
Die alte parteipolitische Ordnung der Bundesrepublik zerbricht nun schon seit Jahren – seit dem letzten Wochenende dürfte nun jedem klar sein, dass die politischen Kräfte neu austariert werden.
Raffiniert ist er, der immer noch amtierende Bundeskanzler. Am letzten Wahlsonntag trat er zeitig vor die Presse, um seinen Verbleib im Kanzleramt kundzutun. Zeitig genug, um dem Niedergang der mecklenburg-vorpommerischen CDU zuvorzukommen. Als er seine Rede an die Nation hielt, sah es laut erster Hochrechnungen noch so aus, als würde die Union im hohen Norden des Ostens zumindest noch im Parlament verbleiben – einige Stunden später war dann klar, dass erstmals ein Landesverband der CDU nicht in ein Landesparlament einziehen wird. Seit 1949 hat es das nicht gegeben, wenngleich diese Einordnung nicht ganz fair ist, denn bundesdeutsche Landtagswahlen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern erst seit 1990.
4,9 Prozent erreichte die Union – das BSW-Solidaritätsergebnis, könnte man sagen. Deshalb heißt es jetzt Abschied nehmen von Schwerin. Nach der Wende wurde das neue Bundesland noch von der CDU regiert. Nun erleben Christdemokraten erstmals, was anderen Parteien – außer den Sozialdemokraten bislang – schon immer mal widerfuhr: Eine parlamentarische Auszeit. Die Liberalen kennen das längst, am Wochenende spielten sie keine Rolle mehr. Die SPD hat dergleichen noch nicht erlebt, aber man darf annehmen, dass auch das eine Frage der Zeit ist, denn die Wahlergebnisse sind teils so grotesk miserabel, dass ein solches Schicksal unumgänglich scheint. CDU, SPD und FDP: Das war der Dreiklang der alten Bundesrepublik. Dieses Dreigestirn regelten die politischen Belange und Pöstchen untereinander – die FDP war in jener Zeit das fluide Mittel zur Mehrheitsbeschaffung. Wer sie sich gewogen hielt, der regierte am Ende das ganze Land und die Länder. Alle drei sind heute ein Schatten ihrer selbst – und sie scheinen dem Untergang näherzustehen, als einer Renaissance.
CDU-Ausfall: Ein Zeichen an die Unternehmer
Die deutsche Öffentlichkeit verstand die Union für viele Jahrzehnte – ob zurecht oder nicht – als Partei wirtschaftlicher Stabilität. Auf kommunaler Ebene versammelten sich bei der CDU oft jene, die mit ihren Betrieben und Unternehmen regional vorankommen wollten. Die CDU war der Ort, an dem sich Politik und Wirtschaftsinteressen trafen, auch das Big Business, die Industrie und deren Interessensverbände – kritisiert wurde diese Nähe von jeher, aber offenbar hatte die Union etwas, was Unternehmer in den Bann dieser Partei zog. Es war ein Arrangement: Von der CDU erhofften die Unternehmer sich eine Politik, die der eigenen Branche oder Sparte Prosperität versprach – Bevorteilungen gab es selbstverständlich auch, und das nicht mal zu knapp. Davon zerrte die Union über einen langen Zeitraum – die Strukturen waren auf sie ausgerichtet, sie hatte ihre Leute in Behörden und als sichere Bank in den Parlamenten. Der Ausfall der CDU in Mecklenburg-Vorpommern ist nun ein Fanal – und ein Zeichen auch an die Unternehmerschaft im Lande. Sie wird nun überlegen müssen, ob sie in den Kommunen und im Land neue Seilschaften entwirft, um für den nicht mehr ganz unwahrscheinlichen Fall einer Verzwergung der CDU auch politisch gerüstet zu sein.
Die Alternative zur Union wird wohl in jener Partei zu suchen sein, die genau diesen Namen trägt: Alternative eben – ob sie es denn ist, muss uns an dieser Stelle mal nicht kümmern. In Kommunen bricht dieses Feld schon seit geraumer Zeit auf, Unternehmer suchen dort – zumal im Osten des Landes – die Nähe zur AfD und bringen ihre Vorstellungen dort ein. Und sie unterstützen die kommunalen Ortsvereine und die Landesverbände – übrigens ebenso die Bundes-AfD – auch in Wahlkämpfen finanziell. Die Flucht der Unternehmer in Richtung AfD wird sich nun verschärfen, die aktuelle CDU wirkt nämlich nicht nur angeschlagen, sondern regelrecht erledigt. Der unternehmerische Liebesentzug wird wiederum den Niedergang der Partei vorantreiben und begünstigen. Die Union sitzt in einer Sackgasse, den Schein großer Wirtschaftskompetenz kann sie nicht mehr aufrechterhalten – der Deindustrialisierung weiß sie nichts mehr entgegenzusetzen außer Durchhalteparolen und Haltungsnoten. Nicht, dass die AfD wirkliche Wirtschaftskenntnis hätte – sie ist ohnehin nur Fleisch vom Fleische der Mutterpartei, der CDU –, aber sie simuliert wenigstens Verständnis für die Unternehmerschaft.
Den Sozialdemokraten trauen die Unternehmer kaum über den Weg, die Partei darbt seit zwei Dekaden, taumelt von sogenannter Verantwortungspolitik zu Ideologie und andersherum, je nach politischer Stimmung im Lande. Wer einen verlässlichen Partner in der Parteipolitik suchte, wandte sich von daher eher nicht an die SPD, an diese Partei, die seit so langer Zeit einen Überlebenskampf führt, den sie mehr und mehr verliert. Über Jahre rettete sie sich als Mehrheitsbeschaffer der Union in Regierungsbildungen – dabei nahm sie die Rolle jener FDP ein, die noch in den Achtzigerjahren für Mehrheiten der Volksparteien sorgen musste. Die Sozialdemokraten degradierten sich Anfang des Jahrhunderts, sie retteten sich zwar in Bundesregierungen, schrumpften aber sukzessive immer mehr – bei Landtagswahlen verlor man traditionelle Stammländer und war teilweise nur viertstärkste Kraft im Landtag.
Zahlen des Niederganges
Die Zahlen des letzten Vierteljahrhunderts belegen eindrucksvoll, wie sich die Sozialdemokratie im gesamten Lande entwickelt hat. Zählt man alle Prozentpunkte zusammen, die die SPD in den Landesparlamenten erreichen konnte — also aus den Wahlen vor 1998 und im selben Jahr —, so kommt man auf die Summe von 574,4 Prozentpunkten. Im Schnitt reichte das für 36,2 Prozent pro Landtag oder Senat. Im Jahr 2010 konnten die Sozialdemokraten noch 447,9 addierte Prozentpunkte auf sich vereinen — geteilt durch 16 Bundesländer ergibt das einen Durchschnitt von 28 Prozent. Im Jahr 2026 erreichten die Landesverbände der SPD gerade einmal 339 Prozentpunkte in Addition. Durchschnitt: 21,2 Prozent pro Landesparlament. Tendenz? Wohl weiter sinkend, das letzte Wochenende, mit potenziell zwei rot-rot-grünen Koalitionsalternativen, sollte darüber nicht hinwegtäuschen.
Dasselbe lässt sich für die beiden anderen bundesrepublikanischen Dinosaurier feststellen – wobei die FDP sogar zwischendrin eine Hochzeit feiern konnte, danach stürzte man umso tiefer. Fasst man alle Ergebnisse zusammen, die die CDU/CSU im Jahr 1998 in den Landtagen aufwies, kommt man auf einen Wert von 593,8 Prozentpunkten – im Schnitt ergab das 37,1 Prozent pro Landtag. Zwölf Jahre später sank der Wert moderat auf 548,4 Prozentpunkte, was einen Schnitt von 34,3 Prozent nach sich zog. In diesem Jahr sind 422,5 Prozentpunkte zu addieren – 26,4 Prozent im Schnitt. Zum Vergleich noch die Liberalen: 1998 ergibt sich in Addition ein Volumen von 66,6 Prozentpunkten und einem Durchschnitt von 4,2 Prozent. Dann die Hochphase um 2010 herum: 135,6 addierte Prozent – und 8,5 Prozent durchschnittlich. Für das aktuelle Jahr sind 52,6 Prozentpunkte zu verzeichnen – 3,3 Prozent im Schnitt. Die FDP hat sich also auf einem ohnehin niedrigen Level eingependelt, sie sitzt nur noch in vier Landtagen und dürfte nach Rösler und Lindner so schnell nicht mehr in Tritt zu kommen – und je länger es dauert, desto geringer werden die Mittel. Die parteinahe Naumann-Stiftung wird beispielsweise keine Gelder mehr aus dem Bundeshaushalt erhalten, sollte die FDP abermals nicht in den Bundestag einziehen. Mit Schrumpfung der Mittel wird eine Rückkehr auf die große Bühne schwieriger – im Grunde ist es so wie im Fußball: Wer absteigt und nicht mehr an die Geldtöpfe gelangt, verliert den Anschluss und mit jedem Jahr sinken die Chancen für einen Wiederaufstieg.
