Die Linkische

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Die Linke wirkte beim Parteitag am Wochenende wie befreit – frei und synchron dazu ohne Wähler zu sein: Das scheint diesen Linken zu reichen. Oder geht doch noch was? Ein Kommentar.

Die politischen Beobachter im Lande waren sich einig: Die Linkspartei hat am Wochenende endlich zu sich zurückgefunden. Man sah leicht harmonische Bilder, die Delegierten trällerten die Internationale, manche reckten siegesgewiss die Faust in die Luft – die Rituale sitzen noch. Der Vorsitzende Martin Schirdewan erklärte dem Öffentlich-Rechtlichen, dass wirklich Befreiung zu spüren sei auf diesem Parteitag – Sahra Wagenknecht sei überhaupt kein Thema gewesen für die Genossen.

Was natürlich so nicht stimmt, der Delegierte Bijan Tavassoli sprach unter Buh-Rufen des Saales von der Entzweiung – wie diese Leute, die jetzt zurückbleiben, den Bruch wollten und darauf hinarbeiteten. Danach hieß man ihm Abschied zu nehmen.

Ein racketenhafter Aufstieg in der Gunst der Berichterstatter

Wie eine Rakete startet die Linke nochmal neu, hatte man den Eindruck – ganz sicher starten sie aber mit Rackete, Carola Rackete nämlich, einer Aktivistin, die nun Spitzenkandidatin für die Europawahl werden soll. Schon im Vorfeld erklärte sie, dass sie selten im Europaparlament sitzen würde, sie reise lieber dann weiterhin durch Europa und wolle vor Ort sein. Die Anhänger jubeln natürlich, denn sie sind längst auf dem Trichter, dass man Aktivist sein muss. Ob in der Politik oder den Medien: Sich mit einer guten Sache gemein zu machen – dafür kann man auch mal Berufsethos und Mandatsverpflichtungen sausen lassen.

Die Tagesschau schreibt, »wie befreit« diese Linken wirkten. Spiegel Online erklärte, die Linken »rücken […] wieder zusammen«. ZDF heute schreibt, dass die Linke »längst nicht weg« sei. Die Medien geben sich erstaunlich zahm. Kein allzu kritisches Wort fiel, eher hatte man den Eindruck, dass man mit Hoffnung auf die Erneuerung blickt. Das ist erstaunlich, denn die Linkspartei war früher der Staatsfeind schlechthin, dieselben Medien, die sie jetzt verzärteln, haben sie einst geprügelt.

Es ist mehr als erstaunlich, wenn man ehrlich ist. Das hat Methode. Daran sieht man, wie sehr die Restlinke sich eingepasst hat, wie systemisch sie geworden ist – ob sie noch systemrelevant ist oder werden kann, darum geht es dieser Tage. Die weichgespülten Linken könnten noch eine Rolle einnehmen in dieser Republik. Die linken Reflexe sitzen ja noch, sie singen Lieder der Arbeiterbewegung, tragen auch mal den Che auf dem Hemdchen, haben aber mit strikter sozialer Ausrichtung wenig am Hut: Mit diesen Leuten könnte man Staat machen. Das ist es wohl, was die wohlwollende Berichterstattung des Parteitages erklärbar macht.

Doch eine Zukunft für Die Linke?

Vor einigen Wochen war noch zu lesen, dass die Wagenknecht-Partei die Stimmen der AfD an sich binden könne. Man könnte aber annehmen, dass das Agenda Setting unserer stets unabhängig voneinander berichtenden Mainstreammedien die Linkspartei in Stellung bringen möchte als Brandmauer und Prellbock. Eine »Linke«, die so gut integriert ist, keine lästigen Fragen mehr stellt, die nun endgültig bereinigt ist von diesen subversiven Elementen: Die muss man doch fördern, die muss man aufbauen und gezielt einsetzen.

