Die Waffenhilfe an die Ukraine entspricht 86 Prozent des russischen Verteidigungshaushalts

Bild: defenceU

Schon bislang ist das BIP abgestürzt, die Zahl der Arbeitslosen hochgeschossen. Das Haushaltsdefizit der Ukraine, die am Tropf der Geberstaaaten hängt, liegt bei monatlich 5 Milliarden. Das kann weiter ansteigen: Wie lange halten die das durch?

 

Sergiy Kyslytsya, der ukrainische Botschafter bei den Vereinten Nationen, verweist auf das Kiel Institut für Weltwirtschaft, das mit dem Ukraine Support Tracker eine Datenbank für militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung der Ukraine erstellt und laufend aktualisiert, auch wenn seit 3. Oktober offenbar keine neue Daten mehr eingeflossen sind.

Die Ukraine hat, so Kyslytsya, seit 24. Januar 2022 41,3 Milliarden US-Dollar an Waffenhilfe entweder bekommen oder die Gelder wurden zugesagt. Und er nennt eine Zahl, die überrascht und vielleicht der Ukraine bzw. deren Unterstützerstaaten nicht wirklich von Vorteil ist: Die Militärhilfe entspreche 86 Prozent des Militärhaushalts von Russland. Sipri geht allerdings von 65,9 Milliarden für 2021 aus, der offizielle Verteidigungshaushalt, der Dreiviertel der militärischen Gesamtausgaben abdecke, lag bei 48,4 Milliarden, was dann der Zahl von Kyslytsya entspräche.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

In absoluten Zahlen sind die USA natürlich der größte „Hilfeleister“ für Waffen und militärische Ausrüstung. Nach dem Institut sollen es 27,6 Milliarden sein, eingeschlossen zugesagte „Hilfe“, was aber nur 3,6 Prozent des amerikanischen Verteidigungshaushalts entspricht – Deutschland liegt bei 2,7 Prozent, während Lettland Militärhilfe in Höhe von 41 Prozent seines Verteidigungshaushalts, Estland von 37, Litauen von 16,7 und Polen von 15 Prozent der Ukraine gegeben hat. Seltsamerweise nennt das US-Außenministerium nur 17,9 Milliarden seit Beginn des Krieges (Stand 1. November).

Es gibt eine große Differenz zwischen geleisteter und zugesagter Hilfe. Bei der Finanzhilfe für den Staat Ukraine haben die USA 14,9 Milliarden zugesagt, 8,5 Milliarden wurden geleistet. Die EU hat 12,3 Milliarden zugesagt, aber gerade einmal 3,6 Milliarden geleistet, Großbritannien 1,2 Milliarden zugesagt und 600 Millionen geleistet.

Die USA haben nach dem Kiel Institut bis 3. Oktober insgesamt 52 Milliarden Euro an militärischer, finanzieller und humanitärer Hilfe geleistet, die EU 29 Milliarden. Für das Kiel Institut hat das offenbar mit Interessen nichts zu tun, gut ist, möglichst bedingungslos die Ukraine zu unterstützen, das ergibt dann die primitive Hitliste: „Die USA engagieren sich jetzt beinahe doppelt so stark wie alle EU-Länder und die EU-Institutionen insgesamt. Große europäische Staaten zeigen hier ein schwaches Bild, zumal viele ihrer gemachten Zusagen auch nur sehr verzögert in der Ukraine ankommen. Das niedrige Volumen neuer Zusagen im Sommer scheint sich nun systematisch fortzusetzen“, sagt Christoph Trebesch, Leiter des Teams, das den Ukraine Support Tracker erstellt.

Dabei ist klar, dass die Ukraine als Staat nicht überlebensfähig ohne den kontinuierlichen Geldzufluss von außen wäre. Allerdings gibt es auch hier die Kluft zwischen geleisteter und zugesagter Finanzhilfe. Seit Kriegsbeginn erhielt das Land 24 Milliarden US-Dollar, 65 Prozent der zugesagten 37 Milliarden. Mit 10.485 Milliarden sind weniger als die Hälfte der geleisteten Zahlungen Zuschüsse, wobei die USA und Deutschland am großzügigsten sind. Man wird aber davon ausgehen können, dass die Ukraine für lange Zeit mit der Fortdauer des Kriegs die anwachsenden Kredite nicht bedienen können wird, sich aber gleichzeitig von den Geldgebern abhängig macht.

