Ist die Transideologie ein Statussymbol?

Transideologie
Ted Eytan, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Sind Luxus-Überzeugungen die neue soziale Währung geworden?

Wie zeigt man heute, dass man der tollste Hecht ist im Karpfenteich? Dicke Autos sind out, mehr als die Hälfte der Menschen machen einen Studienabschluss, Auslandsreisen sind nichts besonderes mehr. Womit kann man noch punkten, wenn man seinen hohen Status demonstrieren will? Sind Luxus-Überzeugungen die neue soziale Währung geworden? Solche, die nett klingen, Reiche wenig betreffen, aber weiter unten auf der sozialen Leiter massiven Schaden anrichten?

Sind Transfrauen wirklich Frauen, oder doch nur Männer in Stöckelschuhen? Während Handwerker oder andere bodenständige Leute in überwiegender Zahl Menschen mit Penis als Männer sehen, wird das umso schwammiger, je weiter man auf der sozialen Leiter nach oben klettert. An den Eliteuniversitäten ist die vorherrschende Meinung dann: Jeder ist das, als was er sich fühlt. Wer das Geschlecht an Hoden oder Chromosomen festmacht, ist ein böser Mensch. Diese Meinung zu vertreten, gilt als progressiv und cool und tut den Eliten nicht weh. Schaden richtet sie bei den Unterprivilegierten an, nicht in den eigenen Kreisen.

Der Begriff der „Luxury beliefs“ (Luxusüberzeugungen) wurde von Rob Henderson geprägt. Henderson kommt von ganz unten und studierte später sowohl an der amerikanischen Eliteuniversität Yale als auch im englischen Cambridge. Dort traf er auf Ansichten, die ihn nur staunen ließen. Sein Aha-Moment war, als seine privilegierten Mitstudenten, die fast ausschließlich mit zwei Elternteilen aufgewachsen waren und auch ihre eigene Zukunft mit Ehepartner planten, munter behaupteten, alle sexuellen Lebensformen seien gleichwertig und Ehe ein völlig überholtes Konzept. Henderson, der selbst von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht worden war, dessen Adoptivfamilie zerbrach und der unter dieser Instabilität brutal gelitten hatte, fragte sich, was hier los war. Wie kann man ernsthaft behaupten, eine stabile Familie sei gleich gut, wie ständig wechselnde Sexualpartner der alleinerziehenden Mutter bei abwesendem Vater? Was war da los?

Wer die Suppe auslöffelt

Henderson hatte sein Forschungsfeld gefunden: Ansichten von Eliten, die nett klingen und vorgeblich den Unterprivilegierten und Marginalisierten helfen sollen, armen Menschen in Wirklichkeit aber massiv schaden. Während die Eliten selbst durch ihren Reichtum und Status vor den Konsequenzen dieser Forderungen geschützt werden. Er wollte wissen: gibt es solche Luxusüberzeugungen auf mehreren Gebieten und was denken sich diese einflussreichen Leute eigentlich dabei?

Henderson machte viele Bereiche aus. Illegale Immigration, Drogenlegalisierung, eine kritische Haltung gegenüber der Polizei sind Bereiche, wo auf den ersten Blick klar ist, warum das armen Menschen schadet, Reiche aber wenig betrifft. Die Ansicht gegenüber Transsexualität klingt aber auf den ersten Blick nicht so, als wäre das eine Frage der sozialen Klasse. Oder doch?

Bei der Transideologie fordern biologisch männliche Wesen, die sich weiblich definieren, lautstark Zutritt zu allen Frauenräumen (diese biologisch männlichen Wesen als Männer zu bezeichnen ist in Deutschland bei Strafandrohung von bis zu 10.000 Euro verboten).

„Transfrauen sind Frauen“ ist ein Spruch, der vor allem bei den woken Eliten populär ist. Sie behaupten, das Einzige, was ein Mann tun muss, um eine Frau zu werden, ist es, den magischen Satz zu sagen: ich bin eine Frau. Und Simsalabim, da steht sie, die neue Frau. Und wehe, irgendwer erhebt da Einsprüche. Der ist mindestens rechtsradikal und obendrein ein gemeiner, böser Mensch, der Mehrfachmarginalisierte aus der Gesellschaft ausschließen will und möchte, dass Transfrauen aufhören zu existieren. Wer auf einem Uni-Campus sagt, eine Frau sei ein weiblicher erwachsener Mensch, der kann erleben, was das ist, ein Shitstorm.

So viele Eliten haben das so lange wiederholt, bis der Gedanke in Gesetzesform gegossen wurde: Jeder Mensch kann selbst bestimmen, welchem Geschlecht er angehört. Kurzer Besuch auf der Gemeinde, kleine Unterschrift und schon ist sie da, die freie Selbstbestimmung. Klingt doch nett und inklusiv, oder?Auslöffeln müssen die Suppe andere, die weniger privilegiert sind. Strafgefangene Frauen zum Beispiel, die mit männlichen Vergewaltigern duschen oder gar eine Zelle teilen müssen, wenn diese behaupten, sich weiblich zu fühlen. Frauen in Obdachlosenunterkünften, in Frauenhäusern, in der Psychiatrie. Angestellte, die in Sammelumkleiden dazu gezwungen werden, sich vor männlich bestückten aber weiblich definierten Kollegen auszuziehen. Und denen erklärt wird, sie sollten sich mal weiterbilden, wenn sie das nicht wollen.

Warum aber ist es so schick, zu behaupten es gäbe keinen Unterschied?

Haben die „Transfrauen sind Frauen“-Chöre das wirklich zu Ende gedacht? Leider gibt es in Deutschland keine konkreten Zahlen, aber klar ist: in jedem einzelnen Bundesland sitzen „Frauen“ mit Penis im Frauengefängnis. Aus Canada und UK ist bekannt, dass dies zu fast zwei Dritteln Sexualstraftäter sind (gegenüber 20 Prozent Sexualstraftätern bei „normalen“ männlichen Strafgefangenen). Es gibt Frauen, die in ihrer Gefängniszelle vergewaltigt wurden, von solchen „Frauen“. Es gibt Schwangerschaften. Es gibt Übergriffe auf die weiblichen Gefängniswärterinnen. Ist das wirklich inklusiv und nett? Beschweren dürfen sich die gefangenen Frauen übrigens nicht. Wenn sie sagen, der Vergewaltiger mit seinem Penis sei ein Mann, bekommen sie Probleme. Sie müssen von ihrem Peiniger immer in der weiblichen Person sprechen. Steht so im Selbstbestimmungsgesetz.

Auch ausziehen muss man sich vor Transfrauen ohne Murren. McDonalds hat in Berlin gerade einen Prozess verloren – wegen Diskriminierung. Sie haben nicht das Recht, einem weiblich definierten Penisträger einen eigenen Raum zum Umkleiden zuzuweisen. Er hat dagegen das Recht, den anderen Frauen beim Umkleiden zuzuschauen und sich vor ihnen zu entblößen. Wenn die Frauen das nicht wollen, sind sie das Problem. McDonalds hätte das den Arbeiterinnen unter Androhung von Kündigung klarmachen müssen und durchsetzen, dass sie sich vor ihm ausziehen – ohne abwertende Bemerkungen.

Beispiele könnte man noch seitenweise auflisten. Aber die Frage ist ja: trifft das die weiter unten härter als die Eliten? Die Antwort ist ganz klar: Ja. Wer auf eine Elite-Uni geht, kommt sehr selten ins Gefängnis. Auch ins Frauenhaus flüchten sich nur Frauen, die nirgendwo anders hinkönnen. In Obdachlosenunterkünfte werden Reiche nie einen Fuß setzen. Selbst Sammelumkleiden in der Arbeitsstelle betreffen nicht das Top-Management. Spitzensportlerinnen, die nach jahrelangem Training von mittelbegabten XY-Chromosomenträgern überholt werden, ok, das ist vielleicht nicht direkt eine Frage der Schicht, trifft aber Elitestudenten doch wenig.

Warum aber ist es so schick, zu behaupten es gäbe keinen Unterschied zwischen Frauen und männlichen Personen in Stöckelschuhen?

Gut ausgebildete Frauen haben ein Interesse daran, nicht als das „schwache Geschlecht“ wahrgenommen zu werden. In ihrer Welt verhalten sich die Männer überwiegend zivilisiert (zumindest nach außen) und sind extrem bemüht, nicht als sexuell übergriffig aufzutreten. #meetoo sitzt den Männern der oberen Etagen tief in den Knochen. Die Bedrohung durch sexualisierte Gewalt ist für privilegierte Frauen schlichtweg kleiner. Schminkt sich ein Kollege die Lippen, hat das wenig Auswirkungen auf sie persönlich.

Warum vertreten diese Leute solche Positionen?

Ärztinnen und Rechtsanwältinnen profitieren davon, den biologischen Unterschied zwischen sich und den männlichen Kollegen herunterzuspielen. Sie wollen genau all die Privilegien haben, die früher Männern vorbehalten waren. Den kleinen Unterschied können sie gar nicht klein genug reden. Daher spielt die Transideologie in ihre Taschen. Wenn Geschlecht etwas Fluides ist, etwas Unscharfes, an die momentane Befindlichkeit gebundenes, ja, dann kann es sie ja auch beim nächsten Karriereschritt nicht mehr zurückhalten.

„Transfrauen sind Frauen“ ist ein Slogan, der gut ausgebildeten Frauen wenig schadet, letztlich nutzt ihnen das Aufweichen des Geschlechtsbegriffes sogar. Sie können sich als nett, progressiv und freundlich outen, den Preis zahlen andere. Männern kann die Sache mit der Transideologie sowieso egal sein. Nie werden sie von einem männlich definierten Mädchen im Sport geschlagen oder körperlich angegangen werden. Für sie ist Transideologie eh eine gratis Ansicht.

Wissen die Eliten, was sie da anrichten? 80 Prozent denken nach Hendersons Studien überhaupt nicht über die Konsequenzen ihrer Forderungen nach (den Eindruck könnte man in Deutschland auf vielen Gebieten haben). Sie übernehmen einfach den gerade angesagten Gedanken, wenn er freundlich klingt und ihnen nicht unmittelbar schadet. Die anderen 20 Prozent schieben die negativen Auswirkungen als Einzelfälle beiseite, mit denen man immer rechnen muss. Wo gehobelt wird, fallen Späne oder so. Nach seiner Einschätzung gibt es schon einen kleinen zynischen Teil, die wissen, was sie fordern. Die werden das aber bei soziologischen Studien nicht offenlegen. „Ja, ich vertrete Transideologie, weil es gesellschaftlich der einfachste Weg ist und ich bin es ja nicht, der dann im Gefängnis vergewaltigt wird“ ist kein Satz, von dem er erwartet, ihn je offen in einem Interview zu hören.

Was ist an Hendersons Ansatz neu? Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Leute, die für Flugverbote zum Klimaschutz kämpfen, selbst gerne nach Bali fliegen, oder dass Menschen, die offene Grenzen fordern, die Obdachlosenunterkunft aber bitte nicht im eigenen Park vor der Haustür haben wollen. Neu ist es, die Motivation hinter diesen Ansichten zu hinterfragen. Warum vertreten diese Leute solche Positionen? Liegt es daran, dass dies ein relativ leichter Weg ist, sich selbst als Oberschicht zu definieren?

Hendersons These macht Professur für ihn unmöglich

Laut Henderson will jemand, der das Wort „Cis-Heteronormativität“ verwendet, nicht wirklich die Realität von Geschlechtsbildern diskutieren, sondern sagen: Ich gehöre zur Elite. Ich habe Zeit, mich mit Gedanken zu beschäftigen, die keinerlei Zusammenhang mit meinen täglichen Problemen haben. Ich kann schwierige Worte flüssig aussprechen. Ich bin nett und inklusiv. Ich bin viel besser als du.

Und warum ist dieser Gedanke so interessant? Status erhält man dafür, sozial zu erscheinen. Bis jetzt erscheint man als freundlich, wenn man Luxusüberzeugungen äußert. Also werden sie landauf landab vertreten. Woke Menschen sehen Vertreter von „Transinklusion“ als gute und sozial gerechte Menschen an. Die Gegenseite glaubt ihnen ihre guten Absichten, hält sie aber für doof, weil sie nicht zu Ende denken, was es bedeutet, Männer auf Frauen loszulassen, Deutschland zu deindustrialisieren, Familienwerte abzuschaffen oder die Grenzen aufzumachen.

Gut und richtungsweisend oder wohlmeinend, aber etwas unterbelichtet, das sind die gängigen Meinungen. Bis jetzt nimmt man den Vertretern ihre vor sich hergetragene Moral ab. Sollte sich nun aber die Sichtweise durchsetzen, dass hier gerade jemand versucht, selbst ein soziales Treppchen höher zu steigen und zum Teufel mit denen da unten, dann dürften diese zur Schau gestellten Ansichten schnell an Popularität verlieren. Wer würde ernsthaft Transideologie vertreten, wenn das nicht mehr schick wäre? Oder Massenimmigration? Ganz, ganz ernsthaft, selbst bei sozialem Gegenwind?

Henderson wurde jedenfalls erstmal bedeutet, bei all seiner Brillanz könne er mit diesen Thesen keine Professur an einer guten Universität erhalten. Offenbar sieht die Elite ihre Motivationen nicht gerne in der Öffentlichkeit diskutiert. Da richten sie lieber noch eine weitere Professur für Gender-Studien ein. Kämpfen für das Gute und Gerechte. Ehrlich?

Anne Burger

Anne Burger ist Hochschullehrerin für Mathematik und Logik. Sie lebt mit Mann und Kindern in Süddeutschland.
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208 Kommentare

        1. Oh Gott, ein Trigger:😂

          „Der Eunuch, der Hodenlose, kauft bei Frey die Lodenhose.“

          Wers nicht kennt, Loden Frey München.😉

      1. Immer dieser stümperhafte Versuch mit Schreckensbildern von ganz woanders und / oder aus längst vergangener Zeit, um von dem Schrecken abzulenken, der sich gerade vollzieht. Aber Du sprichst etwas Wichtiges an: heute greift man zu perfideren Methoden, Gewalt, die nicht direkt sichtbar ist und sie so umso schwerer greifbar macht und daher über eine längere Dauer angewendet werden kann. Ich vermute Du bist Freund eines solch sadistischen Menschenschlags. Danke für NICHTS

  1. Ich bin weiterhin der Überzeugung, das die gesamte Transszene eine Zivilisationskrankheit ist, der sich die herrschenden Klasse bemächtigt hat um ihre eigenen, (siehe die Eppstein-Protokolle) sexuellen gelinde gesagt „Ausschweifungen“ zu legitimieren.

      1. Bisher wohl keine, aber alles andere, was damit propagiert wird, zielt darauf ab, bestimmte sexuelle Befindlichkeiten, wie beispielsweise Pädophilie und deren Protagonisten, die vorpubertäre Kinder nach ihrer sexuellen Identität fragen und Transen in Kindergärten schicken um frivole Geschichten zu erzählen gesellschaftlich anzuerkennen.

