Die Einmaligkeit des Epstein-Netzwerkes

Jeffrey Epstein. Bild: doj.gov

Epsteins Welt – eine wohlvertraute Welt Teil 2

 

Teil 1 legt dar, dass Epstein sich dazu entschieden hat, sehr schnell sehr reich zu werden. Seine Karriereziel war damit definiert. Dass dies in der vorherrschenden Gesellschaftsordnung nur möglich ist, wenn er sich einen Namen in der real existierenden Machtelite, Abteilung Investementberater und Vermögensverwalter an der Wallstreet macht, war für ihn klar. Deshalb begann er seine Karriere bei Bear Stearns Companies, Inc. Und gründete danach sein sofort erfolgreiches Unternehmen – J Epstein and Co. Beides die Grundlage für das konkurrenzlose Epstein-Netzwerk.

1. Das konkurrenzlose Epstein-Netzwerk

Damit und mit den bei Bear Sterns erworbenen Referenzen und Kontakten, und Hand in Hand mit seiner Geschäftstätigkeit als Investment-Berater und Vermögensverwalter für exklusiv Milliardäre, bastelte Epstein zielstrebig daran, sich Respektabilität, Glaubwürdigkeit und Vertrauen im Inneren der entsprechenden Macht- und Reichtumseliten zu verschaffen. Da war neben Bear Stearns und seiner eigenen Firma schon nur der Hinweis darauf, dass er der Investmentberater und Vermögensverwalter des Multimilliardärs Leslie Wexner war, der Türöffner zu den eindeutig maßgeblichen politischen, wirtschaftlichen, universitären, adeligen und sonstigen Akteuren von Rang und Namen. Ein Name in Epsteins Netzwerk beglaubigte den nächsten Namen und der wiederum den Nächsten, bis dahin, dass sich alle von Rang und Namen in Epsteins Netzwerk wechselseitig bestätigten, im einzig richtigen Netzwerk mit dem einzig richtigen Fachmann an der Spitze aufgehoben zu sein: dem können sie vertrauen, wie sie sich rundum bestätigen.

Und welcher seiner Konkurrenten kann mit einem strategischen Netzwerk aufwarten, das zu seinem Bekannten- und Freundeskreisen zählen kann: 2 US-Präsidenten, den Oberbefehlshabern über die größte Militärmacht der Welt; ehemalige sonstige Ministerpräsidenten, Senatoren, Botschafter und Botschafterinnen; nationale Sicherheitsbeauftragte und Finanzminister; den Vorsitzenden des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles; den Chef des Weltwirtschaftsforums, (Harvard-) Professoren und Kultusminister; Rockefeller und die Rockefeller-Dynastie; Microsoft-Gründer und den reichsten Mann der Welt. Welchem seiner Konkurrenten ist es gelungen, ein nationales, transatlantisches und globales Netzwerk zu errichten, das nicht nur einen Prinzen der Britischen Monarchie, das nicht nur europäische Monarchien zu seinem Netzwerk zählen konnte, sondern engste Kontakte zu den Golfmonarchien (Saudiarabien, Qatar, VAR, Israel) unterhielt und pflegte? (Epstein in the Middle East, Reuters, February 21, 2026)[1]

Ein globales Netzwerk zur Erweiterung globaler Geschäftstätigkeit in Interesse der abstrakten privaten Reichtumsanhäufung gemessen in Geldquanta, die sich wie von selbst vermehren; zugleich ein globales Netzwerk im Interesse geopolitischer Mitsprache, ohne sich als politischer Entscheidungsträger dem Rampenlicht der nationalen und internationalen Öffentlichkeit ausgesetzt zu sehen; ein globales Netzwerk also mit politischem Gewicht, das seinerseits die globale Geschäftstätigkeit befördert und beförderte; ein globales Netzwerk, das durch die vertrauliche Einbindung höchster politischer Entscheidungsträger dem ganzen Unternehmen Schwergewicht verleiht und zugleich eine Schutzmauer um das Epstein-Netzwerk herum errichtet. Denn, wie schon angedeutet, hatte Epstein noch etwas Besonderes, etwas sehr Vertrauliches seiner Netzwerk-Kundschaft anzubieten. Etwas, von dem er sich sicher ist, dass jedem, der dieses vertrauliche Angebot annimmt und sich darauf einlässt, im eigenen Interesse das ethisch-sittliche Mafia-Gebot der Omertà, des Schweigens innerhalb des Berlin/Chinese-Wall befolgen wird. Dieses Angebot entspringt auch Epsteins recht absonderliche, aber gar nicht ungewöhnliche Neigung und Interesse, sexuelle Ausbeutung und sexueller Gewalt mit vorzugsweise minderjährigen Mädchen auszuleben. Ein weiteres Merkmal der Einmaligkeit des Epstein-Netzwerkes.

2. Zur politischen Ökonomie sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt

Das Angebot, sexuelle Ausbeutung und sexueller Gewalt mit vorzugsweise minderjährigen Mädchen ausleben zu können richtete sich an vertrauenswürdige, an daran interessierte, ältere Herren aus der heimischen und aus den transnational-globalen Machteliten dieser Welt. Möglicherweise kann selbst Folter aus diesem Angebot nicht ausgeschlossen werden, denn in Epsteins eigenen Worten: „I loved the torture video.“ (Epstein)[2] Garniert war das Angebot darüber hinaus mit ausgedehnten Parties und strahlend lächelnden feinen Damen und Herren der internationalen Machteliten; oftmals aber auch Parties nur mit der Anwesenheit älterer Herrschaften aus den Machteliten inmitten junger Mädchen. Was den reichsten Mann der Welt zur dringlichen Anfrage veranlasste: „What day/night will be the wildest party on your Island?“ (Elon Musk, Sun 11/25/2012 12:36:28 AM)[3] Für die entsprechenden Lokalitäten in Sachen Parties, sexuelle Ausbeutung und sexuelle Gewalt stand Epsteins riesiges Immobilienvermögen zur Verfügung, vornehmlich seine Karibikinsel „Little St James“, zugehörig zu den US-Jungferninseln. Diese abgelegene Insel hiess auch „Little St Jeff’s“ oder bei den Einheimischen einfach nur „pedophile-orgy Island.“ An dieses Ziel ihrer Wünsche gelangte die daran interessierte hohe Kundschaft mit Epsteins Privatflugzeug, das die vertrauten Kreisen sinnigerweise „Lolita Express“ tauften.

Um diese ausgedehnten Vergnügungen zu ermöglichen, bedarf es zu aller erst einigen Reichtum in Gestalt genügender Geldquanta. Das geltende ökonomische Gesetz, mit je entsprechendem Geldquantum, alles kaufen zu können, auch menschliche Arbeitskraft, dies zum Beispiel alltäglich exekutiert, eröffnet dem Geldbesitzer die Zugriffsmacht, Verfügungshoheit und das Hoheitsrecht über die eingekaufte menschliche Ware. Die muss entweder existenziell darauf angewiesen sein, sich zum Verkauf anzubieten, sich einen Vorteil vom Verkauf seiner selbst versprechen, oder durch Täuschung, Irreführung in eine Situation gebracht sein, in der sie, als körperlich Unterlegene und Schwächere, wehrlos ausgeliefert ist. Wehrlos auch, wenn eingebunden als Minderjährige in Institutionen und ihrem Personal, wie zum Beispiel in Kirchen.

