
In Trumps zweiter Amtszeit kämpft Washington um die Dominanz im 21. Jahrhundert. Sieben Schauplätze zeichnen die Spuren im Konflikt mit China nach.
Seit Jahrtausenden erzählen wir uns Geschichten, und ob wir sie glauben, hängt meist davon ab, ob sie in unser Weltbild passen. Die Welt des 21. Jahrhunderts ist komplex geworden; an vielen Orten ereignen sich gleichzeitig viele wichtige Dinge. Dieser Text versucht, einige dieser Ereignisse in einen Zusammenhang zu stellen — nicht damit sie singulär bleiben, sondern damit sie in einem größeren Ganzen Sinn ergeben und plausibel werden.
Wer den Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China heute noch als Handelsstreit beschreibt, sieht nur einen kleinen Teil des Bildes. Was im Frühjahr 2026 sichtbar wird, ist kein Zoll-Schlagabtausch und keine vorübergehende Eintrübung bilateraler Beziehungen. Es ist die Architektur einer langfristigen Auseinandersetzung — geführt nicht nur mit Truppen und Raketen, sondern hauptsächlich mit Lieferketten, Engpässen, Halbleiter-Vorprodukten und Finanzkanälen. Es ist ein neuer Kalter Krieg.
Was diesen Konflikt vom alten Kalten Krieg unterscheidet
Der heutige Konflikt folgt einer anderen Mechanik als der damalige. Die amerikanische Wirtschaft ist mit der chinesischen so eng verzahnt, dass eine vollständige Trennung kaum möglich ist. Apple lässt seine Geräte zu großen Teilen in China fertigen, Tesla wurde in Shanghai groß, Boeing braucht den chinesischen Markt. Umgekehrt hängen die Vereinigten Staaten bei Seltenen Erden, Batterien, Vorprodukten und Teilen industrieller Lieferketten weiter an China. Niemand kann hier einen neuen Eisernen Vorhang ziehen, ohne sich selbst zu verletzen.
Der neue Konflikt ist deshalb keine einfache Trennungsübung, sondern ein Ringen um Engpässe. Wer kann wen über welche schmale Stelle unter Druck setzen, ohne das eigene Geschäftsmodell zu zerstören? Wer kontrolliert die kritischen Knoten einer globalen Versorgungsarchitektur, die unter der Annahme dauerhaften Friedens gebaut wurde?
Die eigentliche Frage hinter all dem ist eine größere. Wer wird in der Mitte des 21. Jahrhunderts die führende Macht der Welt sein? Es geht um Ressourcen, Industriegüter, Daten und Künstliche Intelligenz. Wer diese vier Felder kontrolliert, kontrolliert die kommenden Jahrzehnte.
Der Plan auf dem Papier
Die intellektuelle Grundlage dieses Konflikts wurde lange vor Trumps zweiter Amtszeit gelegt. Den Auftakt machten Robert Blackwill und Ashley Tellis im März 2015 mit dem Council Special Report „Revising U.S. Grand Strategy Toward China“. Ihre Diagnose markierte den Bruch mit drei Jahrzehnten amerikanischer China-Politik: Die Strategie, China durch wirtschaftliche Integration in die liberale Weltordnung einzubinden, sei gescheitert. Sie habe nicht einen verantwortlichen Partner geschaffen, sondern eine geo-ökonomische und militärische Macht, die die amerikanische Vormachtstellung in Asien bedrohe. Washington brauche eine neue „Grand Strategy“, die den Aufstieg Chinas balanciere, statt ihn weiter zu fördern. Aus dieser einen Studie entwickelte sich über mehr als ein Jahrzehnt ein dichtes Netz strategischer Folgepapiere.
Diese Haltung reicht quer durch das politische Spektrum. Die konservative Heritage Foundation hat 2023 mit ihrem Strategieentwurf „Winning the New Cold War“ den Begriff Cold War wieder hoffähig gemacht und eine republikanische China-Politik vorgezeichnet. Das Council on Foreign Relations und das Carnegie-Institut haben in den weiteren Arbeiten die geopolitische Architektur der notwendigen Neuausrichtung vertieft. Die RAND Corporation hat in mehreren Studien militärische und ökonomische Szenarien einer Sino-amerikanischen Konfrontation durchgespielt — vom „Thinking Through the Unthinkable“ einer Kriegssimulation bis zur jüngsten Studie zur ökonomischen Abschreckung im Taiwan-Konflikt. CSBA, CNAS, CSIS und etliche weitere Häuser haben mit eigenen Akzenten dieselbe Stoßrichtung gestützt. Sie unterscheiden sich in Ton — von konservativ-evangelikal bis liberal-interventionistisch — und in ihren bevorzugten Hebeln. Sie stimmen aber darin überein, dass eine harte China-Politik nicht nur möglich, sondern notwendig sei.
Wer den roten Faden hinter dem Handeln der Trump-2.0-Administration sucht, findet ihre Antworten in genau diesem Diskursfeld. Die Strategiepapiere sind keine Schreibtischprodukte ohne Wirkung. Sie sind das intellektuelle Fundament der laufenden Politik. Was Trump heute tut, hatten die Denkfabriken jahrelang vorgedacht.
Wie eng diese Studien mit der laufenden Regierung verbunden sind, zeigt sich an den Personen. Elbridge Colby, Mitgründer der Marathon Initiative und einer der prominentesten Vertreter einer Priorisierung der Großmachtkonkurrenz gegenüber China, wurde im April 2025 Pentagon-Chefstratege als Under Secretary of Defense for Policy, dem dritthöchsten Posten im Pentagon. Alexander Velez-Green, Co-Autor der zweiten Heritage-Strategiestudie „The Prioritization Imperative“ aus dem Jahr 2024, wurde sein Senior Advisor. Russell Vought, einer der Architekten von Heritage’s „Project 2025″, leitet das Office of Management and Budget. Mehr als zwei Dutzend weitere Beitragende der Strategiepapiere haben Schlüsselpositionen in Pentagon, Weißem Haus und nachgeordneten Behörden übernommen.
Die Druckspuren im Überblick
Dieser Text soll eine Übersicht über die verschiedenen Schauplätze dieser Auseinandersetzung geben und die einzelnen Druckspuren des Konflikts in eigenen Texten mit Daten und Quellen vertiefen.
Der Weg zur Vormachtstellung in der Mitte des 21. Jahrhunderts verläuft auf mehreren Spuren parallel. Sieben davon bilden den Kern der Auseinandersetzung.
Die Energie-Spur verläuft durch die Straße von Hormuz und macht aus jeder Krise im Persischen Golf eine doppelte Bewegung: eine Marktverschiebung zugunsten amerikanischer Energieexporte und eine Rohstoffverknappung für China. Die Vereinigten Staaten sind heute der größte Flüssigerdgas-Exporteur der Welt und zugleich ein großer Ölproduzent. Diese Spur ist im Beitrag zum Hormuz-Geschäftsmodell ausführlich beschrieben.