        1. Wenn die Kindergärten kirchl7ch sind können soe nicjt mehr viel anrichten.
          In der Kirche gibt es wohl die meisten Pädos.
          Da braucht es keinen Epstein oder sonstige Ebösen Eliten.

    1. die gesamte Transszene eine Zivilisationskrankheit ist

      Das halte ich tatsächlich für eine steile VT.
      Es gibt da nicht nur historische Überlieferungen, auch der heutige Umgang in Ostasien erzählt da etwas anderes.

      Dass es allerdings übelst instrumentalisiert wird, sehe ich auch so.

      1. Ich habe nie bestritten, das es solche Leute schon immer gab, aber gleich global die gesamte Menschheit durch entsprechend drastische Gesetze danach auszurichten. ist m.M.n. völlig fehlgeleitet und durchsetzt mit ganz anderen Intentionen, die selbst den Transen und fast allen anderen Homosexuellen aus dem Millieu, auch nach eigenen Recherchen, alles andere als Willkommen sind.

        1. Trans ist die neue Konversionsthetapie. Wirkich, wenn man sich das mal nüchtern ansieht, sind die Transideilogen die verklemmtesten heteronormativen Spießer überhaupt. Oh nein, ein Junge spielt mit Puppen! Der ist bestimmt eigentlich ein Mädchen! Nein, der ist einfach schwul.

          Kein Wunder, das die den Iran so toll finden, wo Homosexuelle sich zwangsweise operieren lassen müssen um nicht am nächsten Baukran zu enden. Als frisch gemachte Frau ist es im Iran in Ordnung mit Männern zu kopulieren

          1. Sie haben offensichtlich keine Ahnung – mit so einer Schimäre kann man nicht kopulieren.
            Oder haben Sie schon mal versucht, in einem Stahlblock ein 10er-Loch ohne Schmiermittel zu bohren?
            Eben. Geht alles kaputt.
            Alle diese operierten Monster haben keine sexuell funktonierenden Organe mehr . dafür im Laufe der Zeit immer mehr psychische und hormonelle Störungen.
            Nichts, das man anstrebt, wenn man noch einigermassen normal und bei Sinnen ist.
            Und die, welche solche Monster erzeugen? Ein Fall fürs Gefängnis, und zwar Lebenslang.
            Und die, welche schon Kinder umbauen wollen? Dr. Mengele hätte seine Freude an so vielen eifrigen Nachfolgern.

    2. Es ist stark untertrieben, die Gender- und Transsexuellenpolitik als Luxus für die Reichen darzustellen.
      Es geht bei diesem politischen Projekt darum, den Menschen ihre Identität, die Sprache und die Sicherheit im Umgang miteinander zu nehmen. Sozialer Kontakt benötigt ein Verorten von ich und du und welche Rolle jemand einnimmt. Wenn man nicht mehr weiß, wie man den anderen ansprechen darf und ein einfacher Satz zum stotterten Gestammel wird, weil man sich der Pronomen nicht mehr sicher sein kann und man an jedes zweite Wort ein „Innen“ anhängen muss um ja keines der 1000 Geschlechter zu diskriminieren dann wir jede Kommunikation zur Tortur.
      Es geht bei diesem Projekt auch nicht um Toleranz gegenüber Menschen die abseits der Norm geeicht sind. Es geht dabei um die Verunsicherung der Gesellschaft und jeglicher Gemeinschaft von Grund auf.

      Die Erde ist rund, bunt und sie dreht sich. Wenn man nicht mehr weiß was Norden und was Süden ist, dann verliert man schnell jede Orientierung.
      Männlich und Weiblich sind die beiden archetypischen Pole um die sich im Kontakt miteinander alles dreht. Auch bei diversen Individuen dreht sich im Grunde auch alles um die jeweiligen Anteile dieser beiden Pole. Aber diese Politik ziehlt gar nicht auf Toleranz und Selbstfindung derjenigen die mit Rollenverhalten, sexueller Orientierung und Identität eigene Wege gehen. Diese Politik zielt darauf sämtliche Orientierung und Selbstverständnis in der Gesellschaft zu rauben und Identität und Gemeinschaft von Grund auf zu zerstören.

      1. Genauso sehe ich das auch. Es ist auch das Gegenteil von Toleranz, wenn man Dir erklärt Du seist ein schlechter Mensch, weil Du irgendwelche Befindlichkeiten (Eitelkeiten) nicht berücksichtigst, diese nicht höher hebst als Dich selbst und Deinen eigentlichen Bezug zu dem anderen Menschen. Es geht um Eitelkeiten, nicht um Toleranz. Andere abzuwerten, ihnen einzureden schlechte Menschen zu sein auf der Basis solcher Ideologien (also nicht handfest verurteilenswerter Taten) ist vor allem ein Mittel der Macht, was wiederum das Gegenteil von Toleranz ist. Es geht um Unterdrückung (wie auch im Feminismus, der mit einer pauschalisierenden Opfer-Täter-Erzählung daherkommt).

        Als Ergebnis schaue man sich mal die Zunahme an Angststörungen in der Gesellschaft an, auch das zunehmende Thema Burnout muss unter Umständen in diesem Kontext gesehen werden. Und anstatt die Ursachen zu beseitigen erklären die Gewalttäter in der Politik, dass die Menschen zuviel „krank feiern“ würden. Das ist auch ein Wesensmerkmal in Deutschland, vll. auch in westlichen Demokratien insgesamt: es werden nicht Probleme gelöst, sondern generiert und dann mit irgendwelchen Scheinlösungen kaschiert, z.B. den Opfern dieser gewaltvollen Politik die Schuld gegeben. Würde der Machtapparat sich einer echten Problemlösung zuwenden, müsste er zuallererst wohl die Säulen seiner Macht in Frage stellen. Deswegen passiert das nicht. Ein starkes Korrektiv (Strafrecht, starke oppositionelle Medien etc. Wissenschaftler; siehe Artikel, wie diese aussortiert werden; in Deutschland siehe Guerot oder Daniele Ganser in der Schweiz) gibt es nicht, wird auch mit allen Mitteln bekämpft.

        Diese Eliten“Demokratie“ (eher Diktatur) tut den Menschen nicht gut. Leider erkennen die Menschen das nicht und fallen darauf herein bzw. nehmen es auch gerne an, wenn man ihnen Ersatzfeindbilder als Sündenböcke präsentiert (der Russe, der Flüchtling (für die anderen Rechten), der Coronaleugner, der Arbeitslose, neuerdings auch der Arbeitsfaule (Arbeiter)).

      2. Trux ****
        Verunsicherte und vereinsamte Individuen, die nur noch Ich-Ich-Ich denken, lassen sich auch leichter verwalten und bewirtschaften weil sie sich nicht mehr solidarisieren können.

        Ein weiterer Aspekt ist der globalistische Transhumanismus, der Natur durch größenwahnsinnigen Machbarkeitswahn ersetzen will. Auf dem Weg zum „optimierten“ Neuen Menschen muß der Mensch an sich erstmal auseinandergenommen, „dekonstruiert“ werden um die Bauteile dann beliebig verwenden oder neu zusammensetzen zu können. Die Propagierung dieser Transideologie ist eins der dafür effektiv nutzbaren Werkzeuge.

    3. Das Problem ließ sich einfach lösen. Männer die sich als Frau definieren werden ihre männlichen Sexualmerkmale los und mit der Änderung auf dem Standesamt gleich in eine Klinik überwiesen, die die dafür nötigen Behandlungen vollzieht. Damit wären mögliche Übergriffe in der Umkleide oder in der JVA auch erledigt. Es ist wie mit dem Stubentiger der bei mir lebt er wird nie zu einem Schäferhund werden und würde er sich noch so sehr bemühen zu bellen. Er ist Kastriert und keine Katze wird von ihm sexuell belästigt.

  2. Ist ja gerade ganz aktuell. Seit gestern regen sich unsere „Leidmedien“ darüber auf, daß dieses… „Maja T.“ in Ungarn zu 8 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

    Da merkt man, daß die auch nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, wenn sich ein offenkundiger Mann als „Nonbinär“ einstuft, um Vorteile in einem Strafprozeß oder wenigsten Mitleid in den Mitleidmedien zu erhaschen. Aber sich darüber zu echauffieren, daß das böse Ungarn „nur zwei Geschlechter anerkennt“, dafür reicht dann wieder…

    Ja, wieviele gibts denn?

  3. Die Familie, als kleinste gemeinsame soziale Gemeinschaft, schwer zu kontrollieren, soll obsolet werden.
    Das ist die Absicht.
    Früher sollte sie durch das „sozialistische Kollektiv“ abgelöst werden, heute durch eine geschlechtlich beliebige fortpflanzungsunwillige/-unfähige Masse.

    1. Früher sollte sie durch das „sozialistische Kollektiv“ abgelöst werden, heute durch eine geschlechtlich beliebige fortpflanzungsunwillige/-unfähige Masse.

      Das selbe sagte man früher über Lesben und Schwule.

    2. Die christliche Kleinstfamilie mit Mutter, Vater, Kind (durchaus gut, wenn sie denn funktioniert) und einem Alleinverdiener ist doch eigentlich die letzte Stufe vor der vollständig gesellschaftlichen Atomisierung und wird vielleicht genau deshalb seit den 1950ern als Ideal propagiert.
      Sie kann jedenfalls im Sinne des Kapitals schneller bewegt werden, als eine Großfamilie oder eine gut verknüpfte Sippe.

    3. „…..heute durch eine geschlechtlich beliebige fortpflanzungsunwillige/-unfähige Masse.“
      wenn sich diese Masse nicht mehr fortpflanzen will, gibts ein Problem.
      Die Brutkästen sind meines Wissens noch nicht soweit, dass sie fertige Babys ausspucken.

    4. Aus einer anderen Perspektive betrachtet ist das Fortpflanzungsproblem gar nicht so doof. Was ich doch echt lustig finde an der vor Überheblichkeit und Einbildung nur so strotzenden westlichen Gesellschaft, ist, dass sie den Hass sogar so doll auf die Spitze treiben, dass sich die Menschen sogar innerhalb der westlichen Gesellschaften, innerhalb der eigenen Kulturkreise schon so arg selber hassen, dass am Ende sogar die Geburten ausbleiben. Aus der Absicht das Volk total zu kontrollieren, also zu unterwerfen, zu unterjochen und defacto zu versklaven (weniger auf der direkt sichtbaren physischen, dafür aber auf der Meta- der pschologischen Ebene), durch Spaltung und das Säen von Hass, wird DANN auf einmal ein Problem, wenn andere Länder oder Regionen die eigene Macht angreifen aufgrund viel größerer Bevölkerungszahlen. Einige Eliten der USA haben erkannt, dass sie mit China auf lange Sicht allein schon deshalb nicht konkurrieren können (mit der Absicht sie zu unterwerfen), da sie gerade mal ein Viertel (?) der Bevölkerungszahl aufweisen. Ich denke das steckte hinter dem Plan von Biden die Grenzen zu öffnen. Das wiederum rief und ruft die anderen Rechten auf den Plan, die auf ihre Weise genauso destruktiv agieren.

      Was ist nun der Witz daran? Der Versuch totale Macht zu erlangen scheitert am Ende genau an diesem Anspruch, also daran DASS sie überhaupt die totale Macht erlangen wollen. Das Problem von Machtmenschen ist ja eben auch, dass sie nicht besonders helle sind. In ihrem Gebiet mögen sie die ausgeklügelsten Schweinereien sich ausdenken, wobei das wohl auch weniger mit Intelligenz als mit z.B. skrupelloser sadistischer Perversion zusammenhängt. In Summe können sie aber nichts. Das liegt auch daran, dass sie all ihre Energie falsch einsetzen. Sie könnten auch sinnvollere Dinge damit anstellen. Wollen sie aber nicht. Am Ende ist ihre Verbohrtheit ihr Untergang. Die Schäden auf der anderen Seite sind natürlich auch gigantisch. Trotzdem kann es beruhigend wirken diese Sklavenhalter am Ende scheitern zu sehen (auch wenn man es vll. selber nicht mehr erleben mag).

    5. Ich kann mich an eine These, dass das sozialistische Kollektiv die Familie zu ersetzen hat, nicht erinnern. Eigentlich an das genaue Gegenteil: „Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft“. Ich erinnere mich an zinslose Kredite für junge Ehepaare, die bei der Geburt von Kinder reduziert bis hin zu vollkommen gestrichen wurden. Ich erinnere mich an die „Wohnungskommission“ im Betrieb, wo ein Vorrang von Ehepaaren mit Kind galt. Ich erinnere mich an Neubaugebiete, in den zeitgleich Kitas und Schulen entstanden. Gut, die Kitas hießen noch altmodisch Krippe und Kindergarten und es gab keine Kinder, die in die erste Klasse eingeschult wurden und noch Windeln trugen. Sicher ein Ausdruck der Unfreiheit. Ganz bestimmt.

      Weißt du, ich bin ganz gewiss kein DDR-Nostalgiker und ich weine der Bonzenherrschaft keine Träne nach. Aber wenn ich lese, wie DDR so beschrieben wird, werde ich zum letzten Verteidiger.

    6. Richtig, Hari Kiri.
      Familien sind ja auch die Keimzellen von Staaten und schon deshalb ein lästiges Hindernis auf dem Weg zur Einen (schönen neuen) Welt.

      1. Deshalb ist das deutsche Schulsystem auch so beschissen, dass es die soziale Herkunft reproduziert.
        Deshalb gibt es sowenig Förderung von Kindern.
        Deshalb mutet man Alleinerziehenden (Es gibt auch sowas wie Scheidung inder modernen Welt) immer mehr Jobs zu.
        Deshalb dreht man noch stärker an der Schraube dass es Kindern materiell schlechter geht.

        Deshalb ist der Spruch einfach anachronistisches Gewäsch und Sonntagsgerede solange man es nicht mit Mitteln unterfüttert und den Top 3% die dafür notwendigen Steuern abnimmt.

        Und dieses absirde Gerede vom drohenden „Sozialismus“ in einer Zeit wo man auf die unteren und mittleren Einkommen durch Sozialabbau immer mehr Durck aufbaut ist absoluter geistiger Dünnschiss.

  4. Es geht darum systematisch die Wahrnehmung der Menschen zu zerstören (mal mit dem Begriff Gaslighting beschäftigen; was da eher Bezug nimmt auf Einzelpersonen, welche ihre Opfer so völlig willenlos gefügig und unterwürfig machen wollen, wird hier im Großen durchgespielt). Den Eliten schwebt vor eine psychologisch völlig zerstörte Gesellschaft zu etablieren. Nur so – wenn sich die Menschen nicht mehr wehren können, weil sie psychologisch fertig gemacht wurden – können sich die Eliten sicher sein vor einem Aufstand der Massen, die die wahre Ungerechtigkeit anprangern. Dass einem Elon Musk die Implementierung von (Hirn)Chips vorschwebt oder die Eliten das Bargeld abschaffen und eine totale digitale Kontrolle ohne Entkommen schaffen wollen – Corona war ein Testlauf der totalen Kontrolle der Massen (verkörpert z.B. in Massenimpfungen) -, die elitäre Begeisterung für KI (auch ein Instrument, um die Menschen zu kontrollieren) spielt alles in der gleichen Richtung… Wer seine eigene (vor allem auf psychologischer Manipulation basierende) Versklavung anprangert, gilt als Verschwörungstheoretiker, rechts, als Antisemit… das Übliche halt.

