Klimalüge und Klimadiktatur?

Sonnenschein
PantheraLeo1359531, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Vom Denken zum Glauben.

Erster Teil.

Eine bequeme Lüge ist für viele Menschen leichter zu ertragen als eine unbequeme Wahrheit. Die Wahrheit verlangt, dass man nachdenkt, zweifelt, recherchiert und möglicherweise sogar lieb gewonnene Überzeugungen aufgibt. Eine fertige Erzählung ist angenehmer. Sie teilt die Welt in Gut und Böse, Täter und Retter, Wissende und Leugner.

Deshalb beginne ich diese Artikelserie über Klimalüge und Klimadiktatur nicht mit Temperaturkurven, CO₂-Werten oder Klimamodellen. Ich beginne mit der Sprache.
Bevor Menschen bereit sind, politische Maßnahmen zu akzeptieren, müssen sie zunächst lernen, die Welt in den dafür vorgesehenen, den Politikern genehmen Begriffen zu betrachten.

George Orwell schrieb in seinem Roman 1984 über den Zweck des sogenannten Neusprechs (1):

„Das ganze Ziel des Neusprechs besteht darin, den Bereich des Denkens einzuengen.“

Orwell beschreibt eine Sprache, deren Wortschatz nicht erweitert, sondern gezielt verkleinert wird. Bestimmte Gedanken sollen schließlich nicht mehr ausgesprochen werden können, weil die dafür notwendigen Begriffe fehlen. Der Roman handelt von einem totalitären Staat. Der von ihm beschriebene Mechanismus – wer die Sprache verengt, verengt auch den Raum der zulässigen Gedanken – wird von den Macht- und Besitzeliten und ihren politischen, medialen und wissenschaftlichen Handlangern umfangreich genutzt.

Dieser Mechanismus ist auch in der Klimadebatte zu erkennen. Wer Zweifel an einzelnen Klimaprognosen, politischen Maßnahmen oder Berechnungsmodellen äußert, wird häufig nicht mehr als Kritiker oder Skeptiker bezeichnet. Er wird zum „Klimaleugner“. Damit ist die Diskussion im Grunde bereits beendet. Ein Leugner prüft nicht, zweifelt nicht und argumentiert nicht. Er verweigert sich einer angeblichen, offenkundigen Wahrheit. Der Begriff Klimaleugner in einer „Scheindebatte“ ersetzt eventuell fehlende evidenzbasierte Argumente, welche die Argumente des „Leugners“ widerlegen könnten. In der Corona-Ära war bei Politikern und Medien diese unredliche und im Faschismus gerne angewendete Umgangsweise mit Andersdenkenden täglich zu beobachten. Sie bezeichneten andersdenkende Personen als Coronaleugner, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker und dergleichen mehr.

Aus dem Bürger, der nach der Wirksamkeit deutscher Klimapolitik fragt, wird ein „Klimasünder“. Wer höhere Abgaben, Verbote oder staatliche Eingriffe unterstützt, darf sich dagegen als „Klimaschützer“ oder sogar als „Klimaretter“ fühlen. Der eine wird moralisch herabgesetzt, der andere moralisch erhöht. Noch bevor Zahlen auf dem Tisch liegen, sind die Rollen verteilt.

Auch der Begriff „Klimanotstand“ ist keineswegs neutral. Ein Notstand verlangt keine lange Diskussion. Er verlangt schnelles Handeln. In einem Notstand erscheinen Einschränkungen, Abgaben und Verbote leichter begründbar als im politischen Normalbetrieb. Wer widerspricht, wirkt dann nicht mehr wie ein kritischer Bürger, sondern wie jemand, der die angeblich notwendige Rettung behindert.

Ähnlich funktioniert das Wort „alternativlos“. Wo eine Maßnahme alternativlos ist, braucht man nicht mehr über Alternativen zu sprechen. Was in dieser Welt ist bitte alternativlos? Schwachsinn Frau Merkel! Blödsinn, Herr Merz! Ob CO₂-Bepreisung, Heizungsgesetz, Verbrennerverbot, Emissionshandel oder milliardenschwere Transformationsprogramme: Sobald eine politische Entscheidung als einzig mögliche Antwort auf eine existenzielle Gefahr dargestellt wird, schrumpft der demokratische Raum. Und das ist vom Imperium der Lügen – den Macht- und Besitzeliten und ihren politischen, medialen und wissenschaftlichen Prostituierten – so gewollt. Welcher Dämon wiederum die Macht- und Besitzeliten reitet, steht auf einem anderen Blatt, und ist nicht Gegenstand dieser Betrachtung.

An diesem Punkt wird mithilfe begrifflicher Instrumente aus Politik Glauben. Wissenschaftlicher Konsens wird dann nicht mehr als gegenwärtiger Stand wissenschaftlicher Erkenntnis verstanden, der grundsätzlich überprüfbar und korrigierbar bleiben muss. Er wird zu einer Art Glaubenssatz. Wer ihn infrage stellt, gilt als „wissenschaftsfeindlich“. Wer auf Unsicherheiten hinweist, verbreitet angeblich „Desinformation“. Wer nach Interessenkonflikten, Modellannahmen oder wirtschaftlichen Folgen fragt, gerät unter Rechtfertigungsdruck.

Orwell schrieb bereits 1946, politische Sprache könne dazu verwendet werden, Lügen wahr erscheinen zu lassen und bloßen Behauptungen den Anschein von Festigkeit zu geben. Damit meinte er nicht die Klimadebatte. Aber sein Gedanke lässt sich auf jede politische Auseinandersetzung anwenden, in der Sprache nicht mehr der Klärung, sondern der Verschleierung dient. Mit der Sprache wurde auch gleichzeitig die Lüge geboren.

Deshalb lohnt es sich, in der Klimadebatte genau auf die verwendeten Begriffe zu achten.

Was bedeutet „klimaneutral“ tatsächlich?

Kann ein Staat, ein Unternehmen oder ein Flug klimaneutral sein, oder handelt es sich teilweise um rechnerische Kompensationen? Was bedeutet „erneuerbare Energie“, wenn Windräder, Solaranlagen, Stromnetze, Speicher und Rohstoffe keineswegs ohne endlichen Materialverbrauch entstehen? Was bedeutet „Klimaschutz“, wenn zugleich aufgerüstet, Krieg geführt und zerstörte Infrastruktur anschließend wieder aufgebaut wird? Und was bedeutet „wissenschaftlicher Konsens“, wenn wissenschaftliche Erkenntnis ihrem Wesen nach nicht durch Mehrheitsbeschluss endgültig abgeschlossen ist, wenn der in einer Demokratie notwendige Meinungspluralismus nicht mehr zugelassen wird?

Ich gebe in dieser Artikelserie nicht vor, die endgültige Wahrheit zu kennen. Niemand kennt sie. Ich suche nach ihr. Dazu gehört für mich, auch unbequeme Fragen zu stellen und Begriffe nicht deshalb zu übernehmen, weil sie täglich wiederholt werden.

Orwells Warnung beginnt nicht erst bei offener Zensur. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre Gedanken bereits selbst begrenzen, weil sie wissen, welche Fragen gesellschaftlich erwünscht sind und welche nicht. Hier wirkt die von Elisabeth Noelle-Neumann beschriebene „Schweigespirale“, die stille Selbstzensur, auf die ich im nächsten Kapitel eingehen werde.

Die Gedankenpolizei aus 1984 musste in die Köpfe der Menschen eindringen. Die wirkungsvollere Form der Kontrolle beginnt jedoch dort, wo der Mensch selbst darauf achtet, keinen verdächtigen Gedanken mehr zuzulassen.

Wer nicht als Klimaleugner gelten möchte, schweigt. Wer seine berufliche Stellung nicht gefährden möchte, passt sich an. Wer gesellschaftlich dazugehören möchte, wiederholt die anerkannten Begriffe.

Und irgendwann wird nicht mehr gefragt, ob eine Aussage richtig ist. Es wird nur noch geprüft, ob sie innerhalb des erlaubten Meinungskorridors liegt.

Dann hat der Glaube das Denken ersetzt.

Warum Angst stärker wirkt als Argumente

Warum lassen sich Millionen Menschen von denselben Botschaften beeinflussen? Warum lösen manche Bilder eine gewaltige öffentliche Reaktion aus, während nüchterne Zahlen kaum Beachtung finden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der französische Arzt und Sozialpsychologe Gustave Le Bon bereits vor mehr als hundert Jahren. Seine Erkenntnisse über das Verhalten von Menschenmengen gehören bis heute zu den Grundlagen der Massenpsychologie.

Le Bon schrieb (2):

„Die Massen denken in Bildern, und die hervorgerufenen Bilder rufen ihrerseits weitere Bilder hervor, ohne irgendeinen logischen Zusammenhang.“

An anderer Stelle beschreibt er:

„Nicht Tatsachen, sondern die Art, wie sie dargestellt werden, beherrscht die Vorstellungskraft der Massen.“

In diesen Worten ist ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis der heutigen Klimadebatte zu erkennen. Ich habe den Eindruck, dass kaum jemand seine Meinung über den Klimawandel aufgrund wissenschaftlicher Originalarbeiten bildet. Die meisten Menschen orientieren sich an Bildern, Schlagzeilen und emotionalen Botschaften. Das ist kein Vorwurf, sondern eine menschliche Eigenschaft. Niemand kann täglich Hunderte wissenschaftlicher Veröffentlichungen lesen. Also verlassen sich die meisten auf das, was ihnen Medien, Politik oder sogenannte Experten vermitteln.

Deshalb prägen sich nicht Diagramme oder Messreihen in unser Gedächtnis ein, sondern Bilder: brennende Wälder, schmelzende Gletscher, ausgetrocknete Flussbetten, überflutete Straßen oder leidende Eisbären. Solche Bilder wirken unmittelbar. Sie lösen Betroffenheit, Angst oder Schuldgefühle aus. Statistische Einordnungen oder wissenschaftliche Unsicherheiten wirken dagegen oft abstrakt und erreichen nur einen kleinen Teil der Öffentlichkeit.

Le Bon war das schon vor gut 130 Jahren klar. Er beschrieb bereits Ende des 19. Jahrhunderts, dass Menschenmengen weniger auf logische Argumente reagieren als auf starke Bilder, einfache Botschaften und wiederholte Erzählungen. Je häufiger eine Aussage wiederholt wird, desto vertrauter erscheint sie – und Vertrautheit wird leicht mit Wahrheit verwechselt.

Deshalb sollte man in der Klimadebatte nicht nur fragen, welche Bilder gezeigt werden, sondern auch, welche Bilder kaum gezeigt werden.

Warum sehen wir wochenlang brennende Wälder, aber seltener Berichte über Regionen, in denen sich Wälder erholen?

Warum werden einzelne Extremwetterereignisse oft sofort als Beleg für den Klimawandel interpretiert, während historische Vergleiche oder natürliche Klimaschwankungen in der öffentlichen Debatte häufig weniger Raum einnehmen?

Warum erzeugt eine dramatische Schlagzeile mehr Aufmerksamkeit als eine differenzierte wissenschaftliche Einordnung?

Das sind keine rhetorischen Fragen. Es sind Fragen, die jeder Leser für sich selbst beantworten sollte.

Le Bon macht noch auf einen weiteren Mechanismus aufmerksam: Die Masse sucht nach einfachen Erklärungen. Komplexität ist anstrengend. Deshalb setzen sich einfache Erzählungen meist leichter durch als differenzierte Analysen. Auch in der Klimadebatte ist dieser Wunsch nach Einfachheit immer wieder zu sehen: Hier das CO₂ als zentrale Ursache, dort die CO₂-Reduktion als zentrale Lösung. Ob komplexe klimatische Prozesse tatsächlich so einfach erklärt und auch gelöst werden können, ist eine der Fragen, denen ich in den folgenden Kapiteln nachgehen werde.

Le Bons Werk liefert keine Antworten auf die Klimafrage. Es liefert jedoch einen Schlüssel zum Verständnis, warum bestimmte Botschaften so große Wirkung entfalten können. Wer verstehen will, wie öffentliche Meinungen entstehen, sollte deshalb nicht nur Klimaforscher lesen, sondern auch Psychologen und Soziologen. Bevor Menschen politische Maßnahmen akzeptieren, müssen sie zunächst überzeugt werden, dass eine bestimmte Wirklichkeit existiert. Die Psychologie beschäftigt sich mit diesem Weg – vom Bild im Kopf bis zur festen Überzeugung, und die Soziologie mit den Mechanismen, die zwischen Menschen ablaufen.

Damit stellt sich die nächste Frage: Was geschieht, wenn aus der natürlichen Neigung des Menschen zur Anpassung ein gesellschaftlicher Konformitätsdruck wird? An diesem Punkt setzt der deutsche Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz mit dem Begriff der Normopathie an. Dieser Begriff wurde bereits Anfang der 1970er-Jahre geprägt. Der deutsche Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz hat ihn jedoch aufgegriffen, weiterentwickelt und wie kaum ein anderer auf gesellschaftliche Entwicklungen angewendet.

Wenn Anpassung zur Krankheit wird

Warum schweigen so viele Menschen, obwohl sie Zweifel haben? Warum stellen sie Fragen nur noch im privaten Kreis, aber kaum noch öffentlich? Warum übernehmen sie Meinungen, die sie selbst nie überprüft haben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der deutsche Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz seit vielen Jahren. Er knüpft dabei an den Begriff der Normopathie an, den er zu einem zentralen Bestandteil seiner Gesellschaftsanalyse gemacht hat.

Maaz beschreibt Normopathie als eine übersteigerte Anpassung an gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Menschen übernehmen Verhaltensweisen und Überzeugungen nicht deshalb, weil sie sie nach sorgfältiger Prüfung für richtig halten, sondern weil sie dazugehören möchten. Anpassung wird zur Normalität – und darin liegt nach Maaz die eigentliche Gefahr.

Maaz formuliert dazu (3):

„Mit ‚Normopathie‘ ist eine Anpassung einer Mehrheit von Menschen einer Gesellschaft an eine Fehlentwicklung, an pathogenes psychosoziales Verhalten gemeint, dessen Störung nicht mehr erkannt und akzeptiert wird, weil eine Mehrheit so denkt und handelt.“

Dieser Gedanke hat mich insbesondere während der Coronazeit nachdenklich gemacht.

Nicht weil ich glaube, dass jede Mehrheitsmeinung falsch wäre – auch wenn die Geschichte lehrt, dass die Mehrheit meist irrte. Das wäre jedoch ebenso unscharf wie die Behauptung, jede Mehrheitsmeinung müsse richtig sein. Entscheidend ist etwas anderes:

Wie viele Menschen bilden sich ihre Meinung tatsächlich selbst?

In der Klimadebatte beobachte ich häufig folgenden Mechanismus. Viele Menschen sagen nicht: „Ich habe mich intensiv mit Klimamodellen, Messreihen oder der Erdgeschichte beschäftigt und bin deshalb zu dieser Überzeugung gekommen.“

Sie sagen vielmehr: „Die Wissenschaft ist sich doch einig.“

Ist sie übrigens absolut nicht.

„Das sagen doch alle Experten.“ Bei solchen Aussagen sollte man vorsichtshalber der Spur des Geldes folgen. „Das weiß man doch inzwischen.“ Wer ist bitte „man“? Ich? Sie?

An dieser Stelle beginnt für mich das eigentliche Problem. Nicht echte Überzeugung steht hinter diesen Aussagen – deswegen muss ihre Herkunft hinterfragt werden. Stammen sie aus eigener Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema oder aus gesellschaftlicher Anpassung?

Maaz beschreibt den Menschen als soziales Wesen. Jeder möchte dazugehören. Niemand wird gerne ausgegrenzt, verspottet oder als Außenseiter behandelt. Dieses Bedürfnis ist zutiefst menschlich. Gleichzeitig macht es uns anfällig für Konformitätsdruck. Je größer der gesellschaftliche Druck wird, desto größer wird die Versuchung, sich der Mehrheitsmeinung anzuschließen – selbst dann, wenn man innerlich Zweifel hat.

Dieser Mechanismus ist auch in der Klimadebatte zu erkennen. Wer heute grundlegende Fragen stellt – etwa zur Aussagekraft von Klimamodellen, zur Wirksamkeit einzelner Maßnahmen oder zu den wirtschaftlichen Folgen der Klimapolitik –, muss damit rechnen, als „Klimaleugner“, „wissenschaftsfeindlich“ oder „unsolidarisch“ abgestempelt zu werden. Dass diese Etiketten in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt sind – damit beschäftige ich mich in späteren Kapiteln. Es ist auch nicht so wichtig, ob man mit seiner Meinung eher falsch oder richtig liegt, entscheidend ist die Wirkung der Diffamierung, Diskreditierung und Etikettierung: Viele Menschen vermeiden kritische Fragen, weil sie die sozialen Konsequenzen fürchten.

Für Maaz ist das ein Kennzeichen normopathischer Entwicklungen. Nicht der offene Zwang ist das eigentliche Problem. Sondern der innere Zwang, sich anzupassen.

Besonders hellhörig wurde ich bei einem weiteren Gedanken von Hans-Joachim Maaz. Er weist darauf hin, dass gesellschaftliche Krisen häufig dazu führen, dass dieselben Institutionen oder politischen Akteure, die eine Bedrohung definieren oder in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken, sich zugleich als diejenigen präsentieren, die über die einzig richtige Lösung verfügen. Daraus folgt nicht automatisch, dass Krisen bewusst erzeugt oder inszeniert werden – auch wenn das bei Corona zweifelsfrei der Fall war. Es zeigt jedoch einen Mechanismus politischer Macht: Wer die Krise – auch bei Nicht-Existenz – definiert und eventuell auch an deren Planung beteiligt war, gewinnt häufig erheblichen Einfluss auf die Gestaltung der Lösung. Der Retter!

Deshalb sollten vorgeschlagene Lösungen niemals ungeprüft übernommen werden. Die Coronazeit hat aus meiner Sicht viele Menschen gelehrt, staatliche Maßnahmen, mediale Narrative und politische Begründungen kritischer zu hinterfragen. Wer einmal beginnt, eigenständig zu denken, gibt sich nicht mehr so leicht mit einfachen Erklärungen oder vermeintlich alternativlosen Lösungen zufrieden. Die politische Philosophin Hannah Arendt sah im eigenständigen Denken die wichtigste Voraussetzung menschlicher Urteilskraft. Für sie bestand die eigentliche Gefahr nicht im Denken, sondern im Nicht-Denken. Ihr berühmter Satz „Es gibt keine gefährlichen Gedanken; das Denken selbst ist gefährlich“ bringt genau das zum Ausdruck. Wer beginnt, selbst zu denken, hinterfragt Gewissheiten, prüft Begründungen und gibt sich nicht mehr mit einfachen Antworten zufrieden. Darin liegt die befreiende Kraft des Denkens.

Deshalb halte ich es für gefährlich, wenn Skepsis von Machthabern bewusst zum Makel degradiert wird. Skepsis ist wichtig und gut! Nicht die Skepsis ist gefährlich für die Demokratie, sondern derartig agierende Machthaber. Demokratie lebt nicht vom Mitlaufen. Demokratie lebt davon, dass Bürger Fragen stellen – besonders dann, wenn nahezu alle dieselbe Antwort zu kennen glauben.

„Wo all dasselbe denken, wird nicht viel gedacht“
Karl Valentin

Vielleicht ist kritisches Denken heute weniger eine Frage der Intelligenz als vielmehr eine Frage des Mutes. Denn gegen die Mehrheit zu denken war noch nie bequem.

Wenn Angst den Blick verengt

Warum fällt es Gesellschaften in Krisenzeiten so schwer, kritische Fragen überhaupt noch zuzulassen? Warum entsteht häufig der Eindruck, es gebe nur noch eine richtige Sichtweise und nur noch einen akzeptablen Lösungsweg?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der belgische Psychologe Mattias Desmet. Er entwickelte seine Theorie der Massenbildung aus der Beobachtung, dass Menschen unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen bereit sind, einfache Erklärungen und weitreichende Maßnahmen zu akzeptieren (4).

Desmet beschreibt vier Voraussetzungen, unter denen Massenbildung besonders begünstigt wird: weit verbreitete soziale Isolation, das Gefühl mangelnder Sinnhaftigkeit, frei schwebende Angst und eine allgemeine Unzufriedenheit, die sich keinem konkreten Auslöser zuordnen lässt. Treffen diese Faktoren zusammen, steigt nach seiner Auffassung die Bereitschaft vieler Menschen, sich hinter einer gemeinsamen Erzählung zu versammeln und einer zentralen Lösung zu folgen.

Seinen Denkansatz halte ich für äußerst aufschlussreich. Er lenkt den Blick weg von der Frage, ob eine bestimmte politische Maßnahme richtig oder falsch ist, und hin zu einer viel grundsätzlicheren Frage: Warum schließen sich in Krisenzeiten plötzlich so viele Menschen derselben Sichtweise an? Warum werden komplexe Zusammenhänge häufig auf wenige, scheinbar eindeutige Erklärungen reduziert? Die Klimadebatte bietet ein anschauliches Beispiel dafür. Seit Jahren wird sie von Begriffen geprägt, die ein Gefühl permanenter Bedrohung vermitteln: Klimanotstand, Kipppunkte, Hitzekatastrophen, Jahrhundertdürre, Artensterben oder gar das drohende Ende unseres Planeten. Wo Angst entsteht, wächst verständlicherweise auch der Wunsch nach Sicherheit – und mit ihm die Bereitschaft, weitreichende politische Maßnahmen zu akzeptieren – auch wenn sie mit der Einschränkung der persönlichen Freiheit und des eigenen Wohlbefindens verbunden sind. Man kämpft ja schließlich gegen einen gemeinsamen Feind, nicht wahr, ob das jetzt das böse Virus und seine Verharmloser, der böse Putin und seine Versteher, oder der „menschengemachte“ Klimawandel und seine Leugner sind. Schulter an Schulter, Brüder und Schwestern, das schafft Verbundenheit! So einfach ist das!
Nein, ist es nicht!

Desmet weist darauf hin, dass Angst den Blick des Menschen verändern kann. Wer sich bedroht fühlt, sucht Orientierung. Komplexe Zusammenhänge erscheinen dann oft weniger attraktiv als einfache Erklärungen. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, Maßnahmen zu akzeptieren, die unter normalen Umständen wahrscheinlich deutlich kritischer diskutiert und eventuell nicht durchgesetzt werden würden.

Eine demokratische Gesellschaft sollte darauf achten, dass Angst niemals zum dauerhaften politischen Instrument wird. Politikern wie Karl Lauterbach, Boris Pistorius, Roderich Kiesewetter und Konsorten, die bewusst Angst verbreiten, sollte das Handwerk gelegt werden. Angst kann kurzfristig mobilisieren. Sie ist jedoch ein schlechter Ratgeber, wenn es darum geht, langfristige Entscheidungen mit weitreichenden Folgen für Freiheit, Wohlstand und gesellschaftliches Zusammenleben zu treffen.

Desmets Arbeiten liefern keine Antwort auf die Frage, wie sich das Klima entwickelt. Sie erklären jedoch, warum Krisenkommunikation eine so große Wirkung entfalten kann. Wer verstehen möchte, weshalb Millionen Menschen innerhalb kurzer Zeit dieselben Begriffe übernehmen und dieselben politischen Forderungen unterstützen, kommt an Erkenntnissen der Psychologie kaum vorbei.

Damit gelangen wir zu einer weiteren entscheidenden Frage: Wie entstehen eigentlich die Bilder in unseren Köpfen, die unser Weltbild prägen? Mit diesem Mechanismus beschäftigte sich bereits vor über hundert Jahren der amerikanische Publizist Walter Lippmann.

Die Bilder in unseren Köpfen

Wie entsteht eigentlich unsere Vorstellung von der Realität?

Diese Frage stellte sich der amerikanische Publizist und Politikwissenschaftler Walter Lippmann bereits im Jahr 1922 in seinem Werk Public Opinion. Seine Antwort ist ebenso einfach wie tiefgründig: Die meisten Menschen reagieren nicht auf die Realität selbst, sondern auf das Bild von der Realität, das sich in ihren Köpfen gebildet hat. Dieses auf sie „wirkende“ Bild der Realität wird dann zu ihrer „Wirklichkeit“.

Lippmann schrieb (5):

„Wir reagieren nicht zuerst auf die Welt, sondern auf das Bild, das wir uns von ihr gemacht haben.“

Dieser Gedanke ist von zeitloser Aktualität. Kein Mensch kann die gesamte Realität erfassen. Niemand kann alle wissenschaftlichen Studien lesen, sämtliche Messdaten auswerten oder jedes politische Ereignis selbst überprüfen. Deshalb sind wir zwangsläufig darauf angewiesen, dass uns andere die Welt erklären. Medien, Wissenschaftler, Politiker, Experten oder soziale Netzwerke liefern uns täglich eine Vielzahl von Informationen, aus denen sich nach und nach ein Bild unserer Wirklichkeit zusammensetzt.

Das ist zunächst weder gut noch schlecht. Problematisch wird es erst dann, wenn wir dieses vermittelte Bild mit der Realität selbst verwechseln. Darin sehe ich eine der entscheidenden Fragen der heutigen Klimadebatte. Die meisten Menschen kennen den Klimawandel nicht aus eigener Anschauung. Sie kennen ihn aus Fernsehnachrichten, Zeitungsberichten, Dokumentationen, Internetportalen oder den sozialen Medien. Das Bild, das sie sich vom Klima machen, entsteht daher überwiegend aus Informationen, die andere ausgewählt, eingeordnet und vermittelt haben.

Damit stellen sich zwangsläufig weitere Fragen:

Welche Ereignisse werden immer wieder gezeigt – und welche kaum?

