Krieg als Normalzustand, wie Gewalt die Welt neu ordnet

Krieg im TV
Quelle: Dieses Bild wurde mittels Grok entwickelt.

Nicht der Krieg schockiert, sondern unsere Gewöhnung an ihn.

Wer heute Nachrichten konsumiert, stolpert nicht mehr über Kriegsmeldungen, sie sind Teil des täglichen Informationsflusses. Neue Fronten, neue Waffen, neue Eskalationen erscheinen nicht mehr als Ausnahme, sondern als Fortsetzung. Das eigentlich Auffällige ist nicht die Gewalt selbst, sondern wie wenig sie noch auffällt. Krieg ist nicht mehr der Ausnahmezustand, der erklärt, begründet oder gerechtfertigt werden muss. Er ist zur Gewohnheit geworden.

Diese Gewöhnung markiert einen tiefgreifenden Wandel in der internationalen Politik. Gewalt gilt nicht länger als Scheitern von Diplomatie, sondern als ein legitimes Mittel unter vielen. Sie wird nicht mehr vermieden, sondern eingeplant. Haushalte, Sicherheitsstrategien und politische Rhetorik sind längst auf Dauerkrisen ausgerichtet. Frieden erscheint darin nicht mehr als Ziel, sondern als instabile Phase zwischen Eskalationen.

Besonders deutlich wird diese Verschiebung in Europa. Der Krieg in der Ukraine hat sich von einem akuten Schock zu einem strukturellen Bezugspunkt entwickelt. Er prägt politische Entscheidungen, militärische Planungen und öffentliche Debatten weit über das unmittelbare Kriegsgeschehen hinaus. Selbst dort, wo von Verhandlungen gesprochen wird, geschieht dies meist in militärischer Logik: Abschreckung, Durchhaltefähigkeit, Eskalationskontrolle. Frieden wird verwaltet, nicht gestaltet.

Ähnliche Muster zeigen sich im Nahen Osten. Die Eskalationen rund um Gaza, Israel, Libanon und Iran folgen bekannten Abläufen. Militärische Aktionen, diplomatische Warnungen und kurze Waffenruhen reihen sich aneinander, ohne dass ernsthaft von einer nachhaltigen Lösung ausgegangen wird. Der Konflikt ist nicht mehr die Ausnahme, sondern Teil einer geopolitischen Routine, die medial begleitet, politisch kommentiert und strategisch einkalkuliert wird.

Noch drastischer ist diese Normalisierung jenseits des westlichen Blickfelds. In Ländern wie Sudan, Jemen oder Myanmar ist Krieg seit Jahren kein Ereignis mehr, sondern Lebensbedingung. Millionen Menschen leben dauerhaft in Gewaltverhältnissen, die international als „komplex“ oder „unübersichtlich“ gelten, Formeln, die weniger erklären als entschuldigen. Aufmerksamkeit entsteht nur punktuell, wenn das Leid besonders sichtbar wird. Danach kehrt die Routine zurück.

Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos. Sie verändert politische Prioritäten, verschiebt Ressourcen und prägt gesellschaftliche Wahrnehmung. Militärische Fähigkeiten werden ausgebaut, diplomatische Bemühungen marginalisiert, zivile Konfliktprävention zur Randnotiz. Sicherheit wird zunehmend militärisch definiert, nicht sozial oder politisch. Gewalt wird nicht mehr als letzte Option betrachtet, sondern als normaler Bestandteil internationaler Ordnung.

Die stille Verschiebung, wenn Gewalt zur politischen Routine wird

Diese Normalisierung von Krieg verändert nicht nur Außenpolitik, sondern das Denken selbst. Politische Entscheidungen werden zunehmend unter der Annahme getroffen, dass Konflikte dauerhaft sind. Haushaltsdebatten, Industriepolitik, Energieversorgung, selbst Sozialausgaben stehen heute unter dem Vorbehalt sicherheitspolitischer Erfordernisse. Der Krieg ist nicht mehr das, worauf Politik reagiert, er ist der Rahmen, in dem Politik stattfindet.

Damit verschiebt sich auch der Maßstab des politisch Vorstellbaren. Was früher als Eskalation galt, gilt heute als notwendige Vorsorge. Waffenlieferungen werden langfristig geplant, nicht mehr als Ausnahme, sondern als strategische Linie. Militärische Unterstützung wird entkoppelt von klaren politischen Zieldefinitionen. Es geht nicht mehr darum, einen Konflikt zu beenden, sondern ihn zu managen. Stabilität ersetzt Lösung.

Diese Logik greift weit über klassische Kriegsgebiete hinaus. In vielen Staaten wird Sicherheit zunehmend technokratisch organisiert: über Rüstungsprogramme, Grenzregime, Überwachung, Abschreckung. Diplomatie verliert an Gewicht, weil sie Zeit, Vertrauen und Kompromissfähigkeit voraussetzt, alles Faktoren, die in einer dauerhaft angespannten Weltlage als Schwäche interpretiert werden. Wer verhandelt, gerät unter Rechtfertigungsdruck. Wer eskaliert, gilt als handlungsfähig.

Auffällig ist dabei die sprachliche Entleerung. Krieg wird nicht mehr als moralisches Problem behandelt, sondern als Sachverhalt. Man spricht von „Lagen“, „Szenarien“, „Fähigkeiten“. Tote werden statistisch erfasst, Vertreibungen administriert, Zerstörung bilanziert. Diese Sprache schafft Distanz. Sie ermöglicht es, Gewalt zu analysieren, ohne sie grundsätzlich infrage zu stellen. Je technischer der Diskurs, desto leiser das Unbehagen.

Besonders problematisch ist die asymmetrische Wirkung dieser Entwicklung. Während politische und militärische Eliten in Kategorien von Strategie und Abschreckung denken, tragen Zivilgesellschaften die Folgen. Nicht nur in den betroffenen Regionen, sondern auch in den Ländern, die indirekt involviert sind. Steigende Preise, umgeleitete Haushaltsmittel, eingeschränkte politische Debatten, all das sind Nebeneffekte einer Welt, die sich an Dauerkrisen gewöhnt hat.

Gleichzeitig erodiert das internationale Recht. Nicht offen, nicht offiziell, sondern selektiv. Regeln gelten dort, wo sie durchsetzbar sind, und werden ignoriert, wo Machtverhältnisse es erlauben. Diese Praxis wird selten offen benannt, aber sie ist spürbar. Sie untergräbt Vertrauen in Institutionen, die einst als Hüter einer regelbasierten Ordnung galten. Wenn Recht zur Option wird, bleibt Macht als Konstante.

Diese Entwicklung wirkt auch nach innen. Gesellschaften, die sich dauerhaft im sicherheitspolitischen Ausnahmezustand wähnen, verändern ihr Verhältnis zu Freiheit und Kontrolle. Überwachung wird ausgeweitet, Dissens schneller als Risiko markiert, politische Alternativen verengt. Der Raum für abweichende Stimmen schrumpft nicht durch Verbote, sondern durch moralische Rahmung. Wer gegen Eskalation argumentiert, steht unter dem Verdacht der Naivität oder Illoyalität.

So entsteht eine paradoxe Situation: Je mehr von Sicherheit gesprochen wird, desto unsicherer wird der politische Raum. Entscheidungen werden beschleunigt, Debatten verkürzt, Komplexität reduziert. Krieg als Normalzustand produziert nicht nur Gewalt, sondern auch Vereinfachung. Und Vereinfachung ist ein schlechter Ratgeber in einer fragmentierten Welt.