    Die Eliten haben einen überdimensional großen psychischen Schaden. Auch die Causa Epstein beweist mit was für geisteskranken, menschenverachtenden Eliten wir es zu tun haben.

    Der Wokismus ist das perfekte Instrument der Unterdrückung, weil Du die Menschen so dazu bringst das System quasi aus eigener Überzeugung zu füttern. Sie halten sich auch für was Besseres, wenn sie diesen Sch… mitmachen.

    Das Gute ist, dass sie beim globalen Süden mit diesen kranken Psychospielchen auf Granit beißen, sie den Braten riechen und ihn ablehnen.

        1. Ceeh muss so antworten wie er antwortet.

          Denn ich nehme mal an, dass er sich wahrscheinlich durch seine Beitraege persoenlichen Nutzen verspricht. Argumentationstechnik zwecks persoenlichem Eigennutz ist eben nicht immer deckungsgleich mit Argumentationstechnik zwecks Erkenntnissgewinn.

          Uebrigens untermauert er durch seine Art und Weise seines ‚Argumentationsstiels‘ deine These, @Richard

  5. geifernde kathole predigt wieder mal die göttliche ordnung. nachdem diese von den betroffenen, der öffentlichen meinung und ggf. sogar vom staat eins auf den deckel kriegen, wenn sie ihre konversionstherapien an homosexuellen vollziehen wollen, haben sie ein neues opfer gefunden um ihren hass gegen alles, was in ihren augen die heilige kinderproduzierende heterofamilie in zweifel zieht, auszulassen. von therapieren ist aber hier keine rede mehr, denn sie würden einfach ausgelacht von den transsexuellen, da hilft nur noch online hetzen. vielleicht schreibt frau burger ja mal einen artikel darüber warum die katholen so auf kleine buben und mädchen stehen, die noch keine geschlechtlichkeit empfinden? ist das auch ein statussymbol von denen, weil das alle so toll finden? ist frau burger am ende vielleicht sogar lesbisch oder bi oder fühlt sich als mann und will es sich nicht eingestehen? sie kennt ja nur ein einziges thema in all ihren artikeln, scheint ein wenig… besessen.

    1. Wenn Sie denn schon den Vergleich wollen: Katholen amputieren pubertären Mädchen keine Brüste, operieren keine Vagina zum Penis um oder umgekehrt. Die Katholen sind Kinderschänder, die Transideologen schwerster, nicht reversibler Körperverletzung schuldig. Wer ist schlimmer? Ich maße mir hier kein Urteil an, denn das Urteil steht ausschließlich Betroffenen zu. Oder meinen Sie nicht betroffenes, gläubiges Ideologiewürstchen vielleicht, Sie könnten mit Ihren zwei Amöbengehirnzellen auch nur ansatzweise begreifen, um was es geht?

      1. Als ob ihr besessenen Katholiken tatsächlich „den Betroffenenen“ (wovon genau??) das Urteil freigebt! Wenn das so wäre, dann hätte ich überhaupt kein Problem! Seit wann ist man wegen Körperverletzung am eigenen Leib schuldig? Nein, ihr sprecht diese Leute unmündig, ganz egal was DIE denken.

        1. „Am eigenen Leib“ . Tatsächlich? Die Leute schneiden sich selbst Körperteile ab? Oder tun das doch willfährige, skrupellose Ärzte?

          Ich habe nix dagegen, wenn der Betreffende erwachsen ist und tatsächlich der Arzt nach bestem Wissen und Gewissen mit dem Patienten zusammen entscheidet. Das ist völlig in Ordnung.

          Aber Minderjährige? In der Pubertät? Solchen Ärzten sollte man notfalls auch gegen deren Willen die eigene Medizin verabreichen….

          Übrigens bin ich kein Katholik und sympathisiere auch nicht mit dem Verein.

          1. in der pubertät entwicklen sich nun mal die männlichen und weiblichen ausprägungen des sex, die das subjekt in dem fall ja gerade stören, aber immerhin darf man sich bei dir schon ab 18 „selbst verstümmeln“ oder sowas, nur eben, der weg ist dann noch weit länger als vorher und wenn er illegal ist, dann werden sich ein paar selbst mittel suchen (irgendwo in einer dunklen hinterstube) und der rest bis 18 darunter leiden. ich verstehe die sorge, dass die jungen sich was aufquatschen lassen, die sich in paranoiden hirnen als „statussymbol“ oder „mode“ manifestiert, aber man sollte unterscheiden zwischen den betroffenen leuten, die eine entscheidung über ihre geschlechtlichkeit fällen und den politikern, die damit wahlkampf machen.

            1. Wenn die betroffenen Leute volljährig und bei klaren Sinnen sind sowie über die Folgen solcher Entscheidungen vollumfänglich aufgeklärt wurden hat doch m. W. niemand etwas dagegen, daß sie sich umoperieren lassen.
              Es geht aber überwiegend um Kinder, bzw. pubertierende Jugendliche, die altersbedingt nicht niur per se auf Identitätssuche sind, sondern dazu noch psychologisch instabil.

              Von meinen Buhmer-Freundinnen (mich eingeschlossen) gab es z. B. fast keine, die sich bis zum Alter von 12 oder 13 nicht mal gewünscht hätte, lieber ein Junge zu sein. Nicht weil das eigene Geschlecht einem fremd oder zuwider gewesen wäre sondern weil Jungs damals weniger durch Regeln eingeengt waren.
              Mit 7 oder 8 hätte ich wer weiß was dafür gegeben, keinen Ärger mehr für zerrissene Kleider durch Bäumekletterei o. ä. zu kriegen – und wäre heute todunglücklich.

              Zum Glück gab´s damals die medizinisch-technischen Möglichkeiten noch nicht und in meinem Fall auch keine unverantwortlichen Erziehungsberechtigten, die solch kindlich-vorpubertären Launen nachgegeben hätten.
              Heute werden dagegen schon Kindergartenkinder frühsexualisiert und durch den Einsatz von „Glamour“ u. v. m. dazu verführt, auch zu „den Besonderen“ gehören zu wollen. Das verfängt besonders oft bei sensiblen Kindern aus wenig stabilen Umfeldern oder bei solchen, die eh schon psychische Probleme haben, für die es Therapien anderer Art als sexuelle Verstümmelung bräuchte.

              *Echte* Transgeschlechtliche sind eine sehr kleine Minderheit, deren Mehrheit m. E. NICHT von der grassierenden Mode profitiert. Diese Menschen verdienen Respekt und jede Hilfe, die verfügbar ist. Jedes Kindergartenkind als potenziell „trans“ einzustufen und entsprehend zu beeinflussen, hilft echten Transmenschen ganz sicher nicht. Im Gegenteil.

          2. Das katholische Geistliche das tun war schon eine Thematik, die die Nazis verbreitet haben um die Katholische Kirche zu diskreditieren. Das es solche Fälle gibt und gab macht die Sache nicht wirklich gut. Aber ich wage die These das Fälle von sexueller Übergriffigkeit in Familien wesentlich öfters vorkommen.

            1. ja das unterschreibe ich, in der bürgerlichen familie ist zwischen eltern und kindern das gleiche gefälle an macht wie zwischen priestern und den ihnen anvertrauten schützlingen.. ich will auch gar nicht explizit auf den katholiken rumhacken, burger könnte auch eine evangelikale sein.. hätte wahrschienlich besser geifernde christin geschrieben, das stimmt auf jeden fall. allerdings das zölibat ist mir schon sau suspekt!

              1. Familie kann ziemlich viele Mitglieder haben außer Eltern und Kindern. In Betracht sollte man auch ziehen, dass die Kinder die eigenen sind, das Verhältnis dürfte sich nicht nur aufs Machtgefälle beschränken.

                1. der grund ist sicher nicht das machtverhältnis, sondern die pädophilie der erwachsenen.. aber gelegenheit macht diebe, die vereinzelte, eigentums-parzellierte bürgerliche familie ist die absolut kleinst-mögliche familie, sowas gab es bisher nie in der geschichte. es gibt eltern, die können ihre kinder jahrzehnte im keller einsperren, und niemand merkt etwas.

    2. @ Torquemada
      als was fühlen Sie sich denn?
      Die Artikel brauchen Sie doch gar nicht zu lesen, einfch weitergehen, hier gibts nichts zu sehen, nichts zu kommentieren.
      Sie können sich nach Lust und Laune heute
      als Frau, morgen als Mann und übermorgen als Ihre Katze fühlen, wen interessiert das?

    1. Falls Sie dieses Verhalten tatsächlich auf die Hautfarbe zurückführen wollen, dann sind Sie ein Vollidiot!

      Ich wundere mich hier immer wieder, wie wenig die Forenten über politisches Asyl wissen, und wie sehr dieses von der Regierung gelenkt wird. macht Euch gefälligst selbst schlau und erfahrt warum wir hier Islamisten Tür u. Tor öffnen, während normale Bürger aus Kriegsgebieten massakriert werden dürfen.
      Tip für einen Einstieg: Al Sharaah/al Julani Syrien…..Ein geachteter Staatsmann, nachdem er normalen Menschen, wohnhaft in Syrien zu tausenden die Kehlen durchschneiden ließ.

      Scheinregen paßt zu diesem deutschen Regime, da wächst zusammen, was zusammen gehört und es kotzt mich an!!

  6. Je orientiertierungsloser und fragmentierter die Gesellschaft ist, desto einfacher ist sie zu kontrollieren.
    Ohne ein gemeinsames Banner, unter dem man sich zu vereinen bereit ist, ist ein erfolgversprechender Widerstand praktisch unmöglich.

    1. Was aber auch die Organisation von Gegenmeinung einfacher macht.
      Die Techniken sind die selben.
      Die Agitation-für-Dumme, Trump und reichlich andere, die mit Ressentiments Macht ausüben wollen nutzen die Spielregeln der Propaganda im 21. Jahrhundert recht erfolgreich.

  7. „Wie kann man ernsthaft behaupten, eine stabile Familie sei gleich gut, wie ständig wechselnde Sexualpartner der alleinerziehenden Mutter bei abwesendem Vater?“
    Niemand bei Verstand, auch bei den sogenannten Eliten dürfte so etwas behaupten. Aber eine stabile homosexuelle Beziehung, in der Kinder aufwachsen, mit fester Eltern-Kind-Bindung ist genauso gut wie eine stabile heterosexuelle Beziehung mit Kindern.
    Was ich in diesem Zusammenhang allerdings sehr kritisch sehe, ist, wie männliche Homosexuelle ihren vermeintlichen Grundrechstanspruch auf ein Kind mit Hilfe von Leihmutterschaft erfüllen, das dann, wenn es die gesundheitlichen Qualitätskriterien nicht erfüllt, auch gerne zurück gelassen wird.

      1. @ motonomer

        Und du gehst leider davon aus, dass Menschen polygam sind, was auch nicht der Fall ist.
        In Wirklichkeit sind sie nämlich beides! Manche sind polygam, manche monogam.

            1. Alle die ich kenne, seit ™1974 recherchiert ganz ohne Internet.
              Daher kommt ja die ganze Entfremdung, weil Systemimmanent alle Regime, sowie die Kirchen, dem Menschen ein anderes Selbstbild aufoktroyieren wollen, das dem Wesen des Menschen nicht entspricht.

    1. @ A.F.

      Aber eine stabile homosexuelle Beziehung, in der Kinder aufwachsen, mit fester Eltern-Kind-Bindung ist genauso gut wie eine stabile heterosexuelle Beziehung mit Kindern.

      Genauso gut, würde ich nicht sagen. Zumindest nicht, wenn die Kinder keinen Einfluss von im homosexuellen Paar fehlenden Geschlecht haben. Das macht schon was aus. Es ist immer besser wenn beide Geschlechter Einfluss auf die Kinder haben, sonst entwickeln sie sich psychisch leicht zu einseitig. Ein homosexuelles Paar mit Kindern sollte deshalb sich darum bemühen, dass ihre Kinder auch _bedeutenden_ Kontakt zum anderen Geschlecht haben.
      Die Beispiele von Alleinerziehenden deren Kindern der Kontakt zum anderen Geschlecht fehlte und die daher eine Art Schieflage in ihrer Entwicklung erfahren sind Legion.
      Naja, aber dass Kindern Vater oder Mutter fehlen, kommt sehr oft vor, aus allen möglichen Gründen. Richtig schlimm ist das auch nicht, aber es ist eben auch nicht „genauso gut“.

      1. Völlig richtig und wenn Sie sich das mit den Bonzen verkniffen hätten würde ich 100% zustimmen.
        Jedenfalls war die DDR ein Staat der keine Kriege geführt hat. Wenn man das in Betracht zieht haben die Bürger der Republik ein friedliches und soweit es geht sozial abgesichertes Leben gehabt.
        Während die „Bonzen“ der BRD keine Probleme damit haben das Land und die Bürger Kriegstüchtig zumachen dann in Kriegen für ihre Profite verrecken zu lassen.

        Bei der Musterung wird dann „Lola“ wieder zu „Lothar“ der wird dann im Schützegraben sein Spaß haben.

  8. „Ich gehöre zur Elite. Ich habe Zeit, mich mit Gedanken zu beschäftigen, die keinerlei Zusammenhang mit meinen täglichen Problemen haben. Ich kann schwierige Worte flüssig aussprechen. Ich bin nett und inklusiv. Ich bin viel besser als du.“

    Dies ist die erschöpfende Beschreibung einer soziale Schicht, die es sich leisten kann, Bildung durch Eskapismus zu ersetzen, um Verantwortung nicht tragen zu müssen.

    1. Den letzten Halbsatz sollten man noch einmal überdenken: ‚Verantwortung‘, das ist im demokratischen Betrieb bekanntlich ein Synonym für Macht, im Wahlkampf, in Hierarchien etc. Aber Macht will die Elite allemal, um ihre Privilegien in der Klassengesellschaft abzusichern. Da haben sie ein ganz feines Sensorium!
      Und da ist dieser moralisch aufgeblasene Schmarren um Gender, Migration und Identity gerade recht. Wer sich dazu bekennt, weist sich selbst die Rolle eines moralischen Oberaufsehers zu (der dann auch zu nichts verpflichtet ist), die anderen dürfen sich ihm gegenüber den Rest ihres Lebens rechtfertigen. Es geht um eine moralische Hegemonie, was man an den nordamerikanischen Universitäten bis zur Perfektion getrieben hat, wie man so hört. Nichts als ganz normale Macht-Spielchen!
      Aber auch die unteren Klassen haben eine gewissen Zutritt, denn Demokratie bedeutet auch Inklusion: Wenn sich ein bettelarmer Schwuler in diese Ideenwelt einhaust und sich auf Instagram für Transpersonen einsetzt, dann darf er sich einbilden, auch ein wenig zu den ‚happy few‘ zu gehören, also eigentlich, in seiner Traumwelt, Das tut gut, bis er dann wieder zusehen muss, wie er die überteuerte Miete für sein jämmerliches Wohnklo zusammenkratzt. Wer weiß, vielleicht kann er ja in dem Transenzirkus ein bisschen als Stricher Geld verdienen? Nichts als Chancen in der besten aller Markwirtschaften…

      1. @ Ein Nörgler

        Mit Ihrer Bemerkung zu Verantwortung haben Sie Recht.
        Besser wäre wohl – Verantwortung für das eigene Leben tragen, also nicht parasitär von fremder Arbeit leben.

