
Thora, Propheten und rabbinische Überlieferung verbürgen das Menschenrecht und verpflichten zur Ernährung der „Anderen“. – Eine Aufklärung wider den israelbezogenen Ansehensverlust der jüdischen Religion bei vielen Menschen.
Dem rechts-extremen israelischen Staatschef Benjamin Netanjahu gilt es bei gewonnenen Wahlen schon mal als ausgemacht, dass es einen „Gott im Himmel“ gibt. Die höchste „Norm“ seines politischen Wirkens auf Erden besteht aber offenbar in der Sicherung seines persönlichen Status und dem Wohlergehen der eigenen Familie. Aufgrund eines komplexen „Spannungsverhältnisses“ gibt es in Israel weder eine „Theokratie“ (Gottesherrschaft), noch eine Trennung von Staat und Religion. Wie Netanjahu zitieren auch die nationalreligiösen Faschisten in seiner Regierung bisweilen die Bibel. Hierbei wird als Stichwort etwa eine archaische Überlieferung zum Volk Amalek ins Spiel gebracht, die mit einem angeblich himmlischen Befehl zur Ausrottung eines ganzen Menschenkollektivs einhergeht.
Instrumentelle regierungspolitische Zitate aus den „Heiligen Schriften“ nach solchem Muster führen bei immer mehr Menschen zu einem Ansehensverlust der jüdischen Religion – bis hin zu einem „israelbezogenen Antijudaismus“.
Durch die Hebräische Bibel, dem Buch aus sehr vielen unterschiedlichen und z.T. geradezu gegensätzlichen Büchern, sind uns glücklicherweise viele jahrtausendealte Motivkomplexe zu Gewalt und Krieg in der jüngsten, staatsbasierten Stufe der sogenannten „Zivilisationsentwicklung“ überliefert. Es geht in ihnen um Abgründe an Grausamkeit, die keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal des Alten Orients (oder gar Israels) sind. Die entsprechenden Texte helfen uns noch immer bei einem besseren Verständnis der Spätgeschichte der menschlichen Gattung.
Doch sie stehen mitnichten für jene hohe Sittlichkeit, die von der Thora, den Propheten Israels und dem rabbinischen Judentum bezeugt wird: „Wer auch immer ein einziges Leben rettet, der ist, als ob er die ganze Welt gerettet hätte“ (Babylonischer Talmud: Traktat Sanhedrin 37a). Ideologie und Praxis der Gewalt gelten in den Urkunden des Judentums als sichere Anzeichen für Gottlosigkeit (vgl. Egon Spiegel 1987/2024). „Erbarmen“ (rachamim) ist – von der jüdischen Religion ausgehend – zum Grundakkord aller „abrahamitischen Religionen“ geworden.
Jüdischer „Vorrang in der Welt der Sittlichkeit“
Der auf gewaltfreie Verständigung mit den palästinensischen Arabern bedachte „Kulturzionist“ Achad Ha’am (Ascher Hirsch Ginsberg, 1856-1927) wünschte einst, es werde bei seinen Glaubensgeschwistern niemand auf die Idee kommen, jemals auf den jüdischen „Vorrang in der Welt der Sittlichkeit zu verzichten“. Blickt man auf jene maßgebliche Grundlage der jüdischen Religion, die den Mitgliedern der gegenwärtigen Regierung in Israel offenbar nicht als des Zitierens würdig gilt, so wird deutlich, was Achad Ha’am meinte.
Die Weisung zur Nächstenliebe hat der Leute-Rabbi Jesus von Nazareth nicht erfunden, sondern als Fundament seines jüdischen Glaubens wie vor ihm andere Lehrer hervorgehoben. Christliche Ignoranten behaupten allerdings, „die Juden“ ließen diese biblische Weisung nur in Bezug auf ihr eigenes Kollektiv gelten. Der „Nächste“ (rea), das kann sich tatsächlich eng auf den „Volksgenossen“ beziehen – was z.B. der Kontext 3. Mose / Leviticus 19,18 sogar nahelegt. Aber das Wort ist weniger festgelegt als es uns die Antijudaisten weismachen wollen; es kann sich in der Bibel eben auch auf „Fremde“ beziehen, die – ganz leibhaftig – inmitten Israels bzw. in der räumlichen Nähe (Nachbarschaft) der Frommen leben. Die Thora, so betont der katholische Alttestamentler Ansgar Moenikes in seinen Studien, beinhaltet insofern die Weisung zur Nächsten- und Fremdenliebe.
Das Eigentümliche des im alten Israel verehrten Gottes, der sich selbst als Beschützer der Armen und Liebhaber der Fremden vorstellt, zeigt sich darin, dass er eine andauernde oder gar hoffnungslose Verelendung und Verschuldung unter den Menschen ‚seines Volkes‘ nicht duldet (Deuteronomium / 5. Mose 15,4). Die als Geschenk, nicht als Bedrückung zu verstehende Weisung lautet: „Du sollst leben und dein Bruder neben dir auch!“ (Deuteronomium 6,24).
Hier – in der auf Gerechtigkeit zielenden „Hausordnung der Thora“ – hat auch Israels Nächsten- und Fremdenliebe ihren Ort:
- „Und einen Fremdling sollst du nicht bedrängen und ihn nicht bedrücken, denn Fremdlinge seid ihr im Land Ägypten gewesen.“ (Exodus / 2. Mose 22,20)
- „Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr kennt doch die Seele des Fremden, weil ihr auch Fremde in Ägyptenland gewesen seid.“ (Exodus 23,9)
- „Es soll ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin der HERR, euer Gott.“ (Levitikus 24,22)
- „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“ (Levitikus 19,33f.)
Eine Ethik ohne national-egoistisches Prinzip: „… in gleicher Weise die Armen der Anderen ernähren“
Gegen die Verleumdung, die Juden verehrten eine Nationalgottheit, führte Feiwel Goetz (Fajvelʼ Meer Bencelovič Gec, 1853-1932) in einem offenen Brief an Leo N. Tolstoi im Jahr 1898 aus: „Gott wird in der Bibel auch ‚der Fremdenliebende‘ genannt. […]
Charakteristisch ist in dieser Beziehung folgende talmudische Legende: Rabbi Jochanan erzählt: In der Nacht, als die Israeliten unbeschädigt das Rote Meer überschritten, wollten Engel einen Lobgesang auf den Allerhöchsten anstimmen, aber Gott hielt sie davon ab mit den Worten: ‚Die Geschöpfe meiner Hand (die Ägypter) gehen im Meere zugrunde, und ihr wollt singen?‘ … (Megila 10b).
Die Einheit Gottes an sich regelt die gegenseitigen Beziehungen unter den Menschen: ‚Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen? Warum verraten wir denn einer den anderen?‘ (Maleachi 2,10). Denselben Gedanken, nur noch anschaulicher ausgesprochen, begegnen wir im Talmud: ‚Und liebe den Nächsten wie dich selbst‘ (III Mose 19,18). Rabbi Akiba sagt: ‚Das ist das große Prinzip der Thora‘. Darauf bemerkte Ben-Asai: ‚Das Buch der Abstammung des Menschen, die genealogische Tabelle der Menschheit von einem himmlischen Vater und die Abstammung der Menschheit von einem Urahne, Adam, ist ein wichtigeres Prinzip‘. (Sifro Kdoschim 3).“
Der Jüdischen Ethik (Bibel und talmudisch-rabbinisches Schrifttum), so Feiwel Goetz weiter, liege „kein national-egoistisches Prinzip zu Grunde“, sondern vielmehr: ein dem ‚Einigeinzigen‘ (Gott) entsprechender „allumfassender Universalismus“; die Erkenntnis der Einen Menschheit (ein fundamentales Prinzip der Thora) sowie die Erfüllung von Nächsten- und Fremdenliebe (s.o.).
Entsprechend lehre Rabbi Hillel [wenige Jahrzehnte vor Jesus]: „Folge dem Beispiel Arons (Hohepriester), welcher den Frieden liebte und zu erlangen strebte, der ‚Brioth‘ (der ausgedehnteste Begriff für Menschen) liebte und sie für die Thora gewann“ (Aboth 1,12). „Wohltätigkeit üben, Menschen gnadenreiche Hilfe erweisen [–] übersteigen in ihrem (sittlichen) Werte alle Gebote der Thora zusammen genommen“ (Jer. Pea 1,15). „Man ist verpflichtet in gleicher Weise, die Armen der Heiden, wie die der Juden zu ernähren, ihre Kranken zu besuchen (heilen), ihre Hingeschiedenen zu beerdigen (Gittin 61a).“
Der Talmud kennt, wie im Offenen Brief aufgezeigt wird, auch bei der Ehrerweisung keine Unterschiede von menschlichen Gruppen: „Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und die Alten ehren (III Mose 19,31) – das muss auch auf Heiden Anwendung finden … (Maimonid H. Talmud Th. 6.9). Rabbi Ismail lehrte: ‚Nehme jeden Menschen freudig auf‘ (Aboth. 13,16). Rabbi Matisia Sohn des Charosch lehrte: ‚Komme jedem Menschen mit deinem Gruß zuvor‘ (ibidem 4. 20).“
Den jüdischen Philosophen Philo von Alexandrien (um 15/10 – ca. 40 n. Chr.) zitiert Goetz mit folgender Rühmung: „Die Priester anderer Nationen beten [zu einem] Gott für das Wohl ihres Volkes, aber der Jerusalemsche Hohepriester fleht zu Gott für das Wohl aller Völker“. Philos Zeitgenosse Joseph Flavius (geb. 37/38 v. Chr.) stimme dem zu: „Wir bringen Opfer und beten zu Gott vor allem für das Wohl und das Glück der ganzen Welt.“
Die grundlegende Bestimmung der jüdischen Religion ist Goetz zufolge „die religiös-ethische, die von einem erhabenen universalen Geist durchdrungen ist und in den Lehren der Propheten Jesaja, Micha und Sacharia begründet ist: ‚Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herren Haus ist, feststehen, … und viele Völker hingehen und sagen, kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege … Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben, und hinfort [wird man] nicht mehr Krieg lernen“ (Jesaja 2,2-4; 12,1-5; 42,4; 49,6; 51,5; Joel 3,5; [Micha 4,1-5]; Sach. 14,9).“
Die Antisemiten: „Verflucht sei … jener allweltliche Judensinn“ der Kosmopoliten
Der lange Reigen der nationalistischen und antipazifistischen Judenverächter nahm seit jeher Anstoß an der hohen „Friedensethik der Hebräer“. Der – wie gleichgesinnte „deutsche (!) Christen“ aus der napoleonischen Zeit – von Feindseligkeit gegen Juden bewegte Ernst Moritz Arndt, Schöpfer des „Volksthum“-Begriffs, schrieb schon 1813 in seiner Schrift „Der Rhein“: „Verflucht aber sei die Humanität und der Kosmopolitismus, womit ihr prahlet! Jener allweltliche Judensinn, den ihr uns preist als den höchsten Gipfel menschlicher Bildung!“ Das Hassobjekt war nicht etwa eine ‚nationale Idee‘ des Judentums, sondern im Gegenteil ein ‚jüdischer Universalismus‘, der auf die eine – unteilbare – Menschheit blickt.
