
Von der jüngsten Entscheidung Trumps, USAID einzustampfen, sind auch notleidende Menschen in Afghanistan betroffen, die ohnehin unter den Sanktionen gegen ihr Land leiden.
Die Stimmung auf den Sarai Shahzada, der „Kabuler Wallstreet“, wie das Geldverkehrszentrum der afghanischen Hauptstadt von manchen genannt wird, ist angespannt. Wieder hat der Afghani, die Landeswährung, an Wert verloren. „Wir sind im freien Fall. Das wird nicht schön“, sagt einer der Händler, während er seine Scheine zählt. Viele Menschen sind besorgt und greifen im Minutentakt nach ihren Smartphones, um keine Neuigkeiten zu verpassen. Warum das so ist, weiß auch Karim Hakimi. “Mein Job ist weg und ich weiß nicht, wie es weitergehen wird”, sagt der 27-jährige Afghane aus Kabul enttäuscht und verbittert. Erst im vergangenen Jahr begann Hakimi für internationale Hilfsorganisation zu arbeiten und gehörte somit zu den wenigen Glücklichen, die einen Job in Afghanistan hatten. “Ich entschied mich zu bleiben trotz der Repressalien der Taliban”, erzählt Hakimi.
Sein Studium schloss er vor rund zwei Jahren ab. Innerhalb des Taliban-Regimes, das gerne die eigenen Leute bevorzugen würde, fand er keine Arbeitsstelle. „Das war mir nur recht. Unter denen kann ich nicht arbeiten“, so Hakimi. Doch dann holte ihn die Wahl des neuen US-Präsidenten ein. Seit der Rückkehr von Donald Trump im Weißen Haus werden täglich neue Dekrete unterzeichnet, die für Schlagzeilen sorgen. Viele von ihnen betreffen Flucht, Migration und den Umgang mit Staaten, in denen die USA jahrelang präsent gewesen sind. Afghanistan ist davon nicht ausgeschlossen. Immerhin war es die Trump-Administration, die im Jahr 2020 im Golfemirat Katar den Doha-Deal mit den militant-islamistischen Taliban unterzeichnete. Das Abkommen, das das Land abermals den Extremisten überließ, führte zum Abzug der NATO-Truppen. Trump nannte die Taliban damals „tough people“, während er die eigenen Verbündeten am Hindukusch praktisch in den Abgrund stieß.
Maßnahmen, die das Volk treffen
Nun hat Trump sich dazu entschlossen, jegliche Entwicklungshilfe für das Land für mindestens neunzig Tage einzustellen. Auch die Lieferung lebensrettender Medikamente in Entwicklungsländer wurde gestoppt. Die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) wurde kurzerhand eingestampft. Seit dem Abzug des US-Militärs aus Afghanistan wird das Land bereits sanktioniert. Die afghanischen Devisenreserven in Höhe von rund sieben Milliarden US-Dollar sind weiterhin eingefroren. Die Hälfte davon liegt auf einem Treuehandfonds in Genf. Was damit geschieht, ist unklar. Bis heute wurde kein einziger Cent dem afghanischen Volk ausgezahlt. Kritiker betonten, dass diese drastischen Maßnahmen in erster Linie nicht das Taliban-Regime, sondern die afghanische Bevölkerung treffen würden. Ähnlich verhält es sich nun mit dem Stopp der Entwicklungshilfe, die seit 2021 ohnehin massiv geschrumpft ist. “Ich bin nun arbeitslos, aber andere werden hungern oder erkranken”, meint Karim Hakimi. Er hofft dennoch auf einen Richtungswechsel in Washington. „Vielleicht kommen die ja nach neunzig Tagen zur Vernunft“, sagt er. Auch Hakimis afghanischen Kollegen, die insgesamt in sieben Provinzen des Landes tätig waren, wurden gekündigt. Laut UN-Angaben sind in Afghanistan mindestens 35.000 humanitäre Helfer tätig. Obwohl nicht alle direkt für USAID arbeiten, wurden viele der einzelnen Organisationen und Projekte von der amerikanischen Entwicklungshilfe mitfinanziert, weshalb die Sparte in den letzten zwanzig Jahren zu einem wichtigen Arbeitgeber wurde.
Das wusste auch Idris Azizi, als er sich vor einigen Monaten um eine Stelle bei einer NGO bewarb. Erst klang alles gut. Azizi war optimistisch. Doch dann kam alles anders. „Ich hatte mich beworben und bekam die Stelle. Es hieß, dass ich im März mit der Arbeit beginnen könne“, erinnert er sich. Nach dem Regierungswechsel in Washington kam dann die Absage. „Das wird die Ärmsten der Armen treffen und mehr Menschen dazu zwingen, Afghanistan zu verlassen“, meint der Student Mohammad Zalmay aus der nördlichen Stadt Mazar-e Sharif. Er betont, dass derartige Entwicklungen einen schlechten Einfluss auf die Psyche der Menschen haben würden. Psychische Erkrankungen und Selbstmordraten seien in den letzten Jahren in die Höhe geschossen. Offizielle Zahlen gibt es aufgrund von Kontrolle und Zensur seitens der Taliban kaum.