        1. Es kommt wohl darauf an, wie der Einzelne den Begriff ‚besser‘ ausleigt. Ob er es z.B. persoenlich als besser empfindet, parasitaer zu leben anstatt z.B. seine Freude aus gemeinnuetzigem Wirken zu ziehen.

      1. Ist doch lustig anzusehen.

        Da haben wir einen unterschiedlichen Humor.

        Den Artikel lohnt sich sowieso nicht zu lesen. Burger und Burbach kann man sich sparen.

        Der Meinung darf man sein, es ist aber keine Begründung für fehlende Kinderstube,

  9. Ich habe Jugendliche schon gefragt, ob sie eine Partnerschaft hätten. Nein. Ob sie Sex hätten. Nein, auch nicht. Warum nicht? Sie seien pansexuell. OH, sage ich, dann hast du sicher eine große Auswahl. Das schon, aber es fällt mir schwer, mich zu entscheiden. War kein Witz, sondern ernst gemeint. Pansexuelle wollen dazu Pansexuelle Sexualpartner. Das ist also eine Ausrede um überhaupt keinen Sex zu haben. Andere treiben ihre Scherze damit. Aber häufig wird Jugendlichen, die etwas identitätsunsicher sind, von professioneller Seite eingeredet, sie seien transsexuell, und entsprechende Maßnahmen werden eingeleitet, die später zum Suizid führen, und das ist gar nicht lustig.
    Wenn ein Mann sich als Frau definiert, hat er eventuell Sex mit Männern. Wenn ja, ist er trotzdem kein Homosexueller, was er auch auf keinen Fall sein will. Hat er Sex mit einer Frau, ist er zwar lesbisch, es sieht aber doch heteronormativ aus.

    1. Na ja. Auch so ein Herrscherklassenmitglied ist theoretisch nicht dazu gezwungen, da mitzumachen. Und dies ist wohl ein strukturelles Kernproblem. Denn wer aussteigt, verliert automatisch Herrschaftseinfluss. Und damit bleiben zwangsweisee nur Machtgierige in Herrschaft.

  10. Hier sind alle wieder zusammen die Ablenkung brauchen und ihre Zeit verplempern. Von was genau will Frau Burger ablenken? Sozialkürzungen, Zähne nur für Reiche?
    Interessant wie die Kommentatoren auf solche Themen abheben … die üblich Verdächtigen Vollidioten! AfD lässt Grüßen!
    Darum will Weidel/AfD auch Mitglied in Trumps „BOP“ sein! Woher nimmt die Goldman-Sachs Tusse die Milliarde?
    Ach Steuergeld!
    MfG KB/BR

    1. @ KB

      „Hier sind alle wieder zusammen die Ablenkung brauchen und ihre Zeit verplempern.“

      Wessen sind Sie überdrüssig?

      PS. Ihnen ist aber schon klar, dass Sie auch hier sind.

      1. Viellieicht rechnet @KB damit, dass Leser seine in sich unlogische Aussage nicht erkennen (koennen). Oder er waere in seinen kognitiven Faehigkeiten etwas eingeschraenkt. Ich weiss nicht, was davon zutrifft, Koennte auch beides gleichzeitig zutreffen. Ich willl mir kein Urteil erlauben.

    2. Verstehe ich nicht. Es ist doch nicht dein ernst, dass du eine Hitliste aktueller Probleme aufstellen willst, um dann die Forderung aufzustellen, dass man die in der von dir aufgestellten Reihenfolge zu bearbeiten habe? Nee jetzt?
      Und warum genau darf die Autorin nicht über das Leid von Frauen schreiben, die in Frauenhäuser, Gefängnissen, in Vereinen und nun auch auf der Arbeitsstelle Opfer einer irren Ideologie werden? Und das ist ein „AFD-Thema“? Der Schutz von Frauen liegt in den Händen der AFD? Das ist die einzig mögliche Schlussfolgerung aus deiner Intervention.

      Es ist übrigens durchaus so, dass jede Verteidigung dieses Unfugs, jedes vor Gerichten geurteilte Unrecht, jeder Angriff auf Kritiker, jede Maßregelung und und und, direkte Wahlkampfhilfe für die AFD sind.
      Es ist nicht wirklich schwer zu verstehen und ich stehe nur noch fassungslos daneben und staune, mit welcher Besessenheit das weitergemacht wird.

      1. Die Autorin betreibt das gleiche Geschäft wie die progressiven Neoliberalen und die Ressentimentschürer der Agitation-für-Dumme und spielt sich als Verteidigerin der arbeitenden Frauen auf.
        BTW: Die haben real und materiell weit größere Probleme als die paar Transfrauen.
        Aber das interessiert die Burger mit ihren Ressentiments natürlich nicht.

  11. Die Entwicklung ist auch an der Geburtenrate ablesbar. Die Menschheit schafft sich ab. Natürlich soll jede Person so leben können, wie sie möchte. Aber das ganze Gendergedöns wird ja staatlich unterstützt. Herkömmliches, wie die Familie, bestehend aus Mann, Frau und Kindern, wird nicht mehr als Vorbild vermarktet, sondern als Auslaufmodell, und damit ist es auch eins, zum Schaden aller. Natürlich soll auch der/die Trans Rechte haben, aber die Frauen in Umkleidekabinen und Toiletten für Frauen haben auch Rechte, und wenn sie dort keine Trans sehen wollen, ist das deren gutes Recht, alles andere ist pervers, ob man es in gewissen Kreisen wahrhaben möchte oder nicht. Es braucht in den „wertewestlichen“ Gesellschaften einen Reset, denn „Werte“ gibt es dort nicht mehr, siehe auch Staatsräson, Epstein und Ukraine.

  12. „Wer würde ernsthaft Transideologie vertreten, wenn das nicht mehr schick wäre? Oder Massenimmigration? Ganz, ganz ernsthaft, selbst bei sozialem Gegenwind?“

    Nun, ich war nie „für Massenimmigration“, aber ich bin seit 25 Jahren der Meinung, dass wir Flüchtlinge nicht im Mittelmeer oder vor Grenzzäunen verrecken lassen dürfen, wenn „wir“ (sc. der kapitalistische Wertewesten) ihnen wahlweise
    – die Länder zerbombt; oder
    – die volkswirtschaftliche Entwicklung durch neoliberale Rezepte unmöglich gemacht haben.
    Oder man muß halt sagen, dass einem Menschlichkeit eben scheißegal ist. So weit sollte man sich (auch als Nicht-Woker) schon ehrlich machen.
    Aber die Autorin hat schon recht, mit dieser Auffassung krebse ich seit jeher an der 5%-Hürde herum…

    1. @agricola (so heisst auch meine bank)
      Ich habe niemandem sein Land zerbombt. Ich habe auch keinem Land neoliberale Rezepte verschrieben.
      Warum also sollte ich es gut finden oder gar unterstützen, dass wildfremde Menschen in Massen sich dort aufhalten wollen, wo ich lebe.
      Und dann soll ich sie auch noch durchfüttern.
      Ich mag Moslems recht gern (wie Menschen im Allgemeinen).
      Ich habe Jahre in Marokko, in Syrien und in der Türkei.
      Doch dauerhaft leben wollte ich in keinem dieser Länder. Die dortigen Frauen waren recht unterwürfig erzogen, und einer europäischen Frau kann man das Leben in einem moslemischen Staat nicht zumuten.
      Warum also sollte ich dafür sein, dass es in ein, zwei Generationen in Europa so aussieht wie heute in Marokko?
      Ich sprech mich dagegen aus, dass Länder mit Bomben gefügig gemacht werden. Ich bin auch gegen Neoliberalismus, nicht nur woanders, auch in Europa.
      Ich möchte nicht, dass irgendwer, irgendwo ertrinkt oder verhungert. Doch ich habe keinen Einfluss darauf. Es ist egal, wen ich wähle, ich bekomme immer dieselben Vollstrecker als Regierung. Gut, sie heißen anders, aber sie arbeiten für die selbe kleine Gruppe von Menschen.
      Ich denke, so wie wir unsere Regierungen zum Teufel jagen sollten, so sollten das auch die Flüchtenden in ihren Ländern tun. Damit wäre uns allen geholfen.
      Doch solange wir nicht bereit sind, dafür zu sterben, und es würden viel sterben, wenn wir es täten, wird sich nichts ändern.
      Und wir müssen bereit sein, viele zu töten, sonst werden sie bald wieder da sein…..

      ich nicht …
      und wenn ich mich umschaue, sehe ich keine Revolution im Entstehen oder am Horizont.
      Was ich sehe, ist ein entstehendes Freiluftgefängnis mit 100 % Überwachung. Das perfekt digital gesteuerte Panopticon.
      Und höre Streit unter den Insassen.
      Insassen, die nicht wahrhaben wollen, dass sie schon im Knast leben und dass es nicht besser werden wird, wenn nicht … siehe oben.
      Die Mehrzahl glaubt sogar noch immer, in einer Demokratie zu leben … Weil wir unsere Aufsher und unsere Verwaltung selbst wählen dürfen. Natürlich nur aus den vorgeschlagenen Menschengruppen.

  13. Ich frage mich, ob diese Gesellschaft, die mehr und mehr zerbricht, nicht zwangsweise solche Ideologien benötigt, damit sie die kaum noch zu beherrschende Bevölkerung weiter gängeln kann, ohne dass diese das merkt? Für Rechte irgendwelcher Minderheiten einzutreten kann ja nichts Schlechtes sein. Wer dagegen ist, ist halt rechts, antisemitisch, rassistisch oder gar faschistisch. Und schon geht es nicht mehr um die grundlegende Ungerechtigkeit in dieser Welt, und auch in unserem Land, geht es nicht mehr um Krieg oder Frieden, um das Zusammenleben der Völker, nein, es geht um queer oder nicht Queer.

  14. Das Trans-Thema wurde von den Rechten maximal aufgeblasen, um im brackigen Hirnwasser (rechts-)konservativer Menschen auf billigen Stimmenfang zu gehen.
    Auserdem fungiert es als Nebelkerze, die sie Sicht auf wesentlich wichtigere Themen trüben soll. Die Alter_Naiven sind allerdings reihenweise über dieses Stöckchen gesprungen.
    Medizinische und entwicklungspsychologische Entgleisungen muss man natürlich ernst nehmen und ihnen entsprechend entgegentreten.

    1. @ Zebraherz

      „Medizinische und entwicklungspsychologische Entgleisungen muss man natürlich ernst nehmen und ihnen entsprechend entgegentreten.“

      Und wer entscheidet darüber, wann und wie entgegengetreten wird?

      1. Ein aufgeklärtes „Vorfeld“ das vehement darauf pocht, dass geschlechtliche Identität keine körperliche, sondern vielmehr eine geistige Kategorie ist. Übergänge falls überhaupt vorhanden, fließend sind.
        Natürlich bei gleichzeitiger Verdammung der kleinbürgerlichen Spießerwelt und religiöser Dogmen die diese Trennung, fixiert an körperlichen Merkmalen überhaupt erst hervorgebracht haben. Führend, noch vor den Katholen ist hierbei der Islam – einfach mutig den Pimmel abschnippel lassen, dann ist die Ehre wieder gerettet und die Steinigung wird abgesagt.

  15. ich finde den Kommentar von Frau Burger ausgezeichnet. Schade, dass es selbst hier bei Overton Foristen gibt, die dümmlich darauf reagieren.

    1. Ach, wenigstens mochte ich Frau Burger fuer den Versuch danken, das Denken bei potenziellen Lesern hier anzuregen.

      Aber wie anhand der weit meisten Kommentare zum Artikel wohl feststgestellt werden kann, sind die allermeisten Leute nicht mal in der Lage, ueberhaupt tiefgreifend nachdenken zu koennen. Und daher braucht man solcherart Anregung erst gar nicht zu geben, da dies eben ein zweckloses Bemuehen ist.

  16. Die Autorin schreibt :
    „Er hat dagegen das Recht, den anderen Frauen beim Umkleiden zuzuschauen und sich vor ihnen zu entblößen. Wenn die Frauen das nicht wollen, sind sie das Problem. “

    Was hier in der BRD abgeht ist Freudofaschismus in Reinkultur : Den Frauen aus der Arbeiterklasse wird auf diese Weise klargemacht, welche Stellung sie in der liberalen Marktwirtschaft einzunehmen haben : Fickvieh für die in Geilheit vereinte Männerwelt sollen sie sein, und ohne zu murren, wann immer es einem x-beliebigen XY-Chromosomierten in der Hose spannt, sich diesem freiwillig und freudig als Samenklo anbieten ; und wenn es auf dem Arbeitsmarkt eng wird, dann bitte nicht „der Allgemeinheit zur Last fallen“, sondern als selbstständige Hure „Eigenverantwortung übernehmen“ ; die Epsteins und Andrews haben gesiegt, auch wenn sie offiziell schuldig gesprochen werden – Widerlich; wer im Westen noch Patriot ist, ist vermutlich pervers !

    1. Ich würde sicher nicht mit solchen Begriffen argumentieren, sehe aber, und eigentlich schreibt das auch die Autorin, dass für die Herrschaft, für die Oberschichten die Frauen der „unteren“ Schichten, die Menschen überhaupt wieder zur Verfügungsmasse werden. Sie sollen deren Kriege führen und für sie leiden. Sie sollen sich ihren irren Ideologien fügen und wenn auch nur ein Bruchteil dessen wahr ist, was im Zusammenhang mit Epsteinns Insel berichtet wird, ahnt man welchen Stellenwert Frauen und Kinder – nicht ihre eigenen, das ist klar – für diese psychotischen Herren der Welt haben.

      1. Sie haben leider recht : Meine Wortwahl war unterirdisch !
        Ich möchte mich für den obigen Beitrag entschuldigen ( der ist unter dem Eindruck der Epstein-Files entstanden )..

        1. Ich wollte die gewählten Formulierungen gar nicht kritisieren. Dass ich selbst sie so nicht verwenden würde, ist erst mal von geringer Bedeutung. Was die Epstein Files betrifft, ist es im Moment kaum möglich, das Wahre am bisher bekanntgewordenen zu bestimmen. Aber man beginnt zu ahnen, dass da reichlich viel ist, das Anlass zur Empörung gibt. Und diese Überzeugung wird zur Gewissheit, wenn man sieht, wie das medial, politisch und juristisch bearbeitet wird. Juristisch passiert nichts erkennbar Relevantes, Trump sieht eine demokratische Schmutzkampagne und jetzt hat man auch eine russische Spur.
          Es gibt reichlich Grund zur Empörung.

