Mariupol: Aufbau auf Kosten der Verlorenen

Zerstörtes Haus in Mariupol
ОленаСугак, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zwischen Krieg, Bürokratie und Wiederaufbau-Versprechen: Alexanders Geschichte steht exemplarisch für das Schicksal vieler Menschen in Mariupol.

Als ich mit dem Bus nach Donezk fuhr, setzte sich ein Mann, der etwa 65 Jahre alt gewesen sein mochte, neben mich. Er hieß Alexander und war auf dem Weg zurück nach Mariupol, nach Hause. Er hatte wegen Herzproblemen in einem Moskauer Krankenhaus gelegen – in einem Krankenhaus in Mariupol war er auch gewesen, doch dort gab es nichts, was ihm hätte helfen können.

Kein Ersatz für zerstörte Wohnung

Generell ist er äußerst verärgert über die triumphalen Berichte über die Entwicklung der Region und empört über die lokalen Behörden. In Mariupol wird viel gebaut – aber hauptsächlich bereits hypothekenfinanzierte Wohnungen, finanziert mit dem Geld von Militärs und Beamten, nicht von Einheimischen. Alexander selbst hat seine Wohnung beim Sturm auf die Stadt im Frühjahr 2022 verloren. Die ukrainischen Truppen (für die er keine positiven Gefühle hegt) hatten dort Schießstellungen eingerichtet; sie besetzten sie, indem sie die Türen komplett herausrissen. Sein Haus wurde getroffen und zwei Eingänge wurden zerstört. Zu dieser Zeit befand er sich mit seiner Familie im Keller des Hauses, später fand er mit Hunderten anderer Obdachloser Zuflucht im Keller einer nahegelegenen Schule.

Aber auch dort schlug ein Geschoss ein. Er erzählte wortkarg von diesem dramatischen Moment – nach der Explosion konnte er seine Frau lange Zeit nicht finden, doch es stellte sich heraus, dass sie sich in einem Krater hinter der Schule versteckt hatte. Sie hatten natürlich während des Stadtangriffs zwei Wochen lang nichts gegessen und kaum etwas getrunken; sie überlebten ohne Heizung, wie man sich denken kann.

Nun hat er aber keinen Ersatz für seine zerstörte Wohnung erhalten, wie andere überlebende Nachbarn. Der Grund dafür ist, dass ein Teil der Wohnung auf seine Tochter eingetragen ist, die sich in der Ukraine befindet. Die Beamten fordern sie auf, zu kommen, um die Wohnung zu übertragen, aber andere russische Beamte ließen sie nicht in Sheremetyevo einreisen. Mittlerweile ist bekannt, dass die tapferen Grenzsoldaten ukrainische Staatsbürger, die, wie früher angenommen, von der russischen Armee von den Nazis befreit werden, nicht nach Russland einreisen lassen. Ausnahmen sind selten.

„Soll ich Ihnen etwa meine Wohnung überlassen?“

Alexander läuft von Behörde zu Behörde, wo man ihn auf eine Warteliste gesetzt hat, die aber quasi auf Stillstand steht. Eine Formalie für die Behörden – warum sollte man, so möchte man nun fragen, nicht Menschen, die ebenso mittellos sind wie Alexander, eine Wohnung geben? Geht es nur um die Kosten vor dem Hintergrund des Krieges? Es gibt keine Nachsicht für diejenigen, die noch nicht ganz am Boden sind. Alexander fuhr sogar zur Präsidialverwaltung nach Moskau, doch dort sagte man ihm offen, dass die Anträge einfach an den Wohnort weitergeleitet würden. An seinem Wohnort war er bereits bei einem Termin gewesen: „Soll ich Ihnen etwa meine Wohnung überlassen?“, empörte sich der Beamte. Alexander: „Ich brauche Ihre nicht, ich brauche meine.“

Die Geschichte, die sein Schicksal geprägt hat, sieht aus seiner Sicht in groben Zügen so aus: Wie fast alle in der Stadt ging er in seiner Jugend in die Fabrik arbeiten, in seinem Fall in das Iljitsch-Kombinat. Er wurde ein hervorragender Elektriker, kannte sein Handwerk und engagierte sich beruflich. Es ist wichtig, ein Mann zu sein, der etwas tut, etwas Nützliches, etwas Schöpferisches. Aber die Fabrik war alt, wahrscheinlich hätte man sie schon in den Achtzigerjahren längst modernisieren müssen. Die Perestroika begann, man hätte meinen können: Endlich Veränderungen, vielleicht klappt es ja. Aber niemand tat etwas, und schon gar nichts Kreatives.

Wiederaufbau? Alles Heuchelei!

