Drohnenalarm in Leipzig und die Angst vor dem großen Krieg

Flughafen Leipzig
Jörg Blobelt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat eine neue Dimension erreicht. Nachdem die Bundesregierung Russland offiziell für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht hat, stellt sich die Frage: Wird aus einem einzelnen Vorfall ein weiterer Schritt in der Eskalation zwischen Russland und dem Westen?

Der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle sorgt seit Wochen für Unruhe. Anfang August war dort eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne entdeckt worden. Lange hielt sich die Bundesregierung mit einer eindeutigen Schuldzuweisung zurück und sprach lediglich von einem möglichen Vorgehen „fremder Mächte“.

Das hat sich geändert. Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul erklärten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, die Erkenntnisse deutscher Sicherheitsbehörden und europäischer Partner deuteten klar auf eine russische Beteiligung hin. Dobrindt verwies auf polizeiliche Ermittlungen, nachrichtendienstliche Erkenntnisse und ein Tatmuster, das mit anderen russischen hybriden Operationen vergleichbar sei. So ist aus einem zunächst ungeklärten Sicherheitsvorfall ein außenpolitischer Konflikt geworden.

Vom Verdacht zur offiziellen Schuldzuweisung

Die neue Bewertung der Bundesregierung verändert die politische Ausgangslage erheblich. Russland wird nicht mehr nur als mögliche Spur genannt, sondern von Berlin offiziell als Verantwortlicher betrachtet. Moskau weist die Anschuldigungen zurück und bezeichnet sie als unbegründet.

Ein Anschlagsversuch auf deutsche Infrastruktur, der nach Einschätzung der Bundesregierung von russischer Seite gesteuert wurde, ist mehr als ein gewöhnlicher Sicherheitsvorfall. Er veranschaulicht, dass der Konflikt zwischen Russland und dem Westen auch durch verdeckte Operationen auf deutschem Boden ausgetragen werden kann.

Zwischen Sicherheit und Eskalation

Die Sorge vor hybriden Angriffen ist längst Bestandteil der europäischen Sicherheitspolitik. Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und Drohnen können eingesetzt werden, ohne dass ein klassischer Krieg erklärt wird. Deutschland muss seine kritische Infrastruktur besser schützen.

Der Leipziger Vorfall zeigt, wie verletzlich solche Einrichtungen sein können. Eine vergleichsweise kleine Drohne kann erhebliche Sicherheitsprobleme verursachen und sogar den internationalen Luftverkehr gefährden.  Die Bundesregierung reagiert deshalb nicht nur mit politischen Maßnahmen. Auch der Schutz des Flughafens und anderer kritischer Infrastruktur soll verstärkt werden. Parallel wird auf europäischer Ebene über weitere Sanktionen gegen Russland diskutiert. Doch Sicherheitsmaßnahmen und Eskalation sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Die Sprache wird schärfer

Bemerkenswert ist die Wortwahl der Pressekonferenz. Außenminister Wadephul erklärte, Deutschland befinde sich zwar nicht im Krieg mit Russland, sei aber ein russisches „Kriegsziel“. Es wird deutlich, wie ernst die Bundesregierung die Entwicklung einschätzt. Aber diese Sprache ist heikel. Wenn ein einzelner Vorfall in den Zusammenhang eines größeren Konflikts gestellt wird, kann beim Publikum leicht der Eindruck entstehen, ein direkter Krieg stehe unmittelbar bevor.

Das heißt nicht, dass die Gefahr ignoriert werden sollte. Es bedeutet vielmehr, dass zwischen Abschreckung, Sicherheitsvorsorge und tatsächlicher militärischer Eskalation unterschieden werden muss.

Was kommt als Nächstes?

Berlin hat Konsequenzen angekündigt. So soll das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen und der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt werden. Zudem will Deutschland weitere EU-Sanktionen unterstützen und seine Hilfe für die Ukraine fortsetzen.

Und Moskau hat bereits Gegenmaßnahmen angekündigt. Die Gefahr besteht weniger darin, dass aus dem Leipziger Vorfall unmittelbar ein großer Krieg entsteht. Stattdessen könnte er Teil einer längerfristigen Spirale gegenseitiger Sanktionen, Sabotagevorwürfe und Gegenmaßnahmen werden.

Leipzig als Symbol einer neuen Sicherheitslage

Der Drohnenvorfall steht für ein neues Sicherheitsgefühl in Europa. Die Grenze zwischen Krieg und Frieden wird stetig unschärfer. Staaten können gegeneinander vorgehen, ohne offiziell Krieg zu führen. Für die Bevölkerung wird es schwieriger einzuschätzen, wann ein Vorfall ein isoliertes Ereignis bleibt und wann er Teil einer größeren Auseinandersetzung ist.

Die Erklärung der Bundesregierung verschiebt diese Grenze erneut. Aus dem ungeklärten Drohnenfund ist offiziell ein Russland zugeschriebener Anschlagsversuch geworden.

Die richtige Reaktion sollte weder Verharmlosung noch Panik sein. Deutschland muss seine Infrastruktur schützen und auf hybride Bedrohungen reagieren. Zugleich sollte die politische Kommunikation darauf achten, die Gefahr nicht unnötig zu dramatisieren.

Julia Engels

Julia Engels ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Sicherheits- und Abrüstungspolitik und promoviert an der RWTH Aachen zur nuklearen Abschreckung in der Internationalen Politik. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge u. a. in Telepolis, Frankfurter Rundschau und der taz.
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35 Kommentare

  1. Ich frage mich schon lange, warum die Russen – angesichts der NATO-Angriffe auf Russland, die als „ukrainische Angriffe“ verkauft werden – nicht zurückschießen. Es gibt genug westliche Stimmen – wie Paul Craig Roberts oder Gilbert Doctorow – die russische Gegenschläge für überfällig halten. Und Putin vorwerfen, durch sein Nichtstun mehr und mehr westliche Provokationen zu provozieren.

    Nun hat das stoische Nichtstun der Russen offenbar die NATO überrascht und es wird eine „False Flag“ nach der anderen fabriziert, um den Spannungsfall noch vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt zu provozieren …

    1. > Ich frage mich schon lange, warum die Russen – angesichts der NATO-Angriffe auf Russland, die als „ukrainische Angriffe“ verkauft werden – nicht zurückschießen.

      Also meine Erklärung ist, weil da keine Heißsporne, sondern rationale Politiker am Werk sind, die keinesfalls mehr Ärger wollen als eh unvermeidbar.

      Ich denke aber auch, dass Russland es im Nachhinein vermutlich bedauern wird, dass es damals nach der Einkesselung der ukrainischen Armee in Debalzewe zusammen mit den Westlern das Minsker Abkommen vereinbart hat und die Separatisten nicht einfach hat durchmarschieren lassen.

      Bei der tiefeingesessenen Abneigung des Westens gegen Russland war das womöglich die letzte Chance der Ukrainer, sich vom kalten Griff der Nato und ihrer Nachputsch-Regierung zu befreien.

