
Welche Faktoren bestimmen das Klima?
Fortsetzung der Artikel vom 3. August 2026, 17. August 2026 und 25. August 2026. Sie finden den ersten Teil hier. Der zweite Teil ist hier zu finden. Der dritte Teil ist hier zu finden.
Nun stellt sich die nächste Frage: Warum verändert sich das Klima?
In der öffentlichen Debatte entsteht meist der Eindruck, als gäbe es auf diese Frage eine einfache Antwort. Für viele ist sie inzwischen auf ein einziges Molekül reduziert: Kohlendioxid.
Das Klimasystem der Erde ist kein einfaches Ursache-Wirkungs-System. Es ist ein hochkomplexes Netzwerk natürlicher Prozesse. Es wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, die sich gegenseitig verstärken, abschwächen oder überlagern können. Die nachfolgenden Abschnitte stellen die wichtigsten natürlichen Einflussgrößen vor. Sie machen deutlich, wie komplex das Klimasystem tatsächlich ist und weshalb einfache Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge ihm nur selten gerecht werden. Auffallend ist, wie stark sich die öffentliche und politische Klimadebatte auf einen einzigen Faktor konzentriert: Kohlendioxid. Das bedeutet nicht, dass CO₂ keine klimatische Wirkung besitzt. Die Frage ist vielmehr, wie groß sein Einfluss im Zusammenspiel mit all den anderen Faktoren tatsächlich ist und welche politischen Schlussfolgerungen daraus gerechtfertigt sind. Dass mit der Beantwortung dieser Fragen inzwischen gewaltige wirtschaftliche und politische Interessen verbunden sind, sollte dabei ebenfalls nicht ausgeblendet werden. Darauf werde ich später noch zurückkommen.
Die Sonne – der Motor unseres Klimas
Ohne die Sonne gäbe es auf der Erde kein Leben. Sie liefert nahezu die gesamte Energie, die unser Klimasystem antreibt. Jeder Wind, jede Meeresströmung, jede Verdunstung und jeder Wasserkreislauf sind letztlich Folgen der Sonnenenergie.
An der Grenze zum Weltraum – noch bevor die Sonnenstrahlen in die Erdatmosphäre eintreten – treffen im Mittel rund 1.361 Watt Sonnenleistung auf jeden Quadratmeter, der der Sonne direkt zugewandt ist. Erst beim Durchgang durch die Atmosphäre wird ein Teil dieser Energie von Wolken, Wasserdampf und anderen Bestandteilen der Luft reflektiert oder absorbiert, sodass die Erdoberfläche deutlich weniger Sonnenenergie erreicht. 1.361 Watt entsprechen ungefähr der Leistung eines kräftigen Heizlüfters oder gut 13 einhundert Watt-Glühbirnen – und zwar auf jedem einzelnen Quadratmeter. Ein Teil dieser Energie wird von Wolken, Eisflächen und hellen Oberflächen wieder ins Weltall reflektiert. Der übrige Teil erwärmt Land und Meere, lässt Wasser verdunsten, treibt Winde an und setzt den gesamten Wasserkreislauf in Gang. Nahezu jedes Wetterereignis auf der Erde geht letztlich auf diese Energiequelle zurück.
Strahlung bedeutet zunächst nichts anderes als die Übertragung von Energie. Wärme entsteht, wenn diese Strahlungsenergie von Materie aufgenommen und dabei in innere Energie umgewandelt wird.
Dabei strahlt die Sonne keineswegs immer gleich stark. Seit Jahrhunderten beobachten Astronomen Schwankungen der Sonnenaktivität. Bekannt ist beispielsweise der etwa elfjährige Sonnenfleckenzyklus. Sonnenflecken sind dunklere Bereiche auf der Sonnenoberfläche und gelten als Zeichen einer besonders aktiven Sonne. Obwohl die Flecken selbst etwas kühler sind als ihre Umgebung, entstehen gleichzeitig besonders helle Regionen – sogenannte Fackelgebiete (Faculae) –, die diesen Energieverlust mehr als ausgleichen. Deshalb strahlt die Sonne während solcher Aktivitätsphasen insgesamt sogar etwas mehr Energie ab als in ruhigeren Zeiten.
Darüber hinaus kennt die Sonnenforschung auch wesentlich längere Aktivitätsschwankungen wie zum Beispiel das sogenannte Maunder-Minimum zwischen etwa 1645 und 1715. Während dieser Zeit wurden außergewöhnlich wenige Sonnenflecken beobachtet. Diese Phase fällt zeitlich in den kältesten Abschnitt der Kleinen Eiszeit. Bis heute wird wissenschaftlich untersucht, ob und in welchem Ausmaß die außergewöhnlich geringe Sonnenaktivität zu den damaligen kühleren Temperaturen beigetragen hat.
Unstrittig ist jedoch, dass die Sonne kein vollkommen konstantes System ist – es unterliegt natürlichen Schwankungen.
Neben ihrer Strahlungsleistung verändert sich auch die magnetische Aktivität der Sonne. Sie erzeugt den sogenannten Sonnenwind – einen ständigen Strom elektrisch geladener Teilchen, der sich von der Sonne aus in alle Richtungen ausbreitet. Gleichzeitig wirkt dieser Sonnenwind wie ein Schutzschild: Je stärker er ist, desto besser schirmt er die Erde gegen einen Teil der kosmischen Strahlung ab – hochenergetische Teilchen, die überwiegend aus den Tiefen unserer Galaxie auf das Sonnensystem treffen und nicht mit der UV-Strahlung der Sonne verwechselt werden dürfen. Ist die Sonne dagegen weniger aktiv, wird dieser Schutzschild schwächer, sodass mehr kosmische Strahlung die Erdatmosphäre erreichen kann.
Einige Wissenschaftler vermuten, dass kosmische Strahlung die Entstehung bestimmter Wolken beeinflussen könnte. Vereinfacht gesagt lautet die Idee: Treffen mehr kosmische Teilchen auf die Atmosphäre, könnten dadurch Bedingungen entstehen, die die Wolkenbildung begünstigen. Diskutiert wird insbesondere ein möglicher Einfluss auf tiefer liegende Wolken. Diese Hypothese wird seit Jahren erforscht und kontrovers diskutiert. Ein wissenschaftlicher Konsens über einen bedeutenden Einfluss auf das Klima besteht bislang nicht. Unabhängig davon zeigt die Diskussion, wie komplex die Wechselwirkungen zwischen Sonne, Atmosphäre und Erde tatsächlich sind.
Die Aktivität der Sonne macht sich zudem auf andere Weise bemerkbar. Besonders starke Sonneneruptionen und Sonnenstürme können Polarlichter hervorrufen sowie Satelliten, Funkverbindungen, Navigationssysteme und Stromnetze beeinträchtigen. Diese Auswirkungen betreffen jedoch in erster Linie moderne technische Infrastrukturen und sind von der Frage langfristiger Klimaveränderungen zu unterscheiden.
Eines steht jedoch fest: Ohne die Sonne gäbe es weder Wetter noch Klima. Sie ist und bleibt die grundlegende Energiequelle unseres gesamten Klimasystems.
Wasser – der wichtigste Klimafaktor
In der öffentlichen Diskussion spielt oftmals der Stoff eine untergeordnete Rolle, der für das Klima von zentraler Bedeutung ist: Wasser.
Wasser begegnet uns in unterschiedlichen Formen – als Wasserdampf in der Atmosphäre, als Wolken und Niederschlag, als Schnee und Eis oder in flüssiger Form in Meeren, Seen und Flüssen. Kaum ein anderer Stoff ist auf der Erde so allgegenwärtig und zugleich für das Klimasystem von so grundlegender Bedeutung. Wasser beeinflusst das Klimasystem in vielfältiger Weise. Wasser kann enorme Energiemengen speichern und Wärme über große Entfernungen transportieren. Zugleich durchläuft es, angetrieben vor allem durch die Energie der Sonne, einen ständigen Kreislauf aus Verdunstung, Wolkenbildung, Niederschlag und Rückfluss in Flüsse, Seen und Meere. Auf diese Weise werden Wasser und Wärme fortwährend zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre ausgetauscht und über den Planeten verteilt.
Anschaulich wird die Bedeutung dieses Kreislaufs beim Verdunsten und bei der Wolkenbildung. Erwärmt die Sonne Wasser an der Erdoberfläche, verdunstet ein Teil davon, geht also vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über, und nimmt dabei Wärmeenergie auf, die im so entstandenen Wasserdampf gewissermaßen gespeichert und mit ihm transportiert wird. Der Wasserdampf steigt in die Atmosphäre und kann diese Energie über große Entfernungen mitführen. Kühlt er sich später ab, kondensiert er wieder vom gasförmigen zum flüssigen Zustand und bildet winzige Wassertröpfchen, die sich zu sichtbaren Wolken zusammenlagern können. Bei niedrigen Temperaturen können auch Eiskristalle entstehen. Bei der Kondensation wird ein Teil der zuvor aufgenommenen Energie wieder als Wärme freigesetzt. Wasser transportiert auf diese Weise nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch gewaltige Mengen an Energie durch die Atmosphäre. Ohne diesen ständigen Austausch sähe das Klima unseres Planeten völlig anders aus.
Die Weltmeere bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche. Sie wirken wie gewaltige Wärmespeicher. Tagsüber nehmen sie große Mengen Sonnenenergie auf und geben sie oft erst Stunden, Tage oder sogar Monate später wieder an die Atmosphäre ab. Dadurch gleichen sie Temperaturunterschiede teilweise aus und beeinflussen das Klima ganzer Kontinente.
Jeder kennt diesen Effekt aus dem Alltag. An einem heißen Sommertag erwärmt sich ein Sandstrand innerhalb kurzer Zeit so stark, dass man kaum barfuß darüber laufen kann. Geht man wenige Schritte weiter ins Wasser, fühlt es sich dagegen deutlich kühler an. Der Grund: Wasser kann wesentlich mehr Wärme aufnehmen als Sand oder Gestein, ohne sich dabei so stark zu erwärmen. Diese Eigenschaft macht die Ozeane zu den größten natürlichen Wärmespeichern unseres Planeten.
Die Ozeane speichern Wärme jedoch nicht nur – sie verteilen sie auch. Gewaltige Meeresströmungen transportieren ständig enorme Energiemengen rund um den Globus. Besonders bekannt ist der Golfstrom. Vereinfacht gesagt transportiert dieses Strömungssystem warmes Wasser aus dem Bereich des Golfs von Mexiko entlang der nordamerikanischen Ostküste nach Norden und anschließend über den Nordatlantik in Richtung Europa. Auf seinem Weg gibt das Wasser einen Teil seiner gespeicherten Wärme an die Atmosphäre ab. Zusammen mit der atmosphärischen Zirkulation trägt dieser Wärmetransport dazu bei, dass das Klima in West- und Nordwesteuropa wesentlich milder ist, als es allein aufgrund der geografischen Breite zu erwarten wäre. Städte wie London liegen beispielsweise ungefähr auf derselben geografischen Breite wie Teile Kanadas, erleben aber deutlich mildere Winter. Der Nordatlantik und seine Strömungen sind dafür ein wichtiger Grund.
Besonders anschaulich wird die Bedeutung der Ozeane auch beim Blick auf El Niño und La Niña im tropischen Pazifik. Hierbei handelt es sich um natürliche Schwankungen im Zusammenspiel von Ozean und Atmosphäre. Normalerweise treiben beständige Passatwinde warmes Oberflächenwasser von Südamerika in Richtung Indonesien und Australien. Vor der südamerikanischen Küste kann dadurch kälteres Wasser aus tieferen Meeresschichten nach oben steigen. Bei El Niño schwächen sich diese Passatwinde zeitweise ab. Das ist entscheidend: Normalerweise schieben sie warmes Oberflächenwasser von der südamerikanischen Küste nach Westen in Richtung Indonesien und Australien. Werden die Winde schwächer, wird auch weniger warmes Wasser nach Westen gedrückt. Ein Teil des dort angesammelten warmen Wassers breitet sich wieder nach Osten in Richtung Zentralpazifik und Südamerika aus. Gleichzeitig steigt vor der südamerikanischen Küste weniger kaltes Wasser aus der Tiefe nach oben. Beides zusammen führt dazu, dass sich der zentrale und östliche tropische Pazifik ungewöhnlich stark erwärmt – das typische Kennzeichen eines El-Niño-Ereignisses. Dadurch verändern sich wiederum Luftströmungen, Wolkenbildung und Niederschlagsgebiete.
Diese geografischen Bezeichnungen (Ost und West) mögen zunächst irritieren, weil wir mit dem Begriff „Fernost“ gewöhnlich Asien verbinden.
Ost und West beziehen sich hier jedoch auf den Pazifischen Ozean selbst. Deshalb muss man gegenüber unserer gewohnten Vorstellung beinahe umgekehrt denken: Der Ostpazifik liegt auf der amerikanischen Seite, der Westpazifik auf der asiatisch-australischen Seite.
Die Auswirkungen von El-Niño können Tausende Kilometer entfernt zu spüren sein. Regionen, die normalerweise relativ trocken sind, können plötzlich ungewöhnlich starke Niederschläge erleben, während andernorts Regen ausbleibt und die Gefahr von Dürren steigt. El Niño kann darüber hinaus die globale Durchschnittstemperatur eines Jahres vorübergehend anheben.
La Niña stellt gewissermaßen die Gegenphase dar. Die Passatwinde sind dann häufig stärker als gewöhnlich, warmes Oberflächenwasser wird verstärkt nach Westen gedrückt und vor der südamerikanischen Küste steigt mehr kaltes Tiefenwasser auf. Dadurch wird der tropische Ostpazifik – also vereinfacht gesagt der Teil des Pazifiks vor Mittel- und Südamerika – ungewöhnlich kühl. Der Westpazifik liegt dagegen auf der gegenüberliegenden Seite, in Richtung Indonesien und Australien.
Auch La Niña verändert wiederum Luftströmungen und Niederschlagsmuster auf weiten Teilen der Erde. Während El-Niño-Jahre die globale Durchschnittstemperatur tendenziell etwas anheben, wirken La-Niña-Phasen tendenziell etwas abkühlend.
Man kann sich den tropischen Pazifik deshalb vereinfacht wie eine riesige, langsam hin- und herschwappende Badewanne vorstellen: Verschiebt sich das warme Wasser in die eine oder andere Richtung, verändert sich nicht nur die Temperatur des Wassers vor Ort. Darüber verändert sich die Atmosphäre – und mit ihr können sich Wetter- und Niederschlagsmuster in weit entfernten Regionen verschieben.
Diese natürlichen Schwankungen beeinflussen Temperaturen, Niederschläge und Wetterextreme auf nahezu allen Kontinenten. Sie verdeutlichen, dass das Klima der Erde nicht von einem einzelnen Faktor bestimmt wird, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Ozeanen, Atmosphäre und zahlreichen weiteren natürlichen Prozessen ist.
Auch Wolken spielen eine wichtige Rolle. Sie können sowohl kühlend als auch wärmend wirken. Tagsüber reflektieren sie einen Teil der einfallenden Sonnenstrahlung zurück ins Weltall. Jeder kennt diesen Effekt: Zieht an einem heißen Sommertag eine größere Wolke vor die Sonne, wird es innerhalb kurzer Zeit spürbar kühler. Nachts dagegen nehmen Wolken einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Wärmestrahlung auf und strahlen Energie auch wieder in Richtung Erdoberfläche ab. Deshalb kühlt eine bewölkte Nacht häufig weniger stark aus als eine sternenklare. Vereinfacht gesagt können Wolken tagsüber wie ein Sonnenschirm und nachts wie eine Decke wirken.
Welche Wirkung überwiegt, hängt vor allem von Höhe, Dicke und Ausdehnung der Wolken ab. Hohe, dünne Wolken lassen viel Sonnenlicht hindurch, vermindern aber zugleich die Wärmeabgabe ins Weltall und wirken deshalb im Durchschnitt eher erwärmend. Tiefe, dichte Wolken reflektieren dagegen viel Sonnenlicht und wirken meist eher kühlend. Hinzu kommen Tages- und Jahreszeit sowie weitere Eigenschaften der Wolken.
Dieses Zusammenspiel macht Wolken zu einem wichtigen und zugleich komplexen Bestandteil des Klimasystems.
Hinzu kommt, dass Wasserdampf das häufigste natürliche Treibhausgas der Atmosphäre ist. Sein Anteil schwankt jedoch stark und hängt unmittelbar mit Temperatur und Wasserkreislauf zusammen. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie grundsätzlich enthalten. Steigt die Temperatur, kann deshalb – sofern genügend Wasser zur Verdunstung vorhanden ist – auch der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre zunehmen.
Was aber bedeutet eigentlich Treibhauseffekt? Die Sonne erwärmt zunächst die Erdoberfläche. Diese gibt einen Teil der aufgenommenen Energie anschließend als Wärmestrahlung wieder ab. Treibhausgase wie Wasserdampf, Kohlendioxid oder Methan nehmen einen Teil dieser Wärmestrahlung auf und strahlen Energie in verschiedene Richtungen wieder ab – auch zurück in Richtung Erdoberfläche. Dadurch bleibt die untere Atmosphäre wärmer, als sie ohne diese Gase wäre. Der natürliche Treibhauseffekt ist also zunächst nichts Bedrohliches, sondern eine Voraussetzung für das Leben auf der Erde.
Vereinfacht kann man sich die Atmosphäre dabei wie eine wärmende Decke vorstellen. Die Decke erzeugt selbst keine Wärme. Sie sorgt lediglich dafür, dass die vom Körper abgegebene Wärme nicht so schnell verloren geht. Natürlich ist die Atmosphäre keine wirkliche Decke. Der Vergleich soll lediglich verdeutlichen, dass ein Teil der von der Erde abgegebenen Wärme nicht unmittelbar ins Weltall entweicht. Treibhausgase nehmen einen Teil dieser Wärmestrahlung auf und strahlen Energie auch wieder in Richtung Erdoberfläche ab. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt wäre die Erde erheblich kälter. Auf den Treibhauseffekt komme ich in einem späteren Kapitel noch einmal zurück.
