
Wer über den Klimawandel sprechen will, sollte zunächst einen Schritt zurücktreten. Nicht zehn Jahre. Nicht hundert Jahre. Nicht zweitausend Jahre. Sondern Hunderttausende und Millionen Jahre.
Fortsetzung der Artikel vom 3. August 2026 und 17. August 2026. Sie finden den ersten Teil hier. Der zweite Teil ist hier zu finden.
Das Klima der Erde war niemals statisch. Lange bevor der Mensch Kohle, Öl oder Gas nutzte, wechselten sich Warm- und Kaltzeiten ab. Gletscher dehnten sich aus und zogen sich wieder zurück. Wälder entstanden, verschwanden und breiteten sich erneut aus. Meeresspiegel stiegen und fielen. Die Erde befand sich stets in einem Wandel.
Diese historische Perspektive ist unverzichtbar. Wer den Blick ausschließlich auf die vergangenen 150 Jahre richtet, läuft Gefahr, einen winzigen Ausschnitt der Erdgeschichte für das gesamte Bild zu halten. Systematische Wetteraufzeichnungen existieren erst seit dem 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Klimas dagegen reicht Millionen Jahre zurück. Wer die Gegenwart verstehen möchte, sollte deshalb zunächst die Vergangenheit kennenlernen.
485 Millionen Jahre Klimageschichte – ein Planet im ständigen Wandel
Eine 2024 in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Untersuchung hat die globale Durchschnittstemperatur der vergangenen 485 Millionen Jahre rekonstruiert. Die Forscher verbanden dafür mehr als 150.000 geologische und fossile Klimahinweise mit Computersimulationen. Das Ergebnis zeichnet das Bild eines Planeten, dessen Klima wesentlich stärker schwankte, als ein Blick auf die jüngere Vergangenheit vermuten lässt.
Die errechnete globale Durchschnittstemperatur bewegte sich im untersuchten Zeitraum zwischen ungefähr 11 und 36 Grad Celsius. Zum Vergleich: Gegenwärtig liegt sie bei etwa 15 Grad. Über weite Teile dieser 485 Millionen Jahre war die Erde somit deutlich wärmer als heute. Zeitweise gab es keine dauerhaften Eiskappen an den Polen. Zu anderen Zeiten breiteten sich mächtige Eisschilde aus. Die Erde wechselte wiederholt zwischen sogenannten Treibhaus- und Eishauszuständen.
Vor ungefähr 485 Millionen Jahren herrschte demnach ein ausgeprägtes Treibhausklima mit globalen Durchschnittstemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius. Rund 40 Millionen Jahre später folgte eine massive Abkühlung. Eisflächen breiteten sich aus, der Meeresspiegel sank, und tiefgreifende Veränderungen der Lebensbedingungen trugen zu einem großen Artensterben bei. Später wurde es wieder erheblich wärmer. Am Ende des Perms vor rund 251 Millionen Jahren stieg die globale Temperatur im Zusammenhang mit gewaltigem Vulkanismus erneut stark an.
Diese Rekonstruktion darf nicht als Beweis dafür missverstanden werden, heutige Veränderungen seien bedeutungslos. Sie zeigt aber unmissverständlich, dass das Klima der Erde niemals einen unveränderlichen Normalzustand kannte. Unser heutiges vergleichsweise kühles Klima ist erdgeschichtlich keine Selbstverständlichkeit, sondern lediglich eine Phase in einer langen Abfolge tiefgreifender Veränderungen.
Die Autoren der Studie führen einen wesentlichen Teil der langfristigen Temperaturentwicklung auf Veränderungen des atmosphärischen CO₂-Gehalts zurück. Auf diesen Zusammenhang werde ich in späteren Kapiteln ausführlich eingehen. Zunächst ist jedoch wichtig zu wissen, auf welcher Grundlage solche Aussagen überhaupt beruhen. Die Rekonstruktion stützt sich nicht auf direkte Temperaturmessungen, sondern auf geologische Stellvertreterdaten (Proxydaten), Modellrechnungen und statistische Auswertungen. Selbst beteiligte und außenstehende Forscher weisen darauf hin, dass insbesondere die genauen Temperaturwerte sehr weit zurückliegender Epochen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sind. Der große Befund bleibt dennoch bestehen: Die Erde war über Hunderte Millionen Jahre hinweg zeitweise wesentlich wärmer und zeitweise erheblich kälter als heute.
Vom Treibhausplaneten in das gegenwärtige Eiszeitalter
Seit ungefähr 34 Millionen Jahren befindet sich die Erde in einem Eiszeitalter. Der Begriff klingt zunächst befremdlich, weil wir bei einer Eiszeit gewöhnlich an vollständig vereiste Landschaften denken. Geologisch genügt jedoch das dauerhafte Vorhandensein großer Eisschilde an den Polen. Da die Antarktis und Grönland noch immer von mächtigem Eis bedeckt sind, leben wir auch heute innerhalb eines Eiszeitalters – allerdings gegenwärtig in einer Warmzeit dieses Eiszeitalters.
Vor rund 2,58 Millionen Jahren begann das Quartär. Seitdem wechselten sich lange Kaltzeiten und vergleichsweise kurze Warmzeiten immer wieder ab. Während der Kaltzeiten bedeckten gewaltige Gletscher große Teile Europas und Nordamerikas. In den wärmeren Zwischenphasen zogen sie sich zurück. Dieser Rhythmus wurde nicht von Industrieanlagen oder Automobilen ausgelöst. Er entstand durch das komplexe Zusammenspiel natürlicher Prozesse, auf die in einem später folgenden Kapitel näher eingegangen wird.
In diesen wechselhaften klimatischen Verhältnissen entwickelte sich auch die Gattung Mensch. Unsere Vorfahren lebten nicht in einem stabilen Klima, sondern mussten sich immer wieder an starke Veränderungen von Temperatur, Niederschlag, Vegetation und Lebensräumen anpassen. Der Mensch betrat also keine klimatisch ruhende Bühne. Er entwickelte sich auf einem Planeten, dessen Klima bereits seit Jahrmillionen in Bewegung war.
Das Holozän – die Warmzeit, der wir unsere Zivilisation verdanken
Vor rund 11.700 Jahren endete die letzte große Eiszeit. Gewaltige Gletscher, die über weite Teile Europas und Nordamerikas reichten, begannen sich zurückzuziehen. Dort, wo zuvor Eis und Geröll das Bild bestimmten, entstanden fruchtbare Landschaften. Flüsse fanden neue Läufe, Wälder breiteten sich aus, Tiere besiedelten neue Lebensräume.
Mit dieser Erwärmung begann das Holozän – jene Warmzeit, in der wir bis heute leben.
Sie war weit mehr als nur eine klimatische Episode. Sie schuf die Voraussetzungen für das, was wir heute Zivilisation nennen. Menschen wurden sesshaft, begannen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, gründeten Dörfer und später Städte. Aus kleinen Gemeinschaften entstanden Kulturen, Handelswege und schließlich Hochzivilisationen.
Ohne die Erwärmung nach der letzten Eiszeit gäbe es unsere heutige Gesellschaft vermutlich nicht.
Dieser Blick zurück macht deutlich, dass Wärme in der Geschichte der Menschheit keineswegs ausschließlich als Bedrohung erlebt wurde. Sie war oftmals Voraussetzung für Wachstum, Ernährungssicherheit und kulturelle Entwicklung. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass jede Erwärmung automatisch positiv ist. Es zeigt jedoch, dass Klima differenziert betrachtet werden muss und sich einfache Schwarz-Weiß-Bilder der Geschichte kaum gerecht werden.
Die Mittelalterliche Warmzeit – eine Zeit des Aufbruchs
Auch innerhalb des Holozäns verlief das Klima nicht gleichmäßig. Es gab kühlere und wärmere Phasen, feuchte und trockene Jahrhunderte. Eine der bekanntesten ist die Mittelalterliche Warmzeit, die ungefähr vom 10. bis zum 13. Jahrhundert dauerte.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Temperaturen in vielen Regionen Europas mit den heutigen vergleichbar oder regional wahrscheinlich sogar höher gewesen sind. Wein wurde weiter nördlich angebaut als in den Jahrhunderten danach. In England entstanden Weinberge in Gegenden, die später dafür als ungeeignet galten.
Auch die Hochgebirge erzählen diese Geschichte. Seit sich viele Gletscher zurückziehen, kommen immer wieder Baumstämme und Baumreste zum Vorschein, die über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende unter dem Eis konserviert waren. Diese Bäume konnten nur wachsen, als die Gletscher deutlich kleiner waren und die Baumgrenze höher lag als in späteren Kältephasen. Untersuchungen in den Alpen und in Skandinavien zeigen, dass Bäume zeitweise deutlich oberhalb der heutigen Waldgrenze wuchsen. In Nordschweden wurden Überreste von Kiefern gefunden, die belegen, dass die Baumgrenze während früherer Warmphasen bis zu rund 100 Meter höher lag als heute. Auch in den Alpen wurden unter zurückweichenden Gletschern subfossile Baumstämme entdeckt, die von längeren Perioden mit wesentlich geringerem Gletscherumfang zeugen.
Solche Funde sind für Klimaforscher besonders wertvoll. Sie beruhen nicht auf historischen Berichten oder Vermutungen, sondern auf datierbaren Überresten ehemaliger Wälder. Die Natur selbst dokumentiert damit, dass sich Baumgrenzen und Gletscher im Laufe der Jahrtausende immer wieder verschoben haben.
Je weiter Forscher in die Vergangenheit blicken, desto deutlicher wird, dass Klima nie ein statischer Zustand war. Wälder rückten bergauf und wieder talwärts, Gletscher schrumpften und wuchsen erneut. Die Landschaft, die wir heute als selbstverständlich ansehen, war zu verschiedenen Zeiten der Erdgeschichte eine andere. Deshalb ist die lange Klimageschichte unverzichtbar, wenn wir die Entwicklungen der Gegenwart richtig einordnen wollen.
Ein aufschlussreiches Beispiel liefert die Besiedlung Grönlands durch die Wikinger. Angeführt von Erik dem Roten besiedelten sie Ende des 10. Jahrhunderts Teile Grönlands – jenes Landes, das nach der Überlieferung von Erik dem Roten den Namen „Grönland“ („Grünes Land“) erhielt. Dort betrieben die nordischen Siedler über mehrere Jahrhunderte Landwirtschaft und Viehzucht. Archäologische Funde belegen Höfe, Stallungen sowie die Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen. Die klimatischen Bedingungen ermöglichten damals eine dauerhafte Besiedlung, die während der späteren Abkühlung im Zuge der Kleinen Eiszeit zunehmend schwieriger wurde. Schließlich wurden die nordischen Siedlungen aufgegeben.
Die Mittelalterliche Warmzeit war sicherlich nicht überall auf der Erde gleich ausgeprägt. Klima ist regional unterschiedlich. Dennoch zeigt diese Epoche, dass wärmere Phasen bereits lange vor der Industrialisierung existierten und tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Menschen hatten.
Die Kleine Eiszeit – Jahrhunderte der Abkühlung
Auf die Mittelalterliche Warmzeit folgte eine deutlich kühlere Phase: die Kleine Eiszeit. Etwa vom 14. Jahrhundert bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kühlte sich das Klima in vielen Regionen der Nordhalbkugel spürbar ab. Die Temperaturen sanken zwar nicht dramatisch, doch bereits vergleichsweise geringe Veränderungen reichten aus, um das Leben von Millionen Menschen nachhaltig zu beeinflussen.
Die Folgen waren unmittelbar spürbar. Gletscher rückten in vielen Alpentälern wieder vor und bedrohten Dörfer, Höfe und landwirtschaftliche Flächen. Teilweise mussten Siedlungen aufgegeben oder verlegt werden, weil sich das Eis immer weiter ausdehnte. Felder gingen verloren, Weideflächen schrumpften und ganze Täler veränderten ihr Erscheinungsbild.
Auch die Landwirtschaft litt erheblich unter den kühleren Bedingungen. Die Vegetationsperiode verkürzte sich, Ernten fielen häufiger aus, und wiederkehrende Missernten führten in zahlreichen Regionen Europas zu Hunger, Armut und sozialen Spannungen. Für eine Gesellschaft, deren Existenz nahezu vollständig von der Landwirtschaft abhing, konnte bereits eine Folge schlechter Erntejahre existenzbedrohende Auswirkungen haben.
Berühmt sind die sogenannten Frostmärkte auf der zugefrorenen Themse in London. Zwischen dem 17. und frühen 19. Jahrhundert fror der Fluss während besonders kalter Winter mehrfach so stark zu, dass sich Händler, Schausteller und Handwerker auf der Eisfläche niederließen. Es wurden Marktstände aufgebaut, Speisen verkauft und sogar kleinere Veranstaltungen abgehalten. Was aus heutiger Sicht beinahe romantisch wirkt, war für die Menschen jener Zeit Ausdruck außergewöhnlich harter Winter und eines Klimas, das den Alltag erheblich erschwerte.
Nicht nur die Themse, sondern auch zahlreiche andere Flüsse Europas froren regelmäßig zu. Der Rhein, die Donau und viele kleinere Flüsse waren zeitweise wochenlang von Eis bedeckt. Schifffahrt und Handel kamen teilweise zum Erliegen, Versorgungsketten wurden unterbrochen und Brennholz sowie Lebensmittel verteuerten sich erheblich.
Auch in den Alpen hinterließ die Kleine Eiszeit deutliche Spuren. Historische Berichte schildern die Sorge der Bevölkerung vor den stetig vorrückenden Gletschern. Kirchen veranstalteten Bittprozessionen gegen das Eis, weil ganze Ortschaften fürchteten, von den Gletschern verschlungen zu werden. Heute erinnern zahlreiche historische Zeichnungen, Gemälde und Chroniken an diese außergewöhnliche Zeit.
Kunst und Literatur jener Zeit spiegeln die klimatischen Verhältnisse eindrucksvoll wider. Zahlreiche Gemälde niederländischer und flämischer Maler des 16. und 17. Jahrhunderts zeigen ausgedehnte Eislandschaften, zugefrorene Kanäle, Flüsse und Wasserstraßen, auf denen Menschen Schlittschuh liefen, Handel trieben oder Waren transportierten. Dabei handelt es sich nicht nur um zugefrorene kleine Seen, die auch heute in strengen Wintern vereisen können. Viele Darstellungen zeigen größere Wasserläufe und Kanäle, die heute nur noch äußerst selten oder gar nicht mehr vollständig zufrieren. Solche Gemälde sind nicht nur kunsthistorisch interessant, sondern gelten auch als wertvolle zeitgeschichtliche Zeugnisse der klimatischen Verhältnisse während der Kleinen Eiszeit.
1540 – Das außergewöhnliche Dürrejahr der Kleinen Eiszeit
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für natürliche Wetterextreme ist das Jahr 1540. Zeitgenössische Chroniken berichten von einer außergewöhnlich langen Dürre, die weite Teile Europas erfasste. Über Monate fiel vielerorts kaum Regen. Flüsse schrumpften zu schmalen Rinnsalen, zahlreiche Brunnen versiegten, Felder verdorrten und Wälder gerieten immer wieder in Brand. Ernten fielen aus, Vieh verendete auf ausgetrockneten Weiden, und in vielen Regionen wurde Wasser zu einem kostbaren Gut.
Historische Berichte schildern eindrucksvoll, wie Menschen Flussbetten zu Fuß überquerten, Schiffe vielerorts nicht mehr fahren konnten und Mühlen stillstanden, weil das Wasser fehlte. In manchen Städten musste Trinkwasser aus weit entfernten Quellen herangeschafft werden. Die Landwirtschaft, damals die Lebensgrundlage nahezu der gesamten Bevölkerung, wurde von der anhaltenden Trockenheit besonders hart getroffen.