          1. 1211 schreibt :
            „Juristisch passiert nichts erkennbar Relevantes“

            Epsteins Kunden sind allesamt reich und/oder prominent, es wurde mich sehr wundern, wenn es für diese Gruppe ein schmerzhaftes juristisches Nachspiel gäbe, denn für diese Leute ist die USA schließlich „gemacht“ : Eine Nation als Jagdrevier und Spielwiese für krankhaft ehrgeizige, geld- und sexgeile Herrenmenschen.
            Was mich schon jetzt und seit langem wundert ist, dass die US-Normalbürger so patriotisch sind: sie sind allem Anschein nach wirklich stolz darauf Bürger eines Staates zu sein, für dessen herrschende Klasse der Normalbürger nur den Wert einer Arbeitsbiene hat, die brav Mehrwert und Sex abliefern soll.

  17. Was mich fasziniert ist die Flexibilität der Anhänger von Luxusüberzeugungen was den Stellenwert von kommunizierter Fremd- und Selbstwahrnehmungen angeht:
    eine Transfrau ist eine Frau, weil sie behauptet, sie nehme sich als solche wahr. Und nur deswegen! Fremdwahrnehmungen sind in diesem Fall absolut unmaßgeblich.
    Genau das Gegenteil gilt für als Gegner Markierte:
    gegen die Fremdzuschreibung „Antisemit“ hilft einem die gegenteilige Beteuerung kein bißchen, schlimmer noch, genau diese liefert den besten Beweis des Vorwurfs, sind doch gemäß Deutschlands führender Antisemitismusforscherin, Frau Prof. Dr. Dr. (!) Schwarz Friesel
    „Antisemitismus und dessen Leugnung untrennbar miteinander verbunden.“ Das schafft eine catch22 mäßige Situation: wenn man diese Erkenntnis voraussetzt, besteht der einzig sichere Weg, diesen Antisemitismusvorwurf zu widerlegen, darin zu bekennen, Antisemit zu sein. Aber dank oben erwähnter Flexibilität ist auch das kein Ausweg: obwohl es soetwas gemäß Schwarz Friesels These nicht geben kann, ist man jetzt „selbsterklärter“ Antisemit!

    Gute Nacht!

    1. Der Bezug auf Joseph Heller – in der DDR erschien es unter dem Titel „Der IKS Haken“- ist bestechend. Ich kann mich auch an einen Satz daraus erinnern, der komprimiert Herrschaft beschreibt: „Sie haben das Recht alles zu tun, woran wir sie nicht hindern können“ Das aber scheint im Moment verdammt viel zu seit. Mit Tendenz zu mehr.

      1. Hier ein Text Schwarz-Friesels:
        https://www.boell.de/de/2024/01/02/die-sprache-des-antisemitismus-judenfeindliche-rhetorik-nach-dem-71023
        Zitat daraus: „Der Nahostkonflikt fungiert für diese „Ich-bin-kein-Antisemit-Antisemiten“ lediglich als Vorwand und Katalysator. Abwehr und Leugnung gehören folglich untrennbar zum israelbezogenen Antisemitismus dazu. …“
        Interessant auch die Autoren der dort angegenbenen „weiterführenden Literatur“ …

    2. Das ist die gleiche Argumentation wie im Film „Der Campus“, wo ein Professor wegen einer (nicht stattgefundenen) Vergewaltigung vor ein Tribunal gestellt wird. Die begutachtende Psychotherapeutin erklärt die Behauptung des „Opfers“, nicht vergewaltigt worden zu sein, als typischen Verdrängungsmechanismus und Beleg für die Vergewaltigung.
      Die Frage, was die Betroffene denn aussagen müsse, wenn keine Vergewaltigung vorläge, muß sie dann nicht beantworten, da angeblich rein hypothetisch.

  18. Aus dem Artikel: „Henderson machte viele Bereiche aus. Illegale Immigration, Drogenlegalisierung, eine kritische Haltung gegenüber der Polizei sind Bereiche, wo auf den ersten Blick klar ist, warum das armen Menschen schadet, Reiche aber wenig betrifft. Die Ansicht gegenüber Transsexualität klingt aber auf den ersten Blick nicht so, als wäre das eine Frage der sozialen Klasse. Oder doch?“
    Häh, das Thema der Drogenlegalisierung auf einer Ebene mit den Wahnideen von 27 oder was weiß ich Geschlechtern und der woken Selbstbestimmungsideologie etc. und dann noch mit der Deppenbehauptung, dass „das armen Menschen schadet, Reiche aber wenig betrifft.“

    Ich glaub‘, mein Schwein pfeift! Ohne staatliche Bevormundung leben zu wollen, welche psychoaktiven Substanzen ich zu mir nehme oder nicht, weil das den Staat einen Scheißdreck angeht, ist ein wahrer Akt der Selbstbestimmung und der Irrsinn der Drogenprohibition treibt doch gerade arme Menschen, die suchtkrank sind, in einen Teufelskreis aus Kriminalität, Verlendung und oftmals auch in den Tod, schadet ihnen also ohne Ende.
    Der z.B. koksende Top-Manager dagegen oder auch drogenkonsumierende Spitzenpolitiker (wie etwa der Crystal Meth- Volker Beck von den Olivgrünen) können sich ihren Konsum finanziell ohne Probleme leisten und laufen im Gegensatz zu den Unterprivilegierten kaum Gefahr, im Knast bzw. in der Gosse zu enden, weshalb diesen Bonzen eine Drogenlegalisierung ziemlich egal sein kann.

    Diese Passage aus dem Burgerschen Beitrag ist, mit Verlaub, wirklich der letzte Müll und strotzt nur so vor völliger Ahnungslosigkeit!

    1. Ja. Außerdem muß ich zugeben, dass mir auch auf den zweiten Blick nicht klar ist, inwiefern eine kritische Haltung gegenüber der Polizei armen Menschen schaden soll …

      1. @scm: „Ja. Außerdem muß ich zugeben, dass mir auch auf den zweiten Blick nicht klar ist, inwiefern eine kritische Haltung gegenüber der Polizei armen Menschen schaden soll …“

        Da haben Sie auch absolut recht!

      2. weil diese eher Opfer sind. Die Oma, deren Handtasche geklaut wird, ist meist Abeiterin gewesen. Die Frau, die vergewaltigt wird, joggt meist nicht durch bewachte Parks und Communities in Harvard, …
        Die meisten Kriminellen bestehlen ja nicht die Eliten, sondern immer nur die nicht allzusehr geschützten, einfachen Menschen. Mir ist kein Fall bekannt, wo eine Milliardärstochter in die Prostitution „gerutscht“ ist…
        Wurde bei den Bezos eingebrochen? Gates-Kinder abgezogen? Neugebauer sexuell belästigt?
        usw. usf.

    2. Das kann man so sehen. Eine andere Betrachtungsmoeglichkeit inbezug zu Drogenlegalisiereung waere aber auch, gesellschaftliche Bedungungen zu etablieren, die moeglichst wenig Anreiz zu Drogenkonsum bieten.

      Was ich damit sagen moechte ist, dass es zweckfuehrender waere, eine Gesellschaft so hinzugestalten, dass sich moeglichst viele Menschen innerlich so stabil und zufrieden fuehlen, dass sie gar keine Lust haben Drogen zu konsumieren (um sich dadurch wohler zu fuehlen).

      1. @Markus: „Was ich damit sagen moechte ist, dass es zweckfuehrender waere, eine Gesellschaft so hinzugestalten, dass sich moeglichst viele Menschen innerlich so stabil und zufrieden fuehlen, dass sie gar keine Lust haben Drogen zu konsumieren (um sich dadurch wohler zu fuehlen).“

        Da bin ich 100%ig bei Ihnen!

  19. Ich denke, es ist an der Zeit, die historischen Fakultäten und Institute an deutschen Universitäten gründlich zu überprüfen. Auf unsensible und geradezu reaktionäre Weise werden Personen noch immer und ohne Skrupel einem Geschlecht zugeordnet, einfach nur, weil seit langem, vielleicht schon seit tausenden von Jahren so verfahren wurde. Geradezu abenteuerlich wird vorgegangen, wenn man die Leichname aus vergangenen Zeiten untersucht und einfach aus der Untersuchung des genetischen Materials ableitet, dass man es mit einem Mann oder einer Frau zu tun hatte. Ist das nicht unfassbar?
    Von einer ähnlichen Vermessenheit ist die forensische Medizin, die genauso vorgeht. Man erinnert sich solcher Aufrufe, wer Hinweise zu einer aufgefundenen weiblichen Leiche geben kann. Was diese „Doktoren“ sich so anmaßen! Wo haben die überhaupt promoviert? Bei Roberto?

    Überdrehter Unfug? Wer sagt das?

  20. brav-„O“
    Danke Anne Burger.
    Pauline Reage und Lacan zusammenzudenken ohne das es jemand bemerkt nenne ich ein Meisterstück.
    Distinktionsgewinn reicht als Motiv und kausale Basis aber nicht.

  21. Die Selbstsicherheit bei der Autorin wie hier im Forum mit der über die Dinge geurteilt wird, die offensichtlich nicht im Ansatz verstanden sind, ist doch einigermaßen erstaunlich. Das eigene Unwissen wird ideologisch überhöht und auf der Grundlage von mehr als 30 Jahre altem Hauptschulwissen das Unverstandene zur Transgenderideologie erklärt.

    Natürlich könnte man auch versuchen zu verstehen, welche Fortschritte in den letzten 30 Jahres z.B. zu den biologischen Grundlagen der Sexualität erfolgten, aber Wissen könnte natürlich angesichts der hiesigen Selbstgerechtigkeit zur Verunsicherung beitragen; interessant auch wann jeweils die unterschiedlichen der
    zum Verständnis von biologischer sexueller Prägung beitragende Erkenntnisse gewonnen worden sind:

    https://m.youtube.com/watch?v=XkjI0WKO9po&pp=ygUVUXVhcmtzIHNleCB1bmQgZ2VuZGVy

    1. Fuer normale Menschen stellen sich solche Fragen nicht. Die ueberlegen sich, wie sie auch morgen noch satt werden koennen und wie sie auch morgen noch in Frieden leben koennen. Das brauchen Sie anscheinend nicht. Das brauchen die „Eliten“ auch nicht. Schlimm empfinden es normale Menschen aber, wenn sie erkennen, dass Eliten zwar excessiv die Musse haben, ueber solche Themen zu phillosphieren aber anderseits anscheinend nicht willlens oder faehig sind, existentielle Probleme normaler Menschen anzugehen.

      Ich frage mal ganz konkret;
      Fuehlen Sie sich der Elite zugehoerg? Und, wenn ja: nutzen Se ihre Privilegien zu gemeinwohlfoerdernden Zwecken? Wenn nicht: Warum nicht?

      Ich wuerde mich ueber ehrliche Antwort freuen, danke im Voraus.

      1. „Fuer normale Menschen stellen sich solche Fragen nicht. “

        Für Menschen, die davon betroffen sind, stellt sich die Frage schon, ebenso wie der Umgang mit einer aggressiven Umwelt, die sie als unnormal diskriminiert und angreift.

        „Die ueberlegen sich, wie sie auch morgen noch satt werden koennen und wie sie auch morgen noch in Frieden leben koennen. “

        Ach Transgendermenschen interessiert das nicht? Sie scheinen diese ja sehr genau aus eigener Erfahrung zu kennen. Meiner Erfahrungen nach haben diese viel mehr mit der eigenen Existenz zu kämpfen als der Durschnitt der sogenannten Heteros. Da sie neben ihrer eigener Existenzsicherung auch noch mit der Diskriminierung durch ihre Umwelt kämpfen müssen, die einigen, wie hier en mass zu lesen ist, eine Herzensangelegenheit zu sein scheint.

        „Fuehlen Sie sich der Elite zugehoerg?… “

        jetzt wird es ad hominem. Würde die Autorin ihren Text selber auch nur halbwegs ernst nehmen, dann würde sie sich mit den Deklassifizierten, den Abgehängten auseinandersetzen. anstelle von der Position einer satten, ordentlich dotierten Beschäftigung aus gegen andere zu hetzen, die sozial Abgehängten ignorierend. Letztere interessiert die Autorin doch nicht die Bohne. Politisch folgt sie so der gleichen destruktiven Strategie wie die Antideutschen, nur mit anderen ebenso reaktionären, politischen Vorzeichen.

        Sie fragen nach meinen privaten Verhältnissen? Was geht Sie das an? Was hat Ihre verbale Übergriffigkeit mit meiner Argumentation zu tun?

        Ich halte es mit Gundermann: „Alle oder Keiner“ (Lied, findet sich in einschlägigen Plattformen)

        1. @Klau-Die
          Ich moechte mich bei Ihnen entschuldigen. Sie betrachten meine persoenlichen Fragen an Sie als ‚Angriffsversuch‘? – Ich verabscheue generell jegliche Versuche, anderen Menschen absichtlch zu schaden.

          >Sie fragen nach meinen privaten Verhältnissen?
          Nein.
          >Was geht Sie das an?
          Natuerlich nichts. Das koennten Sie theoretisch auch selbst schlussfolgern.

          >Was hat Ihre verbale Übergriffigkeit mit meiner Argumentation zu tun?
          All meine Fragen dienten ausschliesslich dem Zweck, durch Ihre entsprechenden Antworten Hnweise zu Ihrer psychischen Verfassung zu gewinnen. Um damit moegliche Gruende fuer die Art und Weise ihrer Argumentationsfuehrung und ihres Argumentationsstils erwaegen zu koennen.

          Uebrigens wissen Sie bestimmt auch, dass Sie auf keine einzige meiner Fragen zu Anwort verpflichtet sind..

          Ich selbst habe regelmaessigen Umgang mit Transmenschen. Meine persoenlichen Beobachtungen von Anfeindungen auf diese Menschen, welche ich im Laufe der Zeit machen konnte, lassen mich vermuten, dass diesen Menschen jegliches Philosophieren ueber das Thema wahrscheinlich wenig nuetzt, da die Anfeinder rationale Sachargumumente zum Thema nicht hoeren wollen.

          Herzlich, ….

          1. „….Hnweise zu Ihrer psychischen Verfassung zu gewinnen…“

            Deutlich und offener als Sie kann man mit solchen Ausssagen seine eigene moralische und kulturelle Verkommenheit wirklich nicht präsentieren.

            1. @Klau-Die
              Vielen Dank erst mal. Ich war mir nicht sicher, ob Sie auf meinen letzten Beitrag ueberhaupt antworten wuerden. Danke dafuer, dass Sie ueberhaupt das Gespraech bis hierhin fort fuehrten.

