
Die US-Hegemonie bröckelt, der Widerstand wächst. Multipolarität ist keine Vision mehr – sie ist Realität. Europa zögert, der Globale Süden handelt.
Während vor einigen Monaten noch die Angst vor dem Aufstieg Chinas zur weltweiten Nummer eins von Politikern und Journalisten durch die Lande getragen wurde und dann die entstehende Multipolare Welt in aller Munde war, geistert nun die Angst vor der Aufteilung der Welt durch zwei – USA und China – oder drei – USA, China, Russland – Länder durch die westliche Welt. Und Trump will mit seinem ‚Friedensrat‘ zum Wohle der USA die internationalen Organisationen sprengen.
Aus der Monroe-Doktrin wird die Donroe-Doktrin
Was ist das Essentielle der bisherigen Weltordnung? Die USA führen ein unipolares hegemoniales Regime, das auf den vier Pfeilern Politische Hegemonie, Wirtschaftshegemonie, militärische Hegemonie und Wissenschafts- und Technologiehegemonie beruht. Wie man aus der National Security Strategy der USA vom November 2025 und der Aggression gegen Venezuela ersehen kann, strebt die Trump-Regierung jetzt noch offener als vorherige Regierungen die absolute Vorherrschaft über die Westliche Hemisphäre an. Sie wollen sogar bestimmen, mit wem die Länder Amerikas Wirtschaft betreiben. So wurde Kanada, das gerade mit China vereinbart hat, die Handelsbeziehungen zu normalisieren, 100% Importzoll angedroht. Und Grönland, der Golf von Mexiko mit angrenzendem Kuba sowie der Panamakanal sind weitere Fixpunkte ihrer imperialistischen Machtpolitik.
Aber nicht nur die Westliche Hemisphäre ist wesentliches Ziel der US-Politik. Da „der Indopazifik … bald mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft ausmachen wird“, stehen „Sicherheit, Freiheit und der Wohlstand des amerikanischen Volkes … daher in direktem Zusammenhang mit unserer Fähigkeit, von einer starken Position im Indopazifik aus Handel zu handeln und uns zu engagieren“, heißt es in der gerade erschienenen ‚2026 National Defense Strategy“ des US-Kriegsministeriums. Konkret bedeutet das, dass China der Zugang zur vor seiner Haustüre liegenden ersten Inselkette, auf der auch Taiwan liegt und der Zugang zum Westpazifik im Konfliktfall mit Waffengewalt verwehrt werden soll, die USA im Westpazifik weiter massiv aufrüsten und Verbündete zur Eindämmung Chinas engagieren. China ist weiterhin US-Feind Nummer eins und wird nur friedlich behandelt, wenn es sich den USA fügt.
Wer darf mit am Tisch sitzen?
Die weltweiten hegemonialen Ambitionen der USA gehen nun in Trumps Einladung an diverse ihm genehme Personen zur Gründung eines ‚Friedensrates’ hervor. Wie aus der Charta ersichtlich ist der ‚Friedensrat‘ eine „eine internationale Organisation, die versucht, Stabilität zu fördern, eine zuverlässige und rechtmäßige Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden in von Konflikten betroffenen oder bedrohten Gebieten zu sichern.“
Die Mitgliedschaft ist beschränkt auf Staaten, die vom Vorsitzenden eingeladen wurden teilzunehmen. Der Vorsitzende ist, natürlich, Trump. Einen Nachfolger kann wiederum nur er aussuchen. Ein Executive Board wird bestimmt von – Trump. Ein Staat kann nur dann länger als 3 Jahre Mitglied sein, wenn er 1 Milliarde US-Dollar in Bargeld einzahlt. Wer kann Mitgliedsstaaten ausschließen, wenn sie nicht Trumps Politik zustimmen? Natürlich Trump.
Nach der Charta soll diese Organisation Aufgaben des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen wahrnehmen, wie friedensbildende Initiativen – natürlich amerikanischen Interessen folgend, unbehindert von Widerspruch, da die USA die gesamte Organisation dominieren.
