versenkt (Minsk, Istanbul, 28-Punkte-Plan) und definitiv nicht an Frieden interessiert ist, wohl aber an der Zementierung der Macht der rückschrittlichsten und rassistischsten Zweibeiner in Europa, den Banderas. Sie dürfen alles bestimmen und Europa auf das Niveau der 3. Welt bringen.
    Es riecht danach, dass Putin nun in den nächsten Jahren bis zur polnischen Grenze marschiert, um das schwarze Nest in Lemberg mit auszuräuchern, es scheint ihm nichts anderes übrig zu bleiben.
    Und wenn die Nato noch mehr eingreift, wird sich das Jahr 1945 wiederholen. Eine Saalrunde bitte an unsere ehrenwerten demokratischen Führungspersönlichkeiten. Besonderer Dank geht an Frau von der Leyen, Frau Kallas, Herrn Macron und Herrn Merz, die bitte doppelt bedenken!

    1. Istanbul wurde von Putin-Russland sabotiert:

      „Das größte Problem sei, so die NYT, Artikel 5: Russland forderte, dass alle Signatarstaaten einhellig der Verteidigung der Ukraine zustimmen müssten, einschließlich Russlands, was als absurde Regel zur Vermeidung des Vertrags aufgefasst worden sei. Dies sei von ukrainischen Teilnehmern der Verhandlungen als Ende der Gespräche aufgefasst worden“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenstillstandsverhandlungen_und_Vermittlungsinitiativen_zum_russischen_Angriffskrieg_gegen_die_Ukraine#Bilaterale_Verhandlungen_2022

      Minsk wurde auch von Putin-Russland sabotiert:

      https://www.osce.org/ukraine-smm/141426
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Debalzewe

      „Es riecht danach, dass Putin nun in den nächsten Jahren bis zur polnischen Grenze marschiert, um das schwarze Nest in Lemberg mit auszuräuchern, es scheint ihm nichts anderes übrig zu bleiben.“

      Das ist alternativlos?

      1. Trog in der Infodemie…

        Zu .Minsk haben bereits Merkel, Johnson und Hollande Klartext gesprochen. Was in der Lügipedia dazu steht, interessiert nur Psychopathen. Und dass Istanbul vom Westen sabotiert wurde, hat der damalige israelische Ministerpräsident Bennet bestätigt. Aber was interessieren dich Fakten?

      2. Istanbul wurde von Putin-Russland sabotiert:
        „Das größte Problem sei, so die NYT, Artikel 5: Russland forderte, dass alle Signatarstaaten einhellig der Verteidigung der Ukraine zustimmen müssten, einschließlich Russlands, was als absurde Regel zur Vermeidung des Vertrags aufgefasst worden sei. Dies sei von ukrainischen Teilnehmern der Verhandlungen als Ende der Gespräche aufgefasst worden“

        Hier kann man schön erkennen, über welche Strukturen die westliche Propaganda funktioniert. Drei Journalisten der New York Times denken sich eine Rechtfertigung für den Abbruch der Verhandlungen aus und das wird anschließend über Wikipedia unter den Volksmassen verbreitet.
        Das Problem ist nämlich, dass die Journalisten der New York Times wohl keinen „ukrainischen Teilnehmer“ namentlich nennen könnten, der derlei gesagt hat.

        Die tatsächlichen Äußerungen der ukr. Teilnehmer gehen in eine ganz andere Richtung.
        David Arachmia, Selenskis Fraktionschef und Verhandlungsführer, rechtfertigte sich im November 2023 gegenüber 1+1 für den Abbruch der Verhandlungen. Er erklärte, Russland sei sehr an einem Erfolg interessiert gewesen und im Kern sei es nur um die ukr. Neutralität gegangen. Aber dann hätte man ja die ukr. Verfassung erneut ändern müssen (der Passus, dass die Ukraine die NATO-Mitgliedschaft anstrebe, war bekanntlich im April 2019 eingefügt worden), zudem habe man der RF nicht vertraut. Und nun kommt’s:
        „Mehr noch, als wir aus Istanbul zurückkehrten erschien Boris Johnson in Kiew und sagte, dass wir mit den Russen überhaupt nichts unterschreiben. ‚Lasst uns einfach kämpfen'“.
        https://www.youtube.com/watch?v=3OcdvJsz3CM

        Arestowitsch, damals Selenski-Berater und Teilnehmer in Istanbul, sagte mehrfach praktisch dasselbe.

        Und hier können Sie noch Oleksandr Chalyis Aussagen hören, der auch zu den ukrainischen Verhandlern gehörte – auf Englisch:
        „Putin tried everything possible to conclude an agreement with Ukraine.“
        https://x.com/ricwe123/status/1991808929941041379

        Minsk wurde auch von Putin-Russland sabotiert:

        Zum Minsk-Abkommen, genauer zu dem Versuch vom Dezember 2019 in Paris, das Abkommen doch noch zu verwirklichen (die Ukraine musste die kulturelle Autonomie des Donbass in Rahmen ihres Staates umsetzen), hat die langjährige russ. Oppositionelle Julia Latynina, die seit 2017 im Ausland lebt, vor Tagen ein paar interessante angebliche Details erwähnt. Diese würden zumindest einige Momente plausibel machen, besonders das seltsame, langanhaltende und dem Anschein nach unmotivierte Grinsen Selenskis auf der Pressekonferenz.
        Jedenfalls war Putin aufgrund der Vorverhandlungen offenbar im Glauben nach Paris gefahren, dass die ukr. Seite sich numehr bereit erklärt, es umzusetzen. Dort musste er allerdings das Gegenteil feststellen. Und auf seine Frage an Selenski, wozu man sich dann überhaupt in Paris treffe, habe dieser angeblich geantwortet: „Ich wollte Sie einfach mal anschauen“.
        https://youtu.be/nSDPR1GDXYA?t=1866

      3. Istanbul wurde von Putin-Russland sabotiert:

        Das ist eine Lüge.

        „Das größte Problem sei, so die NYT, Artikel 5: Russland forderte, dass alle Signatarstaaten einhellig der Verteidigung der Ukraine zustimmen müssten, einschließlich Russlands, was als absurde Regel zur Vermeidung des Vertrags aufgefasst worden sei. Dies sei von ukrainischen Teilnehmern der Verhandlungen als Ende der Gespräche aufgefasst worden“

        Fakt ist, und das stellt auch die NYT gar nicht in Frage, dass die Ukraine die Verhandlungen in Istanbul abbrach und nicht Russland. Die Erklärung von NYT ist nur eine von zahlreichen Spekulationen. In der nächsten Zeile bei Wikipedia heißt es:

        Dies stellte die deutsche Tageszeitung Die Welt anders da

        Fakt ist auch, es wurde zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits eine Einigung erzielt. Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten beide das Abkommen bereits unterschrieben. Putin hatte das Originaldokument veröffentlicht.

        Die Spekulationen über die Gründe für über den Abbruch durch die Ukraine sind nicht einmal schlüssig. Selbstverständlich kann nur Russland der Ukraine versprechen, dass es sie nicht wieder angreift. Das ist ein Zugeständnis seitens Russlands und im Interesse der Ukraine gewesen.

        Doch das Entscheidende ist, was solchen dämlichen Spekulationen wie bei NYT ein Ende setzte, war die Erklärung des Leiters der Ukrainischen Delegation David Arakhamia, welche die Gespräche in Istanbul leitete und das Abkommen unterschrieben hatte. Er lieferte eine ganz andere Erklärung dafür.

        Russia was ready to end the war and withdraw its troops in exchange for Ukrainian neutrality just a few months after the invasion began and was refused partly because of ex-British PM Boris Johnson, who pressured Kyiv into continuing the fight, David Arahamiya, the leader of Ukraine’s ruling party confirmed in a recent interview, published on Friday, November 24th.

        They [Russia] were ready to end the war if we took neutrality —as Finland once did—and made commitments that we would not join NATO. This was the key point.

        According to Arahamiya, there were several reasons for Ukraine’s refusal, and one of them was direct Western influence on the peace talks.

        The lawmaker recalled that while the negotiations between Kyiv and Moscow were underway in Istanbul, Johnson unexpectedly arrived in Kyiv on April 9th, 2022, telling Zelensky that he

        shouldn’t sign anything with them at all—and let’s just fight.

        Quelle: European Conservative: Official: Johnson forced Kyev to refuse russian peace deal
        https://europeanconservative.com/articles/news/official-johnson-forced-kyiv-to-refuse-russian-peace-deal/

        Torpediert wurde das Abkommen also konkret von Boris Johnson, welcher unerwartet in Kiew auftauchte und Selenskiy aufforderte es in den Müll zu werfen und „einfach zu kämpfen“.

        Und das nachdem die Ukraine bereits unterschrieben hatte. Die Ukraine hat eingeräumt, dass sie bereit gewesen ist die Forderungen Russlands zu erfüllen, und dass Russland bereit gewesen ist den Krieg zu beenden und die Truppen abzuziehen. Aber Boris Johnsons hatte sie dazu gezwungen (!) stattdessen „einfach zu kämpfen“.

        1. „Boris Johnsons hatte sie dazu gezwungen“.

          Wie hat er das gemacht? Wieso soll es keine Möglichkeit der Ablehnung gegeben haben? Wieso können Politiker nicht einfach die Verantwortung für IHRE Entscheidungen übernehmen und wieso müssen Medien das „Gezwungenwordensein“ einfach ohne Nachfragen nachbeten? Was wäre denn passiert, wenn man sich vertragstreu verhalten und zu seiner Unterschrift gestanden hätte?

        2. Bojo: Nun ja, als Garantiemacht braucht man auch Strukturen um diese Garantien auch durchsetzen zu können.
          europeanconservative.com: Ein staatsnahes Medium vom korrupten Orban.
          David Arakhamia: Wenn ich nach 3 Stunden Brettspielen die Figuren vom Bett fege habe ich auch die meiste Zeit konstruktiv gespielt.

        1. Folgende Ansage von Putin hätte gereicht: Solange Ihr so eine Scheiße baut kommt Ihr nicht heim ins Reich.

          Ansonsten sind die Ausagen und Vkontakte Posting von I. Girkin (Strelok) und die Aussagen vom Wagner-CEO kurz vor den Wagner-Festspielen durchaus aufschlussreich.

      4. Ernsthaft? Wikipedia hier als Quelle für eine angebliche Bedrohung Russlands? Vielleicht mal selber denken?
        Und vielleicht mal überlegen, wer von dem Allen profitiert. Wir Bürger sind es nicht!

      1. Es war das erklärte Zeil der Banderisten, alles russche auf dem Gebiet der Ukraine zu zerstören (und nebenbei den Westeuropäern mit böswilliger Unterrechung des Gastransites zu schaden), inclusive Zivilisten (Odessa, Krim, Donbass, Sprache, Religion, Wasser, Renten). Die fühlten und fühlen sich ethnisch so weit überlegen, dass alles andere keine Daseinsberechtigung hat, und zeigen das auch mit ihren Tötowierungen. Selbst das Logo der Ukraine ist ein abgewandeltes Faschistenlogo. Und wenn diese Leute nicht ein für allemal wirkungslos gemacht werden, gibt es eh keinen Frieden. Ähnliches gilt auch für die Zionisten in Nahost.

        1. Otto No hat eben immer noch nicht verstanden, daß man einen Krieg
          auch verlieren kann. Da kann man sich dann schon, in Ermangelung stichhaltiger Argumente, ins Zarenreich verirren. 😁

  2. ich würde mal behaupten, Trump will raus aus der Ukraine, irgendein Abkommen muss her, damit dort Ruhe herrscht.
    Seine volle Konzentration gilt dem „US – Hinterhof“…… an erster Stelle Venezuela, Kolumbien und….Mexiko. Chile ist schon in „Rechter“ Hand, Peru muss noch folgen.
    Trump braucht den Deal mit Russland, was die Ukraine will ist zweitrangig, und die EUropäer brauchen dringend Nachhilfestunden in Realität und Diplomatie, sonst wird es dunkel und kalt.
    Regime Change in Brüssel, dann fallen Macron, Merz und Starmer von selbst.
    Die EU hat fertig.

    1. > Die EU hat fertig.

      Aber wie man sieht, gelingt es den westeuropäischen Politikern immer wieder, davon abzulenken, indem sie Friedensmöglichkeiten wie den 28-Punkte-Plan verhindern. Bis zur Frühjahrs-/Sommer-Offensive 2023 hatten die USA Hoffnung, dass sie Russland militärisch erschöpfen können. Nun sind sie erschöpft.

      Die Hyperschallraketen, die 2026 in Deutschland stationierte werden sollen, werden noch getestet. Dank Trump haben die USA diesmal eine Möglichkeit gefunden, sich nicht bis zum bitteren Ende an einen verlorenen Krieg zu ketten, sondern diesmal stehen die Nato-Europäer und die Ukrainer als die Kriegsverlierer-Deppen da.

      In den US-Blogs wird seit Monaten erklärt, dass sich die Westeuropäer davor fürchten, dass die USA Truppen aus Europa abzieht und die Nato nicht mehr das Hauptbündnis der USA sein wird. Das Gefühl, im Windschatten der USA Weltbeherrscher zu sein, wird schwinden und übrigbleiben wird ein Westeuropa, dem inzwischen wohl ziemlich klar geworden ist, dass die schwammige Formulierung des Nato-Artikels 5 nicht daher rührt, dass den Westeuropäern nicht zu viel Druck gemacht werden sollte, sondern daher, dass die USA immer dann locker aus der Nato-Verpflichtung aussteigen könne, wenn sie der Meinung sind, dass sie bei einem militärischen Konflikt nicht ausreichend an Prestige, Macht und Profit zu gewinnen habe.

      Die Nato-Europäer führen sich jetzt auf wie Trotzkinder, die sich mit einer sich verändernden Welt nicht zurechtfinden wollen und auf Totalverweigerung setzten, wenn Mama sagt, dass sie jetzt nicht mehr im Buggy durch die Welt kutschiert werden, sondern auf eigenen Beinen gehen sollen.

      Ich bin sehr gespannt, wie lange es dauert, bis Trump mal öffentlich mit den Westeuropäern Tacheles redet, wer welche Karten auf der Hand hat und wer gar keine Karten hat. Rubio ist Neocon und liebt Krieg als Machtprojektion. Trump liebt Deals.

      1. 2 US Verhandler waren in Genf dabei. Die haben dem EU Plan schon so gut wie zugestimmt.
        Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das vorher nicht mit Trump abgesprochen war. Trump
        ist ein Schaumschläger! Er meint es mit dem Frieden in der Ukraine nicht ernst. Irgendjemand
        der Waffenlobby wird ihm geflüstert haben, dass doch noch viel Geld mit den Lieferungen
        in die Ukraine, die von den Europäern bezahlt werden, zu machen ist. Auch Blackrock und CO.
        werden vorgesprochen haben, da der 28 Punkte Plan ihnen den Zugang zu den schon eingeplanten
        Gebieten mit der „Schwarz-Erde“ in den Dombasrepubliken verbaut hätte.
        Der Krieg geht weiter, es werden noch zig Tausende krepieren und dann wird die Ukraine,
        somit auch die Europäer, mit Bausch und Bogen die Kapitulation annehmen müssen.
        Die Ammis hüpfen dann und Klatschen in die Hände, aber nicht weil sie sich aufwärmen wollen.

        1. Gibt es dafür evtl. auch verifizierbare Quellen?
          Ich denke wohl eher nicht.

          Desweiteren sieht es momentan so aus:
          Liveticker Ukraine-Verhandlungen – ABC News
          14:07 Uhr

          Ukraine hat Trumps Friedensplan angenommen

          Der US-Sender ABC News meldet am Dienstag unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Beamten der US-Regierung, dass Kiew die Bedingungen des von der Trump-Administration erarbeiteten Friedensvorschlags für die Ukraine „größtenteils“ angenommen habe.

          „Es gibt einige kleinere Details, die noch geklärt werden müssen, aber sie haben sich mit dem Friedensdeal einverstanden erklärt“, wird die Aussage des Beamten zitiert.

