
Nach 187 Ausgaben endet das ZDF Magazin Royale in seiner bisherigen Form. Vielleicht kommt der Neuanfang gerade recht: Denn Böhmermanns Satire wurde dort schwach, wo Haltung, Recherche und Wirklichkeit nicht mehr sauber auseinanderzuhalten waren.
Eine Sache kann Jan Böhmermann ziemlich gut: Leute finden, die etwas können, sie zusammenbringen und ihren Ideen eine große Bühne verschaffen.
„Do They Know It’s Europe“, ein Songprojekt, das Böhmermann 2019 kurz vor der Europawahl initiierte, ist dafür ein gutes Beispiel. Comedyshows aus verschiedenen europäischen Ländern machten mit. Das Ergebnis funktionierte vor allem dort, wo die Beteiligten ihre eigenen Länder durch den Kakao zogen: die Briten ihren Niedergang vom Empire zur Gegenwart, die Franzosen ihr Verhältnis zu den Deutschen, die Niederländer ihre Rolle als gefühlter Zahlmeister Europas und die Armenier ihre Sehnsucht, überhaupt dazuzugehören. Die guten Pointen kamen gerade aus den unterschiedlichen nationalen Perspektiven.
Am 18. Dezember soll nun nach 187 Ausgaben das „ZDF Magazin Royale“ in seiner bisherigen Form enden. Für die Sendung kommt das Ende eher spät. Denn ihr Problem liegt dort, wo sie ihren besonderen Ehrgeiz entwickelt hat: in der Verbindung von Satire und eigener investigativer Recherche.
Arne Schönbohm: Opfer der Hauruck-Satire
Natürlich kann Satire politische Debatten wunderbar zuspitzen. Als Böhmermann deutsche Influencer in Dubai kritisierte und die Frage aufkam, wo denn der Haken daran sei, kommentierte er lakonisch: Geld zu nehmen, um in einem Land zu leben, das von einem Scheich regiert wird, der seine eigene Tochter entführen lässt – wo soll da der Haken sein?
Die Zuspitzung funktioniert. Weil sie einen Sachverhalt beschreibt, der bereits steht.
Schwieriger wird es, wenn die eigene Recherche erst die Grundlage der Geschichte liefert. Dann wird aus der satirischen Vereinfachung schnell eine journalistische. Komplexe Vorgänge werden ad personam kleingewurschtelt. Zwischentöne unerwünscht.
Arne Schönbohm ist natürlich das krasseste Beispiel für die Hauruck-Satire des Magazins. Die Redaktion stieß auf durchaus fragwürdige Russland-Verbindungen im Umfeld des von ihm mitgegründeten Cyber-Sicherheitsrat Deutschland. In der Sendung konzentrierte sich die Geschichte jedoch auf den damaligen Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Schönbohm verlor seinen Posten; später untersagten Gerichte mehrere Äußerungen des ZDF über ihn. Das ZDF stellte schließlich selbst klar, Schönbohm habe keinen bewussten Kontakt zu russischen Nachrichtendiensten gehabt.
Für Schönbohm kamen diese Klarstellungen spät. Seinen Posten hatte er längst verloren.
Ähnlich bei Fynn Kliemann. Er hatte Masken falsch deklariert. Doch die Redaktion machte daraus etwas Größeres. Der vermeintliche Weltverbesserer und Idealist verdiente Geld mit seinen Geschäften. Als Persona passte das nicht zusammen. Der Betrugsverdacht, der die Affäre zunächst begleitete, hätte sich nach späterer Einschätzung der Staatsanwaltschaft vor Gericht wohl nicht halten lassen; das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. Kliemanns Image als linker Weltverbesserer war da längst schwer beschädigt.
Ist Zuspitzung Haltung, die wichtige Denkprozesse anregt?
Und dann noch dieser absurde Sachsenwald.
Mit Hilfe von FragDenStaat fand die Redaktion etwas Bemerkenswertes: Unternehmen, die in einer Waldhütte gemeldet waren, einen ungewöhnlich niedrigen Gewerbesteuerhebesatz und eine aus der Zeit gefallene Konstruktion eines gemeindefreien Forstgutsbezirks.
