Die Ukraine hat den Krieg verloren – nur keiner im Westen sagt es

Bachmut
Dpsu.gov.ua, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Dass die Ukraine den Krieg militärisch verloren hat, ist spätestens seit ihrer gescheiterten Frühlings-/Sommer Offensive offensichtlich.

Mittlerweile muss allerdings davon ausgegangen werden, dass Kiew den Kampf gegen Russland auch politisch nicht mehr gewinnen wird, dass der Krieg also insgesamt verloren ist. Stellt sich die Frage, warum das niemand im „Westen“ sagt oder wahrhaben will.

Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig und sowohl innenpolitischer als auch außenpolitischer Natur.

Kurze Bilanz der bisherigen Entwicklung

Russland hatte 2014 die Krim annektiert, und in einem 2014 offen ausgebrochenen Bürgerkrieg hatten bis 2022 bereits 14.000 Menschen der russischen Bevölkerungsgruppe im Donbass ihr Leben verloren hatten. „Der Westen“ hatte nachweislich seit 2008 die Ukraine nicht nur durch Waffenlieferungen unterstützt, sondern die ukrainischen Streitkräfte in gemeinsamen Ausbildungsvorhaben und Manövern militärisch aufgerüstet.

Moskau hatte diese Aktivitäten beobachtet und durch große Truppenansammlungen an der russisch-ukrainischen Grenze seit Mitte 2021 signalisiert, dass man diese Entwicklung nicht weiter hinnehmen und vor allem einen möglichen Beitritt der Ukraine zur NATO nicht akzeptieren würde. Trotzdem wurden verschiedene russische Gesprächsangebote vom „Westen“ ignoriert, so dass man den Eindruck gewinnen konnte, dass es besonders die USA darauf ankommen ließen, ob Russland wirklich „ernst machen“ würde oder es sogar darauf angelegt hatten, dass Moskau militärisch eingreifen würde, um dann die Ukraine dabei zu unterstützen, Russland eine Niederlage in diesem Krieg zuzufügen, der von Beginn an ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland werden würde oder eben sein sollte.

Am 24. Februar 2022 griffen russische Truppen völkerrechtswidrig die Ukraine an, und damit hatte Washington genau das erreicht, womit man kalkuliert oder das man sogar gewollt hatte. Anfangs schien die Rechnung aufzugehen, und Russland zahlte für seinen Angriff einen hohen materiellen und auch personellen Preis. Moskau hatte nämlich die Lage völlig falsch beurteilt und geglaubt, man könne praktisch „in einem Spaziergang“ und mit der Unterstützung der Bevölkerung die ukrainische Regierung gegen eine russlandfreundliche Variante ersetzen.

Doch im Herbst 2022 wendete sich das Blatt, weil Moskau seine falsche Lagebeurteilung korrigierte. Während „der Westen“ immer noch glaubte, Russland militärisch schlagen zu können und die Ukraine durch immer umfangreichere Waffenlieferungen dabei unterstützte, hatte Moskau seine Strategie geändert und war von einer Offensive in die Verteidigung der eroberten Gebiete übergegangen. Man kann also in einer Zwischenbilanz zum Ende 2022 feststellen, dass Russlands den Krieg mit einer falschen Lagebeurteilung begonnen hatte, aber flexibel genug war, daraus die Konsequenzen zu ziehen. Diese Erkenntnis hatte „der Westen“ nicht, sondern setzte weiterhin auf einen Sieg der Ukraine nach dem Motto, „egal, wie lange es dauert und egal, wieviel es kostet“. Der endgültige Sieg sollte durch eine ukrainische Offensive ab Juni 2023 errungen werden, obwohl sich die Lage bereits in vielerlei Hinsicht verändert und für die Ukraine trotz der massiven militärischen und finanziellen Unterstützung „des Westens“ dramatisch verschlechtert hatte.

Es hatte zwar auf beiden Seiten große personelle Verluste gegeben, die aber auf russischer Seite wegen der größeren Ressourcen leichter zu verkraften waren. Fachleute gehen davon aus, dass neben der nicht genau bekannten Anzahl von Gefallenen auf beiden Seiten etwa 10 Prozent der ukrainischen Gesamtbevölkerung von der Situation in den Streitkräften irgendwie betroffen waren. Fast 80 Prozent davon hatten entweder Freunde oder Familienmitglieder, die gefallen waren oder verwundet wurden. Man geht davon aus, dass mittlerweile 30.000 oder noch mehr ukrainische Soldaten Gliedmaßen verloren haben also amputiert werden mussten und damit auf Dauer kampfunfähig sind. Zu Beginn des Krieges hatte die Ukraine eine Bevölkerung von c. 31 Million. Mittlerweile sind mehr als 6 Millionen in „den Westen“ geflohen, ca. 2 Millionen nach Russland und etwa 8 Millionen haben innerhalb der Ukraine ihre Heimat verloren. Das Potential an wehrfähigen Männern ist weitgehend erschöpft, auch weil viele junge Ukrainer sich ins Ausland abgesetzt haben.

Allein in Deutschland sollen sich etwa 200.000 Ukrainer im wehrfähigen Alter aufhalten. Die Militärführung der Ukraine spricht von einem dringenden Bedarf von zusätzlich etwa 500.000 Mann, um das aus ihrer Sicht noch vorhandene militärische Patt auf dem Schlachtfeld zu halten. Mittlerweile sind große Teile der Infrastruktur zerstört, die Wirtschaft liegt am Boden, und das Land ist bankrott, lebt nur noch von der finanziellen Unterstützung „des Westens“ in der Hauptsache von den USA und durch Deutschland. Die demokratische Entwicklung der Ukraine ist gänzlich vorbei. Die Korruption wuchert in allen Bereichen, die Medien sind weitgehend gleichgeschaltet, und die Justiz funktioniert nicht mehr. Von der Opposition hört man ebenso wenig wie vom Parlament. Politisch scheint die Ukraine nur noch aus Präsident Selensky und ein bisschen aus Außenminister Kuleba zu bestehen.

Am 4. Oktober 2022 hatte der ukrainische Präsident z.B. Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verboten, nachdem dieser die Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson annektiert hatte. Das Dekret basierte nicht auf einer Entscheidung des Parlaments, sondern auf einem Beschluss des „Rates für Sicherheit und Verteidigung“. Selenskyj leitet diesen Rat, der sich aus Regierungsmitgliedern und den Chefs von Armee und Geheimdiensten zusammensetzt. Die eigentlich für März 2024 geplanten Wahlen wurden ebenfalls ohne Beteiligung des Parlaments durch Anweisung des Präsidenten auf unbestimmte Zeit mit der Begründung verschoben, im Krieg könne man nicht wählen.

In Russland ist ebenfalls der Präsident die dominierende Person allerdings mit dem Unterschied, dass es sich in Russland um ein totalitäres System handelt, während die Ukraine von sich behauptet, eine Demokratie zu sein. Präsident Putin hat seine Position nach einigen Schwierigkeiten, z.B. durch Prigoshin, den Chef der Wagner Söldner, wieder gefestigt und wird von ca. 70 Prozent der Bevölkerung unterstützt. Diejenigen, die über die „Spezialoperation“ anders denken, bilden keine geschlossene Opposition und haben keine Chance zur politischen Veränderung, weil Russland eben nicht demokratisch regiert wird. Die vom „Westen“ gegen Russland verhängten Sanktionen sind offensichtlich weitgehend verpufft, und es gibt Stimmen in Russland, die ironisch behaupten, man solle US Präsident Biden für diese Sanktionen dankbar sein, weil Russland in seiner Geschichte dadurch noch nie zuvor eine solche Fähigkeit zur Innovation entwickelt habe. In der russischen vom Staat gelenkten Industrie wurde erfolgreich auf Kriegswirtschaft umgestellt, so dass es keinerlei Verknappungen bei Waffensystemen, Munition, Raketen oder Drohnen zu geben scheint. Nach einer Meldung der Frankfurter Rundschau legte das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2023 um 5,5 Prozent zu.

Gesamtlage zum Jahresbeginn 2024

Die militärische Lage

Zum Jahresbeginn 2024 hat Russland seine Luftangriffe auf die Infrastruktur der Ukraine verstärkt, ohne dass die ukrainische Luftverteidigung das letztlich verhindern kann. Es gibt zwar immer wieder Aussagen darüber, wie viele russische Drohnen und/oder Raketen abgeschossen wurden, aber niemand kann diese Angaben überprüfen. Es werden immer wieder Schäden an Wohnblocks und andere zivilen Objekten gezeigt, aber die Anzahl der dabei getöteten und /oder verletzten Zivilisten beweist, dass Russland derartige Einrichtungen nicht direkt angreift, weil sonst die Verluste in der Zivilbevölkerung viel höher wären. Die Ukraine verbraucht zu Abwehr russischer Luftangriffe sehr viel Munition und vor allem auch Raketen, die „der Westen“ nicht in ausreichender Zahl nachliefern kann.

Es findet hier, ebenso wie an der Front, ein klassischer Abnutzungskrieg statt, den Russland auf Grund seiner Ressourcen so lange fortsetzen kann und wird, wie Moskau sich das vorstellt. Am Boden können die russischen Streitkräfte eigene Verluste minimieren, weil diese durch eine hervorragend gestaffelte Verteidigung weitgehend geschützt sind. Wann immer die ukrainischen Streitkräfte gegen diese vor allem auch durch umfangreiche Minenfelder gesicherten russischen Linien vorgehen, erleiden sie erhebliche personelle Verlusten, die sie mittlerweile nicht mehr ausgleichen können. Moskau kennt die Lage auf dem Gefechtsfeld auf Grund der Beherrschung des Luftraums und hervorragender Aufklärungsmittel sehr genau und muss eigentlich nur noch abwarten bis die ukrainischen Streitkräfte vollständig geschlagen sind. Daran werden auch die punktuellen erfolgreichen ukrainischen Angriffe gegen Ziele auf russischem Territorium oder im Schwarzen Meer nichts ändern.

„Der Westen“ gibt mittlerweile mehr oder weniger offen zu, dass die Ukraine den Krieg militärisch nicht gewinnen kann, begründet aber die immer noch erfolgenden Waffenlieferungen jetzt damit, dass die Ukraine dadurch in die Lage versetzt würde, eine eventuelle Verhandlungsposition zu verbessern. Dabei ist jedem Fachmann klar, dass vor allem die Waffenlieferungen für die ukrainischen Streitkräfte immer nur punktuell eine Entlastung an der Front schaffen, falls überhaupt. Dafür sind neben der Anzahl vor allem die fehlende Logistik, als nicht vorhandene Nachschublinien verantwortlich. Einfach gesprochen kann z.B. ein gelieferter „Leopard“ nur so lange eingesetzt werden bis die notwendige Wartung ansteht oder irgendein Bauteil ersetzt werden muss. Es gibt keine ausreichend ausgebildeten ukrainischen Mechaniker und auch keine Feldinstandsetzung.

Nicht mehr einsatzbereite „Leos“ oder andere schwere deutsche Waffen, wie z.B. die Panzerhaubitze 2000 oder der „Gepard“ müssen entweder in deutsche Instandsetzungseinrichtungen in der Slowakei oder nach Litauen verbracht werden. Welcher Zeitaufwand dafür zu veranschlagen ist und wie risikoreich der Hin- und Rücktransport ist, liegt auf der Hand. Die Logistik und die Instandsetzung der schweren Waffen wird natürlich auch dadurch verschärft oder vielleicht sogar nicht möglich, weil viel zu viel verschiedene Waffensysteme im Einsatz sind, weil diese ja von sehr vielen Ländern geliefert wurden, die ihre eigenen Streitkräfte sehr unterschiedlich ausgerüstet haben. Und noch ein Wort zu den immer wieder genannten Lieferungen von F-16 Kampfflugzeugen, von denen vor allem aktuell immer die Rede ist. Die ukrainischen Piloten, die bereits an diesem Kampfflugzeug ausgebildet werden, können das Flugzeug am Ende ihrer Ausbildung zwar fliegen, aber deswegen noch lange nicht einsetzen.

Dazu gehört nicht nur das Umsetzen von Einsatztaktiken und das Erkennen der russischen Abwehrmöglichkeiten, sondern vor allem auch eine für dieses Flugzeug geeignete Infrastruktur an den ukrainischen Fliegerhorsten, eine funktionierende Logistikkette und vor allem auch gut ausgebildetes und erfahrenes Wartungspersonal. Das ist übrigens ein Grund, warum Dänemark die für Januar 2024 zugesagte Lieferung von F-16 um 6 Monate verschoben hat. Last, but not least ist jedes Kampfflugzeug entscheidend gefährdet und nur begrenzt einsetzbar, wenn, wie in der Ukraine, der Luftraum vom Gegner beherrscht wird.

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Saluschnyi sagte im November 2023 in einem Interview mit dem britischen Economist:

  • „Wie im ersten Weltkrieg haben wir ein Niveau der Technologie erreicht, das uns in eine Sackgasse bringt.“
  • Der Krieg stecke angesichts der gegenwärtigen „militärischen Parität“ der russischen und ukrainischen Armee fest.
  • „Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach keinen tiefen und schönen Durchbruch geben.“
  • Ändern könne sich das nur, wenn die Ukraine Luftüberlegenheit und mehr Ausrüstung für das Räumen der bis zu 20 km tiefen russischen Minenfelder bekomme, mehr Artilleriemunition und bessere Ausrüstung zur Störung der effektiven russischen Elektronik, und zudem mehr Ukrainer einziehen und trainieren könne.
  • All dies sei umso notwendiger, weil das gegenwärtige Patt es Russland ermögliche, „seine militärische Macht wiederherzustellen und aufzubauen.“
  • Trotz hoher Verluste behalte Moskau seine „Überlegenheit in Waffen und Ausrüstung, Raketen und Munition für beachtliche Zeit, während die Fähigkeiten seiner Militärindustrie wachsen.“
  • Zwar steigerten auch Kiews Partner die Produktionskapazität von Waffen und Munition dramatisch, doch daure dies je nach Waffen-oder Munitionstyp ein oder auch zwei Jahre.
Die politische Lage

Spätestens seit dem NATO-Gipfel vom Juli 2023 in der litauischen Hauptstadt ist klar – vermutlich sogar dem ukrainischen Präsidenten- dass die Ukraine niemals ein Mitglied der NATO werden wird, weil das einen Krieg zwischen Russland und den USA zur Folge haben würde. Was einen möglichen Beitritt der Ukraine zur EU angeht, so ist dieser in weiter Zukunft theoretisch möglich. Auf dem EU-Gipfel am 14. Dezember 2023 haben die EU-Staaten beschlossen, Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine (und Moldawien) aufzunehmen. Diese Entscheidung, für die ein einstimmiges Votum erforderlich war, gelang nur mit dem Trick, indem der ungarische Präsident Orban vorher den Raum verlassen und nicht mit abgestimmt hatte. Dieses bühnenreife Theater muss als Signal dafür gewertet werden, dass ein EU-Beitritt der Ukraine insgesamt wenig realistisch ist.

Ob die finanzielle und auch militärische Unterstützung durch die USA und die EU auch weiterhin gewährleistet ist, muss bezweifelt werden. Präsident Biden hat bislang kein grünes Licht vom Kongress, die Ukraine 2024 auch nur annähernd so massiv finanziell und militärisch zu unterstützen, wie das bislang der Fall gewesen ist. In diesem Zusammenhang spielt auch der Nahostkrieg eine Rolle, in dem Israel zwingend auf die militärische Unterstützung der USA angewiesen ist. Es ist durchaus möglich, dass sich der US-Präsident im amerikanischen Wahljahr zwischen einer finanziellen und militärischen Unterstützung Israels und der Ukraine entscheiden muss. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass es Israel sein wird. Damit müsste Europa sozusagen in die Bresche springen, falls man noch immer nicht bereit sein sollte, Präsident Selensky an den Verhandlungstisch zu zwingen. Das Problem dabei wäre neben der Tatsache, dass die Europäer gar nicht in der Lage wären, die amerikanische Militärhilfe zu kompensieren, dass die EU sich in ihrer Ukraine- und Russlandpolitik überhaupt nicht einig ist. Neben Ungarn geht jetzt auch die Slowakei auf Distanz, was weitere Waffenlieferungen an die Ukraine angeht.

Die politische Alternative zu den zu erwartenden Problemen sind Verhandlungen mit Russland, die Präsident Selensky nach wie vor ablehnt, entweder in totaler Selbstüberschätzung oder weil die USA und vielleicht auch GB dafür noch kein grünes Licht gegeben haben, weil das ja letztlich das Eingestehen einer Niederlage wäre. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass es bereits im März 2022 in der Türkei Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gegeben hat, die nach dem Besuch des damaligen britischen Premierminister Johnson am10. April 2022 in Kiew auf Druck aus Washington und London abgebrochen wurden. Russland selbst – das mag Beobachtern gefallen oder nicht – hat überhaupt keine Veranlassung, irgendwelche Gespräche anzubieten, falls dafür weiterhin Vorbedingungen gestellt werden. In einer Rede hatte Präsident Putin am 15. Dezember 2023 seine Grundforderungen noch einmal formuliert:

  • Entmilitarisierung der Ukraine
  • Entnazifizierung der Ukraine
  • Neutralität der Ukraine

Moskau wird die Krim nicht zurückgeben und für die anderen aktuell besetzten/annektierten Gebiete mit überwiegend russischer Bevölkerung maximal eine zeitlich befristete internationale Verwaltung mit anschließender Volksabstimmung akzeptieren

Zusammenfassung

Die weltpolitische Lage hat sich seit Beginn des Ukrainekrieges ganz entscheidend verändert und für „den Westen“ deutlich verschlechtert. Die vom „Westen“ auf Initiative der USA angestrebte Isolierung Russlands hat nicht funktioniert, sondern zur Bildung von für „den Westen“ nachteiligen neuen Bündnissen geführt. Russland und China sind näher zusammengerückt, und der Iran hat sich diesen beiden Staaten angeschlossen. Immer mehr Staaten schließen sich dem BRICS-Bündnis an oder bewerben sich um eine Mitgliedschaft. In Afrika gewinnen Russland und China zunehmend an Einfluss und zwar zu Lasten „des Westens.“ Mali ist aktuell dafür das deutlichste Beispiel.

Die wirtschaftliche Situation hat sich vor allem in Deutschland durch die neue Energiepolitik deutlich verschlechtert. Statt des billigen russischen Gases importiert Deutschland jetzt u.a. das deutlich teurere amerikanische LNG-Gas, obwohl dieses durch das von Deutschland abgelehnte Fracking-Verfahren gewonnen wird.

Die USA und mit ihr die westlichen Verbündeten wollen nicht zugeben, dass sie im Ukrainekrieg gescheitert sind und auch ihre einseitige antirussische Strategie erfolglos oder besser gesagt sozusagen ein Schuss ins eigene Knie war und weiterhin ist. Ausschließlich auf die militärische Karte zu setzen, war völlig falsch und das damit verbundene Ignorieren einer diplomatischen Lösung ein kaum noch zu reparierender Fehler.

„Der Westen“ hat zwar immer wieder behauptet, in der Ukraine würde auch seine Freiheit verteidigt, hat aber die ukrainischen Soldaten und auch die Zivilbevölkerung dafür den Preis bezahlen lassen.  Durch umfangreiche Waffenlieferungen und massive finanzielle Hilfe hat man dabei das eigene Gewissen beruhigt.

Es ist an der Zeit, dass vor allem Washington einsieht, dass dieser Stellvertreterkrieg gegen Russland definitiv verloren ist, so wie die amerikanischen Kriege in Vietnam, im Irak und auch in Afghanistan verloren wurden und die USA auch in Libyen und Syrien mit ihren Einsätzen gescheitert sind.

Außerdem müssen die USA und auch die EU endlich begreifen, dass Präsident Selensky kein geeigneter ukrainischer Verhandlungsführer für Gespräche mit Russland ist. Das hat er spätestens durch sein Interview bewiesen, dass er zum Jahresende dem britischen „Economist“ gegeben hat, in dem er „dem Westen“ für den Fall, dass die Ukraine den Krieg verlieren würde, prophezeite: „Putin wird Euch alle zum Abendessen fressen samt Eurer EU, NATO, Freiheit und Demokratie.“

Es muss jetzt gehandelt werden, bevor Russland weitere ukrainische Gebiete mit überwiegend russischer Bevölkerung besetzt und sich dadurch die Verhandlungsposition „des Westens“ noch weiter verschlechtert.

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260 Kommentare

    1. Die Ukraine hat den Krieg militärisch verloren, gibt es aber, ebenso wie ihre westlichen Verbündeten, nicht zu, sondern fordert stattdessen neben finanzieller Unterstützung immer nachdrücklicher schwere westliche Waffensysteme, die die ukrainischen Soldaten nicht bedienen und vor allem auch nicht taktisch nicht einsetzen können, weil es an für diese Systeme qualifizierten militärischen Führern fehlt.

      Jürgen Püppchen, 11.07.2022

      1. Der Name des Autors lautet Jürgen Hübschen. Das Entstellen von Klarnamen zwecks Erniedrigung und Verhöhnung der Person im Schutz der Anonymität ist Ausdruck von Feigheit, Charakterlosigkeit und Bösartigkeit.

          1. Panzerhaubitze 2000 sagt:
            What’s so… funny about ‚Biggus Dickus?
            🤣
            phz

            Passender Nickname.

            So wie sich der Krieg entwickelt, denkt man automatisch an die Interviews der ukrainischen Soldaten, die sich darüber beklagen, dass das West-Equipment nicht Front-fähig sei, weil zu empfindlich, zu schnell ausgeleiert und dann nicht reparaturfähig, weil Ersatzteile fehlen.

            @Artikel
            Die sehr scharfen Kanten von den Artikel von Jacques Baud sind sorgsam entgratet und ein paar Spritzer Nato-Soße sorgen für bessere Verträglichkeit.

        1. Feigheit, Charakterlosigkeit und Bösartigkeit.
          Wie leicht die Worte doch über die Lippen kommen, wenn man sie gegen seinen Gegner verwendet.

          Ich kenne diese Worte auch, aber sie fallen mir nicht ein, wenn es um so eine harmlose Verulkung eines Autors geht.

          Mir kommen diese Worte in den Kopf, wenn ich über einen autoritären, imperialistischen und mörderischen Führer der RF nachdenke, der aus niederen Beweggründen einen Angriffskrieg entfacht hat, den bereits Hundertausende Menschen mit dem Leben bezahlt haben.
          Einen Angriffskrieg zur Wiederherstellung der russischen Herrlichkeit, zur Erweiterung des russischen Staatsgebietes, zur Beweihräucherung der eigenen Person.

          Feigheit: Unter dem Schutz der eigenen Atomraketen überfällt der Zar sein Nachbarland, dass selbst seine Atomraketen gegen, nennen wir es mal „Ehren“wort abgegeben hat. Dem Zar kann nichts passieren, wäre das anders, hätte er schon längst seinen feigen Schwanz eingezogen.

          Charakterlosigkeit: Wie viele Verträge hat der Zar mit seinem Angriffskrieg gebrochen? Es gibt genügend Aufzählungen im Netz. Darüber kann sich jeder selbst informieren.

          Bösartigkeit: Wohl kaum Erklärungsbedürftig für eine Person die einen Angriffskrieg aus oben genannten Gründen begonnen hat.

          1. „eine harmlose Verulkung eines Autors“

            Dann gib uns doch einfach deinen Klarnamen preis, damit wir uns alle über dich lustig machen können. Oder hast du ein Problem mit der öffentlichen Verulkung deines Namens und deiner Person? Sei kein Frosch, nimm deine Schutzmaske ab!

            1. Es geht um weit aus mehr als um die beleidigten und verulkten Autoren, die sich einfach ein bissl zu wichtig nehmen.
              Nun, bei dir stimmt das auf jeden Fall, Herrn Hübschen möchte ich das nicht unterstellen, der hat sich gar nicht zu Wort gemeldet.

              Hör einfach auf abzulenken. Es geht in dem Artikel um die Ukraine und nicht um dein kleines Ego.

                  1. Wie wärs mit folgenden Argumenten:

                    Verloren? Mal wieder? Seriously?
                    phz 2000

                    Oder damit:
                    Ottono: Wer so tief im Anus des Zaren steckt, sieht natürlich nur Putin um sich herum und meint, das ist die ganze Welt.

                    Ist das eher nach deinem Geschmack, maskierter Demokrat, der so gerne diskutieren möchte?