          Wie es weiter heißt, befänden sich der Staatssekretär der US-Armee, Daniel Driscoll, und sein Team seit Montag in Verhandlungen mit einer russischen Delegation in Abu Dhabi. Jeffrey Tolber, der Sprecher der US-Landstreitkräfte, sagte laut ABC News:

          „Die Gespräche verlaufen gut und wir bleiben optimistisch. Minister Driscoll steht im engen Kontakt mit dem Weißen Haus und den US-Behörden, während diese Gespräche voranschreiten.“

          Weder die Ukraine noch Russland haben bis zur Stunde offiziell bestätigt, dass ihre Delegationen in Abu Dhabi anwesend sind.

          https://freedert.online/international/262642-liveticker-ukraine-verhandlungen/

    2. @ Rubis: die Europäer brauchen Nach hilfe ? Die EU ? Die Leyen Union ? Die E5 oder die E3 ? Nachhilfe wird nicht helfen. Die politische Klasse braucht eine auf den Deckel mitsamt ihrer Journaille

  3. Ich wiederhole mich, aber es kann nicht oft genug gesagt werden.

    So oder so, der Ukrainekrieg wird zu Ende gehen! Die Europäischen Eliten wollen dies in ihren Selbstzerstörungswahn verhindern, werden aber nicht durchkommen.. Trump, der Manager des amerikanischen Niedergangs, will eine Frontbegradigung. Er will durch ein Einfrieren des Ukraine-Konflikts Ressourcen für andere militärische Abenteuer frei bekommen. Diese wären:

    Ein Angriff auf Venezuela, vielleicht auch auf Mexiko unter den Vorwand der Drogenbekämofung. Aber es geht um Öl, Venezuela hat viel davon und diese Vorräte möchte sich die USA sichern. Deshalb soll der venezuelanisvhe Präsident Maduro gestürzt werden und eine US-hörige Regierung installiert werden. Auf Overton findet dieser Konflikt aber nicht statt, wird in eurozentristischer Überheblichkeit ignoriert.

    In Asien baut sich ein Konflikt Japan gegen China auf. In Japan ist der Militarismus wieder auf dem Vormarsch, Die neue, rechte japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat die Souveränität China verletzt. Sie will die Sezession Taiwans militärisch unterstützen. Das tat bisher kein japanischer Ministerpräsident. Außerdem will die japanische rechte Ministerpräsidentin auf japanischen Inseln weitreichende Raketen stationieren. Die Ukraine läßt grüßen, immer dasselbe Muster.

    China hat jetzt reagiert und alle chinesischen Touristen aus Japan zurückgerufen. Flüge nach Japan wurden storniert, die Kosten den Fluggästen ersetzt. Es sei in Japan zu Übergriffen auf Chinesen gekommen. Außerdem hat China den Import japanischer Meeresfrüchte gestoppt. Das hat Japan wirtschaftlich getroffen. Friedliebende Japaner demonstrieren gegen ihre rechte Regierung. Trump und Xi haben gestern telefoniert und Präsident Xi hat seinen Standpunkt zur Taiwanfrage den US-Präsidenten erläutert. Dieser erinnerte an den gemeinsamen Kampf von China und den USA gegen das faschistische Japan. Ob Trump das alles verstanden hat, ob man ihn trauen darf, steht auf einen anderen Blatt.

    In China selbst wächst die antijapanische Stimmung. Freunde und Feine der KPCh sind sich in dieser Frage einig, denn sie haben die grausamen Verbrechen, die die Japaner in China begangen haben (u.a. haben sie Chinesen lebendig begraben), nicht vergessen. Das geht anderen asiatischen Nationen auch so. In Korea hat man die Trosfrauen und andere brutale japanische Verbrechen, nicht vergessen.

    Auch in dieser Frage steht Deutschland auf der falschen Seite der Geschichte. In Berlin-Moabit lies der Senat, nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung, ein Denkmal für die koreanischen Trostfrauen entfernen. Gleich nach einen Gerichtsbeschluss rückten 40 Berliner Polizisten an und entfernten das Denkmal. Wenn es um sowas geht, ist die Berliner Polizeit schnell, beim Schutz der Bevölkerung versagt sie. Hintergrund ist, der japanischen Botschaft gefiel das Denkmal nicht und Deutschland beugte sich den japanischen Druck. Darüber hat sogar das ND berichtet, das bekanntlich die deutsche Staatsräson unterstützt.

    Leider findet dieser Konflikt auf Overton auch nicht statt. Information dazu gibt es viele. Man sollte die „Global Times“ lesen, die man sogar ins Deutsche übersetzen lassen kann, wenn man nur will

  4. Rauls: „Es ist ein weithin gerne gepflegter Irrtum, dass der Krieg dem Geschäft dient. Die meisten Geschäfte brauchen den Frieden. Deshalb will Trump Frieden.“

    So stellt sich Trump dar. Er pfeift auf die liberale Moral der US-Demokraten, insofern betreibt er sogar eine ehrlichere Politik. Beide politische Richtungen wollen natürlich die Macht der USA stärken und ihre Wirtschaftsinteressen schützen und fördern, benutzen dafür nur unterschiedliche politische Ansätzen. Das Problem der Europäer ist, dass sie noch am alten politischen Ansatz der US-Demokraten festkleben, wo die Wirtschaftsinteressen moralisch-ideologisch verklärt werden.

    Der liberale moralisch-ideologische Klebstoff ist zäh, sodass es Zeit braucht um sich davon zu lösen. Das Vasallen-Verhältnis zu den USA wird die Europäer jedoch dazu zwingen, denn ihre ökonomische und militärische Abhängigkeit von den USA ist real (und Trump regiert ja noch mindestens 3 Jahre). Für Europa bedeutet das nichts anderes, als dass peu à peu die Populisten die Macht übernehmen werden. Mit ihrer national-konservativem Einstellung und ihrer Betonung der nationalen Souveränität stehen sie einer neuen multipolaren Welt allerdings auch näher als die alten liberalen Demokraten mit ihrem universalen Anspruch. Insofern ein Schritt in die richtige Richtung, was natürlich nicht das Ende der Geschichte ist.

  5. „Durch ihre Nibelungentreue und Unterwürfigkeit gegenüber den Amerikanern habt die europäische Führung selbst alle Vorteile aus der Hand gegeben. Sie wurde Opfer ihres eigenen Weltbildes, das in seinen wesentlichen Annahmen auf Hirngespinsten beruht: Die Russen bedrohen uns, und die Amerikaner beschützen uns. Das ist die Grundlage ihrer Entscheidungen, mit denen sie sich selbst den meisten Schaden zugefügt haben.“

    Obwohl es nicht neu sein dürfte, möchte ich darauf hinweisen, dass ich obige Urteil für falsch halte. Staaten haben Interessen und keine Charaktereigenschaften wie „Nibelungentreue“ oder „Unterwürfigkeit“. Außerdem sind die Europäer genau n i c h t nibelungentreu oder unterwürfig gegenüber den USA und Trump. Sie wollen den Krieg weiterführen und Trump nicht. Und weil sie den Krieg weiterführen wollen, kommen sie den USA entgegen, die weiter Waffen liefern sollen. Der Unterschied ist, dass ich ein Interesse benannt habe und Rauls Psychologisierung betreibt, die an der Sache vorbei geht. Die Staaten der EU sind auch nicht O p f e r. Sie sind Täter. Sie sind noch nicht mal Opfer von sich selbst, ihres eigenen Weltbildes. Man muss schon Ideologie, also die Propaganda fürs Volk und die Staatsinteressen auseinander halten können. So wird man selbst zum Opfer der Propaganda und glaubt am Ende tatsächlich die Kriegstreiber, wären das bloß aus Angst der Russe könnte sie überfallen. Rauls wird selbst zum Propagandisten. Unsere EU und imperialistische Interessen? Never! „Wir“ sind doch die Guten. Unsere Kriegstreiber haben bloß eine Macke, die haben sich wie Verrückte in ihrem Wahn eingesponnen. Und Verrückte haben keine Interessen – die wollen bloß ihren Wahn ausleben. – Echt? Das ist ihre Einschätzung?

    1. Krim: “Staaten haben Interessen und keine Charaktereigenschaften wie „Nibelungentreue“ oder „Unterwürfigkeit“.
      Das gilt für abhängige Vasallenstaaten aber nur eingeschränkt, wie an der aktuellen europäischen Politik deutlich zu sehen ist. Eine Abhängigkeit in vielen Dimensionen (wirtschaftlich, militärisch, kulturell und in den Medien), die über vielen Jahrzehnten gepflegt und gewachsen ist, die lässt sich nicht über Nacht abstreifen, weshalb „Nibelungentreue“ und „Unterwürfigkeit“ zählebig ist.

      Krim: “Die Staaten der EU sind auch nicht O p f e r. Sie sind Täter. Sie sind noch nicht mal Opfer von sich selbst, ihres eigenen Weltbildes. Man muss schon Ideologie, also die Propaganda fürs Volk und die Staatsinteressen auseinander halten können.
      Die Staaten der EU sind sowohl Opfer (der alten Ideologie der US-Demokraten) als auch Täter aus Überzeugung ihrer „liberalen“ Ideologie heraus. Ein festgefügtes Weltbild lässt sich nicht mal ebenso beiseite schieben.

      Zum anderen setzen Sie in üblicher Manier die Interessen des Staates (oder des Volkes) mit dem Interesse der politischen Elite gleich. Das sind aber gänzlich unterschiedliche, sogar gegensätzliche Interessen. Sie (Krim) sind ein Teil des Volkes (auch des Staates), ist die von der Elite forcierte Kriegstreiberei in Ihrem Interesse?

      1. Staaten haben keine Charaktereigenschaften, sondern Interessen.
        Staaten sind auch nicht Opfer irgendeiner Ideologie.
        Staaten glauben nicht an Ideologie.
        Sie haben Interessen und rechtfertigen Sie m i t Ideologie.

        1. Anstatt meine einfache Frage zu beantworten hauen Sie nur Ihre dogmenhaften „Grundsätze“ raus. Eine sachliche Auseinandersetzung sieht anders aus.

          1. Rhetorische Fragen bedürfen keiner Antwort. Die Ki sagt folgendes:
            „Eine rhetorische Frage ist eine Scheinfrage, auf die keine Antwort erwartet wird, da die Antwort entweder offensichtlich ist oder die Frage bereits eine Aussage darstellt.“

            Vom Interesse des Volkes habe ich gar nicht gesprochen. Wer hier also das Staatsinteresse mit dem Volksinteresse gleichsetzt, das sind Sie. Wozu glauben Sie braucht es eine Herrschaft? Antwort: Um das Interesse des Gewaltsubjekts vom den Interessen der Untertanen zu trennen und ersteres gegen letzteres durchzusetzen? Und sie wundern sich warum das Staatsinteresse nicht dem Interesse der Untertanen entspricht?

            Im Übrigen steht es ihnen frei meine „dogmenhaften“ Thesen zu kritisieren.

            1. „Wozu glauben Sie braucht es eine Herrschaft?“

              Da Sie hier so grundsätzlich argumentieren, erlaube ich mir auch eine grundsätzliche Antwort. Die wird Ihnen (als libertär oder anarchisch Angehauchte) aber nicht gefallen. Also grundsätzlich gilt: Herrschaft und Gewalt braucht es um kollektive Interessen, die Interessen der Gemeinschaft gegen Partikular-Interessen, also individuelle Interessen durchzusetzen.

              1. Okay. bei „kollektive Interessen“ ist dann Gewalt in Ordnung.
                Wenn jemand dann aber zur Gewalt gegen das Regime aufruft um „kollektive Interessen“ des Volkes zu vertreten ist es dann nicht mehr in Ordnung.

                  1. Ne. Es geht hier nicht um Bürgerkrieg, sondern um Herrschaft. Und Herrschaft geht von der entschiedenen und überlegenen Gewalt aus. Eine Herrschaft die jedes Mal ausfechten muss, ob ihre Gewalt gilt, ist keine.
                    Was die Herrschaft beschließt i s t das Kollektivinteresse, dafür wurde sie gewählt und Leute die behaupten sie seien das Volk übertreiben, sie sind höchstens ein Teil des Volkes also ein Partikularinteresse, das von der Herrschaft darauf festgelegt wird.

                    1. „Was die Herrschaft beschließt i s t das Kollektivinteresse, dafür wurde sie gewählt“

                      Das ist vielleicht in China so, da wurde die Herrschaft aber nicht gewählt. Bei uns folgt die Herrschaft nur ihrem eigenen Interesse, das hat mit dem Interesse des Kollektivs (des Volkes) wenig zu tun. Und die Bedeutung von Wahlen im Herrschaftsprozess übertreiben Sie maßlos.
                      Ihre Darlegung ergibt wenig Sinn – außer, dass sie für Ihr Weltbild passend gemacht ist.

                    2. Wie schon mal erwähnt habe, glaub ich wenigstens, lächel haben Wahlen schon längst keinen Einfluss mehr auf die Agenda der herrschenden Klasse.
                      Das ist reine Illusion.

                    3. Nein garno, Sie verstehen das Argument nicht. Wahlen sind ein Mittel der Herrschaft das Volk von seinen Interessen abzuhalten/zu trennen. Die Herrschaft definiert mit Zustimmung des Volkes was das Kollektivinteresse ist.

                    4. @Krim
                      Richtig, die liberale politische Elite definiert das Interesse des bürgerlichen Staates. Was aber selten das Interesse der Mehrheit der Menschen darstellt. Das Interesse des Volkes existiert unabhängig vom Interesse der herrschenden Elite. Das sollte man nicht gleichsetzen, das ist Ihr Fehler. Aktuelles Beispiel: Die herrschende Elite forciert zum Krieg, was nicht im Interesse des Volkes ist.

            1. Herr Wimmer war in Bratislava dabei und ich nehme an er weiss von was er redet.
              Sie brauchen nicht ausfallend zu werden, lesen Sie sich den Brief von Herrn Wimmer an Herrn Schröder durch oder lassen Sie es bleiben…..

              1. Ich meine das ernst. Bloß weil jemand meint die europäische Rechtsordnung würde „Nato-Überlegungen“ entgegenstehen und die US Rechtsordnung sei Noto-kompatibler, stellt das doch nicht die Souveränität europäischer Staaten in Frage.

        2. Staaten haben keine Interessen. Sie sind keine Personen. Sie sind Machtinstrumente in den Händen von Personen. Und die haben Charaktereigenschaften, hängen Ideologien an und haben Interessen.

          1. Staaten sind Gewaltsubjekte. Sie haben Interessen. Unternehmen sind auch keine Personen und haben dennoch Interessen. Die Personen sind nur die Funktionäre der ökonomischen oder politischen Subjekte.

            Personen haben Charaktereigenschaften. Ok gehen wir dieser These nach. Also haben die Staatenlenker, die Führungsfiguren, die Herrschaft allesamt durch die Bank jeder Einzelne von Ihnen die Charaktereigenschaft „unterwürfig“ zu sein. „Gibs mir. Schlag mich. Demütige mich.“ Leute die sich skrupellos in ihrer Politikerkarriere in der Konkurrenz gegen andere durchgesetzt haben, sollen einen Unterwürfigen Charakter haben. … Echt das glaubst du? Und dir kommt das nicht ein klein wenig widersprüchlich vor?

            1. Die Diskussion ist schon sehr bemerkenswert, der wichtigste Punkt hier ist „Die Personen sind nur die Funktionäre der ökonomischen oder politischen Subjekte.“.
              Was bedeutet, dass alles Gerede von „Eliten“ – die ganze Personalisierung, also dass ein Austausch dieser „Eliten“ irgendetwas Prinzipielles ändern täte, Unfug ist.

              Gleich, ob Merz, Scholz, Habeck oder Baerbock, oder sonst wer, die setzen die ökonomischen oder politischen Subjekte um, haben diese umzusetzen.
              Sollte durch Schwäche im Theater (Propaganda wirkt nicht mehr, zu viele sind abgehängt, durch irgendein Wunder steigt der politische Bildungsgrad der Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung) diese ‚bürgerliche Demokratie‘ nicht mehr funktionieren, folgt mit Sicherheit das offen faschistische Szenario, siehe Chile 1973. Darauf läuft es hinaus, insbesondere, falls die Mehrheit den seit Jahren geplanten Krieg gegen RU doch nicht mittragen sollte.
              Alles, was man bis dahin tun kann, ist die ‚politische‘ Bildung zu schärfen, alle irgendwie aufkommenden Gewaltphantasien, insbesondere gegen ‚DIE ELITEN‘ sind mehr als kontraproduktiv.
              Politische Bildung – in Deutschland ist das ein ganz harter Brocken, wie es sich selbst hier, in einem erklärt ‚progressiven‘ Forum, sehen lässt

      2. Der Punkt ist, Interessen der USA sind nicht eindeutig. Es gibt dort mindestens zwei Lager, die sich spinnefeind sind und völlig unterschiedliche Ideologien verfolgen und völlig unterschiedliche Vorstellungen haben was die Interessen der USA sind. Da wären einmal die konservativen MAGA Trumpisten und dann das ultraliberale Lager der Demokraten – rund um Biden/Obama. Die beiden Lager verfolgen entgegengesetzte Interessen vor Allem in der Außenpolitik. Die Demokraten verfolgen vor Allem globalistische Interessen und MAGA vielmehr protektionistisch und nationalistisch. America first.