Doch nicht alle Afghaninnen und Afghanen finden die Entscheidung Donald Trumps schlecht. Vor allem jene, die im westlichen Ausland leben, begrüßen sie und hoffen, dass die Taliban dadurch geschwächt werden würden. „Ich weiß, dass es für viele Menschen vor Ort sehr schwierig sein wird. Doch ich denke, dass dieser Schritt auch die Taliban treffen wird“, meint die Menschenrechtsaktivistin Farimah Nikkhwah. Seit vergangenem Jahr lebt sie in Konstanz am Bodensee. Zuvor war sie in Kabul aktiv und demonstrierte gegen die Taliban. „Ich habe gesehen, wie sie Hilfsgüter nur an ihre eigenen Leute verteilten“, so Nikkhwah.
2,1 Milliarden US-Dollar flossen in den letzten drei Jahren ins Land
„Es kann sein, dass die Amerikaner Druck ausüben wollen auf die Taliban, etwa in Sachen Menschen- und Frauenrechte. Doch am Ende des Tages leidet die Mehrheit der Bevölkerung unter den wirtschaftlichen Folgen und diesmal werden sie besonders schlimm werden, da nun auch die NGOs viele Mittel verloren haben“, meint hingegen Ali Ahmad, ein Händler aus Mazar-e Sharif. Mittlerweile seien die Lebensmittelpreise abermals gestiegen. Jene, die in der Regierung sitzen und mitverantwortlich für die jüngsten Entwicklungen seien, würden solch drastische Schritte kaum spüren. “Es interessiert sie doch gar nicht und wer sie kritisiert, wird bedroht und beiseitegeschoben”, sagt Ahmad. Jüngst hieß es seitens verschiedener afghanischer Medien, dass Mohammad Abbas Stanikzai, der stellvertretende Außenminister des Taliban-Regimes, sich vorläufig ins Exil in die Vereinigten Arabischen Emirate abgesetzt hätte. Stanikzai führte einst das politische Büro der Taliban in Katar und spielte eine wichtige Rolle im Zuge des Doha-Deals mit den Amerikanern. In den letzten Jahren wurde er zunehmend als kritische und rationale Stimme innerhalb des Regimes wahrgenommen. Zuletzt kritisierte er die Taliban-Führung abermals aufgrund des bestehenden Bildungsverbots für afghanische Mädchen und Frauen. “Wir unterdrücken die Hälfte der Bevölkerung”, meinte Stanikzai wütend in einer Rede. Doch während Stanikzai einfach das Land verlassen kann, ist der Rest des Landes gezwungen zu bleiben.
Von jüngsten Entscheidungen Trumps sind nicht nur die Helfer in Staaten wie Afghanistan betroffen, sondern selbst die Führungsriege von USAID sowie Hunderte von Mitarbeitern, die in den letzten Tagen entlassen wurden. In den letzten drei Jahren floss humanitäre Nothilfe in Höhe von rund 2,1 Milliarden US-Dollar aus Washington nach Afghanistan. Zum Vergleich: Zwischen 2010 und 2020 waren es noch zwischen 10 und 12 Milliarden US-Dollar, die allein seitens USAID ins Land flossen. Auch die Evakuierung weiterer afghanischer Geflüchteter wurde seitens Washingtons ausgesetzt. Mindestens 1.600 gefährdete Afghanen und Afghaninnen, die bereits eine Zusage erhalten hatten, müssen nun deshalb ausharren. Ihr zukünftiger Status ist unklar. Seit dem Abzug der US-Truppen wurden rund 200.000 Menschen aus Afghanistan von der Biden-Administration evakuiert, darunter auch viele Ortskräfte, die von Deutschland und anderen NATO-Staaten zurückgelassen wurden. Doch trotz des guten Willens der Amerikaner gab es Kritik. Viele der Evakuierten befinden sich bis heute über die Welt verteilt in unterschiedlichen Lagern und warten auf ihre Weiterreise. Die Sorge, dass Trump auch dieses Programm nun endgültig einstellen könnte, besteht weiterhin.
Ich musste mir in den letzten Jahren beibringen zuerst an arme Europäer, an das eigene Umfeld und die Menschen hier zu denken. Die mehren sich nämlich gem. EUROSTAT unaufhörlich und ein politisches Umfeld das dieses ändert gibt es nicht. Dafür gibt es endlose andere Miseren.
Es ist wie mit den Atemmasken im Flugzeug. Zuerst an sich denken um dann mit kräften an Hilfsbedürftige denken zu können. Umgekehrt geht nicht…
genau wie Trump – zuerst das fiese Attentat und dann Wahlkampfangriffe überstehen um dann als Präsident dem Souveränitäts-ärmsten Land zu helfen seinen sinnlosen Kampf durch nicht-wiederauffüllen der Arsenale baldigst zu beenden und zudem die im niedergehenden Land überflüssigen Rohstoffe außer Landes zu bringen. Welch wahre Selbstlosigkeit und unverständig sind da die Kommentare von „…man würde nur die Hilflosigkeit eines Landes ausnutzen …“ diese sollten jetzt tabu sein.
Mal ein kleine Verständnisfrage: Wenn eine NICHTREGIERUNGSORGANISATION die Arbeit einstellen muss, weil sie von USAID, einer ganz und gar Regierungsorganisation, kein Geld mehr bekommt, ist die Bezeichnung NGO dann nicht ziemlich irreführend und schlicht weg falsch?