Zudem kommt eine sogenannte Rückkopplung ins Spiel. Vereinfacht bedeutet das: Eine Veränderung löst eine weitere Veränderung aus, die wiederum auf die ursprüngliche Entwicklung zurückwirkt. Erwärmt sich die Atmosphäre beispielsweise zunächst durch eine stärkere Sonneneinstrahlung, veränderte Meeresströmungen oder einen anderen Einflussfaktor, kann mehr Wasser verdunsten und mehr Wasserdampf in die Luft gelangen. Da Wasserdampf selbst als Treibhausgas wirkt, kann dies die ursprüngliche Erwärmung zusätzlich verstärken. Wissenschaftler sprechen in diesem Fall von einer positiven Rückkopplung.
Doch damit endet die Kette nicht. Mehr Wasserdampf kann zugleich die Wolkenbildung beeinflussen – und Wolken können, wie bereits beschrieben, je nach Art, Höhe und Situation sowohl kühlend als auch erwärmend wirken. Dieses Zusammenspiel zeigt, wie eng Wasserdampf, Temperatur, Wolken und Strahlung miteinander verbunden sind.
Das Klimasystem ist sehr komplex. Wasser verbindet Atmosphäre, Ozeane, Eis, Wolken und Niederschläge zu einem eng miteinander verknüpften System. Wer das Klima verstehen möchte, sollte deshalb zunächst dieses Zusammenspiel natürlicher Prozesse betrachten. Erst dann lässt sich beurteilen, welche Bedeutung einzelne Einflussfaktoren – etwa das Kohlendioxid – tatsächlich besitzen.
Vulkane – natürliche Eingriffe in das Klimasystem
Auch Vulkane beeinflussen das Klima.
Große Vulkanausbrüche schleudern Asche sowie enorme Mengen an Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre. Dort verbinden sich die Schwefelgase mit Wasserdampf zu feinsten Aerosolen, die einen Teil der Sonneneinstrahlung zurück ins Weltall reflektieren. Dadurch gelangt vorübergehend weniger Sonnenenergie auf die Erdoberfläche – die Folge sind zeitweise kühlere Temperaturen.
Man kann sich diese Aerosole wie einen hauchdünnen Schleier vorstellen, der sich um die Erde legt. Er ist für das menschliche Auge kaum sichtbar, wirkt aber ähnlich wie ein leicht getöntes Sonnenschutzglas: Ein Teil des Sonnenlichts wird reflektiert, sodass sich die Erdoberfläche vorübergehend weniger stark erwärmt. Je größer der Ausbruch, desto stärker kann dieser Effekt ausfallen.
Der Ausbruch des Tambora im Jahr 1815 ist eines der eindrucksvollsten Beispiele. Das darauffolgende Jahr 1816 ging als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte ein. In Teilen Europas und Nordamerikas kam es selbst in den Sommermonaten zu Frost und Schneefall. Ernten brachen ein, Hungersnöte breiteten sich aus, und zahlreiche Menschen wanderten aus.
Auch der Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen im Jahr 1991 zeigte, welche Auswirkungen ein einzelnes Naturereignis auf das globale Klima haben kann. Rund 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid gelangten bis in die Stratosphäre und bildeten dort einen feinen Aerosolschleier, der einen Teil der Sonneneinstrahlung zurück ins All reflektierte. In den folgenden ein bis zwei Jahren sank die globale Durchschnittstemperatur zeitweise um etwa 0,5 °C. Erst nachdem sich die Aerosole allmählich wieder aus der Atmosphäre abgebaut hatten, verschwand auch dieser kühlende Effekt.
Vulkane setzen selbstverständlich auch Kohlendioxid frei. Nach dem heutigen Stand der Forschung stoßen alle aktiven Vulkane der Erde zusammen jährlich etwa 0,13 bis 0,44 Gigatonnen CO₂ aus. Die weltweiten menschlichen Emissionen liegen dagegen heute bei rund 40 Gigatonnen CO2 pro Jahr und sind damit um ein Vielfaches höher. Für den kurzfristigen Einfluss großer Vulkanausbrüche auf das Klima ist deshalb nicht ihr Kohlendioxid entscheidend, sondern die gewaltigen Mengen an Schwefeldioxid und Aerosolen, die das Sonnenlicht vorübergehend abschirmen.
Der Blick auf große Vulkanausbrüche verdeutlicht, wie dynamisch das Klimasystem sein kann. Selbst einzelne Naturereignisse sind in der Lage, das globale Klima für Monate oder Jahre messbar zu beeinflussen – ganz ohne menschliches Zutun.
Die langsamen Taktgeber des Klimas
Neben kurzfristigen Einflüssen existieren auch Veränderungen, die sich über Jahrtausende oder sogar Hunderttausende von Jahren vollziehen.
Der serbische Mathematiker und Geophysiker Milutin Milanković beschrieb im frühen 20. Jahrhundert, dass sich die Erdbahn um die Sonne, die Neigung der Erdachse und die langsame, kreiselartige Taumelbewegung der Erdachse im Laufe der Zeit verändern. Diese Veränderungen vollziehen sich nicht innerhalb von Jahrzehnten oder Jahrhunderten, sondern über Zeiträume von rund 26.000, 41.000 oder sogar 100.000 Jahren. Die sogenannten Milanković-Zyklen beeinflussen die Verteilung der Sonneneinstrahlung auf der Erde und gelten als einer der wichtigsten natürlichen Auslöser für den Wechsel zwischen Eiszeiten und Warmzeiten.
Man kann sich die Erde dabei wie einen Kreisel vorstellen. Ein Kreisel dreht sich nicht nur um seine eigene Achse, sondern beginnt mit der Zeit auch leicht zu taumeln. Ähnlich verhält es sich mit der Erde. Ihre Achse verändert ihre Ausrichtung ganz langsam, ihre Neigung schwankt geringfügig, und auch die Form ihrer Umlaufbahn um die Sonne verändert sich im Laufe sehr langer Zeiträume. Keine dieser Veränderungen ist für den Menschen im Alltag wahrnehmbar. Über Zehntausende von Jahren können sie jedoch dazu führen, dass einzelne Regionen der Erde unterschiedlich viel Sonnenenergie erhalten.
Die Folgen zeigen sich nicht von heute auf morgen, sondern erst über sehr lange Zeiträume. Erhalten die nördlichen Regionen der Erde über viele Jahrtausende hinweg etwas weniger Sonneneinstrahlung während des Sommers, schmilzt der im Winter gefallene Schnee nicht mehr vollständig ab. Aus den liegen gebliebenen Schneemassen entstehen nach und nach Gletscher und schließlich mächtige Eisschilde. Umgekehrt führt eine stärkere sommerliche Sonneneinstrahlung dazu, dass große Eismassen allmählich abschmelzen und wärmere Klimaphasen begünstigt werden.
Man könnte sagen: Die Milanković-Zyklen wirken wie ein extrem langsam arbeitendes Stellrad des Klimas. Es dreht sich so langsam, dass ein Mensch davon während seines Lebens praktisch nichts bemerkt. Über Zehntausende von Jahren kann diese langsame Veränderung jedoch das Gesicht unseres Planeten grundlegend verändern.
Die Milanković-Zyklen zeigen, dass Klimaveränderungen auf ganz unterschiedlichen Zeitskalen ablaufen. Manche Prozesse dauern Monate oder Jahre, andere Jahrzehnte, Jahrhunderte oder sogar Hunderttausende von Jahren. Wer nur kurze Zeiträume betrachtet, läuft Gefahr, langfristige Zusammenhänge zu übersehen.
An dieser Stelle wird deutlich, weshalb Klimaforschung außerordentlich anspruchsvoll ist. Das Klimasystem besteht aus einer Vielzahl von Einflussgrößen, die gleichzeitig wirken und sich gegenseitig beeinflussen. Sonne, Ozeane, Wolken, Wasserdampf, Meeresströmungen, Vulkane und langfristige astronomische Veränderungen greifen wie Zahnräder ineinander. Verändert sich ein Faktor, kann dies zahlreiche weitere Prozesse beeinflussen.
Aus diesem Grund warnen seriöse Klimaforscher davor, die Zusammenhänge des Klimasystems auf einfache Ursache-Wirkungs-Muster zu reduzieren.
Klimamodelle – hilfreiche Werkzeuge, aber keine Kristallkugeln
Wenn niemand die Zukunft kennt, wie können Wissenschaftler dann Aussagen darüber treffen, wie sich das Klima in fünfzig oder hundert Jahren entwickeln könnte?
Mithilfe von Klimamodellen.
Ein Klimamodell ist kein Blick in die Zukunft und erst recht keine Kristallkugel. Es handelt sich um ein mathematisches Rechenmodell, das versucht, die bekannten physikalischen Prozesse des Klimas möglichst realitätsnah nachzubilden. Dazu werden riesige Datenmengen verarbeitet und die wichtigsten Einflussgrößen des Klimas – etwa Sonne, Atmosphäre, Ozeane, Wasserkreislauf, Meeresströmungen oder Treibhausgase – miteinander verknüpft.
Man kann sich ein Klimamodell wie einen riesigen Flugsimulator vorstellen. Ein Pilot trainiert darin gefährliche Situationen, ohne dass tatsächlich ein Flugzeug abstürzt. Der Simulator berechnet auf Grundlage physikalischer Gesetze, wie sich das Flugzeug unter bestimmten Bedingungen wahrscheinlich verhalten wird. Keiner kann jedoch behaupten, der Simulator könne den nächsten echten Flug bis auf die letzte Windböe exakt vorhersagen. Ebenso verhält es sich mit Klimamodellen. Sie helfen, mögliche Entwicklungen zu untersuchen, ersetzen aber nicht die Wirklichkeit.
Damit ein Modell rechnen kann, müssen zahlreiche Annahmen getroffen werden. Nicht jeder Prozess des Klimas lässt sich vollständig erfassen. Manche Größen sind gut bekannt, andere müssen geschätzt werden. Außerdem weiß heute niemand mit Sicherheit, wie sich die Welt in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird. Wie viele Menschen werden im Jahr 2100 auf der Erde leben? Welche Energieträger werden genutzt? Welche technischen Innovationen wird es geben? Wie entwickeln sich Wirtschaft, Wohlstand oder politische Entscheidungen? Für all diese Fragen müssen Annahmen getroffen werden, die die Ergebnisse der Modelle beeinflussen. Deshalb liefern Klimamodelle keine unumstößlichen Wahrheiten, sondern Szenarien. Ein Szenario beschreibt nicht, was zwangsläufig eintreten wird. Es beschreibt vielmehr, was eintreten könnte, wenn bestimmte Annahmen zutreffen. Ändern sich diese Annahmen, verändern sich auch die Ergebnisse.
Man kann das mit einem Navigationsgerät vergleichen. Gibt man unterschiedliche Routen oder Geschwindigkeiten ein, erhält man unterschiedliche Ankunftszeiten. Das Navigationsgerät sagt nicht voraus, wie die Fahrt tatsächlich verlaufen wird. Es berechnet verschiedene Möglichkeiten unter den eingegebenen Voraussetzungen. Klimamodelle arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip – allerdings mit ungleich größerer Komplexität.
Demzufolge verwenden Klimaforscher mehrere Modelle und verschiedene Szenarien. Sie berechnen unterschiedliche mögliche Entwicklungen und vergleichen anschließend die Ergebnisse miteinander. Daraus lassen sich Wahrscheinlichkeiten ableiten – keine Gewissheiten.
Klimamodelle werden fortlaufend überprüft. Seriöse Wissenschaftler vergleichen ihre Berechnungen mit tatsächlichen Messdaten. Wo stimmen Modell und Wirklichkeit überein? Wo weichen sie voneinander ab? Welche Annahmen müssen verbessert werden?
Unseriös wird Wissenschaft dagegen, wenn das gewünschte Ergebnis bereits feststeht und Modelle, Annahmen oder Theorien anschließend nur noch dazu dienen, politische Entscheidungen wissenschaftlich zu legitimieren. Forschung darf nicht zur nachträglichen Rechtfertigung politischer Vorgaben – siehe die „Wissenschaft“ in Coronazeiten – verkommen. Gerade deshalb lohnt sich immer auch die Frage: Wer finanziert welche Forschung – und mit welchen Interessen? Dieser Spur des Geldes werde ich später noch genauer folgen.
Zwischenfazit
Das Klima der Erde wird von einer Vielzahl natürlicher Prozesse beeinflusst. Sonne, Wasser, Ozeane, Meeresströmungen, Vulkane und langfristige astronomische Zyklen wirken gleichzeitig auf das Klimasystem ein. Hinzu kommen Wechselwirkungen, Rückkopplungen und Unsicherheiten, die eine exakte Vorhersage erschweren.
Wer diese Komplexität kennt, wird vorsichtig gegenüber einfachen Erklärungen. Ein System, das von so vielen Faktoren beeinflusst wird, lässt sich kaum auf eine einzige Ursache reduzieren.
Im nächsten Kapitel geht es um den Stoff, der die Klimadebatte wie kein anderer geprägt hat: Kohlendioxid. Ich gehe darin der Frage nach, welche Rolle CO₂ im Klimasystem tatsächlich spielt, was wissenschaftlich gut belegt ist und wo bis heute kontrovers diskutiert wird. Erst auf dieser Grundlage lässt sich der behauptete Einfluss des Menschen auf das Klima aus meiner Sicht sachgerecht beurteilen.
Mein Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht. Hier zu finden!







Und danke für den Hinweis auf Wasserdampf, allerdings sollte man in dem Zusammenhang darauf hinweisen das warme Luft mehr Wasserdampf halten kann.
Das steht doch im Artikel! „Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie grundsätzlich enthalten. Steigt die Temperatur, kann deshalb – sofern genügend Wasser zur Verdunstung vorhanden ist – auch der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre zunehmen.“
Es geht nicht nur um Wasserdampf (kleine Tröpfchen), sondern auch gasförmiges Wasser. Letzteres ist infrarot-aktiv und trägt derzeit ca 2.5 mal soviel zum Treibhauseffekt bei, wie CO2.
Wasser gilt dennoch nicht als primäres „Klimagas“, da seine Konzentration wie gesagt stark von der Temperatur abhängt.
Bei Null Grad Celsius ist seine Konzentration nahe Null.
Wikip sagt
in Technik und Naturwissenschaft ist Wasserdampf die Bezeichnung für Wasser im gasförmigen Aggregatzustand
„Bei Null Grad Celsius ist seine Konzentration nahe Null.“
Sicher?
Es gibt doch das Phänomen, daß Wasser in Form von Eis direkt in den gasförmigen Zustand wechseln kann, ohne vorher flüssig gewesen zu sein. Weshalb man auch bei Frost Wäsche zum Trocknen raushängen kann. Das muß ja dann auch als Gas in der Lift unterwegs sein?
Die kleinen Tröpfchen dagegen sind bereits wieder kondensiertes Wasser, das zu Wolken zusammenfinden kann.
Desshalb schrieb ich ja „nahe Null“. Den Druck bei 0 Grad Celsius kann man leicht in einer Tabelle nachschlagen. Er ist über Null, da haben sie Recht.
MW. ist nur gasförmiges Wasser (isolierte Moleküle) infrarotaktiv, ähnlich wie CO2.
Wasserdampf wi in der Waschküche sind kleine Tröpfchen, die tragen zur Wolkenbildung bei.
Ich finde die Gleichsetzung von gasförmigem Wasser und Wasserdampf etwas unglücklich,
da Gas etwas anderes ist, als kleine Tröpfchen.
Wie sich der Autor um konkrete Angeben windet wie stark den die Leistung der Sonne schwankt.
Propaganda durch Unterschlagung von Informationen, wie billig ist das denn?
„… wie stark den die Leistung der Sonne schwankt. …“
Die Sonne ändert ihre Leistung lediglich im Promille-Bereich, hinreichend für eine Temperaturänderung auf der Erde für nur 0,1 K maximal. Siehe Schwabe-Zyklus, Sonnenaktivität.
Der Abstand von der Sonne macht den Unterschied.
Leider schreibt der Autor gleich im ersten Satz zur Sonne: „Ohne die Sonne gäbe es auf der Erde kein Leben.“
Das Leben ist auf der Erde sehr wahrscheinlich in der Tiefsee in der Nähe von heißen Quellen entstanden. Ganz ohne Sonne. Die nahen Verwandten dieser ersten Lebewesen existieren in Form von extremophilen Archaeen noch heute.
https://www.google.com/search?q=welche+extremophilen+Archaeen+gibt+es+und+wann+sind+sie+entstanden
Erst die Cyanobakterien nutzen die Sonne ab 3,4 Mrd vor heute als Energielieferant und sorgten damit vor 2,4 Mrd Jahren für das erste große von Lebewesen verursachte Massensterben, durch den Sauerstoff, den sie bei der Photosynthese erzeugten. Die s.g. große Sauerstoffkatastrophe.
Der Satz muss in zukünftigen Werken nicht ganz verschwinden, wenn von „höherem Leben“ gesprochen wird.
Auch Wetter mit Blitzen und Niederschlägen gibt es ohne Sonne, wenn Vulkanismus vorhanden ist. Denkbar ist auch dass Planet-Mond-Beziehungen Wetter erzeugen.
aber ohne Sonne könnte Geothermie allein die Erdoberfläche
nur bei vielleicht 30 K erwärmen können.
Da ist es sehr fraglich ob dann überhaupt chemische Reaktionen
ablaufen.
„Das Leben ist auf der Erde sehr wahrscheinlich in der Tiefsee in der Nähe von heißen Quellen entstanden. Ganz ohne Sonne. …“
Ist hier aber nicht wesentlich, schließlich leben wir auf der Erdoberfläche. Die Sonne ist zwar grundlegender Energiegeber, aber diese Energie ist bei weitem nicht ausreichend, die mittlere Temperatur von ca. 15 °C zu erreichen, die uns das Leben an der Oberfläche erst ermöglichen. Ohne den Treibhauseffekt wäre diese Temperatur maximal -18°, kann jeder Physikstudent im ersten Semester nachweisen. Hier eine kurze Zusammenfassung zur Klimaforschung, ein erster Einblick ins Thema.
https://www.physikerboard.de/files/bakan__raschke_-_der_natuerliche_treibhauseffekt_393.pdf
Ist zwar bereits aus 2002, aber natürlich immer noch gültig, bei den Wolken sind wir allerdings weiter. Ist ein sehr bekannter Artikel, die Autoren Bakan & Raschke sind Urgesteine der Klimaforschung.