Diese Verschiebung ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, unterlassener Alternativen und einer wachsenden Bereitschaft, Gewalt als dauerhaftes Instrument zu akzeptieren. Gerade weil sie leise geschieht, ist sie schwer zu greifen. Doch ihre Wirkung ist tiefgreifend. Sie prägt, wie Politik denkt, wie Gesellschaften reagieren und was künftig noch als verhandelbar gilt.

Die Gewöhnung als politisches Risiko

Vielleicht liegt die größte Veränderung nicht in den Schlachtfeldern, sondern in der Art, wie über sie gesprochen wird. Krieg ist nicht mehr das, was politische Systeme infrage stellt, sondern das, woran sie sich ausrichten. Er strukturiert Budgets, Rechtfertigungen, Prioritäten. Und er formt Erwartungen. Wer heute Politik betreibt, plant nicht mehr mit Frieden, sondern mit Unsicherheit. Dauerhaft.

Diese Gewöhnung hat eine eigentümliche Wirkung. Sie erzeugt keine Begeisterung, keinen offenen Bellizismus, sondern eine nüchterne Akzeptanz. Gewalt wird nicht bejubelt, aber einkalkuliert. Man arrangiert sich mit ihr, weil Alternativen als unrealistisch gelten. Diplomatie erscheint langsam, mühsam, riskant. Eskalation wirkt effizienter. Nicht unbedingt besser, aber verlässlicher im politischen Betrieb.

Damit verschiebt sich auch die Verantwortung. Wenn Krieg als Zustand akzeptiert wird, verliert die Frage nach Schuld an Bedeutung. Entscheidend ist nicht mehr, wer angefangen hat oder wie ein Konflikt beendet werden könnte, sondern wer durchhält, wer abschreckt, wer nicht nachgibt. Politik wird zur Verwaltung von Zumutungen. Für andere, selten für sich selbst.

Diese Logik entlastet Entscheidungsträger, belastet aber Gesellschaften. Denn eine Welt, die sich auf Dauerkrisen einstellt, produziert innere Spannungen. Soziale Konflikte werden sicherheitspolitisch gerahmt, wirtschaftliche Verwerfungen als Kollateralschäden behandelt, demokratische Auseinandersetzungen verkürzt. Wer fragt, ob es Alternativen gibt, stört den Betrieb. Wer auf Deeskalation setzt, gilt als weltfremd.

Auffällig ist, wie wenig Widerstand diese Verschiebung erzeugt. Nicht, weil Menschen Gewalt befürworten, sondern weil sie müde sind. Dauerkrisen erschöpfen. Sie senken Erwartungen, verschieben Maßstäbe. Was früher Empörung auslöste, wird heute zur Randnotiz. Diese Müdigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern ein politischer Zustand. Sie entsteht, wenn Konflikte nicht gelöst, sondern endlos verlängert werden.

Dabei wäre gerade jetzt die Frage nach politischen Alternativen notwendig. Nicht im Sinne naiver Friedensappelle, sondern als ernsthafte Auseinandersetzung mit den Folgen einer Welt, die sich an Krieg gewöhnt. Was bedeutet es für Demokratie, wenn Sicherheit dauerhaft über Freiheit gestellt wird? Was bedeutet es für internationale Ordnung, wenn Recht selektiv angewendet wird? Und was bedeutet es für Gesellschaften, wenn Gewalt zur Normalform politischer Durchsetzung wird?

Krieg als Normalzustand ist keine stabile Ordnung. Er verschiebt Probleme, statt sie zu lösen. Er erzeugt neue Abhängigkeiten, neue Feindbilder, neue Eskalationslogiken. Vor allem aber verengt er den politischen Horizont. Wenn Gewalt als gegeben akzeptiert wird, schrumpft der Raum für Vorstellungskraft und damit für Veränderung.

Vielleicht ist das der eigentliche Kipppunkt: nicht der nächste Krieg, nicht die nächste Eskalation, sondern der Moment, in dem Frieden nicht mehr gedacht wird, sondern nur noch verwaltet. Eine Politik, die diesen Zustand hinnimmt, verliert ihren Gestaltungsanspruch. Sie reagiert, statt zu handeln. Und überlässt die Zukunft jenen Kräften, für die Gewalt kein Problem, sondern ein Werkzeug ist.

 

Quellen

https://www.uu.se/en/press/press-releases/2025/2025-06-11-ucdp-sharp-increase-in-conflicts-and-wars
→ Pressemitteilung des Uppsala Conflict Data Program, die einen deutlichen Anstieg bewaffneter Konflikte und Kriege weltweit dokumentiert und als wissenschaftlich etablierter Referenzpunkt gilt.

https://acleddata.com/series/acled-conflict-index
→ Der ACLED Conflict Index bietet eine laufend aktualisierte Auswertung politischer Gewalt weltweit und zeigt Intensität, Häufigkeit und regionale Verteilung von Konflikten.

https://hiik.de/wp-content/uploads/2024/12/coba23_v3.pdf
→ Vollständiger Conflict Barometer 2023 des HIIK als PDF mit detaillierter Analyse von Konfliktarten, Eskalationsstufen und regionalen Schwerpunkten.

https://www.unhcr.org/global-trends
→ Zentrale UNHCR-Seite zu globalen Flucht- und Vertreibungstrends, die jährlich aktualisierte Zahlen zu Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und Asylsuchenden bereitstellt.

https://www.unhcr.org/sites/default/files/2025-06/global-trends-report-2024.pdf
→ Der Global Trends Report 2024 des UNHCR dokumentiert das Ausmaß weltweiter Vertreibung infolge von Kriegen, Gewalt und politischer Instabilität.

https://www.unocha.org/news/life-life-un-launches-us33-billion-aid-appeal-urgent-call-global-solidarity
→ UN-OCHA-Meldung zum weltweiten Hilfsappell, der das Ausmaß humanitärer Notlagen und die strukturelle Überforderung des internationalen Hilfssystems verdeutlicht.

https://www.sipri.org/media/press-release/2025/unprecedented-rise-global-military-expenditure-european-and-middle-east-spending-surges
→ SIPRI-Pressemitteilung über den historisch starken Anstieg globaler Militärausgaben, insbesondere in Europa und im Nahen Osten.

https://www.sipri.org/sites/default/files/2025-04/2504_fs_milex_2024.pdf
→ SIPRI-Factsheet zu den weltweiten Militärausgaben 2024 mit vergleichbaren, langfristigen Zeitreihen und regionaler Aufschlüsselung.

Günther Burbach

Günther Burbach, Jahrgang 1963, ist Informatikkaufmann, Publizist und Buchautor. Nach einer eigenen Kolumne in einer Wochenzeitung arbeitete er in der Redaktion der Funke Mediengruppe. Er veröffentlichte vier Bücher mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz sowie deutscher Innen- und Außenpolitik. In seinen Texten verbindet er technisches Verständnis mit gesellschaftspolitischem Blick – immer mit dem Ziel, Debatten anzustoßen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.
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91 Kommentare

  1. Und überlässt die Zukunft jenen Kräften, für die Gewalt kein Problem, sondern ein Werkzeug ist.

    Sollte diese Schlussbemerkung auf Russland zielen, so ist das verfehlt. Nicht Russland hat in der Ukraine zuerst Gewalt eingesetzt, sondern der Westen. Und das nicht einmal, um ‚ein Problem zu lösen‘, sondern um einen Vorteil zu erlangen. Gleichzeitig ist Russland das mit Abstand diplomatisch aktivste Land, anders wäre seine erstaunliche ‚Resilienz‘ auch gar nicht möglich.

