Die NATO wird bald Kinoheldin

John Wayne
USMC Archives, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die NATO plant derzeit den Zugriff auf Film und Kino. Sie möchte, dass Filmschaffende ihren Zuschauern NATO-Propaganda vorsetzen.

Die britische Tageszeitung The Guardian meldete kürzlich exklusiv, dass die NATO »geschlossene Treffen mit Film- und TV-Drehbuchautoren, Regisseuren und Produzenten in ganz Europa und den USA« abhält. Das Militärbündnis will die Kunst – in dem Fall den Film – nutzen, um Propaganda zu machen. Drei Treffen soll es bereits gegeben haben: In Los Angeles, Brüssel und Paris. Im kommenden Monat soll ein weiteres Treffen in London stattfinden. Dort will man die Drehbuchautoren der Writers‘ Guild of Great Britain treffen. Der Verband vertritt die britischen Schriftsteller. The Guardian berichtet außerdem, dass das anstehende Treffen von der schreibenden Zunft mit Bestürzung quittiert wurde. Die Schriftsteller möchten offenbar nicht zur Propaganda für die NATO beitragen.

Der Zugriff auf den Film, um Propaganda unter die Menschen zu bringen, ist freilich nicht neu. Schon als junges Medium nutzte man den Film, um Botschaften zwischen Popcorn und Cola unter das Publikum zu mischen. Wenn man so will, ist der zeitgenössische Film voller Propaganda – wenn auch nicht für die NATO. Der Kanon identitätspolitischer Betrachtungen findet aber sehr wohl im heutigen Filmschaffen Anwendung und Anklang. Der Schritt, die Branche dazu zu bringen, nun auch »etwas für die NATO« zu tun, muss man fast schon als konsequent einordnen. Und man kann sich fragen, warum sie nicht schon viel früher aktiv wurde, um im großen Stil zu propagieren Filmschaffende haben zu allen Zeiten Propaganda gemacht – und dies eben nicht nur in den despotischeren Teilen der Welt, sondern auch im »guten Westen«.

Why we fight

Lange Zeit hatte Franklin D. Roosevelt den Amerikanern versprochen, sich aus dem dräuenden und später aktiven Krieg in Europa herauszuhalten. Die Erfahrung des Ersten Weltkrieges, in dem fast 120.000 amerikanischer Soldaten ihr Leben gelassen haben, prägte noch die Wahrnehmung der US-Bevölkerung – der wiederaufflammende US-Isolationismus der Nachkriegsjahre war ein Produkt dieses außenpolitischen Abenteuers. Roosevelt wurde aber sukzessive von den Briten in den Krieg gezogen. Erst mittels Waffenlieferungen und Kredite, dann – weil man in den USA befürchtete, dass die Rechnungen bei einer britischen Niederlage nie beglichen würden – auch durch Truppenverstärkungen. Nach Pearl Habor akzeptierte die amerikanische Öffentlichkeit den Krieg im Pazifik – aber warum sollten »amerikanische Jungs« schon wieder in Übersee sterben?

Nach wie vor blieb die Öffentlichkeit skeptisch, was den Krieg in Europa betraf. Für Washington war klar, dass hier propagandistisch aufgerüstet werden musste. Das United States Office of War Information engagierte daher den Starregisseur Frank Capra (viermal Regie-Oscar), um eine Reihe namens »Why we fight« umzusetzen – natürlich finanzierte die US-Behörde die gesamte Produktion. Auf diese Weise entstanden zwischen 1942 und 1945 sieben Teile für das Kinoprogramm, die zunächst die Amerikaner überzeugen sollten, für die richtige Sache zu kämpfen – später sollten die Teile den Durchhaltewillen in der Bevölkerungen und bei den Truppen stärken.

Die Filme erklärten, rechtfertigten und emotionalisierten den Krieg – sie zeichneten ein klares Bild von Gut und Böse, von Bedrohung und moralischer Pflicht. Capra griff dabei auf dokumentarisches Material zurück, kombinierte es mit dramaturgischen Mitteln und schuf so eine Erzählung, die gleichermaßen informierte und die Gefühle steuerte. Das Ziel war nicht unbedingt Aufklärung, sondern Mobilisierung. Die Filme wurden zunächst für Soldaten produziert, fanden aber bald ihren Weg in die breite Öffentlichkeit und in die Kinos. Um die 54 Millionen Amerikaner sollen die Reihe im Lichtspielhaus gesehen haben – zum Vergleich: Der damals erfolgreichste Film aller Zeiten »Vom Winde verweht« wurde bei der US-Erstaufführung von geschätzt 20 Millionen Menschen gesehen.