  2. Das ist alles so hanebüchen, man fragt sich, ob unsere Volksverä…..sorry, Volksvertreter muss es natürlich heißen, noch alle Kugeln am Christbaum haben?
    Mal austesten, wie weit man beim „Russen“ gehen kann?
    Die werden aus purer Leichtfertigkeit, ja Hybris, uns alle in den Orkus expedieren!
    Hätten die mal bei Nordstream mit derartiger Verve reagiert, das hätte ich mir gewünscht!

    1. Es wäre vielleicht auch sinnvoller sich jetzt einmal um die links grünen Terroristen Gedanken
      zu machen, die gerade versuchen unsere Stromversorgung auszuschalten. Wenn die erfolgreich
      sind, dann können auch keine Waffen und Drohnen mehr für die Ukraine produziert werden.
      Ich gebe zu, dass würde mich jetzt nicht unbedingt stören. Für mich ist das Drama in einer
      Tiermastanlage oder in den Ställen der Milchproduktion erheblich schlimmer. Wer es schon einmal
      erlebt hat, wenn eine Melkanlage ausgefallen ist und die Rinder mit prallen Eutern fast wahnsinnig
      werden, kann mir sicherlich folgen.

  3. Zum wievielten Male unternimmt ‚Der Westen‘ – also die ‚Die Kulturguten‘, ‚Die Aufgeklärten‘, ‚Die ultimativen Weltmoralisten und Weltexpansionisten‘ und ‚Weltzerstörer und Weltausbeuter‘ – einen Versuch, wieder unter maßgeblicher Beteiligung Deutschlands ( sic! ), die Russen, den, wie Herr Hitler immer sagte, „Iwan“ zu vernichten, um an dessen Rohstoffe zu gelangen? — Und Deutschland diskutiert ohne Ende über die AfD … Verkehrte Welt. Isiokratie Deutschland. An meinem Befund aus dem Jahre 2017 hat sich nichts geändert:

    „BUNDESTAGSWAHL am 24.IX.2017
    Denkschablonen von vor-vor-vorgestern sollten out sein!
    Was wetten wir: Die sogenannten ‚etablierten Parteien‘ wursteln genau so „jämmerlich“ … ( s.u. mein Statement ) weiter wie bisher. Ganz im Sinne von Carl von Ossietzky ( s.u. ). Man geht schnellstmöglich zur kalkül-machtpolitischen Tagesordnung über.
    Geistige Besinnung? Ergebnisoffen? Mal deutlich und nachhaltig inne halten jenseits der Machtgeilheit? Reflektieren? Nachdenken darüber, was für das Gemeinwohl, den Föderalismus in Deutschland, die Demokratie das Beste ist? Überkommene, scheinbar sich bewährt habende politische Denkkategorien hinterfragen, ernsthaft hinterfragen? Ergebnisoffen sein?
    Nachdenken darüber, wo und wie unsere Kinder und Kindeskinder leben …künftige Generationen? Oder wie es mit dem Planeten nachhaltig und für das gesamte Leben auf ihm bestmöglich weitergehen kann?
    Mal eine Taskforce ( eine Art ‚Nationaler Föderalismus- und / oder Demokratierat‘ ), bestehend aus wirklich u n a b h ä n g i g e n Politikwissenschaftlern, Medienrepräsentanten, Soziologen, Theologen, Ökonomen, Juristen, Menschen verschiedener Bürgerbewegungen …, einberufen …? — Das wäre übrigens einmal eine Aufgabe für einen „Bundespräsidenten“, der sein Amt versteht. Aber der gegenwärtige, Herr F.-W. Steinmeier ( SPD ), Mitvater der „Agenda 2010“, Ziehsohn Herrn Gerhard Schröders und dessen ehemaliger Kanzleramtsminister, bestens mit Waffenexportpolitik vertraut, ausgekungelt ins Präsidentenamt gelangt: Was will man von einer solchen Person erwarten?
    Kommen entsprechende Impulse von Gewerkschaften oder Kirchen oder den Medien?
    FEHLANZEIGE: Das wird alles genau nicht geschehen! Denn das würde ‚unsere Gesellschaft‘ massivst infrage stellen ( müssen ); u.a. das Parteiensystem, das nicht ergebnisoffene Besetzen öffentlicher Ämter u.a.m., das fast absolutistische Agieren der Parteien, die Desinformationspolitik der Medien rügen, Klientelpolitik anprangern müssen, Rüstungs- / Waffenexportpolitik thematisieren müssen, das Agieren von Konzernen wie auch der EU, rechtliche Ungleichheiten, Lobbypolitik, … müssen … müssen.
    Ich will nicht sagen, dass ich jetzt „kotzen muss“ wie weiland Max Liebermann in seinem Atelier am Brandenburger Tor – aber ich bin mental bereits über diesen Schritt hinaus und physisch kurz davor.
    P.S.
    Wir haben in Deutschland hunderte von Universitätsinstituten mit profiliertesten, unabhängigen Wissenschaftlern, welche seltsamerweise nie in den Medien erscheinen … Wieso nutzt man diese nicht? Wieso betreibt Politik wissenschaftliche und juristische sowie sonstige Kompetenz-Parallelwelten jenseits der Universitäten und Ministerien? – Der Grund: Wissen, unabhängiges Wissen ( nicht in Hinterzimmern ausgekungelte Argumentationen ), das dem Politik- und Wirtschafts-Konzernestablishment nicht passt, wird ‚non-faktisch‘ wegignoriert. Transparenz und Ergebnisoffenheit existieren nicht mehr. Die Volkssouveränität wird untergraben, das Grundgesetz wie das Rechtssystem insgesamt werden ausgehöhlt.
    Ein redlicher Diskurs sehr kritischer Natur wird durch systematische Diffamierungen und Diskreditierungen seit Jahrzehnten bewusst verhindert, weil Politik dem Primat einer Konsensgesellschaft huldigt. Das ist fürs Durchregieren besser. Das passt in eine Diktatur. Hat aber mit Demokratie faktisch gar nichts zu tun …
    Parteien-Wirtschafts-Konzern-Oligarchie: Hier sind wir angekommen!
    Übrigens: Der Herr Bundespräsident plant eine Ausstellung mit der ‚Regierungs-Bertelsmann-Stiftung‘ zum Thema Demokratie.
    Usw., usw., usw.
    NICHT IN MEINEM NAMEN!“

  4. Der Vorfall und die daraus resultierende Vorgehensweise reihen sich in in die übrigen Vorfälle und in die jüngsten angeblichen Anschläge auf die sogenannte „kritische Infrastruktur“. Wer war es? Niemand weiß es. Schon gestern Abend quasi bei seiner ersten Meldung zur besten Sendezeit blökte der „ARD-Terrorismusexperte“ in seinen Vermutungen wie selbstverständlich ein „…es könnte auch Rusland sein“ ein. Beweise? Gibt es keine.