Die Halbleiter-Spur läuft über Helium. Ein Drittel der globalen Heliumproduktion stammt aus der Hormuz-Region und versorgt vor allem Asien. Ohne Helium funktioniert die Lithografie nicht, mit der moderne Mikrochips hergestellt werden — und Mikrochips wiederum sind die Grundlage jeder zukünftigen KI-Entwicklung. Wenn die Versorgung stockt, treffen die Folgen vor allem Taiwan, Südkorea, Japan — aber auch China. Die Vereinigten Staaten haben eigene Heliumförderung und können den Engpass besser puffern. Trump nutzte diese Asymmetrie unmittelbar nach dem Beijing-Gipfel: Die Chipfertigung solle aus Taiwan in die USA verlagert werden. Eine solche Verlagerung würde zudem einen wichtigen amerikanischen Druckpunkt entfernen — Taiwan müsste mit seiner Halbleitertechnologie nicht mehr geschützt werden. Die Spur ist im erschienenen Beitrag zu Hormuz, Helium und Halbleitern entfaltet.
Die Finanz- und Sanktionsspur ist der Punkt, an dem der Energieengpass in ein globales Compliance-Risiko übersetzt wird. Mit der Sanktionierung der Hengli-Raffinerie am 24. April zielte Washington nicht mehr nur auf iranische Verkäufer oder anonyme Schattenflotten, sondern auf einen großen chinesischen Käufer iranischen Öls. Die OFAC-Warnung vom 1. Mai weitete diesen Druck auf Zahlungen für eine „sichere“ Hormuz-Passage aus: Nicht nur Reedereien, sondern auch Banken, Versicherer, Händler und Dienstleister außerhalb der USA geraten damit in ein Sekundärsanktionsrisiko. China antwortete am 2. Mai mit der Aktivierung seiner Blocking Rules gegen die US-Sanktionen — ein juristischer Gegenschirm, der die eigenen Unternehmen schützen soll. Doch genau darin liegt die Brisanz: Peking kann seine Ausweichkanäle über RMB-Abrechnung, CIPS und spezialisierte Finanzinstitute nutzen, aber nur begrenzt offen verteidigen. Je sichtbarer diese Kanäle werden, desto eher geraten sie selbst in den Fokus amerikanischer Gegenmaßnahmen. Die USA greifen damit nicht nur einzelne Zahlungen an, sondern testen, wie weit Chinas parallele Finanzarchitektur trägt, bevor sie selbst sanktionsreif wird. Dieser Pfad ist noch offen, besitzt aber erhebliches Konflikt- und Eskalationspotenzial.
Die westliche Hemisphäre ist ein weiterer Schauplatz. Während des letzten Jahres hat die Trump-Administration im eigenen Hinterhof eine Reihe von Operationen durchgeführt. Die Maduro-Operation vom 3. Januar 2026 — eine Delta-Force-Einheit, die USS Iwo Jima, die Festnahme des venezolanischen Präsidenten in Caracas und seine Verbringung nach New York — war eine ausgeführte Regime-Change-Aktion gegen einen souveränen Staat. Dazu gehören auch der Druck auf Grönland, die Forderung nach Kontrolle über den Panama-Kanal, die Wiederbelebung der Monroe-Doktrin und die Isolation Kubas. Diese Hemisphäre-Politik hat neben der Machtkonsolidierung auf dem eigenen Kontinent einen klaren Adressaten: China, dessen Investitionen in Lateinamerika in den letzten Jahren stark gewachsen waren.
Die Lastenverteilung an die Verbündeten ist die fünfte Spur. Laut den Strategiepapieren kann die USA nur noch einen großen Konflikt zur gleichen Zeit führen die „One War Plus Burden Shifting“-Doktrin. Daraus folgt: Die Verbündeten müssen die Kosten der sekundären Konflikte tragen. Europa soll in der Ukraine die Kosten gegenüber Russland übernehmen, Südkorea soll sich um Nordkorea kümmern, und der Nahe Osten zahlt im Konflikt mit Teheran — mittelbar werden durch die dabei erzeugte Rohstoffverknappung auch die Kosten für China erhöht. Auch dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.
Der Weltraum ist die öffentlich am wenigsten diskutierte Druckspur. Trump kündigte im Januar 2025 das Golden-Dome-Programm an — 25 Milliarden Dollar Anschubfinanzierung, davon 20 Milliarden für weltraumgestützte Systeme, bis zu 7.800 Weltraum-Abfangraketen in der Vollausbaustufe. Parallel beobachten amerikanische Geheimdienste eine Verdreifachung chinesischer Aufklärungssatelliten zwischen 2018 und 2024, die Wiederbelebung des chinesischen FOBS-Systems, die Stationierung eines Alibaba-Sprachmodells im Orbit. Hier entscheidet sich, wer die nächste Generation kommerzieller Infrastruktur kontrolliert.
Der Cyberspace ist die zweite unsichtbare Front, neben dem Weltraum. Anders als bei Energie oder Finanzen läuft die Auseinandersetzung hier schon seit Jahren. Chinesische Akteure haben sich seit 2021 unter dem Codenamen Volt Typhoon in amerikanischen Wasser-, Energie- und Transportnetzen festgesetzt. Sie haben dort fünf Jahre lang nichts getan. Genau das ist der Punkt: Sie haben sich positioniert — für den Fall, dass es zu einem Konflikt über Taiwan kommt. Eine zweite Gruppe namens Salt Typhoon hat amerikanische Telekommunikationsunternehmen wie Verizon, AT&T und T-Mobile infiltriert. Im Dezember 2024 hat China bei einem Genfer Treffen die Volt-Typhoon-Angriffe gegenüber Washington intern eingeräumt. Die Trump-Administration hat am 04. Juli 2025 eine Cyber-Initiative im Umfang von einer Milliarde Dollar verabschiedet und vollzieht einen Schwenk vom defensiven zum offensiven Cyberparadigma. US Cyber Command hat in 30 Ländern über 80 sogenannte Hunt-Forward-Operationen durchgeführt und dabei chinesische Schadsoftware in lateinamerikanischen Partnernetzwerken aufgedeckt. Dieser Pfad wird zur dauerhaften Niedrigintensitäts-Front: Eskalation ohne sichtbaren Kampf.
Hinzu kommen geostrategische Punkte, die es lohnt im Blick zu behalten. Die Straße von Malakka, durch die ein Großteil des chinesischen Außenhandels läuft, und die alternativen Ausweichrouten Chinas. Der pakistanische Hafen Gwadar als Endpunkt des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors. Die nördliche Seeroute durch die Arktis, deren Eis schmilzt und deren strategische Bedeutung wächst. Der Panama-Kanal, der schon im Visier Trumps steht. An jedem dieser Orte ereignen sich derzeit kleine Bewegungen — eine Sanktion, eine Investition, ein Aufmarsch, ein Vorfall. Noch sind die Signale zu schwach, um daraus einen größeren Plan oder eine klare Absicht abzulesen. Aber gerade in solchen Engpässen entscheidet sich oft, wer in zwei Jahren die Karten in der Hand hält.
Die Verhandlungsmethode ist der Querschnitt, der alle anderen Spuren verbindet. Wie nutzt Trump diese Hebel überhaupt? Mit welchen Drohungen, welchen Zugeständnissen, welchen rhetorischen Schritten? Diese Frage ist im bereits erschienenen Beitrag zur Trump-Verhandlungstaktik behandelt — und sie ist der methodische Rahmen, in dem alle anderen Spuren stehen.