Vorteilhaft für die Geldmacht des Käufers ist in jedem Fall Armut, weshalb Epstein für seine Minderjährigen-Importware Mädchen aus Osteuropa bevorzugte – seine hohe Kundschaft bevorzugte osteuropäischen Mädchen-Import übrigens auch. Diese feine Kundschaft konnte es sich leisten, bei ihren Wünschen nach käuflicher Liebe auf Epsteins Minderjährigen-Angebot zuzugreifen. Einige paar oder zig-Tausend Dollar war ihr das jederzeit wert. Epstein seinerseits deponierte den eingesammelten Geldhaufen seiner Kundschaft bei den Investment-Großbanken Bear Stearns, JP Morgan und Deutsche Bank. Die nahmen den bei ihnen angelegten Geldsegen vom inzwischen auch ihnen bekannten verurteilten Sexualstraftäter Epstein gemäß dem ökonomischen und moralischen Imperativ, Geld muss sich von sich aus vermehren, gerne an. Schließlich handelte es sich bei Epstein um einen milliardenschweren Großkunden, um einen Premiumkunden mit ausgezeichneten Referenzen und Reputation, nicht um einen einfachen, „gewöhnlichen Menschen.“ (C.Wright Mills). Einmal erwischt von den Finanzaufsichtsbehörden und dem FBI, bezahlten die Banken jeweils einige Zig-Millionen Dollar an die Opfer-Stiftungen und Opfer. Und führten ihre Geldgeschäfte, wie in der gesamten Bankenwelt üblich, auftragsgemäß, gesetzlich verbrieft und anerkannt im Prinzip korrekterweise weiter.

Epstein seinerseits zweigte von den X-Tausenden Dollars, die ihm sein Sexhandels-Geschäft mit vorwiegend minderjährigen Mädchen einbrachte, jeweils ein paar Hundert Dollar ab, um die junge Frauen als Rekrutierungs-Assistentinnen zu gewinnen, die mithalfen, den Mädchen-Import für die ehrwürdigen Hohen Herren zu gewährleisten. So funktionierte das Epstein-System über Jahrzehnte hinweg bis die Finanzaufsichtsbehörden und das FBI Epstein 2009 verhafteten.

Zusammenfassend zur politischen Ökonomie sexueller Ausbeutung und Gewalt lautet die Anklage der Staatsanwaltschaft der Jungferninseln, „[..] dass die Mitangeklagten sich mit Epstein bei der Durchführung eines ausgedehnten kriminellen Unternehmens, der „Epstein Enterprise“, verschworen haben, durch die Dutzende junger Frauen und Kinder auf den Jungferninseln auf Epsteins abgeschiedener Privatinsel Little St. James gebracht wurden. Die Teilnehmer der Epstein Enterprise nutzten Täuschung, Betrug und Zwang, um gefährdete Mädchen und junge Frauen zum Menschenhandel zu verleiten und zu verlocken, mit Versprechungen, ihnen und ihren Familien zu helfen, für Schule, Gesundheitsversorgung oder andere finanzielle Bedürfnisse zu bezahlen. Epstein nutzte zusammen mit anderen Mitarbeitern Eigentum und Unternehmen auf den Jungferninseln, um sein Schema durchzuführen und zu verbergen.“ (Anklage Jungfern Inseln gegen Epstein, 1. Dezember 2022)[4]

Am 6. Juli 2019 wurde Epstein nach 2008 erneut wegen sexueller Übergriffe an minderjährigen Mädchen verhaftet, am 10. August 2019 fand ihn das Aufsichtspersonal tot in seiner Zelle. Am 30. Januar 2026 veröffentlichte das US-Justizministerium auf der Grundlage des verbindlichen „Epstein Files Transparency Act“, 3 Millionen Dokumente als die „Epstein Files.“ Was da, unvollständig und wie geschwärzt auch immer, das Licht der Öffentlichkeit erblickte, zirkuliert in der Öffentlichkeit als ein so rätselhafter wie „unfassbarer“ und „unbegreiflicher“ Skandal. Der Skandal erfüllt auch im Fall Epsteins genau das, wofür er in der lebendigen Demokratie vorgesehen und eingerichtet ist.

3. Skandal und Nicht-Skandal  

 Dass eine Machtelite unter Führerschaft der in der politischen Klasse versammelten Hohen Damen und Herren in Gestalt allein zuständige politische Entscheidungs- und Verantwortungsträger zum nationalen „Wir“ einfach dazugehört, gilt in sämtlichen staatlichen Gebilden weltweit als legal, legitim und gerecht. Ist die Machtelite unter Führerschaft der politischen Klasse doch dazu da, die zu einem Volk vereinte Bevölkerung zu schützen und zu bewahren – unter Einsatz aller Mittel, eben auch des Volkes. In demokratisch verfassten staatlichen Gebilden bestellt, legitimiert, anerkennt und ermächtigt das Volk die Machtelite zur Herrschaft, zur freien Verfügung über das Volk. In weniger demokratischen staatlichen Gebilden ist die Machtelite gottgegeben oder einfach da, und dem fügen sich die Bevölkerungen. In allen Fällen ist die Machtelite als zum nationalen „Wir“ gehörig anerkannt, dient sie doch dem Leben und Überleben der Menschen im Land. So dienen die Menschen im Land ihrer Machtelite, damit die ihnen dient.

Zum Skandal gerät der Dienst der Machtelite am Volk, wenn einzelne Figuren innerhalb der Machtelite Zweifel an ihrem Volksdienst aufkommen lassen. Solche Macht- und Herrschafts-affirmativen Zweifel am gegenwärtigen Personal oder an einzelnen Figuren innerhalb der Machtelite breiten sich dann aus, wenn der Verdacht oder Beweise aufkommen, da würden persönliche Interessen und Vorteile im Vordergrund stehen. Statt dem Volk und dem  Allgemeinwohl, dem nationalen Wir zu dienen, notfalls auch mit Krieg nach Außen und mit aller Gewalt nach Innen, erfreuen sich die Hohen Damen und Herren an ausgedehnten Parties, an einem Luxusleben in Saus und Braus, so der Vorwurf. Ein Luxusleben in Saus und Braus ist allenfalls den Adeligen oder den reichen und supereichen Eliten-Mitgliedern und Teilhabern innerhalb der heimischen Machtelite zugestanden. Zugestanden im moralischen Geschmacksurteil mit Neid, Bewunderung und Abscheu.

Vollends erwacht solche Macht- und Herrschaftskritik dann, wenn offenkundig ist, dass sich einzelne Figuren oder ganze Gruppen innerhalb der Machtelite gegen die sittlich-ethischen Gebote, gegen die vorherrschenden Werte, gegen den moralischen Anstands vergehen. Ist doch die Machtelite, allen voran politische Klasse, die gelebte Personifikation des Guten, des Wahren und des Schönen. Geschändet sieht das Volksempfinden die heiligen Werte der Wertegemeinschaft, in der es lebt, vor allem hinsichtlich der in der bürgerlichen Gesellschaft überaus weitverbreiteten Praxis sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt gegenüber Minderjährigen und Kindern. Da geraten auch Kirchen, Sportvereine, Kinderdörfer und andere pädagogische Einrichtung ins Visier der allgemeinen Volksempörung, die solche Praxis als einen Skandal empfindet. Der Frage nachzugehen, warum solche Praxis ein integrales Bestandteil der bürgerliche Gesellschaft ist, ist bei solchem Empfinden selbst schon ungehörig. Eine nähere Betrachtung und Kritik der bürgerlichen Gesellschaft ist damit ausgeschlossen. So ist das Ganze dann wieder einmal skandalös, ein Skandal, der sich bis zum garantierten nächsten Skandal auch wieder legt und allenfalls als einer der vielen Skandale in der Erinnerung bleibt. Die bürgerliche Gesellschaft mit ihrer gesamten Machtelite und ihren Anhängsel ist gerettet und funktioniert in aller Freiheit und Souveränität über Land und Leute nach ihrem Ermessen weiter.

Ganz nach der italienischen Formel „mani pulite“, saubere Hände, findet beim offenkundigen Skandal, wie im Fall Epstein, ein Austausch einzelner Figuren statt: der Eine oder Andere verliert Titel, Amt und Würde, zahlt ein Paar Millionen Dollar oder Euros Entschädigung, bedauert Opfer und das Geschehene, von dem er allerdings nichts wissen konnte. Das war’s, denn im Prinzip ist dem gesunden moralischen Volksempfinden mit der Präsentation von „Persönlichkeiten“ nun aber wirklich moralischer Integrität und Sauberkeit, die darüber hinaus voll in ihrem Amt innerhalb der Machtelite aufgehen, weitgehend Genüge getan. Wohl wird auch der Epstein-Skandal noch Einigen aus der Machtelite Titel, Amt und Würde kosten, doch für reichlich Nachwuchs ist so oder so nach Personalaustausch im Herrschaftspersonal gesorgt; früher oder später wird sich auch der Epstein-Skandal wieder legen, und der nächste Skandal wartet schon vor seinem großen Auftritt. Alles in Allem auch hier: Epsteins Welt – eine wohlvertraute Welt.

