Der Eklat im Weißen Haus und die Reaktion Europas

Präsidenten unter sich: Selenskij und Trump.
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Am 28. Februar 2025 kam es bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten im Weißen Haus zu einem Eklat, der dazu führte, dass Präsident Selensky vorzeitig abreiste, ohne dass der vorgesehene Rahmenvertrag über seltene Erden in der Ukraine unterzeichnet wurde.

Welche Folgen dieses „inszenierte Drama“ für das weitere Verhältnis zwischen den USA und der Ukraine hat, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass die Ukraine auf die militärische Unterstützung durch die USA angewiesen ist, aber klar ist auch, dass Präsident Trump seine beiden Ziele, nämlich das von ihm vollmundige Versprechen eines Endes des Krieges ohne den ukrainischen Präsidenten eben so wenig erreichen kann wie den angekündigten Vertrag über die Gewinnung seltener Erden quasi als Bezahlung für die bisherigen amerikanischen Unterstützungsleistungen.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie Europa auf diese neue Situation reagieren sollte.

Die notwendige Reaktion Europas

Führung und Geschlossenheit zeigen

Die EU-Kommissionspräsidentin Frau von der Leyen ist abgetaucht, anstatt zu führen. Sie überlässt die Initiativen den Mitgliedsstaaten. Der Besuch von Präsident Macron in Washington und die kurzfristig anberaumte Konferenz in Paris sind Einzelaktionen ohne gesamteuropäische Prokura. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zeigt ebenfalls keinerlei Führung, sondern lässt sich vom US-Außenminister Rubio düpieren, der ein gewünschtes Treffen aus angeblichen Termingründen absagt. Der aktuelle EU-Ratsvorsitzende und polnische Regierungschef Tusk lässt auch keine Initiativen erkennen, um in der EU eine einheitliche Position, geschweige denn eine politische Strategie zu erarbeiten, die man allerdings schon spätestens seit dem Wahlsieg von Präsident Trump im November 2024 hätte entwickeln müssen. Das Nicht EU-Mitglied Großbritannien hat, nachdem Premierminister Starmer sich mit Präsident Trump im Weißen Haus getroffen hatte, zu einem Treffen in London eingeladen, an dem nur einige Mitgliedsstaaten der EU teilgenommen haben. Bezeichnend war, dass auf dem Gruppenfoto Frau von der Leyen und Frau Kallas in der zweiten Reihe standen, nicht zu vergessen, den deutschen Bundeskanzler, der nur einen Platz in der letzten Reihe gefunden hatte.

Einzelaktionen der Europäer, das ist genau das, was Präsident Trump in die Karten spielt. Wenn dann dabei noch eine Einladung des britischen Königs zum Staatsbesuch überreicht wird, hat des Hofieren dieses egomanischen Präsidenten einen traurigen Höhepunkt erreicht.

Staat dieser Antrittsbesuche einzelner europäischer Staatschefs sollte Frau von der Leyen nach Washington reisen und Präsident Trump die europäische Position unmissverständlich deutlich machen, allerdings erst dann, wenn sie eine gesamteuropäische Strategie vorzuweisen hat, die auf einer Konferenz der EU-Staatschefs, ggf. plus Großbritannien erarbeitet wurde.

Der jüngste Besuch von Frau von der Leyen in Indien macht allerdings deutlich, dass sie die Zeichen der Zeit offensichtlich noch immer nicht verstanden hat.

Waffenlieferungen allein sind keine Lösung

Aktuelle überbieten sich europäische Staats- und Regierungschefs in Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine. Da werden nicht nur finanzielle und militärische Zusagen gemacht, sondern wird bereits über mögliche Friedenstruppen phantasiert, ohne dass auch nur eine Chance auf ein Cease Fire erkennbar wäre. Fair wäre es, der Ukraine klar und deutlich zu sagen, dass man die militärischen Unterstützungsleistungen der USA nicht kompensieren kann.

Europäische Friedensinitiative

Europa darf nicht tatenlos zusehen, wie die USA und Russland an einer Beendigung des Krieges arbeiten, die aus Sicht der beiden Supermächte optimal ist und deren eigene nationale Interessen angemessen berücksichtigt.

Die bisherige Position der Europäer, mit Russland nicht zu verhandeln, ist nicht zielführend, weil der Krieg von der Ukraine bereits verloren ist und mit Hilfe weiterer Waffenlieferungen auch nicht beendet werden wird. Frau von der Leyen muss nicht nur nach Washington fliegen, sondern auch nach Moskau und einen europäischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges unterbreiten.

Die dritte Reise muss Frau von der Leyen nach Kiew führen, um auch dem ukrainischen Präsidenten einen europäischen Friedenvorschlag zu unterbreiten und ihm klarmachen, dass die Ukraine Gespräche mit dem Kriegsgegner nicht länger verweigern darf.

Wie haben Sie den Streit im Oval Office aufgefasst?
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Abstimmungen insgesamt: 328
3. März 2025 - 6. März 2025
Umfrage beendet

Sicherheitsgarantien können erst dann ein sinnvolles Thema sein, wenn die Kriegsgegner ihre jeweiligen Positionen auf dem Verhandlungstisch präsentiert haben und über unvermeidbare Kompromisse gesprochen worden ist.

Das Verhältnis zwischen den USA und Europa

Europa darf nicht länger akzeptieren, dass die amerikanische Administration die Beistandsverpflichtung nach Artikel 5 des NATO Vertrags davon abhängig macht, ob aus Sicht der USA die Verteidigungsleistungen der europäischen NATO Staaten angemessen sind. Europa darf auch nicht unwidersprochen akzeptieren, dass man in Washington darüber nachdenkt, US-Truppen aus Europa abzuziehen. Stattdessen muss der US Regierung klargemacht werden, dass Europa zwar den nuklearen Schutzschirm der USA braucht, aber die USA militärisch auch auf Europa angewiesen sind, weil Europa in Richtung Osten die für eine Verteidigung des „Inselstaats“ USA unverzichtbare Gegenküste darstellt. Wenn Präsident Trump unverhohlen mit dem Abzug von US Truppen aus Europa droht, muss man ihm entgegenhalten, dass es in der Entscheidung europäischer Regierungen liegt, US-Stützpunkte im jeweiligen Land zu schließen. Eine militärische Drehscheibe wie Ramstein oder die US Kommandobehörden in Deutschland oder dar Militärkrankenhaus in Landstuhl sind für die USA ebenso unverzichtbar, wie u.a. die amerikanischen Luftwaffenbasen in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und der Türkei auf denen US- Atomwaffenträger stationiert sind.

Fazit

In Aktivismus zu verfallen, kurzfristige Konferenzen mit unterschiedlichen Teilnehmern zu veranstalten und Versprechungen zu machen, die erst in einigen Jahren greifen, sind keine überzeugenden europäischen Perspektiven. Präsident Trump zu schmeicheln und sein Ego mit Ergebenheitsadressen zu pflegen ist ebenfalls keine Lösung. Stattdessen müssen ihm in geeigneter Weise, also nicht über die Medien oder auf Pressekonferenzen – die Fakten präsentiert werden und ihm klargemacht werden, dass Europa kein Vasall, sondern ein Partner auf Augenhöhe ist.

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67 Kommentare

    1. Das Popcorn kann man selber machen. Man braucht dazu lediglich Mais. Die Frage ist nur, ob man den aus dem führenden Erzeugerland USA bezieht oder aus der Ukraine (an weltweit 7. Stelle) oder aus Russland (10. Platz weltweit). Man könnte aber auch ganz neutral aus China beziehen, das sich derzeit noch auf Platz 2 befindet, aber sicher nicht mehr allzu lange.