Oft wurde von der Sozialdemokratisierung der Union gesprochen – weil sie angeblich nach links gerutscht sei. Was ihre Gesellschaftspolitik betraf, die Öffnung ins Beliebige, ins Dekonstruierende, in die Destabilisierung von Gewissheiten, die neu kultivierte Brauchtums- und Traditionsfeindlichkeit, traf das durchaus zu – wirtschaftspolitisch öffnete sich die Union unter Bundeskanzler Merkel allerdings nicht. Weiterhin betrieb man eine rückständige Lohnpolitik – die sogenannte Euro-Rettung erwies sich als Schurkenstück mit reaktionären Anwandlungen. (Wobei: Reaktionär kann man links wie rechts sein, das sagt also gar nichts aus.) Nun aber tritt die CDU endgültig den sozialdemokratisierten Gang an – und zwar in Form des Niederganges, den die Sozialdemokraten nun schon seit zwei Jahrzehnten regelrecht zelebrieren. Von der Union ist demnach zu erwarten, dass auch sie den Umgang damit lernen muss, die zweite Geige zu spielen und bestenfalls noch als Partei zu fungieren, die hier und da das Zünglein an der Waage sein kann, plump ausgedrückt: Mehrheitsbeschaffer.
Das Reich der Mitte?
Am Wochenende hat die Union die Auswirkungen der Brandmauer erlebt. Formal erklärte die sogenannten linken Kräfte, allen voran die Grünen, der Öffentlichkeit regelmäßig mit staatstragender Miene, dass dieses Bauwerk die AfD in Regierungsverantwortung verhindern sollte. Aber im Kern verbanden die Grünen damit eine ganz andere Absicht. Als Kollateralschaden? Oder doch als primäres Ziel? Die Brandmauer sollte nämlich die Union von ihrem eigentlich »natürlichen Koalitionspartner« fernhalten – und damit die Union auf Dauer schädigen. In Mecklenburg-Vorpommern hat diese Hinterlist nun erstmalig gefruchtet – die Partei scheint indes auf Bundesebene so paralysiert, dass sie gar nicht zu merken scheint, wie sie in Windeseile von der Bildfläche verschwindet, weil sie sich der moralinsauren Strategie von links unterworfen hat. Die Brandmauer hat die CDU aufgerieben; sie hat nicht die AfD einhegt, sondern die Union eingemauert.
Es zeichnete sich schon lange ab, dass die etablierte Parteienordnung nicht überleben wird. Am letzten Sonntag zeigte sich, dass die Transformation im vollen Gange ist. Es formieren sich gerade zwei Blöcke, die je nach Region noch unterschiedlich ausgeprägt sind, die aber vermutlich die politische Komplexe der kommenden Jahre sein werden. Die AfD stellt den einen Block dar, der voraussichtlich als neue Volkspartei zu verstehen ist. Sie tritt das Erbe der traditionellen Union an. Auf der anderen Seite kristallisiert sich ein linker Block heraus, der sich aus Linkspartei und Grünen zusammensetzt. Dazwischen richten sich die Abgehängten ein, die Überflüssigen, die Parteien, die sich früher mal Deutungshoheit zuschreiben durften, die sie aber längst verspielt haben. Sie werden hier und da noch eine Rolle spielen, aber politische Umbrüche sind von ihnen nicht mehr zu erwarten. Die, die im Hintergrund dafür sorgen, dass die organisierte Politik willfährig bleibt für gewisse Partikularinteressen, haben überhaupt keine Veranlassung mehr, die ehemalige BRD-Troika weiterhin zu stützen. Sie werden ihre Ansprechpartner in den sich formierenden Blöcken suchen – und finden.
Nun liest man allerorten, dass es der Mitte an den Kragen geht. Aber was soll das sein, diese Mitte? Wer entscheidet, wo die Mitte liegt? Die chinesischen Kaiser machten es vor. Dort wo sie regierten, war das Reich der Mitte. Auf der Landkarte traf diese Selbstbezeichnung nicht zu, denn eine Kugel kennt nur eine Mitte: im Erdkern – aber China liegt bekanntlich auf der Erdoberfläche. Nicht anders ist es bei den Parteien, die sich selbst als Ausdruck der politischen Mitte begreifen. Sie legen fest, wo man mittig steht. Sie haben sich so an diese Deutungshoheit gewöhnt, dass ihnen entgangen ist, dass die Richtungsangaben fluide sind – und damit auch der zentrale Punkt. Die alte Mitte war nicht einfach gesetzt, schon gar nicht war sie ein Naturgesetz – sie war das Ergebnis politischer Machtverhältnisse. Und diese Machtverhältnisse ändern sich seit geraumer Zeit. Nein, das alles ist keine Krise der Mitte, sondern eine Neusortierung der Bundesrepublik. Und wie es aussieht, hat die Union beschlossen, sich in trauter Einigkeit aussortieren zu lassen. Sie macht es den Sozialdemokraten vielleicht nicht einfach nach, sondern überholt sie im Niedergang sogar noch. Aber nur keine Sorge, die neuen parteipolitischen Blöcke werden natürlich domestiziert, sie werden sich in den milliardenschweren Parteienstaat einrichten und das tun, was Parteien eben so tun: Sich Selbstzweck sein.
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Eben Demokratie Leben!
Bei steigender Wahlbeteiligung entziehen die Wahlberechtigten das Vertrauen in die Reformen, Wenden, Gürtel enger Schnallen, leeren Versprechungen, Anpassen und über den Tisch ziehen.
Indem sie AfD wählen? Da treiben die Wähler den Teufel mit dem Beelzebub aus. Die neoliberale Wirtschaftspolitik der AfD wird am Zustand nichts andern. Das ist weiter so bisher.
Ihr Blogbeitrag ist meiner Meinung nach eine unbewiesene Behauptung – aber damit stehen Sie nicht allein da.
Eines ist jedoch klar: sollte die AfD auf Bund- und Länderebene eines Tages in Regierungsverantwortung kommen, müssen sie liefern. Ob dieser Partei das in dem aktuell schwierigen Umfeld gelingt steht auf einem anderen Papier.
Du meinst sicherlich das TINA-Syndrom nur ist das, der Eigentliche Sinn in einer Demokratie nämlich das „Checks and Balances“ und nicht etwa Schecks und Boni.
@Alfred Nonym
Ich stimme Ihnen voll zu. Die AFD wird die „Reformen“ noch brutaler fortsetzen. Die AFD bemängelt ja nicht den Sozialraub durch die „Reformen“, sie bemängelt dass sie nicht 1 zu 1 umgesetzt wurden.
Wenn Weidel erneut behauptet Hitler sei Kommunist und Linksextremist gewesen, so sollte man dringend an ihrem Verstand zweifeln! Man kann daher nur vor der AFD warnen! Sitzen die erst mal an der Macht werden wir die nicht wieder los!
Allerdings sitzen wir in der Klemme und zwar zwischen Pest und Cholera.
Was tun???
Der Zustand wird sich natürlich nie ändern, aber zumindest wollen sie die anderen nicht ausgrenzen.
Das könnte die Stimmung etwas ändern.
Wenn die ganzen Schwätzer und Propagandeure erst merken, dass sie durch KI mühelos ersetzbar sind,
kann es noch einmal heiß werden.
Da haben Sie sicherlich recht, aber was bleibt denn? Sollen die Wähler angesichts explodierender Lebenshaltungskosten irgendwelche Geschlechterwechseldich und Kohlestromheizungsparteien-Parteien wählen? Nun zumindest in Berlin hat die Linke mit den Wohnkosten auf ein Thema realer Politik gesetzt. Der Treppenwitz ist allerdings, dass genau diese Linke bei der Privatisierung der kommunalen Wohnungen mitgemacht hat. Nun ja die jüngeren Wähler wissen das vermutlich nicht. Da hat der Linken offensichtlich die Gnade der späten Geburt geholfen. erst den kommunalen Wohnungsbau an Heuschrecken verramschen und dann teuer zurückkaufen, besonders planvoll sieht das für mich nicht aus. Söder hat das in Bayern auch betrieben, allerdings hat seine Partei nicht vor das zurückzuentwickeln.
@Two Moons
„Nun zumindest in Berlin hat die Linke mit den Wohnkosten auf ein Thema realer Politik gesetzt.“
Merz macht nun flugs ein Gesetz das Enteignungen verbieten soll. Auf Zustimmung der AFD kann er sich in diesem Punkt verlassen und die SPD sowie die Grünen werden ebenfalls mitmachen!
https://www.jungewelt.de/artikel/530626.nach-berlin-wahl-merz-will-gesetz-gegen-enteignungen-vorantreiben.html
Mit dem Verramschen haben Sie recht. Allerdings war der Grund damals die vom sogenannten Bankenskandal gebleiben Milliarden-Bürgschaft der Stadt Berlin, beides vom CDU-Sumpf angezettelt.
> dass erstmals ein Landesverband der CDU nicht in ein Landesparlament einziehen wird.
Allein das ist schon ein Grund zur Freude. Wer erinnert sich das die Volksparteien auch in der EU die 5% Hürde einführen wollten, um sich diese kleinen Wadenbeißer vom Pelz zu halten. Jetzt schmecken sie selbst mal die Kost. Wenn das so weitergeht werden die jetzt bald für die Abschaffung der 5% Hürde sein. 😉
> Aber nur keine Sorge, die neuen parteipolitischen Blöcke werden natürlich domestiziert, sie werden sich in den milliardenschweren Parteienstaat einrichten und das tun, was Parteien eben so tun: Sich Selbstzweck sein.