Man mag mich ja für kleinlich halten, aber wenn man mit solchen Betitelungen eine vermeintliche Unabhängigkeit vortäuscht, diese aber nicht gegeben ist, dann hat das für mich doch irgendwie einen ziemlich üblen Geruch. Wie darf man sich denn das restliche Wirken solcher Organisation vorstellen, wenn schon die Basis eine Lüge in sich trägt?
Und noch konkret zu Afghanistan: Wie wir z.B. aus Syrien wissen, dürften die Sanktionen deutlich mehr Schaden anrichten als man mit solchen Hilfsorganisationen wieder reparieren kann, zumal das keine nachhaltige Hilfe darstellt und die Menschen so oft dauerhaft abhängig bleiben.
Es hilft wenn man das AID in USAID nicht als Hilfe übersetzt.
..ist die Bezeichnung NGO dann nicht ziemlich irreführend und schlicht weg falsch?
Der Kandidat erhält 100 Punkte.
Witzig in dem Zusammenhang, dass Galgenvogel Merz jetzt die alterssenilen Omis gegen rechts durchleuchten will. Witzig deshalb, weil er natürlich die ganzen 5. Kolonnen der CDU in Russland und sonstigen renitenten Staaten nicht prüfen lassen wird. Könnte dem auf die Füße fallen wenn da mal einer nachhaken sollte.
Mein Verdacht ist: USA sind pleite, und versuchen das mit verzweifelten Massnahmen zu vertuschen. Damit ergeben all die seltsamen irren Massnahmen des Duumvirats tatsächlich ein wenig Sinn. Wird eventuell Zeit, unauffällig US-Staatsanleihen abzustossen, solange es noch niemand spitzgekriegt hat.
„Mein Verdacht ist: USA sind pleite, und versuchen das mit verzweifelten Massnahmen zu vertuschen“
BINGO! Die sind nicht nur Scheintod oder Halbpleite oder in ferner Zukunft schon bald pleite, sondern die sind jetzt akut und radikal total pleite.
https://youtu.be/9DLtwUFwpTY?t=15
„Damit ergeben all die seltsamen irren Maßnahmen des Duumvirats tatsächlich ein wenig Sinn. Wird eventuell Zeit, unauffällig US-Staatsanleihen abzustoßen, solange es noch niemand spitzgekriegt hat.“!
Noch niemand spitz gekriegt hat? Ja wir können gerne alle mal so tun als ob wir alle unwissend wären. Aber ich glaube das weiß mittlerweile jeder das die USA da (aus ihrer Schuldenfalle) nicht mehr raus kommen.
Der Goldpreis deutet darauf hin das seit zwei Jahren einige Player auf ein Ende der FIAT-Währungen spekulieren.
Die USAID hat halt nicht nur Hilfe geleistet sondern war auch als politischer Einflussnehmer mit ihrem Geld unterwegs. Wer das bei dem Thema nicht miterwähnt ist absichtlich einseitig unterwegs. Bei USAID mal ein tabula rasa zu machen war eher überfällig. Das die USA dauerhaft keine Hilfe mehr leistet, sollte man damit nicht implizieren. Steht ja auch 90 Tage Frist.
Man könnte sich btw alternativ entscheiden die eingefrorenen Gelder als humanitäre Hilfe rauszugeben. Oder wartet man in Genf auf Sankt Nikolaus als Nachfolger der Taliban. Die Leute in Afghanistan notleideten auch mit der bisherigen Hilfe. Da hat sich aber keiner im Westen die Frage gestellt wie gehts denen eigentlich. Die EU Helfer werden allerdings noch stillschweigend, nachwievor ausgeflogen. Dafür ist Geld da. Ok außer vor der Wahl, da hat mans ausgesetzt. Könnte man eigentlich als bewußte Täuschung der Wähler ansehen.
Na klar, Feroz beklagt sich. USAID wird beendet und er trauert. So eine verlogene Heuchelei. NGO`s sind – richtig, Nichtregierungsorganisationen! Warum sollen diese Organisationen mit Steuergeldern gepampert werden. Ganz abgesehen davon, dass sie größtenteils für Regime Chance Versuche, und, wie in der Ukraine als letztes Beispiel, auch für vollendete verantwortlich sind. Die Amis haben jedem, der sich auf dem Maidan über Wochen in den Zelten niederließ, um so den faschistischen Putsch gegen eine demokratisch gewählte Regierung zum Erfolg zu verhelfen, den Verdienstausfall in voller Höhe bezahlt und jedem noch zusätzlich täglich 150 $ obendrauf ausgehändigt. Also bitte, Herr Feroz, dieses Gebaren muss aufhören. Die Staaten können, wenn sie denn wollen, die Ärmsten der Welt ehrlicher unterstützen: keine Kriege mehr, Investitionen in den Ländern, keine Ausbeutung usw. Ihre Tränen, die Sie wegen Afghanistan vergießen, nimmt Ihnen eh keiner ab. Sitzen hier in einem warmen Redaktionsstübchen, schreiben irgendwelche zu Herzen gehenden Reportagen und lassen es sich gut gehen. Gehen Sie in Ihr Heimatland, helfen Sie beim Aufbau, kümmern Sie sich um Ihre Landsleute, dass wäre vernünftige Arbeit. Kurzer Einschub:
Wenn ich an die unsäglichen deutschen „Omas gegen Rechts“ denke, dann wird`s Zeit dieser Truppe sofort den Geldhahn zuzudrehen. Diese Organisation ist der Steigbügelhalter der AfD. Demonstrieren angeblich mit „Hunderttausenden“ gegen rechts und die AfD legt um 10 % zu. Bessere Werbung geht nicht. Weg mit den NGO´s. Weg damit auch in Deutschland.
