
Dass die Vereinigten Staaten von Amerika die demokratische Maske abnehmen und sich als hyper-imperialistische Macht präsentieren, ist nicht neu. Am bisher rabiatesten gebärdete sich der selbsternannte Welt-Sheriff vor rund 60 Jahren: während des Vietnam-Krieges.
Es ist an der Zeit, mal wieder Steppenwolf zu hören. Für alle Nachgeborenen: Steppenwolf war eine kanadisch-amerikanische Band, die sich im Wesentlichen mit einem einzigen Song in den Annalen der Rock History verewigt hat – der Motorrad-Hymne „Born to be wild“, die in dem Hippie-Drama „Easy Rider“ auftaucht und auf jedem gut bestückten Sixties-Sampler zu finden ist. Die Gruppe um den charismatischen Sänger und Gitarristen John Kay hat aber damals noch etliche andere interessante Kompositionen aufgenommen, manche davon sogar mit einer explizit politischen Aussage. Etwa „Monster“, den Titelsong aus ihrem 1969er-Album – eine wütende Abrechnung mit dem Land, in dem die Band ihre mit Abstand größte Fangemeinde hatte.
„The cities have turned into jungles“
Das Untier, das hier zu krachenden Gitarrenakkorden besungen wurde, sind natürlich die USA selbst – ein Staat, der sich in den mittlerweile rund 250 Jahren seiner Geschichte von einer ursprünglich dezidiert humanistischen und demokratischen Utopie in ein wahres Monster verwandelt hat, in eine waffenstarrende Militärmaschine, die weltweit jeglichen Widerstand gegen ihre globale Hegemonie niederzukartätschen versucht und in den 1960er- und 1970er-Jahren in gleich drei südostasiatischen Ländern Napalm spuckte und Agent Orange versprühte. Und die zeitgleich an der „Heimatfront“ die aufkommende Friedensbewegung und die anti-rassistischen Proteste in den Ghettos im Keim zu ersticken suchte. „The cities have turned into jungles“, sang John Kay, „and corruption is stranglin’ the land. The police force is watching the people, and the people just can’t understand“. Den Begriff des „Deep State“, des militärisch-industriellen Komplexes, der stur und konsequent seine sinistren Weltbeherrschungspläne in die Tat umsetzt, egal, wer im Weißen Haus regiert, kannte man damals noch nicht – Steppenwolf hätten ihn sonst vielleicht in ihre Lyrics eingebaut.
Und heute, über ein halbes Jahrhundert später, seit dem 28. Februar 2026, ist er wieder einmal als selbsternannter Weltpolizist unterwegs: der Yankee, der Gringo, der hässliche Amerikaner. Und all die beinharten Transatlantiker in Deutschland und im Rest vom Europa wissen nicht mehr, wie sie ihr lädiertes Weltbild runderneuern sollen. Okay, den Trump mochten sie noch nie, diesen Großkotz von einem (Hobby-)Politiker, der – obwohl ja selbst zur herrschenden Klasse der USA zählend – das etablierte politische Parteienkartell in Washington lustvoll aufmischte. Aber die Auffassung, dass die Amerikaner, zumindest die in den Reihen der Demokratischen Partei eines John F. Kennedy und eines Barack Obama, grundsätzlich die Guten sind, verglichen mit solchen Schurken wie Wladimir Putin, Xi Jinping, Nicolas Maduro oder Ayatollah Khamenei, gehört zu den Grundüberzeugungen der allermeisten Politiker der „demokratischen Mitte“, natürlich auch in Deutschland – von Norbert Röttgen über Boris Pistorius und Annalena Baerbock bis hin zu Bodo Ramelow.
Diese Nation maßt sich an, den Rest der Welt zu belehren?