    Das Narrativ ist gesetzt. Es soll sich einfügen in Angstmache vor einer vielleicht durch einen teutschen Verfassungsschutz-Diest wiederholt selbst inszenierten „hybriden Bedrohung“, mit der die Omma gegen Rechts von der Straße bewusst nichts anfangen kann und soll – außer Angst. Es soll sich einfügen, um abzulenken vom Niedermachen des Landes durch diese Regierung, angeführt von Blackrock-Merz, ablenken vom Sozialabbau, ablenken von der Deindustrialisierung, soll ablenken von den Milliarden, die der Rüstungsindustrie geschenkt werden zum Bau von Panzern (welch eine Idiotie angesichts heutiger Kriegsführung durch Billigdrohnen und deren Zerstörungspotetials!Es geht nur um Profit!) und es soll ablenken von den Milliarden, die lieber in der korrupten Ukraine versenkt werden, anstatt unserem Land zugute zu kommen.

    Die Reichs-Propagandemedien blökenn nun dieses Narrativ aus allen Rohren. Das mediale Raubtier, diese unsägliche Schmierenjournaille, hat zum Sprung angesetzt.

    Das militärische Raubtier wird wohl folgen. Wenn man nicht endlich diesem Treiben dieser Kriegsschreier ein Ende setzt.

    1. Meikel: Ich stimme ihnen ja vollkommen zu, aber wer soll diesem Treiben ein Ende setzen
      und wie soll es dürchgeführt werden? Welchen legalen Weg gibt es, eine Regierung die
      Deuschland auf dem direkten Weg in einen Krieg mit Russland steuert und dafür den Menschen
      auch noch die Lebensgrundlagen entzieht um das zu finanzieren, zu stürzen? Diese Regierungspolitiker
      haben nicht zu verlieren. Sie haben finanziell ausgesorgt, auch wenn Deutschland kapeister gegangen
      ist. Keiner von denen kann nach deutschem Recht zur Verantwortung gezogen werden. Deutschland
      wird nach einem Krieg nicht wieder „befreit“ werden, weil nicht mehr viel übrig sein wird und auch
      keiner etwas mit Deutschland anfangen will. Nach dem II. Weltkrieg haben die Gewinner sich auf
      die deutsche Technik und die Wirtschaft gestürzt. Heute benötigt Deutschland zig Jahre um einen
      Bahnhof oder einen Flugplatz zu bauen, was die Russen oder Chinesen nach 2 Jahren erledigt haben.
      Unsere ehemaligen Vorzeigeunternehmen wurden an die Ammis verscherbelt oder sind pleite. Eines
      würde vielleicht noch gehen. Wen eh alles in Deutschland platt ist, könnte man hier ja Waffen testen.

  5. Null Beweise und dann soll es der Russe gewesen sein – dann kann ich behaupten es waren Linksextremen die einen Krieg mit Russland wollen
    – was ist das für eine Vorgehensweise?

  6. Das das mit dem Drohnenvorfall in Leipzig ein False Flag- Aktion war, war von Anfang an klar. So viele Ungereimtheiten auf einmal sind kein Zufall. Und das wissen auch die Figuren in Berlin. Auch wurde schon seit Wochen eine Kampagne gegen das „Russische Haus“ gefahren. Insbesondere im Berliner Wahlkampf haben Grüne, Sozen, Linke und am Ende auch die CDU dessen Schließung verlangt.
    Zur Motivation kommen zusammen mit der Niederlage des westlichen Stellvertreterkrieges in der Ukraine auch der Versuch, vor den Duma- Wahlen in Russland im September die Situation noch zu eskalieren. Inzwischen ist der Befehl an die westlichen Politiker und Medien ergangen, diese als illegitim zu erklären.
    Ein innenpolitisches Motiv ist nicht ganz auszuschließen. Gerade im Osten ist die Ablehnung der Russlandpolitik der Bundesregierung sehr hoch. Dort haben sicher die „Fachkräfte“ aus der Alt-BRD gedacht, mit so einer False Flag die Wähler einzuschüchtern und wieder die Altparteien zu wählen.
    Was zeigt, der arrogante „Besserwessi“ hat auch im Jahr 36 der Übernahme der DDR absolut keine Ahnung von den Menschen im Osten.

    1. Ich stimme mit Ihnen überein das die False Flag Aktion weiterhin meine Arbeitshypothese ist. Aber das ist wahrscheinlich auch in Berlin so, bei unserer Regierung. Was sollten die denn machen, wenn man davon überzeugt ist, das dies erneut die Ukraine war? Genau das was Sie gemacht haben, scheinbar mitspielen, bischen Pille Palle als Reaktion und weiter. Dann feiern die ukrainische Regierung das es geklappt hat und sonst passiert eigentlich erstmal nichts. Denn selbst wenn man das in Berlin weis, wie sollte man anders reagieren? Den Krieg aufgeben? Glaube ich nicht.

  7. @“Was kommt als Nächstes?“
    – Bundemarine bekämpft die „Schattenflotte“???
    – die Bundewehr marschiert in die Ukraine???
    – Kaliningrad wird wieder deutsch???

    Es ist schwer vorherzusagen was als Nächstes passieren wird und ws den Kriegstreibern noch so einfällt.
    Zuunächst will man die Bevölkerung in Unruhe und Angst versetzen um sie kriegslüstern zu machen wie ich vermute.

    Was mich verwundert ist dass der Anschlag auf das Umspannwerk in Brandenburg nicht auch Russland zugeschrieben wurde.
    https://www.tagesschau.de/inland/sprengvorrichtung-umspannwerk-brandenburg-100.html

    Die Fälle häufen sich wie bei den Drohnensichtungen

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a97a9e0518a586e18560370/bergheim-naechster-moeglicher-anschlag-auf-umspannwerk-bei-koeln-polizei-spricht-von-vorsaetzlicher-tat.html

  8. J. Mitschka bringt die Räuberstory sehr gut auf den Punkt:
    „Beweise unbekannt, Schuld steht fest: Merz‘ neue Mauer gegen Russland. Es ist ein Muster, das man aus den vergangenen Jahren kennt: Ein Vorfall ereignet sich, die Verantwortung wird verkündet, bevor die Ermittlungen abgeschlossen sind – und wer nach Beweisen fragt, gilt schon als naiv oder gar als Putin-Versteher.
    Die Reaktion folgt dem Skript;
    Kaum stand der Verdacht im Raum, folgte die politische Maschinerie ihrem gewohnten Ablauf. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte bereits am Rande eines Verteidigungsministertreffens in Wicklow, „vieles deute darauf hin„, dass Russland hinter der Drohne stecke – und drängte gleichzeitig auf zusätzliche EU-Sanktionen, noch bevor die deutschen Ermittler ihre offizielle Bewertung vorgelegt hatten. Kommissionspräsidentin von der Leyen sprang der Bundesregierung öffentlich bei und erklärte auf X, man werde die EU angesichts der „eskalierenden und schwerwiegenden Aktionen“ geeint halten – Zustimmung zu einer Erzählung, deren Beweisgrundlage die eigenen Ermittler selbst noch nicht öffentlich gemacht hatten.
    Bemerkenswert ist dabei, wie sehr der Ablauf im Voraus feststand. Bereits Ende August, also noch bevor die Bundesregierung offiziell irgendetwas bestätigt hatte, berichteten „Welt am Sonntag“ und „Politico“ übereinstimmend, dass Merz „weitreichende Sanktionen“ gegen Moskau plane. Im Berliner Regierungsviertel war sogar schon von einer „Zeitenwende 2.0“ die Rede – Diplomatenausweisungen und die Schließung des Russischen Hauses reichten demnach nicht mehr aus. Die politische Entscheidung stand also fest, bevor die Beweisführung öffentlich präsentiert wurde. Die Beweise selbst wurden bislang nicht veröffentlicht; die Öffentlichkeit soll der Zuordnung schlicht vertrauen. Wie seit Jahren üblich, wenn es darum geht, die Bevölkerung für Kriege gegen einen Feind vorzubereiten. (Afghanistan, Irak, Syrien, Iran, wer kennt sie nicht die Geschichten von Gräueltaten der „blutigen Diktatoren„.)“

  9. Schritt 1: Ankündigung Russland muss bestraft werden, nachdem die 30 Tage-Kampagne gegen Logistik und Raffinerien in Russland nicht das gewünschte Ergebnis lieferte, nämlich dass Russland klein beigeben würde. Statt dessen gab es sogar Vergeltungsschläge der Russen, wer konnte sich das denn vorstellen?

