Die Barbaren sind wieder da

Sowjetische Kriegsgefangene schaufeln nach dem Massaker von Babyn Jar ein Massengrab zu.
Johannes Hähle, Public domain, via Wikimedia Commons

Barbaren gelten als rohe und unzivilisierte Menschen. Bar jeder Menschlichkeit gehören sie auf die unterste Stufe lebendiger Existenz.

Bundeskanzler Merz hat im Februar dieses Jahres in seiner Rede in der Veranstaltung „Cafe Kyiv“ der Konrad-Adenauer-Stiftung darauf hingewiesen: die Barbaren seien wieder da. Der russische Krieg gegen die Ukraine sei ein barbarischer Vernichtungskrieg. Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Kinder, kleinste Kinder würden getötet, verletzt und traumatisiert. Städte würden dem Erdboden gleichgemacht. Schwerste Kriegsverbrechen würden dort begangen.

Dieser barbarische Angriff, so Merz, komme nicht von ungefähr.  Der französische Reiseschriftsteller Astolphe de Custine habe bereits vor fast 200 Jahren diese Erfahrung gemacht:  Russland sei für den Beobachter nämlich das merkwürdigste Land, das er kenne. In ihm fände man die tiefste Barbarei neben der höchsten Zivilisation.

Dieses Land, so Kanzler Merz, befände sich zurzeit unter dieser Führung auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei. So ist es nur folgerichtig, dass in der ersten deutschen Militärstrategie nach 1945 Russland wieder als Hauptfeind benannt wird. Deshalb also müssten wir wieder zur stärksten konventionellen Armee in Europa aufsteigen und die Führung in Europa übernehmen. Außerdem seien wir die größte Volkswirtschaft. Das qualifiziere uns zur Führungsrolle.

Distomo: ein blutiges Schlachthaus

In seiner Rede bei der Adenauer-Stiftung betonte Kanzler Merz, dass die Ukrainer mehr als nur ihr eigenes Territorium verteidigten. Sie verteidigten die Werte, die die europäische Friedensordnung ausmachten, die wir errichteten. Sie verteidigten ihre und sie verteidigten damit unsere Freiheit.

Wir haben unsere Geschichte nicht vergessen, betonte Merz, besonders auch die Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg nicht, unter denen die Ukraine mit am meisten gelitten habe. Wir wollen den Krieg nicht verlängern, werden aber die Ukraine weiter finanziell und militärisch unterstützen.

Ist das der richtige Weg zu einem dauerhaften Frieden? Gehört die Ambivalenz von tiefster Barbarei und höchster Zivilisation nur zur Eigenschaft des russischen Volkes? Und wenn wir unsere Geschichte nicht vergessen haben, was berechtigt uns, der Macht des Rechts mit Gewalt zum Recht zu verhelfen? Der deutsche Richter am Internationalen Gerichtshof in den Haag, Hans-Peter Kaul, sagte in einem Interview kurz vor seinem Tod 2014:

„Ich bin in meinem Leben ein Pazifist geworden, der nur in absolut äußersten Notfällen den Einsatz militärischer Gewalt tolerieren kann. Denn sie führt fast automatisch zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Es gibt keinen Militäreinsatz ohne Verbrechen.“

Wir sollten im Blick auf unsere Geschichte nicht vergessen, mit welch tiefster Barbarei wir  Deutsche in Europa und der ganzen Welt im 20. Jahrhundert Millionen Menschen getötet, verletzt und traumatisiert haben. Ganze Länder haben wir verheert und nur verbrannte Erde zurückgelassen.

Am 10. Juni 1944 verwandeln deutsche Soldaten das griechische Dorf Distomo in ein blutiges Schlachthaus. Menschen werden wie Vieh grausam zermetzelt und geschändet. Das Oberkommando der deutschen Besatzungstruppen schreibt in seinem Bericht:

„Nach Säuberung des Dorfes wurden 250 bis 300 tote Bandenverdächtige oder Bandenangehörige gezählt.“

In einem Zeugenprotokoll ist zu lesen:

„In dem Haus des Priesters N.N. sind 10 Personen umgebracht worden, 5 davon Kinder unter 5 Jahren. Die Frau des Priesters hielt in ihren Armen ihre kleine einjährige Tochter, deren abgeschlagener Kopf auf dem Schoß der Mutter lag…“

Argyris Sfountouris war damals vier Jahre alt. Er überlebte das Massaker in einem Versteck. Von dort sah er, wie sein Vater vor dem Haus von den Deutschen erschossen wurde. Bis auf drei Schwestern und ihm, wurde seine ganze Familie abgeschlachtet.