    1. Und selbst wenn man die Gegenreaktion Russlands wegen ihrer Offenheit als Erstanwendung werten würde, dann würde darauf die Erkenntnis zutreffen:
      Nicht der ist der wahre Urheber des Unheils der zuerst Gewalt anwendet, sondern der der dazu zwingt.
      Stammt glaube ich von Machiavelli

  2. „Was bedeutet es für Demokratie, wenn Sicherheit dauerhaft über Freiheit gestellt wird?“

    „Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.“
    Benjamin Franklin

  3. Dies vorweg.
    Ich beklage die von Herrn Burbach geschilderte Normalisierung von Gewalt ebenso wie er.

    Wenn man das Thema „Gewalt und Krieg“ mit etwas weiterem Zeithorizont betrachtet, so muss man aber (leider) erkennen, dass nicht etwa die heutige Situation die Ausnahme darstellt, sondern im Gegenteil die relative Seltenheit kriegerischer Konflikte in den Jahren 1946 bis etwa 2010.
    Wenn wir heute – wie es der Autor tut – eine Veränderung beklagt, so im Vergleich mit jenen etwas friedlicheren Jahrzehnten.

    Warum die Zeit zwischen etwa 1946 und 2010 eine etwas friedlichere war, das ist zwar eine sehr interessante Frage, aber ein Thema für sich.

    Historisch gesehen sind Gewalt und Krieg seit Jahrtausenden eine leider immer wiederkehrende und gleichsam normale Begleiterscheinung des politischen Lebens und innergesellschaftlicher Machtkämpfe, und zwar nahezu überall auf der Erde.
    Verglichen mit den Verhältnissen des Mittelalters (Fehderecht), sind wir heute immer noch in einer weit besseren Situation.
    Was sich verändert hat, das ist natürlich die Waffentechnik … und ihr Zerstörungspotenzial. Was sich weit weniger – wenn überhaupt – geändert hat, das ist die psychische Struktur des Menschen und insbesondere seiner schlichter gestrickten Exemplare.

    1. Sie unterschlagen die Jugoslawien-Kriege, die der Westen kräftig angeheizt hat.

      Ansonsten haben Kriege weniger mit der „psychischen Struktur des Menschen“ zu tun als mit materiellem Mangel und Not, was aggressives Verhalten herausfordert,

      1. @ Wirth & Carno: weder noch ! weder psychische Defekte, noch Not und Mangel, sondern der Eifer und die Gier und das Machtstreben einiger weniger sind die Ursache für Kriege.
        Menschen wie du und ich können Krieg nicht brauchen.

        1. Den ‚Eifer und die Gier und das Machtstreben einiger weniger‘ kann man durchaus als ‚psychischen Defekt‘ begreifen, einen der durch unser geheiligtes Wirtschaftssystem noch zusätzlich befeuert und geradezu herangezüchtet wird.

            1. @AeaP

              Irrtum!
              Eifer, Gier und Machtstreben sind eben prinzipiell in fast jedem Menschen angelegt und gehören in unterschiedlicher Ausprägung zur menschlichen Natur dazu.

              Das nicht zu begreifen, hat dann in der Sowjetunion dazu geführt, politische Dissidenten in die Psychiatrie zu stecken. Und mit Ihrer Einschätzung („psycho- und soziopathische Narzissten“) sind Sie nicht sooo weit entfernt vom Denken der Sowjets.

              Es wird immer egoistische und machtgeile und auch weniger egoistische und machtgeile Gemüter geben.
              So ist die Welt. Klar wäre es schöner, wenn man sich nicht mit uneinfühlsamen Egomanen, Narrzisten, Brutalos und Gierhanseln herumplagen müsste. Aber sie gehören nun mal dazu … !

      2. Unfug – materieller Mangel wird durch Kriege vielleicht gewollt erzeugt! In Russland gibt es keinen Mangel…! In der EU & den USA gibt es Mangel an …, na sozialem Gefüge …! Ich, ich, ich! Wie oft waren Sie in Russland? …

    2. „die relative Seltenheit kriegerischer Konflikte in den Jahren 1946 bis etwa 2010“ Sie haben ein Wahrnehmungsproblem, oder klammern sie die USA in solchen Betrachtungen immer aus?

      1. @marschpapst

        Ich habe ja keineswegs von „friedlicher Welt“ gesprochen oder von der Abwesenheit von Kriegen, sondern von ihrer „relativen Seltenheit“. Und das ist richtig.
        Vielleicht haben Sie nur eine geringe Vorstellung von der Anzahl kriegerischer Konflikte in anderen Jahrhunderten?

    3. Was tatsächlich pausierte in der Zeit nach 1946, das war vor allem die Ära der Großen Kriege, und der Grund dafür war „die Bombe“, sprich: die Angst vor einem Atomkrieg.
      Mit dem Wegsterben der Kriegsgeneration bricht diese Angst nun weg – was für uns andere nun bald fatale Folgen mit sich bringen könnte.

      1. @ Two Moon

        Die relativ hohe Zahl der Toten bei den nicht sooo zahlreichen Konflikten der letzten 80 Jahre hat höchstwahrscheinlich viel mit der Bevölkerungsdichte und der gestiegenen Zerstörungswirkung moderner Waffen zu tun.

        Zu Ihrem Link:
        Fragt sich natürlich, ob die von Ihnen verlinkte Darstellung überhaupt alle gewaltsamen Konflikte berücksichtigt?
        Mit ziemlicher Sicherheit sind dort aber eine ganz erhebliche Anzahl kleinerer Kriege – etwa zwischen Indianerstämmen, zwischen wenig bekannten Kleinstaaten des Orients oder die vielen kriegerischen Machtkämpfe innerhalb vieler Staaten – gar nicht mitgezählt. Schlichtweg, weil man darüber wenig weiß.

        Außerdem helfen hier Angaben über die ohnehin nur grob geschätzte(!!) Anzahl der Toten nur dann weiter, wenn man sie in Beziehung setzt zur Gesamtbevölkerung der beteiligten Mächte! So gesehen erreichte beispielsweise selbst der Zweite Weltkrieg in Deutschland noch nicht mal annähernd den Mortalitätswert im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg.

        Gruß

        1. @ Wolfgang Wirth:

          Die relativ hohe Zahl der Toten bei den nicht sooo zahlreichen Konflikten der letzten 80 Jahre hat höchstwahrscheinlich viel mit der Bevölkerungsdichte und der gestiegenen Zerstörungswirkung moderner Waffen zu tun.

          Einerseits ja, die gestiegenen Zerstörungswirkung moderner Waffen ist ein Faktor. Aber wenn man sich das Diagramm ansieht, ist die Zahl der Konflikte in den letzten 80 Jahren gar nicht geringer gewesen! Aber da kann man natürlich auch wieder sagen. Vervielfachung der Bevölkerung oder der von Menschen besiedelten Gebiete bedeuten auch Zunahme der Zahl an Konflikten.

          Fragt sich natürlich, ob die von Ihnen verlinkte Darstellung überhaupt alle gewaltsamen Konflikte berücksichtigt?
          Mit ziemlicher Sicherheit sind dort aber eine ganz erhebliche Anzahl kleinerer Kriege – etwa zwischen Indianerstämmen, zwischen wenig bekannten Kleinstaaten des Orients oder die vielen kriegerischen Machtkämpfe innerhalb vieler Staaten – gar nicht mitgezählt. Schlichtweg, weil man darüber wenig weiß.

          Ja, den Gedanken hatte ich auch, allerdings wird, was die unbekannten Konflikte angeht, da wohl auch viel geschätzt und interpoliert. Ein weiterer Grund warum ich denke, dass da nicht so viel verloren geht, ist die Tatsache, dass ein Großteil der Weltbevölkerung schon immer in China und Indien gelebt hat, und über die dortigen Konflikte weiß man doch ziemlich gut Bescheid. So tauchen z.B. in Listen über die verlustreichsten Kriege die Chinesen ziemlich oft auf.