Auch ohne Sonne gäbe es Vulkanismus, Erdplattenverschiebung und heiße Quellen. Da ist das Leben entstanden. Dort wäre es auch heute ohne Sonne.
https://www.google.com/search?q=G%C3%A4be+es+ohne+Sonne+auf+der+Erde+Vulkanismus%2C+Erdplattenverschiebung+und+hei%C3%9Fe+Quellen
Ohne Sonne gäbe es kein Leben entfernt von heißen Quellen. Die Temperaturen wären unabhängig vom sehr hohen CO2-Gehalt der Luft viel zu tief im Minus.
Das mag sein. Aber berechnen sie mal den Unterschied der Strahlungsleistung in Abhjängigkeit von der Lage der Erdachse (Jahreszeiten) und von der Entfernung der Erde zur Sonne von im Mittel etwa 150 Millionen Kilometern. Die Erbahn verläuft bekanntlich elliptisch, so dass diese 150 Mio Km um etwa 5 Mio Km schwankt. Ob also die Erde 145 Mio Km oder 155 Mio Km entfernt ist, macht einen beträchtlichen Unterschied. Dem Quadratabstandsgesetz zufolge sind das um die 5%.
Noch eine wichtige Ergänzung. Die Berechnungen des IPCC beruhen keineswegs nur auf naturwissenschaftlichen Daten. Das IPCC verwendet für seine Prognosen die so genannten SSPs, (Shared Socioeconomic Pathways), was sich als gemeinsame sozioökonomische Entwicklungspfade übersetzen lässt. In die SSPs fließen somit Annahmen über die Bevölkerungsentwicklung, politische Prozesse, der durch die technologische Entwicklung bedingte Energieverbrauch, die Art und Weise der Energieproduktion sowie ganz allgemein der Umgang der Gesellschaft mit Natur und ihren Ressourcen ein. „Es gibt fünf Kern-SSPs, die jeweils eine andere Welt repräsentieren. SSP1 („Nachhaltigkeit“) beschreibt eine schnelle Einführung sauberer Technologien, starke internationale Zusammenarbeit und geringe Ungleichheit, was sowohl die Emissionsminderung als auch die Anpassung relativ einfach macht. SSP2 („Mittelweg“) ist eine Fortsetzung aktueller Trends mit moderaten Herausforderungen. SSP3 („Regionale Rivalität“) zeigt eine fragmentierte Welt mit schwacher Governance, vielen Konflikten und erheblichen Hindernissen für Emissionssenkungen und Anpassung. SSP4 („Ungleichheit“) kombiniert Hightech-Minderung in wohlhabenden Regionen mit tiefgreifenden Anpassungsproblemen für den Rest der Welt. SSP5 („Fossile Entwicklung“) sieht ein schnelles, von fossilen Energien angetriebenes Wirtschaftswachstum vor, was die Emissionsminderung extrem schwierig macht, reichen Ländern aber die technologische Anpassung ermöglicht.“ https://www.senken.io/de/glossary/ssps
Ich würde noch ein SSP6 ergänzen: Rivalität auf globaler Ebene mit Weltkrieg und großflächig zerstörter Infrastruktur, Milliarden Toten, globaler Zerstörung sämtlicher Ökosysteme, radioaktiver Verstrahlung des gesamten Planeten mit nuklearem Winter, durch die gewaltigen Energieeruption en induzierter verstärkter Ausbruch schlafender Vulkane, Erdbeben, Kontinental-Verschiebung. Bei dem Szenario brauchen wir uns allerdings keine Gedanken mehr machen, dann ist es vorbei.
Dazu kommt noch der Effekt, der durch das Erdmagnetfeld erzeugt wird, das je nach Stärke die kosmische Strahlung mehr oder weniger auf den Erdboden zulässt und weniger oder mehr zu den Polen ablenkt, was wiederum die Lebensbedingungen extrem beeinflusst. Und das ist bekanntlich gar nicht vom Menschen beeinflusst. In letzter Zeit mehren sich die Anzeichen, dass das Erdmagnetfeld schwächer wird und möglicherweise ein Polsprung bevorsteht, was zwischenzeitlich zu einem totalen Zusammenbruch des Magnetfeldes führen wird. Welche Auswirkungen das auf Klima und Lebensbedingungen haben kann, ist kaum auszudenken. Auch dieser Effekt ist langfristig und wirkt noch wesentlich länger als ein Menschenleben. Ich habe gelesen, dass im Magma Ströme sich umkehren, was sicher diese Veränderung fördert, weil das Magnetfeld aus sich bewegenden Ladungsträgern erzeugt wird.
„Ich habe gelesen, dass im Magma Ströme sich umkehren..“
Das stimmt. Sie schmelzen draußen wegen der Hitze und fließen in die Vulkane zurück. Das mit der Erdachse ist ebenfalls richtig. Sie eiert. Das hängt mit dem Erdöl zusammen, nicht mit dem Magnetismus.Weil man das ganze Erdöl aus dem Erdinneren gepumpt hat, kam es zu einer Unwucht, die die Lager der Erdachse ausgeschlagen hat. Wegen der globalen Verschuldung ist jetzt kein Geld für neue Lager da. Die Welt wird mächtig ins Schlingern kommen und alles fällt runter.
Der Klimawandel ist keinesfalls monokausal zu erklären.
Aha. Die Ernteschäden, das Flachwasser und die ständigen Temperaturanstiege können nicht mehr geleugnet werden. Aber doch bitte nicht das Kohlendixid, sonst haben ja Leute recht, die Uwe nicht mag.
Ich kenne all das in- und auswendig. Das sind exakt die Argumentationslinie von EIKE, das seine Glanzzeiten so etwa vor 15 Jahren hatte. Alles was hier steht, wurde damals schon behauptet. Aber EIKE ist etwas kleinlaut geworden, weil all das zerplückt wurde. Am besten vom Astronom Freistetter, dem es gelang, das Licht der Aufklärung nach Österreich zu tragen.
Hier seine früheren Ausführungen:
https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/category/klimamythen/page/2/
Etwas jünger sind diese:
https://astrodicticum-simplex.at/2021/08/die-neuen-klimamythen-die-lage-ist-ernst-aber-nicht-aussichtslos-eine-zusammenfassung/
Der Unterschied ist eben, dass EIKE im Geld der Ölscheichs und -konzerne schwimmt. Freistetter nicht.
Nö, es ist das CO2. Und zunehmend Methan, das aus den Fracking-Betrieben stammt. Beißt keine Maus den Faden ab.
Auch diese Annahme ist längst ein Relikt aus alten Zeiten, dass es das CO2 wäre 😉
Niemand kennt die genaue Klimasensitivität des CO2 und wenn durch politischen Druck das IPCC bei seinen bisherigen Berichten von der höchsten Sensitivität innerhalb der möglichen Bandbreite ausging, hat man ja gesehen, was dabei heraus kommt – man korrigiert irgendwann mal gewaltig die Prognose nach unten, wie sich die mittl. Erdtemperatur in den nächsten 50, 100 Jahren entwickeln könnte.
Ebenso das Thema Ernteschäden, Flachwasser, Temperaturanstiege. Selbstverständlich ändert sich das Klima und ebenso erwärmt es sich aktuell, da wir ja am Ende der „kl. Eiszeit“ sind, die ca. 1850 endete. Es gibt weltweit betrachtet Regionen, in denen es durch den Klimawandel trockener und wärmer wird, in anderen wird es nasser und kühler. Der El Nino tut sein übriges, genauso wie langfristige Änderungen bei den Meeresströmungen, es gibt ja nicht nur den Nordatlantik, dessen Strömung sich langfristig ändert, ebenso in anderen Weltregionen andere Strömungen.
Das Propaganda-Gebäude der CO2-Fraktion bricht jedenfalls gerade wissenschaftlich fundiert langsam in sich zusammen und umso lauter wird aktuell mal wieder in allen Massenmedien gejault und gejammert, um die wissenschaftlichen Fakten nicht an die Leute herankommen zu lassen und sie zu übertünchen, damit die CO2-Steuer-Propaganda schnell noch durchgesetzt werden kann, bevor die Fakten allen offensichtlich werden und sich ernsthafter Widerstand regen könnte.
Klar ist, wir müssen uns auf sich ändernde Klima/Wetterverhältnisse einstellen: wir brauchen Klimaanlagen, wir brauchen intelligente Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft, wir brauchen wirksamen Hochwasserschutz an Flüssen, wir brauchen mehr Energie und vor allem günstigere Energie.
Aber alles schwachköpfig in CO2-Emissionsvermeidung zu investieren und dann fehlt das Geld hinten und vorne für sinnvolle Maßnahmen ist nun mal ein kompletter Irrweg.
Wer EIKE kennt, jener private Verein, der sich hochtrabend „Europäisches Institut für Klima und Energie“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie), der kennt die Techniken, die auch Autor Froschauer anwendet.
Man sagt nicht, CO2 ist nur zu 0,04% in der Atmosphäre vorhanden, kann also nicht relevant sein. Diesen Fehlschluss überlässt man dem Leser. Man präsentiert Informationen, die für sich nicht falsch sind, aber zu falschen Schlüssen verleiten.
Das funktioniert, weil die so angesprochenen oft nicht über die notwendige Bildung verfügen und es funktioniert vor allem bei Leuten, die begierig jedes „Argument“ aufsaugen, was ihre ohnehin feststehende Meinung untermauert. Das funktioniert sogar so gut, dass diejenigen ihre Meinung auch dann nicht überdenken, wenn man ihnen falsche Vorstellungen nachweist.
Im vierten Teil der Artikelserie kommt Froschauer mit dem Gedanken, dass es viele Faktoren gibt, die das Klima beeinflussen (können). Und von daher(!) eine Reduktion(!!) auf einen Faktor eine unzulässige Vereinfachung wäre. Mag sein, dass es Menschen gibt, die eine derartige Reduktion betreiben. Ganz bestimmt aber nicht die Wissenschaft, die sich mit dem Klima beschäftigt. Was Froschauer hier in Allgemeinplätzen von sich gibt, ist Resultat dieser Wissenschaft. Man darf also davon ausgehen, dass Klimaforscher um die Bedeutung von Wasser wissen.
Es ist natürlich geschickt, wenn man gar nicht erst bestreitet, dass CO2 der Faktor ist, der für den aktuellen Klimawandel verantwortlich ist. Noch bevor man überhaupt zu der Frage kommt, welchen Stellenwert CO2 hat, ist eines schon geleistet: die Debatte ist diskreditiert, weil unterstellt wird, dass diejenigen, die die führen, den Einfluss der anderen Faktoren nicht kennen oder unterschlagen. Auch das wird wieder nicht direkt behauptet, dass darf sich der Leser denken. So nach de Motto: viele Faktoren, aber nur CO2 in der Diskussion, also… So manipuliert man die Leser zu den gewünschten Schlüssen.
Man kann sich das Lesen der länglichen Ausführungen sparen. Erstens ist das für Leute, die sich ernsthaft mit dem Klima beschäftigen nichts Neues. Zweitens sind all diese Faktoren natürlich in den Klimamodellen enthalten. Was auch sonst?
Wer sich mit dem Klima befassen will, der findet wahrlich bessere Quellen als Froschauers Allgemeinplätze. Wer Techniken erlernen will, wie man den menschengemachten Klimawandel leugnen, ohne das direkt zu tun, ist hier gut aufgehoben
Da „prägt ein Stoff die Debatte“, aber zum Thema wird er bei Froschauer erst nachdem er in vier Artikeln lauter Relativierungen vorausgeschickt hat. Der Boden ist also bereitet. Der Leser ist mit Informationen versorgt, also entsprechend gebrieft, so daß man dann sogar mal über CO2 zu schreiben traut.
„… Erstens ist das für Leute, die sich ernsthaft mit dem Klima beschäftigen nichts Neues. Zweitens sind all diese Faktoren natürlich in den Klimamodellen enthalten. Was auch sonst?“
Genau das, darf deine Analyse mit diesem Video ergänzen. Bereits vor 10 Jahren hat Gavin Schmidt, Chef-Klimamodellierer beim GISS (Klimaforschung der NASA) versucht, Klimamodelle für Laien halbwegs verständlich darzustellen. Finde, ist ihm recht gut gelungen.
https://www.youtube.com/watch?v=JrJJxn-gCdo
Inzwischen sind wir schon 10 Jahre weiter, die Modelle auch.
Co2 war noch gar nicht Teil der Ausführungen,. Das kommt im nächsten Teil dran. Dann werden wir ja sehen, was er dazu zu sagen hat.
„den menschengemachten Klimawandel“
Das müssen aber schon ganz besondere Menschen sein, die den Klimawandel bewirken können:
Beispiel Kohlezeche. Da muss man tief bohren, horizontale Gänge graben, Fahrstühle errichten, Nebengebäude bauen, Eisenbahnschienen verlegen, Lokomotiven und Wagons kaufen und betreiben…
Dazu würde mir die Kohle fehlen!
Sorry, wenn man keine fachliche Ahnung hat, dann beißt man sich an Bezeichnungen fest. Haben Sie mal wenigstens einen Vortrag bei einer EIKE-Veranstaltung gehört, verstanden und können Sie einen konkreten fachlichen Einwand vorbringen?
Das Thema „Klima“ ist inzwischen zu einem quasi-religiösen Thema geworden: Leute, die wenig bis nichts von Wissenschaft im allgemeinen und Physik im besonderen verstehen, wissen alles ganz genau. Allerdings beweist es nur, dass man das Wesen von Wissenschaft nicht verstanden hat: Wissenschaft ist immer nur vorläufig, denn die Natur ist so vielfältig, dass das vereinfachte Modell von ihr immer widersprüchliche Fakten zur Seite schieben muss. Welche das sind, wie relevant dies ist usw. ist das Thema der wissenschaftlichen Debatte. Alles andere ist Ideologie oder Religion. Und Sie wissen ja: „Religion ist das Opium für das Volk“ oder auch: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“
„Die vielen Kräfte hinter unserem Klima“
uh, wie ominös! Und diese vielen Kräfte, weil es Naturkräfte sind, kann man gar nicht berechnen mit mathematischen Formeln wie das sonst in der Physik üblich ist. Ich hätte gerne weniger Schwafelei und konkrete Beispiele, wo der Herr Froschauer Klimatologen vorwirft, was sie an ihren Modellen, Studien oder gar mathematischen Formeln falsch gemacht haben. Ich weiß gar nicht, was der Herr Froschauer will mit dem langen Text? Er wird niemanden von der „Klimakirche“ überzeugen können, weil er einfach nicht seriös arbeitet und sich weigert entsprechende Lehrbücher zu lesen. Seine eigene Peer Group braucht er nicht zu überzeugen. Das ist wie mit Christen, die in ihrer Bibel lesen, was sie wollen.
Nun, ich sehe es als großes Problem an, daß all die Weltuntergangsszenarien mit ihren Modellen bislang nicht bestätigt werden konnten. Daß es wärmer wird, ist unbestreitbar. Aber eben nicht so stark, wie es nach den schärferen „Modellen“ längst hätte sein müssen. Und da rede ich noch gar nicht von dem Katastrophenmodell 8.5, das vom IPCC jetzt auch offiziell gekillt wurde, auf dem aber viele Panikmacher ihre Argumentation aufbauen.
Und als noch größeres Problem sehe ich es an, daß in den berüchtigten „Metastudien“ von Cook und Lynas eben KEINE „Mehrheit aller Wissenschaftler“ in ihren einschlägigen Arbeiten die Erderwärmung ursächlich allein oder wenigstens überwiegend dem Menschen zuschreibt. Tatsächlich ist es sogar eine Minderheit von recht stabil einem Drittel, die dem Menschen immerhin eine Beteiligung attestiert. Aber nur eine Mini-Minderheit von unter einem Prozent spricht von 50% oder mehr (Cook). Die große Mehrheit von zwei Dritteln andererseits sagt darüber gar nichts. Und dafür gibt es eben bei Lichte betrachtet auf gute Gründe.
Eine Antwort lies mich das das Forum nicht geben. Aber wer möchte, könnte auch selbst nachschlagen, ob das „Katastrophenmodell 8,5“ gekillt wurde oder was es mit den Metastudien von Cook und später Lynch auf sich hat. Das Framing ist schon sehr reißerisch und falsch, wohingegen der Herr Wirtschaftspsychologe sich als vorsichtiger, galanter Sprecher wähnt, kommt aber letztlich auf das Gleiche raus.
Ich habe mir inzwischen alle Artikel dieser Reihe durchgelesen und würde von dir gerne wissen, ob du die Kritik des Autors, die Wortwahl sei nicht neutral, teilst.
Wie der Autor selber, framst auch du.
Die verschiedenen Szenarien berechnen den Verlauf gemäß von Annahmen, die nicht zutreffen müssen. Vergleichbar mit einer Simulation, die berechnet, was passiert, wenn du mit 10, 25, 50 oder 100 km/h auf eine Wand prallst. Es sind Berechnungen und keine Prophezeiungen! Niemand sagt, dass die „schärferen“ Modelle eintreten werden, oder das sie sehr wahrscheinlich sind.
Vielleicht verschiebt es sich auch alles in die eine oder andere Richtung. Noch ein paar Jahre Krieg in Europa, oder das Platzen der KI Blase und die Weltwirtschaft wird deutlich schrumpfen und mit ihr der Energieverbrauch.
Vielleicht stellen noch viel mehr Staaten ihre Energieversorgung auf regenerative Energien um, einfach weil sie aus strategischen Gründen unabhängiger von Öl und Gas sein wollen. Die USA haben unmissverständlich angekündigt eine Energiedominanz aufbauen zu wollen. Da wird sich manch Staat überlegen, wie er sich dazu stellt. China z.B. geht diesen Weg.