    2. Die Reaktion insbesondere des „Sturmgeschütz der Ukraine-Propaganda“ ist auf jeden Fall Popcorn-tauglich, jeder zweite Artikel Ukraine, Ukraine, Ukraine, ganz so als wäre es eine manische Besessenheit. Das als Schnappatmung zu bezeichnen, wäre noch weit untertrieben. Hyperventilierende Schar kopfloser Hühner, die im Kochtopf schwimmend glauben, ein erfrischendes Bad zu nehmen, träfe es wohl besser.

  1. Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Manches, was der Autor bedauert, ist für mich eine gute Nachricht:

    – dass vdLeyen, Kallas und Tusk abtauchen,
    – dass die EU uneinig ist (mindestens Orban und Fico machen beim Kriegstreiben eh nicht mehr mit),
    – dass Trump die in Europa stationietten Truppen heimholen könnte

    Mit dem Fazit kann ich auch nichts anfangen. Es ist doch eher die Trump-Administration, die dem aufgescheuchten europäischen Hühnerhaufen die Fakten präsentiert.

    1. Die Kallas ist doch nicht abgetaucht, die wurde versenkt.
      VdL muß abtauchen, da ihr anscheinend niemand Anweisungen gibt. Das deutet in der Tat auf Chaos in der EU hin.

      Schätze auch, daß der Autor in weiten Teilen daneben liegt. Habe ein interssantes Interview mit Scott Ritter gelesen, der meint, Trump würde überhaupt nicht mit der EU sprechen, nur mit Einzelstaaten.

  2. Was die Ukraine betrifft, sind zwei Dinge Geschichte:
    a) der EU-Konsens
    b) der NATO-Konsens
    Ohne Konsens sind beide Institutionen nicht handlungsfähig.
    Damit steht die Ukraine zwei nicht mehr handlungsfähigen Partnern gegenüber.
    Eigentlich müsste in Kiew die Botschaft angekommen sein, dass die Ukraine keine andere Zukunftsperspektive hat, als sich mit Russland auf einen Frieden zu einigen. Denn: Sonst wird Russland die Ukraine fachgerecht zerlegen.
    Im Kreml bestehen intakte Hoffnungen, dieses Ziel zu erreichen.
    Vorläufiges Fazit: Die NATO und die EU haben es völlig verkackt, und daran kann auch Kleinbritannien nichts mehr ändern.
    Die NATO und die EU müssen die Ukraine abschreiben, wenn sie selber handlungsfähig bleiben und überleben wollen. Es ist im eigenen Interesse, das Kapitel Ukraine möglichst schnell abzuschließen.

    1. Volle Zustimmung!

      Allerdings glauben die Regierungen der europäischen Nato Staaten immer noch ihrer eigenen Propaganda.
      Sie begreifen nicht, dass jetzt so ziemlich die letzte Gelegenheit ist, sich von der Ukraine zu verabschieden, bevor sie selbst in diesen Krieg hinein gezogen werden

  3. Zitat . . . aber klar ist auch, dass Präsident Trump seine beiden Ziele, nämlich das von ihm vollmundige Versprechen eines Endes des Krieges ohne den ukrainischen Präsidenten eben so wenig erreichen kann wie . . .m Zitat Ende
    Das sehe ich aber ganz anders. Ohne die finanzielle und militärische Unterstützung der USA ist der Krieg bald zu Ende, egal ob Selenskyi weiterkämpfen lassen will oder nicht. Der gesamte ukrainische Staat ist von den Finanzleistungen des Westens abhängig. Ob die europäischen Eliten diese Finanzierung komplett übernehmen können und ob die Bevölkerungen die tiefen Einschnitte bei den Sozialleistungen mittragen werden, ist m. M. n. noch lange nicht abgemacht. Es wird ja schon über einen Zugriff auf die Renten zur Finanzierung der Aufrüstung und Unterstützung der Ukraine nachgedacht. Angeblich, so wird ja immer gesagt, bestimmen in Deutschland die Alten, wer die Wahlen gewinnt.

    1. Finger weg von meiner Rente, lieber versaufe ich (mit den Ukrainischen Kriegsverweigerern) alles,
      als eine einzige Patrone in die Ukraine finanziert von meiner Rente geschickt wird

    2. Zitat . . . aber klar ist auch, dass Präsident Trump seine beiden Ziele, nämlich das von ihm vollmundige Versprechen eines Endes des Krieges ohne den ukrainischen Präsidenten eben so wenig erreichen kann wie . . .m Zitat Ende

      Nach dem Lesen dieser Stelle habe ich an den Rest keine wietere Sekunde verschwendet. Bin gleich zu den kommentaren und hier fündig geworden.
      Wer entscheidet eigentlich welcher Depp hier seinenUnsinn absondern darf???

      Gabs wirklich keinen besseren Kommentar?
      Das ist ja erbärmlich wenn der beste Kommentar auf einem AfD Sypathisamten Blog steht… es fällt mir schon länger auf, dass intelligente Leute auf der Rechten und der Linken ziemlich nahe beieinanderligen., Aufjeden fall sehr viel näher als mit der grossen Mehrheit der Deppen auf der eigen Seite! Einfach mal mitdenken hier:

      https://www.klonovsky.de/2025/03/2-maerz-2025/

  4. Europa? Was ist Europa? V.d. Leichen wurde von keinem EU Bürger gewählt! Europa hat
    nichts zu bestimmen. Die Ukraine hat den Krieg verloren, daran ist nicht zu rütteln. Was
    Starmer und Marcon als „Friedenstrupppe“ in die Ukraine schicken will ist genau das, was
    den Krieg letztlich ausgelöst hat. Es ist zwar nur ein Teil der Nato aber schon zu viel.
    Die Europäischen Millitärs haben in der Ukraine nichts zu suchen. Der Sieger bestimmt,
    was mit dem Verlierer geschieht und nicht umgekehrt! Wenn sich die EU und England
    nicht endlich aus dem Zwist heraushalten, wird sich mit Sicherheit noch ein europäisch/
    Russischer Krieg entwickeln. Die USA werden Elendski zum Abschuß freigeben. Mal sehen
    wo es ihn erwischt.

    1. So sehe ich das auch. Was haben wir im restlichen Europa überhaupt mit diesem von den Amis angezettelten Krieg zu tun?
      Nichts. Stattdessen haben unsere politischen Eliten (und geistigen Tiefflieger) Waffen in die Ukraine geliefert und davon gefaselt, dass Russland den Krieg verlieren müsse. Jetzt, wo Trump einen Deal mit Putin machen will, möchten diese Aftervasallen und Kriegstreiber plötzlich auch verhandeln.
      Es heißt ja, dass man nie der Boshaftigkeit zuschreiben sollte, was mit Dummheit hinreichend erklärt werden kann.
      O.K. Aber dass unsere Politiker so dumm sind, ist schwer zu verdauen. Ein Haufen kopfloser Demokratiedarsteller ohne Rückgrat und Konzept, sieht man von Orban und Fico mal ab.