Ja aber bis dahin werden sie anders sein. Dann brauchen wir halt wieder eine neue falls das eintritt. Die Grünen waren am Anfang auch mal auf der guten Seite, bis sie vom Transatlantik übernommen wurden. Linken gehen mittlerweile auch den Weg, was ich an der Zustimmung zum größten Aufrüstungspaket der Nachkriegszeit festmache.
> Die Brandmauer hat die CDU aufgerieben; sie hat nicht die AfD einhegt, sondern die Union eingemauert.
Die Brandmauer hat man sich von links aufschwatzen lassen. Politisch sind sich CDU und AfD eigentlich am nächsten, viele kommen aus der CDU. Naja selbst schuld, Häme finde ich da durchaus angebracht. Währenddessen eine linksliberale Partei wie BSW auf die Brandmauer verzichtet (teilweise zumindestens). Man kann zur AfD stehen wie man will, aber wer 50% der Bürger von der Demokratie ausschließen will, sollte eigentlich seines politischen Amtes enthoben werden, und zwar perse.
> Das Reich der Mitte?
Parteien behaupten gerne sie sind die Mitte um mehr Wähler zu fangen. Aus meiner Sicht der einzige Grund für diese überflüssige Diskussion.
@Patient 0
„Die Grünen waren am Anfang auch mal auf der guten Seite, bis sie vom Transatlantik übernommen wurden. “
Heiner Geissler (CDU) hat schon damals gesagt: „Die GRÜNEN werden schnell lernen die Drecksarbeit zu machen“
Heute können wir sagen: „Die GRÜNEN haben es sehr schnell gelernt“
„Die GRÜNEN werden schnell lernen die Drecksarbeit zu machen“
…und man möchte hinzufügen: sie machen das inzwischen nahezu ausschließlich!
In der Politik geht es oft um Machtpositionen und nicht so sehr um das Wohlergehen des Volkes .Die CDU betritt schon lange nicht mehr das gesamte Volk und von Christentum keine Spur. Es wird gedreht gelogen und getan alles zum Wohl einer Elite .Die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen wie Brot ,Heizung und wohnen sind für viele nicht mehr erschwinglich.Weg mit Merz und hin zu ehrlichen Volksvertretern.
„Die Brandmauer sollte nämlich die Union von ihrem eigentlich »natürlichen Koalitionspartner« [also der AfD] fernhalten – und damit die Union auf Dauer schädigen.“
Dass die sog. „Brandmauer“ die CDU/CSU bewusst schädigen sollte, finde ich etwas übertrieben formuliert.
Eher würde ich sagen, dass die „Brandmauer“ zunächst einmal eine Dauerregierung von SPD, Grünen und Linkspartei sicherstellen soll. Das ist dann ja auch erreicht worden.
Allerdings stimmt es schon, dass dieses Projekt die CDU auf Dauer aushöhlt und ruiniert.
Andererseits beruht dieses politische Projekt aber auf der Geschäftsgrundlage, dass die (sozialdemokratisierte) Union nicht zu schwach wird, denn zumindest als Mehrheitsbeschaffer wird sie ja von dem sich selbst als „links“ bezeichnenden Parteienkonglomerat gebraucht.
Das Bemerkenswerte und Neue ist nun, dass die Schädigung der Union soweit gehen könnte, dass das regierende Parteienkonglomerat (CDU-SPD-Grüne-Linke) die Mehrheit verliert. Das ist zwar in Berlin oder NRW nicht zu erwarten, könnte aber in ostdeutschen Ländern geschehen. Und rumoren tut es längst auch in den westlichen Landesverbänden der Union.
Zu retten ist da für die CDU kaum noch was. Und wenn, dann nur durch eine schwer vorstellbare Kehrtwende, bei der es für viele der heutigen Parteifunktionäre keine politische Zukunft mehr geben würde. Die Union hat zu lange aufs falsche Pferd gesetzt und zu lange irrtümlich gehofft, dass die AfD nicht wachsen würde.
@Wolfgang Wirth
Machen Sie sich keine Sorgen bez. CDU oder AFD beide gehören zusammen und keine wird diese Land retten.
Dieses Land wird mit Hunger und Elend im Krieg untergehen!
Deutschland ist verloren und keiner will es wahrhaben
@Otto0815
Habe ich denn geschrieben, dass AfD und CDU das Land retten können??
Nö.
Dass Deutschland als Land, wie ich es kannte und liebte, verloren zu sein dürfte – und zwar auch sogar schon ohne Krieg – das ist mir bewusst.
Wer kennt sie nicht – die legendäre „Dauerregierung“ aus SPD, Grünen und Linkspartei? Betonkommunist Merz, das verdiente ZK-Mitglied Kohl, das den schwarz-gelben Sozialismus aufbaute und natürlich der Unrechtsrichter Kiesinger, der im Namen des Volkes Urteile gegen die bürgerliche Mitte fällte. Gut – ein Unrechtsrichter war er in der Tat. Und immerhin: Merkel war auch mal im FDJ. Allerdings war sie stets so „links“ wie Kaja Kallas. Ansonsten ist die Idee der „linken Dauerregierung“ besonders köstlich angesichts der Tatsache, dass Rot-Rot-Grün als Option 2005 wie 2013 zwar bestanden hat – sich Grüne wie Sozen aber lieber der Union anheischig machten. Bestimmt taten sie das mit dem gerissenen Hintergedanken, erst mal die Rechten zu „sozialdemokratisieren“. Lieber den Konkurrenten infiltrieren als die Macht im Land übernehmen, gell?
Denn natürlich darf der Mythos der „sozialdemokratisierten“ Union nicht fehlen. Auslandseinsätze, Militarisierung, Umverteilung nach oben und Massenüberwachung sind ja alles lauter ursozialdemokratische Anliegen. Wobei: Wenn man genau hinsieht, bekommt man das von der SPD seit über hundert Jahren erstaunlich zuverlässig geliefert. Insofern ist die CDU in der Tat „sozialdemokratisiert“. Dann braucht man nämlich nicht darüber nachdenken, dass vielleicht die SPD „verbürgerlicht“ und „neoliberalisiert“ wurde:
https://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/091007_LP_Meinungsmache_351-354_Fremdbestimmte_SPD.pdf
Oder wer wirklich FDP und Union fremdbestimmt:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=3716
Aber bei dir bedeuten „Sozialdemokratisierung“ und „Fremdbestimmung“ wohl „Grenzöffnung“, „Doppelpass“ und „Schuldenwahnsinn“. Die identitären Ablenkungsmanöver für den kleinen Mann. Doch klar: Einstmals, in den guten Bonner Tagen, da hat es noch diese unverfälschte, natürliche CDU gegeben. Bis leider eines Tages fremde Mächte kamen und sie „sozialdemokratisch“ infiltrierten. Vielleicht war deine Union aber nie die zoologische Reinform, als die sie dir im Nachhinein erscheint? Parteien sind nämlich keine Tierarten und haben auch keinen natürlichen Koalitionspartner – darüber mal nachgedacht?
Überhaupt ist „natürlich“ in deinem Text ein auffälliges Wort. Die AfD soll also der „natürliche“ Partner der Union sein. „Natürlich“ nach welchem Naturgesetz? Nach Mendel? Darwin? Oder eher nach deinem politischen Naturrecht? Vielleicht liegt auch deine „Sozialdemokratisierung“ der CDU weniger darin, dass diese irgendwann nach „links“ gerückt ist, als darin, dass du „sozialdemokratisch“ und „links“ einfach als Universalbezeichnung für alles gebrauchst, was dir an deiner Union nicht mehr gefällt.
Das Erstaunliche an deiner Analyse ist weniger die politische These als die geradezu metaphysische Gewissheit, mit der sie vorgetragen wird. Da gibt es ein „Projekt“, eine „Geschäftsgrundlage“, einen „natürlichen Koalitionspartner“, ein „falsches Pferd“ und schließlich sogar eine politische Zukunft, die angeblich „kaum noch zu retten“ ist. Es fehlt eigentlich nur noch der göttliche Ratschluss, damit aus Parteipolitik endgültig Theologie für alle wird.
Dabei sind die Zeiten so lang gar nicht her, dass ein Amthörchen sogar glaubte, sich aufmachen zu müssen im Manuelaland Königinnen-Killer zu markieren. Werch ein Illtum! Aber sei’s drum. Großdeutschland ist sowieso ausnahmsweise mal eines der Letzten. Die ehemalige heilige Dreifaltigkeit, der zwischen linker und rechter Beton- und Monierwand, in Italien’ien schon längst Geschichte, wer erinnert sich denn nur noch an die Parteinamen? Frankreich, nicht viel anders. Ja sicher, die Sozen hie und da raffen sich gelegentluch doch mal kurz auf, ob ohne eher mit und im Flecktarn. Und merken dabei nicht einmal, das letztere Kampfjacke ins Leichenhemd mutieren dürfte.