Neuere klimatologische Untersuchungen beschreiben 1540 teilweise als eines der außergewöhnlichsten Dürrejahre der vergangenen Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende in Mitteleuropa. Rekonstruktionen aus historischen Quellen, Baumringen und weiteren Klimaarchiven deuten darauf hin, dass sich die Trockenperiode über viele Monate erstreckte und mit außergewöhnlich hohen Sommertemperaturen einherging. Einige Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang sogar von einem „Megadürrejahr“, dessen Ausmaß selbst im Vergleich zu vielen modernen Dürreperioden außerordentlich ist.
Beachtenswert ist dabei vor allem der zeitliche Zusammenhang. Dieses außergewöhnliche Wetterereignis ereignete sich fast drei Jahrhunderte vor Beginn der Industrialisierung. Kohlekraftwerke gab es nicht, Automobile ebenso wenig. Von einem großflächigen Verbrauch fossiler Energieträger konnte keine Rede sein. Gleichwohl erlebten die Menschen eine außergewöhnliche Hitze- und Dürreperiode mit weitreichenden Folgen für Landwirtschaft, Versorgung und Gesellschaft.
Das Jahr 1540 liefert keine Antwort auf alle Fragen der heutigen Klimadebatte. Es erinnert jedoch daran, dass außergewöhnliche Hitze- und Dürreperioden keine Phänomene des Industriezeitalters sind. Sie gehören seit Jahrhunderten zur Klimageschichte Europas. Wer historische Extremereignisse ausblendet, betrachtet nur einen kleinen Ausschnitt der Klimageschichte.
Dieser historische Blick kommt in der öffentlichen Klimadebatte nach meinem Eindruck häufig zu kurz. Der Schwerpunkt liegt vielfach auf der Annahme, der Mensch sei der entscheidende Treiber der gegenwärtigen Klimaentwicklung. Historische Klimaschwankungen und natürliche Einflussfaktoren treten dabei oft in den Hintergrund oder werden nur am Rande erwähnt. Wer jedoch die gesamte Klimageschichte betrachtet, erkennt, dass sich das Klima der Erde seit Millionen von Jahren verändert – mit ausgeprägten Warm- und Kaltphasen, lange bevor der Mensch begann, fossile Energieträger in großem Umfang zu nutzen. Deshalb erscheint es mir problematisch, heutige Klimaveränderungen vorschnell oder überwiegend auf den Menschen zurückzuführen, ohne die natürlichen Prozesse und historischen Zusammenhänge in gleichem Maße zu berücksichtigen.
Wer außergewöhnliche Hitze oder Trockenheit ausschließlich als Phänomen unserer Zeit wahrnimmt, übersieht, dass ähnliche oder regional sogar noch ausgeprägtere Ereignisse bereits lange vor der Industrialisierung dokumentiert wurden. Die Klimageschichte mahnt deshalb zur Vorsicht gegenüber vorschnellen Schlussfolgerungen. Nicht jedes Extremereignis ist einzigartig, nur weil wir es selbst erleben.
Das Jahr 1540 erinnert uns daran, dass die Natur auch ohne menschlichen Einfluss zu außergewöhnlichen Ausschlägen fähig ist. Wer die Gegenwart verstehen will, sollte deshalb nicht nur die Zeitungsberichte der letzten Jahre lesen, sondern auch die Chroniken der vergangenen Jahrhunderte. Erst dann wird deutlich, wie lang, wechselhaft und ereignisreich die Geschichte unseres Klimas tatsächlich ist.
Das Jahr 1540 macht zugleich deutlich, dass historische Klimaperioden keine über Jahrhunderte gleichbleibende Wetterzustände waren. Die Kleine Eiszeit war insgesamt kühler als die vorausgehende Mittelalterliche Warmzeit. Dennoch konnten innerhalb dieser Epoche einzelne Jahre mit außergewöhnlicher Hitze und extremer Trockenheit auftreten. Eine langfristige Abkühlung schließt kurzfristige Hitzeextreme ebenso wenig aus, wie eine langfristige Erwärmung einzelne kalte Winter unmöglich macht.
Klima und Wetter sind nicht dasselbe. Wetter beschreibt den momentanen Zustand der Atmosphäre – also ob es heute regnet, schneit oder ungewöhnlich heiß ist. Klima dagegen beschreibt die langfristige statistische Entwicklung des Wetters über viele Jahrzehnte, in der Regel über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren. Einzelne Wetterereignisse können innerhalb einer Klimaperiode erheblich vom Durchschnitt abweichen. So konnte selbst während der insgesamt kühlen Kleinen Eiszeit ein außergewöhnliches Hitze- und Dürrejahr wie 1540 auftreten. Umgekehrt schließen wärmere Klimaphasen kalte Winter oder schneereiche Jahre keineswegs aus. Wer Wetter und Klima miteinander verwechselt, läuft Gefahr, aus einzelnen Ereignissen vorschnelle oder sogar falsche Schlussfolgerungen abzuleiten.
Mit dem Ende der Kleinen Eiszeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich die Gletscher vielerorts wieder zurückzuziehen, die Vegetationsperioden verlängerten sich, und die landwirtschaftlichen Bedingungen verbesserten sich schrittweise. Dabei ist der zeitliche Zusammenhang von besonderer Bedeutung: Die Erwärmung setzte bereits ein, bevor der Mensch in großem Umfang fossile Energieträger verbrannte. Die heutigen industriellen CO₂-Emissionen existierten damals noch nicht.
Dieser Blick zurück erinnert daran, dass nicht nur Wärme Herausforderungen mit sich bringen kann, dass weder Wärme noch Kälte pauschal als gut oder schlecht bezeichnet werden können. Auch Kälte hatte für Gesellschaften oft gravierende Folgen – wirtschaftlich, sozial und kulturell.
Klima war nie statisch. Die Geschichte zeigt, dass sowohl Warm- als auch Kaltphasen Chancen und Risiken mit sich bringen können. Wer über den Klimawandel der Gegenwart spricht, sollte deshalb auch die Erfahrungen früherer Generationen kennen. Erst der Blick auf die gesamte Klimageschichte ermöglicht es, heutige Entwicklungen in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.
Die Erde führt ihr eigenes Klimaarchiv
Manche fragen sich, woher Wissenschaftler überhaupt wissen, wie das Klima vor Jahrhunderten, Jahrtausenden oder sogar Hunderttausenden von Jahren gewesen ist. Schließlich existieren Thermometer erst seit vergleichsweise kurzer Zeit, systematische Wetteraufzeichnungen sogar erst seit dem 19. Jahrhundert.
Die Antwort ist ebenso einfach wie faszinierend: Die Erde selbst bewahrt ihre Geschichte auf. Man muss nur lernen, sie zu lesen.
Zu den beeindruckendsten Klimaarchiven gehören die gewaltigen Eisschilde Grönlands und der Antarktis. Im Landesinneren ist der grönländische Eisschild stellenweise mehr als drei Kilometer dick – eine gigantische Eisdecke, in der sich die Klimageschichte der Erde über Hunderttausende von Jahren erhalten hat. Jahr für Jahr fällt Schnee, wird von neuen Schneeschichten überdeckt und mit der Zeit zu Eis verdichtet. Dabei werden winzige Luftblasen eingeschlossen – gewissermaßen kleine Zeitkapseln der Atmosphäre. Sie enthalten die Luft, die Menschen vor Tausenden oder sogar Hunderttausenden von Jahren eingeatmet hätten. Durch Eiskernbohrungen werden meterlange Eiszylinder aus dem Inneren der Eisschilde geborgen, die diese natürlichen Zeitkapseln enthalten. Anschließend analysieren Wissenschaftler im Labor die eingeschlossenen Luftblasen sowie die chemische Zusammensetzung des Eises. Dadurch gewinnen sie wertvolle Informationen über die Atmosphäre und die klimatischen Bedingungen vergangener Jahrtausende.
Ebenso aufschlussreich sind die Jahresringe der Bäume. Jeder Baum legt Jahr für Jahr einen neuen Ring an. In warmen und feuchten Jahren wächst er meist stärker, in kalten oder trockenen Jahren langsamer. Aus der Abfolge breiter und schmaler Jahresringe lässt sich deshalb oft rekonstruieren, wie günstig oder ungünstig die Wachstumsbedingungen in vergangenen Jahrhunderten waren. Tausende überlappender Baumringserien ermöglichen es Forschern, Klimaschwankungen über sehr lange Zeiträume nachzuvollziehen.
Auch Seen und Meere führen gewissermaßen Buch über die Vergangenheit. Auf ihrem Grund lagern sich Jahr für Jahr Sedimente ab. Darin finden sich Pollen, Pflanzenreste, Muschelschalen und zahlreiche weitere Spuren früherer Umweltbedingungen. Anhand dieser Ablagerungen können Wissenschaftler Rückschlüsse darauf ziehen, welche Pflanzen wuchsen, wie warm oder kalt es war und wie sich Landschaften im Laufe der Zeit verändert haben.
Selbst Tropfsteine in Höhlen erzählen Klimageschichte. Sie wachsen oft nur wenige Zehntelmillimeter pro Jahr und speichern in ihrer chemischen Zusammensetzung Informationen über Niederschläge, Temperaturen und die Vegetation der jeweiligen Epoche. Ähnliches gilt für Korallenriffe, deren Wachstumsstrukturen Hinweise auf frühere Meerestemperaturen liefern.
Jedes dieser Archive besitzt seine eigenen Stärken und Grenzen. Ein Baumring erzählt eine andere Geschichte als ein Eiskern, ein Tropfstein eine andere als ein Meeresboden. Deshalb ist das Zusammenspiel dieser Zeitzeugen so wertvoll. Keines dieser Klimaarchive erzählt die ganze Geschichte. Erst wenn Eiskerne, Baumringe, Sedimente, Pollen und andere natürliche Archive trotz ihrer völlig unterschiedlichen Eigenschaften ein ähnliches Bild zeichnen, entsteht ein hohes Maß an Vertrauen in die Rekonstruktion der Klimavergangenheit.
Die Klimageschichte stützt sich daher nicht auf Vermutungen oder einzelne Zufallsfunde. Sie beruht auf einer Vielzahl unabhängiger Untersuchungsmethoden, die sich gegenseitig ergänzen und kontrollieren. Diese Vielfalt macht die Rekonstruktion früherer Klimaverhältnisse zu einem der am besten erforschten Bereiche der Geowissenschaften.
Wer die heutigen Diskussionen über den Klimawandel verstehen möchte, sollte deshalb auch diese natürlichen Archive kennen. Sie zeigen, dass die Geschichte des Klimas nicht erst mit dem ersten Thermometer beginnt, sondern seit Jahrmillionen in Eis, Holz, Gestein und Sedimenten gespeichert ist – lange bevor der Mensch begann, sie wissenschaftlich zu erforschen.
Klima bestimmt Geschichte
Klima beeinflusst nicht nur Temperaturen. Es beeinflusst auch die Geschichte der Menschheit.
Seit Beginn der Zivilisation waren Menschen von den natürlichen Bedingungen ihrer Umwelt abhängig. Ernten entschieden über Wohlstand oder Hunger. Wasser entschied darüber, wo sich Menschen niederließen, Städte entstanden oder Handelswege entwickelten. Bereits wenige Jahre mit außergewöhnlicher Trockenheit oder ungewöhnlicher Kälte konnten ganze Regionen wirtschaftlich und gesellschaftlich erschüttern.
Lange Dürreperioden führten immer wieder dazu, dass Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Missernten lösten Hungersnöte aus, verschärften soziale Spannungen und begünstigten politische Konflikte. Umgekehrt ermöglichten klimatisch günstige Phasen häufig Bevölkerungswachstum, wirtschaftlichen Aufschwung und kulturelle Entwicklung.
Klima allein erklärt die Geschichte der Menschheit nicht. Es war jedoch stets ein bedeutender Einflussfaktor, der neben politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen das Schicksal ganzer Völker mitprägte.
Deshalb lohnt sich der Blick in die Vergangenheit. Wer historische Klimaveränderungen kennt, erkennt, dass sich Gesellschaften seit Jahrtausenden immer wieder an veränderte Umweltbedingungen anpassen mussten. Der Mensch war den Kräften der Natur nie vollständig ausgeliefert, aber er konnte sie auch nie vollständig beherrschen.
Was lehrt uns dieser Blick zurück?
Die Klimageschichte zeigt uns vor allem eines: Klimaveränderungen sind kein Ausnahmezustand der Gegenwart, sondern ein wiederkehrender Bestandteil der Erd- und Menschheitsgeschichte. Wer die heutigen Entwicklungen verstehen und einordnen möchte, sollte diesen langen historischen Zusammenhang nicht aus den Augen verlieren. Erst dann entsteht ein vollständigeres Bild – eines, das über die Schlagzeilen der letzten Jahrzehnte hinausreicht.
Je weiter der Blick in die Vergangenheit reicht, desto deutlicher wird ein grundlegender Befund: Klimaveränderungen sind kein neues Phänomen. Warmzeiten wechselten sich mit Kaltzeiten ab – lange bevor der Mensch begann, fossile Energieträger zu nutzen.
Diese historische Erkenntnis beantwortet noch nicht die Frage, welchen Anteil natürliche Faktoren und menschliche Einflüsse an der heutigen Erwärmung jeweils haben. Sie zeigt jedoch, dass jede seriöse Diskussion zunächst zwischen natürlichen Klimaschwankungen und möglichen menschlichen Einflüssen unterscheiden muss.
Darin liegt der Wert der Klimageschichte. Sie schützt vor vorschnellen Schlüssen. Wer nur die letzten Jahrzehnte betrachtet, sieht lediglich einen kurzen Ausschnitt eines Films, der seit Millionen von Jahren läuft. Erst der Blick auf die gesamte Geschichte ermöglicht es, die Entwicklungen der Gegenwart angemessen einzuordnen.
Wer über den menschengemachten Klimawandel urteilen möchte, sollte zunächst die Geschichte des natürlichen Klimawandels kennen. Bevor wir darüber sprechen, warum sich das Klima verändert, sollten wir zunächst verstehen, dass es sich schon immer verändert hat. Dieses Fundament wurde in diesem Kapitel gelegt. Im nächsten Kapitel geht es um die Frage, wodurch das Klima überhaupt beeinflusst wird – und welche Rolle natürliche Faktoren dabei spielen.
Mein Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht. Hier zu finden!






Für mich ist die ganze Klimafrage und das Drumherum nur eine Ablenkungsdebatte um ernsthafte Gegenwirkung gegen das System zu vermeiden, nicht mehr und nicht weniger.
Da ich dem ÖRR und den MSM grundsätzlich überhaupt nichts glaube, außer vielleicht den Sportergebnissen, schalte ich deren Alarmismus einfach ab.
@Wallenstein
Zur ganzen Klimafrage und dem Drumherum gehört auch noch die Absicht möglichst viele Artikel wie die Klimapumpe, an denen Blackrock verdient, an den Mann zu bringen.
Da von BlackRock und Co. jede Kirche kooptiert wurde und weiterhin wird, verdient man an weitaus mehr. Ist wie beim Fußball, die Herren können nicht verlieren, ihnen gehören beide Teams.
Alles eine Frage des Marketings das zu verschleiern oder?
Wallenstein schrieb: „außer vielleicht den Sportergebnissen“
Eevtl. kann man auch dem täglichen Wetterbericht glauben.
Klima ist vollkommen irrelevant, ein erfundenes Problem. Die Politik soll sich gefälligst realen Problemen widmen! Die Männergruppen am Zugang eines Einkaufszentrums beeinflussen unser Leben unvergleichlich stärker als es das Klima jemals könnte.
Erzähl das doch bitte den Leuten im Ahrtal! Den Leuten deren Häuser von Tornados zerstört / beschädigt wurden! Den Binnenschiffern, die wegen Niedrigwasser nur noch halb beladen fahren können! Den Leuten die wegen Waldbränden ihre Häuser verloren haben! Den Leuten deren Häuser von Erdrutschen begraben wurden! Den Leuten in den Skigebieten wo kein Schnee mehr fällt!