                    1. Es wird nach wie vor wie wild gekämpft. Wenn die Ukraine verliert, was passieren kann, dann weil der Westen nicht auch auf Kriegswirtschaft umstellt. Kann das noch passieren? Ja.
                      Hat die Ukraine also jetzt schon verloren? Nein.

                      Was ist also an dem Argument von phz 2000 falsch? Vor allem da die Ukraine seit Feb 2022 also bereits seit 23 Monaten den Krieg angeblich verloren hat.
                      Den Krieg den der Zar begonnen hat.

                      Ja, das sind Argumente, damit kann nicht jeder etwas anfangen, vermutlich ist es da wo manch einer steckt, zu dunkel für.

                    2. Das Problem mit euch Bellizisten ist, dass ihr den Unterschied zwischen einem Argument und einer Behauptung nicht versteht. Würdet ihr argumentieren, würdet ihr von gesicherten Erkenntnissen ausgehen. Weil aber die gesicherten Erkenntnisse nicht in euer Weltbild passen, greift ihr verzweifelt zu kruden Behauptungen und wilden Spekulationen. Damit disqualifiziert ihr euch für eine sachliche Diskussion.

                    3. Bellizist ist der, der ihn beginnt und den Angriffskrieg auch noch vom heimischen Sofa aus unterstützt.

                    1. Die Ukraine hat schon lange verloren, sie und der Westen wollen es aber partout nicht einseihen, und so gehen leid und zerstörung immer weiter.
                      So ähnlich wohl wie Deutschland 1944 schon verloren hatte, aber die Nazis immer weiter machten.

                      Vor einem Jahr hörte ich öfters das Argument . Ukraine kann nicht verhandeln, dazu muss ihre Position besser werden.
                      Je länger sie weitermacht, desto schlechter wird die position.

                      Dass der Westen auf Kriegswirtschaft umstellt bezweifle ich sehr. das kriegen die doch gar nicht hin.

                      Und selbst wenn es dann zum großen Krieg kommt, dann werden alle verlieren. Die Ukraine eben auch

                    2. nachtrag:

                      Die Ukraine kann noch versuchen den Westen voll in den Krieg und damit in den Abgrund zu ziehen.
                      „gewinnen “ wird sie dadurch nicht, Nur den Westen mit in den Untergang ziehen.

          2. …niederen Beweggründen? Der Premierminister von Luxemburg und Vorsitzender der Euro-Gruppe, hatte anlässlich des Neujahrsempfang der luxemburgischen Presse am Montag, den 7. Januar 2013, eine sehr merkwürdige Aussage gemacht. Er ermahnte die achtzig Journalisten die seiner Rede folgten, sie sollen sich mit dem Jahr 1913 beschäftigen, dem letzten echten Friedensjahr bis zum Ende des Kalten Krieges. 2013 könnte ebenso ein Vorkriegsjahr werden. Das heißt, 2014 gibt es wahrscheinlich einen Weltkrieg wie 1914 als der I. Weltkrieg begann. So etwas sagte Jean-Claude Junckers nicht leichtfertig, er kannte wohl die US- Pläne auf der Krim. Ein US- Unternehmen hatte ja auch hier im Osten 2013 russisch sprachige Bauleiter für die Krim gesucht. Der Putsch in der Ukraine, wo es nicht gelang die Krim einzuverleiben, und die Besetzung der Krim durch Russland verhinderte diesen III. Weltkrieg. Aber die Idee von US-Militärstützpunkten (Marine/Luftwaffe/Raketen/Geheimdienste auf der Krim und die Vertreibung der Russen aus dem schwarzen Meer wurde und wird nicht aufgegeben. Das war und ist das Ziel der USA, siehe auch die Ausführungen der US- Präsidenten zu Putin.

          3. Erstaunlich, wie viel Blödsinn ein Ottono bezüglich dieses Krieges in einem Kommentar unterbringen kann.
            Zum Glück steht Ihnen der Panzerhaufritze 2000 treu zur Seite.

      2. Die Ukraine war schon damals pleite und ist es noch. Im Jahr 2023 also ein Jahr nach dem Artikel war das Loch im Staatshaushalt auf 20% angewachsen, die Einnahmen reichten nicht mal um die eigenen Beamten und vor allem die Soldaten zu bezahlen, das fünffache des BIP mußte als Kredit aufgenommen werden um weiterhin Handlungsfähig zu bleiben (ungezählt freilich was durch Korruption verloren ging). Währenddessen zieht die Ukraine wie ein Schwarzes Loch den Wohlstand ihrer Sponsoren ab. Das von den Russen -wirklich- zerstörte Nazimuseum wird wieder aufgebaut,behauptet die Ukraine, nur wovon? Letzlich wieder von westlichen Krediten die durch Einsparungen wie z.B. bei den Bauern, Wirten, Arbeitslosen, im Krankenhausbereich oder wo auch immer der Rotstift angesetzt wird gegenfinanziert wird. Und dann ist ja auch noch Israel und Klimawandel und Migration auf der Liste. Die Herrschaften hier im Westen haben sich etwas verhoben.

    2. Russland wird den Krieg nicht verlieren, vielmehr besteht offensichtlich die konkrete Möglichkeit, dass es zu einer großen russischen Offensive kommt, wohl spätestens dann, wenn die Bodenverhältnisse es zulassen und die Ausbildung der eingezogenen Reservisten abgeschlossen ist. Sollte im Rahmen dieser Offensive, wie Col. Macgregor es vermutet, die militärische Nachschublinie von Polen in die Ukraine unterbrochen werden, ist der völlige Zusammenbruch der ukrainischen Streitkräfte vorprogrammiert.

      Jürgen Rübchen, 06.01.2023

      1. Der Name des Autors lautet Jürgen Hübschen. Das Entstellen von Klarnamen zwecks Erniedrigung und Verhöhnung der Person im Schutz der Anonymität ist Ausdruck von Feigheit, Charakterlosigkeit und Bösartigkeit.

        1. Man Leute, was ist das denn hier wieder für eine Trollfütterung? Du gehst doch auf der Straße nicht zum Touretti , um ihn zurechtzuweisen. Lass ihn einfach machen und liefer ihm nicht genau das, was er sich wünscht. Ich finde, die Zeiten sind entschieden zu übel, um sich auf sowas einzulassen. Unterhaltungs- und Erkenntnisgewinn sind entschieden gering.

      2. Was am 11.07.22 korrekt war, stimmte ebenso am 06.01.23 und auch heute am 09.01.2024.

        die Ukraine hat verloren.
        die Ukraine hat verloren
        die Ukraine und der Westen haben verloren.

        Das ist eine einfache Wahrheit, die auch in deinen Kopf passen sollte, es sei denn man ist realitätsresistent.

        Der Ukraine mangelt es an Geld, an Soldaten, an Munition, an Schießgerät, an Flugzeugen, an allem – nur Propaganda gibt es im Überfluss. Aber mit Propaganda gewinnt man nichts.

        Neuste Propaganda: die USA können keine Patriotraketen mehr liefern, weil die mit 2-4 Mio US$ Kosten zu Buche schlagen.

    3. Immer noch wie von Anfang an klar. Aber solange der ukrainische Kadaver noch am Zucken gehalten wird, die wertewestlichen Herzschrittmacher diese Leiche weiterhin zur Blutgeldpumpe machen, solange mit diesem gewollten Krieg noch irgendwer Profite auf Kosten irrelevanten Nutzviehs sowohl im Schlachthof an der Front als auch im gewollten Verarmungskrieg gegen die Bevölkerung der „Unterstützer“ generiert, so lange wird diese von vornherein erkennbar realitätsverweigernde „Endsieg“ Rhetorik weiterbestehen. Und wenn irgendwann der logische Zusammenbruch kommt werden wir sicherlich irgendeine Variante der traditionellen Dolchstosslegende serviert bekommen.

  1. Man kann ja über Russland und Putin denken was man will, bei einer Zustimmungsrate von ca 70 Prozent ist es eigentlich egal ob das Land autokratisch regiert wird.
    Die Gegner der Politik werden da, bei solchen Mehrheitsverhältnissen, so oder so keinen Fuss auf den Boden bekommen.
    Zumal Teile der russischen Opposition eher mehr und nicht weniger Sonderoperation fordern.
    Weiter hat der aktuelle russische Entscheidungszirkel schon oft bewiesen, das sie das Ohr nahe am Volk haben.
    Entscheidungen, die unpopulär waren wurden teilweise in Rekordzeit zurückgenommen.
    Etwas, was eine deutsche Regierung mit um die 20 Prozent Zustimmung natürlich nie machen würde.
    Wäre ja undemokratisch oder so.
    Die siebzig Prozent Zustimmung der russischen Bevölkerung (die real existieren und nicht herbeifabuliert sind) fallen ja nicht vom Himmel.
    Da spielt das was man gemeinhin als Wirschafts- und Sozialpolitik bezeichnet und nicht der Krieg, eine große Rolle.

    1. Man kann ja über Russland und Putin denken was man will, bei einer Zustimmungsrate von ca 70 Prozent ist es eigentlich egal ob das Land autokratisch regiert wird.

      Bei den Volkskammerwahlen der DDR gab es auch immer über 99% Zustimmung. Frage mich, warum die Bevölkerung im Land der Glückseligen von einem Tag auf den anderen umgedacht hat.

      phz

      1. Zur nationalen Front.
        Das war eine Einheitsliste aller Blockparteien und der SED.
        Jeder wusste das das Unfug war.
        Man konnte einfach nicht wählen, zustimmen, ablehnen oder sich enthalten.
        Ich habe nie erlebt, das es negative Konsequenzen gab, wenn jemand nicht zugestimmt hatte.
        Einfach weil es eigentlich bedeutungslos war.
        Lustigerweise wurden die Ergebnisse wirklich genau ausgezählt.
        Da war es eigentlich immer so, das es eben keine 99% Zustimmung gab.
        Eigentlich nie. Wir hatten bei den Auszählungen teilweise jede Menge vom Wähler ungültig gemachte Wahlzettel und beim Rest oft nur um die sechzig Prozent.
        Verkündet wurde natürlich was anderes. Wusste aber jeder was das bedeutete.
        Kein Vergleich zur aktuellen Situation in RU.
        Die Umfragen in Russland sind recht objektiv.
        Die dortige Regierung ist an einem realistischen Meinungsbild interessiert.
        Sollte Putin beim Volk in Ungnade fallen wird ein neuer Kandidat präsentiert, der dann die Kontinuität sichert und mehr auf die Stimmung eingeht. Die wollen den Zusammenhalt der Föderation sichern und sowas wie Stalin nie wieder zulassen. Das sind deren wichtigsten Ziele. Dazu kommt, das die der Meinung sind, das es vollkommen Ok ist, die Ressourcen einfach mal selber zu nutzen. Ein gewisses Level an Korruption wird akzeptiert solange es nicht staatsgefährdend ist. Eine Demokratie im Sinne der Volksherrschaft hat man weder hier noch dort. Unsere Oligarchencliquen haben sich bei dem Versuch den russischen Oligarchen das Wasser abzugraben einfach mal verspekuliert.
        Wäre es anders, würde Russland anders im aktuellen Konflikt dastehen und du währst erheblich glücklicher.

        1. Mutig, mutig, Peter, dass Du jetzt so offen Deine Meinung sagst, „dass es egal war“, was man angekreuzt hat

          und beim Rest oft nur um die sechzig Prozent.

          Kein Vergleich zur aktuellen Situation in RU.

          Und wie weit sind Deine kolportierten 60% nun von von den imaginären 70% in Russland entfernt?

          Die Umfragen in Russland sind recht objektiv.

          Die sind genauso objektiv und transparent wie der Wahlvorgang in der DDR, wo man schon Verdacht erregt hat, wenn man sich beim Wählen in der Wahlkabine „versteckt“ hat.
          Sobald man den Anruf zur Umfrage annimmt und seine Meinung kundtut, ist man per se nicht man anonym. Warum sollte der Angerufene in RU nicht wie Du damals auch auf die Idee kommen, wenn es „sowieso egal ist“, die sichere Variante der Antwort zu wählen, so wie Du und 60% Deiner ehemaligen, ostdeutschen Mitbürger?

          Die RF ist eine Diktatur und die Wahl eine Scheinwahl, eben weil unmöglich ist, dass eine Wahl Putin das Amt kosten könnte. Es geht einzig um 90% oder 95% Zustimmung, was in keiner Demokratie jemals, ever möglich wäre.

          phz

          1. Hab ich auch damals gesagt. Viel Mut hat nicht dazugehört. Ich war für die LDPD (Blockpartei) im Bezirkswahlausschuss.
            Es gab nie Konsequenzen. In der Akte beim MfS ist`s teilweise gelandet.
            Mit der Truppe bin ich auch einige Male aneinandergerasselt aber auch die konnten sich nicht alles erlauben. Außer einem, das wird für Sie Konsequenzen haben, kam da nie was. Von Konsequenzen habe ich zumindest nichts mitbekommen und aus den Akten die man ja später (nach der Wende) einsehen konnte ging hervor, das die in keinen einzigen Fall die Sachen weiterverfolgt hatten. Ich kenne allerdings eine Reihe von Fällen wo das anders war.
            Alles in allem war es eine Art Theateraufführung und jeder wusste es.
            Trotz der Befürchtung vor Repressalien (die es in einzelnen Fällen gab) haben oft (nicht immer) bis zu 40 Prozent der Wähler ihre Ablehnung der DDR gegenüber bei der Stimmabgabe der völlig bedeutungslosen Wahl zur nationalen Front zum Ausdruck gebracht. Viele haben einfach gar nicht gewählt. Entweder weil es sie nicht interessiert hat oder weil sie damit ebenfalls ihre Ablehnung bekundet haben.
            Diese Ergebnisse haben sich natürlich von den verkündeten Zahlen unterschieden.
            Bei der Verteilung der Sitze innerhalb der nationalen Front, gab es eine Formel, die egal was du eingegeben hast, immer sichergestellt hat, das die SED die meisten Sitze erhielt.
            Mir ist nicht bekannt, das in Russland aktuell alle Parteien zu einer Einheitsliste zusammengefaßt sind.
            Du willst das nicht verstehen.
            Es ist unterm Strich auch bedeutungslos ob die Ukraine nun von einer lupenreinen Demokratie oder von einer unmenschlichen Diktatur oder eben von irgendwas dazwischen besiegt wird. Es ist ebenfalls im Endeffekt bedeutungslos ob es nun ein von Russland provozierter Angriffskrieg oder ein von langer Hand durch die NATO herbeigeführter Krieg (Reizung und Provokation) war um Russland zu vernichten.
            Verloren ist verloren und der Sieger bestimmt wo es in Zukunft langgeht.
            Das würde natürlich genauso gelten, sollte die Ukraine einen Sieg erringen.
            Das halte ich allerdings für extrem unwahrscheinlich. Dafür müsste mindestens ein Meteorit in einer großen russischen Stadt einschlagen.
            Es ist nun mal so, das sich das heutige Russland und seine Armee erheblich von der ehemaligen UDSSR und deren Armee (die ich live und in Farbe mehrfach erleben konnte) unterscheiden. Es war immer etwas heikel mit denen gemeinsam zu üben, da die auch bei Übungen gerne scharfe Munition verwendet haben. Viele die westlich geprägt sind, glauben immer noch das die Russen den Kitt aus den Fenstern fressen müssen und total inkompetent sind. Das war aber immer schon, nur Propaganda. James Bond und TopGun sind keine realistischen Wiedergaben der damaligen Zustände. Fünf Panzersoldaten und ein Hund (russischer Film) natürlich auch nicht. Die sowjetischen Offiziere hab ich mehrheitlich immer als recht risikobereit (allerdings nicht selbstmörderisch), kompetent und durchsetzungsstark erlebt.
            Der Umgang mit Soldaten und die Einsatzdoktrin der russischen Armee ist, gegenüber früher, massiv verbessert worden und aus meiner Sicht aktuell das Beste was es auf dem Markt gibt. Das kann natürlich jeder sehen wie er will. Das schließt natürlich nicht aus, das die russische Seite ebenfalls Verluste hat. Ich sag`s mal ganz salopp, das ist im Krieg (egal welcher) normal. Darum bin ich, mit meiner Erfahrung, generell gegen Krieg und grundsätzlich auch nicht begeistert, das Russland seine Interessen auf diese Weise vertritt.
            Ich vertrete auch die Meinung, das der westliche Block seit Jahrzehnten genau das Selbe macht. Die Folgen und Ergebnisse kann man inzwischen in unseren Fußgängerzonen sehen.
            Was die Qualität unterschiedlicher diktatorischer Systeme betrifft, nehme ich für mich in Anspruch, da erheblich mehr praktische Erfahrung als du zu haben und diese deshalb besser bewerten zu können.
            Generell ist es vollkommen bedeutungslos für das weitere Geschehen, wie du oder ich das Ganze sehen. Ist nun mal so.

    2. Seit wann ist es egal ob ein Land autokratisch regiert wird?
      Autokraten sind früher oder später immer die größten Arschlöcher in der Geschichte gewesen. Das fing mit Aristokraten an und endet mit den pseudodemokratischen Diktatoren der heutigen Zeit.

      1. Das bezieht sich auf die Zustimmung der Bevölkerung.
        Die ist mit dem Vorgehen in der Ukraine mehrheitlich einverstanden.
        Wäre die politische Struktur in Russland anders, würde die Situation bei ähnlichen Zustimmungswerten genauso ausehen. Eher wäre noch mit einem radikaleren Vorgehen zu rechnen.
        Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung dort findet, das zu lasch vorgegangen wird.

        1. Ich glaube nicht, dass es ein Volk gibt, dass mehrheitlich für einen Angriffskrieg auf seinen Nachbarn stimmt, wenn es nicht vorher einer Gehirnwäsche unterzogen wurde.

          Nirgends auf der Welt gibt es dieses Volk. Never ever.

          1. Du vergisst offenbar, dass der Krieg bereits 2014 begann, mit einem Angriff der Ukraine auf die russischsprachigen Bewohner des Donbass, die den verfassungswidrigen, offen vom Wertewesten unterstützten Staatsstreich aus naheliegenden Gründen nicht anerkannten und den Gehorsam verweigerten. 2021 verfügte die Ukraine per präsidialem Dekret erneut und in klarem Verstoß gegen die Minsker Abkommen (die durch Beschluss des UN-Sicherheitsrats völkerrechtlich bindend waren), dass dieser Konflikt militärisch zu lösen sei. Im Februar 2022 begann die Ukraine mit deutlich verstärktem Artilleriebeschuss, wie man nach wie vor in den Protokollen der OSZE-Beobachtermission nachlesen kann, woraufhin Russland beschloss, weniger an- als vielmehr einzugreifen.

            Es wirft übrigens ein unangenehm grelles Licht auf westliche Medien, dass man von besagten Protokollen so gut wie nie etwas zu hören oder lesen bekam. Man sollte doch annehmen, dass jeder Journalist, der sich auch nur ansatzweise mit der Problematik im Donbass befasste, über diese OSZE-Mission im Bilde gewesen sein muss.

            Das alles kann man wissen ohne sich einer Gehirnwäsche unterziehen zu müssen. Es braucht im Gegenteil eher eine, das alles auszublenden.

            1. Und du vergisst, dass Putin 4, 5 oder 6 Oblasten annektieren will. Das passiert nicht zufällig. Das passiert genauso wie bei der Krim, mit Vorsatz. Das ist der wahre Kriegsgrund, alles andere ist „Sender Gleiwitz“-Gelabber.

              Das nennt man nun mal Angriffskrieg, oder wird auf dem Gebiet der RF gekämpft? Und jetzt komm mir nicht mit den lächerlichen Referenden.

              Zwischen dem allmählichen Aufbau der Aggression D ab 1935 und Russlands ab 2014 gibt es verblüffend viele Parallelen.

              Gegen solche Diktatoren hilft keine Appeasementpolitik.

              1. „Putin“ will gar nichts annektieren. Die Krim, Donezk, Luhansk, Saporischije, Cherson gehören genau wie Charkow, Dnjepropetrowk, Nikolajew und Odessa zum historischen Rußland (siehe alle Weltkarten zwischen dem Sieg über Napoleon und dem Ende der Romanows). Die Wiedervereinigung ist notwendig und kann, wenn Selenskys Nazihorden beseitigt sind, hoffentlich noch in 2024 vollzogen werden.

                1. „historischen Rußland“
                  Dir haben sie doch original ins Hirn gesch….

                  Würde man alle historischen Gebietsansprüche auf dieser Erde übereinander legen bräuchten wir 3,4 oder 5 Erden.
                  Faschisten reden so, Die eigenen Ansprüche müssen gestillt werden, andere Völker haben sich zu fügen.

                  Könnte kotzen bei so Typen wie dir…. aber in der Ukraine rennen die Nazihorden umher.
                  Das ist Verblödung im Quadrat wie es sonst nur ein Mathematiker im Forum hinbekommt.

                  Gebietsansprüche aufgrund der Karten der Romanows. Naja wenigstens die zaristische Tradition siehst du auch bei Putin.

                  1. „Ukrainer“, junger Freund, kapier das endlich, sind kein Volk, sondern ein von deutschen Imperialisten erfundenes und später von britischen und US-amerikanischen Imperialisten fortgeschriebenes ideologisches und durch keinerlei historische Tatsachen fundiertes Konstrukt.

                    1. Gilt dann ex aequo für alle diese „Konstrukte“ , seit sich der Mensch vom Affen getrennt hat. Ich halte dir zugute, dass du diesen Evolutionsschritt verweigert hast.

                    2. Danke für diesen Versuch einer völlig inakzeptable Begründung für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, alter Faschist.

                  2. es geht nicht um die Gebietsansprüche ,sondern um die Menschen dort.
                    Selensky will das gebiet haben, nur die menschen dort nicht, die hat er aufgefordret das land zu verlassen.
                    Und gegebenenfalls wird er sie vertreiben.

                    Die ganze Entwicklung hätte man mit der umsetzung von Minks 2 vermeiden können.
                    Der Westen wollte nicht. Jetzt wird die ukaine noch viel mehr verlieren.

                2. „Putin“ will gar nichts annektieren.
                  Das ist der geilste Spruch des noch jungen Jahres.

                  Neulich im Kreml „Putin erklärt sich: Ich wollte das gar nicht annektieren, man hat es mir aufgedrängt. Ich konnte gar nicht anders.
                  Sicher wäre man beleidigt gewesen hätte ich es nicht genommen. So ärgerlich wie man immer missverstanden wird in dieser Welt. Undankbares Pack, die sollen froh sein, dass ich so großzügig bin.“

                  „So und nicht anders“, du bist echt der Geilste unter den Bekloppten.

                  1. Bald singt der Nazi-Clown in Kiew (dann vielleicht schon auf dem Weg in die Umgebung von Irkutsk) den Kinderreim:
                    „Ich hat ne kleine
                    Ukraine
                    jetzt hab ich gar keine“.

                    1. Ja mein kleiner Josef, das hast du alles sehr, sehr schön geträumt und jetzt leg dich wieder hin, bis der Onkel Adolf zur Parade vorbeikommt.

                  2. Donezk und Luhansk wollten schon vor 8 Jahren von Russland Anerkennung bekommen.
                    Hat der Kreml abgelehnt. Weil man auf Minsk 2 setzte.
                    Der Westen wollte aber nicht. Ich errinner mich noch an Schlagzeilen in hiesigen Medien: auf gar keinen Fall dem Donbass Autonomie gewähren.

                    Jetzt ist der Donbass ganz weg.

                    1. Ottono traeumt von Wunderwaffen und Endsieg,
                      und spricht dabei im Schlaf.

                      Der Krieg geht konventionell verloren fuer den ‚Westen‘, oder die versuchen es doch atomar … Biden wird sich das nicht trauen, vermute ich.

          2. In der Wahrnehmung vieler Russen ist das kein Angriffs- sondern ein Verteidigungskrieg. Man ist dem Gegner nur um einige Tage bei der Einleitung der Feindseligkeiten zuvorgekommen. Aus taktischer Sicht durchaus eine nachvollziehbare Position.
            Amerikanische Soldaten sehen sich in ihrem Selbstverständnis mehrheitlich auch nicht als Besatzer sondern als Retter vor Unterdrückung und Not.
            Der Realitätsschock ist dann oft tödlich.
            Im Endeffekt wird den Leuten in jeder Armee der Welt erzählt das sie im Recht sind und das logische Denken in eingeschränkte Bahnen gelenkt.
            Das ist vollkommen normal. Ohne das man dies macht und gleichzeitig den Selbsterhaltungstrieb unterdrückt, sowie die Konditionierung auf Gehorsam funktioniert keine Armee. Egal was sonst so für Brimbamborium um die Sache gemacht wird.