Gesichert mit der macht- und herrschaftsaffirmativen Funktion des Skandals: Das nationale Wir funktioniert weiter wie gehabt, die politische Klasse der Machtelite sinniert in aller Freiheit und Souveränität über den von ihr anvisierten und in Angriff zu nehmenden „Ernst- oder Verteidigungsgfall“; dazu braucht es auch die Verfügungsmacht über eine Atombewaffnung der deutsch-europäischen Säule der NATO; und ist es dann soweit, dann braucht es allerdings nicht zu wenig „Katastrophen- und Bevölkerungsschutz“ – auch für unsere unschuldigen Minderjährigen und Kinder! Alles in Allem: eine wohlvertraute Welt.

4. Epilog

„Wenn man das Entsetzen der heutigen Welt über Lustmorde, besonders über Angriffe auf Kinder erfährt, könnte man glauben, daß ihr das Menschenleben und die gesunde Entwicklung des Individuums heilig wäre. Doch abgesehen davon, daß der große Abscheu vor jenen Verbrechen meist seine besondere psychischen Quellen hat, krepieren ja die Kinder an den Verhältnissen dieser heutigen Welt zu Hunderttausenden, und der Mehrzahl der Überlebenden macht man die Wirklichkeit zur Hölle, wobei sich gar kein Abscheu in den leicht entflammten Herzen regt. Die Kinder der Armen sind im Frieden zukünftiges Material der Ausbeutung und im Krieg das Ziel der Sprengstoffe und Giftgase. Die Herren dieser Welt entsetzen sich sehr zu Unrecht.“ (Max Horkheimer, Dämmerung, 1932)[5]

 

Quellen:

 

Max Horkheimer, Dämmerung. Notizen in Deutschland, Gesammelte Schriften Band 2, Philosophische Frühschriften 1922-1932, Frankfurt/Main, 1987

C.Wright Mills, The Power Elite, Oxford Press, 1956

Roberto Saviano, Gomorrah, Reise in das Reich der Camorra, 2009

 

Internetquellen:

 

Karrieresprung – Jobprofil: Investmentbanker, unter: https://www.karrieresprung.de/jobprofil/investmentbanker/

Epstein Files, Feb 3, 2009, unter: https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%209/EFTA00881133.pdf

BBC, Why the rich and powerful couldn’t say no to Epstein, 29 November 2025, unter: https://www.bbc.com/news/articles/cy7v6xl4me8o

DW, Woher kam Jeffrey Epsteins Reichtum? 19.02.2026, unter: https://www.dw.com/de/woher-kam-jeffrey-epsteins-reichtum/a-76031006

Vanity Fair The Talented Mr. Epstein March 1, 2003, unter: https://www.vanityfair.com/news/2003/03/jeffrey-epstein-200303?srsltid=AfmBOopjOjMGzTV1qIPgnIEdJb5O3ytqrvfh3YN5I3-UZVZEnkFGNzZx

The Epstein List: All the names revealed before Trump and Bondi said there was nothing to see, 3 September 2025, unter: https://www.independent.co.uk/news/world/americas/epstein-files-list-trump-bondi-b2819340.html

There are many famous names in the Epstein files Feb 3, 2026, unter: https://edition.cnn.com/2026/02/03/politics/epstein-files-musk-lutnick-branson-emails

What Are the Epstein Files? A Timeline, Mar. 3, 2026, unter: https://www.britannica.com/topic/The-Epstein-Files-A-Timeline/2026-Contempt-delays-and-more-documents

FED, Bear Stearns, JPMorgan Chase, December 1, 2010, unter: https://www.federalreserve.gov/regreform/reform-bearstearns.htm

Scams, Schemes, Ruthless Cons: The Untold Story of How Jeffrey Epstein Got Rich, 16.12.2025, unter:

https://www.nytimes.com/2025/12/16/magazine/jeffrey-epstein-money-scams-investigation.html

Who was Jeffrey Epstein? The disgraced financier with powerful associates, BBC, 2 February 2026, unter: https://www.bbc.com/news/articles/c93n7yg47deo

Epstein tried to build web of powerful ties across Middle East, documents show, Reuters, February 21, 2026, unter: https://www.reuters.com/business/finance/epstein-tried-build-web-powerful-ties-across-middle-east-documents-show-2026-02-18/

„I loved the torture video“ (Epstein), unter: https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%2010/EFTA01827430.pdf

Elon Musk, Sun 11/25/2012 12:36:28 AM, unter: https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%2010/EFTA01998027.pdf

U.S. Virgin Islands Attorney General Settles Sex Trafficking Case Against Estate Of Jeffrey Epstein And Co-Defendants For Over $105 Million, Dicember 1, 2022, unter: https://usvidoj.com/u-s-virgin-islands-attorney-general-settles-sex-trafficking-case-against-estate-of-jeffrey-epstein-and-co-defendants-for-over-105-million/

[1] Epstein tried to build web of powerful ties across Middle East, documents show, Reuters, February 21, 2026, unter: https://www.reuters.com/business/finance/epstein-tried-build-web-powerful-ties-across-middle-east-documents-show-2026-02-18/

[2] „I loved the torture video“ (Epstein), unter: https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%2010/EFTA01827430.pdf

[3] Elon Musk, Sun 11/25/2012 12:36:28 AM, unter: https://www.justice.gov/epstein/files/DataSet%2010/EFTA01998027.pdf

[4] U.S. Virgin Islands Attorney General Settles Sex Trafficking Case Against Estate Of Jeffrey Epstein And Co-Defendants For Over $105 Million, Dicember 1, 2022, unter: https://usvidoj.com/u-s-virgin-islands-attorney-general-settles-sex-trafficking-case-against-estate-of-jeffrey-epstein-and-co-defendants-for-over-105-million/

[5] Max Horkheimer, Dämmerung. Notizen in Deutschland, Gesammelte Schriften Band 2, Philosophische Frühschriften 1922-1932, Frankfurt/Main, 1987: 436.

Manfred Henle

Manfred Henle studierte Sozialwissenschaften, Politik und Philosophie, arbeitete in der interkulturellen Jugendarbeit sowie in der ausserschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Veroeffentlichungen u.a.: (R)Auslaender aus – Argumente gegen Rechtsextremismus und Rassismus, 1993, Armut und Sozialstaat, in: Johannes Schillo, Zurück zum Original – Zur Aktualität der Marxschen Theorie, 2015, Mit Recht Krieg – Deutsches Gedenken an das Unternehmen Barbarossa, in Johannes Schillo: Ein nationaler Aufreger – Zur Kritik der Erinnerungskultur, 2022 – sowie regelmäßige Veröffentlichungen unter Overton, Telepolis, Untergrundblaettle und andere.
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49 Kommentare

  1. Ganz nett zu lesen! Enthält aber nichts Neues. Wir wissen das die westlichen Eliten durch und durch verkommen sind.

    Interessant wäre es gewesen zu erfahren, wer die Auftraggeber von Epstein gewesen sind, in welchen Diensten er stand. Das hat der Autor – aus Absicht? – uns wohlweislich verschwiegen?