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hochwasserereignissen_an_der_Ahr
Das passiert dort alle gut 100 Jahre mit schöner Regelmäßigkeit. Mit dem Klimaschwindel hat das nichts zu tun.
Nicht alles glauben was die Klimakirche behauptet.
Mal das westliche Ahrtal mit den östlichen Saaletal vergleichen. Fällt auf wo da der große Unterschied ist? Ein Tal liegt im Kapitalismus, das andere lag mal in einer anderen Gesellschaftsform.
Waldbrände entstehen zu 100 Prozent durch Fahrlässigkeit, Brandstiftung, Blitzeinschläge aber nie durch das Klima.
Die gegenwärtige Klimahysterie ist ein Instrument um den Menschen das Geld aus der Tasche zuziehen. Neue teure Autos, CO2 Steuer, neue Heizungsanlagen usw. Die Gier ist Triebkraft des Kapitalismus und die Gierigen benötigen ständig neue Ideen um sich weiter zu bereichern.
Es empfiehlt sich, darüber zu sinnieren, was über kurz oder lang die Konsequenzen für eine Ansiedlung sein werden, die sich z.B. am Fuße einer Art Klamm befindet, wenn es immer wieder zu natürlich auftretenden Schneeschmelzen/sintflutartigen Regenfällen ohne Ausweichmöglichkeiten für Wassermaßen kommt.
Tornados sind eine planetar auftretende Regelmäßigkeit wie Erdbeben in der Nähe tektonischer Platten.
Wohingegen Waldbrände keineswegs durch Selbstentzündung entstehen, sondern hauptsächlich durch Absicht, Unachtsamkeit sowie Missmanagement (flächendeckend trockenes Totholz).
Erdrutsche bzw. Abgänge sind ebenfalls keine klimatisch neuzeitlichen Ereignisse, wohingegen Schnee und Gletscher niemals vom Klima speziell für Skigebiete garantiert wurden.
Wenn es denn schon aufmerksamkeitsheischend sein soll, dann bitte das sogenannte „Klimaarmageddon“* durch die exzessive, ungebremste MENSCHENGEMACHTE Unweltschädigung und -vergewaltigung ersetzen – nur daraus wird ein passender Schuh!
*Wobei es tatsächlich existent ist und an Fahrt aufnimmt: explizit die zwischenmenschliche „Klima“katastrophe
@Ach so – Danke für Ihren Kommentar, der zeigt was menschen- bzw. profitgemachte Naturzerstörung mit sich bringt. Der Wachstumswahn soll mit Aufrüstung und Krieg weiter gehen, was für Profithaie als „kreative Zerstörung“ gilt.
Mal Ursachen und Wirkungen hinterfragt ,nur bei deinen Beispielen😉🤘❓
Was könnte einen da so einfallen: Brandstiftung oder Vögel werfen brennende Zweige in noch nicht entflammte Gebiete, weile Beutetiere dann flüchten und besser zu jagen sind.
Bauen in natürlichen Überflutungsgebieten…. aah da landen wir ja schon wieder beim“Sachverstand der Behörden“. usw. Ja und manchmal hustet die Sonne…. und dann der größte Umweltfrevel: Krieg..
Eine historische Aufzeichnung der Wetterkapriolen seit dem 12 Jh in Mitteldeutschland findet sich hier —> http://www.bad-sachsa-geschichte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=41&Itemid=67
Interessant ist auch, das sich die Dürren mit Beginn der Kleinen Eiszeit häufen. Auch in früherere geschichte waren es die Klimaabkühlungen, die Zivilisationen in den Untergang, bzw. in schwere Krisen stürzten. Für viele Gegenden bedeuten Abkühlungsphasen nicht zwangsläufig niedrigere regionale Temperaturen, sondern vor allem weniger Niederschläge, weniger Wachstum der Biomasse, udn damit einhergehend HÖHERE Temperaturen. Die sahara ist nicht so trocken, weil es dort so heiß ist, sondern sie ist so heiß, weil es dort so trocken ist, was in den Warmzeiten innerhalb der derzeitigen Eiszeit nicht immer so war. Wir wissen heute, das sie in weiten Teilen zur Zeit des Bauens der Pyramiden eher eine Grassteppe mit einzelnen Bäumen udn Büschen, durchzogen von kleinen Flussläufen, war…
Sind solche Texte hilfreich? Was ist die Botschaft? Dass sich alles verändert? Die relevante Frage ist doch nicht, ob sich am Klima bzw. Ökosystem was ändert – selbst Steine ändern sich über Tausende von Jahren -, sondern wie schnell und umfassend sich das Ökosystem ändert; und welche Anpassungsleistungen das für Pflanzen, Menschen und Tiere erfordert. Nur weil man nichts aber auch gar nichts in direkter Kausalität beweisen kann, muss man nicht sein Hirn ausschalten und aus Prinzip alle Kenntnisse über Wahrscheinlichkeiten relativieren.
Auch das gabs schon öfter. Z.B. das 8.2k Ereignis mindestens 3-4° in weniger 20 Jahren. Da ist das was wir heute sehen geradezu langsam.
Hier mal ne kleine Tabelle allein aus dem Holozän:
– Beginn des Holozäns (Ende Jüngere Dryas) | 11.700 BP | 20–60 Jahre | Erwärmung 8–12 °C (Grönland); 4–6 °C Europa
– Präboreale Oszillation (PBO) | 11.400–11.300 BP | Wenige Jahre bis ~20 Jahre | Abkühlung + Erwärmung ~4 ± 1,5 °C
8,2-ka-Ereignis | 8.200 BP | < 20 Jahre (teilweise ~5 Jahre) | Abkühlung 3–4 °C (bis 5–6 °C) Grönland; ~1–2 °C Europa
– Römische Warmzeit | 250 v. Chr. – 400 n. Chr.| Mehrere Jahrzehnte bis ~100 Jahre | Regional wärmer um ca. 1–2 °C
Late Antique Little Ice Age (LALIA) | 536–660 n. Chr. | Wenige Jahre bis Jahrzehnte | Starke Abkühlung der Sommer (mehrere Grad)
– Mittelalterliche Warmzeit (MCA) | 950–1250 n. Chr. | Mehrere Jahrzehnte bis ~100 Jahre | Regional wärmer um ca. 0,5–1 °C
– Kleine Eiszeit | 1300–1850 n. Chr. | Jahrzehnte (z. B. 1275–1300, 1430–1455)| NH-Mittel Abkühlung ~0,5–1 °C; regional 1–2 °C
Die Menschen haben bestimmt einen Einfluß auf des Klima. Insbesondere regional. Wie hoch aber der Einfluß von unserem CO2-Footprint ist kann ich nicht sagen. Denke jedoch er ist nicht so monokausal Treiber der Erwärmung wie es uns verkauft wird. Dazu kommt, daß es völlig unrealistisch ist daran substantiell etwas zu ändern. Einen wachsende, nach Wohlstand strebende Weltbevökerung wird allen Kohlenwasserstoff, der wirtschaftlich förderbar ist verbrauchen.
Wie wäre es damit manche unüblichen Abkürzungen – hier u.a. BP – zu erklären (bei Übernahme und Übersetzung von englischsprachigen Texten z.B. von wikipedia empfiehlt es sich die Abkürzungen auch zu ändern und nicht einfach zu übernehmen).
Ansonsten zu den Einträgen in der Tabelle.
1. Etwaige Belege werden vermutlich nur reichen nahezulegen, dass die Temperaturen in Teilen von Grönland (vermutlich südliche Küstenbereiche) Phasenweise 8-12 Grad höher waren. Die Angabe eines Zeitraums von 20-60 Jahren ist darüber auch sehr gewagt. Ähnliches gilt für die mutmaßliche höheren Temperatur (von 4-6 Grad) in Europa im gleichen Zeitraum, soll heißen Belege werden nur reichen nahezulegen, dass es in Teilen von Europa in dem Zeitraum 4-6 Grad höher war (wobei eben sowohl die nörliche Mittelmeerregion, als auch Skandinavien dazugehören und eben alles westlich vom Ural eben zu Europa zu zählen ist) und eben nicht in ganz Europa (man beachte auch die üblichen Temperaturunterschiede sowohl durchschnittlichen als auch Minima/Maxima an allen Tagen/Nächten in Europa – die sind nicht so gering).
2. Generell die mutmaßlichen Temperaturschwankungen der angegebenen Ereignisse (Zeiträume) beruhen sehr stark auf Interpretation der Daten.
3. Es macht einen Unterschied, ob nun für ein paar Jahrzehnte (die durchschnittstemperatur nun niedriger/höher ist) oder die Veränderungen längere Zeiträume halten.
4. Es macht einen Unterschied, ob eine Abkühlung (oder Erwärmung) nur während einer Jahreszeit in einem Zeitraum gemessen wurde oder ob eine Abkühlung (oder Erwärmung) nun für alle Jahreszeiten gemessen wird.
5. Argumentationen, warum vor allem das 8.2-kiloyear Ereignis nun globale Klimaveränderungen (bzw. global Temperaturveränderungen) gab, sind – aus einer gewissen Perspektive – ähnliche Argumentationen, warum eben die jetztige Erwärmung menschengemacht ist ;-).
ps. „Fun-Fact:“ Das 8.2-kiloyear event (oder Ereignis) wurde mutmaßlich aufgrund der raschen Veränderung von Treibhausgasen in der Atmosphäre ausgelöst (wobei es Methan – und dessen „plötzliche“ Abfall in der Atmosphöre – und nicht CO2 gewesen sein soll), wobei „Nachweise“ des Ereignisses auf der Südhalbkugel dann doch eher geringer sind.
Wie schnell änderte sich das Klima?
Das Schwarze Meer war einst (während einer Kaltzeit) eine fruchtbare Tiefebene.
Als die Kaltzeit zu Ende ging und eine neue Warmzeit begann, füllte sich das Scwarze Meer mit dem Wasser abschmelzender Gletscher so schnell, dass die Menschen, die dort lebten, sich nicht erlauben konnten, in Ufernähe ihr Lager aufzuschlagen, weil sonst am nächsten Morgen das Wasser in ihren Zelten stand. Sie mussten ständig ihre Lagerplätze wechseln und ihre Fischerboote ständig höher an Land ziehen, immer weit genug weg vom täglich ansteigenden Wasser.
Frage: Ist das schnell genug?
Wofür ist das eine Illustration? Das ist eine irrelevante Behauptung aus einer Zeit, die wir nicht kennen. Eine vernünftige Diskussion richtet sich auf a) das Tempo des Klimawandels; b) die Möglichkeiten der Menschheit, darauf einzuwirken; und c) die Suche nach etwaigen Strategien, um das Tempo zu verringern. Eine vernünftige Diskussion endet, wenn jeder irgendeinen Fetzen Halbwissen in die Runde schleudert, um die Diskussion abzuwürgen.
Sie sagen es: „…. welche Anpassungsleistungen das für Pflanzen, Menschen und Tiere erfordert“.
Das könnte ja für gewisse Kreise zu wenige Profite generieren, und mutmasslich ist mit Etikettenschwindel von irgendwelchen Zertifikaten mehr rauszuholen.
Naturzerstörung, Verschmutzung vergiftet eben auch die mentale Ebene.
3 entscheidende Frage:
1. Gibt es eine Erderwärmung?
– Ja: -> Frage 2
– Nein: nichts zu tun, alle aktuellen Klimamaßnahmen sind sinnlos und Geldverschwendung
2. Ist die Erderwärmung menschengemacht:
– Ja: -> Frage 3
– Nein: Alle aktuellen Klimamaßnahmen zur Co2-Reduktion sind sinnlos und sollten besser in Anpassungsmaßnahmen investiert werden.
3. Kann eine menschengemachte Erderwärmung von Deutschland oder der EU im Alleingang gestoppt werden?
– Nein: Aufgrund der weltweiten Zahlen, definitiv nein -> Alleingänge zur Co2-Reduktion sind sinnlos und wären besser in Anpassung investiert. Und die Vorbildfunktion? Wenn Deutschland bzw die EU sich mit den Klimamaßnahmen ruiniert -> Abschreckendes Beispiel für den Rest der Welt -> noch mehr Motivation für Rest der Welt sich diesem Weg anzuschließen. -> Unsinnig.
Der Text ist also sehr wohl relevant und wichtig.
1540 belegt vor allem, wie außergewöhnlich selten solche Extremereignisse ohne menschlichen Einfluss waren – und eignet sich daher nicht als Argument, den aktuellen anthropogenen Klimawandel infrage zu stellen.
Sie sidn immer noch exrtrem selten.
die letzte richtige mindestens eruopaweite Dürre war Ende der 1940iger Jahre, 1947 glaub ich. Und auch da waren nicht alle Regionen gleich betroffen.
Es gibt in jüngerer Zeit eine auffällige Häufung besonders heißer und trockener Sommer bzw. Dürren, so z.B.: 2003, 2015, 2018, 2019, 2020 und 2022. 2003 galt noch als Ausnahme. 2015 gilt als Punkt, ab dem man eine auffällige Häufung feststellt. 2018 und 2020 werden zu den intensivsten Jahren seit 250 Jahren gezählt. 2022 zählte als heißester Sommer seit 500 Jahren. Ab 2023 folgen Rekorde in schneller Abfolge. 2026 zeigt eine weitere Verschärfung des Trends.
ps: 1947 dürfte von den Temperaturen in die Nähe von 2022 gekommen sein. Anzunehmen ist auch, dass der heiße Sommer so kurz nach dem Krieg, als es noch viel Not gab, als noch wesentlich schlimmer wahrgenommen wurde.
Natürlich sind Klimaschwankungen Teil der geologischen Geschichte des Planeten. Die Veränderungen die Sie beschreiben, sind in diesem Kontext vergleichsweise kleiner und hatte doch massive Auswirkungen auf die menschlichen Gesellschaften. In der geologischen Geschichte haben starke Klimaschwankungen zu extremen Aussterbe-Ereignissen geführt. Das stärkste von dieser Aussterbe-Ereignisse fand vor 251 Mio. Jahren an der Grenze Perm-Trias statt.
Durch Vulkanismus stieg der CO2-Gehalt der Luft auf 2500 ppm, was zu einem Anstieg der mittleren Temperatur des Planeten um 8° C führte. 70% der Landsäugetier-Familien und große Teile der Insektengruppen starben aus. Das Aussterben im Meer war noch größer wurde dort aber auch durch gelöstes vulkanisches Schwefeldioxyd verstärkt.
Menschliche Gesellschaften hätten dieses Ereignis keinesfalls überlebt.
Das Problem beim heutigen Klimawandel ist der Gradient des Anstiegs. Ein Anstieg der CO2-Konzentration in der Luft in nur 150 Jahren von 250 ppm auf 450 ppm ist in geologischer Hinsicht extrem schnell und läßt der Natur kaum Zeit zur Adaption. Die prognostizierte CO2-induzierte Erwärmung des Planeten wird bis zum Ende des Jahrhunderts ca. 2,8 °C betragen (falls nicht wesentlich gegengesteuert wird). Das ist fast 1/3 des Temperaturanstiegs an der Perm-Triasgrenze. Es wird daher höchste Zeit das die Politik sich verstärkt dieses Themas annimmt!
2026 minus 150 macht… 1876 ok, nehmen wir an, du meintest 1890 und damit die 290ppm-Messung, auf die sich alles heute beruft.
Nehmen wir 200 Jahre als Maßstab, ergibt sich ein ganz anderes Bild: 0,04 Vol% oder 400ppm zu 420. Ein vernachlässigbarer Anstieg um 5%.
Würden wir dann nicht eher die Zeit ab Ende des 19. Jahrhunderts als eine Zeit des Co2-Mangels ansehen? In der Pflanzen erhebliche Schwierigkeiten hatten, genügend Kohlenstoff aus der Luft für ihr Wachstum zu generieren?
Das Klima hat sich also schon immer geändert? Das Wetter auch, welch bahnbrechende Erkenntnis. Aber ich dachte es gibt keinen Klimawandel, jetzt also doch? Aber der Mensch kann natürlich nicht Schuld sein, weil ja schon immer … und falls doch alles nicht so schlimm weil ja …, gelle?
