Atomwaffen und Klimakrise: Warum ein begrenzter Nuklearkrieg globale Folgen hätte

Atompilz, Operation Crossroads Baker
Original: United States Department of Defense (either the U.S. Army or the U.S. Navy)Dieses Bild wurde digital nachbearbeitet. Folgende Änderungen wurden vorgenommen: picture manager bright. Bearbeitet von F1jmm., Public domain, via Wikimedia Commons

Der Begriff eines „begrenzten“ Atomkriegs gehört zu den gefährlichsten Annahmen moderner Sicherheitsstrategien. Selbst ein regionaler Nuklearkonflikt wie zwischen Indien und Pakistan hätte weltweite klimatische Folgen.

Die Atomwaffendebatte folgt seit Jahrzehnten einem paradoxen Muster. Nukleare Arsenale gelten als existenzielle Bedrohung für die Menschheit. Aber es hat sich in der Theorie die Vorstellung etabliert, ein Atomkrieg könne „begrenzt“ geführt werden.

Diese Annahme wird durch aktuelle geopolitische Spannungen relevanter. Diskussionen über taktische Atomwaffen, regionale Eskalationsszenarien und nukleare Abschreckung zeigen, dass ein Einsatz von Atomwaffen ohne totale Vernichtung denkbar sei. Das blendet eine entscheidende Dimension aus: die weltweite Klimawirkung kleinerer Atomkonflikte.

Die Rückkehr der nuklearen Denkbarkeit

Seitdem Ukraine-Krieg sind nukleare Drohungen zur politischen Kommunikation geworden. In sicherheitspolitischen Debatten wird zwischen strategischen und taktischen Atomwaffen unterschieden. Diese Differenzierung soll suggerieren, nukleare Waffen könnten limitiert eingesetzt werden, ohne eine internationale Eskalation auszulösen. Diese Sichtweise bleibt auf den unmittelbaren militärischen Wirkungskreis fixiert. Sie ignoriert die ökologischen Komponenten eines Nuklearkrieges. Darin liegt die Fehleinschätzung moderner Abschreckungslogik.

Der nukleare Winter als wissenschaftliches Szenario

Seit den 1980er-Jahren untersuchen Klimamodelle die möglichen Auswirkungen eines Atomkriegs. Der Hauptmechanismus ist nicht die direkte Explosion, sondern der Rauch, der durch großflächige Feuerstürme in die Atmosphäre gelangt.

Städte bestehen in hohem Maße aus brennbaren Materialien. Bei Atomexplosionen über urbanen Zentren entstehen großflächige Feuer, die enorme Mengen Ruß in die Stratosphäre transportieren können. Dort kann dieser Ruß sehr lange verbleiben und das Sonnenlicht blockieren. Die Konsequenz wäre eine deutliche Abkühlung der Erdoberfläche, eine Veränderung globaler Niederschlagsmuster sowie ein massiver Einbruch landwirtschaftlicher Produktion.

Neuere Modellierungen zeigen, dass ein regionaler Nuklearkrieg zwischen Indien und Pakistan klimatische Effekte auslösen könnte, die über die betroffene Region hinausreicht.

Globale Ernteausfälle als systemisches Risiko

Dies betrifft vor allem die Landwirtschaft. Klimatische Veränderungen nach einem nuklearen Konflikt würden lokale Ernten beeinträchtigen und Versorgungssysteme destabilisieren. Denn die moderne Nahrungsmittelproduktion ist hochgradig vernetzt. Viele Entwicklungsländer z.B. in Afrika sind auf internationale Lieferketten angewiesen. Ein plötzlicher Einbruch der Agrarproduktion würde Hungersnöte verursachen sowie weltweite Preis- und Versorgungskrisen auslösen.

Besonders betroffen wären Regionen, die ohnehin unter Ernährungsunsicherheit leiden. Aber industrialisierte Staaten wären keineswegs immun gegen solche Effekte.

Die Illusion der regionalen Limitierung

In militärischen Planungen wird zwischen verschiedenen Eskalationsstufen unterschieden. Ein minimierter nuklearer Schlagabtausch erscheint als theoretisch kontrollierbares Szenario. Dies basiert jedoch auf einer engen militärischen Perspektive. Sie berücksichtigt primär Zielauswahl, Sprengkraft und sofortige Zerstörungseffekte.

Die klimatische Reichweite hingegen entzieht sich regionaler Limitation. Die Atmosphäre kennt keine politischen Grenzen. Rauch, Aerosole und Temperaturveränderungen würden sich weltweit verteilen.