  5. Alles was uns hier im Wertewesten bzgl. der Ukraine seit 10 Jahren pünktlich um 20:15Uhr im Qualitätsfernsehen in der Tagesschau aufgetischt wird ist kompletter Bullshit. Nicht nur ein bisschen sondern kompletter Geheimdienstquatsch aus der Hasch-Pfeife irgend eines Systemschreiberlings erwachsen.

    https://youtu.be/j7cD3pMINRo

    Und unseren ganzen Folgenarrative die ebenfalls Bullshit sind bauen auf diesen ursprünglichen Bullshit-Aussagen auf. Ein einziges großes Lügenmärchen und Propagandakonstrukt das auf Sand gebaut wurde in der Hoffnung die Bevölkerung wäre so verblödet und würde diese einfachen Zusammenhänge nicht mal bemerken. Und es funktioniert ja auch, alles was man im Land braucht sind 60% Lemminge die die restlichen 40% ebenfalls in den Untergang mitziehen. Und fertig ist die ganze Staatskiste.

  6. Stattdessen müssen ihm in geeigneter Weise, also nicht über die Medien oder auf Pressekonferenzen – die Fakten präsentiert werden und ihm klargemacht werden, dass Europa kein Vasall, sondern ein Partner auf Augenhöhe ist.
    Welche Fakten sollte Europa dem Präsidenten Trump denn geeignet präsentieren, die ihm klarmachen, dass Europa kein Vasall ist? Was hat Europa zu bieten, um als Partner auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden?

    Nichts. Zusammenbrechende Industrien. Drohende soziale Unruhen. Nicht finanzierbare Gesundheitssysteme. 800 Milliarden für die Aufrüstung mit dem Plan, dann 2029-30 allein gegen Russland zu Felde zu ziehen. Das ist das, was die EU anbieten kann. Viel Spaß. Das ist die Perspektive, die von Europa ausgeht. Gefahr eines dritten Weltkrieges zu erhöhen, statt diese zu senken, wie es die Amis versuchen.

    Hier ein Gegenvorschlag für Europa: Russenhass kurz vergessen. Redeversuche starten. Ganz einfach, oder?

    1. Sorry, editieren aktuell nicht möglich, sonst hätte ich das noch umformulieren wollen. 🥴 Diese Forensoftware hier treibt mich irgendwann in den Wahnsinn. Mein Beitrag beginnt bei „Welche Fakten sollte Europa….“, das davor ist ein Zitat aus dem Beitrag von Jürgen Hübschen.

      Auch Herr Hübschen schlägt ja vor, dass die EU direkte Gespräche mit Moskau führen sollte. Das ist unsere einzige Chance. An einer massiven Aufrüstungsstrategie wird es zerbrechen.

  7. Der Oberst a. D. hat in meinen Augen mit diesem Artikel sehr viel Müll abgesondert.
    Was haben die EU-Granden denn anzubieten? Von der Leyen soll also nach Moskau reisen und Vorschläge unterbreiten. Ganz davon abgesehen, ob diese Kriegstreiberin von den Russen überhaupt empfangen würde, was hätte sie denn im Gepäck?
    1. Rückgabe der Krim
    2. Rückzug aus den besetzten Gebieten sämtlicher russischer Truppen.
    3. Finanziellen Ausgleich durch die Russen an den Schäden in der Ukraine.
    Geht`s noch, Herr Oberst? Die Russen schmeißen diese Dame schon auf dem Rollfeld zurück in den Flieger.
    Das die USA Europa nicht verlassen sollte jedem klar sein. Die NATO bleibt unter Führung der USA. Die EU, und ganz besonders Deutschland hat in dieser Frage überhaupt keine Trümpfe in der Hand. Das ist doch lächerlich. Die Amis entscheiden, ob z.B. Ramstein geschlossen wird oder nicht. Kein Merz, keine v.d.L.
    Hier geht um etwas ganz anderes. Die EU soll/muss viel Geld in die Hand nehmen, man spricht von fast einer Billion $, denn das ist die politische Herangehensweise der USA: die Kosten werden auf die EU übertragen. Diese Vasallen werden es übernehmen. Die Bevölkerungen werden schon darauf eingestimmt, denn der Russe steht schon so gut wie in unserem Vorgarten.
    Soll doch die EU mal versuchen zu sagen, wenn die USA gegen China in den Konflikt zieht….. ohne uns. Ich schlage lang hin vor Lachen.
    Die Amis bleiben in Europa/EU und haben weiterhin das Sagen. Punkt
    Die Amis verlassen niemals die NATO und bestimmen hier weiterhin die Richtlinien. Punkt
    Alles andere ist TV-Show.
    Herr Oberst, wegtreten!

    1. Zitat „Das die USA Europa nicht verlassen“

      Nein, ist IMO nicht klar. Stützpunkte kosten Geld und müssen sich irgendwie rechnen. Insbesondere wenn die USA das Verteidigungsbudget reduzieren wollen. Und an Europa, was soll da geopolitisch / ökonomisch interessant sein. Kein Rohstoffe, überalterte Bevölkerung, zerstörtes Bildungssystem, eine Wirtschaft die freiwillig das Land verlässt und Migranten die nur wenig Interesse an Bildung, wenig Interesse an Arbeit und viel Interesse an Islamisierung hat?

      Trump hat bereits während seiner ersten Amtszeit erklärt, dass er aus der NATO raus möchte.

      1. @ Tuka Ram:
        Trump hat schon sehr viel erklärt. Noch ist er in der NATO, noch hat er sich noch nicht aus der EU verabschiedet, noch liefert die USA Waffen und Aufklärungsdaten in die Ukraine. MAGA will er durchsetzen. Schon deshalb wird er sich nicht aus der EU verabschieden. Er zwingt die Vasallen nur, mehr Geld für Rüstung und Krieg auszugeben. Wir werden sehen, wer von uns beiden besser spektakulieren kann, denn mehr als Spekulation ist es ja nicht.

  8. Moin Herr Hübschen, ihre Einwürfe von der Seitenlinie, wen wollen Sie damit erreichen?

    Was soll es, wenn man sich als der bessere Staatsmann und Politiker präsentiert und lauter Forderungen(!) stellt, wenn die/Sie ohnehin niemand ernst nimmt.

    Anstatt mit einem umfangreichen Katalog von geforderten politischen Schritten in einem Medium aufzuwarten, dass von den wirklichen Entscheidungsträgern niemand lest, wäre es besser sich anzuschauen zu analysieren was diese Entscheidungsträger machen.

    Da wäre erst einmal festzuhalten, dass massgeblichen europäischen Staaten wie Frankreich, GB, DE, Polen etc. daran festhalten, dass der Krieg in Ukraine weitergehen soll.
    Zweitens kann man feststellen, dass denen klar ist, dass sie die militärische Unterstützung der Ukraine nicht in dem Maße aufrechterhalten können, wie sie notwendig wäre, wenn die USA nicht mit im Boot sitzen. Deshalb will man mit dem noch zu ersinnenden Plan in Washington aufkreuzen.

    Wie weit man gehen soll (Truppen an die Front), daran scheiden sich die Geister (bislang). Dass das Risiko steigt, insbesondere, wenn die USA keine Absicherung zu leisten bereit sind, scheint kein (großer) Einwand zu sein.

    Richtig ist, dass die Europäer die USA benötigen – nicht nur im Ukrainekrieg, sondern überhaupt als Absicherung ihrer Politik. Umgekehrt brauchen zwar auch die USA die Standorte in Europa, nicht jedoch Europa. Wie stellen Sie sich das vor, dass z.B. D den Standort Rammstein schließt?

