Das Geschäft des Krieges

Symbolbild: Krieg und Rüstung
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Medienmacht, Geldherrschaft und die Sabotage des globalen Friedens.

Ist Krieg ein politisches Versagen – oder ein Geschäftsmodell? Christian Hamann zeichnet im zweiten Teil seiner Analyse nach, wie wirtschaftliche Interessen, geopolitische Macht und mediale Einflussnahme bewaffnete Konflikte begünstigen und Friedensbemühungen ausbremsen. Den ersten Teil finden Sie an dieser Stelle. Den ersten Teil finden Sie hier.

3. Das Versagen der Medien

3.1 Zensur und Schönfärbung

Diese Art der Kriegsverschleppung würde unter Bürgerprotest umgehend abgestellt werden, wenn die Mainstream-Medien ihre verfassungsmäßige Rolle als Wächter der freiheitlichen Zivilisation wahrnehmen würden. Doch tun sie das bereits seit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg (1898-1899) und anschließenden Philippinisch- Amerikanischen Krieg nur mit großen Einschränkungen. (Siehe: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/geschichte/amerikas-sundenfall-1749625.html)

Stattdessen agieren sie als integraler Bestandteil des Systems. Durch eine doppelte Informationsfilterung – erst durch Militär und Geheimdienste, dann durch die Oligopolle der Nachrichtenagenturen – wird die Berichterstattung einer permanenten Schönfärbung und Zensur unterzogen.

Sobald systembedrohliche Skandale ans Licht kommen, greift ein verlässlicher medialer Bremsmechanismus, wie die US-amerikanische Zeitgeschichte in zwei historischen Untersuchungen beweist:

3.2 Das Church-Committee (1975–1976)

Als der Investigativjournalist Seymour Hersh Ende 1974 aufdeckte, dass die CIA im Inland illegal US-Bürger und die Antikriegsbewegung ausspionierte (Operation CHAOS), gründete der Senat die Church-Kommission. Doch je tiefer der Ausschuss grub und illegale Attentatspläne sowie das COINTELPRO-Programm des FBI ans Licht brachte, desto stärker schwenkten die Leitmedien auf ein Abblocken der mehr als berechtigten Kritik an staatlichen Institutionen ein. Sie übernahmen das National Security Framing und warfen Senator Frank Church vor, er würde die CIA „kastrieren“ und das Land im Kalten Krieg wehrlos machen.

Als der CIA-Stationschef Richard Welch im Dezember 1975 in Athen von Terroristen ermordet wurde, nutzten Medien und Regierung dies trotz fehlender Kausalität für eine massive Kampagne: Die „Enthüllungs-Hysterie“ der Presse habe Welchs Leben auf dem Gewissen. Dieser mediale Umschwung entzog der Kommission den öffentlichen Rückhalt; der Abschlussbericht wurde weichgespült, und die neu eingerichteten parlamentarischen Kontrollgremien blieben zahnlos.

3.3 Die Iran-Contra-Affäre (1986–1987)

Als im November 1986 aufflog, dass die amerikanische Regierung mit CIA-Hilfe im Irakisch-Iranischen Krieg beiden Parteien Waffen verkauft hatte, um mit den Erlösen die rechtsgerichteten Contra-Rebellen in Nicaragua zu finanzieren, schützten die Medien das System durch gezielte Personalisierung. Sie spielten die Inszenierung des CIA-Offiziers Oliver North als den zentralen Akteur durch das Gericht mit und präsentierten ihn im Stile einer Seifenoper als patriotischen Außenseiter. Damit lenkten sie erfolgreich vom Kernproblem ab – dem Bruch der Verfassung durch Regierung und Geheimdienste. Um die CIA-Führung, Präsident Ronald Reagan und Vizepräsident George H. W. Bush zu schützen, übernahmen die Medien das Narrativ, es seien lediglich ein paar „außer Kontrolle geratene Mitarbeiter“ gewesen.

Schlimmer noch: Als Journalisten wie Robert Parry und später Gary Webb (1996, Dark Alliance) detailliert nachwiesen, dass die von der CIA unterstützten Contras tonnenweise Kokain in die USA schmuggelten, um ihren Krieg zu finanzieren, starteten die New York Times, die Los Angeles Times und die Washington Post nicht etwa eigene Recherchen, sondern eine massive Kampagne zur Zerstörung von Webbs Glaubwürdigkeit. Das systemische Verbrechen wurde erfolgreich begraben; die juristische Aufarbeitung zog sich hin, bis George H. W. Bush am Heiligabend 1992 die Hauptbeschuldigten kurz vor ihrer Verurteilung begnadigte.