Nach dem Finanzministerium benötigt die Ukraine monatlich 5 Milliarden US-Dollar, um das Haushaltsdefizit zu finanzieren. Das Haushaltsdefizit von über 10 Milliarden US-Dollar seit Kriegsbeginn sei, so das Finanzministerium, durch die Ausgabe von Kriegsanleihen gedeckt worden. Nächstes will man das Haushaltsdefizit auf 3-4 Milliarden monatlich senken, wobei man die Hilfe der USA, der EU und des IWF setze. Zudem will man 17 Milliarden für den Wiederaufbau einholen.

Die USA üben Druck auf die EU aus, regelmäßige Zahlungen an die Ukraine zu leisten. Washington will monatlich 1,5 Milliarden geben, ebenso viel soll die EU zahlen. Dass das Haushaltsdefizit 2023 sinken wird, dürfte nur eine Hoffnung sein. Vermutlich ist das BIP um -35 Prozent dieses Jahr eingebrochen, während man erwartet, dass die Inflation auf 30 Prozent ansteigt. Nach Vorhersagen wird die Armutsrate drastisch ansteigen. Die Anteil der Menschen unter der nationalen Armutsgrenze werde nach Schätzung der Weltbank auf 60 Prozent anwachsen.

Mit den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur wird das BIP weiter schrumpfen, wenn zunehmend der Strom ausgehen sollte, natürlich auch in Firmen, Behörden und Büros, die jetzt noch arbeiten. Dazu hat nur noch ein Teil der Erwerbsbevölkerung einen Arbeitsplatz hat, aktuell liegt die Arbeitslosigkeit bei über 35 Prozent – Tendenz steigend. 6 Millionen sind ins Ausland geflohen, ebenso viele aus den Kriegsgebieten in den Westen der Ukraine. Schätzungen gehen dahin, dass mehr als 500.000 Frauen und Männer bei den Streitkräften, den Freiwilligenverbänden und den Territorialen Verteidigungseinheiten sind. Es gibt keine belastbaren Zahlen über die Verluste auf beiden Seiten. Präsidentenberater  Mykhaylo Podolyak hatte im Juni von 100-200 Toten täglich gesprochen, was monatlichen Verlusten von 3000-6000 Soldaten entsprechen würde. Das kann übertrieben sein, um mehr Hilfe aus dem Westen zu erhalten, aber auch untertrieben, um die Kampfmotivation nicht zu schwächen.

Die Süddeutsche fragt daher zu Recht: „Halten die das durch?“, allerdings mit Verweis auf Andrij Melnyk Und wie lange wird es die bedingungslose Unterstützung der Ukraine geben? Wenn die USA die Unterstützung nach einem Wahlsieg der Republikaner einschränken, würde dies wohl zu einem Ketteneffekt führen.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

Ähnliche Beiträge:

33 Kommentare

  1. Die ARD hat gerade gemeldet, in ‚Erdnähe‘ sei ein schwarzes Loch entdeckt worden. Es sei lumpige 1’600 Lichtjahre entfernt. Dabei gibts doch offensichtlich eins auf der Erde selbst, wie man aus dem Artikel unzweifelhaft entnehmen kann…

  2. Das haben die Strategen im Kreml, 3UG, Flur links, Zimmer 387 sehr gut ausgearbeitet, die Denke des Westens und deren Handlungen war vorraussehbar. Zeit war genug, sich auf verschiedenste Scenarien einzustellen, das der Westen sich nun auch noch meint mit China anlegen zu müssen, das ist das Sahnehäubchen. Damit ist dann die Allmachtsstellung (Hegemonie?) des Westens am zerbröseln. Wie sonst könnten sich die anderen Länder aus der Erpressung, Unterdrückung und Ausbeutung durch den Westen befreien?