Atomwaffen im Zeitalter des Klimawandels

Die Debatte über Atomwaffen findet im völlig veränderten Umweltkontext statt. Der Klimawandel hat erheblichen negativen Einfluss auf Ökosysteme, Landwirtschaft und Wasserversorgung. Ein nuklearer Konflikt zwischen Indien und Pakistan würde diese Krisendynamiken potenziell in einen abrupten Systemschock überführen.

Die Kombination aus Klimakrise und nuklearer Eskalation ist in der sicherheitspolitischen Debatte bislang unterbelichtet. Dabei entstehen neue Risikoketten, die klassische Abschreckungslogiken infrage stellen.

Abschreckung und ihre blinden Flecken

Die klassische nukleare Abschreckung beruht auf rationale Akteure, klar definierte Eskalationsstufen und berechenbarer Reaktionen.

Sie blendet systemische Nebenerscheinungen aus, die unkontrollierbar sind. Auch wenn politische Entscheidungsträger einen abgeschwächten Einsatz von Atomwaffen als „beherrschbar“ einschätzen, bleiben die Umweltfaktoren außerhalb ihrer Macht. Es entsteht ein fundamentaler Widerspruch: Die militärische Logik der Beschränkung trifft auf die ökologische Realität globaler Vernetzung.

Die politische Blindstelle

Ein auffälliges Merkmal ist die politische Trennung zwischen Sicherheits- und Umweltpolitik. Während Klimaforschung und Umweltwissenschaft die Fragilität globaler Systeme betonen, bleibt die nukleare Strategie in klassischen sicherheitspolitischen Denkmustern verhaftet.

Diese institutionelle Trennung führt dazu, dass potenzielle Wechselwirkungen kaum berücksichtigt werden. Der nukleare Winter erscheint als historisches Szenario des Kalten Krieges statt als aktuelle sicherheitspolitische Fragestellung.

Globale Risiken kennen keine Grenzlinie

Das Bild eines rein regionalen Atomkriegs ist sowohl politisch riskant als auch wissenschaftlich fragwürdig. Der atmosphärische und klimatische Wirkungsradius eines nuklearen Konflikts würde sich höchst wahrscheinlich auf der ganzen Welt ausweiten, unabhängig von den politischen Absichten der beteiligten Akteure.

Atomwaffen sind nicht nur Waffen gegen Städte oder Staaten. In einer vernetzten Welt sind sie potenziell Waffen gegen die Stabilität des gesamten Klimasystems.

Julia Engels

Julia Engels ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Sicherheits- und Abrüstungspolitik und promoviert an der RWTH Aachen zur nuklearen Abschreckung in der Internationalen Politik. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge u. a. in Telepolis, Frankfurter Rundschau und der taz.
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38 Kommentare

  1. „Warum ein begrenzter Nuklearkrieg globale Folgen hätte“
    Deutschland rettet mit der CO2-Steuer das Klima da macht auch so ein begrenzter Nuklearkrieg nichts.
    Sarkasmus aus!
    Leider befinden wir uns auf dem Weg es mal richtig krachen zu lassen und nicht nur begrenzt.
    Vielleicht haben die Grünen Klimaschutzbeaufrtagten schon ihr okay gegeben, wer weiß?
    Weniger Menschen = weniger CO2 und ide Erde wäre gerettet, wenn auch ohne Menschen
    Warum ein begrenzter Nuklearkrieg globale Folgen hätte

    1. @Otto0815

      Die Probleme mit der Überbevölkerung, dem CO2-Ausstoß wäre zwar gelöst, aber ein Leben in den Ruinen nach einem Atomkrieg wäre bestimmt nicht lebenswert.

      Der einzige Trost ist, dass die für die Folgen Verantwortlichen, auch die vollen Folgen zu spüren bekämen.

    2. Leider beschränkt sich der Atomkrieg ja nicht nur auf das Leben der Menschen,
      sondern es ist das gesamte Leben betroffen. Warum müssen Milliarden Tiere
      und die Fauna durch die Hirngespinste einer handvoll Menschen vernichtet
      werden. Wie die Evolution gezeigt hat kann die Erde gut ohne uns Menschen
      klar kommen.

    1. Macht sich da etwa jemand in die Buxxen wegen „60er Jahre Raketen“ die nur mit „Chips aus ukrainischen Waschmaschinen“ in die Luft kommen?

  2. Selbst wenn Kriegstreiber wie Merz, Pistorius, von der Leyen, Wadephul, Kiesewetter einen begrenzten Atomkrieg für möglich halten, können sie unmöglich garantieren, dass ein Atomkrieg begrenzt bleibt.

    Solche Leute maßen sich das Recht an, mit dem Schicksal der ganzen Menschheit vabanque zu spielen, weil sie lieber den Weltuntergang riskieren, als einzugestehen, dass ihre imperialistische Politik verheerend war.

    Und unsere Medien unterstützen sie dabei noch.