Wo der Plan abweicht
Doch zwischen Strategiepapier und Regierungshandeln klafft eine Lücke. Die deutlichste Abweichung liegt in der Taiwan-Frage. Die Strategiepapiere forderten eine massive Bewaffnung Taiwans. Die Trump-Administration hat ein vierzehn Milliarden Dollar schweres Waffenpaket „in abeyance“ gestellt — verschoben — und es laut Trumps eigenen Worten als „very good negotiating chip“ gegenüber Peking eingesetzt. Trumps Forderung, die Halbleiterproduktion solle aus Taiwan in die USA verlagert werden, läuft einer harten Schutzgarantie für Taipeh diametral entgegen.
Die Administration nutzt die intellektuelle Vorlage der Denkfabriken selektiv. Die wirtschaftliche Schwächung Chinas wird hart vorangetrieben. Ein militärischer Ausbau in Regionen, die schwer zu halten oder zu verteidigen wären, wird vermieden — diese Last sollen die Verbündeten übernehmen. Die eigentliche Konzentration liegt auf den USA selbst: auf Reindustrialisierung, auf der Kontrolle der kritischen Engpässe, auf der Repatriierung industrieller Kapazität. Das berühmte Konzept der „Perlenkette“ — chinesischer Häfen entlang der asiatischen Seerouten — wird in der Trump-Lesart nicht durch eine westliche Gegenkette beantwortet, sondern durch industrielle Repatriierung. Statt Häfen zu kaufen, will Trump Fabriken zurückholen.
Das ist ein Bruch mit der klassischen Containment-Doktrin. Die alten Strategiepapiere setzten auf militärische Präsenz und ein dichtes Netz von Verbündeten. Trump setzt auf industrielle Macht und auf Deals, die Verbündete zu Abhängigen machen. Statt der Region zu helfen, sich gegen China zu wappnen, macht er sie sich selbst untertan. Das ist eine eigene Logik. Sie verdient eine eigene Analyse.
Was bleibt — und was kommen wird
Der Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das, was als Handelsstreit erscheint, in Wahrheit eine umfassende strategische Auseinandersetzung ist. Das Ziel ist, diese Mittel sichtbar zu machen, ihre Logik zu beschreiben und das Gesamtbild als das zu lesen, was es ist: ein Kalter Krieg in neuem Format. Der Plan ist zu jedem Schauplatz einen eigenen Artikel zu schreiben, um die Themen möglichst umfassend darzustellen.
Ich bin natürlich nicht der erste, der diese Sachlage so darstellt und neben einem tagesaktuellen KI-gestützten Recherchesystem haben mir auch Artikel von Michael Hollister und Richard Medhurst geholfen.





Hier zur Info noch mal der Link zu Medhurst…
https://consortiumnews.com/2026/05/11/an-armed-robbery-of-the-worlds-energy-supply/
It all makes perfect sense
expressed in Dollars and Cents
Pound Shilling and Pence
(Roger Waters, Perfect Sense)
Was mir fehlt ist eine andere Druckspur, die hoffentlich den Chinesen in die Hände spielt. Es wäre folgerichtig die Druckspur der menschlichen Natur zu nennen.
Nach wie vor gehe ich davon aus, dass der überwiegende Teil der Menschheit frei sein möchte. Frei von Erpressung, Sklaverei und himmelschreiender Ungerechtigkeit. So gesehen, habe ich die Hoffnung dass der Rest der Menschheit sich mittelfristig von den US-Mafiosi abwenden und dem WinWin der Chinesen zuwenden wird.
Das Gemetzel in Gaza könnte das natürlich unterstützen. Und überhaupt: die Masken sind gefallen, für jeden, der es sehen möchte.
Zur Ergänzung möchte ich darauf hinweisen, dass der Regime-Chance im Iran im vollen Gang ist. Präsident Peseschkian sagt, „die Führung könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen. Er verlangt stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschaftler sowie der Bevölkerung. Peseschkian gilt als Reformer. Seine Forderung steht im Kontrast zur Machtstruktur. Ein Blick auf die wichtigsten Vertreter der iranischen Führung zeigt, dass viele Schlüsselpositionen seit Jahrzehnten durch Personen mit engen Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden besetzt sind. („https://www.n-tv.de/politik/)
Je länger die Belagerung des Iran dauert, desto kritischer wird die Versorgunglage, desto mehr gerät das Regime unter Druck. „Lehnen Sie sich einfach zurück und entspannen Sie sich, am Ende wird alles gut.“, sagt Trump.
Ich weiß wie es ausgeht. Auf dem Revolutionsplatz Meydan-e-Enqelab-e-Eslami wird das zentrale Revolutionsdenkmal gestürzt und durch eine goldene Trump Statue ersetzt. Und außerdem wird ein Trump Hotel gebaut und am Stadtrand entsteht ein Golfplatz.
Könnte mir mal einer zu erklären, wie ein Mindset wie der vom Torwächter oder seinem Bruder, Ritter Artur, gestrickt ist? Ich raff das iwie nicht.
Innerhalb des Iran galt das seinerzeit auf recht analoge Weise für Ahmadinejad, was ich geprüft und bestätigt gefunden habe. Peseschkian habe ich nicht „überprüft“, dürfte auch heute unter den globalen Kontrollen nicht mehr möglich sein, ohne vor Ort mit den richtigen Leuten zu sprechen. Aber die Umgebungsvariablen sind nicht so weit geändert, daß ich Hemmungen habe, zu folgendem Satz zu fragen:
Wie – siehe die Eingangsfrage – kann man sich nur so verblenden?
Die iranische Führung „surft“ derzeit auf dem patriotischen Schub und der nominellen historischen Bestätigung und Rechtfertigung, die ihr der amerikanisch assistierte zionistische Krieg verschafft hat. Und, wie das so ist, beim Surfen, versucht sich da überwiegend nichtöffentlich, aber gelegentlich auch halböffentlich, jeder in die beste Position zu manövrieren, wobei es sich anbietet – never let a serious crisis go to waste – daß die urbanen Verwaltungsleute die patriotischen Bestandteile der Kritik an der Theokratie, den Unmut in der Bevölkerung, Widerstandswillen gegen unzumutbare Lasten, kurz und knapp auf amerikanisch: den „unrest“, auf ihre Mühlen zu leiten trachten – und dabei absichtlich oder unwillkürlich das stabilisieren, was ihr das „System“ zu nennen beliebt.
Und das geht halt nur insoweit – das gilt für alle Beteiligten an dieser Dynamik – als die fundamentale Säule der Theokratie, das islamische Recht, nicht angetastet wird. Allenfalls modifiziert – später wenn die Nebel des Krieges gelichtet sind.
MGW
Erstens ist Artur nicht mein Bruder im Geiste, und zweitens ist alles, was du monierst aus dem Zitat, das durch Anführungszeichen gekennzeichnet ist, und drittens kann einer was Progressives wollen, selbst wenn er mal was Konservatives angestrebt hat, besonders wenn sich der Wind dreht. und viertens gehts mir um Tatsachen und nicht um Meinungen, und fünftens, beiß dich bitte an jemand anderem fest und lass mich mit deinem Geschwafel und den Pöbeleien in Ruh.
Siehste, ich gehe davon aus, dass Trump es weiter versucht, wieder und wieder scheitert und die USA in eine Abwärtsspirale geraten. Am Ende wird Trump wegen irgendeiner Nichtigkeit (z.B. Kinderfickerei) nachdem seine Präsidentschaft abgelaufen ist eingeknastet und am nächsten Tag tot aufgefunden.