Im Übrigen gilt noch immer, was der von deutschen Militärs ermordete jüdische Anarchist Gustav Landauer (1870-1919) vor über hundert Jahren – am Vorabend einer großen Menschenschlächterei – vermerkte, dass nämlich „ein Krieg und seine Grässlichkeit nicht von den Eigenschaften irgendeiner Nation, sondern lediglich von der Lage und Macht der Staaten abhängt“ (Der Sozialist, Nr. 7 vom 01.04.1913).
Zur grundsätzlichen Frage, was denn eine „wahre Religion“ sei, zitierte der russische Dichter Leo N. Tolstoi im Jahr 1904 ein Wort aus dem schriftstellerischen Werk des Rabbiners Maurice Fluegel (1832-1911): „Mögen die Parsen ihre Topis tragen, die Hebräer ihre Gebetriemen, die Christen ihr Kreuz, die Muselmänner ihren Halbmond, aber mögen sie alle dessen eingedenk sein, dass dies nur Formen und Bilder sind, während das Grundwesen aller Religionen – die Menschenliebe – in gleicher Weise gefordert wird von Manu, Zoroaster, Buddha, Moses, Sokrates, [Rabbi] Hillel, Jesus, Paulus, Mohammed.“
Alle angeführten Zitate ohne Quellenangabe stammen aus folgendem Buch:
Leo N. Tolstoi: Begegnung mit dem Judentum. Briefe und andere Zeugnisse des Dichters, nebst Darstellungen von jüdischen Zeitgenossen. Ausgewählt und eingeleitet von Peter Bürger. (= Tolstoi-Friedensbibliothek: Reihe B, Band 13). Hamburg 2025.
Zur Wirkungsgeschichte der prophetischen und rabbinischen Friedensbotschaft vergleiche auch das Portal Schalom-Bibliothek.
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Wäre es nicht so unendlich traurig und empörend, was derzeit in Gaza passiert, dann könnte man die Regierung Netanjahu für einen jüdischen Witz halten: Man glaubt nicht an Gott, man hält sich demnach auch nicht an die Mizwot (Gebote und Verbote) von ihm, aber man beruft sich auf einen Vertrag mit ihm.
Das Talionsprinzip („Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist über 4.000 Jahre alt.
Vor über 4.000 Jahren wollten demnach jüdische Rechtsgelehrte die Racheexzesse verhindern, die auf Verbrechen folgten, indem sie zumindest eine Art Verhältnismäßigkeitsprinzip etablierten.
Ich wundere mich immer, wenn den Israel-Apologeten z.B. in der Union vorgeworfen wird, sie würden hinter die Zeit der Aufklärung zurückfallen. Es ist viel schlimmer. Diese Leute sind auf den geistig-moralischen Stand von vor über 4.000 Jahren zurückgeworfen, wenn es um den Staat Israel geht, weil sie Racheexzesse befürworten und unterstützen, wie das Rechtsgelehrte bereits in der Bronzezeit (!) verurteilten.
Was würde die Herrenrasse 2.0 – wie behauptet auf dem geistig-moralischen Stand von vor über 4.000 Jahren – eigentlich machen, wenn sich heuer angebliche Antizionisten im Brustton aufrichtiger Überzeugung auf den ihrigen von vor 8000 Jahren berufen würden oder gar auf ihre nachweisliche Abstammung vom ‚Tyrannosaurus rex‘ von vor 60000+Zerquetschte?
Es ist das immer noch falsche Gottesbild der monotheistischen Religionen, dass trotz eines Jesus oder eines Tolstois noch nicht überwunden ist.
Gott fordert als Herr keine Unterwerfung, sondern bietet Sinn, Schutz und Erfüllung dann an, wenn man auf dem Pfade der Liebe konsequent und aktiv wandelt.
Praktizierte Liebe ist kein Dienst einem Gott oder Herrn gegenüber, sondern die höchste und bereicherndste Form der Selbstfaltung.
Moses hat seinen Protest gegenüber dem Götzendienst, der dealend Privilegien für Gefälligkeiten und Opfergaben einfordert, dadurch sichtbar gemacht, dass er sich entschieden weigerte, das Gelobte Land zu betreten.
Denn entweder fließen für alle Milch und Honig oder es fungiert nur als höhnische Metapher.
Das Zentralgebot des Monotheismus ist das „Fürchte dich nicht!“ und ist der wesentliche Unterschied zum Polytheismus, bei dem jede Gottheit Unterordnung und Besänftigung einforderte.
Leider ist der Missbrauch Gottes oder des Glaubens immer noch nicht überwunden und leider pflegen auch Atheisten ein herrschaftliches Gottesbild, ohne jemals begriffen zu haben.
Dabei soll ein Rudi Dutschke wesentliche Kraft und Inspiration aus dem Glauben bezogen haben. Es war aber ein emanzipatorische Glaube und kein Angst-Glaube, der Unterwerfung erforderte und auf Angst baute.
Nicht umsonst sind die Ausdrucksweisen und Bilder des jungen Marx ziemlich mit denen des Ketzers aus Nazareth identisch. Aber das verstehen nur Herzensmenschen, deren Verstand (noch) keine rudimentäre Form angenommen hat.
Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“
Ich fordere revisionistisch seine Restitution in den Grenzen von 15xy ( größte Extension ).
https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/laender/heiliges-roemisches-reich-deutscher-nation
Ich fordere, dass Ankara wieder den Galliern gehören soll.
Pfff…. weiß doch jeder, daß die Ukrainer das Stammvolk Europas sind! Die „Gallier“ hießen doch nur so, weil deren Vorfahren aus Galizien kamen!
….nicht lachen, sowas wird in der Ukraine teilweise wirklich geglaubt!
Warum immer so Kleinstaatlich, kleckern?
Hier mal der historische Vorgänger von Eurasien : https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pax_Mongolica
Ich fordere, daß Konstantinopel wieder christlich-orthodox wird.
Der Artikel bestärkt mich als konfessionslosen und glaubensmäßig relativ ungebildeten Menschen in meiner Auffassung, dass die Aktivisten des Genozides weder semitische DNA haben noch irgendeinen Glauben. Es sind aus Europa eingewanderte Verbrecher, die sich für etwas Besseres halten, und die gehören unschädlich gemacht.
Kolonialismus DNA?
falls ja, dann ist sie auch in den USA allgegenwärtig
Was soll auch so ein Artikel von den Juden die als einzige Politik ‚Kriegsverbrechen begehen‘ haben.
Es geht in Palästina nicht um Religion! Es geht in Palästina um Land!
Weiße Siedler aus Europa, die sich irgentwie als Juden fühlten und die Shoa überlebten, gründeten in Palästina mit Hilfe der damaligen Sowjetunion einen Staat, der sich auf die nationalistische Ideologie des Zionismus berief.
Der jüdische Glaube und die zionistische Ideologie haben zunächst wenig bis nichts miteinander zu tun. Der Zionismus, den Herzl begründete, suchte für seine Siedlungspläne ein Staatsvolk, das er in den Menschen jüdischen Glaubens entdeckte. Jüdisch ist nach den Gesetzt der Halacha wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde. Wer diese Mutter besaß und in Palästina siedeln wollte, bekam automatisch die israelische Staatsbürgerschaft. Araber, die im Mandatsgebiet lebten, konnten keine Israelis werden oder nur Israelis mit stark eingeschränkten Rechten. Der Zionismus hat die jüdische Religion von Anfang mißbraucht. Menschen jüdischen Glaubens gibt es weltweit. Die meisten waren in ihren Ländern gut integriert und wurden im arabischeren Kulturkreis hoch geachtet. Strenge Anhänger der jüdischen Orthodoxie lehnen den Zionismus ab, weil Gottes Reich nicht von dieser Welt sein kann. Netanjahu will in Israel diese Orthodoxen zum Kriegsdienst zwingen, weil ihn die Soldaten ausgehen.