    1. Ein Blick auf den Globus genügt: Russland ist unser europäischer Nachbar, mit dem man im guten Einvernehmen ohne Sanktionen, Diskriminierung, am besten in einem gemeinsamen Militärbündnis leben sollte. USA ist weder unser Nachbar noch unser Freund, was die transatlantischen Träumer hierzulande endlich beginnen zu begreifen, leider ein bissl spät….

  9. „Fair wäre es, der Ukraine klar und deutlich zu sagen, dass man die militärischen Unterstützungsleistungen der USA nicht kompensieren kann.“

    Das ist zweifellos richtig, und im Übrigen wird das auch offen gesagt – nur nicht von der Politik. Fachleute – die es auch in der Ukraine gibt – wissen natürlich, welche Leistungen die USA z.Z. (noch) bereitstellt, und welche Lücken entstehen, wenn die USA ihre Unterstützung reduzieren oder gar komplett einstellen.

    Dennoch wird der Krieg dann trotzdem weitergehen, sofern die Ukraine nicht kapituliert. Und auch dann noch wird es Widerstand geben, der den Russen das Leben schwer macht.

  10. Aber eines muss ich hier doch noch los werden, wenn sogar die beknackten Amerikaner es schaffen einen Dialog mit Russland abzuhalten, (die wie wir heute wissen alles in der Ukraine organisiert, orchestriert, bezahlt und geplant haben mit dem Ziel Russland zu zerstören), und die trotzdem wieder einen Dialog mit Russland aufnehmen kann, dann kann Europa das eigentlich auch.

    Mann muss es nur wollen.

    1. „Man muß es nur wollen.“ Es gibt aber in Europa einige Figuren, die es nicht wollen.
      Speziell die Engländer sind passionierten Russlandhasser. Und Frau v.d. Leichen ist es
      aus Familientradition auch. Die Engländer sind Pleite. In dieser Situation haben sie
      in der Vergangenheit schon den 1. und 2. Weltkrieg angezettelt, bzw. ausufern lassen.
      Sie merken aber nicht, dass sie mit der modernen Kriegstechnik schon länger nicht mehr
      mithalten können. Berichte von Ukrainischen Soldaten zeigen, dass das was sie in England
      an millitärischer Schulung erhalten hatten, völlig unsinnig war.

  11. ich moechte hier auf zwei Artikel von Thomas Roeper verlinken,
    sehr lesenswert und mit klaren Saetzen, die jeder verstehen kann, auch die
    Kriegstreiber und Kriegstreiberinnen in der EU.

    Von der Schuldfrage ueber den Sinn der Militaeroperation bis hin zur Realitaetsverweigerung der EU.
    https://anti-spiegel.ru/2025/die-positionen-russland-im-verhaeltnis-zu-den
    -usa/
    https://anti-spiegel.ru/2025/putin-im-o-ton-ueber-die-verhandlungen-mit-den-usa-die-rolle-der-eu-und-ukrainische-bodenschaetze/

  12. Europa hatte 10 Jahre Zeit, die Umsetzung der Minsk-Abkommen einzufordern. Nichts ist geschehen. Europa hätte die Vereinbarungen von Ankara unterstützen können, nichts ist geschehen. Die Probleme sind bekannt und werden verschwiegen, dass ist der Grundfehler. Selensky ist gewählt worden, um die Probleme mit dem Donbass und der Krim zu lösen, er hat sie aktiv verstärkt, Deshalb wird es mit Selensky auch keinerlei Lösung geben. Europa reitet sich immer tiefer selbst rein, und die Bewohner klatschen Beifall. Unter Trump wird es den USA egal sein, ob Europa noch als Pufferglied zum Osten dienen kann, seine Weltkarte sieht bekanntlich anders aus. Er muss erst mal an der Zahlungsfähigkeit der USA arbeiten, das Geld drucken wird immer schwieriger. Wir werden 3.Welt, teilweise sehen die Städte ja schon so aus. Und die Borniertheit unserer Führer erklimmt täglich neue Höchststände, da müssen Drogen im Spiel sein.

    1. “ Deshalb wird es mit Selensky auch keinerlei Lösung geben“.
      So ist es; und es ist nur eine Frage der Zeit und der Methode, bis es in der Ukraine einen Präsidenten gibt, der sich einer realistischen Lösung nicht widersetzt.

  13. Erst der Joedicke und jetzt auch noch der Hübschen, seines Zeichens Oberst a.D. (wenn ich KOBA das abnehmen darf)? Oh Mann!

    Aha, es muß also Trump „…klargemacht werden, dass Europa kein Vasall, sondern ein Partner auf Augenhöhe ist.“
    Na prima! Wenn der Oberst uns jetzt noch könnte, wen er denn gerne als Emil („Würg ihn…“) zur Kankra alias Shelob ins Oval Office geschickt haben wollte, Wenigstens die Empfehlung, unbedingt dazu eine Blechhose anzuziehen, damit der dort zu empfangende Arschtritt nicht allzu heftig ausfiele, hätte Herr – Stiefelknall – Hübschen aber aussprechen sollen.

    1. Mischa sagt:
      „… Hübschen, seines Zeichens Oberst a.D. (wenn ich KOBA das abnehmen darf)?“

      Man kann über dem Artikelbild auf den Autorennamen klicken, um die hinterlegte Vita aufzurufen. Zudem hat der Generalstabsoffizier i.R. einen Wiki-Eintrag.

  14. von der Leyen ist abgetaucht, anstatt zu führen – Gerüchten nach versucht sie verzweifelt Bill Gates zu erreichen, um Leadership einzukaufen.

    Spannend find ich ja auch, wie es gelingen soll, Russland von einem Waffenstillstand zu überzeugen, den die EU nachweislich nur nutzen will, um die Amis irgendwie wieder ins Boot zu holen. Aber vielleicht meint die Napoleon-Karikatur ja auch, daß nur die Ukraine aufhört zu schießen. Zuzutrauen ist diesen Irren ja jetzt schon alles.

    Wenn ich nur wüßte, was wir verbrochen haben, um mit sowas gestraft zu werden…

  15. Nur zur Erinnerung, Frau v.d.Leyen ist die im Hinterzimmer ausgekungelte Leiterin einer Verwaltungseinheit. Außenpolitik ist Sache der EU Mitgliedsstaaten. Diese können bestimmte außenpolitisch relevante Angelegenheiten an die Kommission delegieren, damit hat es sich. Frau Kallas hat diesen, weitgehend aufgabenlosen Posten erhalten, weil sie zu Hause nicht mehr gewollt wird und die EU ein gut gezahlter Parkplatz für Politiker ist.

    Und da die EU, auch dank der Arbeit der USA, keine politische Einheit ist, sondern ein bürokratisches Monster mit Allmachtsphantasien, kann sie auch keine umfassenden außenpolitischen Mandate erteilen, darauf müssten sich nämlich alle Mitglieder einigen.
    Frau v.d. Leyen kann nirgendwo hin, sie hat kein Mandat, sie ist nicht mal Bote, es gibt keine Nachricht, es sei denn im Sinne Luhmanns.

    Europa war ein williger Helfershelfer der neoliberalen Vordenker und Mächtigen, seit den Tagen Clintons. Das gilt umso mehr für die Ukraine, keine wichtige Entscheidung ist in den Hauptstätten Europas getroffen worden, höchstens über das „wann“ konnte räsoniert werden. Dafür haben auch die Medien gesorgt, die nie gespart haben mit Nettigkeiten, wie Putinversteher, Marionette Moskaus wurden kritische Stimmen in die Ecke gedrängt, während Kriegstreiben EU Posten bekamen.
    Der drohende Frieden ist für die neoliberalen europäischen Synkophanten, der Zustand der nicht sein darf. Dass es keine wirtschaftliche und politische Alternative zum Frieden gibt, vom menschlichen ganz zu schweigen spielt keine Rolle. Gut es hat auch keine Rolle gespielt in Jugoslawien, dem Irak, Afghanistan, Libyen, oder Syrien, aber wir sind ja die Guten.