        Nachdem die Demokraten über viele Jahre dominierten und ihre Agenda durchsetzten, fand in USA mit Trump ein echter Systemwechsel statt. Infolge änderten sich auch die außenpolitischen Interessen der USA. Unter Biden waren sich USA und Europäer völlig einig im Ukraine Krieg.

        Nun zu Europa. Die Europäischen Eliten sind allesamt der verlängerte Arm der amerikanischen Demokraten. Sie sind alle in deren Netzwerke eingebunden. Insofern sind sie schon „treu“, aber nicht Trump gegenüber (den hassen sie wie die Pest), sondern der demokratischen Partei und deren globalistischen Agenda. Der Systemwechsel, welcher die USA erfasst hatte, hat Europa nicht erfasst (jedenfalls noch nicht), daher muss man sich nicht wundern, dass die europäer weiterhin an Bidens Politik im Ukrainekrieg festhalten. Zumal sie auch nicht so einfach raus können, da sie viel mehr aufs Spiel gesetzt haben. USA kann es sich leisten die Ukraine einfach fallen zu lassen. Europäer können es nicht. Sie haben politisch zu viel investiert. Sie sind praktisch All-in gegangen und ein Scheitern in der Ukraine würde das Scheitern der EU als Ganzes bedeuten. Deshalb werden sie Trump Alles in den Rachen werfen. Ihre Wirtschaft, ihren Wohlstand – sogar ihre Kinder. Aber sie werden nie im Leben die Ukraine aufgeben und zulassen, dass Russland gewinnt. Das wäre das Ende der EU in ihrer derzeitigen Form. Denn Staaten wie zum Beispiel Ungarn oder Slowakei zeigen, dass Diejenigen, die sich nicht dem Brüsseler Diktat unterstellen, am Ende zu den Gewinnern zählen. Außerdem braucht Niemand eine bevormundende Schutzmacht, welche ohne USA außenpolitisch impotent ist.

        1. „Der Punkt ist, Interessen der USA sind nicht eindeutig. Es gibt dort mindestens zwei Lager, die sich spinnefeind sind und völlig unterschiedliche Ideologien verfolgen und völlig unterschiedliche Vorstellungen haben was die Interessen der USA sind.“

          Die 2 Lager verfolgen zwar unterschiedliche Ideologien, allerdings sind die Vorstellungen über die Interessen der USA weniger unterschiedlich. Das gemeinsame Interesse ist die Vormachtstellung der USA in der Welt zu erhalten, beide bedienen sich dazu des Suprematismus und des Exzeptionalismus der USA als gemeinsames in ihren Ideologien.

          Darüber hinaus haben sie unterschiedliche Vorstellungen darüber wie die Vormachtstellung der USA erhalten und ausgebaut werden kann. Einen echten Systemwechsel sehe ich in den USA nicht, sondern lediglich eine gewissen Ablass vom liberalen Anspruch die Welt „verbessern“ zu wollen. Konkret: die Hinwendung zum Populismus mit Betonung des nationalen Interesses ohne moralische Schnörkel, aber weiterhin mit hegemonialem Weltmacht-Anspruch.

          Zu Europa im Wesentlichen Zustimmung.

        2. „Insofern sind sie schon „treu“, aber nicht Trump gegenüber (den hassen sie wie die Pest), sondern der demokratischen Partei und deren globalistischen Agenda.“ Dann sind EU-Führer eben nicht den USA treu. Und den Demokraten sind sie auch nicht treu, sondern sie haben nur ähnliche Interessen.
          Die „Europäer“ halten nicht weiterhin an Bidens Politik im Ukrainekrieg fest, sondern an ihrer eigenen.
          „Das wäre das Ende der EU in ihrer derzeitigen Form.“ – Janu. „in ihrer derzeitigen Form“, dann halt ne andere.

          1. halten Sie das derzeitige EU-Personal für so kompetent, dass sie verteidigt werden müssen?
            Wäre es nicht angebracht, auch der ukrainischen Bevölkerung zuliebe, auf die sprichwörtliche Trotzköpfigkeit und Empathielosigkeit zu verzichten und MIT Russland und USA einen
            Plan auszuarbeiten der vielleicht nicht alle zufrieden stellt aber Menschenleben schont und achtet? Oder sind die „Interessen
            der „Staats-Elite“ wichtiger als das „normale Volk“, das man nur dann braucht, um die eigenen Interessen
            auch militärisch durchzusetzen?

        3. @ russischer: Ungarn wird ’26 eine
          eufreundliche Regierung haben, in
          der Slowakei wird daran gearbeitet, besonders eifrig von einer ukr. NGO

    2. Staaten haben Interessen, das ist richtig, nur hat man bei EUropa den Eindruck sie verwechseln ihre Interessen mit denen der USA, bzw sie stellen ihre Interessen hinten an und handeln nach dem Prinzip „America first“.
      Das Ukraine Desaster mit dem Krieg wollen sie deswegen fortführen, damit sie sich vorerst retten können, Macron bis 2027,
      vdLeyen bis 2029, Starmer weiss ich jetzt nicht und Merz muss aufpassen, sonst fliegt ihm seine Innenpolitik um die Ohren.
      Die Abhängigkeit der EU Staaten von den USA war noch nie so gross wie heute und das ist in meinen Augen nicht gut.

      1. Das ist ein falscher Eindruck, dass Europa seine Interessen mit denen der USA verwechselt. Auf so einen Gedanken können nur Nationalisten kommen. Im Moment t o r p e d i e r t die EU den US-Friedensplan.

        Nein. Die EU Staaten sind keine ertrinkenden Opfer, die den Krieg nur deswegen fortführen, weil sie sich retten wollen.

        Alle Erklärungen die dabei landen die EU sei Opfer sind falsch. Es sind Gedanken von Nationalisten, die sich nicht vorstellen können, dass ihre geliebte Nation den Krieg will.

        1. Nicht die Nation (das Volk) will den Krieg, sondern die politische Elite. Diese politische Elite sind auch keine Nationalisten, das sind ihre Gegner, die Populisten. Unsere politische Elite sind neoliberale Globalisten (ihre „Nation“ ist das große Geld), somit eher Internationalisten als Nationalisten. In Ihrem Weltbild läuft etwas ziemlich verquer.

          1. Doch die politische Elite, das sind sogar Berufsnationalisten. Sie definieren das Interesse der Nation. Und auf das Volk ist geschissen. Das Volk darf alle 4 Jahre zustimmen, entweder dem einen Stimmenbeschaffungsverein oder dem anderen.

        2. hallo, die Interessen der USA gehen vor die Interessen der EU, was hat das mit Nationalismus zu tun, wollen Sie mir hier was unterstellen?
          Die EU wird sich auch dem Trump Plan unterstellen, so weit er von Russland als Verhandlungsplan für den Frieden akzeptiert wird.

          1. Hab ich schon tausendmal erklärt, was das mit Nationalismus zu tun hat. Wer sachlich die EU Politik beurteilt für den ist klar. Die EU will den Ukrainekrieg weiterführen, weil sie in Russland ein Hindernis ihrer Macht entdeckt. Russland soll als Macht der EU untergeordnet werden. Aus eigener Kraft hat sie aber nicht die militärische Macht die Feindschaft gegen Russland auszuhalten und erfolgreich zu bestehen. Dafür braucht sie die Rückendeckung der USA. Und um die nicht zu verlieren, und weil die USA es drauf ankommen lässt, kommt sie den USA entgegen und die USA nutzt die Zwickmühle aus weil sie es kann und weil sie ohnehin denkt ihr militärisches Engagement würde hauptsächlich anderen nützen. Die „Unterwürfigkeit“ ist also völlig easy und folgerichtig erklärbar.

            Was machen leidende Nationalisten draus. Die heulen rum. Mäh, schluchz – die Nation wird gedemütigt, wenn Trump „uns“ nach seiner Pfeife tanzen lässt. Wir sind eine US Kolonie, US Vasall, die Eliten sind Vaterlandsverräter, vertreten keine Deutschen, sondern US-Interessen, Deutschland ist nicht souverän. Sie sind so sehr Parteigänger des Erfolgs der Nation, dass sie bloß noch Versagen entdecken können. Sie haben so hohe Ansprüchen an die imperialistische Durchsetzung der Nation, dass sie die Berechnung dahinter nicht mehr entdecken wollen.

            1. war und ist mir klar….
              die Zerschlagung Russlands
              ist der Traum des Westens, wird aber ein Wunschtraum bleiben.
              Die Prioritäten der USA haben sich verschoben, weg von EUropa hin zu Venezuela, Mexiko…..und da ist ja noch China.
              Das müsste auch der EU nicht verborgen geblieben sein.
              Putin ist der Präsident, der am europäischste rüber kommt,
              und das wiederum geht nicht in die westliche Hirne.
              Die Souveränität der EU ist futsch, denn souverän ist man, wenn man Macht HAT, China lässt sich nicht mehr erpressen, ist souverän und eine Macht, Russland ebenso, die USA dito aber die EU?
              Wollen eine Macht sein und verstecken sich hinter den USA.

              1. Klar hat die EU Macht. Auch Monaco hat Macht. Ist doch klar, dass eine Macht vergleichsweise schlecht abschneidet , wenn man sie immer an den Mächtigsten misst. Außerdem ist noch gar nicht klar, ob die EU dem Friedensplan nicht doch den einen oder anderen Knüppel zwischen die Beine werfen kann. Mal sehen.

                Sei doch froh, dass die EU sich noch hinter den USA verstecken muss. Ich möchte nicht erleben, wenn sie das nicht mehr muss und aus eigener Machtvollkommenheit Kriege anzetteln kann. Und genau da will sie ja hin.

                1. Ach wie bin ich froh, dass ich einen Herrn habe, der mir sagt wo es lang geht, denn wäre ich frei, dann könnte ich ja vom rechten Weg abkommen und ich könnte etwas böses tun. Damit möchte ich meinem Herrn (USA) jedoch keine Konkurrenz machen. Wo sind Sie eigentlich auf Amerikanismus (oder US-Imperialismus?) getrimmt worden?

                  1. Ich bin auf Antinationalismus und Antiimperialismus getrimmt und deshalb halte ich gar nichts davon den Alternativimperialisten die Daumen zu drücken. Sie wollen doch die angeblich Unterwerfung unter die USA beenden, um sich einem neuen Herren namens EU zu unterwerfen. Ja, das bringt es – gaanz sicher!? Eine machtvollkommene EU wäre wahrscheinlich noch schlimmer wie die USA, wenn man von dem aktuellen Verhalten ausgeht.

                  2. @Krim
                    Wie es aussieht ist die neoliberale, globalistische EU ein Auslaufmodell. Ihre Führer mögen ja imperiale Träume haben, bloß es fehlt die ökonomische Basis. Alle materiellen Fakten sprechen dagegen, dass daraus ein Imperium wird. Allein mit Ideologie erschafft sich kein Imperium. Die neoliberalen Globalisten dürften an Einfluss verlieren (sie schaffen es nicht mehr für Wohlstand zu sorgen) und die Populisten die Macht in Europa übernehmen. Und die werden mehr Wert auf nationale Souveränität legen, was vielleicht sogar die politische EU überflüssig machen wird.
                    Die EU als Imperium ist ein Hirngespinst ihrer Führer und auch von Ihnen (Krim).

    3. Wenn man einen Text verstehen will, sollte man lesen, was drin STEHT, anstatt etwas hinein zu lesen, was NICHT drin steht. Das sind zwei verschiedene SChuhe: Wirklichkeit(die Aussagen der wirklichen Textstellen) und Phantasie(was man sich dazu fabuliert). Aber alles unter der Voraussetzung, dass man einen Text wirklich verstehen will. Daran aber habe ich bei Krim meine Zweifel. Da sucht jemand das Haar in der Suppe, weil er nicht wahrhaben will, dass die Suppen anderer Köche besser schmecken als die eigene bzw überhaupt in der Lage sind, Suppen zu kochen.
      Nun fand @krim offensichtlich kein vorweisbares Haar, so erklärt er die Nudel zum Haar. So schreibt er:
      „Staaten haben Interessen und keine Charaktereigenschaften wie „Nibelungentreue“ oder „Unterwürfigkeit“.
      Dem würde ich unumwunden zustimmen, wäre denn in meinem text die Rede von Staaten gewesen. In meinem Text aber ist die Rede von „Führung“. DAs spielt aber bei @Krim anscheinend keine Rolle. Denn entscheidend ist nicht die Wirklichkeit des geschriebenen Wortes sondern, was Krim sich dabei denkt. Das ist durchgängig bei ihm und seinem Kumpel @im-Vertrauen-gesagt. Sie sind unfähig, einen Text zuerst einmal unvoreingenommen zu analysieren, sondern reißen Aussagen aus dem Zusammenhang und arbeiten sich an Gegenargumentationen ab, die aber jeder Grundlage im Text entbehren. DAs ist ihr Diskussionsstil, mit dem sie die Leser verwirren. Es geht nicht um Erkenntnis. Es geht nur darum, Recht zu haben. Es geht nicht darum, Zusammenhänge zu verstehen. Denn weil sie selbst keine Zusammenhänge herstellen können, zerstören sie die Zusammenhänge, die andere versuchen herzustellen. Sie können selbst keine Texte schaffen, die Zusammenhänge aufzeigen. Sie können nur Zusammenhänge zerstören, ohne daraus neue entwickeln zu können. Es spricht nichts gegen die Zerstörung von Zusammenhängen, wenn dann aus diesen Fragmenten neue entwickelt werden können, die zu neuen, öffnenden Sichtweisen führen. DAs aber gerade können sie nicht, unsere Seminarmarxisten.
      Zu den weiteren Aussagen bzw. Phantasien von @krim in seinem TExt sage ich nichts. Das wäre verlorene Liebesmüh. Was bringen Diskussionen mit Leuten, die kein ehrliches Interesse an der Diskussion haben.
      Mir ging es hier darum aufzuzeigen, wie unsere Seminarmarxisten arbeiten, wie sie mit Aussagen, die auf falschen Annahmen beruhen, Verwirrung stiften und Diskussionen zerstören mit ihrem zwanghaften Drang nach Selbstdarstellung und Rechthaberei.
      Jetzt kommen mir bestimmt wieder einige mit diesem abgedroschenen: Sie sind kritikunfähig. Stimmt, Kritik von Leuten, die kein ehrliches Erkenntnisinteresse haben, kann mir gestohlen bleiben.

      1. „Dem würde ich unumwunden zustimmen, wäre denn in meinem text die Rede von Staaten gewesen. In meinem Text aber ist die Rede von „Führung“. DAs spielt aber bei @Krim anscheinend keine Rolle.“
        Richtig. Denn die Führer formulieren die Staatsinteressen. Dafür wurden sie gewählt. Nur Nationalisten dividieren das Auseinander, weil sie den guten Staaten loben und preisen wollen, der nicht kann wie er eigentlich wollen würde, weil er im Würgegriff einer üblen Führungselite ist. Es ist lediglich eine Technik das positive Urteil der eigenen Nation gegenüber zu bewahren.

        „Es spricht nichts gegen die Zerstörung von Zusammenhängen, wenn dann aus diesen Fragmenten neue entwickelt werden können, die zu neuen, öffnenden Sichtweisen führen.“ Sie können doch nicht vor der Analyse festlegen, dass am Ende eine „neue, öffnende Sichtweise“ stehen muss. Sowas nennt sich Vorurteil und ihr Resultat ist Ideologie. Interessegeleitetes Denken. Es gibt halt Gedanken, die man nicht verbessern kann, die sind falsch, sie taugen nichts – die sollte man einfach lassen. Wie z.B. der Gedanke die Führung sei Opfer der eigenen Gehirngespinste. Das taugt einfach nichts. – Dagegen halte ich meinen positiven Ansatz: Staaten haben Interessen.
        Da die wirklichen Interesse aber nicht zur Lobhudelei taugen, denkt General Raulus Zerstörung sei der eigentliche Zweck.

    4. Deine Ausführungen sind leider unvollständig. Wenn du behauptest: „Staaten haben Interessen“, stellt sich die Frage, welche Interessen. Wenn du diese Frage beantwortest, kommst du schnell darauf, das die vermeintlichen Interessen dieser Staaten von deinem Weltbild abhängen und wie du ihre Führungen charakterisierst.