Einige Jahrzehnte später, im Kontext des Vietnamkrieges, setzte das US-Militär erneut auf Hollywood. Ein wachsender Teil der Bevölkerung lehnte diesen Krieg im Dschungel ab, der sich sukzessive zu einem Massengrab für Vietnamesen wie US-Soldaten entwickelte. John Wayne wurde zum Gesicht des Patriotismus. Besonders sein Film »Die grünen Teufel« ist ein Paradebeispiel für die Propaganda jener Jahre. Wayne übernahm nicht nur die Hauptrolle, sondern führte auch – zusammen mit Ray Kellogg − Regie bei dem patriotischen Manifest, das aller Welt zeigen sollte, dass die amerikanische Sache gerecht sei. Wayne selbst hatte im Vorfeld US-Präsident Lyndon B. Johnson um Finanzierungshilfe gebeten. Renata Adler kommentierte damals in der New York Times: »The Green Berets is a film so un­speak­able, so stu­pid, so rot­ten and false in every de­tail …« Und die Zeit schrieb damals, 1968: »Ein ekelhaftes Dokument amerikanischer Selbstgerechtigkeit«. Anders als im Zweiten Weltkrieg traf diese Form der Darstellung also auf eine zunehmend kritische Öffentlichkeit.

Liebesgrüße aus Moskau

John Wayne war der Held vieler amerikanischer Jungs, die in den Vierziger- und Fünfzigerjahre seine Filme sahen. In seinen Western spielte er den kühnen, wortkargen Star, den strong, silent type. Einen zutiefst amerikanischen Kerl, der anpackt, ein Macher ist – trinkt und nicht umfällt. So sahen sich die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg am liebsten. Die Veteranen des Vietnamkrieges fremdelten plötzlich arg mit dem Helden ihrer Kindheit, der durch seinen Propagandafilm das Morden im Dschungel glorifizierte. Das United States Department of Defense unterstützte den Film mit Statisten, Militärausrüstung und militärischer Beratung – außerdem erlaubte es Dreharbeiten auf Militärbasen. Waynes Propaganda hat sich tief ins kulturelle Gedächtnis der Nation eingeschrieben – es hat seinem Ansehen geschadet und hängt ihm auch posthum nach. Wayne litt wohl darunter, so sagte seine Witwe viel später, dass er im Zweiten Weltkrieg ausgemustert wurde. Gerne hätte er für sein Land gekämpft. (Henryk Gondorffs Artikel befasst sich mit diesem Thema.) Mit »Die grünen Teufel« konnte er nun einen Beitrag leisten.

Der Kalte Krieg brachte aber generell eine neue, subtilere Form der Propaganda hervor – denn sie war eingebettet in Unterhaltung. Glamourös verpackt kam sie daher. Und sie war international erfolgreich. Die James-Bond-Filme sind ein glänzendes Beispiel für diese Form der Entertainment-Propaganda. Auch wenn die NATO in der Reihe selten explizit erwähnt wird, operiert Bond als Agent im Dienst seiner Majestät und damit des »guten Westens«. Seine Missionen sind immer ein wenig mehr als bloße Abenteuer: Sie reproduzieren ein Weltbild, in dem westliche Werte als universell dargestellt werden, die es um jeden Preis zu verteidigen gilt. Nicht selten vereitelt er die Vernichtung der Erde. Dabei ist stets eines klar: Nur die anderen haben es auf die Welt abgesehen – der Westen jedoch nicht, er rettet sie. Im Westen ist man der Anwalt der Vernunft. Die Gegenspieler – oft sowjetische Agenten oder Organisationen mit östlichem Bezug – erscheinen fast immer eindimensional. Ihre Motive bleiben häufig diffus, ihre Weltsicht ist kalt und bedrohlich und eben zerstörerisch. Daneben steht der Westen – man könnte auch sagen: die NATO – in fürsorglicher Selbstlosigkeit.

Auch andere Filme der Zeit greifen ähnliche Muster auf. Der Film »Top Gun« aus den Achtzigerjahren verzichtet weitgehend auf konkrete politische Gegner, setzt aber stark auf die Ästhetisierung militärischer Stärke. Die United States Navy war bei den Dreharbeiten behilflich: Sie stellte Kampfjets und Piloten – eine Hilfe- und Dienstleistung, die für eine reguläre Filmproduktion kaum bezahlbar gewesen wäre. Außerdem erlaubte sie Dreharbeiten auf Flugzeugträgern, gewährte militärische Beratung und unterstütze Luftaufnahmen und produzierte Luftmanöver, die im Film zu sehen sein sollten. Kampfjets werden zu Symbolen von Freiheit und Überlegenheit – besonders die Kameradschaft wird stark in den Fokus gerückt. »Top Gun« hatte nachweislich Einfluss auf die Wahrnehmung des Militärs und führte, so erklärte die US Navy selbst, zu einem Anstieg von Rekrutierungszahlen. Viele Jahre hatte die Navy jedenfalls behauptet – der Wahrheitsgehalt dieser Behauptung scheint jedoch gering zu sein. Das war quasi die Propaganda nach der Propaganda.