Trump will eine ihm lästige demokratische internationale Willensbildung in Organisationen wie den Vereinten Nationen durch eine autoritär agierende Marionettengruppe ersetzen. Er macht damit das Gegenteil von dem, was nötig ist, nämlich die internationalen Beziehungen zu demokratisieren und eine auf breite Unterstützung aufgebaute internationale Global Governance zu entwickeln.
Wird sich China mit den USA die Welt aufteilen?
China sieht sich nicht in einem Wettstreit mit den USA um die Weltherrschaft. Es gibt kein ehernes historisches Gesetz, das vorschreibt, dass eine aufstrebende Macht unweigerlich Hegemonie anstreben wird. Diese Annahme repräsentiert die Erfahrungen der Vergangenheit und basiert auf Erinnerungen an Kolonialismus und katastrophale (Welt-) Kriege zwischen hegemonialen Mächten. China hat nie akzeptiert, dass ausnahmslos jedes Land, sobald es stark genug ist, nach Hegemonie streben wird. Beijing versteht auch die Lektionen der Geschichte des Vereinigten Königreichs, der Sowjetunion und der USA – dass die Hegemonie das Vorspiel zum Abstieg ist. China ist weder von der Gesellschaftsform als sozialistischer Staat noch von seiner Geschichte und dem konfuzianischen Background willens und auch nicht imstande eine unipolare Governance in Ersatz der USA anzunehmen, auch eine bipolare kommt für Beijing nicht in Frage. China ist ein nicht aggressives, friedliches Land, es hat seit Jahrzehnten keine Kriege geführt. Es sieht sich als Teil und Beschleuniger einer multipolaren, demokratischen Weltstruktur, unter besonderer Berücksichtigung des Globalen Südens.
Die historische Richtung geht in Multipolarität, auch Trump kann das nicht aufhalten
Die Welt ist heute damit konfrontiert, dass wir bereits vor einer multipolaren Welt stehen, aber wir haben noch keine multipolare Weltordnung gebildet. „Multipolarität und Polyzentrismus sind nicht nur Konzepte; sie sind eine Realität, die bleiben wird. Wie bald und wie effektiv wir ein nachhaltiges Weltsystem innerhalb dieses Rahmens bilden können, hängt jetzt von jedem von uns ab.“ sagte der russische Präsident Putin, der Multipolarität seit Jahren unterstützt, bei einer Plenarsitzung des Valdai Club im Oktober 2025.
Viele Angsthasen und Pessimisten prophezeien gleich das Ende der Vereinten Nationen, nur weil Trump es so möchte. Eine große Mehrheit der 200 Staaten der Welt wird aber hier nicht mitspielen, sie wollen die internationalen Organisationen, aber reformiert. Von den acht Milliarden Menschen der Weltbevölkerung leben nur 12% im Westen. 88% leben außerhalb des Globalen Westens im globalen Süden und Schwellenländern. Eine überwiegende Mehrheit der Staaten will eine multipolare Globale Weltordnung, nicht aus ideologischen und politischen Gründen, sondern um ihre wirtschaftlichen Entwicklungsinteressen vertreten und voranbringen zu können, sei es in den Vereinten Nationen, sei es in der WTO, sei es in Finanzorganisationen wie IMF und Weltbank. Sie wollen Unterstützung zur Umsetzung der vom Westen vergessenen UN ‚2030 Agenda for Sustainable Development.‘
Diese Länder haben die ständige Bevormundung und Benachteiligung durch den Westen satt. Zusätzlich zu den Vereinten Nationen und ihren Unterorganisationen spielen Organisationen wie BRICS+, SCO, ASEAN, Afrikanische Union, Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) und andere eine wichtige Rolle in der Organisation der Staaten und der Durchsetzung ihrer Interessen.
Laut einer Studie der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zu 12 Ländern, nämlich Indien, der Türkei, Israel, Ägypten, Saudi-Arabien, Kasachstan, Indonesien, Äthiopien, Kenia, Südafrika, Mexiko und Brasilien, teilen diese gemeinsamen Ziele in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung, Sicherheitsstabilität und strategische Autonomie. Diese Ziele werden ja auch im BRICS+-Block vertreten und international forciert. Es ist vor allem der Bedeutungszuwachs potenzieller Führungsmächte in Asien, Lateinamerika und Afrika, der eine unipolare aber auch eine bipolare Governance unmöglich macht, sondern klar auf eine Entwicklung einer multipolaren Weltstruktur hinweist.