Welche wissenschaftlichen Studien schaffen es in die Hauptnachrichten – und welche bleiben weitgehend unbeachtet?

Welche Experten erhalten regelmäßig eine Bühne – und welche kommen kaum zu Wort?

Diese Fragen richten sich gegen die Vorstellung mancher Menschen, dass öffentliche Darstellungen automatisch die gesamte Realität abbilden.
Mehr hierzu im nächsten Teil.

Lippmann machte darauf aufmerksam, dass zwischen der Realität und unserer Wahrnehmung immer ein Filter liegt. Diesen Filter bilden unsere Erfahrungen, unsere Erwartungen, aber auch die Informationen, die wir täglich erhalten. Je einseitiger dieser Filter wird, desto einseitiger wird zwangsläufig auch unser Bild der Realität.

Deshalb halte ich es für gefährlich und verantwortungslos, wenn in der Klimadebatte bestimmte Positionen vorschnell als unzulässig oder wissenschaftlich erledigt erklärt werden. Wissenschaft lebt vom Vergleich unterschiedlicher Hypothesen. Dissens ist die Essenz der Wissenschaft. Wer den Blick auf eine einzige Erklärung verengt, läuft Gefahr, den Unterschied zwischen Realität und ihrer Darstellung aus den Augen zu verlieren.

Lippmann wollte die Öffentlichkeit nicht entmutigen. Im Gegenteil. Sein Werk ist eine Einladung zu mehr Urteilskraft. Es erinnert daran, dass zwischen dem, was tatsächlich geschieht, und dem, was wir darüber wahrnehmen, oft ein erheblicher Unterschied bestehen kann.

Vielleicht besteht die wichtigste Aufgabe eines mündigen Bürgers deshalb nicht darin, möglichst viele Informationen aufzunehmen. Vielleicht besteht sie vielmehr darin, sich immer wieder zu fragen, ob das Bild im eigenen Kopf tatsächlich die ganze Wirklichkeit widerspiegelt – oder nur einen Ausschnitt davon. Es trifft – auch bei mir – immer Letzteres zu.

Doch wer entscheidet nach welchen Kriterien, welche Informationen hervorgehoben, welche Themen wiederholt und welche Fragen in den Hintergrund gedrängt werden? Mit dieser Form der Aufmerksamkeitslenkung beschäftigte sich der Psychologe und Kognitionsforscher Rainer Mausfeld.

Die Macht über unsere Wahrnehmung

Wer bestimmt eigentlich, was wir für wichtig halten oder für wichtig zu halten haben? Und warum beschäftigen manche Themen wochenlang die Schlagzeilen, während andere kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhalten?

Mit diesen Fragen befasst sich der Wahrnehmungspsychologe Rainer Mausfeld. In seinen Arbeiten zeigt er, dass Macht in modernen Demokratien immer seltener durch offene Zensur ausgeübt wird. Weitaus wirkungsvoller ist es, die Aufmerksamkeit der Menschen zu lenken: Welche Themen stehen im Mittelpunkt? Welche Informationen werden wiederholt? Welche Zusammenhänge werden hervorgehoben – und welche bleiben weitgehend unsichtbar?

Mausfeld macht deutlich, dass unser Bild von der Realität nicht nur von den vorhandenen Fakten geprägt wird, sondern ebenso von deren Auswahl, Gewichtung und Einordnung. Dieselben Informationen können – je nach Kontext – zu völlig unterschiedlichen Schlussfolgerungen führen.

Rainer Mausfeld beschreibt damit einen Mechanismus, der weit über einzelne politische Themen hinausreicht. Wer die öffentliche Aufmerksamkeit lenkt, beeinflusst auch die Wahrnehmung gesellschaftlicher Wirklichkeit. Nicht weil Fakten erfunden werden, sondern weil nie alle Fakten gleichzeitig im Mittelpunkt stehen können.

In der Klimadebatte lässt sich dieser Mechanismus gut beobachten. Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte über Hitzewellen, Dürren, Waldbrände, schmelzende Gletscher oder Extremwetterereignisse. Solche Entwicklungen verdienen selbstverständlich Aufmerksamkeit. Die entscheidende Frage lautet jedoch, ob gleichzeitig auch jene, eher gegenteilige oder auch positive Informationen angemessen berücksichtigt werden, die das Gesamtbild ergänzen oder differenzieren könnten.

So stellt sich beispielsweise die Frage, wie häufig über natürliche Klimaschwankungen, historische Warm- und Kaltzeiten, Unsicherheiten in Klimamodellen oder unterschiedliche wissenschaftliche Bewertungen berichtet wird. Nicht weil diese Aspekte die Existenz des Klimawandels widerlegen würden, sondern weil sie zu einem umfassenderen Verständnis beitragen können.

Mausfeld erinnert uns daran, dass eine demokratische Gesellschaft nicht nur von der Freiheit lebt, Informationen zu verbreiten, sondern auch von der Freiheit, unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen und miteinander vergleichen zu können. Erst der Vergleich verschiedener Sichtweisen ermöglicht eigenständige Urteile.

Sein Gedanke knüpft unmittelbar an Walter Lippmann an. Wenn unser Weltbild aus den Bildern entsteht, die wir im Kopf tragen, dann entscheidet die Auswahl dieser Bilder wesentlich darüber, wie wir die Wirklichkeit beurteilen. Kritisches Denken beginnt deshalb nicht erst bei den Antworten, sondern bereits bei der Frage, ob wir überhaupt das ganze Bild sehen, und aus welchen Quellen wir dieses Bild speisen und zusammensetzen.

Wie gelingt es, öffentliche Meinungen nicht nur zu beeinflussen, sondern gezielt Zustimmung für politische und wirtschaftliche Ziele zu erzeugen? Mit dieser Frage beschäftigte sich bereits vor rund hundert Jahren ein Mann, der als Begründer der modernen Public Relations gilt: Edward Bernays.

Zustimmung lässt sich organisieren

Wie gelingt es, ganze Gesellschaften von einer bestimmten Idee zu überzeugen? Wie entsteht öffentlicher Konsens? Und warum übernehmen Menschen mitunter Überzeugungen, die sie ohne gezielte Beeinflussung möglicherweise nie entwickelt hätten?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich der amerikanische PR-Pionier Edward Bernays. Der Neffe des berühmten Psychoanalytikers Sigmund Freud verband Erkenntnisse über das menschliche Unbewusste mit den Möglichkeiten moderner Massenkommunikation. Während Freud erforschte, welche verborgenen Motive menschliches Handeln beeinflussen, fragte Bernays, wie sich dieses Wissen gezielt nutzen lässt, um die öffentliche Meinung zu formen.

Sein bekanntestes Werk trägt den mittlerweile negativ besetzten Titel Propaganda (7). Der Titel wirkt heute befremdlich. Doch in den 1920er-Jahren hatte der Begriff noch nicht die eindeutig negative Bedeutung, die er nach den Erfahrungen mit den totalitären Regimen des 20. Jahrhunderts erhielt.

Bernays vertrat die Auffassung, dass demokratische Gesellschaften nicht allein durch Argumente zusammengehalten werden, sondern dass öffentliche Zustimmung aktiv organisiert werden müsse. Seine berühmte Formulierung von der „bewussten und intelligenten Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen“ gehört bis heute zu den meistdiskutierten Sätzen der Kommunikationswissenschaft.

Bernays Erkenntnisse machen deutlich, dass politische Überzeugungen nicht ausschließlich das Ergebnis freier, unabhängiger Meinungsbildung sind. Sie können ebenso das Resultat professioneller Kommunikationsstrategien sein, die Emotionen ansprechen, Bilder erzeugen und bestimmte Deutungen immer wieder in den Vordergrund rücken.

Bernays berichtete später selbst, Joseph Goebbels habe seine Schriften studiert und propagandistische Methoden daraus übernommen. Ob und in welchem Umfang dies geschah, ist historisch unterschiedlich bewertet. Unstrittig ist jedoch, dass psychologische Erkenntnisse zur Beeinflussung öffentlicher Meinungen sowohl für legitime Öffentlichkeitsarbeit als auch für manipulative Propaganda eingesetzt werden können. Nicht die Methode oder Technik entscheidet über ihre moralische Bewertung, sondern der Zweck, dem sie dient. Mit einem Messer kann man sich ein Brot schmieren oder auch jemanden damit umbringen.

Deshalb lohnt sich der Blick auf die heutige Klimadebatte. Wer über Monate und Jahre hinweg dieselben Bilder, dieselben Schlagworte und dieselben Botschaften wiederholt, prägt zwangsläufig die Wahrnehmung der Bevölkerung. Schmelzende Gletscher, brennende Wälder, überflutete Straßen oder vertrocknete Landschaften sind reale und eindrucksvolle Bilder. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Vermitteln sie ein umfassendes Bild einer komplexen Realität, oder zeigen sie nur einen kleinen Teil davon?

Bernays hätte vermutlich gesagt, dass erfolgreiche Kommunikation nicht dadurch entsteht, dass möglichst viele Fakten präsentiert werden. Entscheidend ist vielmehr, welche Botschaften emotional verankert werden und sich dauerhaft im Bewusstsein der Menschen festsetzen.

Deshalb genügt es in einer Demokratie nicht, Informationen lediglich aufzunehmen. Es ist ebenso wichtig zu fragen, wer sie auswählt, wie sie präsentiert werden und welches Ziel mit ihrer Vermittlung verfolgt wird. Kritisches Denken bedeutet nicht, jede Botschaft zurückzuweisen. Es bedeutet vielmehr, auch die Mechanismen ihrer Entstehung zu hinterfragen.

Fazit

Nach Orwell, Le Bon, Maaz, Arendt, Desmet, Lippmann, Mausfeld und Bernays zeichnet sich ein gemeinsamer Gedanke ab: Öffentliche Meinungen entstehen selten zufällig. Sie werden durch Sprache, Bilder, Emotionen, Aufmerksamkeit und Kommunikation geprägt und gelenkt.

Wissen über Menschen ist nicht vor Missbrauch geschützt, wie die Geschichte zeigt. Andererseits, wer diese Mechanismen kennt, wird politische Debatten mit anderen Augen betrachten – auch die über das Klima.


Quellenverzeichnis

  • Orwell, George (1949): 1984. London: Secker & Warburg
  • Le Bon, Gustave (1895): Psychologie der Massen (frz. Psychologie des Foules)
  • Maaz, Hans-Joachim (2017): Das falsche Leben – Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft. München: C.H. Beck. Die zentrale These des Buches ist, dass übermäßiger Anpassungsdruck zu einer „normopathischen“ Gesellschaft führen kann
  • Desmet, Mattias (2022): The Psychology of Totalitarianism. White River Junction (VT): Chelsea Green Publishing
  • Lippmann, Walter (1922): Public Opinion. New York: Harcourt, Brace and Company
  • Mausfeld, Rainer (2018): Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Frankfurt am Main: Westend Verlag
  • Bernays, Edward L. (1928): Propaganda. New York: Horace Liveright
Uwe Froschauer

Uwe Froschauer hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Betriebswirtschaft studiert und abgeschlossen. Sein besonderes Interesse galt der Wirtschaftspsychologie. Er arbeitete als Unternehmensberater, gibt Seminare bei Berufsbildungsträgern, ist Autor mehrerer Bücher und betreibt den Blog wassersaege.com. Seine Leidenschaft für weltweite Reisen machte ihn sensibel für Kulturen und Probleme anderer Völker. Er ist naturverbunden und liebt Tiere und Pflanzen.
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148 Kommentare

  1. „Dieser Mechanismus ist auch in der Klimadebatte zu erkennen. Wer Zweifel an einzelnen Klimaprognosen, politischen Maßnahmen oder Berechnungsmodellen äußert, wird häufig nicht mehr als Kritiker oder Skeptiker bezeichnet. Er wird zum „Klimaleugner“. Damit ist die Diskussion im Grunde bereits beendet.“

    Der Unterschied zwischen einem Wissenschaftler und einem Gläubigen besteht darin, dass der Wissenschaftler glaubt zu wissen, während der Gläubige weiß. Der Zweifel gehört also zur Wissenschaft und damit die Fragen. Die Welt der fest stehenden Fakten ist dagegen die Welt der Gläubigen.
    Ein Wissenschaftler, der keine Zweifel und keine Fragen kennt, ist kein Wissenschaftler.

    1. Der Unterschied zwischen einem Wissenschaftler und einem Gläubigen besteht darin, dass der Wissenschaftler glaubt zu wissen, während der Gläubige weiß. Der Zweifel gehört also zur Wissenschaft und damit die Fragen. Die Welt der fest stehenden Fakten ist dagegen die Welt der Gläubigen.
      Ein Wissenschaftler, der keine Zweifel und keine Fragen kennt, ist kein Wissenschaftler.

      Zweifel hat in der Wissenschaft nichts verloren. Ein Student, der einfach nur „Zweifel“ äußert, würde von seinem Prof angehalten werden, den sachlich zu begründen, also Argumente vorzubringen, warum die Theorie nicht stimmen kann, wo sie Fehler oder Ungenauigkeiten aufweist etc.. So etwas nennt man dann Kritik und nicht Zweifel.
      Kritik ist in der Wissenschaft erwünscht und eingefordert. Wissenschaftliche Veröffentlichungen werden geprüft, man muss seine Arbeit verteidigen. Das ist der Weg, wie Erkenntnisse zustande kommen. Über dieses Verfahren werden Theorien auch mal verworfen oder eingegrenzt auf spezifische Bedingungen.
      Unlängst hat der IPCC zwei Extremszenarien als Standardszenarien gestrichen, weil sie nicht mehr als wahrscheinlich eingestuft werden. Das hat Jubel in der Klimaleugnerszene hervorgerufen. Da, wo die Klimaforschung präziser wird und sich die Bandbreite der wahrscheinlichen Szenarien verringert, ad entdecken diese Leute nur das was sie wollen: „die Klimakirche muss zugeben, dass alles nur Angstmache war“. Nicht nur, dass diese Leute übersehen, dass an beiden Enden der Bandbreite gestrichen wurde, also das moderateste Szenario nicht mehr wahrscheinlich, sie nehmen auch nicht zur Kenntnis, warum diese Szenarien jetzt als unwahrscheinlich gelten.

      SSP5-8.5 setzte unter anderem voraus:

      – einen massiven Ausbau der Kohleverstromung bis zum Ende des Jahrhunderts,
      – sehr hohe Bevölkerungs- und Energiezuwächse,
      – kaum wirksame Klimapolitik.

      Seit seiner Entwicklung vor rund 15 Jahren haben sich mehrere Annahmen verändert:

      – Solar- und Windenergie sind erheblich günstiger geworden.
      – Viele Staaten haben Klimapolitik eingeführt.
      – Die tatsächliche Entwicklung der Emissionen liegt deutlich unter dem Pfad dieses Extremszenarios.

      Deshalb bewerten viele Klimaforscher dieses Szenario heute als unplausibel, nicht als physikalisch unmöglich. Es beschreibt also weiterhin eine denkbare Welt, aber keine, die nach heutigem Kenntnisstand wahrscheinlich erscheint.

      Als vernünftig tickende Mensch würde man feststellen, dass die sog. „Klimakirche“ keineswegs irgendwelchen Glaubenssätzen folgt, sondern sich auf das bezieht, was man festhalten kann. Das Szenario SSP5-8.5 arbeitet (wie alle Szenarien) mit Voraussetzungen, es ist eine Hochrechnung basierend auf Annahmen. Und weil es eben Annahmen sind, variiert man diese – so kommt es zu verschiedenen Szenarien. Es sind „wenn – dann“ Berechnungen, die ein „wenn“ annehmen, und daraus eine recht genaue Prognose berechnen. Gestrichen wird dieses Szenario, weil das „wenn“ unwahrscheinlich wird, nicht weil das Modell falsch rechnet.

      Um auch mal eine Prognose abzugeben: anlässlich der allgemeinen Aufrüstung werden demnächst dann die moderaten Szenarien gestrichen.

      1. ZITAT: “ Das Szenario SSP 5-8.5 ist eine Hochrechnung basierend auf Annahmen. “ ZITATENDE

        Alle diese Szenarien sind Hochrech -nungen basierend auf Annahmen. Das
        sollte LAUT und DEUTLiCH gesagt werden. Es ist keine empirische Wis-senschaft !

      2. Ich habe in den 60ern und 70ern das Glück gehabt, dass wir Lehrer hatten, die
        uns wirklich etwas vermittelt haben. Auch in Naturkunde und Physik. Wir haben
        gelernt, dass die Erde kein starres Objekt ist und in einem sich immer bewegenden
        Raum bewegt. Kann sich überhaupt jemand vorstellen, dass er /sie ständig mit ca.
        1.667 Km/h durch den Raum jagt? Das ergibt sich aus dem Erdumfang von ca.
        40.000 Km und der Umdrehung der Erde in 24 um ihre Achse. Dazu wird die Erde
        auch noch von der Anziehungskraft des Mondes durchgeknetet. Sichtbar durch die
        Gezeiten der Meere. Aber auch die Landmassen schwimmen auf einem flüssigen Kern.
        Die Kontinente sind immer in Bewegung. Da wo die aufeinander stoßen entladen sich
        die heftigen Spannungen zwischen ihnen und es gibt Erdbeben. Die Masse der Erde
        bleibt, abgesehen von einigen Krümeln, welche aus dem All auf die Erde prasseln, immer
        gleich. Ob aus den Atomen sich Wasser, Gesteine, Pflanzen oder Lebewesen zusammensetzen
        ist der Erde völlig wurscht. Das heißt, ob sich auf ihr 1.000, 100.000 oder 100 Milliarden von
        uns tummeln, hat auf die Masse der Erde keinen Einfluß. Und auch weniger auf das Klima,
        als auf die Umwelt.
        Das Klima ist da, das kann man nicht leugnen. Man darf aber eben die wilden Theorien der
        Klimapäpste bezweifeln. Wenn tatsächlich einer der größten aktiven Vulkane, der Yellowstone
        ausbricht, kann es passieren, dass es das Ende des Lebens auf der Erde einläutet. Wenn die
        Sonne einmal verrückt spielt könnte es das gleiche Ergebnis haben. Wir wissen, dass die
        Dinosaurier ausgestorben sind. Woran ist noch immer nicht sicher, aber das leben auf der
        Erde ging weiter. Gab es vielleicht schon ein Unglück auf und mit der Erde, welches alles
        Leben und einen Nachweis darauf vernichtet hat? Wir sollten uns auf das sich ändernde
        Klima auf der Erde einstellen. Die Bebauung, unsere Ernährung, unser „Energieverhalten
        usw. entsprechend anpassen. Mein persönlicher Tip: Versuchen die Menschheit auf max.
        3 Milliarden zu begrenzen und den anderen Lebewesen auf der Erde wieder Lebensraum
        geben und sie akzeptieren.

        1. @Inninör
          „Ich habe in den 60ern und 70ern das Glück gehabt, dass wir Lehrer hatten, die
          uns wirklich etwas vermittelt haben.“

          Zumindest werden sie es versucht haben… Nur was ist hängengeblieben? Siehe…

          „Kann sich überhaupt jemand vorstellen, dass er /sie ständig mit ca.1.667 Km/h durch den Raum jagt? Das ergibt sich aus dem Erdumfang von ca. 40.000 Km und der Umdrehung der Erde in 24 um ihre Achse.“

          Diese Geschwindigkeit ergäbe sich nur für diejenigen mit Standort am Äquator, auch wenn man alle weiteren Faktoren wie Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne ausser Acht liesse und jene unseres Sonnensystems selbst, welches ja auch nicht bewegungslos im All verharrt; genausowenig wie unsere Galaxy, die Milchstrasse, an einem Fixpunkt verharrt.

          „… aber das leben auf der
          Erde ging weiter. Gab es vielleicht schon ein Unglück auf und mit der Erde, welches alles Leben und einen Nachweis darauf vernichtet hat?“

          Was bitteschön soll uns diese Aussage vermitteln? Was bringt es uns, wenn zum Beispiel Kakerlaken ein Unglück überleben? Wir Menschen überleben derartige Unglück jedenfalls nicht und selbst wenn: Blosses Überleben soll ja wohl kaum das Ziel sein, sondern Leben in all‘ seinen positiven Schattierungen. Was nutzt mir ein (temporäres) Überleben in einem Bunker? Diese Grundsatzfrage ist auch allen Cleverchen zu stellen, welche nukleare Kriege als durchaus akzeptabel einordnen, solange es den Gegner noch schlimmer als einen selbst träfe.

          „Mein persönlicher Tip: Versuchen die Menschheit auf max. 3 Milliarden zu begrenzen…“

          Diesem „Tip“ kannst du gerne noch einen weiteren hinzufügen; nämlich jenen bezüglich der Art und Weise der Umsetzung ohne weitestgehende Verwerfungen à la Hunger, Krankheiten und den Auswirkungen der dafür nötigen absoluten Kontrolle durch jene (Politiker, KI, Oligarchen und all’den Kapitalsammelstellen à la BlackRock & Co), welchen wir bereits jetzt nicht (mehr) auch nur annähernd vertrauen (können).

      3. „Zweifel hat in der Wissenschaft nichts verloren. Ein Student, der einfach nur „Zweifel“ äußert, würde von seinem Prof angehalten werden, den sachlich zu begründen, also Argumente vorzubringen, warum die Theorie nicht stimmen kann, wo sie Fehler oder Ungenauigkeiten aufweist etc.. So etwas nennt man dann Kritik und nicht Zweifel.“

        Am Anfang der Überprüfung steht der Zweifel. Er ist der Ausgangspunkt, der dann natürlich in wissenschaftlicher Sprache übersetzt werden muss. Ich weiß nicht, wo deine Probleme liegen.

        1. Am Anfang der Überprüfung steht der Zweifel. Er ist der Ausgangspunkt, der dann natürlich in wissenschaftlicher Sprache übersetzt werden muss. Ich weiß nicht, wo deine Probleme liegen.

          Dem Post von @aufgepasst nach zu urteilen, liegt sein/ihr Problem darin, dass „Zweifel“ und „Kritik“ etwas sehr Unterschiedliches sind. Vielleicht mag der Zweifel am Angang (manch) Überprüfung stehen, bei peer-reviews ist z.B. einfach die Kontrolle der vorgelegten Arbeit. Ein Student, der einfach nur Zweifel anmeldet, wird vermutlich keinen einzigen Schein machen, geschweige denn einen Abschluss erlangen. Ein „das glaube ich nicht“ ist eben keine Kritik.

          Wenn der Zweifel – wie du sagst – am Anfang der Kritik steht, dann ist doch kurz darauf Kritik, oder? Dann kann man den Zweifel auch lassen, denn dann hat man ja ein Argument.

          Vielleicht würde ich es anders ausdrücken als @aufgepasst. Zweifel, der nicht zur Kritik wird, hat in der Wissenschaft nichts verloren.
          Übrigens: Zweifel „übersetzt“ man nicht in „wissenschaftliche Sprache“. Da gibt es ja nichts, was zu übersetzen wäre. Ein „ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt“ kann man nicht in wissenschaftliche Sprache übersetzen, es ist ein persönlicher Zustand, keine Kritik.
          So wie die Wissenschaft ja auch nicht mit Aussagen aufwartet, dass man „glaubt“, dass diese oder jene Bestimmung(!) richtig sei, sondern prüfbare/nachvollziehbare Erläuterungen abgibt, so sollte auch der geäußerte „Zweifel“ mehr sein, als ein schlichtes „bin mir nicht sicher“.

          In den Naturwissenschaften werden Arbeiten, Theorien etc. in der Regel zur Diskussion gestellt. Und Wissenschaftler aus aller Welt vollziehen z.B. Experimente nach, prüfen Berechnungen, machen Plausibilitätsschecks, überlegen sich eigene Methoden um die Theorie zu verifizieren/falsifizieren.

          Beispiel: Treibhauseffekt. Erstmals 1824 durch Fourier beschrieben, der das Phänomen untersuchte, dass die Erde viel wärmer ist, als sie gemäß der Sonneneinstrahlung sein dürfte. Fourier stellt die Vermutung an, dass die Erde Wärme zurückhalte. Das ist eine plausible Annahme, aber kein Beweis.
          1856 wurde entdeckt, dass sich Wasserdampf und CO2 stärker erwärmen als normale Luft. Erste Überlegungen, dass Wasserdampf und CO2 dafür verantwortlich sein könnten.
          1859-1861 erste Messungen, die nachweisen, welche Gase wie Wärmestrahlung absorbieren
          1896 erste Berechnungen darüber, was eine Verdoppelung der CO2 Konzentration an Erwärmung bedeuten würde.

          1. „Wenn der Zweifel – wie du sagst – am Anfang der Kritik steht, dann ist doch kurz darauf Kritik, oder? Dann kann man den Zweifel auch lassen, denn dann hat man ja ein Argument.“

            Ja, wie soll es denn sonst funktionieren. Aber ohne Zweifel of diese oder jene Theorie falsch oder nicht komplett zutreffend ist, setzt sich doch kein Mensch hin und rechnet nach.

            Übrigens gibt es auch in der Wissenschaft Moden und es gilt der Spruch diese Moden sterben mit den Wissenschaftlern, wenn sie alt sind.