    1. Hegemonie geht auch umgekehrt.
      Wie kann sich die Ukraine vor der Erpressung, Unterdrückung und Eroberung durch die RF befreien?
      Ein Angriffskrieg ist die wohl die stärkste Form der Hegemonie.
      Mit inzwischen sicherlich über 100.000 Toten, ein Ende ist nicht absehbar.
      Der Schaden für Russland und die Ukraine wird in Jahrzehnten noch spürbar sein.

      Der größte Saboteur in Russland heißt Putin.
      Niemand schafft es in so kurzer Zeit diese Land so brachial an die Wand zu fahren, einige Hunderttausend Menschen zu vertreiben und nicht viel weniger zu töten und zu verstümmeln.

      Er hat den Krieg erklärt und hat keinen Plan zum Frieden zurück zu finden.

      1. Selbstverständlich kannst du deine Meinung hier vertreten, aber mit Argumente diese auch untermauern, wäre ein Qualitätssprung.

        Und Putin muss natürlich noch eine Weile stricken, damit er an ein Vorbild der feministischen Außenministerin aus dem möchtegern Völkerrecht kommend der US-Außenministerin Madeleine Albright nur halbwegs heran reicht.

        https://www.youtube.com/watch?v=uJtSpev8zWk

        Die US-Außenministerin Madeleine Albright hat in der Fernsehshow „60 Minuten“ am 12. Mai 1996 Lesley Stahl ein Interview gegeben:
        Stahl: „Wir haben gehört, daß eine halbe Million Kinder gestorben sind (wegen der Sanktionen gegen den Irak). Ich meine, das sind mehr Kinder, als in Hiroshima umkamen. Und – sagen Sie, ist es den Preis wert?“
        Albright: „Ich glaube, das ist eine sehr schwere Entscheidung, aber der Preis – wir glauben, es ist den Preis wert.“

        1. Erstmal vielen Dank, dass ich hier meine Meinung vertreten darf, sogar mit deinem Segen.

          Ständig wird hier der Westen verteufelt und die Politik des Westens angeprangert. Sicherlich gibt es genügend Gründe dazu.

          Der Witz an deinen/euren „Argumenten“ hast du in deinem Kommentar wunderbar dargestellt.
          Du begründest den Angriffskrieg, die Toten, die Verstümmelten, die Vertriebenen damit, dass der verhasste Westen das ja genauso oder noch viel schlimmer getrieben hat.
          Damit gibst du dem Verbrecher Putin die Legitimation für seinen Krieg.

          Glaubst du die Menschen die in der Ukraine und in der RF heute zu Schaden kommen, haben diesen Schaden verdient weil Hunderttausende im Irak gestorben sind?

          Crazy…

          1. „Ständig wird hier der Westen verteufelt und die Politik des Westens angeprangert.“

            Dass der wilde Wertewesten hier ständig verteufelt wird, halte ich für ein Gerücht. Im Gegenteil wird dargestellt, worin „die Politik“ des Wertewestens und ihrer Supermacht USA im Grunde bestehen: aus Imperialismus, Bevormundung und Vorteilsnahme.
            Dazu gehört, dass die USA diesen Proxykrieg gegen Russland mittels Ukraine angestiftet haben, weil sie ihn direkt nicht führen können. Erst einen Krieg anzetteln und dann über die Opfer zu lamentieren, ist schon etwas heuchlerisch.