    Schritt 2: Vorfälle, bei denen zwar nie was richtig passiert, aber sie finden Sprengkörper. Nach kürzester Zeit und offensichtlich ohne tatsächliche forensische Analysen steht fest: DER RUSSE WAR ES!

    Schritt 3: Russisches Konsulat soll geschlossen werden und auch das russische Haus. Das würde wahrscheinlich auch weiteren Diebstahl von russischem Eigentum bedeuten.

    Schritt 4: Weitere Eskalation geplant.

    Das Frappierende ist, dass die Planer ihre Schritte ankündigen BEVOR die angeblichen russischen Saboteure zuschlagen, die dann passenden die „Gründe“ liefern für weitere Eskalation – und immer versagen. Dabei versagen die Russen in der Ukraine eigentlich gar nicht. Sie zerstören systematisch jeglichen Widerstand.

    Auch ist die Reihenfolge verkehrt. Wenn das alles so „unprovoziert“ wäre, hätten sie nicht schon vorher diese Pläne.

    Schritt 5: Profit (für die Wenigen, die die Pläne gemacht haben und z.B. Ölaktien haben)

  10. Da war ja Colin Powell mit dem pulvergefüllten Reagenzglas vorm Sicherheitsrat besser. Obwohl:

    Es kann nur der Russe gewesen sein, denn der Anschlag ist gescheitert. Das ist wohl das Muster, das sich wie ein roter Faden durchzieht und wird zu Recht der Bundesregierung und den europäischen Partnern als Beweis für die klare Schuldzuweisung gereicht haben. Die Frage ist, ob der nächste „Drohnenvorfall“ z.B. in Leipzig, dem Nr.1-Hub für die Versorgung der Ukraine in Deutschland, insofern er Erfolg hat dann wohl Ergebnis des heroischen Abwehrkampfes des ukrainischen Volkes gegen den Russen gewesen sein wird. Die Ukraine hat ja schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie hervorragend mit Drohnen Flugzeuge zerstören können.
    Ich meine das absolut ernst, denn 90% der als hybride Angriffe des Russen bezeichnete Vorgänge waren erfolglos.

    Die deutschen Maßnahmen auf Basis des ja eindeutigen Beweises (siehe oben) treffen vor allem russischstämmige Menschen in Deutschland hart, solche die schon Jahrzehnte einen deutschen Pass aber auch Familie in Russland haben, die sie regelmäßig besuchen wollen. Es trifft diese Menschen auch, weil die Maßnahmen eine Verachtung für die russische Kultur zeigen und damit eine Verachtung für Russen. Es trifft die Zivilbevölkerung auch in Russland. Es geht schon lange nicht mehr um Putins Regime, das man bekämpft. Man bekämpft Russen. Man will den Russen eine Niederlage zufügen. Und man bekämpft die russische Kultur. Mit nichts konnte man das besser zeigen als mit der Kündigung für das russische Kulturhaus in Berlin. Die Spione übrigens werden sich wohl eher nicht in dessen Räumlichkeiten aufhalten, wenn die bestens ausgestattete russische Botschaft nur einen Steinwurf entfernt ist.

    Wer heute, am 02.09.2026 deutsche Zeitungen liest und sich Nutzerkommentare online durchliest, kann sich nur noch an den Kopf fassen. Was angeblich gebildete Menschen so alles völlig faktenbefreit von sich geben, macht zumindest mich absolut sicher, dass dieses Land, also meine Heimat, fertig hat. Simplifizierend und voller Hass, Ahnungen als Fakten darstellend und jede Lüge wiederkäuend, die das System einordnend ausspuckt, in miserabler sprachlicher Gestaltung wird gehetzt, was die Tastatur hergibt. Ich kenne das noch hervorragend aus der Covid-Zeit. Und es sind wahrscheinlich zu 90% exakt die gleichen Menschen.

    Die Autorin Julia Engels ist knapp über 30 Jahre alt, auch Autorin der Rosa-Luxemburg-Stiftung, betrachtet die Schuldzuweisung, folgt man ihrem Artikel hier, als berechtigt. Es gibt eine ganze Menge Julias auf verschiedenen Ebenen der modernen Kommunikation. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung steht ebenso wie die ihr nahestehende Partei nicht unbedingt in vorderster Linie gegen Aufrüstung, für Diplomatie, gegen Krieg. Alle diese Julias zusammen mit dem Geeiere der Großkopfeten der Linkspartei, das reicht, um die deutsche Linke subtil kriegstüchtig zu machen. Sicher ist es nicht das Ziel von Frau Engel. Eher geht es darum sich alle Möglichkeiten offen zu haltend zu formulieren. Das Ergebnis aber ist exakt das: die deutsche Linke zieht gegen Russland zu Felde.

    Der Krieg ist gewollt. Der Krieg wird kommen. Der Krieg wird auch massiv auf deutschem Boden ausgetragen. Und Deutsche und alle Europäer werden diesen Krieg nicht gewinnen, in diesem Krieg nichts gewinnen. Und der Krieg ist keine Jahre mehr entfernt. Und die „Maßnahmen“ bei der „eindeutigen Beweislage“ sind ein Baustein dem Prozess der Kriegswerdung noch ein wenig mehr Impuls zu geben.

  11. New Normal,
    statt V-Fall oder einer Kriegserklärung gibt’s eine weitere Friedensmissionen (Casus Foederis) und wie heißt es da, im schönsten Kanzlersprech „Frieden gibt es auf jedem Friedhof“

  12. Deutschland befinde sich zwar nicht im Krieg mit Russland, sei aber ein russisches „Kriegsziel“.

    Tatsächlich führt Deutschland bereits Krieg gegen Russland, indem es die ukrainischen Machthaber mit Waffen, Ausrüstung und Zieldaten versorgt. Es ist also kein Wunder sondern gerechtfertigt, wenn Russland zurückschlägt. Dass es Russland ist, wird man daran erkennen, dass der Schlag nicht dilettantisch sonder verheerend ist.

  13. Zwei Stellungnahmen zum selben Vorgang (Rötzer, Engels), die Verschiedenes vermeinen, doch dabei derselben Methodik folgen. Menschen und ihre Schlichen verblüffen mich immer noch und wieder.