Diese Entwicklung ist objektiv notwendig und kann auch nicht verhindert werden. China unterstützt dabei besonders die Süd-Süd-Zusammenarbeit.
Die erste Maßnahme gegen die hegemoniale US-Politik: öffentlich dagegen Stellung zu beziehen
In einem op-ed Artikel in der ‚New York Times‘ vom 18. Jänner verurteilte der brasilianische Präsident Lula die US- Kidnapping-Aktion in Venezuela. Er schrieb: „Wir werden gegenüber hegemonialen Bestrebungen nicht unterwürfig sein“. Und weiter: „Die Aufteilung der Welt in Einflusszonen und neokoloniale Überfälle zur Gewinnung strategischer Ressourcen sind veraltet und schädlich.“
In einem Telefonat am 23.Jänner zwischen Lula und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping besprachen beide „gemeinsam die zentrale Rolle der Vereinten Nationen sowie die internationale Fairness und Gerechtigkeit zu schützen.“ Lula stellte im Gespräch Brasilien und China als wichtige Kräfte bei der Verteidigung des Multilateralismus und der Aufrechterhaltung des Freihandels dar.
Vor dem Gespräch mit Xi sprach Lula mit dem indischen Präsident Modi. Die indische Zeitung ‚Der Hindu‘ berichtete, dass die zwei Leader die Bedeutung der Förderung der gemeinsamen Interessen des Globalen Südens unterstrichen und einen reformierten Multilateralismus bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen betonten.
Diese Länder vertreten fast 40% der Weltbevölkerung, ihre Stimme hat Gewicht.
Öffentlich die Wahrheit auszusprechen und sich abzustimmen in internationalen und regionalen Organisationen ist die mindeste Voraussetzung für eine neue Ordnung.
Die EUropäische Politik: Appeasement
Eine Schleimspur gegenüber Washington zieht sich durch Brüssel und die Europäischen Staatskanzleien. Während des World Economic Forum in Davos kolportierte der oppositionelle kalifornische Gouverneur Gavin Newsom den Witz, dass die Kniepolster, die benötigt wurden um vor Trump in Davos durch Kotaus seine Ergebenheit zu zeigen, in Davos ausverkauft sind. Wenn Trump – gegen alle Fakten – behauptet Grönland ist von russischen und chinesischen Schiffen umgeben, sind EU und NATO sofort bereit ihm zuzustimmen um ihn freundlich zu stimmen und die Militarisierung Grönlands und der Arktis voranzutreiben.
Europa hätte aufgrund seiner Stellung doch ausgezeichnete Voraussetzungen ein wichtiges unabhängiges Glied in einer multipolaren Ordnung zu sein. Europa muss nicht wählen, welcher Großmacht es sich unterwirft. Aber die führenden Köpfe sind perspektivlose Kleingeister, haben Angst vor Veränderung, vor Eigenständigkeit, vor Entscheidungen, die Trump nicht gefallen und können sich Europa nur als Rad am US-Wagen vorstellen.
Positive Schritte macht die Kommission durchaus im Außenhandel. Das Mercosur-Abkommen und das Handelsabkommen mit Indien machen die Möglichkeit der Erpressung durch USA geringer, das ist positiv zu sehen. Und während Investitionen deutscher Unternehmen in China 2025 ein Vierjahreshoch aufweisen, halbierten sich die Investitionen in die USA, eine gute Entwicklung.
Der kanadische Ministerpräsident Carney durchbricht das westliche Lügengebäude
In einer aufsehenerregenden Rede beim World Economic Forum in Davos – nach seinem erfolgreichen China-Besuch – durchbrach der kanadische Ministerpräsident Carney als erster westlicher Ministerpräsident den Vorhang der Lügen westlicher Politik und der realen Unterwerfung unter die USA. „Wir wussten, dass die Story der ‚internationalen regelbasierten Ordnung‘ teilweise falsch war, dass die Stärksten sich davon ausnehmen würden, wenn es bequem ist, dass Handelsregeln asymmetrisch durchgesetzt wurden. Und wir wussten, dass das Völkerrecht mit unterschiedlicher Strenge angewendet wurde, abhängig von der Identität des Angeklagten oder des Opfers“.