            1. „Der Realitätsschock ist dann oft tödlich.“
              Für ca. 120.000 Russen war er das tatsächlich. Pro Woche nochmal 200 – 1.000 on top, je nach Laune des Zaren.

              Übrigens völlig illusorisch, dass die Ukrainer die Russen angegriffen hätten. Ein Präventivschlag der Ukraine um Russland auszuschalten, köstlich Idee.

              Was jeder jedem erzählt interessiert mich nicht die Bohne. Wer versucht wem 4-6 Oblasten zu stehlen? Wenn du darauf keine Antwort hast, tust du mir leid.

              1. Wie viele Russen tot sind wissen wir nicht.
                Vermutlich mehr als bisher zugegeben und weniger als von westlicher Seite behauptet.
                Die Ukraine hätte die Volksrepubliken angegriffen um sie heim zu Patria zu holen.
                Da man ja bekanntlich die Separatisten nicht anerkannt hat.
                Da Russland die anerkannt hatte und einen Beistandspakt bestand, wäre es das Selbe gewesen.
                Entsprechend waren die Stellungen ausgebaut und die Einheiten in Stellung gebracht. Du selber bist doch immer von einem Sieg der Ukraine ausgegangen. Wir hatten da ja schon einige Dispute.
                Man kann das nun haarspalterisch bis ins Letzte sezieren.
                Von ausschalten habe ich nichts gesagt. Nur das es von einsatztaktischer Sicht aus sinnvoll sein kann den Gegner zuerst zu attackieren.
                Es werden vermutlich erheblich mehr Oblaste ins russische Territorium eingegliedert werden bis die Sache endlich mal beendet ist. Bekanntlich kommt der Hunger beim Essen.
                Die Position der Ukrainer ist schlecht und wird schlechter.
                Da wird man nehmen was man kriegen kann. Ist in der Geschichte der Menschheit bisher immer so gewesen.
                Die Einwohner die jetzt noch dort sind scheinen mit dieser Lösung mehrheitlich nicht unzufrieden zu sein. Du wirst natürlich sagen, das die alle nur Angst haben vor ein Erschießungskommando zu kommen, wenn sie den allgegenwärtigen Putinstatuen nicht ständig huldigen.
                Ich will auch mal unsachlich polemisieren. -:)

      2. Als da zum Beispiel ein Herr Scholz wäre, der von knapp 100% der Wähler nicht gewählt worden ist. Gewählt haben ihn nur die wenigen hundert Abgeordneten der Regierungskoalition, ich jedenfalls hatte keinen Wahlzettel, auf dem ich den Bundeskanzler wählen konnte.

  2. Wie kommt der Autor auf das dünne Brett, dass Rußland keine Demokratie wäre???
    Der Präsident wird dort direkt vom Volk gewählt und in der Duma gibt es vier große Parteien, die sich deutlicher voneinander unterscheiden, als es bei den Parteien im deutschen Bundestag der Fall ist.
    So erinnert „Einiges Rußland“ stark an die Union von Strauß und Dregger, die Kommunistische Partei an das „Bündnis Sara Wagenknecht“, „Gerechtes Rußland“ an die alte Ruhrgebiets-SPD und die Liberaldemokratische Partei an den Höcke-Flügel der AFD. Also ein richtig breites Parteienspektrum, nur liberale Extremisten wie bei uns die Grünen und die FDP spielen in Rußland außerhalb kleiner akademischer Kreise in Moskau und Petersburg zum Glück keine größere Rolle.

    1. Der Autor kommt auf das dünne Brett, dass Russland keine Demokratie ist, weil persönliche Anfeindungen wie »Diktator« wesentlich bequemer sind, als eine rationale Widerlegung von Aussagen oder Handlungen.

      Vielleicht will er sich damit aber auch nur gegen Angriffe wie »Putin-Versteher« absichern.

    2. Ja, die Sache mit dem Totalitarismus und der Undemokratie scheint mir auch so eine Art westliches Mantra der Journalistenden zu sein, dass nicht begründet werden muss, weil man es für sakrosankt erklärt.

      Aber werfen wir einen Blick auf die Vorkommnisse im wartewestlichen Einflussbereich, sehen wir dergleichen Eingriffe in demokratische Prozesse ständig. Auch am Olymp allen Demokratischen in den USA finden die Manipulationen statt. Ich will jetzt nicht auf die letzte Wahl eingehen – die halte ich eigentlich für korrekt – interessant ist aber doch, dass Wahlkreise in den USA heute geografisch so zurechtgeschneidert sind, dass sie mehr planetaren Nebeln im Weltraum als regionalen Gebieten auf der Erde gleichen. Der Sündenfall war auch nicht die Bidenwahl, sondern ganz gewiss die Wahl von Dschortsch Dabbelyou Bush gegen Al Gore. Man erinnert sich an die unsäglichen Machenschaften um die Wahlautomaten.

  3. Geopolitisch hat sich der Westen klar positioniert: antirussisch, antichinesisch.

    Russland nachzugeben und Konzessionen zu machen, wäre eine geopolitische Niederlage mit fataler Signalwirkung.

    Unsere Eliten bereiten sich und die Bevölkerung auf eine direkte militärische Konfrontation mit Russland vor. Alles deutet auf eine weitere Eskalation hin. Der einzige hemmende Faktor ist der mögliche Rückzug der USA. Das wird sich in diesem Jahr entscheiden.

    Russland hat kein Interesse mehr an einem Frieden mit dem Westen. Das Vetrauen ist zerstört.

    1. Russland mit Putin gleichzusetzen kann nur gelingen, weil Putin ein autoritärer Diktator ist. Wer hätte gedacht, dass man sich nach der guten alten KP zurücksehnt.

      1. Zar, Diktator, Imperialist, Massenmörder… wen juckt es in Russland, was Ottono über Putin sagt?
        Putin wird voraussichtlich noch regieren, wenn Ottono dieses Forum mit 100 weiteren Schimpfwörtern über Putin gelangweilt hat.

        1. Eine ganz ausgefeilte Art der Diskussionsführung.
          Man geht nicht auf den Gegenüber ein, man überlegt sich ob diese Meinung jemanden juckt oder langweilt. Wenn du nicht diskutieren willst, warum schreibst du dann hier?

          1. Ich diskutiere mit Foristen, die mir etwas Interessantes mitzuteilen haben. Dich kommentiere ich bloss. Du schreibst oben, Putin sei ein „autoritärer Diktator“. Nun, Diktatoren sind per Definition autoritär, sonst wären sie keine Diktatoren. Was willst du mir also mit deinem Geschreibsel mitteilen? Dass Putin ein Pleonasmus ist? Da diskutiere ich doch lieber mit einer Banane, die hat wenigstens Geschmack und Energie.

            1. Die Banane hat noch einen weiteren Vorteil für dich: die muss dir zuhören, ob sie will oder nicht. Andere haben den Vorteil, dass sie sich, vor lauter Lachen schwer auf den Beinen haltend, abwenden können.

      2. Autoritär?
        Kann man wohl so sagen.
        Autorität und Durchsetzungsfähigkeit ist in einem Land, welches sich über 11 Zeitzonen erstreckt aber auch nötig.
        11 Zeitzonen von Deutschland aus nach Westen, landet man übrigens auf Hawaii.
        Putin macht alles für sein Land.
        Zumindest alles, was er für richtig hält. Er regiert nicht gegen sein Land
        Ist er deswegen ein Diktator wie Kim, Pinochet oder gar Hitler?
        Sicher nicht.

        Dieses Etikett wurde ihm vom Westen verpasst, weil er die Oligarchen entmachtete, den westlichen Einfluss, auf Russlandś Kernwirtschaft einschränkte.
        Russland war Ende 99 am Boden. Schwer verschuldet und wurde nach Herzenslust ausgeweidet.
        Nur wenige Jahre weiter und auch Russland wäre wie zuvor die UdSSR zerfleddert worden.
        Dafür, das er dies verhinderte, wurde er vom Westen und Oligarchen gehasst und über Jahre als neues Feindbild aufgebaut.

    2. Ottonos Dummschwatz kann nur gelingen, weil er ein autoritärer Nazihöfling ist. Die russische öffentliche Meinung teilt sich in die 70%, die mit Putin voll zufrieden sind und seinen Kurs unterstützen, die 20%, die sich einen schärferen Umgang mit der Ukraine und dem Westen wünschen, die 6-7%, die sich mehr Kompromisse wünschen, und die 3-4% Navalny- und West-„NGO“-Fans, die sich die „heiligen 90er“ zurückwünschen. So ist jedenfalls mein Eindruck.

      Putin ist dabei wahrscheinlich konzilianter und kompromissbereiter als 90% der Russen. Ein „totalitärer Diktator“ sieht anders aus. Das kann aber ein selbstverschuldeter Idiot wie Ottono nicht wissen, der nicht wagt, sich seines Verstandes zu bedienen.

      1. Wer so tief im Anus des Zaren steckt, sieht natürlich nur Putin um sich herum und meint, das ist die ganze Welt.
        Es ist absolut verzeihlich, dass diese Person über nicht genügend Weitblick für eine objektive Sicht auf die Dinge besitzt.

        Wobei ich schon noch rätsle, wie ein Biland und ein aqua nebeneinander da rein passen.
        Ach ja, richtig, kein Rückgrat.

        1. Deine Pointen sind ja noch leerer als die von phz 2000 und Woody Empty. Ich hätte nie gedacht, dass leerer als leer tatsächlich möglich ist.

          1. „Ich hätte nie gedacht, dass leerer als leer tatsächlich möglich ist.“
            Du bist doch der auf 3 Beinen wandelnde Beweis dieser Annahme.

            1. Irgendwie faszinierend, Woody Empty dabei zuzuschauen, wie er Leere in Humor verwandeln will. Wer weiss, vielleicht führt Hartnäckigkeit eines Tages zum Ziel. Ich drück dir die Daumen!

              1. Keine Ahnung, was da jetzt aus Sicht eines demokratieverachtenden Neofaschisten „faszinierend“ sein soll. Aber wenn es deiner leeren Hülle dienlich ist, sei es natürlich gegönnt.

    3. Unsere »Eliten« reissen nur das Maul auf, sie sind gar nicht in der Lage sich für eine Konfrontation zu entscheiden und die USA werden sich hüten einen heißen Krieg gegen Russland zu riskieren, bei dem selbst bei einem »Sieg« des Westen die USA zu viel zu verlieren hätte.

      Die europäischen Nato-Staaten liegen tausende Kilometer von den USA entfernt, aber sie liegen unmittelbar an Russlands Grenze, wer wird da wohl eher bereit sein zum Äußersten zu gehen?

  4. Die Bezeichnung des russischen politischen Systems als „totalitäres System“ ist noch massloser als die Behauptung, in Russland gebe es keine Demokratie.

    Demokratische Defizite in Russland gibt es gewiss. Aber wann ein Land aufhört, eine Demokratie zu sein, darüber lässt sich streiten. Reicht es, wenn Meinungsäusserungen Andersdenkender in im „Omnibusverfahren“ ohne Debatte durchs Parlament gepeitschten Gesetzesänderungen kriminalisiert werden? Wenn eine Verfassungspartei (Teilnehmerin des Gründungskongresses der Verfassung) verboten wird? Wenn Grundrechte unter Berufung auf „Hygienenotstände“ ausser Kraft gesetzt werden? Wenn der Strafverfolgungszweig der Justiz der Exekutive weisungsunterworfen ist?

    Tatsächlich ist der Meinungskorridor in Russland breiter als in der BRD, die Parlamentsparteien, von LDPR bis „Neue Leute“ und Kommunisten unterscheidbarer als unsere Regierungs- und „Oppositions“parteien. Politische Repression gibt es, aber für ein Land im Krieg vergleichsweise mild.

    Wenn ein Land „totalitär“ regiert wird, dann die Ukraine. Dort gibt es einen zwingend vorgeschriebenen „integralen Nationalismus“, die Ideologie der Nazikollaborateure und Holocausttäter der OUN-UPA, das Land ist ein Konzentrationslager, mit Schiessbefehl an den Grenzen und Strafen für Republikflüchtige. Bereits leichter Widerspruch zur herrschenden Ideologie, Lesen „feindlicher“ Internetauftritte und „prorussische“ Äusserungen im privaten Rahmen werden mit Einkerkerung und langjährigen Strafen verfolgt. Oppositionsparteien sind verboten, die Medien gleichgeschaltet. Nicht nur die russischsprachige „Minderheit“ (eher die Mehrheit), sondern auch andere ethnisch-sprachliche Gruppen werden diskriminiert und verfolgt.

    1. Die Ukraine ist ein vom Westen finanzierter Faschistenstaat, Sie eignet sich ideal für die geostrategische Aufgabe, die ihr zugedacht ist – nämlich die Verwicklung Russlands in einen kostspieligen Krieg. Das Geschwurbel von Demokratie und Freiheit ist reine Propaganda.

      Übrigens gibt es auch in Deutschland zunehmend faschistoide Tendenzen. Wenn der Wirtschaftsminister zum Kampf gegen „Anti-Demokraten“ aufruft und damit friedlich protestierende Bürger meint, wird die Politik zunehmend autoritär und militant – also faschistisch. Man muss sich vor Demagogen wie Habeck und Gauck in Acht nehmen. Sie wirken besorgt, aber dahinter steckt nichts anderes als Intoleranz und Hetze gegen Andersdenkende.

      1. Die bewusste Verleumdung Robert Habecks als Hetzer zwecks Aufwiegelung und Verhöhnung der Person ist Ausdruck von Feigheit, Charakterlosigkeit und Bösartigkeit.

        1. Der bewusste Mißbrauch des Namens „Woody Guthrie“ für rechtsextreme Hetze ist Ausdruck von Feigheit, Charakterlosigkeit und Bösartigkeit.

          1. Oh, rechtsextreme Hetze, drollig. Die unbewusste Zurschaustellung seiner maximal 3 Gehirnzellen unter bewusster Penetrierung der deutschen Sprache ist in diesem Fall ausnahmsweise kein Ausdruck von Feigheit, Charakterlosigkeit und Bösartigkeit, sondern schlicht angeborene Dummheit und jegliche Absenz von Würde.

            1. „Oh“, da unterschreitet einer noch das Niveau vom Matjesstick. Mit „Woody“ meinst du dann wohl das Material, das du zwischen deinen Segelohren hast.

              1. Ja, in meinem Fall kann man dann wenigstens von Material sprechen, es sei denn, du würdest das Vakuum, das bei dir diese Ersatzfunktion einnimmt, zum „Material“ umetikettieren wollen.

              2. Ich dachte mir, „Woody Guthrie“ ist die Miss bzw. Wiedergeburt des Matjesstick.
                Identische Ausdrucksweise, unbeherrscht, unflätig, unsachlich, unfokussiert.
                Aber man weiss es nicht, ist aber auch egal: am besten alle diese Trolle ignorieren ebenso Ottono, Haubitze

                1. Die einzige Parallele zwischen beiden dürfte sein, dass sie dich als abartigen Antisemiten enttarnt haben. Aber das dürfte die Essenz deines Kreisstammbaumes sein. Damit hat es sich dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten.

                2. @oHenri
                  Entschuldigung wenn ich mich kurz einschalte. Die Beiträge von Majestik hatten meistens einen guten Ansatz, das Fazit war für mich meist nicht so ganz nachvollziehbar. Aber man konnte nicht behaupten, dass seine Auslegung der Lehre aus dem Unterrichtsfach Gemeinschaftskunde 5. Schuljahr 1960 entsprachen.

      2. „Man muss sich vor Demagogen wie Habeck und Gauck in Acht nehmen.“
        Halte ich für ein Understatement.
        Habeck ist ein grössenwahnsinniger Idiot mit ausgeprägter Dummheit: man schaue die denkwürdige Sendung mit der Insolvenz, das sagt alles übr diesen verblendeten Ideologen.
        Und Gauck: DER Antidemokrat, einer auch, welcher im Zusammenhang mit 1989 auf den schon laufenden Zug aufsprang und dann in der Lok vorne raussah, als ob er es in Gang gebacht hätte – dabei ist er nichts als ein kleiner geltungssüchtiger Antidemokrat. Habe als Schweizer seine Rede damals in der Schweiz gehört: ein Systemling, ein Dreckshund erster Klasse.
        Aber passend zur gesamten deutschen Polit-Elite.

  5. Zunehmend Cyberwar.
    Eigentlich hatte ich gedacht, als die Kriegsnachricht die Runde machte, dass das gleich so sein würde, und nicht in diesem alten Stil mit Totschiessen und altertümlichen Panzerschlachten.
    https://www.merkur.de/politik/handys-verraten-stellungen-putins-truppen-beherrschen-den-funk-92765217.html
    Ein Ausknipsen mit EMPs, wie schon öfter demonstriert, und kein noch so modernes Geschütz schliesst mehr. Diese ganze LEO-Kampagne hätte man sich auch sparen können, aus o.g. Gründen.
    Und: das ist bestimmt noch nicht alles.
    Aktuell diese Taurusfanatiker.
    Man stelle sich vor, wenn die Geräte umprogrammiert würden zurückzufliegen zum Ort ihrer bisherigen Lagerung.
    Dann gute Nacht, Europa!

    1. Da hat Pflanzpanzer Gertrud weniger Probleme da die Systeme bestens abgeschirmt sind. Abgesehen davon ist der Gepard darauf ausgelegt, EMPs weitgehend einsatztauglich zu überstehen. Ein Marschflugkörper wird nach Abschuss keine Umprogrammierung akzeptieren sondern bestenfalls eine Korrektur der Zielzuweisung in einem sehr engen, vordefinierten Bereich.
      Bisschen weniger „Wunderwaffen“ Nonscience Fiction wär schön. Die „Endsieg“ Propaganda von Adolf Wertewitzfigur sind schlimm genug. Mich stört auch das Gleichsetzen von Wartung und Reparatur im Artikel. Kein mir bekanntes Waffensystem versagt, nur weil z.B. die F3(Zeitfrist/Schmierintervall) mal vergessen wurde.

      1. Ins Detail zu gehen ist bezüglich der EMPs vllt jetzt gar nicht zielführend. Sicher sind einige Geräte gut abgeschirmt. Doch in der Masse, in der breiten Anwendung, kann ganz schön viel Konfusion entstehen. Was generell fehlt, in sehr vielen Bereichen, ist Technikfolgenabschätzung. Man nimmt im Westen seit langem schon nur einzelne Phänomene in den Blick und lässt sich medial darüber aus. Das grosse Ganze aber, ein mögliches System oder gar ganz anders geartete Systeme dem Verständnis zuzuführen, daran haperts. So bleibt nur Stückwerk, Wissensbrocken, hier und da mal was Sinnhaftes. Doch sich bzw. die Dinge als ein Teil im Weltganzen zu sehen ist den wenigsten streng narzisstisch orientierten Bewohnern der westlichen Welt gegeben. Also: einzelne Panzer mögen Schutz bieten, aber lass mal die Sonne noch ein bisschen verrückt spielen, oder die Erde über den Auslegungsstörfall hinweg Plattentektonik betreiben, dann hat es sich mit dem allumfassenden Schutz unsrer technischen Systeme. Heinz von Foerster und die Theorie der Ableitungen führt es ganz gut vor Augen: minimale Abweichungen, und es geht ganz woanders hin.

        1. EMP oder der noch in der UdssR entwickelte Elektronenhohlstrahl sind nunmal primär Militärtechnik. Das unangemessene Fehlinterpretierwn einzelner Waffensysteme/Waffenwirkungen ist nicht nur wegen mangelhaften Gesamtbild irreführend. Jetzt aber meine Kritik an eben solchen übertriebenen Teilbehauptungen mit einem sehr schwammigen und ebenfalls übertriebenen Allgemeinbild (Sonneneruptionen müssen eh erstmal durch den van Allen Gürtel und die Ionosphäre) zu „beantworten“ verstehe ich weder inhaltlich noch kann ich die Intention erraten. Verzerrte bzw. eher hollywoodmässige Fehleinschätzungen bezüglich realer Wirkung und Wirksamkeit egal welcher Waffensysteme (z.B. auch dem hysterisch beworbenen Luftschrott F 35 oder der überbewerteten RADARdispersion/“Stealth“) sind jedenfalls weder für eine Teil- noch für eine Gesamtbetrachtung sinnvoll.

          1. Ohne widersprechen zu wollen ist es doch wohl so, dass sich in der Mehrzahl das Verständnis des technisch Machbaren aus sehr allgemeinen Quellen speist. Da wäre mal die Nachricht vor einigen Jahren, dass ein Flugzeug über dem Schwarzen Meer die Bordelektronik/ Computer eines US-Schiffes lahmgelegt habe, und die Marinesoldaten hinterher reihenweise den Dienst quittiert hätten. Über welche Formen von Laser, oder was auch immer, im Militärischen verfügt wird, kann man als Privatperson nicht wissen, und ist vllt auch gut so. Man liest nur mal was von HAARP, ELF-Wellen, man ging mal mit den Kiddies zum Tag der Offnen Tür in ein Kernforschungszentrum, bestaunte die etliche Terrawatt-generierenden Anlagen, Tesla-Magnet- Einheiten, Ionenstrahlröhren usw. Hat also ein eher rudimentäres Verständnis von dem was geht, kann sich aber ausrechnen, dass das, Was möglich ist, dann auch ein- und umgesetzt wird. Und da kommt schon einiges zusammen. Dabei ich habe nur eine ungefähre Vorstellung von dem Ganzen, bin ja kein Militär und Physiker auch nicht.

            1. Die Störwirkungen von EM-Sendern/Waffen sind auch bei Ziviltechnik eher nicht so drastisch, wie in Filmen dargestellt. Abseits der physikalischen Tatsachen (z.B. Energieverlust im Quadrat zur Entfernung bei EM und anderen Feldeffekten) ist Vieles auch von den technischen Gegebenheiten der betroffenen Geräte abhängig. Die antike MIG 21 hatte zum Beispiel in allen funktionsrelevanten Systemen Elektronenröhren statt Halbleitertechnik. Nicht weil die pösen Russkis keine Technik können sondern weil Elektronenröhren von EMP deutlich weniger betroffen sind und im Gegensatz zu Halbleitern nicht vom Puls zerstört werden. Es kursieren leider viele unrealistische Geschichten in dieser Richtung und soweit ich das zuweisen kann ist ein nicht geringer Teil dieser Geschichten diversen schwachsinnigen Filmeffekten oder vergleichbar realitätsfremden „Narrativen“ wie dem Endsieg der Ukraine durch Massen an fiktiven Wunderwaffen zuzuordnen.

              1. Nur: sehr krasse Wolkenformationen sind auch manchmal zu sehn. Einmal schnurgerade, wie mit dem Lineal gezogen. Ein anderes Mal ein Dreieck, auf dem Kopf stehend. Hab mal fotografiert. Vorstellbar wäre das, den Luftraum auch auf diese Weise zu nutzen. Ganz ohne Esoterik, was gemacht werden kann, wird auch gemacht.

  6. So, wie die Reaktionen gestern zu den Bauernprotesten waren, nämlich gerade und trotzdem die eigene Agenda durchpeitschen wollen, so ist das auch mit der Ukraine und deren Unterstützern. Der Westen ist weder friedensfähig, noch kompromissfähig, und demokratisch ist er auch nicht. Die derzeitige Form der Demokratie (also Scheinwahlen mit falschen Versprechen) wird scheitern, es ist nur noch die Frage wie lange das System noch mit Schulden und Goldreserven aufrecht erhalten werden kann. Dabei braucht es gar keine zerstörerischen Raketen, die Infrastruktur und das Vertrauen werden auch so immer mehr zerstört.

    1. Aber Schuld sind immer andere Parteien bloss nicht diese unfähigen weg mit denen bis zur Neuwahl dauert es zu lange bis dahin ist von unserem Land nichts mehr übrig.

    2. @Wunderlich
      „Der Westen ist weder friedensfähig, noch kompromissfähig“

      Alles richtig, nur eine kleine Anmerkung dazu:
      Der Westen ist weder FRIEDENSWILLIG, noch kompromissfähig,

      „Dabei braucht es gar keine zerstörerischen Raketen, die Infrastruktur und das Vertrauen werden auch so immer mehr zerstört.“

      Im letzten Aufbäumen wird der Westen, wie Hitler, alles mit in den Abgrund ziehen.
      Das Vertrauen ist schon längst dahin.