Sicherlich, die Restlinke fordert in ihrem Parteiprogramm für die Europawahl einen Mindestlohn von 15 Euro – für Deutschland. Aber sonst? Sie stellt soziale Gerechtigkeit neben Klimaschutz, als bedingten sie einander nicht. Ukraine? Israel? Was war bei Corona? Immer wieder betont die Partei, dass sie für den Frieden sei. Und natürlich ist sie nicht für Waffenlieferungen, spricht sich hier und da auch für Frieden aus. Aber wo sind die mitreißenden Thesen, Reden und Gestalten, die sich voranstellen und Diskussionsgrundlagen liefern, indem sie ihre, eine linke Perspektive in die Debattenarena werfen? Alles wirkt so behäbig, so lahmarschig – betulich geradezu. Bei Identitätsthemen blüht die Partei hingegen regelrecht auf. Da wird sie engagiert, kämpferisch und grundsätzlich. Nimmt Speed auf. Das tut aber auch keinem weh, außer einigen alten weißen Männern, die da nicht mitziehen wollen.

Hat Die Linke also wieder eine Zukunft? Wenn es nach den Berichten des Wochenendes geht, dann ja. Diese Linkspartei kann man ertragen, weil sie schlicht nicht links ist – die Spitze des i-Pünktchens des neuen Logos zeigt auch symbolhaft nach rechts. Sie ist die Partei der linkischen Besitzstandswahrer, die die Problematiken der sogenannten »kleinen Leute« nicht kennt – und auch gar nicht kennen will. Mit denen kann man Staat machen. Ob diese durchsichtige PR-Nummer reicht, um dann doch nochmal jemanden für Die Woke zu begeistern? Wer das glaubt, muss wirklich verzweifelt sein.

(Roberto De Lapuente)

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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41 Kommentare

  1. Das wohlstandsverwahrloste ,urbane,kosmopolitische Bürgertum in seiner Wohlfühlblase.Und die haben sich gegenseitig hochgejubelt.Mehr war nicht.Keine Antworten auf die systemischen Krisen des neoliberalen Kapitalismus.Weder Lösungen noch Interesse für die Probleme der übergroßen Masse der Menschen hierzulande.Insbesondere nicht für diejenigen,die mit ihrer Arbeit das Land noch einigermaßen am Laufen halten.Damit hat die Partei die „Linke“ ihre völlige Nutzlosigkeit ganz offen gezeigt.Dieser Verein kann weg…oder sich mit den Olivgrünen vereinen.
    Das die Massenmedien die „Linke“ so hochschreiben liegt daran,dass das oligarchische System von den „Linken“ nicht bedroht wird.Noch eine Systempartei braucht aber niemand!

  2. Mit 5 woken Parteien im Parlament ist die Linke wenigstens unter gleichgesinnten. Frage mich allerdings, wie groß das Wählerpotential ist und warum die Wähler die Billigkopie anstatt das Original wählen sollten?

  3. Korrekt erkannt. Nix mehr Opposition, Systemkritik oder Unterklassenschutz, nur noch miitschwimmen im grünen Teich und möglichst viel Entengrütze schlürfen. Immer hoffend, daß die Haifische eine so kleine Beute verschmähen… statt dessen sich Parasiten einfangen.
    Strikte Abgrenzung vom anderen Linken Projekt ist angesagt. Möglichst totschweigen. Sympathiepunkte sammeln im Mainstream – dafür konzentrieren sich Hetze und Verleumdung dann auf BSW und die Frontfrau. Man ist sich einig.

    Bin gespannt auf die Wahlergebnisse. Abstimmung mit den Füßen läuft ja schon, wenn man die hochgejubelten Neueintritte (hier mal ein Dutzend, dort sogar zwei – in Großstädten über 200 000 EW…) mit dem Verschweigen der Austritte logisch abgleicht.

    1. Ich habe mir am Wochenende den Parteitag angesehen. In Sachen Friedenspolitik kam nichts Neues.
      DIe sind voll auf SPD Kurs und zumindest für mich nicht wählbar.

      Rackete wird aber vermutlich einen gut dotierten Sitz im EU-Parlament

  4. „Eine tote LINKE ist eine gute Linke“, lachen die Mainstream-Medien sich in’s Fäustchen und klatschen sich mit den Händen auf ihre Oberschenkel.