Fazit: Zwischen jüdischen Glauben, den Zionismus als nationalistischer Ideologie und einen Israeli muß man unterscheiden. Da Israel willkürlich Pässe ausstellt ist diese Unterscheidung schwierig. Darüber haben zahlreiche „kluge Juden“ wie Shlomo Sand kluge Bücher geschrieben.
„Es geht in Palästina nicht um Religion! Es geht in Palästina um Land!“
Dafür wird eine Rechtfertigungsideologie benötigt, wozu sich Religionen immer eignen – auch wenn nur in Versatzstücken.
Aber richtig, der Zionismus ist ein Bruder des Kolonialismus – heute eigentlich ein Relikt, ein Fossil, das endlich ins Museum gehört.
Die Pfaffen aller Länder haben immer die Kanonen „ihrer Länder“ gesegnet, so auch in Israel.
Wobei, orthodoxe Juden lehnen den Kriegsdienst ab, Christen nicht!
Aber den Kolonialkonflikt um Palästina gäbe es auch ohne Judentum als Religion. Der Zionismus hat aber die jüdische Religion dazu mißbraucht, ein nationales Projekt zu konstruieren.
Insofern hängen Judentum und Zionismus schon zusammen.
Richtig, Religionen sind dazu erschaffen worden, andere Menschen zu exkludieren.
In aller Kürze: darf ich eine Frage loswerden, die mich schon lange quälen müßte, wenn sie mir nicht am Obersch….
Es heißt: „Jüdisch ist nach den Gesetzt der Halacha wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde…“
Wer oder was auch immer dieses ‚Halacha‘ (gewesen) sein möge – irgendwann nach oder gar noch vor dem Urknall – wer hatte denn diese grenzensprengenden Kenntnisse von Gentechnik, um jüdische Mütter zu identifizieren? Oder muß ich doch besser den Erich von Däniken befragen?
Und wenn wir schon dabei sind – frage für einen Freund: Wenn jetzt sein ‚Erzeuger‘ – sprich Samenspender – bevor er seine vorher nicht-jüdische Mutter schwängern konnte bzw. durfte, dem jüdischen Glauben beigetreten ist, ordnungsgemäß vor einem Rabbi, versteht sich – ist sie dann automatisch zu einer ‚jüdischen Mutter‘ mutiert?
Das wäre ja – um Jawes Willen und je nach Herkunft auch Gottes oder Allahs – ja Sodom&Gomorrha …
Meine Frage ist mehr als berechtigt. Eine Nichte meinerseits overseas – in erster Ehe mit einem Kippa-Träger zusammen und seinerzeit dem jüdischen Glauben beigetreten aber kinderlos geblieben. Jetzt in dritter Ehe wieder mit einem solchen ‚verehelicht‘. Nein, über das Kinderkriegen ist sie zwischenzeitlich hinaus, hat aber zwei Töchter mit dem Mann aus zweiter Ehe, einem dem mohamedanischen Glauben Angehörigen. Meine Frage jetzt: sind die Töchter – beide im gebärfähigen Alter, wie sich bei der Älteren schon mehrmals herausgestellt hat – jetzt ‚jüdische Mütter‘ oder nur potentielle ‚Mütter von Hamas-Brut‘?
Wer Jude ist, ist eine schwierige Frage über die selbst Juden heftig streiten, viele Bücher geschrieben haben, Wenn die sagst „das jüdische Gesetzt der Halach“ werden alle, besonders Deutsche, dies abknicken und du stehst gut da, beweißt Bildung. Die meisten wissen nämlich nicht was Halacha bedeutet.
In den USA ist es jetzt modern geworden durch einen Gen-Test nachzuweisen daß du Jude bist.
Ganz schön verrückt und rassistisch das ganze.
Wenn du konvertierst, was schwierig ist, dann bist du auch Jude und bildest als Frau sozusagen einen neuen Stamm der Juden.
Ich verstehe dies von der Logik her auch nicht, hab das alles bei “klugen Juden“ gelesen.
Was deine Nichte betrifft, soll sie einen Rabbi ihrer Wahl fragen. 10 Rabbis, 100 Antworten.
Wiki sagt das
https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_ist_Jude%3F
Eine Frechheit einen Artikel über das Judentum vorgesetzt zu bekommen während hunderttausende von Frauen und Kinder in Gaza verhungern.
Hier gibt’s eine frische Reisplatte aus Gaza : https://youtube.com/shorts/6VID1_4jY4I?si=aWWNNx4pZD8sse3C
Und Sie sind das Spiegelbild auf der anderen Seite.
Ja, so als bekennender Antisemit möchte man doch nicht mit Differenzierungen behelligt werden, gelle.
@ A.F.
Wer das Vorgehen der Khasaren Mafia nicht billigt KEIN „Antisemit“.
Dies ist eine völlig krude Wortschöpfung, die immer wieder mißbräuchlich verwendet wird.
Bsp auch: Sondervermögen = Schulden. Davon gibt es mittlerweile sehr viele.
Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprachen. Semitische Sprachen sprechen heute insbesondere Araber, Mehrier, Israelis, Aramäer, Malteser sowie mehrere Sprachgruppen in Äthiopien und Eritrea.
Und jetzt erklären Sie mir bitte, was dann ein „Antisemit“ sein soll ?
Als deutscher Nachfahre der Nazis solltest du einfach schön ruhig bleiben. Es werden in Gaza Semiten von vorwiegend Europäischen, Amerikanischen und Russischen Juden ermordet. Natürlich mit der Unterstützung deiner Regierung, die du mit Geld und Arbeitskraft unterstützt. Und das ist unabhängig davon als was du dich heimlich in deinem stillen Kämmerchen siehst.
Also schön ruhig sonst könnte man zu der Meinung kommen du rechtfertigst einen Genozid an Semiten, indem du ablenkst und die Begriffe verdrehst.
Die Deutschen versuchen die Gräueltaten andere immer irgendwie zu rechtfertigen,
nur bei ihren eigenen schaffen sie es nicht. Die armen Juden hatten eben eine schwere
Vorgeschichte, der Hochkriminelle mit Migrationshintergrund hat natürlich ein Traumata.
Ich grübel gerade wie man das Morden der Amis rechtfertigen kann. Wahrscheinlich
durch die Gewaltszenen in der Zeichentrickserie „Schweinchen Dick“.
@A.F.
Unterstellen Sie mir nichts.
Soll man jetzt hier auch noch zum Judentum bekehrt werden, oder was?
Langsam reichts mal mit diesen Israel&Judentum-Versteher-Artikeln.
Gemach, gemach! Irgendwie müssen ja die ‚Schandtaten‘ provoziert werden, mit denen dann unser Staatsschutz die Statistik hochzujubeln fähig ist., damit in der Tagesschau von erschröcklichen Entwicklungen verlautbart werden kann. Fürchterliche Schandtaten zumal, so wie vor Jahren die von dem fünfzehnjährigen Beulchen, der mit seinem Gürtel einen etwa Gleichaltrigen mit Kippa traktiert haben soll. Soll ja so gewesen sein (war ja glücklicherweise ja ein Kameramann rein zufällig in der Nähe) und ist wahrlich nicht die feine Art. Ein paar Kräftige hinter die Ohren, hätten die nicht gereicht? Aber damit über Wochen wenn nicht Monate den ÖRR voll zu rotzen, die Empörungsindustrie anzuheizen?
Wollte (Konjunktiv) nicht wissen, wieviel von den jährlich gemeldeten Tausenden solcher ruchloser Gewaltexzesse einfacher Kippaentzug auf dem Schulhof gewesen sein dürfte. Doch hoffentlich nur einstellige Werte? Na klar, alles über Null wäre schließlich …
Und der Ticker bei allen ASB dürfte jetzt gerade wieder Klick gemacht haben mit meinem Kommentar, also die nächsten zwei Dutzend + 100 waren wieder mal fällig . Plus 100? Na klar, den Herrn Schuster nicht vergessen. Der darf dat!
In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auch noch mal den wunderbaren, leider allzu früh verstorbenen Rolf Verleger in Erinnerung bringen. https://www.rolf-verleger.de/biographie/
A.F.
Ich schätze Ihren Hinweis auf diesen wunderbaren Menschen.
Rolf Verleger war viele Jahre in „Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern BIP e.V.“ im Vorstand.
Das Judentum gehorcht mindestens zwei Göttern.
Der eine Gott ist derjenige der Moses die Tafeln ausgehändigt. Dort steht geschrieben: „Du sollst nicht töten“. Der andere Gott befiehlt dem Nachfolger Moses bei der Annektion des heiligen Landes: „Bring sie alle um.“ Womit das Volk Amalek gemeint ist.
Christen und Muslime haben beide Gottheiten geerbt. Sogar Christliche Pfarrer segnen die Waffen der Heere, obwohl Jesus hierzu völlig konträr geht.
Das Problem mit diesen Buchreligionen ist, dass man für jedweder Verhalten immer auch eine passende Textstelle finden wird. Das was wir aber bei dem vermeidlichen „Gottes Wort“ häufig übersehen ist, dass Religion im eigentlichen Sinne Politik ist. Religion regelt das gesellschaftliche Zusammenleben und die Herrschaftsstrukturen. Wenn es bei den monotheistischen Religionen nur einen Gott geben kann, dann darf es für „das Volk“ auch nur einen Führer geben.
Hätten Athener die Demokratie erfinden können, ohne jene Gottheiten die sich im Olymp um die Argumente streiten? Ich denke nein.
Insofern haben wir alle ein schweres Erbe mit dem Judentum angetreten.