4. Missachtung psychologischer Grundregeln

4.1 Israels kontraproduktive Militärstrategie

Während Israel 1967 und 1973 gegen mehrere arabische Staaten gleichzeitig innerhalb von 6 bzw. 19 Tagen grandios gesiegt hat, gelingt jetzt gegen die Terrorgruppen Hamas und Hisbollah kein abschließender Erfolg. Wie bei den amerikanischen Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan liegen dem Misserfolg gravierende Fehler auf der psychologischen Ebene zugrunde. Eine Steigerung liegt darin, dass die jetzige israelische Führung dem Kernfehler nun den Rahmen einer Militärstrategie gegeben hat. Diese Dahiya-Doktrin sieht vor, in Gebieten, von denen aus auf Israel geschossen wird, zivile Infrastruktur und Wohngebäude in großem Umfang zu zerstören – angeblich zur Abschreckung.

Die Mainstream-Medien haben diese Antistrategie jedoch vor konzeptioneller Wahrnehmung und Kritik abgeschirmt. In den 2 Jahren vom Massaker am 7. Oktober 2023 bis zum Waffenstillstand am 10. Oktober 2025 hat keine der großen nordamerikanischen oder europäischen Nachrichtenagenturen über die Dahiya-Doktrin berichtet, während deren destruktive Resultate in derselben Zeit die Schlagzeilen dominiert haben. (Siehe: https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/eine-militaerdoktrin-gefaehrdet-die-befreiung-der-iranischen-nation)

Auch wenn die Einsätze angekündigt wurden, kamen Zehntausende von Zivilisten ums Leben. Der Reputationsschaden für Israel und den Westen ist gigantisch, wie u.a. der Anstieg antisemitischer Übergriffe zeigt. Die Islamisten konnten die klaffende Informationslücke mühelos mit eigener Propaganda füllen. 

4.2 Die Strategie der Islamisten

Das Versäumnis der Medien wiegt doppelt schwer, indem auch die Erläuterung der Gegenstrategie unterblieb, die fanatische Islamistenführer unter Ausnutzung der Dahiya-Doktrin anwenden. Im Sommer 2024 schrieb der Hamas-Chef Yahya Sinwar (der Planer des Massakers vom 7. Oktober) an seine Komplizen in Katar: „We have Israel right where we want them“ („Wir haben Israel genau da, wo wir es haben wollen“). Sinwar bestätigte damit, dass die zerstörerische Dahiya-Strategie Israels exakt dem Kalkül der Islamisten entspricht: Die muslimische Bevölkerung leidet und die Islamistenführer profitieren von den Wogen der Sympathie und Unterstützung, die ihnen nach entsprechenden Medienberichten zuteilwerden.

Militante Führer wie die Mullahs in Teheran verfolgen mit Fanatismus das Ziel der weltweiten Verbreitung eines radikalen Islam; ihre eigene Bevölkerung betrachten sie als Werkzeuge, die man in der Verpackung eines edlen Märtyrertums kalt opfert. Als Donald Trump oder Benjamin Netanyahu dem Regime in Teheran mit der Zerstörung von Kraftwerken und ziviler Infrastruktur drohten, zeigte das, dass sie nicht hinreichend aus den Katastrophen von Somalia bis Afghanistan gelernt haben. Man kann Islamisten keinen größeren Gefallen tun als mit einem zeitlich verschleppten Krieg, der viele zivile Opfer fordert.

4.3 Kampf der Kulturen statt kulturelle Annäherung

Diese Strategie funktioniert seit dem Libanesischen Bürgerkrieg (1975-1995), als die europäischen Staaten außer den verfolgten Christen auch Moslems aufzunehmen begannen. Damit beschleunigte sich die Ausbreitung eines radikalen, reformresistenten Islam im (Un)Geist der 1928 gegründeten Muslim-Bruderschaft, indem diese den bewaffneten Dschihad mit Propaganda kombiniert. Teheran gilt als Koordinationszentrum.

Nach dem Libanesischen Bürgerkrieg haben die permanent unentschiedenen, vom MIFC in die Länge gezogenen Kriege im Nahen Osten vom Irak bis Afghanistan für das Leiden unter den Zivilisten gesorgt, welches die Flüchtlingsströme antreibt. Das medial vermittelte emotionale Ambiente im Westen sorgt für breite Sympathien für die Opfer und kommt auch den Terroristen zugute.

Dagegen werden Reformbewegungen im Orient, die die Spannungen zwischen den Kulturen abbauen könnten, von der westlichen Politik im Stich gelassen oder aktiv zerstört. Die wegweisenden Reformen Atatürks von 1924/1926 mit ihrer Abschaffung der Scharia in der Türkei können mangels effektiver Verteidigung heute unter Erdogan wieder aufgeweicht werden. Auch an dieser Beschädigung der Kompatibilität zwischen dem Westen und dem Orient tragen die Mainstream-Medien eine erhebliche Mitschuld, indem eine ehrliche Debatte über den Islamismus unter Verwendung von Totschlagwörtern wie „Islamophobie“ tabuisiert wird. Dieselbe unaufrichtige Schweigemauer ist es auch, die die endlose Verschleppung der Kriege, die selbstzerstörerische Spaltung der westlichen Gesellschaften in Linke und Konservative sowie das Migrationschaos vor der dringend notwendigen Kritik abschirmt.