Gutsvorsteher: Gregor Graf von Bismarck. Das Narrativ lag auf der Hand: Adel und Steuervermeidung. Fast so, als habe der deutsche Adel seine Feudalrechte irgendwie in die Gegenwart hinübergerettet. Nüchtern betrachtet war die Geschichte allerdings etwas weniger dick.
Das Innenministerium erklärte den Hebesatz später für rechtlich zulässig und die Steuererhebung nach seinen Erkenntnissen für ordnungsgemäß.
Und die Frage bleibt: Ist Zuspitzung Haltung, die wichtige Denkprozesse anregt? Oder setzt sich Haltung irgendwann über den Diskurs hinweg?
Die Frage taucht auch dort auf, wo Böhmermann gar nicht selbst recherchiert. 2021 diskutierte er mit Markus Lanz über dessen Umgang mit Wissenschaftlern während der Pandemie. Böhmermann warf Lanz vor, mit Gästen wie Hendrik Streeck oder Alexander Kekulé „False Balance“ zu erzeugen.
Lanz fragte zurück, wer Journalisten eigentlich seien, sich anzumaßen, zu beurteilen, ob jemand wie Streeck „etwas draufhat oder nicht“.
Und man fragte sich tatsächlich, was Böhmermann eigentlich dazu legitimiert, die fachliche Qualität eines Professors zu beurteilen. Auch bei einem seiner Lieblingsgegner, Richard David Precht, verschiebt sich die Auseinandersetzung ähnlich schnell von Sachargumenten auf die Person: sein Auftreten, seine Eitelkeit, seine Selbstinszenierung.
Unter dem Strich: Sind es am Ende Streecks konservativer Look oder Prechts berufsjugendliche lange Haare, die uns triggern?
Auf dem E-Scooter
Werden Menschen am Ende zu wenig mehr als Schablonen einer ziemlich monozentrischen Weltsicht mit dem Epizentrum Köln-Ehrenfeld? Manchmal hat man den Eindruck.
In diesem Jahr bekam die Vulkaneifel einen Auftritt im Böhmermann-Kosmos. „ZDF Magazin Royale präsentiert: ZMR vor Ort“ meldete seismische Aktivitäten. Böhmermann selbst trat in dieser Ausgabe gar nicht auf; sie wurde von Leuten aus seinem Team gemacht.
Die Vulkaneifel wurde zur Provinzkulisse. Eine vermeintliche Vulkaneiflerin wurde als rückständige Provinzfigur gezeichnet. Darin steckt ein vertrauter Blick auf Deutschland: Hier diejenigen, die über die Provinz erzählen, dort diejenigen, die in ihr leben. Die einen verbringen dort gerne ihre Wochenenden. Die anderen liefern als Einheimische das Material für die Pointe.
Dabei hatte Böhmermann 2025 selbst versucht, diese Distanz zu überwinden.
„Auf, auf, in die Wirklichkeit“, kündigte er an und fuhr mit dem E-Scooter mehr als 600 Kilometer von Köln nach Chemnitz.
Der „Süddeutsche“-Reporter Bernhard Heckler begleitete ihn auf der rund hundert Kilometer langen Etappe von Erfurt nach Gera. Eigentlich sollte dafür ein zweiter E-Scooter bereitstehen. Der war jedoch defekt, sodass Heckler zunächst auf einem normalen Fahrrad hinter Böhmermann herfahren musste. Der wiederum spottete über die Fitness des Reporters – auch in mehreren Instagram-Live-Videos. Pikantes Detail: Böhmermann selbst hatte auf seiner Reise zu diesem Zeitpunkt bereits zwei E-Scooter verschlissen.
Interessanter ist aber Hecklers grundsätzliche Beobachtung. Böhmermann wolle durchaus mit Menschen ins Gespräch kommen. Nur fahre er ihnen auf seinem E-Scooter häufig davon und müsse zugleich den engen Zeitplan der Produktion einhalten. Das mache, schreibt Heckler, „gelegentliche Berührungen mit der Wirklichkeit zusätzlich schwer“.