      Diese beiden Ebenen kannst du überhaupt nicht vermeiden, weil Staaten von Personen regiert und geführt werden. Die Idee Staaten verfolgten unabhängig von den Regierenden neutrale Interessen, die sie womöglich mit rationalen Entscheidungen zu erreichen suchen, ist eine Fata Morgana. Das kommt hin-und wieder vor, der Regelfall sieht allerdings so aus, wie Pauls es beschreibt.

      1. Genau. Welche Interessen? Steht aber schon da. Die EU will Krieg mit Russland, um sie dem eigenen Ordnungsanspruch unterzuordnen.

        „Die Idee Staaten verfolgten unabhängig von den Regierenden neutrale Interessen, die sie womöglich mit rationalen Entscheidungen zu erreichen suchen, ist eine Fata Morgana.“ Wer erzählt denn so einen Quatsch? Die Regierungen formen, definieren und vertreten die Staatsinteressen. Was die Regierungen vertreten s i n d die Staatsinteressen. Trennen will das nur das nationalistisch verdummte Volk, das sich eine gute Meinung von seinem Staat erhalten will. Ihre Parteilichkeit macht sie dumm.

        1. Wenn sich „das nationalistisch verdummte Volk“ einen anderen Staat wünscht, dann ist das weder nationalistisch noch dumm, sondern absolut gerechtfertigt und auch logisch. Nur weil das Volk nicht Ihrer anarchischen Idee (weg mit dem Staat) folgt, ist es nicht dumm.

          1. Was für einen anderen Staat wünscht sich das Volk denn?
            Einen der vor den Amerikanern, immerhin der planetaren Hegemonialmacht, nicht den Schwanz einzieht. Also sind sie Parteigänger der Durchsetzung der Nation gegen andere.

            1. Krim: „Was für einen anderen Staat wünscht sich das Volk denn?“
              Das müssen Sie das Volk fragen. Ich bin mir aber sicher, dass dabei in Wohlstand und in Frieden leben mit seinen Nachbarn ganz vorn auf der Liste steht. Dazu gehört dann natürlich, dass die Souveränität anderer Nationen und Kulturen geachtet wird und man sich nicht einmischt, was insbesondere den westlichen liberalen Demokratien mit den USA an der Spitze schwerfällt. Mit ihrem vielen Geld schaffen sie überall Missgunst und Chaos (wohl eine Variante von „Teile und Herrsche“).

              Krim: „Also sind sie Parteigänger der Durchsetzung der Nation gegen andere.“
              Auf diese schräge Idee kann nur jemand kommen, der das neoliberale Konkurrenzdenken verinnerlicht hat, der Mensch (oder die Nation) den anderen nur als Konkurrenten sieht. Es gibt auch Handel und kulturellen Austausch zum gegenseitigen Nutzen.

        2. „Die Regierungen formen, definieren und vertreten die Staatsinteressen.“

          Und die können selbstredend nicht auf ihre Propaganda und dummen Ideen von der Wirklichkeit reinfallen? Das glaubst du? Ich glaube, wir lassen das.

          1. Nein, das sind die Urheber der Propaganda. Sie fallen nicht auf ihre eigene Propaganda herein. Ihr tut das, wenn ihr den Unsinn von Propagandageneral Raulus schluckt.

        3. Erstens: Die sog. EU ist nicht deckungsgleich mit „Europa“ und „die Europäer“. Das sollte man immer sauber getrennt halten, auch, bzw. erst recht, weil die Führung dieser sog. EU will, daß man die genannten Begriffe als deckungsgleich betrachtet.

          Zweitens: Staaten haben Interessen, nämlich die ihrer Führungen (dieses Wort gehört eigentlich auch in Anführungszeichen). Und die aktuell größere Anzahl von Staaten der sog. EU ist von Personenkreisen /Führungen gekapert worden, die *gegen* die Interessen ihrer jeweiligen, angeblichen „Souveräne“ agieren.
          Von der Führung der sog. EU ganz zu schweigen: Da ist nichts „demokratisch“ und die einzigen „Werte“, um die es den genannten Personenkreisen („Eliten“ – ha!) geht, sind materieller Art.

          Drittens: Nichts gegen Willy Wimmer! Das ist ein sehr guter, kluger und ehenwerter Mann.

          Danke für den Artikel, Herr Rauls

          1. „Erstens: Die sog. EU ist nicht deckungsgleich mit „Europa“ und „die Europäer“.“ – Bei mir steht „EU“ und ich meine EU, und nicht „Europa“ und nicht „Europäer“.

            „Zweitens: Staaten haben Interessen, nämlich die ihrer Führungen (dieses Wort gehört eigentlich auch in Anführungszeichen). Und die aktuell größere Anzahl von Staaten der sog. EU ist von Personenkreisen /Führungen gekapert worden, die *gegen* die Interessen ihrer jeweiligen, angeblichen „Souveräne“ agieren.“

            Ist dir vielleicht mal aufgefallen, dass das „gekapert werden“ der Normalzustand in westlichen Demokratien ist. Könnte es deshalb nicht sein, dass sie gar nicht „gekapert“ sind, sondern dass das genau so gedacht ist? Könnte es deshalb nicht sein, dass sie nicht gegen die Souveräne agieren, sondern die Souveräne s i n d.

            Mein Gott, soviel Beschränktheit geht ja auf keine Kuhhaut. Allesamt Führungen, die gegen ihre Souveräne agieren. Kann das wirklich sein? – Ihr scheiß blöden Nationalisten. Bevor ihr zur Kenntnis nehmt, dass die nationalen Führer euch für die Zwecke der Nation verheizt und das genau so gedacht ist, glaubt ihr lieber an eine Verschwörung die die Nation gegen ihr eigentlich Bestimmung gekapert hat. Denn die eigentliche Nation ist ja gut. Die wird bloß böse, wenn sie von „Eliten“ gegen ihre Bestimmung gekapert wurde. Nationalismus macht strunzdumm und du bist der Beweis.
            Der Propagandageneral Raulus scheißt euch ins Hirn und ihr bedankt euch noch dafür.

            1. Krim: „Ihr scheiß blöden Nationalisten. Bevor ihr zur Kenntnis nehmt, dass die nationalen Führer euch für die Zwecke der Nation verheizt“

              Fraglich wer hier der „blöde Nationalist“ ist. Verheizt werden wir nämlich nicht „für die Zwecke der Nation“, sondern für den Zweck der Konservierung der kapitalistischen Demokratie bzw. für die Interessen des großen Geldes – und das hat weder Nation noch Vaterland noch Muttersprache, das ist global und hetzt die Nationen gegeneinander auf um seine Macht zu sichern in der kapitalistischen Demokratie.

              1. Krieg ist nicht das Interesse des großen Geldes. Krieg ist die notwendige Verlaufsform in einer Konkurrenz von Gewaltsubjekten, die eben wenn sie sich und ihre Durchsetzung bedroht sehen ihr Mittel schlechthin einsetzen und das ist alle Gewalt über die diese Gewaltsubjekte verfügen. Ein Nationalist ist, wer ein Parteigänger der Durchsetzung des nationalen Gewaltsubjekts ist.

              2. @Krim: „Krieg ist nicht das Interesse des großen Geldes.“

                Die Herrschaftsform des großen Geldes ist die bürgerliche (oder die liberale) Demokratie. Und um die zu erhalten wird letztlich Krieg notwendig – es werden die Nationen gegeneinander aufgehetzt um von den kapitalistischen Widersprüchen, die das große Geld erzeugt, abzulenken. Das war schon im ersten Weltkrieg zu sehen und hat sich bis heute nicht geändert. Nationen (mit ihren Menschen) sind nur ein Mittel um Kriege zu führen, sind aber nicht deren Ursache, das ist die Herrschaftsform des liberalen Kapitalismus (bzw. der bürgerlichen Demokratie).

                1. Na dann schauen wir uns mal die US-kriege an. Jugoslawien, Irak, Iran, Libyen, Afghanistan… Waren Kriege um die Demokratie in den USA zu erhalten? Echt?

                  Kriege sollen eine Ablenkung sein? Echt? Wie wärs mit einem Kinofilm, einem Popkonzert oder einer Einladung zum Essen, ein Urlaub. Alles billiger als ein Krieg. Also komm, so bescheuert kann niemand sein ernsthaft zu glauben, Kriege seien zur Ablenkung da. Brot und Spiele im alten Rom waren eine Ablenkung.

                  Demokratisch verfasste Nationen sind die Herrschaftsform des „liberalen Kapitalismus“. Menschen sind keine Nationen. Menschen sind Menschen. Nationen sind Gewaltsubjekte.

                  1. Die bürgerliche Demokratie ist die Herrschaftsform des liberalen (oder freien) Kapitalismus. Und Nationen, das sind die Menschen in einem Kulturkreis. Insofern sie in Staaten organisiert sind, sind sie natürlich auch „Gewaltsubjekte“. Was den sonst? Ich verstehe nicht, warum Sie auf diese Selbstverständlichkeit immer wieder hinweisen

                    1. Sie stellen sich den Staat als ein inhaltleeres Gefäß vor, dass die sog. „Eliten“ in Besitz nehmen, und ihm ihre Zwecke aufdrücken.

                      Nationen sind Menschen im einen Kulturkreis? Echt?

                      Was haben Sie mit ihren Nachbarn gemein? Mit anderen Bürgern desselben Kulturkreises? Meinen Sie echt, dass sich auch nur die Bewohner eines mittelgroßen Wohnhauses auf eine gemeinsame Kultur einigen könnten?

                      Das, was Sie hier zum Besten geben, ist die übliche soziologische Verbrämung eines Zwangszusammenhang. Als würde das Verhältnis von Herrschaft und Beherrschten von Gemeinsamkeiten der Beherrschten bestimmt!

                      Man braucht sich ja nur mal anschauen, wie die modernen Nationen entstanden sind, um rauszubekommen, was die „Gemeinsamkeit“ ausmacht.

                2. Krim: „Jugoslawien, Irak, Iran, Libyen, Afghanistan… Waren Kriege um die Demokratie in den USA zu erhalten? Echt?“

                  Nein, das waren Kriege um den imperialen Kapitalismus aufrechtzuerhalten und auszuweiten. Warum vermögen Sie das nicht zu unterscheiden?

    5. … Sie (die europäische Führung) wurde Opfer ihres eigenen Weltbildes, das in seinen wesentlichen Annahmen auf Hirngespinsten beruht: Die Russen bedrohen uns, und die Amerikaner beschützen uns. Das ist die Grundlage ihrer Entscheidungen, mit denen sie sich selbst den meisten Schaden zugefügt haben. …

      … Sie sind noch nicht mal Opfer von sich selbst, ihres eigenen Weltbildes. Man muss schon Ideologie, also die Propaganda fürs Volk und die Staatsinteressen auseinander halten können. So wird man selbst zum Opfer der Propaganda und glaubt am Ende tatsächlich, die Kriegstreiber wären das bloß aus Angst der Russe könnte sie überfallen. …

      Ihr permanentes Insistieren auf unbestimmte „Staatsinteressen“ als zumal alleinigen Erklärungsgrund teile ich zwar nicht, aber hier haben Sie völlig recht. Indem Rauls die Talkshow-Parolen tatsächlich Ernst nimmt – noch dazu lediglich in ihrer jüngsten Version, denn 2022/23 wurde Russland ja ein „Verstoß gegen die regelbasierte Ordnung“ vorgeworfen, nicht die Bedrohung von Köln oder München – zeigt er erneut, dass er intellektuell nicht satisfaktionsfähig ist.

      Natürlich tobt letztlich ein Kampf um die Aufrechterhaltung der globalen Vorherrschaft, den verschiedene Fraktionen der herrschenden Klasse „des Westens“ auf unterschiedliche Art zu führen gedenken.

      1. Ihr permanentes Insistieren auf unbestimmte „Staatsinteressen“ als zumal alleinigen Erklärungsgrund teile ich zwar nicht, aber hier haben Sie völlig recht.

        Warum sollten die Staatsinteressen denn „unbestimmt“ sein. Die werden doch zuweilen offen ausgeplaudert. Frau Kallas verkündet stolz, die EU hätte einen „zwei Punkte Plan“, und der eine Punkt lautet „Russland schwächen“. An anderer Stelle wird von der „europäischen Sicherheits- und Friedensordnung“ geredet, der sich auch Russland unterordnen müsse usw..,

      2. Das schöne an Fr. Baerbock war, dass sie tatsächlich in ihrer Beschränktheit offen ausgeplaudert hatte (was ein schlauerer Verkäufer tunlichst vermieden hätte), was das Kriegsziel des Westens ist – ‚Russland ruinieren‘.

  6. Auch wenn ich es schon einmal geschrieben habe, ich wiederhole es dennoch:
    Trump produziert heiße Luft und amüsiert sich, dass anschließend die halbe Welt über die herauszuriechenden Duftnoten diskutiert.

    Dass er diesen Krieg nicht mitfinanzieren will – geschenkt.
    Dass er diesen Krieg stoppen will glaube ich aber erst, wenn keine Geheimdienstinformationen mehr in die Ukraine geschickt werden. Alles andere ist nur Beschäftigungstherapie.
    Russland sollte sich darauf einstellen, dass es diesen Krieg bis zur Kapitulation der ukrainischen Streitkräfte weiterführen muss. Und soweit ich das sehe, tut es das auch.

  7. ALLES NUR WEIL DIE GÜNSTIGE RUSSISCHE ENERGIE FEHLT UND ES AUCH KEINEN EXPORT MEHR NACH RUSSLAND GIBT UD DAS GELD AN DIE UKRA-NAZIS VERSCHWENDET WURDE !

    Massiver Stellenabbau in Deutschland – nur offiziell angekündigte oder bereits laufende Programme (Stand November 2025)‼️

    1. Volkswagen: 35.000 Stellen
    2. Deutsche Bahn: 30.000 Stellen
    3. Mercedes-Benz: bis zu 20.000 Stellen
    4. ZF Friedrichshafen: bis zu 14.000 Stellen
    5. Thyssenkrupp Steel: 11.000 Stellen
    6. Bosch: 13.000 Stellen (Mobility) + 3.800 weitere = 16.800
    7. Continental: 10.000–13.000 + 1.200 = bis 14.200
    8. Audi: 7.500 Stellen
    9. Deutsche Post/DHL: 8.000 Stellen
    10. Daimler Truck: 5.000 Stellen
    11. Galeria: 4.300 Stellen
    12. SAP: 3.500 Stellen
    13. Deutsche Bank: 3.500 Stellen
    14. Commerzbank: 3.000 Stellen
    15. Schaeffler: 2.800 Stellen
    16. Siemens: 2.850 Stellen
    17. Ford: 2.900 Stellen
    18. Bayer: 2.500 Stellen
    19. Vodafone Deutschland: 2.000 Stellen
    20. Miele: 1.300 Stellen
    21. Tesla Grünheide: 700 Stellen

    Direkt angekündigt: über 170.000 Arbeitsplätze.
    Die reale Zahl inklusive Zulieferer, Dienstleister und indirekter Effekte liegt deutlich höher.

    Deutschland erlebt gerade den größten Arbeitsplatzabbau seit Jahrzehnten – quer durch alle Branchen.

    Das ist keine „Transformation“.
    Das ist ein Kahlschlag.⛏

      1. Was für ein blödes geschreibe!
        Die Menschen, die auf dieser Welt leben, besitzen zu allermeist, einen anderen Standort, als ihre ‚Herkunft‘, ihren Standort besitzt!
        Das koloniale System, hat die südlichen Amerikas zum spanisch gebracht, oder portugiesisch.
        Das Amerika und knada haben englische, französische oder Gesellschaften hervorgebracht…
        Das Europa ist linguistisch betrachtet, ‚deutsch“ geprägt, bzw, allemanisch.
        Der sogenannte Westen hat sich selbst zu einer multigesellschaft entwickelt, da der kapitalistische Westen, immer ihre produzierten Probleme, auf die Menschheit überträgt.

        Wir agieren und leben im Nihilismus, für die Propaganda der führenden

          1. Hochbegabte können eben nicht anders.
            Du bist gemeinsam mit „Trog“ der größte Trottel in diesem Theater.
            Das Du dich nicht schämst wundert mich wirklich, aber dazu fehlt die der nötige Intellekt um das überhaupt zu bemerken.