Indem eine ideologische Verteidigung des westlichen Wertefundaments in den Medien kaum stattfindet, sehen sich Islamisten zu expansionistischen Zukunftsentwürfen ermutigt. Der türkische Präsident Erdogan erklärte im November 2024 auf einer Islamkonferenz:

„Der Fortschritt des Westens – errichtet auf Blut, Tränen, Massakern, Völkermord und Ausbeutung – hat vorübergehend die Oberhand gewonnen […]. Es wird ein Tag kommen, früher oder später, an dem die Ära des Fortschritts, die das Heilige und Menschliche ausklammert, geschlossen wird, und während die westliche Zivilisation mit großem Getöse zusammenbricht, wird unsere Zivilisation […] sich noch stärker erheben.“ https://www.memri.org/tv/turkish-president-erdogan-western-civilization-will-collapse-we-will-flourish

Das Problem unsolidarischer, voreingenommener Medien wurde bereits von den Gründervätern der USA wie Thomas Jefferson erkannt, doch eine strukturelle Lösung wurde bis heute aufgeschoben.

5. Lösungswege

5.1 Konsequente Gewaltenteilung 

Diese Lösung erfordert keine Erfindung neuer demokratischer Prinzipien, sondern lediglich die konsequente Anwendung eines bewährten Instruments der Demokratie, der Gewaltheilung.

In den vergangenen 250 Jahren hat sich der Informationssektor faktisch als vierte Gewalt etabliert, die jedoch unter dem Einfluss eines Oligopols großer Nachrichtenagenturen steht, die mit selektiver Informationsfilterung die öffentliche Meinung manipulieren.

Wenn verhindert werden soll, dass die freiheitliche Zivilisation durch autoritäre Gesellschaftsmodelle ersetzt wird, muss der faire Markt der Meinungen auf der Grundlage ungefilterter Informationsflüsse wiederhergestellt werden. Dazu bedarf es einer demokratischen Kontrolle und Strukturierung des Nachrichtenwesens. Erst eine konsequent den Bürgern und der Wahrheit verpflichtete Berichterstattung entzieht den Militaristen die psychologische Deckung und beseitigt damit das Haupt-Hindernis auf dem Weg zur Befreiung der Menschheit von der Geisel des Krieges.

5.2 KI als Retter

Für diese Reform ist es allerhöchste Zeit. Während eine nicht manipulierte KI im Informationssektor exakt die wahrheitsgebundene, faire und das Leben achtende Berichterstattung überwachen kann, lässt sich eine manipulierte für jede Form von perfidem Betrug und menschenverachtender Gewalt missbrauchen. Destruktive Pioniermodelle breiten sich bereits aus, u.a. Bot-Farmen, die politische Debatten verfälschen.

Die anstehende Systemreform muss den bereits angekündigten gigantischen Investitionen in den Ausbau der KI zuvorkommen und die demokratische Kontrolle über diesen ultimativen Machtapparat sicherstellen. – Exakt auf dieser Ebene entscheidet sich jetzt die seit den Anfängen der Zivilisation währende Auseinandersetzung zwischen Destruktion und Aufbau, Betrug und Aufrichtigkeit

Christian Hamann

Christian Hamann wurde 1949 in Berlin geboren und lebt seit einigen Jahren abwechselnd in Deutschland und Südamerika (Uruguay, Paraguay). In den Jahren 1968 bis 1973 hat er Geographie und Biologie in Hannover und Mainz studiert und danach bis zu seiner Pensionierung als Gymnasiallehrer gearbeitet. Er hat sich zeitlebens selbständig weitergebildet, insbesondere auf den Gebieten Geschichte, Politik einschließlich Soziologie, Wirtschaft und Psychologie.
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27 Kommentare

  1. „Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hineingehen müssen.“

    Dieser wunderbare Satz stammt von dem 1970 verstorbenen Autor Erich Maria Remarque. Aber selbst dann, wenn das irgendjemand 50 oder 100 oder 1.000 oder 2.000 Jahre vor ihm gesagt hätte, dann trifft es den Nagel voll auf den Kopf.