Kanada ist als Nachbar der USA ein besonders gefährdetes Opfer der amerikanischen Hegemonialpolitik. Aber Carney: „Andererseits möchte ich Ihnen sagen, dass die anderen Länder, insbesondere Zwischenmächte wie Kanada, nicht machtlos sind.“ Er ruft auf, dass „die Mittelmächte gemeinsam handeln müssen, denn, wenn wir nicht am Tisch sind, sind wir auf der Speisekarte.“ Carney ruft auf zu Kooperation in Politik und Handel, statt Isolation und protektionistischer Abschottung. Dem lernfähigen Carney wurde klar, dass die Diversifizierung des Handels weg von den USA sowie die Verwendung der Währungen der Handelspartner wichtige Maßnahmen sind um die Erpressbarkeit durch Sanktionen und Zölle zu reduzieren.
Dass die offene Sprache wirkt, hat sich nach Carneys Rede gezeigt. Trump hat Kanada 100% Zoll angedroht, wenn es mit China stärker Handel betreibt. Unabhängigkeit und Wahrheit haben ihren Preis. Es gibt Staaten die bereit sind, diesen zu zahlen.
Es wird weiter ein internationales Umfeld der Kriege geben
Der Weg zu einer multipolaren Ordnung ist kein friedlicher Weg, es wird weitere kriegerische Auseinandersetzungen geben, die die USA anzetteln um ihre Macht zu erhalten. Die USA planen den Iran nochmals anzugreifen, ihr Vasall Israel unterdrückt die palästinensische Unabhängigkeit mit als Völkermord bezeichneten Methoden, Venezuela ist unter Druck seine Naturreichtümer US-Konzernen anzudienen, die kubanische Regierung soll gestürzt werden.
Die absteigende Supermacht USA versucht ihre Kräfte zu bündeln und mit wirtschaftlichen Drohungen und Erpressungen gegenüber Verbündeten und Anderen, klassischen imperialistischen Raubzügen, militärischen Interventionen und Unterstützung ihrer Vasallen den Weg nach unten aufzuhalten. Das wird solange andauern, bis sie sich durch die Vielzahl der gleichzeitigen Konflikte und den wachsenden Widerstand der Staaten und Völker übernimmt oder die inneren sozialen und politischen Widersprüche in den USA der Regierung die kriegerischen Hände bindet. Wir werden sehen.




Und was macht der ach so woke Westen? Seine Politiker interstützen die aggressive Politik Trumps, die auf absolute US Hegemonie und eine unipolare Weltordnung ausgelegt ist.
Das Genörgel in den Gazetten und in der deutschen Politik an der Einwanderungspolitik der USA, ist doch nur ein Vortäuschen von Kritik und Dissens. Das ist eigentlich der unwichtigste Teil der Trumpschen Politik und auch noch der legalste Teil der Trumpschen Politik, die verletzt kein internationales Recht. Meistens gehen den Woken und Guten die Trumpschen Aggressionen nicht weit genug. Im Falle Russlands und des Irans wirft man ihm Appeasement vor. Insbesondere die woken Grünen tun sich dabei hervor. Die Linke des van Aken folgt hier den Grünen mit geringerer Schrille und kleiner Verzögerung. Das ist nicht mehr als Irreführung und Heuchelei.
Es ist wieder die hohe Zeit der Rosstäuscher.
Die Reaktionen der Woken auf den völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Venezuela und den verschärften illegalen Sanktionen gegen Kuba sind sehr aufschlussreich und zeigen deren wirkliches Verhältnis zum Völkerrecht und der „regelbasierten Ordnung“.
auch die Mafia hat eine regelbasierte
Ordnung (© Dirk Pohlmann)‘
👍👍👍
Man lese mal den Artikel in der TAZ „Islamische Republik Iran gegen USA: „Warten auf den Krieg, warten auf den Umsturz“, Da passt nur in sofern ein Blatt zwischen Trump und der TAZ, als der TAZ der Krieg des Donald gegen den Iran totaler und radikaler sein sollte, als Donald sich das vorstellen kann. TAZ, Zentralorgan der Grünen.