Immer wieder der gleiche Unsinn von den Leugnern, alles schon 1000-de mal als Absurdum entlarvt. Und so findet man die Antwort hier gleich an erster Stelle, in dreifacher Ausfertigung, von ganz kurz bis ausführlich.
https://skepticalscience.com/argument.php
Jetzt wird natürlich wieder einer kommen, der natürlich nicht aufs Thema eingeht, sondern die nächste Sau durch’s Dorf treibt. So ist das bei den Leugnern üblich. Da es aber sowieso immer wieder die selben Säue sind, die ihr durch’s Dorf treibt, einfach auf der Seite nach dem Einwand suchen den du mir posten wolltest. Mein Antwort findest du dann dort, hier gehe ich nicht mehr darauf ein.
„Es gibt keinen Klimawandel“ ist zu praktisch 100% ein Strohmann, den man den Kritikern unterstellt, die der Klimakirche nicht alles unbesehen glauben wollen. Niemand sonst behauptet das.
„Leugner“ gibts in der Kirche, die nennt man dort auch Ketzer. Damit ist schon mit einer Begriffswahl geklärt, daß es sich beim neumodischen Ablasshandel auch nur um eine Art Kirche handelt.
„Es gibt keinen Klimawandel“ ist zu praktisch 100% ein Strohmann, den man den Kritikern unterstellt, die der Klimakirche nicht alles unbesehen glauben wollen. …“
Was haben 200 Jahre Physik, was haben die Naturwissenschaften mit Glauben zu tun? Hier kannst du dich mal grundsätzlich informieren.
https://www.physikerboard.de/files/bakan__raschke_-_der_natuerliche_treibhauseffekt_393.pdf
Der natürliche Treibhauseffekt existiert, aber er beschreibt nicht ein chaotisches System wie das planetare Klima. Solange Meteorologen sich schwer damit tun das Wetter in 2 Wochen zuverlässig vorherzusagen ist das auch weiterhin Stand der Forschung, daß sämtliche Modelle dafür ungenügend sind und man halt viel Mist simuliert. Veröffentlicht wird dann der Teil den der Geldgeber veröffentlicht haben will. Wenn der irgendwann doch zu unhaltbar ist zieht das IPCC seine entsprechenden Vorhersagen zurück, wie erst neulich geschehen.
Hier gehts um Ablasshandel, modernisierte Form, nicht um Wissenschaft.
Man darf Klima und Wetter keinesfalls in einen Topf werfen. Klima beschreibt den Rahmen, innerhalb dessen sich das Wetter abspielt, ist keinesfalls chaotisch. Wird sofort klar, wenn man den Begriff der Klimazone einführt. Wir reden von gemäßigtem Klima, Wüstenklima, tropischem Klima …
Die Sonne liefert nur Energie für eine mittlere Temperatur auf der Erde von höchstens -18°C, kann jeder Physikstudent im ersten Semester nachweisen. Wie kommt die Erde auf durchschnittlich ca. +15°? Darum geht es in der Klimaforschung grundsätzlich und das ist berechenbar. Nicht einfach, aber seit es Computer gibt, geht das sehr gut und einiges mehr.
https://www.youtube.com/watch?v=JrJJxn-gCdo
@Hans: Ich bin selbst Physiker, vielen Dank. Ich hab die interessengeleitete Klimaforschung nun über 2 Jahrzehnte beobachtet und am Anfang durchaus gedacht, das wäre ergebnisoffene Forschung. Diese Meinung hat sich mit der Zeit durch Erkenntnisgewinn gewandelt.
„… ergebnisoffene …“
Also jemand, der mit ergebnisoffenen Klausuren, einer ergebnisoffenen Physik und ergebnisoffener Mathematik ein ergebnisoffener Physiker geworden ist. Mal was Neues.
„Solange Meteorologen sich schwer damit tun das Wetter in 2 Wochen zuverlässig vorherzusagen..“ 😯
Bin neidisch – in welch „astrolog..äh…meteorologisch, wissenschaftlich“ privilegierten Region sind denn Sie beheimatet?
Wenn das, was Meteorologen – mittels softwaregestützter, mathematischer (Zufalls)Berechnungen über ein chaotisches System – weissagen ein Qualitätsmerkmal bzw. Ausschlusskriterium wäre, würde dieser Berufsstand längst ausgestorben sein (müssen).
Und nein – die Prognosen „erfüllen“ sich in hohem Maße selbst innerhalb von 2-4 Tagen seltenst.
Es sei denn, dass es im Sommer oder Winter, tags oder nachts kalt, warm, windig, windstill, trocken, regnerisch werden (Konjunktiv) könnte!
Frei nach: „Nachts ist es kälter als draußen.“ oder „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.“
„… Bin neidisch – in welch „astrolog..äh…meteorologisch, wissenschaftlich“ privilegierten Region sind denn Sie beheimatet? …“
Bin in der Physik beheimatet, die du offensichtlich mit Astrologie gleichsetzt. Hier noch ein paar Grundlagen zum Thema. In Fig. 1 werden die _gemessenen_ Energieflüsse in der Atmosphäre dargestellt, die den Treibhauseffekt empirisch belegen. Im 2. Link findet man dann, wie das Co2 daran beteiligt ist und wie dies im Strahlungsspektrum der Erde sichtbar wird (Fig. 2). Den quantenphysikalischen Zusammenhang hat übrigens Einstein in seiner Schrift „Zur Quantentheorie der Strahlung“ beschrieben. Aber für dich ist das sicher alles WooDoo.
https://journals.ametsoc.org/view/journals/bams/90/3/2008bams2634_1.xml?tab_body=pdf
https://geosci.uchicago.edu/~rtp1/papers/PhysTodayRT2011.pdf
Nicht schon wieder dasselbe „du bist doch blöd“-Totschlagargument von den „200 Jahren Physik“!
Vor 200 Jahren war das Co2-Niveau praktisch auf dem Stand von heute! Ende der 1820er wurden schon viele Messungen durchgeführt, die so genau waren, dass man erkennen konnte, dass Co2 in der Luft sowohl mit der Höhe als auch der Nähe großer Gewässer in Zusammenhang steht. Und die waren im Schnitt bei 4 Volumenprozent, also 400ppm.
Ein dramatischer Klimawandel hat auf dem Mars vor rund 3,5 bis 4 Milliarden Jahren stattgefunden und den einst feuchten, warmen Planeten in eine kalte Wüste verwandelt, so die KI. Einige wie Däniken, Sitchin behaupten dass die Ursache dafür ein Atomkrieg war. Ich denke dagegen sollten wir gegenwärtig mehr tun. Eine Klimadiskussion lenkt nur davon ab, möglicherweise so gewollt.
„… Eine Klimadiskussion lenkt nur davon ab, möglicherweise so gewollt.“
Shell hatte in den 1970 Jahren eigene Wissenschaftler beauftragt, die Auswirkungen des Co2-Ausstoßes zu untersuchen. Das Ergebnis war schon verblüffend genau. Was hat Shell daraus gemacht? Man hat die Studie weggeschlossen und mit anderen Konzernen gemeinsam die professionelle Leugnerszene aufgebaut.
Die Studie:
https://s3.documentcloud.org/documents/4411090/Document3.pdf
Ein Spiegelartikel aus einer Zeit, zu der dieser noch lesbar war:
https://www.spiegel.de/spiegel/wie-shell-sein-wissen-ueber-den-klimawandel-geheim-hielt-a-1202889.html
Es gibt auch eine Studie der UNI Jena über die Auswirkungen der Windkrafträder. Ist weggeschlossen worden warum wohl?
Die meisten glauben ja auch noch das Cheops die Pyramide gebaut hat. Archäologen haben zum ersten Mal Inschriften gefunden, die die Identität der Erbauer der Großen Pyramide bestätigen und damit eines der größten Geheimnisse der Menschheit erhellen, so die Wissenschaftler in den Medien.
Haben aber übersehen, dass die Inschriften, die der britische Oberst Richard William Howard Vyse fand die gleichen Fehler in den Hieroglyphen hatten, die auch im Buch das Vyse über Hieroglyphen zur Verfügung stand waren. Er fand die Hieroglyphen alleine ohne Zeugen. Mehr brauch ich da nicht über den wissenschaftlichen Beweis wer die Pyramide gebaut hat zu wissen.
Beim Klimawandel ist es ähnlich.
Alleine die Überschrift ist eine Frechheit: „Das Klima verändert sich seit Millionen Jahren“
Klimawandelleugner könnten sich doch mal was Neues ausdenken?
Mit Zeitskalen rumspielen und die möglichst so zu strecken, dass alles nach natürlichen Schwankungen aussieht, zumindest wenn man keine Ahnung hat von so lästigen Details.
Der Artikel ist eine einzige False Equivalenz (falsche Gleichsetzung).
Wo sind eigentlich irgendwelche Quellenangaben vom Autor, die wenigstens den Hauch eines wissenschaftlichen Anspruches vorgaukeln könnten? Warum ist das nicht gekennzeichnet, dass er zwar über ein wissenschaftliches Thema schreibt, aber ohne jeglichen wissenschaftlichen Anspruch?
Wo war die Wissenschaft in dem Machwerk eines John Cook? Der, der in seiner vielzitierten „Metastudie“ 2013 7.000 von 11.000 einschlägigen wissenschaftlichen Arbeiten eliminierte, um aus den kläglichen Resten (ein Drittel) die Behauptung eines „Konsenses der Wissenschaft“ abzuleiten?
Oder noch schlimmer Mark Lynas, der einige Jahre später aus dem Inhalt von 28 (in Worten achtundzwanzig!!!) gezielt ausgesuchten Arbeiten messerscharf den Inhalt der übrigen 88.000 Arbeiten seiner „Studie“ ableitete?
Was sich aber angeblich nie geändert hat ist die Rotationsachse des Erdmantels, der auf dem flüssigen äusseren Erdkern schwimmt. Wenn die sich aber auch immer wieder mal ändert, dann hat es Eiszeiten und Warmzeiten nie gegeben.
Alles kein Geheimnis, siehe Milanković-Zyklen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen
Noch ein Zeichen fehlt, hier ist es: 1.
Nun ja, jetzt sind’s ein paar mehr geworden. 😃
Unbestreitbar ist die menschengemachte Belastung von Luft, Wasser und Erde mit Schadstoffen aller Art. Unbestreitbar ist auch, dass Kriege die Umwelt gnadenlos belasten. Aber natürlich dürfen wir uns selbst vergiften. Tun Mikrobenpopulationen ja auch. Es lebe der Kapitalismus und der heilige Konsum.
Gilbert: Sie schreiben es schon richtig. Unsere Schandtaten die Luft und die
Erde zu verschmutzen ob durch Landwirtschaft, Industrie, Kriege oder durch das
sorglose Wegwerfen von Verpackungen, Kippen ec. belasten unsere Umwelt.
Das Klima wird aber dadurch nicht verändert. Das in den vergangenen 30 Jahren
über 70% der Insekten veschwunden sind, hat mit dieser Umweltbelastung zu tun.
Daher sollten wir statt diese irrsinnigen Versuche uns das lebenswichtige CO2
abzudrehen, dafür sorgen, dass die Landwirtschaft rogoros von den chemischen
Naturkillern auf natürlich umgestellt wird. Verpackungen können noch intensiver
aus Materialien hergestellt werden, die sich rückstandslos wieder beseitigen lassen.
Das Zerstören der Landschaften durch Windräder muß sofort gestoppt werden!
Die schwarzen Flächen der Solaranlagen heizen die Umwelt unnötig auf und die
verwendeten Materialien belasten die Umwelt von ihrer Herstellung über den
Abrieb in deren Verwendungszeit, bis zu der Entsorgung. Unterm Strich ist ein
modernes Gaskraftwert erheblich umweltfreundlicher.
Treibhausgase gibt es. Vom Emissionshandel allerdings halte ich wenig. Das Klima ist ein kompliziertes Regelsystem, das sicher nicht ganz verstanden wird. Die Behauptung, das Klima werde durch die von Menschen produzierten Treibhausgase nicht beeinflusst, halte ich aber für gewagt.
Windkraft kann man natürlich nutzen, dabei auf nachhaltige Werkstoffe setzen und nicht der Gigantomanie verfallen. Dezentral ist fein. Das gilt auch für Sonnenenergie.
Generell wird es aber notwendig sein, weniger Energie zu verbrauchen. Auch den Autoverkehr sollte man massiv reduzieren. Autos stehen heute den ganzen Tag rum, um eine halbe Stunde genutzt zu werden. Das ist grober Unfug. Diese Rohstoffverschwendung ist natürlich dem Einfluss der Autoindustrie geschuldet, wir auch de Tatsache, dass Städte und Landschaften für das Auto zuasphaltiert wurden. Müssen wir anders organisieren.
Was mich immer so fasziniert ist die Tatsache, dass die Klimadiskussion der Diskussion um „Evolution vs. Intelligent Design“ vor 20 Jahren ähnelt.
Inwiefern?
Ach je, und dann natürlich noch die fehlenden neunzig Zeichen, die müssen halt auch unbedingt sein.
Solange man KI Zentren anlockt, für Aufrüstung ist, und jeden freien Fleck zubetoniert und tote Tiere in sich reinschaufelt,
dann soll man nicht vom Klimawandel schwafeln.
Dieser wird missbraucht um dem Normalbürger das Geld aus der Tasche zu ziehen, und um seine Bewegungsfreiheit
einzuschränken. Bald werden wir in sogenannten Smartcities eingepfercht werden. Fürs Klima natürlich.
Gleichzeitig geht man das Risikos eines Atomkriegs ein und klatscht wenn Ölraffinerien und Tanker gesprengt werden.
Frank: Sie haben absolut Recht. Nur Eines: Sollen wir das Fleisch von lebendigen Tieren
herunterfressen? Der Mensch ist ein Raubtier, dass erkennt man an seinem Gebiss. Die
Reiszähne haben sich zwar zurückgebildet, weil der Mensch sie durch das Schlachten der
Tiere nicht mehr benötigt, aber sie sind noch vorhanden. Menschenaffen wie Schimpansen,
jagen noch lebendige Tiere. Das weiß man erst seit kurzer Zeit und war davon erschrocken.
Leider benötigt der Mensch Fleisch schon zum Groß werden. Will man die wichtigen Stoffe
des Fleisches für die Entwicklung des Körpers ersetzen, muß man sehr tief in den Chemiebaukasten
blicken. Die Körper der Lebewesen sind wahre Industriebetriebe, die die Nährstoffe aufschlüsseln
und verarbeiten. Der Mensch kann aus dem Tierfutter wie z.b. Gras nicht die Nähstoffe extrahieren.
Natürlich hat sich das Klima immer gewandelt. Aber es sollen sich bitten nicht irgendwelche Saurier oder Titanboas wohlfühlen, sondern der anbauende Mensch. Wir haben jetzt 8 Milliarden Menschen zu ernähren und die Landwirtschaft ist auf ein Klima angewiesen, das seit einer Million Jahren durchaus verlässlich existiert. Was wir eben nach oben verlassen.
Natürlich hier wieder die üblichen EIKE-Stories. Grönlandeis taugt eben nicht zur Abschätzung des Weltklimas, weil es vom Golfstrom umflosen wird, der große Wärmemengen aus der Äquatorrengion bringt. Das Ereignis von 1540 ist absolut singulär, denn es war nach 11 Monaten alles vorbei. Während die Dürren bei uns jedes Jahr zunehmen. Da, wo jetzt die Gletscher schmelzen, findet man keine Bäume mehr, das war vor 15 Jahren. Und überhaupt war der Ötzi 5300 Jahre lang gefroren, bis er dann auftaute.
Das Klima ändert sich immer, aber nie ohne Grund. Die Hungersnot 1817 gilt als letzte große Subsistenzkrise Westeuropas und war eindeutig durch den Ausbruch des Vulkans Tambora bedingt. Weil die Pferde alle verendet waren, hat Freiherr von Drais das Fahrrad erfunden.