Falls Vance die nächste Präsidentschaftswahl verliert, und ein Demokrat Präsident wird, möchte ich nicht in Trumps Haut stecken, und es wird dann wahrscheinlich so kommen, wie du sagtst.
Der alte Kalte Krieg hatte auch eine ideologische Komponente, 2 Visionen stritten um die Weltherrschaft. Heute ist alles kapitalistisch. Und der Herausforderer China beruft sich ja auf die von den USA proklamierte regelbasierte Weltordnung. Nur können die USA damit nicht mehr genug profitieren, so lassen sie die liberale Maske fallen und zeigen ganz offen ihre wahres Gesicht.
Es ist die altbewährte Taktik der westlichen Demokraten formal die politische Gleichheit aller (Staaten) anzuerkennen, sie allerdings auf finanziellem und ökonomischem Gebiet aufgrund ihrer Kapital-Macht über den Tisch zu ziehen. Die liberale Freiheit funktioniert im Globalen so gut wie innerhalb von Staaten immer zugunsten der Reichen.
Das Neue der Trumpisten ist nun auf den liberalen Schein von Freiheit zu verzichten, in diesem Sinne ist Trump sogar ehrlicher als die liberalen Demokraten, die meinen den US-Imperialismus hinter schönen Narrativen (von Freiheit) verstecken zu müssen. Die Europäer befinden sich noch auf dieser Ebene. Die Frage ist, wie lange die Menschen ihnen die schönen Erzählungen (von Freiheit) noch abnehmen. Ich denke, allmählich werden auch die Europäer die liberale Maske fallen lassen und ganz offen in aggressiver Art imperialistisch agieren – soweit ihnen das als US-Vasallen erlaubt ist. Wie es aussieht, hoffen sie auf ihren Anteil an der Beute eines besiegten Russland.
Ich habe hier ein Zitat aus ntv online eingereicht, in dem berichtet wird, dass Präsident Peseschkian sagte, „die Führung könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen. Er verlangt stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschaftler sowie der Bevölkerung. Peseschkian gilt als Reformer. Seine Forderung steht im Kontrast zur Machtstruktur.“ Das hängt jetzt in der Moderation, und ich kann nicht den geringsten Grund dafür erkennen. Vielleicht erscheint es mal heute nacht, oder gar nicht, hauptsache es wird nicht gelesen.
Das kann man wohl so sagen (ich kann nicht behaupten, mich in Details auszukennen). Aber dann sollte man auch einen Schritt weiter gehen und konstatieren, es gehe aktuell nur um einige wenige „Engpässe“ – seltene Erden und Produktionskapazitäten auf für „strategisch wichtig“ erklärten Feldern – ansonsten um virtuelle Engpässe, die dadurch auf die Welt kommen und „bestimmt“ werden, daß Militärpolitiker militärische Kontroll- und andere Erpressungsmacht als „Bedingung der Möglichkeit“ künftiger Erfolge oder gar Siege in der Konkurrenz mit China vorstellen und verhandeln.
Aber ich verstehe, daß und warum Boris Bayer so weit nicht gehen mag, diese Konsequenz zu ziehen, denn dann könnte der den Militärpolitikern nicht in Bausch und Bogen Recht geben, wie er das offenbar tun will:
Ich nehme an, er würde empört widersprechen, er wolle diesen Leuten keineswegs Recht geben, er wolle nur realistisch sein.
Nur ist er nicht „realistisch“, sondern teilt mit seinen Worten („die Frage ist“) den IDEALISMUS der kapitalistischen Machtpolitik allgemein und der Geo- und Militärpolitik konkret. In der „Frage“ eignet er sich deren Blickwinkel auf die imperialistischen Ökonomien und die eigentümlichen „Antworten“, die sie von ihrem professionellen Standpunkt aus geben und zu geben beabsichtigen, geistig an und zu.
Es ist andererseits natürlich nichts dagegen zu sagen, daß einer die Brennpunkte auf Vorrat geschaffener geo- und militärstrategischer Initiativen der imperialen Militärpolitik identifiziert. Das hab ich auch jahrzehntelang getan. Das ist ein hübsches Stichwort für mich:
Diesen künftigen Brennpunkt habe ich 2009 identifiziert und in mehreren Artikeln besprochen, da war Gwadar noch im Bau. Aber er figurierte in einem blumig ausführlichen Artikel von Bill Kristol (oder einem anderen Kristol aus diesem notorischen Clan) in „The Atlantic“, der ein oder zwei Jahre zuvor erschienen war und dem geneigten Publikum erklärte, warum es nicht in die Tüte komme, den „Afghanistaneinsatz“ etwa zu beenden, der stattdessen zu dieser Zeit auf Pakistan ausgeweitet worden ist, obwohl zur selben Zeit die Satrapenregierung in Afghanistan schon Vorverträge mit der chinesischen Regierung über die künftige Ausbeutung von Rohstoffvorkommen im Norden Afghanistans vorbereitete oder gar schloss – so ganz genau kann ich das aus dem Gedächtnis nicht mehr sagen.
Heute darf man annehmen, daß die militärpolitische Sabotage des projektierten Handelskorridors von Gwadar über Oman, KSA, Jordanien, Israel nach Italien für die Geopolitiker der US-Föderationsregierung ein „Hauptgewinn“ des israelischen Vernichtungsfeldzuges gegen jeden Widerstand gegen den Siedlerkolonialismus und die Herrschaft der zionistischen Militäraristokratie ist und daher einer der Gründe, warum es sie öffentlich wenig schert, daß Israel „Washington“ – hier ist die Trope mal angebracht – auf der Nase tanzt, wie es will und in einen Krieg zieht, der die US-Föderation unzweideutig überfordert. Solche Überforderung nehmen sie in der o. zit. Form als Auftrag, thats all, und dazu bedienen sie sich jeder Menge amerikanischer „Boris Bayers“, die „in Washington“ das Gleiche tun, wie er „in Berlin“.
Wenn man also solche Brennpunkte identifiziert um erstens klarer zu sehen, „was da los ist“, und zweitens einem Publikum zu erklären, warum das so läuft und ist, bin ich dabei.
Aber BB tut eben etwas anderes. Zunächst unter der Hand, dann zunehmend offensiv (zumindest stilistisch), vergöttert er die diversen, übrigens durchaus konkurierenden, Logen amerikanischer Geo- und Militärpolitik und idolatrisiert zum „Plan“, gar zur „Grand Strategy“, was allenfalls Planspiele sind. Siehe Gwadar (Bill Kristol wollte den Hafen gekauft sehen). Oder siehe die von vielen, ähnlich, wie BB gestrickten Leuten noch immer vergötterte „Grand Strategy“ des „Chessboards“ von Brzeziński, von der in den Logen wahrscheinlich niemand mehr spricht, weil sie sich, als „Plan“ und „Strategie“ ernst genommen, statt als Produkt der inneramerikanischen Konkurrenz um Bestimmungsmacht, als ein schreiend idealistischer Unfug heraus gestellt hat, dessen Umsetzungsversuche nichts anderes produziert haben, als einige Millionen Leichen und horrende „Wirtschaftsschäden“, wenn man das Ideal der Weltwirtschaft zum Maß nimmt, sowie die ökonomische Gewaltmaßnahme der chinesischen Regierung zur Projektierung und Durchführung der „Belt and Road Initiative“, die deswegen heute mindestens zehn, eher 15 bis 20 Jahre eher als „strategische Bedrohung“ in den strategischen Sandkästen figuriert, als das unter amerikanischem Verzicht auf eine „Grand Strategy“ nach Anregungen von Brzeziński zu erwarten gewesen wäre.