    Rötzer: „Die Botschaft ist: Weiter so und Alternativlosigkeit.“
    Engels: „Die Gefahr besteht … darin, dass [der] Leipziger Vorfall … Teil einer längerfristigen Spirale gegenseitiger Sanktionen, Sabotagevorwürfe und Gegenmaßnahmen [wird].“

    Jetzt kann man unschwer beide Meinungen vereinen: Es ist doch nicht ernsthaft zu bestreiten, „weiter so“ ist identisch mit stetiger Eskalation, oder etwa doch, Julia?
    Sie beantwortet die rhetorische Frage ziemlich genau, wenn auch indirekt:
    „Leipzig als Symbol einer neuen Sicherheitslage … Deutschland muss seine Infrastruktur schützen und auf hybride Bedrohungen reagieren.“
    Sie selbst, Julia Engels, will die Eskalation … aber bitte nur in eine Richtung: Nach innen.
    „Zugleich sollte die politische Kommunikation … die Gefahr nicht unnötig dramatisieren.“
    Julia Engels will militärische bzw. militärpolitische Rationalen, keinen Mob.

    Nun, ihr ist bereits geholfen worden, wie Rötzer immerhin andeutet:
    „Nun hat die Bundesregierung nicht durch den Bundeskanzler … sondern mit dem Auftritt des Innenministers und Außenministers Russland beschuldigt.“
    Das war im schematisch identisch gelagerten Fall der „Skripal-Affäre“ 2018, die Rötzer bestens kennt, anders. Da stellte sich die Premierministerin May in die vorderste Front: „Highly likely Russia“.
    Ich habe einen eingeschobenen Nebensatz im Zitat ausgelassen, auf den ich zurückkommen will. Doch zunächst zu den Fakten.
    Rötzer hat ja durchaus über die Eskalation nach außen berichtet, die Julia herunter zu spielen beliebt, obwohl sie Rötzers zitiertem Generalurteil, „weiter so“, widersteht: Der diplomatische Verkehr wird weitergehend eingerissen, wenngleich nicht abgebrochen. Was immerhin merkwürdig ist, angesichts Dobrinths Fazit: „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung.“
    („Täglich“ hätte ich gern mit einem kommentierenden Ausrufezeichen versehen, aber das ist ja untersagt.)
    Tja, dann muß man wohl zur Kenntnis nehmen, daß der Entfall diplomatischen Verkehrs mit Russlands die militärpolitische Rationale des Umgangs der Bundesregierung mit dem „Vorfall“ ist bzw. enthält. Und spätestens solche Kenntnisnahme der Fakten könnte, und sollte vielleicht, die diplomatischen Umgebungsvariablen des Gesamtvorganges in den Blick rücken.
    Doch genau das geschieht nicht, ist die gähnende Leerstelle beider Stellungnahmen!

    Bevor ich jedoch den Irankrieg und die Vorgänge um „Ratcliffe“ in den Zusammenhang stelle, ein Wort zur Methodik solcher Vermeidung.
    Der oben ausgelassene Nebensatz von Rötzer lautete:
    „… so hoch wollte man es offenbar nicht hängen …“ (als daß man den Bundeskanzler in die Front gestellt hätte)
    Das ist heavy, lieber Leser. Mit dem kleinen Wörtchen „offenbar“ wechselt Rötzer den Gegenstand seines Urteils und verbirgt das zugleich: Gegenstand ist jetzt nicht mehr das Vorgehen der Bundesregierung und dessen teils tatsächlich „offenbaren“, teils unbekannten Absichten und Zwecksetzungen, sondern eine Bangigkeit ihres Publikums! Innen- und Außenminister, das ist schon schlimm, nicht wahr, aber weniger schlimm, als wenn der Kanzler in Person …
    Dieser Gegenstandswechsel, muß man vermuten und darf man hypothetisch unterstellen, der am Anfang von Rötzers Artikel steht, hat dann wohl das abschließende Urteil geleitet, weiter, wie bisher.

    Und Julia macht dasselbe! Wenn auch ein wenig anders:
    „Aber diese Sprache ist heikel. Wenn ein einzelner Vorfall in den Zusammenhang eines größeren Konflikts gestellt wird, kann beim Publikum leicht der Eindruck entstehen, ein direkter Krieg stehe unmittelbar bevor.“
    Das ist, in negativer Gestalt ausgedrückt, dieselbe Abwiegelung, wie die vom Florian! Julia zeigt sich um strategische Kommunikation besorgt, während Florian den Auftritt der Bundesminister, statt des Bundeskanzlers, als strategische Kommunikation präsentiert – und beide haben dabei vordringlich das Publikum im Blick, statt der politischen Klasse, die es ausschließlich angeht! Weil die angekündigten Maßnahmen gegen Russland doch für das Publikum rein gar nichts ändern. (Nun ja, es mag AFD- und BSW- Adepten geben, die das mit guten Gründen anders sehen wollen, aber das ist ein Thema, das ich hier nicht aufmachen will.)

    Damit endlich zu den tatsächlichen, statt fiktiven Umgebungsvariablen des Vorgangs.

    Seit ziemlich genau drei Monaten ist es eine Binse, daß den USA, daß Pentagon, Centcom und möglicherweise auch Eucom, das „Hemd“ des Irankrieges näher ist, als die „Hose“ des Russlandkrieges. Das ist ein Zustand, kein militärpolitisches Urteil, das auch anders lauten bzw. revidiert werden könnte. Die Kapazitäten der amerikanischen Luftwaffe und der Raketenartillerie sind nun mal begrenzt, und am Golf stehen amerikanische Truppen und Stützpunkte in einem direktem Gefecht, das Machtpotential und selbst Existenz dieser Stützpunkte fraglich stellt. Weshalb es für die USA hochgradig wünschenswert wäre, erstens militärische Unterstützung des NATO-Krieges gegen Russland herunter zu fahren und zweitens Russland möglicherweise Konzessionen in dessen direkter und indirekter Stützung des Iran abzuhandeln.
    Es ist deshalb vollkommen klar gewesen, daß die Horrormeldungen über Grund und Zweck der Reise des CIA-Chefs Ratcliffe nach Moskau fake news gewesen sind. Das wäre übrigens auch ohne Hintergrund klar gewesen, schließlich ham die Russen den John reingelassen. Egal, inzwischen sind diese fake news allesamt still und heimlich kassiert und es gibt eine offizielle Bestätigung aus Moskau, John sei mit Vorschlägen zur Wiederaufnahme der Ukrainekriegs-Diplomatie in Moskau aufgeschlagen. Das Highlight dieser Initiative: Europa und damit zumindest partiell auch die NATO aus dieser Initiative nicht nur raus zu halten, sondern regelrecht rauszudrängen: Eine „Spitzendiplomatie“ zwischen Trump, Putin und Selensky.