Die Manipulation durch Propaganda auf der Leinwand hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts stark verändert: Zunächst war sie dokumentarischer Natur – Capra wählte diesen Ansatz. Der Regisseur war jedoch nicht der einzige Star aus Hollywood, der sich einspannen ließ. Von James Stewart bis Marlene Dietrich leistete jeder seinen Dienst – natürlich immer mit einer Kamera in der Nähe, die das Engagement für Propagandazwecke festhielt. Wobei man der Fairness sagen muss, dass der Schauspieler Stewart als Colonel tatsächlich in Gefechte verwickelt war. Später bettete man die Propaganda in packende Geschichten ein und stattet sie mit charismatischen und coolen Figuren aus – oder mit Shootingstars wie Tom Cruise in »Top Gun« –, die in beeindruckender Bildkomposition agierten. Offenbar war dieser Ansatz effektiver: 48 Millionen Tickets setzte »Top Gun« im Erscheinungsjahr ab. Annähernd so viel wie Capras Siebenteiler in den Vierzigerjahren.

Best Performance in a NATO-Role

Die NATO, die nun den Film und das Fernsehen für sich in Anspruch nehmen will, wird sicherlich eine unterhaltsame Propaganda ins Auge fassen. Ein gut platzierter Hinweis hier, eine bombastische Story dort. Warum lassen sich Filmschaffende, immerhin Mitglieder einer Branche, die Kreativität ausschlachtet, von den eher wenig kreativ begabten Feldjägern militärischer Propagandaabteilungen immer wieder einfangen? Die Gründe sind wohl ganz profaner Art: Filme zu drehen ist teuer, sehr aufwendig und oft abhängig von externer Unterstützung. Militärische Institutionen bieten fast exklusiven Zugang zu Ausrüstung, Drehorten oder Expertise – die Nutzung dieser Ressourcen ist freilich an Bedingungen geknüpft. So werden Drehbücher geprüft und notfalls umgeschrieben, Inhalte angepasst und auf diese Weise lenkt man die Narrative. Und dann gibt es, jedenfalls im europäischen Raum, staatliche Fördergelder, die locken können und deren Ausbleiben Druck aufbaut auf Filmschaffende.

Hinzu kommt noch ein kultureller Faktor: Viele Filmschaffende verstehen sich nicht als Propagandisten, sondern als Erzähler. Wenn sich ihre Geschichten mit politischen Interessen überschneiden, sehen sie das als Kollateralschaden an. Hauptsache die Geschichte kann erzählt werden. Überzeugung und Opportunität sind nicht schädlich – aber auch nicht notwendig. Zwang ist also nur bedingt notwendig – der Einfluss wird subtiler über Fördergelder, Kooperationen, Zugang zu Ressourcen und Netzwerken geregelt.

Die Propaganda, die nun auf Initiative der NATO in den Lichtspielhäusern und im Unterhaltungsprogramm der Fernsehsender droht, wird vermutlich geprägt sein durch eine leise Verschiebung der Perspektiven – eine, die man ohnehin schon aus dem Feuilleton oder politischen Talkshows kennt, die aber nun auch in die Nischen vordringen soll, die eher unverdächtig für politische Bildung sind. So plump wie John Wayne wird man es doch nicht probieren wollen? Oder ist es vielleicht zu befürchten, dass es die Plattheit ist, die heute punktet – ein ganzer Kosmos voller idiotischer Videos auf YouTube, TikTok und Co. legt das jedenfalls nahe.

Man möchte Mäuschen sein, wenn sich bald schon die Verantwortlichen für Fragen der Propaganda innerhalb der NATO mit hochrangigen Drehbuchautoren und Regisseuren in London treffen, um das Nötige zu besprechen. Aber natürlich gilt wie immer, wenn im Westen etwas in dieser Richtung geschieht, die wichtige Parole: Propaganda gibt es nur in Diktaturen! Propaganda macht nur einer wie Putin! Sicher – das tut er. Er sollte bei der NATO hospitieren, da kann er lernen, wie man Propaganda so macht, dass sie Spaß macht und auch noch Millionen an den Kinokassen einbringt. Und wer weiß, den einen oder anderen, der heute plötzlich trauert, weil er nie im Schützengraben liegen konnte, der trauert wie einst John Wayne, findet vielleicht in Propagandafilm eine neue Berufung …

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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5 Kommentare

  1. Dass der Westen – vor allem die USA – spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Hollywood nutzen um den Menschen ihre Propaganda einzutrichtern, ist bekannt.

    In Serien treten zum Beispiel immer Nachkommen von Migranten auf, die aus China geflüchtet sind, weil ihr Opa von den bösen Chinesen dafür bestrafte wurde, bloß weil er eine andere Meinung als die Regierung vertrat. (Erinnert irgend wie an von der Leyens Praxis).