    Sieht man einmal von den wenigen Bürgern ab, die tatsächlich mit Begeisterung für den Führer, den Kaiser, den Kanzler, die „Demokratie“ und die „Freiheit“ am Hindukush, das Kaiserreich in Verdun, die Nation und das Vaterland in Stalingrad oder wo auch immer an der Front kämpfen und sterben, dann sieht man da

    keine Manager und andere „Führungskräfte“ der Wirtschaft,
    keine „Führer“ und „Minister“ der Regierung,
    keine Aktionäre der Rüstungsindustrie, die mit dem Krieg ein Bombengeschäft machen,
    keine Politikerinnen/Politiker von AfD, CDU, CSU, FDP, GRÜNE, SPD und den woken Pseudo-Linken,
    keine „Volksvertreter“, die im Bundestag große Reden schwingen,
    keine Moderatorinnen/Moderatoren von RTL, Tele 1 bis Tele 13, ARD, ZDF,
    keine Intendantinnen/Intendanten des ÖRR,
    keine „Journalistinnen/Journalisten“ von FAZ, BILD, SPIEGEL, SZ, WELT und andere,

    die mit dem Klappspaten in der einen Hand ein Schützenloch graben und mit der anderen Hand eine Haftmine an einem feindlichen Panzer anbringen, um dann eine Minute später ihrem Kameraden den blutenden Bauch zuzuhalten, weil der Kamerad von einer Maschinengewehrsalve getroffen wurde und langsam verblutet.

    Ausnahmen wie der ehemalige ÖRR-Journalist Journalist Patrick Baab bestätigen die Regel.

    Habe ich Recht oder will ein Journalist/Moderator der Mainstream-Propagandamedien widersprechen? Was sagt Markus Lanz dazu? Was sagt Markus Söder dazu? Was sagt der Evangelist Markus dazu? Der letztgenannte Markus kann leider nichts mehr dazu sagen, denn der ist schon lange verstorben, das muss so vor 2.000 Jahren gewesen sein. Da kann sich doch fast keiner mehr daran erinnern.

    1. Auch Kapitalismus genannt, weil alle die von Dir genannten Personen dem frönen.
      Die werden uns alles nehmen, wenn wir sie nicht alle samt allen kapitalistischen Strukturen beseitigen.

  2. Laut Gemini gibt es ca. 3.000 Milliardäre auf der Erde.
    Konsequent alles enteignen was über 1 Mrd. Vermögen liegt.
    Wir sind in Geiselhaft dieser 3.000 Menschen
    3.000 Menschen beherrschen 8 Mrd.
    Die gefährlichste Minderheit der Welt.

    1. 2025 gab es weltweit 25.300.000 Millionäre – ein Zuwachs um knapp 2.000.000/Vorjahr.*
      D belegt im internationalen Ranking mit 1.800.000 Platz 3 ( + 11%).
      In 2026 sind (erst) 3428 Milliardäre/Billionäre (Erwachsene) gezählt – ein Zuwachs um 400 zum Vorjahr.

      Das soll die gefährlichste Minderheit sein, die permanent durch die noch „unvermögende“ Basis (Millionäre) Zuwachs erfährt und von der Gedanken befreiten unvermögenden Mehrheit durch Konsum des noch so Abwegigen, Desinteresse, Anpassung, kognitive Defizite o.ä. erst in diese und stets neue, ungeahnte Sphären katapultiert wird?!
      Interessant.

      *lt. Statistiken

  3. Zu 4.
    Ich sehe bei Massenmord ein wenig mehr verletzt als lediglich psychologische Grundregeln.
    Zu 5.
    Es ist ein wenig naiv zu glauben, die Aufgabe von Massenmedien wäre in Wirklichkeit eine andere als die Manipulation der Massen.

    Vielleicht sollte der Autor aber zunächst einmal, an seinen Vorurteilen arbeiten.
    Zumindest gibt es da ein paar merkwürdige Formulierungen in dem Text die hinterfragt gehören.

    1. > Zumindest gibt es da ein paar merkwürdige Formulierungen in dem Text die hinterfragt gehören.

      Z.B.

      Diese Strategie funktioniert seit dem Libanesischen Bürgerkrieg (1975-1995), als die europäischen Staaten außer den verfolgten Christen auch Moslems aufzunehmen begannen. Damit beschleunigte sich die Ausbreitung eines radikalen, reformresistenten Islam im (Un)Geist der 1928 gegründeten Muslim-Bruderschaft, indem diese den bewaffneten Dschihad mit Propaganda kombiniert. Teheran gilt als Koordinationszentrum.

      Bei den geflüchteten Libanesen galt eigentlich immer als größeres Problem, dass ihr Status so lange in der Schwebe gehalten wurde, sie nicht arbeiten durften und als Existenz-Modell dann kriminelle Clans bildeten. Dass die in den Westen geflohen sind, hatten den Grund, dass sie glaubten, dass sie sich da ein besseres Leben aufbauen können. Die Muslimbrüder wären auch bspw in der Türkei oder in Ägypten gewesen. Muslimbrüder sind Sunniten. Wieso die ihr „Koordinationszentrum“ ausgerechnet in Teheran oder überhaupt irgendwo im Iran (mehrheitlich schiitisch) haben sollte, müsste der Autor vielleicht erklären.