Der Fall Grönland ist ein gutes Exempel. Zuerst kicherten die europäischen Machthaber, als Trump dieses Fass aufmachte – „so ist er eben, braucht man nicht ernst zu nehmen“. Als klar wurde, dass er es doch ernst meinte, wich die Belustigung einer allgemeinen Empörung – „der Typ ist übergeschnappt“.
Dann kam Trump auf die Idee, die Annexion Grönlands mit der Gefahr durch Russland und China zu rechtfertigen. Das triggerte dann Merz, in das Lied einzustimmen: „Ja genau! Wir müssen Grönland vor Russland schützen!“ Wieder die abgelutschte Russland-Karte also, wohlwissend, dass Grönland nichts zur Verteidigung Europas vor einem russischen Angriff beitragen kann, und vertrauend auf eine unwissende und verblödete Hörerschaft.
Das Personal in den europäischen Hauptstädten war noch nie so jämmerlich wie heute.
Trump Rulez, und für den Friedensrat gibt’s obendrauf auch noch Freikarten https://de.wikipedia.org/wiki/Melania_(Film)
Eine kleine, aber feine Korrektur!
„Die USA planen den Iran nochmals anzugreifen, ihr Vasall Israel unterdrückt…..“
Deutschland kann getrost als Vasall bezeichnet werden, denn Deutsche Politclowns setzen mittlerweile verstärkt eins zu eins US-Interessen durch und haben dabei keinerlei Einfluss auf die US-Politik.
Bei Israel verhält sich das komplett anders. Da könnte man auch nicht unberechtigt davon sprechen, dass Isreal über AIPAC und sicherlich noch andere Einflüsse, die US-Politik kontrollieren.
Außerdem kann ich kaum erkennen, dass die USA im Moment von Israel irgendwie Tribut fordern, wie sie es bei wirklichen Vasallen tun.
Hier ist Differenzierung notwendig, lieber Autor.
Die „internationale demokratische Willensbildung“ in der UN ist nicht „demokratisch“.
Wenn 1,4 Mrd Chinesen oder Inder genauso viele Stimmen haben (nämlich je eine) wie Luxemburg mit seinen 3 Häufchen, ist das nicht möglich.
Muss sie aber auch nicht, die UNO ist keine Weltregierung sondern dazu da, als Schwatzbude internationale Konflikte zu entschärfen.
Die Chinesen lassen lieber kämpfen, Pakistan, z.B. Stehen selbst auch immer am Rande eines Krieges mit Indien.
Chinesen werden nie ein echtes Bündnis auf Augenhöhe mit anderen Staaten eingehen, das passt nicht zu ihrem Selbstverständnis, zu ihrem Selbstwertgefühl. Sie sind das Zentrum der Welt, das Reich der Mitte.
Der indisch- pakistanische Konflikt ist ein Erbe der britischen Kolonialherrschaft, nicht Chinas Erfindung.
Auch der Nahost- Konflikt ist ein britisches Konstrukt. Israel hatte die Funktion eines „Panzerkreuzers“ in der arabischen Welt. Aber Israel sollte nie so stark werden, das es ohne westliche Hilfe überleben kann. Auch der ukr- russische Konflikt ist nach diesem britischen Muster konstruiert worden.
Zu einem unabhängigen Indien wurde ein „Anti- Indien“ geschaffen ( Pakistan). Zu einem unabhängigen Arabien( die haben „unser Öl“ ..) ein „Anti-Staat“ Israel. Und gegen Russland wurde mit der Förderung des Bandera- Faschismus und dem Putsch 2014 ein „Anti- Russland“ , die Ukraine, installiert.
Von China sind solche geopolitischen Spielchen nicht zu erwarten….
Träum weiter du Depp
Die Beschimpfung fällt auf Sie zurück. Die Einschätzung von Ronald ist erheblich näher an der Realität als Ihre ahnungslosen Unterstellungen.
betätigen Sie sich doch mal als Traumdeuter….
Ich kann den Artikel nur vollumfänglich zustimmen und hoffe Robert Fitzthum behält recht.
