Medientabu: Schockierend viele Männer werden Opfer sexueller Gewalt

weibliche Faust
Bild: Pixabay License

Seit vielen Jahren ist die hohe Rate männlicher Opfer ein Thema der wissenschaftlichen Forschung. In den USA berichten Leitmedien über diese Erkenntnisse. „Männer werden von Frauen fast genauso häufig vergewaltigt wie Frauen von Männern“ heißt es etwa in der auflagenstarken Zeitschrift „USA Today“[i].

In den deutschen Leitmedien sind diese verblüffenden Zahlen kein Thema. Stattdessen werden dort Aktivisten, die darüber sprechen, angefeindet. Jetzt hat der Geschlechterforscher und Männerrechtler (Maskulist) Arne Hoffmann ein Grundlagenwerk zu diesem Missverhältnis veröffentlicht: „Sexuelle Gewalt gegen Männer: Was wir darüber wissen und warum wir dazu schweigen.“ Darin finden sich außer aktuellen Forschungserkenntnissen Interviews mit Betroffenen, Opferhelfern und Aktivisten.

Für das Overton Magazin hat Arne Hoffmann Passagen aus dem Vorwort und dem ersten Kapitel seines Buches zusammengeführt.

„Vergewaltigung ist ein Verbrechen, das Männer Frauen antun – in so gut wie jedem einzelnen Fall.“ Wenn Sie in einer x-beliebigen Fußgängerzone dieses Landes eine Umfrage durchführen würden, ob diese Behauptung stimmt, dürften sie auf fast 100 Prozent Zustimmung stoßen. Die meisten Menschen würden hier von einer Binsenweisheit sprechen und sich wundern, warum Sie überhaupt danach fragen.

Enorme Zahl männlicher Opfer

Nun, schauen wir uns einmal die Erkenntnisse internationalen Forschung zu diesem Thema an:

  • Im Jahr 2017 veröffentlichte die Jura-Professorin, Geschlechterforscherin und Menschenrechtlerin Lara Stemple einen Artikel im Wissenschaftsmagazin Scientific American, in dem sie darlegte, dass Frauen und Männer in ähnlich großem Ausmaß Opfer sexueller Gewalt werden und männliche Opfer in 79 Prozent der Fälle von weiblichen Tätern berichten.[ii]
  • Die oberste US-amerikanische Gesundheitsbehörde stellt klar: „Einer von drei Männern hat im Laufe seines Lebens sexuelle Gewalt, körperliche Gewalt und/oder Stalking durch einen Intimpartner erlebt. Nahezu jeder vierte Mann in den USA hat in seinem Leben irgendeine Form von sexueller Gewalt erlitten.“[iii] Professorin Joan Cook und Dr. Amy Ellis verdeutlichen das in einem Artikel für das wissenschaftliche Fachmagazin Psychiatric Times: „Um diese Zahlen zu verstehen, stellen Sie sich ein großes College-Footballstadion mit 100.000 Sitzplätzen vor. Wenn das Publikum ausschließlich aus Männern besteht, würde das bedeuten, dass mindestens 25.000 Männer sexuell missbraucht wurden oder werden. Diese Zahl ist erschütternd.“[iv]
  • Im Februar 2021 stellte die linke britische Tageszeitung Guardian eine Studie vor, der zufolge sogar die Hälfte aller Männer schon einmal eine ungewollte oder nicht einvernehmliche sexuelle Erfahrung gemacht haben.[v] Hiernach gaben neun Prozent aller Männer an, vergewaltigt worden zu sein. 14 Prozent wurden zu sexuellen Handlungen gezwungen oder unter Druck gesetzt und 21 Prozent hatten an sexuellen Handlungen mit einem Erwachsenen teilgenommen, als sie noch nicht das gesetzliche Schutzalter erreicht hatten. Die Co-Geschäftsführerin der Organisation Mankind, die die Studie durchgeführt hatte, forderte eine nationale Strategie für Sexualverbrechen, die „einen inklusiveren Ansatz verfolgt, um die Bedürfnisse aller Opfer ungewollter sexueller Erfahrungen zu erfüllen.“
  • Hierzulande weist der Geschlechter- und Antidiskriminierungsforscher Dr. Peter Döge in einer Studie für die evangelische Kirche Deutschlands darauf hin, dass acht Prozent aller Frauen selbst angegeben hatten, ihren Partner schon einmal sexuell genötigt zu haben.[vi]
  • Der deutsche Gewaltforscher Bastian Schwithal gelangte bei einer Auswertung von 55 Studien zu dem Fazit, „dass Männer ebenfalls und im weitaus größeren Ausmaß als bisher angenommen sexuelle Gewalt (auch schwere Formen) erfahren. Beim Verüben von sexueller Gewalt ergibt sich ein Geschlechtsverhältnis von 57,9 Prozent Männer gegenüber 42,1 Prozent Frauen und hinsichtlich erlittener Gewalt ein Männer-Frauen-Verhältnis von 40,8 Prozent zu 59,2 Prozent .“[vii]

Wie Sie sehen, gehen die exakten Zahlen und Bevölkerungsanteile ein wenig auseinander. Das liegt nicht nur daran, dass die Erhebungen in verschiedenen Ländern vorgenommen wurden, sondern auch an der jeweiligen Fragestellung, die jedes Mal ein wenig anders lautete. Aber eines ist in der Gesamttendenz klar: Der Anteil männlicher Opfer sexueller Gewalt ist hoch. Sehr hoch.

Falls Sie aber nicht zufällig ein Experte in dieser Debatte sind, haben Sie vermutlich nie etwas von dieser enormen Zahl männlicher Opfer gehört.

Vermutlich wissen Sie ebensowenig über die Massenvergewaltigungen von Männern in militärischen Konflikten – beispielsweise im Jugoslawienkrieg – und das, obwohl dieser Krieg praktisch vor unserer Haustür stattgefunden hat.

Warum wissen Sie von alldem nichts?

Hier kann ich Sie ein wenig beruhigen: Es liegt nicht an Ihnen. Wenn Sie in einer Buchhandlung nach einem Buch zum Thema „vergewaltigte Männer“ fragen würden, dürften Sie vor allem irritierte Blicke ernten. Auch in unseren Leitmedien ist diese hohe Zahl männlicher Opfer kein Thema. Und das, obwohl

  • unsere Medien nicht einmal im Ansatz so stark reglementiert sind wie etwa die Medien in Putins Russland
  • ich selbst seit über 20 Jahren immer wieder zu diesem Thema veröffentliche und
  • es fast genauso lange eine stetig wachsende politische Bewegung gibt, die dieses Thema anspricht.

Verschweigen schadet nicht allein Männern, sondern auch Frauen

Es ist dringend angeraten, stellten Sexualforscher fest, dass von Frauen ausgehende sexuelle Gewalt von medizinischen, psychosozialen und juristischen Autoritäten erkannt und das dadurch entstandene Leiden der männlichen Opfer so besser verstanden und gelindert werden kann. Diese Forderung findet sich bereits in einer Studie aus dem Jahr 1993.[viii] Dreißig Jahre später gibt es zwar immer wieder mal Artikel, dass auch ein Mann Opfer sexueller Gewalt werden kann – aber über die verstörende Häufigkeit herrscht in den deutschen Medien eisiges Schweigen.

Das schadet nicht allein Männern, sondern auch Frauen, argumentiert die Therapeutin und Sozialarbeiterin Karen Duncan: Wenn männliche Opfer von Vergewaltigungen weiterhin konsequent ignoriert würden, befindet sie, könnte das die Motivation von Männern senken, sexuelle Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen.[ix] Das führt Duncan mit folgenden Worten aus:

„Die sexuelle Aggression einer Gruppe von Menschen (Frauen) zu leugnen und gleichzeitig die sexuelle Aggression einer anderen Gruppe von Menschen (Männer) aufzubauschen, wird der sexuellen Aggression kein Ende bereiten. Feindselige Überzeugungen, die von beiden Geschlechtern vertreten werden, können den Antagonismus zwischen den Geschlechtern fördern und dadurch die Risikofaktoren für Männer und Frauen aufrechterhalten, sich in feindseligem sexuellem Verhalten zu engagieren, anstatt in einvernehmlichen und gegenseitig befriedigenden sexuellen Beziehungen. Es ist auch wichtig zu bedenken, dass das Trivialisieren oder Ignorieren der männlichen Erfahrung unerwünschten sexuellen Verhaltens durch Frauen unbeabsichtigt Männern die Erlaubnis geben kann, die weibliche Erfahrung unerwünschten sexuellen Verhaltens zu trivialisieren oder zu ignorieren.“[x]

Mit anderen Worten: Wenn allgemein bekannt wäre, wie hoch die Zahl männlicher Opfer ist, könnte nicht nur diesen Opfern wesentlich effektiver geholfen werden. Wenn man darüber berichten würde, anstatt Frauen und Männer gegeneinander aufzuhetzen, könnten beide Geschlechter sexuelle Gewalt als gemeinsames Problem erkennen und am selben Strick ziehen, um es anzugehen.

Schlagartig wurden männliche Opfer sichtbar gemacht

Gerade weil diese Zahlen für Laien so unglaublich sind, lohnen sich einige Worte darüber, wie es dazu kam, dass sie in der Fachwelt als anerkannt gelten.

Den Namen einer Wissenschaftlerin, die wegweisend dabei ist, auf die hohe Zahl männlicher Opfer aufmerksam zu machen, wurde hier schon erwähnt: Professor Lara Stemple. Sie stieß im Jahr 2014 auf eine Statistik, die sie verblüffte: Bei den im National Crime Victimization Survey gemeldeten Vorfällen sexueller Gewalt wurden als 38 Prozent der Opfer Männer ermittelt. Von einer derart hohen Rate hatte sie noch nie gehört. Wie kam es zu diesen 38 Prozent? Der Grund lag darin, dass das FBI „Vergewaltigung“ lange Zeit als „gewaltsame und gegen den Willen einer Frau vorgenommene körperliche Vereinigung“ definiert hatte. In dieser Definition war also schon enthalten, dass das Opfer nur weiblich sein konnte. Dann aber wählten Forscher eine andere Definition, um sexuelle Gewalt zu erfassen: erzwungene Penetration.

Damit wurden schlagartig die zuvor unsichtbaren männlichen Opfer sichtbar gemacht.

Stemple war eine langjährige Feministin, die gegen Vergewaltigungsmythen angekämpft hatte: gegen Mythen wie den, dass es irgendwie die Schuld einer Frau sei, vergewaltigt worden zu sein oder dass sie diese Erfahrung in Wahrheit genossen habe. Jetzt erkannte sie, dass dieselbe Diskussion auch über Männer geführt werden musste und veröffentlichte ihre von Fachleuten überprüften Erkenntnisse im American Journal of Public Health.[xi] Stemples Daten zufolge standen 1,270 Millionen weiblichen Opfern 1,267 Millionen männliche Opfer gegenüber – ein fast deckungsgleiches Ausmaß.[xii]

„Wenn diese Zahlen auch nur annähernd zutreffen“, befand die US-amerikanische Professorin für Frauenstudien Abigail Rine 2013, „zeigen sie ein signifikant anderes Bild von sexueller Gewalt in den USA, als ich gewohnt bin.“[xiii] Vor allem in stramm feministisch ausgerichteten Magazinen wie Jezebel und Salon waren die männlichen Opfer bei der Berichterstattung über diese Studie komplett übergangen worden.[xiv] Lediglich das Blog Everyday Feminism entzog sich dieser Tabuisierung der hohen Zahl männlicher Opfer.[xv] Brittany Tyler von der Canadian Association for Equality indes weist darauf hin, dass einige Zahlen dieser Statistik sogar auf eine leicht höhere Opferrate unter Männern schließen lassen.[xvi]

Wo waren die Männer bei #MeToo?

Andere Forscher wurden auf diese Debatte aufmerksam und erstellten eigene Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen führten: so etwa die von Andrew Flores und Ilan Meyer in der Fachzeitschrift Aggression and Violent Behavior veröffentlichte Untersuchung „Sexual Victimization Perpetrated by Women: Federal Data Reveal Surprising Prevalence“. Die US-amerikanische Forschungsgemeinschaft begann, über die überraschend große Häufigkeit weiblicher Täter und männlicher Opfer zu sprechen. Immer mehr Studien bestätigten die Zahlen, die zunächst so bizarr gewirkt hatten:

  • Eine unter 302 männlichen College-Studenten durchgeführte Erhebung zeigte, dass 51,2 Prozent „mindestens eine sexuelle Viktimisierungserfahrung seit dem Alter von 16 Jahren“ berichteten.
  • Eine Studie, die Daten aus der landesweit repräsentativen National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions des U.S. Census Bureau verwendete, fand in einer Stichprobe von 43.000 Erwachsenen nur geringe Unterschiede im Geschlecht der Sexualstraftäter. Von denjenigen, die bejahten, ‚jemals jemanden gegen seinen Willen zum Sex gezwungen zu haben‘, waren 43,6 Prozent weiblich und 56,4 Prozent männlich.“[xvii]
  • Im Oktober 2013 berichtete das Wissenschaftsmagazin National Geographic über eine aktuelle Studie, die von den Wissenschaftlerinnen Michele Ybarra und Kimberly Mitchell in der akademischen Fachzeitschrift JAMA Pediatrics veröffentlicht wurde. Diese Untersuchung zeigte, dass im Alter von unter 18 Jahren beide Geschlechter in etwa demselben Ausmaß zu sexuellen Übergriffen neigen. „Vor nicht allzu langer Zeit wurden Männern die Fragen über Tätererfahrungen und Frauen die Fragen über Opfererfahrungen gestellt“, erläutert Ybarra den sexistischen Hintergrund, der zur bis heute bestehenden Schieflage der Debatte über sexuelle Gewalt führte. „Wir haben die Tatsache nie wahrgenommen, dass Männer Opfer und Frauen Täter sein könnten.“[xviii]
  • Einer von der American Psychological Association im Fachmagazin Psychology of Men and Masculinity veröffentlichten Studie der Universität Missouri zufolge berichten 43 Prozent der Jungen an High Schools und jungen Männer an Colleges, sexuell genötigt worden zu sein, wobei die Mehrheit der Nötigungen zu ungewolltem Geschlechtsverkehr führte. Von ihnen berichteten 95 Prozent nur von weiblichen Tätern. Die Autoren definierten sexuelle Nötigung weit, einschließlich verbalen Drucks wie Nörgeln und Betteln, was, wie die Autoren einräumen, „die Prävalenz dramatisch erhöht“. (Bei Erhebungen zu weiblichen Opfern ist es genauso: je breiter die Definition, desto höher die Zahl der Opfer, was manche Feministinnen von einer „rape culture“ sprechen lässt.) Von erzwungenem Sex durch körperliche Gewalt berichteten „nur“ 18 Prozent der befragten Jungen und Männer. Männliche Opfer seien noch seltener bereit als Frauen, solche Erfahrungen zu schildern, erläuterte die Psychologin Dr. Bryana French, Co-Autorin der Studie, „aber wenn man sie gezielt fragt, ob es bei ihnen geschehen ist, sagen sie, es sei ihnen geschehen.“[xix]

Der Menschenrechtler Henry Blair, der über eine Ausbildung in Neurowissenschaften und Psychologie verfügt, stellt eine ähnlich verstörende Frage: „Warum haben wir dann bei MeToo nicht auch die Beiträge jener Männer gesehen, von deren Existenz in all diesen Studien systematisch und konsequent berichtet wird? Wo sind sie?“[xx]

Verwundert ist man auch in Großbritannien: „Warum werden 96 Prozent aller sexuellen Übergriffe auf Männer nicht zur Anzeige gebracht?“, titelte am 18. November 2015 die britische Tageszeitung Telegraph mit Bezug auf eine neue Studie mit dem Titel „Silent Suffering – Supporting the Male Survivors of Sexual Assault“. Dabei ging man von 670.000  Übergriffen in den vorangegangenen vier Jahren aus: „Diese Zahl mag sich überwältigend anhören, aber für diejenigen von uns, die mit Opfern arbeiten, stellt sie keine Überraschung dar“, merkt Michael May an, der Autor des Artikels und Direktor der Gruppe SurvivorsUK, die sich um männliche Opfer sexueller Gewalt kümmert.[xxi]

Hier fällt auf: Während die deutschen Medien sonst ausländischen Studien mit noch so geringer Relevanz eigene Artikel widmen (etwa „Männliche Schachspieler geben später auf, wenn sie gegen eine Frau spielen“[xxii]), werden die genannten Studien in den deutschen Medien durchgehend ignoriert. Auch die beiden deutschen Studien des Geschlechterforschers Dr. Peter Döge und des Soziologen Bastian Schwithal wurden weitgehend totgeschwiegen. Die Fürsprecher der Opfer – Männerrechtler (Maskulisten) –, die diese Daten beharrlich zum Thema machen, werde ausgegrenzt und dämonisiert. Warum das so ist und wie es in unserer angeblich so offenen und liberalen Gesellschaft dazu kommt, ist mindestens so erschütternd wie die Zahlen selbst.

 

Endnoten

[i] Vgl. Reynolds, Glenn: A rape epidemic — by women? in: USA Today vom 22.9.2014. Online unter http://www.usatoday.com/story/opinion/2014/09/22/rape-cdc-numbers-misleading-definition-date-forced-sexual-assault-column/16007089.

[ii] Vgl. Stemple, Lara: Sexual Victimization by Women Is More Common Than Previously Known. In: Scientific American vom 10.10.2017, online unter https://www.scientificamerican.com/article/sexual-victimization-by-women-is-more-common-than-previously-known.

[iii] Vgl. N.N.: Intimate Partner Violence, Sexual Violence, and Stalking Among Men. Online ohne Datum unter https://www.cdc.gov/violenceprevention/intimatepartnerviolence/men-ipvsvandstalking.html.

[iv] Vgl. Cook, Joan und Ellis, Amy: The Other #MeToo: Male Sexual Abuse Survivors. In: Psychiatric Times vom 8.4. 2020, Vol 37, Issue 4, Volume 37, Issue 4, online unter https://www.psychiatrictimes.com/other-me-too-male-sexual-abuse-survivors.

[v] Vgl. Rawlinson, Kevin: Half of men have had unwanted sexual experiences, UK study finds. In: Guardian vom 16.2.2021, online unter https://www.theguardian.com/society/2021/feb/16/half-men-unwanted-sexual-experiences-uk-study-mankind.

[vi] Vgl. Döge, Peter: Männer – die ewigen Gewalttäter? Verlag für Sozialwissenschaften 2011. Die Kurzfassung steht online unter http://iaiz.aim-site.de/fileadmin/PDF/Publikationen/Doege/Maenner_d_ewigen_Gewalttaeter.pdf.

[vii] Vgl. Schwithal, Bastian: Weibliche Gewalt in Partnerschaften. Eine synontologische Untersuchung. Books on Demand 2005, S. 138.

[viii] Vgl. Anderson, Peter und Aymami, Ronelle: Reports of female initiation of sexual contact: Male and female differences. In: Archives of Sexual Behavior volume 22, S. 335–343 (1993), online unter https://link.springer.com/article/10.1007/BF01542122.

[ix] Vgl. Duncan, Karen: Female Sexual Predators. Praeger 2010, S. 10.

[x] Vgl. Duncan, Karen: Female Sexual Predators. Praeger 2010, S. 81-82.

[xi] Vgl. zu den bisherigen beiden Absätzen dieses Unterkapitels Friedersdorf, Conor: The Understudied Female Sexual Predator. In: The Atlantic vom 28.11.2016. Online unterhttps://www.theatlantic.com/science/archive/2016/11/the-understudied-female-sexual-predator/503492.

[xii] Vgl. Stemple, Lara und Meyer, Ilan: The sexual victimization of men in America: new data challenge old assumptions. In: Am J Public Health, Vol. 104, Nr. 6/2014, S. e19–e26. Online unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4062022 sowie Stemple, Lara und andere: Sexual Victimization Perpetrated by Women: Federal Data Reveal Surprising Prevalence. In: Aggression and Violent Behavior vom 11. Januar 2016, online unter https://www.researchgate.net/publication/308844135_Sexual_Victimization_Perpetrated_by_Women_Federal_Data_Reveal_Surprising_Prevalence sowie Stemple, Lara: Sexual Victimization by Women Is More Common Than Previously Known. In: Scientific American vom 10.10.2017. Online unter https://www.scientificamerican.com/article/sexual-victimization-by-women-is-more-common-than-previously-known sowie Salcuni, Erica: Rape Happens Almost Just as Often to Men. Online seit dem 30.4.2014 unter http://guardianlv.com/2014/04/rape-happens-almost-just-as-often-to-men.

[xiii] Vgl. Rine, Abigail: Don Draper Was Raped. In: The Atlantic vom 18.6.2013, online veröffentlicht unter http://www.theatlantic.com/sexes/archive/2013/06/don-draper-was-raped/276937.

[xiv] Vgl. N.N.: NISVS 2011 Released – Increased Male Victimization And Rape Is Still Not Rape. Online seit dem 9.9.2014 unter http://www.feministcritics.org/blog/2014/09/09/nisvs-2011-released-increased-male-victimization-and-rape-is-still-not-rape-noh.

[xv] Vgl. Fischl, Jack: There’s a Rape Epidemic in America That No One Is Talking About: Debunking 4 Myths About Male Survivors. Online seit dem 24.12.2014 unter https://everydayfeminism.com/2014/12/male-rape-epidemic.

[xvi] Vgl. Tyler, Brittany: National Intimate Partner and Sexual Violence Survey 2011 Released: Sexual Violation of Men Higher Than Expected. Online seit dem 9.9.2014 unter http://equalitycanada.com/national-intimate-partner-and-sexual-violence-survey-2011-released.

[xvii] Vgl. zu den letztgenannten Studien zusammenfassend Friedersdorf, Conor: The Understudied Female Sexual Predator. In: The Atlantic vom 28.11.2016. Online unter https://www.theatlantic.com/science/archive/2016/11/the-understudied-female-sexual-predator/503492.

[xviii] Vgl. Basu, Tanya: Study: 10 Percent of U.S. Youths Cause Sexual Violence. Females are just as likely to be perpetrators as males. In: National Geographic vom 7.10.2013. Online veröffentlicht unter http://news.nationalgeographic.com/news/2013/10/131007-sexual-violence-rape-teenagers-sociology. Während weibliche Sexualtäter und ihre Opfer in der Forschung vernachlässigt wurden und werden, gibt es aber doch weit mehr Literatur zu diesem Thema, als wohl viele ahnen – vgl. zu einer umfangreichen Bibliographie http://www.female-offenders.com/Safehouse/bibliography-by-year.

[xix] Vgl. Alter, Charlotte: Nearly Half of Young Men Say They’ve Had ‚Unwanted‘ Sex. In: Time vom 25.3.2014. Online unter http://time.com/37337/nearly-half-of-young-men-say-theyve-had-unwanted-sex sowie French, Bryana und andere: Sexual Coercion Context and Psychosocial Correlates Among Diverse Males. In: Psychology of Men and Masculinity Vol. 16, Nr. 1/2016, S. 42-45, online unter https://www.apa.org/pubs/journals/releases/men-a0035915.pdf. Siehe auch die zusammenfassende Pressemeldung zu dieser Untersuchung, „Coerced Sex Not Uncommon for Young Men, Teenage Boys, Study Finds“, online unter http://www.apa.org/news/press/releases/2014/03/coerced-sex.aspx.

[xx] Vgl. Blair, Henry: Studies Consistently Show that Women are as Sexually Violent as Men are – How is this Possible? Online seit dem 20.2.2921 unter https://lovists.com/2021/02/20/women-are-as-sexually-violent-as-men

[xxi] Vgl. May, Michael: Why do 96pc of male sexual assaults go unreported? In: Telegraph vom 18.11.2015, online unter http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/why-do-96pc-of-male-sexual-assaults-go-unreported.

[xxii] Vgl. N.N.: Studie: Männliche Schachspieler geben später auf, wenn sie gegen eine Frau spielen, online unter https://www.stern.de/gesellschaft/studie–maennliche-schachspieler-geben-spaeter-auf–wenn-sie-gegen-eine-frau-spielen-32550910.html.

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61 Kommentare

  1. Sexuelle Gewalt ist nur EINE FORM von Gewalt. JEDE GEWALT demütigt das Opfer, macht das Opfer in seiner Verwundbarkeit sichtbar und verunsichert damit, ist erschreckend in seiner Übergriffigkeit, Respekt, Anstand, Distanz, Grenzen und Körpergrenzen als so leicht überschreitbar sichtbar zu machen. Umso traumatischer, umso weniger schon mildere Formen solcher Übergriffigkeit erlebt wurden.
    Die Verwundungen an der Seele sind oft tiefgreifender und nachhaltiger als die am Körper. Oft werden Gewalt Erlebende selbst zum Täter weil sie die Verletzung nicht überwinden können (ohne dass das als Entschuldigung verstanden werden darf).
    Die heutige überstarke Fokussierung auf sexuelle Gewalt ist nichts weiter als ein weiteres Steinchen der Aufmerksamkeitssteuerung.
    So wie die Fokussierung auf CO2 von der konzerninduzierten Umweltzerstörung und Profitsucht ablenkt.
    So wie die Fokussierung auf „Viren“ von der Übergriffigkeit von Staat und Konzern-Verbrechen ablenkt.
    So wie die Fokussierung auf den Ukraine-Krieg von den Verbrechen der USA weltweit ablenkt.
    So wie die Fokussierung auf migrierende Menschen von den dadurch verursachten Zerstörungen in Herkunfts- und Zielland ablenkt.

    Die Großmedien geben vor, auf was wir uns konzentrieren sollen. DAS ist die hauptsächliche Propagandaaufgabe der angeblichen „Vermittler“ (= Medien). Erst kommt die Aufmerksamkeitssteuerung, die Fehllenkung auf die falschen Themen und Gesichtspunkte – dann erst kommt das gewünschte Narrativ dazu.
    Aber die fehlleitende Aufmerksamkeitssteuerung wird oft genug genauso von den Alternativmedien mit betrieben. Insofern lehnen die sich an die Propaganda-Großmedien an, ja unterstützen deren Agenda.

    1. Sie mischen hier munter Ihre persönliche Ideologie unter die Realität, verallgemeinern und verwedeln damit das im Artikel aufgeworfene Thema. Mit anderen Worten – Sie tun genau das, was Sie anderen vorwerfen.

      1. Achso. Ja, wenn SIE das sagen …

        Äh, welche Ideologie ist denn meine persönliche? Würde mich echt mal interessieren. Oder heißen heute Beobachtungen nun schon „Ideologie“?

  2. „Vermutlich wissen Sie ebensowenig über die Massenvergewaltigungen von Männern in militärischen Konflikten“ schreibt der Männerforscher Hoffmann und verweist dann aus unerfindlichen Gründen ausgerechnet auf „den Jugoslawienkrieg“ und nicht etwa auf das us-Foltergefängnis im besetzten Irak namens Abu Ghuraib, obwohl die dortigen systematischen Vergewaltigungen irakischer Männer (u.a. durch Frauen wie Lynndie England) aller Welt sogar fotografisch dokumentiert wurden und Gegenstand von Gerichtsprozessen waren.

    Mag sein, dass das Overton-Magazin „nicht einmal im Ansatz so stark reglementiert ist wie etwa die Medien in Putins Russland“, um Hoffmann zu zitieren. Es ist offensichtlich einfach unnötig.

    1. Natürlich kommen auch Lynndie England und die sexuelle Demütigung und Folterung männlicher Häftlinge im Gefängnis von Abu Ghuraib im Buch vor. Wie Sie richtig anmerken, ging DAS ja auch groß durch unsere Medien. Dass aber quasi bei uns um die Ecke tausende von Männern vergewaltigt wurden, hat noch kein großes Medienecho erhalten.

      1. Ach so, sie kommen „auch“ vor. Na dann. Wie mögen Sie eigentlich Ihre Begrüßung lieber? “
        Slava Ukraina“ oder Heil Bandera?
        Deutsche und Nazis -ein offensichtliches Synonym.

  3. „unsere Medien nicht einmal im Ansatz so stark reglementiert sind wie etwa die Medien in Putins Russland“
    Wer nicht bereit ist über den westlichen Faschismus zu sprechen, der sollte von Männerrechten (und auch Frauenrechten) schweigen. Denn das ist dann in der Tat sinnlos.

  4. Beim Lesen des Artikels sprang mich unmittelbar eine Frage an, die ich mir leider nicht selber erklären kann.
    Wenn Vergewaltigung der Überbegriff für physische und/oder psychische Gewalt ist, so werden die angeführten Zahlen durchaus ihre Berechtigung haben. Allerdings stellt sich mir bei sexuell motivierter Vergewaltigung erwachsener Männer folgende Frage: wie wäre es (in der Regel) physisch schwächeren Frauen möglich, einen Mann (rein anatomisch) zu Geschlechtsverkehr zu (be)zwingen?
    Strafwürdige Übergriffe auf Minderjährige können in diesem Kontext nicht inkludiert werden, da der Artikel speziell auf Erwachsene abhebt.

    1. Frauen nutzen eher psychische Methoden. Erpressung, Drohung. Körperliche Überlegenheit bringt gar nichts.“Wenn du nicht mitmachst, dann siehst du die Kinder nie wieder“.
      Und wie eine bekannte Schauspielerin gesagt hat (paraphrasiert): „Sag doch allen, dass du als Mann ein Opfer von Gewalt bist. Du wirst sehen, niemand wird dir es glauben.
      Gerade die körperliche Überlegenheit der Männer, die ihnen nichts bringt, ist gerade das Hindernis für die Anerkennung des Opferstatus.

      1. Wie bereits beschrieben, bin ich in diesem Punkt keineswegs gegenteiliger Meinung. Es wird sich aber auch auf sexuelle Vergewaltigung (Gewaltanwendung) bezogen; und da kann ich erst recht keinen Zusammenhang herstellen.
        Bedeutete nämlich, dass (wie viele waren es?) mindestens jeder vierte Mann physisch vergewaltigt würde. Hhhmm. Also ich bin da raus, blieben nur noch zwei Verschonte.🤔
        Es geht aber vielmehr um das Anführen von Statistiken, die nicht eruierbar sind.

  5. Es wird nur eine menschliche Emanzipation geben – oder keine. Wobei letzteres wahrscheinlich ist.

    Was wir im woken Feminismus erleben, ist, dass die These hegemonial wurde, dass der geborene Feind aller Frauen „der Mann“ ist. Der Vater, der Kollege, mit dem gemeinsam sie ausgebeutet wird, der Partner, mit dem gemeinsam sie sich durchs Leben schlägt. Die Kassiererin bei Lidl sitzt im gleichen Boot wie die in den Vorstand eines Konzerns kooperierte Millionärin und Ausbeutungs- Technokratin während der männliche weiße Obdachlose privilegiert und ein Feind ist.
    Diesen Ansatz in der Gesellschaft akzeptabel gemacht zu haben ist schon außerordentlich genial. Der Rest ist, wie bei jeder Ideologie, einfach, zu erklären, wenn man nicht in ihr gefangen ist. Die gesellschaftliche Wirklichkeit wird auf der Grundlage der eigenen Weltsicht interpretiert und selektiert und nicht die eigenen Überzeugungen an dieser Wirklichkeit gemessen und angepasst. Daher ist ganz klar, dass die Aussagen und Zahlen des Autoren nicht geprüft sondern einfach – im besten Fall – ignoriert, dann bestritten werden und, weil das einfach ist, der Überbringer der Botschaft verleumdet wird.

    Dass „die Frauen“ in ihrer großen Masse dabei wenig gewinnen können, schreibt der Autor und ich denke es stimmt. Ausbeuterinnen, eine wokeschiitische Elite, die fette Posten abräumt, Promis. Schauspielerinnen, die sich wegen der Kariere prostituierten und dies nun -Me too- der Welt mitteilen, Und niemand traut sich zu sagen, dass sie mit ihrer Hurerei ihre Kolleginnen betrogen , die dazu nicht bereit waren. Und obwohl dies so offensichtlich richtig ist, gelang es eine vollkommen auf dem Kopf stehende Beschreibung durchzusetzen : dein Mann, mit dem die die Nächte am Bett des kranken Kindes verbracht hast, mit dem du das Geld fürs gemeinsame Leben zusammengekrazt hast, ist dein Feind. Du und die schauspielende Millionärin, die ein märchenhaftes Leben in Reichtum führt , weil sie sich den richtigen Leuten hingab, ihr seid eins.
    Das stellt das Patriarchat in Frage? Nun, es zementiert die Herrschaft des Kapitals.

    Merkwürdige Welt.

    1. zwar im Grunde sauber beschrieben, aber leider im Abschluss geschwächelt.

      Das ist keine merkwürdige Welt, das ist die Propaganda der Herrschenden, um die Beherrschten im unklaren über ihre Situation zu lassen und etwaige Solidarisierung zu verhindern.

      klappt anscheinend

      *augenroll*

      1. Ich dachte schon, es wäre als das zu verstehen, als was es gemeint war: bitterer Sarkasmus.
        Und überhaupt – ist halt ne merkwürdige Welt ;o)

    2. Es gibt auch Fälle, da stellen sich Frauen nach außen als emanzipiert dar. Wenn man die Verhältnisse genauer kennt, stellt sich heraus, dass sie zuhause nur devote “Hausfrauen“ spielen dürfen und ihrem meist kapitalkräftigen Gebieter fast willenlos ergeben sind. Umgekehrt gilt das – bei ähnlicher Machtkonstellation – genauso. Daher ist die These vom kapitalistischen, neoliberalen Ablenkungsmanöver m.E. durchaus stichhaltig.

  6. „Dann aber wählten Forscher eine andere Definition, um sexuelle Gewalt zu erfassen: erzwungene Penetration. … die Medien in Putins Russland“

    Evtl. sollte auch bei internationalen Medienvergleichen nicht gefragt werden, ob staatlicher Druck verhindert, dass Journalisten schreiben können, was sie wollen, sondern etwas allgemeiner, ob Druck besteht, dass sie nicht freie schreiben können.

    Schon in der Vor-Internetzeit gab es einzelne Journalisten, die bekannten, dass wenn sie bei Regierungen, Behörden etc. nicht vom nahestehenden Informationsfluss ausgeschlossen werden wollten, sie vieles eben nicht schreiben können.

    Dann kam das Internet und Journalismus wurde zu einer Profession, die nur noch einigermaßen sicheres Brot bringt, wenn man genau das schreibt, was die, die über die Karriere entscheiden, gerne lesen wollen.

    Man könnte aufatmen, weil wir doch die Öffentlich-Rechtlichen aber, aber auch da waren längst die Neoliberalismus- und Nato-Netzwerke fest implantiert.

    Lieber Arne Hoffman, die Weltsicht ist an vielen Stellen von den richtigen Fragestellung abhängig. Mit der Sinnhaftigkeit von Welterklärungen, die Putin enthalten, bin ich sehr skeptisch. Ich würde Ihnen dringend empfehlen, dass wenn Sie mit Ihrem Anliegen ernst genommen werden wollen, Sie das nächstens besser umformulieren.

  7. Ich möchte mich zunächst beim Overton-Magazin bedanken, dass hier dem bekanntesten Maskulisten Deutschlands die Gelegenheit gegeben wird, einen Artikel zu veröffentlichen.
    Man kann ihn übrigens auch als Experten für die Konstruktion eines „Overton-Windows“, also einer „zulässigen Meinung“ oder eines „zulässigen Meinungsspektrums“ ansehen. Er lag (bisher) zuverlässig außerhalb.

    Zur Klarstellung eines Absatzes:
    „Wie kam es zu diesen 38 Prozent? Der Grund lag darin, dass das FBI „Vergewaltigung“ lange Zeit als „gewaltsame und gegen den Willen einer Frau vorgenommene körperliche Vereinigung“ definiert hatte. In dieser Definition war also schon enthalten, dass das Opfer nur weiblich sein konnte. Dann aber wählten Forscher eine andere Definition, um sexuelle Gewalt zu erfassen: erzwungene Penetration.
    Damit wurden schlagartig die zuvor unsichtbaren männlichen Opfer sichtbar gemacht.“

    Die Penetration – oder in der deutschen Debatte „das Eindringen“ – wurde und wird so verhandelt, als wäre die Frau immer Opfer und der Mann immer Täter, weil prinzipiell eher der Mann „eindringen“ kann.

    Die Fragestellung der Forscher wurde umgestellt, um zu erfahren, ob aus der männlichen Perspektive die Penetration freiwillig erfolgte.
    Die Frage: „Were you made to penetrate?“
    Also, ob er (gegen seinen Willen) dazu gebracht oder dazu gezwungen worden ist.

    1. »dem bekanntesten Maskulisten Deutschlands«
      Ich kannte den Herren nicht und nach kurzer Recherche habe ich nicht den Eindruck irgendwas verpasst zu haben. Anders gesagt: Wenn das der bekannteste Maskulist Deutschlands ist, dann verstehe ich, warum man mit Deutschlands Männern derart Schlitten fahren kann wie es gemacht wird.

      1. Falls die „kurze Recherche“ sich auf Wikipedia beschränkt hat, dann schau dir bitte die Versionsgeschichte an. Der Artikel ist von stramm feministischen „ModeratorI_*:nnen“ über 500 mal umgeschrieben worden.
        Man kann auch sagen, „umgelogen“ worden.

        Ein Zitat aus der Wikipedia: „Der Münchner Jugendforscher Axel Dammler zitiert Hoffmann beispielhaft als rechten Ideologen im Geschlechterkampf.“
        Der „rechte Ideologe“ hat ein Buch mit dem Titel „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“ verfasst.
        Wie passt das zusammen?
        Vorschläge?

        Sein bekannter Blog heißt „Genderama“.
        https://genderama.blogspot.com
        Ist das nicht merkwürdig, es gibt diesen Blog laut seinem Artikel auf der Wikipedia und den veröffentlichten „Weblinks“ nicht?!

        Schau dir die erste Zeile auf seinem Blog an, sie lautet: „Genderama ist das Blog des linksliberalen Flügels der antisexistischen Männerbewegung (Maskulismus).“

        Der nach – eigenem Bekunden – Vertreter des „linksliberalen Flügels der antisexistischen Männerbewegung“ ist ein „rechter Ideologe“, der rein zufällig Plädoyers für eine „linke Männerpolitik“ schreibt.
        Soll ich noch sarkastischer werden?

        Was die „Nachdenkseiten“ und andere „Lumpenpazifisten“ gerade jetzt erleben, das kennen wir und Arne schon seit 20 Jahren.
        Sie lügen, dann türmen sie auf die Lüge eine weitere Lüge und darauf noch eine: Anschmieren, denunzieren, veröffentlichte und öffentliche Meinung kontrollieren.
        Faktisches Berufsverbot erteilen und dann die Nutzung der Publikationsmöglichkeiten die noch bleiben verurteilen.

        Wie umfassend betrogen worden ist, kann hier sehen: https://feministischeirrtuemer.de
        Arne ist so nett und höflich, diese Propaganda zum (feministisch) eigenen, geldwerten Vorteil gereichenden BULLSHIT „Irrtümer“ zu nennen. Aber ich bin nicht nett und auch nicht höflich; in unserem Spektrum bin ich der Punk.

        Wiederholt: Wikipedia ist eine Quelle der Desinformation.
        Und die Heinrich-Böll-Stiftung ist nicht zufällig der ehemalige Wirkungsort des zum Neoliberalen gewendeten Ex-Maoisten Fücks, der das „Zentrum (darunter geht es nicht) Liberale Moderne betreibt.
        Aktuell ist er auf „Extremistenhatz“ und meint damit Albrecht Müller (Nachdenkseiten).
        Diesen Scheiß und deren Vorgehensweise kennen wir einfach länger.
        Ich habe einen Vorschlag: „Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst.“

        1. Meine Recherche war ein Anlesen von Herrn Hoffmanns Blog. Nur ein Anlesen, denn soviel „Höflichkeit“ löst bei mir Lachkrämpfe aus.
          Mit der Information, dass die Wikipedia straff auf woke und Zeitgeist gebürstet ist und der Feminismus auf Lügen, Verdrehungen, unverstandener Statistik bis hin zu behandlungsbedürftigen geistigen Störungen (Valeria Solanas, Andrea Dworkin et. al.) beruht, rennst du mir offene Türen ein. Ich bezweifle allerdings ernsthaft, dass es gegen diesen Unsinn hilfreich ist, „höflich“ (oder seien wir ehrlich: unterwürfig) das bessere Opfer sein zu wollen.

          1. Ok, dann habe ich deine Kritik falsch verstanden, weil ich dich politisch falsch eingeordnet habe. Sorry!

            Arne Hoffmann macht seinen Job schon seit über 20 Jahren und ist Anfeindungen und einer „cancel culture“ (die gibt es nicht erst seit gestern) ausgesetzt, deren Ausmaß und Umfang man unterschätzt.
            Gerade jetzt rollt die nächste Welle an Propaganda, die komplette „manospere“ als rechtsradikal anzuschmieren.

            Natürlich mit Staatsknete (prominent: BMFSFJ), welche klientelistisch verteilt wird und bspw. mit der Übernahme von feministischen Titeln in den Katalog der BPB.
            Ziel ist, den Feminismus X (in welcher modischen Ausprägung auch immer) zur Staatsideologie zu machen und Kritiker zum Verstummen zu bringen.

            Angefangen hat dieses „Erfolgsrezept“ mit einer (lächerlichen) „Expertise “ von Thomas Gesterkamp für die Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel „Geschlechterkampf von rechts“ im Jahre 2010.
            Ziel war und ist explizit, einen ideologischen „cordon sanitaire“ zu errichten – man spricht nicht mit Maskulisten und greift auch nicht deren Themen auf.

            Dieses Konzept ist insofern gescheitert, weil der höfliche Arne mit der Herausgabe von „Gleichberechtigung beginnt zu zweit: Können Feminismus und Maskulismus für eine ganzheitliche Geschlechterpolitik zusammenwirken?“ im Jahr 2019 zahlreiche Feministinnen aus dem liberalen Spektrum für eine Mitarbeit gewinnen konnte.
            Das Buch ist zudem bei Tectum erschienen, einem Wissenschaftsverlag.

            Das hätte nicht funktioniert, wäre er 20 Jahre auf „red pill rage“ gewesen. Man wird nicht ernst genommen, wenn man mit Schaum vor dem Mund argumentiert.

            Zudem hat der Feminismus (letzte Inkarnation „intersektional“ und „woke“) die ideologische Luftüberlegenheit in den Medien, den „linken“ Parteien (und deren „Stiftungen“), in den Staatsapparaten und an den Universitäten. Da gewinnt letztlich das bessere Argument, vorgetragen im nüchternen Tonfall.

            Ich würde knalliger formulieren und draufhauen, aber ich kann es mir auch leisten, weil ich politisch nichts zu verlieren habe. Telepolis kann mich sperren – so what?

            Für Überzeugungsarbeit ist m.E. auf lange Sicht seine Strategie besser geeignet und man darf nicht vergessen, „Sind Frauen bessere Menschen?“ erschien am 1. Januar 2001. Das ist eben das Bohren gaaanz dicker Bretter.

            1. Politisch bin ein ganz böser: Libertär mit Spuren von Pragmatismus. D.h. im Gegensatz zu echten Libertären habe ich keine grundsätzlichen Einwände gegen einen maßvollen Sozialstaat. Ich hätte nämlich gerne eine stabile Gesellschaft und dass zuwenig Sozialstaat auch keine stabile Gesellschaft hervorbringt, zeigen die USA in hervorragender Weise.

              Mit Feminismus habe ich schon vor 30 im beruflichen Umfeld Bekanntschaft geschlossen. Als Biologe arbeitet man nun mal zu 90% mit Kolleginnen, von denen wiederum 90% fest von der natürlichen Überlegenheit der Frau über den Mann überzeugt sind. Ein Glauben, der regelmäßig (und allzu oft begleitet von fliegender Laborausstattung) an der Realität scheitert.

              Herrn Hoffmanns Taktik der „höflichen“ (lies: unterwürfigen) Zusammenarbeit mit „zahlreichen Feministinnen aus dem liberalen Spektrum“ möchte ich an ihren Erfolgen messen.
              Ja, es ist total beeindruckend wie er und die „liberalen“ Feministinnen diesen Unfug zurückgedrängt hat. Es gibt keine feministische Außenpolitik, die Grünen haben ihr Frauenstatut aufgeben, es gibt keine staatlich geförderten Meldestellen „Antifeminismus“, die SPD hat den grenzdebilen Satz von der Überwindung der männlichen Gesellschaft aus ihrem Programm gestrichen und die CSU hat keine Frauenquote eingeführt.
              Eine wirklich beeindruckende Bilanz!

              Da hätte ich mir eine Scheibe von abschneiden sollen, statt die Kolleginnen an ihrem eigenen Größenwahn scheitern zu lassen. Dann hätte ich jetzt vermutlich grob geschätzt ein Dutzend Falschbeschuldigungen hinter mir statt nur einer und eine besagter Kolleginnen wäre vielleicht sogar intelligent genug gewesen, in meinem Kalender nachzusehen, ob ich zum Zeitpunkt der unterstellten Vergewaltigung nicht gerade 7000km vom Tatort entfernt weile.

              Apropos „liberale Feministinnen“: das ist ein klassisches Oxymoron. So etwas gibt es nicht. Alleine die Tatsache, dass jemand sich über ein Gruppenmerkmal definiert, entlarvt ihn/sie/es als Kollektivisten und Kollektivisten können nicht liberal, also freiheitlich, sein.
              Was du meinst nennt man „gemäßigte Feministinnen“. Das wie mit den gemäßigten Rebellen in Syrien: Auch die enthaupten ihre Geißeln, verzichten allerdings darauf, Beweisvideos bei Youtube einzustellen. Gemäßigte Feministinnen sehen ein, dass sie Männer brauchen. Irgendwer muss ja den Müll runtertragen.

              1. Ich schrieb bereits: „Arne Hoffmann macht seinen Job schon seit über 20 Jahren und ist Anfeindungen und einer „cancel culture“ (die gibt es nicht erst seit gestern) ausgesetzt, deren Ausmaß und Umfang man unterschätzt.“

                Wie du richtig bemerkt hast, hat sich eine feministische Ideologie in Parteien, (staatlichen) Institutionen, Medien und dem Alltagsbewusstsein (von Männern und Frauen) festgesetzt.
                Festgesetzt heißt hier auch, diese Ideologie wird staatlich gepampert (s. Gender-Studies, Gleichstellungsbeauftragte, „NGOs“ etc.) und medial propagiert.
                Während Kritiker diffamiert und ausgegrenzt werden, inkl. des Zugangs zu Ressourcen, zu Medien etc.
                Das läuft bereits – wie dir auch bewusst ist – seit Jahrzehnten.

                Vor diesem Hintergrund muss man „Erfolge messen“ und wenn das BMFSFJ 2016 schreibt, der „harte Kern“ (was auch immer das ist) „des“ Maskulismus umfasse 1% der männlichen Bevölkerung und der weitere Kreis „fest Überzeugter“ (dito) 5,3%, dann ist das Angesichts der politischen Umstände gar nicht schlecht.
                Das hier ist ein „uphill battle“.

                „Politisch bin ein ganz böser: Libertär mit Spuren von Pragmatismus.“
                Ich beurteile politische Einstellungen und Haltungen nicht moralisch und mir gehen moralinsaure Argumente und auf diesen basierende Forderungen auf den Keks.
                Das sage ich als Linker.

                Aber damit zu einem Verständnisproblem, das ich durchaus auf deine Einstellung zurückführe: Ob „Kollektivisten“ illiberal Menschen nach „Gruppenmerkmalen“ sortieren ist für die Wirksamkeit der Argumentation völlig egal.
                Historisch ist erwiesen, eine Sortierung und Hierarchisierung nach (insbesondere biologischen) Gruppenmerkmalen funktioniert. Hat sich bspw. mit dem Rassismus im Kolonialismus und der Sklaverei zwar gründlich blamiert, aber Selbstreflexion ist nicht unbedingt „feministisch“.

                Deine persönlichen Erfahrungen (heftig!) zeigen m.E. den Erfolg der Durchsetzung eines „Feindbilds Mann“, bei dem es sich um „das unmoralische Geschlecht“ handelt und das Gegenbild der Frau als „besserer Mensch“.
                Dieses Thema wiederum, wonach sich alles Übel der Gesellschaft auf „Mann“ (und dessen Eigenschaften) zurückführen lässt ist Produkt der Spätaufklärung.
                D.h. „Feminismus“ hat an einer Männerfeindlichkeit nur angesetzt, die bereits vorher existierte.

                Das Problem an der Propaganda von der „natürlichen Überlegenheit der Frau über den Mann“ ist, wie du richtig schreibst: „Ein Glauben, der regelmäßig (…) an der Realität scheitert.“
                Diese Propaganda ist letztlich zum Scheitern verurteilt und man kann nicht permanent der objektiven Realität erklären, sie sei das eigentliche Problem.

                Damit noch einmal zu: „Alleine die Tatsache, dass jemand sich über ein Gruppenmerkmal definiert, entlarvt ihn/sie/es als Kollektivisten und Kollektivisten können nicht liberal, also freiheitlich, sein.“

                Wenn man den Fokus auf Gruppen lenkt, die Interessen haben, dann gibt es Kollektive mit eigenen und von anderen Gruppen unterschiedlichen Interessen.
                Bauern oder Industriearbeiter, Stadtbevölkerung oder Landbevölkerung z.B.
                Sich über das Gruppenmerkmal „Bauer“ zu definieren und eigene Interessen zu vertreten ist nicht „illiberal“, sondern folgt dem, was objektiver Fakt auf der Basis der Tätigkeit ist. Dennoch gibt es den monolithischen Block „der Bauern“ nicht.

                Auf der Basis von objektiven biologischen Gegebenheiten haben auch Männer und Frauen unterschiedliche Interessen. Dass es demnach eigene Interessenvertretungen von Männern und Frauen geben sollte, die sich spezifischen Problem der Geschlechter widmen sollte ist naheliegend.

                Und auch hier gilt, der monolithische Block von „den Männern“ und „den Frauen“ existiert nicht.
                Genauso wenig gibt es den monolithischen politischen Block der jeweiligen Interessenvertretungen – weder im Feminismus, noch im Maskulismus.

                Diese politische Realität anzuerkennen ist nicht „unterwürfig“ und man sollte sich die Funktion der Inszenierung eines „Geschlechterkriegs“ klar machen: ein Alleinvertretungsanspruch des Feminismus in seiner modischsten und staatlich alimentierten Ausprägung.

                Aktuell hat dieser Feminismus bspw. in den USA das Problem zu definieren, wofür er überhaupt kämpft.
                Wenn es per Definition „Frau“ gar nicht geben darf, dann wird es eng mit der eigenen Legitimation.

                Ich denke, wir erleben noch, wie „Narrative“ krachend zusammen brechen werden. Vorher wird es jedoch richtig ungemütlich.

  8. Die Symmetrie bei sexueller Gewalt ist auch bei häuslicher Gewalt seit den 70er Jahren bekannt. Bekannt im Sinne der Forschung, jedoch nicht medial.
    Da der Feminsimus aber nur Männer als Täter und Frauen als Opfer anerkennt, haben die Feministen erfolgreich das Zerrbild jahrzentelang propagiert.
    Die Frage ist: Wie konnte das so kommen?
    Dazu kann ich mehrere Gründe anführen.
    – Frauen als Opfer bekommt wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Die Gesellschaft achtet viel mehr auf Probleme und Nöte von Frauen. Von einem Mann wird dagegen erwartet, dass er sich selbst hilft und nicht die Gesellschaft mit seinen Problemen ‚belästigt‘.
    – Männer sehen sich selbst nicht so schnell als Opfer. Sie neigen vielmehr unerwünschte Ereignisse als Fehler bei sich selbst zu sehen und sich vor zukünftigen besser zu schützen. Frauen suchen dagegen mehr Hilfe durch die Gesellschaft.
    – Feministen ist der „Marsch durch die Instutionen“ gelungen. Sympathisierende Linke, die alles aus der Perspektive der Machtkonstruktion sehen, können sich nicht vorstellen, dass Männer auch Opfer sein können. Es gibt auch andere Linke, die das nicht so sehen, allerdings sind sie in der Unterzahl.
    – Die Medien sind stark feministisch geprägt. Das erkennt man , wenn man mal die Berichterstattung sieht: Feminsimus gut, Männerrechtler böse. Es werden nur Studien zitiert, die zu diesem Mantra passen.

    1. „Männer sehen sich selbst nicht so schnell als Opfer. Sie neigen vielmehr unerwünschte Ereignisse als Fehler bei sich selbst zu sehen und sich vor zukünftigen besser zu schützen. Frauen suchen dagegen mehr Hilfe durch die Gesellschaft.“
      *
      Also – wenn Sie nicht selber weiblichen Geschlechts sind, dann wäre ich mit derartigen Äußerungen eher vorsichtig.
      Die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein und „me too“ ist weniger ein Breiten- sondern ein Statusphänomen!☝️ Darüber hinaus hörte ich bisher noch NIE, dass vergewaltigte Frauen Hilfe in der Gesellschaft suchten, weil sie durch diese vorbehaltlos unterstützt würden und weder Stempel noch Makel erhielten.
      Sei es drum: die Bearbeitung des Themas ist eigenartig!

      1. Metoo wirkt nur in eine Richtung, etliche Männer verloren ohne Rechtsprozess ihren Job, einige nahmen sich das Leben. Ja, es gibt eine Dunkelziffer, und zwar bei Falschbezichtungen: Deutlich mehr als die Hälfte aller Anschuldigungen sind Falschbeschuldigungen – es ist deutlich einfacher zu lügen als zu vergewaltigen, besonders wenn man allgemein der Auffassung anhängt, Frauen würden bei sowas nicht lügen. Darf ich hier verlinken?

        Derweil erleben Frauen, dass sich gläserne Wände zu ihren Kollegen aufbauen und andere Frauen verbieten ihren Ehegatten, mit Kolleginnen auf Geschäftsessen zu gehen, denn diese Frauen wissen etwas, das geleugnet wird: Dass es ihrem Mann im Zweifel nichts nutzen wird, wenn er sich tadellos verhalten hat, er trotzdem beruflich vernichtet werden kann durch einen metoo-Vorwurf.

        Frauen, die behaupten, Opfer geworden zu sein, werden ernst genommen. Ich habe noch nie einen weißen Mann erlebt, der ernsthaft die Position vertrat, Frauen seien selbst schuld, z.B. weil sie das falsche getragen haben. Wenn Sie das, was sie schreiben, auf Männer anwenden, dann haben Sie einen Punkt.

  9. Leider ist der Artikel (bewusst?) undeutlich, da er nicht genauer nach Täter/inne/n differenziert. Es ist schon lange bekannt, dass auch Männer in großem Ausmaß Opfer männlicher Gewalt werden.

  10. Arne Hoffmann hat seiner Sache keinen Gefallen getan ‚die Medien in Putins Russland‘ zu erwähnen. Die paar Worte reichen schon, um ein ganz anderes Fass aufzumachen. Damit lässt sich das eigentliche Thema bequem umschiffen. Opfer sein ist für Männer gewiss noch stärker schambesetzt als bei Frauen, sexuell Opfer zu sein noch viel mehr. Wie im Artikel erwähnt – diesen Punkt müsste man allerdings prominenter anführen -, wird das in den meisten Fällen, wenn überhaupt, nur indirekt eingeräumt. Auch die meisten Kommentare hier, drücken einen Unwillen aus, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. (Ich gehe mal davon aus, dass die Mehrheit der Schreibenden, wie ich, männlich ist.) Ohnmacht ist für Männer, insbesonders sexuelle und insbesondere, wenn Frauen involviert sind, extrem schwer zu ertragen und erst recht zu thematisieren. Das Phänomen äussert sich auch, wenn es um physische Gewalt geht. Kaum ein Mann äussert sich darüber, dass er von einer Frau körperlich attakiert wurde. Das kommt aber wesentlich öfter vor, als im öffentlichen Bewusstsein wahrgenommen.

    Frauen sind auch nur Menschen und durchaus nicht nur verbal oder psychisch gewalttätig. Der neuere Feminismus ist in grossen Teilen regressiv, indem er sehr stark das Opfer-Sein der Frau betont. Er macht es den Frauen in der Alltagspraxis nicht leichter, sich den Raum zu erstreiten, der ihnen gesellschaftlich und privat zusteht. Der Zeitgeist ist hoffnungslos moralisierend, das hilft niemanden, treibt im Gegenteil die Menschen in alte Schützengräben zurück.

    Es ist wichtig, sexuelle Nötigung in jeder Form und über Identitätsunterschiede hinweg, also anthropologisch umfassend zu thematisieren. Hoffmanns Artikel könnte ein Anfang sein.

    1. „Die paar Worte reichen schon, um ein ganz anderes Fass aufzumachen“

      Leider ein Fehler, den Experten öfter mal machen, die denken, dass sie überall Expertise hätten. Und: Das Fass hat Arne Hoffman aufgemacht.

      Gerade Leute, die ganz gerne beim Overton-Magazin lesen, haben qualvolle Medienerfahrungen hinter sich, nennen wir es unter dem Eindruck des Artikels „medielle Vergewaltigung“, und haben da zwei/drei Worte dazu zu sagen, wenn so ein „Passt-immer“-Putin-Satz kommt.

      Wenn Putin ein Wunschthema von Arne Hoffman ist, hätte er (jetzt mal überspitzt) fragen können:
      Was hat Putin mit den unerkannten vergewaltigten Männern gemeinsam?
      Wieso funktioniert der Krieg, für den wir die Ukraine aufrüsten, nicht in der versprochenen Weise?
      Wieso funktionieren die Sanktionen nicht in der versprochenen Weise?
      Kann es sein, dass der Krieg und die Sanktionen ganz andere Zwecke verfolgen, wenn schon der oberste US-Militär Mark Milley vor Monaten gesagt hat, dass er beendet werden sollte?
      Hat Herr Hoffman wenigstens mal Schriften von Medienwissenschaftlern wie Sabine Schiffer gelesen?

      Hat er nicht. Er gibt vor, unvoreingenommen zu sein. Er gibt vor, für korrekte wissenschaftliche Fragestellungen zu sein. Er gibt vor, dass mediale Trampelpfade zu hinterfragen sind. Dann streut er völligen unnötig und völligen überflüssig mediale Kampfpropaganda ein, die exakt das Gegenteil seines Plädoyers darstellt.

      So lange ihm bei anderen Themen die Expertise fehlt, und er bei seinem Thema ernst genommen werden will, sollte er das andere Fass besser zu lassen.

  11. Das allermeiste scheint unter Homosexuellen oder in Gefängnissen stattzufinden, dort auch durch weibliche Wärterinnen. Dann vielleicht noch in kaputten Beziehungen durch psychologischen Druck. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, was damit gemeint sein soll.

    1. Guck dir die weibliche Faust oben an. Eine voll ausgewachsene Frau ist nicht harm- und wehrlos.

      Oder umgekehrt: Wenn eine Frau sich durchgehend mit aller Kraft gegen eine Vergewaltigung wehren würde, sich nicht durch Gewalt oder Gewaltandrohung einschüchtern ließe, man könnte sie nicht vergewaltigen. Gibst Du Frauen deshalb eine Mitschuld oder setzt da deine Vorstellungskraft aus?

      Männer sind unterschiedlich. Manche können sich nicht angemessen gegen eine entschlossene Vergewaltigerin zur Wehr setzen.

      1. Ihr Faust so fest,

        https://m.youtube.com/watch?v=abQWKN12gAY

        Ich saß in der Letzten U-Bahn und fuhr gerade Heim, ein einsamer Bahnsteig Sie stieg ein, die Jacke so grün und der Kopf war so kahl, die Stiefel so fest geschnürt ein Skinheadgirl, so wunderschön so wunderschön, mich traf der Schlag, ihre Faust so fest, ich wollte mich nicht wehren, Sie war so routiniert, ich spür bis heute noch den Schmerz.

        Oh oh mein Skinheadmädchen; selbst so ein Gigachad-Ernest-Khalimov ist mal ganz doll Schwach 💪 oh ja ja!

  12. Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass gerade Feministen das Thema sexualisierte Gewalt durch Frauen und/oder gegen Männer für die allg. Debatte öffnen. Schließlich beschäftigen sich diese mit solchen Themen. Da braucht es nur noch den Blick über den Tellerrand. Dafür wundert es mich umso mehr, dass das Vorurteil vom körperlich überlegenen Mann herhalten muss um diesem eine besondere Affinität zur sexuellen Gewalt zu unterstellen (vgl. Kommentare). Menschen die Macht ausüben, tun dies in den seltensten Fällen über blanke körperliche Gewalt. Die Idee vom Vergewaltiger, der in der dunklen Gasse lauert, scheint mir eher eine krude Mischung aus pornografischer Fantasie und einer politisch kultivierten Form der Urangst von einer wilden Bestie gefressen zu werden, zu sein.
    Die vorgestellten Studien bieten eine gute Grundlage zur Erforschung gesellschaftlicher (i.d. F. sexualisierter) Gewalt. Bspw. sahen Rosa Luxemburg und Clara Zetkin einen Zusammenhang zwischen den Lebensumständen der Frauen und ihrer Klassenlage oder erkannten die Neomontanisten um Antonio Negri den Feminismus der 1970er und später als Mittel zur Spaltung der Arbeiter. Eine empirische maskulinistische Forschung (oder Aktivismus wäre wesentlich praktischer) mit einem solchen Selbstverständnis könnte sich vor konstruktivistischer und sexualfaschistischer Vereinnahmung (vgl. Postfeminismus ab den 1970ern) von außen aber auch von innen (Degeneration zu Buben-gegen-Mädchen-Aktivismus) schützen. Gefahren liegen im geschlechtlichem Partikularismus und den Pfaden des US-amerikanischen Kulrurimperialismus. Beide Wege beten die Kritik in den Polen und Gegenpolen einer Scheinwelt ein und berauben dem Aktivismus seiner gesellschaftlichen Basis. Er würde zu einer Beschäftigungstherapie des Feuilleton, einer gendergemainstreamte Profitquelle oder zum Spielball für profilierungssüchtige Politiker werden.

    1. Es gibt erstens keine „Maskulinisten“, sondern sie heißen analog zu Feministinnen Maskulisten. Feminin-istinnen gibt es auch nicht.
      Die Erfindung von „Maskulinisten“ stammt aus dem Spektrum des „Think Tanks“ der Grünen, nämlich der Heinrich-Böll-Stiftung und die hat ihre eigene politische Agenda.
      Ralf Fücks und seine aktuelle Beschäftigung im „Zentrum Liberale Moderne“ geht nicht wirklich zufällig darauf zurück, welcher Organisation er jahrzehntelang vorgestanden hat.

      „Sexualisierte Gewalt“, statt „sexuelle Gewalt“ zu verwenden ist auch nicht harmlos, sondern es handelt sich um einen feministischen Kampfbegriff.
      Es wird hier – aus dem Klassiker von Brownmiller schlussfolgernd – ein Mittel vorgestellt, wie (alle) Frauen an sich von (allen) Männern unterdrückt worden sind.
      Nämlich mit der Exekution oder Androhung von Gewalt gegen Frauen, insbesondere sexueller Gewalt.

      Diese „Erklärung“ hat den Nachteil, es muss unerklärlich bleiben, warum das „Patriarchat“ Zwangsmittel zur Unterdrückung von Frauen, welches es – gemäß dieses feministischen „Narrativs“ – zur Aufrechterhaltung seiner Herrschaft benötigt als illegal und strafwürdig deklariert und deklariert hat.
      Die Legalität seiner Herrschaft durch die Illegalisierung der Mittel zur Absicherung dieser Herrschaft herzustellen ist ein Widerspruch in sich.

      Die allgemeine mediale Haltung ist bisher: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen! Nur so können diese Märchen aufrecht erhalten werden.

      1. ich glaube, es heißt in einem Buch sogar in etwa: „Nicht alle Männer müssen Vergewaltiger sein, um alle Frauen zu unterdrücken. Es reicht, wenn es ein paar machen, sodass alle Frauen in Angst versetzt sind und unterdrückt werden“.
        Das interessante daran ist, dass man die selbe Denke auch auf Falschbeschuldigung oder Scheidung (Verlust der Kinder) anwenden lässt.
        Der große Unterschied ist nur, dass Vergewaltigung scharf bestraft wird, Falschbeschuldigung und Kindesentzug jedoch kaum bis gar nicht.

        1. Nun, in der Wikipedia steht wie folgt: „She defines rape as „a conscious process of intimidation by which all men keep all women in a state of fear“. (1)
          Kursiv im Original.
          Betont wird also explizit, es handle sich um alle Männer.

          „Der große Unterschied ist nur, dass Vergewaltigung scharf bestraft wird,“
          An diesem Punkt setze ich ein und frage: „Warum?“
          Wenn alle Männer Frauen bewusst einschüchtern und verängstigen wollen, um ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten, warum sind die Mittel zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft eine Straftat?
          Das ist doch sinnlos – so wie ein Kapitalismus, aber mit dem Verbot von Profiten und ein Formel 1-Rennen mit Tempolimit und Überholverbot.

          „Falschbeschuldigung und Kindesentzug jedoch kaum bis gar nicht.“

          Das ist eine Form von Ideologie gestütztem Sexismus, der bisher nicht angeprangert wird, weil Frauen von ihm profitieren.
          Der geht so: „Frauen sind die besseren Menschen, deshalb lügen sie nicht und schon gar nicht aus Bosheit und zum eigenen Vorteil. Weiterhin gehören Kinder natürlich zur Mutter und die kann alleinig über sie verfügen. Sie würde niemals Kinder dem Vater aus Bosheit und zum eigenen Vorteil entziehen, weil Frauen die besseren Menschen sind.“

          (1) https://en.wikipedia.org/wiki/Against_Our_Will

  13. M.E. ist die schlimmste Form sexueller Gewalt, jemanden zu Unrecht, aus niederträchtigen Gründen der sexuellen Gewalt / des Missbrauchs zu bezichtigen. Und ihn damit gesellschaftlich hinzurichten. Vermutlich passiert das häufiger, als die öffentliche Meinung wahrhaben will. Wenn es dem „Opfer“ nach 5, 10 oder 20 Jahren einfällt, sexuell missbraucht worden zu sein, ist die Beweislage mehr als schwierig, und die Beschuldigungen sind zweifelhaft bzw. unglaubwürdig. Die Motivation ist klar: Ein Täter/Täterin will sich auf diese Weise zum Opfer stilisieren. Oder bei dem Beschuldigten ist jetzt „was zu holen“. Wer will nach dieser langen Zeit noch nachweisen, dass das sogenannte Opfer nicht mitbeteiligt war (erst heute ging wieder so ein Fall durch die Medien). Ich hätte dem angeblichen Opfer (es wurde im Fernsehn interviewt) gern ein paar kritische Fragen gestellt, z.B.: “ Warum hast du nicht von Anfang an NEIN gesagt?“ Die Leute bilden sich so viel auf ihre ‚Mündigkeit‘ ein, versagen aber schon im ersten Ernstfall.
    Es ist offensichtlich dass auf diese Weise noch mehr Misstrauen unter den Menschen ausgestreut wird und sie dann leichter von einem Staat, der „immer ihr Bestes will“, ausgenutzt werden können.

  14. Medientabu?
    Andreas Marquardt – Als 2-Jährigen übergießt ihn der Vater mit Wasser und stellt ihn bei Minusgraden auf den Balkon. Als er sechs Jahre alt ist, beginnt ihn die Mutter zu missbrauchen („Dein Schwanz gehört mir“). Seine Aggressionen als Erwachsener kanalisiert er im Kampfsport. ….Traumatisiert von sexuellen Erfahrungen mit seiner Mutter, tritt er seinen Frauen gegenüber roh und herrisch auf, was bei einigen zu seiner Verwunderung gut ankommt.
    So in Kürze der Plot im semidokumentarischen Film „Härte“ von Rosa von Praunheim aus dem Jahr 2015.

    1. Hier passt gut: Die Ausnahme bestätigt die Regel.

      Oder wollen Sie allen ernstes behaupten, sowas und mehr wären im allgemeinen Bewusstsein der Bevölkerung? Dass man sexuelle Gewalt gegen Männer für genauso schlimm hält wie gegen Frauen?

      1. »Dass man sexuelle Gewalt gegen Männer für genauso schlimm hält wie gegen Frauen?«
        Eine Frau, die mir sexuelle Gewalt antun könnte, habe ich noch nicht getroffen und ich lehne mich jetzt mal richtig aus dem Fenster: Ein Mann, dem eine Frau sexuelle Gewalt antun kann, ist ein Schwächling. Mindestens in mentaler Hinsicht und höchstwahrscheinlich auch physisch.

        1. Und Frauen „Schwächlinge“ genießen keine Menschenrechte?

          Eine Frau, die sich hartnäckig wehrt, hat gute Chancen einen Angriff abzuwehren. Nicht alle Männer sind so gestrickt, dass sie sich gegen eine entschlossene Vergewaltigerin wehren können.

          Und warum musst du noch mal nachtreten, gegen jemanden, der bereits am Boden liegt? Übrigens: Wenn du dich gegen deine Frau wehrst, setzt dich die Polizei auf die Straße. Oder in den Knast.

            1. Sehr schön, ich behalte gerne das letzte Wort.

              Offenbar habe ich einen wunden Punkt getroffen und Fragen gestellt, die doch zu entblößend sind.

              Zudem projizieren Sie. Was z.B. die Primitivität angeht: Das sagen Sie? Mister eindimensionale-Männlichkeit? Mister Gib-deine-Kinder auf? Was den letzten Punkt angeht: Das ist nicht die Lösung, es müssen vielmehr die Verhältnisse geändert werden, in denen die Mutter die Macht hat, den Vater von ihrem Eigentum zu entfremden.

              1. »Offenbar habe ich einen wunden Punkt getroffen und Fragen gestellt, die doch zu entblößend sind.«
                Nein, ich finde nur deine primitiven Abwertungen langweilig.

                »ich behalte gerne das letzte Wort.«
                Ja, das ist der sog. „Dumme Nuss-Effekt“. Den kann man auch sehr schön auf Parteitagen beobachten. Wenn gewisse Leute reden, verlässt jeder mit einem IQ >= 83 fluchtartig den Saal. Leider führt das im Endeffekt zu Parteivorsitzenden wie Ricarda Breit, Acida Esken und Ministrant*innen wie Habück und Bärziege, aber, nun ja, sich Schmonzes wie deinen anzuhören führt zu BSE. Dann lieber bei klarem Verstand den Untergang des Abendlandes bewundern.

    2. Andreas Marquardt ist Jahrgang 1956, seine Geschichte kam dann 2006 als Buch heraus, nachdem er erst in seinem Gerichtsprozess darauf aufmerksam gemacht hate, und zehn Jahre später dann Praunheims Film. Aber zu der Zeit, als Marquardt mit 19 Jahren seit drei Jahren nicht mehr missbraucht wurde, 1975, schrieb Alice Schwarzer im »Kleinen Unterschied«:

      »Man stelle sich den Fall umgekehrt vor: Mutter missbraucht jahrelang Sohn. Niemand hätte den Jungen verachtet, die Mutter aber wäre reif für die Psychiatrische gewesen – aus der man bekanntlich schwerer wieder herauskommt als aus dem Gefängnis.«

      Mit solchen Sprüchen haben Feministinnen wie Schwarzer damals das Fenster des Sagbaren definiert, und wenn man dann noch die feministische Gewalt gegen Frauen wie Esther Vilar und Erin Pizzey (Gründerin der britischen Frauenhausbewegung) hinzunimmt, muss man den Schluss ziehen: ja, der Radikalfeminismus hat in den 1970er Jahren mit diskursiver und körperlicher Gewalt ein Medientabu über weibliche Gewalt errichtet, das bis zu den völlig einseitigen Kampagnen unseres Familienministeriums zum Thema häusliche Gewalt reicht.

      Ohne ein gesellschaftliches Tabu zu weiblicher Gewalt, das vom Feminismus als Medientabu reproduziert und verlängert wurde, hätte Praunheims Film vierzig Jahre früher, nämlich 1976 erscheinen müssen.

  15. Ich habe selten so einen larmoyanten Sermon gelesen und da habe ich noch gar nichts zu den Kommentaren gesagt. Für uns Männer gilt immer noch der Satz von Fisherman’s Friend: Ist sie zu stark, bist du zu schwach.
    Die Kirsche auf der Sahne auf der Torte liefern die Kommentatoren, die mit psychischem Druck, Marke: „Sonst siehst du die Kinder nie wieder“, daher kommen. Die männliche Antwort lautet: „Ist schon recht. Ich mach‘ mir ein paar neue.“. Anschließend entfernt man die kleine Irre zügig und rücksichtslos aus seinem Leben und gut ist.
    Merke: Der letzte Kavalier ist 1978 gestorben. 185 Jahre nach der letzten Dame.
    Leute, seid ihr Männer oder Weicheier?

    1. Genau wegen Typen wie dir zweifeln vergewaltigte Männer an sich, holen sich keine Hilfe, bringen sich um. Aber: Du bist ein echter Kerl! Kannst stolz auf dich sein! Wobei: Jemand, der so darauf klopfen muss, ein echter Macker zu sein… wird da etwas kompensiert?

      Übrigens lieben Väter ihre Kinder und wechseln die nicht wie ein Hemd.

      1. »Genau wegen Typen wie dir zweifeln vergewaltigte Männer an sich, holen sich keine Hilfe, bringen sich um.«
        Was ist nur aus dem guten, alten „hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitermachen“ geworden?

        »lieben Väter ihre Kinder«
        Ja. Eben deswegen kann ja die Frau die Kinder als Hebel gegen einem verwenden und eben deswegen muss man ja diesen Hebel frühzeitig neutralisieren. Klassisches Judo – den Angriff ins Leere laufen lassen. Ziel: Zügige Entfernung der Kindsmutter aus eigenen Leben und dem der Kinder. Wer mit Kindesentzug droht, hat bewiesen, dass das Kindeswohl für ihn nur reduzierte Priorität hat.

        »wird da etwas kompensiert?“«
        Aber sicher doch. Jeder, absolut jeder, der nicht gleich weint und „Aua, aua, Mama, die hat mich gehauen“ jammert, kompensiert nur seine frühkindlichen Traumata und aktuellen Erektionsprobleme. Meine Güte, schließt doch nicht immer von euch auf andere.

        1. Naja, Du weißt anscheinend sehr wenig über Gewalt ggü. Männern. Habe in einem Väter-Forum über 10 Jahre mitgemacht, und die (auch oder gerade körperl.) Gewalt in dt. Landen von Frauen ggü. Männern ist nicht gering. Das Problem ist – Typen (wie nicht nur) Du relativieren dies notorisch. Von daher fängt das Problem bereits bei der Anzeige an, pflanzt sich fort über Ärzte, Staatsanwaltschaften, Gerichte. Selbst einen vertrauenswürdigen RA zu finden ist nicht ohne.

          „Meine Güte, schließt doch nicht immer von euch auf andere.“
          Könnte von mir sein.

          1. Was ich über Gewalt gegen Männer nicht weiß, passt in großer Schrift auf einen kleinen Zettel. Mir gegenüber ist mehrfach Gewalt angewendet worden und ich habe mit (mehr und härterer) Gewalt geantwortet. Nemo me impune lacessit wie die Schotten sagen.
            Deswegen finde ich euer Gejammere ja so lächerlich.
            Sexuelle Gewalt ausgeübt von einer Frau gegen einen Mann – my a…

          2. Was ich bei solchen Typen nicht verstehe, ist, wie gereizt sie reagieren, wenn andere Männer nicht ihrem Bild von Männlichkeit entsprechen und das zum Anlass zu nehmen, sich wie ein Gorilla aufzuplustern um selbige unter Beweis zu stellen – Haben die Angst, dass man sie nicht für einen Mann hält, wenn sie nicht betonen, dass sie einer sind?

            1. Du bedienst dich zum wiederholten Male des atavistischsten Abwehrmechanismus den Homo Sapiens hat: Abwertung.
              Damit bewegst du dich auf exakt dem Niveau dümmlicher Feministen, denen regelmäßig auch nichts besseres einfällt als „Der hat ja nur keine abbekommen“ oder „Der ist mit starken Frauen überfordert“.

              1. „Für uns Männer gilt immer noch der Satz von Fisherman’s Friend: Ist sie zu stark, bist du zu schwach.“

                Das ist übrigens ein „atavistischster Abwehrmechanismus“ in Reinform.

                1. Ich habe niemandem unterstellt, zu schwach zu sein. Ich habe lediglich eine Tatsache festgestellt, die meine Frau regelmäßig so formuliert: „Frauen wollen einen Mann. Waschlappen finden wir bei Rossmann genug.“

                  1. Das Problem ist m.E., du begreifst das Problem nicht oder du ignorierst es.

                    Männer sind seit Jahrzehnten einer pro-feministischen Indoktrination unterworfen. Der Höhepunkt ist derzeit (gilt nur für gerade jetzt) die Schmähung der „toxischen Männlichkeit“ und damit gemeint ist natürlich traditionelle Männlichkeit.

                    Warum glaubst du, kommt ein Titel namens „Sei kann Mann“ auf die Spiegel-Bestsellerliste? Erstauflage in Deutschland 2022.
                    Der Begriff „toxic masculinity“ wurde geprägt von der APA im Jahr 2019.

                    Ist das bei dir noch nicht angekommen?

                    1. Den Begriff „toxic masculinity“ habe ich bereits während meines Studiums Anfang der 1990er gehört.
                      Kam er von einer Frau, habe ich sie als geisteskrank (insane) bezeichnet. Einem Mann habe ich geantwortet, dass er mit derart dummen Sprüchen auch keine ins Bett bekommt (won’t get layed).
                      Ich bezweifle, dass JJ Bola und Malcolm Ohanwe einen Verlag für ihr Pamphlet gefunden hätten, wenn mehr Männer so statt „höflich“ reagiert hätten.

                    2. Vergesst es, Leute. Es gibt Menschen, deren Horizont ist ein Kreis vom Radius Null, sie nennen das ihren Standpunkt. Den wechseln sie nur, wenn praktische Lebenserfahrung sie dazu zwingt. Bevor Not Element Of nicht Obdachlosigkeit selbst erlebt, eine Depression durchgemacht, sexuelle Gewalt durch eine Frau erlitten hat, wird er nichts davon begreifen. Ihm mangelt es an Vorstellungskraft, um Schwäche zu verstehen.

                  2. Esther Vilar, „Der dressierte Mann“, Seite 17:

                    Alle Eigenschaften eines Mannes, die der Frau nützen, nennt sie männlich, und alle, die ihr nicht nützen und auch sonst niemandem, nennt sie weibisch. Der äußeren Erscheinung eines Mannes wird deshalb nur dann Erfolg bei den Frauen beschieden sein, wenn sie männlich ist, das heißt, wenn sie ganz auf den einzigen Daseinszweck des Mannes, die Arbeit, abgestimmt und dermaßen gestaltet ist, daß er jeder Aufgabe, die man ihm stellen könnte, jederzeit nachkommen kann.

    2. „Ist schon recht. Ich mach‘ mir ein paar neue.“.

      Ist das so eine Art pokern?
      Hast du Kinder? Sind sie Dir so egal, dass du damit bluffst?
      Bedenke bitte, dass wenn die Frau die Kinder nimmt und abhaut, das kaum sanktioniert wird. Versuchst du es als Mann, dann bist du schon praktisch im Knast. Wenn die Frau die Kinder ‚entführt‘ (rechtlich gesehen ist es keine Entführung), dann kannst Du jahrelang versuchen, einen Teil-Zugang zu Deinen eigenen Kindern gerichtlich zu erstreiten. Kosten viel Geld. Und falls es sogar gelingt, dann hast du einen Titel, den du kaum durchsetzen kannst. In der Zwischenzeit gilt „Gewohnheitsrecht“, d.h. die Kinder sind und bleiben bei der Mutter, sie hat dafür gesorgt, dass die Kinder dich mittlerweile hassen (->Entfremdung). Während der ganzen Zeit darfst Du sie und die Kinder alimentieren, und zwar noch mehr als vor der Entführung, da sie eine teure Wohnung braucht, bis dann die Düsseldorfer Tabelle dir auch noch eine Erwerbsobliegenheit aufbrummt. D.h: du darfst extra hart klotzen, sonst bekommst du weitere juristische Probleme.
      Jede Frau kann dich vernichten, wenn sie will, wann sie will.
      Ach im übrigen: So einer Frau kommen Aussagen wie „dann mache ich mir ein paar neue“ dabei dankend aufnehmen und gegen dich verwenden.

      1. »Hast du Kinder?«
        Ja, ich habe zwei, inzwischen erwachsene, Söhne.

        »Sind sie Dir so egal, dass du damit bluffst?«
        Du verstehst es auch nicht. Gut, dir kann man ja auch die Story von der russischen Aggression erzählen.
        Also nochmal zum mitmeiseln: Ich hätte geblufft, weil mir meine Kinder eben nicht egal sind.
        Ich war allerdings auch wählerisch genug, um nicht mit der erstbesten Krampfhenne ein Kind zu machen.

        »Jede Frau kann dich vernichten, wenn sie will, wann sie will.«
        Ja, sicher doch. Ihr armen, hilflosen Kerle. Ihr werdet festgekettet, müsst Fronarbeit verrichten und werdet auch noch gezwungen, für viel Geld offensichtlich aussichtslose Prozesse zu führen. Ihr dauert mich zutiefst.

        1. Lol. Dann sprich doch deinen bluff vor deinen Kindern aus. Oder vor dem Familiengericht.
          Ich glaube, du verstehst dich selber nicht. Oder du bist einfach nur ein Sprücheklopfer.
          Ich kenne einen, der wegen Falschbeschuldigung im Knast war. Etwas über 1 Jahr, bis die Beschuldigerin dann zugegeben hat, dass ihre Geschichte erlogen war. Der Typ war von Sorte Macho. Seine Einstellung hat aber nicht geholfen. Eher das Gegenteil.
          Und solche Machos machen denjenigen die Arbeit schwer, die Korrekturen am Strafrecht fordern, sodass kein Mann so einfach ohne Beweise in den Knast kommen.
          Achja: die Falschbeschuldigerin hat bis heute keine Strafe erhalten.

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