„ Insofern haben wir alle ein schweres Erbe mit dem Judentum angetreten.“
Wieso, ich habe weder mit den christlichen, noch mit den jüdischen Glauben etwas zu tun! Das geht mir am A….vorbei.
Allerdings besuche ich gerne aus kulturhistorischen Interesse christliche Kultstätten, die mir regelmäßig Angst einflößen. Synagogen gibt es wenige, in Berlin die große. Diese hab ich auch mal besichtigt, war ganz interessant.
Aufgrund meiner Sozialisation in der DDR gehen mir Religionen am A… vorbei, Wessis wohl eher nicht?
Leider orientieren sich auch die linken Ideologien am Christentum oder wurden dadurch beeinflusst.
Die Vorstellung, von dem Einfluss der organisierten Religion frei zu sein, ist eine gefährliche Illusion.
Abgesehen davon braucht der Mensch offenbar eine Art Religion oder Ersatzreligion (Ideologie oder Spiritualismus), um in sich selbst geschlossen zu sein. Keine Ahnung, woran das liegt.
Früher gab es keine echten Linken, die einer Religion huldigten!
Ich, für meinen Teil. brauche wirklich keine Religion.
Das ist alles nur eine Frage der Konditionierung.
Die „früheren Linken“, speziell ab 68, organisierten sich aber gerne in Sekten, in denen ausgiebig die heiligen Schriften von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Mao studiert wurden. Die Mao-Bibel lag ja auch in jeder WG-Küche. Meinen Sie diese Leute?
Es gab schon damals, gerade bei den 68ern, sehr unterschiedliche Fraktionen.
Ich weiß, dass es so einige sehr dogmatische Kämpfer gegeben hat.
Der Brennpunkt Frankfurt war damals die Spielwiese aller nur denkbaren Strömungen in alle Richtungen,
Aber was immerhin alle geeint hat, war der Kampf gegen das System. 😉
Ich gehöre zu den autonomen Anarchisten, denen jede Partei, oder Religiosität zutiefst zuwider ist.
Der Punkt meiner Antwort war aber eher, dass all diese linken Sekten, einschließlich Ihrer, sich de facto wie religiöse Gruppen organisierten, insofern ist Ihr Urteil, diese Linken seien nicht religiös, meines Erachtens falsch. Das Wesentliche an Religiosität ist für mich der soziale Aspekt, die Gruppendynamiken, Abgrenzungsrituale, autoritären Strukturen, da sind die linken Sekten praktisch das Gleiche wie die religiösen Gemeinschaften.
Sowohl die Personenkulte in den kommunistischen Staaten, als auch die dogmatische Übernahme von allem, was der aktuelle Führer gesagt hat, erfüllen die Kennzeichen einer nicht.theistischen Religion. Du brauchst Gott nicht, um gläubig zu sein. Heute ist es der Glaube an den Feminismus, den Klimawandel, und vegane Ernährung die Linke gerne mögen. Recht hingegen glauben an die heilige St. Weidel oder den Gottkaiser Trump.
Klimawandel ist aber nun mal nicht Links und veganes Leben war schom immer Teil der Ideologie der herrschenden Klasse uns von den Fleischtöpfen fernzuhalten, also mit Sicherheit nicht links zu verorten.
Und, um das nochmal zu betonen, kam mit Sicherheit keiner unserer Kämpfer aus dem christlichen Umfeld.
Das uns auch durch die Konditionierung unserer Eltern und natürlich auch der Gesellschaft, ganz allgemein ein christliches Umfeld versucht wurde uns aufzuoktroyieren, gegen das sich ja gerade die 68er u.a. aufgelehnt haben ist wohl in Vergessenheit geraten.
Wie andere hier auch vermuten, soll wahrscheinlich dieser Artikel pro-Israel-Stimmung machen und damit indirekt den Genozid rechtfertigen.
Ausgewogener Journalismus würde auch über den Islam und seine Verfolgung hier in Deutschland und in Israel berichten.
Es gibt in Deutschland ca, 5,3 Millionen Muslime aber nur 95.000 jüdische Gläubige. Einige Deutsche aus den pro-israelischen Lager sind in Berlin zum Judentum konvertiert, um sich als Opfer inszenieren zu können. „Echte Juden“ nach der Halacha nennen solche Konvertiten „als Juden verkleidete Deutsche“
„Wie andere hier auch vermuten, soll wahrscheinlich dieser Artikel pro-Israel-Stimmung machen und damit indirekt den Genozid rechtfertigen.“
Sehr richtig. Darum geht es.
Der überwiegende Teil der israelischen Regierung besteht aus Nicht-Semiten. Sie kamen aus Polen, der Ukraine, und anderswo um Palästinenserland zu kolonialisieren. Wurden ehemals wie die Europäer in Nordamerika willkommen geheißen, durchgefüttert um dann die eigentlichen Einwohner umzubringen und sich selber als die eigentlichen Besitzer zu installieren.
Angesichts dessen, daß offenbar die überwiegende Bevölkerung Israels gutheißt was in Gaza passiert, ist es schwer, nicht es den Juden allgemein anzulasten. Zumal auch die deutsche Regierungslinie Israel und Judentum gleichsetzt bzw. Israelkritik mit Antisemitismus gleichsetzt.
Ich sehe das genauso.
Aber das darf man nicht laut sagen, sonst bist du Antisemitin und wirst hier gesperrt.
Andersdenkende werden von diesem politisch-medialen System verfolgt.
Und dieses dämliche Overton-Magazin hier ist eben auch nur ein Teil des Systems.
Es gibt nichts Richtiges im Falschen. Du kannst vom Overton Magazin nicht mehr erwarten, als vom Rest der Gesellschaft. Das Forum hier ist gut um Dampf abzulassen und dafür, dass der Verfassungsschutz weiß, wen er bespitzeln muss.
Das sage und schreibe ich seit 1974!
Angesichts des Textes sei daran erinnert, dass Israel sich als religiöser Staat definiert, in dem israelische Nichtjuden, selbst die aus dem Judentum ausgetretenen, weniger Rechte haben als religiös bekennende Juden. Israelische Nichtjuden sind somit Menschen zweiter Klasse. Daran ist zu denken, wenn irgendwelche Leute, wie der jetzige Autor, religiöse Fragen mit weltlichen Fragen vermengen.
In jeder Religion finden sich pazifistische Aussagen, wie auch im Namen jeder Religion Krieg und Völkermord betrieben wurde und wird. Was soll uns also das religiöse Geschwätz eines Peter Bürger sagen?
PS. als areligiöser Mensch bin ich religiösen Gefühlen und Ansichten gegenüber äußerst tolerant. Das gilt allerdings nicht für die menschliche Dummheit selbst, auch dann nicht, wenn sie sich hinter religiösen Phrasen versteckt. Ein integrer Mensch wie Gustav Landauer würde sich im Grabe umdrehen, müsste er sich diesen in seinem Namen verfassten Sermon antun.
In diesem Sinne halte ich es lieber mit den aus dem Judentum entstammenden Intellektuellen vom Schlage eines Heinrich Heine, Karl Marx, Rosa Luxemburg, Paul Levi, Eugen Levin oder Herrman Axen und natürlich Gustav Landauer.
„ In diesem Sinne halte ich es lieber mit den aus dem Judentum entstammenden Intellektuellen vom Schlage eines Heinrich Heine, Karl Marx, Rosa Luxemburg, Paul Levi, Eugen Levin oder Herrman Axen und natürlich Gustav Landauer.“
Hm, gläubige Juden waren das wohl nicht, sie hatten wohl eine jüdische Mutter, waren also nach den Gesetz der Halacha Juden. Wer Jude ist, was die jüdische Identität ausmacht, ist gar nicht so einfach zu definieren und unter Juden hochumsstritten.
Rosa Luxemburg hatte wohl viele Identitäten. Sie war Jüdin, Polin, Deutsche und dazu noch Kommunistin.
Lesen sie mal Shlomo Sand, „Die Erfindung des jüdischen Volkes“
https://www.perlentaucher.de/buch/shlomo-sand/die-erfindung-des-juedischen-volkes.html
Sand ist ein aus Polen nach Palästina eingewanderter Linker, Linkszionist und bestreitet, das in Gaza ein Völkermord stattfindet. Aber er liefert ein Gefühl dafür das es mit der jüdischen Identität nicht so einfach ist.
Genau, deswegen schrieb ich ja auch von aus dem Judentum stammenden Intellektuellen (und nicht etwa von jüdischen Intellektuellen).
Man sollte die der Beschränktheit einer jüdisch-religiösen Identität Entwachsenen nicht einfach so ignorieren. Gerade auch diejenigen die sich bewusst nicht der politischen Strömung des Zionismus angeschlossen haben bzw (als zuvor Geborene es wahrscheinlich auch nicht hätten). Insofern war die Aufzählung gedacht, um die ideologische, weil theologische, Beschränktheit und intellektuelle Übergriffigkeit eines Peter Bürger deutlich zu machen.
Was die jüdische Identität betrifft, halte ich es eher mit Rolf Verleger.
https://www.freie-radios.net/33103
Ansonsten ist sie mir, solange sie privat bleibt und nicht politisch mißbraucht wird, ziemlich wumpe.
Verleger hab ich auch in meinen Bücherregal stehen.