Dass nun die jetzt stets steigende Temperatur an dem stets zunehmenden Anteil des Kohlendioxids liegt, ist nicht mehr abzustreiten. Beziehungsweise kommt neuerdings Methan dazu, insbesondere seit Beginn des Frackings 2007.
> Dass nun die jetzt stets steigende Temperatur an dem stets zunehmenden Anteil des Kohlendioxids liegt, ist nicht mehr abzustreiten.
Das ist ein Dogma das übrigens von weniger als 50% der Klima Wissenschaftlicher vertreten wird, das wird dabei immer gern verschwiegen. Dazu kommen dann noch irgendwelche Hochrechnungen die am Ende nicht der Realität standhalten. So musste erst vor kurzem eine dieser Hochrechnungen aufgegeben werden. Wird die Erde wohl doch nicht zur Gluthölle.
Man kann ja jeder These nachgehen. Ich denke es hat auch keiner ein Problem CO2 einzusparen, wo es möglich ist, unser Wirtschaft aber nicht kaputtmacht. Nur das letztere ist doch hierbei der eigentliche Streitpunkt.
Davon mal abgesehen . Wir haben aktuell soviel CO2 das er minimal ! ausreicht die Pflanzen nicht absterben zu lassen. Mehr wäre gut, da damit die Pflanzen besser wachsen. Wärme ist auch besser als Kälte. So haben wir mehr Kältetote !als Hitzetote, wird auch verschwiegen.
Die 8.5 These musste aufgegeben werden, weil dort angenommen wurde, dass die Energieerzeugung weiterhin fossil befeuert wird. Was natürlich nicht mehr gilt, wenn 90 Prozent des Invests in Erneuerbare gehen. Ihr habt verloren, verkauft es aber als Sieg. Kein Wunder, wenn die Presse von der Fossilindustrie gekauft wurde.
Unten schreibst Du, es sei 15 Grad wärmer gewesen, als die Säugetiere auftauchten. Klasse! Was meinst Du, warum die eine eingebaute Heizung hatten.
Ja sicher, weil sich das ja auch so massiv verändert hat! Die Primärenergie kommt weiterhin zu über 80% aus fossilen Energieträgern. Da haben sich ein paar Prozente verschoben und das soll jetzt ein ganzes Modell gekippt haben, zumal der Gesamtverbrauch deutlich nach oben ging und es auch ganz sicher keine überraschende Entwicklung ist. Und wie kommst du auf die Idee, dass „90 Prozent des Invests in Erneuerbare gehen“? Das ist geradezu eine absurde Annahme.
Hier schön veranschaulicht, Zeitspanne von 70er zu 2020er:
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52741/primaerenergie-versorgung/
Wer ist „Ihr“ ? Dein Ansatz ist schon falsch die Leute in gut und böse einzuteilen. Macht der MS allerdings auch so und ist typisch für Ideologie. Ideologie ist halt das Gegenteil von Wissenschaft.
> Unten schreibst Du, es sei 15 Grad wärmer gewesen, als die Säugetiere auftauchten. Klasse! Was meinst Du, warum die eine eingebaute Heizung hatten.
Es ging hierbei darum das diese 15 Grad mehr nicht zur Gluthölle führten, wie aktuell postuliert. Wobei der Kipppunkt ja schon bei 2 oder 3 Grad sein soll.
> Die 8.5 These musste aufgegeben werden, weil dort angenommen wurde, dass die Energieerzeugung weiterhin fossil befeuert wird. Was natürlich nicht mehr gilt, wenn 90 Prozent des Invests in Erneuerbare gehen.
Für CO2 zählen alle Verbrennungen, KfZ, Kraftwerke, Schiffe, Zement, Stahl – das meiste ist noch O2 Verbrennung.
Der nächste Denkfehler ist übrigens das wir NUR durch die geänderte Politik hier sind. Solar gäbs auch ohne jede Ändeung, allein weils billig geworden ist. Da wo Solar Sinn macht hat auch keiner was dagegen, auch nicht Wähler der AfD (auch so ein falscher Vorwurf). Die Kritik geht darum Sachen abzuschalten, wenn man noch KEINE Alternativen hat.
Herr Froschauer, Sie haben wohl einen der besten Artike geschrieben, der hier auf Overton
erschienen ist. Danke!! Man könnte als Einziges das fehlen der Gründe monieren, die das
Klima so schwanken lassen. Aber das aufzuschlüsseln bedarf sicherlich einen einzelnen
Artikel.
Das ist Inhalt des Teils 4. Da geht es um die wesentlichen Einflussfaktoren des Klimas, Sonne, Wasser in verschiedenen Aggregatszuständen, Vulkanaktivitäten und dergleichen.
Ihnen eine angenehme Zeit
Ich gehe davon aus, dass Sie ihrer Linie treu bleiben, und weiterhin alles dafür tun werden, Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu streuen.
Oder sollten Sie am Ende gar auf die Themen Kohlenstoffkreislauf, Strahlungsbilanz oder IR Absorption zu sprechen kommen, und so womöglich ihre bisherigen Bemühungen ruinieren?
Vermutlich werden Sie aber wie bisher mit lauter Beispielen und Halbwahrheiten einen diffusen Eindruck zu erzeugen versuchen, dass der Anteil der menschlichen CO2 Emissionen gar keine Rolle spielen kann. Haben Sie sich diese Technik bei EIKE abgeschaut? Oder sind Sie gar selber ein Opfer dieser Technik?
Denn es ist ja schon eigenartig, dass sich lauter Menschen vor den Karren der Industrie spannen lassen, die den Mist dann ausbaden müssen.
Wer verstehen will, wie Klima funktioniert, der muss sich mit den physikalischen Grundlagen vertraut machen. Wer wissen will, warum sich das Klima jetzt ändert, der muss sich die Strahlungsbilanz anschauen – und wird auf die Zunahme von CO2 stoßen.
Übrigens: auch Kriege sind ein widerkehrende Bestandteil der Menschheitsgeschichte. Also alles im Rahmen?
„Ich gehe davon aus, dass Sie ihrer Linie treu bleiben, und weiterhin alles dafür tun werden, Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu streuen.“
Die muß man nicht „streuen“, die sind da! Nicht ohne Grund äußern sich seit vielen Jahren recht konstant zwei Drittel aller Wissenschaftler aus den einschlägigen Fachbereichen in ihren Arbeiten explizit nicht zum „anthropogenen Klimawandel“.
Zweifel jedoch nicht zu artikulieren, ist der Tod jeder Wissenschaft.
und was macht China?
https://www.globaltimes.cn/page/202608/1368933.shtml
Ein Beispiel, mit 5000 Dollar, eingesammelt von einem amerikanischen Lehrer, wurde eine Wüste in der Inneren Mongolei zum Blühen gebracht, er besuchte jetzt das Land nach 27 Jahren wieder und wurde von der Chinesin, ihrem Mann und den Bewohnern herzlich begrüsst, die das Projekt initiiert und unter schwerlichen Bedingungen aufgeforstet haben.
Wahrlich ein Vorbild für den gesamten Westen.
A) Die zwanghafte Technisierung und der Kapitalismus mit seinem Profitzwang führt zu Raubbau und Umweltverschmutzung. Dem ist nur auf eine Art Einhalt zu gebieten: eine andere, sozial- und umweltverträgliche Wirtschaftsform, Entmachtung der Finanzoligarchie (und jetzt alle im Chor: „Struktureller Antisemmelitisimus“!), gesellschaftsnützliche Kredite zinsfrei DURCH DIE GESELSSCHAFT (bzw. seine Staatsorgane) selbst bereitstellen, ohne Bereicherung von Schmarotzern, kleinteilige föderale Demokratie zur Selbstverantwortung
B) CO2 ist ein Spurengas das für das Leben EXISTENTIELL ist. All unsere (nicht aus dem Labor stammende) Nahrung ist strukturell aus ehemaligen CO2-Molekülen aus der Luft aufgebaut. Ohne CO2 gäbe es kein Leben, und deshalb ist die heutige Verteufelung des CO2 LEBENSFEINDLICH!
Ba) Der Anteil des menschengemachten CO2 am Gesamtkohlendioxid-Haushalt der Erde ist verschwindend gering. Bb) Die ganzen Maßnahmen der „Energiewende“ verursachen noch viel mehr Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, Landraub, und auch CO2-Ausstoß, als wenn dieser Wahnsinn unterblieben wäre
C) Der CO2-Hype hat einen ganz primitiven Hintergrund: unsere gesamten Lebensäußerungen (die immer mit CO2 in Verbindung stehen) sollen durchkontrolliert, durchorganisiert, durchreglementiert und durchmonetarisiert werden. Aus einzig diesem Grund wurde dieser große CO2-Schwindel aufgelegt und den Leuten ins Gehirn implantiert.
Ca) neben der Kontrolle über unser Geld und Ausgabeverhalten, das mehr und mehr Digitalisiert wird und in Rechenzentren überwacht wird, ist die Kontrolle über CO2-Gesetzgebungen, Zertifikate, Baumaßnahmen etc. noch perfekter und wird immer weiter perfektioniert. Wozu brauchen dies USA 3.500 neue Großrechenzentren? (Außer um Kriege zu führen)
D) Neben angeblichen Virengefahren, neben kalten (wirtschafts-) und heißen Kriegen, neben Migrationsföderung, neben digitaler Verblödung, neben Sozial- und Freiheitsrechte-Abbau, neben massiven Desinformationskampagnen durch Großfressepresse- und Medien, sollen wir durch angebliche Wissenschaft in das totale Unwissen geführt werden.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der aktuellen Wirklichkeit. Der von PR-Agenten, „Influenzern“ und Bots digital hier und überall verblendet und verstellt wird.
Selbst wenn der Mensch drastisch in das Klima eingreift, ist doch die Frage, wodurch? Nur durch Verfeuerung von Erdöl oder Kohle? Nein, verdorri noch mal, durch verdrecken der Weltmeere, Abholzen des Regenwaldes, Umleitung von Flüssen, Zerstörung natürlicher Lebensräume. Wenn ich mal schätzen darf, werden 95% der Auswirkungen auf das Klima dadurch verursacht und nur 5% durch Verbrennung. Somit wäre es völlig unsinnig, die 5% zu verhindern und die 95% beizubehalten. Und genau das macht nämlich die aktuelle Klimapolitik. Denn für die Energiewende benötigen wir was im riesigen Ausmaß? Ressourcen. Und die zerstören beim Abbau weiter die Umwelt und verschärfen damit das Problem. Amm Ende haben wir dann mehr Klimaveränderung statt weniger, weil wir unsere Natur zerstört haben. Ein Beispiel: wenn wir alle Waldflächen vernichtet haben wird das CO2, was wir ja auch so schlimm finden, ungehindert ansteigen, die Meere werden versauern, und wir erhalten das, was wir angeblich verhindern wollten: eine lebensunwürdige Erde. Wir müssen beides tun: Ressourcen sparen und diese sinnvoll einsetzen.
Gunter: Sie liegen etwas daneben. Der Mensch beeinflusst mit seinem Eingreifen in die
Natur das Wetter, aber nicht das Klima. Wenn, wie in China der Drei Schluchten Stausee
gebaut werden, andert sich regional das Wetter. Wenn aber ein großer Vulkan ausbricht,
kann sich durch den Auswurf von Staub, CO2 und anderen Gasen, tatsächlich kurzfristig
das Klima ändern. Die Veränderung hält allerdings nicht ewig an. Das Abholzen der Wälder
ist nicht gut, aber die Wälder haben nur einen Anteil an der CO2 Verarbeitung. Die Meere
haben z.B.durch das Plankton einen erheblich größeren Anteil. Eine wirkliche Klimaveränderung
entsteht durch Veränderungen der Erde selbst. Durch Plattentektonik oder durch das Erdmagnetfeld.
Dann kommen auch noch die Auswirkungen der Sonne und des Mondes dazu.
Nein! Es ändert sich regional das Klima.
https://www.br.de/nachrichten/wissen/wetter-und-klima-der-unterschied-kurz-erklaert,TTxMJWW
Gunter: Sie liegen etwas daneben. Der Mensch beeinflusst mit seinem Eingreifen in die
Natur das Wetter, aber nicht das Klima. Wenn, wie in China der Drei Schluchten Stausee
gebaut werden, andert sich regional das Wetter. Wenn aber ein großer Vulkan ausbricht,
kann sich durch den Auswurf von Staub, CO2 und anderen Gasen, tatsächlich kurzfristig
das Klima ändern. Die Veränderung hält allerdings nicht ewig an. Das Abholzen der Wälder
ist nicht gut, aber die Wälder haben nur einen Anteil an der CO2 Verarbeitung. Die Meere
haben z.B.durch das Plankton einen erheblich größeren Anteil. Eine wirkliche Klimaveränderung
entsteht durch Veränderungen der Erde selbst. Durch Plattentektonik oder durch das Erdmagnetfeld.
Dann kommen auch noch die Auswirkungen der Sonne und des Mondes dazu.
ach und
E) die größten CO2-Produzenten sind Digitalisierung, Rüstung, Militär, Kriege und Weltraum-Industrie (Raketen-Bau und -Starts und -Schrott, Starlink, orbitale Überwachung, etc. …), …, aber es sind immer wir kleinen Bürger, die zur Kasse gebeten werden und moralisch ins Abseits gestellt werden, unter Druck gesetzt werden (und dann auch noch von angeblichen „Linken“, die dümmsten Büttel des WEF und der Supermilliardäre)
Das ist natürlich korrekt.
Aber nicht singulär für die Klimapolitik.
Es geht halt um Interessen und sowohl die führenden Kapitalisten, wie Musk, Bezos und Freunde (mehr Geld!!!) als auch die führenden Imperialisten, wie Trump, Merz und Freunde (mehr Einflusszonen!!!) setzen ihre Interessen eben rücksichtslos um. Weil sie es können.
Wenn die kleinen Bürger zugleich in Abseits gestellt werden ist das halt die notwendige Begleitmusik, die von den Staats- und Oligarchenmedien aufgeführt wird. Irgend jemand muss ja schuld an der Misere sein.
Die Begründung ist dabei nebensächlich, wenn es nicht Corona oder das Klima ist, dann eben die Unverschämtheit der Einwohner, Sozialleistungen, bezahlbare Wohnungen und anständige Gehälter zu verlangen. Oder was immer sich anbietet.
Sorry, aber wenn man den zeitlichen Horizont auf mehr als 150 Jahre ausweitet und zig Millionen Jahre zurückgeht, dann landet man beim 🦖 T-Rex, dem 🦕 Brontosaurus, dem 🦖 Triceratops und anderen Viechern.
Diese Viecher hatten allerdings keine SUVs mit 450 Pferdestärken in ihrer Doppelgarage, sie hatten keine Öl- und Gasheizungen, keine Braun- und Steinkohlekraftwerke und nur Wasser-, Solar- und Windenergie. Sie fuhren nicht mit 300 km/h über die Autobahn und die fliegenden Saurier benutzen ihre Muskeln/Flügel zum Fliegen und keine Turbinen, die mit Kerosin oder „Flugbenzin“, das aus 100 oder 200 Millionen Jahre alten abgestorbenen und unter hohem Druck + Hitze gepressten Mikroorganismen besteht, betrieben werden.
Tatsache ist, dass die Alpengletscher vor allem in den letzten 100 Jahren geschmolzen sind und das nicht linear, sondern progressiv und irgendwann ist das Gletscher-Eis weg. Wenn das kein Problem ist, dann ist ja alles in bester „klima-adäquater“ Ordnung. Dann muss sich der Homo sapiens eben daran anpassen, ob er will oder nicht. Aber das muss dann evolutionsbiologisch schon etwas schneller vor sich gehen als in den vergangenen Jahren/Jahrhunderten. Wenn man bedenkt, wie langsam sich die Menschheit fortpflanzt, dann wird das sehr spannend werden zumal die Weltbevölkerung insgesamt immer noch wächst. Um 1900 gab es weltweit ungefähr zwischen 1,6 und 1,7 Mrd. Menschen, 2025 sind es round about 8 Milliarden Menschen. Um 1900 gab es weltweit insgesamt weniger als 10.000 motorisierte Fahrzeuge, heute sind es rund 1,5 Milliarden Fahrzeuge.