  2. Ich habe an anderer Stelle schon einmal geschrieben, das ich von der Materie nichts, oder nicht genug verstehe.
    Ich trenne den Müll, aber nicht des „Klimawandels“ wegen, sondern damit mir die Behörden nicht auf den Keks gehen.
    Ich baue seit Jahren einen naturnahen Garten auf, aber nicht des „Klimawandels“ wegen, sondern weil ich Freude an Vielfalt in Flora und Fauna habe.
    Mir fehlt auch das nötige Maß an akademischer Bildung, um mich mit einschlägigen Studien zum Thema zu befassen.
    Ich weiß daher nicht, inwieweit dieser „Klimawandel“ menschengemacht ist oder auf Erdzyklen beruht, oder meinethalben beides. Keine Ahnung, gebe ich auch offen zu.
    Allerdings misstraue ich grundsätzlich allem, was von der Politik kolportiert, von den MSM und ÖRR verbreitet und von der Allgemeinheit als vermeintliches Wissen wiedergegeben und behauptet wird.
    Der Forent „Adel verpflichtet“ hat hier unlängst geschrieben, das er seit 1974 gut damit fährt, das Gegenteil dessen anzunehmen, was Politik und Medien behaupten. So geht es mir auch.
    Daher stehe ich, ohne wissenschaftliche Kenntnisse zu haben, dieser ganzen Debatte mehr als misstrauisch gegenüber.
    Ich vermag der Oligarchie und den MSM mittlerweile nicht mehr zu trauen, die Wahrheit suche ich da nicht.
    Corona hat meine Haltung mehr als bestätigt! Überspitzt gesagt, traue ich beim ÖRR noch nicht mal mehr dem Wetterbericht.
    Außerdem, die Jahre die mir verbleiben, sorgen dafür, das mir der „Klimawandel“ keine Angst macht, die Rüstung, die Kriegstüchtigkeit und die Kriegsgefahr hingegen schon.
    Ich würde mein Leben gerne ohne Kriegserlebnis beschließen!
    Das ist meine persönliche Priorität.

    1. Ich stimme Ihnen in weiten Teilen zu. Wir trennen den Müll, doch der Plastikmüll wird an die Müllverbrennunganlage geliefert und dort verbrannt. Nix mit Wiederverwertung!
      Feld wird ökologisch bestellt, Viehzeug wird artgerecht gehalten

      Wer im Auftrag des Westens überall Öltanks, Öltanker und Raffinerien in die Luft sprengt, Giftstoffe und Müll in Länder der Dritten Welt entsorgt und dann etwas von Klimawandel und Umwelt propagiert dem glaube ich kein Wort.

      DIE KÖNNEN MICH MAL!

    2. Wir werden mit „Corona-Impfstoffen“ krank und unfruchtbar gespritzt – ob wir an den Klimawandel glauben oder nicht.

      Außerdem wird die am persischen Golf provozierte Energiekrise uns bald ziemlich arm machen, was politisch beabsichtigt ist.

      Egal, wir lassen uns von Putin nicht zum fliegen, Auto fahren und heizen zwingen!!1!

    3. Ich trenne schon aus Prinzip keinen Müll, allein schon. weil maximal 8 % des Plastikmülls überhaupt wiederverwertet wird.
      Ich bin nämlich genau der, der die ganzen relevanten Studien zu wichtigen gesellschaftlichen Problemen seit 1974 liest und seit dem 12.4.2020 nichts anderes mehr macht.

      1. Das Mülltrennen funktioniert maschienell erheblich besser. Es gab schon vor 30 Jahren
        Entwicklungen, die diesen ganzen Einzeltonnenquatsch überflüssig gemacht hätten.
        War wahrscheinlich zu gut und auch noch zu günstig. Statt es zu fördern, wurde das
        Duale System gefördert. Welche Politiker dadurch reich wurden, wird man wohl nie erfahren.

        1. @Inninör

          Auf diesen Beitrag näher einzugehen ist wohl genauso sinnlos, wie auf deinen vorangegangenen weiter oben, wo ich zumindest versucht habe, dir deine Logik auseinandersetzen… Einfach nur traurig!

  3. Na endlich! Ein sinnvoller Kommentar zur Klimadebatte. Nun von mir ein paar Ergänzungen. „Klima ist die Statistik des Wetters“, das stammt von Hans von Storch, einem renommierten Klimaforscher, der sehr bedächtig argumentiert. Das bedeutet für mich, Statistiken, die mindestens 30 Jahre umfassen und über Temperaturen, Niederschläge oder Dürren informieren, nehme ich ernst. (Obwohl auch da ein kritischer Blick notwendig ist.) Aber Meldungen wie, der 4. heißeste Tag in Schaskapperdorf seit den Aufzeichnungen, oder die der trockenste Mai seit fünfzig Jahren in XY, das ist Propaganda.
    So, und noch eine wichtige Information: „Am 7. April 2026 veröffentlichten 44 IPCC-Autoren, die für die Klimaszenarien des Weltklimarates verantwortlich sind, eine bahnbrechende Veröffentlichung. Unter der Federführung von Prof. Detlef van Vuuren erklärten die Wissenschaftler, dass die bislang in den letzten beiden Klimaberichten von 2013/2014 (AR5)1 sowie von 2021-2023 (AR6) aufgeführten Szenarien, die zu Temperaturerhöhungen bis zu 5 Grad Celsius im Jahre 2100 führen sollten, ‚unplausibel‘ (implausible) sind. In diesen Szenarien (RCP 8.5) wurde angenommen, dass die Emissionen an CO2 sich im Verlaufe dieses Jahrhunderts mehr als verdreifachen würden. Da der Weltklimarat in seinen Modellen das CO2 als den wesentlichen Klimafaktor zugrunde legt, kam man so auf erschreckende Temperaturanstiege. Im Modell RCP 8.5 sollte es nach dem letzten Bericht (AR6) bis zum Jahre 2100 um 4,4 bis 5,7 Grad wärmer werden.“ Da stammt aus einer Aussendung von Fritz Vahrenholt, Newsletter vom 13.5.2026. Sollte man überdies abonnieren.

    1. Und was ist jetzt so „bahnbrechend“ an der Info? Die Berichte des IPPC beinhalten immer mehrere Modelle zur Klimaentwicklung. Die „bis zu 5,7 Grad“-Prognose bezieht sich darauf, dass es zu einer Verdopplung der CO2-Emmisionen (nicht Verdreifachung) bis 2100 kommt.
      Der Vahrenholt ist mittlerweile 76 und geht maximal noch als Hobby-Klimaforscher durch. Und wer sich von Shell und RWE anwerben lässt, hat ohnehin seine Glaubwürdigkeit verspielt.

      1. „Hobby-Klimaforscher“ … ach Dirk. Wenn ich daran denke, dass hunderte, ja tausende JournalistInnen weltweit uns das Klima erklären, die gerade ein paar Semester Publizistik oder so hinter sich haben, und dass diese mit „ach das ist ja gar Klimaforscher“ kompetente Personen verächtlich machen, kann ich nur sagen, nur weiter so, sehr überzeugend. Im Übrigen gibt es gar keine Klimaforschung als Studienfach. Es werden in Geografie, Physik, Astrophysik, Ozeanografie, Botanik, Meteorologe und Geodynamik, Statistik usw. klimarelevante Studien geschrieben. Oder glaubst du wirklich, ein Rahmstorf beherrscht all diese Fächer aus dem Effeff und kann alle Studien die so jährlich erscheinen, eher mehr als 5000 als weniger, wirklich beurteilen? Und weil du ad personam argumentierst, was sagt du, dass einer der PIK Direktoren, Johan Rockström, vor wenigen Monaten beim WEF unter großem Beifall ihre Version der Kipppunkte präsentierte?

        1. Ich schrieb was zur Reputation eines Varenholt und Du kommst mir mit Journalisten und Rockström. Was soll das? Keine Gegenargumente bringen und schnell das nächste Thema aufmachen, so nicht, da bin ich raus.

          1. Sorry, die Reputation von Herrn Vahrenholt ist völlig nebensächlich. Wenn Sie sachliche Argumente haben, dann nennen Sie die, denn man kann sie diskutieren. Ad hominem ist dagegen lediglich üble Nachrede ohne nennenswerten Nutzen.

            Im übrigen gilt immer: Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.

  4. Wo bleibt mein Kommentar? Ich poste einen Aspekt nochmals: „Am 7. April 2026 veröffentlichten 44 IPCC-Autoren, die für die Klimaszenarien des Weltklimarates verantwortlich sind, eine bahnbrechende Veröffentlichung. Unter der Federführung von Prof. Detlef van Vuuren erklärten die Wissenschaftler, dass die bislang in den letzten beiden Klimaberichten von 2013/2014 (AR5)1 sowie von 2021-2023 (AR6) aufgeführten Szenarien, die zu Temperaturerhöhungen bis zu 5 Grad Celsius im Jahre 2100 führen sollten, ‚unplausibel‘ (implausible) sind. In diesen Szenarien (RCP 8.5) wurde angenommen, dass die Emissionen an CO2 sich im Verlaufe dieses Jahrhunderts mehr als verdreifachen würden. Da der Weltklimarat in seinen Modellen das CO2 als den wesentlichen Klimafaktor zugrunde legt, kam man so auf erschreckende Temperaturanstiege. Im Modell RCP 8.5 sollte es nach dem letzten Bericht (AR6) bis zum Jahre 2100 um 4,4 bis 5,7 Grad wärmer werden.“ Fritz Vahrenholt, Newsletter vom 13.5.2026

    1. „Im Modell RCP 8.5 sollte es nach dem letzten Bericht (AR6) bis zum Jahre 2100 um 4,4 bis 5,7 Grad wärmer werden.“ Fritz Vahrenholt, Newsletter vom 13.5.2026 …“

      Ein schönes Beispiel dafür, wie die Leugnerschaft auf den Arm genommen wird. Das RCP 8.5 ist ein _Testszenario_, niemand geht davon aus, dass die Menschheit bis zum Ende des Jahrhunderts tatsächlich alles CO2 verbrennt. Du schreibst ja selbst, dass diese Annahme unrealistisch ist, merkst aber trotzdem nicht, wie du verschaukelt wirst. Die Prognosen beruhen deshalb heute nie auf diesem Szenario. Was dazu zu sagen ist, hat Gavin Schmidt (GISS) auf RealClimate.org ausführlich dargelegt.

      Ich übersetze mal diese Passagen:
      „Für Klimamodellierer sind die Gründe für die jeweilige Ausgestaltung der Szenarien zweitrangig. Wenn es nur um die CO₂-Werte (und andere Treibhausgase usw.) geht , genügt ein niedriges, mittleres und hohes Szenario, das unsere ambitioniertesten Klimapolitikpfade, ein Worst-Case-Szenario („Alles verbrennen!“) und ein Szenario dazwischen umfasst.

      Dass Extremszenarien notwendig sind, sollte offensichtlich sein: Wo liegen die Kipppunkte im System? Welche Auswirkungen hat eine Erwärmung um 2 °C? Und was ist mit 3 °C oder 4 °C? Sollten diese Szenarien vermieden werden? Nach diesen Ergebnissen lautet die Antwort (meiner Meinung nach) definitiv ja!“

  5. Orwell beschreibt eine Sprache, deren Wortschatz nicht erweitert, sondern gezielt verkleinert wird.

    Es ist ein Roman, in der Orwell eine fiktive (aber denkbare) Gesellschaft beschreibt. Nun hätte dem Autor ja durchaus auffallen können, dass seine Vermutung, zu Coronazeiten oder im Bezug auf die Klimawandeldebatte läge etwas Ähnlich vor, wie von Orwell beschrieben, schlicht kontrafaktisch ist. Mit der Diskussion kommen lauter neue Begriffe in die Debatte. Zudem sollte man überlegen, ob diese neu geschaffenen Begriffe wie „Klimaleugner“ nicht treffend in dem Sinne sind, dass sie die Haltung kennzeichnen.

    Dieser Mechanismus ist auch in der Klimadebatte zu erkennen. Wer Zweifel an einzelnen Klimaprognosen, politischen Maßnahmen oder Berechnungsmodellen äußert, wird häufig nicht mehr als Kritiker oder Skeptiker bezeichnet. Er wird zum „Klimaleugner“. Damit ist die Diskussion im Grunde bereits beendet. Ein Leugner prüft nicht, zweifelt nicht und argumentiert nicht. Er verweigert sich einer angeblichen, offenkundigen Wahrheit. Der Begriff Klimaleugner in einer „Scheindebatte“ ersetzt eventuell fehlende evidenzbasierte Argumente, welche die Argumente des „Leugners“ widerlegen könnten.

    Nun ist es ja nicht so, dass es diese Argumente in der Debatte nicht gäbe, sie werden ein ums andere Mal vorgebracht. Das macht die Debatte so ermüdend. Da, wo es wissenschaftliche Studien gibt, werden die mit dem verschwörungstheoretischen Argument „mit der Klimareligion kann man viel Geld verdienen“ schlicht beiseite gewischt. „Leugnen“ trifft m.E. die Sache recht gut. Eine unbequeme Wahrheit, die eine Abkehr von der Ölbasierten Energiepolitik bedeutet, gefährdet lukrative Geschäftsmodelle, ja ganze Industrien. Und noch bevor überhaupt ein nennenswertes Geschäftsfeld für die „Klimarelegion“ im Entstehen ist, wehrt sich die fossile Industrie mit ziemlich üblen Methoden. Das ist alles recht gut dokumentiert, wie professionelle Lügner im Auftrage von Energiekonzernen Zweifel sähen, obwohl die Konzerne selber Studien in Auftrag gegeben hatten, die dann -dummerweise- den Klimawandel prognostizieren.
    Froschhauer stellt die Sache auf den Kopf: als wären es nicht die vor der Diskussion feststehenden Interessen, die die Diskussion bestimmen, und die dann die jeweiligen Schlagwörter in die Diskussion einbringen.

    Was der Autor nicht versteht: gesellschaftliche Debatten sind immer auch und vor allem Debatten mächtiger Interessengruppen, die ihre wirtschaftlichen Interessen mit allen(!) Mitteln schützen. Die wissenschaftliche Diskussion findet ohnehin nicht in der Gesellschaft, sondern in der Wissenschaft statt. Dem normalen Bürger fehlen schlicht die Voraussetzungen um sachkundig die Klimamodelle oder überhaupt die Aussagen der Wissenschaft zu prüfen. Was etliche Bürger aber nicht abhält, wissenschaftliche Argumente mit ihren frisch angelesenen Kenntnissen aus Wikipedia „widerlegen“ zu wollen.

    In dieser Gesellschaft wird die Politik nicht durch eine gesellschaftliche Debatte bestimmt, und das Klima (bzw. dessen Wandel) ist garantiert kein Argument, dass die Politik beeindrucken würde. Die Schäden, die durch den Klimawandel entstehen (können), sind es – jedenfalls, sofern sie die Nation negativ betreffen, sich in Geld ausdrücken (und nicht nur Lebensgrundlagen zerstören). Ein kaputt gehendes Korallenriff ist für sich völlig unbedeutend. Erst darüber, dass das ein wirtschaftlich genutztes stück Natur ist, macht das Argument. Ist leider so.

    Aber man kann natürlich auch weiter über die Sprache, deren Verengung, Diskussionskultur überhaupt und das menschliche Denken philosophieren.

    1. „Nun hätte dem Autor ja durchaus auffallen können, dass seine Vermutung, zu Coronazeiten oder im Bezug auf die Klimawandeldebatte läge etwas Ähnlich vor, wie von Orwell beschrieben, schlicht kontrafaktisch ist“

      Darauf können nur wirklichLeute kommen, die im Bezug zu den „Coronazeiten“ oder der “Klimawandeldebatte“ kontrafaktische Totschlagbegriffe wie den Corona/Klimaleugner und Verschwörungstheoretiker für redliche und sachliche Bezeichnungen vorstellig machen wollen.

      „Die wissenschaftliche Diskussion findet ohnehin nicht in der Gesellschaft, sondern in der Wissenschaft statt“

      „Dem normalen Bürger fehlen schlicht die Voraussetzungen um sachkundig die Klimamodelle oder überhaupt die Aussagen der Wissenschaft zu prüfen“

      Jahaha, die Diskussion findet „in der Wissenschaft statt“. Und im Staat. Und bei @aufgepasst…

    2. Die Klimawissenschaft ist eine Gilde, die glaubt, nur sie verstehen die Modelle und halten sie deshalb unter Verschluss. Es gibt lediglich kurze Informationshäppchen für die Politik und Meinungsvervielfacher.
      Jetzt kommt der „normale Bürger“ ins Spiel. Ist der „Normale Bürger“ jemand, der außerhalb dieses erlauchten Kreises steht. Könnte der „normale Bürger“ auch jemand sein, der in den gleichen Mathematikvorlesungen gesessen hat und die gleiche Klausuren geschrieben hat wie Physiker und Geologen. Der „Normale“ Bürger versteht sehr wohl Thermodynamik, Strömungsdynamik und das Lösung von Differenzialgleichungen. Die Gilde der Klimaforscher nutzt doch auch nur Navier-Stokes-Gleichungen. Die löst ihnen jeder, der mit Strömungen zu tun hat. Somit ist der „normale Bürger“ sehr wohl in der Lage, das alles zu verstehen. Der wird aber von den Wissenschaftsgläubigen als „Klimaleugner“ abgestempelt, damit es keine sachliche Diskussion gibt. Denn dann würde es sich zeigen, dass gerade die Sünder von der Kirche des Co2 nicht in der lagen sind, das kritisch zu hinterfragen. Wenn es ihren Utopien an den Kragen geht, bleiben ihnen nur noch persönliche Anfeindungen. Das ist der Kunstgriff 37. Geschulte Rhetoriker wissen, was ich meine: argumentum ad hominem pro argumentum ad rem.

      1. 🤣
        Manchmal ist Schopenhauer völlig überflüssig, wenn sich einem anderern auch nicht der Inhalt leicht verständlicher Aussagen (z.B. „Normale Bürger“) erschließt.

        Da ich ohne Eigenverschulden nunmehr haushalten muss und dies Nr.4 ist, hier noch eine Antwort für:

        @telepolisForumsExilant
        Bitte nicht den Hinweis vergessen, dass man
        1.) min. 30min NICHT mit vollem Magen ins Wasser darf. (wer aber aktiv gegen den menschengemachten Klimawandel ankämpft, verzichtet ohnehin auf Nahrung, damit der enge Gürtel auch sitzt.)
        2.) nie als Nichtschwimmer oder nur mit Schwimmflügelchen ins kalte Naß darf.
        Wie schnell steigt einem die „Hitze“ zu Kopf oder verschwitzt, dass man schwimmuntauglich ist. Vor allem dann, wenn einem dies niemand zuvor sagte, bzw. der wissenschaftlich fundierte Vorsorgeplan bzgl. Trinken und Schatten bei Hitze/Sommer fehlt! 😱

    3. @ aufgepasst um 9 Uhr15 …. “ Dem normalen [!] Bürger fehlen schlicht die Voraussetzungen sachkundig die Aus -sagen der Wissenschaft zu prüfen.“ …

      Das hören wir immer wieder: der plebs ist zu blöd, DIE Wissenschaft zu verste -hen und deswegen ist es auch nötig, dass die Demokratie von einer Elite gemanagt wird. So ist sie auch, „unsere Demokratie“

      Jede Wette, dass Kommentator ‚aufge -passt‘, noch nie seine Nase in eines der
      vielen wissenschaftskritischen Bücher von Erwin Chargaff gesteckt hat. Ja, den nicht mal kennt. Chargaff, einer der größten Wissenschafter des 20.Jh. ist
      beinharter Kritiker des Wissenschafts- betriebes.

    4. Zudem sollte man überlegen, ob diese neu geschaffenen Begriffe wie „Klimaleugner“ nicht treffend in dem Sinne sind, dass sie die Haltung kennzeichnen. …

      Auf jeden Fall!
      Darüberhinaus könnte man überlegen, ob diese Begriffe nicht treffender die Haltung dessen kennzeichnen, der sie verwendet …

    5. @ aufgepasst 9:15: Orwell’s „1984“ ist nur ein ROMAN. Ist auch die Rede von Harold Pinter zum Literaturnobelpreis reine Fiktion? So wie die Ausführungen von Hans Magnus Enzensberger zur „Be-wusstseinsindustrie“?

      Wo ist der Unterschied zwischen den Werken des Arztes Sigmund Freud und denen des Dichters Arthur Schnitzler ?

      Da sie all das nicht kennen, sind die heutigen Wissenschaftler so daneben.

    6. „Das ist alles recht gut dokumentiert, wie professionelle Lügner im Auftrage von Energiekonzernen Zweifel sähen, obwohl die Konzerne selber Studien in Auftrag gegeben hatten, die dann -dummerweise- den Klimawandel prognostizieren.“

      LOL – Lügner sähen Zweifel und beziehen sich auf Lügner – fällt ihnen eigentlich nicht auf wie widersinnig das ganze ist?
      Das Klima hat sich schon immer gewandelt, der Mensch hat sich schon immer angepasst, bzw. anpassen oder abwandern müssen, und inwiefern in absehbarer Zukunft die Bedingungen absolut unerträglich für uns Menschen werden, kann niemand voraussehen und keiner hat die Kristallkugel und könnte sagen, wie es wäre, würden wir uns anders verhalten.

      Fatalistisch könnte man auch hoffen und sagen….., „lass bitte zeitgleich 3 große Vulkane ausbrechen und mal so richtig für ein Jahr die Sonne verdunkeln. Dann würde der eine oder andere vielleicht merken, erstens, was wirklich das Klima beeinflusst, und zweitens auch, warum wir wirklich Nutztiere halten.“

      Danach hätten dann gleich mehrere völlig sinnbefreite Diskussionen ihr Ende…….., aber wir sind ja nicht fatalistisch.

      Klar ergibt es wenig Sinn, fossile Rohstoffe einfach zu verfeuern, aber Klimapanik zu verbreiten ergibt in meinen Augen eindeutig noch weniger davon……

  6. Sehr gute Darstellung. Da freut man sich schon auf den nächsten Teil.
    Vielleicht sollte man den Titel allgemeiner fassen, denn es geht um weit mehr, als nur die Klimafrage.
    Kritisches Denken heißt ständiges Hinterfragen von Informationen und ein abschließendes Urteil ist nur schwer möglich.
    Wissen, das gestern noch als Non plus ultra galt, verändert sich stetig. Auch die Erkenntnis, das die Erde keine Scheibe ist, brauchte ihre Zeit und Luthers Bibelübersetzung führte zu einer völlig anderen Sicht auf den christlichen Glauben. Warum sollte das heute anders sein.

  7. Die Opfer dieser Sprache sind nicht zuletzt die Klimakleber. Wenn man jungen Menschen einredet die Welt wird in 100 Jahren verbrennen, klar das man dann bereit ist alles zu riskieren, selbst Straftaten.

  8. Die Frage ist auch, ob wir den vorindustriellen Zustand wirklich haben wollen. Der war geprägt durch eine Kaltzeit mit Missernten, die Millionen zum Exodus in die USA zwangen.

    1. wenn diese „Erkenntnis“ mal wirklich sooooo wissenschaftlich begründet wäre. Mal den Artikel richtig lesen. Der Konsens, der in den Medien vermittelt werden soll, ist oft gar keiner. Und beim Klima-Thema habe ich da ganz große Zweifel.
      Wenn der CO2-Anteil in der Atmosphäre zu hoch wird, müssen wir nur alle CO2-Abgaben entrichten, dann wird alles wieder besser, gelle? Das ist wohl nur allzu einfach gedacht. In jeder Hinsicht.

    2. Wissenschaftlich begründete Wahrheit soll auch sein dass die sogenannte Cheopspyramide vom ägyptischen König (Pharao) Cheops (altägyptisch Chufu) errichtet worden sein soll. Steht auch so in der Wikipedia.
      Beweis dafür? Im Inneren der Pyramide, oberhalb der Königskammer, befinden sich sogenannte Entlastungskammern. Im 19. Jahrhundert fand der britische Forscher Richard William Howard Vyse dort mit roter Farbe aufgemalte Bauarbeiterinschriften, die den Thornamen des Pharaos nennen: „Chufu“ (Cheops).
      Die Wissenschaft verschweigt dass eine Hieroglyphe davon genauso fehlerhaft aufgemalt ist wie im damaligen einzigen Buch über Hieroglyphen was es damals gab. Vyse war übrigens alleine als er diese „Beweise“ fand und die heute noch als wichtigster Beweis für die Errichtung der Pyramide durch Cheops gelten. Immer mehr Wissenschaftler akzeptieren diesen Vyse- Beweis wegen der falsch aufgemalten Hieroglyphe nicht mehr. Nicht alles glauben selbst nachprüfen. Wer hat denn nun die Pyramiden erbaut?
      Mal sehen wie das so mit dem Klimawandel wird.

      1. Ja, ja diese Wissenschaft. Man ging z.B. auch davon aus, das die Neandertaler
        klein´und stämmig waren und sich eher wie Affen bewegten, nachdem man die
        ersten Überreste im Neandertal gefunden hatte. Heute weiß man, dass es sich
        um sehr alte Induvidien gehandelt hat, die entsprechend altersbedingte körperliche
        Veränderungen hatten. Die Neandertaler waren sehr stattliche Induvidien und wohl
        auch sehr kräftig. Die wirkliche Bauzeit der Pyramiden ist sehr umstritten. Sie sind
        wahrscheinlich dem Sternbild Löwe nach geordnet worden. Als man mit neuen Computern
        die Sternbildkonstellation entsprechend zurückrechnen konnte, stieß man auf ca. 6.500
        vor Christi welches die Anordnung der Pyramiden ergab. Die Sphinx ist noch älter, da die
        Wasserschäden an derem Sockel nur weit vor dem Pyramidenbau entstandensein können.
        Wirklichen erkenntnissen steht immer wieder die Ägyptische Museumsverwaltung und
        deren Chef im Wege.

    3. …was aber laut der (ehrlichen!) Analyse der vorliegenden arktischen Eisbohrkerne einfach nicht stimmt. Die belegen vielmehr für die zurückliegenden 400-600.000 Jahre das genaue Gegenteil: Die globale Temperatur treibt den Co2-Anteil in der Atmosphäre. Was nicht bedeutet, dass Co2 kein Treibhausgas wäre. Aber der Zusammenhang ist eben nicht so einfach, wie er seit einiger Zeit dargestellt wird.

