Australische Forscher decken massive antirussische „Bot-Armee“ auf

Bot-Armeen“ sind im Ukraine-Russland-Krieg auf dem Vormarsch, wobei automatisierte „Bot“-Accounts bis zu 80 % der Tweets in der Untersuchungsstichprobe von über 5 Millionen Tweets versenden, russlandfeindliche Accounts machen 90,2 % aller Accounts aus. Hier sind Regale mit beschlagnahmten GSM-Gateways zu sehen, die Hunderte von Sim-Karten enthalten, die das Mobilfunknetz nutzen, um Tausende von gefälschten Bot-Konten zu erstellen und Millionen von gefälschten Tweets zu verbreiten. Bild: Ukrainischer Geheimdienst SBU

Es wurden Millionen von Tweets von gefälschten „Bot“-Accounts gefunden, die zu Beginn des Kriegs Desinformationen über den Ukraine-Krieg verbreiten.

Ein Forscherteam der Universität Adelaide hat herausgefunden, dass bis zu 80 Prozent der Tweets über die russisch-ukrainische Invasion von 2022 in den ersten Wochen Teil einer verdeckten Propagandakampagne waren, die von automatisierten gefälschten Bot-Konten ausging.

Eine Anti-Russland-Propagandakampagne, die von einer „Bot-Armee“ gefälschter automatisierter Twitter-Konten ausging, überschwemmte das Internet zu Beginn des Krieges. Die Untersuchung zeigt, dass von den mehr als 5 Millionen untersuchten Tweets 90,2 Prozent aller Tweets (sowohl von Bot- als auch von Nicht-Bot-Konten) von Konten stammten, die pro-ukrainisch waren, während weniger als 7 Prozent der Konten als pro-russisch eingestuft wurden.

Die Universitätsforscher fanden außerdem heraus, dass diese automatisierten Tweets absichtlich eingesetzt wurden, um bei den Zielpersonen Angst zu schüren, wodurch ein hohes Maß an statistisch messbarer „Angst“ im Online-Diskurs erzeugt wurde.

Das Forschungsteam analysierte eine noch nie dagewesene Zahl von 5.203.746 Tweets, die in den ersten zwei Wochen nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine ab dem 24. Februar dieses Jahres mit wichtigen Hashtags versendet wurden. Die Forscher berücksichtigten vor allem englischsprachige Konten, wobei rechnerisch 1,8 Millionen einzigartige Twitter-Konten in dem Datensatz mindestens einen englischsprachigen Tweet veröffentlichten.

Die Ergebnisse wurden im August in einem Forschungspapier mit dem Titel „#IStandWithPutin versus #IStandWithUkraine: The interaction of bots and humans in discussion of the Russia/Ukraine war“ von der School of Mathematical Science der Universität Adelaide veröffentlicht.

Die Größe der untersuchten Stichprobe von über 5 Millionen Tweets stellt andere aktuelle Studien über verdeckte Propaganda in sozialen Medien im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg in den Schatten.

Die wenig beachtete Studie der Stanford University/Graphika über westliche Desinformation, die von Declassified Australia im September analysiert wurde, untersuchte knapp 300.000 Tweets von 146 Twitter-Konten. Die Meta/Facebook-Studie über russische Desinformation, über die die Mainstream-Medien, darunter auch die ABC zwei Wochen später, ausführlich berichteten, untersuchte 1600 Facebook-Konten.

Berichte über die neue Studie sind in einigen unabhängigen Medien und auf Russlands RT erschienen, aber nicht viel mehr, so dass Geschichten, die nicht in das gewünschte prowestliche Narrativ passen, begraben wurden.

Diese bahnbrechende Studie, die eine massive russlandfeindliche Desinformationskampagne in den sozialen Medien aufdeckt, wurde von den etablierten westlichen Mainstream-Medien effektiv ignoriert. Das ist im Russland-Ukraine-Krieg fast schon zur Routine geworden.

Der Artikel ist im englischen Original auf der von Peter Cronau und Antony Loewenstein gegründeten und betriebenen Website Declassified Australia erschienen.

Der Desinformations-Blitzkrieg

Die Forscher der Universität Adelaide haben eine massive organisierte pro-ukrainische Beeinflussungsaktion aufgedeckt, die bereits in der Frühphase des Konflikts im Gange war. Insgesamt stellte die Studie fest, dass zwischen 60 und 80 Prozent aller Tweets im Datensatz von automatisierten Bot-Konten stammten.

Die veröffentlichten Daten zeigen, dass es in der ersten Woche des Ukraine-Russland-Krieges eine riesige Menge an pro-ukrainischen Hashtag-Bot-Aktivitäten gab. Ungefähr 3,5 Millionen Tweets mit dem Hashtag #IStandWithUkraine wurden in dieser ersten Woche von Bots gesendet.

Es war tatsächlich so, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, als zu Beginn des Krieges am 24. Februar die pro-ukrainische Bot-Aktivität plötzlich aufflammte. An diesem ersten Tag des Krieges wurde der Hashtag #IStandWithUkraine in bis zu 38.000 Tweets pro Stunde verwendet und stieg bis zum dritten Tag des Krieges auf 50.000 Tweets pro Stunde.

Im Vergleich dazu zeigen die Daten, dass es in der ersten Woche fast keine pro-russischen Bot-Aktivitäten unter den wichtigsten Hashtags gab. In dieser ersten Woche des Einmarsches schickten pro-russische Bots Tweets mit den Hashtags #IStandWithPutin oder #IStandWithRussia mit einer Rate von nur einigen hundert pro Stunde ab.

Die Grafik zeigt die stündliche Häufigkeit der ausgewählten „StandWith“-Hashtags. Der Anti-Russland-Hashtag #IStandWithUkraine, der hauptsächlich von automatisierten Bots verbreitet wurde, überschwemmte Twitter in der ersten Woche der russischen Invasion in der Ukraine. Bild: Universität von Adelaide

Angesichts der offensichtlichen langfristigen Planung des Einmarsches in die Ukraine zeigten sich Cyberexperten überrascht, dass die russischen Cyber- und Internetreaktionen so zögerlich waren. Ein Forscher des Zentrums für Sicherheitsstudien in der Schweiz sagte: „Die [pro-russischen] Cyber-Operationen, die wir gesehen haben, lassen keine lange Vorbereitung erkennen und wirken stattdessen eher zufällig.“

Der Hashtag #IStandWithPutin, der anscheinend nicht beachtet wurde, stammt hauptsächlich von automatisierten Bots und wurde schließlich eine Woche nach Kriegsbeginn aktiviert. Dieser Hashtag tauchte ab dem 2. März, dem 7. Tag des Krieges, in größerer Zahl auf. In den folgenden zwei Tagen erreichte er nur zweimal 10.000 Tweets pro Stunde und lag damit immer noch weit hinter der Aktivität der pro-ukrainischen Tweets.