„Wenn ich an die unsäglichen deutschen „Omas gegen Rechts“ denke, dann wird`s Zeit dieser Truppe sofort den Geldhahn zuzudrehen. Diese Organisation ist der Steigbügelhalter der AfD. Demonstrieren angeblich mit „Hunderttausenden“ gegen rechts und die AfD legt um 10 % zu. Bessere Werbung geht nicht“
Genau mein Humor, die Oma’s gegen Rechts sind die freiwilligen Wahlkampfhelfer*Innen für die AfD
Der Streisand-Effekt jeder Politischen Kampagne oder kostenloses Guerilla Marketing was man nur schwer Toppen kann.
@ Kalsarikännit:
Sorry, mir ist wirklich die Hutschnur geplatzt. Das in Deutschland ausgerechnet dieser neoliberale Haufen CDU eine kleine Anfrage zu diesem Thema platziert hat, ist der Hit schlechthin. Aber wenn ich in unserer Stadt diese Omas gegen rechts nur in eine Diskussion verwickele, stelle ich fest, wie politisch limitiert diese CDU Damen sind. Katastrophe, von nix Ahnung – weltpolitisch – aber so tun, als ob. Die kotzen mich an. Sorry, wenn ich Sie damit irritiert haben sollte. War nicht meine Absicht, aber vom Streisand-Effekt hatte ich noch nie gehört. Wieder was gelernt.
Ist jetzt ‚Lasse Machen‘ oder ‚ KOBA‘ das (Zweit) Pseudonym?
Mal so, mal so! Erst wollte ich Lasse KOBA nehmen, dann war KOBA Machen erste Wahl. Geworden ist es Lasse Machen bis 15.00 Uhr. Danach wird`s KOBA.
Srdja Popovic hat das Buch „Protest“ geschrieben in dem er beschreibt wie eine Farbrevolution veranstaltet wird und deine Feststellung entspricht dem ziemlich genau.
Nochmals danke, Lasse Machen KOBA
So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich finde die „Omas“ interessant, bestens versorgte Beamtenehefrauen, nehme ich an, deren Enkel dürfen den Politikamoklauf unserer Tage lebenslang ausbaden…
Übrigens, die AfD hat sich UM 100% gesteigert (Verdoppelung). Bei der nächsten Wahl muß sie sich nur noch UM 10% steigern, um im BT die Befugnisse zu haben, welche erst wirksame Oppositionsarbeit ermöglichen. Falls die Wahl dann nicht gleich für ungültig erklärt wird.
Irgendwo muss man ja wohl doch sparen, wenn
The Post’s analysis found that the $38 billion comes from an abundance of subsidies, contracts, loans, and tax credits that went to Musk’s companies over the years (primarily Tesla and SpaceX). However, the $38 billion figure may actually be underselling how much Musk’s companies have benefited from the government. The Post notes:
The total amount is probably larger: This analysis includes only publicly available contracts
Es stellt sich eher die Frage, wie sinnvoll die Entwicklungshilfe in aktueller Form überhaupt ist.
Teilweise richtet die ja eher Schaden als nutzen an.
Auch das Kosten Nutzen Verhältnis oder anders ausgedrückt, der Verwaltungsoverhead sollten bei der Betrachtung eine Rolle spielen.
Tränenreich von der ausbleibenden Hilfe reden und dabei vergessen, das es auch und vor allem die ganzen Helfer trifft, die oft recht gut davon leben.
Das ist zwar anekdotisch, genau das habe ich auf meinen Afrikareisen gesehen. NGOs in besten Hotels, jede Menge einheimisches Personal (vor allem die Missionare der Freikirchen), fette Geländewagen, andauernd Partys. War teilweise auch für mich als Individualtourist recht angenehm, weil ich mich an die ranhängen konnte, deren Infrastruktur nutze und viel Geld gespart habe. So ein Geländewagen kostet in der Miete mit Fahrer sonst ein Heidengeld.
Aber, die verteilten da ein paar Kekse und einige Medikamente, die fast nichts gekostet haben. Auch sonst war die sogenannte Hilfe nicht so doll. Ich war da nicht in Kriegsgebieten, die Leute dort waren nicht unterernährt oder so was. Parallel gibt es in den selben Gebieten eine ausgebaute touristische Infrastruktur.
Als Beispiel zu den Kosten für gängige Medikamente dort, ich hatte mir zweimal Malaria eingefangen und so eine Behandlung hat damals zwischen 9 und 12 Dollar beim Facharzt mit eigener Praxis gekostet. Dafür würde man hier nicht mal die Tabletten bekommen. Die reinen Medikamente kosten dort noch viel weniger. Also fast nichts.
Ähnliches ist auch auf Overton, Neulandrebellen und Co nachzulesen.
USAID, NED (Das National Endowment for Democracy) und CIA sind (waren?) die gut geölten Werkzeuge der zahllosen Regime-Change-Operationen der US-Aussenpolitik. Millionen und Abermillionen Menschen sind unter diesen „Operationen“ vernichtet worden. Die Blutspur und die Vertuschung der Ziele dieser „Organisationen“ lässt sich kaum mehr in Worte beschreiben.