            1. „Klimaskeptiker“ ist auch nicht besser als „Klimaleugner“ und wird ausschließlich zur Diskreditierung und zum Framing kritisch denkender Menschen als „Idioten“ benutzt, die offenbar feststehende Tatsachen leugnen oder bezweifeln. Niemand leugnet das Klima oder bezweifelt, daß es ein Klima gibt. Und was du als „Auseinandersetzung“ bezeichnest, gleich mit einem Totschlagargument zu beginnen, ist ja bezeichnend für die Gläubigen der IPCC-Church.

              Vielleicht sollten die Verfechter dieser Theorie/Religion sich mal mit den „Beweisen“ ihrer Vorzeige-Experten wie Lynas und Cook beschäftigen, ehe sie andere derart übergriffig beleidigen. Oder wie es im Deutschen so schön heißt: „Vor der EIGENEN Haustüre kehren“!

    4. Nein, so ist das nicht. Die Wirkung von CO₂ ist logarithmisch, nicht linear oder gar exponentiell. Mit deinem Posting erweist du dich nicht gerade als Experte. Zudem, du weißt schon, dass Eisbohrkerne zeigen, dass in der Erdgeschichte zuerst die Temperatur stieg, dann erst die ppm Konzentration? Aber tröste dich, corrctiv.org kann dir erklären, warum a) das stimmt und b) dieses Argument von bösen Klimaleugner eingesetzt wird, um dich zu verwirren.

    5. Simple wissenschaftlich begründete Wahrheit:: Mehr CO² führt zu beschleunigtem Pflanzenwachstum – also weniger Hunger in der Welt.
      Nun bist du wieder dran…

      So zu diskutieren ist einfach Blödsinn. (= simple wissenschaftlich begründete Wahrheit)

  9. Eine Überschrift von Oxfam lautet: Klimakluft: Wie Reiche das Klima belasten

    Ich selbst gehe davon aus, dass es eine Klimakrise gibt. Diese hat durchaus etwas mit Ungleichheit zu tun. Etwa die Tagesschau sagt, dass weltweit jedes Jahr 8,3 Millionen Hektar Wald gerodet werden. Dann gibt es etwa Todeszonen im Meer.
    Das zu hohe CO₂ ist aber nicht die Ursache der Klimakrise, sondern eine Folge der weltweiten Abholzung.
    Dass man mit Emissionshandel etwas für das Klima tun kann, glaube ich nicht.

  10. Wozu dieser Totentanz. Das Thema ist durch – aus, finito, fertisch, erledigt. Der Ausbau der Infrastruktur zur Nutzung von Solarenergie durch Windkraft und PV ist beendet, ebenso der hierzu erforderliche Netzausbau. Auch entgegen aller ökonomischen Vernunft.
    Ein Tempolimit – nicht mehr daran zu denken. Elektromobilität dient vorrangig dazu, damit Geld zu verdienen, noch schwerere Autos mit noch mehr sinnloser Leistung auf die Straße zu bringen, also nur den Gummiabrieb zu vergrößern. Ohne Erneuerbare und Netzausbau völlig obsolet.
    Heizungsgesetz dito. Aktuell werde in *Neubaugebieten* pro 200 Wohneinheiten 3X150 Quadrat Alu verlegt. Das entspricht 2 kW für Heizung und Ladestrom. Wie viele Kilometer Neuverlegung wären dort erforderlich, wo sich schlecht isolierte Altauwohnungen übereinander türmen. Wie dick müssten die Leitungen ausfallen und wie sinnlos wäre das Ganze, wenn der erforderliche Strom dann durch neue Gaskraftwerke erzeugt wird, anstatt das Heiz-Gas weiterhin über die vorhandenen Netze direkt zum Verbraucher zu liefern.
    Die Flugscham ist vorbei. titelt ein Kommentator in der taz. Er darf das und er meint es auch so. Fliegen, aus welchen Gründen auch immer, wann, wie oft und gleichgültig wohin als Privileg einer urbanen Gemeinschaft Bessergestellter. Verbote sollen anderen gelten und Dinge betreffen, die man selbst ohnehin nicht in Anspruch nehmen würde.
    …und ganz sicher will man dort alles dafür tun, dass der Wochenendtrip nach Kiew bald wieder Spaß machen wird.

    1. Sehr richtig erkannt.
      Im Kapitalismus dient alles dazu, Geld zu verdienen.
      Garantierte Profite durch Einspeisevorrang, garantierte Abnahmepreise und Ausfallentschädigung: der Ausbau explodiert.
      wird daran zurückgeschraubt: der Ausbau fällt sofort in sich zusammen.
      Unter Merkel exerziert durch Altmeiers Umstellung der Windkraftförderung.

      Wir sind Klinaretter? Einen Scheiß sind wir. Die ganze Gesellschaft tanzt ausschließlich um das goldene Kalb.
      Die Persönlichkeitsdeformierungen, die der Kapitalismus bei den Insassen anrichtet sind monströs.
      In der Diskussion geht es natürlich niemals um Profit, da wird doch nur noch moralisierend „argumentiert“.

      1. Wind an Land, Ausschreibungsrunde Mai 2026 Zuschlagswerte: Durchschnittspreis 5,06 ct/kWh (Spanne von 4,44 ct/kWh bis 5,19 ct/kWh).
        PV liegt nicht darüber.
        Was zahlst du für deine Kilowattstunde?
        Strom aus Frackingas, reine Erstehungskosten min. 23 ct/kWh – je nach Angebotslage über 50 ct/kWh.
        Der teuerste Anbieter der in das Netz einspeist bestimmt stets den Abnahmepreis für den Entkunden, unabhängig von der tatsächlich eingespeisten Strommenge.

  11. Bei Fragen ob »Die politische Entscheidung, die Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren zu regeln« oder ob die »Ausgangssperre während der Corona-Krise« sinnvoll war, wäre schon viel gewonnen, wenn die Mehrheit der Bürger einfach ehrlich eingestehen würde

    Ich weiß es nicht

  12. Welches Problem liegt denn heute vor: zu wenig/zu viel Zustimmung/Zeichen, die falsche Tagesform, Platzmangel oder einfach nur Spaß an der Freude, Beiträge einfach, Abrakadabra, verschwinden zu lassen?
    Nummer 3:
    „Was bedeutet „Klimaschutz“, wenn zugleich aufgerüstet, Krieg geführt und zerstörte Infrastruktur anschließend wieder aufgebaut wird? Und was bedeutet „wissenschaftlicher Konsens“, wenn wissenschaftliche Erkenntnis ihrem Wesen nach nicht durch Mehrheitsbeschluss endgültig abgeschlossen ist, wenn der in einer Demokratie notwendige Meinungspluralismus nicht mehr zugelassen wird?“
    Oh – welch‘ unlautere, weil ketzerische Frage.

    „„Mit ‚Normopathie‘ ist eine Anpassung einer Mehrheit von Menschen einer Gesellschaft an eine Fehlentwicklung, an pathogenes psychosoziales Verhalten gemeint, dessen Störung nicht mehr erkannt und akzeptiert wird, weil eine Mehrheit so denkt und handelt.““
    Diese Feststellung ist nicht nur zutreffend, sondern bringt auf den Punkt, was längst umfassend Standard und unumkehrbar geworden ist.
    In diesem Kontext tatsächlich alternativlos mangels jeder minimalen intelligenten Regung, denn die Norm/das „Normal“ wird stets von der Mehrheit definiert und setzt sich „evolutionär“ durch.
    Es hat niemand behauptet, dass das von Vorteil sein wird.

    Bevor gleich die üblichen Verdächtigen auf- und („intellektuell“) zuschlagen:
    es dürfte nur eine verschwindend (bis nicht existente) Anzahl an Personen geben, die „leugnen“, DASS es Klima gibt.
    Daher belegt bereits die manische Verwendung des Wortes „Klimaleugner“ die geistige und nicht ernst zu nehmende Verfassung dessen Anwender!

  13. Zur Sache natürlich nichts. Wir hatten im langjährigen Schnitt 1,5 Tage mit über 30 Grad im Juni. Jetzt 15. Da hätte Froschauer schlechte Karten. Das lässt er weg.
    Stattdessen das typische Querdenker-Geschwurbel, mit Orwell und natürlich Barnays. Was behauptet er hier? Die Fossilindustrie ist das mächtigste Konglomerat auf dieser Erde. Die Ölländer, die Konzerne Exxon bis Chevron, Wladimir Putin. Dass diese sich von irgendwem auf der Nase herumtanzen lassen, der keinerlei Lobby hinter sich hat, das wird hier behauptet. Es ist ganz einfach nur lächerlich.
    Ach, den Klimaschützern soll das Handwerk gelegt werden? Uwes Träume werden in den USA schon wahr. Die Wissenschaft wird einfach stummgeschaltet, worauf natürlich nur noch die Dummschwätzer zu hüren sind. Was macht Donald Trump? Grok (Auszug):
    „Erste Amtszeit (2017–2021)Die EPA entfernte im April 2017 ihre zentrale Climate-Change-Website (bzw. stellte sie „unter Überarbeitung“) und ersetzte sie später durch eine Seite mit Verweisen auf Archive. Die Inhalte blieben über Archive (z. B. Wayback Machine) und die Version vom 19. Januar 2017 zugänglich, waren aber von den aktuellen EPA-Seiten weitgehend verschwunden.

    climate.law.columbia.edu

    Laut Environmental Data & Governance Initiative (EDGI) und anderen Dokumentationen wurden hunderte Webseiten mit Klimabezug verändert oder entfernt: Erwähnungen von „climate change“, Daten, Tools und Informationen zum Clean Power Plan wurden gestrichen oder umformuliert. Über 200 klimabezogene Seiten fehlten im ersten Jahr.

    en.wikipedia.org

    Die gesetzlich vorgeschriebene National Climate Assessment (NCA) wurde 2018 veröffentlicht (trotz Downplaying durch die Regierung), ein Beratungskomitee wurde jedoch aufgelöst. Es gab Bemühungen, die Veröffentlichung zu verzögern oder herunterzuspielen, aber keine vollständige Unterdrückung des Berichts.

    en.wikipedia.org

    Datensätze selbst wurden laut EDGI-Analysen in der ersten Amtszeit in der Regel nicht dauerhaft gelöscht; es ging vor allem um Website-Inhalte, Sprache und Zugänglichkeit. Archive und unabhängige Gruppen sicherten vieles.

    Zweite Amtszeit (ab 2025)Hier waren die Maßnahmen schneller und umfangreicher:Entfernung oder Abschaltung zahlreicher Seiten und Tools (z. B. zu Klimaanpassung, Extreme Heat, Environmental Justice wie EJSCREEN, Teile von globalchange.gov).
    Die National Climate Assessments wurden von föderalen Websites entfernt; die Arbeit am 6. NCA wurde gestoppt, Autoren entlassen und das US Global Change Research Program-Website abgeschaltet.

    climate.law.columbia.edu

    Weitere Änderungen an EPA-Seiten (u. a. Entfernung von Bezügen zu menschengemachtem Klimawandel auf manchen Seiten), Einstellung oder Einschränkung bestimmter Programme/Datenbanken (z. B. Billion-Dollar-Disasters bei NOAA in manchen Berichten).

    eenews.net

    EDGI und andere berichten von deutlich mehr und aggressiveren Website-Änderungen als 2017 (ca. 70 % mehr in den ersten 100 Tagen, bei kleinerem Monitoring-Umfang). „

    1. es sagt ja keiner, dass du nichts weißt. Ich vermute nur, dass du dich einfach weigerst, über manche Aspekte nachzudenken, weil du dir sicher bist, das allgemeingültige Wissen schon gefunden zu haben. Und das war noch nie eine wirklich gute Idee.
      Lerne wieder, mit denen zu diskutieren, die ihr heute mit solch schwachsinnigen Begriffen wie „Leugner“ belegt. Lerne wieder, Andersdenkenden zuzuhören.
      Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können. Auf allen Seiten.

      1. Ach, dasmache ich seit 26 Jahren. Damals kam das Erneuerbaren Gesetz und es stand von Anfang an unter massivstem Beschuss. EIKE hat versucht, die Schlüsse des IPCC zu falsifizieren. Das war halt Mist und die Leute merkten das. Und die Presse. Damals noch.
        Wie sie jetzt die Seite gewechselt hat, war bei der Verwerfung des RPC 8.5. zu sehen. Nur höhnisches Gelächter darüber, dass das IPCC sein Horrorszenario habe zuücknehmen müssen.
        Nicht, dass dies deswegen gemacht wurde, weeil inzwischen 90 Prozent des Invests in Energieerzeugung in Erneuerbare geht. Weil man an dieser Stelle feststellen müsste, dass die Fossilen den Kampf verlieren.

        Presse völlig gleichgeschaltet im Sinne der Fossilindistrie.

        1. Die Schlüsse des IPCC waren damals schon durchschaubar in höchstem Maße unrealistisch. Die waren schon damals nur wenige unter vielen anderen Klimawissenschaftlern, die teilweise regelrecht mundtot gemacht wurden.
          Wenn man die letzten 60 Jahre betrachtet, hat man immer wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben, um Angst mit Wetter und Klima zu erzeugen. Wirkt ja auch, ist ja ein Thema, von dem absolut jeder in irgendeiner Weise betroffen ist Ich habe schon vor weit mehr als 4 Jahren gesagt, dass wir nur noch mit Angst und Spaltung regiert werden und sehe mich bis heute bestätigt. Saurer Regen? Passé. Ozonloch? Spricht kein Mensch mehr davon. Man muss immer noch einen drauf tun, damit die Drohungen noch wirken. Ende des letzten Jahrhunderts hat man uns erzählt, dass wir uns am Ende einer Zwischeneiszeit befänden und es jetzt langsam wärmer werden würde. Ein ganz normaler Zyklus in der Geschichte des Erdklimas. Und so sehe ich das auch heute.
          Alleine CO2-Steuern sprechen doch schon eine deutliche Sprache, worum es geht. Als ob Steuern jemals irgendwas zum Besseren geändert hätten. Man hat nur wieder eine weitere Methode gefunden, uns in die Tasche zu packen. Und dann diese Schwachsinnsideen, CO2 am Meeresgrund oder im Tiefengestein verklappen zu wollen. Das ist doch alles an Größenwahn und Beklopptheit nicht mehr zu überbieten.
          Wenn ich jetzt noch mit der alleinigen Energieversorgung durch Wind und Solar anfange, sitze ich morgen noch hier und tippe. Ich sage nur Dunkelflaute und nicht existente Speichersysteme im notwendigen Maßstab, die noch auf Jahre nicht in Sicht sind. Aber wir stellen alle Kohle und Atomkraftwerke ab und sollen mit E-Kutsche fahren. Es galoppiert die Idiotie. Das Ergebnis sehen wir gerade an unserer zusammenbrechenden Industrie. Irgendwann werden alle froh sein, dass es im Winter nicht mer kalt wird, dann muss man nämlich nicht mehr heizen…..

    2. Einfache Frage, ohne Hoffnung auf eine sachliche Antwort:

      Wenn „die Fossilindustrie“ (was ja schon ein diffamierender Begriff ist) „das mächtigste Konglomerat der Erde“ ist, wieso beherrschen dann die Lobbyisten der „Klimaindustrie“ die öffentliche Diskussion, und nicht die Fossilisten?

      1. @Heinz: Welche Lobbyisten der „Klimaindustrie“ beherrschen denn die öffentliche Diskussion?
        Könnten Sie da vielleicht Informationen veröffentlichen bzw. Namen nennen?
        Oder ist das mal wieder eine völlig unsinnige Behauptung?

        1. Daß du das angesichts des alles beherrschenden medialen Meinungsmainstreams zu dem Thema überhaupt zu „fragen“ wagst, zeigt, auf welch wackeligen Füßen deine Beleidigung balanciert…

        2. @ jemp1965: Gucken Sie sich mal um: welche mainstreammedien trommeln denn NICHT für den gerade angesagten Klimaschutz ?
          und Photovoltaik und Windkraft-werke ? 100% oder nur 95% ?

          Was ist zur Öko-Bilanz von PV bekannt ? Können Sie sich den anfallenden Berg von Sondermüll
          in 30 Jahren vorstellen ?

  14. Um all die genannten Trivialitäten aufzuzählen war diese über 4100 Wörter umfassende Textwüste nötig? Als ob das noch nicht reichte ist dies nur der erste Teil. Inhaltlich könnete man das alles auf 1/10 eindampfen und würde damit auch mehr Menschen erreichen.

  15. Wo sind eigentlich die Overton-Magazin-NAFOs und fordern mehr Klimaschutzräume (früher Luftschutzbonker) gegen Hyperthermie, Desinformation und die Delegitimierung der thermodynamischen Gesetze.

    PRÜF ein CO₂-Kartuschen Verbot jetzt

  16. Während die Erde unter einem menschengemachten Klimawandel leiden soll, zeigen auch unsere Planeten unerwartete Schwankungen, wie z.B. aktuell Neptun und Jupiter. Zum Neptun brachte 2024 der mdr eine Story: „Unerwartete Temperaturschwankung: Klimawandel auf dem Neptun?“. Und auf Jupiter sind heftige Stürme in der Atmosphäre. Die Wissenschaft fand als Ursache eine Veränderungen durch den Sonnenzyklus. Dieser soll keinen Einfluss auf das Klima der Erde haben?

  17. So weit, so gut. Die „Masse“; zu der „wir“ natürlich nicht gehören, ist manipulierbar.
    Ich glaube aber immer noch an die Wahrnehmungskraft menschlicher Sinne und die Fähigkeit jedes Einzelnen, aus dem eigenen Erleben gewisse Rückschlüsse zu ziehen über zumindest das, was gegenwärtig ist, ab einem bestimmten Alter auch über Veränderungen, die im Laufe der eigenen Lebenszeit im eigenen Erfahrungsraum stattgefunden haben. Daraus Theorien abzuleiten, die die ganze Menschheit betreffen, wäre vermessen, aber. zumindest zur einen und anderen Einsicht kann man kommen., gelegentlich auch zu Vorstellungen davon, was zu tun wäre, um die Situation zu verbessern.
    Zur Veranschaulichung: Es kann völlig absurd erscheinen, wenn man als Ratschlag im Umgang mit Hitze medial erfährt, dass man diese meiden solle, wenn außer klimatisierten U-Bahnen und Kaufhäusern keine kühlen Orte vorhanden sind. Man kann erleben, dass Klimaanlagen, die die Heißluft der Wohnung nach Außen blasen, eigene Lüftungsversuche durch konventionelles Fenster-Öffnen ad absurdum führen, weil die verbrauchte Luft der Nachbarn nicht besser ist als die eigene. Auch und gerade nachts nicht. Man kann, sofern man gelegentlich trotz Hitze noch zu Fuß unterwegs ist, feststellen, dass die Luftqualität entlang stark befahrener Straßen schlechter ist als die in einem Park, der zwar vorhanden ist, aber eben nicht auf dem Weg liegt, den man wählen muss, um sein Ziel -meinetwegen irgendein Amt-, zu erreichen, man kann feststellen, dass die Stadt einen Baum neben einer Ampel abgesägt hat, in dessen Schatten das Warten auf die Grünphase weit angenehmer war als ebendies in praller Sonne. Man kann feststellen, dass die Schwalben nicht mehr am Nachbarhaus brüten, nachdem eine größere Gartenfläche zugunsten von Parkplätzen zubetoniert wurde, man kann feststellen, dass die Eisvögel am Neckar an den Stellen, an denen die Ufergehölze ratzefatz abgesägt wurden, verschwunden sind oder dass keine Bienen mehr summen, nachdem ein dicker Efeubusch vom Geländer an einer Haltestelle auf 20 cm heruntergesägt wurde., man kann feststellen, dass Ratten bei hellem Tageslicht herumspazieren, wenn Leute ihre gelben Säcke voller ungewaschener Verpackungen im Hinterhof stapeln.
    Und jetzt reichts langsam, nicht wahr.
    Falls man zu denen gehört, die etwas anderes wollen, als das , was sie so erlebend feststellen, kann man je aktiv werden in der einen und anderen Form, teilweise sogar das eigene Verhalten verändern.
    Da ist man dann nicht auf Weltrettungslevel, aber manchmal bringen ja auch kleine Schritte etwas.
    Natürlich stimmt :die Masse ist manipulierbar.
    Sie wäre es vielleicht weit weniger, wenn jeder Einzelne, der zur Masse gehört, auf seine eigene Wahrnehmung mehr vertrauen würde.
    Und anfangen würde, allein oder mit anderen zu handeln, anstatt auf „Lösungen von oben“ zu warten. Theoriebildung wäre nicht so wichtig. Was Vorteile hat. Wenn ich erst rauskriegen will, ob das , was ich erlebe, Teil des Klimawandels ist oder nicht, ob dieser menschengemacht ist oder nicht, bevor ich das, was mir auf der Grundlage eigenen Erlebens als hilfreich vorkommt, anzugehen: dann arbeite ich nur darauf hin, Hitzetote/r zu werden.

  18. Hey Overton, welch ungünstiger Zeitpunkt für die obige Textwüste….

    Heute sollen es in meiner tristen norddeutschen Heimat 33 Grad werden; vor einigen Wochen hatten wir sogar mal 35 Grad (kann mich nicht erinnern, hier je 35 Grad erlebt zu haben). Aber ich kann mich noch an schneereiche Winter erinnern (die es nicht mehr gibt).

    Die beschriebenen Effekte der Massenpsychologie treffen sicherlich zu, und im Kapitalismus geht es nur darum, aus viel Geld noch mehr Geld zu machen; mit was, ist egal (also auch mit dem Klima-Thema, solange das Geld bringt).

    Aber bei einigen Themen reicht ein Blick aus dem Fenster, um die jeweiligen Narrative zu überprüfen. Und auch ein paar physikalische Grundkenntnisse helfen dabei, einzuschätzen, ob an einer Geschichte was dran ist.

    1. „Heute sollen es in meiner tristen norddeutschen Heimat 33 Grad werden; vor einigen Wochen hatten wir sogar mal 35 Grad “
      Ja! Ein geiler Sommer dieses Jahr! Also hör auf zu jammnern und ab an den See oder in die Nordsee.
      Aber bitte immer vor dem Schwimmen kurz abfrischen, damit du nicht wegen Kälteschock ertrinkst und als Hitzetoter in die Statistik eingehst.

    2. „Heute sollen es in meiner tristen norddeutschen Heimat 33 Grad werden; vor einigen Wochen hatten wir sogar mal 35 Grad (kann mich nicht erinnern, hier je 35 Grad erlebt zu haben)“

      Schlecht.

      „Aber ich kann mich noch an schneereiche Winter erinnern (die es nicht mehr gibt)“

      Ich auch, ist mal grade ein knappes halbes Jahr her. War das ein Geschippe.

      Ich empfehle mehr Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, B-Vitamine, Proteine, komplexe Kohlenhydrate und ausreichend Flüssigkeit (Wasser!) ist besonders wichtig.

      Auf Malle überwintert?

      Aber ich kann mich noch an schneereiche Winter erinnern (die es nicht mehr gibt)“

  19. Als jemand, für den die Launen des Wetters und die Entwicklung des Klimas existientielle Bedeutung für den Beruf haben, erlaube ich mir kurz meinen momentanen Standpunkt mitzuteilen: 1) ja, es wird ohne Zweifel wärmer; 2) ob das immer so weiter geht und ob lokale CO2-Bekämpfung sinnvoll ist – da habe ich deutliche Zweifel; 3) die aktuelle Dürre ist ätzend, aber kein Grund zur Panik; Dürren sind eben seltene Ereignisse und über die letzten 120 Jahre ziemlich erratisch verteilt. Eine leicht zunehmende Tendenz ist zwar festzustellen, die bewegt sich aber geradeso an der statistischen Signifikanzschwelle – mit anderen Worten, es könnte sehr gut auch Zufall sein. Wir müssen jetzt nicht in immer kürzeren Intervallen mit Dürren rechnen, also nochmal: keine Panik!

    Übrigens gibt es im Lager der Klimaforscher längst Dissens. Kritisiert wird vor allen Dingen das Konzept des Kipppunktes:
    wenn wir jetzt nicht handeln, wird es irreversibel ganz, ganz schlimm. Vielleicht pendelt sich das Klima ja auf die +1,5 Grad, die wir jetzt haben, ein?! Wenn es negative Rückkopplungsmechanismen gibt -und die gibt es – ist das ein absolut plausibles Szenario.

    Klimaforscher Bjorn Stevens kritisiert Kollegen als alarmistisch

    https://www.presseportal.de/pm/9377/5348532

  20. Wer nicht auf Modelle und Simulationen (das Ende der NATUR-Wissenschaft, der Sieg der theoretischen Spinntisiererei -„Gedankenexperimente“, der Beginn des Schwachsinns mit Methode – über dem Tatsächlichen, Messbaren, Wahrnehmbaren) hört, sondern auf seine Wahrnehmung vertraut, bemerkt eines:

    nicht mehr Wärme wird in der Atmosphäre gespeichert (wie es die CO2-Irren behaupten, die einem Spurengas Schuld geben wollen – oder sogar nur dem menschengemachten Anteil, der nur einen Bruchteil davon ausmacht) sondern mehr Wärme wird in die Atmosphäre eingetragen.

    Dafür gibt es zwei denkbare Mechanismen für die aktuell spürbare Erwärmung:

    – die Sonne strahlt stärker in dem _wärmetransportierenden_ Strahlungsbereich (etwa von Rot bis mittleres Infrarot)
    oder
    – die Atmosphäre ist durchlässiger für den _wärmetransportierenden_ Strahlungsbereich (etwa von Rot bis mittleres Infrarot) geworden

    Die persönliche Wahrnehmung widerspricht eindeutig gegen die Behauptung, es würde mehr Wärme gespeichert indem CO2 mit Wärmestrahlung Ping-Pong spielen würde.