Was ja grundsätzlich zu gelten hat – hoffentlich – man muß sich nur das heutige herzalllerliebste Bildchen (auf NDS) aus der Arktis noch mal reinziehen. Der Sargnägel gibt’s gar viele. aber alle aus der gleichen Hirnmasse entsprungen. NATO, UKRAINE, RÜSTUNGSEXZESSE, SCHWARZENULLENTSORGEN, SONDERVERMÖGENSORGIEN, WUMMSE, WOHLSTANDS-/SUBSTANZVERNICHTUNG, SOZIALSTAAT-VERKLAPPUNG, UNTERNEHMENS-/REICHENSTEUERN PAMPERN u.v.a.m. – und die Herrschaften, sind sich sicher, dass sie schon längst auf dem Holzweg zu (lust)wandeln haben und der Souverän – das dumme Volch – alles abnicken darf mit Kreuzerlmacherei.
Nun, ein paar vom Letzteren scheinen aus dem Tiefschlaf hochzuschrecken und mucken auf. Und keiner merkt’s keiner glaubt’s, die, die da was zu verteidigen haben, haben – frei nach Biolek – schon mal was vorbereitet. So, wie da, wo gelegentlich mal und dann immer öfters die Waldbrände toben, werden Gegenfeuerchen gelegt, gehegt und gepflegt. In der Politik heißen die dann i.d.R. „Alternative“, wenn’s um größere drohende Feuerwalzen geht. Für peanuts am Rande, da reicht es durchaus, auch mal ein Bündnis zu spendieren, oder einen Virus Varus zu pflanzen,
Vor dreißig Jahren, in der Hochzeit von Reorganisation&Leanmanagement – lang ist’s her und vergessen, hat mir jemand, der’s wissen mußte, die Chose mal erklärt.
„Stell der einen großen Baum vor, entlaubt und mit vielen Ästen. Ende November – Krähen ohne Ende, wie einst bei Hitchcocks Vögeln. Da kommt einer, guckt böse und klatscht darob harsch in die Hände. Die Krähen – unter Mordsgeschrei – steigen auf und flattern davon. Doch nach kurzer Zeit sind alle wieder da, allerdings jede auf einem anderen Ast. Und? Ja, die ein oder andere Krähe ist entschwunden, wie meist auch der dazugehörige Ast. Leises Brabbeln (siehe hierzu auch Hitchcock’s Meisterwerk) der verbliebenen Krähen Ist kündet von Erleichterung, noch da sein zu dürfen.“
Ist das bei unseren Parteien vielleicht anderst? Wohl dem, der sich vorher vorsorglich ein Rettungsboot in neuen Farben zugelegt hat.
Was täte man nur, wenn nicht bereits vor Äonen der (ausschließlich menschliche) Charakter auf andere Spezies wie z.B. Schweine, Ratten, Schlangen, Krähen, Wölfe, Bären, Haie usw übertragen worden wäre? 😉
Krähen hocken zwar nachts auf Bäumen(in Massenunterkünften) – was übrigens viele Vögel lediglich zum Eigenschutz derart handhaben -, aber die restliche Zeit sind diese ganztägig sehr rege und vor allem untereinander sozial.
Dass sie sich gegenseitig nicht die Augen aushaken, ist wohl einem „fatalen“, evolutionären Grundprinzip geschuldet.
Bedenke jedoch: Eigenschaften wie bösartig,hinterhältig,gewalttätig,hintertrieben,opportunistisch,berechnend,manipulativ,pervers,desinteressiert,lethargisch und und und vermag nur eine einzige Spezies in sich zu vereinen. (Solange die Tatsache aber nicht laut ausgesprochen wird, ist sie auch nicht real.Darum psssst)
Eher mehr als weniger! würden bei sich bietenden Chancen zugreifen, solange es dem eigenen Fortkommen zuträglich ist und dem Macht-/Ego-/Vermögenszuwachs dient.
Funktioniert bereits seit Menschengedenken besonders gut im Kleinen – jeder gegen jeden; und vor allem nach unten.
Darum ist und bleibt es dabei: nach dem Spiel ist vor dem Spiel, denn die Regeln und Figuren bleiben stets die gleichen.
Einen sich vervielfältigenden Unterschied gibt es allerdings zu berücksichtigen.
Während dereinst jenes graue,schwabbelige Teil im Schädel durchaus aktiv be/genutzt wurde, verbrutzelt man sich dieses seit Jahrzehnten frei- und willig; selbstredend darf der eigene Nachwuchs ungebremst daran teilhaben.
Nach dem Motto: wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere, gibt es aber von daraus resultierenden Vorteilen zu berichten.
Die Zahl der Opfer-durch-Ertrinken wird drastisch sinken, selbst bei (menschengemacht) steigendem Meeresspiegel.
Denn zwischen den Ohren befindet sich kurz-/mittelfristig großteils nur noch lauwarme/abgestandene Luft, die den Kopf wie einen Korken lustig oberhalb der Wasseroberfläche hüpfen lässt.
Das ist „Entwicklung“ auf höchstem Niveau.
Warum sich Sorgen um das, was unvermeidlich ist? Die „Altparteien“ hatten ihre Chance. Sie haben sie nicht genutzt. Das Imperium Amerikanum oder Transatlantisches Imperium stirbt. Die Macht über ganze Kontinente bröckelt. Und die „Altparteien“( Kompradoren) haben nichts davon mitbekommen. Sie wollen das sterbende Imperium zwanghaft am Leben erhalten. Da sie sich nicht vom „Imperium“ lösen wollen( können), werden sie mit diesem untergehen! Und da es weder in der Natur noch der Politik ein Vakuum gibt, werden andere Strukturen/ Parteien entstehen. Das Alte stirbt, Neues wird geboren. Das ist der ewige Kreislauf!
Der Sterbeprozess der „Altparteien“ wird nur durch die Angst der Millionen Profiteure in deren Strukturen( Stiftungen, Verbände, „NGO“, …) vor Einkommens- und Machtverlust verzögert.
Wir sollten uns eigentlich keine Gedanken um das Alte machen. Sondern uns fragen, wie das Neue werden soll. Welche Zukunft wünschen wir uns. Wie können wir dahin kommen. Was braucht es dazu?
Und jetzt gehe ich einen Apfelbaum pflanzen! Für jedes neugeborene Enkelkind einen Apfelbaum!
Die Erfolge der AfD sind nicht beunruhigend weil durch sie ein »Viertes Reich« droht – dazu ist das heutige Deutschland gar nicht in der Lage, allein weil die wichtigsten westeuropäischen Staaten das nicht zulassen würden – sondern weil nach dem Niedergang der CDU die AfD in die Bresche für das Big Business springen wird, dabei wird die AfD die Rolle einer Super-CDU einnehmen nachdem auch die SPD das Zeitliche gesegnet haben wird.
Weil ich bezweifle, dass die von der AfD gegenwärtig propagierte Russland-Politik nicht nur gespielt ist um bei den Wählern zu punkten, sondern ehrlich gemeint ist, und weil die AfD sich von der CDU nur in Nuancen unterscheidet, halte ich eine in Deutschland dominante AfD für eine Katastrophe.
In einem gebe ich Frau Weidel Recht, die AfD ist die Union von heute, weshalb das Todesglöckchen für die Union deutlich zu hören ist. Die Sprüche und Personen aus der AfD sind als Wiedergeburt der Union der Nachkriegszeit bekannt, wo ein Herr Globke Adenauers Staatssekretär war (zuvor war er der Kommentator der NS Rassengesetze), dann gab es noch die Herren Dregger, Filbinger und viele mehr bis in die kommunale Ebene hinein, die sich durch rechte Sprüche hervortaten, die heute bei der AfD zur Brandmauer geführt haben.
Die SPD befindet sich seit Schröders Hartz Gesetzen im permanentem Niedergang. Eine konsequente Sozial- und Friedenspolitik, die alten Markenzeichen der Partei, könnte deren Verabschiedung aus der Parteienlandschaft noch verhindern. Aber eben Konsequent!!! – dazu fehlt der Mut und vielleicht auch das Personal.
Was Berlin und MV anbelangt, wird es dort jeweils eine Koalition der Verlierer geben. In MV sowieso und in Berlin wird Die Linke gerade durch einen unerwarteten Besuch (wer hatte den nur geschickt?) auf der Party am Wahlabend, aus dem Rennen geschubst.
Vom Achtungserfolg des BSW, auf Augenhöhe mit der CDU die 5% zu unterschreiten, liest man überall nichts.
Hätte eine gewisse Dame, nach dem
Erfolg in Sachsen Anhalt, etwas weniger
vorlaut über ungelegte Eier gekräht, wären zwei Landtage hinzugekommen. Wahrscheinlich musste das wegen Personalmangels so sein.
Vorsicht, die TaktikerInnen/Taktierenden sind unter uns !
Na na das Denunzieren ist ja wie in alten Tagen ,öffentliche Debatte unter Androhung und Vorwarnung entgegen den Gepflogenheiten der Meinungsfreiheit .Das gibt einem zu denken .
Leider hat der Autor das Wesen der bürgerlichen Demokratie und die Rolle der bürgerlichen Parteien immer noch nicht verstanden.