„Dann muss sich der Homo sapiens eben daran anpassen, ob er will oder nicht.“
Das ist das Kernelement. Die ganze Diskussion um den Klimawandel ist eine ziemlich sinnlose Veranstaltung. Seitdem wir das Thema global auf dem Schirm haben, ist global praktisch nichts passiert, was die Entwicklung auch nur ansatzweise aufhalten könnte, natürlich immer unter der Prämisse, dass die Theorie des anthropogenen Klimawandeln halbwegs stimmt. Die CO2 Konzentration geht ohne Unterbrechung konstant nach oben.
Daher bleibt so oder so nur die Anpassung, egal was wer wie denkt oder will, offensichtlich haben viele Jahrzehnte der Beschäftigung mit dem Thema und vermeintliche Reduktionsversuche nichts bewirkt. Das ist einfach ein Fakt.
Die Fertilitätsrate der Weltbevölkerung liegt übrigens mittlerweile bei nur noch ca. 2,2. Das ist so knapp an der Erhaltungsrate von 2,1 dran, dass wir praktisch in ein paar Jahrzehnten eine Plateaubildung erreicht haben werden. Die Entwicklung ist ein langer Trend wodurch es eher unwahrscheinlich sein dürfe, dass die Rate in den nächsten Jahrzehnten wieder steigen wird.
Moin,
also T-Rex und die „ganzen Viecher“ sind vor 66 Millionen Jahren ausgestorben….., bzw. auch nicht so richtig, denn unsere heutige Vogelwelt sind letztlich die letzten Dinosaurier ihrer Art.
Die Spezies Homo hat vor 8 Millionen Jahren die Weltbühne betreten, mit dem Homo Erectus, den Homo Neandertalensis hatte es seit 2 Millionen Jahren, und uns, den Homo Sapiens, seit ca. 500.000 Jahren.
Wir liegen also weltgeschichtlich als Art immer noch in den Windeln.
Die Kohlenstoffverbindungen, die wir heute als Kohle und Öl aus dem Boden graben, haben sich zu großen Teilen im Verlauf dieser 8 Millionen Jahren, also dem Entwicklungszeitraum der Spezies Homo, schon mal in der Atmosphäre befunden. Wir sind also sozusagen, mit all diesem CO2 entstanden, und konnten damit umgehen, egal ob davon nun enorme Mengen auf einmal bei einem Vulkanausbruch (wieder) freigesetzt werden, oder wir als Nutzer diese nach und nach wieder verbrennen.
Bei Klima gilt für mich das gleiche wie bei Corona…., wenn die Situation wirklich ernst ist, werden wir es merken, und dann wird Panik das letzte sein, was wir brauchen.
Umkehrschluss, solange diffuse Panik geschürt wird, können wir getrost tief durchatmen und dann die Frage stellen: „Cui bono“?
> „Tatsache ist, dass die Alpengletscher vor allem in den letzten 100 Jahren geschmolzen sind und das nicht linear, sondern progressiv und irgendwann ist das Gletscher-Eis weg. Wenn das kein Problem ist, dann ist ja alles in bester „klima-adäquater“ Ordnung.“ von „DIRTY OPERATING SYSTEM“
Einige hier scheinen den Artikel nicht verstanden zu haben. Es geht nicht darum ob Erwärmung oder Erkaltung ein Problem ist, sondern das die Lebewesen schon immer damit umgehen mussten. Unsere Wirtschaft ist darauf ausgelegt immer aua zu schreien wenn sich was verändert. Wir wollen den Klima Zustand festpinnen. Das ist aber gar nicht möglich. Die Erde war schon erheblich wärmer und erheblich kälter, bereits vor dem Menschen.
Von diesen Zuständen sind wir im übrigen Lichtjahre entfernt. Als die Säugetiere ihren Siegeszug begannen vor ca 50 Mio Jahren war es hier nicht 1,5 Grad wärmer sondern 15 Grad ! Die Erde war auch da keine Gluthölle. Und selbst da gab es auch keinen Kipppunkt, das wird ja auch immer wieder irreführend behauptet. Sprich das die Erde danach immer weiter heißer wird. Danach kamen irgendwann wieder Eiszeiten.
Es gibt Wissenschaft und es gibt Klimaideologie. Die erkennt man schon am Wording, Klimaerwärmung muss jetzt Klimaerhitzung heißen oder Klimakatastrophe, Klimakollaps (der ist auch gut), usw
Wie Froschauer völlig richtig schreibt, müssen die Temperaturen vor den tatsächlichen Messungen, also etwa vor 1850 errechnet werden, zumeist aus Baumringen und Eisbohrkernen. Nun gibt es dabei zahllose Parameter zu berücksichtigen, die noch dazu gewichtet werden müssen. Das bedeutet, dass unliebsame Ergebnisse einfach weggerechnet werden können. Das wichtigste Beispiel dafür ist die so genannte3 Hockey-Stick Theorie des Michael E. Mann, in der behauptet wird, es gäbe seit 2000 Jahren in der nördlichen Hemisphäre keine Temperaturschwankungen, keine Römische und Mittelalterliche Warmzeit und keine Kleine Eiszeit. Wikipedia verteidigt diese Position mit Zähnen und Klauen und behauptet, das sei wissenschaftlicher Standard. (Einfach ausprobieren.) Ist es nicht, die Theorie ist widerlegt. Wer das aber ausspricht, ist „Klimawandelleugner“. Das wird dann von u.a. „Andol“ doziert, einem lokalen Grünpolitiker, der zufällig bei einer Windradproduktionsfirma angestellt ist und immerhin über ein abgeschlossenes Geschichtsstudium verfügt. Ein wahrer Klimafachmann halt. Soweit zur Faktenorientierung der Klimaalarmisten.
Moin,
den bedauernswerten Wikipediakomplex haben Markus Fiedler und Dirk Pohlmann ja von A – Z durchgenommen.
Hier findet sich noch weiteres zu Herrn Lieb:
https://www.anonymousnews.org/netzwelt/andreas-lieb-wikipedia-andol/
Natürlich hat sich das Klima auch ohne den Menschen schon in der Vergangenheit geändert, aber die globalen Temperaturschwankungen (und globalen Klimaveränderungen) liefen dann doch zumeist – von ein paar möglichen Katastrophalen Ereignissen in der Erdgeschichte abgesehen („I just hit the ground, boy have I arrived, tell the dinosaurs they just won’t survive, so I fell and you just laughed…“ Anfang des Lieds „The history of the World, Pt. 1“ von „The Damned“) – auf anderen Zeitskalen ab, so dass es eher möglich für Flora und Fauna war sich an die sich verändernden klimatischen Gegebenheiten anzupassen.
Klar regionale Klimaschwankungen – und vor allem „unbeständiges Klima“ – können in viel kürzeren Zeitskalen ablaufen, aber dann war der Mensch sehr lange auch nicht seßhaft.
Nein, wie an den von mir verlinkten Wetteraufzeichnungen seit dem Ende des 12J. zeigt, waren die temperaturschwankungen immer schon in kürzester Zeit eklatant. Auch der Übergang vo, Mittelalterlichen Klimaoptimum zur Kleinen Eiszeit verlief innerhalb von wenigen Jahren.
Mitteldeutschland ist als Region anzusehen. Die Relevanz der Daten in einem gewissen Zeitraum, selbst dann wenn man diese Daten alle als exakt (und ohne Fehler) annimmt (und die Daten auch für die damalige Region repräsentativ waren), für eine einzelne kleine (zusammenhängende) Region für das globale Klima entspricht etwa der Relevanz einer Nullmenge. Ansonsten wurde der letzte Absatz meines Kommentars ignoriert.
ps. Auf einen Hinweis bzgl. dessen, dass man zwischen täglichen/wöchentlichen/monatlichen Temperaturunterschieden und (durchschnittlichen) Temperaturunterschieden über „längere“ Zeiträume unterscheiden muss, verzichte ich ;-).
Ja, das Erdklima hat schon immer geschwankt in Reaktion auf eine komplexe Interaktion von Änderungen astronomischer Parameter (Schwankungen der Erdbahn, der Erdachse, Sonnenaktivitäten) und CO2-Konzenrtationen in der
Erdatmosphäre. Soweit so banal. In einigen der Vorkommentare ist schon darauf hingewiesen worden, daß es darauf ankommt, ob die Lebewesen Zeit haben, sich an die Temperaturänderungen anzupassen oder nicht.
Es gab in der Erdgeschichte 5 Hauptaussterbe-Ereignisse, von denen das stärkste vor 251 Mio. Jahren an der Wende Perm-Trias stattfand. Durch starken Vulkanismus stieg der Gehalt von CO2 innerhalb von ca. 60000 Jahren von ca. 400 ppm auf 2500 ppm. Dies führte zu einem Anstieg der globalen Mitteltemperatur um ca. 8°C. Dieser geologisch relativ schnelle Temperaturanstieg verursachte das Aussterben von 70% der Landwirbeltier-Familien und großer Teile der Insektengruppen.
Im Meer waren die Aussterberaten noch höher, waren aber auch durch gelöstes Schwefeldioxyd verstärkt.
Der Gradient des durch den Menschen verursachten CO2-Anstieg ist deutlich stärker als der des Ereignisses vor 251 Mio. Jahren. In nur 150 Jahren beträgt der Anstieg der CO2-Konzentration in der Luft fast 150 ppm über dem vorindustriellen Niveau. Dieser korrespondiert mit einem bisherigen Anstieg der globalen Temperatur von 1,6°C. Prognosen gehen von einem Temperaturanstieg auf ca. 2,8° C zum Ende des Jahrhunderts aus, falls nicht gegengesteuert wird. Dies entspricht ca. 1/3 des Temperaturanstiegs an der Wende Perm-Trias und das in einem viel kleineren Zeitraum! Damals konnten sich die Lebewesen schon nicht auf die schnellen Veränderungen einstellen.
Heute geht der Temperaturanstieg viel rasanter. Eine evolutionäre Adaption der Natur ist in dieser Geschwindigkeit fast nicht möglich. Die menschlichen Gesellschaften mit ihrer hochkomplexen Abhängigkeiten von stabilen externen Parametern sind da bei Untätigkeit fast noch eher zum Scheitern verurteilt.
Also: Die Politik möge sich schnellstens und intensiv mit dem Thema Klimawandel befassen.
Bin überaus positiv angetan und erfreut:
zwei von fünf bewilligt, lediglich zwei von fünf verschwunden.
Die fünfte soll daher als Dank dafür dienen, dass nicht direkt(wie gute Gepflogenheit) fünf/fünf verlustig gingen.
Und die Hundert auch direkt abgearbeitet; so soll es sein!
Froschauers Artikel behandelt zweifellos ein wichtiges Thema.
Mir persönlich brachte die Lektüre allerdings nichts Neues, doch mag der Text für Laien und wenig informierte Zeitgenossen nützlich sein. Gewiss auch für Anhänger des offiziellen Narrativs.
—
Was mich eigentlich immer wundert, das ist die Angst, die manche Leute vor einem Klimawandel haben.
Klimawandel ist doch normal.
Klar, das Klima ändert sich, aber welchen Anteil der Mensch daran hat, das ist doch eine ziemlich unwichtige Frage.
Und selbst, wenn der menschliche Anteil daran etwas höher sein sollte, so ist es doch eine abwegige, geradezu größenwahnsinnige und völlig unrealistische Vorstellung, dass der Mensch die Fähigkeit hätte, eine weitere Erwärmung abzuwenden.
Wir sollten mehr über die Vorteile des Klimawandels reden!
Die menschlichen Gesellschaften werden sich eben anpassen – so wie schon nach der Eiszeit, im Mittelalter oder in der Kleinen Eiszeit. Ist das ein Problem? Nö!
Auch die Natur wird sich anpassen, und wenn deswegen aus bestimmten Regionen einige vertraute Tier- und Pflanzenarten verschwinden, so ist das kein Weltuntergang.
@Wolfgang Wirth: Na klar, alles passt sich irgendwie, irgendwo, irgendwann an, alles gar kein Problem und wieso sollte man Angst haben, wenn einem die Hütte weggespült wird oder der alte kranke Mensch im nicht klimatisierten Pflegeheim bei 40 Grad stirbt etc., is‘ alles total easy, Leute.
Hört mal gut dem Onkel Wolfgang zu und fürchtet Euch nicht!
Leider auf Propaganda reingefallen. Wir hatten auch schon in den 1980ern 40 Grad und davor. Klimaanlagen in Altersheimen wären schon immer ! sinnvoll gewesen, oder dicke Wände. Altersheime werden mE mittlerweile immer rücksichtsloser gebaut, oft mitten an Hauptverkehrsstraßen, statt zb im Grünen, da wäre es auch von Hause aus kühler. Das kümmert keine Sau, nur als Argument der Klimaideologen.
Was wir hier sehen ist wie schon bei Corona werden alte Menschen instrumentalisiert. Ziemlich böse Propaganda würde ich sagen. Was die übrigens nicht sagt, es gibt mehr Kältetote als Hitztote, das passt halt nicht zum gewünschten Narrativ.
@jemp1965
Sie haben in Ihrem Kommentar zwar Ihre Besorgnisse um nicht zu sagen Ängste ausgebreitet, aber ich erkenne nicht, dass Sie sich mit meinen obigen Gedanken/Aussagen auseinander gesetzt haben:
– So ist es doch eine abwegige, geradezu größenwahnsinnige und völlig unrealistische Vorstellung, dass der Mensch die Fähigkeit hätte, eine weitere Erwärmung abzuwenden.
– Die menschlichen Gesellschaften werden sich eben anpassen (müssen) – so wie schon nach der Eiszeit, im Mittelalter oder in der Kleinen Eiszeit.
– Auch die Natur wird sich anpassen, und wenn deswegen aus bestimmten Regionen einige vertraute Tier- und Pflanzenarten verschwinden, so ist das kein Weltuntergang.
– Es ist wichtig, neben den zweifellos entstehenden ernsten Schwierigkeiten und Problemen auch die Chancen zu sehen, z.B. Ausdehnung des borealen Nadelwaldes, neue Schifffahrtswege, Anbau mediterraner Pflanzen auch in Mitteleuropa, Weinbau in Norddeutschland.
Und wer weiß, vielleicht wird´s auch wieder kälter … ?
Mir fällt auf, dass ich ständig tolle Klimaaktivisten wie zb Leonardo Di Caprio präsentiert bekomme, der einen tollen Hybrid fährt um das Klima zu schützen. Daneben Fotos von seiner 16 Zimmer Villa + Olympiabecken im parkähnlichen Garten + Privatflugzeug + Jacht. Das ist nur ein Beispiel. Der Club of Rome besteht nur aus Milliardären. Leute die CO2 Konten propagieren die ihres schon ums 1000fache gesprengt haben!
Was die Umwelt am meisten belastet ist Digitalisierung (nichts erwärmt die Umgebung so wie KI), Rüstung, Kriege und die schwachsinnge Überproduktion von völlig nutzlosen Produkten.
Windräder sorgen für Trockenheit der Wälder, der Infraschall macht Mensch und Natur krank, außerdem schleudern die Pfas durch die Gegend. Die Batterien der tollen Elektroautos und die PV Anlagen auf dem Dach sind irgendwann Schrott und werden dann im Kongo oder sonstwo entsorgt wo Kinder auf den Müllhalden schuften. Hauptsache Black Rock Deutschland hält sich sauber (klimaneutral, Netzero, Zerocovid und co) haha….
Es ist ein Elend!
Der Autor erzählt was vom Klima vergangener Zeiten und dessen Wandel. Dass er überhaupt darüber so halbwegs Bescheid weiß, verdankt er der Wissenschaft, die vor dem aktuellen Klimawandel warnt.