Ich kannte ihn bisher nicht. In China leben ca. 20.000 Deutsche, Deutschsprechende, sog. Expats. Wer länger in China lebt, dort arbeitet, der hat für mich eine größere Glaubwürdigkeit als Langnasen, die noch niemals aus ihrer deutschen/europäischen Blase herausgekommen sind. Man erzählt, man kann in Beijing auch mit nicht so guten Chinesischkenntnissen, gut leben, sollte allerdings WeChat beherrschen. Wer jünger ist, kann vielleicht den Sprung nach China wagen. Robert Fitzthum lebt schon 13 Jahre dort und es gefällt ihn offensichtlich. Das geht den meisten so, die mal in China waren. Wenn man dann im Flieger nach Europa sitzt, fühlt sich das an wie eine Reise in die Vergangenheit. Dieses Gefühl beschreiben viele und die wenige Male, die ich in China war, fühlten sich für mich genauso an. Wieder in Deutschland wird man dann mit dummen Fragen konfrontiert, wie es mit den Überwachungskameras etc. Die allermeisten Deutschen wissen weniger über China, als Chinesen über Deutschland. Allerdings können sich Chinesen überhaupt nicht vorstellen, das in Deutschland, dem Land der Pünktlichkeit, die Züge so unpünktlich ist.
Das angekündigte Buch von Robert Fitzthum, „Chinas neue Reise“ ist aber noch nicht erschienen?
Was viele Langnasen an China beeindruckt ist das chinesische Lebensgefühl, die Leichtigkeit und Gelassenheit mit der die Chinesen das Leben nehmen. Sie blicken optimistisch in die Zukunft. Wenn sie nach den Studium gerade mal arbeitslos sind, jammern sie nicht sondern träumen davon ein Geschäft zu gründen, sich selbstständig zu machen. Viele schaffen das auch, weil sie hart arbeiten. In Deutschland dagegen herrscht Pessimismus, tiefe Depression. Das kennen Chinesen nicht. Das haben sie uns voraus!
“ wenn sie gerade mal arbeitslos sind, jammern sie nicht, sondern…“. Tja, so ist das im nationalen Sozialismus, da wird nicht gepampert und gestreichelt wie im sozialen Demokratismus in Doitschland. Ob die linken Genossen der SPD, Gewerkschaften und Sozialverbände von der KPCH wohl lernen möchten ? Oder gilt hier das Motto Armut für alle ? Was ist mit den chinesischen Milliardären, wie hoch ist deren Steuerquote, oder ist das abhängig von der Parteizugehörigkeit ? Übrigens: laut KI herrscht unter Studenten in Xis Paradies eine Depressionrate von 35 %, da müssen die Kommunisten aber noch fleißig Stimmungsaufheller unter die Leute bringen. Am besten ein Krieg gegen Formosa…
„Am besten ein Krieg gegen Formosa…“
keine Bange, die USA zusammen
mit Japan und Grossbritannien werden das schon hinkriegen.
Schliesslich will man China eindämmen…
https://www.zlv.lu/resources/images/_base_1/1462107686058.jpg?ac=1748005466
Die Analyse sehe ich genauso, jedoch die Mittel dagegen etwas anders. Die „vereinten Nationen“ lassen sich vermutlich nicht reformieren. Schon die Zusammensetzung des „Weltsicherheitsrates“ ist ein Bremsklotz. Die UN haben seit ihrer Gründung nicht einen einzigen Krieg verhindert oder beendet, und auch nicht verhindert, dass Kulturerbe zerbombt wird. Es braucht neue Strukturen, Trumps „Friedensrat“ ist sicher kein Ersatz, aber Konkurrenz belebt das Geschäft. Man kann den BRICS nur wünschen, dass sie stärker werden und ihrerseits auch erkennen, dass die UN kaum Probleme lösen können. Den Europäern kann man eigentlich nur noch eine „Gute Nacht“ wünschen. Das vorhandene Gold wird stetig aufgebraucht und die Verschuldung wird amerikanische Verhältnisse erreichen, und spätestens dann ist Europa ein Flächenmuseum, was noch einige Besucher anziehen wird, die aber dann auch froh sind, wenn sie den Ausgang wieder durchschreiten können. Mit dem derzeitigen europäischen Personal ist kein Wandel möglich, zu sehr sind Leitlinien eingerissen und durch Korruption ersetzt worden. Der erste Schritt in eine andere, zukunftsfähige, Richtung wäre, die Unterstützung von eindeutig rassistischen und faschistischen Kräften zu beenden, und das sind Israel und die Banderafraktion in der Ukraine einschließlich des Zweibeiners Selenskyj. Solange dies nicht geschieht, ist jegliches Ansehen und jegliche noch verbliebene Demokratie auf einer Talfahrt mit zunehmender Geschwindigkeit.