      1. Was meinen Sie warum der Merz so am Bürgergeld herum sparen will? Der
        weiß ganz genau, dass wir in den kommenden Jahren noch hunderttausende
        Bürgergelempfänger mit deutschem Pass von Geburt an, dazu bekommen.
        Wer soll den die schon jetzt entlassenen Mitarbeiter der Firmen in Deutschland
        wieder einstellen? Der Tag wird kommen, an dem Afghanistan die deutschen
        Flüchtlinge abschieben muß!! Also, wenn ihr dahin flieht, gleich den Ausweis
        entsorgen!!

  8. Bitte Europa oder Europäer in „“ setzen!
    Es kann ein Glücksfall der Geschichte sein, dass ausgerechnet ein „Immobilien-Entwickler“ (herrlicher Euphemismus) GröPaZ ist.
    Diese Menschenkategorie kann sich nur ein Geschäft mittels Krieg vorstellen, nach dem sich via Neuaufbau noch bessere Gewinne erahnen lassen wie etwa in Gaza. Das wäre im Falle Russlands nicht gegeben, eine Besetzung ist ausgeschlossen, und seine eigenen in den USA wären bei einem Atomkrieg jeder Grundlage beraubt.
    Man kann beten: Gott, Jehova, Allah oder sonstwem sei’s gedankt, gelobt, getrommelt und gepfiffen.

  9. Zeitenwende 2. Akt. Die Amis haben sich um 180° gedreht. Sie weisen Israel und die Ukraine in die Schranken und bauen gute Beziehungen mit Russland auf. Außerdem Ende der Globalisierung. Das verkraften unsere Politiker nicht. Sie sind anders dressiert und klammern sich an den letzten Rest Hoffnung, der lautet, durchhalten bis Trump weg ist.

    1. „Außerdem Ende der Globalisierung.“

      So ein Unsinn. Würde der internationale Waren- und Dienstleistungsverkehrt beendet werden würde so ziemlich jede Volkswirtschaft auf diesem Planeten kollabieren. Ausnahmslos.

        1. Unterbelichteter Dabschädel
          Die Chinesen sind auf Energie und Lebensmittel angewiesen. Mehr Energie als Russland liefern kann und eine größere Vielfalt an Lebensmittel als es in Russland gibt.
          Die Russen haben außer Kohlenwasserstoffe und Kartoffeln nichts was zu handeln wert wäre. (Ach ne Kartoffeln sind auch knapp) Allein die Infrastruktur zur Förderung der Kohlenwasserstoffe kommt in großem Umfang aus dem Westen.

    2. Internationalen Handel gab es schon in der Antike. Ich bin erstaunt, wie viele Leute immer noch denken, Globalisierung hätte etwas mit Handel zu tun. Globalisierung bedeutet Abschaffung von Zöllen. Und das sind die Folgen. Die Konzerne verlagern die Produktion in Niedriglohnländer und importieren die Produkte dann. Das ist HANDEL MIT SICH SELBST. Macht natürlich Sinn, weil die Waren im Inland teuer verkauft werden. Ruiniert auf Dauer die einheimische Wirtschaft, erzeugt Massenarbeitslosigkeit und Verelendung. Die Staaten sind zur Verschuldung gezwungen, um das Heer der Menschen zu versorgen, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr erwirtschaften können. Das ist beabsichtigt! Durch die Verschuldung bieten die Staaten einerseits für Konzerne eine sichere Anlage, für die die Steuerzahler bürgen, geraten andererseits immer mehr in die Abhängigkeit des globalen Kapitals, das ihnen Wirtschafts- und Sozialpolitik diktiert.
      Kapiert?

      1. Richtig auch Kapitalismus genannt.
        Denn, es geht nicht um Versorgung sondern nur um den Profit.
        Ohne Kapitalismus auch kein Krieg aber das will hier keiner verstehen.

  10. „Im Verdacht steht natürlich Russland. “

    In wessen Verdacht? Bei den Chinesen, bei den Südamerikanern, bei 90% der Menschheit, bei 90% der Europäer? Nee, der Verdacht steht nur in den Zeitungen, kommt nur im Funk und Fernsehen der 1% Zuvielhabenden in der EU, das ist alles.

    1. Das ist mir auch gleich aufgestossen.

      „Natürlich“ ist hier überhaupt nichts, bzw. „natürlich“ ist, dass der westliche Anti-Russland-Reflex sofort Richtung Russland zeigt, ohne sich überhaupt mit der Realität beschäftigt zu haben.

  11. Schon ne Weile her daß der Kissinger (frei zitiert) sagte:
    Die USA zum Feind zu haben ist eine Herausforderung, sie zum Freund zu haben ein Desaster.

    Das letzte Mal hat uns Russland vom Größten Führer aller Zeiten befreit.
    Ob sie das wieder tun müssen, oder ob wir das selber schaffen?

  12. Im Verdacht stehen Russen. Wären es Russen gewesen, würde ein polnisches Gericht die Täter als Helden feiern und ihre Freilassung veranlassen, genauso wie sie es mit den verdächtigen Ukrainern vor kurzem gemacht haben.

    So etwas passiert, wenn die Politik Druck auf Richter ausübt und diese ihr Gehirn abschalten.

  13. In dem Text kommt mir zuviel „Angst vor Russland“ und zuwenig USA vor.

    Die Diktatoren der EU oder den EU-Staaten haben weniger Angst vor Russland (ausser vielleicht den baltischen Staaten), als Arroganz und Revanchismus gegenüber Russland: wie vdL – und wer auch immer noch – die letzten Jahre immer wieder gesagt hat: man wolle mit Russland aus einer Position der Stärke heraus verhandeln, oder anders ausgedrückt: man wollte Russland in arroganter Überheblichkeit und tradiertem Imperialismus die eigenen Bedingungen diktieren, weil man scheinbar mit den Geschehnissen der „damaligen“ Vergangenheit nicht klarkommt: da frägt sich, was in der EU und den EU-Staaten wohl für eine Gesinnung vorherrschen mag.

    Was aber gänzlich in dem Text fehlt, ist, dass die derzeitige Ukraine-Situation von den USA ausgegangen ist, man die EU-Europäer dazu genötigt hat, mitzumachen, letztere seit Jahren Blut geleckt haben, und die USA nun versuchen, aus dieser von ihnen selbst angezettelten Sache herauszukommen.

    Und dass die USA uns angeblich beschützen sollen: das ist doch die von den USA über die NATO verbreitete Märchengeschichte seit dem 2. WK: um uns in die NATO zu bringen, um uns den USA zu unterwerfen und um uns an den Kosten und den Verbrechen der USA zu beteiligen.

    1. In der Tat, die geopolitische Implikation fehlt im Text von Rauls. Mit der Souveränität der Europäer ist es nicht weit her -solange sie in der Ideologie der US-Demokraten verbleiben. Obwohl die Populisten natürlich auch keinen Fortschritt bieten, zumindest jedoch das Potential zu mehr Souveränität.

    2. Vor allem Herrn Wimmer haben wir das Wissen darüber zu verdanken, daß der „Schutz“ der US-Globalisten vor den „barbarischen Russen“ schon im kalten Krieg darin bestanden hätte, sowohl BRD als auch DDR in eine atomare Todeszone zu verwandeln.
      Damit sollte Zeit gewonnen werden für die Evakuierung des Nahtod-Hauptquartiers in Brüssel (wer sitzt da passenderweise jetzt?). Der eine oder andere „Eliten“-Angehörige hätte netterweise sicher auch vorab einen kleinen Hinweis erhalten und der verzichtbare Rest wäre sicher dankbar gewesen für soviel selbstlose „Verteidigung“: Keine Sorgen mehr bezgl. eventueller, späterer Arbeitslosigkeit oder Rente…

  14. Die Europäer erhalten nun die Quittung für ihr borniertes Denken. Aus Angst vor Russland, die sie über die Jahrzehnte aufgebaut und gepflegt hatten, haben sie sich den Amerikanern an den Hals geworfen. Diese sollten sie mit ihrem atomaren Schutzschild vor einer russischen Gefahr schützen, die eigentlich nie bestanden hat – außer in ihren Köpfen.

    Europa kommt hier nicht als das imperialistische Subjekt vor, dass es ist, sondern als ein Haufen Dummköpfe, die auf imaginierte Gefahren hin sich „den USA an den Hals werfen“.

    Sicherheitspolitik ist imperialistische Politik, sie dient nicht dem Schutz vor Gefahren, sondern der strategischen Kontrolle von Konkurrenten. Die europäische Sicherheits- und Friedensordnung ist vor allem eine Ordnung, gestiftet von den maßgeblichen Subjekten in London, Paris, Berlin, … – also ein Anspruch auf Unterordnung Russlands.
    Um diesen Anspruch durchzusetzen, brauchen die Europäer die USA als Rückendeckung.

    Die EU sagt es ja selber: sie will dieses Macht- und Gewaltsubjekt werden, dass sie sein muss, wenn sie im Konzert der Großen mitspielen will. Dieser Anspruch wird dann gelegentlich als die „Gefahr“ ausgepinselt, die „uns“ droht, wenn sich Russland in der Ukraine militärisch durchsetzt.
    Die Bebilderung der Gefahr „der Russe steht vor der Tür“, ist eben nur die Bebilderung, nicht die wirkliche Gefahr, vor der sich Europas Führer fürchten, Die kämpfen um ihren Status als Weltmacht, der ihnen abhanden gekommen ist, seitdem es „den Westen“ nicht mehr gibt. Als Trittbrettfahrer und Schmarotzer an der militärischen Stärke der USA, sind die Europäer gezwungen, sich die USA gewogen zu halten. Die berechnende Unterwürfigkeit, die eine VdL an den Tag legt, ist das Mittel, die USA ins Boot zu holen, solange die Europäer selber nicht über die erforderlichen Machtmittel verfügen.

    1. Ich würde ja behaupten, Europa ist ein Möchtegern imperialistisches Subjekt. Zum tatsächlich imperialistischen Subjekt ist es noch ein langer, steiniger Weg. Dieser Weg kostet nicht nur einen Haufen Geld, sondern benötigt auch eigene Roh- und Energiestoffe und kluge Köpfe, die weltweit mithalten können.

      Geld können auch die Europäer drucken, aber eigene und vor allem preiswerte Roh-und Energiestoffe sowie kluge Köpfe haben wir lange nicht mehr. In den Rankings auf diversen Wissenschaftsfeldern spielen nur noch die Chinesen und die Amerikaner eine Rolle, die Europäer nicht. Wir können ja nicht mal eine konkurrenzfähige Batteriefabrik errichten.

      Der Zug ist abgefahren. Dies werden wir spätestens dann bemerken, wenn unsere neuen tollen Leopards 3.0 aufs Schlachtfeld rollen und einer nach dem anderen, wie anno dünnemals die Kavallerie, abgeschaltet werden. Das eine ist, was man vermeint zu sein, das andere ist, was man tatsächlich ist und kann.

          1. Klar haben die ein Reich, sonst könnten sie keine Imperialisten sein. War Hitler etwa kein Imperialist, weil er am Ende verloren hat. Wer Staatenkonkurrenz betreibt ist ein Imperialist. Das ist dasselbe.

            1. Blödsinn: Nach dieser Definition wären selbst Monaco und Liechtenstein Imperien, schließlich konkurrieren sie mit anderen Staaten um Steuereinnahmen.

              1. Imperium (von lateinisch imperare, „herrschen“, „befehlen“, „gebieten“) Vom Wort her ist es nur ein Herrschaftsgebiet. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist es ein Großreich. Sachlich gesehen ist es aber nichts anderes als Staatenkonkurrenz zu betreiben. Bloß sind die Machtmittel von Monaco und Lichtenstein sehr beschränkt, deshalb können sie in der Konkurrenz der Großreiche nicht erfolgreich mitmischen. Die EU ist aber als Staatenbund ein Großreich insofern es als gemeinschaftliches Gewaltsubjekt agiert.

                Nicht nur die Weltmacht Nr. 1 ist ein Großreich. Da gibt es etliche auf dem Globus und wer ihre Konkurrenz leugnet, der nimmt Maß an den USA und sagt im Vergleich dazu sind „wir“ gar keine Imperialisten. Und daran kann man die Anspruchshaltung von Nationalisten ablesen. Nur wenn sie gegen die größten Kaliber auf der Welt erfolgreich sind z.B. die Atommächte Russland /USA erst dann soll man sie als Imperialist bezeichnen dürfen? Vorher sind sie Luschen, Versager und Vaterlandsverräter. Es ist nichts als Geheule von Nationalisten, die den Imperialismus, also die nationale Durchsetzung gegen andere einklagen. —Ja klar alles Blödsinn, sagt der Nationalist.

                1. Heute in der kapitalistischen Welt ist es nicht mehr die Größe eines Landes oder die Anzahl der Untertanen, die ein Imperium ausmachen. Heute im Kapitalismus ist es die Masse an Kapital, die ein Imperium ausmacht. Und nun schauen Sie wo sich die Masse des Kapitals der Welt angesammelt hat. Und schauen Sie auch auf die Entwicklung: Die Kapitalansammlung in den USA beschleunigt sich, in der EU verlangsamt sie sich, ebenso in Japan und Südkorea – allesamt Vasallen der USA.

                  1. Da denk ich: aha – guter Einstieg. Aber zielsicher ziehen sie wieder den falschen Schluss. Gerade die Definition einer Bedrohungslage z.B. weil der Feind für die langsame Akkumulation verantwortlich gemacht wird, ist der Grund für aus nationaler Sicht notwendige imperialistische Korrekturen.

                  2. @Krim
                    Na gut, die europäischen Menschen sollen sich von ihren transatlantischen Aufsehern (den EU-Imperialisten) befreien, dann haben sie nur noch den US-Oberherrn über sich. Aber sind sie dann auch organisiert genug um sich auch von dem zu befreien? Wohl kaum, denn der hat dann noch leichteres Spiel um zwischen ihnen Zwietracht zu säen und sie zu beherrschen und Reichtum abzusaugen, sie um ihren Wohlstand zu betrügen.

                    1. Nein dann haben Sie nicht nur noch den Oberaufseher über sich. Aus dem einfachen Grund weil die EU kein Gefängnis ist und Trump kein Oberaufseher über dieses Gefängnis. Das ist halt Quatsch, weil die EU kein Vasall ist und ein verändertes politisches Subjekt sich auch nicht an alte Verbindlichkeiten halten muss.

    2. @IVG

      Europa kommt hier nicht als das imperialistische Subjekt vor, dass es ist, sondern als ein Haufen Dummköpfe…

      Das Eine schließt das Andere nicht aus. Im Übrigen ist der EU keineswegs der „Status als Weltmacht“ abhanden gekommen, wir erleben vielmehr die letzten Zuckungen der Selbsthilfegruppe ehemaliger Kolonialmächte, die von alter Pracht und Herrlichkeit träumen. Natürlich hegt dieser Haufen imperiale Ambitionen, aber so gesehen ist es ein wahrer Segen, dass er von „Dummköpfen“ wie Uschi, Kallas, Rutte, Merz, Tusk, Starmer und Macron geführt wird: So wird wenigstens nix draus.

    3. @ ivg
      „Sicherheitspolitik ist imperialistische Politik, sie dient nicht dem Schutz vor Gefahren, sondern der strategischen Kontrolle von Konkurrenten.“

      Aha….die Nato an der russischen Westgrenze will also NIX von Russland, gar nichts, kein Öl, kein Gaz, kein Uran…..!
      Die Nato will nur die Kontrolle über die Grenze? Damit kein Russe aus Versehen beim Kicken den Ball über die Grenze schiesst? So in etwa?
      Dann muessen die EU-Aussenleuchte Kallas und andere aber ihre Aussagen „Russland zerschlagen“ zurückziehen oder etwa nicht?
      Und China muss „freiwillig“ zurück zur Werkbank, die EU kann keine Konkurrenz
      vertragen…..? Mehr Bildung! weniger
      Aggressivität?

  15. „Sie haben das Hirngespinst genährt, Russland eine strategische Niederlage beibringen zu können, wohl auch in dem Hintergedanken, Russland zu zerlegen, was in ihrer werteorientierten Sprache als Dekolonisierung bezeichnet wird. “

    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass wir – also Europa und die Angelsachsen – uns im Spätkolonialismus befinden. Man gucke nach Gaza und wie dort über die Opfer unseres Verbündeten berichtet wird, man schaue nach Russland und woran sich unsere Eliten wirklich stören, man gucke nach Südamerika und wie Trump dort mit Venezuela herumfuhrwerkt, man gucke nach Westafrika und wie Frankreich dort seine Exkolonien ausbeutet oder wie die USA all überall ihre Regimechangepolitik betreiben und gewählten Regierungschefs Vorschriften machen.