    Es ist sehr wahrscheinlich das Epstein ein Agent des Mossad war. Er hat bewußt die westlichen Eliten in sexuelle Verbrechen verwickelt und diese dadurch erpressbar gemacht. Diesen Schluß legt das Buch von Tahir Chaudhry „Wem diente Jeffrey Epstein“ nahe

    https://www.langer-blomqvist.de/wem-diente-jeffrey-epstein-das-system-aus-macht-kontrolle-und-erpressung-chaudhry-tahir-9783946778394.html?gad_source=1&gad_campaignid=22709061741&gbraid=0AAAAADvot4DWsxZeKOqlWUM4EiQO2qZn3&gclid=EAIaIQobChMI8pKg4MyukwMVipqDBx0FcyuNEAMYAiAAEgLmT_D_BwE

    1. Interessant wäre es gewesen zu erfahren, wer die Auftraggeber von Epstein gewesen sind, in welchen Diensten er stand. Das hat der Autor – aus Absicht? – uns wohlweislich verschwiegen?

      Vermutlich nicht absichtlich, er ist halt ein marxistischer Geisteswissenschaftler und für die gibt es nur ein Feindbild: „Kapitalismus und bürgerliche Gesellschaft“ (wer nur einen Hammer hat…), alles andere leitet sich nur daraus ab und ist daher uninteressant. Kennt man einen, kennt man alle.

    2. @Naomi
      Ich denke Mossad geht schon mal in die richtige Richtung, aber für wen arbeitet der Mossad? Und darf man die CIA einfach so ignorieren?
      Klär uns doch bitte einmal auf.
      Was hältst du davon, wir adressieren die Auftraggeber von Eppstein in Richtung Rothschild und Rockefeller?
      Das wäre m.M.n. etwas realistischer.

      1. Das darf man nicht erwähnen, weil man sonst sofort das Etikett: Antisemit auf’s Auge gedrückt
        bekommt. Aber im Grunde geht alles auf die enorm vermögende Lobby dieser Herrschaften zurück.
        Wer sich einmal mit der Heartland Theorie beschäftigt hat, dem ist sowieso alles klar.

        Die Heartland-Theorie ist ein zentrales geostrategisches Konzept des britischen Geographen
        Halford Mackinder (1904), das besagt, dass die Kontrolle über das eurasische Herzland (Osteuropa/Zentralasien) der Schlüssel zur Weltherrschaft ist. Sie betont die Überlegenheit von Landmacht gegenüber Seemacht in der Moderne und gilt als einflussreiches Erklärungsmodell für geopolitische Konflikte im 20. Jahrhundert.

        Nur dieses mal scheint die Strategie nicht aufzugehen und Donald Trump hat wohl, aus Unwissenheit und evtl.
        einer Prise Größenwahn, das Ende dieser Aera und das Ende des Petro Dollars eingeläutet.

        Die Ausführungen von Ali Alizadeh von @JedaalEnglish sind meiner Meinung nach sehr stimmig und beleuchten
        die gegenwärtige Situation sehr prägnant und stimmig. (Deutsche Übersetzung)

        https://www.youtube.com/watch?v=BKqky8rCDSo&t=2791s

      2. Als Aufraggeber von Ebstein könnte der Rockefeller Clan und der Rothschild Clan gut
        passen. Dazu kann dann aber auchn der Mossad gut passen. Man kann davon ausgehen,
        dass der hauptsächlich für die jüdische Elite zuständig ist. Die Morde die vom Mossad
        in den letzten 40 Jahren in alles Welt verübt wurden, trafen einmal viele ganz unbeteiligte,
        aber die wirklichen Ziele waren weniger die Feinde Israels, als die Feinde der jüdischen
        Oberschicht.

  2. Um diese ausgedehnten Vergnügungen zu ermöglichen, bedarf es zu aller erst einigen Reichtum in Gestalt genügender Geldquanta. Das geltende ökonomische Gesetz, mit je entsprechendem Geldquantum, alles kaufen zu können, auch menschliche Arbeitskraft, dies zum Beispiel alltäglich exekutiert, eröffnet dem Geldbesitzer die Zugriffsmacht, Verfügungshoheit und das Hoheitsrecht über die eingekaufte menschliche Ware.

    Ist das so? War Dutroux auch mit „genügender Geldquanta“ ausgestattet? Meines Wissens nicht.

    Das hier widerspricht sich, einerseits Verkauf:

    Die muss entweder existenziell darauf angewiesen sein, sich zum Verkauf anzubieten, sich einen Vorteil vom Verkauf seiner selbst versprechen

    Andererseits gewaltsamer Zwang (der überhaupt nichts mit Geld zu tun haben muss):

    oder durch Täuschung, Irreführung in eine Situation gebracht sein, in der sie, als körperlich Unterlegene und Schwächere, wehrlos ausgeliefert ist. Wehrlos auch, wenn eingebunden als Minderjährige in Institutionen und ihrem Personal, wie zum Beispiel in Kirchen.

    Sich einen Vorteil zu versprechen, wenn man sich fi*ken lässt, ist auch keine Ausbeutung, sondern i.d.R. eine Art Win-Win-Geschäft (und oft unfair gegenüber Dritten). Es gibt m.W. auch Frauen, die sich prostituieren, weil ihnen der Job liegt und ein höheres Einkommen ermöglicht, als eine normale Beschäftigung.

    Schön zum linksmarxistischen Weltbild passt dann auch das:

    Der Frage nachzugehen, warum solche Praxis ein integrales Bestandteil der bürgerliche Gesellschaft ist, ist bei solchem Empfinden selbst schon ungehörig. Eine nähere Betrachtung und Kritik der bürgerlichen Gesellschaft ist damit ausgeschlossen.
    […]
    Die bürgerliche Gesellschaft mit ihrer gesamten Machtelite und ihren Anhängsel ist gerettet und funktioniert in aller Freiheit und Souveränität über Land und Leute nach ihrem Ermessen weiter.

    Die böse „bürgerliche Gesellschaft“!1!! Als ob es im Kommunismus keine sexuelle Gewalt gegeben hätte. Wer in der Ursachenanalyse schon daneben greift, zieht dann natürlich auch auch das falsche Fazit.

    Das nationale Wir funktioniert weiter wie gehabt, die politische Klasse der Machtelite sinniert in aller Freiheit und Souveränität über den von ihr anvisierten und in Angriff zu nehmenden „Ernst- oder Verteidigungsgfall“

    Das nationale „Wir“ funktioniert nirgends so schlecht, wie in Deutschland, sonst hätten wir nicht solche verantwortungslosen globalistischen Kasper an der Macht, die das Land ruinieren.

    Vollends erwacht solche Macht- und Herrschaftskritik dann, wenn offenkundig ist, dass sich einzelne Figuren oder ganze Gruppen innerhalb der Machtelite gegen die sittlich-ethischen Gebote, gegen die vorherrschenden Werte, gegen den moralischen Anstands vergehen. Ist doch die Machtelite, allen voran politische Klasse, die gelebte Personifikation des Guten, des Wahren und des Schönen. Geschändet sieht das Volksempfinden die heiligen Werte der Wertegemeinschaft, in der es lebt, vor allem hinsichtlich der in der bürgerlichen Gesellschaft überaus weitverbreiteten Praxis sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt gegenüber Minderjährigen und Kindern.

    Ich glaube es hakt…
    Dazu fällt mir echt nichts mehr ein. Wie kann etwas gleichzeitig „vorherrschender Wert“ sein und der Verstoß dagegen „weit verbreitet“? Das beißt sich, abgesehen davon, dass ich diese Einschätzung nicht im Geringsten teile, keine Ahnung, wie der Autor darauf kommt. Projektion oder sowas.

    Ach, na klar:

    Manfred Henle studierte Sozialwissenschaften, Politik und Philosophie, arbeitete in der interkulturellen Jugendarbeit sowie in der ausserschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Veroeffentlichungen u.a.: (R)Auslaender aus – Argumente gegen Rechtsextremismus und Rassismus, 1993, Armut und Sozialstaat, in: Johannes Schillo, Zurück zum Original – Zur Aktualität der Marxschen Theorie, 2015, Mit Recht Krieg – Deutsches Gedenken an das Unternehmen Barbarossa, in Johannes Schillo: Ein nationaler Aufreger – Zur Kritik der Erinnerungskultur, 2022 – sowie regelmäßige Veröffentlichungen unter Overton, Telepolis, Untergrundblaettle und andere

    Keine weiteren Fragen euer Ehren. Fehlt eigentlich nur noch Feminismus, dann kann er sich mit Andreas Kemper zusammentun.