    Womit die von Julia und Florian ins Abseits gestellten Absichten und Zwecksetzungen des Vorgehens um „Leipzig“ völlig hinreichend geklärt sind: „Im Russlandkrieg geht nix ohne uns!“. Was Mark Rutte für NATO umgehend mit einer unbedingten „Solidaritätsadresse“ bekräftigt hat.
    Und diese Anmaßung ist vollkommen valide! In der Ukraine ist keinerlei Burgfriede – und um etwas anderes geht es bekanntlich nicht – zu haben, wenn Europäer und die europäischen Auslandstruppen der NATO ihn nicht aktiv unterstützen und mittragen.

    Erneut ist also relativ schnell klar gestellt: Sofern es in der Leipziger Affäre überhaupt um Außenpolitik gegangen ist und weiter geht, statt vorzüglich um Innenpolitik (deutsche wie europäische), zielt sie in erster Instanz gegen die USA, erst in zweiter gegen Russland.

    1. @ Qana:

      Zwei Stellungnahmen zum selben Vorgang

      Dein Einstieg ließt sich so, als würdest Du annehmen, Rötzer und Engels säßen sich in einer Redaktion am Schreibtisch gegenüber und synchronisierten ihre Artikel für eine hintergründige Absicht. Das halte ich in jeglicher Hinsicht für unwahrscheinlich.

      Es ist doch nicht ernsthaft zu bestreiten, „weiter so“ ist identisch mit stetiger Eskalation

      Doch, das kann bestritten werden, bspw. ob ich eine Schraube oder ein Karussell drehe, bei einer Schraube ist irgendwann Schluss, wie Du aus Berufserfahrung weißt. Frau Engels gibt zu bedenken, dass aus dem diplomatischen »Karussell« keine militärische »Schraube« werden sollte. In wie weit ihre dargestellten Wahrnehmungen die Realitäten hinreichend rezipieren, sei mal dahingestellt.

      Sie selbst, Julia Engels, will die Eskalation […] Nach innen.

      Das ist nun deshalb eine üble Unterstellung, weil das politisch offensichtlich beabsichtigte »Nach innen« Bewegungen wie BW Inlandseinsatz, Spannungsfall, Zensur (à la „wer nach Beweisen fragt, ist bereits Landesverräter“) adressiert. Da momentan nur diejenigen, die diversen Budenzauber in Leipzig, Bergheim usw. veranstaltet haben, wissen, warum und in wessen Auftrag sie handelten, sowie eben jene Auftraggeber, ist Frau Engels Aufforderung »Deutschland muss seine Infrastruktur schützen und auf hybride Bedrohungen reagieren« eine Plattitüde, durch die Aufnahme der Buzzword-Begrifflichkeit »hybride Bedrohung« schlimmstenfalls ein in Deckung gehen.

      Dein Vorwurf an beide, dass sie bei der Zeichnung der Vorgänge ausschließlich beim Lokalkolorit bleiben ist nachvollziehbar, doch würde ich es eher unter der Rubrik „kurz gegriffene Reflextexte“ fassen.

      Damit endlich zu den tatsächlichen, statt fiktiven Umgebungsvariablen des Vorgangs.

      Deine folgende Analyse ist plausibel und brauchbar, wobei den meisten sicherlich noch immer verborgen ist, dass es sich beim Verhältnis von DE/EU und US nicht (mehr) um eine einseitige Unterwerfung handelt.

      1. Was täten die Leser ohne die Gouvernante, die ihnen erklärt, daß ich mit „Eskalation nach innen“ sowas wie „BW Inlandseinsatz, Spannungsfall“ adressiere, obwohl weder Julias Text noch meine methodische Entgegensetzung von Eskalation außen / innen irgendwas davon hergibt, allenfalls El-G’s Phantasie und – hypothetisch – Befürchtungen.
        Da spielt es keine Rolle mehr, daß die „üble Unterstellung“ nix als üble Unterstellung ist, die im Grenzbereich zu Verleumdung siedelt. Es geht schließlich um Haltung, gelle?

        Die Leser verstehen sicherlich auch die Metapher von Schrauben und Karussellen verstehen, die ich, als ein ehemaliger Schrauber, nicht begreifen kann. Der Anschlag einer „Schraube“ wäre doch wohl die Entsendung von Bomben und Raketen, oder nicht, und davon kann im Zusammenhang mit „Leipzig“ abermals keine Rede sein.

        1. @ Qana:

          »Nach Innen« kann (auch in diesem Fall) sowohl polizeitechnisches Schischi meinen als auch weitere Totalisierung des Alltags. Frau Engels gestehe ich ersteres zu, zweiteres lese ich als Warnung implizit und nicht als ihr like-to-have, so wie es die politische Kaste sukzessive anstrebt. Wenn es nur meine »Phantasie« bleibt und/oder eine hypothetische Befürchtung, würde ich sagen: Kaufe ich. Es ist – ja wie eigentlich? Verdreht, merkwürdig, operettenhaft – allemal interessant, zu sagen, »nicht begreifen kann«, um im nächsten Satz das Begreifen des ausgeschraubten Anschlags zu offenbaren.

          Sowohl Du, ich und andere wissen, wie schwierig es dieser Tage ist, sich intelligent, differenziert und schmerzhaft zu äußern, ohne dass auf einen die Kettenhunde losgelassen würden. Nur weil Dich empfindliche Konsequenzen nicht mehr interessieren, müssen sich das andere nicht zu eigen machen und werden es auch nicht. Ich hatte den Eindruck, ich sollte mal für die Autoren in die Bresche springen; wenn Du meinst, dass als »Haltung« abzuqualifizieren… Außerdem, wozu wäre Deine Beiträge gut, wenn alles schon vollständig wäre oder die Leser keine Gouvernate bräuchten, mein lieber Qana?

          Wie gesagt, Deine abschließende Analyse oben ist gut, Deine Diskussion um die Absichten der Autoren ist für mich diskussionswürdig und wenn Du darin eine »Verleumdung« Deinerseits ließt, dann wäre doch wohl jegliche Diskussion tot. Damit wäre meinerseits alles gesagt zu diesem – wie Du immer so schön sagst – Faden.

          Danke für die Aufmerksamkeit.

          1. Ich hatte geschrieben:

            Das ist heavy, lieber Leser. Mit dem kleinen Wörtchen „offenbar“ wechselt Rötzer den Gegenstand seines Urteils und verbirgt das zugleich: Gegenstand ist jetzt nicht mehr das Vorgehen der Bundesregierung und dessen teils tatsächlich „offenbaren“, teils unbekannten Absichten und Zwecksetzungen, sondern eine Bangigkeit ihres Publikums!

            Daran lag mir, denn dieser Blick auf ein Publikumsinteresse bringt die nüchterne Einbettung dieses Vorgangs – beispielhaft für jeden kommentierten Vorgang – in eine Phase mit ihren Umgebungsvariablen zum Entfall, es ist das, was Du wiederum despektierlich „kurz gegriffene Reflextexte“ geheißen hast.
            Im Unterschied zu Dir verteile ich halt keine Kopfnoten, vielleicht nimmst Du das mal zur Kenntnis!
            Ich nenne die Methodik und damit das kenntliche Interesse, das zu solchen und anderen Fehlern führt.
            Erstsemester Journalistik: „Du sollst mit deinen Interessen und Drangsalen an einen Vorgang, ein Geschehnis heran gehen, denn das kannst du eh nicht vermeiden! Aber dann hast du nach der ersten Sammlung und Begutachtung innerlich einen Schritt zurück zu treten, deine interessierten Urteile, deine interessierten Reflexe, deine interessierte Ignoranz, wenn irgend möglich aus dem Konzept zu werfen, um dein Interesse an und in der korrigierten Wahrnehmung und Analyse neu zur Geltung zu bringen.“
            Anders verstößt einer gegen den Sachverhalt und das Denken selbst, und verrät dabei sein Interesse! Das ist nämlich gegenständlich, kein Gefühl, keine Haltung, keine Berechnung, keine Maxime. Mit all dem Letzteren gibt einer sein Interesse an die Dynamik abstrakt gesellschaftlicher Urteilsbildungsprozesse ab.