          Außerdem helfen hier Angaben über die ohnehin nur grob geschätzte(!!) Anzahl der Toten nur dann weiter, wenn man sie in Beziehung setzt zur Gesamtbevölkerung der beteiligten Mächte! So gesehen erreichte beispielsweise selbst der Zweite Weltkrieg in Deutschland noch nicht mal annähernd den Mortalitätswert im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg.

          Auf dem Diagramm sieht man, dass die absoluten Verluste im zweiten Weltkrieg deutlich höher waren als im 30jährigen Krieg (der betreffende Kreis ist deutlich größer). Gleichzeitig aber stehen die Kreise der beiden Kriege aber auf der gleichen Höhe und die rote Linie, die die weltweite Verlustrate angibt, ist ebenfalls auf gleicher Höhe. Das wirkt schon merkwürdig, denn man weiß ja, dass der 30-jährige Krieg im ganzen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation etwa 20-40% der Bevölkerung das Leben kostete, deutlich mehr als im 2. Weltkrieg. Wenn man jedoch alle beteiligten Staaten miteinbezieht, könnte das in beiden Kriegen schon hinkommen, dass die Rate doch gleich ist.

          Gruss

    4. Wahre Worte ! Frieden wird ja auch als Erschöpfungspause zwischen Kriegen definiert.
      Die genannten schlichten Gemüter finden sich bevorzugt an den Schaltstellen der Macht und auch bei den freiwilligen Kriegern. Denn die Gesellschaft ist einem Abwasser-Klärbecken nicht unähnlich, der ganze Schmutz und Dreck schwimmt entweder auf oder sammelt sich unten an.
      Ändern kann sich die psychische Struktur kaum, da in wesentlichen Aspekten genetisch fixiert und zudem die Evolution, also die Selektionsfaktoren insbesondere die geschlechtliche Selektion eine Änderung eher verhindern als begünstigen.

  4. Wir haben vor kurzem den 60ten meiner Frau gefeiert, ihre ganze Familie war anwesend, darunter ihre Schwester!
    Diese Familie ist sehr wohlhabend, wählt Grün und demonstriert gegen die AfD.
    Da ich meiner Frau die Feier nicht versauen wollte, habe ich mit Politik nicht angefangen und andere auch nicht!
    Allerdings habe ich mir ihre 16jährigen Zwillinge gegriffen und, da ich kaum Kontakt zu jungen Menschen habe, ein wenig ausgequetscht.
    Die beiden sind unbedingt für die Wehrpflicht, lehnen die Schülerdemonstration dezidiert ab und sehen mit ihren Eltern täglich die Tagesschau, beim Abendessen.
    Sozialer Kahlschlag betrifft die nicht, ein Auge dafür haben sie auch nicht.
    Sie sind freundlich und höflich, mit wilden Frisuren und zutiefst überzeugt, das ihre Art zu leben bedroht ist, allerdings nicht durch die Politik der Regierung, sondern durch die Angriffsabsichten Russlands.
    Corona war eine schlimme Zeit für sie, sie fühlten sich total eingeschränkt, „verstehen‘ aber die Notwendigkeit der Maßnahmen.
    Die leben tatsächlich in einem Zustand des sich gewöhnens an Krisen, wollen ihren Beitrag leisten, um ihre Lebensweise zu bewahren, ohne zu merken, das sie die Besitzstandswahrung ihrer Eltern meinen.
    Sie waren sehr zugänglich und haben sehr engagiert auf meine Fragen geantwortet. Meine Meinung wollten sie nicht wissen, haben auch nicht gefragt.
    Ich habe nichts gesagt, weil ich sie befragen wollte!
    Ich habe sie erst zum zweiten Mal gesehen und bin ehrlich entsetzt, wie sehr diese jungen Menschen angepasst ans offizielle Narrativ sind, wie vergiftet ihre Hirne.
    Die sind tatsächlich an Krise gewöhnt und Opfer der Dauerbeschallung.
    Dabei sind sie keineswegs dumm, aber vollkommen unkritisch.
    Schlimm! Ganz schlimm!
    Einer fühlt sich berufen, „etwas zu tun“ und will „in die Politik gehen“, zu den Grünen, weil die ja was für „die Umwelt“ tun!
    Gut, das wir in einer Kneipe waren, so konnte ich von Bier auf Schnaps umsteigen.
    Wir werden die im Frühjahr mal zum Grillen einladen, da sie unsere Hunde kennen lernen wollen und selbst keinen haben!
    Da werde ich mal sehen, ob ich ihren Stacheldraht, den sie im Hirn haben, etwas lockern kann!
    Hat mich ziemlich erschreckt.

    1. @ Wallenstein

      Ich bin regelrecht erstaunt, wie sehr sich Ihr Erlebnis mit den bewussten jungen Verwandten mit meinen eigenen diesbezüglichen Erlebnissen deckt:
      “ … keineswegs dumm, aber vollkommen unkritisch.“

      Und ich möchte hinzufügen, dass sich diese unkritische Haltung insbesondere in der Form eines schon regelrecht sprachlos machenden naiven Vertrauens in gewählte Politiker und die Realitätskonstruktion der gängigen Medien zeigt.
      Eben das verhindert dann auch jedes echte Gespräch, weil Fakten und Wertungen, die den gängigen Narrativen nicht entsprechen, entweder rundweg bezweifelt werden werden (so als würde man die Kugelgestalt der Erde anzweifeln) oder aber als moralisch minderwertig abgetan werden.

      1. Same here. 90% angepasst, unkritisch,
        konform mit dem Mainstream.
        Widersprüche gibt es nicht bzw. werden
        weggelacht. Der Rest sind Verschwörungstheorien und Propaganda.
        Man wundert sich absolut nicht mehr,
        wie D nach 33 so werden konnte.

      2. @ Wolfgang Wirth
        Tja, ich weiß wirklich nicht, wie ich damit umgehen soll….keine Ahnung, ansonsten gebe ich Ihnen absolut recht, leider, muss ich sagen!

        1. @Wallenstein

          Zu Ihrer Frage:
          „Tja, ich weiß wirklich nicht, wie ich damit umgehen soll….“

          Meine persönliche Vorgehensweise ist diese:
          Zunächst einmal bemühe ich mich darum, dass diese jungen Menschen mich auf einer rein menschlichen und privaten Ebene schätzen.

          Wenn das erreicht ist, dann vermeide ich zwar nach wie vor Diskussionen, aber ich lasse hier und da durchblicken, dass ich anderer Meinung bin. Mehr nicht! Nur, dass ich ein bestimmtes Thema etwas anders sehe. Gleichzeitig erkläre ich aber eben nicht, warum ich das tue.

          Im besten Fall (leider nur eher selten) wird der junge Mensch sich dann wundern, wieso ein älterer Mensch, den er an und für sich schätzt und achtet, eine andere Meinung hat. Da ich ihm die Gründe und Motive dieser anderen Meinung nicht erklärt habe, muss der junge Mensch nun selbst nachdenken, muss sich einfühlen und selbst nach Gründen suchen, die aber gleichzeitig berücksichtigen, dass er mich prinzipiell schätzt und nicht für dumm oder böse hält.
          Im besten Fall kann auf diese Weise eine ganz zaghafter und langsamer Lernprozess einsetzen, bei dem man als Älterer aber trotzdem zunächst inhaltliche Debatten und Streitgespräche meiden sollte.

          Ganz allgemein bin ich der Meinung, dass im Bereich moralisch-politischer Werteinstellungen Sachargumente nicht helfen. Deshalb sind auch Debatten nutzlos!!
          Das Einzige was wirkt, sind eigene persönliche Erfahrungen, die eher zufällig zu neuen Eindrücken führen, die ihrerseits nicht ignoriert werden können und tatsächliche „kognitive Dissonanz“ auslösen.