Es gibt im Kapitalismus kein Primat der Politik. Die beste Definition für bürgerliche Politik stammt von Frank Zappa: „Die Politik is die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie.“
Man muss bei allen Analysen von der herrschenden Klasse und ihren Bedürfnissen ausgehen. Das wichtigste Bedürfnis ist die Machterhaltung. Dieses wurde bisher im Rahmen der bürgerlichen Demokratie realisiert. Durch den wirtschaftlichen Niedergang des Kapitalismus ist diese Art zunehmend gefährdet. Bleibt also nur der Umstieg auf die faschistische Diktatur. Kann man schon bei Stalin nachlesen. Aber so plumb und primitiv wie ’33 geht es leider nicht mehr. Man muss dem Publikum schon eine bessere Show liefern. Zum Glück hat das Kapital in allen bürgerlichen Parteien Menschen an den Spitzen installiert, die intellektuell und mental auf dem Niveau von 5-jährigen sind. Einen Hitchcock-Film würden die nie verstehen.
So wird im scheinbaren Kampf gegen Rechts, gegen die AfD, genau dieser Schwenk nach ganz rechts vorbereitet. Es ist wie mit der s..g. Energiewende. Da hat man Dank jahrzehntelanger Bildungsreformen eine infantilisierte Masse dazu gebracht, mit religiösem Eifer für den eigenen Untergang zu kämpfen.
Ich hätte Ihrem Kommentar gerne einfach eine ganze Reihe Daumen hoch gegeben, aber das geht ja leider nicht mehr.
Einziger Einwand: das intellektuelle Niveau vieler 5 jähriger ist, im Verhältnis gesehen, höher als das der derzeitigen Politakteure.
Das ist ja alles richtig, aber leider ein akademisches Thema. Die Leute heften so etwas als „Meinung“ und nicht als Fakten ab. „Wissenschaft“ ist, wenn jemand zum Mond fliegt, oder neue Herztabletten erfindet. Wirtschafts-, und Geisteswissenschaften sind keine Wissenschaften. Was vor der Haustür passiert, unterliegt alles unabänderlichen Naturgesetzen. Politiker sind selbstlose Wesen. Das haben sie mit der Hand auf der Fahne geschworen. Außerdem sind die talentiert. Die können Dinge wie sonst keiner. Niemand kann seine Sachen selbst regeln. Nur Politiker können das.
Ist das Politik oder kann das weg?
DAS kann weg. Egal, ob rot, schwarz, grün oder gelb dran steht. Abgewirtschaftet.
Ob Blau es besser macht, wird die Zeit zeigen. Die Altparteien sind jedenfalls keine Alternative mehr.
Die Pöstchenjäger werden schon was passend Neues finden, was bis zum vorgezogenen Ruhestand hinzureichen vermag, um dann … genau … auf Stuhlrunden oder sonstwo ihren Zeitvertreib vergolden zu lassen.
Zu jeder Buchung ein Beleg, zu jeder Vermutung ein Beispiel. Okay, voilà! Just von gestern im NTenkanal. Der frühe Vogel fängt den Wurm, 22.9.2026 8:15:
‚Debatte über Linke-Koalition Gabriel warnt Berliner SPD vor Koalition mit „antisemitischer Partei“‚
Da wird sich aber der „Pitcher“ (Hinweis zur Vorsicht: der vom Baseball) – ein Herr Schuster aber wohl mal freuen über Siechmar. Verstehe ich es richtig? Wenn ich dem Bibi – völlig unberechtigter Weise auch noch – an den Zwickel fahre, dann ist das selbstredend „pure anti-semitism“. Wenn aber der „Zentralrat für Empörung“ in die Speichen greift, was genau ist das dann?
Bevor jetzt noch einer von den ‚üblichen Verdächtigen‘ – mit oder ohne ‚C‘ im Annex …
War das jetzt daneben – aber sicher doch, oder? Wie vermeldete der gleiche, der private Volks-rundsprecher just eine Stunde vor Gabriel? „Schuster hatte sich nach dem Wahlsieg spräsidder Linken beunruhigt gezeigt und warf der Partei antisemitische Grenzüberschreitungen vor. Auf einer Wahlkampfbühne sei zur Intifada und zum Tod israelischer Soldaten aufgerufen worden, während Zuschauer dazu gesungen und getanzt hätten.“ Ah ja, die Helden vom Freizeitpark zu Gaza – beschimpft, beschmutzt – von einem Barden auch noch, auf einer Wahlkampfbühne, vielleicht gar mit Klampfe auch noch? Gesungen und getanzt hat man sogar dazu, Herrschaftszeiten, das geht aber gar nicht. Da heißt es wirklich Flagge zu zeigen, nicht wahr Herr Schuster und auch Herr EX-Vizekanzler, oderrr? Da hat man schließlich gleich was in der Hand, so wie beim Jodeldiplom! Um den just ausgerechnet zu Berlin zum Wahlsieger auszurufenden ‚Linken‘ kräftig eins überzuziehen,
Barde, Klampfe, Unziemliches? War da nicht schon mal was? Aber ja doch, genauuuuu! Vor schlappen zwölf Jahren zwar, aber doch sehr prägend dem ein oder anderen und vorallem den frei gewählten Abgeordneten der Nachfolgepartei der Mauerschü … äh … der ‚Linken‘ im Hohen Hause, ausgerechnet auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Gleichen – des Bundestags-präsidenten, ein Prof. Dr. Lammert, Norbert. Auch ein Barde, auch mit Klampfe, im zarten Alter von Siebenundsiebz’ge seinerzeit, das heißt der Biermann geht heuer auf die Neunz’ge zu. Und? Was soll er verbrochen haben?
Nun, da èchauffierte sich hinterher sogar unser Kulturkanal vom Deutschlandfunk leicht kräftiger. „Biermann überzieht im Bundestag … beschimpfte im Bundestag die Linkspartei als „Drachenbrut!“,zeigte dabei sichtlich erzürnt dabei mit spitzem Zeigefinger auf meist junge Damen, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls – dem Anlass für die Veranstaltung zum 25. – allenfalls im Strampler vor der Gloso tze strollten. Nur der Gysi, der Wolfgang ahnte vielleicht gerade noch, weshalb er – der Biermann, Margot’s Gschpusi? – sich glaubte so aufführen zu können.
Nein, getanzt – (mit)gesungen schon gar nicht – hat damals niemand. Obwohl die größte Fraktion, konnte sich offensichtlich nur mit Mühe bremsen, sich die Oberschenkel blutig zu klopfen. Und die Sozen? Nun, immerhin konnte sich der Koalitionspartner der freudig erregten das offene Feixen doch noch verklemmen. Applaus, Applaus – Waldorf&Statler liessen grüssen. Und die trefflich angesprochene ‚Drachenbrut‘ – den ‚letzten Rest‘, wie der ‚Liedermacher‘ verlautbaren durfte – würde mal sagen wollen dürfen – saß betroffen und still dabei, nur einer – wenn ich mich recht erinnere – klatschte, ob dieser einmaligen Behandlung.
Noch drei Jahre – dann wenn wohl sowieso der Russe kommt bzw. wenn nicht schon mal da ist – dann haben wir das Vierzigjährige vom „Unverzüglichen“ abzufeiern. Ob es da noch einen Bundestagspräsidenten oder Bundespräsidentin geben wird, der/die noch einmal … zugegeben, vermutich nicht, schon gar nicht wenn die Drachenbrut diesen zweithöchsten Posten im Staate Bananas stellen sollte. Was aber wohl kaum der Fall sein dürfte, eher schlüpft bekanntlich ein Kamel durchs … Eher wohl – Pardon, nicht unbedingt böse gemeint – einer der Stiernacken vom anderen Flügel oder gar Frau von Storch vielleicht. Die wollte man/frau doch schon immer mal los werden bei den Blauen?
Was dann wohl der Herr Schuster – nein, nicht der Innenminister von Sachsen, der sein andere Baustelle – zu solcherlei Entwicklungen im Hohen Hause verlautbaren und nicht nur mutmaßen würde? Aber vielleicht besinnt sich der Zentralrat auch mal einer konträr anderen ‚Sicht der Dinge‘. Vielleicht wenn’s Töchterchen eines früheren Schuster-Vorgängers im Amte – das vom Hochblauen – aufgerückt ist?
Vorsicht: das hatte schon was mit dem Thema zu tun. Die Moral hierzulande – und wenn es die Doppelmoral ist – muß doch in den Fokus gerückt werden. Warum wieso denn alles so möglich ist!
Das „Reich der Mitte“ gibt es nur in China. Bei uns ist es nur die selbstgewählte Blase der politischen Elite, die gezwungen ist sich einzumauern, da die Realität ihr feindlich gesonnen ist.
Nun, es wäre geheuchelt, wenn ich der FDP eine Träne nachweinen würde. Meine Interessen als Lohnabhängiger haben die noch nie vertreten.
Nachdem die FDP ihre eigentliche Klientel, den Mittelstand in Industrie und Handwerk, auch schmählich vernachlässig hat, brauchen die sich über die Bedeutungslosigkeit nicht zu wundern. Die Zustimmung des bereits abgewählten Bundestages zur Änderung des Grundgesetzes und für die Kriegsanleihen waren das letzte Tröpfchen für die liberalen und auch teilweise des wirtschaftsliberalen Flügel.
Die Wähler und Nutznießer der FDP sind nicht ganz so vergesslich, wie der Großteil des Wahlvolkes.😉
Nach der Übernahme von Kubicki hätte der nur den „weisen Elefanten“, der in fast jeder Talkrunde anwesend ist, und der nicht genannt werden darf, benennen müssen. Vielleicht wäre der Aufschrei in den MSM groß, die 5% Hürde auch vorläufig zu hoch gewesen, aber dieses Wahldebakel hätte vermieden werden können.