Die Verwendung des Hashtags #IStandWithRussia war sogar noch geringer und erreichte nur 4000 Tweets pro Stunde. Nach nur zwei Tagen Betrieb war die pro-russische Hashtag-Aktivität fast vollständig verschwunden. Die Forscher der Studie stellten fest, dass die automatisierten Bot-Konten, die „wahrscheinlich von russischen Behörden verwendet“ wurden, „wahrscheinlich von pro-ukrainischen Behörden entfernt“ worden waren.

Die Reaktion auf diese pro-russischen Konten erfolgte schnell. Am 5. März, nachdem der Hashtag #IStandWithPutin auf Twitter in Mode gekommen war, gab das Unternehmen bekannt, dass es über 100 Konten, die den Hashtag verwendet hatten, gesperrt hatte, weil sie gegen seine „Plattformmanipulations- und Spam-Richtlinien“ verstoßen und sich an einem „koordinierten inauthentischen Verhalten“ beteiligt hatten.

Später im selben Monat führte der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) Berichten zufolge eine Razzia in fünf „Bot-Farmen“ durch, die innerhalb des Landes operierten. Die mit Russland verbundenen Bot-Betreiber operierten Berichten zufolge über 100.000 gefälschte Konten in den sozialen Medien und verbreiteten Desinformationen, die „die ukrainischen Massen in Panik versetzen sollten“.

Der Krieg der „Bot-Armeen“. Ukrainische Sicherheitskräfte entdeckten im März 2022 eine pro-russische automatisierte Bot-Armee“, die von einer Wohnung aus operierte. Bei der Razzia wurden 100 GSM-Gateways (links) und 10.000 Sim-Karten (rechts) gefunden, mit denen 100.000 gefälschte Bot-Konten betrieben wurden. Fotos: SBU

 

Ungefilterte und unabhängige Forschung

Die bahnbrechende Forschungsarbeit der Universität Adelaide unterscheidet sich von diesen früheren Enthüllungen in einer anderen, höchst einzigartigen und spektakulären Weise.

Während die Stanford-Graphika- und Meta-Studien von Wissenschaftlern durchgeführt wurden, die lange und enge Verbindungen zum nationalen Sicherheitsstaat der USA haben, sind die Forscher der Universität Adelaide bemerkenswert unabhängig. Das akademische Team stammt von der School of Mathematical Science der Universität. Mithilfe mathematischer Berechnungen wollten sie die psychologischen Eigenschaften von Menschen auf der Grundlage ihres digitalen Fußabdrucks vorhersagen und modellieren.

Im Gegensatz zu den Datensätzen, die für die Stanford/Graphika- und die Meta-Studien ausgewählt und zur Verfügung gestellt wurden, stammen die Daten, auf die das Team der Universität Adelaide zugriff, nicht von Konten, die von Meta oder Twitter wegen Verstoßes gegen die Richtlinien gesperrt wurden.

Joshua Watt ist einer der führenden Forscher des Universitätsteams und ein MPhil-Kandidat in angewandter Mathematik und Statistik an der School of Mathematical Sciences der Universität.

Er erklärte gegenüber Declassified Australia, dass das Team mit Hilfe einer akademischen Lizenz, die Zugang zur Twitter-API gewährt, direkt auf den Datensatz von 5 Millionen Tweets von Twitter-Konten im Internet zugreifen konnte. Die „Anwendungsprogrammierschnittstelle“ ist ein Softwaretool für die Datenkommunikation, das es Forschern ermöglicht, Twitter-Daten direkt abzurufen und zu analysieren.

Die gefälschten Tweets und automatisierten Bot-Accounts wurden von Twitter nicht entdeckt und entfernt, bevor sie von den Forschern analysiert wurden, obwohl einige von ihnen möglicherweise bei der Aktion im März von Twitter entfernt worden sein können. Watt erklärte gegenüber Declassified Australia, dass viele der Bot-Konten, die hinter den 5 Millionen untersuchten Tweets stehen, wahrscheinlich immer noch aktiv sind.

Declassified Australia hat Twitter kontaktiert, um zu fragen, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um die gefälschten Bot-Konten zu entfernen, die in der Untersuchung der Universität von Adelaide identifiziert wurden. Bis zum Redaktionsschluss lag keine Antwort vor.

Kritisches Werkzeug in der Informationskriegsführung

Diese neue Forschungsarbeit bestätigt die zunehmenden Befürchtungen, dass die sozialen Medien heimlich zu einem „kritischen Instrument der Informationskriegsführung“ geworden sind, „das bei der russischen Invasion in der Ukraine eine große Rolle gespielt hat“, wie die Forscher sagen.

Die Forscher der Universität Adelaide bemühten sich, die Aktivitäten der gefälschten Twitter-Konten möglichst neutral zu beschreiben, obwohl sie herausgefunden hatten, dass die überwiegende Mehrheit – über 90 Prozent – antirussische Botschaften verbreitete. Sie erklärten: „Beide Seiten im Ukraine-Konflikt nutzen das Online-Informationsumfeld, um die geopolitische Dynamik zu beeinflussen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen.“

Sie stellten fest, dass die beiden am Propagandakrieg beteiligten Seiten jeweils ihre eigenen Ziele und ihren eigenen Stil haben. Die russischen sozialen Medien treiben die Erzählungen über ihre Motivation voran, während die ukrainischen sozialen Medien darauf abzielen, die externe Unterstützung durch westliche Länder zu fördern und aufrechtzuerhalten sowie ihre militärischen Anstrengungen zu fördern und gleichzeitig die Wahrnehmung des russischen Militärs zu untergraben.

Während sich die Forschungsergebnisse auf automatisierte Twitter-Bots konzentrierten, gab es auch Erkenntnisse über die Verwendung von Hashtags durch Nicht-Bot-Twitterer. Es wurde ein signifikanter Informationsfluss von pro-russischen Konten festgestellt, aber kein signifikanter Fluss von pro-ukrainischen Konten, die keine Bots sind.

Die pro-ukrainische Seite war nicht nur viel aktiver, sondern auch weitaus fortschrittlicher bei der Nutzung automatisierter Bots. Die pro-ukrainische Seite setzte mehr „Astroturf-Bots“ ein als die pro-russische Seite. Astroturf-Bots sind hyperaktive politische Bots, die kontinuierlich vielen anderen Konten folgen, um die Anzahl der Follower des jeweiligen Kontos zu erhöhen.

Die Rolle der sozialen Medien beim Schüren von Angst

Die Forscher der University of Adelaide untersuchten auch den psychologischen Einfluss, den die gefälschten, automatisierten Bot-Konten auf die Online-Konversationen in den ersten Wochen des Krieges hatten.

Diese Unterhaltungen in einer Zielgruppe können sich im Laufe der Zeit zu einer Unterstützung oder Ablehnung von Regierungen und politischen Maßnahmen entwickeln – sie können aber auch sofortige Auswirkungen haben und die unmittelbaren Entscheidungen der Zielgruppe beeinflussen.