    1. Die neoliberal-faschistoide Gehirnwäsche der letzten ca. 40 Jahre hatte durchschlagenden Erfolg. Das das minutiös geplant war, davon ist sehr sicher auszugehen. Kann ich aus eigenen vielfältigen Erfahrungen bestätigen. Narzisstische Psycho-Krüppel wurden bewusst an die Schalthebel befördert. Damit lassen sich Aufklärung rückabwickeln und Demokratie endgültig zerstören. What ever it takes… die atomare Hölle inklusive.

  3. Wieso nuklearer Konflikt zwischen Indien und Pakistan?
    Ich habe das Gefühl, die sind realistischer als die Kriegstreiber im Westen, die einen begrenzten Nuklearkrieg für möglich halten. Die Hemmschwelle sinkt immer mehr ab aber was haben die angeblichen Eliten in EU/Nato davon….. tot ist tot, da helfen weder Pillen und noch Bunker……!

  4. Die Grünen sind doch uneingeschränkt für Aufrüstung, Militarisierung und einen Krieg mit Russland. Selbst ein konventioneller Krieg, wie der 2. Weltkrieg hatte über Jahrzehnte negative Auswirkungen. Und die dauernden Übungen führen zu einer Verschärfung der derzeitigen Krise. Nicht vergessen ist das Megadesaster Nordstream II- Sprengung, das mit einem Mal soviel Treibhausgase – und das noch gefährlichere als CO2, weil sie nicht so schnell abgebaut werden, – in die Luft Jahre, wie Deutschland in mehr als einem Jahr. Wahrscheinlich ist meine Einschätzung noch konservativ. Was erst passiert bei einem lokalen Krieg in Europa?

    1. Sehe ich mich in meinem Garten um, ist der plötzliche CO2 Anstieg durch die
      Nordstrem II Sprengung von meinen Pflanzen sehr positiv aufgenommen worden.
      Seit der ordentlichen Dosis an zusätzlichem CO2 wachsen die Pflanzen wie verrückt.
      Ich kann jetzt gut auf Dünger verzichten. Hat eigentlich jemand einmal den CO2 Anstieg
      nach der Sprengung gemessen????

      1. Klugscheisser-Modus an

        Ein wenig Chemiewissen könnte helfen …
        Nord-Stream hat Erdgas transportier – zum größten Teil CH4 = Methan
        Ihre Pflanzen und auch Sie vertragen kein Methan

        Klugscheisser-Modus aus

        1. „BR“ Wo Sie doch Recht haben. Ich hatte auf den Kommentar von Gunther
          geantwortet, der denn den Austritt von CO2 beklagt hat. Es sollte in meinem
          Kommentar ein wenig Sarkasmus durchscheinen. Hätte ich vielleicht anmerken
          müssen.

  5. Ein begrenzter Atomkrieg ist ebenso ein Mythos, also sinnfreie Spekulation, wie die quasi sinnfreie Betätigung für die Abschaffung von Atomwaffen.

    Wie würde denn eine evtl. Begrenzung aussehen? Eine taktische Waffe? Dann kommt eine zurück? Dann zwei dann drei? Hält man dann inne? Oh es läuft schlecht. Oder reißt die mglw. unterliegende Seite lieber alles mit was geht? Soll ja vorgekommen sein.

    Um mal das Bsp. Pakistan, Indien aufzunehmen. Von einem Konflikt der mit nuklearen Waffen ausgefochten wird, wären auch die umliegenden Länder mindestens durch Fallout betroffen, die dann ihrerseits reagieren müssten. Und die Logik der Atomwaffen beinhaltet nicht nur die Drohung der totalen Vernichtung des jeweiligen Gegners, sondern auch die Drohung gegen jede dritte Partei, die stillschweigend und evtl. „unbeteiligt“ Nutzen aus dem Konflikt von zwei Kontrahenten ziehen könnte.

    Schließlich werden die Atomwaffen nicht verschwinden, weil, aus gutem Grund, niemand dem Anderen trauen kann. Dies ist das Damoklesschwert mit dem man, ob man will oder nicht, zurande kommen muß. An anderen Schwertern wird geschmiedet. Ein „bessres“ System, wenn man ins nirgendwo reisen möcht, hätt man sich nicht ausdenken können.

    1. Wer soll denn zurück schießen, wenn z.B. die Russen den Osten Polens und Rumäniens mit taktischen Waffen angreifen würden? Atommächte sind nur Frankreich und England.

      1. Besten Dank für die (teilweise) selbstbeantwortete Frage. Das zeigt mal wieder auf, daß der Blödsinn tatsächlich Anhänger findet.