Kennen sie diese antizionistische Jüdin?
https://juedische-stimme.de/
Sie ist nach Berlin übergesiedelt und wird regelmäßig von der Berliner Polizei verhaftet
Obwohl Judenhass und Antisemitismus vorher virulent war, entstammt der rassistische Antisemitismus des deutschen Faschismus der Zeit nach 1918, als antisemitische Vorurteile mit pseudowissenschaftlichen kolonial-rassistischen Ansichten vermengt wurden. Dabei codierte der deutsche Faschismus die für die präfaschistischen Strömung traumatischen Erfahrungen von Weltkriegsniederlage mit Novemberrevolution (und russische Oktoberrevolution) über gar zu viele linke, speziell kommunistische Führungsfiguren mit jüdischen Hintergrund antisemitisch um. So fanden die angeordneten antisemitischen Progrome des 09. Nov. 1938 nicht zufällig genau am 20. Jahrestag der Novemberrevolution statt, war eine der am häufigsten verwendeten Propagandafloskeln die vom ‚jüdisch-bolschewistischen …[irgendwas]‘
Und auch ein Erich Mühsam wurde nicht wegen seines Judentums ermordet, sondern wegen seines politischen Wirkens.
Jede religiöse Identität ist schwierig, da sie ja auf einer Lüge basiert.
Kannst du bitte ein paar Beispiele für solche Rechte nennen?
Dass zwischen „religös bekennenden Juden“ und sonstigen Juden unterschieden wird halte ich für ein Gerücht. Für den Staat Israel sind alle Menschen mit (nahen) jüdischen Vorfahren Juden.
Dass israelische Nichtjuden benachteiligt werden trifft allerdings zu. Ein kluger Mensch, vermutlich war es Jonathan Cook, hat mal in einem Interview geäußert, dass der wichtigste Grund dafür, dass Israel über keine niedergeschriebene Verfassung verfügt darin bestehe, dass man dann juristisch hinsichtlich der NIchtjuden Farbe bekennen müsste. Man müsste dann also die volle Gleichstellung aller Bürger verfassungsmäßig fixieren (oder eben ausdrücklich nicht) und darauf könnten sich diese anschließend vor Gerichten berufen.
In der Realität erfolgt die Benachteiligung nichtjüdischer Israelis („Araber“) informell. Deren Schulen sind schlechter ausgestattet, die Gemeinden, in denen sie vor allem in Gallilea konzentriert sind, bekommen kein Bauland für Erweiterungen *), die vom Staat geförderten neuen Siedlungen sind defacto nur für Juden usw. usf.
Jonathan Cook, der mit einer arabischen Israelin verheiratet ist, erklärt das Netz der erheblichen Benachteiligungen hier ganz gut:
https://youtu.be/XsJv1J6wthw?t=1288
Aber dafür müssen sie nicht zur Armee.
*) laut Jonathan Cook hat der israelische Staat 93% des Bodens nationalisiert und übergibt ihn zur Benutzung nur an Juden
Ich muss gestehen, dass ich damit jetzt und hier nicht dienen kann. Ich erinnere mich an ein Interview mit einem Israeli, der sich als säkularisiert eingetragen hat und danach über Unterachiede zu bekennenden Juden in der Armee berichtet hat. Allerdings habe ich dieses Interview heute nicht mehr wiedergefunden unduch konnte meine Aussagen auch durch Recherche jetzt hier nicht anderweitig belegen, so dass ich meine diesbezügliche Aussagen mit Entschuldigung zurücknehme.
Na ja, wenn man in der Bibel die Stellen über die Besiedlung des „gelobten Landes“ liest ist der Unterschied zur aktuellen Lage in Gaza nicht so gravierend. Das auserwählte Volk nahm was Gott ihm versprochen hatte und die vorher da waren, waren nachher nicht mehr da, ggf. auch nicht mehr auf der Welt.
„Eine Aufklärung wider den israelbezogenen Ansehensverlust der jüdischen Religion bei vielen Menschen.“
Der Ansehensverlust der jüdischen Religion ist genauso hart erarbeitet wie der Ansehensverlust der Katholischen und Evangelischen Christen, der Muslime, des Wertewestens und der Medien. Auch Trumps Ansehensverlust ist zu begrüßen, genau wie derjenige gewisser Parteien – der Grünen – und ihrer Politiker und besonders der vieler Politikerinnen in Europa. Falls Netanjahu und seine Spießgesellen jeweils Ansehen genossen haben, ist auch deren Ansehensverlust zu begrüßen.
Dagegen braucht niemand Einwände zu erheben. Man kann doch nicht so tun, als hätten diese Personen und Verbindungen nichts dafür getan, dass sie ihr Ansehen verlieren. Und manchmal reicht einfaches Schweigen oder Beschönigen, um den Heiligenschein, den man sich gegeben hat, zu verlieren.
Wie immer lese ich Texte des Autoren, den ich schon seit seiner Beiträge auf tp sehr respektiere, sehr gern und wie so oft lassen sie mich ratlos zurück.
Wie immer man sehr alte religiöse Schriften deuten mag – wann war eine ihnen immanenten Friedensbotschaft für reale Herrschaft je von Bedeutung? Nie. Nicht zu Zeiten Davids, dem die Autoren ein ziemlich gewalttätiges Handeln zuschreiben, nicht in den tausend Jahren , in denen denen das Christentum unmittelbare politische Macht besaß, nicht in der Neuzeit, in denen sich noch immer ein Pfaffe fand, der die Waffen der Menschenvernichtungsindustrie segnete und denen, die sie führten, versicherte, dass der Herr an ihrer Seite stünde, wenn sie loszogen, um zu töten.
Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass die Welt ohne all diese Religionen eine bessere wäre. Schlechter aber wäre sie nicht. Und so wie der Autor versucht nachzuweisen, dass die jüdische Religion eben nicht die Grausamkeiten von Gaza begründet – was zweifellos richtig ist – so fällt es den israelischen Rechtsradikalen genau so leicht, die selbe Religion zur Rechtfertigung ihrer Handlungen heranzuziehen.
Diese Welt wäre ohne die Religionen mit Sicherheit eine Bessere.
Das Problem des Menschen ist, dass er mehr denkt als das es ihm
nützlich ist. Grob gesagt geht immer die Phantasie mit ihm durch.
Die Gehirne unserer engsten Verwandten, den Menschenaffen unterscheiden
sich nicht besonders, nur in ihrer Größe. Dadurch sind aber Regionen im Hirn
aktiver, die aus Kreativität Fantasie machen. Ein Schimpanse glaubt nur
das, was er sieht, hört, riecht und ertastet. Der Mensch glaubt an Gott!
Nun, wir werden den Beweis nicht erbringen können, weil es sie gibt und niemand von uns eine Welt ohne Religion erleben wird. Nur fürchte ich, dass es eben nicht das Ende der Metzelein wäre, die uns Menschen begleiten.
Sind nicht auch die Schimpansen ziemlich grausam, führen Kriege, tyrannisieren schwächere Mitglieder der Gruppe, führen Rangkämpfe?
1211: Stimmt Schimpansen sind auch schon recht grausam. Wehe wenn
ihr Gehirn so groß wird, dass sie beginnen auch noch an Götter zu glauben.
Noch sind Schimpansen auf einer Entwicklungsstufe die wir wohl etwa
vor 250.000 Jahren durchgemacht haben. Der Mensch wird sich hoffentlich
nicht noch weiter entwickeln. Dafür hat die „Natur“ schon die KI erschaffen.
Wer hätte das ahnen können, Religion verdammen und eine aktuelle Ersatzreligion bedienen. Kein Wunder daß dir Menschen gar nicht wenig genug denken können.
Blaumiesen wieder schwer bei der Arbeit:
Träumer sagt:
9. Januar 2025 um 18:46 Uhr
Was nennen Sie eine „sinnvolle Erwerbsarbeit“? Küchenhilfe, wie es Frau Göring – Eckard ist?
Trampolin springen, was wohl bislang die einzige erwähnenswerte „Arbeit“ von Frau Baerbock
war? Oder zählt nur die Oberklasse als Top-Manager bei Blackrock wie Merz? Wieso setzten Sie
die Tätigkeit als Unternehmensberaterin in Anführungszeiten? Wenn sie als Unternehmensberaterin
etwas ereichen will, muß Frau Weidel schon einiges auf dem Kasten haben. Schon ein falscher Tip
und die Kariere ist beendet. Was machen Sie beruflich? Eierschneeaufschäumer?
https://overton-magazin.de/top-story/ddr-posthum/#comment-196763
Gracchus Babeuf: Jetzt müssen Sie bitte noch erklären, was mein Kommentar von damals mit dem Thema Religionen zu
tun hat. Versuchen Sie jetzt krampfhaft somit eine Brücke
zu Thema AFD zu schlagen? Ihr Links/Grünen solltet mal
langsam von den Drogen runter kommen, die euch immer
wieder haluzinieren lassen.
Nee mein Gutster. Die Verkrampfheit besteht allein auf deiner Seite. Ich habe bereits mehrfach betont, daß ihr Kapitaldiener mit dem blauen Mäntelchen, sehr gut mit denen mit dem grünen oder irgendeinem andren Mäntelchen koalieren könntet.
Ihr seid euch im Techfaschismus und Bevölkerungskontrollwahn doch gleich. Die Themen die du dabei beackerst sind vorgegeben und daß die Blaulinge zeitweise Opposition spielen und graduell Ablenkthemen bespielen, während sie das Gleiche befördern, dient der Einhegung von Opposition.
„Von damals“, der ist gut. Das ist bei dir ein Dauerbrenner, inklusive der herrschaftsfrommen Bearbeitung anderer Vorzugs- oder Ablenkthemen, je nachdem was gerade von oben gefordert, bespielt werden soll. Ich kann dir dein recht überschaubares Repertoire komplett anfügen. Das kann übrigens jeder der eine Suchmaschine seiner Wahl bedienen kann.