              Mir ist durchaus bewusst, dass meine Art und Weise der Gespraechsfuehrung, wie ich sie hier in diesem Faden fuerhrte ueblicherweise Ehrverletzung bei meinen Gespraechspartnern hervorr ruft.. Aber das ist nicht mein eigentliches Ziel, sondern bloss eine oft unvermeidbare Begleiterscheinung.

              Ich hoffe, dass folgender Text zu besserem Verstaendnis meiner Sache – und dem daraus resulterenden und oft leide schwer vermeidbaren ‚moralisch und kulturell verkommenen Kommunikationsstils‘ – dienen kann.

              Ich weiche psychisch so stark von der Norm ab, dass es mir nicht mal moeglich ist, mittels offentlichem Bildungssystem zu lernen. Also kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass ich geistig behindert bin. Meine Behunderung wirkt sich auch so stark auf meine Motorik aus, dass es mir nicht mal gelingt, mittels handwerklicher Taetigkeit mein Auskommen zu bestreiten. Aus oekonomischem Blickwinkel betrachtet, bin ich somit minderwertig – ich bin kaum verwertbar. Wie sollte ich mit diese Gegebenheit nun umgehen? Ich dachte lange darueber nach. Und kam zu dem Schluss, dass es am brauchbasten fuer mich waere, nach diesem Spruch mit mir selbst umzugehen:

              „Hast du ein Problem, versuche es zu loesen. Kannst du es nicht loesen, mache kein Problem daraus.“

              Ja, nach diesem Leitspruch gehe ich mit meiner eigenen Behinderung um – Ich mache einfach kein Problem daraus.

              Meine psychische Divergenz bietet mir aber die die Chance, menschliches Veerhalten innerhalb von Gesellschaftsstrukturen aus einer ‚abseits des Spielfelds‘ liegenden Perspektive zu beobachten und zu analysieren,

              Ich hoffe, dass Sie, @Klau-Die (und andere Mitleser) meinen Kommunikationsstiel jetzt besser einordnen koennen.

              Herzlich….

      2. „Fuer normale Menschen stellen sich solche Fragen nicht.“
        Oh doch, ganz im Gegenteil. Prüfen Sie mal die Anzahl der Kommentare hier im Vergleich zu anderen Beiträgen.
        Das ein Mann der sich als Frau sieht ins Frauenklo will regt den durchschnittlichen Normalo scheinbar weitaus mehr auf, als wenn er erfährt, das man ihn in einem Atomkrieg auslöschen will.
        Die Normalen können sich über das Thema herrlich aufregen, sollen sie wahrscheinlich auch.
        Ich habe mal die interessante These gehört, dass die, die sich über das Thema besonders echauffieren und die Fahne der klaren Zweigeschlechtlichkeit hochhalten, das gerade deshalb tun, weil sie unterbewusst in der Sache auf verschiedene Weise, aus verschiedenen Gründen selbst unsicher/unzufrieden sind.
        Es scheint generell so, dass Gender und Klimawandel starke Schlüsselreize sind, die Angst und Verunsicherung angesichts der Seltsamkeit und Unbeherrschbarkeit der Natur im Unterbewusstsein des Normalos wecken. Diese Angst bzw Unsicherheit wird dann mit den üblichen Verhaltensmustern bei Unsicherheit, also Aggressivität oder ins Lächerliche ziehen kompensiert.
        Letztlich ist es auch Angst vor Kontrollverlust.

        1. Klare Sache!!!
          Menschen, die gegen Nazis demonstrieren, sind heimlich selber welche.
          Und Veganer sind heimliche Kannibalen.

          Freuds psychoanalytische Halluzinationen sind eher ein Leid.

          1. Menschen, die gegen Nazis demonstrieren, sind heimlich selber welche.

            Soweit würd‘ ich nicht gehen, aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, haben Vertreter beider Gruppen öfter mal mehr mit dem Gegner gemein als sie selber wahrhaben wollen … und damit mein‘ ich nicht die Nase mitten im Gesicht!

        2. „Prüfen Sie mal die Anzahl der Kommentare“

          Die Quantität der Beiträge ist kein Maß für deren Qualität.

          Zudem hat die für ihre demogogische Argumentation bekannte Autorin den Sachverhalt offenbar absichtlich faktisch falsch dargestellt. Der besagte Prozess hat nicht, wie von der Autorun fälschlich behauptet, mit einer juristischen Niederlage für McDonalds geendet. Vielmehr wurde ein Vergleich ohne Urteilsspruch getroffen, so dass das zugrundeliegende Anliegen weiterhin juristisch offen und nicht geklärt ist

          „Diese Angst bzw Unsicherheit wird dann mit den üblichen Verhaltensmustern bei Unsicherheit, also Aggressivität oder ins Lächerliche ziehen kompensiert.
          Letztlich ist es auch Angst vor Kontrollverlust.“

          Da stimme ich überein. Der Betrag, wie auch mein Einwurf, das Thema sachbezogen anzugehen, hat regelrecht einen irrationalen Mob mobilisiert. Die nach Pawlowschen Muster angetriebene Meute hetzt wieder.

        3. @Grottenolm
          Ja, meine eigenen bislang gemachten Beobachtungen bestaetigen mir – im Groben – das von Ihnenn Gesagte.

          >“Letztlich ist es auch Angst vor Kontrollverlust“
          Diese Eigenschaft ist, – edenfalls in gesunder Auspraegung – nuetzlich.

          Kontrolle ueber etwas zu haben bedeutet ja im Prinzip, dass man ausreichend Macht besitzt, etws steuern zu koennen. Diese Eigenschaft aber ist zwingend notwendig, wenn es darum geht, etwas gegen sich verschlechgernde Lebensbedungungen zu unternehmen.

          Wenn ich einen Veraenderungsvorgang nicht beeinflussen kann, dann bin ich eben auf Verdei und Verderb dieser Veraenderung unterworfen.

          Ich moechte mal noch eeinen anderen Aspekt in Hinblick auf Kontrolle anschneiden. Und zwar die Faehigkeit, Macht ueber seine eigenen Gefuehle und Gedanken zu haben. Solcherart Macht kann nicht nur dazu befaehigen, eigene Ungluecklichkeitsgefuehle zu beheben, sondern, kann darueber hinaus auch als Fundament dienen, um geegenete Loesungsmoeglichkeiten von manchen Problemen zu erarbeiten.

  22. In diesen Zeiten ein abmoderiertes Thema nochmal hochjazzen.
    Und dabei sich noch als Verteidigerin der Unterschicht gerieren.
    Da macht die Autorin das gmeiche, was sie den „Eliten“ vorwirft.

    Sorry, da haben wir ernsthaft wichtigere Themen mit erheblichen materiellen Auswirkungen
    Die Angriffe auf den Sozialstaat, langwierig erkämpfte Arbeitnehmerrechte, enorme Umverteilung durch massive Aufrüstung, etc.

    Für so ein Kasperletheater der Autorin mit ihrer narzistischen Kränkung fehlt mir das Verständnis.

    1. Danke, sehr aufschlussreich (fuer mich). Ihr Kommentar zeigt mir, dass Sie wahrscheinlich nicht dazu in der Lage sind, die Ursachen fuer die von Ihnen angesprochenen Probleme zu analysieren.

      Aber egal. Machen Sie sich nichts weiter daraus.

  23. Mal was anderes. Nur mal so.

    Bei google lassen sich keine wissenschaftlichen mathematischen Publikationen von „Anne Burger“ finden und auch nicht die Hochschule, an der sie lehrt. Das ist freundlich gesagt sehr ungewöhnlich. Publikationen gehören unbedingt zur wissenschaftlichen Tätigkeit und Hochschulen listen ihr wissenschaftliches Personal in der Regel auf ihren Webseiten.

    1. Keine Ahnung. Mich persoenliich interressieren irgendwelche Publikationsnachweisee oder auch irgendwelche Akademiegrade nicht. Warum nicht? Weil ich an Informationsgehalt interessiert bin. Unabhaengig vom Autor.

      1. Wenn die Autorin behauptet, sie sei Hochschullehrerin, so ist das nicht ohne Fachpublikation möglich. Ganz einfach.
        Die fehlenden Publikationen und die nicht-Auffindbarkeit an einer Hochschule lassen mich einfach an den Angaben und ihrer vorgetragenen Qualifikation und der vorgeschoben Autorität zweifeln.
        Oder gibt es diese „Anne Burger“ garnicht? Ist das nur eine Strohfrau oder schlicht ein Pseudonym?
        Lauter Fragen, die sich aus einer simplen Recherche ergeben.

        1. Schon moeglich.

          Ich jedenfalls kann mir gut vorstellen, dass eine oeffentlich taetige Person ernste Probleme durch solcherart Artikel bekommen koennte. Stichwort: Cancel Culture. Also wuerde es logisch sinnvoll sein, unter Pseudonym zu veroeffentlichen Einfach, weil Meinungsfreiheit faktisch nicht mehr gegeben scheint.

          Wie sehen Sie das?

      1. Nee, ich finde nur mies, wenn der Koch sich als Sternekoch ausgibt, aber evtl. nicht über die Frittenbude hinauskommt.
        Das merkt man dem Menü an.

    2. Die Franzosen nennen das Nom de Plume, hierzulande als Künstlername oder Pseudonym bekannt. Unter den derzeitigen Bedingungen ist es der eigenen Gesamtsituation vermutlich zuträglicher, so man öffentlich bedienstet ist derlei nicht unter seinem richtigen Namen zu veröffentlichen. In einer der jüngst zurückliegenden BPK wurde bereits angedroht, die von UvL forcierte Sanktionitis bezüglich nicht genehmer Meinungen auszuweiten.

      1. Ein Pseudpnym sollte man kennzeicjnen, wenn man sich auf die Autorität aid dem realen Leben beruft. Zumindest wenn man keine fiktive Literatur verfassen will.

        So finde ich, dass „Anne Burger“ meiner Meinung nach eine Kunstfigur ist und die weiteren Angaben, da nicht überprüfbar meiner Meinung nach eine nicht verifizierbare Behauptung sind. Ich weiß so nicht, ob ich es mit einer realen Person zu tum haebe. .Selbst das Geschlecht ist für mich aktuell unklar, da nicht verifizierbar.

  24. Das ist alles kreuzdämlicher Schwachsinn.
    Ich weigere mich einfach, mich mit diesem Bullshit auseinander zu setzen!
    Zivilisationskrankheit, sagt der Motonome!
    Da hat er verdammt recht!
    Alles gequirlte Kacke!
    Und mehr hab ich dazu nicht zu sagen!

    1. Lach, mit dem Kommentar setzen Sie sich schon dami auseinander. Zwar absolut platt also auf 0-Niveau, aber sie führen ihre vermeintliche Weigerung ins Absurde.

    2. Nun ja jeder blamiert sich so gut er kann. Hätten Sie im Biounterricht auch nur halbwegs aufgepasst oder schlicht die Fähigkeit logisch zu denken, dann wäre ihnen klar, dass biologische Prozesse statistisch gesehen nie 100% ig zuverlässig ablaufen, es gibt die verschiedensten Störungen. Deshalb ist das nicht klar ausgeprägte Geschlecht keine Zivilisationskrankheit* sondern eine Abweichung von der maximal eindeutigen „planmäßigen“ Geschlechtsentwicklung, die es seit zig Millionen Jahren gibt, seit es zweigeschlechtliche Wesen gibt. Das ist zwar sehr selten aber im biologischen Sinne erwartbar, also normal. Ähnlich wie es ja auch beim IQ eine große Bandbreite gibt….
      Wie ich schon erwähnte, solch drastische aggressive Ablehnung zu einen Thema ist oft Indiz, dass der Betreffende bei dem Thema selbst Ängste oder Unsicherheiten hat.
      *mal abgesehen von der Freisetzung Hormonaktiver oder Hormon-ähnlicher Substanzen

      1. Diese Leute brauchen aber nicht eine Gesetzgebung die alle Anderen benachteiligt.
        Sie sehen halt nicht, dass das Ganze nur dazu dient, UNS zu spalten und wirklich niemand von den Initiatoren, das Wohl einer völlig marginalen Menschengruppe im Sinn hat.
        Mal ganz davon abgesehen, das die homosexuelle Szene selbst wenig bis gar nichts davon hält, im Gegenteil fühlen sie sich, bei dem aufkommenden Gegenwehr mittlerweile ernsthaft bedroht.
        In Brasilien machen sie schon Jagd auf Transsexuelle.

  25. „Schaden richtet sie bei den Unterprivilegierten an…“

    Inwiefern richten Transsexuelle Schaden bei Unterprivilegierten an?
    Aber ok, für die Meinungsvielfalt dürfen auch rechtsextreme bzw. dumme Autoren auf overton ihren Gedankenmüll publizieren.

    1. Ich bin da ganz Ihrer Meinung. Ich danke Ihnen, dass Sie der Meinungsfreiheit und -Vielfalt das Wort reden.

      >“Inwiefern richten Transsexuelle Schaden bei Unterprivilegierten an?
      Das kaeme wohl auf die konkreten Taten eines jeweiligen transseexuellen Individuums an. Nur mal als Beispiel: Wenn ein Transsexueller eine Oma ausrauben wuerde, dann wuerde er mit dieser Tat diese Oma schaedigen.

        1. Da gebe ich Ihnen recht. Mein Beispiel hat nichts mit dem strukturellen Problem zu tun, das die Autorin in ihrem Artikel andeutet.

          Mal eine persoenliche Frage:
          Wissen Sie denn, wie der Begriff ‚Struktur‘ definiert ist?

          Wenn nicht, dann koennten Sie eventuell versuchen, dies nachzulesen..

    2. Völlig aus dem Kontext gerissen.
      Du biegst Dir da was zurecht. Ziemlich plumper Versuch.
      In Deiner Lesart hört sich der Artikel so an: Transsexuelle richten nur Schaden an.
      Und das hat die Autorin nie behauptet.

  26. Ich moechte hier mal meine eigenen Schluessse darlegen, die aus diesem Artikel gezogen werden koennten:

    Der Kaiser ist nakt, weil er unfaehig ist, sich anzukleiden. Und aus diesem Grunde versucht er, sich als Bekleidet zu definieren. Und, soweit ich es beurteilen kann, glaubt ihm der ueberwiegende Teil des Volkes.

    Und aus diesem Grunde besteht fuer den Kaiser nicht mal die Notwendigkeit, sich ueberhaupt ankleiden zu muessen.

  27. Dass die Eliten und die Leute, die sich Luxus-Überzeugungen leisten können, keinen Schaden von der Transideologie haben, halte ich für nicht schlüssig. Das Problem ist doch, dass gerade die Kinder der „Gut-Situierten“ (viele von denen) an den Kram glauben und den Kram mitmachen. Die nehmen daran doch auch Schaden und nicht zu knapp. Jedenfalls die, bei denen ich das schon beobachtet habe. Denn die glauben wirklich daran, anders als die ärmeren Schichten. Und die verlieren wirklich ihr eigenes Selbstgefühl, ihre eigene Orientierung.