Zitat: „Die vielen Kräfte hinter unserem Klima“
uh, wie ominös! Und diese vielen Kräfte, weil es Naturkräfte sind, kann man gar nicht berechnen mit mathematischen Formeln wie das sonst in der Physik üblich ist. Ich hätte gerne weniger Schwafelei und konkrete Beispiele, wo der Herr Froschauer Klimatologen vorwirft, was sie an ihren Modellen, Studien oder gar mathematischen Formeln falsch gemacht haben. Ich weiß gar nicht, was der Herr Froschauer will mit dem langen Text? Er wird niemanden von der „Klimakirche“ überzeugen können, weil er einfach nicht seriös arbeitet und sich weigert entsprechende Lehrbücher zu lesen. Seine eigene Peer Group braucht er nicht zu überzeugen. Das ist wie mit Christen, die in ihrer Bibel lesen, was sie wollen. Im Übrigen wird das langsam makaber, wenn man gerade auf der Autobahn die vielen Tanklaster gesehen hat, weil der Rhein Niedrigwasser hat und wie ausgetrocknet und gestresst die Landschaft ist. Ich habe wirklich nichts, null bisher in Froschhauer-Texten gelesen, wo das hier
„machte ihn sensibel für Kulturen und Probleme anderer Völker. Er ist naturverbunden und liebt Tiere und Pflanzen.“
irgendwie bestätigt würde. Übrigens schreibt man so Sätze nur in seinen Lebenslauf, dass man „sensibel“ und „naturverbunden“ wäre, wenn man dazu keinerlei andere Qualifikation vorzuweisen hat. Also von Biologie oder Naturschutz weiß Froschhauer auch nichts. Das hat er leider nicht gelernt im Studium der Wirtschaftspsychologie. Schade.
Der Autor hält „die Debatte“, so wie er sie gerne hätte, am Laufen. Dafür ist es egal, ob und wen er überzeugen will. Ein Artikel hier, ein paar Kommentare dort, erwecken den Eindruck, dass viele Fragen noch nicht abschließend geklärt sind. Das ist die Methode, die die „Klimaleugner“ seit Jahrzehnten erfolgreich anwenden.
Nichts von dem, was der Autor hier an Faktoren aufzählt ist falsch. Aber die entscheidende Frage lässt er weg. Dass z.B. die erwähnten Zyklen das Klima beeinflussen ist richtig. Wichtig wäre allerdings zu klären, welchen quantitativen Beitrag sie zum aktuellen Klimawandel leisten (Auflösung: einen eher kleinen und vor allem negativen Beitrag)
Die natürlichen Faktoren tragen auch zum Klimawandel bei. Grob geschätzt etwa 0,1°. Faktoren wie Wasserdampf folgen der Erwärmung, verstärken also, sind aber nicht Auslöser.
Ich kann mit der Unterscheidung von seriös zu unseriös in der Wissenschaft recht wenig anfangen.
Wissenschaft ist a priori seriös. Das Pendant zu unseriös wäre unwissenschaftlich. Zur Absicherung der Wissenschaftlichkeit in der täglichen Arbeit gibt es in der Wissenschaft klare Regeln guter wissenschaftlicher Praxis.
Die Qualität eines Klimamodells erweist sich ganz konkret bei der Modellierung historischer Klimaverläufe. Hinzu kommt die Offenlegung einfliessender Annahmen, Parameter und mathematischer Modelle.
Ob unwissenschaftlich getrickst wurde, wie im Artikel beschrieben, ist dann keine Frage von im Grunde unbeweisbaren, willkürlichen Unterstellungen, sondern ergibt sich aus dem Vergleich der Ergebnisse mit anderen Arbeiten unter Berücksichtigung der in die Modelle einfließenden Annahmen.
“ Ob unwissenschaftlich getrickst wurde, wie im Artikel beschrieben, ist dann keine Frage von im Grunde unbeweisbaren, willkürlichen Unterstellungen …“
Absolut, das ist völliger Quatsch. Im Post vorher habe ich ein Video verlinkt, das die Klimamodelle gut veranschaulicht. Tricksen geht kaum bei einer Million Programmzeilen – das war vor 10 Jahren, heute sind es entsprechend mehr. Die Programme könnten dann wohl kaum die Realität so abbilden wie sie es tun, sie wären längst zusammengebrochen.
Programme mit einer Million Zeilen produzieren also immer vernünftige Ergebnisse?
Selten so gelacht.
Wie gesagt es gibt belastbare Prüfmethoden als eine weitgehend willkürliche Unterstellung a la das Ergebnis passt mir nicht, also war das unseriös erstellt.
Wem die Komplexität heutiger Modellierungen zu hoch ist, der sollte vielleicht lieber gleich wieder in Höhlen leben.
Ah so…. die „Modelle“ dürfen also kompliziert sein, Aber wann jemand das globale Klima als komplexes Gebilde bezeichnet, und einfache eine-Ursache-Erklärungen wie die vom menschgemachten Co2 aus dem Grund hinterfragt bzw. ablehnt, ist er dumm?
Den muß ich mir merken….
Froschauer macht nichts weiter als lauter Faktoren aufzuzählen. Wozu Faktoren benennen wenn man nicht auch darlegt, worin und in welchem Maße die Faktoren sind. Wenn immer nur gesagt sein soll, dass auch dieser oder jener Faktor ist einer, dann taugt das nur für eines: die Relativierung aller anderer Faktoren. Die Aussage „komplex“ steht bei Froschauer dafür, dass man nicht sagen kann, welchen Einfluß CO2 hat. Zudem wäre es schlicht gelogen, wenn man behaupten würde, dass die anderen Faktoren nicht Berücksichtigung erfahren hätten. Es gibt keine „Reduzierung“ auf CO2 – zumindest nicht in der Wissenschaft.
Die Klimamodelle berücksichtigen alle bekannten Faktoren, quantifizieren die und berechnen so mit hoher Genauigkeit das Klima für vergangene Zeiten. (Das dient der Validierung der Modelle). Davon getrennt gibt es die Szenarien, die gerne mit den Modellen verwechselt werden. Die gehen von Annahmen aus, die eben bloße Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung, die politischen Entscheidungen bzgl. Energie etc. sind.
Der Unterschied zwischen Froschauers „komplex“ und den Klimamodellen besteht zum einen darin, dass die Komplexität bei Froschauer ein schlichtes „nix genaues weiß man nicht, ist halt komplex“ ist, und bei Klimamodellen Eingang in die Berechnungen findet.
Der weitaus wichtigere Unterscheid besteht im Zweck, den Froschauer und Wissenschaft verfolgen. Die Wissenschaft will die Zusammenhänge der Natur erforschen, Froschauer will abwiegeln, in dem er die Forschungsergebnisse der Wissenschaft glatt damit kontrastiert, dass deren(!) Gegenstand „komplex“ sei.
Das weiß die Wissenschaft natürlich selber. Die haben einen ziemlich guten Überblick über die verschiedenen Faktoren und wissen auch gut darüber Bescheid, wo noch Fragen zu klären sind, oder wo Fragen geklärt sind.
Bei Froschauer liest sich das so:
Woher weiß das Herr Froschauer eigentlich? Er beruft sich auf lauter Erkenntnisse der Wissenschaft, um die dann gegen die Wissenschaft ins Feld zu führen! Sein schwammiges „ist schwierig“ übersetzt sich der Leugner in ein „kann man also nicht“ und ist zufrieden mit dem Artikel.
„Die Klimamodelle berücksichtigen alle bekannten Faktoren, quantifizieren die und berechnen so mit hoher Genauigkeit das Klima für vergangene Zeiten. (Das dient der Validierung der Modelle).“
Fragt sich nur, woher dann in den Klimamodellen die nötigen Informationen über die Ausgangswerte etwa von Wasserdampf kommen sollen, den damals noch gar keiner messen konnte Auch die Co2-Werte, auf die dann immer alles reduziert wird, liegen korrekt, also als direkte Luftmessungen erst ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor. Von denen die „Klimawissenschaftler“ der Alarmfraktion aber nur jene seit 1890 gelten lassen, weil das die niedrigsten waren. Messungen vor 1820 existieren aber auch da nicht, und alle Alternativwerte etwa aus Eisbohrkerne können nur untereinander und als Relativbeobachtungen über lange Zeiträume gelten, nicht aber 1:1 mit den Luftmessungen von heute in Bezug gesetzt werden.
Huston, wir haben ein Problem…
Ist natürlich nicht so, dass du dich das wirklich fragen würdest. Oder dich gar um eine Aufklärung bemühen würdest.
Du kannst da gerne recherchieren. Quellen gibt es reichlich, notfalls stellt man eine Anfrage und bittet um Aufklärung. Und wenn du dann die nötigen Informationen hast, wie z.B. Wasserdampf in die Berechnungen der Klimamodelle eingeht, dann kannst du uns gerne hier Bericht erstatten, und auch gerne den Beweis antreten, dass die Wissenschaft lauter falsche Annahmen trifft.
Wir sind gespannt.
Aber da wird natürlich nichts kommen. Von dir schon gleich nicht, aber auch überhaupt nicht. Ihr kritisiert die Wissenschaft mit Verweis auf eure Unkenntnis. Weil du nicht weißt, wie Wasserdampf in die Berechnungen eingeht, soll die Wissenschaft das nicht können?
Es wäre übrigens ein leichtes, eine KI zu dem Thema befragen, die wirft u.a. auch Links zu den entsprechenden Quellen aus.
Um es hier abzukürzen. Wasserdampf geht nicht als Messung oder Annahme ein, sondern wird selber modelliert.
Nochmal:
Die Behauptung war, dass man die Klimamodelle für die Zukunft, in denen künftige Zustände anhand angenommener Voraussetzungen vorhergesagt werden, mittels des Vergleiches zu vergangenen Zeiten, bei denen die Ergebnisse (Temperaturen) bekannt sind, überprüft hätte. Richtig?
Nun sind aber diese Voraussetzungen für diese vergangenen Zeiten weitgehend unbekannt, da die Werte damals noch gar nicht erfaßt wurden. Es fehlen also schlicht die Daten, mit denen man die heutigen Klimamodelle für vergangene Zeiten füttern könnte, um dann die Vorhersagen der Modelle für diese vergangenen Zeiten mit den tatsächlich gemessenen Werten zu vergleichen. Und Rückrechnungen vom Ergebnis her sind unzulässig.
Da beißt sich einfach die Katze in den Schwanz.
Aber man hat doch für ein bestimmtes Intervall, was nun in der Vergangenheit liegt, genug Daten. Man kann also z.B. die Ergebnisse der Klimamodelle mit dem Zeitraum ab sagen wir 1970 vergleichen, wobei das Klimamodell z.B. am 11.11 um 11:11 Uhr (MEZ) im Jahr 1970 (mit den damaligen Daten) startet und dann schaut, was das Klimamodell dann für den Zeitraum bis zum 02.09 2026 simuliert. Oder auch Vergleiche mit Zeiträumen, welche etwas davor liegen, sind möglich.
ps. Manche Sachen sind in gewisser Weise ähnlich zu Anfangswertproblemen bei (gewöhnlichen) Differentialgleichungen und der Lösung dieser Probleme ;-).
Es ist ganz generell keine schlechte Idee sich über die Dinge, die man kritisiert, vorher zu informieren. Offensichtlich weißt du weder, was Klimamodelle sind, noch wie sie sich von den Szenarien, die in der Presse kursieren, unterscheiden.
„Klima“ entwickelt sich generell so langsam, daß man sehr lange Zeiträume analysieren muß, um überhaupt Zusammenhänge herstellen zu können. So sind Daten aus 1970 einfach unzureichend, denn viele Dinge können sich auch vorher schon verändert haben, ehe Auswirkungen erkennbar sind.
Beispiel anhand der Eisbohrkerne:
Man hat in den Kernen eine relativ zuverlässige Korrelation der Werte für Co2 und Methan einerseits, und der Temperatur andererseits festgestellt., Und zwar für die letzten 400.000 bis 600.000 Jahre. Es gab allerdings auch Zeiträume, die teilweise über 10.000 Jahre andauerten, wo es keine solche Korrelation gab.
Allgemein kann man allerdings den Schluß ziehen, daß die beiden Kurven sehr wohl etwas miteinander zu tun haben. Oder aber, und das ist die Alternative, daß BEIDE Kurven von einer dritten Größe, die noch unbekannt ist, gleichermaßen beeinflußt wurden. Nun gibt es aber einen Zeitversatz zwischen den beiden Kurven, der im Schnitt bei 600 Jahren liegt.
600 Jahre! Was nützen mir da Werte, die nur knapp 60 Jahre alt sind, um Klimamodelle für 2100 zu „eichen“?
Mal ganz abgesehen davon, daß in den Eisbohrkernen immer (!!!!!) die Temperaturveränderung VOR der Co2-Veränderung erfolgte. In beide Richtungen.
Es ist eben nicht so einfach, wie es dargestellt wird.
Es scheint schwierig zu sein, einen Text nicht nur zu lesen sondern auch, ihn zu verstehen. Froschauer zählt hier nur die verschiedenen Einflussfaktoren auf, auf die er vermutlich im weiteren Verlauf seiner Artikelreihe eingehen wird. Für jemand, der mit Simulationen gearbeitet hat, ist klar, dass diese Faktoren untereinander i. d. Regel über (partielle) Differentialgleichungen miteinander verbunden sind, deren Form, Gewicht und numerische Darstellung alles andere als trivial sind. Dies betrifft ganz besonders das Klima, da deren Verknüpfungen zu Teilen noch Gegenstand von Grundlagenforschung sind. Man denke nur an die AIDA-Simulationskammer im KIT.
Dazu kommt ein grundlegendes Problem: Der Test von Simulationen ist immer der Vergleich mit der Messung des realen physikalischen Prozesses innerhalb der tatsächlichen Messgenauigkeit. Und diese Messgenauigkeit führt dazu, dass die Extrapolation der Simulation in die Zukunft mit immer zunehmender Unsicherheit behaftet ist.
Ersteres ist meine Kritik an dem Artikel, Zweiteres bezweifele ich. Denn mit der Aufzählung der Einflussfaktoren hat Froschauer seinen Zweck schon erreicht. Er relativiert, und benennt das auch auf seine Weise.
Der Witz liegt in der Wortwahl „reduzieren“ und der Umkehrung des Prozesses. Es ist zwar richtig, dass das Klima durch viele Faktoren bestimmt wird, es wäre aber falsch zu meinen, dass man es deswegen den jeweiligen Einfluss der Faktoren bestimmen kann. Das behauptet Froschauer auch nicht explizit, legt den Gedanken hier aber nahe. Er schreibt über Faktoren, die garantiert keinen Einfluss auf den aktuellen Klimawandel haben. Vulkane können das Klima beeinflussen, sie tun es aber gerade nicht.
Ist ja toll! Da wird ein Faktor aufgeführt, der über sehr lange Zeiträume das Klima ändert. Nur wozu? Was bezweckt der Autor damit, wenn er Faktoren aufzählt, deren Einfluss entweder nicht quantifiziert oder selber als Ursache für den aktuellen Klimawandel ausschließt? An der Uni würde ein Prof seinen Studenten zurechtweisen, er solle mal zur Sache kommen und nicht Allgemeinplätze zitieren.
Froschauer dient diese längliche Aufzählung der Relativierung. Und zieht dann einen verkehrten Schluß: viele Faktoren und nur eine Ursache – das kann nicht sein. Einen Beweis bleibt er schuldig.
Und hier komme ich zu dem, was ich Umkehrung des Prozesses genannt hatte. Wenn man mit vielen Faktoren beginnt, und dann Faktor für Faktor ausschließt, dann bleibt am Ende eben nur ein Faktor übrig. Die Klimawissenschaft beginnt nicht mit der „Reduzierung“, sie untersucht alle bekannten Faktoren, misst die Vulkanaktivität ebenso wie Sonnenzyklen oder sonstige Ereignisse, die Einfluss auf das Klima haben. Und am Ende bleibt der wissenschaftliche Befund, dass CO2 der maßgebliche (und keineswegs einzige) treibende Faktor ist. Wer das bestreiten will, muss in die wissenschaftliche Diskussion einsteigen und nachweisen, dass (auch) andere Faktoren für den Klimawandel verantwortlich sind.
Ein in die Diskussion geworfenes „Monokausal!“ ist ein nur billiger Trick. Scheint aber bei vielen Leuten zu verfangen.
Nicht viel besser ist dein Einwand:
Ja – und? Genau deshalb werden bei Simulationen Unsicherheiten bzw. Fehlerbereiche angegeben. Aus der Tatsache, dass eine Messung und damit auch eine Simulation eine endliche Genauigkeit hat, folgt doch nicht, dass jede beliebige Zukunftsprojektion gleich wahrscheinlich ist.
Oder möchtest du ernsthaft behaupten, dass die Mess- und Modellunsicherheiten so groß sind, dass aus den derzeit etwa 2–3 °C Erwärmung genauso gut −2 °C werden könnten? Dann müsste man diese Unsicherheit auch konkret quantifizieren und nicht lediglich auf die prinzipielle Existenz von Messfehlern verweisen.
Die entscheidende Frage ist also nicht, ob Unsicherheiten existieren, sondern wie groß sie tatsächlich sind und was sie für die Aussagekraft der Projektion bedeuten.
Ihr kommt immer mit generellen Zweifeln, so nach dem Motto „nix genaues weiß man nicht“. Und beruft euch dann auch noch gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse!! Da, wo sich die Wissenschaft korrigiert, also ihre Theorien verbessert und präzisiert, haltet ihr den vorherigen Fehler fest. Mit dem Verweis darauf, dass eine Annahme als fehlerhaft zurückgenommen wurde, wird die Forschung insgesamt unter Verdacht gestellt, die würde ja gar nichts Genaues(!) wissen.
Nun, mir scheint, dass Sie nicht sehr sattelfest in Fragen des Klimawandels sind. Wenn Sie gelernter Physiker wären, dann sollte es Sie wundern, dass es anscheinend keinen Simulationslauf eines Klimamodells gibt, bei denen der einfache Fall untersucht wird, bei dem die Emission des Erde im relevanten Frequenzband zu Null gesetzt wird.
Ich deswegen zwei deutschsprachige Proponenten angeschrieben, die sich in den Medien öfter äußern und die einen entsprechenden fachlichen Hintergrund haben, wobei der eine die CO2 Hypothese vertritt und der andere das Gegenteil. Beide haben mir geantwortet, das gäbe es nicht, wobei der eine auf technische Schwierigkeiten hingewiesen hat. Das ist im besonderen Maße seltsam, denn als Physiker lernt man bereits im Grundstudium, die jeweiligen Grenzfälle zu betrachten.
Aber wenn man mit Bordmitteln diese Idee auf das Stefan-Boltzman Gesetz bei dem gegenwärtigen Zustand des Planeten anwendet, landet man bei ca. 2K Temperaturerhöhung. Also müssten die Simulationsmodelle Mechanismen zeigen, die im Ergebnis diesen Wert übersteigen. Also warum macht das niemand?