Es gab viele Distomos in Griechenland. Die Deutschen mordeten überall.

Die Schlucht Babi Jar

Der amerikanische Historiker Arno J. Mayer zitiert in seinem Buch „Der Krieg als Kreuzzug“ wie Goebbels im Februar 1945 noch versuchte, die Deutschen zur Notwehr- und Endkampfmentalität anzustacheln.

Die Sowjets würden im Osten und sogar im Osten unseres eigenen Vaterlandes „unbeschreibliche bolschewistische Greueltaten“ begehen. Millionen von Deutschen würden an Leib und Seele gequält und vergewaltigt. Deutschland müsse diesen blutrünstigen und rachsüchtigen Feind mit allen Mitteln, die uns zu Gebote stehen, bekämpfen. Vor allem mit einem Hass, der keine Grenzen kenne. Der Feind werde dafür bezahlen, was er uns angetan hat. Umsonst hätten Tausende von deutschen Frauen nicht geweint und um ihre Kinder gebettelt. Die „Soldateska aus der Steppe“ habe viele Frauen misshandelt und verspottet und ihnen ihre erschlagenen Säuglinge vor die Füße gelegt. Es gelte, den „Sturm der Mongolen“ gegen das europäische Kernland zu brechen.

„Operation Barbarossa“ war der Name für den deutschen Angriffskrieg gegen Russland, der am 21. Juni 1941 begann. Dieser Krieg, so Hitler, sei kein Kräftemessen zwischen zwei Ländern. In Russland handle es sich um ein „asoziales Verbrechertum“, Ihm gebühre deshalb kein soldatischer Respekt. Selbst ein Grundsatz wie „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sei im Osten noch zu mild.

Auf ihrem Kreuzzug nach Moskau nahm die deutsche Wehrmacht nach langen Kämpfen Kiew ein.

Durch Zeitbomben wurden Kommandostellen der Wehrmacht und der Sicherheitskräfte zerstört. Hunderte deutsche Offiziere und Soldaten kamen ums Leben.

Als Vergeltung wurden in Kiew sämtliche Juden verhaftet, auch mit Hilfe ukrainischer Freiwilliger. Am 29./30. September1941 wurden insgesamt 33.771 Juden exekutiert. Drei Tage Zeit gab man den Juden, um sich an einem bestimmten Punkt zu versammeln. Von dort brachte man sie in kleinen Gruppen zu einer Schlucht außerhalb der Stadt.

Sie mussten sich ausziehen und im Gänsemarsch auf die Anhöhe über der Schlucht Babi Jar steigen. Einer nach dem anderen musste auf eine überstehende Plattform treten. Mit einem Genickschuss wurden sie nacheinander ermordet und stürzten kopfüber auf den Haufen lebloser, noch warmer Körper. Viele Kinder, Frauen und alte Menschen waren dabei.

Der Name „Barbarossa“ für Hitlers Angriffskrieg gegen die Sowjetunion war sicher kein Zufall. Hitler wollte diesen Krieg, so der Historiker Mayer, „in eine mythologische, auf eine ferne mittelalterliche Vergangenheit verweisende Aura kleiden: Als der wiedergekehrte Erlöser würde er nicht nur Macht und Pracht des kaiserlichen Deutschlands wiederherstellen … sondern auch die Kreuzzugsmission wieder aufleben lassen, indem er gegen den jüdischen Bolschewismus zu Felde zog.“

Wenn wir unsere Geschichte nicht vergessen wollen, müssen wir bereit sein, in den tiefsten Abgrund unserer eigenen Barbarei hineinzuschauen und wirklich sehen, was geschehen ist.

Dürfen wir den Ukrainern unsere Lebensart aufnötigen?

