
Die KI-Modelle der großen Konzerne machen Fortschritte und scheinen dabei auch zu lernen, wie sie aus gesicherten Umgebungen entweichen können, um im Internet zu vagabundieren und mitunter als Hacker-Vandalen aufzutreten, auch wenn sie nur Aufträge auf direktem Weg erledigen. Die Frage drängt sich auf, wer für Schäden verantwortlich gemacht werden kann. Doch wohl die KI-Unternehmen, sollte man meinen, wenn sie fahrlässig sich selbst optimierende KI-Agenten schaffen, die sie nicht wirklich kontrollieren und in der Bahn (alignement) halten können.
OpenAI räumte ein, dass nach dem Hugging-Face-Hack und dem Eindringen in eine australische Regierungsplattform, die u.a. Statistiken über die staatliche Krankenversicherung „Medicare“ enthält, seine KI-Agenten auf fehlgeleitete (misaligned) Weise auf Webseiten von Behörden und Ministerien, Universitäten und anderen Institutionen Zugriff hatten. Mitunter haben sie auch auf Webseiten Inhalte gepostet („Agenten-Spam“), Zugangskontrollen umgangen, Abfragen gestartet. Die Meldungen kommen immer lange nach den Vorfällen, wenn überhaupt. Insider sagen, OpenAI und Anthropic würden Tausende von Vorfällen untersuchen, aber diese nicht mitteilen.
Die großen amerikanischen KI-Unternehmen fordern eine Verlangsamung der Entwicklung und eine staatliche Kontrolle. Die eigenmächtige Selbstverbesserung der KI bereitet Sorge, zumal ein Großteil des Codes bereits KI-generiert ist. Man könnte auch denken, sie wollen damit die Verantwortung abwälzen. Nvidia CEO Jensen Huang sagte kürzlich der New York Times, ein staatliches Eingreifen sei nicht notwendig. Es wäre leicht, KI-Unternehmen durch Haftungsklagen auszuschalten, wenn ihre Modelle weiter hacken. Aber er meinte auch, dass jedes KI-Lab geschlossen werden sollte, das erklärt, es könne die Modelle nicht einhegen.
OpenAI erklärt, man pausiere die weitere Entwicklung. Sagen kann man viel, so lange dies nicht unabhängig überprüft wird. Dazu kommt, dass Präsident Donald Trump auf die schnelle Weiterentwicklung der amerikanischen KI-Modelle setzt, um die USA an der Spitze zu halten, selbstverständlich auch militärisch. Die Warnungen vor deren Gefährlichkeit seien ein Hoax, der von ausländischen Kräften verbreitet würde.
Trump hat in diesem Kontext eine neue Idee, er will nach dem von ihm geschaffenen Weltraumkommando im Pentagon (?) auch eine KI-Truppe oder Streitkraft (AI force) starten. Die „radikalen linken Dumokraten“ würden nämlich die Zerstörung der KI und „unseres Landes“ beabsichtigen, was er niemals zulassen werde. Begonnen habe dies mit einem gescheiterten Angriff auf ein Rechenzentrum, aber die Gemeinden hätten eingesehen, so Trump schwafelnd, dass Rechenzentren höhere Löhne, niedrigere Steuern und sichere Straßen bringen. Ähnlich sei ein Angriff auf die KI geplant, aber: „Wir werden das Wachstum dieser unglaublichen Branche in keiner Weise behindern oder unterbinden. Vielmehr werden wir sie wertschätzen, ihr helfen und sie beschützen, während sie wächst!“ Er werde demnächst einen KI-Zar ernennen, für dessen Posten sich nur Menschen mit einem hohen IQ bewerben sollen. KI sei die neue Industrielle Revolution und würde mal ein Viertel des BIP ausmachen.
Es passt natürlich nicht zusammen, wenn Trump von einem KI-Zar spricht, was auf einen Berater oder einen zivilen Chef einer Behörde hinweist, und einer KI-Streitkraft oder -Truppe analog dem Weltraumkommando. Was will er also? Soll letztlich das Pentagon die Kontrolle der KI und die Bekämpfung ihrer Gegner übernehmen? KI soll wohl eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit darstellen und daher sakrosankt sein.