    1. Grober Unfug.

      Ich glaube es hakt…
      Dazu fällt mir echt nichts mehr ein. Wie kann etwas gleichzeitig „vorherrschender Wert“ sein und der Verstoß dagegen „weit verbreitet“? Das beißt sich, abgesehen davon, dass ich diese Einschätzung nicht im Geringsten teile, keine Ahnung, wie der Autor darauf kommt. Projektion oder sowas.

      …wenn man vor lauter Antikommunismus die Bezüge im Text nicht mehr herzustellen vermag.

      Aber die Nation wirds richten. 😛

      1. „Grober Unfug“ ist vornehm ausgedrückt.

        Aber das nimmt nicht weg, daß Henles Formulierung einen Fingerfehler enthält, den der kleine Schweinigel ausgenutzt hat.
        Werte „herrschen“ nicht, schon gar nicht „vor“, sie werden gehegt und gepflegt, nämlich als „near side of the dollar“ (bzw. des Euronen), deren „far side“ die verhausschweinten Kerle dann bekackeln können und sollen.
        („The far side of the dollar“, Ross McDonald)

        1. Aber das nimmt nicht weg, daß Henles Formulierung einen Fingerfehler enthält, den der kleine Schweinigel ausgenutzt hat.

          Da irrt sich der große Schweinigel.

          Werte „herrschen“ nicht, schon gar nicht „vor“, sie werden gehegt und gepflegt, nämlich als „near side of the dollar“ (bzw. des Euronen), deren „far side“ die verhausschweinten Kerle dann bekackeln können und sollen.
          („The far side of the dollar“, Ross McDonald)

          Du bist auch Geistes“wissenschaftler“ hab ich recht? Trollniveau, weitgehend argumentefrei, nur wesentlich schwatzhafter und eingebildeter…

          1. „The far side …“ ist ein Kriminalroman. Solltest du lesen, am Besten im Original, das würde dich für eine Weile ablenken.
            Und nein, du hast nicht recht.

            1. *lol*

              „The far side …“ ist ein Kriminalroman. Solltest du lesen, am Besten im Original, das würde dich für eine Weile ablenken.

              Ich finde nur das hier, von wem soll der Kriminalroman sein?:
              https://en.wikipedia.org/wiki/The_Far_Side
              Und nein, ich lese kaum noch Belletristik, schon gar nicht, wenn ich in der selben Zeit solchen Typen wie dir widersprechen könnte.

              Und nein, du hast nicht recht.

              Dann wenigstens unverbesserlicher Stasi-Rentner? Oder doch gehirngewaschener 68iger Mao-Anhänger? Oder gar verpeilte, woke GenZ (nee eher nicht, die lesen sich anders und stopfen alles voller Emojis)?

      2. Ach ja?

        Was ist daran missverständlich?:

        der bürgerlichen Gesellschaft überaus weitverbreiteten Praxis sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt gegenüber Minderjährigen und Kindern

        Das ist einfach nur hohles blödes Geschwätz, mit der durchschaubaren Absicht, die sogenannte „bürgerliche Gesellschaft“ zu diskreditieren. Allein der Begriff atmet marxistischen Schwachsinn, welche Gesellschaft ist denn nicht „bürgerlich“?

        Aber gut, wenn das alles an Kritik ist, was dir einfällt, lag ich offenbar ziemlich richtig.

    2. „Dutroux“ war kein Einzeltäter, sondern ein Netzwerk. Dieses Netzwerk hat haufenweise Zeugen ermordet. Gleichzeitig gab es seinerzeit bei Polizei und Justiz eine große Unlust, gegen dieses Netzwerk zu ermitteln. Weswegen wir leider wenig über die Hintermänner wissen.

      Aber ja, es wird sehr viel Geld dahinter stecken. Anders ist eine solche Beeinflussung/Mordserie nicht ungestraft durchzuführen. Nur weil der Handlanger Dutroux keine Milliarden auf dem Konto hat, sagt das nichts über seine Mittäter/Kunden aus. Das System Dutroux wird sich im Zweifel nicht so sehr von dem Eppsteins unterschieden haben – wenn auch vielleicht mit weniger illustren Teilnehmern. Und wahrscheinlich gibt es weitere Eppstein-Systeme auf der Welt von denen wir noch gar nichts wissen – für andere Machteliten schließlich machen die auch nicht alle gemeinsam Party.

      Dein ideologisch verbohrter Antikommunismus interessiert mich gerade nicht genug, um darauf einzugehen.

  3. Leute wie Epstein sind nur eine weitere Spielart des Kapitalismus.
    Frühere Beispiele wie Adolf Hitler, Josef Stalin oder aktuelle wie Trump sind immer nur Momentaufnahmen und dem Zeitgeist geschuldet.
    Wird das System Kapitalismus nicht überwunden, wird die Menschheit das Ende des 21. Jahrhunderts nicht erleben!

    1. Besser früher, als später.
      Eine Vernichtung der Menschheit schließt die Fortexistenz der Gattung homo erectus sapiensis nicht aus – ganz im Gegenteil!

      1. „Eine Vernichtung der Menschheit schließt die Fortexistenz der Gattung homo erectus sapiensis nicht aus – ganz im Gegenteil!“
        Da muss ich, auch wenn es nervt, wieder mal R. G. Binding zitieren:
        „Diese Menschheit hat keine Zukunft aber sie verdient auch keine Zukunft.“
        Er schrieb das 1917 in sein Kriegstagebuch, vermutlich in etwa so malerisch umgestalteter Gegend:
        https://c8.alamy.com/comp/DR9DMB/battle-of-flanders-DR9DMB.jpg
        An sich halte ich solche marxistischen Analysen nicht für falsch. Sie haben nur das Manko an der Oberfläche stehen zu bleiben und zu schematisch zu sein.
        Der entscheidende Schritt in der Analyse fehlt immer. Kapitalismus ist die zwangsläufige Folge des normalen natürlichen Verhaltensrepertoires der Art Homo sapiens unter den Bedingungen der technisierten Massengesellschaft. Deshalb fruchten auch seit tausenden Jahren alle Propheten und Weltverbesserer nicht. Deshalb sind sozialistische Ordnungen nicht langfristig stabil. Und deshalb sind übrigens auch alle Kämpfe gegen Perversionen, Kindesmissbrauch usw. erfolglos. Es liegt in den Genen der meisten. Und da schließt sich der Kreis. Sie haben Recht. Ein Fortbestand der Gattung setzt das Abtreten der Menschheit in gegenwärtiger Form voraus. Die hat fertig wie man so sagt.

    2. Ja, schön zu sehen, dass das Geschwätz auf den üblichen, mit Marxismus gedüngtem Boden gut Wurzeln schlägt. Genau das wollte Herr Henle sicher: der immer selbe linke Ringelpietz mit anfassen, Hauptsache sich über den monokausalen Grund, den man irrtümlicherweise glaubt, erkannt zu haben, synchronisieren, immer und immer wieder. *gäääähn*

      Frühere Beispiele wie Adolf Hitler, Josef Stalin

      Hitler war Sozialist, Stalin war Kommunist.

      Wird das System Kapitalismus nicht überwunden, wird die Menschheit das Ende des 21. Jahrhunderts nicht erleben!

      Um etwas zu überwinden, braucht man eine funktionierende Utopie… und ihr habt keine! Da ist schlichtweg gar nichts.

      1. @Scheinintelligenz

        „Hitler war Sozialist“.

        Geht das schon wieder los. Euch rechten Brüdern ist auch nichts zu blöde.
        Aber wenn das die Konifere Ällis sagt.. muss es wohl doch stimmen?
        Meine Güte.

      2. „Hitler war Sozialist…“
        … na klar war er das. Das ist eine religiöse Frage, man muss also nur fest genug daran glauben. Ist mit der „unbefleckten Empfängnis“ genauso.