Erst einmal, ein wenig Höflichkeit an den Tag bringen und beim „Sie“ bleiben. Ihr Kommentar hat wieder keine Aufklärung gebracht, was Sie hier beim Thema Religion zu sagen hätten. Ich bin mit Sicherheit weder ein Kapitaldiener, noch ein Techfaschist, was immer das auch sein soll. Was soll ich denn auch noch mit einem Bevölkerungskontrollwahn anfangen? Als noch einmal die Frage: Was hat mein Kommentar und das Thema Religion mit der AFD zu tun?
Was du mit Sicherheit bist ist recht offenkundig und Höflichkeit hat auch was mit Spiegelneuronen zu tun. Deine verlogene Agitation ist, gelinde formuliert, reichlich unhöflich. Darüber hinaus ist das nicht einfach nur unhöflich, eure devote Agitation erzeugt das Raub- und Mordsystem.
Was haben deine Kommentare nicht mit der Aktualisierung des Raub- und Mordsystems zu tun? Kollaborateur.
Ich glaube es wird höchste Zeit
für Sie, sich in pychatische
Behandlung zu begeben. Sie könnten in eine Gefahr für die
Allgemeinheit abgleiten.
Herrschaft ist keine Friedensbotschaft!
Wenn sich unterschiedliche Menschen konstruktiv entfalten können und sich dabei noch gegenseitig von Nutzen sind, gibt es weder Rivalitäten, Dominanz- und Privilegien-Wahn.
Die Menschen wollen gerade nicht wie Gott sein, was viele Theologen aber jahrhundertelang behaupteten, weil sie unerlöst auf dem Gottesbild eines Adams herumtrotteten.
Denn der monotheistische Gott beansprucht keine Herrschaft, sondern kümmert sich um die Seinen.
Gott ist für die Menschen da und nicht die Menschen für Gott. Der Mensch bedarf des richtigen Gottesbildes, aber ein redlicher Gott braucht keinen Menschen, der sich unterwirft. Er will, dass die Menschen von seiner Botschaft überzeugt sind. Und wenn das der Fall ist, sind sie auch etlöst.
Danke Herr Bürger für die vielen Hinweise auf die humanistische Tradition der Thora, die auch Leute wie Erich Fromm und andere geprägt haben.
Aber: Die Texte der Bibel über einen Kamm zu scheren ist wie die Zwangschristianiserung, bzw. Ermordung der Sachsen Karls des Großen, Goethes Faust, Walter von der Vogelweide und Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ in einen Topf zu werfen. Hier mal eine Ursachenanalyse über das was gerade in Palästina passiert
https://globalbridge.ch/in-memoriam-abie-nathan/
Peter Bürger macht es schon richtig: Er versteht wie Tolstoi die Bibel bzw. die überlieferten Schriften.
Das Problem dabei ist nur, dass diese Interpretation weitgehend unbekannt ist, weil für den Missbrauch von Religionen andere Deutungen verwendet wurden und werden.
Ihr Hinweis auf Abie Nathans ist dabei Gold wert.
Ich kannte ihn nicht. Aber vor einer Dekade kannte ich Tolstoi auch nur vom Namen her, aber ohne Inhalt und Substanz. Er ist der eigentliche geistige Vater Ghandis und ohne dessen Inspiration hätte es diesen Ghandi so nicht gegeben.
Es gibt noch soviel zu entdecken und erst durch die sich daraus ergebenden Zusammenhänge wird Einsicht und Weisheit virulent (werden).
Ihr Artikel zu 65% gut, zu 35% Mist! Zitat:
„Aber Israel gewinnt den Krieg. Unrecht wird es immer geben. Warum hat man dazu noch ganze Generationen in Lagern leiden lassen? Hätten die Flüchtlinge aus Palästina nicht die Golfstaaten mit ihrer Kraft nach vorne bringen können, so wie 1685 die aus Frankreich geflohenen Hugenotten andere Länder Europas? Statt dessen wird ihr Leid zum Faustpfand ihrer arabischen Nachbarn, die den neuen Staat Israel vernichten wollten. Aus dieser Bedrohung entwickelt sich in Israel eine Wagenburg-Mentalität – und von da ist es nur ein kleiner Schritt bis zur Apartheid.“
Hier rechtfertigen sie doch die Enteignung und Vertreibung der Palästinenser und schieben den arabischen Staaten den schwarzen Peter zu. Das tun die Rechten in diesen Land auch.
Sie sind doch ganz nahe an der Erkenntnis das die Gründung eines zionistisch-rassistischen Staates von Anfang an Unrecht war. Er ist Produkt kolonialen Denkens, was sie auch sagen. Aber irgendwie ziehen sie sich aus der Affäre und sagen wegen der bösen Araber gibt es die palästinensischen Flüchtlinge.
Da war Jakob Moneta, ehemaliger Chefredakteur der IGM-Zeitung, in seiner Erkenntnis viel weiter. Er lebte in einen Kibbuz, verlies diesen aber weil der den Rassismus des Zionismus nicht ertragen konnte, Er erlebte, das arabische Werktätige nicht in die zionistische Gewerkschaft Histadrut aufgenommen wurden.
https://jacobin.de/artikel/der-judische-internationalismus-des-jakob-moneta-ig-metall-vierte-internationale
Angesichts der Hungernden in Gaza sehe ich jeden Versuch der Rechtfertigung des Zionismus als moralisch verwerflich an.
Die UNO muß mit einen robusten Einsatz von UN-Friedenstruppen humanitäre Korridore für Hilfslieferungen freimachen. Da die Resolution 181 vom 29.11.1947 nicht umgesetzt wurde, ein palästinensischer Staat wurde nie gegründet, fällt das Mandat an die UN zurück. Diese muß Friedenstruppen mit robusten Mandat nach Palästina schicken und die Konfliktparteien entwaffnen, sowie das israelische Atomwaffenarsenal abrüsten. Die UN muß sichere Grenzen für ein freies Palästina festlegen. Der Golan fällt an Syrien zurück, etc. Die UN muß eine Übergangsregierung aus friedfertigen Israelis und Palästinensern einsetzen, die freie Wahlen aller im neuen Staatsgebiet lebenden Menschen, egal welcher Ethnie oder Religion, organisiert. Der Konflikt ist so verfahren, die Mehrheit der Israelis so rassistisch verhetzt, das nur eine völkerechtlich legitimierte Aktion der UN Frieden bringen kann.
Ein allererster Schritt ist ein sofortiger Waffenstillstand!
Sie haben mich leider missverstanden. Natürlich war die Vertreibung der Palästinenser schreiendes Unrecht. Das habe ich auch sehr deutlich gesagt. Aber wir versetzen uns gerne in die Lage des absoluten Richters. Ich versetze mich in die Lage der leidenden Flüchtlinge des Jahres 1949. Und aus deren Sicht hätten die arabischen Brüder mehr tun müssen.
Und heute? Was sie sagen ist schön und gut. Aber ist das auch umsetzbar? Wo ist denn die Solidariität der Araber? Gegen eine vereinte arabische Welt hätte Israel nicht den Hauch einer Chance. Aber da ist keine Einigkeit. Ein paar mittelalterliche Feudalfürsten, eine korrupte PLO und eine fundamentalistische Hamas sind nun nicht die besten Voraussetzungen um das Leid der hungernden Menschen in Gaza zu lindern.
Sie dürfen nicht immer nur von anderen etwas fordern sondern selbst müssen etwas tun!
Fordern sie einen sofortigen Waffenstillstand
Unterstützen sie die internationale BDS-Kampagne
http://bds-kampagne.de/
Verweigern sie sich der deutschen Staatsräson
Werden sie rebellisch
„Auserwähltes Volk Gottes“ – Ich befürchte, dass in diesem fundamentalen Exzeptionalismus, der das Volk in den Mittelpunkt der Religion stellt der Hund begraben liegt…
Im AT spricht Gott zu Israel, dass er es erwählt hat, weil es schwach und unwert war, damit er es zuetwas mache. Und es zieht sich auch durch das AT, dass Unglaube, das Nichthalten der Gebote und Unbarmherzigekit gegenüber den Fremdlingen und Armen, die Vertreibung aus dem Land nach sich ziehe. Nach den Untaten der Israelis steht diese also demach als Nächstes an.
Vermutlich hat nichts so viel Leid auf dieser Welt verursacht, wie der Glaube an eine allumfassende, unsichtbare und i.d.R. gütige Entität und deren groteske Verzerrung durch anthropozentrisch/egozentrisches Denken ideologieanfälliger Schwachköpfe.
‚Gottes‘ Worte bedürfen der Auslegung.
Beiseite, dass religiöse Menschen auch noch glauben, ‚Gottes‘ Worte auslegen zu können, gibt es genau zwei Folgerungen:
‚Gott‘ ist allwissend und ist somit böse, da er die Menschen im Unklaren lässt, oder, zweitens, der „allwissende“ ‚Gott‘ ist nicht allwissend.
Die Frage, wieviele Christen die Bibel gelesen haben, konnten die Theologen noch nicht beantworten, da sie mit viel Wichtigerem beschäftigt sind; beispielsweise mit der Suche nach dem wahren Schotten, respektive dem wahren Juden oder dem wahren Christen. Dieser Frage versucht Herr Bürger im vorliegenden Artikel nachzugehen: zwar nennt sich Netanjahu Jude, verstößt aber gegen jüdische Grundregeln der Nächsten- und Fremdenliebe. Somit ist er kein wahrer Jude, weil der wahre Jude dagegen nicht verstößt.