            Du verteidigst im letzten Posting wortreich das Urteilen vom Interesse des Unterworfenen, aus, der sowieso nix ändern kann. Das „nicht ändern können“ mag ja sein, aber wenn einer sich vorab weigert, erst einmal zur Kenntnis zu nehmen, was er vielleicht ändern wollte, verhält er sich wie ein geschlagenes Kindle, das sich mit dem Schicksal des Prügelvaters intellektuell und geistig abfindet.

            Und wenn einer schreibt, ich hätte Julia Engels mit meinen Worten zur Polizeistaatsapologetin stilisiert, so ist das eine Verleumdung, eine Verleumdung, eine Verleumdung. eod.

            1. @ Qana:

              End of day ist für Dich noch lange nicht 😉, und das liegt nicht an mir… Aber ich muss mich korrigieren (so what?!?) und habe dann doch noch etwas zu sagen.

              Du verbleibst also bei der Methodik, mit dem Schraubenschlüssel in der Hand zur Sektion eines materiellen »Interesses«. Während ich nur(?) »Kopfnoten« verteile. Da ich weiterhin jegliche Texte nicht als Manuals lese (es sei denn, sie sind Manuals), sondern erstmal als Möglichkeitsräume (Du erinnerst Dich? »Möglichkeitsräume«?), ist für mich Deine Herangehensweise eine erste Methode, doch nicht die einzige und seltenst die letzte. Hatten wir, d’accord. Du hast vor einiger Zeit zu meiner Überraschung den Begriff Hermeneutik verwendet, doch das war wohl nur ein Ausflug.

              Du zitierst wie folgt:

              „Leipzig als Symbol einer neuen Sicherheitslage … Deutschland muss seine Infrastruktur schützen und auf hybride Bedrohungen reagieren.“

              Und extrahierst daraus Dein weiter oben ausgeführtes Interesse der Autorin.

              Ich lese den den Text mit folgender Gewichtung:

              Leipzig als Symbol einer neuen Sicherheitslage […] Für die Bevölkerung wird es schwieriger einzuschätzen, wann ein Vorfall ein isoliertes Ereignis bleibt und wann er Teil einer größeren Auseinandersetzung ist. Die Erklärung der Bundesregierung verschiebt diese Grenze erneut. […] Deutschland muss [spricht da wirklich Frau Engels?] seine Infrastruktur schützen und auf hybride Bedrohungen reagieren. [wenn sie so endet:] Zugleich sollte die politische Kommunikation darauf achten, die Gefahr nicht unnötig zu dramatisieren.

              Also wessen Interessen werden hier genannt, wer ist Akteur an der Schraube und wer mahnt eine Überdrehung an?
              Da ich weiß, dass Du die Arbeiten von Frau Engels schätzt, nehmen ich Dir ab, wenn Du schreibst »… ich hätte Julia Engels mit meinen Worten zur Polizeistaatsapologetin stilisiert, so ist das eine Verleumdung«. Aber es ist nicht das, was Du getan hast:
              <blockquote<»Sie selbst, Julia Engels, will die Eskalation … aber bitte nur in eine Richtung: Nach innen

              —-

              Nun wissen wir beide, dass geprügelte Kinder nicht einheitlich reagieren. Nur dumme Erwachsene beginnen Kämpfe, die sie nicht gewinnen können. Ein Kind beginnt einen Kampf nicht, weil es nicht ahnt, wie es einen Kampf gewinnen kann. Und nur ein selbstvergessener Solipsist nennt das „schwach“. Ich bevorzuge es, das Schlachtfeld zu wechseln und das nicht an die große Glocke zu hängen, sondern andernorts den »Prügelvater« vor ein Ergebnis zu stellen, das er sich nicht hat vorstellen können. Wer meint, als Kommentator in betreuten Foren oder als Autor in Onlinemagazinen Kämpfe austragen zu müssen, beschäftigt nur sich selbst.

    2. Gefühlte 90% der Kommentatoren hier beziehen die Weise, wie mit oder anhand „Leipzig“ ein hybrider Krieg mit Russland ausgerufen worden ist … auf SICH! Sie erklären sich für ungläubig, enttäuscht, ja, beleidigt. Wie ver-rückt, wahn-haft, wahn-sinnig ist das bitte? Was haben Lieschen Müller und Oskar Schmittchen mit Staatenhändeln / -feindschaften allgemein und mit den Ambitionen und Aspirationen ihres Herrschaftspersonals zu schaffen? Denn um dieses Personal geht es offenkundig in der Affäre, den Kriegszustand mit Russland haben die Damen und Herren doch bitte schon vor drei Jahren ganz allgemein ausgerufen, „Bébé“ Baerbock voran, und Rötzer hatte in seinem Artikel unzweideutig daran erinnert, daß diesen Worten kinetische Taten gefolgt sind.

      Dieses Ver-rückt-Sein ist mein „eigentliches“ Thema hier gewesen, exemplifiziert an der Art und Weise, wie die banale Verfehlung der kommentierten Artikel, die Vorgänge um „Leipzig“ in den Kontext zu stellen, in dem sie politisch wie militärisch nun mal offenkundig stehen, zustande gekommen ist und gestrickt ist. Übrigens ist für die Darstellung dieser Art und Weise völlig palle, welche Motive, Hintergedanken, äußere Einflußfaktoren, oder whatsoever die Autoren geleitet haben könnten, die im Wortlaut ihrer Artikel nicht geltend gemacht worden sind – es steht nun mal da, was da steht! Das ist in Text geronnener, materialisierter Geist, wie immer seine Verbindung mit dem Intellekt, den Gefühlen und existentiellen Drangsalen der Autoren. Und selbiges gilt für die Kommentatoren.

      Was ein Beobachter in all diesen Texten vor sich hat, ist die Außenwelt einer Innenwelt. Doch diese „Innenwelt“ ist nicht „Psyche“, was immer unter diesem Trumm verstanden wird. In die kann bekanntlich keiner hinein sehen. Deshalb sind diese Texte genau das, was Peter Handke einst unter „Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt“ verstanden habe will. Es ist die ausgetauschte, die kommunizierte Innenwelt, und die Kommunikation ist gesellschaftliches Handlung, sie könnte auch „eine Arbeit“ genannt werden. Und so, wie ein Schrauber beim Schrauben zeigt, was er handwerklich und technisch „drauf“ hat, so zeigen die Autoren und Kommentatoren vor, was sie inne Birne haben – ob ihr das nun „Psyche“ nennen wollt, oder anders. Aber das Vorgezeigte ist nicht das, was inne Birne ist, es ist dessen gesellschaftliche Außenwelt, deren „Innenwelt“ nur erschlossen, nicht „gesehen“ werden kann.