Wortwolken für „Angst“ (links) und „Bewegung“ (rechts) zeigen die Häufigkeit von Wörtern in bestimmten sprachlichen Kategorien, die in den 5 Millionen untersuchten Tweets verwendet wurden. Bild: Universität von Adelaide

 

Die Studie ergab, dass es die Tweets der gefälschten Bot-Konten waren, die bei den Zielpersonen am stärksten zu einem „Anstieg der Gespräche über Angst“ führten. Sie fanden heraus, dass diese automatisierten Bot-Konten „die Verwendung von Wörtern aus der Angst-Kategorie, die Wörter im Zusammenhang mit Angst und Sorge enthält, wie z. B. ‚Scham‘, ‚Terrorist‘, ‚Bedrohung‘, ‚Panik‘, erhöhten“.

Durch die Kombination der „Angst“-Nachrichten mit Nachrichten über „Bewegung“ und geografische Orte fanden die Forscher heraus, dass „die Bot-Konten mehr Diskussionen über Umzug/Flucht/Gehen oder Bleiben beeinflussen“. Die Forscher glauben, dass dieser Effekt möglicherweise dazu führte, dass die Ukrainer auch abseits der Konfliktgebiete dazu beeinflusst wurden, aus ihren Häusern zu fliehen.

Die Untersuchung zeigt, dass gefälschte, automatisierte „Bot“-Konten in sozialen Medien die öffentliche Meinung manipulieren, indem sie den Diskurs beeinflussen, manchmal auf sehr spezifische Weise. Die Ergebnisse geben einen erschreckenden Hinweis auf die sehr realen bösartigen Auswirkungen, die Desinformationskampagnen in den sozialen Medien auf eine unschuldige Zivilbevölkerung haben können.

Ursprünge der Twitter-Bot-Konten

Die Forscher berichten, dass der überwiegende Teil der antirussischen Twitter-Desinformationen von Bots stammte, die „wahrscheinlich von pro-ukrainischen Behörden [organisiert] wurden“.

Die Forscher konnten keine weiteren Erkenntnisse über die Herkunft der 5 Millionen Tweets gewinnen, stellten aber fest, dass einige Bots „länderspezifische Kampagnen [ungenannt] vorantreiben und daher Inhalte teilen, die auf diese Zeitzonen abgestimmt sind“. Die Daten zeigen, dass die Spitzenzeit für eine Auswahl von pro-ukrainischen Bot-Aktivitäten in den USA zwischen 18 und 21 Uhr lag.

Aus den spezifischen Sprachen, die in den 5 Millionen Tweets verwendet wurden, lassen sich einige Hinweise auf den Ursprung und das Ziel der Nachrichten ableiten. Mehr als 3,5 Millionen Tweets bzw. 67 Prozent waren in englischer Sprache verfasst, weniger als 2 Prozent in Russisch und Ukrainisch.

Im Mai 2022 enthüllte der Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde (NSA) und Chef des US-Cyberkommandos, General Paul Nakasone, dass das Cyberkommando offensive Informationsoperationen zur Unterstützung der Ukraine durchgeführt hat. „Wir haben eine Reihe von Operationen über das gesamte Spektrum durchgeführt: offensive, defensive und Informationsoperationen“, sagte Nakasone.

Nakasone sagte, die USA hätten Operationen durchgeführt, um die russische Propaganda zu entschärfen. Die Operationen seien rechtmäßig und würden im Rahmen einer vom US-Verteidigungsministerium festgelegten Politik und unter ziviler Aufsicht durchgeführt. Nakasone sagte, die USA seien im Gegensatz zu Russland bestrebt, die Wahrheit zu sagen, wenn sie eine Informationsoperation durchführten.

Das US-Cyberkommando hatte im Dezember ein „Hunt Forward“-Cyberteam in die Ukraine entsandt, um die ukrainischen Cyberabwehrsysteme und -netze im Vorfeld der Invasion gegen aktive Bedrohungen zu stärken. Ein neu gebildetes Cyber-Rapid-Response-Team der Europäischen Union, bestehend aus 12 Experten, schloss sich dem Cyber Command-Team an, um nach aktiven Cyber-Bedrohungen in ukrainischen Netzwerken zu suchen und die Cyber-Abwehr des Landes zu stärken.

Die USA haben seit 2017 40 Millionen US-Dollar investiert, um die Ukraine bei der Stärkung ihres Informationstechnologiesektors zu unterstützen. Laut der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman haben die Investitionen den Ukrainern geholfen, „das Internet und den Informationsfluss aufrechtzuerhalten, selbst inmitten einer brutalen russischen Invasion“.

 

Kriege und Lügen in unseren Taschen

 

Mit dem Aufkommen des Internets werden Krieg und bewaffnete Konflikte nie wieder dasselbe sein. Andere haben angemerkt, dass die russische Invasion in der Ukraine „eine neue digitale Ära militärischer, politischer und wirtschaftlicher Konflikte“ eingeläutet hat, die von „Laptop-Generälen und Bot-Armeen“ manipuliert werden.

„In allen Dimensionen dieses Konflikts spielt die digitale Technologie eine Schlüsselrolle – als Werkzeug für Cyberangriffe und digitalen Protest sowie als Beschleuniger für Informations- und Desinformationsströme“, schrieb ein Autor.

Propaganda ist seit Anbeginn der Geschichte Teil des Krieges, aber noch nie konnte sie so weit über das eigentliche Konfliktgebiet hinaus verbreitet und an so viele verschiedene Zielgruppen gerichtet werden.

Joshua Watt, einer der leitenden Forscher des Teams der University of Adelaide, das die bahnbrechende Studie durchgeführt hat, zieht das Resümee: „In der Vergangenheit wurden Kriege in erster Linie physisch ausgetragen, wobei die Armee, die Luftwaffe und die Marine die wichtigsten Kampfformen darstellten. Die sozialen Medien haben jedoch ein neues Umfeld geschaffen, in dem die öffentliche Meinung in sehr großem Umfang manipuliert werden kann.“

„CNN hat einst weit entfernte Kriege in unsere Wohnzimmer gebracht“, kommentierte ein anderer, „aber TikTok, YouTube und Twitter haben sie in unsere Taschen gebracht.“

Wir alle tragen eine mächtige Informationsquelle und Nachrichtenmedien mit uns herum – und ganz sicher auch Desinformationen, die uns unerbittlich von Beeinflussungsoperationen erreichen, die von „schlechten Akteuren“ betrieben werden, deren Ziel es ist zu täuschen.

 

 

PETER CRONAU ist ein preisgekrönter investigativer Journalist, Autor und Filmemacher. Seine Dokumentarfilme wurden in der ABC-Fernsehsendung Four Corners und in der Sendung Background Briefing von Radio National gezeigt. Er ist Herausgeber und Mitbegründer von DECLASSIFIED AUSTRALIA. Er ist Mitherausgeber des kürzlich erschienenen Buches A Secret Australia – Revealed by the WikiLeaks Exposés.

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70 Kommentare

  1. Das eigentlich ungeheure ist doch eigentlich das hier:

    Diese bahnbrechende Studie, die eine massive russlandfeindliche Desinformationskampagne in den sozialen Medien aufdeckt, wurde von den etablierten westlichen Mainstream-Medien effektiv ignoriert. Das ist im Russland-Ukraine-Krieg fast schon zur Routine geworden.