Wie üblich finde ich kein Ende – schon deshalb nicht, weil das Elend so grenzenlos ist. Ab damit.
Hier habe ich noch einen Streich, deshalb sage ich noch was zum Totalitarismus-Faden.
Rhyti hat mir vorgehalten, wenn ich schon was zur ideologischen Linie schriebe, die H. Ahrendt zwischen „Darwinismus“ und Nationalsozialismus gezogen hat, dann bitte richtig. Okay.
Was Rhyti selbst zu Ahrends Verfehlung Darwins schreibt, ist richtig, und heutzutag auch nicht überlebt. Beispielsweise lebt eine ganze Industrie von der Vorstellung einer genetischen „Höherentwicklung“, indem sie genetisch qualifizierte Samenbanken zur künstlichen Befruchtung von Frauen unterhält, die „High Performer“ zu gebären wünschen. Weiter gibt es da Riege jüdisch-rassistischer „Wissenschaftler“, die vor einigen Jahren endlich das „Judengen“ identifiziert haben wollten, das die erfundene, rassisch bedingte, „High Performance“ von Diaspora – Juden in den „Gastgesellschaften“ zumindest „begünstigt“ haben solle.
Ich hoffe, Mod-Machine, du bestehst hier nicht auf Namen und Verweisen – schon deshalb nicht, weil ich nicht weiß, was aus dieser Nebengeschichte in den vergangenen zehn Jahren geworden ist und meine Zeit nicht daran verschwenden mag.
Und Denis Noble, den ich stellvertretend für viele Biologen nenne, welche den Weismann’schen, neodarwinistischen Rassismus endlich aus der Zunft gesäubert sehen möchten, treffen noch immer auf einen schier unüberwindlichen Widerstand, über dessen Motive ich mich mit Rücksicht auf Leser und Zensur hier nicht weiter verbreiten mag.
Rhytis Dogma allerdings, Darwin habe „aufgezeigt, wie die Evolution verlaufen ist und verläuft“, ist dummerweise ein nebengelagertes Beispiel für Obiges. So etwas sagt üblicherweise ein „rechter“ oder „linker“ Ideologe, der sich sonstewas auf eine „Kompetenz“ einbildet, die maßgeblich mit der Neuronensuppe in seinem Hirn zu tun habe und sich damit in den Mainstream einfügt – wenngleich nicht zwingend „einsortiert“! – der Geist und Bewußtsein nicht auseinander halten will. Andernfalls würde er nicht denselben Fehler machen, wie Weissmann & Co., ein Principe für die „Wahrheit über die Evolution“ auszugeben.
Darwin selbst hat diesen Anspruch eben nicht erhoben, und das ist spekulativ bereits dem Titel seines Hauptwerkes zu entnehmen, das schlicht „On(!!) the Origin(!) of Species(!)“ heißt.
Darwin hatte auch keine Ahnung von der Forschung Gregor Mendels, die Letzterer erst in Angriff nahm, als Darwin mit der Endredaktion seines Buches befaßt war, noch erst recht von den Vorarbeiten eines Franz Unger. Beide trafen in der theologisch verseuchten wissenschaftlichen Gesellschaft der Habsburger Monarchie auf existentiell wirksame Widerstände und Darwin mochte deutsche Veröffentlichungen nicht lesen, wie das ungeöffnete Exemplar von Mendels „Versuche über Pflanzen-Hybriden“ bezeugt, das Mendel ihm direkt nach Erscheinen zugesandt hat.
Stattdessen verfocht Darwin Konzepte, die unter dem Namen =>Pangenesistheorie (will keine weiteren links setzen) und =>blending inheritance bekannt wurden. Beides waren Überlegungen, die Konzessionen an die Argumentation =>Lamarcks enthielten, die Darwin mit „On the origins … “ nicht zu entkräften vermocht hat.
Tatsächlich erinnere ich nicht genau, welche Ausdrucksform diese Unklarheit in „On the Origins …“ bekommen hat, ich habe das vor über dreißig Jahren ohnehin nur abschnittsweise gelesen, aber auch ohne, daß ich sowas noch benennen kann, habe ich wohl deutlich gemacht, was von einem Menschen zu halten ist, der sich brüstet, das Ding vollständig und im Original gelesen zu haben, und mir vorhält, ich „fabuliere“ von einem Lamarck’schen Moment, „über das sich ChD sehr zu recht nie Sorgen gemacht“ habe. =>Tonne.
Tatsächlich ist meine Wortwahl in dem kritisierten Posting ein praktisch wörtliches Zitat von Denis Noble gewesen, der mindestens das halbe Darwin-Archiv gefressen hat.
Natürlich habe ich mir mit dem „Brief an Hannah“ die poetische Freiheit genommen, zu behaupten, sie hätte selbst diese Seite der Zurückweisung des Weissmann’schen Protonazismus den „Origins“ entnehmen können – warum auch nicht? Hannah ist tot, ihr seid es nur zu einer Hälfte …
Und einer der Gründe, warum ich mich darüber so wortreich verbreite, ist meine Begeisterung für Darwins Argumentationsweise. Nachdem ich das Buch abschnittsweise im Original gelesen hatte, habe ich es umgehend an einen Genossen weiter gereicht, der mit Biologie und Evolution überhaupt nix am Hut hatte, mit der Aufforderung, sich von Methodik und Stil inspierieren zu lassen oder das Werk auch einfach nur nach dieser Seite zu genießen.
Und das wiederhole ich für geneigte Leser.
@name hat sich hier:
https://overton-magazin.de/top-story/gehirne-im-tank/#comment-389222
redliche Mühe gegeben, hat Epigenetik, horizontalen Gentransfer, sexuelle Zuchtwahl („geschlechtliche Vermehrung“) ins Spiel gebracht, um zu sagen, was darüber bekannt sei, passe nicht auf die Prinzipe des Neodarwinismus, die Routard in „Mutation und Selektion“ zusammen gefasst hatte.
Es gäbe da noch viel, viel mehr, was „nicht paßt“, aber ich will hier nur den Komplex der =>Populationsgenetik
erwähnt haben, weil der Darwin so mächtig präsent gewesen ist. Es waren doch die Spuren und Resultate der spezifischen Populationsgenese der =>Galapagos-Inseln, anhand derer Darwin sich ab 1836 eine Entwickelung der Arten zum Thema genommen hatte. Das „e“ in Entwickelung ist kein Schreibfehler, sondern die alte Schreibweise, derer sich Hegel befleißigt hat, um zu betonen, daß es sich um ein aktives Geschehen handelt, das er besprechen will, ein Geschehen, in dem es mindestens ein Subjekt gibt, in Hegels Diktion ein „Momentum“. Im Falle beispielsweise der „Darwin – Finken“ waren die offenkundigen Subjekte eben diese Finkenarten, die einerseits anatomisch unzweideutig Finken sind, wie ihre Verwandten auf dem Festland, andererseits spezifische Merkmale aufweisen, die sie im Verlauf ihrer Isolierung auf den Inseln erworben haben, und diese Erwerbung ist das Produkt ihrer generationellen Daseinsweise in diesem biotopisch teilisolierten Raum.