Schroeder übernimmt
Böhmermann zog aus seiner Reise dagegen eine andere Beobachtung: Menschen, die sich im Internet sehr laut äußerten, hätten ihm im wirklichen Leben oft erstaunlich wenig zu sagen gehabt. Man sehe dort Menschen und keine Avatare.
Aber ist das wirklich so? Oder hat sich Böhmermann vielleicht gar nicht ausreichend bemüht, auf Leute zuzugehen, die seine Meinung nicht teilen, und das Land so kennenzulernen, wie es ist?
Genau das wäre ja eigentlich der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: nicht Menschen zu Avataren gesellschaftlicher Milieus zu machen, sondern die Wirklichkeit in ihrer Widersprüchlichkeit abzubilden.
Vielleicht kommt das Ende des „ZDF Magazin Royale“ deshalb gerade zur rechten Zeit.
Nun hat das ZDF eine neue Satiresendung mit Florian Schroeder angekündigt. „Journal Deluxe“ soll, so Schroeder, eine „liberalere“ Satire ohne Scheuklappen bieten und neue Stimmen zu Wort kommen lassen.
Hat man in Mainz vielleicht bemerkt, dass Satire mehr sein kann als die Bestätigung des eigenen Milieus?
Man kann es nur hoffen. Dem aktuellen Zustand der politischen Debatte würde es guttun.
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Dafür dann dieser unsäglich schnöselige Florian Schröder, der in der Corona-Hysterie reichlich mit gehetzt hat und auch sonst….
Ein Dieter Nuhr fürs ZDF.
Ich finde Schröder/Schroeder auch sonst null witzig – ihm zuzuhören ist anstrengender als dem plattesten Belehrungstheater-„Kabarett“…
Damit dein heutiger Tag noch ordentlich Struktur bekommt:
https://www.youtube.com/watch?v=Uu4IfwZ2Hyo
Na, na Theo, werden Sie mal nicht frech!
Der kollektive Westen ist das absolut Böse und Russland kämpft für den Frieden, indem es die Ukraine entnazifiziert.
Zugegeben, ein sehr einfaches Weltbild zwar, aber das hat genug Struktur, um sich bis zum Lebensende zu echauffieren.
Fahren Sie lieber mal nach Łódź.
https://www.youtube.com/watch?v=zhJCFBY6UmA
Jan Böhmermann:
Wer auf einem E-Roller – ich nenne sie Trottel-Stick, gerne gefahren von Menschen in Schlafanzughosen, Umhänge-Beutel (aka. „Hip-Bag“ falsch angewendet, bestückt mit Fon, Labello und dem goldenem Kondom) und Badelatschen –; wer mit sowas durch D fährt, macht keine Satire, sondern ist ein Fleisch gewordener Selbstwitz. Böhmi kenne ich eigentlich nur in Kochschürze an der Peripherie meiner Wahrnehmung, kurz vor dem Wegzappen.
Florian Schroeder:
Den mag ich eigentlich, zwar lange nicht alles, was er so macht, aber das ist mehr als ok. Er ist immer dann gut, wenn es kompliziert wird. Doch befürchte ich, dass er sich für eine Zukunft in Kochshows (der Zenit deutschen Entertainments) vorwattiert selbst andünsten lässt. Wie immer gilt, wenn ich mich irre, ist alles gut.
@El-G Mit „Badelatschen“? Ich habe schon E-Roller-Fahrer gesehen, die mit 20 km/h unterwegs waren und das ohne Latschen und ohne Schuhe = barfuß. Ich habe auch schon eine Motorradfahrerin auf einer 1600er BMW gesehen, die als Sozia mit Helm, aber im Bikini unterwegs war. Das ist weder in Deutschland noch in Österreich verboten. Mit Vernunft und Verstand hat das sicherlich nichts zu tun.