    Bei der Reichweite und dem Grad der Gleichschaltung des amerikanischen Propagandasystems würde Göbbels blass vor Neid werden und würde still und leise in einer Ecke kauern und nervös eine Kippe nach der anderen rauchen.

    1. Ja, Zustimmung!

      Es wird ja immer wieder mal angemerkt, dass die russische Seite den Informationskrieg nur stümperhaft führen würde im Vergleich mit seinen Gegnern.
      Kunststück, wenn die komplette Infrastruktur, die für den Informationskrieg notwendig ist, diesen Gegnern gehört.

      Dass dann die antirussischen Medien über diese große Ungleichheit bei den Cyberwaffen nicht berichten, ist nur konsequent. Sie gehören ja zum Informationskrieg dazu. Deswegen sind sie ja gut und wichtig, diese Medien, und müssen nicht aus rein humanitären Gründen blockiert werden wie gewisse andere.

    2. Die wurde nicht nur ‚ignoriert‘, diese Botschaft wird aktiv unterdrueckt und dies nicht nur im Mainstream, nein sogar durch die in letzter Zeit ziemlich freidrehende Zensur bei Heise/Telepolis.
      (Dort werden mittlerweile sogar Beitraege im Forum wegzensiert, wenn sie einen Link auf einen Artikel von Florian Roetzer enthalten…der fruehere Chefredakteur von TP … welcher mittlerweile hier bei Overton schreibt)

      Als dort in kurzer Folge eine Menge ‚Artikel‘ mit absolut unkritischem Inhalt ueber die aktuellen Vorkommnisse im Iran erschienen, habe ich mal einen Link zu einem ausfuehrlichen Bericht von ConsortiumNews ueber die Stanford/Graphica-Studie eingeworfen, mit einem Auszug der Analyse des aufgedeckten Botnetzwerks im Hinblick auf den Iran.
      Resultierte einfach nur in:
      > Ihr Beitrag wurde gesperrt, weil Sie darin einen Link auf Inhalte
      > nennen, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen würden oder
      > möglicherweise aus unseriöser Quelle stammen.

    3. > Diese bahnbrechende Studie…

      Diese „bahnbrechende Studie“ bezieht sich hinsichtlich des Überfalls auf die Ukraine offensichtlich ausschließlich auf Twitter. Erstens nutzt nur ein Bruchteil der Menschheit Twitter und zweitens sind die Einflussmöglichkeiten auf Twitter weniger als gering. Außerdem entsprechen die Aussagen ja den Tatsachen.

      phz

      1. Wenn sowas bei Twitter gemacht wurde, kann man davon ausgehen, dass das auch in anderen sozialen Netzwerken gemacht oder zumindest versucht wurde, die deutlich einflussreicher sind als Twitter.

  2. Woahh hatte Musk im Vorfeld der Übernahme angeprangert!
    Jetzt bestätigen „Forscher“ …
    Was ist denn hier los?
    Weisswaschen mit ‚Ariel‘?
    Es ist Zeit das das Volk seine zugestandenen Rechte in Anspruch nimmt!

    1. Volk hat in Diktaturstaaten „zugestandenen Rechte“ .
      In einer Demokratie GIBT sich das Volk Rechte. Denn dort ist der Demos Souverän. Die vom Souverän als Abwehrrechte gegen etwaige staatlich Übergrifflichkeit sich selbst gegebenen Rechte sind die Grundrechte.

      Laut Einlassung zB der aktuellen Bundestagsvorsitzenden-Darstellerin sind hierzulande diese Rechte sinngemäß vom Staat verliehene (!) Privilegien.

      Was tief in das Verständnis der politischen Klasse blicken lässt, welche Staatsform nach deren Wahrnehmung Deutschland derzeit hat. Kleiner Tip: Demokratie eher nicht

      1. Danke schön. Treffend formuliert.
        Souverän ist der Pöbel demnach die fünf Minuten bis er seinen Wahlzettel ausgefüllt und abgegeben hat. Hi hi..
        Dann übernimmt wieder die gewählte Oligarchie.

      2. Ja, nur die Grundrechte wurden ohne die Zustimmung vom Volk etabliert, damit ist doch die gelebte Simulation bestätigt und das mit Beginn der BRD.
        Das „böse Russland“ hingegen hatte, medial gut begleitet, eine Volksbefragung durchgeführt um ihre Verfassung zu ändern (böse Aktion, um sich vor dem „Westen zu schützen).
        Dann hatten sogar die Bürger aus mehreren Regionen die Frechheit besessen über ihre Zukunft abzustimmen ….
        Die „EU“ hatte hingegen vor vielen Jahren, die von mehreren Staaten durchgeführte Referenden großzügig abgelehnt, die Bürger nahmen das alles hin. Die „POLITIK“ freute sich ungemein über diese ‚Souveränität‘ vom Volk. Ich möchte bestimmt nicht die Politik schützen, aber wenn der Souverän zu dumm ist seine Rechte wahrzunehmen, hat er alles sich selbst verdient.
        Deshalb existiert Propaganda oder ‚Public Relation‘ damit die Schafe immer mit Blöcken…

        Diese Zeilen ist keine Kritik an sie Rex Cramer, sondern eine Ergänzung
        MfG

  3. Tweet bezieht sich ursprünglich auf Twitter-Einträge. Da ich nicht bei Twitter bin (vielleicht demnächst, falls Elon es ehrlich meint), kann mich das kaum berühren. Es bleibt auch offen, wie so ein Bot-Tweet aussieht. Hat jemand Beispiele? Ich stelle mir die Aussagen eher kurz und unbeholfen vor. Falls sich bestimmte Tendenz-Begriffe ständig wiederholen, ist es sowieso uninteressant, ja nervtötend. Hat jemand schon derartige Bot-Einträge hier, bei Anti-Spiegel etc. entlarvt? Also ich denke, außer der Belastung der Netze und Energievergeudung sollte dieses Phänomen nicht allzuviel bewirken können. Vielleicht glaube ich aber auch noch zu sehr an die analytische Intelligenz von Menschen.

    1. »Es bleibt auch offen, wie so ein Bot-Tweet aussieht.«

      Da bin auch nicht bei Twitter aktiv bin, kann ich dazu nichts sagen. Aber schlimmer als im Telepolis-Forum kann es eigentlich nicht sein – Jede Menge moralinsaures Gesülze, immer die gleichen Tendenz-Begriffe, intellektueller Gehalt << 0. Die einzige Frage, die bleibt, ist ob es sich bei mouse-net, Olle Knolle, Prager Münzkonsortium, Pearphidae, Alex Riemenschneider, Brothor u.v.a.m. um Bots oder um Zombies (formal lebende Menschen mit deutlich unterdurchschnittlicher Intelligenz) handelt.

      »… sollte dieses Phänomen nicht allzuviel bewirken können.«

      Da liegst du leider falsch. Ausreichend häufige Wiederholung aus scheinbar unabhängigen Quellen führt dazu, dass Menschen auch offensichtlich Falsches und sogar offensichtlich Unsinniges glauben. Der Milliarden-Fliegen-Effekt.