    Aber was hilfts. Gegen die Macht der „Kirche“ (heute die Milliardärs-„Philanthropie“ und der finanzkapital-medial konzertierte Komplex) kommt der gesunde Menschenverstand kaum oder nur ganz langsam – man denke an Galileo Galilei – an.

    1. Vor 2 Tagen war es bei uns nur 10 °C nachts. Es wird also sogar noch kälter statt wärmer. Mir geht es so wie Robert Stein. Man ist diesen Sommer nur am Frieren. Wir haben viel zu wenige Sonnentage. Sehr gute Beobachtungen mit der Sonne. Mich würde nicht überraschen, wenn Bill Gates mit Haarp die Corona der Sonne verändert. Er hat doch auch das Corna-Virus in die Welt gesetzt. Der gesunde Menschenverstand erkennt das sofort!

      1. Ein Witz vom Fritz.

        Weder hat Bill Gates ein Virus in die Welt gesetzt. Was soll das auch? Noch hat er oder irgend jemand die Sonnencorona verändert. Weil für Menschen unmöglich.

        Hier soll der durchaus existente gesunde Menschenverstand veräppelt werden. Das System ist analog zu der Methode „alle Verschwörungstheorien können nur falsch sein“ oder Tatsachenleugnung ala „Viren gibt es nicht“ (dann gäbe es auch keine Grippe oder Masern, Herr Lanka):

        vernünftige Menschen sollen mithilfe der Verklammerung von Vernunftgründen mit idiotischen Behauptungen vom Denken abgeschreckt werden.

    2. Sie haben einen ganz wesentlichen Mechanismus vergessen: Die Albedo der Erde, also die Reflektion der einfallenden Solarstrahlung. Mehr Wolken, mehr Reflexion, kühleres Klima und umgekehrt.
      Nehmen Sie dazu den Forbush-Effekt, dann bedeuten mehr Sonnenflecken weniger Wolken also Temperaturanstieg.

  21. @Phineas schrieb

    „Nun hätte dem Autor ja durchaus auffallen können, dass seine Vermutung, zu Coronazeiten oder im Bezug auf die Klimawandeldebatte läge etwas Ähnlich vor, wie von Orwell beschrieben, schlicht kontrafaktisch ist“

    Darauf können nur wirklichLeute kommen, die im Bezug zu den „Coronazeiten“ oder der “Klimawandeldebatte“ kontrafaktische Totschlagbegriffe wie den Corona/Klimaleugner und Verschwörungstheoretiker für redliche und sachliche Bezeichnungen vorstellig machen wollen.

    Der Autor kommt mit einem Vergleich zu Orwell und der ist schlicht deswegen kontrafaktisch, weil Begriffe wie „Klimakirche“, „Klimaleugner“ etc. neue Begriffe sind die die Sprache nicht verengen, sondern um diese Konstrukte erweitern. Was verkürzt wird, ist die inhaltliche Diskussion auf den Austausch von Beschimpfungen. Da wo Orwell die Verknappung der sprachlichen Möglichkeiten als Mittel der Gedankensteuerung behauptet, liegt die Sache hier genau umgekehrt vor: die Begrenzung auf Glaubenssätze findet sich auch in der sprachlichen Begriffen.
    Warum sollte man Jemanden, der leugnet, nicht als Leugner nennen? Es wird ja an der Sache nachgewiesen, worin die Leugnung besteht.
    „Klimawandel gabs schon immer“ ignoriert den Grund für den jetzigen Klimawandel. Es ist auch kein ernst gemeinter Einwand, auf den könnte man sich ja beziehen und dann gemeinsam prüfen, ob und inwiefern sich der jetzige Klimawandel anderen Gründen verdankt, als die Klimawandel vergangener Zeiten. Das passiert aber nie!

    zu @Franco Marconi

    Die Klimawissenschaft ist eine Gilde, die glaubt, nur sie verstehen die Modelle und halten sie deshalb unter Verschluss. Es gibt lediglich kurze Informationshäppchen für die Politik und Meinungsvervielfacher.

    Das ist ja ganz verwerflich. Da gibt es eine Disziplin in der Wissenschaft, die produziert glatt Studien, wo sich der Normalbürger schwer tut, das nachzurechnen und zu prüfen!!! Unerhört!!!
    Was genau ist jetzt deine Forderung? Wissenschaft nur noch auf einem Niveau, dass dann wirklich jeder versteht? Also Grundschulniveau?

    Der „Normale“ Bürger versteht sehr wohl Thermodynamik, Strömungsdynamik und das Lösung von Differenzialgleichungen.

    Ja, was denn nun? Niemand versteht die Klimawissenschaft, aber der Normalbürger, der m.E. meist schon mit der Prozentrechnung Probleme hat, kann Differenzialgleichungen lösen? Und wenn er es kann, woran scheitert dann die Prüfung der Modelle, die ja keineswegs unter Verschluss gehalten werden, sondern öffentlich einsehbar sind.

    Das ist der Kunstgriff 37. Geschulte Rhetoriker wissen, was ich meine: argumentum ad hominem pro argumentum ad rem.

    Es steht dir frei, dich in den entsprechenden Kreisen kritisch mit den Modellen auseinanderzusetzen. Du kannst auch gerne hier einen wissenschaftlichen Diskurs beginnen, und Klimamodell kritisieren. Ich bezweifle allerdings, dass dir das gelingt, wo du doch schon Schwierigkeiten hast, die entsprechenden Studien und Modelle aufzufinden. BTW: viele der großen Klimamodelle sind Open Source.
    Was du hier ausführst ist ein Narrativ der Klimaleugner: eine Verschwörung von Wissenschaftlern(!), die aus vermutlich aus Profitgier oder Geltungssucht eine Gefahr an die Wand malen, und dann den Beweis unter Verschluss halten. Erstaunlich daran ist nur, dass ein solches Narrativ auf fruchtbaren Boden fällt, wo es doch derart kontrafaktisch und widersinnig ist.

    1. Da scheinen einige Missverständnisse vorzuliegen.
      Es geht nicht um den Code, der die jeweiligen Modellen realisiert, sondern um die Modelle selbst. Nehmen wir das KI-System ClimaX. Den Code gibt es auf GitHub. ClimaX wurde mit Wetterkarten gefüttert und lernt das Zusammenspiel der einzelnen Wetterkarten und Parameter. Jetzt kann man auf Basis dieses erlernten KI-Wissens eigene Daten auswerten lassen. Auf das Deep Learning hat man keinen Einfluss. Das was jetzt ein exotische Beispiel. Die anderen Funktionieren ähnlich. Man kann die Software benutzen, hat aber keinen Zugriff auf das Modell. Kommen wir zu typischen Vertretern wie ICON. Hier ist alles in der Tat transparent. Es wird aber nicht alles damit berechnet bzw. simuliert. Leider gibt es über hundert Klimamodelle (man scheint sich da noch nicht so einig zu sein) und nicht alle sind transparent. Aber nochmal: Die Kritik fängt viel weiter vorne an. Der Wissenschaftsbetrieb hat seine eigenen Gesetze. Um Geld zu bekommen, muss man Content liefern. Und Content heißt das zu liefern, was der Auftraggeber gebrauchen kann. Das hat mit Verschwörungen nichts zu tun. Das kann jeder bestätigen, der in diesem Umfeld tätig ist oder tätig war.
      Und jetzt zur Mengenlehre: Man kann also die Einteilung machen zwischen Klimawissenschaftlern und „normalen Bürgern“, also Nicht-Klimawissenschaftlern. Nun ist es aber so, dass es unter den „normalen Bürgern“ weiter Untergruppierungen gibt. Da gibt z.B. die Gruppe, die die gleiche mathematische und naturwissenschaftliche Ausbildung hat wie Klimawissenschaftler, aber einer anderen Profession nachgeht. Sie sind nach dieser Einteilung zwar nur „normale Bürger“, sind aber über das Stadium der Prozentrechnung hinausgekommen. Das ist sicherlich nicht leicht zu verstehen.
      Und nun der letzte Punkt: Kunstgriff 37 wurde nochmals eindrucksvoll bestätigt.

      1. Du redest hier mit einem Vertreter der seifigsten Apologeten des bundesrepublikanischen Wissenschaftsbetriebes, auftretend im Gewande des radikalen Staatskritikers.
        Warum diese Typen, hier ungehindert einen Fortsetzungs-Roman nach dem anderen veröffentlichen können, während umgekehrt äußerst knapp gehaltene Erwiderungen auf ihren Sermon, größtenteils den Adressaten nicht erreichen können, nun Ja, das wird einen Grund haben.
        Mal schauen, ob das hier überhaupt ankommt.

    2. „Was du hier ausführst ist ein Narrativ der Klimaleugner: eine Verschwörung von Wissenschaftlern(!), die aus vermutlich aus Profitgier oder Geltungssucht eine Gefahr an die Wand malen, und dann den Beweis unter Verschluss halten. Erstaunlich daran ist nur, dass ein solches Narrativ auf fruchtbaren Boden fällt, wo es doch derart kontrafaktisch und widersinnig ist.“

      Es erscheint natürlich extrem unwahrscheinlich, dass es sowas geben könnte… nachdem wir das gerade erst in der jüngsten Vergangenheit mit COVID19 erleben durften! 😉

  22. Zitat: „Die meisten Menschen kennen den Klimawandel nicht aus eigener Anschauung.“ –

    Dann gehöre ich ganz offenkundig zu den anderen. Ich bin noch nicht so alt wie Jopie Heesters, aber auch keine 20 und auch keine 30 mehr. Aufgewachsen bin ich in einem deutschen 🌲 Mittelgebirge ⛰️.

    Da hat es im Winter immer mindestens einen halben Meter 🌨️ geschneit 🏔️ ⛄. Wenn frühmorgens der Schnee zu hoch war um mit dem Rad zur Schule zu fahren, dann habe ich immer geflucht, weil meinereiner zu Fuß laufen musste und ich regelmäßig ein paar Minuten zu spät in die Schule gekommen. Aber nach der Schule konnte man mit dem Schlitten und den Skiern die Hänge hinunterfahren. (Es gab allerdings keinen Lift. Wir mussten die Hügel immer wieder zu Fuß hochlaufen.) In einem Winter habe ich zusammen mit meinem Bruder sogar ein kleines Iglu im Garten gebaut. Davon gibt es leider kein Foto, aber es gibt ein SW-Foto aus meiner Kindheit, da stehe ich neben einem Schneemann, der größer ist als ich damals.

    1x in zehn Jahren gab es am🎄 24.12. 🕯️🎁 nur ein oder zwei Zentimeter Schnee. Meine Oma nannte das dann „grüne Weihnachten“, weil die Wiesen und Bäume nicht weiß sondern immer noch grün waren.

    Nach 2000 hat sich das umgedreht. Da waren die „grünen Weihnachten“ am 24.12. die Regel und einmal in 10 Jahren gab es an den Weihnachtstagen mehr als zwei Zentimeter Schnee. Rodeln konnte man da selbstverständlich nicht und mit Schneemannbauen war auch nix, weil das ohne Schnee nicht geht. Das ist meine persönliche Erfahrung und keine Einbildung und auch kein Hörensagen.

    Und jetzt stellt sich die entscheidende❓: Ist das Zufall, sind das in rund einem halben Jahrhundert „ganz normale“ Klimaschwankungen oder ein Klimawandel, der vom Menschen massiv beschleunigt wurde? Dem Klima ist das allerdings vollkommen schnuppe und schnurzpiepegal. Ich wünsche dem homo sapiens daher viel Spaß in der Zukunft. Die wird zweifelsohne interessant und sehr spannend werden.

    Kienzle: Noch Fragen Hause?
    Hauser: Ja Kienzle. Gibt es auch Panzer , die mit ☀️ Solarstrom ⚡ fahren?
    Kienzle: Falsche Frage, Herr Hauser. Die Frage muss lauten: Warum und wozu braucht man 2026 noch Panzer und wer profitiert von dieser gigantischen Aufrüstung und dem Krieg? Aber was wollen Sie von einer 🦍 Spezies 🐒 erwarten, die in 10.000 Jahren Evolution immer noch nicht gelernt hat, dass Frieden für die Mehrheit und die Allgemeinheit vorteilhafter ist als Krieg. Vielleicht ist der homo sapiens nicht die Krönung der Schöpfung sondern ein Irrläufer der Evolution. Dann muss man aber auch nicht traurig sein, wenn dieses Spezies vom Planeten Erde verschwindet. Die Intellektuellen sind schon seit Jahren ausgestorben ⚰️ 🪦.

    1. Was sind wohl die Gründe für die römische und mittelalterliche Warmzeit? Haben die Römer zu viel Auto gefahren? Oder zu viel Krieg geführt?

      1. @H.L.: Und erst die Warmzeit bei den Dinosauriern, die ja auch keine Autos und Flugzeuge hatten! Wenn einem nix mehr einfällt, fängt man geschichtlich an, Birnen mit Äpfeln zu vergleichen, oh Mann, gäähn…

      2. Eine (stetige oder auch integrierbare) Funktion f über einen abgeschlossenen Intervall [a,b] kann auf einem Teilintervall [c,d] (mit a<c<d<b) durchaus einen größeren Integralwert haben als eine (stetige oder auch integrierbare) Funktion g, obwohl die Funktion g auf dem gesamten Intervall [a,b] nun einen größeren Integralwert als wie f hat.

        Nach Übertragung vom 1-dimensionalen Fall (abgeschlossenes Integral) auf eine 2-dimensionale Mannigfaltigkeit sollte klar sein, dass eine Aussage darüber, dass nun im "Hochmittelalter" oder irgendwann zur Zeit der alten Römer höhere Durchschnittstemperaturen in Europa bzw. Mittelmeerraum gab, dann doch keine Aussage darüber trifft, ob damals auch die globale Durchschnittstemperatur höher war, sondern maximal darüber, dass vielleicht die durchschnittschlichen Temperaturen auf einem Teilgebiet (des gesamten Globus) damals höher war.

        Falls Sie nun irgendwelche Belege nachliefern würden, dass damals auch die globale Durchschnittstemperatur höher war (also recht warm war), können wir uns darüber unterhalten, ob die Römer zu wenig E-Autos hatten oder die bösen Goten (und Vandalen) weniger Krieg gegen die Römer hätten führen sollen ;-).

        1. Nun, ich habe die dahingehende Literatur gesichtet und es zeigt sich, dass die von Ihnen genannten Warmzeiten auch auf der Südhalbkugel nachweisbar sind. Allerdings nicht generell, was darauf hindeutet, dass das Klimasystem der Erde etwas komplizierter ist, als es uns präsentiert wird.

        2. @NoUseForAName:
          Völlig richtig was Sie da geschrieben haben, aber mit derart schwachen Voraussetzungen (f aus L oder C) lässt sich mit Ihrer Argumentation die Aussagekraft jeder aus nur endlich vielen Meßwerten ermittelten globalen Durchschnittstemperatur bestreiten. Das denke ich wäre dann aber auch das Ende jeder sinnvollen Diskussion über das Thema.
          Ob die also nötige Verschärfung einen validen Schluß von „in Mitteleuropa“ auf „weltweit“ zulässt – keine Ahnung!

          1. „Völlig richtig was Sie da geschrieben haben, aber mit derart schwachen Voraussetzungen (f aus L oder C) lässt sich mit Ihrer Argumentation die Aussagekraft jeder aus nur endlich vielen Meßwerten ermittelten globalen Durchschnittstemperatur bestreiten.“

            Nur wenn man ein paar weitere Dinge annimmt. D.h. wenn man z.B. annimmt, dass die Funktion (oder Abbildung) sehr stark zwischen „benachbarten“ Messpunkten schwankt und eben sehr häufig zwischen den benachbarten Messpunkten sehr häufig Werte annimmt, welche nicht zwischen den Meßwerten der benachbarten Meßpunkte liegt (sondern eben häufig darüber oder darunter). Wenn man allerdings annimmt, dass die Abbildung/Funktion stetig ist (oder sogar Lipschitz-stetig) und die Funktion/Abbildung auf den Definitionsbereich differenzierbar ist (und eben die Ableitung beschränkt ist), so kann man eben doch (quantitative) Aussagen aus den Messwerten (der Messpunkte) über den letztlichen Wert des Integrals (aber natürlich nur Näherungsweise oder Approximativ – und z.B. obere und untere Schranken für den Wert des Integrals angeben) auf den Definitionsbereich machen.

            ps. Der Punkt ist, dass gewisse Dinge eben nur eine Aussage über den globalen Durchschnitt machen, aber keine Aussage darüber, wie ansonsten die Abbildung oder die Funktion – global – über den gesamten Definitionsbereich aussieht.

            1. Wenn man allerdings annimmt, …

              Genau, darauf wollte ich hinaus: welche Annahmen bzgl. der Temperaturfunktion T(x)
              sind einerseits hinreichend allgemein, damit viele sie akzeptieren können und andererseits
              strikt genug, um „pathologische“ Funktionen ausschließen zu können.
              Aber womöglich können wir dabei sogar auf Stetigkeit verzichten und uns darauf verständigen, dass bei geeigneter Wahl der Stützstellen (Wetterstationen) auch eine stückweise konstante Treppenfunktion (also eine unstetige) eine aussagekräftige Modellierung darstellt, zumal wir ja bei konkreten Berechnungen sowieso häufig darauf zurückgreifen … die Frage, wie wir die Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens rechtfertigen, nämlich womöglich mit Annahmen über die Differenzierbarkeit der Funktion T und ob sich das Ganze am Ende nicht in den Schwanz beißt lass ich hier mal außen vor …

  23. Bei diesem unerfreulichen Thema habe ich inzwischen die Haltung, dass Diskussionen in Foren über Artikel wie diesen nichts bringen. Man wird die Natur einfach machen lassen müssen. Irgendeine Seite wird schließlich ganz von alleine schweigen.

    Also verlassen sich die meisten auf das, was ihnen Medien, Politik oder sogenannte Experten vermitteln.

    Genau. Sogenannte Experten, auf die sich die Menschen verlassen. Was erlauben Strunz? Bei allem Respekt: Herr Uwe Froschauer beispielsweise ist weder Klimatologe noch Meteorologe und hat mutmaßlich nicht Jahre seines Lebens diesem Thema geopfert. Wie kommt man dann eigentlich auf die Idee, es anders wissen zu wollen? Das darf man ja! Aber wie kommt man darauf? Finde ich auch psychologisch interessant.

    Eine Analyse von Lynas et al. (2021) untersuchte über 88.000 klimabezogene peer-reviewte Studien und fand > 99,9 % Übereinstimmung damit, dass der Klimawandel hauptsächlich menschlich verursacht ist.

    Mit den 0,1% wird sich dann vermutlich der nächste Artikel beschäftigen. Also ich persönlich vertraue peer-reviewten Studien zu Themen, bei denen ich keine Expertise besitze, und würde mich dann an der wahrscheinlichsten Hauptrichtung orientieren. Nenne ja auch Herzchirurgen nicht „sogenannt“ und bestelle mir privat Skalpelle bei amazon. Wird mir vermutlich als Fehler oder Dummheit ausgelegt, bitte gerne. Bin ich Opfer einer Massenpsychose? Oder sind andere Opfer ihres selbstgefühlten google/KI-Expertentums?

    Selbstgefühlte Experten erkennt man daran, dass sie echte Experten als „sogenannte Experten“ bezeichnen.

    Egal. Mit meiner Haltung zu dem Thema macht man sich auf alternativen Medien wohl eher unbeliebt, will ja nicht mir und anderen den Spaß verderben (*mit augenzwinkern*). Abwarten. Die Kriegsgefahr empfinde ich zurzeit auch noch wesentlich bedrohlicher. Allerdings: Bekam gerade eine Hitzewarnung vom Wetterdienst – zugegeben ungefragt – auf’s Handy gedrückt. Böse Massenmanipulation?

    1. „Eine Analyse von Lynas et al. (2021) untersuchte über 88.000 klimabezogene peer-reviewte Studien und fand > 99,9 % Übereinstimmung damit, dass der Klimawandel hauptsächlich menschlich verursacht ist.“

      jo…. Kenne ich.
      Dazu ist nur zu sagen, dass dieser Scharlatan gerade mal 3000 dieser Arbeiten oberflächlich überprüfte, und im Ergebnis zwei Drittel dieser Arbeiten gar keine „Schuldfrage“ zum Inhalt hatten. Und das verbliebene Drittel war sehr gemischt. Also nich des erwünschte Ergebnis.

      Daraufhin ließ er die gesamten Arbeiten auf „Buzzwords der Klimaleugnerszene“ scannen, und fand unter den rund tausend dabei herausgefilterten Arbeiten ganze 28, die explizit eine menschliche Verursachung der Erderwärmung ausschlossen. Daraus schloss er messerscharf, daß die übrigen 87.972 Arbeiten dem Menschen die Schuld gäben, und kam so auf diese „99,9…%“. Wohlgemerkt, ohne sie gelesen zu haben!
      Wenn DAS „Wissenschaft“ sein soll, dann gute Nacht!

    2. 88.000 klimabezogene peer-reviewte Studien, die hat er alle persönlich durchgelesen? Also es waren ja drei Autoren: Mark Lynas, Benjamin Z Houlton and Simon Perry. Pro Autor, 29.333 Studien. Wenn die Lektüre eine Stunde dauert, sind das eben pro Person 29.333 Stunden oder 1.2223 24stunden Tage oder 3,3 Jahre, Tag und Nacht ohne Unterbrechung…
      Na dann…
      Im Ernst, es gab ja schon die Schwindelstudie von Cook et al. 2013, einem australischen Kognitivpsychologen. Der kommt auf 97%, allerdings hat er all jene, die keine Position dazu äußerten einfach ignoriert, und zudem aus einem Anteil des Menschen, den menschengemachten Klimawandel gezaubert. Bloß 64 Arbeiten oder 0,54% von etwa 11.000 haben die vom Menschen emittierten CO2 Gase als ausschließliche Ursache genannt. Die Studie wird noch heute als „Beweis“ für den Konsens zitiert. Man sollte Studien halt auch lesen, wenn man sie zitiert.

  24. Als ich das erste Mal das Label „klimaneutral“ auf einer Propangasflasche las, war mir klar, was es mit solchen Begriffen auf sich hat.
    Und was den angeblichen „Konsens der Wissenschaft“ angeht, da gibt es eine schöne Anekdote: Unter den Nazis erschien ein Artikel (oder ein Buch) mit dem Titel „Hundert deutsche Wissenschaftler widerlegen Einsteins Relativitätstheorie“. Als man dies Einstein zutrug, soll er gesagt haben: „Warum hundert? Einer würde doch genügen?“

    1. Einstein wollte hiermit ausdrücken, dass es selbst hunderten nicht gelungen ist, seine Theorie zu widerlegen.
      Der Konsens der Klimaforscher konnte bisher ebenfalls nicht durchbrochen werden, der ist nicht „angeblich“.

      1. Dieser „Konsens“ existiert nicht! In der seitdem viel zitierten „Metastudie“ von Cook et al mit den berüchtigten „97,1%“ waren gerade mal 0,54% aller ausgewerteten Arbeiten in dem Sinne zu verstehen, dass der Mensch zu mindestens 50% Verursacher der Erderwärmung sei. Und das war schon die „Top-Kategorie“ in Sachen Schuldzuweisung! Also wo soll da der Konsens sein?

        Nicht nur Zeitungen lesen! Auch mal die Rohdaten solcher „Studien“ anschauen!

        1. Du bist der Meinung, es gibt keinen Konsens der Klimaforscher.
          Ich bin der Meinung, es gibt einen Konsens der Klimaforscher.

          Das ist ein Widerspruch auf so tiefer Ebene, dass sich jede Diskussion auf höherer erübrigt, denn eine sinnvolle Diskussion muss auf Basis gemeinschaftlich akzeptierter Fakten geführt werden. Sonst bleibt es immer eine Glaubens- bzw. Meinungsdiskussion. Eher unspaßig.

          Gerade beim Thema Klimawandel/Klimaveränderung entstehen oft solche unspaßigen Diskussionen. Wegen fehlendem Grundkonsens führen sie regelmäßig zu Auswüchsen, die am Ende in Beschimpfungen oder – im öffentlichen Raum – sogar in physischen Auseinandersetzungen enden. Schildträgerangriffe usw.

          Man müsste mal genauer analysieren, ob überhaupt ein Konsens zu finden ist. Gibt es noch welche, die Klimaveränderungen zur Wärme hin für nicht existent halten?

          1. du schweifst ab, und das ist leider typisch für die „Diskussionen“ um dieses Thema.
            Es geht nicht darum, ob man die Erwärmung als Fakt anerkennt, was die meisten „Leugner“ ja durchaus tun, sondern um die Frage, ob der Mensch eine nennenswerte Ursache dafür ist. Also ob in der Konsequenz all die ergriffenen Maßnahmen überhaupt zielführend sind.

            Und diesen „Konsens“ gibt es ja nicht mal in der Wissenschaft! Der wird nur von pseudowissenschaftlichen Gestalten wie Cook und Lynas behauptet – um dann die dazu passenden „Studien“ zurechtzubasteln, in denen aber nunmal die Rohdaten das gewünschte beim besten Willen nicht hergeben. Und das ist ein Problem, wenn „im Namen der Wissenschaft“ so dreist gelogen wird.

            Du kannst gern bei deiner Meinung bleiben. Aber was sagt das über den behaupteten Fakt aus, wenn die „Beweise“ dafür so stümperhaft gefälscht werden?

    2. @Heinz

      Typisch Einstein. Als ihn ein Reporter fragte, ob er an Gott glaube, erwiderte Einstein: »Sagen sie mir, was sie sich unter Gott vorstellen, dann werde ich ihnen sagen, ob ich an ihn glaube.«

  25. Selbstversuch:
    Ich hatte mich mal bei einer Klimademo FfF als einziger Gegendemonstrant mit einem Schild, mit folgendem Satz „Glauben ist einfacher als etwas zu Wissen“ an den Straßenrand gestellt.
    Reaktion: Androhung von Schlägen, umringen von bis zu 10 Leuten zwischen 15-70 Jahre, die mit Scheinschlägen auf mich anschreien, Sprüche wie: werft ihn vor den Bus usw.
    Nach ca. 5 Minuten hatte ich mich unter Polizeischutz gestellt, die mit einem Demonstranten überfordert gewesen sind
    Es erinnerte an die Hassszene aus 1984.

    1. @Frank Heitmann: Sollte Ihre Geschichte stimmen, ist ein solches Verhalten natürlich völlig daneben.
      Aber Ihre Chuzpe, sich selber für den Wissenden und die anderen für die Gläubigen zu halten, ist schon ziemlich peinlich, nicht wahr?

      1. Warum ist es „völlig daneben“, diesen „Allwissenden“ von der FFF-Kirche einen Spiegel vorzuhalten, und deren Diskussionfähigkeit zu testen?

      2. Hallo@jemp1965 ich nehme Sie beim nächsten mal mit, nur aus Ihrem Kommentar erkenne ich das Sie sich nicht selbst stellen würden.
        Ihr Kommentar ist eher beleidigend und erweckt den Eindruck das ich lüge! Der Satz „Glauben ist einfacher als etwas zu Wissen“ wiederholt sich Thematisch im Artikel „Klimalüge und Klimadiktatur?“ scheinbar haben Sie den Artikel nicht vollständig gelesen.

  26. Jawohl! Endlich sagt es mal einer! Sehr erfreuliche Entwicklung im Forum! Nur nicht so zaghaft.

    „Deshalb beginne ich diese Artikelserie über Klimalüge und Klimadiktatur nicht mit Temperaturkurven, CO₂-Werten oder Klimamodellen. Ich beginne mit der Sprache.“

    Genau, das ist es! Vom Glauben zum Denken. Sie, Herr Fleischhauer, denken vollkommen richtig. Die angebliche Wissenschaft ist eh gekauft von den Grünen, Soros und Gates. Wie die Medien sind die linksgrün versifft. Die können nur Vogelschreddern und Flatterstrom. Nur die AfD hat es erkannt und tut was das ganze Volk will. Wählt alle AfD, damit das Volk befreit wird. Nur mit einem Kanzler Höcke gibt es wieder anständige Wissenschaft für das Volk. Die werden all das Gendergaga wegstreichen und endlich wieder AKWs und billiges Öl- und Gas zurückbringen. Dann muss ich das rechtschaffende Volk nicht mehr als „Klimaleugner“ verunglimpfen lassen und von den grünen Ökofaschisten und der Klimakirche ärgern lassen. Klimawandel gab es schon immer.

    Wer sich genauer informieren will, muss Weltwoche, Nuoflix, Thomas Röper, Michael Mross, Eike und viele weitere echte Experte abonnieren. Ein Gruß an alle Andersdenkenden und Aufgewachten!

      1. Es gibt leider Millionen Fritzis in Deutschland. Es wäre sogar ein interessanter Artikel wie es dazu kam, dass sich das so beschleunigt ausbreitet, ob das gar eine Massenpsychose ist? Nein, es ist nicht nur die Schuld der Regierung …

        Als „brillant“ würde ich das Posting nicht bezeichnen, hat auch Keiner angebissen (wohl doch etwas too mucho), aber ja … als ich das postete, waren noch nicht spätere Antworten, die sich wirklich mit ehrlicher, ausführlicherer Kritik versuchen, zu sehen. Ich dachte, ich mache es wie der Fuchs: Ich sah bei meinen diesjährigen Wanderungen in den Alpen einen Kuhfladen und oben drauf hatte ein Fuchs noch seinen Kot gelegt, schön drapiert, um sein Revier zu markieren. Mir ist nicht entgangen, dass der Autor wohl etwas verwirrt war, Sprache schön und gut, aber er kommt irgendwie mit den Pro- und Antagonisten nicht richtig klar und er weiß es ja auch nicht, alles so kompliziert (wie in Gaza). Es bräuchte eigentlich eine lange Serie von Artikeln von MAINSTREAM-Klimatologen (das ist anders als bei Gaza, gibt auch Erklärungen dafür), die die Grundlagen und den Stand der Forschung erklären. Gut, es gäbe natürlich auch genug Internetprojekte, die diesen Klimawandel schon erklären, aber das ist doch zu schwer darauf zu klicken und sich ernsthaft damit auseinander zu setzen oder gar selbst Lehrbücher/Literatur zum Thema zu lesen. Erst wenn man sich genug auskennt, kann man versuchen seriöse Kritik zu üben. Das könnte man Szientismus nennen. Aber das wäre zu viel Arbeit und könnte die Gewissheit erschüttern (den Glauben Fragezeichen²), dass man einer der Guten ist. Ich hatte mir auch mal überlegt so etwas abzuliefern, müsste mich aber einarbeiten. Dann stellt sich die Frage wofür? Mit rationalen Argumenten kann man die Wenigsten überzeugen. Die meisten Leser hier hätten daran gar kein Interesse. Das machen sie auch mehr oder weniger unmissverständlich klar. Wer mochte schon Physik und andere naturwissenschaftliche Fächer in der Schule und selbst wenn, wenn der eigene Lebenswandel und die eigene Gesellschaft in Frage gestellt wird, wer wird das noch ehrlich mitmachen, selbst als ausgebildeter Naturwissenschaftler? Ich kenne das auch in anderen Zusammenhängen, wo ich wirklich etwas Expertise habe: Die Leser haben irgendwas in den Medien aufgeschnappt wie es sein sollte – und plappern das einfach nach, egal ob auf Overton oder anderswo. Ob das stimmt oder nicht, der große Führer soll das doch endlich machen und dann wird alles gut.

        In den Alpen, wo ich unterwegs war, war dieses Mal genauso wie in Deutschland und in weiten Teilen von Europa gar nichts zu sehen. Alles ganz normal, so wie immer. Manche Ortsansässige haben sich zwar beschwert, dass diese Jahr was anders sei, Wetter und Phänologie, und vor ein paar Jahren noch andere Sachen anders waren, aber das sind sicher ganz natürliche Abläufe, wo der Mensch nichts mit zu tun hat und ganz sicher nicht, wenn man das nicht Jemand anders in die Schuhe schieben kann. Auch dazu gibt es schon unzählige Studien, irgendwelche Datenreihen ausgewertet, statt Anekdoten, aber wenn das falsche Ergebnis dabei rauskommt, kann es nicht stimmen. Die Meisten haben auch schon als Kinder gelernt mit großen Lügen zu leben, z.B. Jeder, der christlich erzogen wurde, müsste an die Auferstehung Jesu glauben und dass Maria eine Jungfrau war und eine unbefleckte Empfängnis hatte und noch viel mehr Hokuspokus. Daran glauben aber auch viele Christen nicht mehr oder glaubten nie daran, obwohl sie meinen, sie wären Christen. Es herrscht die Religionsfreiheit. Jeder darf sich die Realität so zurecht lügen wie sie ihm passt (und die Muslime sind schuld).

  27. Mal die Klimadebatte zusammengefasst.
    Erstmal gibt es 3 Ansätze:
    1. Es gibt keinen Klimawandel
    2. Es gibt einen, aber der ist maßgeblich nicht menschengemacht
    3. Es gibt einen, und der ist menschengemacht durch den Ausstoss von zusätzlichem CO2.
    1. -> nichts zu tun
    2. -> Man muss sich auf das unausweichliche vorbereiten. Z.B. in Küstenregionen Dämme erhöhen oder mittelfristige Umsiedelungen, Landwirtschaft anpassen an anderen Anbausorten, Klimaanlagen in relevanten Räume, wie z.B. Altenheimen, Intensivstationen etc. In diesem Fall ist der gegenwärtige CO2-Aktionismus eine sinnlose Verschwendung von Geld und Resourcen, die man besser in die vorgenannten Maßnahmen stecken sollte.
    3. -> Änderungen nur möglich, wenn man den CO2-Ausstoß weltweit reduziert. Alleingänge von Deutschland und EU weitgehend sinnlos, da USA, China und viele weitere Regionen nicht mitspielen und das was hier an CO2 gespart wird durch den jährlich Zuwachs in Ländern wie China weit übertroffen wird. Also wären auch hier Maßnahmen nach 2. sinnvoller. Das Argument, wir in D und der EU müssten ein Speck der Hoffnung sein und dann würden die anderen schon mitmachen, ist wohl, wenn man den aktuellen Verfall der Wirtschaftskraft hier zu Lande ansieht, mehr als fraglich.
    Welches aufstrebende Entwicklungsland möchte schon so etwas als Beispiel für sich selbst nehmen. Im Gegenteil, selbst in der Gedankenblase der Klimahysteriker gedacht: Uns Ansatz der Klimarettung durch wirtschaftlichen Selbstmord, dürfte unseren Weg der CO2-Reduzierung weltweit nachhaltig diskreditieren.

      1. Das stimmt schon, sie tun was:

        https://www.focus.de/earth/china-zaubert-mit-mysterioesem-rechentrick-deutschlandgrosses-loch-in-seine-co2-bilanz_6a97b6f5-1000-4142-8a88-2ea533d29eea.html

        „Neue Zahlen aus China werfen Fragen zur Klimabilanz des Landes auf. Nach einer Analyse des China-Klimaexperten Lauri Myllyvirta für die Fachplattform „Carbon Brief” hat die chinesische Regierung offenbar stillschweigend die Berechnung ihres wichtigsten Klimaziels verändert – mit erheblichen Folgen: Das Wachstum der offiziellen CO2-Emissionen seit 2020 erscheint dadurch plötzlich nur noch halb so groß wie bislang angenommen“

        😀

    1. Sehe ich ähnlich, mit den 3 Punkten. Gibt vielleicht noch Punkt 4.: Es gibt einen Klimawandel, aber es besteht kein Handlungsbedarf.

      USA ist offenbar raus, aber China spielt durchaus mit. Wenn die neue Kohlekraftwerke bauen, dann zur Überbrückung/Ergänzung. Nicht so wie bei uns, wo man Atomkraftwerke unüberlegt vorschnell abreißt und dann blöd dasteht, wenn es mit dem Aufbau von Ersatzquellen nur schleppend vorangeht.
      Die Grüne Chinesische Mauer beispielsweise finde ich immer wieder faszinierend:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Chinas_Gr%C3%BCne_Mauer

    2. Nein, es gibt noch eine weitere Version, und die ist in der Wissenschaft hegemonial. Das von Menschen emeritierte CO₂ hat einen ANTEIL an der Erderwärmung, also weder 0 noch 100%. Dieser Ansatz passte eben nicht in dein Weltbild, also was du nicht denken magst, soll es nicht geben.

  28. Zur Auflockerung der Diskussion noch ein Zitat eines arabischen Philosophen und Gelehrten:

    Das Modell, das zu unseren Lebzeiten entwickelt wurde, stimmt mit den Berechnungen überein, nicht mit der Realität.
    Die Astronomie der heutigen Zeit hat uns fürwahr nichts zu bieten, woraus wir eine existierende Wirklichkeit ableiten können.

    Averroes, 1123 – 1189

    (Das bezog sich auf das Ptolemäische Weltbild. Trifft für Klimamodelle natürlich nicht zu.)

  29. Während ich hier sitze und bald an der Hitze krepiere, muss ich mir das völlig belanglose Geschreibsel antun. Mir ist es egal, ob das Wetter oder Klima ist. Nicht egal ist mir, ob etwas getan wird, um unsere Lage zu verbessern. Bitte nicht dadurch, dass schöne Nachrichten aus anderen Ländern berichtet werden. Können Sie etwas dagegen haben, dass mehr Bäume gepflanzt werden statt immer mehr Betonwüsten angelegt werden? Wir brauchen mehr Klimaanlagen, besonders in Altenheimen und Krankenhäusern.
    Für mich ist das eine Klimakrise. Kriege sind die größte Klimasünde und es
    gibt es genug Leute, die daran verdienen.

    1. Wir sind am Ende einer Eiszeit. Wenn es ihnen bis zur nächsten Eiszeit zu lange dauert, ziehen Sie doch an die Küste oder nach Island …

  30. Wer wirklich wissen will, wie „gesellschaftliche Debatten“ zustande kommen, der sollte sich mal Folgendes überlegen:

    Kapitale, auch die aus der Branche der fossilen Energieträgern, haben ein Interesse an richtiger Wissenschaft, genauer gesagt an korrekten Erkenntnissen über die Natur und deren Zusammenhänge. Dafür beschäftigen sie zuweilen auch eigene Fachleute, oder sponsoren wissenschaftliche Forschung an Universitäten.
    Der Staat hat ebenfalls ein Interesse an Naturwissenschaften, die die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten ihrer jeweilige Gegenstände korrekt erfassen. Gerne als Wissensvorsprung, aber auch überhaupt als Wissen, weil das eben die Voraussetzung für die Beherrschung der Natur ist.

    Forschung bzgl. Klima, Treibhauseffekt etc. gibt es seit mindesten 1824 (Fourier) und seit 1896 gibt es Berechnung, dass eine Verdoppelung des CO2 die Erde deutlich erwärmen könnte. Die Forschung selber ist also erstens recht alt, und zweitens auch gut zugänglich.
    Zum Politikum aber wurde sie erst, als sich abzeichnet, dass fortgesetzte CO2 eine Erwärmung herbeiführen (können), die gewaltige Schäden verursachen könnte.

    Und nun passiert das, was im Kapitalismus immer passiert: es stellt sich die Frage, wie welche Gewinnrechnungen davon betroffen sind. Der Klimawandel – der bis dahin gar nicht in Frage gestellt wird – wird übersetzt in geldwerte Folgen für einzelne Kapitale, den Wirtschaftsstandort insgesamt und die Frage, was kostet es, den Klimawandel zu bremsen, und vor allem: wer zahlt das?
    Die daraus entstehende Diskussion wird entsprechend und dümmlich verlogen geführt. Dort, wo man die Kosten abwälzen will, wird der Klimawandel bestritten, wo er sich nicht bestreiten lässt, wird bestritten, dass er menschengemacht ist, wo das nicht bestritten werden kann, wird er als gegeben und nicht mehr verhinderbar behauptet. Letztlich sind es lauter Geldrechnungen, die sich für ihr Interesse die „passenden“ Argumente suchen, egal, ob die Unsinn sind oder zigfach widerlegt wurden. Eine Taktik ist es Zweifel zu sähen um Zeit zugewinnen.

    Bis hierhin sind wir immer noch auf der Ebene der Kapitale und der Staaten. Denn die sind diejenigen, die die Gewinnrechnungen anstellen, die die Folgen für den Standort kalkulieren. Was kostet es von den fossilen Energieträgern weg hin zu regenerativen Energien? Was bedeutet das für die Versorgungssicherheit, für die Konkurrenzfähigkeit etc..

    Der Bürger kommt da ins Spiel, wo er funktionalisiert wird. Als nützlicher Idiot lässt er sich vor den Karren der Industrie spannen, die ihm glatt einredet, man wolle ihm an seinen Geldbeutel. Ausgerechnet die Branche, von der jeder weiß, wie sie jeden nur möglichen Extraprofit einstreicht (und auch Teile des Tankrabatts in die eigenen Taschen leitet), genießt das Vertrauen des Bürgers, der nicht zu Unrecht ahnt, dass auf ihn erhebliche Kosten zukommen werden.
    Und das stimmt ja auch. In einer Gesellschaft, in der das Wirtschaftswachstum das höchste Ziel und der Profit heilig ist, wird jede zusätzliche Belastung vor allem den Endverbraucher treffen, also die Menschen, die gestiegene Kosten nicht weiterreichen können.
    Der darf und soll sich das dann übersetzen und tut das auch. Das befördert zwar nicht die wissenschaftliche Diskussion, sorgt aber für manche Wirtshausschlägerei. So sieht sie dann aus die „gesellschaftliche Debatte“. Auf der einen Seiten stehen Staat und Kapital, überlegen, wem sie die anfallenden Kosten aufdrücken können, halten sich am Ausland schadlos, wo es eben geht, ansonsten wird der Bürger zur Kasse gebeten. Dazu gibt es die passende moralische Aufklärung, die leider auf fruchtbaren Boden fällt.

    @Franco Marconi

    Die Kritik fängt viel weiter vorne an. Der Wissenschaftsbetrieb hat seine eigenen Gesetze. Um Geld zu bekommen, muss man Content liefern. Und Content heißt das zu liefern, was der Auftraggeber gebrauchen kann. Das hat mit Verschwörungen nichts zu tun. Das kann jeder bestätigen, der in diesem Umfeld tätig ist oder tätig war.

    Dann kann man die Wissenschaft ja auch gleich sein lassen, wenn ohnehin nur der „content“ bei rauskommt, den man vorne eingibt.
    Deine Kritik war ursprünglich eine andere, die Klimawissenschaft sei quasi unzugänglich und würde nur Informationshäppchen weiterreichen. Erstaunlich ist, dass die Leute, die so denken, dann den Argumenten der fossilen Industrie Glauben schenken. Man schenkt ausgerechnet Institutionen wie EIKE Vertrauen und beschimpft die, die sachlich argumentieren als „Klimakirche“.
    Wie schon gesagt, du kannst gerne an der wissenschaftlichen Diskussion teilnehmen oder hier uns Normalbürgern erklären, wo die Klimaforschung falsch liegt.

    BTW: dass Klimamodelle KI verwenden oder auf KI basieren, dürfte noch nicht so lange her sein. Was du hier am laufenden Band machst ist nichts als Zweifel sähen. Widerlegen tust nichts. Ein „die sind doch alle gekauft“ Argument ist jedenfalls keines.

    1. Die Kritik bleibt: die Häppchen sind der Content. Und die Klimamodelle sind nicht mit Studien zu verwechseln. Die Studien erstelle ich auf Basis der Modelle. Ja sicher sind die Studien öffentlich. Aber nicht die mathematischen Modelle. Das gilt auch für die OpenSource Software. Dann bekommen auch alle die gleichen Ergebnisse, die diese Software benutzen. Die Software ist eine Realisierung des grundlegenden Modells.

      Und Kritik an den Methoden – bitte sehr: Nehmen wir ein Beispiel: die Bias-Adjustierung. Systematische Fehler werden durch gemessene Daten korrigiert. Das muss man schon bei der Konstruktion von Verbrennungsmaschinen machen. Nur da muss man es richtig machen. In der Klimaforschung kann das erst in ein paar Jahren oder Jahrzehnten überprüft werden. Was sind das für Berechnungen, die ich anhand der Realität korrigiert muss. Und was ist, wenn es keine Messdaten gibt? Wie sagte jemand:
      Das Modell, das zu unseren Lebzeiten entwickelt wurde, stimmt mit den Berechnungen überein, nicht mit der Realität.

      Von diesem Makel kann sich die Klimawissenschaft nur selbst befreien, indem sie transparent macht, dass die Berechnungen mit vielen Unbekannten arbeiten. Die Ergebnisse sind nicht exakt, nicht weil man nicht wüsste, wie es geht. Es liegt einfach in der komplexen Natur (im wahrsten Sinne des Wortes) der Dinge. Wenn wir die Ergebnisse als Indikatoren für Veränderungen nehmen würden und nicht als absolute Werte, dann könnte es hier auch zu mehr Ehrlichkeit kommen. 1,5 Grad und nicht 1,45 oder 1,6 Grad ist nur für die Politik. Und das ist mit Content gemeint.

    2. Zitat: „ Der Staat hat ebenfalls ein Interesse an Naturwissenschaften, die die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten ihrer jeweilige Gegenstände korrekt erfassen.“

      Der Staat hat auch Interessen. Der wollte Atomwaffen und hat sich die Atomkraft sicher gerechnet. Der tiefe Staat möchte die Ukraine haben und erzählt irgendwelche Geschichten, die mit Erkenntnissen der politischen Wissenschaft nichts zu tun haben. Die sozialistischen Staaten hatten einen wissenschaftlichen Marxismus …

    3. @ aufgepasst …. schreibt um 13 Uhr 40 dass Wissenschaft die Voraussetzung für
      „die Beherrschung der Natur “ ist. — –
      In welchem Elfenbeinturm ist aufgepasst zu Hause ?

  31. Ein Artikel, der lohnt, gelesen zu werden. All das, was er zum Ausdruck bringt, bringen will, lässt sich auf sämtliche Themen, die derzeit die Massenmedien fluten, runterbrechen. Ob die Diskussionen über die „Klimakatastrophe“, den Ukraine-Krieg, Iran, Gaza, Terror in Berlin, Stade und anderswo, all die Informationen übernimmt der Großteil der Bevölkerungen aus dem was das Fernsehen, der Rundfunk, oder die Printmedien ihm vorsetzen. Und die bestimmen, oder werden von höchster Stelle – den Geldgebern und Eigentümern – darauf verpflichtet, was gesagt, geschrieben gesendet wird, oder auch nicht. Eigentlich ganz einfach.
    Marx brachte das alles auf eine einprägsame Formel, nämlich: „Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden.“
    Und die Herrschenden in diesem kapitalistischen Deutschland sind die Eliten. Die bestimmen, was das Volk zu denken hat, wie es sich informiert – informieren muss. Nur der geringste Teil der Bevölkerung hat die Möglichkeit, die Zeit, sich wirklich umfassend zu informieren, daraus dann Schlüsse zu ziehen und eventuell Fragen zu artikulieren. All das scheitert für die meisten schon an den alltäglichen Lebensumständen. Das wissen die Herrschenden. Und so wird „uns“ das, was diese Eliten für opportun halten, 24 Stunden rund um die Uhr ins Hirn geblasen. Das Narrativ darf nicht in Abrede gestellt werden. Dafür ist Propaganda das Instrument. Die Mächtigen haben ihren Goebbels verinnerlicht.
    Und dann gibt es noch die NGO`s. In denen arbeiten dann bezahlte Leute, die keinerlei Skrupel kennen, die Masse zu verblöden. Das sind die Gutmenschen, so in dem Sinne: wir meinen es doch nur gut mit euch. Kehret um von eurem Weg, er führt ins Verderben. So, oder so ähnlich müssen in früherer Zeit Missionare vorgegangen sein. Früher Missionare, heute Grüne, ala Neubauer und Co.

  32. Neusprech for Future könnte beinhalten

    Klimapositiver Flug = Flug der Klimaneutral war, also durch eine Kompensationsleistung
    als Klimaneutral gerechnet wurde, und dann NICHT durchgeführt wird.

    Weltweiter Klimapositiver Flugverkehr = generelles Flugverbot

    Solcherlei Innovation führt sicher bald zu neuen Nobelpreisverleihungen

  33. Ein Artikel, der lohnt, gelesen zu werden. All das, was er zum Ausdruck bringt, bringen will, lässt sich auf sämtliche Themen, die derzeit die Massenmedien fluten, runterbrechen. Ob die Diskussionen über die „Klimakatastrophe“, den Ukraine-Krieg, Iran, Gaza, Terror in Berlin, Stade und anderswo, all die Informationen übernimmt der Großteil der Bevölkerungen aus dem was das Fernsehen, der Rundfunk, oder die Printmedien ihm vorsetzen. Und die bestimmen, oder werden von höchster Stelle – den Geldgebern und Eigentümern – darauf verpflichtet, was gesagt, geschrieben gesendet wird, oder auch nicht. Eigentlich ganz einfach.
    Marx brachte das alles auf eine einprägsame Formel, nämlich: „Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden.“
    Und die Herrschenden in diesem kapitalistischen Deutschland sind die Eliten. Die bestimmen, was das Volk zu denken hat, wie es sich informiert – informieren muss. Nur der geringste Teil der Bevölkerung hat die Möglichkeit, die Zeit, sich wirklich umfassend zu informieren, daraus dann Schlüsse zu ziehen und eventuell Fragen zu artikulieren. All das scheitert für die meisten schon an den alltäglichen Lebensumständen. Das wissen die Herrschenden. Und so wird „uns“ das, was diese Eliten für opportun halten, 24 Stunden rund um die Uhr ins Hirn geblasen. Das Narrativ darf nicht in Abrede gestellt werden. Dafür ist Propaganda das Instrument. Die Mächtigen haben ihren Goebbels verinnerlicht.
    Und dann gibt es noch die NGO`s. In denen arbeiten dann bezahlte Leute, die keinerlei Skrupel kennen, die Masse zu verblöden. Das sind die Gutmenschen, so in dem Sinne: wir meinen es doch nur gut mit euch. Kehret um von eurem Weg, er führt ins Verderben. So, oder so ähnlich müssen in früherer Zeit Missionare vorgegangen sein. Früher Missionare, heute Grüne, ala Neubauer und Co.

  34. Kann irgendwer den Klimawandel leugnen? Gehört es nicht zum Alltagswissen, das es Eiszeiten gab und über die Jahrtausende den Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten? Wissen wir nichts über Dürren und entstandene Wüsten über das Aussterben von Populationen wie den Majas oder den Hethitern? Die ägyptischen Plagen, beschrieben in der Bibel ebenso wie die Sintflut?
    Es gibt ihn also, den Klimawandel! Und es gibt keine Klimaleugner!

    Strittig ist nur was denn so alles das Klima beeinflusst. Selbstverständlich trägt auch der Mensch allein durch seine Existenz dazu bei – nur in welchem Ausmaß? Wie sähe das Ganze aus, wenn es keine Vulkanausbrüche gäbe und ist die Sonneneinstrahlung allein das Maß aller Dinge? Brauchen wir mehr Eisspiegel zur Reflektion dieser Wärmestrahlung oder müssen alle Häuser mit Spiegeln ausgestattet werden? Geht es nur um Gase, wie Methan und CO2 oder ist es die Wärme, die uns derzeit zu vörderst zu schaffen macht? Müssen wir also das Kochen und Grillen einstellen oder hilft es einfach mehr Klimaabgaben zu bezahlen? Erzeugen Wärmepumpen nur Kälte oder wärmen sie draußen auch die frostigen Nächte? Vielleicht atmen wir einfach zuviel CO2 aus und erhitzen die Welt mit unseren heutigen durchschnittlichen Körpertemperaturen von 36,6 Grad zuviel auf?

    Tatsächlich ist der hier veröffentlichte Beitrag gar nicht so sehr auf das Thema Klimaveränderung beschränkt, sondern nimmt es nur als Aufhänger dafür, dass es einen Mangel an kritischem Denken gibt und man sich lieber einem vorgegebenen, propagierten Glauben hingibt, statt sich mit der „schweren Arbeit“ den eigenen Verstand zu bemühen herum zu quälen.

    „Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
    Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.“
    Henry Ford

    Das ist auch verständlich, wer hat schon die Zeit und Muße sich mit Dingen abzugeben, von denen man selbst nicht viel versteht, die man nicht unmittelbar im Alltag braucht und die man eher zur Kenntnis nimmt, statt darüber zu sinnieren, ob denn das, was man so hört zutreffend ist. Die passenden Lösungen werden doch stets mitgeliefert und verpflichtend vogegeben. Alles was man für den eigenen Alltag und die Arbeit braucht ist doch das, was man zuvor bereits gelernt hat, wo man sich auskennt, nämlich unser erworbenes Wissen und dessen Nachjustierung.

    Ein Zitat von Dostojewski lautet: Um Vollkommenheit zu erreichen, muss man erst vieles nicht begriffen haben! Begreifen wir zu schnell, so begreifen wir wahrscheinlich nicht gründlich.

    Ich glaube nicht an Vollkommenheit aber um etwas wirklich zu Begreifen braucht es Zeit, sonst glaubt man begriffen zu haben statt zu begreifen.

  35. Ich trenne schon aus Prinzip keinen Müll, allein schon. weil maximal 8 % des Plastikmülls überhaupt wiederverwertet wird.
    Ich bin nämlich genau der, der die ganzen relevanten Studien zu wichtigen gesellschaftlichen Problemen seit 1974 liest und seit dem 12.4.2020 nichts anderes mehr macht..

  36. Wie schon seit 1992 zusammengefasst
    Klimawandel ist aus der Sicht der Welt zu betrachten und dann ist es Wetter nichts weiter.
    Ich weiß das, seit ich von D1 auf D3 umrüsten wollte, habe und mich mit ein paar Ingenieuren und Wissenschaftlern aus dem Bereich Physik und Naturkunde auseinander gesetzt hatte.
    Aus einem meiner Berufe. u.a Testfahrer auf den Rennstrecken dieser Welt, kannte ich sowieso ein paar gute Leute, die mir geholfen hatte, diese schwere Zeit als Lohnarbeiter durchzustehen.
    Mein bester Freund war Atomphysiker und hat mir das sowieso schon erklärt, aber wie das immer so bei mir ist wollte ich das, wie immer, wenn mich relevante gesellschaftliche Dinge beschäftigen ganz genau wissen.
    Alles, aber auch alles was im Mainstream propagiert wird, dient einzig und allein dazu, die Besitzstandswahrung der herrschenden Klasse sicherzustellen.

    1. Hmm, schon Mal überlegt, dass vielleicht die ganzen D-Normen (und Katalysatoren) Ende der 80er und Anfang der 90er vor allem für die Autoindustrie (für den Absatz neuer PKWs) und zum Teil wegen den Smog eingeführt wurden? CO2 und Klimawandel stand vielleicht etwas weniger auf der Agenda.

      ps. Und ein Physiker, auch dann wenn es sich um einen Atomphysiker handelt, sollte eigentlich die Experimente aus dem 19ten Jahrhundert bzgl. Treibhausgasen kennen. Aber wenn ich ihren ganzen Schwafeldioxid zum Thema Klimawandel betrachte (und weiter annehme, dass Sie sich wirklich mit einem Atomphysiker unterhalten haben), so hatte er entweder a) keine Ahnung (oder besser keine Kenntnisse), b) sie haben ihn misverstanden oder c) er hat Sie absichtlich hinters Licht geführt (aus welchen Gründen auch immer).

  37. Ich habe mir nun diesen langen Text durchgelesen.

    Was Froschauer zusammenträgt, ist richtig und zum Thema passend. Andererseits sind es – so scheint es zumindest mir – dass es sich bisher noch nicht unbedingt um so viel Neues handelt. Denker wie Orwell, Le Bon, Bernays, Lippmann, Mausfeld und Maaz dürften doch der Mehrheit der hiesigen Leser geläufig sein.

    Bin gespannt, ob Teil 2 etwas mehr klimatologische Substanz liefert.

    Von daher bin ich etwas überrascht, dass der Artikel trotzdem innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit schon bei 93 Kommentaren angelangt ist.

  38. Oh mein Gott (so drück ich mich jetzt als Atheist aus), nun auch noch Klimaskeptizismus auf Overton? Von allen guten Geistern verlassen? Nichts gegen Sprachkritik, ich bin der erste, der sie befürwortet, aber bitte nicht am untauglichen Objekt. Die Klimakatastrophe ist längst im Gang, verursacht bereits gigantische Kosten, trägt zu politischer Aufruhr bei, wird Abermillionen dazu zwingen zu flüchten. Über die physikalischen Umstände und ihre Ursachen gibts nichts zu diskutieren. Wer das Anno domini 2026 noch tut, wenn gerade halbe Städte abbrennen, andere diesem Schicksal nur knapp entkommen, dem ist wirklich nicht zu helfen. Genauso wenig, wie wenn Seuchen verharmlost werden, übrigens.

    Ich schau mir das noch kurz an, wenn das so weitergeht, streiche ich Overton aus meiner Lektüreliste, auf Klima- und Covid-Schwurbler und Islamophobe kann ich ebenso gut verzichten, wie auf all den Stuss, insbesondere die Kriegstreiberei, in den Mainstream-Medien. Mir ist schleierhaft, was Herr Rötzer sich bei dieser Publikationspolitik denkt.

    1. Das Problem ist, um so schlimmer die Schäden werden, um so mehr darf es auf gar keinen Fall dieser Klimawandel sein. Sonst könnte man das den Verantwortlichen vorwerfen und sie gar haftbar machen. Also sorgen sie wie bei den Genozid in Gaza dafür, dass Kritik immer aggressiver unterdrückt wird. Es wird immer krasser gelogen. Das ist auch einer der Gründe, warum die AfD so Aufwind hat. Es kann nicht sein, dass der Wähler seit Ewigkeiten falsch gewählt hat, gegen seine Interessen – also wählt er lieber noch mehr gegen seine Interessen.

      Oben schrieb einer, dass vielleicht die Sonne schuld sei, irgendwie mehr Sonnenstürme oder so. Ja, die Lüge ist schon mindestens 20 Jahre im Umlauf wie viele andere Lügen der Klimaleugner und ebenso lange widerlegt. Ist Rauchen krebserregend? Das war das gleiche Spiel, wobei da nicht so viel auf dem Spiel stand.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Merchants_of_Doubt

      Hier müsste man erst einmal beweisen, dass es „grünes Wirtschaftswachstum“ gibt, also Wachstum ohne das Verbrennen von fossilen Rohstoffen – oh und die ganzen Kriege, kurz noch die Welt erobern, bevor wir das mit dem Klimawandel regeln – was soll man noch dazu sagen?

  39. ich seh das so:
    – Das Klima ändert sich. Hat es immer schon getan.
    – Es kann sein ,dass das durch den Menschen mit-beeinflusst ist. Ob der Einfluss so stark, da hab ich große Zweifel dran.
    – Und selbst wenn der Einfluss stark wäre, wir können nicht wesentlich was dagegen tun. Dazu müsste ein Großteil der
    Welt wirklich konkret mitziehen. Und das werden sie nicht tun. Viele Länder wollen auch was vom Wohlstand.
    – Schon gar nicht kann das Klima „gerettet“ werden.
    – Es bringt nichts, wenn wir freiwillig unsere Wirtschaft zerstören.
    Schon bei der Flüchtlingsaufnahme. hiess es, wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen und die anderen werden folgen. Nix war s
    – Es ist sicher gut Energie zu sparen, erneurebare Energien auszubauen, Bäume zu pflanzen . Aber das ganze muss sinnvoll sein und durchdacht, und nicht von blinder Klimapanik getriebener Aktionismus.
    – auch die Fixierung auf CO2 ist unsinnig. Es gibt auch andere Umweltschäden,
    Vor 2 Jahren brannte vor Holland ein frachter voller co2 -sparender E-Autos, tagelang. Was da wohl an Giftstoffen in Meer und Luft gegangen ist.
    – Zum Thema: die „Wissenschaft ist sich einig“. Ja, bei der corona-Spritze hat auch die Wissenschaft gesagt dass sie sicher und wirksam ist.
    Wenn Wissenschaftler Forschungsgelder wollen, müssen sie schon liefern was der Auftraggeber erwartet.
    – Der größte Klima-Killer ist der Krieg und davon haben wir grad 2 große in Gang. Raffinereien und Ölfelder werden in die Luft gejagt.
    Und dazu hört man von Klima-Bewegten gar nichts. und deswegen kann ich die nicht ernst nehmen.
    Oder haben sich schon mal welche vor die Tore von kasernen oder Rüstungsbetrieben festgeklebt ?

  40. 12.4.2020

    Nochmal an alle

    Es hat nie eine epidemiologische Notlage gegeben!

    Und einen Klimawandel auch nicht, das ist nämlich nur Wetter, aber Geoengineering ist Menschengemacht.

    Es hat zur keiner Zeit eine Auslastung der Krankenhäuser gegeben!

    Der PCR-Test kann keine Infektion feststellen!

    Bill Gates möchte uns als Versuchskaninchen mit einem Genexperiment beglücken.

    Update 30.5.2020

    Masken sind schädlich, egal wann auch immer getragen!

    Durch die Maßnahmen sterben mehr Leute, als an Corona.

    Update 21.4.2021

    Die Impfung ist ein Genexperiment, das tödlich verlaufen kann.

    Die ersten Leute sterben gerade daran.

    Update 22.2.22

    Die NATO möchte Krieg mit Russland.

    Der nicht zu gewinnen ist.

    Die Russen sind unserere Freunde.

    Update 26.9.22

    Die USA hat die Nordstreampipeline gesprengt.

    Das bedeutet, dass wir jetzt zumindest wirtschaftlich den Bach runtergehen.

    Update 20.03.2024

    Im Übrigen verweise ich auf die RKI Protokolle.

    Update 19.07.25

    Es wird Krieg geben, auch in Deutschland.

    Spätestens 2026 wird es hier die ersten Einschläge geben.

    Vergesst nicht, der Krieg geht gegen UNS.

  41. Ein durch und durch „bemerkenswerter“ Artikel, die Diskussion ebenfalls.

    Der Autor schafft es, ohne überhaupt auf die Klimawissenschaft und deren Ergebnisse auch nur im Ansatz einzugehen, aus der Art und Weise wie die Debatte geführt wird (bzw. welche Begriffe dort verwendet werden) auf den Zweck der Debatte zu schließen. Alle Achtung! Das muss man sich auch erst einmal trauen. Aber er kann hier ja auch ein geneigtes Publikum erwarten.

    Deshalb lohnt es sich, in der Klimadebatte genau auf die verwendeten Begriffe zu achten.

    Was sich nach Ansicht des Autor offenbar nicht so lohnt, ist die Klimadebatte (wenn man sie denn so nennen will) inhaltlich zu begutachten. Wozu auch, wenn man ohnehin nur nachweisen will, das böse Absichten vorliegen (müssen).

    Bevor Menschen bereit sind, politische Maßnahmen zu akzeptieren, müssen sie zunächst lernen, die Welt in den dafür vorgesehenen, den Politikern genehmen Begriffen zu betrachten.

    Wir lernen also: die Debatte dient dem Drill (bzw. der Manupulation) der Bürger. Sie sollen Maßnahmen „akzeptieren“ (als wäre das ein Problem und nicht durch Gewalt zu lösen), also wird angeblich über die die Sprache das gewünschte Bewusstsein geschaffen. Zumindest ist das so in Orwells Fiktion. Den Autor stört es dabei keineswegs, dass hier so ziemlich das Gegenteil von Orwells Welt vorliegt. Wie jemand schon treffend bemerkte, kommen zusätzliche Vokabeln in den Sprachgebrauch. Ergänzend möchte ich anmerken, dass die Vokabeln offenbar offenbar nicht den gewünschten Effekt haben (Querdenker und Klimaleugner bleiben z.B. bei ihren Ansichten) und zudem von beiden Seiten in z.B. diffamierender Weise benutzt werden.
    Hier liegt also keineswegs der Versuch einer Manipulation vor, sondern schlicht die verbale Form der Wirtshausprügelei.

    Auch der Begriff „Klimanotstand“ ist keineswegs neutral. Ein Notstand verlangt keine lange Diskussion.

    Letzteres ist Richtig, der Notstand erfordert schnelles Handeln. Dass deswegen das Ausrufen des Notstandes gleichbedeutend damit ist, dass er nicht vorliegen kann, weil der Begriff nicht „neutral“ ist, wird wohl auch ein Froschauer nicht behaupten wollen. Wenn die Berechnungen der Klimaforschung stimmen, dann ist das Ausrufen des Notstandes berechtigt, weil heute die Weichen für das Klima der nächsten Jahrzehnte gestellt werden. Ich sage „wenn“, weil ich die Diskussion hier nicht führen will, ob und inwiefern die Berechnungen der Klimaforschung stimmen. Der Autor macht es ja auch nicht – insofern beschränke ich mich auf einen Teil der Techniken, die im Artikel zur Anwendung kommen.

    Technik 1: eine falsche Referenz auf eine anerkannte Autorität. Orwell und sein „Neusprech“ stehen für die Manipulation der Massen durch die Herrschaft (Eliten). „Klimaleugner“, „Klimanotstand“ etc. stehen für Neusprech -> also Manipulation.
    Ausgerechnet an der Sprache nachweisen zu wollen, dass es einen Klimanotstand nicht gibt, ist schon sehr verwegen.

    Orwell schrieb bereits 1946, politische Sprache könne dazu verwendet werden, Lügen wahr erscheinen zu lassen und bloßen Behauptungen den Anschein von Festigkeit zu geben. Damit meinte er nicht die Klimadebatte. Aber sein Gedanke lässt sich auf jede politische Auseinandersetzung anwenden, in der Sprache nicht mehr der Klärung, sondern der Verschleierung dient. Mit der Sprache wurde auch gleichzeitig die Lüge geboren.

    Aha. Und die Verwendung bestimmter Vokabeln ist gleichbedeutend mit lügen? Nach dem Motto, wenn einer sehr entschieden behauptet, dass 12 mittags sei, dann ist bestimmt nicht 12? Wenn also ein Notstand ausgerufen wird, dann ist das also nicht die klare Kennzeichnung der Sachlage? Weil nicht neutral? Ist denn der Gedanke denn so unverständlich, dass Sprache keinesfalls neutral sein muss, sondern umgekehrt gerade deswegen deutlich Position bezieht, weil man der Ansicht ist, dass es die Sachlage so am treffensten kennzeichnet?

    Technik 2 : „die absolute, endgültige Wahrheit gibt es nicht“.
    Das wird wohl nie aufhören, dass Menschen, die nicht viel wissen, irgendwann dazu übergehen, denjenigen, der ihnen Fehler nachweist damit zu kontern, dass er wohl „glaube, die Wahrheit gepachtet zu haben“.
    Mein Tipp: einfach mal das Maul halten, wenn man nichts inhaltliches entgegnen kann, bzw. zugeben, dass man darauf nicht zu entgegen weiß. Fertig!

    In diesen Worten ist ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis der heutigen Klimadebatte zu erkennen. Ich habe den Eindruck, dass kaum jemand seine Meinung über den Klimawandel aufgrund wissenschaftlicher Originalarbeiten bildet.

    Wie auch? Nicht nur, dass den meisten Leuten die Zeit dafür fehlt hunderte von „Originalarbeiten“ durchzugehen, es fehlt ihnen auch an den Voraussetzungen die dort ausgebreiteten Gedanken, Berechnungen etc. auch nur im Ansatz nachzuvollziehen. Wer das nicht glaubt, kann ja einen Selbstversuch starten, und sich in der Uni Bibliothek seiner Wahl eine beliebige Facharbeit aus dem Regal ziehen und schauen, wieviel er davon versteht.

    Solche Bilder wirken unmittelbar. Sie lösen Betroffenheit, Angst oder Schuldgefühle aus. Statistische Einordnungen oder wissenschaftliche Unsicherheiten wirken dagegen oft abstrakt und erreichen nur einen kleinen Teil der Öffentlichkeit.

    In der Tat ist es etwas schwer, sich vorzustellen, was es heißt, wenn die Durchschnittstemperatur um 2-3° steigt. Der Norddeutsche wird es in seiner Ahnungslosigkeit womöglich begrüßen – in der Hoffnung auch mal einen warmen Sommer im Freibad verbringen zu können. „Palmen an der Nordsee?“ waren so Titel in den 70-80er in den Medien. Auf die Dummheit, steigende Temperaturen mit „schönen Wetter“ (aka Palmen am Nordseestrand) gleichzusetzen, will ich gar nicht näher eingehen. Steigende Wassertemperaturen begünstigen Algenwachstum und resultieren im August oft in umkippenden Gewässern. Hätte man auch wissen können – bekommen die meisten Menschen aber erst mit, wenn sie nicht baden dürfen.

    Was es für die Landwirtschaft bedeutet, wenn das Wetter unsteter wird, dass merkt man dann erst an den gestiegenen Preisen für Lebensmittel.
    Dass man also einem weniger geschulten Geist die Folgen bildhafter nahebringt, ist für sich kein Fehler. Dass er Angst davor bekommt, ist ja auch nicht unberechtigt – wenn die prognostizierten Folgen stimmen.
    Froschauers Technik hier: bildhafte Vermittlung -> Angst -> also Manipulation.

    Den Rest des Artikels schenke ich mir (vorerst). Auf die Diskussion gehe ich (vielleicht) getrennt ein.

  42. Die Diskussionen zum Klimawandel – auch gerade hier im Forum – sind immer sehr amüsant.

    Von einer Seite wird auch immer schön auf den jetztigen Klimamodellen rumgehackt und dass diese so nicht stimmen oder hinkommen würden (und auch immer wieder korrigiert werden würden). Außer acht gelassen wird dabei natürlich dann, dass man zwar noch kein wirklich gutes Klimamodell hat, aber doch den (direkten) Einfluss gewisser Komponenten (Treibhausgase) auf das Klimasystem recht gut verstanden hat, von Seiten der Kritiker wäre es also eher angebracht, dass man vielleicht etwas im Klimasystem findet (was in den zugehörigen Klimamodellen vergessen wurde), wodurch eben steigenden Treibhausgasen in der Atmosphäre eben dann doch nicht im Klimasystem zu steigenden (durchschnitts) Temperaturen führen würden. Oder eben von Seiten der Kritiker gezeigt wird, dass eben die Experimente, durch welche man darauf im 19ten Jahrhundert gekommen ist, dass es Treibhausgase gibt, dann doch alle vollkommen falsch wären (und z.B. die Messergebnisse total falsch interpretiert werden würden), stattdessen ignoriert man dieses lieber und bringt dann gerne andere vermeintliche Ursachen für die momentane globale Erwärmung ins Spiel.

    Es ist natürlich auch viel einfacher Schlangenöl zu verkaufen, falls es ein Problem gibt (nur das Schlangenöl löst das Problem eben nicht). Und weiterhin ist natürlich alles kapitalistisch und die einen wollen mit Verkauf von Schlangenöl Geld verdienen und einem modernen Ablassbriefhandel – also CO2-Zertifikate – sich ein reines Gewissen kaufen (dieses gilt vor allem für Reiche und Superreiche, die eigentlich dann doch eher ihren Lebensstil ändern müßten und dabei auch das kapitalistische System geändert werden müßte…). Die anderen wollen weiter – wie bisher – auch gerne mit Fossilenbrennstoffen ihr Geld verdienen (und sich eben nicht damit auseinandersetzen, dass es ein Problem mit der globalen Erwärmung gibt). Die Reichen und Superreichen – die größten Verursacher für die globalen Treibhausgas-Emissionen – tangiert natürlich die globale Erwärmung ansonsten recht wenig, da diese ja alle schöne Klimaanlagen etc. haben und auch einfach Mal einen Sommerurlaub in kühleren Gefilden machen können (falls man denn will) – für Bovi gilt dieses natürlich eher nicht.

    Aber auf der „Hitliste“ weshalb die Menschheit nun letztlich den kollektiven Darwin-Award gewinnen wird (und für mich ist es keine Frage, dass die Menschheit – fast allesamt sprichwörtliche Angehörige der Marketingabteilung der Sirius-Kybernetik-Korporation – diesen mit überragender Wahrscheinlichkeit irgendwann in den nächsten vielleicht 200 Jahren gewinnen wird, offen ist für mich nur wofür), liegt der „Klimawandel“ (bzw. die globale Erwärmung“) dann doch eher nicht in den TOP 3.

    ps. Diskussionen, ob der Klimawandel dann durch den Menschen verursacht wird oder nicht, sind auch nicht wirklich zielführend. Da man z.B. doch eben aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann, warum nun gewisse Permafrostböden nun durch höhere Temperaturen Methan in die Atmosphäre blasen, man kann schließlich behaupten, dass der Mensch zwar durch massive Verbrennung von fossilen Brennstoffen seit Beginn der Industrialisierung, für etwas höhere globale Durchschnittstemperaturen gesorgt hat, aber dann doch die Natur (oder etwas anderes dafür verantwortlich wäre), dass nun ausgerechnet auch in Sibirien (und anderen arktischen Gefilden) nun die Temperaturen höher sind (so dass Permafrostböden auftauen), und eben nicht der Mensch 😉 – bzw. die Permafrostböden auch ohne höhere globale Durchnittstemperaturen inzwischen auftauen würden. (Die Experimente aus dem 19ten Jahrhundert sagen ja schließlich nur etwas über die globalen Durchschnittstemperaturen aus und nicht darüber, wie nun explizit die Temperaturverteilung durch Treibhausgase beeinflusst wird 😉 ).

  43. Ich bin von den Kommentaren beeindruckt. Manch einer ist sich offenbar für nichts zu doof.

    H.L. schrieb um 16:55

    Zitat: „ Der Staat hat ebenfalls ein Interesse an Naturwissenschaften, die die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten ihrer jeweilige Gegenstände korrekt erfassen.“

    Der Staat hat auch Interessen. Der wollte Atomwaffen und hat sich die Atomkraft sicher gerechnet. Der tiefe Staat möchte die Ukraine haben und erzählt irgendwelche Geschichten, die mit Erkenntnissen der politischen Wissenschaft nichts zu tun haben. Die sozialistischen Staaten hatten einen wissenschaftlichen Marxismus …

    Um das Interesse des Staates an der Atomkraft und Atomwaffen zu bedienen, muss sie richtige Wissenschaft sein. Sonst funktioniert der Reaktor nicht. Der Staat hat sich das auch nicht sicher „gerechnet“, sondern Restrisiken berechnen lassen, und sich dann für eine Variante entschieden, bei der das Kosten/Nutzen Verhältnis für ihn akzeptabel war. Aber was hat das mit der Wissenschaft zu tun? Rechnet die falsch, wenn der Staat seine Interessen auch gegen wissenschaftlichen Rat verfolgt? Zumal Reaktorsicherheit auch eher in die Abteilung „Technologie“, also die Anwendung von Wissenschaftlichen Erkenntnissen fällt.

    Überhaupt sind Verschwörungstheorien mal wieder gut im Rennen. Die Klimaforschung würden nicht nachvollziehbar sein behauptet @Franco Marconi. Sehe ich anders, immerhin werden weltweit wissenschaftliche Arbeiten geprüft, korrigiert, bestätigt etc.. Andere glauben, dass das Finanzkapital oder die Klimaindustrie hinter all dem steckt.

    Zu @Franco Marconi (u.a.): man sollte die Wissenschaft und den Wissenschaftsbetrieb unterscheiden. Das Letzterer zunehmend unter dem Einfluß ökonomischer Interessen leidet, würde ich keinesfalls bestreiten. Dass das der Wissenschaft nicht gut tut, das kann man auch an den wissenschaftlichen Erzeugnissen sehen.

    Dann gibt es natürlich die Fraktion „weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen“. So @Bert Huber um 18:53

    Das Klima ändert sich. Hat es immer schon getan.

    Bravo! Afd Wähler? Mord und Totschlag gabs übrigens auch schon immer, wie auch Völkerwanderung. Es käme allerdings schon darauf an zu prüfen, wodurch der derzeitige Klimawandel verursacht wird und vor allem der Frage nachgehen, was das für die Menschheit heißt. Oder gilt da dann „gestorben wird immer“?