      2. oh, hat Putin den Krieg erklärt, munkelt ma nicht von strategischer Operation?
        Und das mit den Opfern und so, da sind aber unsere Partner dieseits des Atlantiks wesentlich brachialer, da wird schon mal bevor man einmaschiert der Boden durch Bombardements bereinigt, siehe Irak. Und mittlerweile mordet er wie bisher, ohne jegliche Völkerrechtliche Grundlage mit seinen Drohnen weiter ( von hier gesteuert, hörte ich). Und vermutlich werden die Schäden immens sein, die in der Ukraine entstsehen, vom Leid erzeugen abgesehen, da tut der Westen sich eher hervor, auch wir werden jahrzehnte benötigen um das was hier durch diese Sanktionen, die den Russen ja eher nützen (neue Kunden, höhere Preise, angerichtet wird, innerhalb von 9 Monaten, aus Ideologischen Gründen. Das der Westen, und hier gerade Europa, so handeln, das wird Putin überrascht haben, das die usa so reagieren, wie Sie immer reagieren, das hat er sicher bedacht. Nochmal meine Frage: Wie kann sich ein Land denn von den Macht und Besitzansprüchen geltend machenden usa befreien. Was einige Länder sind. Und nun hat er maal inital gezündet, wir sehen was in Arabien passiert, Indien usw. Die haben alle kein Bock auf Amiland, und artikulieren das nun auch mal.

      3. Du bist wirklich nicht mit Intellekt gesegnet. An die Wand gefahren wurde nicht Russland von Putin, sondern unser land von einer verantwortungslosen olivgrün-eot-gelben Kriegstreibermeute, nur um sich ein warmes Plätzchen im Enddarm von Onkel Sam zu sichern..

  3. Die ganzen Milliarden an Krediten und Verschuldungen, welche niemals beglichen werden, untergraben das Rückgrad der westlichen Hegemonie das Dollarsystem immer mehr.

    Dies erkennen auch immer mehr Länder auf dieser Welt, die sich von der USA und den westlichen Verbündeten immer weniger bevormunden lassen. Diese langsame, etappenweise Hinwendung zu immer mehr Souveranität dieser Länder wird auch Rückschläge durch Aktionen des Wertewestens provozieren, aber nicht die Tendenz zu einer multipolaren Welt mit einem zweiten anerkannten und weltweit funktionierenden Zahlungssystem, alternativen Investitionsbanken neben den IWF verhindern können.

    Diese Woche las ich erst die Meldung, dass sich der Saudi-Arabien um Aufnahme in den BRICS bemüht und diese wohl im kommenden Jahr beantragen möchte ( https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/520784/Neue-Weltordnung-Saudi-Arabien-erwaegt-Beitritt-zu-BRICS ). Heuer haben diesen Beitrittsantrag bereits Argentinien und der Irak gestellt und die Liste der Länder, welche mit einen Beitritt in die SCO sowie in den BRICS liebäugeln ist noch lang.

    1. Hallo Oskar,
      ich glaube, es ist dramatischer für die US-Mannschaft. Nicht das der Dollar immer weniger Wert haben wird, ist das ist nicht die „Problematik“. Die Länder haben immer weniger Angst und lassen sich nicht mehr erpressen, weder mit Flugzeugträgern noch mit dem IWF. Was bleibt dann noch für die USA? Was heute passiert, ist das Ergebnis der früheren Außenpolitik.
      Da hat Deutschland auch noch Eisen im Feuer. Ob das Letzte, was bei den Griechen, angerichtet wurde, schon vergessen ist?
      Zumindest haben die Deutschen das Maul, gegenüber den Chinesen und dem Hafen in Griechenland weit auf. Dass es die Deutschen waren, die verlangte, dass die Griechen alles verkaufen, ist schon mal vergessen.

  4. IWF/EU vergeben Kredite, die gegen ihre eigenen Richtlinien verstoßen. Das beste daran ist, das SIE nicht einmal wissen wo das gesamte Kapital verblieben ist. Nachdem die demokratische Rechtsstaatlichkeit nicht einmal aktiv wird, muss man davon ausgehen : das Korruption gewünscht ist!
    Der Korruption Spitzenreiter wird mit Werten/Material geradezu überschüttet.
    Fr. v.d.L. reist in den Balkan um zusätzlich mehrere hundert Millionen zu verteilen, wegen den horrenden Energiekosten und preist die Wertegemeinschaft an.