      Die GRÜNEN bringen nur Unheil über das Land und in der Lehrstunde über Demokratie haben sie vermutlich in der Nase gepopelt. Das sieht man jetzt gerade wieder an ihrem Verhalten bei den Protesten der Bauern, Handwerker und Spediteure.
      Ihre Sturmblätter schreiben von Nazi-Bauern und Mistgabel-Mob.

      Deshalb wiederhole nochmal Dr. Gustav Heinemann (Bundespräsident 1969-1974), man kann es nicht oft genug sagen.

      „Ein Volk, welches regiert wird von einer Macht, muss die Macht kennen, von der es regiert wird.

      Das Volk muss diese Macht lenken und kontrollieren.

      Es muss der Macht in den Arm fallen, wenn sie Verbrechen begeht.

      Andernfalls wird das Volk zum Mittäter.

      „Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates”.

      Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln.

      Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, das sie demokratische Rechte missachten.“

  7. Macht endlich Schluss mi t der sinnlosen Ukraine Unterstützung das Geld wird bei uns dringender benötigt.Und wendet euch wieder Russland zu wir brauchen das Land und nicht die Ukraine,dem Hetzer Selenskyj haben wir diese schlechte wirtschaftliche Lage zu verdanken und nicht Putin.

    1. Dann müssen wir uns mit den USA und ihren europäischen Helfern – UK, den Balten und Polen anlegen. Oder wir warten solange bis zumindest die Europäer merken, dass sie auf dem Holzweg sind.
      Radek Sikorski, dieser wunderbare neue polnische Aussenminister, der sich bei den USA in seltener Ehrlichkeit für die Sprengung der Nordstream Pipelines bedankte, fordert nun von Scholz, dass er die Taurus an die Ukraine verschenken soll. Damit toppt er noch den Melnyk.

      Der Knabe sollte sich mal fragen, woher wohl die Polen das EU-Geld bekommen, wenn die deutsche Wirtschaft den Bach runter geht. Dann ist der Zahlmeister weg.

  8. Abgesehen von der falschen Darstellung der russischen Gesellschaft hat der Autor auch vergessen,dass die Ukraine als Stellvertreter des Westens agiert.Somit ist die Niederlage der Ukraine auch eine Niederlage des „Westens“ und deren neoliberaler „regelbasierten Ordnung“.
    Darüber hinaus hat sich die russische Gesellschaft konsolidiert.Sie ist patriotischer,geschlossener und reifer geworden.Die Hinwendung Russlands zu Westeuropa seit Peter dem Großen ist vorbei.Russland wendet sich nach Osten und Süden.Westeuropa ist Geschichte.Seit der Kirchenspaltung von 1054,als der Bischof von Rom die Gemeinschaft der christlichen Kirche verlies,sind die westlichen „Eliten“ von blinden,fanatischem Hass auf das orthodoxe Russland erfasst.Und nicht nur Russland.Der „Westen“ hat intensiv weggesehen,als die Armenier,das älteste christliche Volk,von den muslimischen Aseris aus Berg-Karabach,ihrer historischen Heimat,vertrieben wurden.Der Kampf gegen das orthodoxe Christentum ist seit 1054 zum Hauptantriebsmotor der „westlichen“ Gesellschaften geworden.Und damit wurde dem Expansionismus des (arabischen)Islam Tür und Tor geöffnet…
    https://freedert.online/international/191826-russlands-affaere-mit-staaten-westens/

    1. @Ronald

      Das hast Du sehrschön beschrieben.

      Ich habe da geraden noch einen anderen Artikle entdeckt. Vermutlich kratzt die Ampel gerade die letzten Moneten zusammen.
      Ampel plündert Arbeitslosenversicherung aber auch die Rentenkasse wird gelplündert
      https://freedert.online/meinung/192085-ampel-pluendert-arbeitslosenversicherung-um-haushaltsloch-zu-stopfen/

      Die Subventionen von ca. 900 Millionen für die Bauern bekommt jetzt ein schwedischer Konzern für den Bau einer Batteriefabrik in Schleswig „Holzbein“

      Falls sie uns in einen großen Krieg treiben heisst die Parole:
      KEINER KOMMT HIER LEBEND RAUS

  9. Man sollte vielleicht das Begriffspaar totalitär und demokratisch nicht ohne konkrete Beschreibung gegenüberstellen, denn meiner Meinung nach liegen die meisten Systeme dazwischen und können sich mit der Zeit in die eine oder andere Richtung verschieben. Für mich ist Russland eine gelenkte Demokratie mit totalitärer Ausprägung, insbesondere im politischen Bereich. Es werde liberale Andersdenkende verfolgt, die liberale politische Opposition verboten.
    In anderen Bereichen ist der Staat wesentlich weniger übergriffig als bei uns. Das konnte man gut an der Coronapolitik sehen. Während hier mit undemokratischen Beschlüssen Grund- und Freiheitsrechte über Nacht außer Kraft gesetzt und mit Polizeigewalt durchgesetzt wurden, gab es in Russland zwar auch entsprechende Regeln, aber außer in Moskau wurden sie nicht durchgesetzt. Ich war in dieser Zeit in Irkutsk, wo es ebenfalls Masken- und Abstandsregeln gab, aber zu meinen Erstaunen hat sich kaum jemand daran gehalten. Und nachdem ich gesehen habe, dass selbst die Polizei sich nicht daran hält, habe ich es auch gelassen. Ich fand bzgl. der Coronapolitik Russland wesentlich weniger totalitär als Deutschland, bzgl. der Maßnahmen und gegenüber den Kritikern. In anderen Bereichen ist es umgekehrt.

    1. Da kann ich nur zustimmen. Ich war in der Zeit auf der Krim, in Anapa und in Murmansk (letzteres im Januar 2022) und da hat sich quasi niemand dran gehalten und vor allem wurde niemand böse niedergemacht. Auch alte Leute hatten keine Probleme mit Abstand bzw. setzten sich ganz nahe neben einen. Die Leute haben sich ganz normal umarmt und die Hände geschüttelt. Man wurde von niemandem angeschrien, wenn man in einem Bus, Zug o. ä. keine Maske trug.
      Mich ereilte jedes Mal bei der Rückkehr ein völliger „Kulturschock“.

      1. Demokratie, Meinungsfreiheit,Pressefreiheit, Rechtsstaat sind bei uns in so schlechtem Zustand , dass wir in keinster Weise befugt sind , mit dem Finger auf andere zu zeigen.

        Sieht man ja aktuell, wie diejenigen die gegen das Corona-Regime aufbegehrten, jetzt gnadenloss verfolgt werden.

        Der Ukraine Krieg ist in keinster Weise „Demokratie /Freiheit gegen Diktatur“

    2. die liberale politische Opposition verboten.

      Durch welches Gesetz und mit welcher Begründung denn?

      Das ist natürlich Blödsinn. In Russland gibt es eine große Anzahl von Parteien. Jede von ihnen verfolgt eigene Ziele und eine eigene Ideologie. Liberalismus ist unter ihnen nicht selten anzutreffen.

      Die politische Partei „JABLOKO“ ist eine Bewegung, die sich selbst als liberal im vollen Sinne dieses Wortes positioniert. Diese politische Kraft entstand bereits 1993 vor ihrer Teilnahme an den ersten Wahlen zur Staatsduma Russlands.

      Die Hauptansichten dieser politischen Kraft sind Sozialdemokratie, Liberalismus und Links-Zentrismus. „JABLOKO“ orientiert sich am europäischen Entwicklungsvektor Russlands. Diese Partei hatte den Status eines Beobachters in der Liberalen Internationale und nahm an wichtigen Veranstaltungen teil. Die politische Kraft ist nicht besonders populär bei der Bevölkerung, daher lag ihre Höchstmarke bei Wahlen nur bei 45 von 450 Mandaten in der Staatsduma des II. Aufrufs. Dennoch gelang es der politischen Kraft, die Zugangsschwelle bei den letzten Wahlen zu überwinden, und 12 Mitglieder repräsentieren die Organisation in der unteren Kammer des Parlaments.

      Die „Partei der Volksfreiheit“ ist besser bekannt als PARNAS. PARNAS kann als politische Kraft in Russland angesehen werden, die dem Liberalismus am nächsten steht. Die Organisation widersetzt sich aktiv der Regierung in geopolitischen Fragen und ruft zur Rückgabe der Krim an die Ukraine, zur Beendigung der militärischen Operationen in der Ukraine usw. auf. Die politische Kraft orientiert sich am europäischen Entwicklungsweg des Landes. Die Organisation ist aktives Mitglied der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa. Dennoch hat sie keine Vertretung in der Staatsduma. Die politische Kraft konnte nur 0,73 % der Wählerstimmen auf sich vereinen.

      Die „Partei des Wachstums“ positioniert sich ebenfalls als liberale Bewegung. Tatsächlich entstand sie 2008 durch die Fusion von drei politischen Kräften, welche die liberale Ideologie teilten. Zu diesem Zeitpunkt erhielt sie den Namen „Rechtes Lager“. Sie positioniert sich als liberale Bewegung. Das Maximum, das erreicht wurde, war die Wahl von drei Vertretern der politischen Kraft in regionale Parlamente.

      Die Demokratische Partei Russlands, DPR, ist eine weitere Partei, die liberale Werte vertritt. Die politische Kraft positioniert sich als liberal und vertritt auch konservative Ansichten. Einer der Schlüsselpunkte des Programms ist der Beitritt der Russischen Föderation zur Europäischen Union, unter Ablehnung des eurasischen Entwicklungsweges. Im Jahr 2007 organisierte die DPR einen Kongress, der in der EU-Zentrale in Brüssel stattfand und der politische Entwicklungspfad wurde damals festgelegt. Dennoch bleibt die politische Kraft in Russland wenig bekannt und konnte bei Wahlen die 5 %-Hürde nicht überwinden. Der größte Erfolg war bisher 14 Mandate in der Staatsduma des I. Aufrufs. Seitdem wurden Vertreter der Demokratischen Partei Russlands nicht in die höchsten Regierungsorgane gewählt, dennoch geben sie nicht auf und nehmen weiterhin aktiv an Wahlen teil.

      Die „Bürgerplattform“ wird von Mikhail Prokhorov angeführt. Sie gilt nicht als liberal im vollen Sinne dieses Wortes, sondern vertritt nur wirtschaftlichen Liberalismus. Ansonsten neigt sie eher zu „rechten“ politischen Ansichten. Der größte Erfolg war der Vorsitz der Vereinigung der nichtparlamentarischen Organisationen in den Jahren 2013 und 2014.

      Weitere politische Kleinparteien und Bewegungen in Russland die sich als liberal positionieren sind:

      Die „Bürgerinitiative“ ist die politische Kraft von Andrey Nechayev, dem ehemaligen Leiter des Ministeriums für Wirtschaft der Russischen Föderation. Liberale Politik steht an erster Stelle. Sie wurde 2012 registriert und konnte Vertretungen in vielen Regionen Russlands eröffnen. Dennoch erhielt sie keine breite Unterstützung der Bevölkerung.

      „Demokratische Wahl“ ist eine Organisation, die die Prinzipien der demokratischen Entwicklung des Landes verteidigt und einen Schwerpunkt auf liberale Politik legt. Sie besteht seit 2012 und wird von Sergey Zhavoronkov und Igor Drandiny geleitet. Sie vertritt die Prinzipien des konservativen Liberalismus.

      1. Natürlich kann ich darauf nicht antworten, weil ich nicht so in der Materie drin stecke, aber ich werde deine Antwort mal russischen Freunden schicken, um deine Argumente aus ihrer Sicht zu prüfen. Denn ich kenne einige Menschen in Russland, die sagen, dass das Herrschaftssystem sehr wohl liberale Entwicklungen unterdrückt.

  10. Nur am Rande bemerkt:

    Ist eigentlich allen aufgefallen, dass die Prophezeiung eines „Kampfes der Kulturen“ (Huntington; „The Clash of Civilizations“, 1996) durch die Geschehnisse der Gegenwart geradezu krachend bestätigt wurde und wird?! Nicht nur in der Ukraine.

    Damals wollte man das aber nicht wahrhaben, im Westen jedenfalls. Heute kracht es nun an einigen Orten genau an jenen Bruchlinien, die Huntington genannt hatte.
    Wer sich nicht mehr erinnert, hier … https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen

    Bemerkenswerterweise hatte Huntington die Ukraine damals übrigens mehrheitlich dem orthodoxen Kulturraum zugeordnet … (Taschenbuchausgabe von Siedler, S. 264 ff über die ethnisch bedingten Wahlergebnisse).
    In der Karte beim Wikipedia-Artikel zu Huntingtons Einteilung der Erde in Kulturräume („Zivilisationen“) wird die Ukraine sogar gänzlich zum orthdoxen Raum gezählt – was ja nicht ganz korrekt ist.

  11. „Die vom „Westen“ gegen Russland verhängten Sanktionen sind offensichtlich weitgehend verpufft, und es gibt Stimmen in Russland, die ironisch behaupten, man solle US Präsident Biden für diese Sanktionen dankbar sein, weil Russland in seiner Geschichte dadurch noch nie zuvor eine solche Fähigkeit zur Innovation entwickelt habe.“
    Das scheint mir im Unterschied zum ideenarmen „Westen“ ein Punkt zu sein, wo klar wird, dass die Beharrungskräfte das „weiter so“ als einzige Taktik hierzulande benutzen. Und bitteschön, Habecks Unternehmungen, Energie zu bekommen, sind doch die grosse Lachnummer.
    Das Festhalten an „Business as usual“ ist in einer Zeit grundlegender Veränderungen dumm und tödlich.

  12. Russland als totalitäres System zu bezeichnen, ist – gelinde gesagt – absurd.
    Mehr oder weniger gibt es dazu nicht zu sagen.

    In Zeiten wie diesen allerdings, in denen in unserem Land jegliche Opposition diskreditiert
    und zumindest ideel vom Staat und den Medien aktiv bekämpft wird, eine noch sportlichere Aussage.
    Der Rest – Verzeihung – ist für jeden Im Thema Allgemeingut.

    Die Ukraine war immer und ist noch mehr nun ein Zombiestaat von Lenins Gnaden,
    in dem Nationalextremisten angeführt und unterstützt vom Westen ihr Unwesen
    im Sinne der USA treiben. Man hängt dabei materiell komplett an der Nadel
    des Westens, denn man hat weder die Industrie noch die finanziellen Mittel
    um Krieg zu führen. Bald auch nicht mehr die Menschen.

    Läge die Ukraine nicht ein paar hundert Kilometer vor Moskau,
    würde sich kein Mensch auf der Welt für dieses Land interessieren.
    Das ist hart aber wahr.

  13. Der Autor scheint einen Schritt weiter als die westlichen Medien. Seine Argumentation basiert aber auf das westliche politische Narrativ, sodass wesentliche Faktoren unberücksichtigt bleiben und so nur ein unvollständiges Lagebild entstehen kann. So fehlt der geopolitische Überblick. Danach ging es primär gar nicht um die Ukraine (die war nur ein williges Werkzeug), primäres Ziel dürfte die Schwächung Russlands gewesen sein und (gleich wichtig) die Trennung Russlands von Deutschland und Europa. Dieses Hauptziel ist voll erreicht worden. Der Ukrainekrieg dient nun nur noch der propagandistischen Unterstützung zur Rechtfertigung des Hauptzieles, schließlich ist die Abnabelung von russischer Energie- und Rohstoffversorgung und gleichzeitiger vermehrter Kriegsrüstung mit Wohlstandsverlust verbunden, das der Bevölkerung schmackhaft gemacht werden muss.

    Den politisch Verantwortlichen in den USA dürfte von Anfang an klar gewesen sein, dass ein Krieg gegen die Atommacht Russland nicht zu gewinnen war. Das kriegerische westliche Narrativ (die Ukraine muss gewinnen) diente den USA als Ablenkung vom Hauptziel, nämlich Russland zu schwächen und zu isolieren. Die Isolierung gelang im wesentlichen Teil, nämlich der Trennung von Europa. Zudem wurde die Nato gestärkt und ihre Mitglieder auf Kriegskurs gebracht. Die europäischen Vasallen haben sich wieder voll unter die Führung der USA begeben, die eigenen Interessen unter die Interessen der USA gestellt – quasi einen Vasallen-Eid geschworen. Die Nato ist ihrer Rolle als US-Instrument gerecht geworden, und selbst die EU-Institution hat sich dazu erniedrigt.

    Aus Sicht der USA dürften damit wesentliche Ziele erreicht worden sein und der Ukraine-Krieg seinen Zweck erfüllt haben, so dass er eigentlich enden könnte. Ein kleines Problem dabei ist nur, dass Russland nun die Bedingungen diktieren wird. Die Ukraine war Opfer und Werkzeug des Westens seitdem sie sich mit dem Euro-Maidan und dem Geld des Westens untergeordnet hatte. Den USA dürfte es zunehmend egal sein wie die Ukraine endet, sie hat ihre zugewiesene Rolle gespielt. Die USA haben neue Ziele im Visier (es ist wohlgemerkt nur die kleine Clique der US-Neocons, die parteiübergreifend die US-Außenpolitik bestimmen).

    1. Sehe ich ähnlich. Die Amis müssen, anders als die Russen, den Krieg nicht gewinnen. Strategisch stehen sie am Ende auf Keinen Fall schlechter da als am Anfang. Viele Russen mussten sterben, die Rüstungskonzerne ersaufen im Geld, Europa wurde noch abhängiger und wird noch mehr Geld überweisen und die Ukraine interessiert dort keine Sau.

      Trotzdem – aber das ist, ich sage es ausdrücklich, eine Spekulation – können sie auf längere Sicht ein Problem geschaffen haben, dass sie nicht lösen können. Sie leben seit Jahrzehnten parasitär, weil sie die Welt zwingen können, den Dollar zu akzeptieren, der nur noch durch ihre Fähigkeit, militärische Gewalt gegen (fast ) jeden entsetzen zu können, gedeckt ist. Für den Versuch, sich davon zu trennen, wurden der Irak und Libyen zerstört. Im Schatten der Kriege emanzipieren sich bedeutende Staaten wie Saudiarabien und – teilweise , weil in beachtlicher Konkurrenz zu China – Indien. Wenn das gelingt, weil die USA das einzige ihnen zur Verfügung stehende Argument – blanke Gewalt- nicht mehr beliebig einsetzen können, haben sie ein sehr viel ersteres Problem. Aber, ich wiederhole es, dass ich nicht weiß, ob es so kommt und ich ausdrücklich sagen will, dass ich die Möglichkeit, dass die Dinge vollständig entgleisen, für noch immer sehr wahrscheinlich halte. Und dann ist alles zu spät.

      1. Die Amis diskutieren gerade ob sie sich einen Krieg an zwei Fronten (China und Russland) leisten können.

        Deutschland und Europa sollen im Fall des Falles Russland (vermutlich unter einem Vorwand) angreifen und die Amis werden ihren Krieg mit China führen.

        Russland und China könnten sich dann nicht mehr gegenseitig unterstützen, so wohl das Kalkül.
        Scholz dürfte dann wohl bald abgedankt werden und Pistorius könnte übernehmen.

        Ob es so kommt bleibt abzuwarten.

        1. Ist nicht unplausibel. Hat die Binnenrationalität einer Psychose, aber sie sind von der Vorstellung, die Welt beherrschen zu müssen, dermaßen besessen, dass sie jeden Weg gehen werden, von dem sie denken, dass er sie dieses Ziel erreichen lässt. Und solange die großen Nukes nicht fliegen, sind sie militärisch nicht zu bezwingen.

        2. @Otto0815

          Das hat etwas von einem irrationalem Glaubenskrieg (wertegeleitet eben), „Demokratien“ gegen Autokratien und Diktaturen. Den Europäern scheint in der Tat der Part gegen Russland zugeteilt zu sein (vielleicht ist das auch der Grund warum der Ukraine-Krieg am Laufen gehalten werden muss).
          Die politische und mediale Elite in Deutschland und EU steht auch schon Gewehr bei Fuß und wartet auf den Einsatzbefehl zum großen Endkampf für „Freiheit und Demokratie“.

          1. Ich glaube eigentlich nicht, dass es der von dir angenommene Glaubenskrieg ist. Und ich finde auch den amerikanischen Anspruch, die Welt zu beherrschen, ich habe das oben schon mal angesprochen, nicht eigentlich irrational. Er hat eine „Binnenrationalität“ und niemand, der bei Klarem Verstand ist, wird annehmen, dass die amerikanische Politik vom dementen Bettnässer, mit dem sie die Rolle ihres Präsidenten besetzt haben, bestimmt wird. Aber das, was sie in ihrem Wahnsinn tun, hat eine erkennbare Logik. und so hast du es in deinem Ausgangspost auch – wie ich finde- zutreffend beschrieben.
            Dass die Amis, die in der Ukraine eine demokratisch gewählte Regierung wegputschten und sich dessen ungeniert rühmten, sich für irgendwas wie ,, Demokratie“ interessieren, schließe ich sehr sicher aus.
            Der Anspruch selbst, die Welt zu dominieren, wird ja nicht geheimgehalten. Sie nennen sich selbst ohne jede Ironie die unverzichtbare Nation. Das alles ist vollkommen irre und mit Nation meinen sie auch nicht die vielen Millionen Amerikaner, sondern nur sich selbst. Aber solange es nicht zum Einsatz der großen Nukes kommt, haben sie die Fähigkeit allen anderen erheblichen Schaden zuzufügen, aline ohne selbst Schaden zu nehmen. Das wird gerade bewiesen.

  14. Was der Autor nicht wahrhaben will: Der Westen hat keine „Verhandlungspositionen“ mehr. Die hat hat er im Laufe der Ereignisse verloren. Am Anfang wollte der Westen keine ernsthaften Verhandlungen und warf Russland stattdessen den Fehde-Handschuh hin. Eine Fehde, die Russland angenommen und für sich entschieden hat.

    1. Und – viel wichtiger – Russland braucht mit niemandem zu verhandeln. Ob die übrigbleibende Rumpfukraine nun hüh oder hott sagt, ist nämlich vollkommen schnuppe. Russland arbeitet in dieser Spezoperatia nicht mehr auf normativer sondern nur mehr auf faktischer Basis. Im Übrigen werden Spezialoperationen nicht mit Friedensverträgen beendet, sondern mit einem Abschlussbericht des Generalstabs an die auftraggebende Regierung.

      1. Vorsicht, Überheblichkeit rächt sich letztlich immer. Die „Spezialoperation“ ist zu einem zunehmend offenen Krieg mit dem Westen ausgeartet. So wird auch Russland zu Gesprächen mit dem Westen nicht herumkommen, allerdings erst wenn Russland es für angebracht hält. Russland möchte ja kein neuer Welthegemon werden (oder etwa doch?), denn nur dann könnte es der Welt seine Ansichten diktieren und bräuchte nicht verhandeln.

  15. Wäre es der Redaktion vielleicht möglich, den irreführenden Account-Namen „Woody Guthrie“ sachgerecht in „Heino“ umzuändern!?!

    1. Das könnte „Woody Guthrie“ selbst, wenn er denn wollte. Macht er aber nur, wenn du den Deinigen ebenso sachgerecht in „Eugen Hadamovsky“ abänderst. Deal?

      1. Warum ich jetzt ausgerechnet den Namen von Jemandem aus deinem poiltischen Lager annehmen soll, bleibt – nicht nur – mir unverständlich.

        1. Damit erweitert sich die Liste der Dinge, die dir unverständlich sind und auch bleiben werden, auf eine 1 mit sehr vielen Nullen. Oder -damit es selbst dir verständlich wird-: schriebe man sie auf, könnte man damit samt und sonders die dem Louvre zur Verfügung stehenden Wände tapezieren.

        2. Wie du oben bereits geschrieben hast, ist es für dich völlig legitim, dass sich ein Volk auf Kosten eines Anderen das Land stiehlt. Ganz normales faschistisches Gedankengut.

          Daher passt Hadamovsky besonders gut auf dich, da du gerne die PR deiner Faschisten verbreitest.

          Wer ist ein Faschist? An den Taten erkennt man sie.