    Oder Migranten, die froh sind endlich die freie Luft in den USA atmen zu dürfen, was ihnen in den kommunistischen Systemen nicht möglich war.

    Dass es die USA mit der Demokratie nicht so genau nehmen, dafür gibt es viele Beispiele wie die Unterstützung des faschistischen Verbrechers Pinochet beim Putsch gegen den demokratisch gewählten und ermordeten Präsidenten Salvador Allende beweist, was die Konsumenten von Hollywood-Produkten leider oft übersehen.

  2. Danke lieber Roberto für diesen ausführlichen Artikel. James-Bond-Filme sind abgrundtief rassistisch. Zwischen einem Glas Whisky und dem Vernaschen einer hübschen Frau ballert der smarte Englischman ganz cool die kleinen gelben und roten Männchen weg. Er hat ja die Lizenz zum Töten. Gestern war ich wieder mit meinem weißen T-Shirt und dem Schriftzug „Frieden schaffen ohne Waffen“ auf unserem Montagsspaziergang. Da sprach mich ein Mann an, 65 Jahre alt, stämmig, roter Kopf, vermutlich einiges Alkohol im Blut. Er war Soldat gewesen, bei den Gebirgsjägern, Scharfschütze. Hat im Jugoslawien-Krieg für die NATO „3 oder 4 runter geholt.“ „War Befehl, die oder wir, was willste machen?“ Ich habe ihm ein paar Fragen gestellt. Das war kein Angeber, der suchte eine Gelegenheit um sein Gewissen zu erleichtern. So sieht die Lizenz zum Töten in Wirklichkeit aus. Auch die sogenannten „Antikriegsfilme“ zeigen meist die harten Jungs, die gebrochenen Existenzen zeigen sie kaum.

    1. Jede Art von Kriegsfilmen und Computer Spielen wie CoD sollten verboten werden. Sie verherrlichen Gewalt an die Menschheit in Form von wir befreien die Welt von Tyrannei oder wir wollen nur euer Bestes. Wenn man den TV anschaltet sieht man wie Krieg real aussieht ob in der Ukraine oder im Nahen Osten. Da braucht es keine Propaganda von Nato Millitär mehr. Die Nato ist das Grauen für die Europäer. Die Bombardierung Jugoslawiens durch die Nato war seit Ende des 2.Weltkriegs das größte Kriegsverbrechen in Europa. Nein für Nato Propaganda. Wer dafür ist betreibt auch Kriegspopaganda.

  3. Dieser Irrtum hält sich wohl in alle Ewigkeit. Nein, nicht die USA sind in den WK II eingetreten, vielmeht hat das Dritte Reich Ende 1941 den USA den Krieg erklärt. Die USA waren also die Angegriffenen.
    Die dann folgende Propaganda war richtig und notwendig. Es musste dem amerikanischen Publikum erklärt werden, was da in Berlin und Tokio für Massenmörder an der Macht waren, was die US-Bürger sonst nicht für möglich gehalten hätten. Und ja, das war richtig dass die USA Europa und Asien von den faschistischen Horden befreite. Da werden spätere Missetaten benutzt, um das zu relativieren. Hiervon hätte sich Roberto distanzieren müssen.
    Dann hat dieser John Wayne im Vietnamkrieg so gar nicht funktioniert. Im Gegenteil, der Vietnamkrieg musste beendet werden, keineswegs wegen der militärischen Lage. Die USA hätten mühelos weiter kämpfen können. Es waren die nicht abreißenden weltweiten Demonstrationen, die sie zur Aufgabe zwangen. Seltsamerweise hat genau das das US-amerikanische Renommee enorm gesteigert. Die Sowjetbürger wollten auch mal gegen einen Krieg ihres Landes demonstrieren dürfen. Und es entstand der Eindruck, dass hier eine Supermacht von kritischen Bürgern im Zaum gehalten wurde, sodass künftige Entgleisungen nicht mehr möglich wären. Eine kurze Zeit war das tatsächlich so.
    Nun bitte diesen James Bond nicht überbewerten. Der war von Anfang an als Satire gedacht und wurde auch so gesehen. Wenn nun aber die deutschen Filmschaffenden ahnliches abliefern sollen, ist ebenfalls mit Satire zu rechnen. Allerdings unfreiwilliger.
    Erfahrungsgemäß lassen sich die Woken und Queeren mühelos gegen Russland mobilisieren. Gegen Putin, denn der ist nicht woke. Auf dieser Schiene wird das Ganze wohl daher kommen. Der Kampf gegen Putin ist ein Kampf für Transenrechte.
    Ich schätze mal, dass das den Misserfolg des John Wayne noch mehrfach übertrifft.

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