    Der Kolonialismus ist doch nur offiziell vorbei. Mit Weltbank und IWF geht es fröhlich weiter und genau dies ist das Problem, das die USA und unsere Eliten haben. Die BRICS und Co wollen sie vom Sockel stossen und uns dekolonialisieren, darum die dumme Zwickmühle für Russland in der Ukraine, mit der man den weltgrößten Rohstofflieferanten erobern wollte.

    1. Wie bereits öfters geschrieben hat Russland bereits eine schwere strategische Niederlage mit dem Ukraine-Krieg erfahren. Es fragt sich nur wie ausgeprägt diese Niederlage noch wird.

      Gründe:
      Die Grenze zur NATO sollte sich nicht vergrößern. Das hat sie aber nachdem Schweden und Finnland freiwillig in die NATO eingetreten sind.
      NATO-Staaten erhöhen flächendeckend ihre Verteidigungsausgaben und ihre Verteidigungsbereitschaft.
      Die Ostsee ist nun noch mehr ein NATO-Meer als zuvor.
      Fast vollständiger Verlust der europäischen Absatzmärkte für Kohlenwasserstoffe.
      In der Partnerschaft zu China ist man nur noch der Juniorpartner.
      Besten Verbündeten Russlands sind Diktaturen wir der Iran und Nordkorea. (Passt allerdings zur Regierungsform in Moskau)
      Ausländische Partner wie Syrien kollabieren oder wenden sich ab (Armenien) da von Russland keine Unterstützung mehr kommen kann. Venezuela wäre auch noch so ein Fall.
      Kunden für russische Waffen müssen sich woanders umsehen, da Russland nichts mehr liefern kann.
      Russische Wirtschaft arbeitet sich langsam aber sicher zum Kollaps vor. Das Tafelsilber (Wohlstandsfonds) ist bereits weg. Die Goldreserven werden gerade verkauft. Die Einnahmen für Kohlenwasserstoffe brechen ein.

      Gar nicht zu reden von den Hunderttausenden russischen Toten, Verstümmelten und Verletzten sowie verrohten Kriegsheimkehrer, wenn sie denn mal zurückkommen.

      Vielen Dank Zar Wladimir, dies ist ein Opfer, dass das russische Volk dir mit Freuden zu geben bereit ist. (Und immer schön im Bückling bleiben russischer Hacker, 1861 ist noch gar nicht so lange her)

      1. Wer deinen post liest, erkennt sofort, woran es im Westen mangelt und woran nicht.

        Es mangelt sehr an der Fähigkeit die Realität erkennen zu wollen, nicht aber an Fantasie und Wunschdenken, das zu erblicken, was man für wahr hält. Was du beschreibst, bestätigen dir gerne Merz, Starmer, Graham und Co. , Leute die keinerlei Durchblick haben.

              1. Sie weichen vom Thema ab, und suchen den Fehler bei mir, der bei ihnen liegt. Wie peinlich.

                Hätten sie die Kommentare gelesen und verstanden / verstehen wollen, hätten sie das hier nicht geschrieben.

            1. Ihre Argumente wurden von mir schon vor Monaten widerlegt: wir hatten schon ausführlich darüber geschrieben.
              Ihre Schallplatte hat einen Sprung: aber vielleicht muss es ja so sein.

                1. Es reicht, weil dort war und mit den Menschen vor Ort, wie auch bei 9/11 schon gesprochen habe.
                  Ich bin in der ganzen Welt herumgekommen, habe all mein Geld immer in Reisen gesteckt spreche 5 Sprachen und weiß wovon ich rede.
                  Seit 1974 bekunde ich das.
                  Das sind über 50 Jahre die ich recherchiere. verreise. analysiere und schaue wie Mann/Frau es besser machen kann.

                  1. Und trotzdem nie nix erreicht. Luftpumpe du hast mein Mitleid.
                    Du schaffst es nicht auch nur eins meiner Argumente zu widerlegen. Schade, aber immerhin stets bemüht.

                  1. Bei dem was der Fahrradheiner so behauptet würde „copy and paste“ genügen um auch nur eins meiner Argumente zu widerlegen, aber mir fehlt der Glaube das es etwas gibt was er kopieren könnte.

      2. Ihre Anti-Russland-Tirade hier immer wieder zu kolportieren, macht sie auch nicht realer.

        Eine Ansammlung zusammengeträumter realitätsarmer Wünsche.

        Ganz im Gegenteil: Russland hat dem Westen über die Ukraine eine schwere geostrategische Niederlage zugefügt: darum sind sie hier im Westen auch so aus dem Häuschen: man hat an Russlands – auch und gerade mit dem Einbringen Deutschlands – Trauma des 2. WK gerührt, und Russland hat den EU-Europäern – und den USA – wieder einmal seine Grenzen aufgezeigt: das will die Diktaturherrscherklasse der EU natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
        Über die Ukraine eine imperialistischen Krieg gegen Russland anfangen, um Russland zu unterwerfen, und dann von Russland besiegt werden, mit dem immer näher kommenden Ergebnis, dass Russland ihnen seine Bedingungen diktieren wird.
        Der schöne jahrhundertealte Westimperialismus ist von Russland gestoppt worden: der Traum von der Herrschaft über Russland und die russischen Rohstoffe ist schon wieder ausgeträumt.

  16. Gestern war’s, gestern Abend irgendwo im ÖRR. Oder war’s vorgestern, egal. Da gab es neben vielem anderen Schrecklichen was ganz neues, Fürchterliches, die ‚Einschläge‘ kommen bedrohlich nah und näher. Ja was denn jetzt?

    Belgien, nahe der deutschen Grenze – paar mickrige Kilometerchen nur. Ein Dorf mit gerade mal so 3000 und paar zerquetschten Einwohnern. Der Bürgermeister, höchst besorgt. Ein paar Bürgerinnen und Bürger, schlicht entsetzt? Ja über was denn. Nein, gewiß nicht über den eigens verlautbarten Sachverhalt, der Weltenherrscher – oder doch der Weltenretter – habe nah dem Kaff auf einer sauren Wiese oder so ein paar seiner illustren Atombömbchen gelagert. Auf der – hoffentlich amtlich freigegebenen – Luftbildaufnahme ist zwar nüscht zu lokalisieren, also wohl doch eher vergraben. Also, warum denn dann, das Entsetzen, die Aufregung und über wen denn überhaupt.

    Selten blöde Frage, über wen denn … der Russe, wahrscheinlich sogar Onkel Wlad höchstselbst. Ja, und wegen was denn jetzt? Drohnen, nichts als Drohnen am hohen Himmelszelt … ja genau, und direkt über dem gezeigten Acker? Man erfährt es nicht, aber mutmaßlich schon. Und da sind sie schon, dunkel ist’s, kein Mond scheint helle. Da, ja genau, ein, zwei wenn nicht drei helle Punkte, die hoch am Firmament von links nach rechts ziehen. Und dann gleich nochmal von vorne das Ganze. Ja, gewiß doch – für die die es nicht wissen, auch bei Filmbearbeitungssoftware wie auch KI ist ein cut&paste möglich. Aber einfach geil die Tatsache, dass der Putin, der Kremlschurke seine schlümmen ‚Spionagedrohnen‘ sogar extra aussen beleuchtet, oder? Nein, Flak-Scheinwerfer auf dem Acker hatte es nicht gegeben, auch keine …. ihr wisst schon was ich meine …. Immer nur von rechts nach links einsame ballistische Bahnen. Na sowas, sah irgendwie so aus wie, ja genau, wie die Bahnen im Sommer … nur die liefen von rechts nach links über Tel A….. und waren auch keine Drohnen …

    Aber bleiben wir bei der Sache … warum nur – stellt sich hoffentlich nicht nur mir die Frage, muß denn Wladimir Wladimirowitsch einem schlappen Dutzed amerikanischer Atomwaffen – mehr geben die Ackerfurchen nicht ner – nachspüren, wo er doch bei sich zuhause Abertausende davon zur gefl. Verwendung vorzuhalten fähig ist. Diese letzte Frage dürfte bestimmt die kurz darauf erscheinende mehr als sympathische Frau – die mit der weißen nordfriesischen Sturmfrisur – beantwortet haben. Die aber, war bei mir auf dem Schirm irgendwie plötzlich … hallo … noch wer da …

  17. „und nun auch noch die Korruptionsskandale in Kiew. Letztere schaffen böses Blut in der ukrainischen, aber auch in der europäischen Bevölkerung. Geld, das für die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung fehlt, versickert in der Ukraine.“

    Macht sich eigentlich ein Politiker, der Staaten Geld gibt, die ihre Korruption nicht im Griff haben, strafbar? Und wäre es nicht eine Unverschämtheit, wenn die Täter, um die Strafbarkeit ihrer Handlungen wissend, sich per Bedingungen eines Friedensvertrag im vorab gegenseitig Amnestie gewährten? Wäre es ein Stück aus dem Tollhaus?

    28 – Punkte USA-Plan
    …….
    26. Alle an diesem Konflikt beteiligten Parteien erhalten eine vollständige Amnestie für ihre Handlungen während des Krieges und verpflichten sich, künftig keine Ansprüche mehr geltend zu machen oder Beschwerden zu berücksichtigen.

    1. Das Eine ist der Konflikt, das Andere ist die Bestechlichkeit. Wenn einmal herauskommt,
      dass unsere Politikdarsteller sich für die Unterstützung der Nazis haben bezahlen lassen,
      dann sollte die deutsche Justiz greifen. Es ist aber möglich, dass der oder die Staatsanwälte,
      so wie es auch mit denen die die SteuerCD´s ( ältere erinnern sich vielleich noch daran)
      aufarbeiten wollten und wohl schon auf Regierungsangehörige gestoßen waren, plötzlich
      unzurechnungsfähig und vom Amtsarzt in die Psychatrie verwiesen werden. Auch Fallschirme,
      Badewannen und Herzmedikamente sollten die Strafverfolger dann sorgfältigst vor ihrer
      Nutzung prüfen.

      1. „Die deutsche Justiz“ hat sich als Schimäre herausgestellt. Gewaltenteilung und unabhängige Justiz sind Illusionen wo Staatsanwaltschaften weisungsgebunden sind. Der Kaiser ist auch in diesem Bereich nackt, sogar das Feigenblatt ist ihm abhanden gekommen.

  18. Putin hat aus Stalins Fehlern gelernt, der zu spät damals angefangen hatte mit Modernisierung Militär …
    Und heute, gibt es keine Europäische Politik mehr, es gibt US Politik, es gibt Russische Politik, und es gib Politik US Finanzindustrie ..
    Den Europäern ist noch gar nicht so richtig klar was da auf Sie zurollt …..
    Ich habe Chips gebraucht Elektronik (kamen gestern, aber keine Originale) Chinas Versandhandel wirft mich da gleich raus wenn die Deutschland als Standort erkennen..Sage und schreibe 1 Angebot am Ende das ich nutzen konnte, und das war US Konzern, der da wiederum China einkauft.
    Und dann schreibt dieser bekloppte deutsche Meinastream „Russen bauen Teile aus Waschmaschinen in Ihre Waffen“ , obwohl es doch die Deutschen sind die es gerade trifft. o(
    Ich denke heute das nicht alles bewusst gemacht wurde von der Politik. Viele scheinen da keinen echten ZUGANG zur Realität hier mehr zu bekommen ..

    1. Viele Deutsche sind irritiert von den Meldungen über Chipsmangel, wenn die denn
      einmal auftauchen. Sie wundern sich dann und am Stammtisch erzählen sie, dass Frau
      doch gerade bei Aldi ein paar Tüten sogar im Angebot bekommen hat.

    2. Zugang zur Realität: Wenn ich mal zu gute Laune habe lese ich (Leser-)Kommentare in Hauptstrommedien, insbesondere bei Zeit oder Taz. Wenn die in die Öffentlichkeit gestellten Äußerungen nicht so erschreckend wären könnte man fast in bitteres Lachen ausbrechen: Soviel Größenwahn (z. B. sinngemäß „Wir müssen´s den bösen Russen endlich mal zeigen“) in Verbindung mit absoluter Un-, bzw. Desinformiertheit.

      Der Gipfel der Absurdität ist aber m. E., daß ein großer Teil derjenigen, die am lautesten nach „schneller mehr Waffen“ schreien, sich selbst für „links“ hält.: „Das neue Links“ erkennt man an seiner unverbrüchlichen Treue zur Rüstungs- und Pharmaindustrie („Anti“fa: „Wir impfen euch alle!“).

  19. Klar hat Russland ein Interesse daran hat, die strategischen Verbindungen des Westens zur Ukraine zu unterbrechen. Die europäischen Staaten haben ja auch ein strategisches Interesse, Russland zu schaden. Man ist ja in den letzten 36 Jahren nicht nach Osten marschiert ohne einen Plan und ohne jegliche Absicht. Nur mal so, weil einige Balten da Alkoholnachschub brauchten? Sich mit Russland im Krieg zu wähnen, auch so zu handeln und zu erwarten dass das keiner sieht, ist an Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten. Die Baerbocksche Kriegserklärung an Russland ist auch nie regierungsamtlich zurück gerufen worden.
    Die Befürchtungen der Westeuropäer, dass die Russen mehr erreichen wollen als den Donbas, sind daher auch nachvollziehbar. Nicht gehaltene Zusagen (NATO-Osterweiterung), nicht gehaltene Verträge (Minks I + II), lassen die „Eliten“ befürchten, dass der Russe wieder einmal tabula rasa in Berlin machen will. (Deswegen die Bundeswehrübung in Berliner U-Bahnschächten?) Oder fürchtet man Aktivisten gegen Krieg? Man erinnert sich wohl auch, dass man selbst Aktivisten fürs Grobe braucht. In der genannten Übung trainierte man die Abwehr irgendwelcher „märkischer Separatisten“. Intern ist man sich schon seines Sündenregisters bewusst. Liegen wieder alle Hoffnungen der deutschen Eliten auf einem Walther Wenck?

    „Die Amerikaner haben früh genug den Absprung geschafft.“ ?
    Das glaube ich erst, wenn die juristische Bewältigung der Taten der europäischen Nomenklatura stattfindet. Meinetwegen auch in Nürnberg.

  20. Gestern war’s, gestern Abend irgendwo im ÖRR. Oder war’s vorgestern, egal. Da gab es neben vielem anderen Schrecklichen was ganz neues, Fürchterliches, die ‚Einschläge‘ kommen bedrohlich nah und näher. Ja was denn jetzt?

    Belgien, nahe der deutschen Grenze – paar mickrige Kilometerchen nur. Ein Dorf mit gerade mal so 3000 und paar zerquetschten Einwohner. Der Bürgermeister, höchst besorgt. Ein paar Bürgerinnen und Bürger, schlicht entsetzt? Ja über was denn? Nein, gewiß nicht über den eigens verlautbarten Sachverhalt, der Weltenherrscher – oder doch der Weltenretter – habe nah dem Kaff auf einer sauren Wiese oder so ein paar seiner illustren Atombömbchen gelagert. Auf der – hoffentlich amtlich freigegebenen – Luftbildaufnahme ist zwar nüscht zu lokalisieren, also wohl doch eher vergraben. Warum denn dann, das Entsetzen, die Aufregung und über wen denn überhaupt.

    Selten blöde Frage, über wen denn … der Russe natürlich, wahrscheinlich sogar Onkel Wlad höchstselbst. Ja, und wegen was denn jetzt. Drohnen, nichts als Drohnen am hohen Himmelszelt … ja undngenau, direkt über dem gezeigten Acker. Mutmaßlich schon. Und da sind sie schon, dunkel ist’s, kein Mond scheint helle. Da, ja genau, ein, zwei wenn nicht drei helle Punkte, die hoch am Firmament von links nach rechts ziehen. Und dann gleich nochmal von vorne das Ganze. Ja, gewiß doch – für die die es nicht wissen, auch bei Filmbearbeitungssoftware wie auch KI ist ein cut&paste möglich. Aber einfach geil die Tatsache, dass der Putin, der Kremlschurke seine schlümmen ‚Spionagedrohnen‘ sogar beleuchtet, oder?