    Ich finde den Artikel daher auch ein wenig überspannt. Hier wird einigermaßen krampfhaft versucht die Sache Transideologie und alles, was damit zusammenhängt, monokausal zu erklären. Damit wird man dem Problem nicht gerecht.

    Wenn ich Transmenschen begegne, Frauen oder Männern, dann ist für mich in aller Regel ziemlich sofort klar, was sie sind: eher Mann oder eher Frau. Ich habe Transfrauen erlebt, die für mich wirklich Frauen waren, von der ganzen Anmutung her, aber auch solche, die für mich eindeutig noch Männer waren. Und bisher war noch nie jemand dabei, der wirklich undefinierbar gewesen wäre. Und dafür muss ich nicht erst unter den Rock gucken.
    Ich denke die Natur hat wirklich alle möglichen Varianten von nicht ganz weiblichen und nicht ganz männlichen Menschen möglich gemacht, quer über Psyche und Körper hinweg, so dass es wirklich schwer ist nur anhand der Psyche oder nur anhand des Körpers zu urteilen, wer als was gesehen werden sollte.
    Blos vom Gesetzgeber her muss es irgendeine feste Regel geben. Das ist das Problem. Denn jede bisher denkbare, war für einige Individuen ganz schon nachteilig.

    1. Ja.

      Aber der Artikel warf die Frage auf, warum sich junge ‚Eliten‘ lieber excessiv mit solchen Sachen beschaeftigen anstatt mit der Loesung von weitus gravierenderen Problemen. Ich waere wohl der Letzte, der irgendwelchen ‚Eliten‘ vorschreibeen wuerde, was sie zu tun oder zu lassen haetten.

      Aber nimm es mir nicht uebel, wenn ich mir wuensche, dass meine Machthaber mittels ihrer Macht eher Probleme der Allgemeinheit loesen zu versuchen.

      1. Aber der Artikel warf die Frage auf, warum sich junge ‚Eliten‘ lieber excessiv mit solchen Sachen beschaeftigen anstatt mit der Loesung von weitus gravierenderen Problemen.

        Na weil sie sich genauso an der Nase herumführen lassen wie andere Gruppen junger Menschen. Blos schlägt den jungen ‚Eliten‘ nicht so oft die Realität ins Gesicht, weswegen sie „auf solchen Sachen“ länger hängen bleiben.

    2. „Dass die Eliten und die Leute, die sich Luxus-Überzeugungen leisten können, keinen Schaden von der Transideologie haben, halte ich für nicht schlüssig.“
      Der Punkt ist doch ein ganz anderer. Der größte von außen wahrnehmbare Schaden männlicher Angehöriger der Eliten auf Grund geschlechtlicher Dinge beruht im Gegenteil auf den stark ausgeprägten klassischen zweigeschlechtlichen Rollenmustern. Und er besteht darin, dass auch ein reicher mächtiger Mann, von jeder dahergelaufenen Nutte vorgeführt oder gar gesellschaftlich zerstört werden kann. Weil der „starke“ Mann eine von der Frau geschaffene Witzfigur ist, die sie jeder Zeit mit einfachsten Vorwürfen wieder kassieren kann. Für die Frauen wäre es natürlich ein Nachteil, wenn die Trans-Ideologie ihre Machtstellung verwässern würde.
      Man kommt wieder zu dem Schluss, wie oft, dass die Diskussion den Kern des Themas gar nicht erfasst.

  28. Koennte jemand was mit meinen Schlussfolerungen anfangen, die Ich (und hoffentlich noch einige Andere) aus diesem Artikel von Frau Berger ziehen koennen?

    Der Kaiser ist deshalb nackt, weil des Ankleidens unfaehig ist. Aber solange er es schafft, sein Volk davon zu ueberzeugen, er waere eben doch bekleidet, stellt seine Unfaehigkeit bei ihm selbst kein Problem dar.

    Oder, noch deutlcher ausedrueckt:
    Dier Kaiser ist dumm, schafft es aber trotzdem, sich als schlau zu vermarkten.

  29. Also weltweit betrachtet ist das gar nicht so groß verbreitet.
    Betroffen sind vor allem Westeuropa, Nordamerika, Großbritannien, die skandinavischen Länder, Australien.
    Also Länder die vielleicht zusammen 20% der Weltbevölkerung ausmachen. In der übrigen Welt ist das überhaupt kein Thema.

    1. Ich nehmee mal an, das hat folgenden Grund:

      In manchen Laendeern brauchen die Machthaber kein soziales Mitgefuehl zu heucheln um ihre Macht zu behalten. Entweder, weil sie ihre Macht mittels Zwang durchsetzen koennen, oder weil sie ihre Macht so ausueben, dass es zum Wohle der Allgemeinheit dient.

      1. uhm, nein. An Machthabern wirds nicht liegen.
        Und wir reden ja hier nicht von „manchen Ländern“, sondern vom Löwenanteil der Werltbevölkerung. Ich meine, alleine China hat mehr Einwohner als Alle Länder wo Wokeness salonfähig geworden ist zusammengenommen. Worauf ich hinauswollte, dieses gesellschaftliche Phänomen ist global betrachtet eine Randerscheinung – nicht die Norm.

        1. Das ist mir bewusst.

          Nimme es mir nicht uebel, wenn ich davon ausgehe, dass Intelligenz keine Frage von Ethnienzugehoerigkeit ist. Und wenn dem so ist/waere, Dann schlussfolgere ich daraus, dass alle Unterschiede zwischen einzelnen Laendern/Ethmien aus ihren jeweiligen Geschichtsverlaeufen resultiert.

          Als Beispiel koennte ich vielleicht mal den latenten Hass vieler Ukrainer auf Russen anfuehren. Meines Wissens nach resultiert er zum allergroessten Teil einzig wegen der Entscheidung eines einzelnen Mannes (Stalin), russisch-sprachigen Menschen (Soldaten/Kommissaren/whoever) befohlen zu haben, ueble Sachen an der ukrainischen Befoelkerung zu begehen (Stichwort: Holdomor).
          Heute koennte es aber z.B. vor kommen, dass es eventuell Ukrainer mit russischen Wurzeln geben koennte, denen ihre russischen Wurzeln nicht bekannt sind. Diese haetten dadurch eventuell fanatischen Russenhass.
          Dieses Beispiel waere auf jeglichen Hass zwischen zwei Ethnien uebertragbar.

            1. Tschuldigung, ich irrte mich ausversehen bei der Ereignisbezeichnung. Das Ereignis heisst Holodomor – nicht Holdomor.

              „Holdodomor“ bezeichnet ein geschichtliches Ereignis, das zum Tode von etlichen mio Ukrainern fuerhte.. Ausgeloest durch Stalins Befehl, der ukrainischen Bevoelkerung alle Erntevorraete zu beschlagnahmen und ausserlande zu schaffen. Die Konsequenz war, dass etliche mio Ukrainer verhungerten.

              Viellleicht koennte ein ukrainischer Staatsbuerger mehr dazu sagen. Denn meine Kenntnis ueber den Vorgang ist nur rudimentaer.

              Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor

          1. Als Beispiel koennte ich vielleicht mal den latenten Hass vieler Ukrainer auf Russen anfuehren. Meines Wissens nach resultiert er zum allergroessten Teil einzig wegen der Entscheidung eines einzelnen Mannes (Stalin), russisch-sprachigen Menschen (Soldaten/Kommissaren/whoever) befohlen zu haben, ueble Sachen an der ukrainischen Befoelkerung zu begehen (Stichwort: Holdomor).

            Oh je, nimm es mir nicht übel, diese Narrative kenne ich natürlich, aber das passt hinten und vorne nicht zusammen.

            Sieh mal, Joseph Stalin war gar kein Russe. Er war ein stolzer Georgier. Warum sind die vielen Ukrainer also sauer auf die Russen – und nicht auf die Georgier?

            Sein direkter Nachfolger, Nikita Chrustschev stammte übrigens ausgerechnet aus der Ukraine. Wenn Stalin sich also an Ukrainern als solchen angeblich vergangen habe, und sie unterdrückt habe, wie konnte jemand aus der Ukraine überhaupt sein direkter Nachfolger werden und das höchste Amt der Sowjetunion bekommen? Einer aus der Ukraine hat eine glänzende politische Karriere gemacht während sein Volk unterdrückt wurde? Zu dieser Zeit bestand gut die Hälfte des Politbüros der kommunistischen Partei der UdSSR aus Ukrainern.

            Und was noch spannender ist, was hinderte den Nikita Chrustschev denn daran es Stalins Volk, also den Georgiern, heimzuzahlen? In der Tat galt Chrustschev als einer der schärfsten Stalin Kritiker. Er kritisierte ihn für unverhältnismäßige Härte und verurteilte die Repressionen die es unter Stalin gab. Jedoch komischerweise hat er ihn nie die Verantwortung für den Holodomor zugeteilt. Das wäre selbst dem lautesten Stalin-Kritiker Chrustschev nie in den Sinn gekommen.

            Du sagst ja seblst meine Kenntnis ueber den Vorgang ist nur rudimentaer.

            Ich halte dich doch aber auch für intelligent genug zu verstehen, dass Wikipedia stark politisiert ist und gerade zum zur Zeit hochpolitisierten Thema Verhältnis zwischen Russland und Ukraine gelinde gesagt nicht gerade die verlässlichste Quelle ist.

            Da steht also Holodomor sei auf Stalins Befehl erfolgt. Ich kann dir sagen, noch hat kein Historiker den Befehl Stalins finden können indem Stalin befohlen haben soll die Ukrainer verhungern zu lassen. Die große Hungersnot in den 1930ger Jahren, in der Sowjetunion betraf bei weitem nicht nur die Ukrainer. Große Teile der Sowjetunion waren betroffen. Stark gelitten hatte auch Kasachstan sowie süd- und zentralrussische Gebiete. Es verhungerten auch Millionen Kasachen und im Volga-Gebiet Millionen Russen. Holodomor war also eine Katastrophe, die nicht nur auf die Ukraine beschränkt gewesen ist. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass es mit einer bösen Absicht herbeigeführt wurde und dabei gegen bestimmte Volksgruppe gerichtet gewesen sei.
            Nach der Machtergreifung der Kommunisten, wurden in der Tat Großgrundbesitzer, also Fabrikanten und Großbauern, enteignet und weil sie widerstand leisteten auch verfolgt. Aus politisch ideologischen gründen. Kommunisten hatten ein etwas anderes Verständnis von Eigentum. Und weil Großgrundbesitzer auch über eine gewisse politische Macht verfügten und sich natürlich gegen Kommunisten zu wehren versuchten. Man war mit ihnen nicht gerade zimperlich gewesen. Und man interessierte sich dabei auch nicht für deren Nationalität. Doch in der Konsequenz führte dies zeitweilig zu einer Hungersnot. Das kann man schon als dumm und ja sogar verbrecherisch bezeichnen. Jedoch war das nicht dadurch motiviert gewesen einer bestimmten Volksgruppe dem Hunger auszusetzen.

            Darüber hinaus, war Stalin ein strammer Kommunist.

            Es ist schwierig völkische Politik ausgerechnet den extrem-linken Kommunisten zu unterstellen. In der kommunistischen Ideologie war Nationalität nicht besonders wichtig. Es interessierte sie wenig wer welche Nationalität hatte. Kommunisten teilten Menschen nicht nach ihren Nationalitäten ein, sondern nach ihrer gesellschaftliche Klasse. Also sie unterschieden nicht zwischen Russen, Georgiern, Ukrainern, Kasachen, Juden usw… sondern in erster Linie zwischen Bauern, Arbeitern, Intellektuellen, usw… Das steckte schon in ihrem Symbol – Hammer (Arbeiter) und Sichel (Bauern).

            Dass Holodomor, angeblich absichtlich herbeigeführt und gezielt gegen Ukrainer gerichtet gewesen sei, ist ein Narrativ der ukrainischen Nationalisten. Noch vor 10/15 Jahren, galt das selbst in der Ukraine als eine rechte Verschwörungstheorie. Erst seit der Machtergreifung der Nationalisten im Jahr 2014 ist das in der Ukraine salonfähig und zu einem staatstragenden Gründungsepos gemacht worden.

            Vor 2014 waren die Beziehungen zwischen Russen und Ukrainern ausgezeichnet gewesen. Es gab da keinerlei Hass. Außer bei den Nationalisten, aber sie waren damals stets eine unbedeutende Minderheit.

            Die Ukrainer ist eine relativ junge Nation. Sie verstanden sich früher (so vor 150 Jahren) als ein Teil des russischen Volkes und sprachen russisch. Wenn du vor 150 Jahren jemanden in Kiew erzählt hättest sie seien keine Russen hätten sie dich für verrückt gehalten. Das änderte sich ende des 19. Anfang des 20. Jh. während des Untergangs des russischen Imperiums und vor allem ganz stark im Verlauf des ersten Weltkrieges. Die Ukraine wurde zeitweilig mal von Polen mal von Deutschen besetzt gewesen. Sie versuchten die Ukrainer zu instrumentalisieren und förderten den Nationalismus, denen sie einredeten, dass sie in Wirklichkeit keine Russen, sondern etwas besseres seien und für ihre Unabhängigkeit kämpfen sollten. Das funktionierte nicht wirklich, aber die Keime die damals gesetzt wurden sind später doch aufgegangen. Im Zweiten Weltkrieg kollaborierte bereits ein Teil der ukrainischen Bevölkerung mit den Nazis – und übernahmen deren Ideologie. Sie hatten geglaubt die Deutschen würden ihnen helfen eine eigenständige Nation zu werden und biederten sich an. Aber Hitler hatte mit ihnen eigentlich ganz andere Pläne. Für ihn waren sie nur nützliche Idioten. Wie dem auch sei, der Hass auf Stalin wie auch die Legende vom Holodomor wurde ihnen damals unter Hitler von der Nazipropaganda in den Kopf gesetzt. Das war durchaus effektiv im Sinne Hitlers. Selbst nach der Kapitulation Deutschlands, kämpften ukrainische Nationalisten noch bis in die später 50ger Jahre führten die ukrainischen Nationalisten einen Guirilliakrieg gegen die Sowjetunion weiter. Verloren ihn aber natürlich doch. Daher hegen ukrainische Nationalisten einen Greul gegen Russland – als rechtlichen Nachfolger der Sowjetunion.

            Es ist aber bei weitem nicht die gesamte Ukraine nationalistisch, auch heute nicht. Die Hochburg des ukrainischen Nationalismus liegt im Westen des Landes, in der Stadt Lwiw. Je weiter man nach Osten geht, desto mehr sind die Menschen dort pro-russisch. Im Südosten der Ukraine, also vor Allem Krim und Donbass, identifizieren sich die Menschen mit Russland und verstehen sich nach wie vor als Teil des russischen Volkes. Gerade diese Spaltung in der Identitätsfrage, ist eines der wesentlichen Gründe aus welchen sich auch der heutige Konflikt speist.

            1. Danke @Hacker, dass du deine eigene Sichweise hier dargelegt hast. Vieles davon war mir schon so bekannt wie du es darlegst, manches weicht von den Erzaehlugen meiner eigenen Informatiosquellen ab und manches war mir bis dato unbekannt.