Und als letztes: Das Klimasystem muss als Ganzes ein negativ rückgekoppeltes System sein, dann Ihr Dasein beweist, dass es sich über Milliarden von Jahren so verhalten hat, dass Leben sich entfalten und gedeihen konnte.
„… Selten so gelacht.“
Typisch, du lachst über etwas, wovon du mit absoluter Sicherheit nicht die geringste Ahnung hast. Aber helfe gerne weiter, hier kannst du dich über die theoretischen Grundlagen der numerischen Modellierung informieren. Damit du noch was zu lachen hast, viel Vergnügen.
https://www.syscop.de/files/2022ss/systemtheorie/systemtheorie.pdf
Und diese Skript behandelt ausschließlich technische Systeme. Die sind physikalisch innerhalb der klassischen Physik, die hier relevant ist, exakt beschreibbar sind.
Bei Phänomenen, die wie das Klima sehr komplexen Wechselwirkungen gehorchen, die im einzelnen nur teilweise oder in groben Zügen verstanden sind, wird das Ganze noch wesentlich unübersichtlicher. Korrekt eingesetzt dienen Simulationen in diesen Fällen nur der Überprüfung, ob eine theoretische Überlegung vernünftig ist oder zu widersprüchlichen Ergebnissen mit den vorliegenden Messungen führt.
Man hätte es wohl so ausdrücken können, jemand der auf die Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis bedacht ist (wobei der Plagiatismus dabei irrelevant ist) arbeitet wissenschaftlich „seriös“, diejenigen die das nicht tun, arbeiten „unseriös“.
In diesem Sinne steht meine Beurteilung darüber, ob der Autor nun im Hinblick auf das Klima – aus wissenschaftlicher Perspektive – seriös oder unseriös arbeitet, fest.
ps. Mit einer Beurteilung, ob der Autor damit unterstellt, dass einige Wissenschaftler, welche an Klimamodellen (und der Forschung zum Klima) arbeiten, nun nicht auf die Einhaltung der wissenschaftlichen Praxis bedacht sind, halte ich mich allerdings zurück. Bemerke aber, dass die Menge der mutmaßlich unseriösen „Klimaforschern“/Wissenschaftlern (d.h. sich nicht an die gute wissenschaftliche Praxis haltenden „Klimaforschern“ und Wissenschaftlern) dann doch je nach Auswahl des Forenten (und dessen Beiträgen zum Thema Klima man betrachtet) sehr unterschiedlich sein könnte.
Jeder der in der Wissenschaft arbeitet ist arbeitsrechtlich verpflichtet, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Die Einhaltung ist nicht optional, ein Verstoß kostet den Job (siehe zum Beispiel Jan Hendrik Schön). Wer riskiert schon freiwillig und unnötig seinen Job?
Deswegen ist eine beweislose Unterstellung demagogisch, insbesondere in der vulgären und primitiven Form des Herrn Fleischauer. Das war hochgradig unseriös argumentiert!
„Jeder der in der Wissenschaft arbeitet ist arbeitsrechtlich verpflichtet, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Die Einhaltung ist nicht optional, ein Verstoß kostet den Job (siehe zum Beispiel Jan Hendrik Schön). Wer riskiert schon freiwillig und unnötig seinen Job?“
Der erste Satz ist in der Form falsch. Jeder der in D in der Wissenschaft als Angestellter an einer Universität (oder öffentlich-rechtlichen Forschungseinrichtung) angestellt ist, mit Ausnahme von Doktoranden (bei denen sich – salopp gesprochen – der Inhalt der Abmachung für was man nun im Rahmen des Doktortitels forscht und den Doktortitel bekommt mit der guten wissenschaftlichen Praxis – in „Einzelfällen“ – im Widerspruch stehen könnte, da gewünschte Forschungsergebnisse/resultate nicht möglich sind, dann aber in der Abmachung erwähnt worden sind), ist arbeitsrechtlich verpflichtet sich an die gute wissenschaftliche Praxis zu halten. In anderen Ländern/Staaten kann ähnliches gelten. Bei Wissenschaftlern, die Angestellte von Unternehmen sind, ist die Sache schon komplizierter, da es dann durchaus auch vom Vorgaben des Unternehmens und den (wortlauten) der Paragraphen in den jeweiligen Arbeitsverträgen ankommt (und auch damit, wie Widersprüche z.B. zwischen Inhalten von Paragraphen des Arbeitsverträgen und der vermeintlichen guten wissenschaftlichen Praxis umzugehen ist). Weiterhin gibt es die ganzen Satzungen zur Sicherstellung der guten wissenschaftlichen Praxis – in dieser Form an Universitäten – erst seit Ende der 90er bzw. Anfang der 00er Jahre.
ps. Eine beweislose Unterstellung (ohne Belege und Anhaltspunkte) ist natürlich immer unseriös (bzw. je nach Art und Weise, wie diese dargelegt wird, auch demagogisch) – ganz unabhängig vom ersten Absatz ihres Kommentars.
Eben alles nur Wetter, wir haben ganz andere Probleme, aber davon muss ja unbedingt abgelenkt werden um sich unsere Güter anzueignen.
Na schön, jetzt muss EIKE her, obwohl Froschauer sie mit keinem Wort erwähnt, ich überdies auch nicht. Und die sollen im Geld schwimmen. Ok, und die alarmistische Klimaszene nagt am Hungertuch oder was? Millionen Euro und Dollar fließt in ihre Kassen! Wie wäre es, sich einmal mit den Finanziers von oekoworld.com, klimafonds.gv.at, greenclimate.fund, skepticalscience.com, scientistrebellion.org, www. worldweatherattribution.org, correctiv.org, klimafakten.de, blog.wwf.de, sdglobal.org, caad.info, coveringclimatenow.org, http://www.helmholtz-klima.de, http://www.fjum-wien.at, PIK, http://www.klimafakten.de, cleanenergywire.org, europeanclimate.org, stiftung-mercator.de, klimax.online usw. zu beschäftigen? Da stößt man dann auf Climate Works Foundation, Bloomberg Philanthropies, David & Lucile Packard Foundation, Rockefeller Brothers Fund, William and Flora Hewlett Foundation, European Climate Foundation, Stiftung Mercator, Agora Energiewende, Ikea Foundation, Stiftung Mercator und die European Climate Foundation.
1. Wo ist die Liste her? 2. Was haben die falsch gemacht? 3. Relation zu den Ausgaben für Lobbying der fossilen Industrie und deren Wirtschaftsleistung?
Einfach recherchieren mein Freund. Ich habe nur darauf geantwortet, dass EIKE in Geld schwimmen soll und eben auch die Agenturen des Alarmismus und einige der Geldgeber aufgezählt, die Staaten selbst wären auch noch zu nennen. Aber wenn sie sich so dafür interessieren, schauen sie halt auf die Webseiten der genannten. Zu viel verlangt?
Eike hat Geld bekommen vom Heartland Institute und CFACT, die wiederum von Exxon, von der „Stiftung für Technologie und Recht“ und Michael Limburg.
Lobbygruppen der fossilen Industrie:
American Petroleum Institute (API) American Legislative Exchange Council (ALEC) Atlas Network Cato Institute CEI (Competitive Enterprise Institute) Coalition for Responsible Regulation Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT) Donors Trust / Donors Capital Fund Heartland Institute Heritage Foundation (CRR) International Climate Science Coalition Mannkal Foundation National Association of Manufacturers (NAM) State Policy Network (SPN)
usw. usf.
Man könnte auch eine Liste deutscher Klimawandelleugnergruppen aufstellen, wo wiederum wie bei Eike teils erwähnswert ist, dass sie Geld aus USA bekommen von den dortigen Ölkonzernen. Die leben auch nicht einfach von Luft und Liebe. Manche dieser Gruppen leugnen nicht mehr den Klimawandel, aber setzen auf Verzögerung. Ach noch was: Wo habe ich das her? Selber Recherchieren!
Vielleicht fällt dem Einen oder Anderen auf, dass diese Gruppen eine Gemeinsamkeit haben bei ihrem Programm und dass das weit über Klimawandelleugnung hinaus geht. Klimawandelleugnung oder Leugnung von Umweltverschmutzung machen sie nur, weil sie die Kosten für Umweltschutz sparen wollen.
Ein guter Artikel, der die Komplexität des Themas beleuchtet.
Dennoch spielt das CO2 in der Atmosphäre eine große, wenn nicht gar entscheidende Rolle.
Entscheidend ist aber nicht nur die Einschätzung der Ursachen klimatischer Veränderungen,
sondern vor allem auch die politischen Maßnahmen, welche ergriffen werden und welche dann
die Bevölkerung betreffen:
Wachsende CO2 Steuer auf Energieträger
Verbrennerverbot
und ähnliches, was die Bevölkerung wie auch die Industrie belastet.
Hier muss klar festgestestellt werden:
Das Klima kann nicht in Deutschland gerettet werden!
Wir tragen nur knapp 2 % zu den globalen CO2 Emissionen bei.
Wenn, dann sollte Deutschland mit starken und tecnisch fähigen Ländern wie zB China,
bilaterale Abkommen treffen, um bestehende große Probleme anzugehen.
ZB fehlende große Stromspeicher, welche die elektrische Energie während einer Dunkelflaute
für mind. eine Woche für ein ganzes Land speichern können.
Ein Umbau der Energiestruktur eines Landes sollte sensibel und pragmatisch passieren,
ohne Hysterie und mit dem Ziel, den Wohlstand zu erhalten.
Die Hybris deutscher Klimapolitik treibt inzwischen groteske Blüten, wenn der deutsche
Umweltminister behauptet, das Schlimmste 5 Grad Szenario für 2100 sei abgewendet,
wegen der deutschen Klimapolitik.
Als ob das Klima darauf reagiert, wenn ein ohnehin sehr unrealistisches Szenario zurückgenommen wird.
Das Klima regiert nicht auf irgendwelche Zahlen in Papieren des Klimarates, sondern u.a.
auf den CO2 Gehalt der Atmosphäre.
Und der atmosphärische CO2-Anteil hat 2025 nochmals erheblich gegenüber 2024 zugenommen.
Also: Die Maßnahmen in Deutschland waren global gesehen komplett wirkungslos.
Niemand redet dabei vom Ukraine-Krieg.
Die deutschen Einsparungen bei CO2 Emissionen kommen großenteils
durch Abwanderung energieintensiver Industrie zustande.
Die CO2-Emissionen bleiben also, entstehen nur andernorts.
Und wenn tatsächlich etwas eingespart wurde, was nicht
in andere Länder verlagert wurde, dann wird das durch die CO2 Emissionen
des Ukrainekriegs mehr als überkompensiert.
Dass keiner der grünen „Klimaexperten“ den CO2 Ausstoß dieses Krieges
zum Thema gemacht hat, zeigt die Prioritäten der Grünen:
Krieg gegen russische Truppen in der Ukraine ist wichtiger als Frieden mit Russland
und das Ende kriegsbedingter CO2 Emissionen.
Wäre es nicht sinnvoller den historischen CO2-Ausstoß von Deutschland zu nehmen, vielleicht noch verrechnet mit Importen und Exporten? Oder gleich den persönlichen CO2-Fußabdruck.
Außerdem: Wenn alle so drauf wären, dass sich erst die Anderen ändern sollen, erst dann würde man sich selbst ändern, sollte sofort auffallen, dass das nicht funktionieren kann.
CO2, ist des einzige klimaaktive Gas dessen irreversibles Einbringen in die Atmosphäre durch die Menschen signifikant beeinflusst und gesteuert wird. Genau deswegen steht es logischerweise im Zentrum der Debatte, muss es da auch stehen.
Methan (Landwirtschaft, Erdöl&Erdgas-Förderung) wird dagegen in der Atmosphäre instabil und durch die Sonneneinstrahlung mit einer Lebensdauer von grob 100 Jahren wieder zersetzt. Dessen Eintrag ist damit reversibel und nur temporär.
Der Verweis auf die politische Ebene (Austieg aus dem Klimaschutz zugunsten von LNG sowie von Rüstung/Krieg durch Habeck) ruft zwar berechtigt moralische Entrüstung hervor. Inhaltlich verweist es aber auf ein strukturelles Defizit der parlamentarischen Demokratie.
Durch deren Organisation von Interessen in miteinander konkurrierenden Parteien nach GG können Interessen ausschliesslich in privater Form (Parteien, Vereine, Gewerkschaften) organisiert werden. Allgemeine gesellschaftliche Interessen (Klima- und Umweltschutz, Frieden, öffentlicher Verkehr&Transport, soziale Standards wie Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Bildung, Rente etc. ) gibt es als solche vln vornherein nicht. Sie erscheinen politisch erst dann, wenn irgendeine Partei sich diese als private Aufgabe aneignet.
Wenn eine Partei solch eine private Aufgabe dann irgendwann für irrelevant erklärt und für sich verwirft, ist es ebenso ihre private Entscheidung. Das gilt auch für die private Entscheidung von Parteien und der von ihnen in privaten Interesse geführten Regierungen, den CO2-Ausstoß von Krieg und Rüstung nicht zu bilanzieren.
In der Konsequenz ist die parlamentarische Demokratie so inhaltlich nicht neutral. Sie bevorzugt bestimmte Interessen, benachteiligt andere Interessen und ignoriert dabei gesamtgesellschaftliche Interessen vollständig.
Halt, nicht so schnell: “ irreversibles Einbringen in die Atmosphäre durch die Menschen „? Woher wissen wir denn, wie irreversibel dieses Einbringen tatsächlich ist?
Die Erde ist ein Wasserplanet und CO2 löst sich bekanntlich im Wasser. Dieses Lösungsvermögen ist bekanntlich temperaturabhängig und Absorption und Desorption passieren immer in beide Richtungen. Es ist ein irreführendes Bild, dass das von Menschen in die Atmosphäre gebrachte CO2 zu einem bestimmten Prozentsatz, der gerne zu 100% angenommen wird, vom Meer aufgenommen wird. Das stimmt zwar in der Massenbilanz führt aber zu Fehlschlüssen, wenn über Isotopenzusammensetzung nachgedacht wird. Darüber hinaus ist unklar, wie viel CO2 aus kaltem Tiefenwasser, das an der Oberfläche erwärmt oder von untermeerischen Vulkanen emittiert wird, den atmosphärischen CO2 Pegel erhöht.
„Die Hybris deutscher Klimapolitik treibt inzwischen groteske Blüten, wenn der deutsche
Umweltminister behauptet, das Schlimmste 5 Grad Szenario für 2100 sei abgewendet,
wegen der deutschen Klimapolitik.“
Na ja, das ist ja generell Erklärung der Klimaapokalyptiker für das Desaster für IPCC und Co, das sich aus der kommentarlosen Streichung des Szenarios 8.5 ergibt. Da man nicht zugeben kann, komplett auf dem Holzweg gewesen zu sein, weil noch nicht mal die Vorhersagen der nächstschwächeren Modelle in der Praxis belegbar sind, macht man das eben zur Erfolgsmeldung westlicher/europäischer/deutscher „Klimapolitik“.
Schaut man sich aber nur an, wie die zarte Verringerung des Co2-Ausstoßes der westlichen Länder in den letzten Jahren mit der regelrechten Explosion derselben allein in China zusammenfällt, ist diese Erklärung auch schon wieder Mumpitz.
„fehlende große Stromspeicher“
Aktuell kostet eine kWh aus der laufenden Stromproduktion ca, 0,36 €. Lohnt es sich diese Energie zwischenzuspeichern in einen Akku, der 100 € kostet? Wie viel kostet die Energie nach der Entnahme aus dem Akku?
Na ja…. Eine kWh EEs zu Erzeugerkosten kostet eigentlich nur einen niedrigen einstelligen Cent-Betrag. Die haben schon Vorteile! Aber ohne Speicherung verpuffen de total. Derzeit wird im Sommer vor allem ganz massiv abgeregelt. Da Solarkraftwerke zu mindestens einem Drittel nicht regelbar sind, regelt man Windenergie und konventionelle Kraftwerke runter. Die werden allerdings bei untergehender Sonne wieder gebraucht, und das so schnell hochzufahren, ist mittlerweile eine extreme Herausforderung. Wir schrammen mittlerweile täglich an Brown/Blackouts vorbei!
Trotz all dieser Maßnahmen produzieren wir immer noch massiv zuviel Strom. Am 27. August, einem Donnerstag, also Werktag mit entsprechenden Verbräuchen, waren es bspw. in der Spitze 28.000 Megawatt. Oder rund 130% des gleichzeitigen Verbrauchs allein aus EEs!!!!
https://www.energy-charts.info/charts/consumption_advice/chart.htm?l=de&c=DE&source=renewable_production&datetimepicker=27.08.2026&legendItems=0wb
Was machen wir mit dem vielen Strom? Wir bezahlen ausländische Abnehmer dafür, daß sie ihn „kaufen“! Täten wir das nichtm, würden unsere Netze zusammenbrechen, weil jede MWh, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erzeugt und eingespeist wird, auch im selben Zeitraum verbraucht werden muß. „Die Sonne schickt keine Rechnung“. Ja, aber die, die Sonnenenergie produzieren, schon!
Und für viele Erzeuger, die abgeregelt wurden, fallen noch Ausgleichszahlungen zum gemäß älterer Verträge garantierten Einspeisepreis an. Da wäre es sehr vernünftig, all diesen überschüssigen Strom zu speichern, bis man ihn braucht. Am besten direkt beim Erzeuger. Aber es gibt diese Speicher nicht. Auch nicht mittelfristig. Nicht mal, um die tätlich anfallenden Überschüsse für die nächste Nacht zwischenzuspeichern. Von Sommer/Winter-Zyklen reden wir mal lieber gar nicht erst….
Das ewige geblubbere über Klima.
Das Amazonasgebiet wurde durch den Staat regelrecht für libertäre Mechanismen geopfert, keine Organisation kümmert sich um die Urwald Bewohner.
Das gleiche findet statt in Papua (Indonesien), dort wurde eine Doku gefilmt ‚“pesta babi“.
Wenn der Liberalismus, egal wo, so agiert, verändert das daß Klima der Natur und die dortigen befindlichen Menschen.
Solche Aktionen werden mit Mrd gefördert, die die Menschheit bezahlt, ohne einen direkten nutzen daraus ziehen zu können. Solche Aktionen straffen das Militär, Polizei und letztendlich die Bürokratie.
Diese Welt besitzt Nationen, die aktiv das Wetter manipulieren, damit ihre Geschäftstatigkeit floriert.