Was Florian Schroeder angeht: Der hat die Corona-Maßnahmen-kritische Kabarettistin Lisa Fitz vor ein paar Jahren ins offene Messer laufen lassen. Das ist meiner Meinung nach ein Blender und Opportunist. In Sachen Opportunismus unterscheidet ihn nichts von Herrn Böhmermann.
In einem aktuellen Video bezeichnet Herr Schroeder Teile Ostdeutschlands als „Jammer-Ossis“. Ich bin weder AfD-Wähler noch AfD-Sympathisant und kritisiere die AfD heftig und zwar dort, wo man sie kritisieren muss: wirtschafts- und sozialpolitisch.
Aber es ist diese „wertewestliche“ und bürgerlich-neoliberale Ignoranz, Arroganz und Dekadenz, die dazu führt, dass Bürger in der ehemaligen DDR die AfD wählen. Herr Schroeder ist ein oberflächlicher „Besserwisser-Wessi“. Er kritisiert nicht die sozialen, politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Missstände. Er macht sich über die Leute lustig, die das kritisieren und eine andere Politik wollen. Das ist ein Vertreter des Establishments.
@DIRTY OPERATING SYSTEM: „Herr Schroeder ist ein oberflächlicher „Besserwisser-Wessi“. Er kritisiert nicht die sozialen, politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Missstände. Er macht sich über die Leute lustig, die das kritisieren und eine andere Politik wollen. Das ist ein Vertreter des Establishments.“
Danke für diese Klarstellung!
Schroeder statt Böhmermann, das ist Pest statt Cholera. Es gibt (oder gab?) ein YouTube-Video mit einer Diskussion zwischen ihm und Serdar Somuncu, wo letzterer ihm sein Mainstream-kompatibles Putin-Bashing um die Ohren haut und ihm sagt, dass er im Falle einer Eskalation zwischen Russland und der NATO einer der ersten wäre, die heulend und zähneklappernd um Einlass in einen Luftschutz-Bunker betteln würden.
@DIRTY OPERATING SYSTEM
„Aber es ist diese „wertewestliche“ und bürgerlich-neoliberale Ignoranz, Arroganz und Dekadenz, die dazu führt, dass Bürger in der ehemaligen DDR die AfD wählen. Herr Schroeder ist ein oberflächlicher „Besserwisser-Wessi“.“
Eine Studie beweist offenbar das genaue Gegenteil
„Wer wählt die AfD? Eine Typologie der AfD-Wählerschaft | Ulrikes Panoptikum“
https://www.youtube.com/watch?v=eyk1I7dX8j4
https://www.exc.uni-konstanz.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3OTAzNTU4NDYsImV4cCI6MTc5MTA0NzA0NiwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vZXh6ZWxsZW56L2luZXF1YWxpdHkvUHVibGlrYXRpb25lbi9Qb2xpY3lfUGFwZXJzL1BvbGljeV9QYXBlcl8yMl9UZW5leV9BZkQtV2FlaGxlcnNjaGFmdF9maW5hbC5wZGYiLCJwYWdlIjoxMTM2NjN9.HSk_lhkT8PAFkB7Otkfq8mszf0XCKOLD58A5nVnJAwY/Policy_Paper_22_Teney_AfD-Waehlerschaft_final.pdf
From moderate conservatives to radical right authoritarians: attitudinal heterogeneity within the AfD
electorate – Céline Teney
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s12286-026-00658-1.pdf
Schröders Menschenfeindlichkeit gepaart mit Unwissen zeigte sich auch mal an einem wessi-gefälligen „Gag“, den auch Caroline Kebekus schon gebracht hatte. Dem von den „klugen Ost-Frauen, die den dummen Ost-Männern davongelaufen seien“. Jenen nämlich, die jetzt AfD wählen.
Gemeint sind jene um die 50jährigen Männer im Osten Deutschlands, die keine Familie gründen konnten, weil tatsächlich die Frauen dafür fehlten! Die sind aber eben nicht diesen Männern „davongelaufen“, sondern flüchteten in den 90er Jahren in Massen von Ostdeutschland in den Westen, weil im Osten aufgrund der fatalen wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der Wiedervereinigung Millionen Arbeitsplätze wegfielen. Darunter überproportional jene, die von gut ausgebildeten Frauen besetzt gewesen waren. Diese zogen in den Westen und blieben meist dort.