Die Spezifika der Galapagos-Arten waren auf der anderen Seite der Medaille ein starkes Zusatzindiz für etwas, daß ihr nun wahrscheinlich nachgucken müßt, den => monophyletischen Entwicklungsgang der Artentwicklung. Ein anderes ist die Anatomie und Physiologie der Walarten gewesen, die unzweideutig bezeugte, sie beruhe auf Bauelementen, welche Säugetieren, Vögel, Reptilien und Amphibien teilen, und selbst Fische, obgleich ich grad vergessen habe, ob die Zoologen Letzteres zu Darwins Zeit schon bemerkt hatten.
Beides zusammen ist schon fast als ein hinreichender Beweis dafür zu nehmen, daß es „die Evolution“ nicht gibt, welche die Neodarwinisten erfunden haben, das Wort „Evolution“ in sachgerechter Verwendung vielmehr nur methodische Zusammenfassung dessen ist, was eine jede Spezies TUT. Es gibt genau so viele Evolutionen, Plural, wie es Arten gibt, die geschlechtlich fortpflanzen, und die Produkte der Entwickelung der Arten weisen vor, daß jede dieser Evolutionen von jeder anderen verschieden ist.
Deshalb ist es nicht nur unergibig, sondern rundweg ein Fehler, bei spezifischen Vergleichen dessen, was über dies Tun der Arten bekannt geworden ist, dazu zählen Epigenetik, Gentransfer, Populationsentwicklung, mit einem erfundenen abstrakt – allgemeinen neodarwinistischen Prinzipe stehen zu bleiben. Die Fehlerhaftigkeit wird im Produkt von @names Vergleichshinweisen konkret fassbar:
Er reproduziert die falsche Abstraktion des Neodarwinismus in einem spiritualistischen Begriff eines erfundenen Allgemein- und Gesamtwesens der „belebten Natur“, und das ist mehr als „luschtig“, weil jeder Kreationist mit Verstand (ja, sowas gibt es) ihm frenetisch beipflichten könnt‘ und wohl auch wird: Genau, Gott hat nicht die Arten erschaffen, er hat „Gaia“ erschaffen.
Und der Neodarwinist kann sagen: Ja, genau, „Mutation und Selektion“ sind die Gesetze Gaias – parallel und im Zusammenwirken mit der (Astro-)Physik des Planeten und seiner Geochemie.
Drei Prinzipe produzieren drei „Gottheiten“.
Hannahs „Entwickelung“ des Totalitarismus nationalsozialistischer Prägung aus dem ideologisch verwendeten Prinzipe des Neodarwinismus ist folglich nicht ausschließlich daneben, das sollte man an der Stelle schon anerkennen können. Mehr will ich dazu aus Platzgründen hier nicht sagen.
Stattdessen will ich noch einmal betonen, was ich oben schon gesagt habe:
Ein Vergleich dessen, was heute über evolutionäre Vorgänge bekannt ist, mit der Ideologie des Neodarwinismus ist ein Fehler, weil er diese Ideologie in die logische Klasse der Phänomenologie evolutionärer Vorgänge in den Populationsentwicklungen der Artentwicklung stellt und darob zwangsläufig selbst ideologisch bleibt … oder neu und anders wird, wie im Falle von @name.
Umgekehrt, @name hat es schon gesagt, stimmt natürlich, daß „Mutation und Selektion“ ein Bestandteil der evolutionären Geschehens, besser des tätigen Beitrages der Individuen zur Evolution ihrer Populationen ist. Eine taugliche Kritik des Neodarwinismus wäre, wenn sie rationell geführt würde, genau an dem Punkt abgeschlossen. Jedenfalls dann, wenn ein solcher Kritiker nicht hingeht, umgehend eine Modernisierung des klassischen Neodarwinismus zu erfinden, wie Richard Dawkins das mit seinem „egoistischen Gen“ getan hat.
Ihr seht hoffentlich ein, daß ich jetzt nicht zu einer Kritik des „Dawkinismus“ schreiten kann, das überfordert das Medium, euch und auch mich. Anstelle dessen habe ich meine Leser schon ein halb Dutzend Mal auf Denis Noble verwiesen, als ein Einstieg in all die Forschungen, deren Leistung halt viel mehr und anderes ist, als eine Kritik der Ideologien, die um Evolution gesponnen werden.
Noble, das nehme ich jetzt zum Ausstieg, hat auf der Basis solcher Forschungen, die weit von einem Abschluss entfernt sind, als ein Zwischenresultat die DNA kategorisch von dem Thron gestoßen, auf den nicht nur Dawkins sie gesetzt hat, sondern die gesamte Zunft der technologisch orientierten Biochemiker, die halt „schrauben“ wollen, bzw. Mittel für Schraubereien an der DNA oder anderen Zellorganellen auffinden und bereit stellen.
Er sagt, weder irgend welche Prinzipe, noch „die DNA“ sei Subjekt des evolutionären Geschehens, sondern „die Zelle“, die Zelle in ihrer Gesamtheit und jede einzelne von ihnen, ob sie nun solitär, oder im Verband eines Organismus lebe.
Und das ist das, was ich teils logisch, teils systemtheoretisch, teils unter Ausflügen in philosophische Terminologie, weil abseits biochemischer Details, in dem Faden zu „Geist und Bewußtsein“ zu paraphrasieren gesucht hab, den ich im EP verlinkt habe.
Um nochmal auf dein weiter oben verlinkten Eingangspost bzw deinen letzten Kommentar unter jenem zu kommen, den ich erst jetzt gelesen habe:
ich hatte dir da zugestimmt, nicht obwohl nix verstanden sondern relativ zusammenhanglos bzw mit einem Gedankensprung geschrieben.
Zum Verständnis, am ehesten würde ich mich wohl als noch Neomystiker bezeichnen, Astralgleiter trifft es also ganz gut, und beruflich hatte ich mich die letzten 15, 20 Jahre tatsächlich mit Signalverarbeitung, bzw einer Anwendungsnische davon, beschäftigt. Du schriebst da:
„Wenn einer schon beständig daher ‚red, eine KI simuliere nur dieses, jenes und anderes, dann sollt er sich bitteschön klar machen, woher die Erscheinung einer Simulation rührt, warum sie also „funzt“.“
Das ist genau der Punkt. Wir sind da nicht so weit auseinander, dünkt mir.
Dieses wesen-tliche der Simulation das nicht vom wesen-tlichen eines ‚realen‘ Vorgangs unterscheidbar ist, kann man aber nicht in einem mechanistisch-materialistischem Weltbild alleine erfassen.
Ich sage auch nicht KI „simuliere nur irgendwas“. Ich sage nur, ein LLM wie es derzeit aufgesetzt wird hat kein Bewusstsein in dem Sinne dass es sich „bewusst fühlt wie ein LLM“.
Ua weil es gar nicht in den Zustand kommt, von selbst in sich hineinzuhorchen und etwas zu fühlen und das zu erkennen.
Anders gesagt, das LLM von heute ist (Dennets, oder wessen Gedankenspiel war es?) „Chinese Chamber“. Man wirft etwas hinein, das dann nach deterministischen Regeln im Zimmer von wem auch immer stur bearbeitet wird, bis am Schluss wieder etwas herausfällt.