      Insgesamt gelten die Sunniten eher als Unruhestifter, die auch woanders gerne missionieren/zündeln. Von den sunnitischen Golfstaaten ausgehend werden sunnitisch/wahabitische Religionsschulen überall auf der Welt gegründet, wo den Staaten die Organisation oder durch Krieg und sonstiges Elend die Möglichkeiten fehlen, selbst Schulen für die breite Bevölkerung zu betreiben. In solchen Schulen wurden z.B. die afghanisch/pakistanischen Taliban in strengem Islam ausgebildet.

  4. Jetzt aber tut sich wirklich etwas. Die scheidende Geheimdienstkoordinatiorin Tulsi Gabbard hat eine echte Bombe gezündet. Bezüglich Covid-19 hat die Laborthese nun das Rennen eindeutig gewonnen. Aber aus welchem Labor kam das Virus? Aus dem chinesischen oder aus dem amerikanischen? Wer Tulsi hört, kommt fast sicher zu dem Ergebnis, dass es das amerikanische war.
    https://x.com/DNIGabbard/status/2067792184753938484

    Dann kommt ein gewisser Elon Musk und sagt, das sei gesichert. Kein Wort davon in unserer Presse. Wird Overton in die Lücke springen?

    Nicht erwähnt wird auch die Dahiya-Doktrin, aber aus einem ganz anderen Grund. Sie war ein einziges Mal im Jahr 2006 tatsächlich befohlen. Aber jetzt eben nicht. Wäre sie es, wären die Zeitungen voll davon.
    Man muss halt bei Overton immer ein kleines Foul gegen Israel in den Artikel einbauen. Ist einfach Folklore.

  5. IN EINER WAHREN DEMOKRATIE WIRD NICHT SO GELOGEN WIE ES HIER JETZT ÜBLICH GEWORDEN IST !!

    2014 haben die USA die Ukraine geputscht und die AVOV- & BANDER-NAZIS and ie Macht gebracht.

    Seit dieser Zeit schießen die se Nazis laufend auf die russische Bevölkerung im Donbas und töten wahllos Kinder, Frauen und Männer.

    Daher wollen die Russen im Donbass nicht länger zur Ukraine gehören sondern zu Russland!

    Alle Versuch Russlands durch die Minsker Verträge wurde von den USA/NATO ausgehebelt und so entschloss sich Russland im Februar 2022 im Donbass einzumarschieren, was den heutigen Krieg auslöste !!

    DIESE TATSACHE WIRD VON DER WESTLICHEN POLITIK UND DEN HILFREICHEN MEDIEN VERSCHWIEGEN UND MAN NENNT ES DIE RUSSISCHEN ANGRIFFSKRIEG !!

    1. Ich sage nur „Brutkastenlüge“. Das war 1990. Aber wer kann sich noch daran erinnern? Ich schätze, mindestens zwei Drittel der sogenannten „Journalisten“ von ARD, ZDF, RTL, FAZ, WELT usw. hat noch nie etwas davon gehört und die anderen wollen davon nichts hören. Das stört die mediale Propaganda des Wertewestens gegen Russland.

      Das aber ist das Problem. Damals war es ein Grund für den 1. Irakkrieg. Drei oder vier Jahrzehnte später interessiert es noch fast niemanden mehr, wenn das eine Erfindung und dreiste Lüge einer amerikanischen PR-Agentur war.

  6. Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?
    –
    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/
    –
    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)
    –
    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden.
    
    Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren. Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

    1. Sehr richtig! – Das Selbstbestimmungsrecht der Menschen nach Art. 1 der UNO-Charta hat auch generell Vorrang gegenüber dem Souveränitätsanspruch von Staaten nach Art. 2 zu bekommen. Denn Souveränität wird auch – zu Unrecht – von autoritären und in der Bevölkerung verhassten Regimen wie dem Teheraner reklamiert.

  7. Der Westen kam in den letzten 200 Jahren in seinen 6 Kriegen gegen Russland!

    Mit Napoleon, in den beiden britischen Krimkriegen, im 1. Weltkrieg, nach dem 1. Weltkrieg bis 1921 und mit Hitler bis Moskau, Stalingrad und auch auf die Krim.

    Bisher haben sich die Russen immer wieder befreit!!

    Immer war der Endsieg sicher, aber Europa kaputt und die halbe Welt gleich mit und es muss diesmal nicht anders kommen!!

    Die Russen wissen sich zu wehren, und die wissen auch warum!!

  8. War (zumindest zeitweise) auch explizit in der Verfassung verankert. Die Umsetzung der Sezession hält völkerrechtlichen Kriterien wohl nicht in allen Punkten stand, wengleich die Mehrheitsverhältnisse eindeutig waren.
    Auf alle Fälle wäre es einfach zu begründen, warum man dem (Kriegs)Narrativ nicht folgt, hätte man Frieden im Fokus.