      »Vielleicht glaube ich aber auch noch zu sehr an die analytische Intelligenz von Menschen.«

      Definitiv. Nur 2%-3% von Homo Sapiens sind intelligent genug, dass ihre Ratio ihre ererbten Rudelmechanismen im Schach halten kann.

      1. Und ich dachte, Olle Knolle wäre wirklich ein Beamter. Einer von denen, die einen sehr engen Gesichtskreis haben und deswegen auch nur bei einem Thema auftauchen: Putin & Russland.

  4. Frage: Hat jemand zufällig einen Link auf die Pressemappe zum Rückzug der russischen Truppen aus Cherson? Gern auch im Original. Danke!

    phz

        1. Ich weiß nicht wovon du sprichst. Welche Pressemappe? Was weiß ich was bei euch Alles verteilt wird.

          Wir ziehen lediglich geordnet vom Brückenkopf am rechten Ufer des Dneprs ab. Wir erwarten eine größere Offensive. Verteidigung auf dem rechten Ufer des Dneprs zu halten, halten wir für perspektivlos und sinnlos. Die russischen Formationen werden vorbereitete Verteidigungslinien am linken Ufer des Dnjepr beziehen. Wir halten es für zweckmäßig, die Verteidigung entlang der Sperrlinie des Dnjepr am linken Ufer des Flusses zu organisieren. Wir haben nicht die Absicht die Stadt Cherson aufzugeben, ganz im Gegenteil, wir konsolidieren unsere Verteidigung dort.

          1. Vor 2-3 Wochen hast du hier noch von der totalen Vernichtung der Ukrainer am rechten Dnjeprufer geträumt.
            Aber der Plan wurde mal wieder geändert und alle Opfer sind sicherlich froh und dankbar für den großen Plan des großen Zaren ihr Leben und ihre Gesundheit geopfert zu haben. Auch wenn nichts Zählbares dabei rauskommt.
            Bin gespannt wann die Mütter aufstehen und auf die Straße gehen.

            1. Vor 2-3 Wochen hast du hier noch von der totalen Vernichtung der Ukrainer am rechten Dnjeprufer geträumt.

              Nein, so habe ich mich nicht ausgedrückt. Das ist deine Interpretation.

              1. Russischer Hacker sagt:
                25. Oktober 2022 um 18:05 Uhr
                Die Region Cherson wurde nach einem Referendum in den Bestand der russischen Föderation aufgenommen.

                Was macht ihr mit den ganzen Zivilisten aus Cherson?
                Vorübergehend evakuieren wegen des andauernden Beschusses vom ukrainischen Militär mit amerikanischen und deutschen Waffen als Rache für das Referendum. Wegen des Beschusses des Kachovskaya Dammes, welches bei einem Durchbruch Cherson davon schwämmen würde. Und wir erwarten eine Entscheidungsschlacht bei Cherson in welcher die letzten Reserven der Ukraine zerschlagen werden. Wir wollen nicht, dass die Zivilisten zu Geiseln dieser Schlacht werden. Uns sind die Leben unserer Landsleute nun mal etwas wert, daraus folgt mit nichtens, dass wir Cherson verlassen wollen. Das sind feuchte Träume ukrainischer Nazis. Obwohl selbst der Chef des SBU diese feuchten Träume bereits zerstreute und die angeblichen Absichten der Russen Cherson zu verlassen dementierte.

                Was ich da falsch verstanden habe, war wohl das eure Soldaten jetzt als Zivilisten evakuiert werden. Sorry, mein Fehler.

                1. Ich sagte doch, so hatte ich mich nicht ausgedrückt. Von einer „Vernichtung der Ukrainer am rechten Dnepr Ufer“ habe ich nicht gesprochen. Ich weiß nicht wie du darauf gekommen bist. Vielleicht hast du mich mit jemand anderes verwechselt?

          2. Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass Peter der Große sich im Krieg gegen die Schweden auch immer wieder taktische zurück gezogen hat. Steht auch in der Pressemappe, so liest man. Daher hätte ich gern das Original, um alles zu lesen.

            phz

    1. Frage an Pzh bezüglich hiesigen Artikels:

      Warum hat der Wertewesten es nötig, so massiv wie die Studie des Teams der University of Adelaide zeigt, Propaganda zum Verbreiten ihres Narratives einzusetzen, denn die Wahrheit setzt sich doch von alleine durch?

      Ich frage für einen Freund.

        1. Ich glaube du hast da etwas missverstanden. Ukraine war früher mal Russland, daraus folgt ja nicht, dass wir daraus einen Anspruch ableiten und meinen die Ukraine gehöre zu Russland. Wir erheben keinen Anspruch auf die Ukraine. Wir wollen, dass die Kiewer Junta und ihre Stippenzieher in USA Krim und Donbass in Ruhe lassen und aufhören die Sicherheit Russlands zu untergraben. Ansonsten können sie gern ihr eigenes Ding machen. Ich finde das ist nicht zu viel verlangt.

                1. Klar. Vielleicht nicht nach dem optimalen Plan in welchem der Westen in Schockstarre verharrt und Selensky so vernünftig ist schnell aufzugeben und sich und seinem Volk größere Probleme erspart wie etwa Georgien 2008.

                  Vielleicht auch nicht unbedingt nach Plan-B in welchem das Ukrainische Militär putscht und mit Russland verhandelt. Wobei das noch nicht vom Tisch ist.

                  Aber auch das aktuelle Szenario hatten wir natürlich auch in unseren Plänen.

                  Jedenfalls gibt auch keine politische, ökonomische oder militärische Gründe von unseren Zielen Abstand nehmen zu müssen.

                    1. Ottono ich muss dich wieder enttäuschen, es ist Wunschdenken, welches unter Anderem durch solche ukrainisch-amerikanische Botarmeen erzeugt wird, wie in diesem Artikel thematisiert.

                      Dir ist schon klar, dass es in Kiew nicht einmal mehr Strom gibt? Du machst dir ernsthaft noch irgendwelche Illusionen?

                      Ich frage mich was du den Ukrainern noch Alles zuzumuten bereit bist, während du auf eine kriegsentscheidende Initiative der Mütter wartest, bis du begreifst, dass es das beste für die Ukraine wäre aufzugeben.

  5. Der Punkt ist : eine Niederlage sollte moralisch eingestanden werden.
    In der Ukraine gibt’s nichts zu gewinnen…

    Es bleibt eine Frage : Wer bezahlt diesen Irrsinn?

    1. Bezahlen tut das der, der immer alles bezahlt. Der sogenannte ‚kleine Mann‘. Werden wir sehen, wenn eine Tüte Nudeln mal 3€ kostet.

      Sorry, gendergerecht :

      Bezahlen tut das die, die immer alles bezahlt. Die sogenannte ‚kleine Frau‘.

      Besser jetzt? 🤣

        1. Die Monarchie ist in Russland seit mehr als 100 Jahren abgeschafft. Wir haben einen gewählten Präsidenten. Nicht wir dienen ihm, sondern er dient unseren Interessen. In dem Fall unserem Sicherheitsbedürfnissen.