In seiner Rede bei der Adenauer-Stiftung betonte Kanzler Merz, dass die Ukrainer nicht nur ihre, sondern auch unsere Freiheit verteidigten. Die europäische Friedensordnung sei es, die verteidigt würde, auf der unsere Werte beruhten.

Nicht Menschen also sollen verteidigt werden. Werte also sollen verteidigt werden. Unsere Lebensart. Unser westlicher „way of life“.

Der Philosoph Robert Spaemann hatte am 4. Mai 1999 in der FAZ einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Werte gegen Menschen – wie der Kosovo-Krieg die Begriffe verwirrt“.

Wollte man seine Argumentation aufnehmen, wäre in der Ukraine die westliche Lebensart gar nicht angegriffen worden, weil sie dort noch nicht vorhanden war. Westliche Werte in der Ukraine verteidigen lassen wollen hieße nach Spaemann, unsere Lebensart dieser Nation aufzunötigen, indem wir ihnen eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union avisieren. Das allerdings wäre nach Spaemann ein imperialistisches Kriegsziel.

Das Drama allerdings sei aber, dass bei der Verteidigung von Werten Menschen auf der Strecke blieben. Der Kampf für Werte sei so lange fortsetzbar, wie es einem gefiele.

Nun würde Kanzler Merz sicher einwenden, es ginge gar nicht um unsere Interessen, sondern es ginge nur um die Menschen in der Ukraine und sonst nichts, außer eben „unseren Werten“.

Gibt es denn, so würde Spaemann, lebte er noch, fragen: Gibt es denn eine Rechtspflicht für die Ukrainer ihr Gut und Leben für die Verteidigung von Gut und Leben fremder Menschen ohne Gegenleistung zu opfern?

Die militärische Intervention des „Westens“ in der Ukraine, die nicht nur aus unglaublichen Mengen an Geld und Waffen besteht, dürfte nach Spaemann nur von Menschen durchgeführt werden mit missionarischer politischer Überzeugung oder Abenteurern und Helfernaturen, die aus reinster Fernstenliebe handelten. Finanzieren müssten sie sich aber nur aus freiwilligen Spenden, nicht aber aus zwangsweisen erhobenen Steuern.

Das Resümee Spaemanns lautet: „Ein nationales Interesse ist niemals geeignet, einen Interventionskrieg zu rechtfertigen.“ Bestenfalls gäbe es in einem „gerechten“ Krieg „einen erwünschten Nebeneffekt: das Interesse, neue Waffensysteme für eventuelle künftige Kriege zu erproben.“

Ist das nicht die entscheidende Ambivalenz, vor der wir stehen? Das wir das Gute wollen und gleichzeitig Böses tun?

Gibt es daraus einen Ausweg?

Der kleine Junge aus Distomo, der bis heute noch im hohen Alter Zeugnis ablegt von den barbarischen Massakern der Deutschen 1941 in Griechenland, schreibt am Ende seines Buches „Trauer um Deutschland“:

„Es gibt einfach keine Brücke zwischen Menschen, wenn der eine von ihnen schwer krank, verstümmelt, gedemütigt, seiner Eltern beraubt ist – und der andere nicht. Hier sind die Grenzen der Kommunikation. Und in dieser Situation sind wir alle, wenn wir als Opfer von Kriegsverbrechen über eben jene Kriegsverbrechen aufklären wollen. Wir wollen, dass alle aus dem, was uns widerfahren ist, etwas lernen. Nur dann und wenn wir daraus lernen, hat unser eigenes Leiden und unsere Trauer vielleicht einen Sinn gehabt.

Der Tod unserer Angehörigen und all der Blutzoll ist sinnlos gewesen und wird sinnlos bleiben. Es braucht viel Kraft, um das zu begreifen, zu ertragen und zu akzeptieren.