Hatten diese Millionen von Menschen kein Recht auf ein würdiges Leben?
Im Falle von USAID ist es natürlich noch viel schlimmer. USAID hat auch die Biowaffen-Forschung, insbesondere die in den USA verbotene Gain of Function (GoF), in China mitfinanziert.
Elon Musk hat auf X einen Post retweetet, in dem es hieß:
„USAID leitete 53 Millionen Dollar an EcoHealth Alliance weiter, die die US-amerikanischen Steuergelder dann zur Unterstützung der Gain-of-Function-Forschung an Coronaviren im Wuhan-Labor benutzt hat – Forschung, die wahrscheinlich zur Entstehung von COVID-19 geführt hat.
Die Täuschung der CIA bezüglich der Ursprünge von COVID-19 wird viel deutlicher“
Musk schrieb dazu:
„Wussten Sie, dass USAID mit IHREN Steuergeldern die Erforschung von Biowaffen, einschließlich COVID-19, finanziert hat, die Millionen von Menschen getötet hat?“
https://anti-spiegel.ru/2025/elon-musk-blaest-zum-kampf-gegen-usaid/
Auch das praktisch die gesamte Ukraine-Propaganda der „freien demokratischen“ Presse“ in der Ukraine zusammengebrochen ist spricht Bände.
Mann kann es sich vorstellen wie in einer Jauchegrube, je tiefer gegraben wird, desto mehr Schmutz kommt ans Tageslicht
Auch dem NED, einem zentralen Baustein der illegalen Regime-Changes, werden die Mittel gekürzt.
Das National Endowment for Democracy wurde 1983 vom US-Kongress gegründet. Die Tätigkeit der Stiftung wird aus dem Staatshaushalt über die Agentur für internationale Entwicklung (USAID) finanziert, ein kleiner Teil der Mittel stammt von privaten Organisationen. Jedes Jahr gewährt die Stiftung mehr als 2.000 Zuschüsse zur Unterstützung von Projekten von Nichtregierungsorganisationen, die in mehr als 100 Ländern tätig sind. Das NED wird eingesetzt, um unerwünschte Regime zu stürzen, Farbrevolutionen zu organisieren und unkonventionelle Werte zu fördern.
Im Jahr 2015 wurde der Fonds als erste Organisation in Russland von der russischen Generalstaatsanwaltschaft auf die Liste der unerwünschten Organisationen gesetzt. Nach russischem Recht gilt eine Organisation, die eine Bedrohung für die Grundlagen der verfassungsmäßigen Ordnung, die Verteidigungsfähigkeit und die Sicherheit der Russischen Föderation darstellt, als unerwünscht.
https://anti-spiegel.ru/2025/national-endowment-for-democracy-erhaelt-keine-finanzierung-mehr-in-den-usa/
All das sind gute Dinge wenn man wirklich eine multipolare Weltordnung anstreben will, die Gretchenfrage lautet natürlich ob dies auch wirklich passieren wird.
Afghanistan könnte man sehr leicht und einfach – und völlig ohne die Hilfe der USAID – helfen. Man müsste sich nur mal von dem Gedanken verabschieden, dass Gewalt (Kriege, Sanktionen, Regime-Change usw.) niemals zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen führen wird. Die entscheidenen Impulse werden immer innerhalb einer Gesellschaft kommen, auch wenn es manchmal sehr lange Zeit dauert.
Die EcoHealth Alliance ist übrigens einer der zentralen Ankerpunkte des gesamten Corona „Komplexes“. Röper hatte das schon vor Jahren herausgearbeitet indem er zusammen mit einem Partner die personellen Vernetzungen und Geldflüsse nachrecherchiert hatte.
Aber… in Deutschland wird man sich wahrscheinlich auch noch in 100 Jahren die Geschichte von der plötzlich über die Menschheit hereingebrochene tödlichen Pandemie erzählen und sich einig darin sein, dass nur Schwurbler und Spinner was anderes behaupten.
Sehr guter Artikel.
Für alle Telegrammtubies, die NGO’s pauschal verteufeln: Das rote Kreuz, Amnesty International und Ärzte ohne Grenzen sind auch NGO’s.
Auch die Pauschalisierung, dass Entwicklungshilfe generell mehr Schaden anrichtet als nützt ist ohne Differenzierung einfach nur Schwachsinn.
Deswegen hat sich Amnesty International ja auch so intensiv für Julian Assange eingesetzt…
Zur Entwicklungshilfe generell: Wo hat sie denn zentral etwas verbessert, also etwas wo man wirklich sagen kann, dass sich in einem Land nachhaltig etwas verbessert hat?
Amnesty International hat diverse Petitionen für die Freilassung von Assange gemacht und die US-Regierung mehrfach aufgefordert, sämtliche Anklagen fallenzulassen. Ist Ihnen das entgangen?
Nehmen Sie z.B. den Artikel oben als Beispiel. Oder z.B. Hilfe in Haiti, um sturmsichere Häuser zu bauen, um den verheerenden Hurricans zu trotzen. Es gibt Menschen in vielen Länder, die auf Trinkwasseraufbereitungsanlagen angewiesen sind. Es gibt tausende von Beispielen. Da finden Sie sicher auch einige, wenn Sie denn auch wollten.