          Insofern könnte es auch hilfreich sein, mit jungen Leuten Spaziergänge an bestimmte Orte zu unternehmen oder sie als Praktikanten mit bestimmten Lebenswelten zu konfrontieren.

          Echte Gespräche mit derartigen jungen Menschen sind erst von diesem Moment an sinnvoll und fruchtbringend. Gut möglich, dass der junge Mensch sich dann sogar selber beim älteren meldet und darum bittet, dass der Ältere mit ihm über das eine oder andere Thema spricht … Schließlich weiß er längst, dass der ältere Verwandte anders denkt als der Mainstream.
          Bevor der junge Mensch aber nicht selbst in diese Situation des Zweifels geraten ist, sollte man sich hüten, inhaltlich zu debattieren.

          Eine Debatte zur Unzeit bewirkt eher das Gegenteil, und zwar völlig unabhängig von der Qualität der Argumente.

          1. Sie sind schon ziemlich „weichgespült“, oder?
            Ich bin nur gelegentlich in De, lebe ansonsten in SP/BR. Eine tatsächlich gefährliche Stadt, na und? Wie konnten meine Freunde einen Bolsonaro mit seinen Schlägertrupps, sowie die US-Propaganda, vorgetragen über „Atlas-Network“ besiegen? Wg Zurückhaltung, Vorsicht und „bloss nichts“ sagen? Eben das ist falsch, schreit raus was bspw das deutsche „Regime“ unter Merz, vorher Scholz Euch zumutet. Schreit es raus wie sich bspw ein Spahn/CDU weitere bereichern …
            Mit lieblichen Erklärungen, Vorsicht erreichen Sie nichts, denn ARD & ZDF widersprechen Ihnen … Soviel ich weiß, wird gar in Schulen Propaganda für Krieg & Rüstung gemacht. Geht’s noch?
            Gerade die Jugend wird be-& getroffen sein, sei es wirtschaftlich oder eben gezählt in Toten.
            Steht endlich auf und wendet Euch gegen CDU/CSU/SPD/AfD/GRÜNE/LINKE denn alle Abgeordneten verdienen mit!
            Eine Demokratie des Volks – nicht des Parlaments – … Diäten für min 5 Jahre einfrieren!
            Die Menschen der DDR haben uns gezeigt wie es geht! … Friedlich, ohne Gewalt … Deutsches Dummvolk, die Regierenden ruinieren nicht nur das Land in dem Ihr liebt, lebt … Die Typen wie Merz & Co. brauchen Euer Geld, niemals ihr eigenes, um Kriege zu führen.
            Um es vorweg zu nehmen, AfD wird nichts verbessern sondern vershlimmbessern!
            Beste Grüße KB/SP/BR

            1. @KB

              Unsere Beiträge und Gedankengänge bewegen sich auf zwei unterschiedlichen Ebenen.
              Insofern haben Sie in gewisser Weise gar nicht auf meinen Beitrag geantwortet.

              1. Auf welcher Ebene gewegen Sie sich? Meine „Ebene“ ist Frieden und ein auskömmliches Einkommen für alle, das interessiert gerade die Jugend! Alles Gelaber hätte, wäre, wenn … zeigt wie „tiefenindoktriniert“ die meisten hier sind.

            2. Diäten halbieren. Sonst richtig. Konfrontation tut not – damit die nationale Konfrontation nicht stattfindet.
              @venice: Ein gutes Verhältnis ist überhaupt nicht notwendig. Hier hören sich die Leute doch auch zu und haben überhaupt kein persönliches Verhältnis. Nicht immer erst was anderes machen bevor man denkt diskutieren zu können. Gleich diskutieren – raus mit der Sprache. Nicht das ewige Angewanze.

          2. @Wolfgang Wirth
            Ja,ja…..da bin ich Ihrer Meinung, mit meinen Schülern früher habe ich es ebenso gehalten!
            Vielen Dank für Ihre freundliche Antwort!

            1. @Wolfgang Wirth und Wallenstein

              Worin Sie beide offenbar übereinstimmen (und damit m.E. richtig liegen) ist, daß ein gutes persönliches Verhältnis unabdingbar ist, damit Andere überhaupt bereit sind zuzuhören, was man zu sagen oder auch zu fragen hat. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.

          3. @ Wolfgang Wirth:

            Ich halte Ihre Vorgehensweise auch für die Richtige und wende das selbst so an.
            Allerdings sind viele meiner jungen Verwandten nicht nur nicht blöd, sondern auch gar nicht so mainstream-bezogen. Teilweise sind die sehr kritisch.

            Ich meine aber auch festgestellt zu haben, dass es oft mit Wohlstandsniveau und einer störungsfreien Kinder- und Jugendzeit (Familie halbwegs intakt) zu tun hat, wenn die jungen Menschen so sehr angepasst und unkritisch sind.
            Meine Verwandten und deren Freunde hingegen sind nicht so gepampert und einige haben teils harte Schläge und schwere Phasen in ihrem Leben verkraften müssen.
            Und erst eine Auseinandersetzung mit solchen Dingen bringt einen oft zum tieferen Nachdenken.

            1. Warum sollten sie auch kritisch sein? Ist doch alles in Ordnung in ihrer Welt. Da ist geradezu folgerichtig die Methoden der Eltern und der Schule zu übernehmen.

            2. Two Moon

              Ich meine aber auch festgestellt zu haben, dass es oft mit Wohlstandsniveau und einer störungsfreien Kinder- und Jugendzeit (Familie halbwegs intakt) zu tun hat, wenn die jungen Menschen so sehr angepasst und unkritisch sind.

              Versoffene und gewalttätige Väter und Kinder vernachlässigende Mütter bieten die Gewähr, Kinder unangepasst und zu kritischen Zeitgenossen zu formen. Oder so.

              Interessante Theorie!

              1. @ Dan:

                Nein. Problematische Verhältnisse bieten natürlich nicht „die Gewähr“, dass Kinder unangepasste und kritische Zeitgenossen werden. Denn nicht jeder von denen wird so.
                Aber problematische Verhältnisse sind eben für manche der Augenöffner, etwas was Kindern und Jugendlichen in unproblematischen Verhältnissen oft fehlt, weil sie nicht zu einer Auseinandersetzung gezwungen sind. Der Mensch wächst eben an den Widerständen und Widrigkeiten denen er im Leben so begegnet.

            3. @Two Moon

              Zustimmung.

              Man könnte es auch so deuten:
              Wenn die Familie intakt ist und ein gutes Verhältnis zwischen Eltern und Kindern besteht – was vielleicht in wohlsituierten Heile-Welt-Familien von Grünwählern ein kleines bisschen häufiger der Fall ist – dann lernen die Kinder auf diese Weise nicht nur, dass sie problemlos und unkritisch ihren Eltern vertrauen können und deren Weltsicht übernehmen können, sondern auch, dass sie den „Eltern des Staates“, also der Regierung, später ebenso vertrauen können.

              Wenn die Kinder hingegen schon früh und auch in der Familie lernen, dass die Welt keineswegs immer heil und easy ist, dann dürfte sich später ein gewisses gesundes Misstrauen auch auf den politischen Bereich und gesellschaftspolitische Dinge erstrecken. Sie wissen eben schon früh, dass die Welt nicht nur heil ist …

                1. Jetzt haben sie genau den Grund, warum ich zeitlebens schon gegen die Zionisten agiere.
                  Weil es mir mit brachialer Gewalt schon in ganz jungen Jahren vor Augen geführt wurde.
                  Alles eine Frage der Konditionierung. 😉

          4. „der junge Mensch sich dann sogar selber beim älteren meldet“
            Können Sie vergessen – Das sanfte rantasten bringt gar nichts.
            Sie verlieren bloß Zeit. Richtige Argumente und wenn das nichts bringt
            ist es eben so.