      Diese „Innenwelt der Außenwelt“ habe ich dann gegenüber El-G grobschlächtig benannt. Es ist das methodische AUF SICH HALTEN des moralischen Individuums, dessen erstes Gesetz lautet: Du bist der Nabel „DEINER“ Welt; wohl wissend, das an dieser wahnhaften „meine Welt“ rein goar nix „dein“ ist, schon nicht die konfektionierte Kleidung, die deine Blöße bedeckt, allenfalls die Haltung, in der du sie spazieren trägst, und selbst die erweist sich für ein Subjekt, wie ich es bin, oder wie Manuel es war, der aus Angola geflüchtete Freund, der mir und anderen in Berlin Klamotten geschneidert hat, als konfektioniert, in den üblichen Moden, unter denen Bürger das genannte methodische „auf sich halten“ nach außen wenden, deren Besprechung aktuell einen kometenhaften Zuwachs in der Boulevard-Literatur erfährt.

      Mit solchen Haltungen und Einstellungen sind Bürger kapitalistischer Staaten das uneingeschränkt perfekt passende Menschenmaterial technologisch moderner Kriegführung, die nur noch für einen winzigen Bruchteil ihres Personals einen wahlweise patriotischen oder wahnsinnig verzweifelten „HURRAH-Sturm“ in Tod oder Verstümmelung einverlangt. Sie „gehen“ höchstens seelisch „ein“, wie sie das schon massenhaft im sogenannten Frieden tun, was in den Fällen, in denen sie nicht zum Dispositif des Pauperismus gezählt werden, begütigend „burn-out syndrom“ heißen darf. Und auf dem Wege dahin verlieren sie sukzessive ihren Verstand – buchstäblich.

      Das ist so pi mal Daumen alles, was ich noch zu sagen habe.

  14. Na klar doch: „hat eine neue Dimension erreicht“. Besser: Ihr müsst uns glauben, dass … usw.
    Für so doof halten sie uns.
    Vielleicht denken sie, dass – wenn gerade die Berliner IT gehackt ist – der Russe die Geodaten der Reichstagskuppel ja ebenfalls nicht finden kann.

  15. Was meint Dobrindt mit „anderen russischen, hybriden Operationen“ ?

    Froschgift auf der Türklinke ?

    Ihr werdet doch seit Jahrzehnten verarscht, gegeneinander aufgehetzt, entsolidarisiert und im Rauch zahlloser Nebelkerzen ausgebeutet, beklaut und enteignet. Warum fällt euch das erst jetzt auf ?

    Spätzünder ?

  16. Habe die KI dazu befragt unter dem Gesichtspunkt dass wir ständig damit in den Medien belästigt werden, dass dies die Russen waren. KI: „Unser Gehirn hält Informationen für wahr, wenn wir sie oft hören. Wahrheitseffekt (Illusory Truth Effect)…“ Also wir sollen deren Lüge glauben, mein Fazit.

    1. Lustigerweise erzeugt das bei mir zumindest (und ich denke, den meisten Menschen geht es genauso) eine immer ausgeprägtere Ignoranz gegenüber der „Lügenpresse“ – ich weiß, das ist ein vorbelasteter Begriff, aber die Zeiten sind ja nun offenbar wieder da, von daher passt es perfekt. 😉

  17. Der Artikel liest dich, als wäre die Bundesregierung harmlos und nicht kriegslüstern. Nur Russland ist dies, das ist doch klar. Echt, ohne Beweise gleich nach vorne preschen. Das ist normal in unserer völlig irrationalen Welt.

  18. Wann wird denn nun endlich ab 5 Uhr 45 Uhr
    „zoröckgöschosson“? Man hat das Gefühl,
    dass die transatlantische Speichelleckergesellschaft immer unruhiger
    auf den Stühlen rutscht.

    Bitte, mit ganz viel Zucker oben drauf:
    Jeder, der noch mehr Waffen mit meinem
    Geld bezahlen will: Melde Dich freiwillig,
    löse Deutschlands Probleme aktiv an der Front!

    Ich bin für die sofortige Achse Kiew-Berlin
    mit einem vom gesamten Bundeskabinett geführten Entsatzungsbatallion Berlin Mitte
    startend bei Wolgograd. Fallschirmjäger.
    Notfalls ohne Fallschirm. Das wird ein Klassiker!

    Ich bin sicher, in zwei Wochen ab Beginn
    der Aktion geht es mit Deutschland rasant
    bergauf. Achtung, das ist (k)eine Satire!

    1. Wolgograd steht noch. Es waren heute nur 32 Celcius. Keine Hitzetoten zu vermelden. Ich hoffe, dieser dumme Witz kommt durch. Wenn man die Nachrichten aus der Heimat vernimmt, überkommt einem das kalte Grausen

  19. “ Zugleich sollte die politische Kommunikation darauf achten, die Gefahr nicht unnötig zu dramatisieren.“

    Ganz falsch und vollkommen untauglich dieser Hinweis. Wie anders, Bitteschön, soll die Bevölkerung, die von Aufrüstung und Krieg nichts wissen will, umgestimmt werden? Dramatisieren ist das Gebot der Stunde und immer ordentlich Butzwörter wie „hybrid“ benutzen. Darunter kann man alles und nichts verstehen und kann mit Fragen nie dingfest gemacht werden.

  20. „…..Staaten können gegeneinander vorgehen, ohne offiziell Krieg zu führen. Für die Bevölkerung wird es schwieriger einzuschätzen, wann ein Vorfall ein isoliertes Ereignis bleibt und wann er Teil einer größeren Auseinandersetzung ist.“

    1978-1980, die CIA rekrutiert 500.000 Kämpfer muslimischen Glaubens aus Saudi-Arabien, dem Nahen Osten und Nordafrika, bewaffnet diese und (be)nutzt diese Kräfte, um Afghanistan zu infiltrieren und einen Einmarsch der Sowjetunion zu provozieren.
    Wir sollten wirklich nicht so tun, als ob hybride Kriegsführung irgendwie ein neuer Schuh ist.

  21. Ja dieses Narrativ ,dass es die Russen waren ,wird unablässig wiederholt.
    Das Narrativ,dass es Ukrainer mit der Andromeda(nebel) waren,die Nordstream sprengten,wird unablässig auf allen Kanälen wiederholt.( Täter USA).
    Dass Nawalny mit russischem Froschgift ermodet wurde ist eine weitere Lügenstory.Ebenso ,daß Russland den Ukrainekrieg unprovoziert begonnen haben soll ,wird durch permanente Wiederholungen bekräftigt.Oder dass Maduro ein Drogenboss gewesen wäre,und er deshalb entführt wurde.
    Natürlich völlig absurd.

    Wiederholungen von Lügen sollen die Fakten ersetzen.
    Sowas nennt man Gehirnwäsche.
    „Tos les jours je lave mon cerveau avec le Tele“

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