    Wo soll da die eigenständige Position herkommen, sie ist nicht vorgesehen in diesem Model.
    Denn Europa war nach dem WW II nie mehr als eine Gruppe von Vasallen, das liegt auch daran, dass die USA eine „natürliche“ Supermacht sind und die europäischen Staaten eben nicht. Sie können damit nur Vasallen sein, die in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, alles andere ist eine gefährliche Illusion.

    Die USA haben nach 45 keine Zweifel daran gelassen, dass die politischen Entwicklungen in Europa nicht dem Zufall überlassen werden. In diesem Kontext ist auch die NATO zu sehen, die die organisatorische Vorfeldorganisation der US Armed Forces darstellt und nicht mehr.
    Gerade die Deutschen sollten sich öfter die Worte von Bruce Ismay, dem ersten Generalsekretär zu Gemüte führen: „to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“.
    Dann weiß, man warum die Bundeswehr so ist, wie sie ist, weil so sein soll.

    Die Deutschen, nicht die Russen waren und sind das Problem, der anderen Europäer und der Amerikaner, besonders wenn sie mit den Russen zusammenarbeiten.

  16. 1. Die NATO-Staaten unter Führung der USA haben den Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine provoziert und billigend in Kauf genommen seit 2001 / 2007.

    2. Herr Selenskyj ist aus meiner Sicht ein Lump – wie auch jeweils die Herren Biden and Trump.

    3. Und nun stellen sich die u. a. deutschen Caféhauskriegsherren in Berlin in die Bütt und hetzen mit Hilfe der ÖRR. Perfider geht es kaum!

  17. Gibt es 1 Volksvertreter in Europa der das höchste politische Amt (Präsident, Kanzler) inne hat der nicht durch die USA vorselektiert wurde?

  18. […] Die Fakten präsentiert werden und ihm klargemacht werden, dass Europa kein Vasall, sondern ein Partner auf Augenhöhe ist[…]

    Das dürfte spätestens seit der Sprengung der Nordstream-Pipelines, und dem folgenden mangelnden Aufklärungswillen des „Wertewestens“ inkl. der Biden-USA, wohl kein Thema mehr sein, Europa nimmt niemand mehr ernst – Moskau hat ja schon gesagt, dass es keine europäischen NATO-„Friedenstruppen“ (! = der ständige Lieblingstrick von Selenskij & Konsorten! ) auf ukrainischem Boden sehen will 😉

    Da kann Frau Von der Leyen reisten wohin die will, die nimmt weder Moskau, Peking noch Washington ernst – man müßte wohl erst die aktuelle EU-Spitze austauschen, dass die jemand je wieder ernst nimmt.

    Und was unsere abgehalfterte Ampel-Regierung angeht für die gilt das selbe und Macron? Merz? Starmer?

    Nein, der starke Mann – der Große Bruder Europas sieht das anders, auch wenn es einem gefällt, oder nicht, dass interessiert keinen mehr in Washington D.C. unter Bidens Nachfolger als Präsident Donald Trump und seinem Vize-Präsident J.D. Vance.

    Übrigens, der prominente ehemalige UN-Waffeninspektor Scott Ritter wies in einem aktuellen Interview auf Youtube – beim Kanal Gegenpol – auch auf die Rohstoffabhängigkeit der EU – Stichwort LNG-Lieferungen – hin.

    Mensch kann es nicht oft genug wiederholen, der Freiheitszug für die US-Vasallen in Europa (=der EU; GB) ist abgefahren, und wenn die USA sich aus Europa zurückziehen, und zusätzlich noch die Rohstofflieferungen nach Europa abwürden, neben sonstigen militärischen Satelitten- und Starlinkunterstützungen, dann kann ich nur eines sagen – von Frau Simone Solga gelernt:

    „Gute Nacht Deutschland“! bzw. „Gute Nacht EU und GB!“

    Zynischer Gruß
    Bernie

    PS: Wie blöd kann man eigentlich sein sich von einer Abhängigkeit zu befreien (= Nordstream; „böse“ Russen) und in eine andere zu flüchten (= LNG-Lieferungen; USA) – statt Russland ist es nun eben die Trump-Vance-USA die uns ganz schnell das Gas, und andere Rohstoffe, abdrehen kann, wenn die EU inkl GB nicht machen was die Trump-Vance-USA verlangen *Sarkasmus*

  19. Werter Herr Hübschen
    „Europa“ bzw. das, was sie darunter verstehen, ist kein Partner der USA. Und schon gar nicht auf Augenhöhe! Bestenfalls Vasall bzw. eher Kolonie. Und die USA haben zwar den Konflikt in der Ukraine inszeniert. Aber unter williger Mithilfe ihrer „europäischen Partner“ !
    Als D.Trump zum Entsetzen der westl. Eliten 2016 gewählt wurde, war nicht etwa die Emanzipation von den USA das Ziel „europäischer“ Eliten, sondern das konterkarieren von Trumps Politik und das Verhindern dessen Wiederwahl. Unter Führung des britischen MI-6!
    Als dann die Marionette des „Hausniggers der Wallstreet“ Obama, der demente Biden an die Macht kam, war die Welt für die „europäischen“ Eliten wieder in Ordnung. Sie hatten ihr Herrchen zurück! Jemand, der ihnen sagte, was sie denken und sagen sollen….
    Und jetzt ist D.Trump zurück . Und er will keine Kriege mehr für fremde Interessen führen. Ihm ist klar, das die USA sich das nicht mehr leisten können. Denn die USA sind defakto pleite. Genauso wie das nicht mehr große Großbritannien, die ehemalige „Grande Nation“ und noch so einige Zwerge, die zusammen die EU bilden.
    Warum sollte Russland mit degenerierten Zwergpudeln verhandeln, die weder Macht noch Möglichkeiten zur politischen Gestaltung haben? Da ist es vernünftiger, gleich mit deren Herren zu sprechen. Und das tun Putin und Trump. Und sie erzielen Ergebnisse. Solange in „Europa“ korrupte, deklassierte, schlichtweg Denkbefreite Figuren an der Macht sind, denen ihr kranker Russenhass wichtiger sind als Frieden, da hat „Europa“ nichts zu melden. Unter solchen Umständen wird es in einigen Jahren weder NATO noch EU geben….

  20. Ich gehe davon aus, dass Geld die Welt regiert, zumal im Kapitalismus. Das große Geld hat jedoch die Seiten (oder die Pferde?) gewechselt, von den woken Demokraten zu den Trumpisten-Populisten.

    Die europäischen Vasallen haben nun Probleme den Seitenwechsel auf die Schnelle nachzuholen ohne bei ihren Völkern unglaubwürdig mit ihren bisherigen Märchen-Erzählungen zu werden. Es müssen schließlich neue Märchen erfunden werden. Und das Wichigste dabei: Russland muss der große Feind und die USA der Herr bleiben (das gehört zur eingeimpften Vasallentreue). Wie sie das wohl hinbekommen?

    Ich denke, der neue Kanzler Merz wird das schaffen und sich damit große Verdienste erwerben.