  5. Die Linke oder jede andere Partei hat immer Zukunft, solange diese Hoffnung vermitteln, um danach auf dem Serviertisch zu Grunde zu gehen.
    Die vermittelte Ideologie jeglicher Parteien ist ein Spuk für sich und dient dazu, von den realen Problemen des täglichen Daseins abzulenken.
    Jetzt werde ich ein wenig vulgär : Fickt euch selbst in den Arsch.
    Der Grund für diese vulgarität liegt darin, in den vergangenen Jahrzehnten meines Daseins diesen Schwachsinn für einen Teil einer wahren Münze zu nehmen.

    1. @ Altlandrebell

      So ist es!
      Die nützlichen Idioten des Kapitals,
      die hoffen, dass irgendwann mal der Schwanz mit dem Hund wackeln könnte.

      Gruß

  6. Die verbleibende Linke ist nur eine Resterampe der deutschen Politik.

    Seit Merkel mit der bismarckschen Politik (immer links Blinken und dann doch rechts Abbiegen) hat die Dame Deutschland in ein wahlpolitisches Koma geführt.

    Da glaubt der deutsche Michel doch wirklich, SPD, Grüne und auch die LINKE wären linke Parteien.

    Dass das gesamte politische Pantheon mittlerweile streng rechts marschiert, fällt tatsächlich schon niemanden mehr auf.
    Weimar lässt grüßen; und bei den aktuellen Umfragen ist auch die Tendenz deutlich zu erkennen.
    Aber verliert man jede Hemmung, ist der Schulterschluss mit den Zwillingen Rechtsnational und Kapital schnell geschlossen. Muss ja jeder an sein Altenteil denken.
    Ach denk ich an Deutschland in der Nacht (oder so ähnlich) seh ich den Parias der Weltpolitik.
    So wird aus dem versprochen Happy End eher Dante´s Inferno.
    und immer wieder taucht in meinen Gedanken ein kleines Liedchen auf
    „Bella ciao, bella ciao, bella ciao ciao ciao“

  7. Diese „Linke“ ist abgehakt und vollständig im NATO-Sack. Aber mal grundsätzlich und mit Augenmerk auf den neuen Wagenknecht-Verein als unbeugsamere linksbürgerliche Variante : ist das überhaupt realistisch, dass ein neuer und durchaus chancenreicher Parteiverein in einer im Krieg befindlichen Nation, ohne aufgezeigte Grenzen über das was geht und was nicht, und zwar deutlich und unmissverständlich vorgeschrieben von den Gewalten, welche schon immer die „Geschicke“ dieses Standortes bestimm(t)en, so einfach loslegen kann? Auftritt und Ansagen Wagenknechts in sämtlichen tonangebenden „Edelformaten“ der Leitmedien lassen leider nicht nur vermuten, dass sie die gesetzten Grenzen, aus welchen Gründen auch immer, befolgen wird.

  8. Wenn »Tagesschau, Spiegel Online und ZDF« Die Linke loben, dann klingen bei mir die Alarmglocken, ich würde mir von Die Linke weit mehr versprechen, wenn diese Medien Die Linke kritisieren würden.

    Wahrscheinlich hoffen Tagesschau, Spiegel Online und ZDF, dass Die Linke der neuen Partei on Sahra Wagenknecht möglichst viele Wähler abspenstig macht.

    1. Nach diversen Analysen sind die Schnittmengen im Wählerpotenzial sehr beschränkt, ca. 1/8. Die jeweiligen Potentiale sollen bei 12-13% liegen.

      Es ist also Raum für beide. Schauen wir mal wie die Show ausgeht.
      Rackete ist jedenfalls was für Hardcore-Wähler.

  9. Da wird aber der Zynismus triefen, dachte ich zu Beginn des Artikels. Nu ja, es ging ja.
    ,
    Soll die Linke denn den Hardliner machen? Ist euch nicht klar, dass das dann das endgültige Aus wäre? Es gelingt der Presse doch schon jetzt, alles Abweichende zu diffamieren. Trotzdem: wie wollt ihr das aufhalten, was Rainer Mausfeld heute aus USA berichtet? Wenn das passiert ist, dann sitzen alle da und fragen sich, wie das kommen konnte. Ganz langsames Dämmern, dass es vielleicht besser gelaufen wäre, wenn man die Linkspartei nicht immer so doof gefunden hätte.