Warum schreibt der Froschauer überhaupt über den Klimawandel vergangener Zeiten? Dass sich das Klima auch früher immer wieder geändert hat, ist unbestritten und der Wissenschaft bestens bekannt. Die hält diesen Fakt allerdings nicht für einen Einwand und beharrt darauf, dass der aktuelle Klimawandel erstens menschengemacht ist, und zweitens katastrophale Auswirkungen haben wird.
Aber auch da findet sich bestimmt jemand, der zu berichten weiß, dass es Katastrophen schon immer gab.
Ein hervorragender Artikel, weil er aufzeigt, wie trotz gut präsentierter und auch durchgehend valider Fakten schwach argumentiert werden kann.
Wir betrachten die letzten Jahrzehnte und sehen eine Erwärmung von ungefähr 0,2°C pro Jahrzehnt = 0,02°C / Jahr.
Wir betrachten die letzten Millionen Jahre und sehen Klimaveränderungen von beispielsweise 5°C über 10.000 Jahre = 0,0005°C / Jahr. Aktuell geht es 40 mal schneller. In den letzten Jahren geht es deutlich schneller als jemals zuvor in diesem Millionen Jahre laufendem Film. Und weil sich jetzt vielleicht einige auf die Suche machen: es ist ein Beispiel und je nach Wahl der Zeitspanne lassen sich andere Faktoren finden, aber dennoch bleibt:
Dieser Geschwindigkeitsaspekt fehlt im Artikel vollständig. Er beschränkt sich auf den Schluss „Temperaturänderungen gab es früher auch, deshalb sind sie auch heute kein Problem.“ und setzt frühere Veränderungen mit den heutigen gleich. Sind sie überhaupt qualitativ vergleichbar? Wenn nicht, dann wäre es kein Schluss, sondern ein Fehlschluss, weil dann Äpfel mit Birnen verglichen würden.
Zumindest müsste entweder gezeigt werden, dass es a) auch irgendwann früher schon mal so schnell ging (schwierig) oder b) dass die Geschwindigkeit egal ist (noch schwieriger). Erwähnt werden müsste die Geschwindigkeit meines Erachtens, denn gerade sie ist es, die auffällt.
Ja, genau. Heute geht’s rasant schneller, ordne ich da ein. Die Natur und insbesondere der Mensch hat weniger Zeit als üblich, sich wirklich gründlich anzupassen. Der Mensch ist überaus fragil, vielleicht nicht in seiner Statur, aber doch in seinem sozialen und neuerdings technisch sehr komplexen Gefüge. Irgendwelche Kellerasseln oder Silberfischchen sind da sicherlich genügsamer.
Warum fehlt im Artikel der Geschwindigkeitsaspekt? Warum wird dieses Signal nicht gesehen? Es ist doch gerade dieses, welches den Unterschied macht und die Vergleichbarkeit mit den korrekt benannten früheren Ereignissen erschwert.
Und natürlich darf auch der Schlager „da muss man sich halt anpassen“ nicht fehlen.
Mal so gefragt, ihr Schlaumeier: warum passen sich die Menschen in der Sahelzone nicht einfach besser an?
Und ist eine wegbrechende Wirtschaft nicht auch bloß eine Bedingung, an die man sich halt „anpassen“ muss?
Was eine Anpassungen an Kosten verursacht, hat natürlich noch nie einer von denen durchgerechnet, die Anpassung propagieren. Glaubt ihr im Ernst, dass Kommunen, die noch nicht einmal Fahrradwege Instandhalten können, die Gelder aufbringen werden, die eine Anpassung an den Klimawandel erfordern?
Die Menschen in der Sahelzone passen sich doch an? Den Punkt verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz.
Die Menschen in der Sahelzone hatten sogar eine äußerst angepasste augeklügelte Landwirtschaft, bis die sogenannte Grüne Revolution in den 1960iger und 1970igern sie zerstörte.
Dass sich die Temperaturen im Sommer wie im Winter erhöht haben kann ich aus meinem eigenen Erleben für die letzten 15 Jahre sicher sagen. Was die Zeit davor angeht, bin ich auf die veröffentlichten Skalen angewiesen. Ich muss sagen, dass mich die unehrliche Art der Klimadiskussion insgesamt eher misstrauisch macht. So entstehen bei mir mehrere Fragen:
1. Wenn der Klimawandel eine existentielle Gefahr darstellt, warum wird dann z.B. das Militär als ein Hauptverursacher von CO2 aus den Diskussionen ausgeklammert?
2. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein derartig komplexes System wie das Klima durch die Änderung einer einzigen Stellschraube bewegt wird. Z.B. die CO2-Senken werden kaum diskutiert. Ich habe nicht den Eindruck, dass wir es mit realistischen Szenarien zu tun haben. Von daher würde ich mir eine differenziertere Betrachtung, die zumindest auch auf Gegenargumente eingeht und sie ernsthaft diskutiert, wünschen. Warum findet so etwas nicht statt?
Insgesamt erscheint mir die Erklärung des menschengemachten Klimawandels dennoch plausibel, ich finde es aber sehr schwer, diesen in seiner Dramatik gegenüber anderen Problemen der technischen Zivilisation einzuordnen. Vielleicht bringen ja weitere Beiträge in dieser Serie hier mehr Aufschluss?
@ Moklitz
Na weil man (also die Verantwortlichen) gar nicht wirklich den Klimawandel stoppen will, sondern ihn (der wirklich eine existentielle Gefahr darstellt) nur benutzen möchten um andere Dinge durchzudrücken.
Aber so lange dieses ruinöse Wirtschaftssystem auf vollen Touren läuft und vor allem so lange sich der beginnende 3. Weltkrieg immer weiter hochschaukelt, ist mal sowieso nicht in der Lage auf den Klimawandel einzuwirken, ganz gleich ob man nun glaubt, dass es am CO2 liegt oder nicht. Deswegen verstehe ich diese ganze Diskussion auch nicht. Alle aktuellen Maßnahmen gegen den Klimawandel können gar nicht wirksam sein, solange sich die oben genannten Dinge nicht ändern. Also muss man sich erst einmal um diese beiden Dinge kümmern.
Ein klassische Tatsachenverbebelung eines ideologischen Klimawandelleugners.
Dabei ist die Klimaerwärmung naturwissenschaftlich so simpel:
Das Gleichgewicht zwischen auf der Erde eingestrahlter Sonnenenergie gegenüber der in den Weltraum abgegebenen Strahlung verschiebt sich zugunsten der eingestrahlten Energie. Es kommt mehr Energie auf der Erde an, als abgegeben wird. Das und bichts anderes führt zur Klimaerwärmung.
Welche Rolle spielt die von Herrn Froschauer so intensiv diskutierte Klimageschichte auf dieses physikalische Gleichgewicht? GAR KEINE!!!
Warun diskutiert Herr Froschauer solche für den Klimawandel irrelevanten Themen? Vi
Wie üblich beginnt der Artikel mit einer von niemandem bestrittenen Allerweltsbinse, dass sich Klima ändert. Das tut es selbstverständlich. Und zwar immer dann, wenn sich das obige Gleichgewicht ändert. Sei es aus astronomischen Gründen (Erdbahn, Sonnenaktivität ) die die Energieeinstrahlung ändern, sei es durch Änderung in der Zusammensetzung der Erdatmosphäre (Treibhausgase, Vulkane, Meteoriten) oder durch Änderung des Albedos (Reflexion). Egal ob beim Aussterben der Dinosaurier, der Eiszeit, oder eben der anthropogenen CO2-Emissionen (+CH4). Die Ursachräen sind immer die gleichen. Allenfalls die Rückkopplungseffekte, also die Reaktion des Klimas/der Erde auf die veränderten Energien/Temperaturen unterscheiden sich je nach zugrunde liegendem Mechanismus.
Das ist eine beliebte Technik. Einen bekannten, sogar bewiesenen Zusammenhang in Frage zu stellen, indem man andere Fälle herbeizitiert, die andere Ursache haben/hatten. So nach dem Motto, wenn neulich jemand einen Unfall gebaut hat, weil er auf einer Ölspur ins Schleudern kam, dann kann doch meine Trunkenheit gar nicht der Grund sein.
Im Grunde ist es wirklich einfach, wie du schreibst: Es ist eine Frage der Strahlungsbilanz. Wird weniger Energie ins Weltall abgestrahlt, als durch die Sonne eingestrahlt wird, verbleibt diese Energiedifferenz im Erdsystem und führt letztlich zu einer Erwärmung. Das sind grundlegende Prinzipien der Physik. Zwar gibt es noch andere Energiequellen (Geothermie, Vulkane, Gezeitenenergie, Erzeugung von Wärme durch den Menschen, …), absorbierte Sonneneinstrahlung ist aber mit ca. 99,96% mit Abstand der wichtigste Faktor für das Klima.
Wer sich mit dem Klima befassen will, muss sich mit der Strahlungsbilanz beschäftigen.
Nun, dann berechnen Sie mal mit Hilfe des Stefan-Boltzmann Gesetzes, wie hoch die Erwärmung der Erde wäre, wenn alle Annahmen, die den heutigen Berechnungen zugrunde liegen, gleich bleiben und lediglich die Abstrahlung im Bereich der CO2-Bande zu Null gesetzt wird. Dies ist eine leichte Übungsaufgabe für Schüler einer Abiturklasse im Leistungsfach Physik, die mit einer Google-Recherche nach den relevanten Parametern und Verwendung eines geeigneten Grafikprogramms in weniger als einem Nachmittag zu erledigen ist. Das Ergebnis wird Sie erstaunen. Und vergessen Sie nicht, sich den Emissionskoeffizienten von H2O als Funktion der Wellenlänge anzusehen.
Es ist immer wieder faszinierend zu lesen, wie hochtrabend Kommentare klingen, die für einen Physiker ziemlich schief sind, um es höflich auszudrücken.
Wozu solche alberne, wichtigtuende Spielerei? Weil Ihnen der CO2-bezogene Anteil zu gering erscheint? Bei einem vollen Krug reicht ein Tropfen, um diesen zum Überlaufen zu bringen. Bei einem Gleichgewicht reicht schon die Verschiebung einer kleine Komponente, um dieses aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Bei manchem Grobdenker fehlt einfach das elementare Verständnis der Relationen, wenn es um physikalische Größen geht…
Das Bild taugt allerdings null, denn hier läuft kein Krug voll bei 430ppm oder auch mehr. Erdgeschichtlich sind wir sogar im absolut untersten Bereich der Sättigung.
Und natürlich darf auch mal wieder die übliche Beleidigung nicht fehlen, was als Muster schon echt auffällig ist. Du hast die Wahrheit gefunden bzw. die Wissenschaft (wie gut die ist konnte man exemplarisch ja bei Corona wunderbar beobachten) und alle anderen sind verpeilt aka Grobdenker.
Ehrlich gesagt kann ich außer einem „ich kenne mich aus, ihr nicht“ keinerlei Argument entdecken.
Mag ja sein, dass die Ausführungen von @aufgepasst für einen Physiker ziemlich „schief“ sind. Nur, wofür steht das? Was soll der Hinweis, dass etwas schief ist, wenn man nicht einmal klarstellt, worin es „schief“ ist? Und inwiefern ist das überhaupt von Belang?
Möchtest du ernsthaft in Frage stellen, dass die Strahlungsbilanz das fachliche Thema ist, mit dem man sich auseinandersetzen muss, wenn man über Klimawandel reden will? Was soll der Verweis auf das Stefan-Boltzmann Gesetz? Erwärmt sich die Erde nicht, wenn Sonnenlicht einfällt? Wird diese Wärme nicht wieder abgegeben?
Das war die Behauptung von @aufgepasst
Was stimmt daran nicht?
Berechnungen mit oder ohne Stokes-Verschiebungen (und Anti-Stokes-Verschiebungen) und etwaigen anderen Frequenzverschiebungen?
Oder anders ausgedrückts, wenn man es erlaubt, dass sich Frequenzen verschieben können, dann reicht etwas leider nicht aus, da die Frequenzverteilung eben nicht statisch wäre…
Es kann nicht dauerhaft „mehr Energie aufgenommen werden als abgestrahlt wird“…
Das ist nicht nur physikalisch nicht möglich sondern würde den Planet unendlich aufheizen.
Dennoch gibt es natürlich den anthropogenen Klimawandel, das ist tatsächlich keine Frage.
Wie verwirrt ihr alle seid inzwischen. Babylon 3.0.
Wer hat denn wo irgendetwas von „dauerhaft“ behauptet? Wie kommen Sie auf solchen ausgemachten Unsinn?
Ist Ihnen Ihre Fantasie beim Lesen durchgegangen, anstelle das zu Lesen was geschrieben steht?
Eine junge Frau ist das Monster dieser Tage !
eddy@theloonbase – Greta Thunberg Antichrist
https://www.youtube.com/watch?v=mgiFHvp5aHI
„Das Klima der Erde war niemals statisch. Lange bevor der Mensch Kohle, Öl oder Gas nutzte, wechselten sich Warm- und Kaltzeiten ab. Gletscher dehnten sich aus und zogen sich wieder zurück. Wälder entstanden, verschwanden und breiteten sich erneut aus. Meeresspiegel stiegen und fielen. Die Erde befand sich stets in einem Wandel.
Diese historische Perspektive ist unverzichtbar. „
..aber wer sie auch nur erwähnt, wird ja heute mit übelsten Schimpfattacken eingedeckt. „Klimaleugner“ ist da noch die freundlichste Bezeichnung im Katalog der einstudierten Diffamierungen. Und damit ist jede vernünftige Diskussion vorbei, ehe sie beginnen könnte.
Das Schlimme ist aber eben auch, daß sogar Wissenschaftler an dieser Reduzierung der Erdgeschichte auf die letzten 150 Jahre beteiligt sind. Die hätte man ja andernfalls als Verbündete gegen den Chor der Politik und Medien. Aber nein! Es wurde beim Überprüfen früherer und heutiger Ausgaben von Klimadaten (wohlgemerkt derselben Messungen!!) der NASA festgestellt, daß die Daten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts verändert wurden. Und zwar sämtlich in Richtung „kühler“, so daß der aktuelle Temperaturanstieg dramatischer erscheint. „Harmonisierung“ nennt man das.
Auch die mittelalterliche Warmzeit zur Zeit der Römer, vor Jahren auch noch als „Optimum“ bezeichnet, ist aus manchen Grafiken mittlerweile fast völlig verschwunden. Dabei war die so warm und anhaltend, daß in den Alpen Siedlungen und Straßen angelegt wurden, die später unter Gletschern verschwanden. Daß die jetzt wieder auftauchen, stört das Bild natürlich, weswegen diese Zusammenhänge genauso heruntergespielt werden müssen, wie die Funde von Bäumen und Torf unter dem wegtauenden Pasterzegletscher in Österreich, die sogar menschliche Aktivitäten (Leben mit Weidetieren) in einer Zeit vor 6.000 – 9.000 Jahren belegen.
Aber auch aus dem 19. Jahrhundert, als die Wetterbeobachtung begann und die Wissenschaft sich Bahn brach, werden die Daten „massiert“. Bestes Beispiel ist quasi-religiöse Grundannahme der Klimaaktivisten, daß die Ende des 19. Jahrhunderts chemisch gemessenen 280ppm Co2 in der Luft ein quasi ewiges „natürliches“ Gleichgewicht darstellen, das nur der Mensch mit seinen Aktivitäten, vor allem der Industrialisierung gestört hat, obwohl mit denselben Methoden auch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Werte ermittelt wurden, die mit 0,04 Vol% den heutigen 400ppm entsprachen. Zusammenfassend dokumentiert in der ersten Ausgabe von Meyers Lexikon von 1840.
Ich hab diese fruchtlosen Diskussionen oft geführt, und feststellen müssen, daß „die da“ Argumenten gegenüber verschlossen sind und bleiben (wollen).
Dass, was sowohl Froschauer als auch du hier machen ist eine Themenverschiebung.
