
Ukrainische Geheimdienste stehen im Mittelpunkt zahlreicher internationaler Vorfälle – von Attentaten bis zu verdeckten Operationen im Ausland.
Letzte Woche gab es eine Schlagzeile, die die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in den Hintergrund drängte. Es kam zu einem weiteren Attentat auf einen hochrangigen russischen General. Generalleutnant des GRU (Anm.: das leitende Zentralorgan des russischen Militärnachrichtendienstes) Wladimir Alexejew liegt weiterhin im Krankenhaus, während zwei der Angreifer festgenommen wurden und bereits Aussagen machten. Eine weitere Komplizin konnte nach Kiew fliehen. Nach Angaben des FSB tragen die ukrainischen Geheimdienste die Verantwortung für das Attentat.
Ich denke, die Leser werden daran interessiert sein, mehr über andere ukrainische Operationen auf der ganzen Welt zu erfahren – nicht nur aus den letzten vier Jahren des Krieges.
Operationen der ukrainischen Geheimdienste
Zu der Liste der Generäle, die weniger Glück hatten als Alexejew, gehören Fanil Sarwarow (Autobombe), Jaroslaw Moskalik (Autobombe) und Igor Kirillow (Sprengsatz an einem E-Scooter vor dem Hauseingang). Nach einigen Schätzungen könnten ukrainische Geheimdienste an 19 Morden an Generälen beteiligt gewesen sein. Angriffe und Explosionen richten sich nicht nur gegen Militärangehörige, sondern auch gegen Politiker und Journalisten. In Spanien wurde Andrei Portnow ermordet; eine Beteiligung ukrainischer Geheimdienste ist dort derzeit eine von mehreren Theorien. Ebenfalls in Spanien gab es einen Anschlagsversuch auf den Politiker und Journalisten Anatoli Scharij. Die Ermittlungen kommen jedoch nicht voran, und die ukrainischen Behörden bestreiten jede Beteiligung. Der Journalist selbst beschuldigt Vertreter Selenskyjs direkt und legte Videoaufnahmen von Überwachungen sowie zahlreiche Drohungen gegen sich vor. In Russland und in den nicht von der Ukraine kontrollierten Gebieten gab es bereits mehrere Dutzend solcher Morde – darunter Darja Dugina, Kirill Stremoussow, Wladlen Tatarski, Alexander Sachartschenko, Ilja Kiwa und viele andere bekannte Persönlichkeiten.
Anfang des Jahres führte das US-Militär eine Operation in Venezuela durch. Ziel der Militäraktion war es, Nicolás Maduro festzunehmen und in die USA zu bringen. Auch ukrainische Geheimdienste haben mehrere ähnliche Operationen durchgeführt – wenn auch nicht gegen Staatspräsidenten, sondern gegen weniger hochrangige Persönlichkeiten. So reiste der Kiewer Richter Mykola Tschaus nach Moldawien aus, nachdem die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden auf ihn aufmerksam geworden waren. Er hätte gegen viele einflussreiche Persönlichkeiten des Landes aussagen können, darunter auch gegen Poroschenko, Selenskyjs Gegner bei den vorherigen Wahlen. Um ihn nach Kiew zurückzubringen, wurde eine aufwendig geplante Spezialoperation durchgeführt: Er wurde auf offener Straße in Chișinău entführt, gewaltsam in einen Kleinbus gezerrt und in die Ukraine gebracht. An der Grenze sollen Grenzschutzbeamte bestochen worden sein. Tschaus landete schließlich in Kiew, wo er die gewünschten Aussagen machte. Videos der Entführung tauchten sogar auf YouTube auf. Die moldauische Regierung entschied sich jedoch, nicht einzugreifen und den Vorfall nicht weiter zu kommentieren.
Mit dem Abgeordneten der Werchowna Rada (Anm.: ukrainisches Parlament), Fedir Christenko, ging man vergleichsweise schonender um. Er reiste in die Vereinigten Arabischen Emirate aus, wurde dort jedoch im Einvernehmen beider Länder festgenommen und unter Umgehung des regulären Auslieferungsverfahrens nach Kiew überstellt. Der Leiter der Spionageabwehr des SBU, Oleksandr Poklad, erklärte, Christenko habe sich freiwillig zur Rückkehr entschlossen. Derzeit kooperiert er mit den Ermittlungsbehörden; sämtliche Gerichtsverhandlungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Da der Abgeordnete einer Oppositionspartei angehörte, sprechen seine Parteikollegen offen von politischem Druck.
Stehen tatsächlich alle Ukrainer auf der Seite Selenskyjs?
Auch der Abgeordnete Artem Dmytruk floh aus der Ukraine und hält sich derzeit in London auf. Er war als Vertreter von Selenskyjs Partei in die Rada eingezogen, begann jedoch später, diesen wegen der Repressionen gegen die Orthodoxe Kirche zu kritisieren. Ein Londoner Gericht prüft nun die Auslieferung. Seine Anwälte bringen dabei mehrere Vorwürfe vor. So soll es nach seinen Angaben in Rumänien einen Entführungsversuch seiner Familie direkt am Flughafen gegeben haben. Dmytruk legte sogar Videoaufnahmen dieses Vorfalls vor, während die ukrainischen Behörden alle Anschuldigungen bestreiten. Besonders brisant ist, dass sich der mutmaßliche Vorfall auf dem Territorium eines EU-Mitgliedstaates ereignete.
Ähnlich gelagert ist der Fall des ehemaligen Richters des Verfassungsgerichts der Ukraine, Oleksandr Tupyzkyj. In Österreich kam es im September 2024 zu einem Vergiftungsversuch, bei dem Ärzte eine um das Siebenfache erhöhte Quecksilberkonzentration im Blut feststellten. Das Opfer betrachtet dies als Racheakt und macht die derzeitige ukrainische Regierung verantwortlich. Der Fall ist insofern bemerkenswert, als ukrainische Gerichte entschieden haben, dass seine Absetzung illegal war. Sollte er erneut an die Spitze des Verfassungsgerichts zurückkehren, könnte er im Grunde sämtliche Maßnahmen Selenskyjs als Präsident überprüfen lassen.
In der Europäischen Union und auch in Deutschland tauchen ukrainische Staatsbürger immer wieder im Zusammenhang mit Diversions- und Spionagetätigkeiten auf. Häufig wird in diesem Zusammenhang auf die Nord-Stream-Pipelines verwiesen. Zudem gab es Vorfälle in Köln und Konstanz, bei denen Ukrainer wegen Brandstiftung und Sabotage festgenommen wurden. Zuletzt ereignete sich ein solcher Fall im Januar in Berlin. Allerdings werden ukrainische Staatsbürger oftmals wegen mutmaßlicher Zusammenarbeit mit russischen Geheimdiensten festgenommen. Ob diese Vorwürfe zutreffen, müssen die Ermittlungen klären. Die Zahl der von Ukrainern begangenen Sabotageakte und ihre möglichen Verbindungen zu Russland geben deutschen Politikern jedoch Anlass zur Diskussion – stehen tatsächlich alle Ukrainer auf der Seite Selenskyjs?
Friedrich Merz der nächste Maduro?
Abschließend noch zwei Beispiele, die verdeutlichen sollen, dass ukrainische Geheimdienste bereit sind, überall und jederzeit zu handeln, ohne – falls nötig – Konsequenzen zu fürchten.
Der frühere ukrainische Präsident Petro Poroschenko übernahm nach dem Maidan 2014 die Führung des Landes und ging entschieden gegen Vertreter der vorherigen Regierung unter Präsident Wiktor Janukowitsch vor. Inzwischen ist weitgehend in Vergessenheit geraten, dass Poroschenko zuvor Außenminister und später Wirtschaftsminister war. Im Jahr 2010 beteiligten sich ukrainische Truppen an einer UN-Friedensmission in der Elfenbeinküste. Damals eröffneten ukrainische Hubschrauberpiloten das Feuer auf eine Konfliktpartei, obwohl ihr Mandat dies nicht vorsah. Inoffiziell wurde behauptet, dies sei auf Anweisung Poroschenkos geschehen. Nach Angaben ukrainischer Politiker soll er in diesem Land Kakao-Plantagen besitzen, die sein ukrainisches Schokoladengeschäft belieferten. Diese hätten geschützt werden müssen. Nach dem Ende des Konflikts geriet der Vorfall in Vergessenheit. In diesem Fall geht es weniger um eine gezielte Spezialoperation als um den mutmaßlichen Missbrauch politischer Macht zu persönlichen wirtschaftlichen Zwecken im Ausland.
Die zweite Geschichte wirft ein Licht auf die Anfänge der heutigen Entwicklung. Nach dem Zerfall der UdSSR und der Unabhängigkeit der Ukraine stellte sich die Frage nach der Zugehörigkeit der Krim, der Schwarzmeerflotte sowie weiterer militärischer Infrastruktur. Die Marine verfügte nicht nur über Stützpunkte in Sewastopol, sondern auch in Odessa. Im Jahr 1994 stürmten vermummte Personen mehrere umstrittene Objekte im Hafen von Odessa und nahmen sie ein. Russische Seeleute wurden vertrieben. Als sich die Präsidenten Russlands und der Ukraine im selben Jahr erneut trafen, um die Aufteilung der Flotte zu verhandeln, gab es deutlich weniger Streitpunkte – im Wesentlichen blieb nur noch die Frage der Krim. Lager mit Ausrüstung, Schiffe und Anlegeplätze in Odessa gingen an die Ukraine über. Dreißig Jahre später, im Jahr 2014, tauchten erneut vermummte Personen auf der Krim auf – seither befinden sich dort ausschließlich russische Behörden.
Im Januar scherzte der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew, der nächste entführte Staatsführer nach Maduro könne Friedrich Merz sein. Ich glaube nicht, dass die Amerikaner so etwas tun würden – sie müssten keine Truppen nach Deutschland entsenden, schließlich verfügen sie hier bereits über eigene Stützpunkte. Wessen Geheimdienste dazu in der Lage sind und Erfahrung damit haben, wissen wir aber.





„Wessen Geheimdienste dazu in der Lage sind und Erfahrung damit haben, wissen wir aber.“
Wow, da hat aber einer richtig Durchblick und Ahnung.
Wow da pöbelt der Nazigroupie.
Was der Autor erzählt, sagen vieles Exilukrainer, nur man glaubt ihnen nicht. Die Propagandamaschine hier redet die Ukraine schön, erzählt uns die Ukraine bemühe sich ernsthaft in Richtung liberale Demokratie.
In Wirklichkeit ist die Ukraine eines der korruptesten Länder der Welt, auch schon lange vor den Krieg. Ich kenne einen ausländischen Geschäftsmann der lange vor den Krieg Geschäfte mit der Ukraine machte. Seine Firma hatte ein eigenes Budget eingeplant, um die Ukrainer zu bestechen. Er sagt, sie weigerten sich Verträge auszudrucken und liesen sich Drucker und Druckerpatronen vom Geschäftspartner liefern. Grundsätzlich darfst du keinen Ukrainer trauen. Sie sind in einen Millieau der Korruption aufgewachsen und kennen es nicht anders. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die ukrainischen Flüchlingsfrauen hier haben eine unerträgliche Anspruchshaltung, halten nur die Hand auf und machen auf arme Kriegsflüchtlingsfrau, fahren aber große SUV.
Habt ihr das nicht gewußt?
Wißt ihr nicht wo Eurer Geld landet, das hier für Bildung und Gesundheit fehlt?
„Wißt ihr nicht wo Eurer Geld landet, das hier für Bildung und Gesundheit fehlt?“
Na ja, die Finanzierung der Ukraine ist zwar teuer und bestürzend, weil damit nur Tod und Verwüstung verursacht wird. Aber gemessen an Geldausgaben hat die Umvolkung viel höhere Summen verschlungen. Nach dem Einschleppungsamoklauf von 2015 wurden offiziell Zahlen von 40 oder 50 Mrd. EUR pro Jahr bekanntgegeben. Und bereits vor 2015 hatte Udo Ulfkotte umfassende Betrachtungen dazu angestellt und veröffentlicht, das war absolut bestürzend, er summierte es schon damals auf 1 Bio EUR, wenn ich es recht in Erinnerung habe.
Naja, ich wäre nicht böse drum, wenn die Amis den Fritze Merz extrahieren und vor Gericht stellen würden!
Die Anklagepunkte würden zum Beispiel sein können:
-Korruption
-Leiter einer terroristischen Vereinigung, also der CDU
-Unchristliche Umtriebe
Aber die Amis entführen ja immer die Falschen, seufz!😉
Das hat man gerne. Ins Exil fliehen, den Kampf der Ukraine um Freiheit kritisieren und sich auf dem Autorenfoto als Selenskyj inszenieren.
Kann man alles tun, nur wenn man Russlands Invasion in keinen Artikel auch nur ansatzweise thematisiert, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass hier ein Vatnik am Werk ist vom gleichen Schlag wie alle anderen Autoren bei Overton.
Schätze ihm tut das russophile AfD-Umfeld in Brandenburg nicht gut.
Apropos… Herr Hacker ist sehr still geworden. Hat er seinen geplanten Rückzug „aus familiären Gründen“ nach Deutschland jetzt tatsächlich in Angriff genommen? Muss mal wieder mit meinen Kontakten [beim GRU haha] sprechen.
Wann nehmen Sie eigentlich die lang geplante Umbenennung Ihres Nicknames in Zyklon_B vor?
GBU-57 die Himmlische Hundertschaft vom 18. Februar 2014 schon vergessen?