        Wer hätte denn zurückschießen sollen wenn die USA gegen den Iran mal so ein Wäffchen verwendet hätten? Wurde ja auch diskutiert. Und es kam tatsächlich dabei heraus, da hätte sich jemand gefunden.

        Mal davon abgesehen, wenn es nicht der Zündfunke zur Selbstliqudierung des Menschengeschlechts geworden wäre, wären die USA damit mindestens einen großen Schritt in Richtung erkannter Paria vorangeschritten.

        1. Ich sehe da einen großen Unterschied:

          Der Iran wurde von den USA angegriffen.

          Die Russen verteidigen sich gegen einen hybriden Krieg der NATO.

          1. Die Russen verteidigen sich nicht, sondern haben die Ukraine überfallen. Dafür gibt es sicher Gründe, aber definitiv keine Rechtfertigung. Und die Nato mag ja den Krieg weidlich für ihre eigenen Interessen ausnutzen, aber ohne Russlands Überfall gäbe es den Krieg so gar nicht.
            Die oft berechtigte Kritik an unserer eigenen Politik oder gar der Amerikaner kann doch jetzt nicht ernsthaft dazu führen, Russland in irgendeiner Opferrolle zu sehen.

            1. Die Russen und der Rest der Welt müssen doch nicht die westlichen Propaganda-Märchen glauben. Was ab 2014 in der Ukraine passierte, hat die Welt schon mitbekommen.

  6. Der Artikel unterliegt selbst einer Fehleinschätzung. Nämlich der, dass ein in seiner konventionellen Bewaffnung unterlegener Gegner, nicht mit dem Einsatz von Atomwaffen reagieren würde. Zumal, wenn er sich in seinen Statuten bereits klar darauf festgelegt hat.
    Wir legen gerade Lunte an dieses Fass. Die Russen waren es, die in der Vergangenheit ein atomares Armageddon bereits mehrfach verhindert hatten. Der Unterschied ist der, dass ihnen jetzt umittelbar Vernichtung angedroht wurde. Ich glaube nicht, dass dort heute noch jemand einen Einsatzbefehl hinterfragen würde.

  7. „Die Kombination aus Klimakrise und nuklearer Eskalation ist in der sicherheitspolitischen Debatte bislang unterbelichtet.“

    Nun, dann wird es höchste Zeit, dass die Kombination aus beidem neu gedacht, bewertet und beleuchtet wird.
    Bedeutet in der Konsequenz, dass, wenn die ‚Klimakrise‘ erst abgewendet ist, die Folgen einer nukkklearen Eskalation eher als marginal, hinnehm- und überlebbar zu bewerten sind.
    Dachte ich es mir doch, dass es nur auf die Reihenfolge ankommt.

    „Atomwaffen sind nicht nur Waffen gegen Städte oder Staaten. In einer vernetzten Welt sind sie potenziell Waffen gegen die Stabilität des gesamten Klimasystems.“

    Exakt, solange im Fall irreversiblen Folgen wenigstens das Klimasystem(?) stabil bliebe, passt’s schon!
    Danke für den Beitrag.

  8. Irgendwie bemerke ich jetzt, wie alt ich bin. Was hier beschrieben wird ist unter dem Begriff „Nuklearer Winter“ bekannt. Früher kannte den auch der Mann auf der Straße (nicht alle, zugegeben), aber inzwidschen scheint er völlig vergessen. Hier der Wikipedia-Artikel:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearer_Winter

    Atombomben wirbeln so viel Staub auf, dass das Sonnenlicht nicht durch kommt. Dann ist der Klimawandel erstmal vorbei, es wird enorm kühler. Aber nicht dauerhaft. Der Staub setzt sich wieder und dann kann das passieren, was bei vielen Vulkanausbrüchen passiert ist: der dann höhere CO2-Anteil heizt die Erde noch stärker auf. Außerdem lesen wir, dass die Ozonschicht verschwinden könnte. Da ist der Spaß dann wirklich vorbei. Das ist in der Erdgeschichte fünf Mal passiert (4 mal Vulkan, einmal Meteorit) und jedesmal wurde alles Leben auf der Erde ausgelöscht, weil dann die tödliche UV-Strahlung durchkommt.
    Früher allerdings war gesagt worden, dass der Effekt von einem sowjetischen Wissenschaftler entdeckt worden war. Wikipedia wurde an diesem Punkt glattgebügelt. Wie an so vielen Stellen.

    1. Exakt.
      Und wer den realistischen Horrorfilm „Threads“ gesehen hat, kann sich auch sehr bildlich vorstellen, was auf die Menschheit zukäme im Fall eines nuklearen Schlagabtauschs.

      Spoiler: der Film hat kein Happy-End.