So läuft das nämlich im „einigen“ Deutschland! Erst die Opfer selbst schaffen, und sich dann auch noch auf deren Kosten lustig darüber machen.
»Badelatschen«
Ja, ist hier Teil der Standardbekleidung. Dass es viel besser geht, will ich gar nicht bestreiten. 😉
Florian Schroeder:
»Corona-Maßnahmen-kritische […] ins offene Messer laufen lassen […] „Jammer-Ossis“ […] oberflächlicher „Besserwisser-Wessi“« etc.
Na schau einer guck, hatte ich nicht auf dem Schirm, aber das schrille Klingeln bei „ZDF“ hätte mir schon auffallen müssen 🫣 Meine unterentwickelte TV-Affinität wäre jetzt wohl eine dünne Entschuldigung.
Das Letzte, was ich vor einiger Zeit von ihm gesehen hatte, war ein Feature über Kindererziehung & Schule (war ok) und ein Interview, da hat er auch keine schlechte Figur gemacht.
Das von @jemp1965 erwähnte Somunchu Video werde ich mir mal heraussuchen und ansonsten abhaken…
Herr Böhmermann ist sicherlich nicht dumm. Ich halte ihn sogar für ziemlich clever, eloquent ist er zweifelsohne. Aber was er nicht ist: Er ist kein Satiriker im Sinne eines Kurt Tucholsky oder eines Georg Schramm.
Die Frage bei Tucholsky ist immer: Was darf Satire? Die Frage verkürzt. Die Frage muss lauten: Was muss Satire und die Antwort lautet:
Satire muss politische, soziale, ökonomische und gesellschaftliche Missstände anprangern, bestehende Zustände kritisch hinterfragen, komplexe Themen auf verständliche Weise vermitteln, zum Nachdenken anregen, die Menschen aufklären und Perspektiven aufzeigen. Das alles mit den Mitteln der Ironie, der Parodie, der Überzeichnung, der Übertreibung, der Untertreibung usw.
Die Stilmittel beherrscht Herr Böhmermann perfekt. Aber sein Ziel ist ein anderes als das Ziel der Satire. Sein Ziel besteht darin, durch extreme verbale Provokation mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen und damit auf Kosten der öffentlich-rechtlichen Gebührenzahler Multimillionär 💰 zu werden. Dass man damit viel Geld verdienen kann, das hat Herr Böhmermann schon früh erkannt und deshalb wurde er vom ZETT-DE-EFF zum pseudo-satirischen „Royalisten“ gemacht. König Böhmermann kann weg. Der nächste König kommt. Am neoliberalen Feudalismus ändert sich nichts.
Mit meiner Analyse liege ich sicherlich nicht so falsch, Herrn Böhmermann?
Ob Schröder oder Böhmermann,,wie lautet der Werbespruch des ZDF’s?
Richtig: „Auf dem Zweiten wird man blind“
Gammelshows, Wiederholungen in Dauerschleife, Fake News, alles für eine horrende Zwangsgebühr an die Gangster-Einzugs-Zentrale GEZ.
Genial satirisch, wenn auch völlig anders gemeint, war ja mal die Eigenwerbung des ZDF mit den üblichen Gestalten wie Dummja Halligalli zu einem Song mit dem Text „i believe in you“.
https://youtu.be/bMMQh2ndluQ
Klar, wenn man nix weiß, muß man eben dran glauben…. 😉
Hunderte Mitarbeiter der Produktionsfirma sitzen pünktlich zum Jahreswechsel auf der Straße, weil Böhmermann einfach mal was neues machen will.
Was er wohl in seiner Sendung über eine Firma gesagt hätte, die sich mit „das waren doch befristete Verträge, die einfach nicht verlängert werden“ verteidigt?
Der Böhmermann ist schon ein ganz besonderes Herzchen.