Die Frage ist wann sie das getan haben! Zum Ende hin haben sie sich tatsächlich für ihn eingesetzt, aber davor habe zumindest ich jahrelang so gut wie nichts dazu von ihnen gehört.
Gerade mal auf der Website gesucht:
https://www.amnesty.de/suche?keys=Assange&page=5&sort_by=sort_date&sort_order=DESC
Das bestätigt meine Erinnerung, 2019 kriegen sie langsam ihren Arsch hoch. Was hat sie dazu bewegt die vielen Jahre davor mehr oder weniger still zu halten oder gab es da was und ich habe das nur nicht mitbekommen? Kann ja durchaus sein! Falls du Verweise von den Jahren davor hast, dann wäre ich durchaus interessiert.
Und in meiner gaaanz schwammigen Erinnerung ist da sogar eher was gegen ihn gesetzt worden, aber das kann ich gerade nicht konkretisieren, da müsste ich jetzt wirklich bei z.B. wayback mal in die Recherche gehen.
Doch noch was gefunden:
https://www.wsws.org/en/articles/2019/05/23/assa-m23.html
„But according to Amnesty International (AI), neither Assange nor Manning are “prisoners of conscience” and their defence is not being actively pursued by the human rights charity.
In a letter to the Julian Assange Defence Committee (JADC) on May 17, Amnesty International UK declared, “Julian Assange’s case is a case we’re monitoring closely but not actively working on. Amnesty International does not consider Julian Assange to be a Prisoner of Conscience.”
‚Rape allegations should always be treated with utmost seriousness. It is vital that the allegations against Julian Assange are properly investigated, in a way that respects the rights of both the complainant and the person under investigation.
Massimo Moratti Amnesty International Deputy Director for Research for Europe
“We urge both the Swedish and UK authorities not to extradite or otherwise send Julian Assange to the USA, where there is a very real risk that he could face serious human rights violations.”
Zu dem Zeitpunkt konnte man längst wissen, dass die Anschuldigungen konstruiert waren. Eine Organisation wie Amnesty International sollte außerdem für sowas ausreichend Expertise haben, zumal es ihr tägliches Geschäft ist sich bei politischen Prozessen mit solchen konstruierten Anklagepunkten auseinanderzusetzen.
Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hatte es damals immerhin auch recht zügig geschafft das Anklagekonstrukt mit den Vergewaltigungsvorwürfen komplett zu zerlegen.
Reicht Ihnen Assange, um die gesamte Arbeit von Amnesty International schlecht zu reden, weil Amnesty das Gericht respektierte und die Verhandlung für Vergewaltigungsanschuldigen gegen Assange abwarten wollte?
Und was wollten Sie noch betreffend Entwicklungshilfe sagen?
Ich rede nicht die gesamte Arbeit von Amnesty schlecht, ich betrachte sie nur nicht als eine neutrale Instanz für Menschenrechte, die unterschiedslos in allen Ländern die gleiche Agenda verfolgt.
Zur Entwicklungshilfe habe ich eine Frage gestellt. Soll ich da jetzt ohne Antwort von ihnen was drauf sagen?
Ich habe nebenbei auch ein paar kleine eigene Erfahrungen in Afrika aus Gesprächen mit Mitarbeitern aus der Entwicklungshilfe vor Ort und das hat mich wenig überzeugt, aber das hat natürlich keine wirkliche Relevanz für die Betrachtung des Gesamtkomplexes Entwickungshilfe.
Mir ist jedenfalls aus dem Stehgreif kein Beispiel bekannt wo man auf dem Weg der Entwicklungshilfe etwas nachhaltig verbessert hat. Wobei Hilfe, die akute Probleme wie z.B. eine Hungerkatastrophe angeht, natürlich sinnvoll ist. Mein Zweifel beziehen sich auf langfristige Projekte, die vermeintlich eine positive Entwickung in einem Land auch dauerhaft befördern sollen.
oben schon geantwortet, aber für Sie nochmals
Nehmen Sie z.B. den Artikel oben als Beispiel. Oder z.B. Hilfe in Haiti, um sturmsichere Häuser zu bauen, um den verheerenden Hurricans zu trotzen. Es gibt Menschen in vielen Länder, die auf Trinkwasseraufbereitungsanlagen angewiesen sind. Es gibt tausende von Beispielen. Da finden Sie sicher auch einige, wenn Sie denn auch wollten.
Auch Projekte, welche die Bauern in Afrika unterstützen (nicht konkurrenzieren) Landwirtschaft zu betreiben gibt es viele. Es ist etwas anderes, wenn direkt Projekte unterstützt werden, anstatt das Geld den korrupten Ländern zu übergeben und alles versickert. Nothilfe wird überall benötigt. Die Gelder einfach zu streichen ist, weil man Kosten sparen will, ist Nonsens.
Der Artikel oben ist eigentlich eher ein Negativbeispiel, denn die Schäden durch die Sanktionen werden wahrscheinlich all die NGOs nicht auffangen können und vor allen Dingen wird dadurch eine Entwicklung, die ihre Arbeit überflüssig macht, dauerhaft verhindert.