  21. Wenn Europa die amerikanischen Besatzer los würde, fände ich das optimal. Und die ganze kriegslüsterne Bande in Europa wäre kaltgestellt, denn die große Lippe riskieren sie nur, weil sie glauben, das im Schutz von Amerika tun zu können. Deshalb ist es zu Wahrung des Friedens unerlässlich, dass Trump Sicherheitsgarantien für Europa konsequent ablehnt.
    Missverstehe ich Hübschen oder schlägt er tatsächlich vor, dass man den Russen klar machen müsse, dass Russland Amerika erobern könnte, wenn es nicht durch die Europäer geschützt würde? Amerika als russische Kolonie? Ist das noch Paranoia oder schon schlimmer?

  22. „Die Europäer“ – in Wirklichkeit die NATO-Propaganda-Drohnen, die transatlantischen Doppelagenten, die in diese Positionen gebracht wurden durch die bekannten transatlantischen NGOs – können froh sein, wenn sie bei kommenden Friedensverhandlungen mit Russland ausgeschlossen sind. Sie haben 3 Jahre jede erdenkliche Horrorgeschichte und Gräuelpropaganda über Russland verbreitet. Für die gilt, wie für Selensky, wenn die bei Verhandlungen auftauchen, dann nur um Diese zu sabotieren. Die haben lange genug gezeigt, dass sie entweder absolut inkompetent sind oder absichtlich alles sabotieren, damit sie größere Kriegsgewinne abkassieren können.

    Sie könnten Orban und Fico schicken. Das wäre vielleicht noch die schlauste Idee. Oder den bösen Rechten in Rumänien die Wahl gewinnen lassen, dann hätten sie 3 Personen, die verhandeln könnten.

    Bevor es irgendwelche Friedensverhandlungen gibt, müssten die doch erst einmal aufarbeiten, was für Propaganda von US-A.I.D. (nicht aid) in der Ukraine verbreitet wurde und dann ohne Prüfung von anderen großen Medien in diesem Europa und weltweit in US-Vasallenstaaten verbreitet wurde.

    Ohne Wahrheit wird es schwer Frieden zu verhandeln.

    Ich würde auch gerne mal sehen wie die Bundeswehr so an der Kontaktlinie in der „Ostflanke“, ist ja nicht mehr die schreckliche Ostfront, performt, wie man das auf Neudeutsch nennt. Ich sehe sie schon seit Längerem fleißig üben für diesen Ernstfall. Die sollen mal zeigen, dass sie das viele Geld wert sind, möglichst bald. Wenn sie dabei sterben oder zu Krüppeln werden, ist das ihr Problem. Die wollten es so, genau wie die Politiker, Rüstungsindustrie und bürgerliche Mitläufer. Wenn sie versagen, können wir endlich die Bundeswehr auflösen und das Geld und vor allem die Ressourcen für etwas benützen, was die Menschen in Deutschland wirklich brauchen oder einfach in echter Entwicklungshilfe ausgeben.

    Diese tollen Europäer (Ich zähle mich nicht dazu!), genau wie die US-Amerikaner, müssen endlich mal lernen, dass Krieg den Preis dafür nicht wert ist, nicht nur für ihre Opfer, sondern auch für sie selbst.

    Zwei Weltkriege haben offenbar nicht gereicht, womit sich natürlich die Frage stellt, ob das überhaupt je möglich ist?

    Ich frage mich auch wie viele Wischiwaschi-Kolumnen in dieser Art wir noch lesen sollen? Was meinen die vom Institute for Statecraft? Das ist auch eine Form von Kriegsgewinnlertum, wenn auch nur auf sehr bescheidenem Niveau.

    Ich habe das schon einmal vor Wochen geschrieben: Wenn es wirklich Friedensverhandlungen geben soll, dann müssen sie den Gewinnern des Krieges, den Russen, etwas anbieten, was die haben wollen, z.B. das ganze Gebiet um Odessa, einschließlich Transnistrien ohne Kampf, vielleicht noch Charkov, wo auch viele ethnische Russen und russisch Sprechende leben.

    Ich glaube mittlerweile, dass die ALLE die Ukraine wie Jugoslawien zerschlagen wollen. Dann sollen sie das gleich machen, bevor noch unzählige Menschen dafür sterben. Das hätte auch den Vorteil, dass dann die neuen Besitzer, Ungarn, Polen, Russland, Rumänen vielleicht, die haben alle Minderheiten in der derzeitigen Ukraine miteinander konkurrieren können bei dem Wiederaufbau. Die Restukraine, die Keiner haben will, erklärt sich als neutral und hört auf mit dem Bandera-Kult – gerade Letzteres wird natürlich nicht passieren.

    Ich habe neulich gelesen: Wenn man eine Station im Zug verpasst hat, lieber gleich bei der Nächsten aussteigen, sonst wird der Weg zurück immer länger.

  23. Das Verhalten der EU-Staaten + UK wird dazu führen, daß Trump ihnen mit Vergnügen vor Augen führen wird, wie wenig sie ohne die USA bewegen können. Und wenn sie sich selbst/ihre Wirtschaft dabei ruinieren – tough luck

  24. Das Witzigste am Eklat wird im Artikel gar nicht erwähnt:

    Das gesamte Treffen, vom Empfang an der Tür bis zum Bruch kann man sich auf Youtube ansehen. Es ist völlig klar das Selenski provoziert hat, es ist völlig für jedermann nachvollziehbar, warum er aus dem Weißen Haus gekickt wurde. Und trotzdem lügen deutsche Medien ihren Lesern/Zuschauern ins Gesicht und behaupten das Trump eine Niederlage erlitten hätte und Selinski gestärkt aus dem Treffen raus sei.

    Deutsche Medien tun so, als gäbe es kein Internet.

    1. Also aufgepasst! Immer vorsichtig sein beim Lotto-Schein-Checken. Immer eine zweite Meinung einholen, nicht nur allein die fake-Ziehung vor der Tagesschau akzeptieren, auch letztere ist ohne Gewähr zu geniessen.

    2. Yup, dazu die Aussage, die hätten Selensky eine Falle gestellt.
      Es ist im Video deutlich zu sehen, das er das Wort ergreift und dann anfängt vom Leder zu ziehen.
      Niemand hatte ihn gezwungen, den Mund aufzumachen.

    3. „Es ist völlig klar das Selenski provoziert hat, “
      Stimmt, er hat widersprochen, das geht natürlich gar nicht. Würde einem deutschen Kanzler in USA nicht passieren.

  25. Spinnen denn jetzt alle Schreiberlinge hier auf Overton?

    Was soll das verdeckte Kriegsgebrüll des Autors? Ist er dafür weiter aufzurüsten, damit dieses Schreißeuropa seine chauvinistischen Großmachtspläne wahrmachen kann? Dieses Europa ist NICHT das Europa der Völker. Dieses Europa ist das Europa der Kriegstreiber.

    Dieses Europa muß sterben, damit wir leben können.

    Die Waffenlieferungen an die Ukraine müssen sofort eingestellt werden. Diesen Selenskyj keinen Mann und keinen Groschen. Er soll kapitulieren, wie Deutschland 1945. Dann hat das ukrainische Volk eine echte Chance sich von seinen Oligarchen zu befreien, die Korruption zu beseitigen und ein friedlicher Staat zu werden. Selensky ist einer der korruptesten Politiker dieser Welt. Er hat ein Millionenvermögen ins Ausland geschafft. Deshalb muß er sofort zurücktreten und sein Auslandsvermögen muß beschlagnahmt werden. Das muß in den Wiederaufbau des Landes gesteckt werden.