    Geballte Faust und gesungene Internationale sorgten früher ja für Empörungswellen. Die Empörung bleibt aus, weil heutige Journalisten die Gestik nichtverstehen. Auf dem Kirchentag wird ja auch gesungen. Es wird so etwas sein.

    Ich hingegen betrachte die Gestik als Auftakt.

      1. Exakt dieses. Die Internationale zu singem ist nur noch hohle Tradition. An den Taten muss man die Partei messen, die Sie schön aufgelistet haben. Die Linkspartei hat sich genauso gewandelt wie die SPD. Dort glaubt man ja auch immer noch in einer Arbeiterpartei zu sein trotz der jahrzehntelangen Arbeit gegen Arbeiter. Aber die alten Lieder singt man auch dort noch gerne und fühlt sich wohl dabei. Es gehört heute wohl dazu, daß alle Parteien falsch etikettierte Mogelpackungen sind und die Mitglieder das offenbar nicht merken. ¯\_(ツ)_/¯

      2. Ja, ich kenne diese Argumentation auswendig. Die Frage ist nur, ob die Linke nicht wegen Leuten wie euch so schlecht dasteht: immer jesusmäßige Wunder erwarten, aber nie mit anpacken. Worauf diese Partei eben wegen Geldmangel angewiesen ist. Und sofort zynisch werden, wenn sie nicht die Inhalte vertritt, die man unbedingt sehen will. Die aber nicht mehr verstanden würden und die Linkspartei längst versenkt hätten.

        1. Üblicherweise sollte eine Partei Argumente liefern, warum sich Menschen bei ihr engagieren sollten, nicht umgekehrt. Mit Wähler- und Mitgliederbeschimpfung hält man ein paar Narren bei der Stange, die sich partout nicht mit dem eigenen Versagen auseinandersetzen wollen. Nur: Am Ende des Tages müssen Parteien auch gewählt werden. Und da bräuchte es dann eine Strategie, die über das Singen von Arbeiterliedchen und das Recken von Mittelschichtsfäustchen hinausgeht.

    1. Lieber Artur, verstehe mal, daß zwischen den gutmeinenden Mitgliedern wie Dir und der Parteielite ein breiter Graben existiert, der auch mit viel gutem Willen nicht aufgefüllt werden kann – weil es dabei um existenzielle Inhalte geht. Neofeudale Anführer wie Schubert, Ramelow, Lederer zeigen doch deutlich, worum es geht; ran an die Fleischtöpfe, mitschwimmen im Mainstream der Systemkonformität, Mitglieder als Verhandlungsmasse und Wasserträger.
      Willst Du Wasserträger sein? Für NATO-Mitgliedschaft und Aufrüstung? Umverteilung in Richtung Kriegswirtschaft?

      1. „Lieber Artur, verstehe mal. …. Willst Du Wasserträger sein? Für NATO-Mitgliedschaft und Aufrüstung? Umverteilung in Richtung Kriegswirtschaft?“

        LOL. Wenn das unterm Davidstern gemacht wird stimmt der „liebe Arthur“ gerne ein.

        1. D’accord. Die kognitive Dissonanz müsste ihm doch eigentlich schon die Hirnschale absprengen. Wenn es nicht passiert (er klagt ja nicht mal über Kopfschmerz…), kann das nur eins bedeuten… 😎😉

          Und was die Anrede anbelangt: Du weißt doch bestimmt, dass alle Pillenhersteller eine Zuckerschicht aussen drum bauen, je bitterer die Medizin umso dicker…?

      2. Das Narrativ von den Parteieliten, die sich von der Basis entfernt hätten, ist doch schon seit Jahren ein wohlfeiles Märchen. Wo ist die angeblich linke Basis?

    1. Na das ist ja fast, wqs ich den Klimaklebern eigentlich schin länger empfehle: mit der Infomappe unterm Arm in die Wahlkreisbüros der Landtags- und Bundestagsabgeordneten und diese dort nerven in Sachen Klima. Otto Normalbürger behindern und Bilder beschmieren erzeugt nur Ablehnung. Aber wie Sie schon schreiben, auch diese neue Aktion wird nur eine Aufführung für die eigenen Kultmitglieder werden um die eigene Moralität vor der Gruppe zu demonstrieren.