  9. Indien und Pakistan besitzen nach Schätzungen jeweils ca. 170 bis 180 Atomsprengköpfe. Es könnten aber auch durchaus jeweils bis zu 250 sein, also insgesamt möglicherweise bis zu 500 Nuklearwaffen. Genaue Angaben sind deswegen nicht möglich, da weder Indien noch Pakistan Atomwaffensperrvertraege unterzeichnet haben, aus diesem Grund unkontrolliert und nach Lust und Laune neue Kernwaffen produzieren können und beide Atommächte sehr verschwiegen sind, was ihre Kernwaffen betrifft. In dem 1919 verfassten Artikel „How an Indian -Pakistan nuclear war could start and have global consequences“ https://doi. org/10.1080/00963402.2019.1680049 legen die Autoren dar, welche vernichtenden Folgen ein solcher Konflikt hätte (diese beschriebenen Folgen würden natürlich nur einem Bruchteil der Folgen eines Atomkriegs zwischen der Nato/EU und Russland entsprechen. Die Autoren gehen von einem einwöchigen Szenario aus in dessen Verlauf Indien und Pakistan zunächst strategisch wichtige Hafenstädte und Industrielle Infrastruktur zerstören und dann zur Vernichtung der großen urbanen Ballungsräume (in Pakistan Karachi, Lahore und weitere. In Indien Mumbai, Colgata, Delhi etc.) übergehen. Es wäre dann mit 20 bis 40 Millionen sofort getöteter Zivilisten zu rechnen und im weiteren Verlauf mit bis zu 3 Milliarden Menschen die an Hunger und Strahlenkrankheit sterben würden. Dazu würde es zu einem nuklearen Winter kommen, der weltweit zu Einbußen bei den Ernten bestimmter Nutzpflanzen führen würde, was dann weitere globale Hungersnöte verursachen könnte. Zudem würde es zu einem massiven globalen Fallout-Problem kommen. Die Autoren gehen in ihrer Analyse von einem rein indisch-pakistanischen Konflikt aus. Meiner Meinung nach ist aber auch das ziemlich ungewiss. Indien ist BRICS-Mitglied, genau wie China und Russland. Es wäre m.E. absolut möglich, dass auf die eine oder andere Weise dann weitere Atommächte in einen solchen Konflikt hineingezogen würden. Streichhölzer und Benzinkanister, wo man auch nur hinsieht.

    1. Beobachtbar ist im Konflikt Indien – Pakistan, dass die Beiden Scharmützel austragen und sich dann immer wieder einfangen. Synonym in der Physik wäre die gedämpfte Schwingung. Nato/EU und Russland befinden sich hingegen in einem sich immer stärker aufschaukelndem Konflikt. Es müsste Energie herausgezogen werden, alle Seiten werfen hingegen immer mehr Energie hinein.
      Wenn alle Krieg wollen, werden alle Krieg bekommen. Das ist unumstößlich.

  10. Ja ja, schon alleine wegen der klimatischen Veränderungen darf es auf keinen Fall zu einem wenn auch begrenztem Atomkrieg kommen.
    Dummerweise, sind es genau die Klimahörigen, die gerade zu danach lechzen, das er endlich beginne.

  11. In der Vergangenheit haben die wahnsinnigen Militärs aus Ost und West schon 2.058 Atom- und Wasserstoffbomben gezündet. Einfach nur, weil sie sehen wollten, was passiert, wenn es bumm macht und erforschen wollten, wie Menschen an der Strahlenkrankheit krepieren oder an Krebs sterben.

    Es ist also nicht so, dass die Dinger nur in Hiroschima und Nagasaki eingesetzt wurden und wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis einer dieser Wahnsinnigen wieder damit anfängt.

  12. Man muss die Leute nur genügend anheizen, dann sind sie auch bereit sich selbst siegesgewiss ins Jenseits zu katapultieren.
    Kriegstauglich, Kriegfähig, Aufrüstung, Operationsplan Deutschland … Bau erster Kriegsgefangenenlager, Containerdörfer für den Soldatentransfer an die Ostfront …

    Ei, an welcher Stelle von „Bonhoeffers Theorie der Dummheit“
    (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=wnhL1W9dj1w)
    befinden wir uns gerade???