Dann kam die Unabhängigkeit, alles brach zusammen, die Parteibonzen redeten in gebrochenem Ukrainisch – etwas Sinnvolles kam nicht zustande. Dann kamen neue Fabrikbesitzer, die natürlich nichts modernisierten. Die ersten Besitzer waren noch ganz in Ordnung, während die späteren, so meint Alexander, dem sterbenden Werk einfach nur noch die letzten Säfte abpresste – aber wenigstens gab es noch ein Gehalt. Alexander arbeitete dennoch gewissenhaft – in dem Wissen, dass das Werk vom Volk gebaut worden war – nicht von Oligarchen, sondern als Volkswerk.

Er bedauerte, dass die Donetsker Rebellen 2014 die Stadt verlassen hatten; er dachte, dass vielleicht wenigstens Russland kommen und etwas für den Aufbau tun würde. Russland kam nun im Jahr 2022, viele Menschen kamen dabei ums Leben, die Stadt ist völlig zerstört – Azovstal liegt in Trümmern, Iljitsch steht noch, aber Alexander versteht, dass es billiger ist, ein neues Werk zu bauen, als das alte, ja veraltete, zerstörte wieder in Betrieb zu nehmen. Und im Fernsehen singen sie etwas über den Wiederaufbau der Stadt, über die Schaffenskraft.

Aber das ist in seinen Augen Heuchelei. Die Stadt ist so zerstört, wie sie es im Bürgerkrieg und im Großen Vaterländischen Krieg nicht war; vom historischen Zentrum ist nichts mehr übrig außer dem traurig berühmten Theater – und es wird nicht wiederaufgebaut. Er hat keinen Ort zum Leben, und es ist auch unklar, wozu – an der Stelle seines ganzen Lebens liegen nur Ruinen. Dafür bauen sie hier Hypothekenwohnungen – Soldaten erhalten Geld im Austausch für ihr Leben und geben es an Geschäftemacher für die fertiggestellten Rohbauten zurück. Es sieht zwar irgendwie nach Aufbau und Schaffenskraft aus, aber ein Geschäft, das auf dem Verschlingen von Todesfällen basiert, ist wohl kaum seriös.

Vitaliy Leybin

Vitaliy Leybin ist russischer Journalist und Medienmanager. Geboren wurde er in Donezk. Er war früher Chefredakteur des populären Magazins Russki Reporter. Nach 2014 kritisierte er die ukrainische Regierung wegen des Krieges im Donbass; nach 2022 kritisiert er offen die russische Regierung für die Aggression gegen die Ukraine.
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43 Kommentare

  1. Ein bedauernswertes Schicksal, wie viele andere auch. Nur wo liegt die Lösung? Irgendwie ist mir noch was im Ohr wie „Ursachen beseitigen“. Doch damit hat sich auch Russland festgefahren. Es ist nichts kalkulierbar. Vielleicht, aber nur vielleicht, ist es ja in Zukunft möglich, Rechnungen an Frau Nuland zu schicken, und mit dem Geld dann Wohnungen zu bauen.

  2. Vitaliy Leybin:
    „Nach 2014 kritisierte er die ukrainische Regierung wegen des Krieges im Donbass; nach 2022 kritisiert er offen die russische Regierung für die Aggression gegen die Ukraine.“
    Kritik an der Eskalation von USA/Nato und EU möchte er nicht äussern?
    Minsk 1 und 2 (siehe Merkel und Holland…) nicht erfüllt, Istanbuhler Verträge auf Geheiss von EU/Nato (siehe Boris Johnson…) in die Tonne getreten, stattdessen die Ukraine aufgerüstet bis zur Halskrause.
    Russlands Sicherheitsinteressen von USA/Nato ebenfalls in die Tonne getreten.
    Russland soll jetzt Mariupol vollständig aufbauen und jedem Bewohner eine Wohnung zur Verfügung stellen. es sind gerade mal 4 Jahre her und der Krieg ist noch nicht zu Ende.

    1. Nachtrag…
      Mariupol ist keinesfalls sicher, am 1.2.2026 wurde eine Mutter mit Sohn von einer ukrainischen Drohne getötet, die Familie hatte gerade ihr Haus neu renoviert.
      (rt quelle)

  3. Ein sehr zeitgemäßer Bericht über die unerhörten Greuel der Wohnungnot, die es so nur in der Russischen Föderation gibt: Leute müssen Geld verdienen für Lebensunterhalt und Wohnen, und sie verschulden sich bis zum Sankt Nimmerleinstag für Wohneigentum, das sie widerwärtigen Geschäftsmachern aus der Immobilienbranche abkaufen müssen. Im freien Westen dagegen verwirklicht man sich in glänzend bezahlten Traumberufen, freut sich riesig über eine optimale ‚Finanzierung‘ und wählt souverän aus dem günstigen Angebot auf dem freiheitlichen Immobilienmarkt, der gerade in Ballungsgebieten von Philantropen und wohltätigen Stiftungen dominiert wird. Nur zu verständlich, dass unsere Politiker in Berlin und Brüssel diese Moskowiter Mischpoke nicht mehr dulden wollen, wo diese die Leute so schlecht behandelt. Danke für dieses exzellente Stück Journalismus!

  4. Natürlich ist Alexanders Schicksal bedauerlich. Aber es gibt durchaus einen Grund, warum ukrainische Staatsbürger nicht einreisen dürfen. Man verdächtigt diese des Terrorismus. Nicht ohne Grund, unter anderem haben sie den Regierungschef der Donezker Republik, Alexander Schartschenko, in seinem Wohnhaus ermordet.
    Eine wirklich fürsorgliche Verwaltung würde vielleicht versuchen, das Ganze an der Grenze abzuwickeln. Ein Service, der in Kriegszeiten eben nicht zur Verfügung steht. Oder aber dem Alexander eine Bypass-Lösung anzubieten. Also das könnte man verlangen. Stimmt.

    1. Es ist nicht so, dass ukrainische Bürger pauschal nicht einreisen dürfen. Die Meisten dürfen es, mehrere Millionen sind sogar als Flüchtlinge aufgenommen worden. Sie dürfen einreisen nur über den Flughafen Sheremetyevo, wo sie einer Filtration unterzogen werden. Das heißt sie werden von Beamten durchleuchtet. Ihre Kontakte, ihre Aktivitäten in Sozialen Netzwerken, und Daten auf ihrem Handy. Wenn jemand zurückgewiesen wird, dann gibt es dafür Gründe. Offenbar ist etwas gefunden worden. Man kann nur spekulieren was genau, aber in den Meisten Fällen werden sie zurückgewiesen, wenn sie in Sozialen Netzwerken extrem antirussisch aufgefallen waren.

    2. Neben Bürokratie ist da auch Mangel sichtbar, der verständlich ist in einem Land wie Russland, dass so unter militärischem und wirtschaftlichen Druck steht. Wir kenne ja den verlogenen Zynismus über die kubanische Misswirtschaft, die natürlich überhaupt nichts mit dem jahrelangen Wirtschaftskrieg des Westens zu tun hat, sondern ganz klar nur wegen des untauglichen Systems besteht. Und was man aus dem Bericht auch erkennt. Russland ist nun mal auch kein sozialistisches Land mehr.
      Sie haben das schön ironisch kommentiert, was Kapitalismus ist. Aber kann man nichts machen, die Leute wollen es so.

    1. Danke für die Links. Die erschüttern mich wenig – Krieg und Korruption passen halt gut zusammen. Und wenn die Wohnungen mit föderativen Mitteln gefördert werden, dürfte die Auszahlung der Fördermittel an Fertigstellungstermine gebunden sein – da wird dann gern nachgeholfen, wie die „Schlüsselübergabe“ zeigt.
      Ich lese täglich ein Stündchen Swobodnaja Pressa – die plaudern (im Gegensatz zu RT oder „seriösen“ Zeitungen) viel über die alltäglichen Probleme der Bürger mit Korruption und Bürokratie. Und da geht es um mehr als 175 Wohnungen – wobei das ja eine von den Bürgern leicht aufzuklärende Korruptionsvariante darstellt (durch öffentliches Nachzählen zum Beispiel).
      Der alte Spruch: „Der Zar ist weit“ – oder modernisiert: „Moskau ist weit“ gilt halt in dem Riesenreich immer noch.

  5. Und was mache ich jetzt mit dem zweiteiligen Reisebericht von Ulrich Heyden? Leider bringt Vitaliy Leybin keine einzige Information zum Stand des Wiederaufbaus in Mariupol. Er lässt Alexanders Schilderung ohne jegliche Kommentierung stehen, womit Alexanders trauriges Schicksal pars pro toto zur allgemeinen Lagebeschreibung wird. Die dann falsch sein könnte. Ich schreibe: könnte… ich war ja nicht vor Ort (mein letzter Aufenthalt in Russland war 2015 auf der Krim).

    1. Es ist schon richtig zu zeigen welche Einzelschicksale der Krieg erzeugt. Aber kurzer Abriss der Gesamtsituation hätte das Ganze seriöser gemacht.

  6. Man könnte fast meinen, das B&R und Konsorten ihre Geschäftsmodell gut verstehen.
    Die alten angebliche Geschäftsfamilien Rothschild, haben andere dieses Modell übernommen…
    Die alte Kaste wird durch eine andere ersetzt, aber alles bleibt beim alten.
    Denn die verbreitete Ideologie versorgt jeden, daß offensichtliche nicht zu erkennen.

  7. OT
    Trump verlängert Ultimatum 10 Tage. Vermutlich benötigt er für den Truppenaufmarsch mehr Zeit, auch wenn er von angeblichen Gesprächen mit dem Iran in Pakistan schwurbelt die angeblich ausgerechnet von Witkoff geführt werden.

    Zum verlogenen Witkoff hier noch etwas Interessantes, kein Land würde den noch als Verhandlungspartner akzeptieren.
    Trump und Iran: Verhandlungen oder Vorbereitung auf einen Schlag? – Mate und Napolitano
    https://www.youtube.com/watch?v=o79SEmJoG14

    Chief of Staff warns: ‚The IDF is collapsing in on itself‘
    The Chief of Staff warned of an unusual strain on the IDF and reserve soldiers in light of the numerous missions and the absence of a conscription law

    Chief of Staff Eyal Zamir Wednesday night during a discussion in the Security Cabinet that the IDF is dealing with unusual pressure, even stating that he is „raising 10 red flags“ and that the army is „collapsing in on itself.“ His comments came against the backdrop of the multitude of tasks, the burden on reserve soldiers, the lack of progress in passing the conscription law, the extension of reserve duty, and, in the background, the establishment of new settlements.

    https://www.i24news.tv/en/news/israel/politics/artc-chief-of-staff-warns-the-idf-is-collapsing-in-on-itself

    1. @Otto0815

      Na scheinbar deswegen gabs kürzlich eine Meldung, dass die USA etwas mehr als 10.000 Soldaten in die Region verlegen wollen.

  8. Die RF hat 2022 einen konzeptionell im Ansatz verlorenen Krieg gegen die NATO begonnen, der dieses Ansatzes halber zum Bruderkrieg mutierte, der Millionen ukrainischer und russischer Opfer gekostet hat und anschließend in einen Territorialkrieg übergeleitet worden ist, der taktisch wie strategisch eine zweckfreie Schlächterei und ebenfalls nicht zu gewinnen ist, es sei denn, der Bruderkrieg wird zum biblischen Exzess ausgedehnt.

    Das alles hat nichts damit zu tun, daß die NATO diesen Krieg heraus gefordert hat, um einen Russlandkrieg zu führen, der einer internen Zwecksetzung folgt, nämlich eine Militärherrshaft über die EU zu errichten und das ehemalige „amerikanische“ Imperium in der Zukunft, wenn möglich, von Brüssel aus zu dominieren.

    Dieser Artikel hätte einen bürgerlich oppositionellen Platz in der russischen Oligarchie, hier in Deutschland, und auf Overton speziell, bedient er nichts weiter, als die Selbstgefälligkeit moralischer Individuen, die sich darein schicken, als Zaungäste die Schleifung ihrer ehemaligen Lebensgrundlagen zu beglotzen und mit anmaßend unterwürfigem Geschwätz zu begleiten.

    1. „Die RF hat 2022 einen konzeptionell im Ansatz verlorenen Krieg gegen die NATO begonnen……“
      Habe ich selten so klar erkannt und formuliert gefunden.
      Es ist faktisch nicht möglich eine Kampf zu gewinnen in dem man sich selbst Beschränkungen auflegt, die der Gegner nicht hat. Russland geht es quasi wie einem armen Hund, der ständig versucht den Stock zu zerbeißen, mit dem man ihn schlägt. Den Schläger juckt das kaum. Das Motiv mag edel sein. Aber Russland wird die Frage der atomaren Vernichtung des Westens nicht ewig in der Hoffnung dass dieser kollabiert oder zur Vernunft kommt vor sich her schieben können.
      Aber die Russen haben ja das Sprichwort die Hoffnung stirbt zuletzt.

  9. Anmerkung zum Fortgang des zionistischen „Endkampfes“:
    Nach Ablauf der Verlängerung des „Ultimatums“ hat WH noch ca 20 Tage Zeit, den Krieg „of choice“, wie die Amerikaner das nennen, an der Seite der zionistischen Militäraristokratie fortzuführen, danach hat es sich einem Verdikt des Kongresses über Kriegsziele und „Endgame“ zu stellen, das ihm mit einiger Wahrscheinlichkeit die Lizenz entzieht.

    Derweil bereitet sich NATO vor, den Krieg Anfang Mai in eigener Regie zu übernehmen. Jede weitere Eskalation an den energiewirtschaftlichen Fronten potenziert die Wahrscheinlichkeit, daß NATO diese Gelegenheit erhalten wird …

    1. Die War Powers Resolution-Vorstösse sind dreimal gescheitert, einmal im Congress und zweimal im Senat. Was da in 20 Tagen oder einem Monat anders sein soll, sehe ich nicht.
      Möglich, dass sich die NATO direkt einmischt, aber weder wahrscheinlich noch besonders effizient. Was sie können, vor allem im Bereich AA, tun sie eh schon. Und dass mit einer auch erklärten Ausdehnung des Krieges die Energiesituation besser wird, erschliesst sich mir nicht. Nicht dass ich rationales und zweckgerichtetes Handeln von der NATO erwarte.

      1. Lt. Gesetz kann der US-Präsident 60 Tage allein über Kriegseinsätze entscheiden. Vor Ablauf dieser Zeit sind Versuche, ihm diese Hoheit zu entziehen, Angriffe auf ihn persönlich bzw. auf seine Amtsführung, auf die Loyalität der Gefolgsleute und die Mehrheitsführung in den beiden Kammern. Danach nicht mehr, danach gibt es in dieser Frage keine „Parteien“ mehr, nur noch „Amerikaner“ 😉

        Einen gewissen Einfluss auf meine Einschätzung haben die jüngeren Wortmeldungen des Parlamentspräsidenten Mike Johnson zum Irankrieg – aber das muß ein Leser selbst evaluieren.

        1. Danke für diese Information, der War Powers Resolution Act ist ein Gesetz von 1973, wohl als Reflex auf die Tonkin Resolution. Aber „Lt. Gesetz“, welches Gesetz genau? Gibt es da Quellen zum Nachlesen? und wie wahrscheinlich ist, dass Beschlüsse auf dessen Grundlage von allen Seiten als „nonpartisan“ akzeptiert sind?

          Seit den „culture wars“ und spätestens seit Trump ist nonpartisan mausetot, wie ich das sehe.

      2. Frankreich stellt aktuell und konkret eine „Koalition der Willigen“ zusammen, mit dem offiziellen Ansinnen, den freien Verkehr im Golf „nach Kriegsende“ zu zu überwachen und nach Möglichkeit zu „garantieren“.
        Das ist eine relativ schlaue Vorratsinitiative.

    1. „Einseitig“, „Einzelschicksal“ – die Floskeln bürgerlicher Kriegspropaganda bemühend, floß der Arthur abermals jämmerlich dummdreist in den Gully.

    2. @Arthur Dent
      Vom Leben… https://www.youtube.com/watch?v=nMnIgB9iZfE

      Es wäre möglich alle sind auf die Propaganda des Westens hereIngefallen um zu glauben die BW oder die Nato wären schwach. Vermutlich dient es nur dazu mehr Geld für Aufrüstung und die Zustimmung der Bevölkerung zu bekommen
      Unterschätze niemals die Bösen!

      „Kriegsbereit in drei Wochen – Wie Europa sich eine Armee baute, ohne dass es bemerkt wurde“
      https://globalbridge.ch/kriegsbereit-in-drei-wochen-wie-europa-sich-eine-armee-baute-ohne-dass-es-bemerkt-wurde/

      Krieg, Korruption und Flüchtlinge: Die ukrainischen Geheimdienste und die Mafia
      https://globalbridge.ch/krieg-korruption-und-fluechtlinge-die-ukrainischen-geheimdienste-und-die-mafia/

  10. Es gibt nur eine Frage, warum haben sich die Donezker Rebellen in 2014 zurückgezogen aus Mariupol?
    Entweder man handelt politisch oder man wird verhandelt!
    Russland ist kein kommunistischer Staat mehr, aber viele seiner früheren Menschen( damit meine ich sämtliche Staaten der Sowjetunion) denken immer noch in sozialistischen Kategorien. Und auch bei uns im Westen haben viele Linke und/oder patriotisch Gesinnten noch nicht begriffen das wir in einem Weltkrieg zwischen konkurrierenden kapitalistischen Blöcken leben.
    Deutschland lebt nach dem Motto “ Lotto statt Revolution“ und die Ukrorussen nach dem Motto “ dahinvegetieren statt Revolution“
    Der einzige Unterschied ist die Fallhöhe jedes Einzelnen, wenn er es denn kapiert.

    1. „Es gibt nur eine Frage, warum haben sich die Donezker Rebellen in 2014 zurückgezogen aus Mariupol?“

      Warum hältst du nicht der Maule, wenn du keinen blassen Schimmer hast, wovon du redest.
      „Aufklären“ werde ich dich nicht, das führt nur zu weiterem Gebölke.

    2. Die Donezker Milizen und Freiwilligenverbände haben durchaus versucht, Mariupol und im weitern Melitopol zu halten bzw. überhaupt in Besitz zu nehmen – Ziel wie heute auch: Landverbindung zur Krim. Dazu hat sicherlich beigetragen, dass rechte Milizen die Krim über Armjansk einnehmen wollten – die Krim lehnte damals schon (ohne grüne Männchen) die Putschistenregierung in Kiew ab. Die „Donezker Rebellen“ waren aber schlichtweg militärisch den ATO-Truppen unterlegen (wie auch in Slawjansk und Kramatorsk, die man auch aufgeben musste).
      „Entweder man handelt politisch oder man wird verhandelt!“ war also gar nicht die Frage, es war eine militärische Frage in einem beginnenden Bürgerkrieg, ausgelöst durch die Kiewer Regierung, die gegen ihre eigenen Bürger im Donbass, die zu diesem Zeitpunkt nur autonome Rechte wollten und keineswegs Separatisten waren, die Armee und den Rechten Sektor einsetzten, mit Panzern, Jagdbombern etc.

      1. Die Donezker Milizen und Freiwilligenverbände haben durchaus versucht, Mariupol und im weitern Melitopol zu halten bzw. überhaupt in Besitz zu nehmen

        Sie mussten Mariupol nicht „in Besitz“ nehmen. Die Stadt gehörte von Anfang an zum Kern des Widerstands.
        Nach dem Putsch in Kiew und der Machtergreifung der neuen Machthaber, hatte Kiew überhaupt keine Kontrolle über Mariupol. Die Militärs und sogar die Polizei die es in Mariupol gab hatten von Anfang an sich geweigert die neuen Machthaber anzuerkennen und schlossen sich den Separatisten an.
        Das neue Kiewer Regime hatte keine Kontrolle über die Stadt. Am 9. Mai 2014 fand dort eine Große Demonstration statt. Dort gibt es normalerweise immer einen Straßenumzug am 9. Mai wegen des Tag des Sieges statt, aber die neuen Machthaber in Kiew hatten es verboten. Doch die Stadt ignorierte deren Verbote und sie wollten die Veranstaltung trotzdem durchziehen und natürlich auch dazu nutzen um gegen die Machtergreifung von Nazis in Kiew zu demonstrieren. Der Polizeichef in Mariupol verweigerte den Befehl die Demonstration gewaltsam auseinanderzutreiben. Darauf hin schickte Kiew die Nationalgarde. Die Rebellen hatten bis dahin die Stadt bereits verlassen. Die Bewohner errichteten Barrikaden waren aber unbewaffnet. Die Nationalgarde stürmte die Stadt mit Panzern und Soldaten. Die Bewohner stellten sich ihnen mit bloßen Händen in den Weg. Die Nationalgarde veranstalte dort ein Massaker auf offener Straße, zerstörte die Örtliche Polizeiwache und tötete den Polizei-Chef. Dann haben sie ihre eigene Verwaltung dort installiert.

        Video Material
        https://vkvideo.ru/video-112510789_456353777

    3. warum haben sich die Donezker Rebellen in 2014 zurückgezogen aus Mariupol?

      Also – offiziell weil sie keine Chance hatten Donezk, Lugansk, Mariupol, Slawyansk und Kramatorsk gleichzeitig gegen die eingesetzte Armee, die Nationalgarde und die Nazibatallione zu verteidigen. Das ist ein riesiges Gebiet und das sind riesige Städte. Sie konnten nicht überall sein, dafür waren sie zu wenige und zu schlecht ausgerüstet. Jedenfalls rechtfertigte der damalige Komandeur Igor Strelkow die Entscheidung Mariupol aufzugeben in etwa so. Die Stadt wäre sowieso nicht haltbar gewesen und der Versuch sie zu halten wäre für sie zum Meatgrinder geworden. Ähnliche Begründung gab es für die Aufgabe von Slawyansk und Kramatorsk.

      Das mag man so hinnehmen, zumindestens ist es plausibel. Allerdings waren diese Entscheidungen unter den Separatistenanführern im Nachhinein umstritten gewesen und wurden oft in Frage gestellt, was letztendlich dazu führte, dass Strelkow seine ganze Autorität bei den Separatisten verloren hatte. Aus diesem Grund verschwand er und ließ sich sehr lange nicht mehr im Donbass blicken. Später ist er auch in Russland in Ungnade gefallen und kam ins Gefängnis.

      1. Der RH erzählt Märchen über Strelkows Rolle.

        Der Einstand des mit Panzern in die Stadt einrollenden ATO-Verbandes war es, Bürger, die am Straßenrand schrieen und die Fäuste schüttelten mit MP-Garben zu zerfetzen. Die Verteidiger hatten keine Mittel, sie am Eindringen in die Stadt zu hindern oder ihnen den Nachschub abzuschneiden.
        Später, als die Mittel vielleicht vorhanden waren, antworteten die ATO-Leute mit exemplarischer Abschlachtung von Geiseln und mit dem Beginn einer Verminung der Hafen- und Industrieanlagen.
        Außerdem hatte unterdes die britische Kriegsfraktion begonnen, sich des Problems „Mariupol“ anzunehmen, sie entsandte Sölder, deren Truppenstärke mir unbekannt ist, deren Hauptfunktion aber ohnehin darin bestanden hat, klar zu machen, daß für die „Chaos-Reiter“ unter Führung des damaligen US-Außenministers Kerry Mariupol ein „Essential“ sein sollte.

      2. Ach so – heißt im Klartext: Diese angeblichen „Aufständischen“ hatten eben doch keine nennenswerte eigene Basis. Deshalb musste Moskau erst einmal Figuren wie Igor Girkin, Alexander Borodai und Wladimir Antjufejew importieren – plus „verirrte“ Kämpfer, BUK-Systeme und irgendwann gleich reguläre Truppen.

        Mit anderen Worten: Dieser „Separatismus“ funktionierte genau so lange nicht, bis Panzer und „Freiwillige“ aus Russland nachhalfen.

        Und dass Girkin später in Russland in Ungnade fiel und im Gefängnis landete, weil er Wladimir Putin kritisiert hat, spricht eigentlich Bände.

        Wenn schon ein paar kritische Sätze in irgendwelchen obskuren Foren ausreichen, um Probleme mit dem Staat zu bekommen, dann soll ausgerechnet ein FSB-Offizier jahrelang eigenmächtig Kriege anzetteln dürfen?

        Klar. Ganz sicher.

        Oder, etwas weniger naiv formuliert: Jeder seiner Schritte in 2014 wurde aus Moskau koordiniert und vorgegeben. Alles andere ist eher eine nette Legende für Leute, die unbedingt an „spontanen Volkaustand“ glauben wollen.

  11. …“vom historischen Zentrum ist nichts mehr übrig außer dem traurig berühmten Theater – und es wird nicht wiederaufgebaut.“-
    Es gibt Dutzende Berichte, Filme und Fotos vom Wiederaufbau des Theaters in Mariupol. Alles Fake? Oder lügt hier jemand? Mein Verdacht ist, das es sich um ein Stück Pro Ukrainische Propaganda handelt! Wenn der „Alexander“ in Mariupol keine medizinische Behandlung gefunden haben will, so gibt es doch in den an der VR Donezk angrenzenden Regionen genug spezialisierte und gut ausgestattete Krankenhäuser. Da muss ein Rentner mit seiner geringen Rente nicht nach Moskau fahren. Das es in den neuen russischen Gebieten nach 30 Jahren Plünderung durch ukr. Oligarchen, der „ATO“ und dem Krieg seit Februar 2022 mehr als genug Probleme gibt, das dürfte einleuchten.
    Insgesamt hat der Artikel den Geruch nach antirussischer Propaganda…bzw. eine Auftragsarbeit für einen der ukr. Oligarchen…

    1. Der Autor arbeitet in geradezu exemplarischer Manier mit Verfahren der westlichen Propaganda. Man sucht schon mal ein ‚passendes‘ Foto aus (Kriegsruine im Jahr 2022), während tatsächlich ganze Stadtviertel mittlerweile neu entstanden und ältere Straßenzüge in großen Teilen wiederhergestellt sind. Dann lügt man nicht, nein, man wählt nur geschickt aus und missbraucht einen Mann, der tatsächlich besonderes Pech im Unglück gehabt hat, um auf die Tränendrüse zu drücken. Von den Tausenden, die mittlerweile in einer erneuerten Wohnung leben, reden ‚wir‘ dann halt nicht. Dann erfindet man ein neues Wort („Hypothekenwohnung“), um auch im Westen ganz normale Varianten der Immobilienfinanzierung als ein besonderes russisches Übel zu kennzeichnen (klassische Doppelmoral). Und dann kommt das Fazit einer weitgehenden Zerstörung, die durch Dutzende von Videos längst widerlegt ist und sogar von seiner Beschwerde über neugebackene Immobilienbesitzer aus dem Militärstand. Ein Tendenzjournalist, der ziemlich normale Mechanismen kapitalistischer Wohnwirtschaft nicht etwa kritisiert (Gott bewahre!), sondern in antirussische Klischees überführt. Von irgendwas muss er halt leben im freien Westen…

  12. „Er hat keinen Ort zum Leben, und es ist auch unklar, wozu – an der Stelle seines ganzen Lebens liegen nur Ruinen. Dafür bauen sie hier Hypothekenwohnungen – Soldaten erhalten Geld im Austausch für ihr Leben und geben es an Geschäftemacher für die fertiggestellten Rohbauten zurück. Es sieht zwar irgendwie nach Aufbau und Schaffenskraft aus, aber ein Geschäft, das auf dem Verschlingen von Todesfällen basiert, ist wohl kaum seriös.“

    Kann mir jemand erklären, was hier geschildert wird? Soll das heißen, die Soldaten verkaufen ihr Leben für einen Rohbau? Wie kann man Geld für das eigene Leben erhalten und welche Rolle spielen die Geschäftemacher – also irgendwelche Betrüger? Und worin besteht der Betrug?

    Und überhaupt, sehr interessant, was man von zufälligen Busbekanntschaften während einer kurzen Fahrt alles hören kann. Und warum fährt er nach Mariupol zurück, wenn er dort keine Ort zum Leben hat und irgendwie auch keinen braucht?

  13. Die Logik ist eigentlich ziemlich simpel: Russland siedelt in besetzten Gebieten bevorzugt genau die Gruppen an, auf die es sich verlassen kann – Soldaten, Beamte und Zugezogene aus Russland, die keine lokale Verwurzelung haben und daher politisch verlässlicher sind.

    Oder wie erklärst du dir sonst, woher dieser Anteil an „russischstämmigen Ukrainern“ im Donbass ursprünglich kam? Das ist kein Naturphänomen, sondern ein historisches Muster – entstanden nach der gewaltsamen Durchsetzung der bolschewistischen Herrschaft.

    Und was diese „zufälligen Begegnungen“ angeht: Gerade auf dieser Seite wirkt das inzwischen fast schon wie ein Stilmittel. Erst kürzlich hat Ulrich Heyden hier über Mariupol geschrieben – und auch dort liefern „zufällige“ Gesprächspartner bemerkenswert zuverlässig immer wieder dieselben, erstaunlich passgenauen Narrative.

    Diese Konstanz ist fast schon beeindruckend.

    Und dein Einwand mit dem Weggehen ist ebenfalls wenig überzeugend. Menschen bleiben aus ganz unterschiedlichen Gründen: weil sie nicht können, weil sie hoffen oder weil sie schlicht keine Alternative haben.

    Sonst könnte man genauso gut fragen, warum nicht alle Menschen 1941 aus den von Deutschland besetzten Gebieten geflohen sind – oder warum nicht alle Bürger die DDR verlassen haben. Die Antwort ist banal: So funktioniert Realität eben nicht.

  14. Mir sind keine Veröffentlichungen bekannt, in denen Vitaly Leybin „die russische Regierung wegen ihrer Aggression gegen die Ukraine öffentlich kritisiert“. Auch in diesem Artikel kritisiert er die russische Regierung nicht.
    Hätte er dies getan, säße er in einem russischen Gefängnis und reiste nicht mit dem Bus nach Donezk.
    Der Autor beschreibt technische Details, die uns helfen, das moderne russische Leben besser zu verstehen: Ukrainische Staatsbürger können nur über den Kontrollpunkt am Flughafen Scheremetjewo nach Russland einreisen. Es ist unmöglich, Dokumente im Voraus einzureichen und eine Einreisegenehmigung oder -verweigerung zu erhalten. Man muss nach Scheremetjewo fliegen und einen „Filterprozess“ durchlaufen, dessen Ergebnis nicht gerichtlich angefochten werden kann.
    Ohne das persönliche Erscheinen des Eigentümers ist es unmöglich, eine Entschädigung für die Immobilie zu erhalten. Es besteht die Möglichkeit, dass die Immobilie für herrenlos erklärt wird und dem Eigentümer verloren geht.
    In dieser Veröffentlichung reflektiert der Autor einen Aspekt der Russifizierung von Mariupol: Wohnungen in Neubauten werden an Menschen verkauft, die nie in Mariupol, im Donbas oder in der Ukraine gelebt haben.

    Dem Autor fehlt natürlich die wohlwollende Haltung gegenüber der russischen Realität, die Ulrich Heyden an den Tag legt.

    1. @vom historischen Zentrum ist nichts mehr übrig außer dem traurig berühmten Theater – und es wird nicht wiederaufgebaut.
      >> Das Theater wurde wieder aufgebaut. Der Artikel ist vom 27.03.2026. Der Alexander-Bericht scheint stark veraltet zu sein …???

  15. Ich habe diesen Teil der Nachricht folgendermaßen verstanden: Das historische Zentrum wird nicht wieder aufgebaut außer dem traurig berühmten Theater, das bereits wieder aufgebaut wurde.

  16. Ich glaube dem höchstens die Hälfte, wenn überhaupt.
    Das Theater wurde definitiv wieder aufgebaut. Auch in der Stadt haben die Bewohner nach ihren Möglichkeiten einiges geschafft.
    Es wird aber wohl noch eine ganze Weile dauern. In Deutschland hat der Aufbau nach dem Krieg ja auch über 20 Jahre gedauert
    Der Bericht, auch wenn er hier im März 26 veröffentlicht wurde, scheint doch schon einige Jahre alt zu sein.

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