    Da stelle ich nochmal diesen schönen Artikel zum angucken hierher.
    http://johnhelmer.net/thieves-paradise-in-kiev-imf-admits-it-doesnt-know-how-much-ukraine-has-received-of-35-billion-in-promised-foreign-cash-or-where-the-money-was-spent/

    Nächste Woche gibt’s ne lahme Ente und danach erhält die EU ihr Geschenk, die Ukraine und diejenigen die noch Arbeit haben, dürfen „demokratisch“ Steuern zahlen. Ihre Renten wird in Frage gestellt/das Rentenalter nach oben gesetzt, das Gesundheitswesen umgestellt und final müssen alle dem NARRATIV zustimmen.

    1. Ich würde mich trotz der lahmen Ente aber nicht auf eine Einschränkung der Unterstützung der Ukraine durch die USA mit Waffen auf Leasingbasis ( wem das wirklich unterstützt?) festlegen. Auch die Republikaner hassen Russen. Nur die Chinesen noch mehr….

      Aber das ist alles ein Blick in die Glaskugel…

      Zu deinem empfohlenen Artikel:
      Dieser bestätigt ja nur, dass idie USA,die EU und eigentlich alle wissen, dass das Geld, welches die ukrainische Regierung bekommt, zu einem nicht geringen Teil im Sinne der Geldgeber benutzt wird. Die reale Koruption ist riesig. Warum trotzdem Geld überwieden wird, könnte eben auch daran liegen, dass die führenden Köpfe der Gelddruckmaschinen auch mit Provisionen zur immer weiteren Auszahlung motiviert werden. So ähnlich verhält es sich vielleicht auch bei den Waffen.
      Dieses Problem ist seit dem Frühjahr bekannt, aber man will nicht dagegen unternehmen, also erfüllt dieses System für bestimmte Kreise einen guten Beitrag.

      1. Die „Ukraine“ zeigt ohne irgend eine Maske auf, was seit Dekaden lief, das Wertesystem!
        Dieses Geld was die Ukraine erhält, besitzen sie nicht, dieses Geld wird sozialisiert und im selben Atemzug werden/wurden hunderte „big to fail“ Kandidaten vom arbeitenden bezahlt! Man muss mal die ganzen Summen seit 9/11 zusammen bringen um eine Idee der Umverteilung zu erhalten. Das alles hat nichts mit Demokratie /Kapitalismus oder sonst irgendeine Ideologie gemein. Herr Scholz sagte vor ein paar Wochen: D ist ein Sozialstaat. Aha, 99% buckeln für 1%?

    2. Der Westen hat für die Ukraine noch ein ganz neues Geschäftsmodell entwickelt: Enteignung der Vermögen von mißliebigen Staaten, Unternehmen und Privatpersonen (heute Russland und morgen die ganze Welt?) zum Zwecke der Kriegsverlängerung/Auffüllung der Konten in der Karibik/des Wiederaufbaus …..

      Jüngstes Besipiel: „Der griechisch-russische Oligarch Ivan Savvidis steht auf der jüngsten Sanktionsliste der Ukraine.
      Kiew verlangt von seinen Partnern, sich den Sanktionen anzuschließen und ihm seine Vermögenswerte zu nehmen.“

      https://www.heise.de/tp/features/Ukraine-Krieg-Kiew-sanktioniert-russisch-griechischen-Oligarchen-7327543.html

      1. Hi Venice12, erstaunlich das man sich mit Oligarchen beschäftigt, während die wirklich arbeitenden immer weniger von ihrem tun sehen und diese sind Milliardenfach da. Der Oligarch hingegen ist einer von ein paar Hundert existenten…

    3. Inzwischen sind die ersten von der Nato an die Ukraine gelieferten Waffen in baltischen Unterweltkreisen aufgetaucht. Es wird sicher noch interessant.

  5. Es ist gleichgültig ob Westeuropa über seine Verhältnisse lebt oder nicht.

    Die USA haben für den Kontinent Europa und seine Zivilisation keine Zukunft vorgesehen.

  6. Es ist gleichgültig ob Westeuropa über seine Verhältnisse lebt oder nicht.

    Die USA haben für den Kontinent Europa und seine Zivilisation keine Zukunft vorgesehen.

    1. Die vorbehaltlose Unterstützung der Ukraine führt nur zu selektiven Fakten und bleibt Propaganda. Es fehlt der objektive Zusammenhang, in dem berichtet wird.