          1. So einen Schwachsinn kann man auch nur verzapfen, wenn man keine Ahnung von europäischer Geschichte hat. Der Ottono glorifiziert die Freiheit der größten Landräuber der Evolutionsgeschichte und regt sich über einen Russen auf, der einem Land, das sich gerade den größten Landräubern der Evolutionsgeschichte zum Fraß vorwirft, genau den Teil wegnimmt, der von diesem Land seit 2014 schikaniert und bombardiert wird.
            Wie fühlt man sich eigentlich als Abkömmling des übelsten Faschisten aller Zeiten? Hat man dann das Recht, das vom deutschen Tyrannen am meisten gepeinigte Volk, die Russen nämlich, ein paar Jahrzehnte später wieder zu bekriegen, als hätte es Nazideutschland nie gegeben? Was für ein ungebildetes Schandmaul muss man sein, um einem harmlosen Foristen hier Faschismus zu unterstellen?

            1. Charkow seit 2014 bombardiert?
              Cherson seit 2014 bombardiert?
              Odessa seit 2014 bombardiert?
              Bachmut seit 2014 bombardiert?
              usw…

              Sei so gut und schalte wenigstens das bissl Hirn ein bevor du schreibst.
              Vermutlich hast du weiter oben auch nicht nachgelesen, was für diesen Faschisten alles Russland ist.

              1. Nachdem der Westen beschlossen hat, Russland mit Hilfe der ukrainischen Nationalisten eine strategische Niederlage beizubringen und die Föderation zu „dekolonisieren“, geht es in diesem Krieg um alles oder nichts. Du willst diesen Krieg zu Ende führen, Ottono. Den Krieg mit einer Atommacht. Dir ist dein Tod egal. Meiner sowieso. Hauptsache, die Russen sind auch tot. DAS ist Faschismus.

                1. „Du willst diesen Krieg zu Ende führen, Ottono. Den Krieg mit einer Atommacht. Dir ist dein Tod egal. Meiner sowieso. Hauptsache, die Russen sind auch tot.“
                  Weiter oben wurde ja bereits „Eugen Hadamovsky“ als „Geilster unter den Bekloppten“ prämiert. Nach diesem erneuten (allerdings nicht unerwarteten, man kennt ja seine Pappenheimer) lowlight deinerseits ist das Titelrennen dann doch noch einmal spannend geworden.

            2. „Was für ein ungebildetes Schandmaul muss man sein…“

              Zumindest diese Frage solltest du dir doch mit Leichtigkeit selbst beantworten können, du kennst dich einfach besser.

    2. also Heino ist bei mir in der Achtung sehr gestiegen, seitdem er kürzlich im Fernsehen mit drastischen worten den Genderschwachsinn kritisiertel

      1. @bert huber

        Heino ist zwar nicht mein Musikgeschmack aber ich stimme Ihnen trotzdem zu. Eine solche Beleidigung den Agent Provokateur in Heino umzubenennen würde auch ich Heino nicht zumuten wollen

  16. Seit Merkel und Hollande bestätigten, daß das Minsk II Abkommen dazu benutzt wurde, um die Ukraine aufzurüsten, sollte jedem klar sein, wer diesen Krieg provoziert hatte.
    Da stehen in einen möglichen Tribunal Gewinner und Verlierer gegenüber und werden je nach Entscheidung zur Kasse gebeten. Aber, was kann der Westen noch geben mit all seinen Schulden? Seit Jahren schreit die Politik im Gleichklang mit den Medien ‚Putin will dieses, jenes etc‘, nur die Schreihälse enteignen stetig ihre eigene Gemeinschaft.
    Warum will die Politik nicht die Wahrheit sagen?
    Weil sie mehr Angst hat vor ihrem Publikum hat als vor Putin!
    Und die NATO hat einen entscheidenden Anteil an dieser Situation.

      1. Ja natürlich rüstet man sich z u e r s t auf, um danach bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen. Ottono auf welcher Seite stehst du?
        Wie kann man etwas wünschen, wenn danach niemand mehr da ist, der sich als Ukrainer bezeichnen kann?

      2. Du verkehrst damit wieder mal die Kausalkette! Das ist nun nicht gerade ein Zeichen von guter Analysefähigkeit. In einer naturwissenschaftlichen Disziplin hättest du dich damit diskreditiert. Aber in Gesellschaftswissenschaften ist ja – je nach führender politischer Agenda – noch der größte Unsinn tragfähig. Und Halbwahrheiten, gebildet durch Weglassung von konträrem Wesentlichen und (bewusste) Fehlinterpretationen sind keine stichhaltigen Argumente und würden in der Naturwissenschaft die Reputation ihres Apologeten auf Dauer beschädigen.
        Das Völkerrecht verbietet nicht nur eine direkte kriegerische Aggression, sondern auch die bewusste Provokation einer solchen. Demnach wären im 1870/71er Krieg Frankreich:Preußen (NapoleonIII:Bismarck) beide Seiten zu verurteilen, weil Bismarck den mit der provozierenden Kriegslist ‚Emser Depesche‘ erst herbeigeführt hat (als Präventionskrieg der gegnerischen Seite). Das sieht im Falle USA-NATO-Ukraine-Russland zwar nicht völlig genauso, aber im Prinzip ganz ähnlich aus.
        Im Übrigen finde ich es entsetzlich, dass dt Regierungen nach 2 verlorenen WKen immer noch dazu neigen, sich auf der falschen Seite zu engagieren, seien es auch Faschisten, und dabei sich selbst und ihr Volk zu betrügen. ‚Wir sind die Guten‘ glauben dabei nur sehr Naive oder indoktrinierte Denkfaule* wirklich, die Mehrheit der Staaten der Welt ohnehin nicht.
        Vielleicht würde es ja einem ahnungslosen Denkwilligen helfen, sich in die Rolle eines neutralen Beobachters, der Zugang zu allen relevanten Informationen hat, zu versetzen. Z.B. eines Außerirdischen wie ihn Keanu Reeves im berühmten Remake eines SF-Klassikers aus den 50ern spielt. Der hatte allerdings auch die Entscheidung über Leben oder Tod einer ganzen Zivilisation zu treffen. Je länger wir diesen zerstörerischen Weg weitergehen und es dabei vermeiden können, uns selbst auszulöschen, desto eher werden wir womöglich Jemandem oder Etwas begegnen, der/das diese Entscheidung treffen kann und muss. Ansonsten – würde die Lebensdauer unserer Zivilisation und Spezies überhaupt ausreichen, die in Äonen und immer wieder neu angehäufte Schuld am Planeten und seiner Bewohner inkl unserer eigenen Spezies auszugleichen?
        —————
        * Bezahlte Trolle sind anders gelagert, sie haben einen Auftrag, den sie skrupellos ausführen. Allerdings sind sie nicht so bedeutend, dass sie nicht auch fallen gelassen werden könnten. Das sollten die sich mal überlegen, denn auf dem ultimativen Rettungsboot ihrer Auftraggeber wird kein Platz für sie sein. Und kleine Gauner hängt man nicht nur sprichwörtlich zuerst, vor allem dann, wenn man der großen nicht wirklich habhaft werden kann oder will.
        Die intelligenteren von ihnen verwenden ‚Argumentationstaktiken‘ wie die führenden Flacherdler und Kreationisten und lenken dabei die Diskussion auf Nebenschauplätze und Einzelheiten ab, mit denen sie ihr Gegenüber zu verunsichern hoffen. Das ganze verbunden mit aggressiver Rhetorik. Davon bleiben bei den unintelligenteren und ungeschickteren nur aggressives Auftreten, allenfalls stets wiederholte Scheinargumente und letztlich Beschimpfungen, wenn ihr Ziel nicht erreicht werden kann und sogar die Realität sie ad absurdum führt. (Ein Musterbsp für einen solchen Troll-‚Experten‘ ist Ströers T-Online-‚Militärexperte‘ Keupp, der seine falschen Annahmen bis dato partout nicht korrigieren will und sich damit für allezeit mitschuldig macht an der ukrainischen Katastrophe, weil er Fehlinfos verbreitet, damit falsche Erwartungen weckt und somit eine falsche Politik fördert.
        Wie das bei den hiesigen Minitrollen aussieht und wie diese einzuordnen sind, mag jeder selbst entscheiden. Ich finde, bei den MSM (mit Ausnahme von ÖRR-Foren) wären sie besser aufgehoben, weil zahlreicher (noch!) unterstützt. Auch auf Telepolis sähe die Situation etwas besser für sie aus, auch dank einer (zumindest in der Vergangenheit) in Teilen subjektiv unterstützenden Moderation, die bemüht war, intelligentere argumentative Gegenstimmen dauerhaft zu sperren.

  17. In der Ukraine kamen nach dem Putsch 2014 die geistigen Nachfahren jener Ukrainer an die Macht, die schon Nazi-Deutschland beim Kampf gegen die Sowjetunion sowie auch bei der Judenvernichtung geholfen haben. Es gab in der Ukraine nach dem 2. Weltkrieg m.W. keine große Aufarbeitung der Nazi-Kollaboration, geschweige denn eine Entnazifizierung.

    Heute kämpfen diese geistigen Nachfahren der damaligen ukrainischen Nazi-Kollaborateure gegen die russische Armee und verstehen nicht, wieso Deutschland dieses mal so zögerlich ist – wo doch der gemeinsame Kampf 1941 so gut geklappt hatte. Deutschland hat sich gegenüber 1941 verändert (Gott sei Dank), die Ukraine offenbar weniger.

    Um zu verstehen, was in der Ukraine vorging und vorgeht, enmpfehle ich den Film von Oliver Stone:
    „Ukraine On Fire“.

    Die Ukraine hat inzwischen einen großen Teil ihrer Soldaten unwiederbringlich verloren. Der Krieg ist für sie verloren. Daher sollte das Blutvergießen umgehend beendet werden. Es muss verhandelt werden, sonst steht irgendwann die bedingungslose Kapitulation der Ukraine an. Höchste Zeit, dass der Westen das erkennt und politisch umsteuert.
    Das Projekt, Russland mit Hilfe der Ukraine eine militärische Niederlage zu bereiten, ist vollständig gescheitert. Die Ukraine hat einen sehr hohen Preis bezahlt, dass sie sich dafür hat einspannen lassen.

    Auch der Wirtschaftskrieg gegen Russland ging für den Westen verloren.
    Der Fehler war in beiden Fällen der alte westliche Überlegenheitswahn, verbunden mit einer völligen Unterschätzung Russlands.

    Höchste Zeit für eine Wende (180 Grad, nicht 360 Grad) der westlichen Russlandpolitik.
    Wen man nicht besiegen kann, dem muss man die Hand reichen, für eine friedliche zukünftige Zusammenarbeit.

    1. An sich ist der Gedanke nicht verkehrt, aber ich fürchte für Hände reichen ist es zu spät. Es gab dafür reichlich Gelegenheiten, Russland stand über Jahre mit ausgestreckter Hand da in welche der Westen immer wieder reinrotzte. Ich glaube der Zug ist abgefahren, Russland orientiert sich bereits um nach Osten und nach Süden und wendet sich vom Westen endgültig und nachhaltig ab. Und das ist jetzt keine Laune Putins, dies ist eine Entwicklung die ganz grundlegend und prinzipiell ist, egal wer in Russland nach Putin an die Macht kommt, daran wird sich sicherlich nichts ändern.

      1. Nein, es ist noch nicht zu spät.
        Aus zwei Gründen: 1. Vergebung ist Teil der russischen Seele. 2. Putin hat sich dazu bereits geäußert. Er hat wörtlich gesagt, dass der Westen die nächsten 20-30 Jahre mit sich selbst beschäftigt sein wird.

        1. Das ist unsere einzige Hoffnung, dass Vergebung Teil der russischen Seele ist.
          Aber dazu bräuchte es zuvor einen 180 Grad Wandel in der westlichen, vor allem der deutschen Politik.
          Während sich in den USA bzgl. Der Ukraine allmählich Realitätssinn und Pragmatismus ausbreitet, herrscht in Deutschland immer noch antirussischer Hass und ein fanatischer Glaube an den Endsieg der Ultranationalisten der Ukraine, wofür wir Geld und Waffen liefern.

          Der russische Hacker hat Recht, wenn er meint, unsere derzeitigen politischen „Eliten“ könnten eine Niederlage der Ukraine, was ja auch eine eigene wäre, nie und nimmer zugeben. Vor einer Vergebung müssten aber erst Zustände geschaffen werden, welche Russland erlauben würden, wieder ein Minnimum an Vertrauen zu entwickeln.

          Nachdem der Westen Jahrzehnte daran gearbeitet hat, jegliches Vertrauen auf der russischen Seite zu zerstören, wird es nicht möglich sein in Russland so einfach wieder Vertrauen zu erzeugen, es sei denn, wir finden zuvor die Kraft, unsere derzeitigen transatlantischen politischen Eliten abzusetzen und eine komplett neue politische Führung zu schaffen, die glaubhaft einen Neuanfang mit Russland anstrebt.
          Sowohl im Bündnis Wagenknecht, als auch in der AfD finden sich Personen, welche den bisherigen russlandfeindlichen Kurs öffentlich stark kritisiert haben und für einen solchen Neuanfang in Frage kämen.
          Die derzeitigen Regierungsparteien werden allerdings alles tun, um solch eine Wende zu verhindern.
          Diese Leute wird man nicht überzeugen können. Sie sind eher bereit unser Gemeinwesen komplett zu zerstören, womit sie ja bereits im Interesse unserer „Freunde“ jenseits des Atlantik angefangen haben.

      2. Ich stimme Ihnen zu, wenn ich auch andererseits angesichts von Kind und Enkelkindern auf einen für unser Land friedlichen Ausgang der ganzen Sache hoffe.
        Ich möchte die Hoffnung nicht ganz aufgeben, dass hierzulande doch noch Vernunft aufkommt, bevor alles in Scherben fällt.

        Vielen Dank übrigens für ihre umfangreichen wie auch sehr kenntnistreichen Ausführungen zu dem Themenkomplex !
        Informationen, die man in unserer Westpresse nicht findet.

      3. Ich sehe das nicht so. Ich denke, wenn der Krieg vorbei ist und wir alle ihn hoffentlich ohne Atomkrieg überlebt haben, wird es ein anderes Russland sein, das dann aus einer anderen Haltung durchaus auf die Länder des Westens zugehen kann und wird.

        Eines der grossen Probleme Russlands seit Peter I. war das Gefühl der eigenen Unterlegenheit, teilweise aus dem tatsächlichen Entwicklungsrückstand, aber auch einer unkritischen Bewunderung „westlicher Werte“. Daraus resultierte eine „liberale“ Intelligenz, die gegenüber dem Westen in sklavischer Höflingsrolle stand, mit tiefer Verachtung gegenüber dem eigenen Volk. Die fortschrittlichen und revolutionären Bewegungen in Russland haben diese Haltung nicht immer vollständig aufgegeben.

        Zur Haltung der russischen Liberalen https://www.russiapost.info/society/death_of_liberal_russia_p1 (p2, p3)

        Der Krieg hat den Westen entzaubert, gegenüber Russland, China, dem globalen Süden. Insofern ist das eine tektonische Verschiebung. Natürlich muss Russland den Krieg noch siegreich beenden, und der Westen von einer Eskalation in den Atomkrieg Abstand nehmen. Insofern steht es auf der Kippe.

        Wenn sich Irre wie Strack-Zimmermann, Hofreiter, KIesewetter durchsetzen, kann es zum grossen Krieg kommen. Dass die USA das wollen, ist nicht sicher, die haben genug am Hals.

        Wenn der Krieg zugunsten Russlands endet, kann dieses es sich durchaus leisten, auf die vernünftigeren Kräfte im Westen wieder zuzugehen. Nötig hat es das nicht, aber es ist sinnvoll.

        1. Ich habe nur meine Zweifel, dass man eine solche Annäherung in Russland politisch verkaufen könnte. Wenn ich in Russland mit Leuten spreche und ihnen zu erklären versuche, dass nicht Alle in Deutschland so sind, höre ich nur: Mag sein, interessiert mich nicht. Da ist der Feind. Das Problem ist nicht die Eliten oder die Staatsführung in Russland. Die wären für eine Annäherung vielleicht noch zu haben. Das Problem ist, dass die Bevölkerung extrem enttäuscht ist, und eine solche Annäherung kaum akzeptieren würde. Zu sehr hat man sich verbrannt, zu sehr wurde man enttäuscht. Man muss berücksichtigen, Russland war nach dem Zerfall der Union absolut pro-westlich gewesen. Man hatte große Illusionen, dass jetzt, wo keine ideologischen Unterschiede mehr bestünden und die Sowjetunion Geschichte ist, stünde einem Europa von Wladiwostok bis Lissabon nichts mehr im Weg. Über Jahrzehnte versuchte man vergeblich sich mit dem Westen zusammenzutun. Aber der Westen behandelte Russland stets wie man Besiegte behandelt und nicht nur seine Interessen, auch die Grundbedürftnisse (Sicherheit) stets arrogant mit den Füßen getreten. Nachdem Maidan ließ der Westen dann seine Maske völlig Hemmungslos fallen. Also ich fürchte die Russen haben nachhaltig die Nase voll von Annäherung mit dem Westen.

  18. Verehrter Herr Hübschen, die Ursachen warum man im Westen eine militärische und ökonomische Niederlage gegen Russland nicht eingestehen kann liegen völlig klar auf der Hand. Der Westen hat sich durch seine eigene Propaganda in ein Dilemma manövriert, aus welchem es überhaupt keinen Ausweg gibt. Viel zu lange hat man die Öffentlichkeit sowohl über Russland als auch über die Ukraine schlicht angelogen und sich ein Russland und eine Ukraine ausgemalt, wie man sie gerne hätte, wie es einem in den Kram passte um seine politischen Ziele zu erreichen. Die Narrative, die über viele Jahre hinweg kultiviert wurden, lassen es schlicht nicht zu, dass man eine Niederlage eingestehen könnte. Das wäre ohne zu übertreiben eine politische Bankrotterklärung des Westens und wäre mit einem Gesichtsverlust verbunden, welcher schlicht unerträglich wäre. Nachdem was Alles erzählt, nachdem was Alles verkündet wurde, nachdem was Alles geleistet wurde, wäre die Eingeständnis einer militärischen und ökonomischen Niederlage des gesamten Westens gegen Russland alleine (!) eine politische Katastrophe von existentieller Reichweite, ohne es zu übertreiben. Da ist tatsächlich was dran wenn die europäischen Eliten und auch die NATO Spitze ständig sagen, dass man sich eine Niederlage der Ukraine nicht leisten könnte. Das ist wirklich so. Man müsste seine eigene politische und militärische Impotenz einräumen und sich von seiner Glaubwürdigkeit offiziell verabschieden. Der Westen ist sozusagen ein Opfer seiner eigenen Propaganda geworden. Etwas wovon nicht nur ich seit vielen Jahren gewarnt hatten.

    Auch wenn Sie zuletzt zu einer besseren Einschätzung der Situation fähig sind, so fallen auch Sie Herr Hübschen nach wie vor auf die westliche Propaganda herein, die letztendlich den Westen in diese missliche Lage gebracht hat. Sie haben kein Gesicht zu verlieren und ihnen können die politischen Konsequenzen daraus egal sein, nur deshalb sind Sie überhaupt fähig die Realität anzuerkennen und etwas auszusprechen was die europäischen Eliten auch wissen, aber nicht aussprechen können. Sie Herr Hübschen haben damit ja auch nichts zutun und können ihre Hände in Unschuld waschen, was die europäischen Eliten die eine Mitverantwortung tragen nun mal nicht können.

    Einige falsche Narrative, welche einer objektiven Überprüfung nicht standhalten könnten und Teil der westlichen Propaganda waren, die den Westen in diese missliche Lage gebracht hat, und ihm einen Ausweg verbaut haben, haben Sie auch in diesem Artikel zum Vorschein gebracht. Darauf gehe ich im Einzelnen in folgenden Beiträgen gerne ein.

    1. Narrativ #1. Es habe Alles mit der angeblichen (!) Annektion der Krim durch Russland begonnen.

      Als ob die Ukraine friedlich vor sich hin lümmelte und dann plötzlich und unerwartet von Russland überfallen wurde. Als ob es vorher überhaupt nichts passierte. Sie übersehen dabei Herr Hübschen, dass es in der Ukraine vom Westen offen unterstützen und finanzierten blutigen Umsturz der Regierung in Kiew gegeben hat, bei welchem Nationalisten Alles andere als demokratisch die Macht ergriffen hatten. Als ob es in Folge dieser Nazistischen Machtergreifung nicht zu Massakern an russischstämmigen Ukrainern gekommen wäre, zum Beispiel in Odessa und in Korsun. Davor war die Ukraine wirklich ein demokratisches Land gewesen, wenn auch mit gravierenden Mängeln und reichlich Korruption, aber immerhin gab es eine Regierung der nationalen Einheit, die demokratisch auch von der Bevölkerung der Ostukraine und der Krim gewählt wurde und womit sich die russischstämmige Bevölkerung der Ostukraine und insbesondere der Krim noch gut abfinden konnte, da deren Rechte noch garantiert und sie sich noch auf den Schutz des Staates gegenüber Nationalisten, die aus ihren Absichten die Ukraine in einen Einheitsstaat ausschließlich für Ukrainer zu verwandeln und dafür die russischstämmige Bevölkerung (immerhin gut ein Drittel der Bevölkerung der Ukraine, welche sich insbesondere auf der Krim und in der Ostukraine konzentrierte) durch Ermordung schlicht auszurotten schon lange vor 2014 überhaupt keinen Hehl machten, aber bei legitimen Wahlen keine Chancen hatten an die Macht zu kommen. Bei dieser Machtergreifung, dem s.g. Maidan kam es in Kiew zu kriegsähnlichen zuständen. Es gab Schießereien auf den Straßen von Kiew. Kiew brannte lichterloh und war über Monate in schwarzen Rauch gehüllt. Polizisten wurden auf offener Straße gelyncht. Etwas was man bei sich zuhause in Europa nie im Leben dulden würde, wurde propagandistisch als eine demokratisch motivierte Revolution gegen eine Tyrannei verkauft, offen unterstützt und bei Erfolg frenetisch gefeiert als eine s.g. „Revolution der Würde“. Seither haben waschechte Nazis, die aus ihrer menschenfeindlichen Gesinnung und ihren Absichten nie ein Geheimnis machten in der Ukraine die Kontrolle übernommen. Damit konnte sich die überwiegend russischstämmige Bevölkerung der Ostukraine und der Krim natürlich nicht abfinden. Wer hätte sie sonst vor Ausrottung durch Nazis schützen sollen? Die EU, die diese Machtergreifung unterstütze? Wohl kaum. Es blieb ihnen einfach keine andere Wahl als sich von DIESER nazistischen Ukraine loszusagen und Russland dabei um Beistand und Aufnahme zu ersuchen. Von daher kann auch von einer Annektion der Krim überhaupt keine Rede sein. Das ist eines der westlichen Propagandanarrative. Eine Annektion ist klar definiert. Es ist eine einseitig erzwungene Eingliederung durch einen externen Aggressor auf seine eigene Initiative. Das ist nicht das was auf der Krim passierte. Es war weder einseitig noch von Russland erzwungen gewesen. Die Initiative ging nicht von Russland aus, sondern von der Regierung der autonomen Republik Krim aus, welche bereits Jahre zuvor demokratisch auf der Krim gewählt wurde und an dessen Legitimität es vorher bei Niemanden nie einen Zweifel gegeben hatte. Die Krimregierung warnte bereits lange vor dem Umsturz in Kiew in ultimativer Form, dass eine Machtergreifung der Nazis in Kiew die Abspaltung der Krim nach sich ziehen würde. Der Sprecher der Krimregierung verkündete dies bei einer Pressekonferenz in Moskau (!) dass dies für die Krimbevölkerung absolut untragbar sei und dass man in diesem Fall die Unabhängigkeit erklären würde und Russland dabei um militärischen Beistand bitten würde. Die klar definierten Merkmale einer Annektion sind hier schlicht nicht gegeben, das war nicht eine Annektion durch Russland, sondern eine einseitige Sezession durch die demokratisch legitimierte Krimregierung, und anschließende Vereinigung mit Russland nach einem eindeutigen Referendum, welches auch nicht Russland, sondern die Krimregierung durchführte. Bei einer echten Annektion wird die betroffen Bevölkerung überhaupt nicht gefragt, schon gar nicht durch eine Regierung, welche diese Bevölkerung gewählt hatte. Die betroffene Bevölkerung wird bei einer echten Annektion durch eine Militärverwaltung des Aggressors unterdrückt. Dabei kommt es unweigerlich zu Widerstand gegen die Militärverwaltung und Flucht der Bevölkerung. Nichts davon fand auf der Krim statt. Die Krim ist nach einer Machtergreifung von Nazis in Kiew, welche die Ausrottung von Russen beabsichtigten, der Ukraine davon gelaufen und hat sich freiwillig Russland angeschlossen. Eine angebliche Annektion war schlicht Propaganda, welche dem Westen eine Legitimation lieferte die Ukraine für einen Krieg mit Russland um die Rückeroberung (und Entvölkerung) der Krim lieferte. Schließlich konnte man das nicht so direkt aussprechen, das wäre politisch in der europäischen Öffentlichkeit wohl kaum legitimierbar gewesen, dass man eine ethnische Säuberung der Krim unterstützte. Welche Zweifel kann es da geben, dass wenn Russland der Krim die Unterstützung verweigerte, dass es dort zu einem ähnlichen Szenario gekommen wäre wie wir jetzt etwa in Gaza beobachten? Welche Zweifel kann es dabei geben dass die EU dies unterstützt hätte, so wie sie auch jetzt die Entvölkerung Gazas unterstützen? Das konnte Russland nicht einfach hinnehmen und dabei einfach zusehen, das ignorieren einer solchen Entwicklung hätte Russland selbst destabilisiert. Als nächstes Maidan in Moskau gegen den Volksverräter. Russland hatte keine Wahl. Die Abspaltung der Krim und deren Anschluss an Russland wurde durch den Putsch in Kiew, denn der Westen verantwortete ausgelöst und auch deshalb kann es sich nicht um eine Annektion handeln. Ohne die blutige Machtergreifung in Kiew, wäre die Krim auch heute noch ein Teil der Ukraine, es gäbe keinen Krieg, und die Ukraine und Russland wären in guten Beziehungen zu einander, so wie bereits vor dem Putsch.