Da, wo die Wissenschaft den aktuellen Klimawandel und seine Gründe untersucht, wechselt ihr zu einer Betrachtung der Geschichte des Klimas. Ja, auch früher schon hat sich das Klima verändert. Ihr möchtet das gerne mit in die Betrachtung einbeziehen, auch wenn die damaligen Gründe für den jeweiligen Klimawandel andere waren.
Die zweite Verschiebung passiert implizit. Da, wo es um die Auswirklungen des aktuellen Klimawandels auf die menschliche Zivilisation geht redet ihr über den Klimawandel allgemein. Ihr wollt euch nicht mit der Frage befassen, was es z.B. für die Landwirtschaft im Mittelmeerraum bedeutet, wenn die globale Erwärmung 2-3° beträgt. Ihr wollt das relativieren.
Eigenartig! Da werden die wohl einen Grund für haben, dass sie sich an der „Reduzierung beteiligen“. Vermutlich halten es Wissenschaftler die Frage, wie das Klima vor 50mio Jahren war einfach für irrelevant. Liegt vielleicht daran, dass die vom Fach sind, und Froschauer nicht?
Wie „untersucht“ denn „die Wissenschaft“ den „AKTUELLEN“ Klimawandel? Indem sie Eisbohrkerne, die bis zu 600.000 Jahre in die Vergangenheit reichen, analysiert, um den Co2-Gehalt und die Temperaturen damals daraus abzuleiten (was vor allem hinsichtlich der absoluten Co2-Konzentration nicht funktioniert). Und aus dieser Geschichte (!!!) werden dann die falschen Schlüsse gezogen („Co2 hat schon immer die globale Temperatur angetrieben“ – tatsächlich belegen die Kerne das genaue Gegenteil), um dann aus dem Anstieg der Konzentration seit 1890 zu modellieren, wie es im Jahr 2100 aussehen wird.
Irgendwie schlägt dein Vorwurf auf dich selbst zurück, oder?
Das scheinst du nicht zu wissen.
Dass CO2 ein klimarelevantes Gas ist, stellt niemand ernsthaft in Frage. Das Treibhaus Prinzip wurde ca. 1824-1861 entdeckt, seither eingehend untersucht, in Experimenten und durch Messungen bestätigt etc.. Wenn du bestreiten wolltest, dass CO2 klimarelevant ist, dann müsstest du nachweisen, dass CO2 keine IR Strahlung absorbiert.
Ohne Treibhaus Effekt, würde die durchschnittliche Temperatur ca. 33° niedriger liegen.
Um den Treibhaus Effekt zu untersuchen braucht man keine Eisbohrkerne (die es ohnehin erst seit den 50er Jahren gibt), und die vor allem dafür benötigt werden, um Aussagen über vergangene Zeiten zu treffen (kontinuierliche CO2 Messungen gibt es erst seit 1958). Und nicht, um aus den verschiedenen Konzentrationen ein Klimamodell für die Gegenwart zu erstellen, oder gar die physikalischen Zusammenhänge überhaupt zu erkennen. Die in Eisbohrkernen gemessenen CO₂-Konzentrationen dienen der Validierung und Überprüfung von Klimamodellen, nicht deren Erstellung.
Froschauer drückt sich um die Frage, warum sich das Klima aktuell ändert. Er verweist darauf, dass es zu anderen Zeiten ebenfalls Änderungen des Klimas gegeben hat und stellt damit den heutigen Grund in einen Kontext, der nichts erklärt, dafür aber alles verwischt. Froschauer sagt nicht „die Verfeuerung fossiler Brennstoffe und die deshalb steigende CO2 Konzentration ist nicht der Grund für den Klimawandel“. Er sagt „die Wikinger haben Grönland besiedelt“ oder „die Saurier hatten es auch schon warm“.
Froschauer möchte den Klimawandel in größeren Zusammenhängen betrachten und weicht so der Frage aus, was der aktuelle Klimawandel für Konsequenzen hat. Dann soll er halt zu den ruinierten bäuerlichen Existenzen sagen, dass es 1540 auch schonmal eine Dürre gegeben hat. Na toll! Auf diese Art der „differenzierten Betrachtung“ kann ich gut verzichten.
Ihr führt ja gar keine Diskussion im eigentlichen Sinne. Beispiel:
Da wird ein Strohmann aufgebaut, auf den man dann einschlagen kann. Niemand behauptet, dass 280ppm das „natürliche Gleichgewicht“ wären. Es ist der Referenzwert aus vorindustrieller Zeit. Der wird genommen (und nicht ein Wert aus der Zeit der Saurier), weil er den Anfang einer kurzen Zeitspanne kennzeichnet, indem die Industrialisierung gebundenes CO2 freisetzt. Die menschlichen CO2 Emissionen haben an dem Anstieg von 280ppm auf 428ppm zu mehr(!) als 100% Anteil, weil nur ca. 46% der CO2 Emissionen in die Atmosphäre gelangen, der Rest ist durch natürliche Senken aufgenommen worden.
Wenn du ernsthaft diskutieren willst, dann beziehe dich bitte auf diese Aussage.
1890 war keine vorindustrielle Zeit (mehr)! Das waren die Jahrzehnte Anfang des 19. Jahrhunderts. Da aber waren die Co2-Werte in der Atmosphäre deutlich höher – um ein Drittel, als Ende des 19. Jahrhunderts, und damit etwa genauso hoch wie heute.
Wenn du ernsthaft diskutieren willst, kläre erst mal die „Basics“.
Kleines Rechenbeispiel: Würden wir statt 1890 das Jahr 1830 als Startpunkt für die CO2-Messungen nehmen (und die gab es da schon!), und damit eine viel eher als vorindustriell zu bezeichnenden Zustand, und den als „Quasi-Norm“ setzen (was genauso falsch wäre wie das mit 1890 zu tun) dann gäbe es rechnerisch im Vergleich mit heute gar keinen Anstieg des Co2-Gehaltes der Atmosphäre, sondern im Gegenteil eine lange Zeitspanne eines Co2-Mangels.
Und nein, niemand bestreitet, daß Co2 ein Treibhausgas ist. Aber die Fixierung auf dieses eine Gas, und da auch noch auf den allein menschlichen Anteil daran, bringt uns nicht weiter. Das dient nur der Geschäftemacherei mit der Angst.
da kannst du ja gerne mal eine Quelle nennen. Ich finde folgende Angaben.
vorindustriell (ca. 1750): ~280 ppm
1890: ~290 ppm
1950: ~311 ppm
2000: ~370 ppm
2025: ~426 ppm
2026: inzwischen über 425 ppm
Ich schätze, dass du dich auf einzelne lokale Messungen berufst. Die können natürlich weit über dem Durchschnitt liegen.
Es gibt keine „Fixierung auf dieses eine Gas“. Auch das ist ein Strohmann von dir. CO2 ist in der Diskussion so präsent, weil es (neben Methan) das Molekül ist, dass mit der Industrialisierung in großen Maßstab emittiert wird, also zusätzlich in die Atmosphäre gelangt und das der Hebel wäre, die Emissionen drastisch zu senken.
Auch dieser Einwand von dir ist unredlich. Du kritisierst eine angebliche „Fixierung“ (die es nicht gibt), bleibst aber den Nachweis schuldig, dass andere Gase ebenso betrachtet werden müssten (was ja auch passiert). Auch das ist eine beliebte Technik. Man bringt mit einen „auch“ lauter andere denkbare Faktoren in die Debatte, ohne natürlich deren Auswirkung zu quantifizieren. Mit einem schlichten „aber Vulkane haben doch auch…“ ist dann eine Relativierung geleistet, ohne auch nur einmal auf die Berechnung der Wissenschaft eingehen zu müssen.
Dass man sich auf den anthropogenen Anteil am CO2 beschränken würde, ist so auch nicht richtig. CO2 aus fossilen Brennstoffen hat eine andere Isotopensignatur als CO2 aus dem heutigen biologischen Kohlenstoffkreislauf.
Da schätzt du falsch. Ich berufe mich auf die Zusammenfassung (!!!!!) einiger hundert Messungen (im Sinne chemischer Analysen), wie sie in Meyers Lexikon Ausgabe 1840 bereits dokumentiert wurden.
Und 1750 gab es noch keine Messwerte für Co2. Die chemischen Analysen (auch 1890 wurde noch chemisch analysiert) begannen erst im 19. Jahrhundert. Die Linie der Eisbohrkerne, die, wie schon erwähnt, keine absoluten Co2-Werte repräsentieren können, und damit nicht mit später an der Luft gemessenen Werten verglichen werden können, endet etwa 2400 Jahre vor unserer Zeit. Alle jüngeren Werte sind nicht mit den älteren (ausdiffundierten, und fest im Eis eingeschlossenen) Werten vergleichbar. Die Lücke zwischen diesen Werten wird von „Klimawissenschaftlern“ (die diesen Namen nicht verdienen) entweder mit irrelevanten Eisbohrkerndaten gefüllt oder mittels diverser Proxy-Werten etwa aus Baumringen interpretiert. Die sind aber völliger Stuß, da die dazugehörigen Co2-Werte reines Voodoo sind. Fällt in einem Jahr mehr Regen als normal, wächst ein Baum stärker – egal, wie hoch der Co2-Gehalt der Atmosphäre ist. Hauptsache, er reicht aus, um Wachstum zu ermöglichen. Die „Hockeysticker“ aber interpretieren daraus allein den Co2-Wert.
Was nun?
Die NASA wurde 1958 (offiziell) gegründet. Der erste Satellit wurde 1957 in den Orbit geschossen. So dass nicht davon auszugehen ist, dass irgendwelche Messdaten von Satelliten von vor 1957/58 bzgl. irgendeiner Datenkorrektur betroffen sind.
Ihre Aussage bzgl. der Datenveränderung ist darüberhinaus recht vage. Auch gibt es durchaus Gründe, warum Daten (welche von Messungen stammen, aber nicht die Rohdaten selbst sind) im Nachgang geändert/korrigiert werden, ohne dass dafür gleich irgendein Zweck (oder Narrativ) dahintersteckt – z.B. fehlerhaftes Messverfahren, fehlerhafte Messungen andere Probleme bei den Messgeräten. Auch läßt es offen, ob die „Datenveränderung“ nun stillschweigend passiert war oder ob der Grund damals (auch wenn Sie den nicht kennen) kommuniziert wurde. Dass alles unter der Annahme, dass Ihre Aussage bzgl. der Datenveränderung der Wahrheit entspricht.
ps. Damit ist mein letzter Kommentar zu diesem Artikel aufgebraucht.
DIE „Wissenschaft“ hat ausgespielt. Jeder nicht Akademisierte, Dogmatisierte oder Profitierende hat das schon mehr oder weniger gespürt. Der letzte größere Schlag war „Corona“.
Wir haben „Wissenschaften“ die durch Gelder gesteuert werden und daher nur noch dem Zweck dienen, die Wahnideen der Superreichen und Lenker der Geldströme zu propagieren.
Diese Figur Arday, Bärbock als Professorin, Fauci und Drosten, …, alles Leute die angeblich bzw. formal für Wissenschaft stehen aber offensichtlich nur Figuren in einem Spiel sind, das Publikum mit billigen Stereotypen zu bedienen.
Die akademische „Wissenschaft“ heutiger Zeit hat fertig! Der Niedergang begann schon vor über 100 Jahren mit der Einführung von „Gedankenexperimenten“ zu naturwissenschaftlichen „Erkenntnissen“, was der reine Hohn ist. Natürlich war nicht alles falsch seit dem – aber verdammt viel.
Heute mit Modellen und Simulationen, der Computerisierung der „Naturerforschung“ (statt dem Primat der experimentellen Prüfung als Ausgangspunkt jeder weiteren Untersuchung), ist alles aus. Nur noch Schrott rein, Schrott raus. Die, die hier noch die Fahne der „Wissenschaft“ hochhalten, sind traurige Gestalten (bzw. PR-Agenten die es zT sogar für sich selbst besser wissen).
Na da bin ich mal gespannt über Vorschläge zum experimentellen Nachweis des Klimawandels, sie Genie.
ein bißchen Nachdenken würde Ihnen aber nicht schaden, dann würden Sie
nicht ernsthaft erwarten, daß jemand der NICHT an den Klimawandel glaubt
Ihnen Vorschläge zum experimentellen Nachweis desselben zu geben.
Das liebe Klima verändert sich seit 1 Millionen Jahren….
Aha tatsächlich, verändert sich das Klima immer mit dem politischen Narrativ, daß Klima selbst, irdisch betrachtet, verschiebt Änderungen seitens, des humanen Impakt.
Der natürliche oder humane Impakt, besitzt natürlich klimatische Veränderungen für das heutige Klima.
Da der Mensch in der Lage ist, das Klima unnatürlich zu verändern.
So ist das politische Klima genauso betroffen, aber der reale Mensch, weiß nicht mehr was Klima ist..
Das Klima hängt von dem ab, was Mensch, Klima und Natur gemeinsam für sich gestalten.
Das heutige gestalten für eine gesunde Welt, liegt seit 2026 Jahren in der Hölle.
Weil der Mensch nicht in der Lage ist, eine menschliche, in Verbindung mit der Natur, eine Symbiose zu verbinden in der Lage ist.
die leichte Abiturableistungsaufgabe von vorhin mit dem
Stolzenmann-Gesetz über die Strahlung aus Schwarzkörpern
aber auch beliebigen Materialien brachte mich auf die Idee
diesem doofen Streit dadurch etwas Positives abzugewinnen indem ich
die Worte des Streittxtes mit KI nachguckte.
Dabei stiess ich auf die Emissivity ∈ [0,1] das ist
wie gut ein Material thermisch abstrahlen kann.
Als ich auf die Werte von 0,06 für Eisen und 0,92 für Plastik
schaute, fielen mir die verbrannten Hände ein die sich einstellten
wenn der neue Gartentisch aus Metall aus der Sonne wegzutragen war.
Dessen Abstrahung ist so schlecht, daß erst bei höchster Aufheizung
(nach dem Stolzenmann-Gesetz) genausoviel abstrahlt wird wie an
Wärme eingeht.
Der alte Plastiktisch wurde dagegen nie heiß.
Ich werde also in den Wald fahren und nachschauen ob der
Plastiktisch noch dasteht, und wenn ja dann tausche ich ihn mit dem
doofen Metallding.
Meine Frau wird zwar meckern, aber das mit der Emissivity wird sie
wohl lernen müssen. Gott sei Dank weiß sie nicht daß dieses Forum
immer öfter in das gemeinschaftliche Leben eingreift.
– böses Forum –
@Rudolf @Heinz
ihr bezieht euch auf einen Eintrag in einem uralten Lexikon, dass eine Prozentangabe von 0,04% nennt. Ohne die Angabe, worauf sich die Prozent beziehen, ist sie nutzlos. Geht man von Gewichtsprozent aus und rechnet das in ppm um, kommen etwa 270ppm raus.
Es ist ohnehin etwas eigenartig, sich auf einen(!) Eintrag in einem wirklich alten Lexikon zu berufen. Da werdet ihr sicher noch ganz andere Einträge finden, die man heute so nicht mehr übernehmen wollen würde.
Die dort angegeben Zahl bezieht sich auf eine Reihe Messungen, die ein(!) Forscher durchgeführt hat. Sie widerspricht all den Angaben, die man heute über die Zeiträume findet. Da würde sich man sich doch fragen, wie die Diskrepanz zustande kommt, bevor man behauptet 400ppm wären die damalige Konzentration gewesen.
Man würde überhaupt der Frage nachgehen, wie es in so kurzer Zeit zu einem derartigen Abfall der CO2 Konzentration hätte kommen können.
Aber das ist natürlich nmicht euer Interesse. Ihr habt ja den „Beweis“ auf den ihr scharf seid.
„Sie widerspricht all den Angaben, die man heute über die Zeiträume findet. “
Dafür gibt es ja mehrere logischer Erklärungen, nicht? 😉