Frau Schwesig hat mit viel Standvermögen lange NS unterstützt, dies haben einige Wähler nicht vergessen. Ansonsten ist zu der SPD nichts mehr zu sagen. 😉
„dass es der Mitte an den Kragen geht. Aber was soll das sein, diese Mitte?“ Das ist deutlich komplexer. Es geht nicht der Mitte an den Kragen, sondern der bürgerlichen Gesellschaft. Ganz nach Marx also eher die proletarische Revulotion, die er ja auch nicht als Kampf beschrieben hat sondern als gesellschaftlichen Übergang. Es ist ganau die Gesellschaft die von Besitz lebt und nicht von Arbeit, welche nun zu Disposition steht. Der Endkampf dieser bürgerlichen Gesellschaft wird noch viele Jahre dauern, aber er ist bereits verloren. Wir wollen mit China bei den Produktionskosten mithalten? Unser Hauptstaatseinnahmen sind Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer. Nicht so in China, dort gibt es keinen privaten Grundbesitz sondern Pacht auf max. 70 Jahre. Und davon lebt der chinesische Staat hauptsächlich. Wärend bei uns für jeden Produktionsvorgang noch einer mitbezahlt wird, der einfach nur besitzt. Das wird nicht mehr funktionieren und wird die besitzende bürgerliche Gesellschaft in noch mehr bedrägnis bringen wie jetzt bereits. Das steckt hinter der Krise der CDU und SPD.
Wichtig für den chinesischen Staat ist weniger die Pacht als der Verkauf von landnutzungsrechten. Die Einnahmen hier raus machten zuletzt etwa 20% der chinesischen staatseinnahmen aus.
Es wird ja immer so getan – wie auch hier – als habe sich die AfD aus dem Nichts materialisiert. In Wirklichkeit ist es nun so, dass sich dort diejenigen aus CSFPDUG gesammelt haben, denen die genannten nicht rechts genug waren. So hat sich also im Rahmen der neoliberalen Konterrevolution, die seit 1974 unterwegs ist, nur das Etikett geändert.
In den Umfragen bekommt die AFD 25% +. In den Kommentaren hier gibt es nur
Kritiker und Nörgler an der AFD. Wo sind die positiven Kommentare? Muß wohl
am Wetter liegen.
Vielleicht gibt es auch daran, dass overton in Demmin und Anklam nicht gelesen wird. Blase dort Blase hier
Vielleicht gehören die halt zur verschwindend kleinen Minderheit der 75%, die den Verein nicht so dufte finden… typisch „Mainstream“, ne.
Earl Offa: Ihre Antwort ist unlogisch. Theoretisch müßte ja jeder 4. Kommentar etwas positives
zur AFD bringen. Selbst bei den Briefwahl- Wählern müßsten es noch jeder 8. sein. Ich vermute,
dass Overton auf einem Likstripp ist und die positiven Kommentare im Nirvana verschwinden.
DerKI sei dank!
@Inninör: Ja, hier verschwinden permanent Kommentare , aber mit einem „Likstripp“ hat das nicht das Geringste zu tun.
Ansonsten träumen Sie ruhig weiter von Ihrer „heilen AfD-Welt“!
jemp1965: Ich träume nicht von einer „heilen AFD Welt“. Ich sehe bei der AFD
auch sehr zu kritisierende Aussagen. Auch bei einer Partei bekommt man nicht
die „Eierlegendewollmilchsau“. Ich sehe mit bei einer Partei aber deren Abgeordneten
und Kandidaten an. Bei den Altparteien bekomme ich immer mehr das kalte Grausen,
wenn ich deren Pfeifen sehe. Leute die nie etwas gelernt haben, die gleich nach dem Abi
in einer Partei gelandet sind und Abgesandte von Firmen, ehemalioge Lobbyisten, die
dann in entsprechende Ministerposten gelozt werden. Die „Vorzeigepolitiker“ der AFD
können mit einer soliden Ausbildung aufwarten. Natürlich sind auch in dieser konservativen
Partei Politiker wie Weidel, die in großen Firmen gearbeitet haben. Allerdings ist bei denen
nicht zu erkennen, dass sie diese Firmen im Parlament vertreten, wie es z.B. unser Kanzler
schon sehr offen macht. Es muß sich etwas ändern in Deutschland. Ich sehr eben nur bei
der AFD und deren einigermaßen bodenständigen Leuten eine Chance auf diese Veränderung.
Die AFD´ler sind nicht mehr der Abklatsch der CDU. Sie haben sich zu einer neuen Spezies
entwickelt.
Ja, „bodenständig“… also mit anderen Worten: schon 20 km weit wegzuziehen ist undenkbar. Und mit möglichst viel Biedersinn und Tunnelblick wollen die in einer globalisierten Welt bestehen? Wie das? Einerseits wohlstandsversessen (was nur mit internationalen Lieferketten zu gehen scheint) andererseits irgendwelche Autarkieträume (mit denen man dann aber wohl am Lebensstandard starke Abstriche machen müsste).
Ansonsten Sozialabbau verschärft, Neoliberalismus 2.0 (lo llaman „nuevo“, pero es siempre la misma cantaleta, lo llaman „liberal“, pero es muy autoritário en su reclamación de poder absoluta)….
Na ja, also ganz genau jeder 4. wohl kaum, aber o.k., so in etwa… nachgezählt habe ich nicht, meinem Eindruck nach sind es eher mehr als 25% der Kommentare, die sich (teilweise) für die DfA* erwärmen können.
Ich gehöre aus verschiedenen Gründen nicht dazu, allerdings ist das sicher nicht als Werbung für einen anderen Verein zu verstehen. Eigentlich nerven Parteien generell, weil sie zu allem und jedem eine Meinung haben (müssen). Kann es etwas Öderes geben als Parteitage oder Debatten im Parlament, wenn eh nur Posten vergeben werden oder halt die ewige Kapitalakkumulation verwaltet wird?
* Mich nervt diese ewige Wiederholung dieses Parteikürzels eher noch mehr als das der anderen
Hier zerbricht wirklich und ausschließlich eine „parteipolitische“ Ordnung.
Die bürgerliche Mitte verschwindet dadurch allerdings überhaupt nicht, wenn Teile ihrer rechten und linken Mitte andere
bürgerliche Parteien vorziehen. Parteien, die das Angebot machen, die Ideale des Staatsbürgers und Wählers besser repräsentieren und durchsetzen zu wollen (AFD + Linkspartei (Berlin), als die Konkurrenzparteien CDU/SPD/Grüne.
Eine solide kurze Analyse – und das sogar ohne unterkomplexe Verkürzungen, nicht übel!
Aber bitte: Im Abschnitt „CDU-Ausfall: Ein Zeichen an die Unternehmer“ sollte es natürlich schon heißen „Davon ZEHRTE die Union über einen langen Zeitraum…“
Da wird gar nichts austariert. Peronal und Vereine wechseln, aber was bleibt ist das System. Vor allem, wo bitte soll bei der afd der Wechsel sein. Dass deren Wähler diese Lügen glauben ist ja nicht das Problem von denen.
Es ist gut und tröstlich für mich mit zu erleben, dass wesentliche Parteien einer politischen Raub- und Bereicherungsgemeinschaft vom Wähler hinweggefegt werden. Dem Herrn Bundeskanzler schrieb ich vorgestern:
„Betr.: NACHLESE WAHLEN des 20.09.2026 — Ihr Absonderungen-Statement
Grüß Gott ins antisemitische Bullshit-Berlin,
meine Güte, welch ein Kommunikations-Leerformel-Blabla Ihrerseits. Ich greife heraus:
• ‚Staat zu kompliziert‘: Nein, Sie und Ihresgleichen sind intellektuell überfordert und ideologisch verblendet. Der Souverän benötigt Sie und Ihresgleichen nicht, um die Welt zu verstehen! Sie insbesondere, müssen mir z. B. gar nichts erklären!
• ‚Verantwortung übernehmen‘: Das Land braucht u. a. auch Ihren Rücktritt und nicht Ihre Verantwortung. – Das Land braucht PolitikerInnen mit Anstand, Würde, Ehre, Bildung, Welt- und Praxiserfahrung, welche Deutschland nicht in einen Krieg führen, der von USA-NATO provoziert wurde. – Das Land benötigt keine PolitikerInnen, die sich als ‚Agenten‘ von BlackRock & Co. verstehen und Deutschland über Generationen hinweg verschulden.
• ‚Gift des Autoritären‘ / ‚Faszination des Autoritären‘: Wer baute und baut die Idiotie-Brandmauer? Wer betreibt auf EU- und Bundes- und Länderebene die Bevormundung des Souveräns? Wer betreibt den Kampf gegen die Meinungs- und Informationsfreiheit u. a. des Souveräns? Wer pervertiert das ‚Äußerungsrecht‘? Wer will dem Souverän vorschreiben, was er trinken und essen soll? Wer betreibt u. a. mit Hilfe von ÖRR und NGOs und LGBTQxyz-Community einen Gesinnungsterror auf allen gesellschaftlichen Ebenen? Wer lässt zu, dass Menschen wieder mit Tieren verglichen und gleichgesetzt werden? Wer baut eine Mauer zwischen den alten und neuen Bundesländern? Wer steht für eine Bevormundungs- und Regelungswut in der EU bzw. in Deutschland?