      Wenn man wirklich an einer Befriedung zwischen Russland und Ukraine ernsthaft interessiert ist, führt kein Weg daran vorbei die Geschehnisse von 2013/2014 gründlich aufzuarbeiten, und die Ursachen für den Konflikt sowie die Rolle des Westens (insbesondere die Rolle Deutschlands) dabei zu untersuchen und klar zu benennen. Seinen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Aber dafür ist man nicht in der Lage. Das wäre mit den Werten der europäischen Union die man gerne zur Schau stellt kaum zu vereinbaren. Die Einmischung in innere Angelegenheiten eines Staates, ist völkerrechtswidrig. Nichts anderes war es. Der Westen meinte man könne einfach mal die Ukraine aus dem russischen Orbit entreißen und in einen Aufmarschgebiet für die NATO verwandeln und Russland dabei als den Aggressor rausstellen und Alle Verantwortung dafür durch Propaganda Putin in die Schuhe schieben. Das ist das Resultat dieser naiven Fehleinschätzung der Realitäten sowohl was Russlands als auch was die Ukraine betrifft.

      Fortsetzung folgt.

    2. ökonomische Niederlage gegen Russland nicht eingestehen kann

      🤡🤡🤡
      Ausgaben anteilig BIP 24.1.2022 bis 31.10.2023 an bilateralen Hilfen für die Ukraine
      Litauen 1,4%
      Estland 1,3%
      Norwegen 1,6%
      Dänemark 1,0%
      Lettland 1,1%
      Slowakei 0,6%
      Polen 0,7%
      Niederlande 0,4%
      Finnaland 0,6%
      Schweden 0,5%
      Bulgarien 0,3%
      Kroatien 0,4%
      Deutschland 0,5%

      noch ein paar nennenswerte
      UK 0,4%
      USA 0,3%
      Kanada 0,3%
      Schweiz 0,3%
      Japan 0,1%

      phz

      1. Erzähl das den Bauern. Trotz der umfangreichsten Sanktionen Aller Zeiten die gegen einen Staat eingeführt wurden, ist es dem Westen nicht gelungen die russische Wirtschaft in die Knie zu zwingen. Stattdessen fällt der Wirtschaftskrieg gegen Russland Europa selbst auf die Füße. Während Russlands Wirtschaft mit +5% wächst und der Wachstum sich beschleunigt, gerät Europa zunehmend in eine Rezession ohne Aussicht auf eine Umkehr dieser Entwicklung. Deutschland, welches Russland ruinieren wollte, ruiniert sich selbst und hat die Wettbewerbsfähigkeit des ehemaligen Industriestandorts aufgrund der durch Sanktionen verursachten gestiegenen Energiepreise eingebüßt, was auf Dauer unweigerlich zu einer schleichenden Deindustrialisierung, wirtschaftlichen und sozialen Abschwung, Verelendung, und zunehmend zu sozialen Unruhen führt. Und das ist erst der Anfang.

        1. „Während Russlands Wirtschaft mit +5% wächst und der Wachstum sich beschleunigt“

          Das, nicht der. Kap Verde verzeichnet gar ein Wachstum von 17%, das dürfte auch eher die Benchmark für den Durchschnittsrussen sein.

          1. Ich wüsste nicht, dass Kap Verde mit über 18.000 Sanktionsmaßnahmen überzogen worden sei und dass Deutschland die Absicht erklärte die Wirtschaft von Kap Verde zu ruinieren. Obwohl selbst Kap Verde würde eure Sanktionen bestimmt überstehen, denn wie es sich herausgestellt hat, und was die ganze Welt mit erstaunen beobachten kann, muss Niemand eure s.g. Sanktionen fürchten, da ihr im höchsten Maße von Allen abhängig und auf reibungslos funktionierende globalisierte Wirtschaft angewiesen seid, was euch ökonomisch impotent macht da ihr durch aggressive wirtschaftliche Maßnahmen viel mehr Schaden bei sich selbst verursacht als bei Anderen.

        2. 🤡🤡
          1/ Behind Russia GDP’s 3.5% expansion in 2023 are uncontrolled growth of expenditures, high inflation, distortions in the labor market. Problems will only multiply in the future, as I argue in a @ForeignAffairs piece.

          2/ Putin faces an impossible trilemma. He must fund the war against Ukraine, maintain the Russian populace’s living standards, and safeguard macroeconomic stability. Achieving all three goals is impossible

          3/ For now, high oil&gas revenues, competent financial management by the Russian authorities, and laxed enforcement of Western sanctions play to the Kremlin’s advantage, but they mask growing imbalances in the economy 👇

          4/Military spending eclipsed social spending—less than 5% of GDP—for the first time in history. $18b state investment to 4 annexed regions of 🇺🇦 ↗️ interregional inequality. 🇷🇺 manufacturing has been transformed, with civilian industries dwarfed by the military-industrial complex

          5/ Defense enterprises operate at fever pitch now. Any surge in demand will likely force prices to rise due to the sector’s inability to increase supply. This pushes up wages. For the time being this allows the Kremlin to maintain a pretense of normalcy, but with high inflation

          6/The interplay between mil spending, labor shortages& rising wages has created an illusion of prosperity that is unlikely to last. ↗️ wages and state payments => consumption. Putin’s directive to secure availability of consumer goods => imports, discouraging domestic production

          7/ The Kremlin’s way to fuel growth by subsidized loans to people and businesses undermine macroeconomic stability. The amount of such loans has exceeded $130 bln (7% of GDP). The mortgage sector is the main liability, as 70% of new credit accounts for soft-loans programs

          8/ 🇷🇺 have also become unsustainably reliant on war-related payments. If the war is to end, it will become difficult for many people to service their loans, especially in the face of rising prices. See @WSJ dispatch by @chelseydulaney @georgikantchev

          9/ The interest rate in Russia is 16% now. Businesses and households still continue to borrow, indicating high inflation expectations. @bank_of_russia is unlikely to return the rate to single digits any time soon

          10/ Beyond the near-prohibitive cost of borrowing, for the Kremlin, high interest rates constitute an image problem, undermining Putin’s narrative about the stability of the Russian economy. A healthy economy, after all, does not need a double-digit key rate

          11/ Volatility of the ruble is also a problem. Left at the mercy of trade flows, the ruble has oscillated between 50 and 100 RUR/$ over just 2 years. A three-digit $ exchange rate not only stokes inflation; it triggers public concern

          12/ The authorities cannot remove the main reason for the ruble’s weakening, as they heavily rely on imports. What the Kremlin can do is control over capital flows and manual regulation of prices, triggering cascade of negative effect if the Kremlin uses these tools

          13/ Control of prices works here and now, but they do not help against inflation and have negative effects in the long term. Any restriction of supply distorts market mechanisms and signals. More on that in this @FT piece by @NastyaStognei @courtney_ft

          14/ So far, the situation looks stable in the short term:
          gold and yuan reserves allow to finance ext.debt;
          🇷🇺low prewar debt-to-GDP means the debt is unlikely to become a risk in upcoming years; turning to domestic market to finance the war is still an option

          15/ Still, the war has already taken a toll on pillars of policy crucial for macro stability, including the budget rule, freedom of capital flows, and—to some extent—the independence of the central bank. Most of wounds cannot be healed without ending the war and the sanctions

          17/ With the war unlikely to end soon, the financial and economic costs will mount and are likely to bite Russia several years from now. My detailed account in @ForeignAffairs

          phz

          1. Wunschdenken welchen amerikanische Thinktanks euch eintrichtern um euch einzuspannen wie auch bereits zuvor. Und wie auch bereits zuvor belügt ihr euch dabei selbst.

            1. Wunschdenken welchen amerikanische Thinktanks euch eintrichtern um euch einzuspannen wie auch bereits zuvor

              🤡
              Dann hör mal gut Deiner Zentralbankchefin zu, was die so sagt.

              phz

              1. Lustig an deiner Denkweise ist, wenn sie sich blamiert hat, dann sucht sie sich immer wieder neue, alte Quellen, die das bestätigen, was du vorher wusstest, was sich aber als falsch erwiesen hat.

                All die „Experten“ mit ihren „Expertisen“, die „Russland ruinieren“ wollten durch Abkopplung von Swift, ausufernde Sanktionen, etc. haben nicht das bewirkt, was sie prognostizierten. Das nennt man scheitern.

                Was wiederum auf den Kenntnisstand der „Experten“ verweist: wer auf der Basis seines ökonomischen Wissens Vorhersagen über die Zukunft macht, die regelmäßig an der Realität zerschellen, dessen Wissen erweist sich in der Praxis als eher unterdurchschnittlich.

                Das Problem ist, solche Gestalten hatten auch in der Vergangenheit in den Ländern „des Westens“ nichts zu befürchten. Ich bin fasziniert, seit wann China ökonomisch erledigt ist – die erste Vorhersage war m.E. 2010.

                Selbstredend werden diese „Experten“ nie zur Verantwortung gezogen, denn die werden gebraucht.
                Um dir zu erzählen, was du hören willst.

        3. ruiniert sich selbst und hat die Wettbewerbsfähigkeit des ehemaligen Industriestandorts aufgrund der durch Sanktionen verursachten gestiegenen Energiepreise eingebüßt

          🤡
          Germany Natural Gas Border Price (I:GNGBP)
          11.30 USD/MMBtu for Dec 2023

          Ölpreise sind mehr oder weniger im freien Fall, da die Opec zerfällt und die USA den Mark mit Fracking-Öl flutet. Abgesehen davon macht nur für wenige Industrien der Energiepreis einen Unterschied.

          Kurz: das Niveau der Energiepreise hat sich wieder auf Vorkriegsniveau eingependelt, nur für uns in DE und etlichen andere EU-Staaten eben ohne russisches Gas und Öl.

          Das fossile Zeitalter ist ein für alle Mal vorbei.

          phz

          1. Europa ist heute der größte Abnehmer von russischen Flüssiggas (LNG) und Russland ist der zweitgrößte Lieferant von LNG für Europa. Da trotz großmäulig verkündeter Absichten sich von der Abhängigkeit zu lösen kein Ersatz in Ausreichenden Mengen gefunden werden konnte. Putin braucht nur mit den Fingern zu schnipsen, und ihr werdet ganz große Schwierigkeiten bekommen, da helfen euch die Windräder, gegen die es Widerstand gibt auch nicht weiterhelfen eure Wohnungen zu beheizen und eure Chemieindustrie (eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine) an der Flucht in die USA zu hindern.

            1. „Putin braucht nur mit den Fingern zu schnipsen, und ihr werdet ganz große Schwierigkeiten bekommen, da helfen euch die Windräder, gegen die es Widerstand gibt auch nicht weiterhelfen eure Wohnungen zu beheizen und eure Chemieindustrie (eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine) an der Flucht in die USA zu hindern.“
              Sagen Sie keine solchen Dinge !
              Die Sowietunion war – trotz kaltem Krieg -der zuverlässigste Energielieferant, hat sich immer an alle Verträge gehalten, und danach ebenso Russland.
              Und ich hoffe, erwarte, bin aber auch sicher, dass Russland auch in Zukunft – abgesehen von diesem kleinen Sanktions-Intermezzo – wieder ein verlässlicher Vetragspartner sein wird, unbesehen der politischen Strömungen.
              Wirtschaft ist wichtiger als Politik !

            2. Europa ist heute der größte Abnehmer von russischen Flüssiggas (LNG) und Russland ist der zweitgrößte Lieferant von LNG für Europa. Da trotz großmäulig verkündeter Absichten sich von der Abhängigkeit zu lösen kein Ersatz in Ausreichenden Mengen gefunden werden konnte.

              🤡🤡🤡
              MOSCOW, Jan 2 (Reuters) – Russian exports of liquefied natural gas (LNG) to Europe fell 1.9% to 15.8 million metric tons in 2023, and LNG exports to Asia fell 11% to 14.9 million tons, LSEG data showed on Tuesday.

              Europe increased purchases of LNG from global producers in 2023 while sharply cutting its imports of Russian pipeline gas in response to the conflict in Ukraine.

              Overall LNG exports from Russia were down 6% last year to 31 million tons due to planned repairs at plants during the summer. But in December 2023, Russian LNG exports reached a record level of 3.2 million tons, of which 1.9 million tons were from Yamal LNG.

              Putin braucht nur mit den Fingern zu schnipsen

              🤡
              Putin hängt wie ein Junkie am Öl/Gaspreis, der aktuell viel zu niedrig ist, vor allem hinsichtlich des für Russland teuren Transports und den Rabatten, die Indien und China verlangen (der Haushalt der RF basiert auf einem viel höheren Öl/Gaspreis). Vor allem müssen die Erlöse in Indien und China ausgegeben werden, was Russland im Falle von Indien besonders weh tut, da Indien nichts hat/gibt, was Russland braucht.
              Hast Du schon mal einen Junkie drohen und fingerschnippsen gehört, dass er das Heroin nicht kaufen werde, wenn der Dealer nicht mit dem Preis heruntergeht (👈 hier Transferleistung nötig).

              11/23 lag der Anteil russischen LNGs in für die EU27 bei etwa 15%.
              Der Füllstand deutscher Gasspeicher liegt stand heute bei 89,7%.

              phz

              1. Ihr seid der Junkie und Russland ist der Dealer der reichlich Abnehmer hat und auf euch nicht angewiesen ist.

                11/23 lag der Anteil russischen LNGs in für die EU27 bei etwa 15%.

                Was Russland nach USA zum zweitgrößten Lieferant von Flüssiggas für Europa macht und worauf Europa nicht ohne weiteres verzichten kann, ohne die Energiekrise zu verschärfen und den eigenen wirtschaftlichen Abschwung zu beschleunigen.

      2. Die angegeben Zahlen erscheinen als „klein“, aber in der realen Situation zum Staatsdefizit aller westlichen Nationen GROSS.
        Wenn eine deutsche Re Gierung schon die Arbeitslosenversicherten Beiträge entgegen aller gesetzlichen Regeln missbraucht, sind das Umstände die man Raub am Steuerzahler bezeichnen kann.
        Und hier spreche bzw schreibe ich nicht vom bankrotten ukrainischen Staat!
        Ich empfinde hier die sog. PRO Ukrainer Schreiber als außerordentlich Skurril, da diese sich für ein bankrottes System einsetzen und dabei vergessen was sie dabei anrichten.

    3. ja.
      der Westen hat sich in eine Sackgasse reinmanövriert aus der er nicht mehr rauskommt.
      Dazu in seine eigene Propaganda verstrickt.

      Hinzu kommt dass wohl mit voller Absicht, alle Möglichkeiten eine Ausweg zu suchen, zugeschlagen werden. zb. Indem Merkel offen sagt, dass Minsk2 eine Finte des Westens war, schlug sie die Tür für mögliche verhandlungen zu.
      Motto, ja nicht raus aus der Sackgasse.

    4. Narrativ #2 Russland sei totalitär und nicht demokratisch regiert.

      Woran machen Sie das denn fest Herr Hübschen, außer dass die Medien in Deutschland ihnen das ständig eintrichtern ohne es zu begründen? Gibt es objektive Gründe zu dieser Annahme? Steht es so vielleicht in der russischen Verfassung? gibt es in Russland keine Wahlen? Gibt es in Russland keinen Parlament? Seit wann ist Russland denn totalitär und nicht demokratisch regiert? Wer hat denn nach dem Zerfall der Sowjetunion die russische Verfassung verfasst? Waren das nicht die Amerikaner und die Europäer? Warum haben sie denn ein autokratisch totalitäres System in Russland installiert? Sind die Amis und Europäer denn völlig bescheuert gewesen?

      Vielleicht sollten Sie sich zunächst mit der russischen Verfassung vertraut machen, bevor sie die amerikanische Propaganda unreflektiert nachplappern?

      Hier einige Auszüge aus der russischen Verfassung. Sagen Sie es mir, was genau davon macht Russland zu einem totalitären nicht demokratisch regierten Staat?


      Artikel 1

      1. Die Rußländische Föderation – Rußland ist ein demokratischer föderativer Rechtsstaat mit republikanischer Regierungsform.

      Artikel 3

      1. Träger der Souveränität und einzige Quelle der Macht in der Rußländischen Föderation ist ihr multinationales Volk.

      2. Das Volk übt seine Macht unmittelbar sowie durch die Organe der Staatsgewalt und die Organe der örtlichen Selbstverwaltung aus.

      3. Höchster unmittelbarer Ausdruck der Volksmacht sind Referendum und freie Wahlen.

      4. Niemand darf die Macht in der Rußländischen Föderation an sich reißen. Die Machtergreifung und die Anmaßung von hoheitlichen Befugnissen werden aufgrund Bundesgesetzes verfolgt.

      Artikel 10

      Die Staatsgewalt in der Rußländischen Föderation wird auf der Grundlage der Aufteilung in gesetzgebende, vollziehende und rechtsprechende Gewalt ausgeübt. Die Organe der gesetzgebenden, vollziehenden und rechtsprechenden Gewalt sind selbständig.

      Artikel 13
      3. In der Rußländischen Föderation ist die politische Vielfalt und das Mehrparteiensystem anerkannt.

      Artikel 15

      1. Die Verfassung der Rußländischen Föderation hat die höchste juristische Kraft, gilt unmittelbar und findet auf dem gesamten Territorium der Rußländischen Föderation Anwendung. Gesetze und andere Rechtsakte, die in der Rußländischen Föderation verabschiedet werden, dürfen der Verfassung der Rußländischen Föderation nicht widersprechen.

      2. Die Organe der Staatsgewalt, die Organe der örtlichen Selbstverwaltung, Amtsträger, Bürger und ihre Vereinigungen sind verpflichtet, die Verfassung der Rußländischen Föderation und die Gesetze zu beachten.

      Artikel 80

      2. Der Präsident der Rußländischen Föderation ist Garant der Verfassung der Rußländischen Föderation sowie der Rechte und Freiheiten des Menschen und Bürgers. Gemäß dem durch die Verfassung der Rußländischen Föderation festgelegten Verfahren ergreift er Maßnahmen zum Schutz der Souveränität der Rußländischen Föderation, ihrer Unabhängigkeit und staatlichen Integrität und gewährleistet das aufeinander abgestimmte Funktionieren und Zusammenwirken der Organe der Staatsgewalt.

      3. Der Präsident der Rußländischen Föderation bestimmt in Übereinstimmung mit der Verfassung der Rußländischen Föderation und den Bundesgesetzen die Richtlinien der Innen- und Außenpolitik des Staates.

      Artikel 81

      1. Der Präsident der Rußländischen Föderation wird von den Bürgern der Rußländischen Föderation auf der Grundlage des allgemeinen, gleichen und unmittelbaren Wahlrechts in geheimer Abstimmung auf sechs Jahre gewählt.

      Artikel 82

      1. Bei Amtsantritt leistet der Präsident der Rußländischen Föderation dem Volk folgenden Eid:

      „Ich schwöre, bei der Ausübung der Befugnisse des Präsidenten der Rußländischen Föderation die Rechte und Freiheiten des Menschen und Bürgers zu achten und zu schützen, die Verfassung der Rußländischen Föderation einzuhalten und zu verteidigen, die Souveränität, Unabhängigkeit, Sicherheit und Integrität des Staates zu verteidigen und dem Volke treu zu dienen“.

      Artikel 92

      1. Der Präsident der Rußländischen Föderation beginnt die Ausübung seiner Amtsbefugnisse mit seiner Eidesleistung und beendet sie nach dem Ablauf seiner Amtsperiode mit der Eidesleistung des neu gewählten Präsidenten der Rußländischen Föderation.

      2. Der Präsident der Rußländischen Föderation beendet die Ausübung seiner Amtsbefugnisse vorzeitig im Fall seines Rücktritts, im Fall, daß er die ihm zukommenden Befugnisse aus Gesundheitsgründen nicht wahrnehmen kann, oder durch Amtsenthebung. In diesen Fällen müssen Wahlen zum Präsidenten der Rußländischen Föderation spätestens drei Monate ab vorzeitiger Amtsbeendigung stattfinden.

      Seit wann gibt es in totalitären nicht demokratisch regierten Staaten eine Möglichkeit zur Amtsenthebung des Staatsoberhauptes Herr Hübschen?


      Artikel 93

      1. Der Präsident der Rußländischen Föderation kann durch den Bundesrat nur dann seines Amtes enthoben werden, wenn die Staatsduma die Anklage des Staatsverrats oder der Begehung einer anderen schweren Straftat erhoben hat, die durch ein Gutachten des Obersten Gerichts der Rußländischen Föderation über das Vorliegen von Straftatmerkmalen in Handlungen des Präsidenten der Rußländischen Föderation und durch ein Gutachten des Verfassungsgerichts der Rußländischen Föderation darüber, daß die Anklageerhebung dem vorgeschriebenen Verfahren entspricht, bestätigt worden ist.

      2. Die Entscheidung der Staatsduma über eine Anklageerhebung und die Entscheidung des Bundesrates über die Amtsenthebung des Präsidenten muß mit zwei Dritteln der Gesamtstimmzahl in jeder der Kammern auf In-itiative von mindestens einem Drittel der Abgeordneten der Staatsduma und unter Vorliegen eines Gutachtens einer von der Staatsduma gebildeten Sonderkommission angenommen werden.

      Ich könnte so weiter machen, aber ich denke das sollte reichen um die ohne sachliche Begründung in den Raum geworfene Behauptung Russland sei totalitär und nicht demokratisch regiert objektiv zu entkräften. Ich lebe heute in Russland. Wenn ich denn so will, kann ich frei für einen anderen Kandidaten abstimmen und weder würde mich daran jemand hindern können, noch müsste ich deshalb mit politisch motivierten Konsequenzen rechnen. Eine Auswahl habe ich. Wir haben hier zum Beispiel die Kommunisten. Zweitstärkste Partei. Wir haben hier die Rechtspopulisten (3.stärkste Partei). Wir haben hier ein ganzes Zoo von liberalen Parteien. Ich habe die freie Wahl. Ich werde bei den nächsten Wahlen in diesem Jahr im Gegensatz zu Ukrainern die nicht wählen werden können, meinen Wahlzettel auf dem mein Name nicht drauf steht, in einer abgeschirmten Kabine in die Wahlurne werfen und bin Niemanden Rechenschaft schuldig für wen ich gestimmt habe. Was ist also hier undemokratischer als etwa in Deutschland bitteschön?

      Nochmal explizit dazu:

      Diejenigen, die über die „Spezialoperation“ anders denken, bilden keine geschlossene Opposition und haben keine Chance zur politischen Veränderung, weil Russland eben nicht demokratisch regiert wird.

      Es gibt auch eine andere plausible Erklärung warum sich keine geschlossene Opposition aus denjenigen die über die „Spezialoperation“ anders denken bilden kann. Dass es einfach zu Wenige gibt, die über die „Spezialoperation“ anders denken, kommt ihnen nicht in den Sinn Herr Hübschen?