Wie krank sind wir Bürger dieser Welt, jeden anbgesonderten Quark, für real existent zu nehmen?
Die westliche Industrie, hat wieviele Millionen Menschen ‚vergiftet‘, ohne jemals zur Rechenschaft gezogen worden sind?
Das Klima in dem wir uns befinden, hat nichts mit Klima am Hut, sondern nur mit Interessen, wer was erhält.
Eine Natur ist Natur, nur so lange der Mensch nicht in natürliche Verhältnisse eingreift.
Der ‚Mensch’hatte frühzeitig erkannt, wie man manipuliert, indem der Mensch eine zeitliche Bemessungsgrundlage zur Verfügung stellte. Jetzt verschieben sich die Pole und die Zeitmaschine fällt ins wanken..
Ob das die künstliche Intelligenz erkennt, ist fraglich, wie vieles andere auch.
„Der ‚Mensch’hatte frühzeitig erkannt, wie man manipuliert, indem der Mensch eine zeitliche Bemessungsgrundlage zur Verfügung stellte. Jetzt verschieben sich die Pole und die Zeitmaschine fällt ins wanken..“
Dunkel ist der Rede Sinn.
„Mehr Licht“ sprach Goethe
Die Synopsis von dem Text: Klima ist zu kompliziert. Quelle: Trust me, Bro!
„Ihr Kommentar wirkt wie ein Fülltext oder eine künstlich gestreckte Eingabe. Bitte formulieren Sie ihn inhaltlich aus.“
Ach?
Bislang übt sich der Autor mit zugespitzter Rhetorik in einer Metadiskussion und einer bestimmten politischen Rahmung des Themas, während er die zentralen Fragen nach den Ursachen und Folgen der aktuellen Klimaerwärmung geflissentlich umgeht und immer wieder vertagt.
Die Konzentration auf nebensächliche und irrelevante Detailaspekte trägt dabei jedenfalls eher dazu bei, vom eigentlichen Kern des Problems abzulenken, als zu seiner Klärung beizutragen.
Es würde mich daher wundern, wenn der Autor im weiteren Verlauf noch die wesentlichen Aspekte von CO₂ auf die Klimaerwärmung sachlich fundiert darstellen würde.
Lustig – oder eher tragisch – ist ja, dass das europäische Gutmenschentum beim Versuch, das Klima mit Solar- und Windenergie zu retten, gewaltige Umweltschäden anrichtet.
Dazu kommen dann noch die Schäden durch die Kriegstreiberei. Wir verteidigen die Freiheit der Ukraine bis zum letzten Ukrainer und fällen die letzten Bäume für Windräder und Sonnenfarmen. Wir müssen doch was tun und tun systembedingt dann lieber etwas völlig Widersinniges.
Sie sind am Kern des Problems: Es geht nicht darum, etwas für die Menschen zu tun. Es geht – wie immer – darum die kapitalistische Maschinerie am laufen zu halten.
Aber es ist einfach genial, die religiösen Gefühle Vieler dafür einzuspannen.
Das ist halt wie beim Auto. Zusammenspiel vieler Mechaniken. Über einen Nagelbrett fahren kann da nicht die entscheidende Rolle spielen. Was, wenn gar kein Treibstoff im Tank wäre?. Eben. Keiner kanns wissen.
„Das Klima der Erde wird von einer Vielzahl natürlicher Prozesse beeinflusst. Sonne, Wasser, Ozeane, Meeresströmungen, Vulkane und langfristige astronomische Zyklen wirken gleichzeitig auf das Klimasystem ein. Hinzu kommen Wechselwirkungen, Rückkopplungen und Unsicherheiten, die eine exakte Vorhersage erschweren.“
Für zyklische Einflüsse (bzw. zyklisch ändernden Werten) hat man in Modellen (die real existierende Systeme modellieren sollen) häufig Minimal-/Maximalwerte für die jeweiligen Einflüsse (z.B. sowohl für den Sonnenfleckenzyklus als auch Milanković-Zyklen). Für viele Einflüsse, die auf „randomisierten Ereignissen“ (also z.B. Vulkanausbrüche) beruhen, hat man häufig auch Wahrscheinlichkeitsverteilungen (und Eintrittswahrscheinlichkeiten) für das Vorkommen solcher Ereignisse und weiterhin auch Wahrscheinlichkeiten (bzw. Wahrscheinlichkeitsverteilungen) für die jeweilige Stärke (Einfluss auf Minimal-/Maximalwerte verschiedener Parameter des Systems/Modells) der Ereignisse. Dadurch lassen sich für viele Parameter des Modells (eines Systems) nun Bereiche für die Unsicherheiten für die Parameter betreffend zukünftigen Verhalten des modellierten Systems angeben (und auch bedingte Wahrscheinlichkeiten, für den Auftritt von „Zufallsereignissen“ und deren jeweiliger Einfluss auf das System, falls solche Zufallsereignisse denn eintreten sollten).
Der Detaillgrad des Modells eines Systems, im Falle von Klimamodellen z.B. ob nur die durschnittliche globale Temperatur oder die Klimaveränderungen in unterschiedlichen Teilen der Erde (mit unterschiedlicher Auflösung bzw. Gebietsgröße) vorhergesagt werden soll, spielt weiterhin auch eine sehr starke Rolle, welche (und wie stark) die genannten Einflüsse (die für die vermeintlchen Unsicherheiten sorgen) eine Rolle bzgl. der Modellvorhersagen (und der Güte der Modellvorhersagen) spielen.
Ich bin mir sicher, dass der Autor durchaus (falls er denn gewollt hätte) ein paar genauere Werte (bzgl. der jeweiligen Einflüsse, welche für Unsicherheiten/Schwankungen – insbesondere zyklische Schwankungen) hätte geben können.
ps. Ob nun die Milanković-Zyklen den größten Einfluss auf die Auslösung von Warm und Kaltzeiten hat, sei dahingestellt (da eben nur dann, wenn die Temperatur, bei gegebenen Luftdruck, unter einem gewissen Wert fällt, nun Wasser gefrieren kann bzw. Schnee nicht gleich auftaut). Wenn man nun aus dem vorherigen Teil des Autors die genannten Werte für die globale Durchschnittstemperatur im dort genannten Zeitraum (von mehreren hundert Millionen Jahren) betrachtet, dann ist fraglich, ob nun falls eine volle Periode des Milanković-Zyklus nun in einem Zeitraum fällt bei dem die maximale globale Durchschnittstemperatur angenommen wird, überhaupt soetwas wie eine Kaltzeit (bzw. so etwas wie Bildung von Eis, was länger als den jeweiligen Winter hält) hätte in dem Zeitraum liegen können (Milankovic-Zyklus hin oder her).
pps. In jedem Falle sind die „Klimamodelle“ besser als die „Wirtschaftsmodelle“.
Psychologisch gesehen erkenne in den Klimamodellen eine Hybris des Medien- und Computerzeitalters: Ich begebe mich, bildlich gesprochen, in die Satellitenperspektive und versuche von dort, planetarische Vorgaenge zu verstehen und vorherzusagen, waehrend mir mein eigenes Unbewusstsein nach wie vor ein Raetsel bleibt.
Bei nuechterner realpolitischer Betrachtung hingegen kommt man nicht an der Vermutung vorbei, dass die Anglosphere irgendwann erkannt haben muss, dass man mit der Angst vor dem Klimawandel auf die Wirtschaftsleistung der Deutschen kontrollierend einwirken kann.
Was bleibt ist das unbefriedigende Gefuehl, dass der Mensch in Folge der Industrialisierung von fossilen Energien abhaengig geworden ist.
So spiele ich schon länger mit dem Gedanken, dass der Mensch langsam damit beginnen muesste, auszuwaehlen, welche Errungenschaften der Industrialisierung er fortfuehren moechte (etwa moderne Medizin) und von welchen er sich langfristig wieder verabschieden koennte.
Ich sehe einfach nicht, welchen Sinn die Debatte haben könnte. Selbst wenn sich ein gesellschaftlicher Konsen über die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz des Klimas herstellen ließe, würden die genau nicht realisiert, wenn das zum Schaden konkreter Profitinteressen ist. So sind die Regeln und es sieht nicht so aus, als wenn sie sich ändern ließen. Schätze, eine überwältigende Mehrheit aller Menschen ist für Frieden und haben doch noch nie in der Geschichte die Möglichkeit gehabt, sich durchzusetzen.
Aber selbst wenn entgegen meiner festen Überzeugung ein politischer Wille vorhanden wäre – und der müsste auf dem ganzen Planeten wirken, was ganz klar niemals der Fall sein wird – ist es vollkommen ausgeschlossen, dass die Menscheit eine solche, geradezu kosmische Aufgabe lösen kann. Schon gar nicht in unserem Land, wo Brücken einstürzen, Häuser zerfallen, kein Zug mehr pünktlich ins Ziel kommt und die Schulen Analphabeten entlassen……
Im übrigen wären viele Maßnahmen, die zum Klimaschutz in der Diskussion sind, auch sinnvoll, wem sie dieses Ziel nicht erreichen könnten. Mit oder ohne Klimaschutz wäre es geboten, den Raubbau an der Natur zu stoppen, nicht alles was brennbar ist, zur Energiegewinnung zu verbrennen, brauchbare Alternativen für den motorisierten Individualverkehr, der Menschenleben, Gesundheit und Ressourcen verbraucht, anzubieten.
Aber was soll es? Es passiert nicht und in Amiland denken sie grad ernsthaft über den Einsatz der Nukes nach…
Wahrscheinlich hat es eine Menschheit, die es nicht schafft, solche Menschen in die Irrenhäuser zu sperren, in die sie gehören, verdient unterzugehen. Von mir aus auch durch eine Klimakatastrophe.
Pumpen für Photonen, Elektronen, Wind, Wasser, LNG
und nichts verhindert unseren Zusammenbruch –
man könnte sich den Penis abschneiden und hoffen,
daß das einen Unterschied machte,
aber macht das den Unterschied nicht
eher noch kleiner ?
@1211:
Das ist auch für mich der entscheidende Punkt. Wenn man sich die globalen CO2 Emmissionen der letzten Jahrzehnte anschaut, dann kann man gar nicht anders als festzustellen, dass jahrzehntelange (vermeintliche) Bemühungen schlicht weg nichts daran verändert haben. Es geht immer nur weiter nach oben.
Daher ist es auch vollkommen egal wie groß der menschliche Anteil ist, denn selbst wenn wir uns alle zu 100% einig wären, würde es gar nichts verändern. Länder wie China, die aus der Armut kommen, interessiert das schlichtweg nicht und das kann ich auch komplett verstehen. Erst kommt das Fressen…
Darüber hinaus finde ich es faszinierend wie hier einige Kommentatoren die Ehrwürdigkeit wissenschaftlicher Prozesse hochhalten, wo wir gerade erst den Corona Scam hinter uns haben, der nun wirklich jedem die Augen geöffnet haben müsste, dass Wissenschaft im Realbetrieb ein Haufen Scheiße an Ehrwürdigkeit darstellt. Es ist somit absolut angebracht bei so großen Erzählungen wie dem Klimawandel, wo mittlerweile große Geldflüsse bewegt werden, extrem skeptisch zu sein, nicht weil man als Laie irgendwas besser weiß, sondern weil man für das Erkennen von Korruption nun mal kein Wissenschaftler sein muss und mit Korruption meine ich nicht die Überreichung von Koffern mit Schwarzgeld, sondern finanzielle Abhängigkeiten, die das eigene Arbeiten lenken und natürlich auch gerne mal verbiegen, Auch das konnte man wunderbar ebenfalls bei einer Einrichtung der UNO (so wie der IPCC), der WHO, viele Jahre lang während Corona wie in einem Brennglas beobachten.
einfach wörns
Für bildungsfernere Individuen wie mich sehr interessante Erkenntnisse.
Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, dass die 8Mrd. Menschen daran irgenwas ändern könnten.
Es bleibt offensichtlich nur noch die Reduzierung des menschengemachten CO2.
Vorschlag, absolute Fiktion zur Verdeutlichung:
Zurück in die Steinzeit.
Null Konsum
8 Mrd. Erdbewohner
10 Menschen teilen sich ein mittelgroßes Lagerfeuer zwecks Essen kochen und wärmen 24/7
Frage: Wieviel menschengemachtes CO2 pro Jahr?
Lösung: ganz erstaunliches Ergebnis. 8Mrd. scheint das Problem zu sein.
wörns
Ein entscheidender Punkt fehlt in dem Szenario:
Wird das Lagerfeuer ohne oder mit fossilen Brennstoffen betrieben?
Für die die Freunde der Massenvernichtungswaffen hier kann man den Energieeintrag in das Klimasystem der Erde auch in Hiroshima-Bomben ausdrücken:
https://www.nabu-fellbach.de/energie-ungleichgewicht-im-klimasystem-01792.html
„Es ist ein hochkomplexes Netzwerk natürlicher Prozesse. “
Aber das ist völlig irrelevant. Weil dieses System auf Resilienz ausgelegt ist. Unter anderem durch negative Rückkopplungen. Dh, wenn ein Prozess das System auf eine Seite zieht, so wird durch einen anderen Prozess diese „Schlagseite“ wieder ausgeglichen.
Das ist aber nicht so, weil das jemand so kontruiert hätte ( 😉 ), sonder einfach weil es so ist und seit mindestens dem Auftreten von Warmblütern ein für die Lebensbedingungen von uns Warmblütern sehr konstante Verhältnisse (mit Höhen und Tiefen) erzeugt hat.
Und vor hunderttausenden von Jahren war das Sonnensystem und die Erde noch nicht so ruhig wie heute. Massig Meteoriten, dauernde Vulkanausbrüche, ständig irgendwo Erdbeben, also massive Einflüsse auf das Klimasystem – und trotzdem blieb immer alles „im Grünen Bereich“.
Das Weltklima ist superresilient – was man von der geistigen Verfassung vieler Mitmenschen im Klimawahn nicht so sagen kann.
Ich wage es, das Fortzusetzen weil ich gerade nicht so oft rausgeschmissen werde.
Es ist eine, außer von Deppen, unbestreitbare Tatsache, dass in unserem Kosmos einige wesentlichen Parameter so „eingestellt“ sind, dass damit der Aufbau von Materie und damit von Leben überhaupt erst möglich geworden ist. Aber nicht nur das, es gibt ganz ungewöhnliche Anomalien wie zB das Verhalten von Wasser wenn es abkühlt. Würden Gewässer von unten nach oben gefrieren, gäbe es kein Leben auf der Erde. Dass dem nicht so der Fall ist liegt an der so genannten Wasseranomalie.
Jeder kann sich darüber seine Gedanken oder auch Witze machen – es ist aber so. Punkt.
Was ich damit sagen will: die unseren Kosmos und unsere Lebenswelt konstituierenden Faktoren sind nicht fragil (wie Klimawahnsinnige behaupten) sondern äußerst resilent – weil: sonst gäbe es uns gar nicht.
(Das heißt aber nicht, dass wir nach belieben unsere Umwelt vermüllen und vergiften und denaturieren können, ohne dass das auf uns zurückfällt.)
Ein Klimamodell mit einem Flugsimulator zu vergleichen ist albern. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Das einzige, was die zwei Sachen verbindet ist, dass das auf Computern läuft.
Ein Fachmann für Modelle und Simulationen zur Prognose von realen Entwicklungen hat mal gesagt, mit Simulationen kann man nicht herausfinden, was passieren wird. Man kann damit nur ausschließen was gewiss nicht passieren wird. Die Zielrichtung, mit Simulationen eine reale Entwicklung prognostizieren zu wollen, ist also schon von Vorne herein falsch. Aber das verschweigen die bestbezahlten Simulanten natürlich.
Und ich sage: Modelle und Simulationen sind die perfekten Werkzeuge um die eigenen Vorurteile (oder die des Auftraggebers) bestätigend als ein wissenschaftlich wirkendes „Ergebnis“ zu erhalten.
Nachrichten vorab:
Am 04.09. werden sich diverse Wetterdienste melden. Es wird um den sich bildenden Super-El-Nino im Südpazifik gehen.
Sie werden erzählen, dass es auf der Südhalbkugel sehr heiß wird, es auf der
Nordhalbkugel aber ab Dezember/Januar
sehr kalt werden könnte und vermutlich zu spät anmerken, dass Deutschland auf die Füllstände seiner Gasspeicher achten sollte. Dann werden sie noch erzählen, dass der Sommer 2027 die Hölle
in Europa sein wird, heißer als 2026.
Hungersnöte, Sturzfluten, Taifune auf der Südhalbkugel ab November ’26; in Deutschland ab Juli dann leerer Rhein, Erntetotalausfälle, viele Hitzetote im Seniorenstift.
unabhängig davon:
“ CO2 ist gut für das Pflenzenwachstum.“
( Aus dem Parteiprogramm der AfD )
@Rudolf schrieb:
Das ist so formuliert ziemlich irreführend. Vielleicht solltest du dich tatsächlich einmal mit den Grundlagen der Klimaforschung beschäftigen.
Zunächst einmal: Zusammenhänge werden nicht dadurch „hergestellt“, dass man möglichst lange Zeiträume betrachtet. Man versucht, Zusammenhänge anhand von Beobachtungen, Messdaten und physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und zu quantifizieren. Und dafür ist es entscheidend, um welche konkrete Fragestellung es geht. Es gibt nicht den einen Zeitraum, der für sämtliche klimatischen Zusammenhänge gleichermaßen „ausreichend“ oder „unzureichend“ wäre.
Vor allem vermischst du hier zwei Dinge: die physikalischen Zusammenhänge einerseits und die Beobachtung ihrer Auswirkungen andererseits.
Dass Sonnenstrahlung Wasser erwärmt, ist beispielsweise kein Zusammenhang, den man erst aus einer möglichst langen Klimazeitreihe „herstellen“ müsste. Dahinter steht ein physikalisches Prinzip, das experimentell untersucht und mathematisch beschrieben werden kann. Man kann beispielsweise berechnen, welche Energiemenge erforderlich ist, um einen bestimmten Wasserkörper um eine bestimmte Temperaturdifferenz zu erwärmen.