    Zuerst aber muß sofort und ohne Bedingungen die Ukraine einen Friedensvertrag unterschreiben.Sonst sollen sie ihren Scheißkrieg alleine führen!

    Keinen Mann, keine Frau und kein Cent für diese korrupte Ukraine!

  26. Wir alle hier und überhaupt der deutsche Michel sollten tunlichst davon ausgehen, dass zumindest der Franzmann und die Engländer (von den Schotten und den Iren erfährt man es ja nie, was sie so meinen dürfen ) sehr penibel darauf achten, was der Fritz vom schwarzen Fels demnächst alles so zu machen gedenkt. Haben den alle die Maggie und den Mitterand vergessen, die einst – angesicht des möglichen wiedererstehenden und dann zwangsläufig lauernden Großdeutschlands an Rhein und Ärmelkanal – nur schwer von Papa Bush zu überzeugen waren und erst einmal „No, never“ und „Non, pas avec moi“ gebetsmühlenhaft geäußert haben? Da half zu Anfang auch keine Saumagen-Spende in der Pfalz, sie umzustimmen. Und jetzt soll doch tatsächlich die Wehrmacht 2.0 mit einer halben Billion auf Vordermann gebracht werden, damit nie wieder einer (und wohl auch eine) einen Deutschen scheel ansehen wird?

    Jetzt werden wir endlich erfahren, ob es irgendein Leben nach dem Ableben geben kann, geben darf. Meldet sich Maggie und auch der Francois jetzt nicht wieder, na dann …. war’s das eben! Wenn aber doch und auch noch der Adi sich wieder melden sollte, der die Hoffnung auf seinen Endsieg ja nie aufgegeben hat, zumindest bis kurz bevor er testweise seiner ‚Blondie‘ (das war er Name des Schäferhundes) die Kapsel hinter die Lefzen schob, dann dürfen wir ja alle wenigstens auf ein beschauliches Leben nach dem Tode hoffen. Ist doch auch was, oder? Und wenn so die letzten Tage Micron und Stormer immer wieder so zusammen kuscheln, könnte das auch bedeuten, dass jeder von ihnen immer wieder nächtens in der Geisterstunde nicht gerade feuchte Träume erleben mußte.

    1. Jau! Vorhin bin ich an einer Zeitungsbude vorbeigelaufen und habe davor diesen bekannten BILD-Aufsteller gesehen. Dort hat die „auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands“ mit genau dieser Meldung aufgemacht (wie immer mit Stummelsätzen und unter Weglassen des Wesentlichen selbstredend). „Die spinnen mal wieder“ habe ich noch gedacht. Aber wenn man im Netz sucht, findet man inzwischen zahlreiche Medien aller Art, die das melden.

      Bleiben Sie dran! Es bleibt spannend …

  27. Restart von Nordstrom 2, also dann Northstream 2b? Aha, verstehe … und um dieser hanebüchenden Gefahr entgegen zu wirken und vorsorglich aus dem Wege zu gehen, sollten wir alle unsere Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen? Alle Wärmepumpenbesitzer sollten jetzt wg. Landes- und Hochverrat verklagt werden, haben sie doch ihren Sparstrumpf und die Schweinderls dem Zugriff für die nationale Notlage bzgl. Aufrüstung entzogen. Sowas geht gar nicht!

  28. Am lustigsten finde ich aktuell den, angedachten ein bisschen Waffenstillstand.
    Es wird über einen, aus meiner Sicht, vollkommen unrealistischen Ansatz zur Konflikteinfrierung nachgedacht.
    Vollkommen außen vor lässt man einen der beiden Kriegsbeteiligten.
    Der ist dazu noch am gewinnen und gleichzeitig erheblich stärker als die EU oder die NATO ohne die USA.
    Es scheint sich um eine kollektive Wahnvorstellung zu handeln.
    Die die daran leiden sollten entmündigt werden.

  29. Wow, das scheint sich ja mittlerweile zu einer regelrechten Qualitätsoffensive auf diesem Forum auszuwachsen.
    Erst der Artikel von Herrn Jödicke, dann dieser hier, die einseitiger, oberflächlicher und stimmungsmachender nicht sein könnten. Und ebenso von offensichtlich eklatanter Unkenntnis diverser Vorgänge, sowie reichlich eigenwilliger Interpretationen (um es milde auszudrücken) zeugen.
    Aber es stimmt mich einigermaßen hoffnungsvoll, daß es doch so einige Kommentatoren gibt, die sich nicht so leicht ‚überzeugen‘ lassen und offensichtlich über wesentlich mehr Übersicht verfügen als besagte Autoren.
    Ich komme noch aus einer Zeit, in der sich Journalisten/Autoren noch nicht immer wieder in den Vordergrund und andere mit ihrer Meinung/’Haltung‘ beglücken mussten. Die ist aber offensichtlich unwiederbringlich vorbei…

  30. Ein Generalstabsoffizier schickt ohne mit der Wimper zu zucken Millionen Menschen in den sicheren Tod. Dafür wurde er ausgebildet. Eine späte Einsicht wäre pure Heuchelei.

    Wenn ein Militär was von Diplomatie und Frieden faselt, dann nur, wenn er den Krieg von Anfang an nicht gewinnen kann bzw. ihn verloren gibt.

    Ein vergifteter Ölzweig im Schnabel der Friedenstaube.

    (Umfragen sollten generell von der Redaktion initiiert werden.)

  31. Selenskyi wurde von Trump und Vance bloßgestellt. Darauf hin eilte der ukrainische Nichtmehrpräsident nach London, wo ihn Keir Starmer tröstend in den Arm nahm. U.v.d.L. ist abgetaucht und versucht, Leadership einzukaufen (sehr gut formuliert) und hat doch von Leadership soviel Ahnung wie ein Esel. Macron flog nach Washington, um Trump umzustimmen und Starmer flog nach Washington mit derselben Intention und beide reisten unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Schade um das Kerosin.
    Baerbocks Annalenchen krakelt laut, die USA seien nicht mehr der Führer der westlichen, freien Welt. Wer ist es dann? Die abgewirtschafteten Deutschen? Die im wahrsten Sinn des Wortes feurigen Polen? Die baltischen Zwerge? Europa müsste jetzt mit einer Stimme sprechen und tatsächlich mal Führung übernehmen, doch das wird nicht so bald geschehen. Sie ziehen es vor, auf Konfrontationskurs mit Washington zu gehen. Ich höre Merz und NochScholz „Ami go home“ lallen, während sie keine Tau davon haben, wie es weitergehen soll.
    Ich habe Kaja Kallas auf einem YouTube-Video zu einer Volksweise tanzen sehen. Wenn sie sonst nichts kann, dann wenigstens das. Jedenfall grinste sie von einem Ohr zum anderen und war glücklich, als hätte man ihr beim Pokern fünf Asse in die Hand gegeben.
    „Unser vielgeliebter Herr Selenskyi, wir werden „unnerrrrschütttterliich“ an ihrer Seite stehen, bis der verkommene und garstige Iwan, der mit Wolllust ukrainische Soldaten tötet, den Krieg verloren hat.“ Ja, Heiligs Blechle. Kommen diese Leute, die solche Worte von sich geben, aus Ländern, die hundertausende Kilometer weit entfernt sind? Oder die sich jeden Tag mindestens einmal um 360 Grad drehen, damit sie ja in ihrer Blase bleiben und sich nicht den neuen Realitäten stellen müssen? Die grünen Männchen von Bündnis90/Die Grünen kommen wahrscheinlich vom Mars, weil sie soweit reisen müssen.
    Mars, in der römischen Welt der Gott des Krieges wurde von den Grünen heimgesucht. Wer hätte es geahnt? Wie wäre es, wenn man die deutsche Regierung gleich dorthin schießen würde ohne Rückfahrkarte? So sehr Trump auch ein Spinner ist; die Europäer muss er – genauso wie Putin oder Xi – nicht mehr ernstnehmen. Was soll er mit einem Haufen verrückter und schießwütiger Trolle auch anfangen, die die Worte Frieden und Diplomatie in die Tonne getreten und zum Müll entsorgt haben. Trump will Frieden in der Ukraine und er wird ihn bekommen, ob die Europäer wollen oder nicht. Selenskyi meint, er könne die Beziehung zu den USA noch retten, doch wenn jemand rettungslos verloren ist, dann er.
    Ich habe gelacht, als Selenskyi beim Treffen mit Trump und Vance von einem Reporter gefragt wurde, ob er keinen Anzug habe? Doch schon, sagte er. Er werde einen Anzug tragen, „wie der dort.“ Vielleicht sogar einen besseren oder einen billigeren. Auf jeden Fall erst nach dem Krieg, führte er staatmännisch aus. Dieser Clown und Komiker (das war er wirklich) schreit danach, verspottet zu werden.