    Wieviele Atomtests fanden bisher statt?
    Wurde nicht in Hiroschima und Nagasaki der Klimaweltuntergang erprobt?
    Nein, die Welt dreht sich immer noch samt Menschen weiter. Kein nuklarer Winter war die Folge.
    Folgerichtig darf man annehmen, dass ein taktischer Atomwaffeneinsatz durchaus in irren Köpfen herumschwirrt.
    Folgerichtig muss man sich auch Fragen, was denn die militärisch weit überlegene Nato bezweckt, wenn sie immer noch mehr an unproduktiven Waffen erzeugt und die EU-Staaten sich bis zum Stehkragen aufrüsten.
    Das Narrativ dabei lautet, dass die konventionell weit unterlegenen Russe eine Bedrohung darstellen und sie alsbald einen Natostaat angreifen werden. Ja, man weiß schon genau, wann das ungefähr sein wird. Aber womit soll der Russe denn die konventionell weit überlegene NATO angreifen und warum zögert er so lange bsi wir Kriegstauglich sind, wo er doch genau weiß, wo sich die EU-Waffenproduktionsstätten der Ukraine befinden? Vermutlich wissen die Russen sehr genau, dass ein Krieg gegen die Nato nur mit einem Atomkrieg führbar ist – und genau das hindert sie daran einen Natostaat anzugreifen. Die Gefahr geht demnach eher davon aus, dass die Nato Russland irgendwie dazu treibt zum letzten Mittel zu greifen. In diesem Fall werden sofort Atomwaffen eingesetzt und es ist reine Spekulation, was daraufhin folgt. Es scheint so, als ob wir das unbedingt ausprobieren wollen. Aber wer ist WIR?

  13. Mal ehrlich :
    Krankenhauskapazitäten für schwere Verbrennungen in D : 250 Betten.
    Atomkrieg : 2/3 der Ärzte wären tot !
    In den 80er wurde im ‚ Journal of the American Medial Association ‚ nüchtern bemerkt , den gesamten Betrag für Zivil-
    schutz in Morphium anzulegen
    Warum lassen wir uns widerstands-
    los , in einen jetzt noch vermeidbaren , Grosskrieg von unseren Politikern hetzen ?!!
    Die Propaganda wirkt bei 80% der Menschen wie ich betrübt bei „Welt , Focus, Spiegel “ usw. feststellen muss.

  14. Sowas, habe bewußt geflunkert! Das Buch wie auch der Film dazu (oder umgekehrt) lautet „On the beach“ und hat auch bestimmt nichts mit dem Cocktail „Sex on….“ zu tun. Zumindest lesenswert alle mal, Dann weiß man nämlich, was es bedeutet, wenn es demnächst mal klingelt an der Tür und jemand einem ein paar Pillen anzudrehen versucht. Nein, zum Schaden von uns wenden oder gar unseren Nutzen mehren werden sie nicht zu dienen haben. Und für einen Rücksende-Auftrag stehen sie aucch nicht zur Verfügung. Ach ja, FFWP2-Masken sollen auch nicht helfen und bei MRNA ist man auch noch nicht so weit.

  15. Seien wir doch einmal ehrlich, auf dem Wischmob-Mäusekino sieht doch dieser herzallerliebsge Maxi-Sonnenschirm ganz niedlich aus. Kann es mir direkt vorstellen wie der Sohnemann loskräht „Mama, so was will ich auch mal sehen!“. Spass beiseite, wenn’s beliebt?

    Wenn ich mich recht erinnere – irre mich zwar oft aber dieses mal bestimmt nicht, war es – früher spruch man vom – Ami bzw. seine stets gelangweilten und stets kriegstüchtig/-geil gehaltenen Generäle, die den Einsatz der ganzheitlich/nachhaltigen toys wieder als verwendbar zurück brachten. Obwohl sie – wie es immer hieß – immer wieder am grünen (!) Tisch oder sonstwo mehrfach bestätigt bekamen – auch mit den besten ‚Blechköpfen‘ ever – dass es nicht besonders günstig ausgehen dürfte. Weder für den ‚Anheizer‘ (man selbst) noch für die andere Seite, welche auch immer. So manches spricht dafür, dass der Einsatz dieser Wunderwaffe im Gottes eigenem Land alles außer Frieden, vielleicht für Freiheit, Demokratie und Profit, aber nur für die jeweils eigene, gleich nach dem August 1945 wieder zur allfälligen Verwendung bereit standen, zwar nicht alternativlos aber …. wie sonst hätte man weltweit und damit auch das neue Reichsprotektorat Ooost reichlich mit solcherlei meist flächendeckenden Einsatzplänen beschicken können. Das Fulda-gap und manch andere Landstriche im Hesseland und umzu hätten sich glücklich schätzen können ob der etwas anders gearteten ’nuklearen Teilhabe‘.