Ihnen allen sei einmal in Blick in die Geschichte Nordamerikas in den letzten 250 Jahren empfohlen. Begonnen hat sie schließlich mit einem Völkermord und zusätzlich einem weiteren Jahrhundertverbrechen: Vom „slaughter of the red man“ singt John Kay nämlich auch noch in „Monster“, und die fast flächendeckende Ausrottung der indianischen Urbevölkerung in Nordamerika würde selbst dann noch Schatten auf den ach so humanistischen und demokratischen Charakter der heutigen USA werfen, wenn in den letzten 100 Jahren oder so großzügige Wiedergutmachungszahlungen an die wenigen Überlebenden des damaligen Genozids gezahlt worden wären – und wenn sich wenigstens einmal ein US-Präsident im Namen des von ihm repräsentierten Staates bei ihnen für die damaligen Gräueltaten entschuldigt hätte. Dies ist allerdings nie erfolgt – ebensowenig wie mehr als nur symbolische Gesten den Nachfahren der einstigen Sklaven gegenüber, die jahrzehntelang auf den Baumwollfeldern der US-Südstaaten eine erbärmliche Existenz fristen mussten (ganz nebenbei angemerkt: Die Demokratische Partei war über viele Jahrzehnte hinweg die Partei der Sklavenhalter, die Republikanische die der Sklavenbefreiung). Und diese Nation maßt sich an, den gesamten Rest der Welt über die Grundregeln von Freiheit und Demokratie belehren zu dürfen?
Dass die Attitüde nicht weniger Amerikaner (und sicherlich die der derzeitigen Administration im Weißen Haus) gegenüber anderen Völkern – vor allem dann, wenn sie eine nur um eine Nuance andere Hautfarbe haben – von Hochmut, Arroganz, mitunter sogar von einer regelrechten Herrenmenschenmentalität gekennzeichnet ist, ist gerade seit dem Beginn des Angriffskrieges gegen den Iran offenkundig (wer’s partout nicht glauben will, schaue sich doch nur mal fünf Minuten lang auf CNN einen Auftritt von Kriegsminister Pete Hegseth vor der internationalen und US-Presse an). Dass die angeblich so rückständigen Iraner über etliche Wochen hinweg der um ein Dutzendfaches stärkeren amerikanischen Militärmaschinerie standhielten, hat wohl nicht nur Trump und seine engsten Mitarbeiter in dessen Küchenkabinett überrascht. Und wenn der Iran es schafft, die nächsten Monate zu überleben, hat er wahrscheinlich den Waffengang sogar gewonnen – weil die US-Regierung kein einziges ihrer Kriegsziele erreicht hat, weder einen „regime change“ noch einen definitiven, endgültigen Stopp des iranischen Atomprogrammes und schon gar nicht ein Fallenlassen der pro-iranischen Proxy-Milizen im Libanon, im Irak und im Jemen.
John Kay, übrigens ein in Kanada aufgewachsener gebürtiger Deutscher, ist mittlerweile 82 Jahre alt und wird wohl keine Kommentare in Songform zum neuerlichen Auftauchen des von ihm damals so prägnant besungenen Monsters mehr abgeben. Aber erfreulicherweise ist dies wohl auch gar nicht nötig: Wie der einschlägigen Musikpresse zu entnehmen ist, wächst die Zahl der Rockbands und Solokünstler, die im Rahmen ihrer Konzerte den amerikanisch-israelischen Überfall auf den Iran unmissverständlich verurteilen, von Tag zu Tag – diesbezüglich exponiert in den letzten Wochen haben sich beispielsweise die Strokes, Massive Attack, Tom Waits und Ex-Talking-Heads-Mastermind David Byrne. Und wer weiß – vielleicht kommt ja in den nächsten Tagen oder Wochen der definitive Protestsong gegen den allerneuesten imperialistischen Raubfeldzug des 21. Jahrhunderts heraus.





Was mich am meisten wundert: Die USA und Israel betreiben offen Staatsterrorismus und die Welt schaut zu und duldet es. Die das dulden, das sind ja immerhin 95% der Welt-Bevölkerung. Warum wagt man es nicht dem Einhalt zu gebieten? China und Russland hätten als Atommächte die Macht dazu. Warum zögern sie? Das Aussitzen wird die Terrorstaaten zu immer weiteren und größeren Terror-Akten motivieren.
Das ist in der Tat eine spannende Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist.
Es geht hier leider nicht nur um die Einwohnerzahlen. Es kommt auch auf die Gewichtung an. Es gibt nicht nur in Deutschland Arme und Reiche und „Superreiche“. Das ist auch international so.