  32. „Sie sind auf mich nicht angewiesen, aber ich auf Ihnen schon!
    Merken Sie sich des!“

    Der Münchner Vorkriegskomiker K.Valentin

  33. Dieser Artikel ist völlig in militärischer Logik gefangen und wenig hilfreich, ge-nauso wie die Äußerungen von Starmer (Sozialdemokrat?) und Macron (Invest -mentbanker)

  34. Das war lange Überfällig!
    Ich habe Trump gefeiert, wie er diesen korrupten Diktator in die Schranken verwiesen hat.
    Wegen der „Kack“ Ukraine legen wir die ganze Welt in Schutt und Asche, wir sind doch nicht mehr ganz bei Trost!

  35. Die „freie Welt“, die eine neue Führung sucht, ist doch auch eigentlich bloß Europa selbst. Wenn also die Oberhäupter Europas diagnostizieren, dass Europa keine Führung hat, liegen sie nicht falsch, auch wenn sie lange dafür gebraucht haben. Dass sie darauf kommen, dass sie selbst am besten dafür in Frage kommen, könnte man auch als Erkenntnisfortschritt sehen. Wem zu Führung aber nur militärische Antworten einfallen, der sollte vielleicht noch mal darüber nachdenken, warum er sich von „Rechts“ abgrenzen möchte.

  36. „Europa darf nicht länger akzeptieren, dass die amerikanische Administration die Beistandsverpflichtung nach Artikel 5 des NATO Vertrags davon abhängig macht, ob aus Sicht der USA die Verteidigungsleistungen der europäischen NATO Staaten angemessen sind. Europa darf auch nicht unwidersprochen akzeptieren, dass man in Washington darüber nachdenkt, US-Truppen aus Europa abzuziehen. Stattdessen muss der US Regierung klargemacht werden, dass Europa zwar den nuklearen Schutzschirm der USA braucht, aber die USA militärisch auch auf Europa angewiesen sind, weil Europa in Richtung Osten die für eine Verteidigung des „Inselstaats“ USA unverzichtbare Gegenküste darstellt.“

    a) die NATO ist ein Relikt aus den Zeiten nach dem 2. WK und kann gehen. Braucht niemand mehr – außer der MIK diesseits und jenseits des Atlantiks.
    b) Europa braucht keinen nuklearen „Schutzschirm“, denn niemand bedroht Europa mit Atomwaffen. Wären die Atomwaffen, die Richtung Russland ausgerichtet sind verschwunden, wären innerhalb kürzester Zeit auch die auf der russischen Seite verschwunden, denn nichts hatte Russland seit Putins Präsidentschaft mehr im Sinn, als mit Europa in friedlicher Kooperation zu prosperieren. EInzig die geopolitischen Interessen der USA machen die US-Stützpunkte und Nuklearwaffen in Europa „nötig“ – zum Nachteil der Europäer.
    c) wenn die USA und Europa ihre geopolitischen Interessen in der Nahost-Region durchsetzen wollen, können das die USA auch außerhalb Europas mit Militärbasen tun, in Saudi Arabien gibt es zum Beispiel eine riesige US-Basis.
    Europa braucht den Nahen Osten nicht für Rohstofflieferungen, könnte man alles ohne Abstriche auch aus Russland und sogar aus dem Mittelmeerraum beziehen. Russland hat alle erdenklichen nötigen Rohstoffe im Überfluss und würde diese gerne an uns verkaufen, statt an die Chinesen. Auch im östlichen Mittelmeer soll es höchstwahrscheinlich riesige Gasvorkommen geben, die nur gefördert werden müssen.
    Von daher würde Europa den besten Schnitt machen, sich von den feindseligen geopolitischen Interessen der Vorgänger-US-Regierungen loszusagen, Trumps Politik der Zölle kann man damit kontern, indem man neue Märkte im Osten Europas erschließt und nicht mehr auf Exporte in die USA angewiesen ist.
    Somit könnte Europa mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man sich zunächst der Krankheit „Transatlantische Netzwerke“ entledigen würde, die dazu dienen, Europa als Vasall der USA zu halten.

  37. Die EU hat sich durch ihre Nibelungentreue zum ultra ationalistischen und russlandfeindlichen Regime der Ukraine, mit deren Bandera-Kult, selbst in eine Sackgasse manövriert.
    Sie ist in der geopolitischen Bedeutungslosigkeit angekommen. Und das nicht, weil sie militärisch vergleichsweise schwach ist, das war sie immer. Vielmehr hat sie ihre früher geschätzten diplomatischen Fähigkeiten (besonders Deutschland) verloren und in den letzten Jahren sogar vollkommen die Realität aus den Augen verloren.
    Das zeigt sich darin, dass die EU Granden nur „Entsetzen“ und völliges Unverständnis äussern konnten, angesichts der politischen Wende der USA, die vollkommen vorhersehbar war, ja vom neuen US Präsidenten bereits vor seiner Wahl angekündigt wurde. Sie haben dies schlicht verdrängt und geben sich nun, da sie Augen und Ohren verschlossen hielten, vollkommen überrascht.

    Europa hätte den Ukrainekrieg verhindern können, wenn es den klar formulierten russischen Sicherheitsinteressen bereits vor dem Krieg entgegen gekommen wäre.
    Anschließend hatte die EU drei Jahre Zeit, eine Friedensinitiative zu ergreifen.
    Aber außer Waffenlieferungen, Durchhalteparolen und Heldenverehrung für Ukrainer kam da nix.
    Nur Orban traf sich mit Putin und Selensky zu Gesprächen, unter Beschimpfungen der restlichen EU.

    Herr Hübschen:
    Wer führen will, der sollte das Terrain kennen und wissen, wo er hin will, ein realistisches Ziel haben und den Weg dorthin kennen.
    Das ist weder bei der EU als Ganzem, noch bei Einzelstaaten der EU ( Ausnahmen vielleicht Ungarn, Slowakien, .. ) der Fall.

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