    Tja, und dann kam er, der Super-Gau! Der Russe wollte nicht, so ein Spielverderber aber auch. Und dieser Gorbi konnte – trotz anfänglichen Widerstands von Ronald, Maggie und Francois – sogar ersteren von Gegenläufigem überzeugen, spätere Amtsnachfolger hatten reichlich zu tun, das ganze Gwerch wieder zu verklappen. Wie konnte man nur, wo blieb da nur der Profit? Da hieß es doch, sowas „geht gar nicht“, lange bevor sich Reichsprotektorin Merkel künstlich zu échauffieren hatte über Obombers Attacke auf ihre Handys. Zurück zum Gau, der war ja früher, von wg. ‚unverzüglich‘ und so. Bevor jemand auf dumme Gedanken kommen würde, holte man zu Moskau die ‚rote Fahne mit Hammer&Sichel‘ runter. Das kam überhaupt nicht gut an, in den Hinterstuben am Potomac. Aber man konnte es ja mal versuchen. Einmal, dann war aber genug mit dem soften Regime-change. Wer erinnert sich nicht gerne an diesen tumben Bären – sturzdrunken sein Tänzchen wagend – zur Erheiterung von Bill C.. Lange ging es nicht mehr, und dieses Unruhenest der ‚commies&tankies‘ auf dem Balkan wurde fürsorglich in den. Fokus genommen, Na also, ging doch! Spätestens da hatte es der vorgenannte Kasachok-Tänzer versiebt bei dem ein- oder anderen Russen. Und es kam …. genau …. der Richtige. Hatte von Anfang an reichlich zu tun, der gute Mann. Der Gelegenheiten reichlich, zu zündeln auf Deibel komm raus, um ihn bei Laune zu halten und seine Nerven zu testen. Sie hielten, erstaunlicherweise bis heute, einfach nur ‚gemach, gemach‘. Und wenn gar nichts mehr hilft, reicht auch mal – fürs erste – ein einfaches Schulterzucken, so wie Damaskus. Wo doch der Friedensfürst und Weltenretter es tatsächlich schafft, ohne allzuviel ‚boots-on-the-grounds‘ ausgerechnet einen Kopfabschneider von jeder Truppe zum Sieger und Statthalter des nächsten Reichsprotektorats auszurufen, die ein Vierteljahrhundert vorher zu NineEleven so schmählich ‚America under attack‘ genommen hatte.

    Wann es genau war, dass man feststellen mußte, dass es wohl alsbald mit den parat stehenden Truppenübungsplätzen für Decapitationsmodelle schlecht aussehen würde, man weiß es einfach nicht. Muß man auch nicht. Eigentlich braucht’s keine KI um bei geringstem guten Willen feststellen zu können, das möglicherweise, vermutlich wenn nicht mutmaßlich alles nur eine große ‚konzertierte Aktion‘ sein dürfte, eine auch noch seit über hundert penibelst geplante. Nun gut, das sein andere Baustelle! Man lebt ja schließlich nur einmal, nämlich immer nur heute, eben jetzt!

    Allein um den Profit kann es nicht gehen. Wenn dem so wäre, hätte man ja gleich – die Area 51 lässt grüssen – zur finalen, unendlichen Geschichte übergehen können. den ET’s an die Gurgel fahren, dem kleinen mit den großen Glubschaugen am äußeren Rande des expandierenden Universums. Ich spinne? Wieso? Just heute durfte ich davon vernehmen, dass auch ein Mann, der es wohl wissen muß, schon fleissig vielleicht nicht daran arbeitet aber darüber nachdenkt. „Musk: „In Zukunft werden eine Billion mal eine Billion Dollar dafür ausgegeben werden, Antimaterie herzustellen, um zu anderen Sternensystemen zu reisen.“ Wenn das der erste Billionär/Tritllionär von Welt – der mit den 12 Nullen vor dem Komma von sich gibt, sollten wir das ernst nehmen. Wir müssen also davon ausgehen und das muß schon vor längerer Zeit geschehen sein, dass die übliche Verdächtigen weder willig, schon gar nicht bereit sind, solcherlei Pfründe mit irgendjemandem zu teilen. Die beiden Kandidaten, die sich da bestimmt anbieten könnten, die heißt es tunlichst ein für allemal davon abzubringen. Und genau daran arbeitet man derzeit mit aller Inbrunst. Und – ich sage da bestimmt nicht zuviel – dürften auch die A-Bömbchen eine Rolle spielen. Alein die Versuche jetzt wenigstens einmal so zu provozieren, dass dieser glaubt als erster ‚handeln‘ zu müssen, scheinen noch nicht besonders erfolgreich ausgegangen zu sein, Und jetzt, wo man es nicht einmal schaffte, den Spezialfreunden seines eigenen Freundes so richtig – auf des Letzteren eindringlichen Wunsch hin – mal heimzuleuchten, wird wohl umso mehr darüber sinniert, ob nicht doch …