      1. Das Problem ist, dass sich die meisten Journalisten als Kriegspartei verstehen und entsprechend filtern und berichten. Da sind selbst manche Linke kritischer. So bekommt die Ukraine in der Jungen Welt die volle Breitseite ab, aber auch Russland kommt nicht ungeschoren davon. Ähnliches findet in anderen Medien kaum statt.

        1. Widerspruch in sich, oder? Entweder sind es Journalisten ODER sie verstehen sich als Kriegspartei und filtern… Beides geht nicht gemeinsam. Das Grundproblem der heutigen Zeit.

          1. Journalisten in der DDR haben ja auch alles im Interesse ihres Staates („der Sache“) gefiltert. Interessant ist doch, dass viele Journalisten im freien Westen jetzt ähnlich vorgehen, ganz ohne Zwang.

            1. Die Journalisten in der DDR waren den gleichen Zwängen ausgesetzt, wie heute die MS-Journalisten.

              Die Zwänge die diese Journalisten haben, ist, dass sie nur beruflich anerkannt werden und damit auch Karriere machen, wenn sie dem gewünschten Narrativ folgen. Was das gewünschte Narrativ ist, weiß jeder von alleine. Wenn man diese Regel befolgt, kommt finanzielle Wohlstand mit der Zeit dazu und die Abhängigkeit davon. Ein Absturz aus dieser Situation hat auch meist familiäre Konsequenzen (Scheidung), was die Wahrscheinlichkeit bei der vorgebenen Linie zu bleiben immer weiter zementiert.

              Das war früher so in der DDR und ist heute bei den MSM so.

              Wer abseits des MSM in heutiger Zeit schreibt, muss es sich leisten können (Gabriele Krone-Schmalz), hat großes Glück und ist bei den ganz wenigen großen Portalen beschäftigt (NachDenkSeiten) oder hangelt sich oftmals prikär von veröffentlichten zum nächsten veröffentlichten Artikel.

    2. Hi Max,
      ich in nicht sicher, ob ich den Artikel, lesen darf, meine Grammatik ist unter aller Sau. Obwohl ich „nur“ Arbeiter bin, wusste ich, dass Welzer „Futur 2“ betreibt. Wird in jeder Sendung, in der er Auftritt ausgewalzt. So wie ausgewalzt wird, was Niggemeier so treibt. Was im Kern der Sache steckt (Neues aus der Anstalt) https://swprs.org/netzwerk-medien-deutschland/
      Beim Lesen des Artikels habe ich mir gedacht, ob Niggemeier das alles auch auf sich anwendet? Wobei, ich halte es für unbedeutende Kritik, der Kern der Sache stimmt doch. Eine Kritik von daher würde die beiden gleich mit vom Tisch wischen. https://publikumskonferenz.de/blog/
      Ich würde nicht bestreiten, dass Welzer/Precht auch eigen Interessen vertreten.

  7. Na klar liebt er kalte Duschen, hat er in Deutschland doch auch verteilt. Da sind kalte Duschen, politisch nicht als das bezeichnet, also können das Deutsch auch ab.
    Ich bin ein bisschen erstaunt über die Sichtweise in dem Artikel. Ist es bei den Amerikanern, unabhängig von der Ukraine, nicht nötig, mit einem guten Narrativ dem militärischen Komplex Geld zu verschaffen? Es sind gerade welche weggefallen.
    Wenn es um die Schulden, die nicht aufgeführt sind, geht, ist bisher immer auch von dem Schuldenschnitt gesprochen worden. Oder sind die Kosten für Flüchtlinge der Schuldenschnitt. Den Oligarchen ist das egal, die haben ja schon 75 Millionen auf die „Seite“ geschaffen.
    Wie ist denn die Verarmung gerechnet worden?
    Sind die Flüchtlinge als arm eingestuft? Wie sind die Soldaten „bewertet worden“? Sind die Leute aus dem Dombass mitgezählt? Sicher eine Telefonumfrage???
    Was sollen solche „Betrachtungen“ bewirken?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert