
Russland sei schwach wie nie, und das weiß es auch – logische Folge aus Sicht der »Experten«: Es greift bald die NATO, die EU und andere Nachbarn an. Szenen einer paranoiden Störung.
Die Ukraine hat gewonnen. Nun ja, vielleicht noch nicht in Gänze. Aber quasi. Jedenfalls muss man das annehmen, wenn man der deutschen NATO- und EU-Presse folgt. Dort scheint ganz klar, dass Russland ins Hintertreffen geraten ist. Schon letztes Jahr wurde der Eindruck vermittelt. Damals hieß es, dass die Russen aus Ersatzteilen für Waschmaschinen ihre Panzer nachrüsten – nun gab es bei der Parade am 9. Mai in Moskau kein schweres Gerät und prompt erkannten die Beobachter aus dem Westen darin ein Zeichen der Schwäche: Russland verliere – und Putin wisse das wohl ganz genau.
Gleichzeitig sind es dieselben Beobachter, die eines ganz sicher wissen: Wenn die EU und die NATO nicht drastisch rüsten, wird sich Russland – jenes angeblich verlierende und so arg schwächelnde Russland – dazu verleitet fühlen, einen Krieg mit der ganzen westlichen Welt vom Zaun zu brechen. Logisch, oder? Für viele im Lande, vielleicht sogar für die Mehrheit, nicht unbedingt. Aber für eine radikale Minderheit, die uns täglich erklärt, wie die Situation in Osteuropa aussieht und wie wir uns darauf vorbereiten müssen, scheint das die einzige Logik zu sein, der sie noch folgen können. Sie sind längst in einem Modus, in dem Argumente eine Kriegserklärung sind – die Paranoia hat sie voll im Griff.
Das ist doch gut, wenn ein schwaches Russland angreift, oder?
Exemplarisch hierfür Thomas Frankes Kommentar im Deutschlandfunk am »Tag des Sieges«. Lang und breit, fast vier Minuten, schildern er den Zuhörern, wie offenkundig sich die Schwäche von Putins Russland zeige. Auf dem Schlachtfeld wie auf der Militärparade. Der Krieg zermürbe das Land – und eine militärische Niederlage sei greifbar. Und zu welchem Erkenntnisgewinn kommt der Journalist, der sich so häufig mit Osteuropa auseinandersetzt? Richtig geahnt: Russland müsse entwaffnet werden. Denn sonst wird es über kurz oder lang »die NATO, die EU oder andere Nachbarn angreifen«. Dieses Ende kam nur für jene überraschend, die ihre Zeit nicht neben ihrem Verstand zubringen.
Paranoia ist das Stichwort, parà steht für »neben« und noûs für »Verstand«. Diese psychische Erkrankung bzw. dieses Syndrom einer psychischen Erkrankung ist zum Großteil ein Resultat des Umfeldes. Wer dauerhaft mit Bedrohungskommunikation konfrontiert wird, landet zwangsläufig in einem paranoiden Modus, in dem die Zugänglichkeit für logische Argumente versperrt werden – Bedrohungsrhetorik in Dauerschleife verstopft die logischen Zugangsmöglichkeiten. Getrieben durch Bedrohungsszenarien werden Stimmigkeit und Stringenz zu Entitäten, die man für verzichtbar erklärt – und teilweise sogar für störend und lästig. Jede Analytik läuft an dieser Stelle immer und immer wieder an die Wand.
In der Logik dieser »analytischen Weltwahrnehmung« müsste es ja an sich eine zu begrüßende Entwicklung sein, wenn das stark geschwächte Russland den Fehler begehen sollte, ein EU- oder NATO-Mitglied anzugreifen. Denn das wäre ja Selbstmord – und Russland wäre endgültig ruiniert. Freilich trifft das heute schon zu, da die NATO noch gar nicht so kriegstüchtig ist, wie sie es gerne werden würde. 1,2 Billionen Dollar stecken die NATO-Staaten in Rüstung – Russland 127 Milliarden. 3,4 Millionen Soldaten stehen dem westlichen Bündnis zur Verfügung – den Russen 1,3 Millionen. Kampfflugzeuge: 3.300 stehen auf NATO-Seite, 830 für Russland bereit. Bei Kampfpanzern steht es 9.000 zu 2.000. Artelleriesysteme: Mehr als 22.000 hüben – knapp 5.400 drüben. Die Schwäche Russlands gegenüber der NATO ist offensichtlich – und hat einen Angriff der Russen auf ein NATO-Mitglied schon vor langer Zeit sehr unwahrscheinlich gemacht.
Kommunikationsgeschädigte am Werk
Aber natürlich nur für Zeitgenossen, die sich nicht neben ihrem Verstand positioniert haben, sondern ihn auch gebrauchen. Dass Russland im Vergleich zum Militärbündnis des Westens im Hintertreffen ist, ist ja nun tatsächlich keine neue Erkenntnis. Neu ist nur, dass man im Westen eine Bedrohungslage aufgebaut hat, die stets aufs Neue postuliert, dass ein schwächelndes Russland dennoch alles darauf vorbereitet, die NATO zu überfallen – und wollte man diesen Angriff im Westen überstehen, müsse man rüsten und noch mehr rüsten. Das Überlegenheitsverhältnis der NATO gegenüber Russland liegt bei 4:1 – vielleicht gar bei 5:1. Und das reicht noch nicht? Sind die so schwachen Russen also eigentlich überlegen? Ist es das, was die Experten und all diese Bedrohungsstimmen uns sagen wollen?
Nein, wir müssen die Situation begreifen und sie klar ins Auge fassen. Die Öffentlichkeit ist in die Hände paranoider Zeitgenossen gefallen, die unzugänglich sind für Argumentationslinien. Sie pflegen Russophrenie, ein Begriff, der nicht wissenschaftlich eingeführt wurde, aber auf den ersten Blick dennoch ganz trefflich erscheint. Er möchte die spürbare Schizophrenie im Umgang mit Russland abbilden. Dennoch trifft der Begriff nicht ganz ins Schwarze. Denn die Schizophrenie ist stark von genetischen Komponenten abhängig. Zwar begünstigen gewisse gesellschaftlichen und umweltlichen Bedingungen den Ausbruch einer schizophrenen Erkrankung – aber ohne genetische Anlage entwickelt man eine solche Störung nicht. Anders der Verfolgungswahn, die Paranoia, die auch als »sonstige wahnhafte Störung« klassifiziert wird. Sie lässt sich durch gezielte Kommunikation »entwickeln«.
Als Kommunikationsgeschädigte muss man jene begreifen, die nun so eine ausgeprägte Ignoranz gegenüber Widersprüchlichkeiten kultiviert haben. Denn an sich müsste es doch auffallen, wenn sich zweierlei Positionen gegenüberstehen, die nicht miteinander verträglich sind. Man denke nur an jene Aussagen zurück, die man von manchem Ausländerschreck kannte: Die Gastarbeiter, so wüteten sie einst und bis weit in die Neunzigerjahre hinein, würden allesamt nichts arbeiten wollen, nehmen den Deutschen aber synchron dazu die Arbeitsplätze weg. Den sachlichen Betrachter wäre aufgefallen, dass sich beide Positionen beißen – für jemanden, der paranoid genug war, die Schar fremdländischer Arbeitskräfte als Untergang des Abendlandes zu deuten, war eine Argumentation, die diesen Widerspruch als Grundlage heranzog, nicht mehr nachvollziehbar.
Gesellschaftliches Münchhausen-by-proxy-Syndrom
Das Gehirn sucht sich während der Dauerkanonade propagandistischer Bedrohungskommunikation nicht die Stringenz, mit der man Phänomene normalerweise bewertet, sondern es bevorzugt narrative Stabilität. Wichtig ist emotionale Kompatibilität, die innerhalb konkurrierender Aussagen für Halt sorgt. So vermittelt der Komplex, der Russlands Schwäche betont, Überlegenheit und moralische Gewissheit, während jener, Russland würde losschlagen, die Alarmbereitschaft und Daueranspannung rechtfertigt. Im Panikmodus werden Gegensätzlichkeiten nicht erkannt – die Irrationalität bricht sich Bahn und wird zum »normalen Modus«. Jeder Verfolgte streift Analysefähigkeit ab und wird somit zum Getriebenen. Eine Art von »Überlebensinstinkt« übernimmt die Kontrolle, der für Feinheiten und Abwägungen nicht mehr zugänglich ist.
Eine Zusammenschau verschiedener Reizbilder und Fragmente – auf diese Weise konsumiert man heute Nachrichten – ist im Zustand permanenter Erregung nicht mehr möglich. Die mediale Dauerkommunikation – vulgo »Propaganda« genannt – verstärkt diesen Effekt noch. Der paranoide Modus ersetzt jede Form der Rationalität und ersetzt diese durch eine soziale oder emotionale Anschlussfähigkeit. Aussagen müssen demnach nicht stimmig im Sinne der Logik sein, sondern zielen auf ein Zugehörigkeitsgefühl ab. Die Bedrohungslage aufzugreifen und zu eskalieren, ist eine Form des gesellschaftlichen Münchhausen-by-proxy-Syndroms. So simuliert man Fürsorglichkeit für die Gesellschaft – herbeigeführt durch eine fadenscheinige Diagnose. Jede Nachfrage empfindet man – gemäß Syndrom – als Störung, die man sich verbitten möchte. Denn Nachfrage bedeutet für diejenigen, die längst im paranoiden Modus heiß gelaufen sind, dass da jemand nicht dieselbe Sorge teilt, die man selbst kultiviert hat und in die Öffentlichkeit hinausposaunt.
Wie ein Land, das angeblich keine Panzer mehr auf Paraden bringt, im nächsten Moment dazu bereit sein will, die stärkste Militärmacht der Menschheitsgeschichte herauszufordern, bleibt unter vernünftigen Aspekten rätselhaft. Auf der anderen Seite haben wir indes mit ähnlichen Paranoikern zu tun, die nun darauf drängen, dem Angriff aus dem Westen zuvorzukommen – was wiederum Leute wie dem oben exemplarisch genannten Thomas Franke bestätigen würde. Wer hat eigentlich Schuld, wenn die Paranoia wie eine Pest um sich greift? Alle? Oder doch keiner?
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Diese penetrante Gleichsetzung eines Putins mit einen unvermeidlichen Naturereignis oder einem Gott beliebiger Geschmacksrichtung nervt und ist ziemlich unreif.
Die Schlussfolgerung ist doch eigentlich vollkommen klar wie Kloßbrühe und liegt auf der Hand: Wenn Putin nicht Mannes genug ist um verlieren zu können dann gehört ihm der rote Knopf weggenommen, fertig und basta.
Da dieser Unsinn aus allen (auch öffentlich-rechtlichen) Propaganda-Rohren schallt, gibt es viele, die darauf hereinfallen. Das Denken setzt bei vielen Menschen aus, wenn sie wieder und wieder mit Quatsch beschallt werden. Dann versuchen sie, den Quatsch zu glauben. Was nicht immer einfach ist, so widersprüchlich wie er in diesem Beispiel ist. Aber sie tun ihr bestes, um gute Untertanen zu sein.
@ Volker Birk 11 Uhr 19 : Wir machen aus jeder Lüge durch Wiederholung, Wie derholung, Wiederholung eine Wahrheit, sagte ihr Landsmann Goebbels
Die EU hat gerade 90 Milliarden in die Ukraine gepumpt. Sie meint es also todernst. Aber was meint sie ernst? Hält sie die Russen für so schwach, dass sie glaubt, diese aus der Ukraine vertreiben zu können. Da findet ein Stellungskrieg mit Menschen und Drohnen statt. Die Russen machen zugegebenermaßen kaum Fortschritte. Vielleicht warten sie einfach ab, bis die Ukraine zusammenbricht. Die Bevölkerungsverluste sind ja einzigartig.
Andererseits ist Russland für einen anderen Krieg gerüstet, nämlich den Bombenkrieg. Und wer angreift, rechnet natürlich mit einer Reaktion. Leider findet man nirgendwo eine Analyse, wofür Deutschland eigentlich rüstet, für einen Stellungskrieg vielleicht an der russischen Grenze, oder einen richtigen Luft-Boden-Krieg. Auf jeden Fall spekulieren die Kriegshetzerparteien auf den Verteidigungsfall, in den wir ja zwangsläufig hineinschlittern, wenn der Ukrainekrieg fortgesetzt wird. Denn der kann in der BRD schon ausgelöst werden, „wenn ihr Staatsgebiet mit „Waffengewalt“ angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht.“ (Wikipedia) Dann werden Neuwahlen „ausgesetzt“ und der Merz wird Oberkommandierender. Die „Machtaufgreifung“ der AfD wird verhindert. Und was sonst noch auf euch zukommt, werdet ihr sehen. Vielleicht schwächelt die EU in den Weltkrieg
Die letzten Überlebenden des letzten Weltkriegs sind endlich tot … da verblasst die Erinnerung und man träumt vom nächsten Russland-Feldzug.
Es ist keine unlogische Paranoia, sondern die kalte Logik des Krieges: Wir werden gerade nicht darauf vorbereitet, dass Russland uns angreift, sondern dass wir einem russischen Angriff zuvorkommen. Das ist die Geschichte, die erzählt werden soll.
Abgesehen von den Statistik-Spielereien im Artikel wird das aber fatal für uns ausgehen.
Erstens hat sich die Kriegsführung massiv gewandelt – die EU wäre nach drei Wellen mit tausenden Drohnen zerstört, weil sie nichts dagegen in der Hand hat.
Zweitens hat Russland inzwischen sehr viel praktische Erfahrung mit der Kriegsführung.
Drittens nimmt Putin wenig Rücksicht auf Soldaten und Material. Damit folgt er der jahrzehntealten Doktrin Russlands. Wo die NATO lieber zurückzieht, um Verluste zu vermeiden, schiebt Russland einfach nach.
Viertens hat Russland bisher jedes Mal gewonnen, wenn der Westen angegriffen hat.
Ich habe mehr Angst, dass unsere Politiker uns in den Krieg mit Russland treiben, als vor Russland.
„Ich habe mehr Angst, dass unsere Politiker uns in den Krieg mit Russland treiben, als vor Russland.“
Deine Angst ist mehr als berechtigt, sie haben uns bereits in den Krieg getrieben, spätestens seit ukrainische Unternehmen hier Drohnen fertigen. Und, was glaubst du, wie die Kriegsretorik in RU ankommt. Man denke mal darüber nach, was die USA mit einem Land machen würden, das ihnen für 2029 oder 2030 Krieg androht. Würden die abwarten, bis sie angegriffen werden? Scott Ritter, der beste Beziehungen nach Russland hat, beschreibt die Stimmung in den bestimmenden Kreisen dort als sehr ernst, geradezu düster. Seiner Meinung nach ist die Entscheidung bereits gefallen. Die Äußerung Putins, dass der Krieg bald enden würde, wurde hierzulande wohl völlig missverstanden. Empfehle, Scott Ritter mal auf YouTube zu besuchen.
@ Heribert Heribert Wannsieder 12 Uhr 00 : gegen Ihre Liste, insbesondere Punkt Drittens, zieht die Realität einfach den kürzeren. …paranoid ?
„Zweitens hat Russland inzwischen sehr viel praktische Erfahrung mit der Kriegsführung.“
Nein, sehen Sie denn kein Fernsehen ? Die einzigen die Erfahrung haben sind die Daniel Düsentriebs aus der Ukraine, die mittlerweile die ganze kriegsgeile Welt mit ihrem know how beglücken.
Die Kriegslust ist mittlerweile allenthalben spürbar. Schon Willibald Hentschel erkannte 1904 „Krieg ist das aufatmen der Völker von den Erstickungsanfällen der Zivilisation“ Man scheint allenthalben lustvoll seinen Wegen folgen zu wollen.
Nur Russland will nicht so richtig. Und was macht man mit einem brummigen Bären der nur seine Ruhe haben will ? Richtig wenn er nicht reagiert, immer weiter reizen, bis er keine Wahl mehr hat oder ihm der Kragen platzt.
Und China auch nicht. Schon der Chef da der guckt immer so friedlich und müde. Es muss frustrierend sein für die ganzen Krieger im Westen, wen man jemand zum prügeln sucht, weil man selbst eine anderen Werte kennt und die anderen wollen nicht so richtig mitmachen. Da bleibt nur immer weiter provozieren und in die Enge treiben.
@ Heribert Heribert Heribert Wannsieder
12 Uhr 00 : Ihr Punkt Drittens kollidiert ganz gewaltig mit der Realität.
Neues aus Russland:
„Irgendwann wurde es dem Kreml ganz offensichtlich selbst zu peinlich: Nachdem Wladimir Putins Zustimmungswerte sieben Wochen am Stück gesunken waren, stellte das staatliche Umfrageinstitut Wziom die Veröffentlichung der Daten nach dem 24. April vorübergehend einfach ein. “
https://www.tagesspiegel.de/internationales/putins-popularitat-sinkt-das-konnte-zum-trigger-fur-einen-kampf-im-machtapparat-werden-15593337.html
mit der Paranoia ist das so eine Sache, die wird nicht alleine angewendet, sondern nach Fr. Baerbock „Deutschland ist im Krieg mit Russland“… und das stimmt, Deutschland und die EU liefert Militärmaterial, Humankapital in Form von Beratern und Daten für Ziele bis in den hinteren Winkel Russlands. Und ich schätze es wird nach der Aussage von Sergey Karaganow nicht mehr geduldet…
https://www.youtube.com/watch?v=2Gd5jdl36cg
der US Analyst Douglas Macgregor ist ähnlicher Ansicht
https://www.youtube.com/watch?v=cybiFVk5zok
ich schätze es war nicht vorgesehen,
man wollte nach den Zuwendungen für die Banken- und Pharma- Aktionäre auch den Aktionären des MIK was zukommen lassen, es ist genug Steuergeld da…
es hat sich leider irgendwie verselbstständigt und ist nicht mehr kontrolierbar…
mit Oreschnik wird es noch „spannend“, sieht man in Israel im Iran Krieg…
Ach Gott, der Tagesspiegel als Inkarnation der Wahrheit und Kronzeuge. Dies A-Wischpapier ist eines der Hauptmedien der westlichen Propaganda.
Putin als rücksichtsloser Truppenfresser ist dessen Hauptlieblingsthese, ständig auspossaunt, nicht belegt
Gerade die seit Jahren betriebene Taktik der kleinen Schritte ist neben anderen Notwendigkeiten dem Bestreben, die eigenen Verluste so gering wie möglich zu halten, zuzuordnen.
Wer ohne Rücksicht auf Verluste vorgeht, ist aktuell an den verspäteten Enthüllungen ziemlich klar zu erkennen. Die ukrainischen Machthaber wollen bis zum letzten Ukrainer kämpfen lassen.
Botschaft und Botschafter kann man ja schon mal verwechseln, fängt ja schließlich beides mit „B“ an.
Muss man das verstehen?
Hauptsache, man weiß dann auch später noch, wovon man einst selber sprach .
Legen wir uns wieder hin. Gute Nacht!
schön, dass Sie Hansi antworten konnten, ich habs schon zweimal versucht, geht nicht durch, die Wochenend-Moderation hat ihre Schicht begonnen und die ist heute ganz pingelig.
US Außenminister Rubio sagte gestern: „…dass die Russen monatlich fünfmal so viele Soldaten verlieren wie die Ukrainer”
„Die ukrainischen Streitkräfte sind aktuell die stärksten und mächtigsten Streitkräfte in ganz Europa“, sagte Rubio bei einem Interview mit dem US-Sender an Bord der Air Force One.
Werner, Sie brauchen nicht die „Infos“ der Wochenschau-Medien, wie Focus,
T-Online et cetera hier zu verlinken, das glaubt niemand.
Putin erscheint vielen Russen zu sanft und nachgiebig. Die Forderung lautet nach dem starken Mann, der nicht lange fackelt sondern alles kurz und klein schlägt.
Wohin dies bei einer, im Bereich konventioneller Waffen weit unterlegenen Atommacht führen würde, magst du dir selbst ausmalen.
Dann wird Putin also weiter nach Westen marschieren lassen um den vermeintlichen Willen des russischen Volkes zu exekutieren?
Die Russen kommen seit 1812 eigentlich ständig. Sie können einfach nicht aufhören. Ist ja auch verständlich, da es ja das kleinste Land auf der Welt ist und unbedingt Gebiete hinzugewinnen muss und außerdem an unsere zahlreichen Rohstoffvorkommen dran will. Putin will auch unbedingt die EU verwalten. Er kann es kaum erwarten. Er möchte auch dringenst nicht ablösbare Plastikdeckel an Getränkeflaschen und genormte Bananen und Gurken.
Und übrigens: es gibt einen neuen Virus in der Stadt. Hanta!!!!!
Rafft auf Kreuzfahrtkähnen die Fahrgäste im zarten Alter dahin. Mal sehen ob Professor Osten wieder aus der Mottenkiste geholt wird!
Vielleicht wäre der Begriff Massenhysterie hilfreich, um das Geschehen zu beschreiben. Außnahmsweise zitiere ich mal Victor Orban, der feststellte, man könne in Brüssel keinen vernünftigen Satz mehr sagen. Wahrgenommen werde man erst, wenn man auf die grassierende Hyterie noch einen Scheit drauflegt. Das meinte ich.
Um eine Massenhysterie loszutreten, musst Du jede Gegenstimme systematisch ausschalten. Das passiert seit 2014 im Kontext des Ukraine-Konflikts dauernd. Der Hysterie wird nicht widersprochen. Einzige Gegenstimme damals, die wenigstens kritische Worte fand: Telepolis unter Chefredakteur Rötzer. Eben deswegen wurden jetzt alle Artikel aus dieser Zeit gelöscht.
Jetzt kommt sicher ein Querdenker und behauptet, ebenfalls Opfer einer Massenhysterie gewesen zu sein. Nein, eben nicht. Die waren immer massiv präsent in den Medien. Da nämlich liegt der Unterschied.
Ich erlaube mir Ihre Aussage zu relativieren: diese „Massenhysterie“ ist gewollt, und partiell.
Den Eliten ist längst klar geworden, dass sich EUropa in einer Post-Wachstumsökonomie befindet. Kaum Rohstoffe, ökonomisch hat man den Anschluss an die USA und China schon verloren und Deutschland deindustrialisiert sich!
Eine gescheiterte Migrationspolitik bringt zusätzlich Druck und politische wie soziale Verwerfungen.
Den Eliten sehen offenbar keinen anderen ,Ausweg‘ mehr, als den verlorenen Investments in der Ukraine weitere hinterherzuwerfen, in Form von Waffen, Milliarden-Paketen und Munition. Finanziert über Schulden wird die Konfrontation gegen eine Atommacht immer weiter vorangetrieben. Auch Mercedes Benz soll jetzt Waffen bauen.
Es wird Interssant zu sehen sein, wie (dramatisch) sich der Niedergang ausgestalten wird, und ob sich der Prozess noch irgendwie stoppen lässt. Besonders fest sitzen die etablierten Regierungen in Sachsen-Anhalt, Berlin, London und Paris nach meiner Beobachtung jedenfalls nicht im Sattel…
Die ganze Situation ist insofern traurig und spannend zugleich.
Ja es ist eine Art Psychose die den Westen befallen hat. Alle unifizierten müssen da aus der Sicht der Erkrankten seltsam wirken
Als weiterführende Literatur empfehle ich den Klassiker:
https://www.amazon.de/Psychologie-Massen-Grundlagenwerk-Sozialpsychologie-Gustave/dp/8027310989/ref=asc_df_8027310989?tag=bingshoppin0b-21&linkCode=df0&hvadid=80539434716837&hvnetw=o&hvqmt=e&hvbmt=be&hvdev=c&hvlocint=&hvlocphy=128671&hvtargid=pla-4584138911942123&psc=1&msclkid=a9ff011a29671b2102dd6b1243a5b084
„Telepolis unter Chefredakteur Rötzer. Eben deswegen wurden jetzt alle Artikel aus dieser Zeit gelöscht.“
Gelöscht bzw. nicht angezeigt wird auch meine Antwort/Ergänzung zu Ihrem Beitrag. War nüchtern, neutral, und scharfsinnig.
Und dafür gestern meine hübsche Überweisung an Overton??
Der Artikel möchte die gezielte Kriegspropaganda als krankhaft abtun. Und obwohl gewisse paranoide Züge dabei nicht übersehen werden können, ist diese gezielte Kriegsvorbereitung nicht krankhaft, sie ist kriminell.
Wladimir Rudolfowitsch Solowjow ist wahrlich eine echte Granate, ich kann es nur schwer nachvollziehen was bei dem in der Rübe vor sich geht.
vielleicht das Selbe, was in den Rüben von Roderich, von der Agnes, vom Norbert, vom Friedrich, von der Kaja, von der Ursula… et cetera et cetera vor sich geht…..
dasselbe können die Russen über einige Granaten aus der EU sagen, Namen darf ich nicht nennen, sonst ist der Zensor mit mir böse…..aber schön, dass Sie das dürfen.
@ Trux
Genau das war mir auch bei dem Artikel sehr negativ aufgefallen.
Die Propaganda wird gar nicht wirklich angesprochen.
Paranoid sind höchstens in Teilen diejenigen, die der Propaganda folgen, sich davon mitreißen lassen. Die, die sie machen, und dazu gehören auch viele Journalisten, die tun das in kühl kalkulierter Absicht.
Aber ob Russland nun wirklich schwächelt oder nicht – was im Westen dazu gesagt wird, ist natürlich mindestens extrem übertrieben – das wissen wir nicht. Ist der Stillstand an der Front ein Zeichen der Schwäche Russlands oder ist er es nicht?
—
Bei der Gegelegenheit möchte ich auch noch meinen Kommentar zum neuen Text über die Anpassung der Forenregeln abgeben, was man ja leider nicht direkt unter diesem Text tun kann.
Sehr gut, dass man nun wenigstens wieder 5 Kommentare machen kann. Damit kann man arbeiten, 7 wäre aber besser, wenn überhaupt.
Nach wie vor schlecht ist aber die fehlende Korrekturfunktion (schon klar, beißt sich wahrscheinlich mit dem Moiderationsmodus, aber trotzdem).
Ebenfalls noch sehr schlecht, die Wahllosigkeit und Willkür beim Einbehalten und Löschen von Postings. Selbst wenn diese zum Teil nur ‚empfunden‘ sein sollte, ist sowas ganz schlecht für ein gutes Forum.
Und die 100 Zeichen-Regelung ist Unsinn. Das sollte doch jedem klar sein.
Ansonsten klingt der ganze Text ziemlich wie Politikersprech und teilweise erinnert es sogar an Harald Neuber als er seine drastischen Maßnahmen bei Telepolis schön reden wollte.
Nein, da es praktisch keine Diskussionen mehr gibt, können die auch nicht konzentrierter sein, was für ein Unsinn!Substanzieller sind sie sicher nicht geworden. Dass sie früher nicht so gut lesbar waren mit all den vielen Antworten, lag aber weniger an den Forenten als an der Forensoftware, die sowas nicht gut nutzbar darstellen kann.
Aber wieso haben wir dann nichts davon mitbekommen, dass „dass viele Leser (und Autoren) die neue Qualität der Diskussionen ausdrücklich begrüßen“? Nein nichts davon. Ich habe viele Dutzend Äußerungen zu den neuen Regeln hier gelesen und auch selber einige verfasst. Und die waren zu 80% negativ, zu 15% teils/teils und zu 5% positiv.
Aber um das zu Testen könnte man ja mal einen Poll zu den neuen Regeln machen, oder aber Kommentare freigeben unter dem nächsten Artikel zu den neuen Forenregeln. Na, traut ihr euch das?
@Two Moon
Hallo!
Nur zu dieser Frage von Ihnen:
„Ist der Stillstand an der Front ein Zeichen der Schwäche Russlands oder ist er es nicht?“
Von einem regelrechten Stillstand an der Front würde ich nicht sprechen, denn Russland macht weiterhin tägliche Gebietsgewinne im Donbas, die allerdings in unseren Medien nicht erwähnt werden. Selbst der Fall von Pokrowsk, der ja noch nicht sehr lange zurückliegt, wurde dort nur relativ knapp behandelt.
Kennen Sie diese Infoseite zum Frontgeschehen?
https://www.youtube.com/@macronomist
Für meine Begriffe wohltuend nüchtern.
Ich glaube, dass sich die russische Führung – also keineswegs Putin allein – im Klaren darüber ist, dass man es mit einer Art Langstreckenlauf zu tun hat und nicht bloß mit einem 440-Meter-Lauf. Bei jedem Langlauf ist es ja auch ein Fehler ist, seine Kraft bei einem Zwischenspurt zu vergeuden.
Außerdem:
Die Maßnahme von Musk, Russland nicht mehr wie bisher an den Starlink-Navigationsdaten teilhaben zu lassen, wirkt sich wahrscheinlich erheblich aus.
Am auffälligsten sind eigentlich die ukrainischen Fortschritte beim Drohneneinsatz. Wo werden die Dinger produziert und von wo bzw. von wem gelenkt?
Meine eigene Vermutung ist, dass Russland demnächst bei weiteren ukrainischen Drohnenangriffen ähnlich wie schon vor einigen Tagen mit eigenen harten Schlägen reagieren wird. Man sollte nicht denken, dass das Potential dafür nicht vorhanden sei.
—
Ansonsten finde ich den Text von Herrn De Lapuente überzeugend.
Der Kommentar von Franke passt inhaltlich zu dem üblen Text von Kiesewetter von vor ein paar Tagen:
https://www.focus.de/politik/ausland/europa-muss-auf-die-kapitulation-russlands-hinarbeiten_86fec2de-a6b7-4a62-9464-9143100fa63b.html
Ich muss mal recherchieren, wer dieser Thomas Franke ist und wann er geboren wurde.
Oh hallo Herr Wirth,
danke Ihnen, dass Sie da Antworten auf meine Frage zusammenstellen!
Ja, hier und da gibt es ganz kleine Gewinne, aber die Ukrainer machen diese mittlerweile auch, und sogar etwas mehr als die Russen. Im Großen und Ganzen tut sich aber an der Front viel weniger als noch vor einem Jahr oder einem halben.
Diesen Kanal kenne ich nicht, hört sich aber brauchbar an. Ich informiere mich eigentlich jeden Tag über das Frontgeschehen und warte nicht darauf, was „unsere“ Medien daraus machen.
Ich schaue meist den Kanal „Military Summery Channel“ aus Weißrussland, eher prorussisch und dann noch Institute for the Study of War (ISW), das ist sehr pro westlich. Und vergeleiche die Karten. Bei den Karten ist da wenig Unterschied, wohl aber bei der Interpretation.
Das könnte sein, ist aber reine Spekulation. Und mir ist aufgefallen, dass sich auch viele hier im Forum so sehr an ihre Spekulationen gebunden haben, dass sie irgendwann vergaßen, dass es nur Spekulationen sind!
Das sind in der Tat zwei Fakten, die mit Sicherheit eine Rolle spielen und die mir auch bekannt waren.
Aber ich vermute sehr stark, dass diese beiden Tatsachen nicht die alleinigen Gründe für den relativen Stillstand an der Front sind.
Im ‚Military Summary Channel“ spekulieren sie, dass Russland sogar Regierungsgebäude angreifen könnte, wenn die Ukraine weiter ihre Langstrecken-Drohnenattacken machen.
Wie auch immer, es scheint mal wieder eine weitere Eskalation im Raum zu stehen. Und das ist ganz übel.
Aber was ist denn daran überzeugend, wenn De Lapuente nur auf die Paranoia abhebt, aber nicht die Propaganda benennt, die jene produziert?
Ja, der Focus-Artikel ist ja noch übler, als der Kommentar von Franke. Und in diesem Artikel kommt ja eben nicht Paranoia zum Ausdruck, sondern das ist wirklich kühl kalkulierte Kriegspropaganda, wo es einem kalt den Rücken runter läuft.
Die Kommentare im DLF sind wirklich sehr oft in der Art und richtig übel. Im Programm selbst kommen aber auch manchmal andere Stimmen zu Wort.
Thomas Franke ist übrigens 1967 geboren.
Der war einige Jahre in Russland und hat einige russland- und putinkritische Bücher geschrieben. Wobei „kritisch“ eigentlich noch ein zu schwacher Ausdruck dafür ist, was diese Bücher sind.
@ Two Moon
zu:
„Aber was ist denn daran überzeugend, wenn De Lapuente nur auf die Paranoia abhebt, aber nicht die Propaganda benennt, die jene produziert?“
Ehrlich gesagt habe ich den Artikel gar nicht sooo aufmerksam gelesen und mein erster Eindruck war lediglich der, dass Herr de Lapuente lediglich das Ziel hat, die Widersprüchlichkeit des westlichen Narrativs aufzuspießen: Einerseits soll Russland schwach und schon fast besiegt sein und andererseits soll es so stark und aggressiv sein, dass es die NATO-Staaten angreifen könnte. Mehr habe ich beim Lesen eigentlich nicht behalten.
Ihre Interpretation des Artikels überrascht mich, doch ist mir die Sache letztlich nicht wichtig genug, um mir den Artikel noch einmal vorzunehmen.
—
Noch einmal zum Ukrainekrieg:
Das eigentlich Schlimme und Gefährliche ist, dass beide Seiten nach wie vor auf Sieg setzen und dass insbesondere vom Westen, der bereits Unsummen investiert hat, ein Nichtsieg als Niederlage interpretiert wird, und zwar auch im Hinblick auf die eigene (noch immer teilweise) hegemoniale Stellung in der Welt.
Das lässt Übles befürchten und man kann eigentlich nur hoffen, dass die europäische Rest-NATO nach einer vielleicht noch deutlicher erfolgten Umorientierung der USA schlichtweg nicht mehr das Geld und die Kraft aufbringt, sich hier weiterhin im bisherigen Maße zu engagieren.
Ich vermute, dass auch die russische Führung in eine derartige Richtung denkt und eben das unter „Langstreckenlauf“ versteht: Sich nicht zu sehr verausgaben und – bei gleichzeitig nur mäßig großen militärischen Fortschritten – durchhalten, bis die bewussten mittel- und westeuropäischen Staaten „die Lust“ bzw. das Geld und die Wirtschaftskraft verlieren. Am Ende könnte es dann eine Art eingefrorene Frontlinie mit Waffenstillstand geben.
Ich meine das Wort „Langstreckenlauf“ also nicht im speziell militärischen Sinne, denn ich denke nicht, dass Russland auf eine komplette Eroberung der Ukraine abzielt: Sie wollen eine Teilung des Landes und in der Rest-Ukraine eine irgendwie halbwegs neutrale Regierung. Der Langstreckenlauf bezieht sich von daher auf das langfristige Durchhalten.
Natürlich ist auch denkbar, dass von westlichen Thinktanks oder KI´s (?!?) weiterhin die Strategie gefahren werden wird, so schleichend zu eskalieren, dass man es nicht schlagartig merkt und Russland auf diese Weise immer mehr zu treffen, zu erschöpfen und zu zermürben. Eine sehr gefährliche Strategie, da sie R. unter Umständen zu brutalen Befreiungsschlägen drängen würde.
Man sollte sich sicher sein, dass in Moskau hierfür Pläne in der Schublade liegen!
Die Vorstellung, dass Russland „kapitulieren“ würde wie NS-Deutschland im Jahre 1945 oder dass man das Land „entwaffnen“ könnte wie das Deutsche Reich von 1918 – was ja im Grunde auch eine vorangegangene Kapitulation, wenigstens aber einen Diktatfrieden in der Art von Versailles voraussetzen würde – das halte ich für völlig abwegig.
Das widerspräche derart massiv der gesamten russischen Tradition und Kultur, dass überhaupt nur jemand auf diese Idee kommen kann, der eben von Russland wenig weiß.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Russland, sollte es auch nur in die Nähe einer solchen Situation kommen, auf taktische Mininuklearwaffen umsteigen würde.
Außerdem zeigt ein derartiges Denken, wie es z.B. Kiesewetter publiziert, mal wieder einen Mangel an geopolitischem Überblick, denn man darf sich ziemlich sicher sein, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil des „Rests der Welt“ – und zwar längst nicht nur China, Nordkorea und der Iran – ein solches Szenario einer vollständigen Niederlage Russland überhaupt nicht will !! Schließlich würde damit ja eine Wiederkehr der westlichen Hegemonie über den Globus verbunden sein. Folglich würde dann ggf. auch China die bisherige Zurückhaltung etwas aufgeben.
Auch gibt es für den „Rest der Welt“ auf nicht-militärischer Ebene weit mehr Möglichkeiten, den Westen zu ärgern, zu beschädigen und insbesondere wirtschaftlich zu treffen als man meint. Der gegenwärtige Konflikt um die Straße von Hormuz zeigt das anschaulich.
Ebenfalls für abwegig halte ich die Vorstellung eines weitergehenden russischen Vorstoßes nach Westen. Dafür fehlen Russland im Gegensatz zum Warschauer Pakt der damaligen Sowjetunion einerseits die militärische Stärke, das wirtschaftliche Potential und die Bevölkerungsgröße und andererseits müsste man ja auch fragen, was bei einem derart risikoreichen Unternehmen denn überhaupt das Ziel sein soll sollte?! Was hätte Russland denn dabei zu gewinnen??
Gruß
@ Wolfgang Wirth:
Im Großen und Ganzen denken wir bei dem Thema ziemlich ähnlich. An dem, was sie da schreiben, würde ich kaum etwas verbessern wollen.
Ich bin mir nur nicht so sicher bei der Sache, weil man eben zu wenige Dinge wirklich mit Sicherheit weiß – und weil fast alle Informationen dazu von der einen oder der anderen Seite gefärbt sind.
Ja, bei dem Punkt, bei der Widersprüchlichkeit des westlichen Narrativs, ist der Artikel wirklich gut.
Ich glaube auch nicht, dass Russland daran interessiert ist mehr zu erobern von der Ukraine und Europa als vielleicht maximal alles östlich vom Dnjepr. West- und Mitteleuropa schon mal gar nicht.
Aber die Typen wie Kiesewetter oder Carlo Massala sind ja schlau. Die reden ja gar nicht von einer Bedrohung Berlins oder auch Warschaus, sondern die reden von Georgien, Moldavien oder der Suvalki-Lücke und damit dann gleich ein Stück oder das ganze Baltikum.
Das von der Hand zu weisen ist schon etwas schwieriger, denn in der Tat wären diese 3 Aktionen (das Baltikum aber nicht so leicht) machbar für eine kriegserprobte russische Armee. Und der Westen könnte dagegen nur schwer verteidigen.
Aber auch davon hätte Russland natürlich nicht viel.
Doch es ist eben schwerer dagegen zu argumentieren, als wenn man den russischen Sturm auf Mitteleuropa für eine absurde Vorstellung hält.
Gruß
Wenn man die nominellen Bestände vergleicht, mag das hinkommen. Bei den realen Beständen – was ist wirklich einsatzfähig und steht nicht nur auf dem Papier, mit dem die Staaten der NATO ihre Pflichterfüllung melden – dürfte es schon etwas anders aussehen. Und ganz anders sieht es aus, wenn man die Produktionskapazitäten vergleicht.
Und auch die Qualität der Waffen, die die NATO nicht, jedoch Russland einsetzen kann (Hperschallraketen, Kernwaffen, überlegene Mittelstreckenraketen und – anderes Fluggerät)
„Und auch die Qualität der Waffen, die die NATO nicht, jedoch Russland einsetzen kann (Hperschallraketen, Kernwaffen, überlegene Mittelstreckenraketen und – anderes Fluggerät)“
Aber der Auto „rätselt“ noch unter „Aspekten der Vernunft“…
„Wie ein Land, das angeblich keine Panzer mehr auf Paraden bringt, im nächsten Moment dazu bereit sein will, die stärkste Militärmacht der Menschheitsgeschichte herauszufordern, bleibt unter vernünftigen Aspekten rätselhaft.“
Dieser Vergleich ist genauso unsinnig wie die Behauptung, die Russen könnten sich ja nicht mal gegen die vergleichsweise schwache Ukraine durchsetzen.
Die Russen kämpfen gegen den Proxy der NATO und damit gegen NATO-Material und Fähigkeiten. In gleicher Weise wird die materielle Überlegenheit gegen die Russen ins Leere laufen, steht doch hinter den Russen im Bedarfsfall die größte realwirtschaftliche Ökonomie der Welt: China.
Mindestens im Verteidigungsfall wird China die Russen nicht im Regen stehen lassen. Aber bei einem Angriff stände Russland wahrscheinlich allein.
Schaut man sich die derzeit Verantwortlichen im Wertewesten an, so kommt man nicht umhin, allenthalben eine mediokre Funktionselite am (Un-)werk zu sehen, und das von ganz oben bis ganz unten. Sie mögen zwar „funktionieren“, auch im Sinne ihrer Mäzene und Förderer erfolgreich, aber von umfassender Vernunft und Intelligenz kann nicht die Rede sein. Diese pathogen narzisstische „Elite“ ist nicht im Stande, etwas sinnvoll aufzubauen, sie verwaltet im besten Fall den Mangel, im schlimmsten Fall hetzt sie hysterisch die Gesellschaft mit Propaganda zum Krieg gegen einen imaginierten äußeren Feind auf. Eine Heldentat wäre es, den Menschen in der Breite dafür die Augen zu öffnen – um die Katastrophe zu verhindern. So ein Wunder ist aber leider nirgends in Sicht.
Hinweise auf die Einschätzung eines sehr seriösen amerikanischen Analysten auf den tatsächlichen Ernst der Lage werden hier gelöscht, ernsthafte Diskussion also nicht erwünscht. Ein Weiteres Thema, das ich in Zukunft hier ignorieren werde. Kann nicht allzu lange dauern, bis ich ganz fernbleibe.
„werden hier gelöscht,“
Verstehe nicht, wo der Kritikpunkt liegt, Im Parallel-Artikel „Gegen den Einheitsdiskurs“ steht doch das Wesentliche erklärt -man müsse mitschwimmen, um es leicht zu haben:
„unabhängigen Angebote geraten zunehmend unter Druck – wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Denn wer nicht mitschwimmt, hat es heute schwer.“
Ja leider, es wird wohl auf einen schleichenden Abschied hinauslaufen, schade. Aber ich sehe ein der Druck ist enorm.
Das Sanktionsregime EU, hat Russland zur 4 grössten Wirtschaft sanktioniert. Also hat das Propagandaministerium dafür gesorgt, die ursprünglichen verfehlte westliche Demokratie, so umzubauen, das der kollektive Westen für die politische Fehlhabe dafür bezahlt. Das wurde sogar öffentlich ausgesagt von den meisten Karikaturen der politischen Klasse.
Wie kann man etwas sanktionieren, wenn auf der anderen Seite die sanktionierten Produkte über Drittländer importiert wird?
Das ist ein grob fahrlässiger Verstoß von Aussage, handeln und propagieren!
Diese EU und ihre Mitglieder wiedersprechen sich selbst, damit betreiben die „EU“ Mitglieder eine politische Deligitimation.
Der IFO Herr Fuest spricht sich für Neuwahlen aus, hach, als hätte die Industrie aufeinmal ein Problem erkannt, wie Glaubwürdig ist so eine Ansage?
Als würde die Politik entscheiden und nicht B&R und Konsorten!
Der ganze kriegerische „Akt“ dient denn für WEN?
Für die Gesellschaft oder Fr. Luisa?
Mein Beitrag zur Meinungsvielfalt.
Die EU hat gerade 90 Milliarden in die Ukraine gepumpt. Sie meint es also todernst. Aber was meint sie ernst? Hält sie die Russen für so schwach, dass sie glaubt, diese aus der Ukraine vertreiben zu können. Da findet ein Stellungskrieg mit Menschen und Drohnen statt. Die Russen machen zugegebenermaßen kaum Fortschritte. Vielleicht warten sie einfach ab, bis die Ukraine zusammenbricht. Die Bevölkerungsverluste sind ja einzigartig. Andererseits ist Russland für einen anderen Krieg gerüstet, nämlich den Bombenkrieg. Und wer angreift, rechnet natürlich mit einer Reaktion. Leider findet man nirgendwo eine Analyse, wofür Deutschland eigentlich rüstet, für einen Stellungskrieg vielleicht an der russischen Grenze, oder einen richtigen Boden-Luft Krieg. Auf jeden Fall spekulieren die Kriegsbefürworter und ihre Parteien auf den Verteidigungsfall, in den wir ja zwangsläufig hineinschlittern, wenn der Ukrainekrieg fortgesetzt wird. Denn der kann in der BRD schon ausgelöst werden, „wenn ihr Staatsgebiet mit „Waffengewalt“ angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht.“ (Wikipedia) Dann werden Neuwahlen „ausgesetzt“ und der Merz wird Oberkommandierender der Bundeswehr und eine Regierung der AfD wird verhindert. Und was sonst noch auf euch zukommt, werdet ihr sehen.
Der Freistaat Sachsen drängt beim Bund auf die Stationierung einer mobilen Notunterkunft zur Versorgung von bis zu 5000 Personen. Diese mobile Kleinstadt verfügt über eine eigene Trinkwasseraufbereitung sowie Stromversorgung und kann ein Jahr lang völlig autark funktionieren. Sieht nach Kriegsvorbereitung aus.
Man braucht nicht so viel Psychologie. Es ist wie auf den Supermarktparkplatz: Fährt man mit dem Auto rein und ein Einkäufer quert die eigene Fahrbahn, wird wild hinterm Steuer unter Absonderung übelster Schimpfworte gestikuliert. Zwei Minuten später, selbst mit dem Einkaufswagen unterwegs, echauffiert man sich furchtbar über den anderen, der wild gestikulierend hinterm Steuer seines Autos sitzt. Weist man den Echauffierten daraufhin, dass er noch vor zwei Minuten aus dem selben Anlass ebenso wild gestikuliert habe, erhält man zur Antwort: „das ist ja überhaupt nicht vergleichbar“
Viele Menschen verbleiben mental ihr Leben lang im Kleinkindmodus ‚ich, ich, ich‘. An diesen Modus knüpfen Ideologien an. Der Mensch muss erst erzogen werden, eigene Positionen zu hinterfragen – und noch schwerer fällt es ihm, sich in die Lage eines anderen (der einem womöglich auch noch blöd im Weg steht) zu versetzen. Auch das muss erst gelernt werden.
@ Schmiddi 13 Uhr 45 : dieses Verhalten, das Sie beschreiben,ist das Resultat einer
kapitalistischen Gesellschaft.
Sehr war.
Auch hierzu ein Buchtipp von mir
https://www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/alexander_kissler-die_infantile_gesellschaft_wege_aus_der_selbstverschuldeten_unreife_aktualisierte_ausgabe-45775257-produkt-details.html?utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=446683386&adCode=920R10L22A31M&utm_term=&msclkid=16890583d1cf1fdd9a976f8bbf98b997&utm_content=B%C3%BCcher
Vorsicht! Natürlich greift Russland die NATO nicht mit Bodentruppen an. Was für einen militärischen Sinn sollte das haben? Aber ich habe gerade ein Deja-vu. Am 6. Januar 2022 fragte Aaron Mate auf TheGrayzone den sehr gut vernetzten Douglas Macgregor, ob eine Invasion Russlands in der Ukraine bevorstünde. „Ja.“ war die Antwort – und Aaron Mate schien die Spucke wegzubleiben. Macgregor datierte den Zeitpunkt auf Mitte Februar 2022. Was ja dann auch passierte – und auch bei uns viele Tauben überraschte. In der Folge hat Macgregor immer wieder eine Großoffensive Russlands in der Ukraine vorhergesagt, die dann aber nicht kam. Scott Ritter sagte kürzlich, die Entscheidung über einen russischen Schlag gegen westeuropäische Fabriken zur Drohnenproduktion sei bereits getroffen, nur der Zeitpunkt stehe nicht fest. Militärisch macht das Sinn, denn bei uns werden die Langstreckendrohnen oder wesentliche Komponenten davon gebaut, die das russische Hinterland empfindlich treffen. Putin wird eine solche Aktion mit Donald Trump persönlich absprechen, das okay aus Peking wird er sich bei seinem anstehenden Besuch dort holen. Er will zum erfolgreichen Abschluss kommen, aber unter allen Umständen einen Weltkrieg vermeiden. Vorhersagen sind immer schwer, aber Putins Interview aus dem Jahr 2019 mit der Financial Times geben genug Einblick darüber wie er tickt und auf welche Weise er seine Entscheidungen trifft. Am ehesten ist Putin mit Eisenhower zu vergleichen. Extrem vorsichtig, extrem lange Vorbereitungen, aber zu allem entschlossen, wenn es darauf ankommt. Außerdem: Auch in Russland wird die Bevölkerung auf einen Krieg eingeschworen. Da braucht es keine große Propaganda. RT muss nur auf Roderich Kiesewetter verweisen, der kürzlich meinte, Russland müsse „bedingungslos kapitulieren, wie Hitler-Deutschland 1945.“ Kaliningrad zu erobern, sei einfach, meinte neulich ein pensionierter US-General, die Ostsee für russische Schiffe sperren fordern einige Superhirne aus Brüssel. Was in aller Welt erwarten diese Menschen als Gegenreaktion von einer Atommacht mit militärischer Spitzentechnologie??? Aber wir haben ja eine tolle und erprobte Luftabwehr, oder etwa nicht? Was kann die EU nach einem solchen Angriff anders tun als klein beigeben – ohne die USA? Ein atomarer Schlagabtausch wäre reiner Selbstmord. Trotzdem simulieren französische Kampfjets in den nächsten Wochen einen Atomangriff auf St. Petersburg. Der Wahnsinn tanzt. Ich kann mich täuschen, aber so wie manche es darstellen, scheinen den westeuropäischen Entscheidungsträgern nur wenige Wochen zu verbleiben, um zu Verstand zu kommen.
Besonders die Briten intensivieren mit ihren Drohnenlieferungen die „ukrainischen“ Angriffe tief in russisches Gebiet – die Briten betteln förmlich darum, daß Putin endlich zurück schlägt. In einem Artikel auf den NDS (https://www.nachdenkseiten.de/?p=150350) wies Alexander Neu auf einen Artikel von Hamish de Bretton-Gordon im „Telegraph“ hin, der unter dem Titel „Putin is down. This is the time to start kicking him“ für die Eskalation in der Ukraine plädiert.
Offenbar schwimmen den Globalisten die Felle davon – im UK hat Labour die letzten Wahlen vernichtend verloren, in D liegt die AfD inzwischen mehrere Prozentpunkte vor der CDU. Warum nicht einen russischen Gegenschlag – der dann als „überraschender russischer Angriff“ verkauft werden kann – provozieren? Dann hat man den gewünschten Krieg und braucht keine Wahlniederlagen zu befürchten, weil keine Wahlen mehr stattfinden?
Gut und schön, jetzt weiß ich etwas mehr über das besitzergreifende Virus einer Volksparanoia, die die Deutschen bereits mehrfach in die Irre geführt hat. Tatsächlich behauptete gestern der Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer: „Es ist heute klarer denn je, dass unsere Freiheit, unser Frieden, unser Wohlstand und unsere Werte bedroht sind und angegriffen werden.“
Scheinbar werden wir bereits angegriffen. Wann werden wir uns denn nur endlich mal verteidigen? Ach ja, sobald wir gut genug gerüstet sind und auch die Zivilgesellschaft mit Gewehr bei Fuße steht. Spätestens jedoch 2029!
Bis dahin haben wir dann hoffentlich das deutsch-ukrainische Projekt Flamingo so verfeinert, dass es nicht nur weit reicht, sondern auch alle russischen Atomsprengköpfe wegzufegen vermag. Jedenfalls spricht Roland Kather heute von diesem herausragenden deutsch-ukrainischem Selbstschutzprojekt, auch wenn er sich über dessen Fähigkeiten ausschweigt und lieber nicht von Atomwaffen spricht. Vielleicht hat er ja auch irgendwas verwechselt, denn der Flamingo ist doch, wie man sonst hört, eine rein ukrainische Entwicklung.
Um auf Breuer zurückzukommen, glaube ich ganz fest daran, dass wir mit unserer zukünftigen technologischen Überlegenheit und weit reichenden Waffensystemen, mit Leichtigkeit unsere Freiheit, unseren Frieden, unseren Wohlstand und vor allem unsere bedrohten Werte, gegen jede russische Atomwaffe verteidigen können.
Wie man sieht ist der Glaube noch eine weit besser Waffe als nur Paranoia.
Hinderlich dabei ist nur der Papst. Er sagte neulich: „Man darf eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit vergrößert, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie widerlegt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht ›Verteidigung‹ nennen“.
Na, dann nennen wir es halt Kriegsvermeidungsmaßnahmen.
Fällt mir doch gerade ein Witz ein. Zitzewitz kommt stinkbesoffen aus dem Kasino. Bursche zieht ihn aus, Uniform vollgekotzt. Zitzewitz: Das war die Ordonanz, vollkommen besoffen. Habe ihn gleich 5 Tage Bau verpasst. Bursche zieht ihm die Hosen aus: Herr Leutnant, 5 Tage sind viel zu wenig. Die Sau hat Ihnen sogar in die Hose geschissen.
Warum fällt mir gerade jetzt das ein? Keine Ahnung.
@ Emirades 14 Uhr 30 : ja schauen Sie sich den Bundes Wehr General Inspektor an ! Der ist angegriffen, sehr sogar. das sieht man doch ! Siehe das viele Blech !
Ich würde die aktuelle europaweite Pressevorgabe, Russland als schwach darzustellen, gleichzeitig aber eine Bedrohung von dort zu postulieren, nicht als krankhaft bezeichnen. Jedenfalls nicht im Sinne einer passiven, „empfangenden“ Krankheit. Ich halte das keineswegs für Paranoia, übersteigerte irrationale Angst oder ähnliches. Wenn überhaupt, würde ich eher Größenwahn und Hybris, krankhafte Selbstüberschätzung diagnostizieren, sowas wie Massennarzissmus.
Die Eliten Europas wollen eine strategische Niederlage Russlands. Gegebenenfalls über das Mittel eines bewusst in die Länge gezogenen Krieges. Auch die politische Spitze Europas bewertet den Krieg in der Ukraine inzwischen als einen für sie existenziellen Konflikt. Das ist kein Geplänkel, was mal eben aufhören kann, beim aktuellen Stand der Dinge. Das darf es so nicht. Zu viel wurde bereits investiert, zu viel Geld und Blut. Das muss sich irgendwann alles gelohnt haben. Etliche Kredite werden inzwischen nur zurückgezahlt als Reparationen von Russland, wenn es verloren hat. Auch hierdurch entsteht ein Druck, diesen Zustand dann auch herbeizuführen. Also muss es zwangsläufig weitergehen. Sie unterliegen dem Fallstrick der versunkenen Kosten, das ist eher ein kognitiver Denkfehler, keine psychische Störung.
Die Ukraine und ihre Menschen sind hier erprobtes Mittel zum Zweck, die halten den Konflikt für uns am Köcheln. Völlig offiziell war schon von dieser Arbeitsteilung die Rede: Ihr liefert die Soldaten, wir die Waffen. Die Finanzierung der ukrainischen Speerspitze Richtung Russland ist allerdings extrem kostenintensiv. Wer würde weitere Milliarden dort hineinpumpen, wenn die Ukraine schlecht dastünde, nicht mehr gewinnen könnte, ausgelaugt wäre? Da würden die Bevölkerungen in den Ländern Europas unruhig werden, sich fragen, zu welchem Zweck dort weiter Unsummen hineingegeben werden, während vor der eigenen Haustür alles zusammenfällt? Also muss die Entwicklung positiv dargestellt werden, in unserem Sinne, hoffnungsvoll. Und der Gegner muss verteufelt werden, bedrohlich ist er, gleichzeitig aber schwach, bald gebrochen, nur noch ein wenig mehr desselben.
Selbst wenn das mit der Realität oder Logik kollidieren sollte: Die Botschaft lautet: Das Blatt wendet sich! Weitermachen ist sinnvoll!. Alles wird gut! Zeigt Resilienz, Bürger, noch ein paar Jahre durchhalten, dann ist Russland gebrochen und wird uns nicht mehr angreifen wollen, weil es nicht mehr angreifen kann. So ist der Plan. Von wegen krankhafte Angst und Paranoia, die wird lediglich unter das Volk gesät.
Für mich ist das die grundsätzliche strategische Ausrichtung insbesondere der großen Nationen in Europa. Von diesen Ideen verabschieden die sich noch lange nicht. Warum Friedensverhandlungen? Noch läufts ja. Bei manchen Einzelpersonen sehe ich zudem Aufleben von Revanchismus, bei einigen wenigen vermute ich frühe traumatische Erlebnisse, die sich nun im Erwachsenenalter und bei Besitz von Macht in Gewaltfantasien äußern. Aber das ist leicht unsachliche ferndiagnostische Küchenpsychologie.
Viele Menschen hängen an den Fleischtöpfen dieser „Regierungen im Flecktarn“, leben von großzügigen Staatszuwendungen: NGOs, Meinungsjournalisten, generische Laberköppe, Demokratieschützer, Trusted Flagger, Wahrheitsfinder. Alle müssen schließlich – dafür habe ich ein gewisses Verständnis – ihre Mieten bezahlen oder mal volltanken. Weniger Verständnis habe ich für den Erwerb goldener Toiletten. Etliche Mittel- und Kleinbürger haben eine Depotstruktur mit Schwerpunkt auf Rüstungswerten, des Zockers delight, und hoffen weiterhin, durch diesen schlauen Move sehr sehr reich zu werden. Selbst ein Geringinvestierter wird dann unruhig, sobald Frieden mit dem Nachbarn droht.
Der Gewinner steht schließlich schon seit Beginn fest. Es kann einfach nicht sein, was nicht sein darf. »Natürlich darf Russland diesen Krieg nicht gewinnen, sondern muss ihn strategisch verlieren«, hat sich mal jemande verplappert. Deshalb befinden wir uns zwangsläufig in einem Abwärtswettlauf auch der Wirtschaftssysteme. Die Frage lautet: Europa gegen Russland, wer bricht zuerst zusammen? Wessen Wirtschaft kollabiert zuerst? Wessen politische Landschaft ändert sich zuerst, wessen Häuptlinge werden zuerst ausgetauscht? Positiv formuliert: Wer hält länger durch?
Europa sieht weiterhin gute Chancen für sich, insbesondere die Menschen in der Brüsselblase. Das wird noch übel, ganz übel. Weil: Sie werden auch keine Regierungswechsel mehr zulassen, könnte hierdurch das große existenzielle Projekt gestört werden. Sie dürfen nicht zulassen, dass radikal andere kommen. Die könnte auch hinter die Vorhänge schauen, in Akten stöbern, Verschlusssachen öffnen und erblicken, was für merkwürdige demokratische Dinge bereits so im Hintergrund gelaufen ist.
Russland zugleich schwach und stark, gleichzeitig schwächelnd und bedrohlich. Warum Journalisten so sehr auf dieser „Irrationalität“ reiten? Vielleicht ist das journalistische Vorgabe. Viele Themen ploppen exakt zeitgleich europaweit auf, mit grundsätzlich gleichen Formulierungen, nur in jeweils anderer Sprache. Aktuell nun das Narrativ, Russland würde schwächeln, die Ukraine gewinne die Oberhand. Wird überall europaweit verbreitet. Sehr faszinierend, wie Information zentral koordiniert wird. Das wäre doch mal spannend, herauszufinden, wer da die Fäden in den Händen hält. Zentrale Nachrichtendienste? Agenturen? Strategische Kommunikation aus Brüssel? Müssen sehr wenig Personen sein, solche Eingleisigkeit funktioniert nur hochzentral.
„Irrationalität“ oben in Anführungszeihen, weil: Es ist ja nicht irrational, wenn sich ein Journalist die gesamteuropäische Strategie eines strategischen Sieges über Russland zu eigen macht und dann denkt, die Unterstützung des Narratives „Russland schwächelt, Ukraine gewinnt langsam Oberhand“ würde hier zweckdienlich sein, um Kritiker verstummen zu lassen, die die Unterstützung der Ukraine vielleicht herunterfahren möchten. Diese Überlegung ist dann weder irrational noch krank, sie verfolgt schließlich ein rationales Ziel. Welches man nicht teilen muss. Das nennt man, glaube ich, Meinungsjournalismus.
@@ Annando 15 Uhr 08 : Gar niemand braucht da Fäden zu ziehen, das funktio-
niert ganz automatisch. Nennen Sie es Herdentrieb oder Schwarm Intelligenz,
oder anders, es ist egal
Verbleibt nur noch darauf zu verweisen, dass die Schwarmintelligenz sich nicht aus den Beziehungen der Protagonisten zueinander entwickelt, sondern, dass deren Ziele und Politik von ihrer gesellschaftlichen Funktion vorgegeben und damit letztlich von den sozial-ökonomischen Ursachen der Gesellschaft, den Produktionsverhältnissen, Wert, Kapital, Profit vorbestimmt sind.
OVERTON MAFAZIN REDAKTION : DER „NEUE“ KOMMENTARBEREICH IST IM ARSCH . FÄLLT DAS NIEMANDEM AUF?
SCHON MAL SELBER PROBIERT ? ?
Leider, die „Telepolisierung“ schreitet voran. Es scheint irgendwelche KI-indizierte Buzzwords zu geben. Das sind keine Beleidigungen oder sonstige grenzwertige Begriffe, auch wenn sie eindeutig zum Thema passen. Ob es vorauseilender Gehorsam oder schlicht Angst ist? So sad…
Du kannst dich freuen. Meine Kommentare werden nicht mehr angenommen. Mit Meinungsvielfalt ist hier nichts los. Die vertragen nur Meinungen, die mit ihren übereinstimmen.
Würde Russland verlieren, würde Russland Atomwaffen einsetzen. Da Russland keine Atomwaffen einsetzt, verliert es nicht.
Bei Personen, die Gewalttätigkeiten begehen, wird häufig die paranoide Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Es gibt aber auch gemischte Persönlichkeitsstörungen mit zusätzlich impulsiven oder narzisstischen Zügen. Diese Personen werten andere ab und sind besonders zu Aggression bereit, wenn sie sich bedroht fühlen. Wenn sie Aggressionen und Abwertung nicht nur äußern, sondern Vorbereitungen treffen, sind sie besonders gefährlich.
Die EU hat gerade 90 Milliarden in die Ukraine gepumpt. Sie meint es also todernst. Aber was meint sie ernst? Hält sie die Russen für so schwach, dass sie glaubt, diese aus der Ukraine vertreiben zu können. Da findet ein Stellungskrieg mit Menschen und Drohnen statt. Die Russen machen zugegebenermaßen kaum Fortschritte. Vielleicht warten sie einfach ab, bis die Ukraine zusammenbricht. Die Bevölkerungsverluste der Ukraine sind ja einzigartig. Andererseits ist Russland für einen anderen Krieg gerüstet, nämlich den Bombenkrieg. Und wer angreift, rechnet natürlich mit einer Reaktion. Leider findet man nirgendwo eine Analyse, wofür Deutschland eigentlich rüstet, für einen Stellungskrieg vielleicht an der russischen Grenze, oder einen richtigen Boden-Luft Krieg. Aber bei kombinierten Persönlichkeitsstörungen ist das Empfinden von Gefahr herabgesetzt. Auf jeden Fall spekulieren die Kriegsbefürworter und ihre Parteien auf den Verteidigungsfall, in den wir ja zwangsläufig hineinschlittern, wenn der Ukrainekrieg fortgesetzt wird. Denn der kann in der BRD schon ausgelöst werden, „wenn ihr Staatsgebiet mit „Waffengewalt“ angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht.“ (Wikipedia) Dann werden Neuwahlen „ausgesetzt“ und der Merz wird Oberkommandierender der Bundeswehr und man kann gegen alle, durch die man sich bedroht fühlt vorgehen, das ist ja da Wesen des Notstands, und eine Regierung der AfD verhindern, die von den Politikern der Blockparteien als besonders gefährlich empfunden wird.
Ich finde es auch nahe an der Paranoia, das man Atomkraftwerke wegen Sicherheitsbedenken abschaltet, für die Genehmigungsverfahren nach allen Regeln der Kunst durchgeführt worden und gegen eine Macht Krieg führt, die über knapp die Hälfte an Atomwaffen auf dem Planeten verfügt. Und die Sicherheit jemanden anvertraut, der im gleichen Atemzug als der Leibhaftige und vollkommen unzurechnungsfähig bezeichnet wird,
Mir scheint, mein – zugegeben etwas längerer – Beitrag ist verlustig gegangen? Oder bin ich zu ungeduldig? Oder zu naiv?
Vielleicht einmal ein wirklich freundlich gemeinter Hinweis an Overton:
Ich halte mich für gemäßigt im Ausdruck und prüfe jeden Satz auf Beleidigungen o.ä. Habe immer im Hinterkopf „Hmmm…kann ich das so schreiben, oder ist das Beleidigung, oder falsche Tatsachenbehauptung? Oder …“ – Die private Vorabzensur ist schon fortgeschritten, da hat die Regierung einiges geleistet.
Aaaaber: Nichtfreischaltung langer Beiträge ohne Rückmeldung: Genau sowas am Ende dazu geführt, mich von Telepolis zu verabschieden. Wenn man nicht weiß, was man falsch gemacht hat, kann man sich nicht korrigieren (bei Telepolis bekam man immerhin noch eine (wenig hilfreiche) E-Mail). Je größer die Zweifel an einer Veröffentlichung, desto mehr schwindet die Bereitschaft, Zeit in einen umfangreichen Beitrag zu investieren.
Folge ist: Man lässt längeres Gelaber, wird immer kürzer. Und schreibt zunehmend über das Kochen oder über den ESC oder den Wal Timmy. Dann ist es mental verkraftbar, falls der hochintelligente Satz, den man kurz auf dem Weg zum Klo verfasst hat, nicht veröffentlicht werden sollte. Hustet man halt einen zweiten ab. Inhaltlich wird das dann hier aber zu einer WhatsApp-Gruppe.
Nur als Hinweis. Ich erhebe keine Anspruch auf Veröffentlichung, den besitze ich hier nicht. Ich beschwere mich auch nicht über Zensur, habe ich auch nie anderswo, ist ja nicht mein Forum, bin nicht Hausherr. Weiß auch, das Forenbetreiber in Verantwortung genommen werden können. Irgendwie schwieriges Thema, weiß ich. Eine Moderation sollte nicht ins Diskutieren kommen.
Na ja, vielleicht sind längere Beiträge ohnehin aus der Zeit gefallen… Das Ding hier ist ja selbst schon wieder recht länglich… Vielleicht sollte ich doch mehr auf Substack machen, aber da liest mich ja keiner 😅
Ich sage mal lol 👍😂 Okay, zu ungeduldig, ich lerne. Schönes waffenfreies Wochenende noch, verlängert.
Was um Himmels Willen soll diese Illustration? Sowas kann man doch wohl dem Spiegel oder der Zeit überlassen.
Und der Text darunter – locker-flockiger Feuilleton wie gewohnt bei diesem Autor, der verrät, dass er keine Ahnung über die militärische Lage hat. Und weil ein Inkompetenzbeweis nicht reicht, wird das Ganze noch mit Psychologisierung garniert. Gegen den herrschenden Militarismus, die Kriegsertüchtigung, ja Kriegsgeilheit, kommt man auf diese Weise ganz bestimmt nicht an.
So wird es sein. Die Lenker von Deuroland sind einfach durchgeknallt. Maykäfer, flieg! Der Vater ist im Krieg. Der Russ, der will nach Deuroland, denn Deuroland ist abgebrannt. Maikäfer flieg.
Interessen haben sie nicht. Sie wollen Europa nicht zu einer Macht machen, die es auch mit großen Kalibern in der Welt, wie Russland, aufnehmen kann. Die sind einfach kollektiv neben ihren Verstand getreten.
Da kenne ich aber noch jemanden dem Widersprüche nicht auffallen z.B. Bob dem Satzbaumeister. Wie ist das mit der Paranoia?
Das fragt sich doch, wer die Russenparanoia als Subjekt „gezielt“ entwickelt und mit welchem Ziel. Sind das etwas die selben Deurolandlenker, die dann ihre Opfer sind. Huch – nein. Das wäre ja ein Widerspruch. Das kann nicht sein.
Falsche Frage, weil die Diagnose Paranoia daneben liegt und nicht nur knapp.
Zitat: „Die Öffentlichkeit ist in die Hände paranoider Zeitgenossen gefallen, …“
Das ist aber schon vor dem Ukraine-Krieg passiert, im Jahr 2020. Schade dass dieser wichtige Bezug im Artikel nicht erwähnt wird.
Für mich ist diese Kriegstreiberei nichts anderes als die Kaschierung der Corona-Verbrechen. Die Aufarbeitung wird um jeden Preis verhindert.
Mir greift diese Reflektion zu kurz. Ich sehe eher Anzeichen einer autoritären Rebellion des Staates gegen seine Bürger, durch die er sich nicht mehr hinreichend legitimierst fühlt. Durch dauerhafte Enthuldigung narzistisch gekränkt – wenn es darum ginge einen Begriff zu finden.
Der eigene Apparat, zu dem auch der Gehaltsempfänger ÖRR zu zählen ist, zeigt sich in solcher Situation natürlich höchst ergeben.
Bei den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung waren bereits ähnliche Ausformungen erkennbar. Prototyp und Ultima Ratio aller Disziplinierungsmittel ist aber der Krieg.
Auch mein Kommentar von 14:15 wurde zunächst (vermutlich von einer KI) geblockt. Ich hatte wohl den Fehler gemacht, mich auf einen US-Analysten zu berufen, der den Namen einer sportlichen deutschen Schokoladenmarke trägt. Erst gegen Mitternacht war der Kommentar online. Die Redakteure haben wohl von Hand gestern abend noch viele der gesperrten Kommentare freigeschaltet. Für dieses Engagament ganz herzlichen Dank! Es ist so wichtig, dass es bei overton den Kommentarbereich gibt. Aber canceln mit KI geht gar nicht. Über kurz oder lang würden KI-kritische Kommentare verschwinden. Wir dürfen den Bock nicht zum Gärtner machen.
Andrerseits gingen mir so manche Privatfehden und teils sich ständig wiederholende Phrasen hier im Forum gehörig auf den Zeiger. Warum können wir nicht diskutieren, hart in der Sache aber respektvoll im Ton? Und wenn jemand mal wirklich unter die Gürtellinie schlägt, macht man die Redaktion darauf aufmerksam. Die prüft ob eine Beleidigung vorliegt und entfernt den Kommentar innerhalb von 72 Stunden. Man muss auf jeden Dreck nicht sofort reagieren. Das wäre nicht verhältnismäßig. Dann braucht es keine KI und Florian Rötzer und Roberto Lapuente können abends das tun wofür der Abend da ist: Ausruhen, Spaß haben, das Leben genießen.
Schon mal darüber nachgedacht ein eigenes Forum auf zumachen?