Selbst wenn das chinesische Zimmer ein Bewusstsein hat, ist dieses nicht im Zimmer angelegt, sondern immateriell im Prozess. In der „Informationssphäre“, platonisch gewissermassen, wenn auch mit zeitlichem Verlauf, und damit mechanistisch nicht erfassbar.
Solche „virtuellen“ Vorgänge gibt es in der Signalverarbeitung und auch sonst in der Physik überall, ironischerweise scheinen sich aber die wenigsten die damit täglich zu tun haben dessen irgendwie bewusst.
„Beides zusammen ist schon fast als ein hinreichender Beweis dafür zu nehmen, daß es „die Evolution“ nicht gibt, welche die Neodarwinisten erfunden haben, das Wort „Evolution“ in sachgerechter Verwendung vielmehr nur methodische Zusammenfassung dessen ist, was eine jede Spezies TUT.“
Da Qana erstaunlich unpolemisch daherkommt, lasse ich es auch (tut-tut-tut!)
Meinem Verständnis entzieht sich leider vollkommen, warum „beides zusammen“ ein Beweis dafür sein soll, dass es die Evolution nicht gibt. Und dann kommt Lamarckismus feinster Ausprägung: Weil die Giraffen ihre Hälse immer so hoch ausstreckten, um an die Blätter zu kommen, sind deren Nachkommen eben auch mit langen Hälsen zur Welt gekommen.
Unser Autor verlautbart am Ende: „Der Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das, was als Handelsstreit erscheint, in Wahrheit eine umfassende strategische Auseinandersetzung ist.“
China ist weit und seine Mauer ist groß bzw. lang&hoch. Was soll Chinamann und -frau denn dann überhaupt mit uns hierzulande zu tun haben? Kann uns doch Wurscht sein, Hauptsache sie kaufen unsere Premiumskarossen, fahren müssen sie sie ja nicht. Also doch maximal nur ein potentieller Handelsstreit, den sich der ‚Retter in eigenen Angelegenheiten‘ glaubte, sich ausdenken zu müssen? Hat mit uns aus dem Land, in dem wir uns einbilden, immer noch gut&gerne leben, zu können, nüscht aber auch rein gar nichts zu tun.
Andere Baustelle gefällig?
Neulich gab es bei den Nachdenkseiten einen Beitrag mit dem Titel „Ein ominöser Montag in Manila …“, da hieß es im Vorspann „bot Stoff für eine Mixtur aus stupendem Politzirkus und einer Gaunerei miesester Sorte“ und kurz danach „Die oberste Kammer des philippinischen Kongresses, der Senat, verwandelte sich binnen weniger Stunden in einen Hort von kriminellen Halunken und bigotten Schurken….“. Also alles nichts, was mit „unserer Demokratie“ auch nur irgendwie vergleichbar oder gar in Verbindung zu bringen wäre.
Und gleich begab sich Mischa daran, dem herausgebenden Medium eine wohlmeinende Nachricht zu schreiben. Hier das dabei erzeugte Elaborat – flugs abgespeichert, eingetütet und umgehend per Mail versandt. Versandet wohl eher! Was von. dem ganzen Pfui war wohl bäh? Wenigstens lässt sich ableiten, dass wir sehr wohl – so wie es unser Autor verlautbart – mit der von ihm offenbarten ‚umfassenden strategischen Auseinandersetzung zu tun‘ haben dürften.
Hier das Konstrukt in Gänze:
„Da ist es also dieses tolle, höchstdemokratische und rechtsstaatliche Gebilde der Philippinen, das uns – so wie die Ukraine gegen den tumben Bären – auch schon mal vorsorglich gegen den grauslichen Drachen von vis-à-vis aufgebaut werden muß(te)? Da fragen wir doch besser mal die angeblich künstliche Intelligenz. Am besten die von Google – will es kurz machen!
Google vermeldet zur Suchanfrage „Philippinen China“:
„Übersicht mit KI
Der Konflikt zwischen den Philippinen und China im Südchinesischen Meer dreht sich um Hoheitsansprüche auf strategisch wichtige Riffe und Seegebiete. China beansprucht fast das gesamte Gebiet für sich, während die Philippinen auf Basis internationalen Rechts auf ihre ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) pochen…Kern des Konflikts:Territoriale Ansprüche: China leitet seine territorialen Ansprüche aus der sogenannten „Neun-Striche-Linie“ ab. Dagegen urteilte ein ständiger Schiedshof in Den Haag im Jahr 2016, dass diese historischen Ansprüche haltlos und unrechtmäßig sind. China erkennt dieses Urteil nicht an. Umstrittene Gebiete: Die Spannungen entzünden sich regelmäßig an Inseln und Riffen wie der Second Thomas-Untiefe, dem Scarborough-Riff und dem Sabina-Riff, die innerhalb der philippinischen Wirtschaftszone liegen.“
Ablauf und Eskalation:Physische Konfrontationen: Die chinesische Küstenwache geht zunehmend aggressiv gegen philippinische Versorgungs- und Patrouillenschiffe vor. Dies umfasst den Einsatz von Wasserwerfern, das Blockieren von Routen sowie gefährliche Rammmanöver, die mehrfach zu Zusammenstößen auf offener See geführt haben.Gegenseitige Schuldzuweisungen: Die Philippinen werfen China die Gefährdung von Menschenleben und Völkerrechtsverletzungen vor. China hingegen besNHiechuldigt philippinische Schiffe, widerrechtlich in chinesische Hoheitsgewässer einzudringen.
Geopolitische Dimension:
Die Region ist reich an Erdöl, Erdgas und Fischgründen. Sie dient zudem als eine der wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten. Die Vereinigten Staaten haben den Philippinen im Rahmen eines gegenseitigen Verteidigungspakts Beistand zugesichert, was die Region zu einem potenziellen globalen Krisenherd macht. Trotz geschlossener diplomatischer Abkommen zur Deeskalation flammen die gefährlichen Zwischenfälle auf hoher See immer wieder auf.“
Ach ja, quasi nach der alten Vertriebsregel „Blamiere dich täglich“ gibt die Google-KI auch gleich noch preis, wo genau sie diese tollen Erkenntnisse schürfen konnte:
„Ausführliche Hintergrundberichte zur strategischen Lage und den Hintergründen bietet die Konrad-Adenauer-Stiftung oder ein Überblick bei der Tagesschau.“
Nein, wahrlich nicht – habe zu kleine Hände – kann’s nicht fassen. Was sagt übrigens bpb.de dazu, unsere weise ‚Bundeszentrale für politische Bildung‘ – als Findling bei der gleichen Abfrage? Genau, passt’ scho! „„Philippinen – Schulter an Schulter“ gegen China?