China kann stolz auf eine Reihe einzigartiger zivilisatorischer Leitungen blicken:
China hat das klerikal-feudale System in Tibet beseitigt und die kinderschändenden Lamas, Alpacas und Guanacos in die Flucht gejagt.
China hat in wenigen Jahren mit sanftem Druck aus schmutzigen Uiguren vollwertige Chinesen gemacht.
China hat den verwöhnten Söhnchen Hongkongs unmissverständlich klar gemacht, dass sie keine Engländer sind.
Hoffen wir, dass China auch sehr bald die Provonz Taiwan befreien wird!
Die Taiwanesen werden sicher alle jubelnd am Strand stehen, so wie die “ schmutzigen“ Uiguren klatschend vor ihren Behausungen standen. Nun sind se alle schön sauber, dank der reinlichen Chinesen. Die Vietnamesen werden es sicher kaum erwarten können, von den Chinesen gekärchert zu werden, Sauberkeit muß sein.
Dass sich die USA „übernehmen“ werden, ist nicht auf die Dummheit der Trumpisten zurückzuführen, sondern auf das Kalkül des „globalen Aufsichtsrates“.
Orchestriertes Chaos ist der effektivste aller Katalysatoren.
Und ein Katalysator arbeitet immer selektiv.
Es gibt aber offenbar immer noch genügend Zeitgenossen, die diese exponentiell zunehmende Auslesegeschwindigkeit nicht wahrnehmen wollen.
„geistert nun die Angst vor der Aufteilung der Welt durch zwei – USA und China – oder drei – USA, China, Russland – Länder durch die westliche Welt. “
Selbst wenn es diese Bestrebungen gäbe – alles besser als ein ungezügeltes Vereinigte Staaten von Arschmerika, mit Great Bitschtanien dahinter.
Aber solcherart Betrachtungen gehen immer an der Realität vorbei. Es sind im Westen keine Länder, Nationen, die bestimmen, sondern eine internationalisierte Elite: die Elite der britisch geprägten Finanzoligarchie.
Wer da mitreden will sollte die Stichworte und Namen Council on Foreign Relations (CFR), Royal Institute of International Affairs, Cecil Rhodes, Round-Table, Rockefeller, Gebrüder Dulles, Federal Reserve Act, BIZ, … kennen.
Der Artikel von Robert Fitzthum auf Manova ist wesentlich interessanter:
h#ttps://www.manova.news/artikel/tendenziose-ferndiagnose
Und spannend, dass Manova diese Erwiderung auf die dreiteilige Zumutung ihres Chefredakteueres zulässt.
„Und Grönland, der Golf von Mexiko mit angrenzendem Kuba sowie der Panamakanal sind weitere Fixpunkte ihrer imperialistischen Machtpolitik.“
Das geht inzwischen bis nach Feuerland. Einem Bericht von Radio Universidad zufolge hat Milei den USA die Kontrolle über den Hafen von Ushuaia angeboten gegen einen Sitz in Trumps Friedensrat.
https://www.nakedcapitalism.com/2026/01/us-is-making-big-moves-in-latin-americas-southern-cone.html
https://www.jornada.com.mx/noticia/2026/01/25/mundo/milei-ofrece-a-trump-el-puerto-de-ushuaia-a-cambio-de-membresia-en-junta-de-paz-de-gaza
Mit der Kontrolle über den Panamakanal und die Drakepassage hätten sie mit Grönland und der Nordwestpassage dann die Kontrolle über jeden Seeweg vom Atlantik in den Pazifik.