      3. „Allerdings habe ich mir ihre 16jährigen Zwillinge gegriffen und, da ich kaum Kontakt zu jungen Menschen habe, ein wenig ausgequetscht.
        […]“

        @Wallenstein & @Wirth

        Die Problematik von Jugendlichen ist bekannt und leider wirklich sehr oft anzutreffen.
        Ich habe relativ viel mit jungen Leuten zu tun: was stark ins Auge fällt ist deren absolute Orientierungslosigkeit und der extrem große Mangel an Selbstvertrauen/Selbstbewußtsein.
        Mit Beiden erklärt sich ihr Verhalten – es sind deren vulnerable Schlüsselpositionen – , aber beide Punkte fallen eigendlich in die Verantwortung der zugehörigen Erwachsenen.

        Wenn man es schafft an dem letzten Punkt anzusetzen, kann man nach einiger Zeit des „darüber schlafen lassens“ durchaus inhaltlich konfrontieren und erfolgreich diskutieren (was nicht heißt das man „überzeugt“: es geht hier nur ums eigene Meinung bilden [der Jungendlichen] und um deren Wahrnehmung der Realitäten ausserhalb der gesellschaftlich gesetzten Frames).

        1. @Erna P

          Diese Aussage von Ihnen überrascht mich:
          „… der extrem große Mangel an Selbstvertrauen/Selbstbewußtsein.“

          Ich hätte jetzt eher angenommen, dass das Selbstvertrauen bzw. das Auftreten nach außen hin bei heutigen jungen Leuten unangemessen groß ist. So im Sinne von: noch nichts geleistet, aber immer schön gelobt worden und sich selbst daher für äußerst begabt haltend …

          Vielleicht meinen Sie mit Selbstvertrauen/Selbstbewußtsein aber auch etwas anderes als ich, und zwar etwas, was mehr im Inneren des Menschen angesiedelt ist?

          1. „Ich hätte jetzt eher angenommen, dass das Selbstvertrauen bzw. das Auftreten nach außen hin bei heutigen jungen Leuten unangemessen groß ist.“

            Ich sehe da bei den (meisten) jungen Leuten eher eine überhöhte Selbstdarstellung, eine Show – auch Kosmetik genannt. Früher hieß es in der Erziehung „Kinder brauchen Grenzen“ und „wer nicht fragt bleibt dumm“. Heute sagen Erzieher „Kindern darf nicht widersprochen werden“ und Fragen sind – wenn überhaupt – nur innerhalb eines sehr engen Frames erlaubt, sonst bricht die fragile Show in sich zusammen.

            Aber woher sollte Selbstvertrauen/Selbstbewußtsein denn kommen, das wird von Erwachsenen halt auch nicht vorgelebt.. Sonst würde die Mehrheit der Erwachsenen nicht derart devot vor sich hin trotten, so widerspruchslos, duckmäuserich, opportunistisch.

            „Vielleicht meinen Sie mit Selbstvertrauen/Selbstbewußtsein aber auch etwas anderes als ich, und zwar etwas, was mehr im Inneren des Menschen angesiedelt ist?“

            Streichen wir das „vielleicht“!?!
            Selbstvertrauen ist etwas das herangereift oder erarbeitet werden muss, etwas das (Selbst)Reflektionen und angemessener Kritik bedarf. Auf dem Boden des Narzismus wächst nichts derartiges…

    2. was Deutschland fehlt, abhandengekommen ist, ist die sogenannte 4. Gewalt. Journalisten vor Ort wurden aus „Kostengründen“ abgeschafft. Journalimus/Presse machen heute Nachrichtenagenturen – Reuters, AP, API. Ich erinnere immer wieder gerne an Peter Scholl-Lature …Heute schreiben „Journalisten“ nur noch ab, wir waren vor Ort und berichteten über aktuelle Geschehnisse geraderaus Wahrheit!
      P.S. siehe Karin Leukefeld, eine Freundin [Hassobjekt für @Artur_C] und entsprechende Hochachtung – Syrien/Palestina/Libanon – ZDF & ARD haben seit Syrien sämliche Verträge gekündigt. Oder nehmt Frieder Wagner Journalist und Filmemacher bspw. „Deadly Dust“, früher WDR, die Warnung kam vor der Veröffentlichung von „Deadly Dust“! Frieder tat es dennoch, umgehend wurden sämtliche Verträge gekündigt!
      Allein diese 2 Beispiele sollten reichen um Journalismus in Deutschland zu hinterfragen.
      Alles was bleibt ist Konzernjournalismus, Interessen gesteuert!
      Beste Grüße aus SP/BR

      Das Narrenschiff/Reinhard Mey
      https://www.google.com/search?client=opera&q=reinhard+mey+klabautermann&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:20f07d0b,vid:46hobUy4mc4,st:0

    3. Wallenstein: Diese Familie ist sehr wohlhabend, wählt Grün und demonstriert gegen die AfD.

      Hier wird meiner Ansicht nach auch ein Klassen-Problem sichtbar. Wohlhabend und Grün ist schon fast synonym. Es geht um die Verteidigung der freien, westlichen Lebensart, die von allen Seiten, von innen und von außen als bedroht gesehen wird. Womit dann auch ihr (der Verteidiger von „Freiheit und Demokratie“) komfortabler Wohlstandsstatus bedroht ist.

      1. Hieß es früher, „der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“, heißt es heute, „die grüne Stimme in der Urne liegt, der Airbus nach fern Bali fliegt“, oder „…der SUV in der Garage steht“, oder „der braune Panzer den Frieden bringt“… etc. pp.🫣

    4. Vielleicht genügt ja in Ihrem Fall der Hinweis, dass es nicht die Eltern sein werden, die ihren Nachwuchs mit SUVs um 9:00 an die Front fahren und sie zum 13:00 zum ökologisch unbedenklichen Mittagessen wieder abholen.

      Mein Vater hat erzählt, bei einer der letzten Angriffe an der Ostfront im Frühjahr 45 hätte er sich vor Angst beinahe in die Hose gemacht. Er ist zu einem verlassenen Bauernhof im Niemandsland gesprintet um dort sein Geschäft zu verrichten. Drinnen lag ein toter Rotarmist in seinem Alter, also etwa 18 Jahre. Heute hätte er es nicht dorthin geschafft. Er wäre sofort von Drohnen ins Visier genommen und erschossen worden. Wenn man den wenigen Schilderungen glauben schenken kann, so muss man sich so heute wenig wie möglich bewegen, wenn man überleben will. Was bei -10 oder -15 Grad Celsius und bescheidener Winterausrüstung im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich beschissen ist.

      Ein Buch, was sehr zu empfehlen ist: Once a Warrior King.“ von David Donovan (Pseudonym) Ein absolut ehrlicher und ungeschönter Bericht eines GI, der damals völlig blauäugig aus der amerikanischen Provinz nach Vietnam kam und „wirklich etwas gutes tun wollte für das vietnamesische Volk“ – und dann sehr schnell von einer düsteren Realität eingeholt wurde. Das Buch ist zudem hervorragend geschrieben.

    5. Wallenstein

      @ Wolfgang Wirth
      Tja, ich weiß wirklich nicht, wie ich damit umgehen soll….keine Ahnung,

      Das Weltbild von Leuten, auch 16 jährigen, während einer Grillparty zu erschüttern, ist unmöglich. Meine Strategie ist es, die Leute zum Grübeln zu bringen, oder wie Herr Wirth es ausführte, kognitive Dissonanzen auszulösen.

      Nach Möglichkeit vermeide ich die ganz großen emotional besetzten und moralisch verklammerten Themen wie beispielsweise Trump, AFD, Ukrainekrieg und Migranten/Flüchtlinge. Zudem ist es immer situationsbedingt abhängig, welche Themen angerissen oder debattiert werden und deren Verlauf.

      Was ich in Gesprächen grundsätzlich vermeide ist, den Leuten etwas erzählen zu wollen, strategisch günstiger ist es – insbesondere bei ‚dieser Jugend‘ – , darauf zu warten, dass sie etwas wissen wollen.

    6. Nicht nur die teenies sind so. Junger Mann, Mitte 30, Jurist, kommt aus einer alten Gelehrtenfamilie, ein Urahne hat mit Martin Luther korrespondiert, SZ-Abo. Als ich dort die Lügengeschichte, AFD spioniert für die Moskowiter, entlarvte, wußte er gleich. Du schon wieder. Dann machten wir den berühmten Faktencheck und mit dem bereits ergangenen Handelsblatt-Urteil war das Thema durch.Die Autoritätsgläubigkeit kommt aus dem Mittelalter weit vor der Aufklärung. In meinem Fall natürlich auch die Super-Jumbo-XXL-Dr. Me#gele-Corona-Pferdespritze.

    7. Was sie beschreiben ist, wie auch die anderen Kommentatoren ausführen wirklich erschreckend.
      Diese Naivität, dieses durch keine Realität zu erschütterndes geradezu kindliche Vertrauen in diesen so offensichtlich kriminellen Staat und seine ebenso kriminellen Vertreter, selbst oder gerade (!) bei intelligenten jungen Menschen macht mich zutiefst pessimistisch was die Zukunft betrifft.
      Wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue, dann sind Menschen freien Geistes doch ziemlich selten.

    8. Dein Vorhaben in allen Ehren, aber meiner Erfahrung nach geht das nur, wenn man sie ganz aus ihrer Blase herausholt und ihnen das auch dann ganz konkret vorlebt.
      Und das ist ja leider nur sehr selten möglich.
      Die gutsituierte Jugend, und nicht nur die, (alle bis 40) haben so gut wie keinen Kontakt und auch keinen Bezug mehr zu einfachen Leuten und schon gar nicht zu echten alternativen Lebensmodellen.
      Allein Bildungsspezifisch gar nicht mehr möglich, wird in der Schule gar nicht mehr diskutiert und Zuhause schon gar nicht.
      Deswegen, können derartig grundlegende Verhaltensveränderungen nur bei sehr häufigem und längerem Austausch m.E. fruchten.

  5. Autor: „Der Krieg ist nicht mehr das, worauf Politik reagiert, er ist der Rahmen, in dem Politik stattfindet.“

    Für uns in Europa mag das so aussehen. Aber schon allein unsere westliche Führungsmacht hat quasi ununterbrochen irgendwo auf der Welt Krieg geführt. In Europa waren wir sogar im Schnittpunkt des Kalten Krieges, dass er nicht heiß wurde, das war auch Glückssache. Umso übermütiger wurden die Europäer nach dem Ende des Kalten Krieges, beginnend mit Jugoslawien.

    Der Westen sah sich als Gewinner nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und meinte die Welt gehöre nun ihm – die Welt warte nur auf die Segnungen mit westlicher Demokratie. Was sich spätesten mit dem Desaster in Afghanistan aber als Irrtum herausstellte. Ein Irrtum den westliche Politik allerdings immer noch nicht verstanden hat und den sie nicht wahrhaben will. Ein Irrtum (die falsche Weltsicht), den sie meint mit allen Mitteln verteidigen zu müssen, auch mit Krieg.

    Krieg beginnt immer dann wenn Politik am Ende ist, wenn sie nicht anders ihre Ziele erreichen kann – und wenn die Diplomatie versagt oder nicht in Anspruch genommen wird, weil man meint mit Krieg mehr zu erreichen.

  6. Alles beginnt mit dem schwachsinnigsten Argument das gerade deutsche Politiker gerne nutzen um Krieg[e] zu rechtferigen und zu befürworten: „Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen“!
    In den USA „RTP“ !-Responsibility to Protect-! erinnert Euch an … Bush jun., Obama, Trump, Biden und gerade wieder Trump. All dieser Müll ist in den USA „geboren“!
    Mit dieser „Verantwortung“ werden ganze Völker in Haft genommen und entsprechend ausgepresst. Verantwortung bedeutet eben auch Haftung, Entschädigung für Tote und zerstörte Infrastruktur etc. p p. …

    Pakt Scholz, Merz, Spahn, Klingbeil, Bas, Söder & Co. sowie das gesamte Parlament an den „Eiern“ und setzt diese Leute in Verantwortung für das was diese unfähigen Typen anrichten. Fordert die „Diäten“ zurück!
    Nicht Ihr habt es zu verantworten, somit keine Verantwortung, sondern die unfähigste Regierung seit Gründung der BRD!

  7. „wenn Gewalt zur politischen Routine wird“ gibts in Europa auch wieder auf die Fresse. Das ist das Entscheidende, was sie schon wieder vergessen…

    Es ist analog der Beschlagnahmung russischer Finanzen: von DEM Eigentor wird sich Europa nicht mehr erholen – die nichtwestliche Welt erschafft sich gerade mit Höchstgeschwindigkeit sichere Investitions-, Anlage- und Zahlungswege…
    The Real Reason the EU Just
    Stopped the $105B Seizure of Russian Assets | Alexander Leo Smith
    https://www.youtube.com/watch?v=7aISKIOzMX4

    1. Merz & von der Leyen dürfen sich nicht wieder erholen. Es sind eben wieder Deutsche die glauben … Und dann die Verantwortung die diese Leute übernehmen …

  8. Ich fand es lustig, wie neulich jemand (ein Fernsehgeneral?) behauptet hat, Europa müsse „dafür kämpfen, dass auch künftig jeder öffentlich sagen darf, was er möchte“, und dann im gleichen Atemzug gefordert hat, „die Möglichkeiten für die Verbreitung schädlicher Narrative zu unterbinden“.

      1. … ich hatte noch nicht fertig.
        Ein Algorithmus „von“ Overtone hat wichtige Infos verhindert.
        Ich erklärte den MC Donald Index. Erklärte warum Trump nicht erfolgreich sein wird. Wer Trump finanziell unterstützt….
        Ich war bei Merz, seinem Kompagnon Spahn (ex-Gesundheitsminster) – der auf nächster Kanzler avanciert, seiner Wirtschaftspolitik und in welchem Sinn dieser „(a)soziale“ Mensch, Euer Kanzler Merz (CDU/BlackRock) aus dem Sauerland handelt.
        Wollt IHR Mann/Frau Jens Spahn als nächten Kanzler? Ein Mann der den Staat bereits Milliarden gekostet hat, siehe Maskendeals, ein Scheuer ist ein Waisenkind gegenüber Spahn.
        Wie lang könnt Ihr dieses korrupte Pack noch ertagen?
        Beste Grüße KB/BR
        P.S. DE & EU sind längst ukrainisert und niemand bekömmt es mit ….