Die Allianz zwischen den Philippinen und den USA im Indopazifik – Die Philippinen sind ein wichtiger Verbündeter der USA und historisch eng mit ihnen verflochten….“
Da kann man doch nicht, da wird man doch nicht … oh Mann! Hat doch aber alles nichts mit uns in unserem – allerdings reichlich bedrohten – Wolkenkuckucksheim zu tun, oder? Zur Amtsvorgängerin unseres aktuellen Außenministers weiß wiederum besagte KI Folgendes zu vermelden: „Bundesaußenministerin Annalena Baerbock besuchte die Philippinen zuletzt im Januar 2024. Im Fokus der Gespräche in Manila standen der Inselstaat im Indopazifik als strategischer Partner, der Küstenschutz und die scharfe Kritik an Chinas expansiver Machtpolitik im Südchinesischen Meer….“ Die Quelle, die website vom Auswärtigen Amt und – genau – die Tagesschau. Entwarnung also, wo doch Frau Baerbock längst gen NYC entschwunden ist? Mitnichten, erstens kommt sie bald wieder heim und zweitens – wieder KI „…Der CDU-Politiker Johann Wadephul ist als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stark in die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik eingebunden und hat in dieser Funktion mehrfach zu den Philippinen gearbeitet“- dass er zwischenzeitlich auf der pole Position vom AM angekommen ist, das juckt doch die KI erst einmal – über ein Jahr danach – nicht.
Aber wenigstens erfahren wir so, warum und weshalb er dieses hohe Amt zu begleiten durfte, sollte, mußte. Wo doch auf seiner Website als MDB immer noch sein Besuch zusammen mit der Fraktion auf den Philippinen berichtet wird – Februar 2024. Wie wird da eingangs ‚verlautbart‘ und nicht ‚gemutmaßt‘? „Deutschland braucht Partner in der Welt. Es ist im Sinne einer Interessen & Prinzipien geleiteten Außenpolitik, dass wir nur das beste Verhältnis zu unseren Partnern pflegen.“ Ja doch, reiner Zufall mal wieder, die Reisepläne wie auch das Thema …
Google ist da allerdings schon einen Schritt weiter und verweist auf einen Eintrag auf den ‚Sozialen Medien’ im Jänner diesen Jahres. Klar, da waren sie noch nicht pfui, wie gerade Frau Merkel aus dem Ruhestand heraus zu posaunen hatte. Der FB-Eintrag eines Adlatusses des aktuellen Außenministers, nein, es braucht keinerlei kommanterieller Ergänzung:
„Florian Hahn – Auftakt 2026 im Indopazifik!
Während Außenminister Johann Wadephul in Afrika Partnerschaften gestärkt hat, war ich für das Auswärtige Amt auf den Philippinen …und in Malaysia .…Die Region steht für enorme Dynamik – und bietet Chancen für Deutschland: neue Märkte, Investitionen und dringend benötigte Fachkräfte. Gerade die Philippinen haben großes Potenzial, unserem Fachkräftemangel zu begegnen. Deutschland …bringt viel mit: Verlässlichkeit, starke Unternehmen und hochwertige Ausbildungsprogramme.
#Deutschland #Geopolitik #Investitionen #Wirtschaft #Außenpolitik #Diplomatie #Zukunft“
Einen Monat später – genau am 14. 2. 2026 – war dann auch schon – lt. einem weiteren FB-Eintrag – Besuch aus dem nahegelegenen Manila vorstellig geworden zu Besuch auf der MSC, kommt einem irgendwie bekannt vor, stimmt’s? Dieses mal eben nicht der Präsident, der von der (potentiellen) NATO-Ostflanke, sondern?
„Bei ihrem heutigen Treffen in München bekräftigten die Außenministerin der Philippinen, Maria Theresa P. Lazaro, und der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Johann David Wadephul, die positive Dynamik hin zu einer weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen. Sie unterstrichen zudem das Engagement Deutschlands gegenüber der ASEAN sowie die wachsende Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und Deutschland als Partner für Frieden, Entwicklung und Multilateralismus.“
Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Und was das jetzt alles mit dem Beitrag von Rainer Werning von heute 24.5.2026 – der mit den Schmutzeleien zu Manila – zutun haben soll? Aber jetzt, Herrschaftszeiten, dieser seit Jahrhunderten schon als ‚Fels in der Brandung globaler Freiheit und nachweislicher Demokratie, nebst Rechtsstaat und Frieden‘ bekannte Inselstaat wie – so wie bekanntlich Germany – auch ein veritables ‚Reichsprokterat‘ des ewigen Imperiums, kann dem so – völlig ungerechtfertigt – an den Zwickel gefahren werden? Das geht doch gar nicht! Pfui, aber auch, wo wir sie so dringend brauchen dürften – die Philippinen! Dann, wenn nämlich die derzeit hoffentlich auslaufenden ‚Koalitionen der (Rest-)Willigen‘ halbwegs abgeschlossen sein dürften – wie die bspw. in Iran, Gaza, Libanon, Kuba, Grönland, Kaliningrad bis Ural wenn nicht Wladiwostok’ und, und, und … Und dann – hoffentlich und endlich – die finale anzustehen hat, auf vielfachen Wunsch (oder Forderung) eines einzelnen Gleichen? Die an der ‚südchine……‘ … ääh …‚nordphilipippinischen See‘? Da heißt es doch, so viel wie möglich an ‚Kriegstüchtigem‘ zusammen zu führen,
in dieser doch immer ach so erfolgreichen ‚Koalition‘? Nicht auszudenken! Da sollte es doch uns absolut wurscht sein, was da so abging und noch abgeht vielleicht zwischen diversen Sippen, Mord- und Totschlägern wie auch und Mafia-Organisationen? Oder vielleicht nicht?“
Leserbrief Ende! Fast hätte ich doch noch ein passendes ‚Grusswort‘ aus einer ähnlichen Situation von vor 126 Jahren zu Bremerhaven dazu gepackt, jenes vom 27. Julei anlässlich der Verabschiedung ‚des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps (China-Expedition)‘. Aber besser nicht, das hatte ja nichts mit den ‚Philippinen‘ zu tun.
Ob jemand aufgefallen sein dürfte, wie neutral ausgewogen und objekiv die Übersichts-KI von Dr. Gugol – also diese ach so tolle künstliche Illigenz – zu argumentieren vermag (hehe), zu unterscheiden fähig ist, wer ‚gudd‘ und wer ‚beese‘ zu sein hat?
Bayer klingt wie Burbach klingt wie Hollister….
Noch lese ich solche KI-„unterstützten“ Artikel (wennn auch nur diagonal), weil die KI wohl große Mengen der von US-Thinktanks verfassten Stategiepapiere „gefressen und verwurstet“ hat – die gleichen Quellen, aus denen auch die US-Regierung und -Verwaltung schöpft.
Also, recht interessant, die Quellen der US-Politik zu sehen. Aber die KI-Sicht ist daher eine einseitige Weltsicht. Es dürfte wohl anders kommen.
PS: Mark Twain soll gespottet haben, dass der Krieg erfunden wurde, damit die US-Bürger Geografie lernen.
@ Red:
Wegen dieses Artikels hatte ich zwei Tage zweifelhaften Spaß mit KI, mittels derer ich versuchte, meinen Kommentar durch Ihre KI zu bekommen – vergeblich, 5 von 5 ohne Mod. Dabei hatte ich am Ende einen derart „entstellten Kommentar“, der dem intellektuellen Nährwert von Äpfel waschen gleichkam.
Da müssen Sie unbedingt etwas machen, wie schon mal gesagt, es wird zum Kommentar eine Email angegeben, die persönliches und Fall bezogenes Feedback (bspw. Nennung von Buzzwords) empfangen könnte.
Hier der letzte Absatz des nicht publizierten Kommentars (bin gespannt):
Intelligentes Handeln erfordert hinreichende Analyse, also Respekt und Dank an den Autor.