Auch Sie, Herr Bundeskanzler, stehen für eine Diktatur des Relativismus‘ im Sinne Joseph Ratzingers. Streichen Sie das C aus dem Parteinamen.
Ich möchte ein Land, in welchem PolitikerInnen nicht mehr immer und immer ungestraft lügen, den Willen des Souverän ständig missachten, ihn in pseudodemokratisch extremistisch-neoliberal-libertärem Geiste bepöbeln, … Ich möchte ein Land, in dem Diskurse, Debatten und Diskussionen wieder Ergebnis offen geführt werden – ohne alle Scheuklappen. Ich möchte ein Land, in welchem PolitikerInnen an verantwortlicher Position nicht die Interessen von Drittländern ( USA, Ukraine, Israel, sonstige ) wahrnehmen, sondern sich zur Staatsraison von Völkerrecht / Menschenrecht … bekennen und zur eigenen Bevölkerung. Ich möchte in einem Land Leben, in welchem Parteienfilz und Vetternwirtschaft in Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur massiv bekämpft werden. Ich möchte ein Land, in dem PolitikerInnen Verantwortung übernehmen und iuristisch zur Rechenschaft gezogen werden. Ja, ich will Handschellen klacken hören ( u. a. Merkel, Scheuer, Spahn, Lauterbach, Steinmeier … ).
Ich plädiere für eine Restauration des Geistes des Grundgesetzes etwa so, wie dies Gustav Heinemann und Paul Kirchhof formulierten.
Thema Werte:
• Das Messen mit x-erlei Maß – ganz nach Tageslaune oder politischer Seheweise … – ist der Regelfall in Deutschland geworden. Die mittlerweile vollends gleichgeschalteten ÖRR / die meisten sonstigen ( Qualitäts-)Medien beweisen das jeden Tag und machen mit. Das muss aufhören!
• Das dt. Rechtssystem, das Grundgesetz wie auch unsere Gesellschaft ( samt Sozialsystemen ) werden zerbröselt / zerstört. Eine neoliberal-libertäre „Umwertung der Werte“ – von der sprach weiland Dr. Goebbels – in größtem Stile findet statt ( Zeitenwende / Transformation … ). Stop jetzt!
• Der Themenkomplex ‚Leihmutterschaft‘ ( Spahn / Streeck ) – ich spreche von einer Sonderform des Menschenhandels – ist ebenfalls ein Beispiel dafür, dass die CDU überflüssig ist. In diesem Kontext frage ich, wann sich Männer wieder ‚Frauen in Thailand kaufen‘ dürfen. – Wer Kinder gegen Geld kauft, darf auch Frauen gegen Geld kaufen, missbrauchen usw.?
• Das sog. „Selbstbestimmungsgesetz“ gehört ebenfalls in diesen Zusammenhang. Zumindest in der vorliegenden Gesetzesfassung ist es ein Beispiel für wissenschaftsferne Dekadenz.
Dass Ihre u. a. Parteien die AfD in die direkte die Tradition von NS-Verbrechen stellt, zeugt von einem unglaublichen Maß von Dummheit und Geschichtsvergessenheit. Derlei stellt nach m. A. einen unglaublichen Akt von Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus dar. Das nennen Sie Verantwortung? Machen Sie nur alle brav weiter so. Die Quittungen werden ausgestellt werden.
„Die schnellstmögliche Herbeiführung eines größtmöglichen Allgemein- / Weltwohles muss das oberste Ziel allen Denkens und Handelns in ziviler Bürgergesellschaft, Politik, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sein.“ ( RW ) – Davon sind wir jedoch sehr weit entfernt! Auch daran wirkten und wirken Sie alle natürlich tatkräftig mit.
Schlussbemerkung zum Mitschreiben: Die CDU / CSU wie die Sozialdemokratische PastetenPartei Deutschlands braucht kein Mensch ( mehr )! Das Amt des Bundespräsidenten übrigens ebenfalls nicht. Und das sage ich ohne jede Larmoyanz, ohne jede Larmoyanz. Ich muss es noch einmal sagen: Ohne jede Larmoyanz. Haben Sie das nun endlich begriffen?
Das ist Idiokratie-Deutschland wieder einmal: Einen falschen Kurs fortsetzen ( in und mit ‚Nibelungentreue‘ ) bis es kracht, richtig kracht – wider besseres Wissen seit mindestens 26 Jahren. Das ist deutscher Fanatismus pur. Und für diesen ‚schätzt‘ die Welt Deutschland so ungemein. Die unseligen historischen Kontinuitäten liegen auf der Hand.
Ferner bin ich der Auffassung: Kein deutscher Staatsbürger sollte sich für diesen Staat oder die sog. ‚Westliche Un-Wertegemeinschaft‘, den die ÖRR propagandistisch unterstützen ( u. a. durch Propaganda-Formate wie https://www.ardmediathek.de/sendung/die-100-was-deutschland-bewegt/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTU0 ) und für den diese wie auch Sie stehen, auch durch tätiges Nichttun / Verschweigen ( NATO-Osterweiterung als eine Kriegsursache ), Verdrehen von ( vermeintlichen ) Tatsachen, in welchem Pazifistinnen und Pazifisten u. a. Gruppen systematisch straffrei diffamiert werden, zu welchem Dienst auch immer zur Verfügung stellen – womöglich noch sein Leben riskieren, welches deutsche Politik leichtfertigst aufs Spiel setzt seit dem Jahre 2001, 2007 bzw. dem 24.02.2022.
Angesichts der Schuld Deutschlands für Krieg, Leid und Genozid im 20. Jahrhundert ( über 6 Mio. ermordete Juden, ermordete Sinti und Roma, ermordete kranke Menschen, über 27 Mio. Kriegstote in der ehemaligen Sowjetunion ), sollte es eine absolute Neutralität anstreben nach Schweizer Modell. ASAP!
Treten Sie ASAP zurück. Schurkenunternehmen wie BlackRock nehmen Sie mit Kusshand!
Keine Grüße nach Bullshit-Berlin
Roland Weinert [ drs. phil. ]
Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D )
Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )“
P.S. Bodo Wartke
1)Das Land, in dem ich leben will (Wandelmut): https://www.youtube.com/watch?v=WiCV4KKW6Nw&list=RDWiCV4KKW6Nw&start_radio=1 —
2)Nicht in meinem Namen (Studio): https://www.youtube.com/watch?v=1hBVqgxA_Cg&list=RD1hBVqgxA_Cg&start_radio=1 .
Zitat: „Dem Herrn Bundeskanzler schrieb ich vorgestern“
Und was, hat er so geantwortet?
Zitat: „Angesichts der Schuld Deutschlands für Krieg, Leid und Genozid im 20. Jahrhundert“
Was ist eigentlich mit der Schuld im 19. und der im 21. Jahrhundert (Afghanistan, Irak, Gaza, Iran…)? Und was ist mit den Menschen, die einen schwarzen Winkel tragen mussten? Die fehlen in deiner Liste ebenso wie die Kolonialverbrechen, die Beihilfe beim Völkermord an den Armeniern oder die drei Überfälle auf Serbien. Nur für etwas mehr Vollständigkeit…
Zitat: „Roland Weinert [ drs. phil. ]
Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D )
Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )“
Warum brauchst du für deine Botschaft an den Kanzler eigentlich 30 Absätze, den Verweis auf deine (akademischen) Titel und die Versicherung, du seist „ohne jede Larmoyanz“? Warum musst du uns so ausführlich erläutern, dass du über den Dingen stehst?
Vielleicht ist der längste Text über Unabhängigkeit manchmal ein erstaunlich deutlicher Wunsch, gesehen und gelobt zu werden…
Die CDU war Auffangbecken für die vielen Kriegsgewinnler und Nazis, denen ein christliches Feigenblatt ganz recht ins sebstgerechte Narrativ passte. Die AFD ist ihr modernisierter Widergänger. Nationalismus und zur Volksgemeinschaft verklärter Sozialdarwinismus, ist die gemeinsame Grundsubstanz auf dem die Ideologie der Ungleichheit gut gedeiht.
Der andere Block, als eine unhistorische und letzlich orientierungslose Simulation einer Linken scheint sich darin zu gefallen von den Altvorderen den Juden- und den Russenhass zu tradieren.
Alles in allem nur ein Versuch des Neuanstrichs unserer Fassaden-Demokratie. Im Westen nichts Neues.
Im Titel sollte stehen „Selbstzerstörung“.
Denn diese Parteien haben ihren Niedergang sich selbst zu verdanken.
Wenn der Souverän auch nur mit einem soliden Überlebenswillen ausgestattet wäre, dann würde er alle Parteien, die einen weiteren Krieg mit Russland vorbereiten (CDUCSU/SPD/FDP/) und vor allem auch die Grünen unter die 5 % Schranke verweisen.
Denn diesen Krieg zu verhindern ist die wichtigste Aufgabe. Nur so lässt sich Deutschlands Überleben sichern.