              Und ja, ich bin mir bewusst, dass viele Wikipediaartikel zu politischen Geegebenheiten und Vorgaengen sehr narrativ verfasst sind – um’s mal vorsichtig auszudruecken. Und das gilt wahrscheinlich fuer die allermeisten oeffentlich zugaenglichen Zeitungsartikel.

              Uebrigens kenne ich folgenden Witz aus Sowjetzeiten:
              Ein Sowjetbuerger wurde in den Vereinigten Staaten gefragt, was er dort wolle.
              Seine Antwort:
              „Ich moechte die Propagandatechniken studieren, denen ihr ausgesetzt seid. “
              Der Amerkaner: „Sorry, aber wir haben hier keine Propaganda.“
              Sowjetbuerger: „Ja, eben!“

              Es ist leider generell aeusserst schwierig, an objektive neutrale Information zu kommen. Da bleibt mir meist nur, die Informationen in Hinblick auf Plausiblitaet zu durchdenken. Z.B. betrachte ich es als nutzlos, ein rohstoffarmes Gebiet – wie z.B. die EU – militaerisch einzunehmen.

              Ich kann aber sagen, dass sich durch Analyse von Boersencharts und Beobachtung von Kursbewegungen verschiedenster Anlageklassen brauchbare Rueckschluesse auf wirtschaftliche Vorgaenge gezogen werden konnen. Z.B. konnte aus den heftigen Kursschwankungen, die ich waehrend des letzten Wochenendes in bestimmmten Anlagekklassen beobachtete, die Vermutung ableiten, dass sich das westliche Finanzsystem gerade in einem besonders instabilen Zustand befand.

        2. nein, worauf du hinauswillst, ist, dass das eine westliche dekadente zivilisationskrankheist ist. auf deiner heiligen russischen erde ist das ja VERBOTEN wie auch sonst ziemlich überall ausser im von dir genannten kulturraum als gegenbewegung innerhalb der abrahamistischen religionen. russland hängt bei legalisierung von lgbtq noch ungefähr im jahr 1980 der nato und das will ich auf keinen fall als argument für die nato verstanden wissen. in asien hat das alles eine völlig andere geschichte:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_China

            1. soso, und wie sieht diese plausibilität aus? es ist eher so, dass ich prinzipiell keine politiker mag und schon gar nicht das ideologische zeug in den köpfen der menschen, mit dem diese politiker und anderweitige „autoritäten“ sie dirigieren, aufstacheln und einander die köpfe einschlagen lassen können, natürlich zum gewinn der sache der politiker und nicht der verhetzten, man könnte es auch kurz und knapp so formulieren: vorurteile und feindbilder mag ich überhaupt nicht, und das gilt auch für meine eigenen, ich behaupte nämlich nicht ich hätte keine, sondern nichts ist mir lieber als wenn ich eines von meinen überwinden kann, dann bin ich nämlich eine dummheit los.

              1. Danke dir. Ich rechne Selbstkritikfaehigkeit hoch an. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus moechte ich den Rat geben, mittels Ruhe und Gelassenheit zu argumentieren.

                Denn ich denke, dass es zielfuehrender ist, jegliche Antwort auf einen Post – und sei der Post auch noch so sehr unsinnig oder beleidigend – mittels rationaler Sachlichkeit zu formulieren. Manchmal hilft auch ironisches Anworten.

                PS:
                Ich – und wohl viele andere auch – empfinde die politische oeffentliche Diskussionskultur hier in D als versuchte psychische Zersetzung. Eben als krank machend. Und deshalb versuche ich mittels geeigneter Techniken meine psychische Gesundheit zu wahren.

                1. ich halte es mit dem spruch von irgendwem: man merkt die absicht und man ist verstimmt. ich glaube nicht, dass gelassenheit per se zielführend ist, ein bisschen schmerzen verursachen kann jemanden dazu bewegen antworten zu wollen und sich dann mit dem zeug tatsächlich auseinandersetzen zu müssen und dann hat man schon immerhin etwas gewonnen.

        3. Sie machen sich da etwas vor… weltweit werden Sie Transpersonen finden, sofern Sie sie auch erkennen wollen…
          Auch in allen Klassen…
          Jedoch, was dies impliziert und wie Gesellschaften (& Gesetzgeber) damit am klügsten verfahren sollten, ist mMn eine andere Ebene…

          1. Ich sage ja nicht, dass es sie in anderen Teilen der Welt gar nicht gibt. Durchaus. Außer vielleicht in stark muslimisch geprägten Ländern wie Afghanistan – da glaube ich in der Tat gibt es keine, oder höchstens ein Paar inkognito.

            Was ich meine ist, dass dieses Phänomen – also die Idee dass man sein Geschlecht frei bestimmen könne, im Rest der Welt gesellschaftlich, politisch und ideologisch weiterhin nicht anerkannt bleibt und als unnatürlich ja sogar unmoralisch gilt. Insbesondere in muslimischen Ländern. Und es ist nicht so, dass es eine Frage der Machtpolitik ist. Die Gesellschaften der Kulturen im Rest der Welt lehnen es weitestgehend ab.

            Worauf ich hinauswollte, ist dass Menschen im Westen sage ich jetzt mal, oft den Eindruck haben, das sei die neue Normalität, aber es ist ihnen oft gar nicht bewusst dass es keineswegs auf der ganzen Welt so ist und sich eigentlich nur auf einen geringen Teil der Welt beschränkt. Und es sieht nicht danach aus, als würde sich das wirklich global durchsetzen.

  30. Selbstbestimmung soso.
    Was ist eigentlich mit Polygamie? In großen Teilen der muslimischen Welt weit verbreitet und gesellschaftlich anerkannt. Und ich meine jetzt, nehmen wir an wir reden über eine stabile Familie und alle Beteiligten sind in Folge von Selbstbestimmung dabei und durchaus zufrieden. Weshalb ist das tabu? Insbesondere bei der Woke-Fraktion?

    1. Woraus kannst du denn schliessen, dass das Thema Polygamie in der Woke-Fraktion tabu sei?

      Das eigentliche Problem ist aber eher, dass ueberhaupt vernuenftige, sachbezogen,e Disskusion zu etlichen Themen unerwuenscht ist.

      Ich, z.B. freue mich immer, wenn ich mir Meinungen anhoeren darf, die von meinen eigenen Meinungen abweichen. Denn dadurch kann ich mein eigenes Weltbild besser ueberdenken. Leider schaffe ich es nur relativ selten Menschen zu finden, die ueberhaupt auf rationaler sachbezogner Ebene diskutieren wollen/koennen.

      1. Hauptsächlich aus persönlichen Austausch im Bekanntenkreis und mit Arbeitskollegen als ich noch in Deutschland gelebt habe. Die wollten nicht über Polygamie diskutieren. Wie auch über Religion. Insbesondere den Islam fanden sie ganz schlimm.

        Aber in Deutschland ist Polygamie doch auch komplett Tabu. Solche Ehen werden ja gar nicht anerkannt, selbst wenn sie schon seit vielen Jahrzehnten bestand haben. Warum eigentlich nicht frage ich mich? Gleichgeschlechtlich geht – weil ja Selbstbestimmung und so, aber für muslimische Kulturen in welchen Polygamie seit vielen Jahrhunderten gesellschaftlich völlig normal ist, da gibts kein Recht auf Selbstbestimmung. Wieso nicht? Intolleranz?

        1. Soweit ich weiss ist es ziemlich schwierig, mit Menschen ueber ihre ‚eingemauerten‘ Ueberzeugungen rational zu diskutieren. Ich denke mal, weil siie dabei Angst empfinden.

          Also das ist meine persoenliche Erklaerung fuer jegliche Intoleranz, die dir entgegenschlug.

          Es ist z.B. bei den meisten Menschen sogut wie unmoeglich, mit ihnen ueber ihre eigenen religioesen Ueberzeugungen rational zu diskutieren. Weil ihnen ihre Ansichten meist seit der fruehen Kindheit ins Hirn gemeisselt wurden. Das ist ein bekanntes psychisches Phenomaen.

    1. Danke fuer deinen Hinweis. Marla-Svenja Liebich war mir bis eben unbekannt. Aus Neugier versuchte ich, naeheres ueber diesee Person zu erfahren. Ich fand zu dieser Person einen ausfuehrlichen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia.

      Ich schaffte es leider nicht, Primaerquellen zu den Aussagen in dem entsprechenden Wikipedia-Artikel zu finden. Alle dort aufgefuehrten Quellverweise – jedenfalls denenjenigen, denen nachging, zeigten auf Drittquellen. Jetzt frage ich mich, warum die Postulate nicht mittels Primaerquellen untermauert wurden.

      Koennte mir vielleicht jemand aufzeigen, wie ich ohne Primaerquelle eine Aussage auf Korrektheit pruefen koennte?

  31. Völlig verqueerer Kommentar:

    Die Leute mit den Luxus-Überzeugungen wählen die Partei der Blaublütigen.

    Jeder weiß, dass die Rand- und Transgruppen der sexuellen Identität in jeder Gesellschaftsklasse vorkommen. Sie führen ihr oft schwieriges und für Außenstehende spektakuläres Leben häufig in Armut.

    Wer diese Randgruppen als Luxus diffamiert, was tut er mit ihnen als nächstes?

    Etwas anderes ist, dass diese Gruppen sich vom Spiel des „Teile und Herrsche“ einfangen lassen und es mitmachen. Die politisch klügere Schwulen- und Lesbenbewegung hat das in ihren großen Zeiten vermieden.

    1. danke schön, endlich mal was wo ich mich nicht aufregen will. und scharf geschlossen aus der verwendung von „luxus“. die autor“in“ (wer weiss das schon, ist ja ein erfundener name), benutzt zum beispiel auch das wort „unterprivilegiert“…

      1. Ja und, betrachtest du die Verwendung des Wortes ‚unterprivilegiert‘ als Fehler? Ich betrachte mich selbst auch als unterprivilegiert. Und zwar deshalb, weil ich weniger Privilegien als die ‚Eliten‘ besitze. Siehst du das anders?

        1. privilegien sind privatrechte/pflichten, die früher eine bessere stellung begründet hatten. mit der bürgerlichen revolution gibt es die nicht mehr. wer „unterprivilegiert“ sagt, der hat schon 3 purzelbäume im rechtlichen denken hinter sich und begreift nicht, dass die armut genauso aus GLEICHEN rechten kommt wie aus ungleichen.

          1. Ja, wenn du Privilegien anhand gesetzlich zustehenden Rechten fest machst, dann hast du recht.

            Das Problem ist nur, dass ich manche meiner Rechte gegenueber ‚bestimmten Personen/Gesellschaftskreisen‘ faktisch nicht durchsezen koennte.

  32. „Sie behaupten, das Einzige, was ein Mann tun muss, um eine Frau zu werden, ist es, den magischen Satz zu sagen: ich bin eine Frau. Und Simsalabim, da steht sie, die neue Frau.“

    Spannend. Und glaubt das auch das Kreiswehrersatzamt?

    1. Ich nehme mal an, dass ein Kreiswehrersatzamt (heisst das wirklich so?) dazu verpflichtet ist, sich am jeweilgen Personalausweiseintrag zu orientieren.

      1. Nein, das haben die schon offiziell gemacht. Im Kriegsdienst werden alle mit männlichem Genitale eingezogen, egal was im Pass steht. Soweit geht der Spass dann doch nicht. Aber vielleicht darf Mann im Tütü an der Front auftauchen und sicher bietet die Feldküche Grünkernbratlinge an.

        1. Hey, es ist voelkerrechtlich stafbar, Krigshandlungen unter Bekleidung auszueben, unter der es einem Gegner nicht moeglich ist, den ‚Krieger‘ eindeutig als gegnerischen Soldaten zu erkennen. Also nix mit „Mann im Tutu an der Front“ 😉

          1. das wäre doch eine neue Variante der Kriegsführung.
            Die Russen würden sich totlachen, und so könnte man sie auf diese weise besiegen.

        2. Au-Ja!
          Grünkernbratlinge aus den Dinkelkanonen der Feldküchen an allen Fronten des laufenden III. Weltkrieges.
          Das Geheimrezept für ein langes, reichhaltiges und gesundes Leben.

  33. Im Prinzip ist es das ewige Motto „Wasser predigen und Wein saufen.“
    Man selbst wünscht sich eine heteronormative Ehe mit hübschem Eigenheim, 2 Autos, eins davon Elektro und gerne auch mehrere Kinder, während man anderen schon im Kindergarten einreden lässt sie steckten im falschen Körper (was soll das überhaupt heißen), sie seien divers usw woraufhin die Leute sich evtl ins Unglück stürzen durch Operationen und lebenslange Medikamenteneinnahme. Praktisch für die in den gehobenen Wohnvierteln denn dann tauchen keine Flodders in der Nachbarschaft auf.
    Jemand wie Bill Gates, durch Steuervermeidung absurd reich gewordener Nichtskönner, traktiert andere Weltgegenden mit Impfkampagnen, verdient dadurch noch mehr Geld und wie man hört sind die eigenen Kinder umgeimpft.
    Die Medusa Uschi hat 7 Kinder, wird aber nicht beschimpft sie habe für Überbevölkerung und Klimatod gesorgt, währenddessen mischt der Bill wieder empfängnisverhütende Mittel in seine „Impfstoffe“ die er in Afrika verteilt.
    Das Silicon Valley überschüttet die Welt mit schädlichen Produkten und schickt die eigenen Kinder auf Waldorfschulen, wo diese Produkte mit gutem Grund kritisch gesehen und aussenvorgelassen werden.
    Die Liste liesse sich fortsetzen.
    Lustig ist es auch wenn in Hamburg Blankenese ein Flüchtlingsheim aus „Unweltschutzgründen“ nicht gebaut wird, aber die in Rostock sind rechts, wenn sie gegen den Bau protestieren…..

    1. Im Herbst gab es in Köln einen Ärztekongress zum Thema Geschlechtsdysphorie.
      Die Referenten berichteten, wie sie versuchen Menschen, inbesondere Jugendlcihen zu helfen, um Operationen und Hormonkuren zu vermeiden.
      Die Ärzte bekamen später Morddrohungen.

      Gavin Newsom (gouverneur Kalifornien ) schrieb vor ein paar Wochen auf X : „Ich möchte Transkinder sehen“.

      Es zeigt sich. Es geht nicht darum Menschen zu helfen, die wirklich ein Problem mit ihrem Geschlecht haben.
      Diese sind nur der Vorwand und werden hier im Grunde missbraucht.
      Es geht darum möglichst viele Menschen dazu zu bringen , ihr Geschlecht in frage zu stellen und dann weitergehend
      sich operativ verstümmeln zu lassen oder Hormonbehandlungen zu unterziehen.
      Dazu wird versucht möglichst frühzeitig an Kinder ranzukommen, um sie entsprechend zu endoktrinieren.
      Geht schon im Kindergarten los.

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