      Ihre Aussage impliziert natürlich, dass es genügend Andersdenkende geben müsste, und so kommen Sie zu der Annahme, dass es ein totalitäres Regime geben müsste, welches sie daran hindere eine geschlossene Opposition zu bilden. Wie denn sonst? Aber hier beißt sich die Katze in den Schwanz weil Sie einfach von falschen Annahmen ausgehen und die Lösung dieses Paradoxons liegt darin ihre Annahme, dass es viele Andersdenkende gäbe auf den Prüfstand zu stellen.

    5. Narrativ #3
      Moskau habe die Lage falsch beurteilt und geglaubt, man könne praktisch „in einem Spaziergang“ und mit der Unterstützung der Bevölkerung die ukrainische Regierung gegen eine russlandfreundliche Variante ersetzen.

      Wie kommen Sie darauf Her Hübschen, dass Russland die Lage so beurteilte und von einem Spaziergang ausging? Wann genau wurde diese Beurteilung der Lage durch Moskau abgegeben? Könnten Sie einen offiziellen Vertreter der russischen Regierung zitieren, wie er davon sprach, dass es ein Spaziergang werden würde, schließlich haben sie dies in Anführungszeichen gesetzt. Wem gehört dieses Zitat Herr Hübschen?

      Russland hat sich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Illusionen gemacht, so naiv waren wir nicht. Wir wussten worauf wir uns eingelassen haben. Wir wussten, dass wir es mit der gesamten NATO aufnehmen müssen. Wir wussten das würde kein Spaziergang werden. Immerhin war die Ukraine bereits zu diesem Zeitpunkt mit Abstand die stärkste militärische Macht in Europa gewesen. Militärisch aufgepumpt von USA und EU lange vor dem russischen Einmarsch.

      Dass Russland die Lage so beurteilt hätte ist ein Teil der westlichen Propaganda, deren Zweck darin lag die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass Russland die Lage nicht richtig einschätzte und deshalb den Krieg verliere. Dieses Narrativ ist heute schon nicht mehr haltbar, was sie ja auch selbst im Kontext ihres Artikels genauso sehen. Das Festhalten daran, dass Russland die Lage falsch eingeschätzt habe, ist aus heutiger Sicht absurd, dieses Narrativ hat sich selbst zerstört, sonst würden wir heute wohl kaum darüber sprechen, dass die Ukraine den Krieg verloren habe.

      Auch hatte Russland keine Absicht gehabt die Ukrainische Regierung durch eine andere zu ersetzen. Die Ziele der Operation sind die, die sie selbst benannt haben. Sie implizieren nicht zwangsläufig einen Regimechange. Das ist wieder ein Teil der westlichen Propaganda. Russland kann es egal sein wer in der Ukraine regiert wenn sie entnazifiziert, entmilitarisiert und nicht zu einem Aufmarschgebiet der NATO wird. Für All diese Ziele ist ein Regimechange und Installation einer Marionettenregierung nicht zwingend notwendig. Das ließe sich auch politisch regeln ganz ohne einen Regimechane. Vorausgesetzt die ukrainische Regierung akzeptierte diese Forderungen und wie ich finde es ist nicht zu viel verlangt und all die Toten und Leid überhaupt nicht wert. Deutschland wurde seinerzeit entnazifiziert und entmilitarisiert zum Beispiel. Kein besonders schlimmes Schicksal eigentlich, oder etwa doch?

    6. Laber-Rhabarber… Hast Du dich jetzt ausgesprochen? Hast Du schon einmal über eine richtige Gesprächstherapie nachgedacht?

      Fakt ist, Gelaber hat noch keine Krieg entschieden. Das passiert auf dem Platz.

      Selbst wenn Russland ein entscheidender Durchbruch gelingen würde (wozu die Kraft fehlt), was passiert dann? Wer erobert die großen Städte, wo kommt die Besatzungsarmee her? Ein paar Millionen sind vor der ersten Mobilisierung ins Ausland geflohen, die erste Garde der Berufsarmee liegt verrottet in ukrainischer Erde, der Rest der 360.000 Verluste waren größtenteils arme, nichtsnutzige Tölpel. Wie Du oben in der Beschreibung der wirtschaftlichen Lage siehst, kann Russland nirgendwo mehr kompetentes Personal entbehren.
      Ein Partisanenkrieg in der Ukraine: Viel Spaß sage ich nur!

      Wie gesagt: wird nicht passieren. Denke an 🍲🐸

      phz 2000

      1. Haben Sie für Ihr Gefasel von den „Millionen“, die vor der Einberufung in Russland geflohen sind, irgendwelche sattelfesten Belege? Oder für die Zahl von 360.000 toten russischen „Tölpeln“ in diesem Krieg?
        Oder ist es einfach nur trolliges Gelaber?

      2. Manche Leute glauben noch 5 nach 12 an den ‚Endsieg‘. Ansonsten handelt es sich bei dir entweder um einen bezahlten Minitroll, mit dem seine Auftraggeber bald nicht mehr zufrieden sein werden, oder um einen hoffnungslos verpeilten bzw indoktrinierten Betreut-‚Denker‘. Eines muss man der BRD und den ‚Politkomissaren‘ der BW lassen – sie waren in dieser Beziehung wohl erfolgreicher als die DDR und die PVs der NVA- und VPB-Einheiten. Das mag auch daran liegen, dass einfache Lügen eher geglaubt und verinnerlicht werden als komplexe Wahrheiten, vor allem, wenn beides für den Durchschnittsbürger nur auf Glauben beruht und kaum auf persönlicher Erfahrung. Deshalb hatten ja auch die Nazis Erfolg und heute haben ihn rechte Populisten, sowie in bestimmtem Umfang auch Flacherdler, Kreationisten und religiöse und sonstige Fanatiker. Voraussetzung dafür ist ja nur, dass der Boden entsprechend vorbereitet wurde. Und dazu gehört nunmal nicht eigene Denk- und Urteilsfähigkeit. Der Rest ist manipulative Psychologie. Und darin ist der ‚Westen‘ nunmal Meister.
        Dass es aber auch im ‚Westen‘ Andersdenkende und -meinende gibt, die sich um die Zukunft ihres Volkes und die Rettung ihrer Demokratie Sorgen machen, kann man nicht nur bei uns, sondern gerade auch in den USA sehen. Dass die dort auch in eher konservativen Kreisen zu verorten sind, zeigt, dass wahrer Patriotismus nicht darin besteht, vorgegebene Narrative nachzuplappern, sondern klare Zielvorstellungen zu haben, diese zu kommunizieren und auch für sie zu kämpfen, allen Mietmäulern zum Trotz und ganz im Sinne der oftmals verkannten u/o verfemten Patrioten, denen JFK in seinem berühmten Buch, das verfilmt und der Film auch vor Jahrzehnten im BRD-TV gezeigt wurde, ein Denkmal gesetzt hatte (viell mit ein Grund, ihn ermorden zu lassen). Nationalismus dagegen kommt oft plump und besserwisserisch, sich über Andere erhebend und diese gar exkludierend (bis hin zu ihrer physischen Vernichtung) daher. Deshalb auch das altrömische ‚divide et impera‘, denn lauter Einzelindividuen ohne gegenseitige Verbindung kann man viel leichter brechen als ein geschlossen agierendes Volk. Für die Rolle des Spalters finden sich leider immer wieder willfährige Speichellecker, die so hoffen Geld und Meriten zu erwerben oder gar höhere gesellschaftliche Ränge zu erklimmen (Geheimdienste zehren auch von denen). Und dann muss man sich nicht wundern, wenn nach dem Peter-Prinzip sich letztlich Karrieristen stets mit Speichelleckern umgeben, waren sie doch selbst mal welche, was letztlich dazu führt, dass auf allen Führungsebenen* nur noch die blanke Inkompetenz glänzt (gerade auch in den höchsten Militärrängen). (vgl auch retCol D.Macgregor, CEO von OCOC, und L.Johnson auf sonar21.com)
        —————-
        * In einem bürokratisch organisierten und beherrschten Staat wie dem alten China wurde dieses Problem durch nahezu regelmäßige Bauernaufstände gelöst, die letztlich eine neue Dynastie begründeten und die Bürokratie reorganisierten. Ein über viele Jhdte andauernder zyklischer Prozess, der allerdings (in seinen Endphasen) auch zu gewisser Isolierung von der Außenwelt führen konnte, denn an der hatten die Bürokraten wenig Interesse. Ihre Pfründe lagen im Landesinneren.

  19. „… Präsident Putin … wird von ca. 70 Prozent der Bevölkerung unterstützt. Diejenigen, die über die „Spezialoperation“ anders denken, … haben keine Chance zur politischen Veränderung, weil Russland eben nicht demokratisch regiert wird. …“
    Irgendwie verstehe ich das Konzept von „Demokratie“ noch nicht richtig: Russland ist eine Autokratie, weil ca. 70% der Bevölkerung sich durch Putin vertreten fühlen? Und Deutschland ist eine Demokratie, weil sich ca 80% der Bevölkerung von der Ampel verschaukelt fühlen, diese aber trotzdem weiter macht??? lol

    1. Wie viele von den 70% wissen, dass sie so gut wie nichts verändern können und nur Nachteile durch ihren „Widerstand“ haben? Ist in jeder Diktatur so. Dauert sehr lange, bis die Menschen Montags auf die Straße gehen.
      Denk mal drüber nach.

      PS: Wenn in eine Demokratie die Regierung 51 % Zustimmung hat, muss man schon vorsichtig werden.

      1. „Wenn in eine Demokratie die Regierung 51 % Zustimmung hat, muss man schon vorsichtig werden.“

        Wenn eine Regierung nur 30% Zustimmung hat, muss man sich fragen, wozu es eine Demokratie braucht.

        1. Dazu müsste man kapieren, dass eine Demokratie nicht ständig von einen auf den anderen Tag die Regierung austauschen sollte. Hat was mit Stabilität zu tun, die der Zar in der RF so sehr schätzt.
          Nur was bei uns 25 Monate sind, sind dort 25 Jahre,

          1. Das stimmt. In Demokratien werden die Führer regelmäßig ausgetauscht. Seit 30 Jahren erleben wir: Auf schlimme folgen noch schlimmere. Oder psychisch auffällige Greise wechseln sich ab. So wissen immer mehr Wähler, wen sie NICHT wählen können. Womit wir bei den erstaunlichen Parallelen zwischen Demokratien und Autokratien wären: Am Ende bleibt den Bürgern nur noch der Protest auf der Straße. Genau genommen unterscheiden sich die Systeme nur noch beim Umgang mit Protestbewegungen. Im Westen werden sie diffamiert und später niedergeknüppelt, im Osten werden sie gleich niedergeknüppelt.

            1. „Im Westen werden sie diffamiert und später niedergeknüppelt, im Osten werden sie gleich niedergeknüppelt.“

              völlig richtig.
              Der Westen braucth sich überhaupt nicht zu brüsten.

              Und bei uns werden ja auch Wahlen rückgängig gemacht, wenn es der bundeskanzlerin nicht passt.

            2. Vermutlich glaubst du tatsächlich was du sagst.
              Jetzt ist nur die Frage, bist du auf der Seife im Bad ausgerutscht und auf den Kopf gefallen, oder hat man dich irgendwann niedergeknüppelt und hast den Schaden daher.

              Mein Verdacht: Natürlich bist du auf der Seife ausgerutscht, träumst aber davon niedergeknüppelt worden zu sein um dich als Märtyrer bedauern zu lassen. Diese alternative Fakten stehen dir echt gut.

              Fühlst du dich auch manchmal als Sophie Scholl?

              PS: Das kann man behandeln.

              1. Du hast den Humor eines Schwaben, Ottono. Und deine schlüpfrigen Fantasien deuten eher auf ein vorgerücktes Alter und Potenzschwäche hin. Das kann man leider nicht mehr behandeln. Mein Beileid.

                  1. Tja, wir werden die Wahrheit wohl nie erfahren, weil Ottono nur eine Maske ist, hinter der sich 100 Auftragstroll*innen verstecken können … vom Kunst studierenden Mauerblümchen über den frustrierten Hausmann bis zur unterbezahlten Chefredaktorin einer transatlantischen Troll*innenfabrik. Who knows.

                    1. Das ist eine gute Frage:
                      wuerde ein Auftragstroll soviel dummes (offensichtlich in sich widerspruechliches) Zeug reden wie Ottono?
                      Gilt auch fuer die Strandhaubitze.
                      Privatpersonen koennen sich ein Leben lang an wirres Zeug klammern (Freud?); jemand der intelligent im Auftrag versucht, ein Forum zu beeinflussen, koennte schon eher merken, dass er nun langsam die Uniform wegschmeissen kann, weil seine Position unhaltbar wird.

      2. Wie viele von den 70% wissen, dass sie so gut wie nichts verändern können

        Warum denn nicht? Russen können alle fünf Jahre wählen. Bei der letzten Wahl standen außer Putin Kandidaten der Kommunisten, der Rechten, die Liberalen zur Auswahl. Es gab sogar eine Kandidatin die für eine Unterwerfung gegenüber dem Westen und in den öffentlichen Debatten die Rückgabe der Krim im Falle ihres Erfolgs in Aussicht stellte.

        Wenn die Russen nicht so wählen wie du es in Deutschland gerne hättest, heißt es noch lange nicht, dass die Russen nichts ändern könnten.

        Was wäre dir denn lieber? Wären dir die zweitstärkste politische Kraft also die Kommunisten lieber, oder die drittstärksten Rechten, deren Vorsitzender wörtlich die Vernichtung Deutschlands forderte?

        Außerdem verfügt das russische Parlament über die Macht den Präsidenten per Abstimmung abzusetzen. Woran machst du deine Aussage also fest, dass Russen nichts ändern könnten?

        1. 😂 Witzig
          Und vergiss nicht am Donnerstag zu drohen. Dafür brauchst du auch nicht die drittstärksten Rechten, das kannst du schon alleine.

              1. Moment, du hattest angefangen Verschwörungstheorien aufzustellen, die du, wie es sich immer wieder herausstellt sachlich argumentativ gar nicht begründen kannst.

                1. Ich brauch keine Theorien aufzustellen, wenn dein Zar einen Angriffskrieg führt. Das ist die Praxis, schiebt dir deine Theorie einstellen hin.

                    1. Putins Angriffskrieg ist ein Argument um gegen Putin zu sein. Wer das nicht sieht ist eh schon tot.

      3. Die 70% sind, auch ausweislich von Umfragen von Pew Research, mit der Arbeit des Präsidenten und der Regierung weitgehend zufrieden. Du belügst Dich wie immer, weil Du ein dumpfer, autoritätsgläubiger Troll bist.

        In Russland gibt es eine lebhafte Diskussion über alle Aspekte der Regierungsarbeit. Die Anhebung des Rentenalters wurde heftig diskutiert und sehr weitgehend abgelehnt, worauf die Regierung einen teilweisen Rückzieher machte und auch genau vorrechnete, warum sie diese Änderungen vorschlug (das Rentenalter in Russland ist deutlich niedriger als hier, wo die extremen Anhebungen – Rente mit 67 – ohne grosse Proteste durchgingen).

        Die Einführung von Lkw-Plaketten (Platon-System) wurde auch heftig kritisiert und darauf modifiziert, hier spielten auch Nepotismus und wohl Korruption eine Rolle. Anders als Scheuer wurden Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen, wenn auch nicht im Masse, wie es wünschenswert gewesen wäre.

        In Russland wird gegen Missstände protestiert, und wenn das nicht vom Ausland bezahlte Navalny-Kreaturen sind, werden die auch oft gehört, besonders, wenn die Oppositionsparteien dahinterstehen.

        Von den tatsächlichen Problemen habt Ihr Trolle keine Ahnung, sie interessieren Euch auch nicht, Ihr habt immer noch das Hitler-Baerbock-Programm in Euren hohlen deutschen Köpfen: Russland ruinieren.

    2. Wenn 70% der Bevölkerung Putin unterstützt, und ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln, wer von diesen 70% sollte diese Politik verändern wollen?

      Gorbatschow war viel eher ein Diktator als Putin, er fragte nicht ob die Mehrheit der sowjetischen Bevölkerung mit seiner Zerschlagung der Sowjetunion einverstanden war, er tat es einfach, was ihn im Westen ungeheure Sympathien einbrachte, sein Handeln war aber diktatorisch und nicht im Interesse der Sowjetunion sondern in Interesse des Westens.

      Es ist vom Westen wohlfeil zu unterstellen, dass Politiker, die nicht die Interessen der USA vertreten, Diktatoren sind und dass Wahlen, die nicht das von den USA gewünschte Ergebnis liefern, manipuliert sind.

      1. Naja, das war eigentlich überhaupt nicht seine Absicht gewesen. Um als Diktator durchzugehen war Gorbatschow eine viel zu schwache Persönlichkeit. Das wurde ihm auch zum Verhängnis. Es gab einen Putsch und er wurde durch die pro-westliche Marionette Jelzin entmachtet, verhaftet und unter Hausarest gestellt. Später putschte der blutige Tyrann Jelzin erneut, als und setzte Armee ein um die Massenproteste in Moskau zu unterdrücken. Er ließ das Parlament, welches Jelzin eine Amtsenthebung bereitete von Panzern zusammenschießen. An diesem Tag wurden hunderte Protestierende gegen ihn getötet oder schwer verletzt. Der Westen klatschte dabei in die Hände und feierte die Demokratie.

        Jelzin war es, der noch bevor er Putschte die Sowjetunion auflöste. Er war es der zu den einzelnen ehemaligen sowjetischen Republiken den Satz sprach: „Nehmt euch soviel Souveränität wie ihr tragen könnt.“

        Gorbatschows Mitschuld bestand darin, dass er durch seine Unfähigkeit, seine Naivität und Unentschlossenheit überhaupt soweit kommen ließ, und anschließend nicht die Eier hatte den Staat zu schützen, wozu er eigentlich verpflichtet gewesen ist. Gorbatschow war eine naiver Träumer, der die Sowjetunion lediglich reformieren und liberalisieren wollte. Er wollte aber nicht deren Zerfall.

        1. Richtig, er war blauäugig und hatte aus Reagans letzter bedauernder Anmerkung auf seine Vorschläge wohl nicht die rechten Schlüsse gezogen. Diese Anmerkung lief wohl darauf hinaus, dass er Gorbatschow beipflichten würde, aber er kann (darf?) nicht zustimmen.
          Gorbatschow glaubte an gesunden Menschenverstand, an logisches Denken und Wohlwollen in Staatenlenkung. Dass der Westen (und speziell die USA) ganz anders tickt, scheint er nicht haben glauben wollen. Letztlich hat er wohl resigniert, denn auch mit den zentrifugalen, spaltend karrieristischen Kräften in den 3.Reihen der eigenen Partei, des eigenen Landes hatte er wohl erst recht nicht gerechnet.
          Ein einziges Trauerspiel, das erst nach leidvoller Erfahrung zu später Einsicht führte. Dabei hätte ihm das Schicksal von Amerikas Indigenen und das anderer Völker nach WK2 eigentlich eine Lehre sein können. Die Zeiten eines PeterI waren lange vorbei und die im 20.Jhdt allmählich ausgebrachte Saat des Misstrauens längst dauerhaft aufgegangen. Das hätte niemand in der SU ändern können. Kapitalistischer Imperialismus beansprucht nunmal das Monopol des Hegemons.
          Lenin – Gründer/Schöpfer der SU
          Stalin – Negativ-Kursänderer, aber letztlich doch Bewahrer der SU in schweren Zeiten
          Jelzin – Vernichter der SU
          Das ist fast wie die Rollen von Brahma, Vishnu und Shiva angelegt, aber Letzterer ist doppelgesichtig wie Janus (in dessen Monat wir uns gerade befinden), denn er steht auch für Wiedergeburt in einem neuen Weltenzyklus. Und mit Putin ist die RF in einen solchen eingetreten. Er könnte also für Shivas 2.Gesicht, seine 2.Aufgabe stehen.

  20. Verzockt ist Verzockt. Da braucht kein € oder $ mehr auf den Poker-Tisch gelegt werden.
    Aber wir könnten unsere gewählte Bundesregierung nach Kiew entsenden. Die Ukraine hat dann eine gewählte Regierung ohne eine Wahl und unsere Regierung hat ein neues Volk (das hiesige Volk ist doch eh nur undankbar). Quasi ein doppel Wums.
    Die nächsten zwei Jahre schaffen wir das ohne Bundesregierung. Hat doch jedes Bundesland eine Regierung.
    Und in zwei Jahren ist dann die Ukraine reif für eine Rettung durch die EU.

  21. Die Behhauptung „Russland hatte 2014 die Krim annektiert“ ist – sorry – eine Geschichtsklitterung.
    Es war keine Annexion sondern eine Sezzession.
    Russland hat die Ukraine nicht gewaltsam erobert, sondern die Mehrheit der Krimbewohner hat sich für eine Trennung von der Ukraine und ein Zusammengehen mit Russland entschieden.

  22. Russland kann weder aufgeteilt, noch verrueckt noch weggezaubert werden,
    Russland ist ein Nachbar, der weder eingedaemmt noch ruiniert werden kann,
    ich weiss gar nicht wie man auf solche Gedanken kommen kann, ein Land einfach ruinieren zu wollen, wenn es nicht das macht was von ihm gefordert wird.
    Russland ist ein Atomstaat, das weiss die USA, heisst, direkte Kriegshandlungen untereinander sind nicht durchfuehrbar, es wird ein Land gebraucht, ein Stellvertreter, der aufgeruestet und soweit „motiviert“ werden kann, dass es zu militaerischen Handlungen, zum Krieg kommt. Russland und die Ukraine wurden dafuer von den USA/der NATO und der EU „aufgebaut“ regelrecht aufeinandergehetzt, das ist an sich schon ein Verbrechen, Staaten soweit zu manipulieren, dass am Ende die Kanonen sprechen anstatt die Diplomatie.
    Federfuehrend hier die USA, die nach dem Maidan auch das neue politische Personal ausgesucht und eingesetzt hat, wissend, dass sie damit den Grundstein fuer einen noch groesseren Konflikt gelegt haben.
    Russland wird als Aggressor verteufelt, Putin als Moerder und die Russen allgemein als Untermenschen.
    (ich frage mich allerdings, wenn Putin ein Moerder ist, was sind dann die Praesidenten der USA, „friedliebende“ Fuehrer ihrer Nation? )
    Es geht den US-Amerikanern nicht nur um Russland, es geht schlicht ums Ueberleben als Hegemon, bei Russland haben sie sich offensichtlich verkalkuliert. Und China duerfte ein Brocken sein, der ihnen im Hals stecken bleiben koennte.
    Na ja, aus Schaden soll man ja bekanntlich klug werden, klappt bei den Amis aber nicht, sondern das Gegenteil tritt immer oefter ein und…..sie leiden immer mehr an Amnesie!

    1. 👍
      (Bin allerdings nicht sicher, ob der Westen Kriegshandlungen mit Russland für nicht durchführbar hält. Wer sich überlegen fühlt und keine roten Linien respektiert, ist verblendet und geht auch ein irrsinniges Risiko ein.)

      1. Ich sehe das auch so, und bevor jemand anfängt zu sagen Russland habe die Lage falsch eingeschätzt und nicht damit gerechnet, dass der Westen auch direkt mit eigenen Soldaten eingreifen würde, sage ich gleich, dass in Russland kaum jemand einen Zweifel daran hat. Wir rechneten damit von Anfang an, dass dies unvermeidlich werden würde. Der Westen hat viel zu viel Kraft in die Aufrüstung der Ukraine gesteckt und er tat es sicher nicht um das Handtuch zu werfen und seine Glaubwürdigkeit zu zerstören. Sicherlich wird dies nicht so aussehen, dass der Westen einfach geschlossen Russland offiziell den Krieg erklärt und im Rahmen der NATO ein gemeinsames Kontingent in der Ukraine einmarschiert um sich Russland in den Weg zu stellen und die Ukraine doch noch zu retten. Nein, so lebensmüde sind sie nicht, sie wissen schon, dass ein solcher offener Konflikt zwischen NATO und Russland schnell mit unvorhersehbaren Folgen außer Kontrolle geraten würde. Sie wissen, dass das Risiko eines großen Atomkriegs damit zu einer Gewissheit werden würde, und dass dabei womöglich der Westen selbst gezwungen wäre Atomwaffen zuerst einzusetzen.