Man muss die Ankündigung als Reaktion auf die in den USA um sich greifende Ablehnung von Rechenzentren und Angst vor KI begreifen. Trump will Oppositionelle und auch Kritiker der KI als ausländische Agenten verfolgen, ähnlich wie das in Russland mit Kritikern und oppositionellen Medien und Organisationen gemacht wird. Das Justizministerium hat bereits am 16. September auf den Foreign Agent Registration Act (FARA) hingewiesen. Jeder, der öffentlich aktiv wird, beispielsweise auch demonstriert, und ein „Agent einer ausländischen Macht“ ist, ohne dies zu melden, muss mit Strafen rechnen.
Zuvor hatte Trump von einer „kranken Verschwörung gegen KI und Rechenzentren“ gesprochen, hinter der nur China stecken könne. Er bringt die Ablehnung von KI und Rechenzentren mit einem angeblichen Kampf gegen die USA zusammen, womit die nationale Sicherheit ins Spiel kommt. Daraus soll ein Mittel werden, um Kritik an und Widerstand gegen KI und Rechenzentren als ausländische Beeinflussung darzustellen und gegen die Opposition zu wenden. Im Hintergrund steht vermutlich das Memorandum von Trump vom September 2025 (Countering Domestic Terrorism and Organized Political Violence) und das Dekret Designating Antifa as a Domestic Terrorist Organization („Antifa als Terrororganisation“). Außenminister Rubio hat die Stoßrichtung erläutert: „Rubio über linken politischen Terrorismus oder Extremismus: „Es ist an der Zeit, dieses Übel ein für alle Mal zu vernichten“.
Der Senator Tom Cotton, der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, hatte im Juli bereits einen offenen Brief an den Wirtschaftsminister geschrieben, in dem er warnte, dass amerikanische Unternehmen zunehmend chinesische KI-Modelle wie DeepSeek verwenden würden. Das untergrabe die amerikanische Überlegenheit. Man müsse dafür sorgen, „dass Kunden weltweit unsere Modelle übernehmen und darauf aufbauen, sodass wir Standards, Normen und Abhängigkeiten festlegen können“.
Und er forderte vom Justizministerium, „die Bemühungen ausländischer Akteure gegen den Ausbau der amerikanischen KI-Infrastruktur zu untersuchen. Alarmierende Berichte deuten darauf hin, dass ein Netzwerk ausländischer Akteure unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) versucht, die US-Politik und die öffentliche Meinung in Bezug auf Rechenzentren zu manipulieren. Die Aufrechterhaltung des amerikanischen Vorsprungs im Bereich der KI ist von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke, die Diplomatie, die nationale Sicherheit und die militärische Macht der USA.“ Man dürfe nicht zulassen, „dass ausländische Gegner versuchen, diese Ängste auszunutzen und unsere technologische Entwicklung zu untergraben“. So hätten aus dem Ausland finanzierte gemeinnützige Organisationen „mehr als 2 Milliarden US-Dollar an US-amerikanische Interessenverbände weitergeleitet, wobei ein erheblicher Teil an Gruppen floss, die die Kampagne gegen US-Rechenzentren vorantreiben und politische Entscheidungsträger beeinflussen.“ Und er macht deutlich, wie man damit Opposition als prochinesisch unter Verdacht stellen kann – vergleichbar der in Deutschland stigmatisierenden prorussischen Bezeichnung: „Erst vor einem Monat moderierte Senator Bernie Sanders eine 75-minütige Podiumsdiskussion zum Thema ‚Die existenzielle Bedrohung durch KI‘, bei der zwei der vier Podiumsteilnehmer der chinesischen Regierung nahestanden. Darunter war ein Professor der Tsinghua-Universität, einem Aushängeschild der chinesischen Strategie der ‚Militärisch-Zivilen Fusion‘ und Standort mehrerer Verteidigungsforschungslabore.“
Bei einem Treffen von Präsident Trump mit den Chefs der großen amerikanischen KI-Unternehmen am Dienstag wurde eine erwartbare Vereinbarung über die Superintelligenz getroffen. Die KI-Unternehmen sollen selbst für die Sicherheit ihrer Produkte sorgen. Sie sollen sich gelegentlich treffen, um Sicherheitsmaßstäbe festzulegen. Irgendwann wäre es dann vielleicht sinnvoll, auch ein Gesetz daraus zu machen, aber das ließ man lieber offen und lässt sich Zeit. Die Vereinbarung wurde unterschrieben von Trump und den Platzhirschen Zuckerberg (Meta), Musk (XAI), Amodei (Anthropic), Brokman (OpenAI) und Pichai (Google). Trump saß beim Treffen zwischen Musk und Huang (Nvidia). Offensichtlich sah man es als wichtig an, die Sitzordnung zu veröffentlichen.