    @lichtenberg stellt um 15:02 fest

    Das hören wir immer wieder: der plebs ist zu blöd, DIE Wissenschaft zu verste -hen und deswegen ist es auch nötig, dass die Demokratie von einer Elite gemanagt wird. So ist sie auch, „unsere Demokratie“

    Komischer Gedanke. Keine Ahnung über welche Bildung @lichtenberg verfügt, und ob dieser Forent in der Lage ist beliebige Wissenschaft zu durchdringen. Wenn ja, dann gebührt diesem Menschen Respekt.

    Der normale Bürger hat eine Schulbildung durchlaufen, ein Drittel hat irgendwas studiert. Natürlich fehlt diesen Menschen die nötige Ausbildung die Ausführungen zu verstehen. Was auch sonst?

    Es gibt auch ein paar positive zu bewertenden Ausnahmen.

    Was aber leider in (fast) allen Kommentaren fehlt, ist das Verständnis des Zusammenhangs von Wissenschaft und Politik.
    Klimaforschung und Klimapolitik sind weder dasselbe, noch hält sich die Klimapolitik an die Empfehlungen der Klimaforschung.
    Klimapolitik ist Energiepolitik.. Dazu hat @aufgepasst ein paar Gedanken beigesteuert, das Thema aber auch nicht wirklich umfassend. Allerdings geht mir das hier auch zu weit.

    Ansonsten gilt natürlich: die Klimadebatte wird nicht in Foren wie diesem entschieden. Das Volk hat bei all diesen Fragen genauso wenig zu entscheiden wie sonst auch. Es darf seine Stimme dem Politiker geben, den es für vertrauenswürdig genug hält.

  44. Zum heutigen hier auf Overton ausgerufenen Volksschwurblertag, wo ellenlag und selbstverliebt über Orwell, Le Bon, Maaz, Arendt, Desmet, Lippmann, Mausfeld und Bernays geschwafelt wird, um den Nachweis zu führen, die deutsche Heimatfront wäre durch den Islam-Marxisten-Kommunisten mit seinem behaupteten Klimawandel in höchster Not, und nur der erwachte Konservative mit dem Aluhut könnte Deutschland retten, sei herzlich gratuliert, und die einfache Frage gestellt, ob der Author selbst einen Kleingarten bewirtschaftet, wo er gießt, anpflanzt, jätet und erntet?

    Zum rechten Inhalt dieses Textes, den ich in jedem rechten Drecksoutlet von JF bis Apollo News auch lesen kann, nur eine Anmerkung:

    Der Wandel des Klimas ist real, er ist menschengemacht und er tötet, vor allem die Ärmsten der Armen hier in Deutschland, hier in Europa und weltweit!

    Er wird seit jeher von allen Militärs weltweit, vom imperialen US-Militär, der NATO, der Armee Rußlands und Chinas, als unbestrittenene Tatsache eingestuft, welche taktische und straktegische Auswirkungen für die eigene Kriegsführung hat und dementsprechend zu einzuplanen ist! Dazu kommt, dass das imperiale US-Militär der größte C02 Verursacher weltweit und Zerstörer von Natur und Mensch ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=Kz7MfkVAC40

    1. „Er wird seit jeher von allen Militärs weltweit, vom imperialen US-Militär, der NATO, …“

      Der beste Kommentar, den ich hier gelesen habe. Den Artikel habe ich nur überflogen, da stellen sich mir als Dipl.- Ing. die Haare zu Berge. Deine Anmerkungen zum Militär haben mich an eine kleine Berechnung erinnert, die ich vor einiger Zeit mal durchgeführt habe.

      Die CO2-Anstieg führt zu einer Strahlungs-Imbalace von 1 W/m², diese von der Sonne kommende Energie wird nicht mehr von der Erde abgestrahlt sondern erhöhen die Temperatur. Das klingt nicht nach Viel, rechnet man aber nach, kommt man zu dem Ergebnis, dass dadurch die Energie von mehr als 600 000 Hiroshima-Bomben auf der Erde verbleibt – jeden Tag. Das das nicht folgenlos bleiben kann, sollte jedem klar sein.

      Ansonsten gilt das, was Gunkl schon vor langer Zeit zu den Mondlandungs-Leugenern ausgeführt hat, genau so für die Klimawandelleugener.

      https://www.youtube.com/watch?v=BOn31kbfwtA

      1. Ups, gemeint waren die Kommentare von @name und @im-vertrauen-gesagt zusammen. Zusammen gesehen bilden sie den besten Kommentar hier.

    2. Kicher, so ein ausgemachten Blödsinn hab ich selten gelesen.
      Nicht das Klima tötet sondern die herrschende Klasse die uns unter dem Vorwand eines Klimawandels alles nimmt.
      Das Einzige was wirklich menschengemacht ist, ist die seit Dekaden durchgeführtes Geoengineering.

      1. Aber klar doch, die Physiker belügen uns, und das seit 200 Jahren. Beschreibe uns mal, wie dieses Geoengineering funktioniert, natürlich anhand der genutzten Gesetze. Bei dem Geoengineering das tatsächlich passiert, macht die ganze Menschheit mit und das heißt CO2 in die Luft blasen. Widerlege doch einfach die von mir genannten Zahlen, ist doch ganz einfach nachzurechnen. Aber da kommt natürlich nix, ist einfach alles Lüge, genau der dogmatische Glaube, den Gunkl beschreibt – wzbw.

  45. An den physikalischen Grundlagen des Klimawandels lässt sich wohl kaum rumdoktern Herr Forschauer oder? Es ist die Welt der Moleküle, eben CO2, Stickoxide usw., deren Massenhafte Freisetzung eben durch den Menschen bislang noch nicht gekannte Ausmaße annehmen wird und noch nicht geahnte Auswirkungen haben wird. Was mich stört an der Klimadebatte ist eines, der massenhafte Konsum wird gar nicht in Frage gestellt und da ist der Autor des Beitrages wohl kaum ein Antipode zu Positionen der Grünen Partei, denn die stellen das Konsummodell auf das diese Gesellschaft und ihre Ökonomie nun mal beruht erst gar nicht in Frage und da sind sich der Autor die er vermeintlich kritisiert wohl einig. Der Autor geht selbstverständlich von einer Manipulation aus, da anscheinend althergebrachte Geschäftsmodelle in Frage gestellt werden und durch ebenso althergebrachte Geschäftsmodelle, des nun Woken Anarchokapitalismus, ala Thiel und Musk, ersetzt werden sollen oder?

    1. Ok, du Schlaukopf, du weißt aber schon, dass CO₂ nur logarithmisch wirkt, und die Klimasensitivität dieses Gases zu 88% bereits erschöpft ist? CO₂ wirkt eben nur bei CO₂ 15 µm, und mehr als die Rückzahlung in diesem Wellenbereich vollständig blockieren, kann CO₂ auch nicht. Aber die Erde stahlt im gesamten Spektrum Wärme in das Weltall. Soweit zu den „physikalischen Grundlagen des Klimawandels“, mit denen du dich wohl etwas näher beschäftigten solltest.

  46. Methodische Kritik an dem Artikel:

    Ich würde nicht bestreiten, dass die Politik per Sprachregelegung unbequeme Wahrheiten netter verpackt, bis hin dazu, dass man sprachlich das Gegenteil von dem formuliert, was man sachlich gesehen ins Werk setzt. Dafür haben die ihre Profis, die entsprechend geschult, die Reden schreiben etc..
    Rund wird eine solche Kritik aber erst, wenn man den Beweis führt, welche Aussage beschönigend, verschleiern ist oder schlicht verkehrt wird, wenn sie sprachlich „optimiert“ wird. D.h. man muss schon nachweisen, dass z.B. ein „Klimanotstand“ nicht vorliegt, eine Übertreibung ist, um Maßnahmen zu rechtfertigen. Macht der Autor aber nicht.

    In meiner Welt klärt man zuerst die Zwecke der Politik. Und wenn die geklärt sind, dann befasst man sich mit der Darstellung seitens der Politik.
    Am Beispiel Klimawandel wäre zu klären, warum die Maßnahmen überhaupt zum Politikum werden. Warum z.B. die Frage, ob man als Nation auf Kohle, Öl, Gas oder regenerative Energien setzt solche Relevanz haben und für wen? Anders gesagt, welche Anforderungen stellt die Politik an die Energieversorgung? Welche Kalkulationen werden ins Recht gesetzt und welche Folgen werden dann als „unabänderlich“ hingenommen?
    Da ist man erstmal weg vom Klimawandel bei dem Thema Energie und ihre Bedeutung für die Ökonomie. Bei Fragen der Verfügbarkeit (und damit bei strategischen Fragen), bei den Kosten (Energie geht kostenmäßig in jedes Produkt ein), bei der Autonomie des Standorts usw..
    Kurzform: möglichst billige Energie soll jederzeit in dem jeweils benötigten Umfang verfügbar sein. Geschäft soll nicht daran scheitern, dass Energie gerade nicht verfügbar ist. Das ist in Deutschland (wie in anderen Staaten) lange Zeit der Grund dafür gewesen auf Öl und Gas zu setzen.

    Warum beschäftigen sich weder der Autor noch andere Klimaleugner mit diesen Fragen? Was soll dieses elend lange Geschwurbel über Themen, die weder mit dem Klimawandel noch mit Energiepolitik zu tun haben?

    1. „Warum beschäftigen sich weder der Autor noch andere Klimaleugner mit diesen Fragen? Was soll dieses elend lange Geschwurbel über Themen, die weder mit dem Klimawandel noch mit Energiepolitik zu tun haben?“

      Es gibt tausende Seiten und dutzende Bücher, die genau diese Themen sachlich und wissenschaftlich aufgreifen. Nur kennst du sie nicht. Da du sie nicht kennst, meinst du, es gibt sie gar nicht. Ok ein paar Lesetipps:
      Alexander, Ralph (2023) Wetterextreme: Der Kurswechsel des IPCC, https://www.thegwpf.org/
      publications/wetterextreme-der-kurswechsel-des-ipcc
      Bates J. R. (2021) Polar Sea Ice and the Climate Catastrophe Narrative, https://www.thegwpf.org/
      content/uploads/2021/12/Bates-Sea-Ice-Trends.pdf ?mc_cid=7a3485fd02&mc_eid=
      c4b2833fdd
      Kench S. et al. (2018) Patterns of island change and persistence offer alternate adaptation pathways
      for atoll nations, https://www.nature.com/articles/s41467-018-02954-1
      Lüning, Sebastian ; Vahrenholt Fritz (2021) Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Kli-
      mawandel wissen sollten, München
      Lüning, Sebastian ; Vahrenholt Fritz (2021b) Unanfechtbar ? Der Beschluss des Bundesverfas-
      sungsgerichtshofs zum Klimaschutz im Faktencheck. München
      Spencer, Roy W ; Christy, John R. (2023) Effective climate sensitivity distributions from a 1D
      model of global ocean and land temperature trends, 1970−2021, https://link.springer.com/
      article/10.1007/s00704-023-04634-7
      van Wijngaarden, W. A. ; W. Happer (2019) Infrared Forcing by Greenhouse Gases, http://www.
      cadelange.nl/cawp/wp-content/uploads/2022/04/Infrared-Forcing-by-Greenhouse-
      Gases-2019-Revised-3-7-2022_long_version.pdf
      van Wijngaarden, W. A.; W. Happer (2020) Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Ab-
      undant Greenhouse Gases, https://www.researchgate.net/publication/341997882_Depen-
      dence_of_Earth%27s_Thermal_Radiation_on_Five_Most_Abundant_Greenhouse_
      Gases
      von Storch, Hans (2023) Der Mensch-Klima-Komplex, Bonn
      So, und zuerst das alles lesen, und dann kannst du dir ja überlegen, ob deine Bemerkung wirklich berechtigt war.

      1. Nun, der Artikel beschäftigt sich weder mit der Energiepolitik noch mit dem Klimawandel (die Kommentare ebenso wenig).
        Stattdessen versucht der Autor anhand einer sehr philosophischen Betrachtung der Sprache den Eindruck zu erwecken, dass der Bürger manipuliert werde. Selbst für diesen reichlich absurden Ansatz müsste man immer noch die Realität mit einbeziehen, und anhand der Differenz zur Wortwahl aufzeigen, dass die die Sache nicht trifft, übertreibt, alarmistisch ist, usw..
        Oder möchtest du behaupten/fordern, dass man eine Katastrophe nicht mehr „Katastrophe“ nennen darf, weil das nicht „neutral“ sei. Entweder weist man an der Sache nach, dass die nicht so beschaffen ist, wie es die Wortwahl suggeriert, oder man fordert dann glatt das, was man das, was der Autor als Neusprech kritisiert: immer möglichst neutrale Begriffe verwenden. Also „Situation“ statt „Notstand“, „Ereignis“ statt „Katastrophe“.

        *

        Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du mir hier eine Literaturliste hinrotzen kannst? Wenn du der Ansicht bist, dass eine der genannten Arbeiten sich mit dem Thema Energiepolitik/Klima beschäftigt, kannst du gerne Zitate daraus liefern, oder den Grundgedanken referieren. Dann können wir darüber diskutieren.
        Oder benenne meinetwegen einen Artikel auf Overton (oder vom Autor), der sich mit der Thematik beschäftigt. Der vorliegende Artikel tut es jedenfalls nicht.

      2. Ich muss nur den ersten Link auf der „tausendseitigen, mehrere dutzend Bücher“ umfassenden Literaturliste anzuklicken, da lese ich schon in deren Werbung (Propaganda), was das Ziel sein soll: Es soll „balanced“ sein, also bloß nicht übertreiben oder gar Panikmache. So Begriffe wie „Klimakatastrophe“ oder „globale menschengemachte Erwärmung“ gehen nicht. Wie der Autor sich über PR beschweren, aber nicht Frank Luntz erwähnen, der den Begriff „Klimawandel“ in Umlauf brachte. Ich persönlich sehe das sofort als unehrlich an. Es geht nicht um die Sache.

        Das Ergebnis steht also schon fest. Kurz etwas KI-Slob zum ersten Link, zu der ach so unabhängigen Organisation:

        [blockquote] Wer steckt dahinter & wer finanziert sie?

        Gründer und Vorsitzender:

        Lord Nigel Lawson (ehemaliger britischer Finanzminister unter Margaret Thatcher) war der Gründungsvorsitzende. Sein Sohn ist der bekannte Journalist Dominic Lawson.
        Aktueller Vorsitzender (Stand 2024/2025) ist Martin Livermore, ein ehemaliger Lebensmittelwissenschaftler.

        Finanzierung:
        Die GWPF ist nicht vollständig transparent über ihre Geldgeber. Sie gibt an, sich durch Spenden von Privatpersonen und Stiftungen zu finanzieren, veröffentlicht aber keine vollständige Liste der Spender. Bekannt gewordene Informationen (durch Recherchen, z. B. von DeSmog, The Guardian oder Greenpeace):

        Großspenden von fossilen Energiekonzernen: So wurde bekannt, dass die GWPF in der Vergangenheit Spenden von Unternehmen der Öl- und Gasindustrie erhalten hat, z. B. von ExxonMobil (über Umwege).
        Stiftungen aus dem konservativen/libertären Spektrum: Dazu zählen u. a. die Sarah Scaife Foundation und die Charles Koch Foundation (die ebenfalls die Klimawandelleugnung fördert).
        Einzelpersonen: Viele Spender sind wohlhabende Privatpersonen aus Großbritannien und den USA, die der Klimapolitik kritisch gegenüberstehen.

        Die GWPF hat selbst eingeräumt, dass sie Spenden von “Unternehmen und Einzelpersonen aus der Energiebranche” erhält, betont aber, dass diese keinen Einfluss auf ihre Inhalte hätten.

        Einordnung:
        Die GWPF leugnet nicht den grundlegenden physikalischen Treibhauseffekt, aber sie:

        bestreitet den wissenschaftlichen Konsens über die Schwere und die anthropogene (vom Menschen verursachte) Natur des Klimawandels.
        stellt die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen in Frage und bekämpft aktiv Klimapolitik (z. B. den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, CO₂-Bepreisung).
        greift Klimaforscher und den IPCC an und wirft ihnen Übertreibungen oder politische Agenden vor.

        Wissenschaftliche Organisationen (wie die American Association for the Advancement of Science oder der Deutsche Klima-Konsens) und Faktenchecker stufen die GWPF als klimaskeptisch ein, oft wird sie in die Kategorie “Klimawandelleugner” (im Sinne von “Leugnung der Bedrohlichkeit”) eingeordnet, auch wenn sie sich selbst als “skeptisch” bezeichnet.

        Verbindungen zu bekannten Leugnern:
        Ja, es gibt enge personelle und inhaltliche Überschneidungen:

        Christopher Monckton (bekannter Klimawandelleugner, ehemaliger Berater von Margaret Thatcher) war zeitweise Vizepräsident der GWPF.
        Fred Singer (einer der bekanntesten Klimaskeptiker weltweit) war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats.
        Richard Lindzen (emeritierter MIT-Professor, prominenter Klimaskeptiker) war ebenfalls im Beirat.
        Die GWPF kooperiert regelmäßig mit anderen skeptischen Thinktanks wie dem Heartland Institute (USA) oder dem Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT). [/blockquote]

        Ich habe mir gar nicht erst die Mühe gemacht zu prüfen, ob die KI halluziniert. Das kann ja dann der superseriöse KKK, was natürlich sicher nichts mit der Abkürzung vom Kukluxklan zu tun hat oder Gaslighting in die Richtung ist, „debunken“.

        Der OP hat Recht. Du beschwerst dich über fiese Metastudien (so wie der Markus Fiedler), versuchst hier aber das gleiche Argument nur mit umgekehrten Vorzeichen. Mit aktueller Forschung wird sich nicht beschäftig. Du plapperst offensichtlich nur nach, was diese „Kritiker“ auf ihren PR-Websiten verbreiten. Dass es PR ist, ist leicht nachzuweisen. Du hast kein Bedarf, die Wissenschaft zu verstehen und natürlich schon gar nicht sie selbst zu betreiben. Sie stört dich einfach nur. Darum geht es und den ganzen anderen Klimaleugnern auch. Du hast sehr wahrscheinlich auch selbst nicht die tausende Seiten gelesen. Das dürfte ähnlich sein wie mit Christen, die ihre Bibel nicht lesen. Reicht ja wenn man daran glaubt. Beim Autor ist es genau so. Deshalb bleiben so Diskussionen über Klima oder Wetter immer so oberflächlich, weil es nicht darum geht, ob die Wissenschaft stimmt.

        Ich freue mich schon auf die Zeit mit der AfD-Regierung, wo Deutschland mit so neoliberaler Propaganda geflutet wird. Gerade durfte ich auch hocherfreut feststellen, dass der Blocktrainer bei „ben ungescripted“ war. Eine besondere Freude ist mir immer, wenn der Bitcoin-Bro davon anfängt, dass Crypto-Mining gar nicht so umweltschädlich sei, sondern sogar im Gegenteil noch total gut für die Umwelt. Gestern hatte ich von einer Pädagogin gehört, sie hätte in Bitcoin investiert und sie war eine der Glücklichen, die etwas Gewinn hatte. Alles nicht meine Welt und das Traurige ist: Selbst rechtschaffende Menschen fallen auf all die Betrüger und Lügner rein. Aber gut, wenn man einen Genozid betreiben darf, siehe neues Video von Professor Dave dazu, dann können doch auch Kleinkriminelle ungehindert versuchen Großkriminelle zu werden. Warum nicht?

  47. Die Politik ist erstmal am Machterhalt interessiert, und dazu müssen die Menschen spuren, und da ist es hilfreich ,wenn man ihnen Angst einjagt.
    Das Klima war ein Mittel dazu. Es hat auch viel gewirkt.
    Dann kam Corona . Das griff noch mehr, Es wurde massiv mit Angsteinflößung , Hetze und Spaltung . Man hatte ein schwarzes Schaf , auf das man alles drauf jagen kann.
    Aktuell sollen wir auf Krieg getrimmt werden, weil ja bald der iwan kommt.
    Auch hier wird mit Angst operiert.
    Daher müssen wir massiv aufrüsten und kriegstüchtig werden (es geht also nicht um verteidigung)
    Und das Klima ist dann nicht mehr relevant ?
    Krieg ist der größte Klimakiller.

  48. Ergänzung.
    Damit die Politik das Angstregime durchführen kann, bedient sie sich der Wissenschaft um das zu verargumentieren.
    Problem ist halt: die Wissenschaft ist nicht frei. Sie ist abhängig vom Geldgeber.
    Hat die Corona-Zeit deutllich gezeigt.
    Und wenn ein Wissenschaftler mal widersprach, dann wurde er mit allen Mitteln fertig gemacht.

    Zum Thema was die Politik in Sachen Energie machen will: Habecks früherer Staatssekretär Graichen hat vor ein paar Jahren, in einem Interview gesagt: ja, wenn die Energie hier zu teuer wird, dann wandert die Industrie eben in andere Länder ab.
    Es zeigt also dass hier das Klima als Vorwand verwendet wird, um das Land zu deindustrialiseren.

    und eine Anmerkung zu verschiedenen Posts , die sich über „Klimaleugner “ und „Schwurbler “ ereifern.
    Wer solche Begriffe benutzt um anders denkende zu diffamieren, braucht mir nicht mit sachlich fundierter oder
    gar wissenschaftlicher Diskussion zu kommen.

  49. Wer sich die Welt nicht erklären kann weil man in der Schule in Physik immer immer Kreide holen war, konstruiert sich eben einen bösen Satan der an allen Bösem schuld ist.

    Und die Spin-Doktoren der fossilen Oligarchen, die Oligarchen machen pro Tag damit 3 Milliarden Gewinn, sind ja nicht blöd und setzen genau auf die Physik Looser damit die schön brav und umsonst das Geschäft der Oligarchen erledigen.

    Und die Evolution sortiert sowieso alles aus was nicht effizient mit Energie umgeht, schade eigentlich wenn wir es eigentlich besser wissen.

    1. Das ist halt das Problem, wenn man die Welt vor dem bösen CO2 retten will, aber das böse CO2 gar nicht das Problem ist. Dann schaden die „Maßnahmen“ mehr als sie nutzen, und das merken die Leute immer mehr.

  50. Kommentare wie der meiner Vorposterin bestätigen Froschauers Analyse: für viele gibt es nur schwarz und weiss, wir sind die Guten und die, die die Sache anders sehen, sind die Blöden, zu blöd um einfachste Physik zu verstehen.

    Klimawissenschaft ist aber nun mal nicht einfach, sondern hochkomplex, Chaostheorie lässt grüssen. Ich zitiere nochmal Björn Stevens, immerhin Chef des Max-Planck-Institutes für Meteorologie. Stevens weist die Behauptung anderer Klimaforscher zurück, die durch die globale Erwärmung veränderte Wolkenbildung würde in einem positiven Rückkopplungseffekt die Erwärmung weiter anheizen.

    ZEIT: Waren die Modelle fehlerhaft?

    Stevens: Ja. Zu viele Kinderbuchwolken, nicht genug echte Wolken. Im Weltklimaforschungsprogramm haben wir die Klimamodelle in Angriff genommen. Die Modelle mit den extremsten Vorhersagen sind gescheitert, und das Vertrauen in die weniger katastrophalen Werte der Klimasensitivität hat zugenommen. Meiner Meinung nach ist der Beitrag der Wolken jedoch noch übertrieben.

    https://iowaclimate.org/2022/10/22/an-interview-with-top-climate-scientist-bjorn-stevens/

    1. Das ist die „Tyranny of good Intentions“, um es mal auf Neudeutsch zu sagen – wir müssen die Welt retten, auch wenn sie dabei drauf geht. Koste es, was es wolle!

      (Analog: Wir kämpfen bis zum letzten Ukrainer für die Freiheit der Ukraine!!1!)

      (Analogie Nr. 2: Wir müssen die Menschen vor Corona schützen – auch wenn die Impfung gefährlicher ist als die Krankheit.)

  51. Immer interessant zu sehen wieviel Leute sich(?) und (oder vor allem?) andere in schwere Angst und Panik versetzen wollen.

    Hier ist eine Selbstzerstörungsekte mit Erweitertem-Selbstmord-Gedanken unterwegs.

    (Viren und) CO2-Moleküle sind nicht das Problem!

    (Und alle die hier längere Texte unterbringen können sind mir schwer verdächtig. Wer betreibt so viel Aufwand bei der hohen Chance, nicht sichtbar zu werden?)

  52. Hui, jetzt sind es sogar schon 145 Kommentare!
    Ich wundere mich erneut.
    Gibt das Thema denn so viel her??

    Mich interessiert es nicht sonderlich.
    Da wir als Menschen den ohnehin ständigen Klimawandel gar nicht aufhalten können, ist das Thema eigentlich eher unwichtig.

    Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich´s Wetter oder es bleibt wie es ist.

  53. Es gibt genau zwei Faktoren, die für unser Klima (eigentlich: die Klimata der verschiedenen Klimazonen) verantwortlich sind:

    – die Wärmestrahlung von der Sonne durch die Erdatmosphäre und auf den Boden

    – und Wasser in seinen manigfaltigen Erscheinungsformen und Funktionen,

    als Gas in der Luft (4% oder mehr in der Atmosphäre), als kondensiertes Gas in Wolken und Nebel, als fein verteilte Flüssigkeit in der Luft in Form von Regen, kristallin als Schnee und amorph als Eis in der Luft und auf der Erdoberfläche Polareis, Gletscher, Schneefelder, …), als Latentwärmespeicher durch Phasenwechsel, als Wärmespeicher durch seine Wärmekapazität (vor allem die Meere), als Wärmetransport- und -verteilungsmedium, als Strahlungsabsorber in vielen Frequenzbändern, …

    und beide Faktoren liegen kaum in unserer Hand (vielleicht über Wolkenbildung, aber die Wirkung von Wolken ist ambivalent, je nachdem ob sie Tags oder Nachts auftreten)

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