Die Kehrtwende der SPD, von einer Partei des Friedens und der guten Nachbarschaft wieder hin zu einer Partei der Kriegskredite und der Kriegsvorbereitungen ist m.E. die größte und entsetzlichste Veränderung in der deutschen Parteienlandschaft. Von der CDU, die damals mit alten Nazi-Kadern aufgebaut wurde und auch von den dogmatischen Grünen war ohnehin nichts positives zu erwarten.
Die Grünen werden, obwohl sie der deutschen Wirtschaft unter Habeck praktisch schon den Todesstoß versetzt haben, weiterhin von viel zu vielen Menschen gewählt, da ihr Narrativ, den Planeten retten zu wollen, den deutschen Größenwahn bedient, dass am deutschen Wesen die ganze Welt und auch das Klima genesen soll. Dazu wollen sie auch noch in der Ukraine zum Sieg verhelfen (sterben sollen dafür aber nur die Ukrainer, die man nun auf das Schlachtfeld zurück schicken will). Was dieses Wunsch- und Wahnbild der Grünen stört, wird einfach ausgeblendet.
Es wird aller höchste Zeit, für Frieden mit Russland zu sorgen. Nur dann wird es eine Perspektive für einen wirtschaftlichen Aufschwung und überhaupt so etwas wie Sicherheit für Deutschland und Europa geben.
Zitat: „CDU, SPD und FDP: Das war der Dreiklang der alten Bundesrepublik.“
Diesen „Dreiklang“ gab es vornehmlich von 1961 bis 1983. Eine Phase von gerade mal zwei Jahrzehnten! Genau während jener Zeit saßen in Bonn nur diese drei Parteien.
Vorher war das Parteiensystem der Bundesrepublik deutlich umfänglicher Da gab es noch die DP, die zwei Mal an Bundesregierungen beteiligt war. Das Zentrum, die Bayernpartei und bis zu ihrem Verbot die KPD. Erst 1961 kam es zur großen „Stabilisierung“, die aber schon 1969 fast wieder vorbei gewesen wäre als die NPD völlig überraschend an der Sperrklausel scheiterte. Die Regierung Brandt war also ein Zufall, Glücksfall und für bestimmte Kreise vor allem ein Unglücksfall. Deswegen wurde sie, wie ehemalige Foristen beschrieben, ja auch von Anfang an so bekämpft.
Mit dem Einzug der Grünen war das Drei-Parteien-System 1983 dann aber bereits beendet. 1990 kam noch die PDS dazu. Aber natürlich: Der „Dreiklang“ war auch nach 1983 noch eine sinnvolle Beschreibung der *etablierten staatstragenden Parteien*. Des Parteienkartells. Die Grünen und die PDS waren damals ja die „Herausforderer“, die „Schmuddelkinder“. Zeitweise auch die REP. Heute kennt man wenig staatstragenderes als „Grüne“ und „Linkspartei“.
Und: Es ist nicht ausgeschlossen, dass es irgendwann wieder einen „Dreiklang“ geben wird. Auf der einen Seite ein als „links“ verkaufter Zusammenschluss aus SPD, Grünen und Linkspartei, der aber bloß die übliche neoliberale und transatlantische Politik macht. Einziger Inhalt: „Gegen rechts“ (In Holland haben Grüne und Sozialdemokraten aufgrund ihrer vielfältigen Wahlerfolge bereits fusioniert.) Auf der anderen Seite die ganz rechte AfD, die noch mehr transatlantische und neoliberale Politik betreibt und vor der „linken Gefahr“ in Gestalt des Zusammenschlusses warnt. Und dazwischen die Union, die Mutterpartei aller Neoliberalen und Transatlantiker, die sich als „Bollwerk“ gegen die „Extremisten von links und rechts“ verkauft, aber mit jedem koaliert, der sie an der Macht belässt…
Mal wieder einer der berüchtigten Artikel des Herrn Roberto De Lapuente aus dem Inneren der Matrix. Man kennt es ja von seinen geistigen Ergüssen zum Thema menschengemachter Klimawandel, die stammen ebenfalls ausnahmslos aus (s)einer Parallelwelt.
In einer Plutokratie und Korporatokratie, in der die Mehrheit der sogenannten „Linken“, „Sozialisten“, „Grünen“, „Sozialdemokraten“ und „Christdemokraten“ schon lange weder links noch grün, weder sozialistisch noch demokratisch und christlich nur noch für die Bluthunde der Kirchen sind, lassen die Konzerne ihre treuesten Lakaien von der Leine.
Rechtsextreme, die vor dem Hintergrund der Degeneration und des Wahnsinns der Pseudo-Linken U-Boote sowie der völligen politischen Impotenz und Inkompetenz der sogenannten „politischen Mitte“ (ein Orwellscher Begriff der extra für die Schafe kreiert wurde) fast schon als die einzigen Vertreter des „gesunden Menschenverstands“ erscheinen. Soweit sind wir gekommen. Ich denke nicht, dass man als Gesellschaft noch viel tiefer sinken kann.
Es reicht schon, das politische Programm der AfD und der übrigen europäischen Rechtsextremen flüchtig durchzublättern, um zu verstehen, dass ihr tatsächlicher politischer Unterschied zu den derzeitigen EU-Machthabern praktisch nicht existent ist, und dass nur Feinde Russlands oder völlige Unwissende sie ernsthaft als „Freunde Russlands“ bezeichnen können. Die AfD ist keineswegs eine Alternative, sondern eine durch und durch systemkonforme, rassistische Partei – Fleisch vom Fleische der CDU/CSU und anderer rechtsextremer Parteien, die sich für eine “ alternative Variante“ ausgibt die sie niemals sein werden.
Die AFD betreibt mitnichten eine „Friedenspolitik“, da sollte man sich nicht täuschen lassen. Sie steht für Militarisierung, Nationalstolz durch militärische Stärke und eines homogenen Volkskörper, der fest in die transatlantischen, verrotteten Strukturen eingebettet ist. Dabei Neoliberal bis ins Mark ihres verfaulten Parteienkörpers und noch unerbittlicher und gnadenloser (eigentlich kaum noch vorstellbar wenn man sich die heutige Politik anschaut in Deutschland) gegen die sogenannten „Verlierer“ unserer gesegneten „Marktwirtschaft“. Wie üblich wird es so sein, sobald die AFD tief in die Machtstrukturen unserer sogenannten „parlamentarischen Demokratie“ eingebettet und verankert ist, die Menschen aufwachen und merken, dass sie den den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben haben – und wie üblich wird es dann wieder zu spät sein. Oder mit anderen Worten: Wenn Gott nicht gewollt hätte dass man sie schert, hätte er sie nicht zu Schafen gemacht. Frankreich und Macron sind ein Musterbeispiel dafür.
Die Äusserungen hoher AFD-POLITKER, inklusive Weidel zum dritten Reich und der Geschichte des WW2, lassen schlimmes befürchten.
Am 9. Januar 2025 in einem Live-Gespräch mit Elon Musk auf dessen Plattform X behauptete Weidel wörtlich:
„Nationalsozialisten, wie das Wort schon sagt, waren Sozialisten.“
„Er [Hitler] war ein Kommunist und sah sich selbst als Sozialisten.“
„Er war kein Konservativer, er war kein Liberaler. Er war dieser kommunistische, sozialistische Typ.“
„Adolf Hitler war ein Linker.“
Sie begründete dies damit, dass die NSDAP die Industrie „verstaatlicht“ habe und Hitler sich selbst als Sozialisten bezeichnet habe.
Die überwältigende Mehrheit der Historiker bewertet Weidels Aussage als Geschichtsfälschung. Der Nationalsozialismus war eine rechtsextreme, rassistische, antisemitische und antikommunistische Ideologie – kein Sozialismus im politischen oder ökonomischen Sinne.
Die Behauptung dient in der aktuellen Debatte oft dazu, den Nationalsozialismus politisch umzudeuten und von rechter Ideologie abzulenken.
Die offizielle völlig geistesgestörte Russophobie in den westlichen (NATO-)Gesellschaften (hier im Forum kann man es auch gut sehen, wobei ich persönlich glaube, dass es fast ausnahmslos Ukro-Nazis sind) richtet sich nicht gegen Putin und Russland – es ist das Virus des Faschismus, das ausnahmslos alle Völker tötet die sich gegen das Herrenrassendenken der westlichen Finanz-Eliten richtet (und die europäischen Völker leiden bereits weitaus mehr darunter als das russische).
Im heutigen Europa, das von Konzernen geplündert, von ihren Vasallen sozial kastriert und von der Presse verdummt wird – welche Kraft oder Organisation wird dort in der Lage sein, dem herannahenden Albtraum wirklich etwas entgegenzusetzen?
Danke, teile nicht alles, aber trotzdem einer der besten Kommentare auf dieser Plattform in den letzten Wochen und Monaten!
Wenn du sie noch nicht kennen solltest, such mal nach der Rede von Dominik Kaufner (AfD) im brandenburgischen Landtag im Juni. Thema war ein BSW-Antrag zum Schutz sowjetischer Ehrenmale. Da zeigt sich alles, was man über die Partei wissen muss und wohin sie wirklich will.
Ja vielen Dank, eine Rede der Schande und des Nazismus
Sowas wird als Russlandfreundlich verkauft – die Gehirnwäsche läuft auf voller Drehzahl