Genauso sind die grundlegenden physikalischen Prozesse, die das Klimasystem bestimmen, nicht davon abhängig, ob wir zufällig gerade 50, 100 oder 1000 Jahre Messdaten zur Verfügung haben. Strahlungsphysik, Wärmeübertragung, Verdunstung und Kondensation, Wolkenbildung, Konvektion, der Treibhauseffekt usw. beruhen auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die unabhängig von der Länge einer Klimazeitreihe gelten.
Lange Zeitreihen sind natürlich wichtig – aber aus einem anderen Grund: Sie helfen dabei, Variabilität, Trends, Verzögerungen und Rückkopplungen zu untersuchen und die Stärke bestimmter Effekte statistisch besser einzugrenzen. Sie sind aber nicht deshalb notwendig, weil man ohne sie die zugrunde liegenden physikalischen Zusammenhänge überhaupt nicht erkennen könnte.
Wenn du also sagst, Daten aus dem Jahr 1970 seien „einfach unzureichend“, müsste man zunächst klären: unzureichend wofür? Für welche konkrete Fragestellung, welche Variable und welchen Zusammenhang? Als pauschale Aussage über Klimadaten ist das schlicht nicht sinnvoll.
Und genau deshalb wäre es hilfreich, die Behauptung nicht mit einem allgemeinen Verweis auf „lange Zeiträume“ zu begründen, sondern konkret zu benennen, welcher Zusammenhang deiner Meinung nach mit den vorhandenen Daten nicht erkennbar sein soll und warum.
Aber das wirst du natürlich nicht machen, weil es dir ja nicht um eine Klärung geht, sondern um die Diffamierung der Klimaforschung überhaupt.
Das klingt bei dir sehr einfach. Alles Physik, die kann man recht genau berechnen = Klimwandel ist ebenfalls einfach zu bestimmen.
Das Problem ist halt nur, dass es zwar korrekt ist, dass die Einzelprozesse physikalische oder chemische Vorgänge sind, die wir recht gut verstehen, jedoch das System Erde hoch komplex und chaotisch ist und aus einer Vielzahl von Rückkopplungsprozessen besteht. Es kommen zudem auch ständig neue Erkenntnisse hinzu, die relevante Größen beeinflussen, die aufgrund der Unbekanntheit natürlich vorher auch nicht in die Modelle mit einfließen konnten.
So kam z.B. irgendwo Mitte der 0er Jahre die Erkenntnis hinzu, dass man die Senkenfähigkeit der Weltmeere falsch bewertet hatte (ab da galt nämlich, dass diese proportional mit der CO2 Konzentration der Atmosphäre zunimmt). Und schon kannst du deine Modelle anpassen, von denen du 20 Jahre lang meintest: Ist doch alles easy Physik, kann man super einfach berechnen!
Oder nimm sowas hier:
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/koennen-pflanzen-ein-drittel-mehr-co2-aufnehmen-als-bisher-gedacht/
„Neue Studie zeigt: Pflanzen können 31 % mehr CO₂ binden als gedacht. Diese Entdeckung könnte Klimamodelle und Vorhersagen entscheidend verbessern.“
Das war 2024. Das Physik Argument greift einfach viel zu kurz, weil es unterstellt, dass wir alle relevanten Parameter bereits kennen würden. Man kann es natürlich dennoch versuchen und das ist auch sinnvoll, aber man sollte hier nicht mit Gewissheiten hofieren gehen, die wir schlicht weg nicht haben können.
Was passiert z.B. mit Pflanzen, wenn sie dauerhaft ein erhöhtes CO2 Angebot haben? Ich wette mit dir, dass es dann nicht bei 31% bleibt. Die Evolution spricht dagegen und ich glaube deren Funktionsweise haben wir deutlich besser durchdrungen als das große Chaosmodell, was am Ende eine Klimawandelveränderung versucht möglichst genau zu erklären / zu bestimmen.
Es gibt drei Blindstellen dieser Metadiskussion generell und auch bei Froschauer – dem Wirtschaftswissenschaftler – im Besonderen, deren Beleuchtung zu völlig anderen Ergebnissen führen müsste als sie den Gesellschaften aufgetischt und abverlangt werden:
1. Blinder Fleck: Die Genese der wissenschaftlichen Umweltdebatte, die schließlich auf das Klima und die CO2-Problematik verengt wurde, nahm ihren Ausgang von der NASA und den Rockefeller-Instituten, die die auch von Umweltbewegungen geteilten empirischen Belege für gravierende Veränderungen in der Biosphäre aufgriffen und in institutionelle, zur weltweiten Aktion fähige Bahnen lenkten: So wurde der Club of Rome von Rockefeller gegründet, der auch die Rio-Konferenz und den Brundtlandbericht anleitete und finanzierte. Wie das mit den Klimakonferenzen und dem Emissionshandel weiterging, ist ja allgemein bekannt.
Dies geschah in den 70er und 80er Jahren, als die Umweltbewegungen (Anti-Atom, Pazifismus, Kritik der Wegwerfgesellschaft usf.) weltweit sich anschickten, die umweltpolitische Agenda sehr zu Lasten des industriekapitalistischen Systems zu bestimmen. Von heute aus gesehen, stellt sich die Klimaschutzdebatte als nichts anderes dar als die industriekapitalistisch konforme Verengung der Debatte auf den Mitteleinsatz, um das System nicht nur zu retten, sondern ihm mit neuen Stoffen neue Möglichkeiten der Ausplünderung der Erde für Profitzwecke zu ermöglichen. Die Klimaschutzdebatte ist also die, den Milliadären dieser Welt konforme Verkümmerung der Biosphärenproblematik auf materielle Anreize, mit denen man, wie gehabt, Profit machen kann und zugleich von der viel gravierenderen Grundlage des Klimaproblems, der menschverursachten Krise des gesamten Biosphärensystems (Abholzung, Deziemierung der Artenvielfalt, globale Verschmutzung mit Giften und Müll, us.f) infolge hirnlose Naturausbeutung, ablenken, also eine systemkonforme Wendung geben kann.
2. Blinder Fleck: Veränderungen der Biosphäre und auch des Klimasystems nehmen ihren Ausgang von Veränderungen im Lokalen und Regionalen und nicht davon, dass einzelne Ursache-Faktoren verändert werden. Wir haben es mit der Bioshäre mit einem Lebenssystem zu tun, das emergent auf den lokalen Bestand von Naturlandschaften, sprich Ökosystemen, aufgebaut ist: Abholzungen in der Steinzeit, vor 7000 Jahren, führten bereits damals zu regionalen Austrocknungen, die Landwirtschaft unmöglich machten. Der ganze Vordere Orient und das Gebiet um das Mittelmeer, das vom römischen Reich entwaldet worden war, haben zu regionalen Austrocknungen geführt, die bis heute anhalten, jedoch durch Austrocknungsprozesse andern Orts in ihrer Wirkung verstärkt worden sind. Eigentlich müßte die Steinzeit als Zeit des Abholzens, als Holzzeit, betitelt werden.
Für diese geschichtliche und logkal-regionale Dimension der Entstehung von Austrocknung und deren weiterreichenden Einflüsse auf die gesamte Biosphäre haben die Klimawissenschaften bisher keinerlei Vorstellung und auch Froschauer übersieht diese gravierende Blindstelle.
Wenn also heute schon bekannt ist, dass aus dem Amazonasgebiet eine Halbwüste, mit ungeahnten weltweiten Auswirkungen, werden wird, wenn mehr als 50 % abgeholzt sind, dann ist schwer verständlich, weshalb mit Südamerika ein industriebestimmtes Mercosurabkommen geschlossen wird und nicht ein Umweltabkommen und sich das Potsdaminstitut davon eigentlich nicht berühren läßt, obwohl es dagegen Sturm laufen müßte.
3. Blinder Fleck: Der Mensch ist Teil der Tier- und Pflanzenwelt, von der er unmittelbar lebt und auf denen alle Ökosysteme ruhen und ihre eigenständige Nahrungsproduktivität (Wachstum und Fortpflanzung) aufbauen. CO2 ist hier der wichtigste Stoff der im Kreislauf geführt wird und von dem vor allem die Produktivität der Pflanzen, insbesondere der Bäume abhängt.
Wie anders also soll man den Angriff des industriekapitalistischen Systems auf den zentralen Stoff der Lebenskreisläufe verstehen, denn als Versuch, die lebendige Natur überhaupt durch industrielle Herstellungsprozesse und Produkte zu ersetzen? Mithin scheint die Klimaschutzdebatte mit ihrer Verteufelung des CO2 und der Heiligsprechung von Energie direkt von der Sonne einen Hang nicht nur zur absoluten Naturfeindlichkeit, sondern auch zum Transhumanismus zu haben.
Es gibt drei Blindstellen dieser Metadiskussion generell und auch bei Froschauer – dem Wirtschaftswissenschaftler – im Besonderen, deren Beleuchtung zu völlig anderen Ergebnissen führen müsste als sie den Gesellschaften aufgetischt und abverlangt werden:
1. Blinder Fleck: Die Genese der wissenschaftlichen Umweltdebatte, die schließlich auf das Klima und die CO2-Problematik verengt wurde, nahm ihren Ausgang von der NASA und den Rockefeller-Instituten, die die auch von Umweltbewegungen geteilten empirischen Belege für gravierende Veränderungen in der Biosphäre aufgriffen und in institutionelle, zur weltweiten Aktion fähige Bahnen lenkten: So wurde der Club of Rome von Rockefeller gegründet, der auch die Rio-Konferenz und den Brundtlandbericht anleitete und finanzierte. Wie das mit den Klimakonferenzen und dem Emissionshandel weiterging, ist ja allgemein bekannt.
Dies geschah in den 70er und 80er Jahren, als die Umweltbewegungen (Anti-Atom, Pazifismus, Kritik der Wegwerfgesellschaft usf.) weltweit sich anschickten, die umweltpolitische Agenda sehr zu Lasten des industriekapitalistischen Systems zu bestimmen. Von heute aus gesehen, stellt sich die Klimaschutzdebatte als nichts anderes dar als die industriekapitalistisch konforme Verengung der Debatte auf den Mitteleinsatz, um das System nicht nur zu retten, sondern ihm mit neuen Stoffen neue Möglichkeiten der Ausplünderung der Erde für Profitzwecke zu ermöglichen. Die Klimaschutzdebatte ist also die, den Milliadären dieser Welt konforme Verkümmerung der Biosphärenproblematik auf materielle Anreize, mit denen man, wie gehabt, Profit machen kann und zugleich von der viel gravierenderen Grundlage des Klimaproblems, der menschverursachten Krise des gesamten Biosphärensystems (Abholzung, Deziemierung der Artenvielfalt, globale Verschmutzung mit Giften und Müll, us.f) infolge hirnlose Naturausbeutung, ablenken, also eine systemkonforme Wendung geben kann.
2. Blinder Fleck: Veränderungen der Biosphäre und auch des Klimasystems nehmen ihren Ausgang von Veränderungen im Lokalen und Regionalen und nicht davon, dass einzelne Ursache-Faktoren verändert werden. Wir haben es mit der Bioshäre mit einem Lebenssystem zu tun, das emergent auf den lokalen Bestand von Naturlandschaften, sprich Ökosystemen, aufgebaut ist: Abholzungen in der Steinzeit, vor 7000 Jahren, führten bereits damals zu regionalen Austrocknungen, die Landwirtschaft unmöglich machten. Der ganze Vordere Orient und das Gebiet um das Mittelmeer, das vom römischen Reich entwaldet worden war, haben zu regionalen Austrocknungen geführt, die bis heute anhalten, jedoch durch Austrocknungsprozesse andern Orts in ihrer Wirkung verstärkt worden sind. Eigentlich müßte die Steinzeit als Zeit des Abholzens, als Holzzeit, betitelt werden.
Für diese geschichtliche und logkal-regionale Dimension der Entstehung von Austrocknung und deren weiterreichenden Einflüsse auf die gesamte Biosphäre haben die Klimawissenschaften bisher keinerlei Vorstellung und auch Froschauer übersieht diese gravierende Blindstelle.
Wenn also heute schon bekannt ist, dass aus dem Amazonasgebiet eine Halbwüste, mit ungeahnten weltweiten Auswirkungen, werden wird, wenn mehr als 50 % abgeholzt sind, dann ist schwer verständlich, weshalb mit Südamerika ein industriebestimmtes Mercosurabkommen geschlossen wird und nicht ein Umweltabkommen und sich das Potsdaminstitut davon eigentlich nicht berühren läßt, obwohl es dagegen Sturm laufen müßte.
3. Blinder Fleck: Der Mensch ist Teil der Tier- und Pflanzenwelt, von der er unmittelbar lebt und auf denen alle Ökosysteme ruhen und ihre eigenständige Nahrungsproduktivität (Wachstum und Fortpflanzung) aufbauen. CO2 ist hier der wichtigste Stoff der im Kreislauf geführt wird und von dem vor allem die Produktivität der Pflanzen, insbesondere der Bäume abhängt.
Wie anders also soll man den Angriff des industriekapitalistischen Systems auf den zentralen Stoff der Lebenskreisläufe verstehen, denn als Versuch, die lebendige Natur überhaupt durch industrielle Herstellungsprozesse und Produkte zu ersetzen? Mithin scheint die Klimaschutzdebatte mit ihrer Verteufelung des CO2 und der Heiligsprechung von Energie direkt von der Sonne einen Hang nicht nur zur absoluten Naturfeindlichkeit, sondern auch zum Transhumanismus zu haben.
o bleibt mein Kommentar, den ich vor 20 min abgeschickt habe zu Froschauers Klimaerörterung- Ist er zu lang?
Ich möchte das Thema mal von einer anderen Seite her angehen.
Warum kauft sich die Industrie nicht einfach die Wissenschaft? Und lässt dann die ihr genehmen Resultate produzieren? Wenn die Wissenschaft – wie gerne behauptet – dem Geld folgt, warum dann eigentlich nicht auch dem Geldern aus den Industrien, die viel, viel Geld mit fossilen Brennstoffen verdienen? Am Geld kann es ja nicht liegen, dass zwar „Institute“ wie EIKE finanziert werden, aber keine wirklichen Forschungszentren, die dann so Dinge „herausfinden“, dass es der Klimawandel maßgeblich von den hier im Artikel behaupteten Faktoren verursacht wird?
Wenn ein Froschauer behaupten kann, dass das Klima von vielen Faktoren beeinflußt wird, warum nicht ein paar Wissenschaftler anstellen, die auch beweisen, dass der aktuelle Klimawandel z.B. durch Vulkanismus verursacht wird?
Natürlich geht das nicht, jedenfalls nicht lange. Denn Wissenschaft funktioniert nun mal so, dass weltweit andere Forscher diese Theorien prüfen würden. Es würde schnell auffliegen, wenn „Forscher“ falsche Messdaten präsentieren.
So wie man schlecht falsche (Natur-)Wissenschaft betreiben kann, ohne dass das jemand mitbekommt, so kann man auch nicht richtige Wissenschaft mit falscher Kritik konfrontieren. Man kann schlecht behaupten, dass die Klimamodelle Vulkanismus oder Sonnenaktivität nicht in ihren Modellen berücksichtigen. Man kann allenfalls behaupten, dass deren Gewichtung anders sein müsste. Und dann müsste man wiederum selber Modelle entwickeln, die sich dann an der Realität messen lassen müssten.
Insofern verlagert sich die Debatte dann von der Wissenschaft weg hin zur Politik. Dort werden Zweifel gesät. Dazu braucht man keine schlüssigen Beweise.
Die Industrie hat die Wissenschaft längst gekauft! In jeder Hinsicht. Deshalb finde ich das „Argument“ mit den haufenweise „von der Fossilindustrie gekauften Studien“ ja auch so aberwitzig, wenn dann das Ergebnis seit 10, 20 Jahren permanent lautet, daß die Welt an fossilem Co2 untergeht. Das ist doch der beste Beweis, wer da in „der Wissenschaft“ seit einiger Zeit den Ton angibt, oder? Also wenn wir dabei bleiben, dann fließen da die wichtigeren (auch staatlichen, also politischen!!!) Gelder an die Anti-Fossilisten.
Deren Lobbyorganisationen machen das Klima selbst zum Geschäftsmodell, statt wie die Fossilisten Kohle, Öl und Gas. Und da geht es ja längst auch um Billionen. Also echte Billionen, keine imperialen.
Zum Vulkanismus ist zu sagen, daß man den aus der Rechnung wohl streichen kann. Man sollte nicht vergessen, daß es ihn gibt, aber die dabei emittierten Treibhausgase sind ein Klacks gegen andere, menschliche und vor allem natürliche Quellen. Und große Vulkanausbrüche kühlen die Temperaturen im Weltmaßstab ja in der Regel für etliche Monate oder sogar Jahre ab, als sie mit dem dabei emittierten Co2 zu erwärmen.
In einem Zusammenhang allerdings ist Vulkanismus wohl sehr wichtig, nämlich ausgerechnet bei den „Messungen des globalen Co2-Niveaus“. Die finden wohl nicht zufällig auf dem größten aktiven Vulkan der Erde, dem Mauna Loa auf Hawaii statt… Dessen ständige Ausgasungen (und die der benachbarten Vulkane der Inselgruppe, die ein einziger Hotspot ist) fließen damit also auch beständig in die „Messungen“ ein. Das Ergebnis ist die gewünschte steil ansteigende „Kurve“, die so geglättet ist, daß ein Blinder mit dem Krückstock sieht, daß daran so lange herumgerechnet wurde, bis sie paßte. Jede andere Meßstation der Erde hat größere Ausschläge nach oben oder unten. Die des Mauna Loa sieht aus wie mit dem Lineal gezogen. Wer daran glauben will, der soll es tun. Aber sich nicht über die Ergebnisse wundern.
Angesichts deines Posts fällt es mir schwer sachlich zu bleiben. Gut, ich versuche es.
Die Behauptung ist nicht, dass Wissenschaftler per se integre Personen sind und nie lügen, fälschen, oder sich nicht kaufen lassen. Lügen fallen in der Wissenschaft früher oder später auf. Natürlich kann man Messdaten fälschen und darauf basierend Studien veröffentlichen. Das passiert gelegentlich auch. Ebenfalls passiert dann aber Folgendes: andere Wissenschaftler prüfen die Studie, versuchen die Ergebnisse zu reproduzieren und scheitern zwangsläufig. Das wirft dann Fragen auf, wie es zu den Messdaten kommt.