          1. Zum Thema Monarchie: Theorie und Praxis sind zwei paar Schuhe.
            Das ist aber nicht der wirklich wichtige Punkt.
            Wirklich wichtig ist, dass die Bürger der RF mit ihrem Leben zahlen, weil der Zar, Präsi, Obermufti (such dir was aus) an Cäsarenwahnsinn leidet.

            1. Das magst du so sehen, was nicht verwunderlich ist in Anbetracht des Ausmaßes der Kriegspropaganda bei euch. Aber das hat jetzt nichts mit Ambitionen einer Person zutun. Wir würden uns bei Jedem anderem Präsidenten nicht anders verhalten. Putin gilt noch als relativ gemäßigt, jeder anderer an seiner Stelle würde eher noch härter vorgehen.

              1. „Wir würden uns bei Jedem anderem Präsidenten nicht anders verhalten.“
                Zum Glück gibt es da ein paar Hunderttausend Jungs die sind intellektuell etwas fixer als der gemeine russische Hacker.
                Sterben ist nicht besonders attraktiv, aber für den Romanownachfolger ins Gras zu beißen ist extrem dämlich.

                1. Ich wusste gar nicht, dass Putin ein Nachfolger der Romanows ist. Das wäre ja die Sensation des Jahrhunderts. Ha! da würde ich gern die Gesichter der ganzen russischen Monarchisten sehen, die ja gegen Putin sind.

                  1. Ich wusste nicht…..
                    Warum wundert mich das nicht?
                    Aber im Gegensatz zu denen die mit den Füßen zuerst nach Hause kommen kannst du ja noch etwas daran ändern.
                    Viel Glück

                2. Zum Glück gibt es da ein paar Hunderttausend Jungs die sind intellektuell etwas fixer als der gemeine russische Hacker.

                  Meinst du jetzt die „Putin muss weg“ Fraktion, welche die Gelegenheit erkannte das Weite zu suchen? Die können mir auch leid tun. Das Schicksal eines Immigranten ist schlimmer als Gefängnis. Ich weiß wovon ich spreche. Aber im Gegensatz zu diesen Intelligenzbestien bin ich in Russland willkommen gewesen. Die haben ja Alle Brücken hinter sich abgebrannt.

                  Apropos, wie wollt ihr eigentlich ohne die Fünfte Kolonne in Russland ein Regimechange orchestrieren? Das könnt ihr euch ja jetzt abschminken. Ist ja Niemand mehr da wer einen Maidan in Moskau machen könnte. Euren Lieblingspräsidenten Nawalny schicken wir euch dann gern hinterher wenn er abgesessen hat.

        2. Dann lieber 3 € für die Nudeln.

          Ja genau. Und für eure „Freiheit“ sollen gefälligst die Ukrainer sterben gell.

          Apropos Nudeln. Der australische Reiseblogger Russel ist gerade in Russland unterwegs. Seit einigen Tagen schockt er seine zahlreichen Zuschauer mit Videos aus russischen Supermärkten und staunt nicht schlecht über die Fülle, die Vielfallt, die Frische und die niedrigen Preise.

          http://www.youtube.com/watch?v=SnHrdDxq9j0

          Kommentare seiner Zuschauer sind herrlich.

          Soviel zum Thema „Russland ruinieren“. Hast du dich heute eigentlich schon geduscht Ottono, oder sich auf lediglich auf einen feuchten Lappen beschränkt wie eurer Wirtschaftsminister empfiehlt?

          1. Es war der Landesvater von BW. Als Hesse darf ich noch duschen. Schwein gehabt.

            Die Ukrainer sterben sicher nicht gerne für die Freiheit, aber so ein paar scheiß Imperialisten haben die angegriffen. Jetzt verteidigen sie sich. Hast du ne Lösung für ein Ende von der Sauerei?
            Ich tippe immer noch auf die russischen Mütter, die werden es wieder richten müssen was die dämlichen Machos angerichtet haben.

            1. Die Ukrainer sterben sicher nicht gerne für die Freiheit, aber so ein paar scheiß Imperialisten haben die angegriffen.

              Uhu, im Februar 2014 bereits hat das US Imperium dort die demokratisch gewählte Regierung mit den Händen von örtlichen Neonazis bewaffnet und blutig gestürzt und ein nationalistisches gegen Alles russische gebürstete Marionetten-Regime installiert. Zwischen 2014 und bis zum Beginn des Krieges haben 10 Millionen Ukrainer das Land verlassen. Ein Viertel der Bevölkerung. Viele nach Russland. Jene die geblieben sind haben jetzt nicht wirklich eine Wahl. Es gilt ein generelles Ausreiseverbot für Männer und es gab bereits 11 Mobilisierungswellen. Anders als in Russland wird da Jeder mobilisiert. Studenten, Familienväter, Alle.

              Die Ukrainer können einem schon leid tun, dass das US Imperium ihr Land gewaltsam in eine Kolonie und einen Rammbock gegen Russland verwandelt hat.

              Jetzt verteidigen sie sich. Hast du ne Lösung für ein Ende von der Sauerei?

              Durchaus. Wie wäre es die Finanzierung und Waffenlieferungen abzustellen? Was meinst du wie schnell Selensky dann Verhandlungsbereitschaft zeigt?

              1. Die Ukrainer können einem schon leid tun….
                Die Amies haben der Ukraine nicht den Krieg erklärt, das waren die Russen, also wenn mir die Ukrainer leid tun, dann wegen dem Krieg gegen die unmotivierten Russen.

                1. Ehm, also genau genommen, haben wir bisher jedenfalls auch noch keinen Krieg erklärt. Noch ist es nur eine begrenzte Intervention oder wie wir sie nennen eine militärische Sonderoperation. Bleibt zu hoffen, dass ihr uns nicht dazu zwingt ihnen oder gleich direkt euch den Krieg erklären zu müssen.

                  1. Krieg definiert sich bei dir also über ein Stück Papier.
                    Wenn seit über 250 Tagen täglich an die 1.000 Menschen sterben kann man bestimmt auch ohne die Erlaubnis von ganz oben von Krieg sprechen.
                    Mir verbietet das zumindest niemand.

                    1. Du hast ja gesagt

                      Die Amies haben der Ukraine nicht den Krieg erklärt

                      Wir doch auch nicht. Klar sind wir einmarschiert, das kann man schon als Krieg bezeichnen, wenn du so willst, aber um bei deiner Formulierung zu bleiben, streng genommen gab es keine offizielle Kriegserklärung von Russland. Von der Ukraine übrigens auch nicht.
                      Insofern befinden sich Russland und Ukraine offiziell nicht im offenem Krieg.

              2. „Durchaus. Wie wäre es die Finanzierung und Waffenlieferungen abzustellen? Was meinst du wie schnell Selensky dann Verhandlungsbereitschaft zeigt?“

                Es muss einfach endlich angefangen werden, miteinander zu reden. Dazu braucht es einen Vermittler.
                Aber die Amis heizen nur noch weiter an.
                Die Situation ist total komplex, ähnlich etwa wie Nahost.
                Aber es hilft nichts. Man muss anfangen zu reden.
                Mit Waffengewalt wird alles nur noch viel viel schlimmer

                1. Man muss anfangen zu reden.

                  Russland stand von Anfang an für Verhandlungen offen und ist es immer noch.