Hunderte Mitarbeiter der Produktionsfirma sitzen pünktlich zum Jahreswechsel auf der Straße, weil Böhmermann einfach mal was neues machen will.
Was er wohl in seiner Sendung über eine Firma gesagt hätte, die sich mit „das waren doch befristete Verträge, die einfach nicht verlängert werden“ verteidigt?
Der Böhmermann ist schon ein ganz besonderes Herzchen.
Welcher normale Mensch sollte denn mit einem Böhmermann im richtigen Leben reden wollen? Oder auch mit einem Herrn Merz? Die sind niemals auf der „Augenhöhe“, von der sie so gerne reden, der eine schleppt seine ganze Redaktion mit und präsentiert seinen Konsumenten niemals ungefilterte Inhalte, er hat die Macht, sein Gegenüber nur mit cleveren Zusammenschnitten zum Deppen zu machen. Der andere verfügt gleich über die ganze Staatsgewalt, die er schonungslos auf einen wirft, wenn er sich beleidigt fühlt. Und dann kommt ja noch hinzu, daß normale Menschen keine ausgebildeten Kommunikationsexperten sind, die ihr Gegenüber mit allen möglichen rhetorischen wie psychischen Tricks bei direkter Kommunikation in die Tasche stecken können.
Auch in Mecklenburg Vorpommern gibt es einen Neuanfang
Kinderkönig Philipp der Erste kehrt zurück
https://www.youtube.com/watch?v=ovxqsYugSb0
Dachte, ich hätte mich verklickt, dann aber der Dämmer, bin ja gar nicht auf der Seite vom Spiegel, Focus, ZDF oder ähnlichen Angeboten gelandet.
Na dann, bloß weg hier.
sehr sehr flach dieser Artikel und ganz und gar zahnlos. dritte Zähne ? sehr, sehr flach, der Artikel, …
So flach wie die Witze von Böhmermann oder Florian Schröder. Was hast Du erwartet?
Buchstaben. Buchstaben.
Böhmermann hat sich selbst als Satiriker erledigt, da er zu Beginn des Ukrainekriegs sagte, er als Pole müsse für den Krieg gegen Russland sein. Das ist Erzfeind-, Kriegs- und Regierungspropaganda – ähnlich wie Talkshow, das Gegenteil von Satire.
Gäbe es ein Kultur- und Kunstverständnis in diesem Land, so hätte Böhmermann danach sofort abgesetzt werden müssen!
Jetzt schreibt Overton von einem „längst überfälligen Neuanfang“?? Was genau „neu anfangen“ soll, schreibt Ovberton nicht. – Im Öffie kann es immer auch noch schlimmer werden, wie wir wissen.
Wird das Öffie nochmals den Mut zu einem echten, regierungskritischen Satiriker aufbringen? So wie es aussieht, wird es, nun schrödernd, weiter seine Existenzberechtigung verlieren.
Ein qualitativ etwas hochwertigerer Kabarettist als Jan Böhmermann, Dieter Nuhr oder Florian Schröder kam vor einiger Zeit zur Feststellung, dass man die Realität nicht mehr mit den Mitteln der Satire kritisieren und überspitzen kann. Dazu passt ein aktueller Artikel, die ich auf infosperber.ch gefunden habe: Die NATO soll am 1. Oktober 2026 im Historischen Rathaus zu Münster den Internationalen „Preis des Westfälischen Friedens“ verliehen bekommen.
Ich gehe davon aus, dass das kein Scherz ist, denn Schweizer gehen bekanntlich zum Lachen in den Keller, damit es die Nachbarn nicht hören und gegebenenfalls stört.
Kennt jemand den Redewendung: Haltet den Dieb, er hat mein Messer 🔪 in seinem Rücken.
Die Leute sagen, die Zeiten werden schlimmer.
Ich sage: Nein, die Zeiten werden irre.
Die Welt steht Kopf, der Wahnsinn lacht,
nur die Nato weist jede Schuld von sich, wenn es kracht.