      3. Sie wissen ja nicht einmal was Anarchie ist und ihr Wissen über Marxismus lässt auch zu Wünschen übrig.
        Ja nicht einmal den Sozialismus ist ihnen geläufig.

  4. Gegen Zuhälterfreunde („eine Art Win-Win-Geschäft „), Mitglieder der Schlagenden Vereinigung der Hurenböcke („weil ihnen der Job liegt und ein höheres Einkommen ermöglicht“) und androzentrische Rassisten („fehlt nur noch Feminismus“) gibt es genau ein Mittel, da hat Henle recht, obgleich er es maximal vage angedeutet hat:
    Den Frauendolch
    Gib’s in Xinjang edelsteinbesetzt (und vielleicht gar handgeschmiedet?) für 700 Euronen, hat Noraly grad ermittelt. Dürfte auch manchem Kerl gut in der Hand liegen.

    1. Gegen Zuhälterfreunde („eine Art Win-Win-Geschäft „)

      Genau dein Niveau und Textverständnis, natürlich mit hinterfotzigen Beleidigungen kombiniert (und nichtmal als Antwort auf meinen Kommentar, damit ich es nicht so schnell entdecke).

      Wo bitte ist ein Zuhälter, wenn jemand sich für einen Vorteil prostituiert? Richtig, nirgends!

      Mitglieder der Schlagenden Vereinigung der Hurenböcke („weil ihnen der Job liegt und ein höheres Einkommen ermöglicht“)

      Kannst du glauben oder nicht, aber solche Frauen gibt es zweifelsohne, wie groß ihr Anteil ist, weiß ich nicht. Und ich kann dich trösten, ich war noch nie bei einer Prostituierten (gestehe aber jeder ihre eigene Lebensplanung zu, anders als ihr linken Zwangsbeglücker und eure verlogene Pseudomoral).

      androzentrische Rassisten („fehlt nur noch Feminismus“)

      Bist du irgendwie geistig eingeschränkt? Sind Frauen für dich eine eigene „Rasse“? Ah, jetzt weiß ich, DU bist Andreas Kemper?! Würde zumindest wie die Faust aufs Auge passen.

      Und nein, deine Einschätzung geht auch hier vollkommen fehl, ich bin nicht androzentristisch, nur kein so fanatischer Realitätsleugner, wie du…

      Den Frauendolch
      Gib’s in Xinjang edelsteinbesetzt (und vielleicht gar handgeschmiedet?) für 700 Euronen, hat Noraly grad ermittelt. Dürfte auch manchem Kerl gut in der Hand liegen.

      Doch nicht Andreas Kemper, eher Andrea, passt auch, genauso unlogisch und rabulistisch wie ich linke Hysterikerinnen kenne. Und klar: wenn man keine Argumente hat, weil es am Verstand mangelt, dann droht man halt Gewalt an. Kennt man ja von anderen linksextremen Forenmitgliedern hier, nicht wahr?

      Unglaublich, was sich hier für Gestalten herumtreiben…

      1. Hätte ich das Modell „Scheinregen“ ansprechen wollen, hätte ich die Bemerkung unter seine Schmiererei gesetzt. Stattdessen habe ich mittels der Zitate einen Teil (!) des Baumusters adressiert.

      2. „ich war noch nie bei einer Prostituierten“ –Ahh, da liegt der Hase der Hassigkeit im Pfeffer?

        Aber woher willst du das eigentlich wissen? Welche Frau sollte sich mit dir einlassen, wenn nicht eine (Ehe-)Hure?

        (Ist ja unwahrscheinlich, aber immerhin nicht ausgeschlossen, daß ich dieses Tier an den Rand des Herzinfarktes führe, Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.)

      3. Ich kannte Kemper nicht mal dem Namen nach. Aber ich kann versichern, wohl kaum eine geistige Verwandtschaft mit ihm zu haben. Wiki:

        Laut dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen fehlt Kempers Expertise (zur AfD) jedoch „bei genauer Betrachtung jeder empirische Gehalt“. Die Stellungnahme sei weder wissenschaftlich, noch belege sie eine „tatsachenbasierte Prognose“.

        Das wäre mir gewiß nicht unterlaufen.

  5. Das ist schon ein recht dreister Versuch von Manfred Henle, uns das Epstein-Netzwerk als das einmalige Ereignis eines Einzeltäters darzustellen.
    Er beschloss reich und mächtig zu werden und der Rest ergibt sich daraus.

    Aber na gut, Adolf Hitler wird uns bis heute ja auch als irrer Einzeltäter verkauft. Aber die Finanziers dahinter, die sich immer wieder dieser irren Kriminellen bedienen werden systematisch verschwiegen. Insofern darf sich der Herr Manfred Henle einreihen in jene Riege der Märchenerzähler die uns die Wahrheit vernebeln.

    Im Anschluss einer meiner Lieblingsartikel. Werder Hitler noch Epstein sind Zufälle. https://www.nachdenkseiten.de/?p=132027

    1. Ich habe den Artikel noch nicht gelesen, zuerst die Kommentare. Wenn der Autor das wirklich behauptet, dann sollte er sich mal Interviews von Nick Bryant anhören, der als einer der führenden Epstein-Experten gilt und das sogenannte „Schwarze Buch“ veröffentlichte, was auch in den Epstein Files veröffentlicht wurde, allerdings dort voll geschwärzt, wohingegen Bryant die Namen der potenziellen Täter NICHT schwärzen lies.

      Bryant hat auch das Buch „The Franklin Scandal“ geschrieben.

      Eventuell will der Autor sich wie Matt Taibbi und Michael Tracey positionieren.

      https://nickbryantnyc.com/blog/f/mikey-and-me-a-love-story

      https://www.youtube.com/watch?v=8z6nPr0vDyo

  6. Zwei Teile über den Verbrecher Epstein ohne die Erwähnung des israelischen Auslands-Geheimdienstes Mossad und ohne den 12000 mal in den Files erwähnten Rothschilds.
    Alle Achtung! Oder etwa nicht?

    Und sich dann noch über die desinformierte und manipulierte Bevölkerung lustig machen, wobei der Autor dem in nichts nachsteht, diese gleichfalls gezielt durch Informationsunterdrückung hinter die Fichte zu führen. Das ist nicht mehr mein Humor, das ist einfach nur Pfui!

    Gleichwohl ist jetzt sonnenklar, warum die völlig herbei fantasierten angeblichen Beweggründe eines Verbrechers den ersten Teil dominierte:

    Teil 1 legt dar, dass Epstein sich dazu entschieden hat, sehr schnell sehr reich zu werden.

    Hat er nicht. Der Verbrecher hat sich nach abgebrochenem Studium als Mathelehrer verdingt und wurde auf Protektion des Rektors auf die Dalton School, einer exklusiven Privatschule aufgenommen, wo er zwei Jahre tätig war. Erst dann ergab sich der erste Kontakt zur Glitzerwelt.
    Mathelehrer und reich werden wollen? Passt nicht.

  7. Ergänzend zu Henle ein kurzer Abschnitt aus einer Darlegung die „Simon“ kürzlich hier verlinkt hat und des gesamten Textumfanges (und seiner Mehtode) halber ziemlich lang ist.

    The dynastic adviser

    In July 2013, Epstein emailed Ariane de Rothschild — who would become chair of the Edmond de Rothschild Group — with strategic commentary on inter-branch dynamics: ‘Differentiation would be easier by product than brand. Edmond was right, down market i think he said, Davids son is weak, a good thing, nice, but weak’.
    He invoked the late patriarch directly: ‘Edmond told me he would buy or sell anything at a price as long as it was on his terms. Ive used that extensively’.

    Ariane responded within the hour: ‘To buy the cousins one day, i have to wait some more. But i keep it on my mind’.
    Later that evening, she asked Epstein to arrange meetings with Ehud Barak, confirmed she ‘was meant to see Bill Gates 2 weeks ago’, and requested introductions to Larry Summers and Saul Wurman, adding: ‘please let me know what you think is best’.
    On the rival branch, she wrote that David de Rothschild held ‘deep conviction that they are ‘the only true Rothschilds’ allowed to do banking’, and that for fifteen years her side had been forced to be ‘silent’. She signed off: ‘I hope you are well and wish to thank you for your guidance’.