Die USA allein haben mehr militärische Kapazitäten als alle anderen Staaten auf diesem blauen Planeten zusammen. Die USA verfügen z. B. derzeit über 11 Flugzeugträger und 9 Hubschrauberträger (Quelle: statista) und das bei einer Einwohnerzahl von rund 342 Millionen. Auf 17 Millionen US-Bürger kommt also 1 Flugzeug-/Hubschrauberträger.
Da kann selbst die große VR China nicht dagegen anstinken. In der VR China leben aktuell zwar rund 1,4 Milliarden EW. Gleichzeitig hat die VR China nur 7 dieser Träger für Flugzeuge und Hubschrauber. Hier kommen auf 200 Millionen EW ein Flugzeug/-Hubschrauberträger. Das „imperialistische“ Russland, das den deutschen Mainstream-Propaganda-Medien zufolge demnächst Europa überfallen will, hat laut statista nur einen einzigen Flugzeugträger und das bei einer EW-Zahl zwischen 143 bis 144 Millionen.
Um den US-Imperator in Washington D.C. und sein Regime zu stoppen, müssten alle anderen Staaten an einem Strang ziehen und eine millitärische Allianz bilden. Das dürfte schwierig werden zumal viele Vasallenstaaten zu feige dafür sind.
Ich setze meine Hoffnung eher darauf, dass die Stimmung in den USA kippt und das Regime innenpolitisch gestürzt wird. Schon jetzt gibt es in den USA mehr als eine Million Obdachlose, manche US-Bürger brauchen zwei oder drei Jobs, um über die Runden zu kommen und die klassische Mittelschicht ist schon lange verschwunden. Trotzdem will der US-Imperator die Ausgaben für das Militär von rund 1 Billion Dollar pro Jahr, das sind 1.000 Milliarden, um 50 Prozent aufstocken.
Es geht hier schließlich nicht wie im Zeiten Weltkrieg darum, dass die USA wie in Pearl Harbour von Japan (= extern) angegriffen wurden und dieser Angriff von außen die Bevölkerung zusammenschweißt. Es geht hier darum, dass die US-Regierung externe Staaten angreift und die eigene Bevölkerung dadurch gleichzeitig in Arm und Superreich spaltet. Nicht alle US-Bürger profitieren von dieser imperialistischen Politik. Kaiser Trump sagt zwar immer: Make America Great Again oder kurz: „MAGA“. Er sagt nicht: Make All Americans Great Again („MAAGA“). Diesen Unterschied haben viele US-Bürger intellektuell noch nicht umrissen, aber das ist in Großdeutschland nicht viel anders.
Der Mehrheit in den USA ist es vollkommen egal, wenn eine Million US-Bürger auf der Straße krepieren und von der Polizei wieder und wieder ein paar Migranten erschossen werden. Wenn 50 oder 100 Millionen von 342 Millionen US-Bürger kein Dach mehr über dem Kopf und nichts mehr zum Beißen haben, dann ist das etwas anderes. Die Frage wird dann sein, ob der Imperator Donald Trump oder sein Nachfolger im Weißen Haus dem Militär befiehlt, auf die eigene Bevölkerung zu schießen. Das mögen auch viele US-Amerikaner nicht, wenn die Regierung auf die eigenen Bürger schießen lässt.
Also das ist schon etwas schräg militärische Stärke mit Flugzeugträgern zu messen. Bei uns in Russland verzichtet man eigentlich bewusst darauf. Wir brauchen keine. Wir erheben schließlich keinen Anspruch auf Weltherrschaft. Flugzeugträger braucht man, wenn man auf der ganzen Welt irgendwelche Dritte-Welt-Länder, die sich nicht wirklich wehren können in die Steinzeit bomben möchte. Für etwas anderes sind sie kaum zu gebrauchen. Gegen einen militärtechnisch einigermaßen gut aufgestellten Gegner, welcher über starke Luftabwehr und gute Raketen verfügt sind sie nutzlos.