  9. Die werden uns total überwachen, manipulieren, krank machen, einen weiteren Teil von uns töten, uns alles nehmen und den Rest versklaven.

  10. Ich habe ja nun keine Ahnung vom Islam und seinen Gläubigen, diese Aussage möchte ich aber bezweifeln: „Damit beschleunigte sich die Ausbreitung eines radikalen, reformresistenten Islam im (Un)Geist der 1928 gegründeten Muslim-Bruderschaft, indem diese den bewaffneten Dschihad mit Propaganda kombiniert. Teheran gilt als Koordinationszentrum.“

    Die Muslim-Bruderschaft ist meines Wissens eine ägyptische Organisation der sunnitischen Muslims. Die kann denn Tehran, wo die Schiiten das Sagen haben Koordinationszentrum sein? Und warum, wenn man Islamismus beschreibt, erwähnt man nicht den saudischen Wahabitismus? Ausserdem habe ich gerade gelernt, dass die Muslim-Bruderschaft als die seriösen, gewaltfreien Islamisten daherkommen. Militanz überlassen sie solchen Leuten wie Jolanni.

    Und was verbirgt sich hinter dem Kürzel MIFC? Doch nicht etwas das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/MIFC ?

    1. Das »MIFC« hatte Herr Hamann im vorhergehenden Artikel vom 27.06.2026 definiert:
      MIC (Military-Industrial-Complex) + F für den Finanzsektor.

      Ausserdem habe ich gerade gelernt, dass die Muslim-Bruderschaft als die seriösen, gewaltfreien Islamisten daherkommen. Militanz überlassen sie solchen Leuten wie Jolanni.

      Ich nehme an, Sie meinen Mohamed al-Jolani (aka. al-Dscholani)?
      Die M.B. jedenfalls »überlassen« Gewalt nicht, es ist aktiv funktionales und klandestines Outsourcing.
      Projektname vermutlich „Weiße Weste“.

    2. Die Moslem-Bruderschaft wurde, wie Sie richtig ergänzen, 1928 in Ägypten gegründet. Heute ist diese Islamistengruppe jedoch dort verboten. Teheran gilt jetzt als das ideologische Zentrum, obwohl im Iran (und im Irak) der schiitische Islam eine größere Verbreitung hat als der sunnitische Hassan al-Bannas, des Gründers der extremistischen Bruderschaft. Die Bruderschaft arbeitet offiziell nur auf der Informations-, sprich Propagandaebene. Doch hinter den Kulissen findet Koordination mit dem Terrorismus statt.

      Was im Westen zum eigenen großen Schaden noch nicht klar genug gesehen wird: Für die Teheraner Führung stellt die eigene iranische Bevölkerung, von der sie überwiegend auch abgelehnt wird, nur ein Werkzeug in ihrem fanatischen Kampf gegen Israel, die USA und deren Konzept der Freiheit und (römischen) Rechtsstaatlichkeit dar. Weil sie auf die Unterstützung der westlichen (aber nicht mit dem westen solidarischen) Mainstream-Medien vertrauen können, spielt das Regime jetzt mit der Trump-Regierung in den Verhandlungen Katz und Maus.
      Der Wahhabismus, den Sie ansprechen, hat auch indirekt mit dem Thema zu tun. Das saudische Königshaus hat mit dem Gründer des wahhabitischen Islam einen Pakt geschlossen, wodurch eine gegenseitige Macht-Stärkung stattfindet. Saudi-Arabien hat bis zum Anschlag vom 11. September 2001 durch Finanzierung von radikalen Islamschulen in Afghanistan und anderswo wesentlich dazu beigetragen, dass die Taliban immer reichlichen Zulauf an fanatischen Kämpfern hatten. Saudi-Arabien, noch radikaler Qatar und nochmals radikaler die iranische Führung arbeiten mit unterschiedlichen Mitteln an der Verbreitung des Islam (u.a. durch Bau von Moscheen im Westen). Auf dem Wege der Propaganda sowie Infiltration arbeiten sie zugleich an dessen Radikalisierung. Das Ziel: Reformresistenz, Scharia statt staatlichem Recht und demographische Eroberung. Dieses Ziel wird auf dem gegenwärtigen westlichen Kurs der absurden Zerstrittenheit und Selbstzerstörung in wesentlichen Teilen bis 2050 erreicht und vor dem Jahrhundertende abgeschlossen sein.

      1. „Für die Teheraner Führung stellt die eigene iranische Bevölkerung, von der sie überwiegend auch abgelehnt wird, nur ein Werkzeug in ihrem fanatischen Kampf gegen Israel, die USA und deren Konzept der Freiheit und (römischen) Rechtsstaatlichkeit dar. Weil sie auf die Unterstützung der westlichen (aber nicht mit dem westen solidarischen) Mainstream-Medien vertrauen können, spielt das Regime jetzt mit der Trump-Regierung in den Verhandlungen Katz und Maus.“

        Soll ich aus deinen Ausführungen schließen, dass sich die „westlichen (aber nicht mit dem westen solidarischen) Mainstream-Medien“ mit den iranischen Mullahs gegen Trump verbündet haben? Das ist lächerlich.