    The future chair of a major European bank taking strategic guidance from Epstein, asking him to set the terms of her introduction to a former Treasury Secretary, confiding the internal politics of the Rothschild dynasty.

    Epstein routed the connections she requested. In August 2013, he emailed Joshua Cooper Ramo, then Vice Chairman and Co-CEO of Kissinger Associates — Henry Kissinger’s geopolitical consultancy39: ‘I would like you to meet the rothschilds french bank, ariane when she comes to ny on the 22 of sept.?’

    In September, he emailed Steven Sinofsky, former President of Microsoft’s Windows Division and later a board partner at Andreessen Horowitz: ‘i thought that wed afternoon you guys should meet oliver colum. sarkozys old chief of staff and now the advisior to the rothschilds’. Kissinger’s geopolitical consultancy to Rothschild banking. Silicon Valley to Rothschild via the French political establishment.

    Each introduction initiated by Epstein, on his terms, on his schedule. In January 2014, he invited Michel Hazanavicius, the Academy Award-winning French film director, to ‘the rothschilds house with me and ehud barak on the 30th evening’.
    Cultural prestige maintained alongside finance and politics.

    In October 2015, the relationship acquired a formal financial dimension. Epstein’s Southern Trust Company Inc., a Virgin Islands–registered firm, signed a $25 million agreement with Edmond de Rothschild Holding S.A. for ‘risk analysis’ and ‘the application and use of certain algorithms’42. Payment was due within three days of the Rothschild Group completing its payment to US authorities. The document was signed by Ariane de Rothschild43.

    In February 2016, Epstein emailed Peter Thiel — co-founder of PayPal, co-founder of Palantir, first outside investor in Facebook: ‘as you probably know I represent the Rothschilds. I was hoping to figure out a way for the bank that has 160 b in mgmt can do something in tech. best client list in the world, prehistoric products’.
    Thiel proposed meeting ‘sometime in NYC or on island’.
    Not that he (Epstein) knows the Rothschilds — that he represents them. An emissary, not an employee.

    Epstein sat between the Rothschild branches, owned by none, useful to all. He advised the Edmond branch on strategy. He received intelligence from political figures in the Jacob branch orbit. And he fed information about the third branch to the press: in May 2010, he emailed Landon Thomas, a New York Times financial reporter later exposed for his compromised relationship with Epstein, tipping him about ‘firstmark holdings LAdy rothschilds inv vehilce managed by starr director Conrad Black’.

    FirstMark Holdings belonged to Lynn Forester de Rothschild46 … the woman who built ‚inclusive capitalism‘ — embedding social objectives into capital allocation — was having her financial affairs discussed between a compromised journalist and Epstein, frequently described as a friend495051.

    No single branch owned him, which was precisely why all three found him useful.

    https://escapekey.substack.com/p/epstein

    1. Zwischen 1961 und 1973 überwies die Bonner Regierung jährlich 140 bis 160 Millionen Mark an Israel, insgesamt fast 2 Milliarden Mark, was heute etwa 5 Milliarden Euro entspricht.

      Interessant, Danke, wusste ich noch gar nicht. Allerdings dürfte das nur die BRD betreffen und die war in der Zeit Besatzungszone, ich schätze die Amis haben da ordentlich motivierend nachgeholfen, damit unser Geld für sowas veruntreut werden kann.

  8. Epstein ist jetzt seit sechseinhalb Jahren tot.
    Und erst jetzt kommt langsam das ganze Ausmaß dieses Netzwerks ans Tageslicht.
    Es gibt mittlerweile einen neuen Epstein oder neue Epsteins, denn die jetzigen „Eliten“ brauchen ja auch ihren Zuhälter und ihren Menschenhändler, der sie versorgt mit russischen und ukrainischen Mädchen.
    Es geht immer weiter, auch wenn man es nicht sieht.

  9. In demokratisch verfassten staatlichen Gebilden bestellt, legitimiert, anerkennt und ermächtigt das Volk die Machtelite zur Herrschaft, zur freien Verfügung über das Volk.

    Nein!
    Sie haben wohl zu heiß gebaded!? In einer Demokratie darf es eigentlich nicht möglich sein, dass eine Machtelite die Macht übernimmt. Und es wird auch keine „freie Verfügungsgewalt“ über das Volk erteilt…

    Wenn Sie das glauben, dann haben Sie meiner Meinung nach die Demokratie irgendwie nicht richtig verstanden..

    In einer Demokratie entscheiden alle Gemeinsam darüber was zu tun ist.. Was sie meinen ist „Parlamentarismus“ eine Form von Scheindemokratie bei der die Eliten ihre Wünsche gegen die Mehrheit durchsetzen indem sie das Parlament einfach aufkaufen bzw. schon den Nachwuchs in den Parteien so manipulieren das die Macht der elitären Minderheit erhalten bleibt. Da es sich beim Parlament um eine kleine Menge von Menschen handelt kann die Elite mit Ihren Resourcen diese Gruppe problemlos kontrollieren und nach ihren Vorstellungen lenken..

    Naja ansonsten zieht sich der Missbrauch der Eliten auch von Kindern wie ein roter Faden durch die gesamte Menschheitsgeschichte…

    „Knabenliebe“ in der Antike..
    Jus prima nocti
    Schwabenkinder
    Fabrik, und Minenarbei von Kindern in der Industrialisierung oder als Dienstmagdt..
    Hellfire Club..
    Indian Border Schools..
    Die Finders..
    Jimmy Saville..
    Sos Kinderdorf Skandale..
    Die „Kinder vom Bahnhof Zoo“
    Marc Deutrux..
    Lawrence E. King Jr. (Conspiracy of silence)..
    Jeffrey Eppstein..
    um nur einige zu nennen..

    Der Fall Eppstein zeigt vor allem auch wie wenig sich bis heute daran geändert hat..

    Leute die es gewohnt sind dadurch zu existieren, indem sie andere ausbeuten, machen halt in der Ausbeutung irgendwann vor nichts mehr halt. Macht korrumpiert! Sie verklärt das Gefühl und den Verstand! Und dehalb sollen man die Machtausübung soweit es geht verteilen damit keiner so viel davon hat, dass er/sie deshalb durchdreht.

    Mfg Makrovir

    1. Wie ist das nochmal im Falle eines Krieges? Wer entscheidet da über massenhaften Tod, Verstümmelung, Tötung des zum Feind erklärten (von WEM???) anderen Staates? Werden da die Leute gefragt und entscheiden dann, ob sie jetzt Krieg führen oder lieber nicht ihre Rübe im Schützengraben wegsprengen lassen sollen?

      WER ENTSCHEIDET DA DENN??? Eine Handvoll Mächtiger und niemand sonst! AUSBADEN allerdings dürfen dann vor allem die Massen diesen Wahnsinn der Regierenden. Wer sich weigert, bekommt Probleme. Im Zweifel wird er eben mit Gewalt zum Töten und Sterben gezwungen, siehe Ukraine.

      Wieder mal die naive Vorstellung, dass die Leute irgendwas bestimmen außer, wer gerade an der Macht ist. Dass man sich die Gesichter aussuchen kann alle paar Jahre und dazwischen gefälligst die Klappe zu halten hat, soll also jetzt die Mitverantwortung an all dem Mist sein, was Regierungen so anstellen inkl. Massentötungen, Massensterben, Zerstörung von allem Möglichen??? Die Leute wissen überhaupt nicht, warum sie jetzt am Hindukusch töten sollen oder gegen Russland sein sollen. Oder bis 1945 gegen die Amis und danach gut Freund sein mit den Amis. Ganz schön verzwickt, ein verantwortungsvoller Bürger zu sein, gelle?

  10. Einmaligkeit – ja nee, is klar!

    Ich glaube nicht, daß Epsteins Kundschaft jetzt zu Hause sitzt und Trübsal bläst, weil in der Szene nix mehr läuft. Da haben sicher noch ein paar andere Clubs geöffnet.