Es lohnt also in der Bibel zu lesen, oder etwa nicht?
2. Mose – Kapitel 22
Eigentumsvergehen
1 Wenn ein Dieb ergriffen wird, daß er einbricht, und wird dabei geschlagen, daß er stirbt, so soll man kein Blutgericht über jenen lassen gehen. 2 Ist aber die Sonne über ihn aufgegangen, so soll man das Blutgericht gehen lassen. Es soll aber ein Dieb wiedererstatten; hat er nichts, so verkaufe man ihn um seinen Diebstahl. 3 Findet man aber bei ihm den Diebstahl lebendig, es sei ein Ochse, Esel oder Schaf, so soll er’s zwiefältig wiedergeben. 4 Wenn jemand einen Acker oder Weinberg beschädigt, daß er sein Vieh läßt Schaden tun in eines andern Acker, der soll von dem Besten auf seinem Acker und Weinberg wiedererstatten.
5 Wenn ein Feuer auskommt und ergreift die Dornen und verbrennt die Garben oder Getreide, das noch steht, oder den Acker, so soll der wiedererstatten, der das Feuer angezündet hat.
6 Wenn jemand seinem Nächsten Geld oder Geräte zu bewahren gibt, und es wird demselben aus seinem Hause gestohlen: findet man den Dieb, so soll er’s zwiefältig wiedergeben;
7 findet man aber den Dieb nicht, so soll man den Hauswirt vor die „Götter“ Richter bringen, ob er nicht seine Hand habe an seines Nächsten Habe gelegt. 8 Wo einer den andern beschuldigt um irgend ein Unrecht, es sei um Ochsen oder Esel oder Schaf oder Kleider oder allerlei, das verloren ist, so soll beider Sache vor die „Götter“ kommen. Welchen die „Götter“ verdammen, der soll’s zwiefältig seinem Nächsten wiedergeben.
9 Wenn jemand seinem Nächsten einen Esel oder Ochsen oder ein Schaf oder irgend ein Vieh zu bewahren gibt, und es stirbt ihm oder wird beschädigt oder wird ihm weggetrieben, daß es niemand sieht,
10 so soll man’s unter ihnen auf einen Eid bei dem HERRN kommen lassen, ob er nicht habe seine Hand an seines Nächsten Habe gelegt; und des Gutes Herr soll’s annehmen, also daß jener nicht bezahlen müsse. 11 Stiehlt’s ihm aber ein Dieb, so soll er’s seinem Herrn bezahlen.
12 Wird es aber zerrissen, soll er Zeugnis davon bringen und nicht bezahlen. 1 13 Wenn’s jemand von seinem Nächsten entlehnt, und es wird beschädigt oder stirbt, daß sein Herr nicht dabei ist, so soll er’s bezahlen. 14 Ist sein Herr aber dabei, soll er’s nicht bezahlen, so er’s um sein Geld gedingt hat.
Verschiedene Gesetze
15 Wenn jemand eine Jungfrau beredet, die noch nicht verlobt ist, und bei ihr schläft, der soll ihr geben ihre Morgengabe und sie zum Weibe haben. 2
16 Weigert sich aber ihr Vater, sie ihm zu geben, soll er Geld darwägen, wieviel einer Jungfrau zur Morgengabe gebührt.
Todeswürdige Vergehen
17 Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen. 3, 4, 5, 6
18 Wer bei einem Vieh liegt, der soll des Todes sterben. 7, 8
19 Wer den Göttern opfert und nicht dem HERRN allein, der sei verbannt. 9, 10
Rechtsschutz für die Schwachen
20 Die Fremdlinge sollst du nicht schinden noch unterdrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen. 11, 12, 13, 14, 15
21 Ihr sollt keine Witwen und Waisen bedrängen. 16
22 Wirst du sie bedrängen, so werden sie zu mir schreien, und ich werde ihr Schreien erhören; 23 so wird mein Zorn ergrimmen, daß ich euch mit dem Schwert töte und eure Weiber Witwen und eure Kinder Waisen werden. 24 Wenn du Geld leihst einem aus meinem Volk, der arm ist bei dir, sollst du ihn nicht zu Schaden bringen und keinen Wucher (Zins) an ihm treiben. 17, 18, 19
25 Wenn du von deinem Nächsten ein Kleid zum Pfande nimmst, sollst du es ihm wiedergeben, ehe die Sonne untergeht; 20
26 denn sein Kleid ist seine einzige Decke seiner Haut, darin er schläft. Wird er aber zu mir schreien, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig.
Einzelne Gebote der Gottesfurcht
27 Den „Göttern“ sollst du nicht fluchen, und den Obersten in deinem Volk nicht lästern. ( ! ) 21, 22, 23
28 Deiner Frucht Fülle und Saft sollst du nicht zurückhalten. Deinen ersten Sohn sollst du mir geben. 24, 25, 26
29 So sollst du auch tun mit deinem Ochsen und Schafe. Sieben Tage laß es bei seiner Mutter sein, am achten Tag sollst du mir’s geben. 27 30 Ihr sollt heilige Leute vor mir sein; darum sollt ihr kein Fleisch essen, das auf dem Felde von Tieren zerrissen ist, sondern es vor die Hunde werfen.
Quelle: https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/2_mose/22/
5. Gebot: Du sollst nicht töten
„ Voll der Schizo“ rief mein Nachbar beim gemeinsamen sonntäglichen Kaffee- und Kuchengenuss.
Mal nebenbei:
Gebrauchsanleitung für den modernen Antisemitismusvorwurf
(Version 2025, geprüft und von der Staatsräson abgesegnet)
Schritt 1: Hören Sie aufmerksam zu, ob jemand das Wort „Israel“ ausspricht.
Schritt 2: Prüfen Sie nicht, ob es sich um Kritik an einer konkreten Regierungspolitik handelt. Das wäre unnötige Differenzierung.
Schritt 3: Rufen Sie laut „Antisemitismus!“, bevor der Satz zu Ende ist. Je schneller, desto glaubwürdiger.
Tipp für Fortgeschrittene: Wenn der Kritiker zufällig jüdisch ist, erhöhen Sie die Lautstärke um mindestens 30 %, um die paradoxe Wirkung zu maximieren.
Schritt 4: Verweisen Sie auf die „deutsche Staatsräson“. Das klingt nicht nur wichtig, sondern beendet jede Diskussion, bevor sie mit unbequemen Fragen beginnt.
Schritt 5: Falls jemand die Opferzahl ziviler Toter erwähnt, lächeln Sie verständnisvoll und erklären Sie, dass Waffenlieferungen ein Akt der Friedensförderung seien – ganz im Sinne unserer historischen Verantwortung.
Hinweis: Die Anwendung dieser Anleitung ist demokratisch vollkommen unbedenklich. Schließlich herrscht Meinungsfreiheit – solange man die richtige Meinung hat.
Auf gut deutsch: Alles nur noch gaga!
Ergänzung Schritt 4 b:
Verweisen Sie auf die wissenschaftlich anerkannte und vom Bundestag übernommene IHRA Definition: „Antisemitismus ist irgendwas mit Juden.
Es kann aber auch was mit Israel sein.“
Dem Ansehensverlust der jüdischen Religion könnte man begegnen, wenn ausnahmslos alle jüdischen Organisationen, sowohl religiöse wie weltliche, sich gegen DIESEN Staat Israel stellen würden, Tatsächlich unterstützen aber die meisten nicht nur den Staat, sondern auch die Regierung Netanjahu, oder aber diskreditieren Kritik an diesen pauschal und verleumderisch als „Antisemitismus“.
Wie soll man sich da mit dem organisierten Judentum solidarisieren? Der Genozid an den Palästinensern findet ja offenbar dessen Zustimmung?
Grundsätzlich gibt es hier ein gewaltiges Problem, da der Staat Israel sein „Existenzrecht“ auf einem Vers der Tora / Bibel aufbaut (der „Schenkung“ des Landes an Abraham und dessen Nachfahren, das damals schon anderen gehörte!), welche daher wie ein „Grundbuch“ behandelt wird. „Da stehts drin, das Land gehört den Juden, also verschwindet!“ Die Religion ist also auch Ursache dieses Unrechtes, das in ihrem Namen begangen wird.
israel ist ein golem.
man glaubt nicht an gott, man hält sich für ihn
Wie viele Jahre nach der Aufklärung wird der Hirnschrott diverser Religionen immer noch von Machteliten missbraucht und in deren Interesse perpetuiert?
Es geschieht genau solange, bis die richtigen (humanistischen) Auslegungen bekannt sind. Das geozentrische Weltbild hatte dann ausgedient, als sich die Logik des heliozentrischen durchgesetzt hatte.
Darum geht es darum, die richtigen Gottesbildes kennen zu lernen. Denn deren materialistischer Gehalt hat inspirierendes Potential und kann vieles erklären. Und nützt ganz nebenbei auch dem Frieden.
Die Theodizee-Frage
Im Prinzip hat Christus die Theodizee-Frage gelöst.
Er sagte, „dass das Übel eine Aufgabe an den Glauben des Menschen ist“. Er selbst hat viel Leid ertragen und auf Gott vertraut.
Der Mensch solle um Gottes Gerechtigkeit wissen. Dass es eine Hoffnung auf das Jenseits gibt, und dass im Paradies dem leidenden Menschen Güte und Trost gegeben wird.
Somit ist selbst in dem schlimmsten Ereignis der Trost gegeben, dass nach dem Leben ja alles gut sein wird.