        Ich wüsste auch gern, was du unter dem „Konzept der Freiheit und (römischen) Rechtsstaatlichkeit“ der USA verstehst. Ist damit die Freiheit der US-Eliten gemeint, die Welt nach Gutsherrenart regieren zu können? Guck dir einfach das MoU mit dem Iran an, in dem bestimmten Punkte stehen, die die USA nicht beachten, obwohl sie den Schrieb unterschrieben haben.

        Fanatiker sind die Mullahs eventuell auch, aber gleiches gilt für die exzeptionellen Amerikaner und viele Israelis stehen denen nicht nach. Auch die Europäer tendieren immer mehr weg vom Pragmatismus. Diese Politiker sind alle dicht beieinander.

        1. Die Vermutung eines formalen Bündnisses wäre in der Tat abseits der Realität, Simon.
          Aber der von mir erwähnte „fanatischen Kampf gegen Israel, die USA und deren Konzept der Freiheit und (römischen) Rechtsstaatlichkeit“ ist sehr real – und wird sich in naher Zukunft mit einer Niederlage dieses ursprünglichen, authentischen westlichen Konzepts bereits erledigt haben, bevor die Bürger überhaupt begriffen haben was eigentlich abgeht. Das von Dir erwähnte Memorandum of Understanding ist eine Kapitulation des Westens, eine Bekräftigung der Unterwerfung wie sie durch den absolut blamablen Rückzug des US-Militiltärs aus Afghanistan im August 2021 bereits im Wesentlichen vollzogen wurde.

          Die Rolle der Finanzelite im Kulturkampf zwischen authentischer Freiheit und islamistischer Autokratie ist die eines inoffiziellen und indirekten, aber höchst effizienten Unterstützers der Letzteren. Die iranische Ayatollahherrschaft ist mit entscheidender Unterstützung eines naiven und überredeten Jimmy Carter sowie des Senders BBC eingerichtet worden. Und es sind NGOs und Medien, die der Ausbreitung des Islam und seiner zunehmenden Reformresistenz den Weg bereiten.

          Das mit der „Freiheit der US-Eliten“, die die Welt nach Gutsherrenart regieren, sehen wir beide übereinstimmend. Allerdings gehören dazu im engeren Sinne nur die Angehörigen der Finanzaristokratie (deren Wurzeln in GB liegen). Trump und andere Politiker oder Milliardäre gehören nicht dazu und sind nur Werkzeuge wie Medien und NGOs. Die Mitglieder dieses Establishments dürfen Gutsherren spielen, sind aber weg vom Fenster, wenn sie nicht mehr nach der Pfeife tanzen.

          Die Rolle Trumps in diesem bösen Spiel ist eine andere als Mainstream-Medien den Deutschen erzählen.
          Der Mann ist echter Patriot sogar im Sinne einer Solidarität innerhalb des europäisch-amerikanischen Kulturraums und unter (eingeschränktem) Einschluss Russlands. Wegen dieser Haltung wurde und wird er vom Finanzestablishment bekämpft, unter anderem in den Medien.

          Den Ukrainekrieg dachte er durch Appelle an einen Rest von innereuropäischer Solidarität beenden zu können, einer Solidarität, die Russland schon längst hätte mit einbeziehen müssen. Trump ist guten Willens, aber mit dem Durchschauen und der Aufarbeitung all der Machenschaften, die in den Konflikt geführt haben, völlig überfordert. Für den Gaza- und Irankrieg gilt dasselbe. – Genaueres auf meiner Homepage https://www.frieden-freiheit-faierness.com.

  11. Die Machthaber der Palestinenser wussten nur zu gut, was infolge des Anschlags geschehen würde. Wer über einen so langen Zeitraum mit dieser Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Nachbarschft zusammengelebt hat, kann dies nur bewusst kalkuliert haben.
    Zunächst also 1000 unschuldige Mordopfer (vorw. Kibuzzbewohner, Festivalbesucher), um sich dann mit (wahrscheinlich mindestens 10000), jetzt 100000 Toten innerhalb der eigenen Bevölkerung, einer Weltöffentlichkeit als Opfer zu präsentieren zu können.
    Dies entsschuldigt nicht das Vorgehen der Israelis, die diese Rolle bereitwillig angenommen haben.
    Jeden der eine Waffe in die Hand genommen, oder zu deren Verteilung in irgendeiner Weise beigetragen hat trifft Schuld.
    Die wenigste Schuld trifft die politischen Führer auf beiden Seiten, die das Gemetzel jeweils angeordnet haben. Diese leben im Zustand dauerhafter Unzurechnungsfähigkeit.
    Es hilft nur, die Verantwortung für jede einzelne Tat auf denjenigen zurück zu führen, der sie letztlich ausführt. In Konsequenz macht sich solches Volk dauerhaft ungeeignet für den Missbrauch durch Verrückte.