Firmen wie Exxon betreiben eigene Forschung mit bei ihnen angestellten Wissenschaftlern. 1977 haben diese Forscher eine Studie zum Einfluss von CO2 auf das Klima dem Management vorgelegt. 78-79 hat Exxon die Forschung ausgeweitet, und auch mit Universitäten zusammengearbeitet. 80-82 hat Exxon eigene Klimamodelle entwickeln lassen.
Ende der 80er hat Exxon dann seine Kommunikationsstrategie geändert und aktiv gegen politische Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels gearbeitet. Lobbyarbeit eben, im Interesse des Unternehmens, obwohl die selber wussten, dass CO2 den Klimawandel antreibt.
Was Exxon nicht gemacht hat: eine neue Studie zu veröffentlichen, die das Gegenteil der ersten Studie behauptet.
Interessant ist, dass die Prognosen aus der letzten von Exxon betriebene Studie von 1982 ziemlich dicht an den heutigen Messungen liegt.
Aber da wissen wir ja dank deiner Aufklärung, dass die weltweit von tausenden Wissenschaftlern durchgeführten Messungen alle falsch sind. Eine einzige, globale Verschwörung, finanziert von bösen Kräften, die bloß ihr Geschäftsmodell (dass es 1980 noch gar nicht gab) retten wollen.
Mal im Ernst, dir leuchtet sofort ein, dass Unternehmen Lobbyarbeit betreiben. Erstaunlicherweise aber immer nur bestimmte Kapitale, die zudem auch noch Lobbyarbeit betreiben, lange bevor es sie als Kapitale überhaupt gibt. Welche Industrie gab es denn 1980? PV und Windkraft sind erst seit den 2000er Jahren große finanzkräftige Industrien.
Soso… Sagt jemand, der die Theorie jener Leute vertritt, die all die Co2-Messungen im 19. Jahrhundert ignorieren, und nur die ab 1890 gelten lassen, damit die „Rechnung“ aufgeht….
Ist dir überhaupt bekannt, daß die „Messer“ vom Mauna Loa sogar offen zugeben, die „Meßkurven“ von ihrem Auspuff ständig anzupassen? Die wissen nämlich vom Co2 auf dem Vulkan. Aber sie haben da ein paar Tricks drauf, wie man das vulkanische Co2 aus den Kurven herausrechnet….. Ja, das sind echte Tausendsassas! Und deshlab werden nie die echten Meßwerte angegebenm, siondern nur die Ergebnisse. Und die sehen eben auch klar aus, als ob man die mit dem Lineal gezeichnet hätte.
Ok… man hätte diese Meßstation jetzt auch woanders bauen können, aber das wäre nicht wissenschaftlich gewesen… oder doch?
Wo wurden denn die Messungen im 19ten Jahrhundert durchgeführt? Vermutlich zum größten Teil in den damaligen Industriestaaten, unter Umständen auch zum größten Teil „recht nahe“ an Industriezentren. Es ist dann relativ klar, dass die Konzentration von CO2 dann durchaus höher als der globale Durchschnitt war.
Bzgl. der Meßstation. Es ist hier die Frage was gemessen werden soll. Wenn man Anhaltspunkte für die globale CO2-Konzentration oder auch die (durchschnittliche) CO2-Konzentration einer größeren Region in der Nähe der Meßstation haben will, dann muss man die erhöhte Konzentration von nahen CO2-Emittenten (hier Vulkan mit unpraktischer Windrichtung) rausrechnen. Wenn man nur die Daten der Meßstation haben will und es einen nicht interessiert, dass die Werte aufgrund des Vulkans (und der Windrichtung) und vermutlich auch Schwankungen der Aktivität massiv beeinflusst werden, dann nimmt man halt die Rohdaten.
ps. Anstatt anzuprangern, dass hier Meßdaten angepasst werden (um störende Faktoren rauszurechnen), hätte man hier eher die Frage aufwerfen können, ob hier nun korrekt der erhöhte Anteil vom Vulkan rausgerechnet wird (nur dafür müßte man sich dann auch inhaltlich damit etwas mehr beschäftigen, als nur oberflächlich, und dann auch wirklich Anhaltspunke finden, dass hier inkorrekt gerechnet wird, d.h. entweder zuviel oder zuwenig rausgerechnet wird).
pps. 5ter Beitrag zum Artikel.
Dass man aus Messergebnissen bekannte lokale Einflüsse herausrechnet oder Messwerte, die erkennbar durch eine lokale Quelle beeinflusst sind, nicht für die Hintergrundkonzentration verwendet, ist weder ungewöhnlich noch ein Beleg dafür, dass die Messung „nichts taugt“.
Im Gegenteil: Wenn man eine zusätzliche, bekannte CO₂-Quelle hat, die den Messwert lokal beeinflusst, ist es gerade wissenschaftlich sinnvoll, diesen Einfluss zu identifizieren und bei der Bestimmung des atmosphärischen Hintergrundwertes zu berücksichtigen.
Und „die Meßkurve sieht aus, als wäre sie mit dem Lineal gezeichnet“ ist ebenfalls kein Argument gegen die Messung. Eine Messreihe muss nicht zufällig aussehen, um real zu sein. Der saisonale Zyklus und der langfristige Anstieg des atmosphärischen CO₂ sind gerade deshalb so deutlich, weil sie sich über viele Jahre und Messungen hinweg reproduzieren.
Wenn du also behauptest, dass die Mauna-Loa-Daten manipuliert werden, müsstest du schon konkret zeigen, welche Korrektur methodisch falsch ist und warum. Der bloße Umstand, dass Messdaten aufbereitet werden, ist dafür kein Argument.
Abgesehen davon, werden ja nicht nur am Mauna-Loa Messungen durchgeführt. Was möchtest du also behaupten? Dass die Messwerte falsch sind, und die CO Konzentration eigentlich viel niedriger ist?
Gibt die Messstation auf dem Mauna Loa die korrekt gemessenen Daten aus, oder filtert man ständig je nach Windrichtung angenommene Anteile von Fremdgasen der Vulkane dort aus?
Kleine Warnung:
Due Antwort auf diese Frage könnte dein Weltbild ins Wanken bringen.
Herr Froschauer hat diese komplizierten Zusammenhänge einerseits fachlich richtig dargestellt, sie gleichzeitig aber auch in allgemeinverständlicher Sprache ausgedrückt. Keine schlechte Leistung!
Die Leistung von Froschauers Artikel besteht vor allem darin, dass er die vielen Faktoren, die das Klima beeinflussen damit kontrastiert, dass es angeblich(!) eine Reduzierung auf einen Faktor gäbe. Das ist zwar gelogen, denn alle aufgezählten Faktoren kommen in der wissenschaftlichen Debatte vor, sind in den Klimamodellen berücksichtigt, aber die falsche Kritik es scheint Leuten wie dir zu gefallen.
Das ist nicht falsch, und dass Froschauer diesen Faktor überhaupt kennt, verdankt er eben jener Wissenschaft, die er für die angebliche Reduzierung auf CO2 kritisiert. Das macht er dann perfider weise nicht direkt, sondern erweckt beim Leser den Eindruck.
Warum widmet sich Froschauer nicht der Frage, ob die aufgezählten Faktoren für den aktuellen Klimawandel verantwortlich sind, und in welchen Maße? Oder verweist zumindest auf solche Untersuchungen?
Es sollte nicht so schwer sein zu ermitteln, in welcher Phase wir uns gerade befinden. Die KI sagt:
Bevor jetzt jemand KI!! schreit, prüft es einfach. Froschauer hätte es prüfen können. Aber dann hätte er seinen Faktor anders präsentieren müssen, nämlich als gegenläufigen Faktor.
Nichts, was Froschauer schreibt, ist wirklich falsch. Aber wenn man in die entsprechenden Wissenschaftsblogs geht (wo auch allgemeinverständlich geschrieben wird), liest sich das dort etwas anders. Während Froschauer darauf hinaus will, dass die Entstehung von Klima und seine Veränderung komplex ist und mit dieser Feststellung auf fertig ist, fängt die Wissenschaft dort erst an.
Da wo Froschauer darauf verweist, dass es Rückkoppelungseffekte gibt, werden die in den wissenschaftlichen Blogs untersucht, bzw. deren wissenschaftliche Untersuchung wird allgemeinverständlich erklärt. Kurz: man beschäftigt sich sehr wohl mit allen Faktoren sehr eingehend. Quantifiziert die und erhält so überhaupt erst ein Klimamodell, dass der Realität nahekommt.
Froschauer hingegen erweckt den Eindruck, dass sich alles nur ums CO2 dreht. Das ist unredlich!
wo in der öffentlichen debatte und der darauf aufbauenden Politik (Stichworte Energiewende und Emissionshandel) kommen denn andere Klima-Faktoren als das berüchtigte Co2 vor?
Mach mal Butter bei die Fische, statt hier mit Beleidigungen um dich zu werfen!
Was genau forderst du eigentlich? Worüber sollte die öffentliche Debatte konkret gehen?
Natürlich beeinflussen auch andere Faktoren das Klima – etwa solare Aktivität, Vulkanismus, Veränderungen der Erdumlaufbahn und interne Klimavariabilität. Die Frage ist aber nicht, ob es diese Faktoren gibt, sondern welchen Beitrag sie zur gegenwärtigen Erwärmung leisten. Die Klärung dieser Frage bleibt der Autor übrigens schuldig. Er wirft sie nicht einmal als Frage auf!
Bei den astronomischen Zyklen z.B. ist es ziemlich eindeutig: Die relevanten Veränderungen der Erdbahn wirken auf Zeitskalen von vielen Jahrtausenden. Gerade deshalb können sie die gegenwärtige, innerhalb weniger Jahrzehnte beobachtete Erwärmung nicht erklären. Für die Erwärmung seit dem 19. Jahrhundert wird der Beitrag natürlicher Antriebe entsprechend als sehr klein eingeschätzt. Das sollte eigentlich bekannt sein.
Deshalb verstehe ich die Forderung nach einer öffentlichen Debatte über diese Faktoren nicht. Soll man ernsthaft bei jeder energie- und klimapolitischen Diskussion aufs Neue darüber abstimmen, ob vielleicht doch die 24.000- bis 100.000-jährigen orbitalen Zyklen für die aktuelle Erwärmung verantwortlich sind?
Das ist keine unterdrückte Perspektive, die in der öffentlichen Debatte einfach vergessen wurde. Diese Faktoren werden in der Klimaforschung selbstverständlich berücksichtigt – und gerade durch ihre Berücksichtigung kommt man zu dem Ergebnis, dass sie die aktuelle Erwärmung nicht erklären.
Die interessante Debatte beginnt daher meines Erachtens erst nach der naturwissenschaftlichen Ursachenfrage: Welche politischen Maßnahmen sind sinnvoll, verhältnismäßig und wirksam? Darüber kann und sollte man sehr ausführlich streiten. Aber dafür muss man nicht so tun, als sei die Frage nach den wesentlichen Ursachen der gegenwärtigen Erwärmung noch ungeklärt.
Du wirfst hier zwei Ebenen durcheinander. Die wissenschaftliche Diskussion und deren Ergebnis mit der Reaktion der Politik darauf. Die kennt natürlich einen anderen Zweck als das Klima zu retten.
Diskutiert wird über „das Klima“, gemeint sind aber die wirtschaftlichen Schäden, die ein Klimawandel verursachen würde. Die setzt die Politik ins Verhältnis zu den Kosten, die eine „Energiewende“ verursacht und entscheidet sich – wie immer – dafür, dass die Kosten überwiegend durch den Endverbraucher zu tragen sind.
Wenn man die Klimapolitik kritisiert will, dann doch bitte so, und nicht mit dem Bestreiten der Ergebnisse der wissenschaftlichen Debatte.
Endlich ist der Klimahoax vorbei!
https://tkp.at/2026/09/04/un-gibt-zu-paris-limit-gerissen-nach-zehn-jahren-und-zehn-billionen-dollar/
@Adel verpflichtet: Auch wenn der „Hoax“ vorbei ist, ändert das nichts daran, dass das 🏔️ 🧊 Gletschereis in den Alpen seit 100 Jahren schmilzt und dieser Prozess nicht linear verläuft, sondern immer schneller und schneller. Und das Eis schmilzt nicht, weil es in den vergangenen 100 Jahren in den Alpen kälter geworden ist. Eine physikalische Tatsache verschwindet nicht dadurch, das man nicht mehr darüber redet, weil der Homo sapiens dann sein Verhalten ändern müsste, aber sein Verhalten nicht ändern will.
Dem Klima und dem Gletschereis ist es nämlich vollkommen egal, ob es einen „Hoax“ gibt oder nicht. Das ist dem Klima und dem Gletschereis so egal wie das „C“ für die ZEH-DE-UH und die ZEH-ESS-UH oder das „Soziale“ und die Interessen der Geringverdiener für die neoliberale und asoziale blaue Partei, die sich AfD nennt und die Interessen von „Superreichen“ wie Elon „Tesla“ Musk vertritt.
Das ist beim Krieg nicht anders. Die allermeisten Menschen wissen, dass das ein großer 💩 Misthaufen ist und nur eine paar wenige Kriegsgewinnler davon profitieren 💰 🤑 und trotzdem führt diese Spezies, die sich als Homo sapiens aka „vernunftiger Mensch“ oder „kluger Mensch“ bezeichnet, seit Tausenden von Jahren Krieg gegeneinander. Der Treppenwitz der Geschichte kommt noch. In den 1990er und den 2000er Jahren war die Welt sicherlich friedlicher als 2026. Der Krieg kommt immer wieder, weil immer weniger Menschen über den Frieden reden, aber die Politiker der Regierung und nicht nur diese ständig von „Kriegstüchtigkeit“ schwafeln und den Krieg geradezu herbeireden.
Der Mensch ist intelligent genug, um immer wieder Kriege zu planen und zu führen und das mit immer effektiveren und effizienteren Waffen, aber offenbar nicht vernünftig und klug genug, um Kriege zu verhindern, denn Schuld sind immer „die anderen“ 👉 👹 👺💀 😈 🧟♂️ 🦹♂️ 🧙♂️ 🥷🧛
Vielleicht ist die Spezies des Homo sapiens ein Hoax?
@alle, die hier die CO₂-Messungen für Fake halten:
Es mag meinetwegen noch nachvollziehbar sein, den Standort an einem Vulkan zunächst für ungeeignet zu halten. Der Standort am Mauna Loa wurde aber gerade deshalb gewählt, weil er weitab von vielen lokalen Emissionsquellen liegt und man dort auf etwa 3.400 m Höhe messen kann. Macht euch doch einfach einmal sachkundig – oder fragt meinetwegen eine KI –, warum der Mauna Loa für atmosphärische CO₂-Messungen gut geeignet ist.
Was ich allerdings für schwer nachvollziehbar halte, ist, die weltweit durchgeführten CO₂-Messungen grundsätzlich als Fake abzutun. Die Messungen stammen schließlich nicht von einer einzigen Station am Mauna Loa, sondern von einem internationalen Netz verschiedener Messstationen und anderer Messplattformen.
Und was die gerne zitierten Angaben aus einem uralten Lexikon betrifft: Ein einzelner Lexikoneintrag ist kein Gegenbeweis zu einem weltweiten Messnetz. Zumal die dort angegebenen Prozentwerte offenbar ohne eindeutige Angabe der Bezugsgröße dastehen. Rechnet man die dort genannten Werte entsprechend um, landet man jedenfalls nicht bei den heute gemessenen atmosphärischen CO₂-Konzentrationen.
Vielleicht wäre es sinnvoller, die Messmethoden, Messreihen und Bezugsgrößen miteinander zu vergleichen, statt einfach die Quelle abzulehnen, weil einem das Ergebnis nicht gefällt. Oder einfach mal sauber recherchieren, und nicht immer nur die Quellen lesen, die eurer Meinung entsprechen.
Es ist immer wieder ein Genuss, Uwe Froschauers Artikel zu lesen. Darin paaren sich eine ausgesprochene Sensitivität und ein klarer Verstand. Ich möche noch ein paar Anmerkungen hinzufügen.
1. Der Gesamteintrag an CO2 beträgt etwa 800 Gigatonnen pro Jahr. Davon sind nur 5% durch Verbrennung fossiler Brennstoffe entstanden. Der beitrag des Vulkanismus ist marginal. Der größte Teil gelangt durch Verrottung von organischem Material in die Atmosphäre. An zweiter Stelle steht die Atmung der Lebewesen, deren Beitrag auf 130 Gigatonnen pro Jahr geschätzt wird. Allein in Deutschland atmen 83 Millonen Menschen im Jahr etwa 15 Mio Tonnen CO2 aus. Wer über hinreichende medizinische, chemische und mathematische Kenntnisse verfügt kann es ja mal nachprüfen.
2. Am Äquator gast Kohledioxid aus dem Meer aus, in den Polarregionen nimmt das kalte Wasser das CO2 auf.
3. Kohlendioxid fördert das Pflanzenwachstum. Bäume aber sorgen für Schatten und durch verdunstung für Abkühlung. Und sie sorgen auch noch für die Produktion von Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen.
Gerade in grünen und linken Kreisen wird das komplexe Zusammenspiel der Faktoren aus ideologischen Gründen ignoriert und das CO2 zum goldenen Kalb erhoben.
Es wäre schön, wenn die nutzlos verplemperte Energie der CO2- Jünger sich auf die Verhinderung des drohenden Krieges mit Russlande fokussieren würde. Hofreiter an die Front z.B.
„Es wäre schön, wenn die nutzlos verplemperte Energie der CO2- Jünger sich auf die Verhinderung des drohenden Krieges mit Russlande fokussieren würde. Hofreiter an die Front z.B.“
Danke dafür. Die riesigen Blinden Flecken der Klimawahnsinnigen sprechen Bände. Nirgendwo werden die Punkte angesprochen, die die große Protifmaschine betreffen. Es sind immer nur die Kleinen, die an allem Schuld sein sollen, die dafür ein schlechtes Gewissen eingeredet bekommen – und die ALLES BEZAHLEN SOLLEN!
Während die Reichen und Korrupten ihre Reibache machen in nie gedachtem Ausmaß.
Klar, die reden auch alle öffentlich davon (Stichwort: „Greenwashing“). Aber im Privaten und wenn es um die Geschäfte geht …
Tatsächlich ist nichts entlarvender für diese angeblichen Klimaaktivisten als dieser Punkt, dieser Blinde Fleck. Daran sieht man, dass das gemacht, inszeniert und gekauft ist.