        Man wird bestimmt ein Kontingent einführen, aber nicht im Rahmen der NATO. Man wird vielleicht die Balten und die Polen unter einem nationalen Mandat im Rahmen einer „Koalition der Willigen“ einsetzten, um eine direkte Konfrontation zwischen Atommächten zu vermeiden. Und dabei erneut ihr blaues Wunder erleben.

    2. Völlig richtig.
      Russland kann man nicht besiegen , wie einst Hilter Deutschland.
      Das bilden sich aber im Westen nach wie vor viele ein.

      Ja. Russland ist gigantisch groß, hat Rohstoffe ohne Ende, ist mächtig, vielen wahrscheinlich unheimlich.
      Aber wir müssen mit Russland auskommen, und auch mit Putin. Die große Mehrheit der Russen steht hinter ihm. was sehr wesentlcih daran liegt dass es einer ganz großen Breite von Menschen unter Putin viel viel besser geht, als zuvor unter Jelzin.

  23. Wie wir ja von Kiesewetter gehört haben, ist der Donbass für Deutschland wichtig wegen des Lithiums.

    Also müssen wir weiter Waffen liefern, damit Selenksy weiter seien Leute zu Schlachtbank schickt. Schließlich geht es um die Energiewende in Deutschland und somit um die Rettung des Klimas, und der erde.

    Sarkasmus off

  24. Hoffentlich bricht es Hübschen nicht das Herz, dass die Ukraine den Krieg verloren hat. Die Prämissen des Artikels sind komplett falsch. „dass es sich in Russland um ein totalitäres System handelt“, ist totaler Quatsch. (Da sollte man eher an USA und BRD denken) Ebenfalls eine total falsche Einschätzung beinhaltet der folgende Satz: „Moskau hatte nämlich die Lage völlig falsch beurteilt und geglaubt, man könne praktisch in einem Spaziergang und mit der Unterstützung der Bevölkerung die ukrainische Regierung gegen eine russlandfreundliche Variante ersetzen.“ Putin rechnete natürlich nicht mit einem Zusammenbruch des Systems, weil er wusste, dass das gar nicht möglich ist, weil die Ukraine von faschistischen Milizen beherrscht wird. Vielmehr hatte Putin auch als Ziel angegeben, die nukleare Bedrohung durch die Ukraine zu reduzieren. „Russische Soldaten haben nach ukrainischen Angaben während der Besetzung der Atomruine Tschernobyl radioaktive Substanzen aus Forschungslaboren gestohlen. 133 hoch radioaktive Substanzen seien entwendet worden…Selbst ein kleiner Teil davon sei tödlich…Die russischen Streitkräfte hatten am 24. Februar, dem ersten Tag ihres Angriffs auf die Ukraine, die Kontrolle über die Atomruine übernommen. Ende März zogen sie sich schließlich von dem Gelände zurück.“ (ntv) Das andere Ziel war, die ukrainischen Truppen von der Ostfront abzulenken, was allerdings nicht gelang.
    Russland gewinnt diesen Krieg, weil es sich militärisch und wirtschaftlich erst dazu in die Lage versetzte, und den richtigen Augenblick abwartete, bis die Globokonzerne die EU vollständig mit russenfeindlichen Marionetten besetzt hatten, die dumm genug sind, ihrer eigenen Propaganda zu glauben, und sich selbst kaputt sanktionieren, während auch die USA wegen ihrer eigenen wirtschaftlichen Probleme ein großes Interesse am Niedergang der EU hatten und haben und die Gelegenheit erkannten und nutzen, um ihre Vorherrschaft in Europa wieder auszubauen.
    Ich frage mich, ob es sich beim Ukrainekrieg um einen echten Stellvertreterkrieg zwischen USA und Russland handelt. Beide profitieren wirtschaftlich und politisch davon, denn Russland erhält den Donbass mit seiner Industrie und seinen Bodenschätzen und Europa wird endgültig eine Kolonie der USA und dementsprechend ausgebeutet und abgewirtschaftet, ungefähr wie Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung.

  25. Die deutsche Firma Flensburger Fahrzeugbau GmbH hat mit dem Bau eines Zentrums für die Wartung militärischer Technik aus Deutscher Produktion in der Ukraine begonnen. Diese entsprechende Information und ein Foto wurden von Markus Faber, einem Abgeordneten des Bundestages der FDP, auf seinem Twitter-Account veröffentlicht.

    https://twitter.com/MarcusFaber/status/1744727356374475214

    Die Kommentare sind herrlich.

    Beschwerden wegen der Tötung der Mitarbeiter von FFG durch eine Russische Rakete bitte direkt an MarcusFaber richten.

    1. Weiß man denn, in welchem ehemaligen Bergwerk die Fabrik angelegt wird oder wird das Ding als Zielscheibe mitten im Gelände gebaut? Und welcher Versicherer engagiert sich hier oder steht der Bundesbürger, wenn es schief geht, dafür gerade? Die FFG zahlt ja bestimmt nicht.

      Ich fürchte diese Idee wird so enden wie die F16 Lieferung aus Dänemark.

  26. Die deutsche Firma Flensburger Fahrzeugbau GmbH hat mit dem Bau eines Zentrums für die Wartung militärischer Technik aus Deutscher Produktion in der Ukraine begonnen. Diese entsprechende Information und ein Foto wurden von Markus Faber, einem Abgeordneten des Bundestages der FDP, auf seinem Twitter-Account veröffentlicht.

    https://twitter.com/MarcusFaber/status/1744727356374475214

    Die Kommentare sind herrlich.

    Beschwerden wegen der Tötung der Mitarbeiter von FFG durch eine Russische Rakete bitte direkt an MarcusFaber richten.

  27. Das System der BRD sei also demokratisch, obwohl die deutschen Staatsbürger weder den Bundespräsidenten, noch den Bundeskanzler als mächtigste Form der ausführenden Gewalt selbst und direkt wählen können, sondern Parteien diese Macht ausüben.

    Das System des Grundgesetzes der BRD sei auch urdemokratisch, obwohl das Grundgesetz als Verfassung der Staatsbürger nie durch das Staatsvolk unmittelbar durch eine Volksabstimmung legitimiert worden ist.

    Und es sei megademokratisch, obwohl der deutschen Staatsbürger nie über einen EU-Vertrag und den Beitritt zur EU abstimmen dürften.

    Rußland dagegen verfügt über eine Verfassung, die unmittelbar vom Staatsvolk durch eine Volksabstimmung legitimiert worden ist und in Rußland dagegen wählt das Volk das mächtigste Exekutivorgan des Staates unmittelbar, wie auch die verschiedenen Parteien im Parlament.

    Noch urdemokratischer, als in der BRD, sieht es nur in den Staaten aus, wo irgendein Wahlmann bestimmt, wie die abgegebenen Stimmen des Volkes bei der Wahl des mächtigsten Exekutivorgans, es Präsidenten, zu werten sind.

    Das ist halt das „Demokratieverständnis“ des Volksgenossen aus Westdeutschland.

    Veralbern ist das Spezialhobby des Antidemokraten in der BRD, der sich und sein Staatssystem für die Herrschaft des Volkes und für Demokratie hält.

  28. Kleine Anmerkung zur ansonsten zutreffenden Analyse: Es gibt – außer Meldungen des englischen Geheimdienstes (das sind die, die behauptet hatten, die Deutschen hätten 1914 den belgischen Kindern beim Beten die Hände abgehackt) – keine belastbaren Anhaltspunkte für die Annahme, dass das ursprüngliche Ziel Russlands ein Regimewechsel gewesen sei. Das Ziel war eine Nichtbeitrittsverpflichtung der Ukraine. Das hat aus bekannten Gründen nicht geklappt, also musste Russland das große Besteck auspacken, um das 2022 noch existente Militärpotential der Ukraine aus der Nato herauszuhalten. Dieses Ziel lässt sich nämlich auch dadurch erreichen, dass man der Ukraine so stark zusetzt bis ihr Militärpotential nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Das einzige Ziel Russlands im Februar 2022 war es, die Streitkräfte der Ukraine aus der Nato heraus zu halten. Das Ziel ist nunmehr fast erreicht, denn die Ukraine hat fast keine eigenen Streitkräfte mehr. Außer Soldaten hat die Ukraine nichts eigenes mehr vorzuweisen, sondern hängt vielmehr vollkommen am Tropf des Westens. Sowohl bei den Resserven an Waffen und Munition, bei der Aufklärung, bei der Versorgung, bei der Rüstung als auch bei der Logistik. Und schließlich neigt sich auch die Wehrersatzmasse Bevölkerung ihrem Ende zu (es sei denn, man will Kinder-, Rentner- und Frauenheere). Das bizarre ist, dass der strategische Umstieg Russlands weg von der Nichtbetrittsverpflichtung und hin zur Degradation des ukrainischen Militärs die Russen fast dazu gezwungen hat, sich eine Handvoll neuer Oblasten zuzulegen. Russland wird aus diesem Krieg mit wesentlich größerer Beute gehen, als es sich erhofft hat.

  29. Der Abgeordnete der Verchovna Rada Alexey Goncharenko hat öffentlich dazu aufgerufen, dass es notwendig sei, Kinder an Maschinen in Munitionsfabriken einzusetzen, um Artilleriegranaten herzustellen. Der skandalumwitterte Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Goncharenko ist der Überzeugung, dass Kinder ihre Eltern sofort bei der Arbeit ersetzen sollten, während es für die Eltern anscheinend an der Zeit ist, an die Front zu gehen. Allerdings hat der Abgeordnete selbst offensichtlich nicht die Absicht, weder in eine Munitionsfabrik noch erst recht nicht an die Front zu gehen.

    Goncharenko ist auch der Vorsitzende der Ukrainischen Delegation im Europarat. Ich frage mich wie Frau VDL, Mutter von Sieben Kindern, ihm nach diesem Aufruf überhaupt in die Augen sehen kann.

    https://t.me/RVvoenkor/60031

    1. Der Volkssturm naht bestimmt auch bald. Das ist doch in bester Tradition
      der grossen Leitbilder der ukrainischen Heldennation.

      Es wird keine Ruhe geben. Das lässt die N4T0 nicht zu.
      Bis zum letzten Ukrainer.

  30. Ich denke, anhand der Kommentare kann man feststellen,
    dass auch dieses oppositionelle Medium wie z.B. Telepolis vorher,
    auf dem Radar von der N4T0 instruierter Stellen ist.

    So viel Aufwand, wie gerade von den wenigen aus anglophilen Quellen
    gespeisten, aber doppelt eifrigen Kommentatoren hier geposted wird,
    darf man von Versuchen klassischer, organisierter Zersetzung ausgehen.
    Ich bitte, gerade die engagierten unter Euch, dies zu berücksichtigen:
    Spart Euch die Energie im Antworten darauf, man will Euch nur zerstreuen,
    beschäftigen und irritieren.

    1. Wenn du damit intellektuelle Zwerge wie phz 2000, Ottono und Woody Empty meinst, muss man sich nicht fürchten. Diese wackeren Agenten des Kleingeistes deklassiert man im Vorbeigehen. Lasst sie nur stören und zerstreuen. Am Ende haben ihre Micky-Maus-Statements auch einen gewissen Unterhaltungswert.

      1. Du lässt vollkommen außer 8, dass deine mannigfaltigen Psychosen und Wahnvorstellungen den von dir Genannten grundsätzlich am Arsch vorbeigehen. Es mag da durchaus etwas geben, was so ein unterbelichteter, minderbegabter, vom Leben gef***ter Faschitentroll namens Guido Biland im „Vorbeigehen deklassiert“, die, denen er hier penetrant hinterherbettelt und -kläfft, gehören nicht dazu.

  31. „…dass es sich in Russland um ein totalitäres System handelt, während die Ukraine von sich behauptet, eine Demokratie zu sein.“ (Zitat)
    Oder ist es vielleicht andersrum? Zumindest wurden in Russland keine Parteien verboten und Fernsehsender geschlossen, und weiter werden Wahlen abgehalten. Eine Einschränkung demokratischer Rechte etwa von Kriegsgegnern, ihre Meinung öffentlich kund zu tun, gibt es gleichermaßen in beiden Ländern. Darüber hinaus kommen Kritiker der staatlichen Ukraine-Politik nicht in russischen Fernseh-Talkshows zu Wort. Dasselbe trifft jedoch auf Deutschland und andere westliche Staaten zu. Ist dies vielleicht als Eigeständnis zu werten, dass man im Westen trotz gegenseitiger Beteuerungen Kriegsteilnehmer ist?

  32. Ich kann nur allen, die Interesse am politischen System Russlands haben, diesen (älteren) Artikel von Gilbert Doktorow empfehlen: https://gilbertdoctorow.com/2023/10/03/are-the-talk-shows-on-russian-state-television-just-yes-men-to-power-are-the-duma-parties-other-than-the-governing-party-united-russia-just-poodles-that-never-bark-much-less-bite/
    Das gilt auch für Herrn Hübschen, der vielleicht über sein „totalitäres System“ nochmal nachdenken sollte. Vielleicht mal nach Russland fahren, eventuell ein paar Termine mit russischen Politologen, Bloggern etc. vorher ausmachen.

    Zur „Totalitarismus“-Frage ist auch Sheldon S. Wolin
    https://www.westendverlag.de/buch/umgekehrter-totalitarismus/ von Bedeutung und Interessse. Immer mal erst vor der eigenen Tür kehren ..
    Und an alle: Ignoriert die Trolle, sie sind es nicht wert.

  33. Autokraten sind früher oder später immer die größten Arschlöcher in der Geschichte gewesen. Das fing mit Aristokraten an und endet mit den pseudodemokratischen Diktatoren der heutigen Zeit.

    Das gleiche gilt für alle ihre Unterstützer.

  34. Ottono ist das zweitdümmste Arschloch im Forum. Das dümmste ist die braune Haubitze mit ihrem geknickten Rohr.

    Die NAFO bringt es nicht.

  35. Ottono will zaghaft andeuten, dass Putin ein Arschloch ist und alle, die Ottonos Ansichten nicht teilen, auch Arschlöcher sind.

    Liebe Mitforisten, fühlt sich jemand spontan angesprochen? Arschlöcher melden, bitte!

    Im Ernst: Ich würde hier antworten, dass Ottonos Ansichten in diesem Forum, in Russland, in der Welt und in Gottes schönem Universum keinerlei Relevanz haben. Ottonos Stimme ist einfach ein Nebengeräusch, vergleichbar mit den quietschenden Bremsen eines anhaltenden Zugs. Es ist da, ändert aber nichts am Fahrplan. Apropos Fahrplan: Solidarität mit den Streikenden!

    1. Wenn ich mich richtig erinnere ist die besagte Körperöffnung die Erste, die ein menschlicher Fötus ausbildet. Etwas drastisch gesagt war also jede(r/s) MenschInnen mal ein vollständiges Arschloch. Scheint so als wären manche ZeitgenossInnen einfach nur sehr frühe Frühgeburten, die sich ausserhalb des MutterInnenleibes nicht mehr weiterentwickelt haben.
      Generell verurteilt sich jeder durch seine Beiträge, sei es Wortwahl oder Inhalt. Wer denn uuuuuunbedingt trollisieren mag den bitte ich allerdings um kreative oder anderweitig unterhaltsame Beleidigungen. Das langweilige Standardschlammwerfen das bisher ausgetauscht wurde hat leider keinerlei Unterhaltungswert.

  36. Ups, die getroffenen Hunde bellen.
    Trotz quietschender Bremsen am T80 ist das deutlich zu hören.
    Naja, lasst sie bellen. Hunde die bellen, beißen nicht.

  37. Ach kommt Leute, lasst den Lümmel in ruh! Der ist bestimmt kein Systemschreiber. Systemschreiber diskutieren nicht, sie copy-pasten einfach Bullshit auf sovielen Ressourcen wie möglich und verschwinden wieder. Und sie wechseln häufig ihre Identitäten. Ottono will einfach provozieren und ist einfach ein nützlicher Idiot. Ein sehr nützlicher sogar. Schaut her, wir erreichen hier bereits mehr als 200 Kommentare an einem Tag und lassen was die Anzahl der Kommentare angeht bereits Telepolis hinter sich. Das wäre ohne Ottono und PZH kaum möglich. Mehr Kommentare = bestimmt interessant = höheres Rating in den Suchmaschinen = mehr Bekanntheit = mehr Kommentare. Wir sollten uns nicht über ihn ärgern, genau das will er ja und das ist es nicht wert. Wir sollten ihm für seine verschwendete Zeit dankbar sein, nachdem wir ihn ausgelacht haben.

    1. „Mehr Kommentare = … höheres Rating in den Suchmaschinen“

      So simpel ist es längst nicht mehr. Da werden inzwischen auch moralische Werte-Kriterien eingebaut, was letztlich sogar dazu führen kann, dass einige Seiten gar nicht mehr erscheinen.

      1. Einfach mal was Anderes als den Gockel antesten. Bei technischen Suchanfragen sind meiner Ansicht nach metager und duckduckgo ohnehin deutlich besser, was die Ergebnisse angeht.

        1. Ich hab doch auch nichts anderes getan als dich verteidigt.
          Putin ist dein Zuhälter und du kannst gar nichts dafür, du tust was du tun musst.

    2. Nee, der Ottono ist kein Systemschreiber, dafür ist er viel zu „betroffen“. Er glaubt wirklich, das alles, was nicht zu 100% westwertetreu und -folgsam ist, nur das unsagbar Böse aus der Hölle sein kann und mit vorgehaltenem Liberalismus-Regenbogen-Kruzifix vernichtet werden muss.
      PH ist einfach nur strunz, aber der Hölzerne ist ein – wenn auch vermutlich gescheiterter – Systemschreiber.

    3. Ottono ist der klassische autoritäre Charakter aus der Horkheimer/Adornostudie. Er schleimt sich an das NATO-„Narrativ“ an und versucht sich mit Dummschwafel über „den Zaren“ und „autoritäre Herrscher“ zu profilieren. Dabei versucht er zu verschleiern, wie sehr er dem „invertierten Totalitarismus“ (Wolin, Mausfeld) der westlichen Terrorgemeinschaft unterworfen ist und als braver NAFellationist als cocksucker der Mächtigen agiert.

      Er kann hier natürlich gefahrlos prollen und trollen, das feige Schwein. Er riskiert nichts, der Held.

  38. Kleines Troll-WiKi:
    1. „Panzerhaubitze 2000“, auch „Strandhaubitze“: dümmster Troll im Forum, glaubt unverbrüchlich an einen Sieg der Ukro-Nazis, postet leidenschaftlich wirkliche oder vermeintliche Verluste der russischen Streitkräfte, ist dabei unbeschreiblich glücklich, beschäftigt sich dabei unter dem Schreibtisch mit sich selbst, liest seine eigenen Posts immer wieder und muss dabei vor Glück laut und sabbernd lachen.
    2. „Matjesstick“, auch „Matjesstick“: nur unwesentlich weniger dumm als „PH“, verfügt im Gegensatz zu diesem über ein rudimentäre (Haupt-)Schulbildung, momentan inaktiv, vertritt Positionen in Anlehnung an demente Altnazis aus den 60er Jahren, schwer alkoholabhängid, meist schon am frühen Vormittag besoffen.
    3. „Woody Guthrie“, auch „Woody Empty“: gelernter Troll, hat möglicherweise 2-3 Semester Gesellschaftswissenschaften an einer doktrinären NATO-Ideologieschmiede studiert, war bei NAFO oder einem vergleichbaren Trollverein aktiv, ist dort wegen seiner unkontrollierten Ausfälligkeiten gefeuert worden.
    4- „Ottono“, auch „Tonno“: ist mit Herzblut bei der Sache, fanatischer Ostlandreiter, der bis heute Stalingrad nicht verwunden hat.

    Dieses WiKi kann gerne ergänzt oder erweitert werden.

          1. Ja, blöd für dich, dass deine Alte schreiend davon gelaufen ist. Jetzt musst du deine Miniaturklöten halt in der virtuellen Welt zur Schau stellen.

  39. Es spielt keine Rolle ob Russland eine Diktatur oder sonst was ist.
    Der Westen wird es nicht ändern, dazu ist Russland viel zu groß und mächtig.
    Der Westen muss lernen mit Russland auszukommen.

    Versuche des Westens in viel kleineren und schwächeren Ländern Regime changes durchzudrücken, sind gescheitert oder haben nur unendlich leid und zerstörung und failed states verursacht.

    Im übrigen werden bei uns Demokratie, Freiheit, Rechtsstaat mit immer rasanterem Tempo zerlegt.
    Wir brauchen uns überhaupt nicht zu brüsten, oder mit dem Finger auf andere zu zeigen.

    Was die Ukraine betrifft. allein schon das beispiel Myrotvorets zeigt doch dass die sich einen Dreck um Demokratie, Freiheit, Rechtsstaat scheren.

  40. Es gibt jetzt eine sorgfältig recherchierte und umfassende Tatsachensammlung zum Ukraine-Krieg: Das Buch „Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – Um was es wirklich geht“ von Thomas Mayer.
    Wie ist der Konflikt historisch entstanden? Mit welchen Weichenstellungen wurde auf den Krieg hingesteuert? Um was geht es wirklich? Wie haben die Ukraine, die USA, die NATO und Russland die Eskalations-Spirale angetrieben?
    Auch Menschen, die sich mit diesen Themen schon beschäftigt haben, werden viel Neues finden. Weitere Infos und Leseproben: https://kurzelinks.de/k2ud

      1. Der uebliche war porn – davon wird man doof im Kopf, wenn man zuviel konsumiert.
        Die siegen, siegen, siegen – wer soll das dumme zoich noch glauben?
        Und was wird aus der Glaubwuerdigkeit von Medien und Politik mit diesem Propaganda-Stahlgewitter?

        1. Zum Thema Ukrainer siegen, siegen, siegen, passend, ein Auszug aus einem Artikel von Gabor Steingart im Focus von gestern:

          Sebastian Haffner beschreibt in seiner Autobiografie „Geschichte eines Deutschen“, wie er als Zehnjähriger im Ersten Weltkrieg dem Endsieg der deutschen Truppen entgegenfiebert – „in einer Traumwelt des großen Spiels“.

          Täglich läuft er zum Polizeirevier, um am schwarzen Brett die Siegesmeldungen der Obersten Heeresleitung als Fortsetzungsroman zu lesen. „Wie ein Kriegsende ohne Endsieg aussehen sollte, davon hatte ich keinen Begriff.“ Das sollte sich wenig später ändern. Am 9. und 10. November des Jahres 1918 gibt es noch Heeresberichte üblichen Stils, schreibt Haffner: „Feindliche Durchbruchversuche abgewiesen.“
          Lange Liste mit Bedingungen für Waffenstillstand

          Aber am 11. November hängt kein Bericht der Heeresleitung mehr am schwarzen Brett. Haffner kann es nicht fassen: „Leer und schwarz gähnte mich das Brett an.“
          Wie benommen treibt der Zehnjährige im Nieselregen des Novembers durch die Straßen, bis er schließlich auf eine Menschenmenge vor einem Zeitungskiosk stößt. In der Frühausgabe einer Zeitung liest er jene Worte, auf die er nicht vorbereitet ist: „Waffenstillstand unterzeichnet.“

          Darunter eine lange Liste der Bedingungen für diesen Waffenstillstand, der in Wahrheit einer bedingungslosen Kapitulation gleichkommt. Haffner liest und während er liest, erstarrt er: „Dass es so etwas auch für uns geben konnte. Und zwar nicht als Zwischenfall, sondern als Endergebnis von lauter Siegen und Siegen. Mein Kopf fasste es nicht. Mir war die ganze Welt fremd und unheimlich geworden.“

  41. Eine eher unpolitische Meldung aus Kiew: Die 71 Jahre alte ehemalige stellvertretende Generalstaatsanwältin in der Ära bis 2005 Olga Kolinko wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden, ebenso in einer Nachbarwohnung ihre Tochter Jaroslawa. Beide Wohnungen waren nach Polizeiangaben von innen verschlossen und es gibt keine Anzeichen von Gewalteinwirkung. Dabei starb Frau Kolinko vor 2 Monaten und ihre Tochter vor 3 Wochen.

    Sagt einiges über Kiewer Verhältnisse, wo nach der Sowjetzeit neu gebaute U-Bahnen wegen Wassereinbruch geschlossen werden und ein ganzes Viertel durch Abwasserkanalversagen in Scheisse steckt ..

    Und an all dem sind nicht die Russen schuld.

    Neu: https://www.moonofalabama.org/2024/01/ukraine-sitrep-high-losses-mobilization-problems-too-few-air-defenses.html#more

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