Flugzeugträger sind im 21 Jh schon längst nicht mehr zeitgemäß. Sie sind vor Allem eins. Ein richtig fettes Ziel. Nicht umsonst halten sie sogar gegen den Iran großen Abstand. Mehr als 1000 km vom Iran entfernt im Mittelmeer und im Golf von Oman. Die Flugzeuge schicken sie über Jordanien und andere Golf-Staaten, und tanken sie unterwegs auf. Sie müssen diesen großen Abstand halten weil es zu riskant ist näher zu kommen, wegen der iranischen Drohnen, Raketen und Schnellbooten. Gegen China wären sie schon bei 5000 km Entfernung im Wirkungsbereich der chinesischen Raketen. An Russland kämen sie auch nicht näher heran.
China hat noch einen gewissen Bedarf an ein Paar Trägern wegen ihrer geographischen Laage und der Notwendigkeit ihre Küsten zu verteidigen. Russland dagegen braucht überhaupt keine. Wo soll Russland sie denn einsetzen und wofür? In der Ostsee? Die größte Bedrohung für Russland geht von Europa aus. Außerdem, wer braucht schon Flugzeugträger, wenn man im Zweifelsfall jedes Land auf der Welt innerhalb von einer Stunde in eine nukleare Wüste verwandeln kann?
Nicht zu vergessen ist allerdings euer rauchendes Monster, das als Flugzeugträger durch die Weltmeere schippert und immer kurz vor der Katastrophe steht.
Ein Tschernobyl in Form eines Schiffes.
Eine Fehlkonstruktion, dass habt ihr inzwischen in Zeiten Klammer Kassen auch gemerkt.
Die Hybris hatte Russland genauso, aber nicht die Technik, nicht die Erfahrung und auch nicht das Geld.
Für Imperialismus auf europäischen Biden braucht es einen Flugzeugträger tatsächlich nicht.
Russischer …:„Die größte Bedrohung für Russland geht von Europa aus.“
Wie es aussieht, haben die USA den Europäern Russland als Feind zugewiesen, sodass die Beiden sich nun bekämpfen und mit sich selbst beschäftigt sind.
Ein wenig Wahrheit wahr schon dran, an Obamas Aussage Russland sei nur eine Regionalmacht.
Naja, wir orientieren uns an unseren Interessen. Was wir uns wirklich nicht anmaßen wollen ist dir Rolle des Weltpolizisten.
„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen “
Jean Jaurès, Kriegsgegner, 1914
Es gibt Wirtschaftssysteme, die können ohne Krieg nicht sein.
Ganze Industriezweige profitieren von Kriegen und kriegerischen Konflikten. Erst wird in Krisengebieten der Brand gelegt, dann hilft man beim Löschen und verdient daran kräftig.
Sind die Krisengebiete in Schutt und Asche gelegt, beteiligt man sich natürlich großzügig am Wiederaufbau, zum Beispiel an den Bau neuer Strassen, Wasserleitungen, Schulen oder Krankenhäuser usw. Selbst an den Flüchtlingen, die durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat verlassen müssen, wird kräftig verdient. Der Krieg ist zum umfassenden und Profit optimierten Geschäftsmodell geworden. In Russland und China gelten auch die Gesetze des Kapitalismus!
„China und Russland hätten als Atommächte die Macht dazu. Warum zögern sie?“
Weil auch Israel und USA, so wie deren Hiflstruppen Frankreich und GB Atommächte sind. Da muss man klug und vorsichtig agieren, wenn man so was wie Verantwortungsbewusstsein für das Ganze hat, was China und Russland im Gegensatz zum Westen offenbar haben.
Ich vermute mal, der Knackpunkt ist der Petrodollar, der auf dem Spiel steht, sowie das westliche Finanzsystem und die Staatsanleihen.
Zuviele Länder hängen da finanziell mit drin und sind abhängig vom „System USA“.
Und die USA sind extrem abhängig davon, den Petrodollar als Leitwährung zu erhalten. Geht der Petrodollar den Bach runter, geht die gesamte USA den Bach runter und da befürchte ich, wird das „Monster“ eher mit Atombomben um sich schlagen, als dies zuzulassen…. und das wissen auch die anderen.