Da kannst du uns dann allen zeigen wie man das richtig macht.
Nein, vielen Dank. Dieses Forum ist sehr gut, da braucht es nicht noch eines. Außerdem langt meine Kraft und Zeit nicht für meine anderen Aufgaben. Deshalb brauche ich hier eine Auszeit.
Florian Rötzer und Roberto Lapuente wünsche ich Gesundheit und ein langes Leben. Nicht nur weil sie, jeder auf seine Weise, hervorragende Arbeit leisten, die dringend gebraucht wird, sondern weil ich sie als Menschen schätze. Aber die Kritik, die nach den Änderungen des Kommentarbereichs auf sie eingeprasselt ist, geht nicht spurlos an einem vorbei; das weiß ich aus eigener Erfahrung in Bürgerinitiativen und Vereinen. Andrerseits sind sie wohl bei der Moderation etwas über das Ziel hinausgeschossen und falls sie KI eingesetzt haben, dann haben sie aufs falsche Pferd gesetzt. Deshalb mein Vorschlag, der ihnen Zeit und Nerven sparen sollte – ohne KI. Ich glaube an die graduelle Verbesserung, Schrittchen für Schrittchen, die aber nur mit Rückmeldungen funktionieren kann. Konstruktive Kritik ist dabei kein Fehler, Kritik ist ein Feature.
Ich habe zwar noch 2 Kommentare frei, aber ich glaube, wir haben uns jetzt ausreichend ausgetauscht.
Denke auch, dass hier eine KI (oder Algorithmus, der auf Stichwörter reagiert) eine Vorsortierung vornimmt. Manches bleibt lange hängen, anderes flutscht sofort zur Freigabe durch.
Automatisierte Selektion aufgrund von Stichworten ist grundsätzlich ein Problem, da stimme ich zu, zum Beispiel geht dann, natürlich abhängig von der „Intelligenz“ der maschinellen Klassifizierung, Zitieren nicht mehr vernünftig, B0mb€nstimmung kann falsch interpretiert werden usw. Aber für die Forenbetreiber ist das vermutlich alles nicht ganz einfach und mit Zeit verbunden. Kommentatoren gehen ja nie ins Wochenende. Vielleicht nur Wochentags kommentieren erlauben? Immerhin sehe ich ein Bemühen, die Situation irgendwie zu managen.
Ursache dieser Misere ist für mich übrigens die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit und Haftungsverschiebung, vorangetrieben durch die Politik. Erst diese macht immer genauere Inhaltsprüfung erforderlich. Am liebsten hätte man es wohl, wenn die Vorabzensur von staatlichen Stellen durchgeführt werden würde.
Dazu gesellt sich eine zunehmenden Unfähigkeit von Menschen, vernünftig miteinander diskutieren zu können. Widersprüche zu eigenen Überzeugungen können nicht mehr ertragen werden, führen zu Aggression. Verlust des Umgangs mit Sprache, Nutzung von KI, Wortschatzverkleinerung usw. All das führt dazu, dass eigene Sichtweisen nicht mehr frei und eigenständig logisch-argumentativ verteidigt werden können.
Diese Fähigkeitslücke muss spätestens bis 2029 behoben werden.Alles wird nur noch durch Blasenbildung und Ausgrenzung des anderen gestützt. Sogar im Fernsehen wird den Menschen das vorgespielt. Als alternder weißer Mann vermisse ich die NDR Talkshow.Keine Ahnung, wohin das alles führt. KI wird vermutlich auch zunehmend bei der Beitragserstellung genutzt werden. Dann kommen wir zu einer Situation, wo von KI gefertigte Kommentare von KI-Moderationen geprüft werden. Endlich wieder mal Spazieren gehen, anstatt im Forum zu hängen. Vielleicht begegnet man dort sogar echten Menschen, die die eigene Sprache verstehen.
Die Gesellschaft rettet tote Wale … warum nicht auch ein Krieg den niemand will, passt doch …
Die Tech-Bros verdienen sich dumm und dümmer, der Rest der Welt verarmt und stirbt, damit diese Kapitalistenschweine, die ja vorhaben 200 Jahre alt zu werden, auch die Ressourcen behalten können und wir ihnen die Luft nicht verschmutzen mit unserem ausgeatmetem CO2
Die Frage nach dem Grund des Ganzen wird nirgendwo gestellt bzw beantwortet.
Diese Menschen, die diese Paranoia betreiben, sind die klügsten der Welt, nur sind sie eben auch die verdorbensten und verlorensten, diese Gruppe hat eine Agenda. Die beobachten uns und können vor lachen kaum mehr …
Wir retten tote Wale … während die Verteilungskriege der Tech-Bros am laufen sind.
(Die Buckelwalpopulation ist nicht im Geringsten mehr bedroht), die Menschenpopulation aber sehr.
Angesichts dieser Entwicklungen gegenüber Russlkand fragt man sich, wie die Kinder von übermorgen leben werden!
Und es kommt einem unwillkürlich Albert Einstein in den Sinn und sein berühmter Ausspruch über den 4. Weltkrieg, der dann mit Steinäxten geführt werden wird!!
@Walter Nikolaus Gerhartz
„Angesichts dieser Entwicklungen gegenüber Russlkand fragt man sich, wie die Kinder von übermorgen leben werden!“
Vermutlich gar nicht mehr. Nach dem von Deutschland angestrebten großen Krieg gegen Russland wird es kein Deutschland und somit auch keine Kinder von ÜBERMORGEN mehr geben.
https://www.youtube.com/watch?v=41ILpMZRNdw
Wir könnten den Krieg verhindern aber wir tun es nicht!
Precht äußert kritischen Verdacht zu Ukraine-Krieg
https://t.me/ostnews_faktencheck/21558
Die deutsche Bundesregierung lehnte Putins Schröder-Vorschlag umgehend ab, was der Philosoph Richard David Precht nicht nachvollziehen kann.
Im gemeinsamen Podcast „Lanz & Precht“ kritisierte er die fehlende Bereitschaft, auf den Vorschlag einzugehen und äußert dabei einen schwerwiegenden Verdacht über die wahren Motive hinter der Ablehnung von Friedensverhandlungen.
Podcast-Partner Markus Lanz bezeichnete seine Aussage als „wahnsinnig zynisch“.
Natürlich hat Precht Recht, denn Lanz ist wie Illner bezahlter Quatscher der Regierungs-Medien .. DDR 2!!
BALD WERDEN DIE ALTPARTEIEN JEWEILS UNTER 5 % IM BUNDESTAG HABEN UND DIE AfD KANN ENDLICH FRIEDEN MACHEN !!
„BALD WERDEN DIE ALTPARTEIEN JEWEILS UNTER 5 % IM BUNDESTAG HABEN UND DIE AfD KANN ENDLICH FRIEDEN MACHEN !!“
Die AFD wird sich ebenfalls wie alle anderen Politiker am Staat bedienen. Politisch wird sie zunehmend tranatlantisch umgebaut. Das wiederum wird Friedenspolitik nicht mehr ermöglichen.
Die frühere AFD-Bundestagsabgeordnete Joana Cotar dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=ndlrGJJUzg4
Das Titelbild erinnert mich an ein nationalsozialistisches Plakat von 1943 und ein CDU-Plakat aus den 50zigern.
https://www.youtube.com/watch?v=ndlrGJJUzg4
Bosch, Porsche, Mercedes entlassen massenhaft –
https://youtube.com/shorts/seYyyyEF-3U?is=30PGY0rPuYlt_Zzm
„1,2 Billionen Dollar stecken die NATO-Staaten in Rüstung – Russland 127 Milliarden.“ – dieser Satz, auch wenn er so ähnlich immer wieder in den Medien verbreiten wird, zeigt leider, wie wenig Ahnung der Autor zum Thema hat.
Diese Zahlen dienen nicht als Beweise für eine militärische Unterlegenheit Russland, sondern für die Ineffektivität der westlichen gewinnorientierten Rüstungsunternehmen.
Wenn ein einzelne Partiotabwehrrakete zw. 3,5-4 Millionen Dollar kostet und damit deutlich mehr als eine verlgeichbare russische Luftabwehrrakete, zeugt dies nicht von westlicher Überlegenheit, sondern vob der unfassbaren Gewinnmaximierung der Rüstungsfirmen.
Was ist eigentlich aus der Kriegswende in der Ukraine durch die westlichen Wunderpanzer Abrahams, Challenger und Leo geworden?
Und was hat die Panzerhaubitze 2000 bewirkt?
Die westlichen Waffensystem glänzen zu oft nur an einer Stelle, in den Prospekten der Waffenfirmen auf Hochglanzpapier.
Überteuert und i.d.R. nicht für einen harten langen Kriegseinsatz gemacht, sondern für kurze Strafaktion gegen abtrünige Dritte Welt Länder.
Weil z.B. Abrahams, F35, etc oft bereits nach wenigen Einsätzen zur Wartung müssen und diese dann noch nicht mal von den Truppen selbstdurchgeführt werden können, sondern vertraglich festgelegt durch die Hersteller.
Was die Anzahl der Soldaten angeht, könnte der Autor mal nachfragen, wie viele im Westen den tatsächlich kämpfenden Truppen sind? Die ganze Logistik und Versorgung, wie z.B. Köche bei den Armeen sind dort ja auch mit drin, Und dann noch wie viele davon Kampferfahrung haben?
Und bei den Quartettkartenvergleichen des Autors fehlt ein sehr wesentlicher Wert, wieviele Munition hat der Westen noch auf Lager vs Russland?
Oberflächlich gibt der Artikel vor die allgemein Kriegshysterie in den Medien zu bekämpfen, jedoch trägt er selbst dazu bei die aktuell brandgefährlich Situation zu verschlimmern, indem er Russland als schwach dargestellt.
Denn der jetztige Weg Europas wird früher oder nicht sehr viel später zu einer militärischen Reaktion Russlands führen.
Wäre das Bewusstsein über die Stärke Russlands in der Bevölkerung vorhanden, wäre die Kritik an den fortwährenden Eskalationen der EU sicher lauter.
Das Märchen von einem schwachen Russland bestärkt die Hardliner nur daran in der Ukraine auf Sieg zu setzen.
Hier zu ein Interview mit einem hochrangigen russischen Diplomaten:
https://www.youtube.com/watch?v=PYOxyv46-6k