    Aber bleiben wir bei der Sache … warum nur – stellt sich hoffentlich nicht nur mir die Frage, muß denn Wladimir Wladimirowitsch einem schlappen Dutzed amerikanischer Atomwaffen nachspüren, wo er doch bei sich zuhause Abertausende davon zur gefl. Verwendung vorzuhalten fähig ist. Diese letzte Frage dürfte bestimmt die kurz darauf erscheinende mehr als sympathische Frau – die mit der weißen nordfriesischen Sturmfrisur – beantwortet haben. Die aber, war bei mir auf dem Schirm irgendwie plötzlich … hallo … noch wer da …

    1. Übrigens …

      Foristen aufgepasst, habe mindestens x-mal. (x = mindesstens 10) die tatsächliche vorhandene und angebotene ‚Kommentarbearbeitung‘ nacheinander zum Einsatz gebracht. Keine der Korrekturen und Ergänzungen sind oben berücksichtigt.

    2. In Belgien gibt es noch mindstens 2 nicht explodierte Mienen, die von den Engländern im I.
      Weltkrieg gegraben und mir Sprengstoff gefüllt wurden. Eine andere ist in den 80ern durch
      einen Blitzschlag explodiert und hat Elsa (so hieß glaube ich die Kuh) ins Jenseits befördert.
      Die im Krieg zur Explosion gebrachten Minen galten als größe bis dahin von Menschen
      initierte Explosion. mehr als 10.000 deutsch Soldaten starben auf einem Schlag.
      Wer weiß ob Putin diese beiden noch schlummernden Minen als Geheimwaffe auserkoren
      hat und sie hoch jagen will. Ich glaube aber die „gesichteten russischen Drohnen“ flogen
      über dem falschen Gebiet. Das kommt davon, wenn mann Chips aus deutschen Waschmaschienen
      in die Auklärungssateliten einbaut. Die bringen den Sateliten in den Schleudergang.

  21. Ja ja, in Polen gelten vermutlich andere Naturgesetze als auf dem Rest der Welt. Oder hat man in Polen inzwischen Sprengstoff Erfunden der Metall nur zerbricht und ansonsten hedes Streichen vom Schotter unbewegt liegenläßt? Selbst die Scherben der Schiene liegen höchstens 30 Zentimeter von ihrem Einbauort herum. Entweder irgendwer in Polen hat sich den Nobelpreis verdient, oder wir müssen die Geschichte Umschreiben und der polnische Überfall auf den Sender Gleiwitz war der Grund für den 2 Weltkrieg. Da es ja nicht sein kann das dass alles nur verschissene Propagandalügen sind um aus einer Materialermüdung gleich eine „russischen Bombenanschlag“ zu backen.
    Russland sollte die Propaganda Facharbeiter der Feindstaatsmedien als am Krieg beteiligte ansehen und sie auch so behandeln. Diese Kriegsgeilen Propaganda Facharbeiter, die sich aus unerfindlichen Gründen als Journalisten die sie nicht sind bezeichnen, sollen doch die Wirkung von Kugeln, Bomben und Granaten am eigenen Leib spüren. Erst mit abgerissenen Gliedmaßen können die sich dann so richtig geil fühlen.

  22. “Ist es nicht allmählich an der Zeit, vonderLeyen, Merz, Macron & Starmer wie einst Baron Münchhausen (im einschlägigen UFA-Klassiker mit Hans Albers) auf eine nichtexistente Kanonenkugel zu setzen und zum Mond zu schiessen? Als Strafe dafür, dass sie statt Russland die EU ruiniert haben? Als Strafe für ihr strategisches, operatives & himmelschreiendes Versagen?

    Und vor allem als Strafe für dieses unerträglich penetrante Spucken großer Töne beim dilettantischen & von vornherein vergeblichen Versuch, einen Gegner niederzuringen, dem sie (jaja, auch zusammen!) am Ende eben einfach nicht gewachsen sind. ”
    Zitiert aus dem lesenswerten Post : https://x.com/MartinSonneborn/status/1992921705044460019

    1. Nein, der Mond ist definitiv zu teuer, außerdem hat m.E. mit ziemlicher Sicherheit noch kein Mensch diesen Trabanten je betreten, aber das gehört jetzt nicht hierher, aber man könnte ihnen das Schicksal von „Nicolae Ceaușescu“ angedeihen lassen.

      1. Ja, das mit dem Mond:
        der Mond hat das einfach nicht verdient, solche Gestalten auf sich herumtrampeln zu lassen.

        Und bezüglich des vermeintlichen ersten Betretenhabens: Zweifel sind da auf jeden Fall sinnvoll…. unseren „Freunden“ überm grossen Teich ist ja Hollywood sehr wichtig.

    1. „Feindsender“ 😉

      Ja, immer die Leute mit einer anderen Meinung: also in „unserer Demokratie“ sind andere Meinungen bald aus dem öffentlichen Raum verschwunden: das sind wir doch wohl der „Demokratie“ und der „Meinungsfreiheit“ schuldig.

  23. Da waren noch ein paar Korruptionsermittlungen (bzw. Ermittlungsergebnisse) im Gange…..
    Vielleich schafft es ja Trump jetzt , was er bereits nach Alaska zugesagt hatte – Zelensky „überzeugen“.
    Nun weiß man freilich nicht, was man US-seitig so unter „einige kleinere Details, die noch geklärt werden müssen“ versteht; der Artikel bei ABC ist eher verwirrend und RT verklart auch nichts. Die Meldung „Ukraine hat angenommen“ halte ich für verfrüht.

    https://abcnews.go.com/Politics/us-holds-secret-meetings-russians-abu-dhabi-ukraine/story?id=127840867

    Es bleibt völlig unklar, auf welcher Basis wer was verhandelt. Klar ist einzig Lawrow mit seiner Ansage, es könne nur auf Anchorage aufgebaut werden.

      1. Na ja, ich habe mal ein bißchen herumgeblättert und gerade das hier gefunden:

        „One Ukrainian official deeply involved in negotiations told The Independent’s Sam Kiley that the US appeared to have agreed to a document set out by Europe’s allies in Geneva over the weekend – not a US plan.

        The official in Zelensky’s office said that if the deal was “the framework from Geneva, we’re okay. “

        https://www.independent.co.uk/news/world/europe/ukraine-russia-war-trump-peace-deal-live-updates-b2872122.html?

        Das wäre dann allerdings entweder die Variante Rubio/Yermak oder EU+. Das guckt sich Lawrow nicht mal mit dem A….. an.

  24. Blog-Kommentar eines Verfemten:

    Im Westen weiß man also sehr genau, wie viel in der Ukraine geklaut wird und dass es die Regierung bis hoch zum ukrainischen Präsidenten ist, die die Gelder klaut.

    Dazu hätte ich eine Frage, über jeder mal in Ruhe nachdenken kann: Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass die Politiker des Westens seelenruhig zuschauen, während die ukrainische Regierung Milliarden an westlichen Hilfsgeldern klaut? Und wie wahrscheinlich ist es, dass gewisse Herrschaften im Westen ihren Teil davon abbekommen?

    Oder noch deutlicher gefragt: Wie tief sind Spitzenvertreter des Westens eigentlich in den ukrainischen Korruptionssumpf verwickelt?

    https://anti-spiegel.ru/2025/wie-tief-sind-fuehrende-vertreter-des-westens-in-den-ukrainischen-korruptionsskandal-verwickelt/

    .

    1. Ja, eben: die Ukraine ist der „wunderbare“ Selbstbedienungsladen für – vor allem – EU-Steuergelder: in die Ukraine die Milliarden schieben, um dort „die Welt zu retten“, und dann die „Provisionen“ kassieren: steuerfrei… und hier dann die Steuern erhöhen, die Sozialleistungen kürzen und Schulden machen bis der Arzt kommt: Löcher ohne Boden….

  25. „Nahe der polnischen Stadt Lublin ist die Eisenbahnstrecke in Richtung Ukraine durch einen Sprengstoffanschlag unterbrochen worden. Im Verdacht steht natürlich Russland.“

    Ist wohl sehr naiv die Informationen aus Polen und aus der Ukraine über die Verursacher zu glauben.

    Außerdem: Schon in der Vergangenheit passierten immer dann, wenn es irgendwelche Friedensbemühungen gab, ähnliche Vorfälle, die „man“ dann den Russen zuschieben wollte.

    1. Das erinnert mich an die „sowjetischen U-Boote“ vor der schwedischen Küste.

      Nach vielen Jahren haben wir dann erfahren, daß es NATO-U-Boote aus Italien waren.

      Hauptsache, dass der imperialistische Westen Frieden verhindert hat: die „Guten“ eben.

  26. Und so sieht der „europäische“ Beitrag zur Friedenslösung aus:

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/eu-approves-eu15bn-plan-build-ukraines-military-industrial-sector

    Was ich nicht verstehe: warum legen die USA nicht einen Vertragsentwurf mit Russland vor, der ausschließlich ihre eigene Rolle in dem Konflikt beleuchtet und entschärft – völlig unabhängig davon, was „die Europäer“ wollen oder tun werden? Die können dann ja unabhängig davon versuchen, ihre Friedensvorstellungen durchzusetzen. Dann wären aber schon mal alle US-Kundschafter- und Waffenbeteiligungen aus dem Spiel genommen.

  27. Die meisten Kommentatoren in Medien, Foren etc. legen falsche Maßstäbe an. Sie unterstellen Zwecke, die die agierenden Subjekte gar nicht haben.
    Die EU hat es geschafft, den 28 Punkte Plan so einzudampfen, dass er für Russland unannehmbar wird. Das ist ein Erfolg, denn es geht den Europäern darum, einen Siegfrieden Russland zu verhindern. Es geht darum Russland zu schwächen, wie Frau Kallas offenherzig zugibt.
    Ein geschwächtes Russland wird vielleicht militärisch in der Ukraine siegen – irgendwann. Und bis dahin wird Russland weiterhin Ressourcen für den Krieg opfern müssen, Menschen wie Material verschleißen und Schulden anhäufen, die nichts als Schulden sind. Russland braucht ökonomische einen Sieg, bei dem es sich nicht nur militärisch behauptet, sondern derart siegreich ist, dass es die Bedingungen setzen kann. Nicht nur für die Ukraine sondern auch Europa gegenüber.
    Nach Kriegsende stehen die Staaten da, mit Kriegsschulden, die jetzt(!) ökonomisch begutachtet werden, inwieweit sie überhaupt für Reichtum stehen, oder nicht doch bloß Schulden sind. Unproduktiv verausgabt, buchstäblich verpulvert, haben die für den Krieg aufgenommenen Schulden kein ökonomisches Wachstum befördert, dass die Schulden rechtfertigen würde.
    Es geht also auch um die Frage, wie der „Sieger“ am Ende dasteht: ökonomisch ruiniert, oder als machtvolles Subjekt, dass sich in der Konkurrenz gegen Europa durchgesetzt hat.

    1. Naja.

      Soweit mir bekannt, hat(te) Russland bis vor wenigen Jahren fast keine Schulden.
      Wir dagegen hatten schon immense Schulden (ganze EU und D, und die USA sowieso).
      Und durch diesen Krieg sind – zumindest bei uns – erhebliche Belastungen dazu gekommen, und Schulden auch.

      Selbst wenn Russland Schulden gemacht hat oder noch machen muss, haben wir im Westen deutlichen Vorlauf, und: Russland hat ja „als Pfand“ nicht nur Boden (wie wir), sondern auch Rohstoffe.

      Insofern wird sich der Schaden für Russland in Grenzen halten, während wir schon vor diesem Krieg „auf dem letzten Loch pfiffen“.

      Darum „braucht“ der Westen wahrscheinlich auch diesen Krieg, Russland jedoch nicht.

    2. Auch hier hat sich einiges getan, da ganze Farbrikhallen westlicher Firmen ja nun leer stehen..
      Die Russen waren damit in der Lage , ganze Maschinengenerationen überspringen zu können, und gleich mit an die Spitze aufschließen zu können.
      Von daher, Russlands Wachstum die letzten Jahre kam eben nicht von Rohstoffmärkten, sondern Fertigprodukten.
      Und damit muss man schon völlig verlödet sein um noch darauf zu hoffen das Russland ökonomisch scheitert ..
      Die andere Seite, Russland ist historisch gesehen schon immer das einzige Land auf diesen Planeten das im Kriegszeiten in der Lage war, seine Ökonomie wachsen lassen zu können, war auch W2K so..
      Eine USA wäre sicherlich auch in der Lage dazu . Nun muss man sich einfach nur fragen was beide Länder gemeinsam haben. o)))

  28. Die sog. EU kann einen Siegfrieden der RF nicht verhindern.
    Die sog. EU hat die Nachkommen der Bewohner ihrer Mitglieds“staaten“ bereits bis in die x-te Generation verschuldet, was diese zu Leibeigenen, Zwangssöldnern und/oder unfreiwilligen Organspendern machen soll.
    In der sog. EU gibt es so gut wie keine Bildung mehr, die die Grundlage für eine zukünftige Renaissance sein könnte.
    In der sog. EU gibt es weder genug Energie, noch genug andere Rohstoffe, die (in Verbindung mit Bildung) zur Grundlage eines Wiederaufschwungs sein könnten.
    In der sog. EU gibt es nicht mehr genug Menschen, die a) physisch fähig und b) gewillt sind, sich in Kriegen verheizen zu lassen.
    Die sog. EU ist ein globalistisches Zombie-Projekt, dessen endgültigem Zerfall ich hoffnungsvoll entgegen sehe: Ich bin alt aber dieses Ereignis werde ich wohl trotzdem noch erleben.

    1. Wir sind eine Generation die wirklich enorm viel erlebt hat in Sachen Gesellschaftlichen Wandel …
      Soetwas gab es noch niemals vorher ..
      Aber so schwach ist eine EU nicht, Deutschland zb ist immer noch führend mit in der Grundlagenforschung ..
      Es gäbe viele moderne IT Produkte nicht ohne diese Forschung. Nur Deutschland kann diese nicht so in finanzielle Erfolge umsetzten wie eine USA , was aber auch positive Apsekte hat in meinen Augen..

  29. Ohne diese EU hätte es diesen Konflikt niemals gegeben ..
    Von daher muss man schwachsinnig sein im Kopf um darauf zu hoffen, das eine EU einen Frieden zustimmen würde der all Ihre Pläne zunichte machen würde. Denn einen Plan gab es von Anfang an. Man muss sich nur die ganzen Assoziierungsabkommen Deutschland/Ukraine einmal genauer ansehen , die waren klar auf Assimilation ausgerichtet ..
    Assimilation = regelbasierte Ordnung bei der Nato . Andere sagen „Krieg mit anderen Waffen“ .. o))
    Trump hat es gut erkannt, die Forderung der Menschen in Russland , eine Ukraine komplett einzugliedern in die Russische Förderation werden immer lauter, und der Militärische Erfolg Russlands macht genau das auch Umsetzbar , und damit wahrscheinlicher.
    Putin will das aber nicht, und das aus guten Grund .. Noch zumindest.
    Wenn ich diesen Selensky sehe, das Ukrainische Volk hat echt besseres verdient. Zumindest was von diesem Volk noch übrig ist.

  30. Wenn von Korruption in der Ukraine geredet wird müsste doch zuallererst ein Name wegen zwei Personen fallen:

    Biden!

    Vater und Sohn! Joe und Hunter.

    Dass dem nicht der Fall ist zeigt wieder nur eines: wie die Bewusstseinsindustrie perfekt die Menschen führt.

  31. Ottono gestern 13:24 Uhr
    „Wie bereits öfters geschrieben hat Russland bereits eine schwere strategische Niederlage mit dem Ukraine-Krieg erfahren. …. Die Grenze zur NATO sollte sich nicht vergrößern. Das hat sie aber nachdem Schweden und Finnland freiwillig in die NATO eingetreten sind.“

    Nur Pippi Langstrumpf konnte sich die Welt gestalten, wie sie ihr gefällt. Das können zwar auch Stammtisch-Strategen wie @ottono, aber es geht nur unter Umdeutung der Tatsachen oder Vernachlässigung der Wirklichkeit. Sicherlich findet man immer wieder Theorien oder Tatsachen, die die eigenen Hirngespinste zu bestätigen scheinen. Aber man kann sich die Wirklichkeit noch so schön reden, der Wirklichkeit selbst ist das vollkommen schnuppe und letztlich setzt sie sich durch gegen die Theorien, die die Welt anders darstellen wollen.
    Es stimmt, dass SChweden und Finnland der NATO beigetreten sind auf Grund des Ukrainekrieges. Das ist nicht zu leugnen. ABER: Was hat es verändert an den Kräfteverhältnissen? Ist die NATO dadurch stärker geworden, handlungsfähiger? Eine Erhöhung der Quantität bedeutet noch lange keine qualitative Verbesserung. Und @ottono kann noch so viele Beispiele aufführen, die nach SEINER MEINUNG eine strategische SChwächung Russlands bedeuten, es ändert nichts an den Tatsachen, dass die russische Armee inzwischen am Djnepr steht trotz aller unterstellter SChwäche. Die NATO-Armeen hingegen stehen weiterhin brav hinter den ukrainischen West-Grenzen und NICHT am Dnjepr. Da nutzen ihnen offensichtlich die neuen Bündnispartner wenig.
    Die russische Armee beherrscht den Luftraum über der Ukraine. Kein einziger NATO-Staat macht ihr diese Lufthoheit streitig, obwohl sie die militärischen Mittel dazu hätten. Was nützten ihr also die neuen Luftkampfverbände Finnlands und SChwedens? Sie alle sind strategische Zugewinne auf dem Papier. In der Wirklichkeit wirken sie sich nicht aus. DAs scheinen auch die Russen so zu sehen, die sich bisher wegen der SChweden und Finnen nicht in die Hose gemacht haben.