@Hermes…
Ich tendiere auch zu Ihrer Vermutung. Auch weil damit die erratische Politik von Trump verständlicher wird. Sie reiht sich ein in die grundsätzliche Herrschaftspolitik der USA. Richard Medhurst hat darüber einen gut begründeten Artikel geschrieben:
https://richardmedhurst.substack.com/p/how-the-us-pulled-off-an-armed-robbery
Dem Artikel kann ich nicht zustimmen: die USA waren immer, also bereits seit Gründung ein imperialistisches Monster. Der erste Beutezug führte nach Norden 1775 Kanada, 1803 – Louisiana Purchase, 1819 – Florida, 1845 – Texas, 1846 – Oregon-Territorium, 1848 – Mexikanische Abtretung , 1853 – Gadsden-Kauf, 1867 – Kauf von Alaska, 1898 – Philippinen, Puerto Rico & Guam, 1903 – Panamakanalzone, Erwerb 1917 – Amerikanische Jungferninseln.
Übrigens begingen die USA auf den Philippinen dern ersten Völkermord im 20.Jhrdt. Ich will auch gar nicht an all die Raubzüge, angefangen vom Opiumkrieg, eingehen. Aber zumindinst will ich erwähnen: Die USA traten mit aus dem wichtigen Grund in den WKI ein, sie hätten ungeheure Kapitalverluste (z.B. Anleihen an GB) gehabt, wenn Deutschland den Krieg auch nur halbwegs gewonnen hätte. Anführen muss ich auch, dass die USA seit 1991 eine Mitschuld an rd. 49 Mio Flüchtlingen haben. Und, ich will nicht Korea oder Vietnam etc. anführen, aber in den 1960zigern haben sie mit dazu beigetragen, dass unter Suharto lt. AI über 1 Millionen Kommunisten ermordet wurden. Schaut selber nach, wieviel brutale Angriffskriege die USA und sein Werte-Westen ab 1991 ausführten. Eins steht fest: Russland ist bei weitem nicht der Aggressor Nr.1. Der Werte-Westen mit ihrem Leitwolf übt allein mit sanktionen eine bigotte Arroganz aus, die ungezählten menschen das leben kostet. Bis jetzt in diesem Moment!
Übrigens hätte ich Änderungen ein zu fügen bzw. Fehler zu beheben. Da ich bei der Neu-Ordnung der Kommentare eine Korregier-Möglichkeit nicht gefunden habe, kann ich weder ergänzen noch Fehler beheben. Z.B. 1898 – Annexion von Hawaii
Also übt Nachsehen mit mir.
Übrigens steckt kein anderes Land der Welt so viele seiner Bürger in den Knast wo sie bei hohen Profiten, zur Sklavenarbeit gezwungen werden.
Von Freiheit und Demokratie kann keine Rede sein.
Danke für den Artikel neben Monster möchte ich noch den Song Draft Register von Steppenwolf erwähnen. Der dürfte auch in die heutige Zeit in der die Wehrpflicht gefordert wird passen.
Wer den Iran als rückständig bezeichnet sollte sich zunächst diese beiden Berichte aus den gelobten USA ansehen. Sie haben auf Trump gehofft und ihn gewählt.
Man kann nur hofffen das uns ein solches Elend erspart bleibt
Reise durch West Virginia
https://m.youtube.com/watch?v=hHyXN5QmQHk&pp=ugUEEgJlbg%3D%3D
Reise durch Kentucky
https://m.youtube.com/watch?v=uu6MPdB09Fw&pp=ygUUUmVpc2UgZHVyY2gga2VudHVja3k%3D
Was mich wundert ist, dass weder im Artikel noch in den Kommentaren die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erwähnt werden, der zweite große Tabubruch nach dem Holocaust. Aber der Imperialismus der USA wird immer gemessen an der erfolglosen aber umso mörderischen Versuchen der Deutschen, eine Weltmacht zu werden.
Und schon wieder rüsten sie ganz offen für den Krieg gegen Russland, den natürlich die Russen anfangen würden, gegen die sie wieder paranoide Lügen verbreiten, wie seinerseits gegen die Juden und die Kommunisten und jüdischen Kommunisten.