  9. „Vielleicht liegt die größte Veränderung nicht in den Schlachtfeldern, sondern in der Art, wie über sie gesprochen wird. “

    Und das in Zeiten von Atomwaffen o)))

    Aktienmärkte, Privatisierung , Milliardäre mit einem Vermögen das die kleinerer Staaten schon übertrifft, Politiker die Ihre Diäten selber erhöhen wenn Massenarmut zunimmt, Monopole die fast den ganzen Planeten manipulieren, mit alle dem hat das nichts zu tun, aber mit der Sprache ..
    Dialektik sagt mir, Wenn die Menschheit nicht überlebt, dann lag es mit Sicherheit nicht an deren Unfähigkeit in Sachen Reden o)))

    1. … die Ursache liegt im Detail – nämlich im Verstehen und Handeln – Sie handeln aus welchem Grund? Haben nichts oder doch etwas mehr- ein Häuschen, ein Einkommen das zum Leben reicht…?
      Es geht um die Spaltung der Gesellschaft. Diese erfolgt über sogenannte „NGO’s“ und ThinkTanks, Politikberater wie „SWP“, -Siftung Wissenschaft und Politik- Volker Pertes. Dazu emphehle ich Syrien und die befreiende „Beratung“ dieses korrupten Idoten vom durchgeschissenen Sessel aus! Millionen kassiert und ebensoviele Tote!
      Erinnern Sie sich an „Bana“, das arme perfekt englisch sprechende 9 Jährige Mädchen … Alles verfügbar
      Sie wissen nichts!
      Dann kommt ein international gesuchter Terrorist und wird durch Baerbock/Grüne als Freund bezeichnet und als Staatschef Syriens durch Deutschland akzeptiert! Solani trete für Frauenrechte ein …
      Sind Sie noch bei Trost?
      Ich kann nicht verstehen das Menschen gegen eigene Interessen schreiben, nämlich gegen Frieden und Wohlstand für ALLE!
      Ich selbst bin ziemlich vermögend Millionen und will das es allen gut geht, darum gebe ich das Geld zum Ärger meiner Kinder für Arme aus! …. Beide haben bereits genug für’s Leben!
      Gebt der Menscheit Hirn & Verstand.

      1. Ich ticke auch ähnlich, Geld war mir noch nie wirklich wichtig. Aber ohne kann man halt auch nicht überleben.
        Deine Person mit dieser Philosophie als gebildeter Wohlhabender steht eher für die alte BRD, weniger für das neue Deutschland o))
        Ich kenne die Armut aus eigener Erfahrung, in meiner Obdaschlosenzeit Berlin, ich vergesse das nicht, da kamen Frauen Gastätte an meinen Tisch, und man kam so ins Gespräch. Sie meinten dann immer “ Niemals bist Du ein Obdachloser“ … Mich hat das weniger gestört, wollte das eh mal Live erleben , um eben mitreden zu können. Das Elend das ich aber sehen musste, war echt einer Demokratie nicht mehr würdig.
        Und das schlimme, die meisten wollten da gar nicht mehr raus, die meiste Angst hatten Sie vor den Deutschen Behörden !
        Und ja, Obdachlos Nacht bei -20° , ich hatte noch gutes Handy, Tablet usw, in eine Obdachlosenunterkunft hat man mich nicht reingelassen, war noch zu wohlhabend o(
        Und da habe ich verstanden, das es die Mittelschicht am schlimmsten trifft durch diese Entwicklung. denn da greift auch Sozialstaat nicht mehr in extremen Situationen ..

  10. Nicht der Krieg schockiert, sondern unsere Gewöhnung an ihn.

    Was da über die Bildschirme flimmert ist ein weißer als weiß-gewaschener Krieg in tadellos sitzenden Uniformen und blank polierten glitzernden Orden. Keine sterbenden Soldaten im Schützengraben, keine verblutenden Kinder, keine klaffenden Löcher im Kopf. Was die Medien präsentieren ist der saubere Krieg, nicht der tatsächliche. An Krieg kann man sich nicht gewöhnen.

    1. Zustimmung. In der Wochen-, Verzeihung, Tagesschau gibt es seit Jahren immer nur dieselbe Monster- und Tränendrüsen-Choreographie auf Hollywood-Niveau. Wer das nicht durchschaut, ist entweder strunzdumm, hat eine Heidenangst oder ist gekauft, oder alles zusammen.

  11. Die Gewalt, war ursprünglich wohl in der Natur angesiedelt, weil diese Gewalt ursprünglich ist, um das überleben jeglicher Spezie gewährte. Der Zyklus von Individuen hängt ab vom Klima, wenn aber ein natürliches Klima, manipuliert wird, sind alle Spezies davon betroffen.
    Schaue ich auf die menschliche Spezien , dann sehe ich einen schwarzen Horizont.
    Schaue ich auf die tierische Spezien, dann sind fast alle verschwunden.
    Die ‚menschliche Spezie, hat diese menschliche und natürliche Spezie in den Abgrund befördert, für ihre Werte, die nicht realexistent existieren.

    1. Ja leider, das Verhalten der Mehrheit der Menschen ist völlig dysfunktional geworden. Der Krieg untereinander ist nur die Spitze. Alle gemeinsam führen sie einen Vernichtungskrieg gegen alle anderen Lebewesen und sind rauf und dran den zu gewinnen. Denken sie zumindest.

  12. Wie es aussieht gibt es in der jetzigen Welt weder Recht noch Regeln.

    Trumps USA die angeblich für einen Friedensprozess mit Russland eintreten sollen nach Angaben von John Helmer einen vermeintlich russischen Tanker im Mittelmeer nahe Kreta mit Drohnen angegriffen haben.

    Selenskij ruft die volle Mobilisierung aus. Die Briten haben vermutlich eine Geheimdienststation auf der Krim angegriffen und angeblich vernichtet

    Die Welt scheint ausser Rand und Band zu sein.

    Frieden wird es nicht geben, alkes läuft auf eine totale Konfrontation hinaus.

    1. Doch doch, es gibt mindestens eine wertewestliche Regel: wir haben immer und überall und unter allen Umständen Recht, weil uns ein herbei halluzinierter „Gott“ auserwählt und uns erlaubt hat über die Untermenschen zu herrschen. Und wer etwas anderes behauptet oder gar dagegen vorgeht, ist des Teufels und muss eliminiert, zumindest aber mundtot gemacht und sozial getötet werden.

    2. alkes läuft auf eine totale Konfrontation hinaus.
      Tausche k gegen l
      Aber sie haben Recht. Im Grunde genommen lief es schon von Anfang der Geschichte an darauf hinaus. Irgendwann Ende der Steinzeit falsch abgebogen….

      1. Wenn das SO ist, dann hätte ich sogar eine Lösung anzubieten: im Anschluss an die nächste Steinzeit einfach RICHTIG abbiegen.

        Wie sagte Einstein: „Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der Dritte Weltkrieg geführt wird. Mit welchen aber der Vierte geführt wird, das weiß ich genau – mit Stöcken und mit Steinen.“

  13. Der Krieg heißt wie seit Jahrhunderten „“Reich gegen Arm““!
    Der wird nur jetzt ganz offen global geführt..
    Zum Glück durch verschiedenen Fraktionen mit unterschiedlichen partikularen Interessen.
    Aber den Anfang machten die Spritzen und die wurden Global eingesetzt.
    Wer das immer noch nicht begriffen hat braucht auch gar nicht weiter zu diskutieren.

    1. @ motonomer monotoner
      Zitat: Der Krieg heißt wie seit Jahrhunderten „“Reich gegen Arm““!
      Das ist eine falsche Aussage. Kriege werden wg Ressourcen (mein/dein) geführt. –> Zieht der Jupp gerade das Segel hoch?

      1. Das widerspricht sich doch gar nicht.
        Die herrschende Klasse möchte ja die letzten noch verfügbaren Ressourcen zukünftig nicht mehr mit uns teilen.
        Und genau deswegen möchte die uns auch dezimieren.

  14. Regiefehler von Grok: Auf dem Titelbild zu diesem Artikel hat ausgerechnet das kleinste Familienmitglied, der kleine Junge als Einziger ein Glas Wein vor sich stehen, während die Anderen Wasser- oder Saftgläser haben 🤣

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