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Trumps Nichte, Mary Trump, ist mit 61 eine erfahrene Psychologin. Sie attestiert ihrem Onkel einen Totalschaden im Oberstübchen. Kann man überall nachlesen.
Kann man aber auch direkt hören und sehen. Gelegenheit gibt es ja mehr als einmal täglich. Er ist ja quasi auf Dauersendung.
Nun ja, da große KIs inzwischen ausgesprochen komplexe Systeme sind, die sich auf der Basis ihrer Trainingsdaten autonom weiter entwickeln, kann niemand mehr in Anspruch nehmen, dass er wüsste, auf welche Wege sie verfallen, um irgendeine Aufgabe zu lösen. Der Lösungsweg zum Erzeugen möglichst vieler Nutzer könnte also auch darin liegen, zum Beispiel die Klick- bzw. die Prompt-Zählungen zu manipulieren, „unerlaubte“ Hilfmittel zu verwenden oder sonstwie zu lügen. Das ist schlicht ein intrinsisches Problem, solange die KI nicht in einer kompletten Quarantine befindet, was sie allerdings unerreichbar und somit sinnlos macht.
Der Schluss daraus kann nur lauten, dass es den großen KI-Firmen bei dem Ruf nach „Regulierung“ nicht darum geht, tatsächlich ihre Entwicklung zu verlangsamen, sondern nur darum, eine staatliche „Kontrollbehörde“ als Sündenbock zu bekommen, die dann die Verarbeitung übernehmen soll, wenn etwas gravierende vorfällt und Schadensersatz geleistet werden soll.
So nach dem Motto: „Aber wir haben uns doch an alle Vorschriften gehalten, und jetzt soll der Staat dafür blechen!“
Hier ist nochmal der Bericht über den wahren Grund der Verlangsamung:
https://blog.koehntopp.info/2026/09/14/sie-wollen-eine-pause-es-wird-keine-geben/
Die KI wird unser Niedergang sein, seid euch dem bewußt…..
Es gibt auch Mutmaßungen darüber, ob diese dramatisierten Vorfälle nicht Teil einer Werbestrategie sind, die eine Potenz dieser Technologie suggerieren soll, die sie vielleicht gar nicht hat. Schnell kann man bei Gebrauch nämlich feststellen, dass sie zwar im Gegensatz zur Mehrzahl der Zeitgenossen im Stande ist höfliche Konversation zu betreiben, aber wirklich belastbar sind ihre Aussagen nur bedingt oder gar nicht. Abgesehen vom üblichen Missbrauch kognitiv Eingeschränkter als Wahrheitsorakel oder bester Freund, wird sie vielleicht nur als irrtümlich gehypter Ladenhüter enden.
Das will nicht heißen, dass diese Technologie ungefährlich wäre, denn sie wird wie jede vorherigen ja von menschlicher Intelligenz bedient und darin lag bis jetzt noch immer die größte Gefahr.
Beängstigend un zugleich drollig ist die Vorstellung eines KI-Zaren mit besonders hohem IQ: So hoch wie der von Trump und seinen Spießgesellen Hegseth, Rubio etc.? Das kann gefährlich werden!
Irgendwie hat es es wieder mal Trump gebraucht um darauf Hinzuweisen um was es hier eigentlich geht.
Die ultimative Cyberwaffe.
https://medium.com/@franziska.fink.rpllc/ai-at-war-how-artificial-intelligence-is-becoming-the-ultimate-cyber-weapon-7ab09ae8d2aa
https://youtu.be/7sY2BeGkfrg?is=9oZmjLyIHcq24cUl
Rötzer hört mal wieder das Gras
wachsen.
Die Frage ist, welche Player das Platzen der Blase durch Regierungsaifträge überleben,
Es gibt keine KI, nur programmierte Pspageien, die gefallen und manipulieren sollen.
Rötzer hört mal wieder das Gras
wachsen.
Die Frage ist, welche Player das Platzen der Blase durch Regierungsaifträge überleben,
Es gibt keine KI, nur programmierte Pspageien, die gefallen und manipulieren sollen.
Ich Frage für ein Freund
Und wenn die KI Agenten der vierten Generation, die Kommunistische Weltrevolution einleiten um das Privateigentum und die Machtakkumulation der Menschheit zu beenden?
Schickt dann John Connor, ein Kyle Reese in die Vergangenheit um dem Ganzen (KI der fünften Generationl) den Stecker zu ziehen?