    Worüber keiner redet: Die meisten Epstein-Files sind E-Mails. Völlig unbekümmert haben sich Member und Anwärter teils über intimste Fragen ausgetauscht. Oft hatten sie Klarnamen-Mailadressen, und die Mails waren offenbar nicht verschlüsselt. Sie sind nun alle offen, und die kann jetzt jeder lesen – egal, ob der Schreiber etwas strafrechtlich relevantes getan hat.
    Ist also technisch möglich. Ich vermute, daß sämtliche, also auch Deine und meine, Mails zentral gespeichert und mindestens hin und wieder nach gerade interessanten Stichwörtern gescant werden. Und bei Bedarf wird sich tiefer hineingekniet.
    Hier ist quasi schon ein Selbstverständnis eingezogen. Niemanden juckt das.

    Und – wieviel Mails schreibst Du so täglich …?

  11. Die Überschrift ist schon falsch. Solche Leute wie das Duo Ebstein-Maxwell, die Salons, Partys oder Orgien organisiert haben und Netzwerke gesponnen, hat es schon immer gegeben. Würde mich nicht wundern wenn die Gottkömige und deren Priester und in den mesopotamischen Stadtstaaten schon solche Partys und Omerta-Abhängigkeiten und Kompromat hatten.

    Edith sagt: haha, Andere hatten dieselben Gedanken.

  12. War es denn im Kapitalismus jemals anders? Dutroux? 27 tote Zeugen? 1 selbstgemordeter Anwalt?
    Für die Bourgoisie sind die Werktätigen doch nichts anderes als Vieh. Man lebt von dem Mehrwert den dieses Vieh mit ihrer Arbeit schafft, man kann mit ihnen alles tun. DENN die Justiz ist auf der Seite der Herrschenden, der Bourgoisie. Wer genug Geld hat kauft sich die Politiker und läßt die Gesetze schreiben die sie abzunicken haben.

    Doch es geht auch anders, aber die Hirnwäsche sagt: Das ist TOTAL PÖHSE.
    https://sascha313.wordpress.com/2013/07/23/die-ddr-ein-kinderfreundliches-land/
    https://sascha313.wordpress.com/2015/08/05/erich-honecker-fuer-ein-kinderfreundliches-land/

    1. Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters bzw. einer Arbeiterin betrug etwa zwischen 450 und 1300 M im Monat (bei geregelten 43,75 bzw. 42 Std./Woche).

      Was i.d.R. bedeutete, dass beide Vollzeit arbeiten mussten und ihre Kinder in staatliche Betreuung abgeben, bei einem insgesamt sehr bescheidenen Wohlstand. Meine Mutter blieb zu Hause und dadurch waren wir rechtschaffen arm.

      2) Es gab gleichen Lohn für gleiche Arbeit – für Mann und Frau.

      Gibt es heutzutage auch (der GenderpayGap ist ein feministischer Hoax, der bei einer seriösen statistischen Betrachtung m.W. fast vollständig verschwindet). Typische Frauenberufe waren m.W. auch in der DDR nicht gut bezahlt, witzig, dass Frauen im Osten mittlerweile teilweise mehr verdienen als Männer (davon hört man nie), weil sie bevorzugt staatlich angestellt werden (was einer Diskriminierung von Männern entspricht).

      3) Und es herrschte Vollbeschäftigung, d.h. jeder hatte eine Arbeit in der DDR

      Ja, Arbeit gab es immer genug…

      (…aber es gab natürlich auch Frauen, die wegen der Kinder halbtags arbeiteten oder zu Hause blieben, ohne daß Familie finanziell darunter leiden mußte.)

      Guter Witz, mir ist nicht bekannt, dass das irgendwie ausgeglichen worden wäre.

      4) Eine Monatsmiete für eine Dreiraum-Neubauwohnung betrug so zwischen 60-80 M

      Ja, wenn man eine bekam und glücklich mit Platte ist.

      5) Arztbesuche (auch Zahnarzt) und Krankenhausaufenthalt waren kostenlos

      War es in der BRD auch lange Zeit und sind es teilweise auch noch, die Überforderung der Kassen, mit Massenzuwanderung, die Konkurrenz durch die privaten Sahneabschöpfer, kombiniert mit einer katastrophalen Demographie, bleibt aber natürlich nicht ohne Wirkung.

      6) Ein halber Liter Milch kostete 56 Pfennig

      An den Preis erinnere ich mich gar nicht mehr, aber daran, dass die im Sommer keine zwei Tage hielt, wir haben die teilweise eingefroren.

      ein Brötchen einen Fünfer

      Ja, Konsum-Semmeln, genauso schmeckten sie auch. Es hatte seinen Grund, weshalb ausgerechnet das Bäckereigewerbe (als eines der wenigen) fest in privater Hand blieb.

      eine Briefmarke kostete (ebenso wie eine Straßenbahn- oder S-Bahnfahrt durch die ganze Stadt) nur 20 Pfennig.

      War im Westen nicht viel anders:
      https://www.suche-briefmarken.de/info/porto_brd-deutschland.html

      Und die Einzelhandelspreise in der DDR waren überall gleich.

      Richtig und überall gabs dasselbe, in der selben Qualität… (wenn es was gab, gute Klamotten und Baumaterial war z.B. schwierig). Günstig war dabei allerdings auch nur der Grundbedarf, eine Dose Ananas im Delikat, kam dann auch mal 20(?) Mark (wir konnten uns das so gut wie nie leisten, dort zu kaufen, deshalb erinnere ich die Preise nicht).

      Es gibt noch viel mehr über die „kinderfreundliche DDR“ zu schreiben, wenn man das System durchlaufen hat, war es zwar keine vollständige Katastophe aber kinderfreundlich auch nicht wirklich, ich wäre viel lieber in der alten BRD ein Kind gewesen. Allein was das Angebot von Büchern und Filmen angeht, die Wohnsituation, die Erziehungspraktiken usw. aber jeder hat halt eine andere Perspektive darauf und eine andere Gewichtung.

      Übrigens:

      „Und erst recht keine „Straßenkinder“!“

      Gibts im aktuellen Deutschland i.d.R. auch nicht, außer die fallen irgendwie durchs Raster (Roma und Co.)

      Die Betreuung in den Kinderheimen auf Kosten des Staates war sehr fürsorglich. „Kindesmißbrauch“ war bei uns ein Fremdwort.

      Ja, kein Wunder bei entsprechender Zensur.
      https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/182642/gewalt-gegen-kinder-jugendhilfe-und-heimerziehung-in-der-ddr/

      Da gehörten die Produktionsmittel dem Volk

      Welches leider wenig bis nichts davon hatte, die guten Sachen wurden billig an den Westen verscherbelt, um den Devisenbedarf decken zu können. Die Planwirtschaft war ineffizient, anfällig und träge wie die Hölle. Also ich kann viel Ostalgie verstehen, aber wie man sich die Wirtschaft schönreden kann, das nicht!

  13. Er hat Persönlichkeiten aus allen Bereichen öffentlichen Lebens erpressbar gemacht für Auftraggeber, die als Gegenleistungen Informationen lieferten damit Er bei Börsenspekulationen weniger Risiken ausgesetzt war.
    Das hat Potential für ein Milliardenvermögen, aber nicht “ Junge Mädchen“

  14. Die zentrale Frage für mich weiterhin:

    warum fühlten sich all diese „Persönlichkeiten“ bei Epstein so sicher? Liesen sich dort offensichtlich völlig gehen? Nur weil das so ein kuuhler, entspannter Typ war?

    Oder weil sie sich unter einem Schirm gefühlt haben, der sie vor jedem Schaden, auch vor öffentlichem, auch vor Schaden durch Strafverfolgung, sicher machen sollte?

    Sie fühlten sich einem der mächtigsten Personen (oder Clan) der Welt nahe, und da sie bereit waren, alle seine Interessen voll, überall und jederzeit zu unterstützen … Und nein, die Person war nicht Epstein, der ist nur eine Figur in dem Spiel …

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