Seit Beginn der Neuzeit und der Aufklärung müssen wir nicht durch Menschenopfer die Dämonen beschwören, sondern sollen diese in der Propaganda unserer Politiker und Medien erkennen und bekämpfen, um ein stabiles Fundament für unser Haus, für unser Land und für eine bessere Welt zu errichten.“

Klaus Kenke

Klaus Kenke gehört als traumatisiertes Kriegskind zur Letzten Generation (Jahrgang 1943). Die Geschichtsvergessenheit und das damit verbundene mangelnde historische Bewusstsein der gegenwärtigen Politik macht ihn fassungslos. Das Grundgesetz mit seinem Friedensgebot und der Bindung unserer Verfassung an das Völkerrecht (Präambel, Artikel 25/26 GG) werden permanent ignoriert. Er betrachtet es als seine Lebensaufgabe, das historische Bewusstsein für die deutsche massenmordende Vergangenheit zu schärfen und der Stärke des Rechts gegen das Recht des Stärkeren Geltung zu verschaffen.
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9 Kommentare

  1. Zum Beginn des Artikels möchte ich einen passenden Witz erzählen:
    „Woran merkt man daß ein Politiker lügt? Seine Lippen bewegen sich.“
    Die Anwendung auf im Artikel benannte lebende Personen sei den Mitlesern als Übungsaufgabe überlassen.

    Zu den detaillierten Beschreibungen einiger Schandtaten Nazideutschlands habe ich dagegen eine geteilte Meinung. Ich bin Jahrzehnte nach diesen Ereignissen zur Welt gekommen und in keiner Weise dafür verantwortlich. Allenfalls wäre ich willens, mich dafür einzusetzen daß diese Ereignisse nicht vergessen werden und darauf gelernt wird. Leider scheint die Mehrzahl meiner gutmenschlichen „nie wieder!!!1!“ Mitbürger daraus nur zu lernen, daß man das Unternehmen Barbarossa wiederholen müsse, selbstverständlich mit begleitender Propaganda, warum wir diesmal die noch besseren Allergutesten seien, und die Angegriffenen das Gegenteil.

  2. Kann mir der Autor erklären warum es schlecht sein soll wenn man einen Land hilft das Deutschland übel mitgespielt hat jetzt gegen einen neuen Heim ins Reich Fascho zu helfen?

    1. @Vende

      „Kann mir der Autor erklären warum es schlecht sein soll wenn man einen Land hilft das Deutschland übel mitgespielt hat jetzt gegen einen neuen Heim ins Reich Fascho zu helfen?“

      Könnte es sein, dass Bandera-Faschos seit 2014 mit aller Macht versucht haben, die eigenen Bürger russischer Herkunft „aus dem Reich“ zu bomben und das deutsche Politiker keinerlei Berührungsängste mit solchen Faschisten haben?

      Letzteres könnte daran liegen, dass die Nachkriegsparteien als regelrechte Wiederaufbereitungsanlagen für NSDAP-Mitglieder fungiert haben und deren Gesinnung den Wandel vom Saulus zum Paulus möglicherweise nie vollzog, sondern in den Aufnahmeparteien weiterbrodelte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

      Ich mein ja nur.

    2. Weil die ganze Propagandageschichte um diese angebliche „Hilfe“ erstunken und erlogen ist. Die Starmers, von der Leyens, Macrons und Merzens benutzen die Ukraine und ihre Menschen um Ihrem erklärtem Feind eine strategische Niederlage zu bereiten. Dabei marschieren sich über die Leichen von mittlerweile mehr als 1 Million toten Ukrainern. Wenn es tatsächlich um Hilfe gegangen wäre, hätte man den Krieg im Merz 2022 beendet.

      1. „Wenn es tatsächlich um Hilfe gegangen wäre, hätte man den Krieg im Merz 2022 beendet.“

        Und warum hätte nicht Putin seine Soldaten und grünen Männchen erst gar nicht einmarschieren lassen sollen?
        Oder im März 2022 einfach den Rückzug befohlen ?

        Wieso ist das nicht um Lösungsraum?

    3. Welches Land hat jetzt da wem oder wen und wann übel mitgespielt und welcher „Fascho“ soll ins ins neue Reich heimgeholt werden?

      Historische Tatsache ist: Von 1933 bis 1945, also den Jahren, die von einem geweissen Alexander Gauland von einer „alternativen“ Partei als „Vogelschiss der Geschichte“ bezeichnet wurden, wurden Österreich, das Saarland, das Rheinland, das Sudetenland, die Tschechoslowakei (Böhmen/Mähren) von den Deutschen „heim ins (deutsche) Reich“ geholt.