(Rainer Reimer, Reimstadt am Rhein, Reimland 2026)
Kanzler Scholz hat wieder geflunkert, zumindest nicht annähernd den vollständigen Umfang der »Zeitenwende« auch nur angedeutet. Die NATO soll also den „Preis des Westfälischen Friedens“ erhalten. Wer ist der Laudator? Friedensnobelpreisträger Obama? Fein, kein Reim fällt mir dazu ein. Doch irgendwie passt es schon, denn der Westfälische Frieden war auch seinerzeit schon ein schlechter Witz, der die Zeiten überdauerte und wieder in die Gegenwart passt.
„Haben sie irgendwo die Evolution gesehen?“
„Nein, hier gibt es keine Evolution, das ist ein evolutionsfreier Raum.“
Welche Satire?
Wenn Böhmermann eines nicht ist oder je war, dann Satiriker! Er war schon immer ein Hofnarr, der den Mächtigen unterwürfig zu Diensten war, um billig Applaus einzusammeln. Insofern wäre Florian Schröder auch ein „würdiger“ Nachfolger für ihn. Jedenfalls für die Maßstäbe des Staatssenders ZDF, dessen Anfänge bekanntlich in den Plänen Adenauers zu einem „Deutschland-Fernsehen“ als „Gegensender“ zum von ihm und seinen Nazierben als „Rotfunk“ empfundenen ARD-Programmes lagen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Freies_Fernsehen_Gesellschaft
Guckt ihr sowas ? Selbstverstümmelung ist strafbar ( Zeitenwende ).
Erst wenn diese Polittalks wieder weg sind und Journalisten, Politikern mit Kamera und Mikro lästig auf die Pelle rücken, wage ich wieder einen vorsichtigen Blick in die Idiotenbox.
Was dieser Böhmermann alles gemacht haben soll, hätte ich nicht ertragen. Schnelle Bildschnitte und 2 dB, für die
Werbung auf den Ton, genügen mir für den Gang zur Werkzeugkiste.
Habt ihr „Plasmabildschirme“ ? Wenn ja, wozu ? Gibt es Tierfilme noch ?
Das Land der Dichter und Denker ist zum Land der Böhmermanns und des ZDF degeneriert. Der Böhmermann kübelt seinen Hass über die „Ossis“, die Russen, die Dorfbewohner,..aus und der Untertan fühlt sich in seinen Vorurteilen und seinem „Herrenmenschentum“ bestätigt. Das die Schafherde unterdessen zum Abdecker getrieben wird, interessiert die Schafe nicht. Warum sich mit den Problemen des Landes oder der eigenen Zukunft beschäftigen, wenn man ZDF und Böhmermann glotzen kann? Publikum und Böhmermann haben sich gegenseitig verdient.
PS.: Da ich keinen TV habe, konsumiere ich weder das ZDF noch den Böhmermann. Und mir geht es gut dabei. Mir fehlt nichts!
Nun, sogar das Kabarett bzw. die Satire, angeblich „die letzte Bastion der Demokratie“, hat mittlerweile kapituliert und sich der Lüge untergeordnet. Dieses Genre Ist nun selbst eine Art Pestilenz.
Was Schroeder, Böhmermann & Co. bieten, ist Publikumsbeschimpfung auf primitivstem Niveau. Jedes Kleinkind mit Dünnpfiff liefert Gehaltvolleres.
Kann eigentlich weg.
Wer sich wirklich für Satire interessiert, behält auch die künstlerischen Seiten des Böhmermanns im Auge!
Soeben vom ‚Freitag‘ in einem aktuellen Artikel über den Osten wieder hochgebracht:
„Der Eierwurf von Halle – ZDF Magazin Royale“:
https://www.youtube.com/watch?v=pbyQ6AO1_5o
Großartig!
Böhmermann kann Satire, wenn er will. (Das macht den Unterschied zu den Radaumachern aus, wie Schröder oder Nuhr.) Aber Böhmermann verkauft sich an die Regierung – sogar für Kriegspropaganda: Das ist der Sündenfall für einen Satiriker!
Einen ähnlichen faulen Deal ist ja auch „Die Anstalt“ eingegangen, und jeder weiß, was aus ihr geworden ist.