Dabei werden die Deutschen von Politikern regiert, die an Niveau einfach nicht zu unterbieten sind. Es gibt keinen einzigen Ökonomen im Kabinett. Und neulich bei Lanz, da behauptet der Röttgen doch, die Perser stünden unter Zeitdruck, weil sie infolge der Blockade durch die USA nicht wüssten, wohin mit dem Öl, und dass sämtliche Ölquellen versiegen würden, wenn sie nicht abgepumpt werden. Und da ich bei allen Äußerungen Röttgens, eines Politikers aus der untersten Schublade der CDU, sehr sehr skeptisch bin, habe ich das nachgeprüft. Im Gegenteil, der Röttgen hat das wohl mit Abstillen verwechselt. Durch das Abpumpen sinkt der Druck in der Ölquelle, durch eine Pause erholt sie sich, einfach ausgedrückt. Durch langes Abpumpen sinkt der Lagerstättendruck. Öl fließt dann nicht mehr von selbst nach oben. Die Quelle gilt als „versiegt“, obwohl noch viel Öl im Boden ist. Moderne Techniken wie Wasser-, Gas- oder CO2-Injektion können den Druck wieder erhöhen und die Förderung reaktivieren.
Ja, stimmt schon. Aber ehrlich, es ist doch vollkommen unmöglich, erfolgreich zu versuchen, die Verbrechen der Amis in der gebotenen Kürze eines Artikels aufzuzählen. Es geht einfach nicht.
Das wesentliche Zitat zu „Monstern“ ist ganz entschieden bei A. Gramsci nachzulesen:
„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue Welt ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.“
Und apropos „the slaughter of the red man“ war es General Philip Sheridàn der Mitte des 19 Jahrhunderts gesagt haben soll:”The only good Indian is a dead Indian!”
Steppenwolf – der Name eine Homage an Hermann Hesse – ist natürlich für immer mit „Easy Rider“ verbunden.
Ich konnte den Film tatsächlich erst nach dem Fall der Mauer sehen. Ich hatte von dem noch nicht gesehen Film eine andre, sehr falsche Vorstellung. Roadmovie, Hippies, Weite, Freiheit. Dazu dieser Sound, den ich Dank Radio kannte. Das hatte für einen ziemlich jungen DDR-Bürger sehr viel Anziehendes. Der Film aber ist anders, wahrhaftiger. Und er endet, so wie der „Amerikanische Traum“.
Wenn ich bedenke, was diese Rattennation an großartigen Filmen, an Musik, an Literatur an wissenschaftlichen Spitzenleistungen hervorbrachte.
Vielleicht besinnt sich der Gottschalk der saarländischen Verfassung doch noch mal und greift zu den Methoden des Alten Testaments.
So wird die ganze Rationale der Massenschlächtereien von Korea bis Nicaragua dem Vergessen anheim gegeben: Der Kampf gegen „das Böse“ in Gestalt von Kommunisten und deren Sympathisanten. Insofern ist der Artikel mit Fug eine Verschwörungstheorie zu nennen.
Und das passt – der „Deal“, den die Redaktion mutmaßlich eingegangen ist, zielt anscheinend darauf, „Overton“ in einem KI-gestützten Testverfahren endgültig auf die Funktion einzuhegen, die ich schon vor zwei oder drei Jahren geschlildert habe: Eine „Freiluft-Irrenanstalt“, in der Verschwörungstheorien wie „Verschwörungstheorien“ zur Unkenntlichkeit gepuscht und gepampert werden.
Der König war zu einem Besuch in der USA, durfte eine Laudatio vor dem Kongress halten und erhielt viel Applaus.
Kurz danach hat dieser Kongress bzw. Pentagon eine 400 Mio ‚Hilfe‘ für die Ukraine freigegeben.
Politisch betrachtet, erhielt der Präsident eine offene Ohrfeige.
Demokratie im ‚Westen‘ ist eine gelebte Phrase und ihre Insassen sind der Bestandteil der gelebten Phrasen.
1. Wie viele Kriege hätten die Europäer seit 1945 gegeneinander geführt, wenn die Amerikaner 1945 nicht geblieben wären? 2. Wie viele Kriege führen die Osteuropäer wieder gegeneinander, seit die Sowjets 1990 abzogen?