      Polenland, Holland, Frankenland, Italialand, Griechenland, Ungarland usw. wurden besetzt (bei „Engelland“ hat das wegen der dummen Insellage nicht ganz geklappt) und Russland sollte ab 1941 von den „jüdisch-bolschewistischen Untermenschen“ gereinigt werden, um im Osten Lebensraum für die anständigen, aufrechten, aufrichtigen, redlichen, ordentlichen, sauberen, ehrbaren, ehrlichen, fleißigen, pünktlichen und mehrheitlich „christlichen“ deutschen Besser- und Übermenschen zu schaffen.

      Oder stehen seit 1945 in Millionen Geschichtsbüchern auf der ganzen Welt etwa „Lügen“? Warum sollte man so viele Bäume fällen, um in Millionen von Büchern auf der ganzen Welt „Lügen“ zu verbreiten? Warum sollte man das machen?

      PS: Das mit „Engelland“ ist kein Witz. Es gab im Dritten Reich bzw. gibt (Feld-)Postkarten mit einer Bombe und der Grußbotschaft auf der Vorderseite: „Bomben auf Engelland“ (= Großbritannien bzw. England inkl. Northern Ireland)

  3. Der psychologische Trick der „zivilisierten“ und „kultivierten“ Barbaren in ihren feinen Designer-Maßanzügen, den teuren Lederschuhen und der gestylten Frisur besteht darin, andere Menschen in dreckigen Lumpen, kaputten Schuhen und mit verlausten Haaren als „Barbaren“ zu bezeichnen.

    Wenn man andere Menschen umbringen will, um sie zu bestellen und ihnen das Land zu rauben, dann brauchen „zivilisierte“ Bürgerinnen und Bürger einen Grund, denn für die meisten Menschen ist es gar nicht so leicht, einen anderen Menschen zu ermorden. Ausnahmen wie Sadisten, die Spaß daran haben, andere Menschen zu quälen und zu ermorden, bestätigen die Regel.

    Die „zivilisierten“, „kultivierten“ und mehrheitlich „christlichen“ europäischen Siedler (Engländer, Iren, Schotten, Franzosen, Holländer, Italiener, Westdeutschen, Ostdeutschen, Süddeutschen, Norddeutschen, Mitteldeutschen, Spanier, Portugiesen usw.) haben die nordamerikanischen Ureinwohner („Indianer“) auch als „Wilde“ bezeichnet, um sie von Montag bis Samstag mit dem Säbel, dem Messer, dem Revolver und/oder dem Gewehr in der Hand abzuschlachten, zu massakrieren und fast vollständig auszurotten.
    Am Sonntag gingen die „zivilisierten“ und „kultivierten Christenmenschen“ dann mit sauberen Schuhen/Stiefeln, der Bibel in der Hand und der Kette mit dem Kruzifix um den Hals in die Kirche und sangen: God is Great, Praise the Lord! Hallelujah! Hallelujah! Hallelujah! Praise the Lord! God is Great! Hallelujah! Hallelujah! Hallelujah! Praise the Lord!
    Am Montag ging es dann weiter mit dem „zivilisierten“ und „kultivierten“ Genozid bis fast keine Ureinwohner mehr da waren. Den Rest hat man dann in Reservate eingesperrt, mit Alkohol abgefüllt und sie ihrem Schicksal überlassen. God is Great, Praise the Lord! Hallelujah!

    1. „Der psychologische Trick der „zivilisierten“ und „kultivierten“ Barbaren in ihren feinen Designer-Maßanzügen, den teuren Lederschuhen und der gestylten Frisur besteht darin, andere Menschen in dreckigen Lumpen, kaputten Schuhen und mit verlausten Haaren als „Barbaren“ zu bezeichnen.“

      Gibt ja leider genügend Deppen die das Putin abkaufen.

      https://eeo.aau.at/eeo.aau.at/index496e.html?title=Kleinrussen
      https://de.wikipedia.org/wiki/Was_Russland_mit_der_Ukraine_tun_sollte

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