Trotzdem greift der Verstand des Menschen.
Es bleibt nur das Vertrauen und der Glaube darauf, dass es so kommen wird
Solange es Israel und die Religionen gibt, wird es keinen Frieden geben!
Irgendwie hab‘ ich den Eindruck, dass es mit Leuten wie Dir auch ohne Israel und Religionen nicht notwendigerweise friedlicher wird … aber gut, es käme auf einen
Versuch an …
Das, allerdings, ist eine Frage des Weltbildes und der gegebenen Verhältnisse,
So lange es die herrschende Klasse, Gläubige, und anderweitig unversöhnliche Individuen auf der Erde gibt, wird sich da auch nichts ändern.
Ich beziffer diesen Anteil der Leute auf gut 95%, wobei ich davon maximal noch 10% als lernfähig erachte.
Somit, hast du die Antwort auf diese Frage bekommen. 😉
Wie gut, dass es strahlende Leuchttürme der Versöhnlichkeit wie Sie gibt, von deren holistischer Weisheit die Menschheit bis ans Ende der Existenz zehren kann.
https://www.youtube.com/watch?v=1H0RqzfRCd4&pp=ygUXa3JlaXNsZXIgc2NobGFnIHNpZSB0b3TSBwkJrQkBhyohjO8%3D
@scm
„aber gut, es käme auf einen Versuch an …“
Lieber nicht, die Menschheit würde sonst im Blut ertrinken
Wird sie jetzt mit Sicherheit auch!
Wollt ich grad sagen, im Blut ersaufen tut sie ja so schon.
Das sind ja heitere Aussichten! ….
… aber Moment mal, die Lösung liegt klar auf der Hand: wenn 85% der Bevölkerung lernunfähig unserem gerechten Ziel im Wege stehen, dann hilft nichts als dieses Pack zu erschlagen, auf das endlich Frieden herrsche!
Damit wären dann schon mal ganz viele Probleme gelöst. 😉
Ich sehe, wir versteh’n uns!
Waren die Hebräer nicht ursprünglich herumziehende Räuberbanden? Las ich mal wo
Ja, aber nicht irgendwelche, sondern DIE auserwählten Räuberbanden!
Der Artikel selbst ist eine diskussionswürdige Auseinandersetzung mit der israelischen Politik und jüdischer Ethik. Umso mehr erschreckt mich die Tendenz in den Kommentaren, die offen antisemitisch ist. Es ist enttäuschend, dass ein Medium, das ich bisher für lesenswert hielt, einen solchen Raum für Hasskommentare bietet und diese offensichtlich nicht oder nur unzureichend moderiert. Das wirft ein schlechtes Licht auf die redaktionelle Verantwortung.
Die „redaktionelle Verantwortung“ soll also das Treiben Israels gut finden…hm?
„Israel“ ™1974 hätte nie existieren dürfen, und das wissen sie ganz genau!
Der Peak ist jetzt erreicht!
Es wird zwar noch eine ganze Weile dauern, aber Israel wird fallen und ich freu mich seit über 50 Jahren, nach Bubis und Konsorten schon darauf.
Welcher Antisemitismusdefinition folgen sie denn?
Es ist ein wenig dünn alles, was ihnen hier nicht gefällt als antisemitisch zu diffamieren und Zensur zu fordern.
Was konkret finden sie denn antisemitisch?
Wissen sie, der ständige Antisemitismusvorwurf für Kritiker des Zionismus nervt mich und mir ist es deshalb ziemlich egal wenn mir jemand mit den Antisemitismusvorwurf kommt
Wieso erschreckt Sie die?
Gemäß der IHRA-Arbeitsdefinition ist Antisemitismus ja nicht notwendigerweise etwas Schlimmes!?
Die IHRA-Arbeitsdefinition Antisemitismus ist selbst umstritten, weil sie hierzulande zur Einengung der Meinungsfreiheit genutzt wird
https://www.disorient.de/magazin/ihra-arbeitsdefinition-antisemitismus-berlin-kultur
Ich habe DDR-Migrationshintergrund. Dort habe ich vieles mitgemacht, was ich wahrscheinlich nicht hätte mitmachen sollen. Deshalb habe ich beschlossen immer regimekritisch zu sein und dachte, dies sei in der BRD problemlos möglich. Ich stelle jetzt fest, ich habe mich schon wieder geirrt. In der BRD wird durch die Staatsräson und Selbstzensur der Meinungskorritor immer mehr eingeengt. Besonders gilt das in der Palästinafrage. Ein kluges Wort und schon bist du Antisemit.
Die DDR unterstützte klar die PLO. Das war eine klare Einstellung, die ich noch immer richtig finde. Leider hat allerdings die PLO versagt. Sie wurde in der Westbank zum Gefängniswärter, was an Hannah Arendts Kritik der „Funktionsjuden“ erinnert. Ich bin jetzt verwirrt, was darf man laut sagen, darf man die PLO für gut finden? Die Hamas darf man hierzulande nicht gut finden, sonst bekommst die Schwierigkeiten mit den Gesetz. Der Westen hat genug Dreck am Stecken, selbst genug Terroranschläge verübt und ich spreche deshalb den Westen das Recht ab Terror zu kritisieren, wenn er selbst Terror unterstützt. Waren die Pager-Anschläge der Israelis auch Terror?
War die Bombadierung der Präsidentenpalastes in Syrien durch die IDF nicht ein Bruch des Völkerrechts? War der Angriff Israels und der USA auf den Iran nicht auch Bruch des Völkerrecht,….die Aufzählung liese sich fortsetzen. Putin mußt du amtlich wegen seines Angriffs auf die Ukraine kritisieren, die völkerrechtswidrigen Kriege Israels sollst du gefälligst, mit leichter Kritik an den Methoden, für gut heißen.
Diese Doppelmoral kotzt mich nur noch ein. Deshalb hat das BRD-Regime bei mir keine Chance mehr und ich bleibe Regimekritikerin!
Sorry falsche Plazierung, sollte sich an Allgemeinheit richten
Man kann keine diskussionswürdige Auseinandersetzung mit der israelischen Politik und jüdischer Ethik unter dem Hintergrund des aktuellen Genozids in Palästina. Leute, die das fordern sind durchaus mit den Holocaustleugnern gleichzusetzen.
Immer wieder lustig zu sehen, wie vermeidlich Progressive eigentlich auch nichts anderes als klassische Nazis sind, wenn man ein paar Variablen umstellt. Deswegen habe ich auch nie das Märchen geglaubt, dass die Deutschen etwas Substanzielles aus ihrer Geschichte gelernt haben. Das Einzige, was sie gelernt haben, ist sich besser zu verstellen und effektiver zu lügen. Gilt besonders für diejenigen, die sich als „Links“ betrachten. Am Ende sind Deutsche halt vor allem Deutsche.
Wir sind in Deutschland Vergangenheitsbewältigungs-Weltmeister.
Holocaustmahnmal, Antisemitismusbeauftragte für quasi jede Pommesbude etc.
Gerade die Israelis können uns mal – in jedweder Hinsicht – gern haben.
Dieser unverschämte und dreiste Ruf nach Zensur unter dem Deckmantel des Antisemitismusvorwurfs überrascht mich leider gar nicht.
Ich stehe jedenfalls an der Seite der wenigen vernünftigen und kritischen Israelis, die diesem Abschlachten der Palästinenser (heute wurden fünf palästinensische Journalisten gezielt ermordet) ein Ende setzen wollen.
Sie sollten es sagen falls Sie ein Jude sind.
Ich?
Nein, bin ich nicht.
Muss ich das sein?
Im Übrigen frage ich mich, warum Sie mich hier schräg von der Seite anmachen und mir unterstellen, daß ich ein Jude bin.
Geht’s noch?
@Eric Meyer
Es empfiehlt sich, linkerseits ein Lineal anzulegen.
Sie waren nicht gemeint.
Ich glaube nirgendwo wurden hier Semiten im Ganzen behandelt – was einzig den Vorwurf von einem „Antisemitismus“ (also die Missachtung der Semiten als Gruppe) begründen könnte.
Meinten Sie vielleicht eher Antizionismus? Oder Antiisraelismus?
„Thora, Propheten und rabbinische Überlieferung verbürgen das Menschenrecht und verpflichten zur Ernährung der „Anderen“. – “
Eine Situation in der einige „andere“ ernähren müssen ist ziemlich suboptimal.
Dies ändert man am besten möglichst schnell in der Kommunikation miteinander.
Noch beschämender wird es wenn man wieder andere Leute damit belästigt.
In den Kommentaren wird seltsam oft darauf hingewiesen, dass man sich anhand der Berichterstattung vor Ort hier in der Heimischen Sofa- Kommandozentrale angeblich kein Bild machen kann, weil man selber nicht vor Ort ist.
Ernsthaft?
Also mir reichen die Bilder aus GAZA die mich sporadisch erreichen, um mir einen Eindruck der Lage zu machen. Ich hab mehr als genug Anschauungsmaterial um keinen Zweifel mehr an einem Völkermord zu haben.
Keine Ahnung welche Informationen ihr noch benötigt?
Da meine Sie sicher auch mich. Nun, offensichtlich befinden wir uns auf völlig unterschiedlichem geistigen Niveau. Sie dürfen gerne glauben was Sie wollen, wo Ihr Niveau liegt.
Sind Sie auch über das „Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens“ genauso empört, die Behandlung von Minderheiten in China, die armen von den Russen bedrohten Ukrainern, die bösen Afghanen die in NY Türme zum Einsturz brachten, …?