    1. @Rauls @Ottono

      Russland kann sich in der Ukraine gegen den Westen behaupten, mehr aber auch nicht. Weder hat Russland die Lufthoheit in der Ukraine, noch sind die russischen Streitkräfte sonderlich „erfolgreich“. Nach vier Jahren Krieg sieht die Bilanz eher dürftig aus.

      – das schwarze Meer ist für die russische Marine eine eher gefährliche Region, man hat die Flotte zurückziehen müssen
      – die Säule der russischen Ökonomie, die Rohstoffe können zwar nach wie vor verkauft werden, aber zu schlechteren Bedingungen
      – Raffinerien und andere für diesen Bereich wichtige Infrastruktur wird beschädigt oder zerstört.
      – Russland kann zwar den Sanktionen trotzen, bezahlt das aber mit einer zunehmenden Verschuldung und lauter Verwerfungen in der Ökonomie.

      Dass Staaten wie Finnland in die NATO ist strategisch gesehen kein so großer Unterschied, da Finnland und Schweden schon vorher de facto NATO Staaten und fest im Westen verankert waren.

      Militärisch kann sich Russland behaupten, zahlt dafür aber einen hohen Preis.

      1. @ ivg
        EUropa nicht? Die Nationalstaaten sind ALLE überschuldet, die EU auch, was soll der ständige Fingerzeig auf Russland?
        Und was die Lufthoheit über Ukraine angeht, selbstverständlich hat Russland diese oder fliegt neuerdings die Nato da rum. Wäre mir neu.
        Und wenn es Ihnen zu langsam geht, da kann Ihnen geholfen werden, die USA
        werden, wenn sie Venezuela angreifen, der Welt wieder zeigen wie man ein Land in die Knie bombt aber das wissen Sie schon. Die russische Geschwindigkeit beim Vorrücken in der Ukraine ist Sache der Russen und nicht der Nato Fans.

        1. Schulden sind nicht gleich Schulden. Schulden, die vorweggenommene Kapitalakkumulation darstellen, gelten als Investition. Schulden, die unproduktiven Konsum aufgenommen werden, werden kritisch begutachtet.

          Ich wüsste nicht, dass Russland in der Ukraine „rumfliegt“. Die Flugzeuge halten sich meines Wissen ausserhalb der Reichweite der Flugabwehr.

          Das langsame Vorrücken ist Ausdruck der militärischen Schwierigkeiten, die Russland hat. Die moderne Kriegsführung mittels Drohen gestattet offenbar kein schnelles Vorrücken mit großen gepanzerten Einheiten. Das ist keine Kritik, sondern eine Feststellung.

          1. habe ich geschrieben, dass die Russen in der Ukraine
            „rumfliegen“ ?
            Russland überwacht den Luftraum
            der Ukraine mit Raketen!
            Nato-Jets werden mit Sicherheit abgeschossen, sollten sie auftauchen…..und zwar mit Raketen!
            „Das langsame Vorrücken ist Ausdruck der militärischen Schwierigkeiten,die Russland hat.“
            Na, wenn Sie das so sehen, dann könnte doch die Nato die Gelegenheit beim Schopfe packen
            und dem Russen zeigen wozu eine
            westliche Armee fähig ist oder?
            Haben Sie sich mal überlegt, dass der böse Russe NUR den Donbass befreien will und an der Westukraine gar nicht interessiert ist? Und an EUropa erst recht nicht?

            1. Dass die NATO nicht als NATO in der Ukraine agiert, hat weniger mit den militärischen Fähigkeiten Russland zu tun, sondern dem Umstand, dass die NATO nicht in einen direkten Konflikt mit Russland eintreten will. Russland ist immer noch eine veritable Militärmacht und verfügt vor allem über eine atomare Bewaffnung. Eine direkte Konfrontation würde mit ziemlicher Sicherheit in einem atomaren Schlagabtausch enden.

              Haben Sie sich mal überlegt, dass der böse Russe NUR den Donbass befreien will und an der Westukraine gar nicht interessiert ist? Und an EUropa erst recht nicht?

              Habe ich irgendwann mal was derartiges behauptet?

              BTW: Russische Flugzeuge fliegen übrigens genauso wenig in den ukrainischen Luftraum, weil sie sonst abgeschossen werden. Lufthoheit sieht anders aus.

      2. besser hätte das @ottono auch nicht sagen können. Wie gerne doch die sonst so fürchterlich Kritischen sich der Sichtweisen und Argumente politischer Gegner, hier NATO und westliche Medien bedienen – unkritisch, wenn es darum geht, Recht zu haben. Nicht einmal die NATO bestreit die russische Lufthoheit über der Ukraine, wohl aber ivg, der klüger ist als alle anderen. Dass die russische Armee nicht sonderlich erfolgreich ist, kann man auch ständig von irgendwelchen westlichen „Experten“ hören. ivg plappert es unkritisch nach.
        Diese Behauptung muss nicht falsch sein, nur weil sie von westlichen „Experten“ kommt. aber sie ist falsch, weil sie westlichem Denken entspricht und nicht den Vorstellungen und Verlautbarungen der russischen Führung. Die sogenannte ERfolglosigkeit der russischen Armee misst sich an den Maßstäben, die westliche „Experten“ für ERfolg ausgelegt haben. Die Verlautbarungen der russischen Führung lassen eine andere Herangehensweise erkennen. Die setzt keine Zeitziele, das ist westliches „Performance-Denken“. die russische Führung ist trotz aller Opfer darauf bedacht, die Verluste an Menschenleben möglichst gering zu halten. DEnn sie weiß, dass der Soldat heute keine Kanonenfutter mehr ist wie im WK1. Da reichte es, jedem ein Gewehr in die Hand zu drücken und los gehts. der moderne Soldat ist ein Fachmann in der Bedienung hochkomplexer Systeme. Der ist nicht so leicht zu ersetzen wie der Spatenpauli des WK1. Das ist unter anderem auch einer der Gründe, weshalb die Ukraine immer mehr in die Defensive gerät. Ihr gehen die Soldaten aus. Sie führt Krieg im alten Stil: Verschwenderischer Umgang mit dem „Menschenmaterial“. Sie verheizt lieber ganze Battailone unnütz in Kesseln, als sie rechtzeitig zurück zu ziehen, selbst auf die Gefahr eines Imageschadens hin. Das ist der Unterschied zur russischen Armee, die ihre Verbände nach den Anfangserfolgen von den Fronten bei Cherson und am Oskol zurückgezogen hatte, um sie nicht in bedrohliche Situationen geraten zu lassen, nur um einige Quadratkilometer zu halten.
        Ähnliche Überlegungen standen auch hinter dem Rückzug von Teilen der Flotte im Schwarzen Meer.
        „Das schwarze Meer ist für die russische Marine eine eher gefährliche Region“ . Was denn sonst, ivg? Was ist denn das für ein naives denken. Natürlich ist in einem Krieg keine Region ein Kinderspielplatz. Was denken denn Sie? Dasselbe gilt natürlich auch für Teile der russischen Infrastruktur. Wie kann man nur so blöde (entschuldigen Sie, aber es geht einfach nicht anders) sein zu glauben, dass Ölraffinerien NICHT beschädigt werden in einem Krieg? was erwarten Leute wie SIE denn? Natürlich versuchen auch die Ukrainer, die russische Infrastruktur zu zerstören, was denn sonst? zum Glück haben die nicht solche Strategen wie sie, die anscheinend glauben, dass nix passieren kann. Wie kann man nur so weltfremd sein? Glauben SIE, die Russen können über alles ein Präservativ ziehen, damit alles unversehrt bleibt? Die russen scheinen sich darüber im Klaren zu sein oder hört man sie darüber jammern. dass ihre Raffinerien angegriffen werden? Allein die westlichen Intellektuellen und Seminarmarxisten scheinen auf einem Bauernhof auf Bullerbü zu leben.
        Wie kann man solchen Blödsinn als Bestätigung eigener Thesen anführen:
        „Russland kann zwar den Sanktionen trotzen, bezahlt das aber mit einer zunehmenden Verschuldung und lauter Verwerfungen in der Ökonomie.“
        Was erwarten Sie denn noch mehr? Angesichts des Ausmaßes dieser Sanktionen ist es nicht verwunderlich, dass auch die russische Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen wird. Es ist eher verwunderlich, dass der Einbruch nicht gewaltiger ist. Wer anderes erwartet, kann nicht von dieser welt sein, der sollte mal den Seminarplatz tauschen mit nem Platz in der wirklichen welt.
        oder:
        „die Säule der russischen Ökonomie, die Rohstoffe können zwar nach wie vor verkauft werden, aber zu schlechteren Bedingungen“
        Was erwarten Sie? Da ist Krieg, das ist doch kein Kindergeburtstag, wo man mit mehr Geschenken nach Hause geht, als man mitgebracht hat.

        oder noch krauser und weltfremder: „Militärisch kann sich Russland behaupten, zahlt dafür aber einen hohen Preis.“
        Was ist denn mit IHnen nicht in Ordnung? Glauben Sie, Krieg ist kostenneutral? Vllt finden Sie ja was dazu in dem „Marx’schen Wertgesetz“ oder sonstigen Verballhornungen marxistischer Literatur, die SIE sonst hier immer zum besten gegeben haben. Wie wärs denn mit Ihrem „abstrakten Reichtum“? Auch schon lange nicht mehr gehört. Was sagt denn IHRe Dillman dazu, auch so ne Expertin der Realitätsferne wie SIE.

        Mamma mia! Oh Herr lass Hirn regnen oder verschaffe den @ivg und @krim mal nen Platz in der ersten Reihe der Lebenswirklichkeit.

        1. Bei ihnen wird offenbar alles zur Ehrfrage.

          Wie dem auch sei. Ihre Betrachtungen sind etwas unterkomplex.
          Man muss nicht an asymmetrischen NATO Kriegen Maß nehmen, um festzustellen, dass der Krieg nicht den vom Kreml gewünschten Verlauf nimmt.
          Russland gerät zunehmend ökonomisch unter Druck, die Finanzierung des Krieges, die Umwidmung wichtiger Ressourcen für Kriegszwecke usw. schädigen Russlands Ökonomie nachhaltig. Dieser Krieg läuft nicht nebenher, Russland hat schon lange auf Kriegswirtschaft umgestellt. Es werden Mittel in den Krieg gesteckt, die an anderer Stelle fehlen.
          Die Sanktionen haben Russland bislang nicht in die Knie gezwungen, und werden es vielleicht auch nicht. Gewaltige Schäden richten sie aber allemal an.

        2. Weil Sie so nett gefragt haben…

          Um den abstrakten Reichtum geht es auch hier tatsächlich. Russlands Wirtschaft wächst, man sollte sich aber fragen, was da wächst. Konsumtive Ausgaben wie die fürs Militär sind Abzug von Reichtum, auch wenn sie Wirtschaftswachstum bewirken. Russland verpulvert buchstä
          blich viel Reichtum, der fortlaufend ersetzt werden muss, sich zwar im BIP niederschlägt, aber keinen wachsenden kapitalistischen Reichtum darstellt.

          Demgegenüber steht eine wachsende Staatsverschuldung, die nicht durch Kapitalwachstum ökonomisch beglaubigt wird.
          Wenn dieser Krieg endet, wird Russland ökonomisch weitaus schlechter aufgestellt sein als vor dem Krieg. Und je länger dieser Krieg dauert, desto gravierender werden die Schäden ausfallen.
          Deswegen ist das für Europa auch nicht zwingend ein Problem, wenn sich Russland in der Ukraine militärisch durchsetzt. Ich will hier nicht spekulieren, aber Europa traut es sich zu, Russland per Sanktionen und Krieg in der Ukraine zu „besiegen“. Ein Russland, dass zwar die Ukraine besiegt, aber ökonomisch nachhaltig geschädigt ist, ist nicht der „Sieger“, wie Sie sich den vielleicht vorstellen.

        3. Herr Rauls. Sie verwechseln offenbar die in den Spiegelstrichen von ivg genannten Punkte mit einer Kritik.
          Er hält nur die Faktenlage fest. Darauf kann man doch nicht antworten: Was erwarten sie denn? Was hat denn ivgs Erwartung mit der Faktenlage zu tun? Da sagt ivg, so ist die Realität und Sie antworten. Man verschaffe ivg einen Platz in der „Lebenswirklichkeit“. – Immer bloß stänkern immer bloß Störmanöver von ihrer Seite.

    2. „Die russische Armee beherrscht den Luftraum über der Ukraine.“

      Falsch Herr Rauls. Wenn man den Luftraum beherrscht, dann kann man dort herumfliegen. Das können die Russen nicht. Sie werfen die Gleitbomben aus 100 km hinter der Front ab, wenn Sie näher kommen werden sie abgeschossen.

      Der Westen ist kein Kriegsteilnehmer also sind sie auch nicht mit Kampftruppen in der Ukraine und auch nicht mit Kampfflugzeugen über der Ukraine. Der Westen hat gar kein Interesse in den Krieg gezogen zu werden.

      Die Russen haben sicher Respekt vor dem kleinen Finnland und dem kleinen Schweden, vor allem wenn sie nicht alleine mit ihnen zu tun hätten. Klare Verschlechterungen der Situation im hohen Norden. Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass die skandinavischen Verbände in der Ukraine in den Krieg ziehen. Gott sind sie peinlich mir so etwas unter jubeln zu wollen. Lächerlich.

      Aber diese Länder sind nicht nur für die Zeit des Ukrainekrieges in der NATO. Beide Länder haben Jahrzehnte davor zurückgeschreckt die Neutralität zu verlassen. Inzwischen ist der Diktator im Kreml so bedrohlich, dass es für die NATO sowie für Schweden und Finnland eine Win-win-S.

      Die Russen müssen sich nie in die Hosen scheißen. Weder die NATO noch Schweden/Finnland haben eine Motivation Russland anzugreifen bzw. zu erobern. Das geht alleine politisch in einer Demokratie nicht.
      Ganz im Gegenteil zu der Diktatur wie in Russland. Der Zar kann machen was er will, er hat den Sicherheitsapparat fest in der Hand. Dazu kommen dann noch die nützlichen Idioten hier im Westen die ihm stramm in den Arsch kriechen, dem geht’s gerade richtig gut, mit Ausnahme der strategischen Niederlagen die er bereits eingefahren hat. Aber das gilt jetzt wohl als sunk costs.

      1. Ottono
        „Der Westen ist kein Kriegsteilnehmer …“

        „Die NATONorth Atlantic Treaty Organization zeigt Flagge an ihrer Ostflanke und unterstützt die osteuropäischen Bündnispartner vor dem Hintergrund der russischen Aggression durch eine erhöhte multinationale Truppenpräsenz. Als Führungsnation und Truppensteller leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zur wirksamen Verteidigungsfähigkeit und glaubhaften Abschreckung in der Region. Beim Krieg in der Ukraine selbst hilft die Bundesrepublik mit Waffensystemen, Ersatzteilen, Munition und der Ausbildung ukrainischer Soldaten.“

        https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/krieg-ukraine

        Selbstverständlich kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden, dass die Bundeswehr schamlos lügt.

        1. Wir sind Waffenlieferant und das ist auch gut so und Völkerrechtlich gedeckt.

          China und Iran sind auch kein Kriegsteilnehmer. Bei Nordkorea wird das schon etwas schwieriger, da die Truppen offiziell von der Nordkoreanischen Diktatur geschickt werden. Aber selbst das ist nicht klar.

          Dies vorausgeschickt ist klar: der Westen ist nicht Kriegsteilnehmer.

        1. Zieh doch in eine Diktatur deiner Wahl und sing dort dein Lied.
          Brainwashed people sind dort hochwillkommen und wenn doch nicht, findet man eine andere Verwendung.

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