Ich hatte es schon erwähnt: Man schaue sich Syrien an. Sanktionen schaden in der Breite der ganz normalen Bevölkerung und weniger den Eliten. Im Falle Afghanistan ist es zudem geradezu grotesk, wenn die US Regierung Sanktionen erlässt, dann aber Geld mittels USAID an Organisationen verteilt, die versuchen das Leid widerum zu reduzieren. Nachhaltig ist daran gar nichts, ich würde das sogar eher zynisch nennen.
Sie haben Projekte aufgeführt, die gerne so allgemein gehalten genannt werden, aber wo kann ich das konkret mal sehen / nachlesen? Sie sind sich ja sehr sicher, dass es solche erfolgreichen Projekte gibt. Daher gehe ich davon aus, dass sie sie auch konkret kennen. Können sie mir ein Beispiel nennen?
https://www.sdc-regions.ch/en/capitalisation-of-experiences-lac
https://eda.media-flow.ch/lac-de#4853
Zwei kleine Beispiele. Aber ich glaube, Sie akzeptieren eh kein Beispiel.
Naja, eine Selbsteinschätzung zu den eigenen Projekten, die zudem durchweg als erfolgreich bewertet werden, ist nicht unbedingt das, was ich mit Beispielen meinte.
Faierweise kann es natürlich durchaus sein, dass das alles erfolgreich war, aber man müsste es wohl dann doch mal nachrecherchieren und sich Bewertungen von Parteien einholen, die einen etwas weniger parteiischen Blick haben.
Natürlich muss auch überprüft werden, ob die Projekte auch etwas bewirken und nicht nur Millionen ausgeben, dass man sie alibimässig ausgegeben hat. mit geht’s darum, dass man Entwicklungshilfe nicht pauschal als schlecht oder unnütz betiteln kann.
Ärzte ohne Grenzen ist eine Schlepperorganisation. Betreibt (betrieb? bin nicht auf dem laufenden) mit eigenem Schiff Shuttleverkehr auf dem Mittelmeer.
In was für einer Telegrammgruppe haben Sie diese bahnbrechenden Fakten gesehen? Gab’s noch ein schönes Foto dazu und war alles in Grossbuchstaben geschrieben?
Hallöchen, Du Checker. Hätteste aber auch selber checken können: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse/seenotrettung-geo-barents-einsatz-gestoppt
Und Du weißt, WIE diese „Seenotrettung“ läuft. Du weißt es, alle wissen es.
Ärzte ohne Grenzen ist eine Schlepperorganisation.
Ärzte ohne Grenzen ist eine Schlepperorganisation.
Ärzte ohne Grenzen ist eine Schlepperorganisation.
Ärzte ohne Grenzen ist eine Schlepperorganisation.
Ich bin vorsichtig mit antworten, wenn ich vermute, dass es sich um einen Menschen mit schwerer kognitiver Beeinträchtigung handelt.
Aber Sie sind einfach nur selbst gewählt dumm und ein kleines braunes Häufchen auf der Hundewiese. Aber das wissen Sie ja selbst am besten.
Nein, nein, von uns beiden haben Sie in der Diskussion schlechter abgeschnitten. Ich habe einen Punktsieg gegen Sie erreicht, das ist doch lustig. Der Dumme sind im Moment Sie…
Ärzte ohne Grenzen ist eine Schlepperorganisation. So ist das.
Und Sie sind die Hundewiese. Ich möchte Sie mal im Alltag sehen 😢
🙂 🙂
Starker Konter. Dich schlägt ja selbst ein professioneller Komasäufer morgens um halb 7 mit Leichtigkeit.
Wenn Sie schon eine Wohlfahrtsorganisation wie das Rote Kreuz als Beispiel anführen, dann wissen Sie doch selber, dass es mit vielen wirklichen NGO nicht weit her ist.
Gehen Sie in ein Empfängerland von Entwicklungshilfe und gucken Sie nach, was da bei den einfachen Menschen ankommt. Das ist wirklich sehr wenig, vermutlich weniger als 10%.
In der Katastrophenhilfe wird unterschieden zwischen den NGO, die nur ihre Schilder aufstellen, und denen, die wirklich per lokalen Projekten – zusammen mit den Menschen vor Ort – Hilfe leisten. Tatsächlich überwiegen die Schilder Aufstell-NGOs bei weitem. Sie finanzieren dann ausschließlich ihre Stäbe und Einrichtungen im jeweiligen Land, vor allem in der Hauptstadt, ein Haufen Expats, manche sprechen sogar die Landessprache…
NGO fand ich einst gut. Heute ist es für mich eher ein Schimpfwort. Ich würde sie eher als Regierungs-Schleimspur bezeichnen, deren Hauptinteresse darin besteht, ihre Hauptamtlichen in Lohn und Brot zu halten: je regierungsschleimiger, desto mehr Brot.
Auch wenn ich natürlich weiß, dass z. B. amnesty auch vernünftige Sachen macht, aber stets innerhalb der engen Grenzen des westlich erlaubten Korridors. War z. B. in Syrien sehr deutlich.
Tatsächlich gehört amnesty zu den ganz wenigen NGO, in denen auch eine breite Basis von Ehrenamtlichen wichtige Arbeit leisten, viele schreiben Briefe in den Knast, wenden sich gegen Folter. Ich kenne mehrere ex-Gefangene, die davon profitiert haben.