        1. Na, da nennt „man“ sich doch selbst lieber „Rebell“ und die einzige Lebensleistung, die „man“ vollbringt, ist die, tagein, tagaus mit seinem immergleichen, wehklagenden Sermon irgendwelche Internetforen vollzuknödeln. Starke Nichtleistung.

    2. Politiker, CEOs, etc. – wenn die denen auf den Wecker gehen, ist es völlig ok.
      Das ist die zu adressierende Gruppe, die die Entscheidungen treffen.
      Vermutlich wird nach einigen Störungen mehr Security anwesend sein.
      Und ich bin gespannt, wie dann die Strafen ausfallen.

      1. Eben. Damit wieder einmal die Maske von der häßlichen Fratze der Herrschaft entfernt und ihre natur entlarvt. Regieren ist einfach schöner ohne nervendes Volk.

  10. An sich spielt es keine große Rolle. Deutsche oder besser noch westliche Linke sind vor allem Deutsche bzw. Westler. Wer schon einmal Linke im Süden oder in Osten kennengelernt hat, wird schnell merken, dass sie nichts aber auch gar nichts mit den Linken in Deutschland oder im Westen zu tun haben. Da mag der Begriff „Links“ bei beidem draufstehen, aber es handelt sich um komplett andere Weltanschauungen. Die Linken hierzulande sind, in erster Linie liberale. Meist finanziell gut abgesichert, haben sie Zeit, sich über ihre Geschlechtsteile Gedanken zu machen und virtue signaling zu betreiben, dass man doch alle Menschen lieb hat, während man gleichzeitig für Krieg trommelt und Ausbeutung mit einem „menschlichen Antlitz“ gutheißt.
    Nein, da sind selbst die Rechten im Süden „linker“ als es die westliche Linke ist, egal ob sie SPD, „die Linke“ oder Wagenknecht heißt. Es ist halt ein Verein von satten, wohlbetuchten Menschen, denen die wirklichen Probleme der Welt am Arsch vorbeigehen und die einfach nur mit gutem Gewissen genießen wollen.

  11. Früher übten sich die Grünen im „Kröten schlucken“, heute wurde die „LINKE“ von der Kröte selbst geschluckt.

    Ihre neue, parteilose Spitzenkandidatin zielt eindeutig auf das grüne Wählerreservoir, wobei man ihnen viel Glück wünschen darf. Die Medien, unbedarft wie sie sind, werden einiges zu diesem Erfolg der ergrünten Pseudolinken beitragen. Rackete ist ja schon in aller Munde und wird uns wahrscheinlich noch öfter begegnen.

  12. @RdL; Altrebell; 0815 u.a.
    -Lohnt`s wirklich, so viel Gehirnschmalz an diese „Restlinke“ zu verschwenden?
    -langer Rede kurzer Sinn: das Hauptwort/Substantiv Ihres Eigenschaftsworts/Adjektivs „systemaffin“ lautet: Systemaffen
    -Heutiger Champagnerlinke in der PdL entspricht was Ende 1970/Anfang 1980 in der SPD Toscanafraktion genannt wurde
    -Warum anstatt von Pseudolinker akademisieren als Beitrag zur kategorialen Flurbereinigung nicht das Kürzel PdL verwenden?

    1. Niedergang und Abdriften der PdL muss eben nicht nur rational, sondern auch emotional verarbeitet werden. Es gibt Menschen, mich eingeschlossen, die diese Partei Jahre lang als politische Heimat gesehen haben und erhebliche Zeit und Ressourcen darin investiert haben. Das hakt man nicht einfach ab. Viele Unzufriedene schaffen es ja nicht mal, die Partei zu verlassen.

      1. @Sikkimoto

        „Viele Unzufriedene schaffen es ja nicht mal, die Partei zu verlassen.“

        Evtl. würden Selbsthilfegruppen und Aussteigerprogramme helfen 🤔

        🥳

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