    1. „Die Machthaber der Palestinenser wussten nur zu gut, was infolge des Anschlags geschehen würde.“

      Dieser Satz ist Propaganda, weil er eine Zwangsläufigkeit beschwört, die nicht vorhanden ist. Netanjahu hätte auch anders reagieren können. Das Handeln der israelischen Regierung war nicht vorbestimmt, die Israelis sind nicht der Schwanz am palästinensischen Hund.

      1. Also gut, sagen wir zu 99 Prozent entspricht das Eingetretene der erwartbaren Reaktion. Wobei ich nicht glaube, dass man auf palästinensischer Seite ein solches Maß an Tod und Verwüstung ins Kalkül gezogen hatte.
        Für was oder wen soll meine Sicht der Dinge Probaganda sein. Ich verabscheue die Handlungsweise beider Seiten gleichermaßen und habe das auch deutlich zum Ausdruck gebracht.

  12. Die wollen uns sowieso komplett deindustrialisieren.
    Denn, ohne billige Energie sind wir sowieso am Arsch.
    Wir haben nichts, kein Öl, kein, Gas und auch keine sogenannten seltenen Erden, weil auch die hat China fest im Griff.
    Deutschland, respektive Europa wird in den nächsten paar Jahren, auch ganz ohne den kommenden Krieg unerträglich werden.

  13. Ein kleines Foul gegen Israel? Nein, ein kleines Missverständnis Ihrerseits. – Ich habe auf einem israelischen Blog (Times of Israel) schon vor Jahren Artikel veröffentlicht, die Israel auf der Ebene verteidigt haben, die seine Regierung bis heute sträflich vernachlässigt, nämlich auf der moralisch-ideologischen. (Netanyahu hat z. B. das Informationsministerium abgeschafft).
    Im Rahmen dieser Artikel und anderen Schriften habe ich auch schon lange vor dem Massaker vom 7. Oktober 2023 vor israelischen Militärschlägen gegen Islamisten gewarnt, bei denen Zivilisten in Mitleidenschaft gezogen werden. Dass die Extremisten aus dem Leiden ihrer Zivilbevölkerung schon im Libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990) eine Strategie gemacht hatten, war mir längst aufgefallen: Je mehr die Bevölkerung leidet, umso mehr pro-palästinensische Berichterstattung liefern die Mainstream-Medien und umso weiter öffnet Europa die Tore für die islamische Flüchtlingsströme. Die Rechnung der Islamisten geht dann komplett auf, wenn sie (v.a. die Moslem-Bruderschaft) die in Europa erfolgreich angesiedelten Muslime ideologisch ‚betreuen‘ und auf einen reformresistenten, die Scharia propagierenden Islam programmieren dürfen. – Denn sachliche und für den freiheitlichen Rechtsstaat überlebensnotwendige Kritik am politischen Islam wird von europäischen Politikern und Medien tabuisiert, sogar unter solchen absurden Wortkonstruktionen wie ‚antiislamischer Rassismus‘.
    Es ist mehr als befremdlich, wenn die israelische Führung aus diesen Fehlern der Vergangenheit nicht lernt, sondern die Zerstörung ziviler Bausubstanz seit 2008 sogar in eine offizielle Militärstrategie namens Dahiya-Doktrin kleidet. Denn das ist eine Selbstmordstrategie, die ohne den kleinsten militärischen Nutzen die moralische und damit langfristig auch rechtliche Position Israels unterminiert und die gesamte freiheitliche Zivilisation durch die Ausbreitung eines reformresistenten Scharia-Islam in existenzielle Gefahr bringt.

    1. Es ist richtig wenn sie das kriminelle und menschenverachtende Vorgehen Israels verurteilen, welches friedliche Zivilisten aus ihren Häusern treibt. Aber was soll ihr ganzer restliche Sermon.

      Erst wenn Israel die Vertreibungen einstellt, werden die Flüchtlingsströme enden. Die Menschen fliehen ja nicht wegen psychologisch unklug vorgetragener Propaganda der Massenmedien, sondern vor tatsächlicher Gewalt.
      Und solange Israel die Menschen gewaltsam vertreibt, wird es auch einen Widerstand geben, der die Brutalität Israels versucht für seine Mobilisation propagandistisch zu nutzen.

  14. Wenn ich mich recht erinnere, hatte die Krim eine eigene Verfassung, die ein Sezessionsrecht beinhaltete. Dekrete hierüber wurden von Kiew mehrfach verhindert, zuletzt sollte dieser Paragraph gestrichen werden.

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