Das rote Kreuz (Halbmond etc), das in vielen Ländern praktisch die ganze Spitalinfrastruktur betreibt, weil es das jeweilige Land nicht hinkriegt, als Wohlfahrtsorganisation zu bezeichnen, ist schon etwas abenteuerlich, nicht?
Haben Sie einen Skandal, den es bei der Größe der Organisation sicherlich gibt, im Kopf? Oder verdienen Ihnen die Mitarbeiter zu viel?
Es gibt sicher schwarze Schafe und unnütze darunter, aber Ihre generelle Abneigung gegen NGO’s kann ich nicht nachvollziehen und finde ich zu undifferenziert.
Es ist sehr gut, dass die Menschen in Afghanistan die Möglichkeit haben, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ich bin sicher, niemand will finanzielle Interventionen eines imperialistischen Staates.
Das ist richtig.
Außerdem ist es wichtig, daß die Menschen in Affganistan nicht die Möglichkeit erhalten, unser Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. (450.000 haben unsere Volksverräter schon hereingeholt)
Imperialisten müssen entkolonialisiert werden.
Ja, und es werden täglich mehr. Erfreulich. Über kurz oder lang ersetzen sie dann dich und deine minderwertige Baggage.
Erfreulich, dass auch die migrationskritischen Kräfte zulegen – vor allem hier in Ostdeutschland.
Die Angelockten werden sich besser gründlich überlegen, in den Osten zu gehen. Und eine daraus folgende Überlastung in den westdeutschen Ballungsräumen wird auch dort die Stimmung bald kippen lassen…
Genau der erfreuliche Osten, in dem schon jetzt am wenigsten Ausländer sind, wird in ein paar Jahren die 90% Marke (jetzt nur 65 %) AFD/CDU endlich schaffen. Wenn die letzten Jungen und Firmen den Osten verlassen haben und endlich das ostdeutsche Paradies hell erleuchtet, kann man die Entwicklungshilfe dort hin mit gutem Gewissen streichen.
..Firmen den Osten verlassen.
Da sind wir wieder in der Matrix.
Man kann auch auf einer ganz tiefen Ebene mal die Frage stellen, was das soll mit dem Wachstum und lauter Firmen, die Dinge herstellen die niemand wirklich braucht, nur alle stressen und den Planeten ausplündern, die Umwelt belasten. Wozu z.B . so viele Autos bauen, dass sich jeder jedes halbe Jahre ein neues kaufen müsste um die alle abzusetzen und es sollen immer noch mehr werden. Dabei halten die bei guter Pflege Jahrzehnte.
Aber das ist Denken so tief in der Matrix, da kommen die meisten nie hin.
Die Matrix, die Sie ansprechen, ist nun mal die Realität, ob Sie es nun wollen oder nicht. Wenn Firmen abwandern, dann fehlen Steuereinnahmen. Wenn die Jungen den Osten verlassen, gibt es weniger mögliche Arbeitnehmer, die Steuern bezahlen. Was wiederum keine Firmen anlocken wird, auch wenn die Steuern für Firmen (das wollen AFD/CDU) gesenkt werden. Ein Teufelskreis. Irgendwann hast Du nur noch Alte, welche am Herummotzen sind, dass Ihre Renten zu klein sind, weiterhin AFD wählen, obwohl die nichts für die Alten bieten können und den Ausländern die Schuld dafür geben.
Gebe Ihnen recht, dass nicht mehr Autos produziert werden sollen. Wie wär’s mit Rollatoren, Inkontinenzutensilien, Geländerlifte für Rollstühle? Dies wären Produkte, welche in Zukunft gebraucht werden, vor allem bei der Entwicklung der Demographie im Osten.
Haben sie es noch eine Nummer schwachsinniger ???
„27. 02. 2025 | DOGE, die de-facto vom US-Oligarchen Elon Musk geleitete Abteilung für Regierungseffizienz, hat eine beabsichtigte Überweisung von 52 Mio. Dollar an das Weltwirtschaftsforum entdeckt und blockiert. Das Forum ist eine global tätige Lobbyorganisation der größten internationalen Konzerne.“
Einen Einblick in Musks Kürzungen gibt es hier:
https://norberthaering.de/news/doge-weltwirtschaftsforum/
Gut, dass der Regimechange-Spuk nun beendet wird.
Entwicklungshilfe sollte grundsätzlich Angelegenheit internationaler Organisationen sein.
Das süchtig machende Opium eines einzelnen interessegeleiteten Staates war dagegen nicht hilfreich.
Man muss auch irgendwann mal akzeptieren, dass man dort nicht helfen kann,wo vor Ort überhaupt keine Tendenz oder Bereitschaft, oder kulturelle Fähigkeit da ist mal halbwegs zivilisierte Verhältnisse zu schaffen.
Das ist doch Lebenserfahrung, man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.
Hinkender Vergleich, aber bringt doch auch nichts einem Säufer ständig mit Alkohol zu versorgen.
> Hinkender Vergleich, aber bringt doch auch nichts einem Säufer ständig mit Alkohol zu versorgen.
Der Vergleich ist gar nicht so schlecht, aber er geht eigentlich eher so: Es führt (fast) nie zum Erfolg, wenn man jemanden von der Sucht heilen will, der das selbst noch nicht wirklich will.
Mit Alkohol versorgen wäre ja im ersten Fall eher das Chaos als Zustand zu stabilisieren.