                  Es ist ja die Ukrainische Regierung welche Verhandlungen ausschließt. Selensky hat sogar per Dekret sich selbst und etwaigen seiner Nachfolger gesetzlich verboten mit Russland zu verhandeln.

                  Es gibt Dinge, über die wir nicht verhandeln werden. Krim, Donbass, Cherson und Zaparoschja abgeben. Putin nach Den Haag. Reparationen usw… Das ist unrealistisch, dafür müssen sie schon Moskau nehmen.

                  Aber grundsätzlich stehen wir für Verhandlungen etwa über einen Waffenstillstand offen. Hätten natürlich aber auch Bedienungen. Ein Kompromiss ist möglich.

                  Das Schicksal der Ukraine liegt aber vor Allem in den Händen der USA. Wenn sie die Ukraine fallen ließen würde das Selensky Regime schon am nächsten Tag kollabieren. Ukraine ist im Grunde ein Zombistaat, welches vollständig am Tropf der USA hängt. Ohne Finanzierung und ohne militärische Unterstützung wars das. Sie könnten keinen Sold bezahlen (geschweige denn Renten) und hätten keinen Nachschub mehr. Selensky würde nichts Anderes übrig bleiben als zu kapitulieren oder abzuhauen und jemand anders kapituliert.

                  Das muss nicht sein. Verhandlungen kann es aber nur zwischen USA und Russland geben. Europa spielt auch keine Rolle, die sind eine Filiale der USA.

                  Als Vermittler kämen viele in Frage. Indien oder auch Türkei. Obwohl ein NATO Staat hat Erdogan mehr oder weniger eine neutrale Position behalten was die Türkei durchaus auch als Vermittler qualifiziert. Deutschland leider nicht. Klar Partei ergriffen, kann ohne USA nichts garantieren und als Schiedsrichter daher grundsätzlich ungeeignet.

            2. so ein paar scheiß Imperialisten haben die angegriffen

              Schauen wir uns mal die Statistik der Dynamik der Bevölkerungsanzahl der Ukraine über die letzten 70 Jahre an.

              s7.pikabu.ru/post_img/2014/06/12/4/1402546898_2069870022.jpg

              Wie man sehen kann erlebte die Ukraine während der s.g. „sowjetischen Tyrannei“ einen Boom und ein ausgeprägtes Wachstum der Bevölkerung. Bis zum Höhepunkt mit ca. 51 Millionen ziemlich genau um 1991 mit dem Erwerb der s.g. Unabhängigkeit. Ab da ging es dann nur noch bergab. Bis 2014 als die US-Imperialisten die Ukraine angegriffen und in eine Kolonie verwandelt hatten. Ab da dann ein regelrechter Absturz. Seit 2016 bei ca 40 Millionen haben sie ganz aufgehört zu zählen. Bereits vor dem Beginn des russischen Angriffs waren realistisch gesehen höchstens nur noch 30 Millionen übrig.

              Damit möchte ich zeigen, dass die Probleme der Ukraine schon viel früher angefangen haben. Eine regelrechte demografische Katastrophe traf die Ukraine ab dem von USA und EU durchgezogenen Regimechange. Großartige Arbeit, was soll ich sagen.

        3. Sie wollen und werden diese ‚SITUATION‘ nie begreifen!
          Die vergangenen 3 Jahre wurden dazu genutzt um den ‚mündigen Bürger‘ aufzuzeigen was der gelebte Faschismus ist, erkennen muss das ein jeder selbst.
          Russland rettet das Kapital und die besiegten werden für ihre Haltung zahlen.

      1. Huch, schon wieder jemand, der noch immer im „binären Code“ verharrt!!!! Kleiner Gack am Rande: Durften heute wieder die Freude der Bahn genießen. Plötzlich packte mich ein dringend „menschich Rühren“. Das „Männer-WC“ war besetzt, folglich rein ins Damen-WC. Hätte mich jemand gefragt, so wäre meine Antwort sehr brüskierend gewesen: Während des Stuhlganges, fühlte ich mich als Frau. Alles klar?

  6. „Er erklärte gegenüber Declassified Australia, dass das Team mit Hilfe einer akademischen Lizenz, die Zugang zur Twitter-API gewährt,…“
    Oh, ein Systemfehler, den man zur Not mit Totschweigen ausbügeln kann, aber man wird sich dennoch eingehend um diese akademischen Lizenzen kümmern müssen…

    „unschuldige Zivilbevölkerung“ Es ist eine weit verbreitete Unsitte, Unbeteiligte als Unschuldige zu bezeichnen. Damit wird moralisiert und dadurch emotionalisiert. Oft bei Anschlägen aller Art – was unsinnigerweise impliziert, das die eigentlichen Anschlagsziele womöglich an irgend etwas schuld seien – aber wie Beispiel zeigt, auch darüber hinaus. Vielleicht geschieht es aus reiner Gedankenlosigkeit, jedenfalls sollte man es bleiben lassen.

  7. Warum wundert mich das Ergebnis dieser Studie nicht…

    Wie Thomas Röper und andere Foristen hier schon festgestellt haben: „Russland kann nicht richtig Propaganda.“.

    1. Nicht tun und nicht können muss nicht deckungsgleich sein. Propaganda erzeugt bei interessierten und informierten Menschen eine Abwehrreaktion und einen Manipulationsalarm. Wenn diese Menschen die Erfahrung machen, von allerlei Akteuren permanent massiv belogen zu werden, dann wird sich mittelfristig eine klare Präferenz ausbilden, wem diese Menschen eher zu glauben geneigt sind.
      Vielleicht ist es den Russen auch zuwider, ständig Lügen oder unzulässige Interpretationen von Fakten zu verbeiten, weil sie sich darüber im Klaren sind, dass korrekte Informationen ein essentieller Parameter für sinnvolle Eintscheidungen sind.
      Wenn man niemanden mehr trauen kann, wird alles unsicher und beliebig. Am Ende selbst für diejenigen, die besonders gut lügen können. Außerdem besteht die Gefahr, irgendwann seine eigenen Lügen zu glauben.
      Mittel- bis langfristig hat es also eher Vorteile, sich nicht allzu massiver Propaganda zu bedienen.
      „Wenn etwas zu unwahrscheinlich ist, um einfach aus Dummheit zu geschehen, vermute Absicht!“….

    2. Russland kann nicht richtig Propaganda

      das würde ich so nicht sagen. Ich würde sogar sagen wir können „Propaganda“ viel besser und unsere ist fortschrittlicher. Schau her, in Russland steht die Bevölkerung felsenfest wie ein Monolith hinter der Regierung, während die Gesellschaft in USA und Europa an der Ukrainefrage extrem gespaltet ist. Was meinst du woher das kommt?

