Gabriele Gysi über das Aufwachsen in der DDR, die ideologische Abrechnung nach 1989 und eine Gegenwart, die erneut die Erinnerung zum Schlachtfeld macht.
mehr lesenKultur
Franz von Assisi: Ein „linker Revoluzzer“?
Franz von Assisi lebte arm, wandte sich den Ausgegrenzten zu und verachtete Besitz. Dieser Mann muss doch ein Linker gewesen sein – oder? Eine Rückschau am 800. Todestag des Heiligen.
mehr lesenVon der Vermenschlichung der KI zur Robotisierung der Menschen
Folge der täglichen Interaktionen zwischen Menschen und Chatbots ist, dass nicht nur die KI lernt, menschlicher zu werden, sondern dass auch die Menschen sich dadurch verändern und eine „Robotoide Menschlichkeit“ entwickeln: eine Koevolution auf dem Weg in eine unvorhersehbare Zukunft.
mehr lesenEin längst überfälliger Neuanfang
Nach 187 Ausgaben endet das ZDF Magazin Royale in seiner bisherigen Form. Vielleicht kommt der Neuanfang gerade recht: Denn Böhmermanns Satire wurde dort schwach, wo Haltung, Recherche und Wirklichkeit nicht mehr sauber auseinanderzuhalten waren.
mehr lesenNostalgie im Kinosaal
Cinema Paradiso erzählt von einer vergangenen Welt. Die Nostalgie zeigt sich dort nicht als Flucht vor der Gegenwart, sondern als Erinnerung daran, dass Fortschritt ein Prozess des Verlustes ist
mehr lesenNiemand ist eine Agarplatte
Die öffentliche (Nicht-)Debatte wird von einem anti-aufklärerischen Menschenbild bestimmt. Wir brauchen eine neue Aufklärung.
mehr lesenErinnern wir noch – oder verdrängen wir schon?
Einst galt die deutsche Erinnerungskultur als vorbildlich. Heute darf man wohl anmerken, dass sie vollkommen gescheitert ist. Die Grundidee einer kollektiven Erinnerungsbewahrung war vielleicht auch vermessen.
mehr lesenWarum die Aufarbeitung der faschistischen Vergangenheit gescheitert ist
Die Aufarbeitung des Faschismus blieb an der Oberfläche: Die Täter kennt jeder – die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen dahinter kaum jemand.
mehr lesenHalleluja! Das katholische Wunder-Monopol als Hoffnungs-Versprechen und lukratives Geschäftsmodell
Lourdes, Fatima oder Altötting: Für katholische Christen sind es Orte göttlicher Wunder. Wer die Pilger-Orte besucht, ist gut beraten, auf eines zu verzichten: auf Vernunft und Verstand. Wichtig ist allein ein unerschütterlicher Glaube. Das ist der Schlüssel zum Heiligen Geist und zur ewig währenden himmlischen Glückseligkeit.
mehr lesenNietzsche
Nietzsche galt als Philosoph „gefährlichen Denkens“. Das war er auch, aber nicht wegen seiner Vereinahmung durch die Nazis. Deren Regime samt seiner Führer wären ihm gewiss zu verpöbelt gewesen.
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