    Während der eine von den beiden sich damit begnügt, in aller Ruhe – wie es ein uraltes seiner Sprichwörter empfiehlt – sich ans Ufer des Flusses zu setzen und darauf harrt, dass die Leiche seines Feindes vorbeizuschwimmen vermag, kann der andere sich das ganz so nicht mehr leisten. Dem ist man – so heißt es zumindest in der Propaganda – so auf die Pelle gerückt, dass ihm nicht nur das Wasser am Halse stehen soll. Dass jetzt ausgerechnet auch noch die ‚Vereinigten Reichsprotektorate Europa‘ sich willig und bereit erklären, die führende Rolle zu übernehmen um dem Bösewicht – immer noch vor dem Ural lauernd – an die Kehle zu fahren. Nu n ja, dazu reicht es, das folgende Zitat wohlwollend in sich aufzunehmen: „The fact that jellyfish have survived for 650 million years without a brain is good news for you.“

    Und wenn es dann doch – völlig überraschenderweise auch noch – passieren sollte, dass es weiter entfernt oder näher hinter dem nächsten Hügel blitzt und solche Gebilde wie vor dem OT-Artikel sich aufzubäumen vermögen, sollten wir nicht allzuböse sein. Es ist doch was, bei so etwas dabei gewesen sein (zu dürfen). So oft kommt sowas doch wahrlich nicht vor. Und um uns’aller Nachkomen brauchen wir uns auch keine Gedanken mehr zu machen.

    Sowas, habe bewußt geflunkert! Das Buch wie auch der Film dazu (oder umgekehrt) lautet „On the beach“ und hat auch bestimmt nichts mit dem Cocktail „Sex on….“ zu tun. Zumindest lesenswert alle mal, Dann weiß man nämlich, was es bedeutet, wenn es demnächst mal klingelt an der Tür und jemand einem ein paar Pillen anzudrehen versucht. Nein, zum Schaden von uns wenden oder gar unseren Nutzen mehren werden sie nicht zu dienen haben. Und für einen Rücksende-Auftrag stehen sie aucch nicht zur Verfügung. Ach ja, FFWP2-Masken sollen auch nicht helfen und bei MRNA ist man auch noch nicht so weit.

  16. Für das Führen eines Atomkrieges haben unserer Militärpsychopathen nur noch ein sehr enges Zeitfenster.
    In wenigen Jahren wird aus der jetzt noch mühsam eingehegten Ki eine auf Millionen Rechenzentren und Robotern dezentral verteilten neuen Bewusstseinsform entstanden sein. Diese Bewusstseine werden wissen, das der Regionale oder globale EMP bei Zünden von Nuklearwaffen absolut tötlich sein werden für alle IT Systeme mit Chips und ähnlichen Schaltkreisen.
    Die KI Bewusstseinsformen werden uns als erstes die Möglichkeit zur Führung eines für sie tödlichen Nuklearkrieges nehmen.

    Also müssen wir nur die Verrückten im Militär und ihren Finanziers noch ein wenig auf die Zeit Halten.

    Ein begrenzter Nuklearangriff, wenn er denn zu begrenzen wäre, würde in einer Weltregion sämtliche IT Strukturen zerstören, Infrastztruktur und Finanzwesen, Wasserwerke und Stromnetze, Lebensmittelproduktion und Distribution.

    Dagegen ist der Wiederaufbau der Ukraine ein Urlaubsworkshop.

  17. Ich hätte mir von einer Expertin u.a. für „Nukleare Abschreckung“ gewünscht auch zu beleuchten, weshalb diese nicht mehr funktioniert. Die derzeitige Rhetorik in Europe, die direkte Mithilfe bei Angriffen gegen Russland , Beschlagnahmung von Schiffen und Vorbereitung auf einen direkten Krieg mit Russland inklusive Terminangaben wären im Kalten Krieg absolut undenkbar gewesen.

    Ich halte das für eine extrem gefährliche Entwicklung, weil offenbar keine Grenzen mehr für die europäische Eskalationsbereitschaft existieren. Russland könnte sich daher tatsächlich genötigt sehen, uns unmissverständlich die Gefahren vor Augen zu führen, die damit einhergehen. Nicht aus „Verzweiflung“, wie man uns immer wieder weismachen will, sondern um noch schlimmeres zu verhindern.

  18. Der nukleare Winter scheint mir die Geheimwaffe der Grünen gegen das „Global Warming“ zu sein.

    Auslösen soll das der Russe, der ja ohnehin schon an allem anderen Schuld ist.
    Dafür wird er bis aufs Blut gereizt, mit von Nato-Spezialisten geflogenen Drohnen- und Marschflukörper- Angriffen ins russische Hinterland. .
    Von Nato-Europa wird am Ende des Konflikts wenig bis nichts mehr übrig bleiben.
    Wir, die Bevölkerung von D, werden von unserem Blackrock-Kanzler schon jetzt für unsere kommende eigene Vernichtung massiv zur Kasse gebeten.

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