      „Propaganda“ ist nicht gleichzusetzen mit Lügen. Es gibt viele Formen der Propaganda. Jeder kommerzielle Werbespot ist im Grunde auch Propaganda. Jedes Wahlwerbungsplakat ist auch Propaganda. An sich ist der Begriff eigentlich wertneutral. Es bedeutet nur die Verbreitung einer bestimmten Überzeugung. Beim Werbespot wird die Überzeugung propagiert, dass du das beworbene Produkt unbedingt brauchst zum Beispiel. Beim Wahlwerbungsplakat wird die Überzeugung propagiert, dass eine bestimmte Partei oder ein bestimmter Kandidat deine Interessen am besten vertritt.

      Ein nicht negativ besetztes Synonym des Begriffs Propaganda ist z.b. der Begriff Missionierung. In der katholischen Kirche wurde früher für Missionierung auch teilweise der lateinische Begriff Propaganda verwendet. Negativ besetzt wurde dieser Begriff erst im XX. Jh. nach dem ersten und später noch mehr zweiten Weltkrieg durch die NS Propaganda.

      An sich muss Propaganda aber nicht unbedingt eine Lüge sein. Auch eine Wahrheit (oder etwas was man für die Wahrheit hält) zu verbreiten ist im Grunde auch Propaganda. Und zwar eine wesentlich effektivere. Die Lüge wird als solche oft entlarvt wodurch die Glaubwürdigkeit leidet. Wir machen durchaus auch Propaganda, aber wir vermeiden es Lügen zu propagieren. Das ist nicht effektiv, das untergräbt auf Dauer die Glaubwürdigkeit und spaltet die Gesellschaft. Wir sind was Propaganda angeht wesentlich weiter entwickelt als der Westen. Die westliche Propaganda ist billig, schäbig, leicht zu durchschauen. Unsere Manipulation ist subtiler, komplexer und raffinierter und kommt auch ohne Lügen aus.

      Wenn man jetzt russisches Fernsehen aus der Außerirdischen-Perspektive betrachtet stellt man ein besonderes Merkmal fest. Es werden sehr viele Ausschnitte aus westlichem Fernsehen präsentiert, oder Artikel aus westlicher Presse übersetzt und anschließend kommentiert. Im Grunde besteht russisches politisches Fernsehen bis zu 80% aus westlichen Beiträgen in der ganzen Bandbreite. Die Russen sehen so ziemlich Alles was in den ausländischen Medien berichtet wird und sind sehr gut darüber informiert wie man im Westen tickt. Anschließend werden diese Beiträge meistens zynisch kommentiert, entlarvt und verspottet.

      Die russische Propaganda zielt also darauf ab die westlichen Lügen zu entlarven und zu diskreditieren. Den Westen als ein Lügenimperium darzustellen. Viel mehr muss die russische Propaganda gar nicht machen um die Bevölkerung zu konsolidieren und das Land politisch zu vereinen und auch von der Notwendigkeit von Kampfhandlungen in der Ukraine zu überzeugen. Der Westen stellt sich selbst bloß, wir bekommen es nur fachgerecht seziert. Das reicht schon um uns dazu zu bringen sich um die Flagge zu scharren. Wir sind auf Lügen gar nicht angewiesen. Die liefert der Westen frei haus, bei uns wird es einfach bloßgestellt.

      1. „Viele Ausschnitte aus westlichem Fernsehen präsentiert und anschließend kommentiert “ So etwas gab es schon in der DDR ! „Der schwarze Kanal“ moderiert von Karl Eduard von Schnitzler. Hat aber so gut wie niemand gesehen weil der DDR Bürger wusste das er dort nur belogen wird!

        1. „So gut wie niemand gesehen“ Sind Sie ein Ex-DDR-Bürger? Das glaube ich nicht. Denn ich kenne viele, die das gesehen haben. U.a. weil da eben Ausschnitte aus Westsendungen gezeigt wurden…

  8. In Deutschland braucht man für Regierungspropaganda eigentlich nur ARD/ZDF und ein paar große Zeitungen/Zeitschriften. Ihre opportunistischen Karrieren sind denen wichtiger als die Wahrheit.
    Unabhängig denkende Menschen vor allem im Internet lassen sich auch durch Bot-Armeen nicht aus dem Konzept bringen (hoffe ich jedenfalls).

  9. MB sagte
    11. November 2022 um 4:16 Uhr

    In Deutschland braucht man für Regierungspropaganda eigentlich nur ARD/ZDF und ein paar große Zeitungen/Zeitschriften. Ihre opportunistischen Karrieren sind denen wichtiger als die Wahrheit.
    Unabhängig denkende Menschen vor allem im Internet lassen sich auch durch Bot-Armeen nicht aus dem Konzept bringen (hoffe ich jedenfalls).

    Siehe auch hier >>>. „Russische Propagandakrieger“ – Ein Film des ZDF sucht nach Desinformation, ziemlich vergebens – 10 Nov. 2022 von Dagmar Henn

    Immer, wenn man denkt, die deutschen Staatssender haben einen absoluten Tiefpunkt erreicht, geht es noch ein Stückchen weiter abwärts.

    Die neueste Variante der Erzählung von den „russischen Propagandakriegern“ des ZDF hat widerliche Untertöne.

    Es gibt nichts Neues unter der Sonne, möchte man sagen, wenn wieder einmal ein neues Filmchen zur „russischen Propaganda“ durch einen deutschen Sender gejagt wird. Und weitestgehend stimmt das auch für das aktuellste Exemplar, den vom ZDF ausgestrahlten Film „Russlands deutsche Propaganda-Krieger“.

    Die Grundzutaten sind immer gleich. Es werden einige mehr oder weniger qualifizierte „Experten“ herangezogen, die ihre Köpfe in die Kamera halten, die aber nicht argumentieren, sondern nur ohne weitere Belege die Thesen wiederholen, die im Kommentar zuvor bereits aufgebaut wurden;

    es gibt einige kurze Schnipsel, in denen die „Bösen“ gezeigt werden, und dazwischen gibt es viel musikalische Untermalung, die Spannung erzeugen soll. Was auch nötig ist, denn auch wenn das Elaborat optisch aufgemotzt
    ist und mit allen Tricks arbeitet, die Stimmung erzeugen sollen, ist der eigentliche Inhalt erschreckend öde. Letztlich ist es nur eine bebilderte Variante einer Endlosschleife von „Propaganda, Desinformation, Russland, Propaganda, Desinformation…“

    Man kann sogar noch die alte Folge der „Anstalt“ im Internet finden, in der gezeigt wurde, wie manipulativ die Darstellung des Donbass im Sommer 2014 war. Damals war es zumindest in dieser Satiresendung noch möglich, die Schießschartensicht der deutschen Medienlandschaft zu kritisieren, ohne gleich mit dem Etikett versehen zu werden, im Auftrag des Kreml zu arbeiten.

    Aber das ist acht Jahre her. Vor acht Jahren war es noch möglich, Position gegen die NATO zu beziehen. In der aktuellen Sendung lautet der Vorwurf gegen Sergei Filbert: „Wir haben hier eine eindeutig kontra-westliche Positionierung.“

    Hier der gesamte Bericht der genialen Frau D. Henn
    https://de.rt.com/meinung/153999-russische-propagandakrieger-film-zdf-sucht/

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