Hasbara

Palästinensische Frau
Quelle: Pixabay

Die israelische Propaganda funktioniert in den USA nicht gut. Daher kippt die Stimmung und die Palästinenser erhalten viel Anteilnahme.

Wie der Kampf um Gaza gerade steht, weiß eigentlich keiner so genau, aber Israel verliert den Propagandakrieg. Ja, es gibt einen echten, blutigen Krieg, wo Israel Bomben wirft, Krankenhäuser beschießt, Tunnel zerstört und Zivilisten tötet, während palästinensische Rebellen? Partisanen? Terroristen? auf israelische Soldaten schießen, wenngleich nicht sonderlich erfolgreich – und drohen, Geiseln zu töten.

Daneben gibt es einen Propagandakrieg, der sich vor allem in Amerika abspielt, um unserer Herzen und Köpfe, und da gewinnt die palästinensische Seite. Ich finde das selbst völlig überraschend, aber es ist so. Vor ein paar Jahren wäre das noch anders gewesen, erst recht nach dem blutigen Überfall. Amerikaner hatten immer mehr Sympathie für Israel, Araber hatten nach 9-11 einen schlechten Ruf.

Propalästinensische Stimmung

Es gibt zwar immer noch eine Mehrheit für Israel in Amerika, aber unter jüngeren Menschen ist die hauchdünn. Gerade unter jungen, progressiven Studenten gibt es ein starkes Anti-Israel-Gefühl, erklärte Jess Burke vom kanadischen Centre for Israel and Jewish Affairs dem Globe and Mail. Israelis würden als machtvoll gesehen, als diejenigen, die die Medien kontrollierten, deshalb meinten unter Progressiven viele, sie unterstützten Unterdrückte gegen die da oben.

Natürlich gab es in den USA immer eine linke, israelkritische Fraktion, viele säkulare Juden darunter, die sich für ein Ende der Besatzung einsetzte. Und es gab immer eine lautstarke, geldschwere pro-israelische Fraktion aus Israeli-amerikanischen Lobbyisten und fundamentalistischen Christen. Die große Mehrheit ist derzeit aber eher mäßig interessiert in der Mitte, wenngleich mit Schlagseite ins israelische Lager. „Ich bin eher für Israel, da kriegt man weniger Ärger“, ist der Tenor.

Aber nun hängen sich Leute für Palästina aus dem Fenster, dass einem die Ohren schlackern. Auf den Eliteuniversitäten Harvard, Yale, Cornell und Columbia lassen Studenten palästinensische Flaggen wehen. Ella Enhoff, die Stieftochter unserer Vizepräsidentin Kamala Harris hat acht Millionen Dollar eingesammelt. Barack Obama hat Israel ermahnt. Joe Biden plädiert für Waffenstillstand und lässt durchblicken, dass er es gerne sehen würde, wenn Bibi Netanyahu ins Meer hüpft.

Jon Stewart unterschrieb einen Aufruf zum Waffenstillstand. Susan Sarandon, Mark Ruffalo und John Cusack unterstützen die Palästinenser. Und Greta … Greta, die Klima-Ikone hat die Seiten schneller gewechselt als ein Schneesturm im Sommer die Frösche zum Frieren bringt, sehr zum Ärger der kalt erwischten pro-Israelischen Fraktion. Dabei war es noch gestern Usus, dass jeder, die Gretas Visionskraft bezweifelt hat, als missmutiger, zurückgebliebener Frauenfeind galt.

Verlierer im Propagandakrieg

Noch erstaunlicher die Zeitungen. Die Washington Post erinnerte ihre Leser daran, dass Israel die Hamas erst erschaffen hat. Der New Yorker lässt den linken Israeli Omar Bartov über Genozid in Gaza reden. Die New York Times berichtet täglich über israelische Angriffe, widerrechtlich festgehaltene palästinensische Poeten und sterbende Brutkastenbabys in Gaza. Brutkastenbabys! Wen erinnert das nicht an die Brutkastenlüge, die von der PR-Firma Hill & Knowlton ausgebrütet wurde. Nun wird damit Israel gegeißelt. Die Welt ist ungerecht.

Das Satireblatt The Onion tweetete, “Dying Gazans Criticized for Not Using Last Words to Condemn Hamas.” Sterbende Menschen in Gaza werden kritisiert, weil sie ihre letzten Worte nicht nutzten, die Hamas zu verurteilen. Das wurde hunderttausendfach gelikt und weitergetweetet.

Lyndon B. Johnson sagte im Vietnamkrieg einmal, wenn ich das Vertrauen von Walter Cronkite verloren habe – der damals Amerikas vertrauenswürdigster Nachrichtenverleser war – dann habe ich Mittelamerika verloren. So ähnlich ist es mit der Onion. Wenn sich der Onion über dich lustig macht, bist du der Verlierer im Propagandakrieg.

Wir wollen natürlich nicht vergessen, dass das alles mit dem Überfall der Hamas auf Israel vor sechs Wochen angefangen hat, wo fast 2.000 Israelis umgebracht oder entführt wurden, darunter viele Frauen und Kinder. Oder hat es das?

Kriegsmüde Amerikaner

Hat es nicht eher mit der Blockade von Gaza angefangen, die schon ein paar Jahre her ist? Oder den rechtsradikalen Siedlern auf der Westbank? Arafats Weigerung, einem Teilungsplan zuzustimmen? Scharon auf dem Felsendom? Die Intifada? Der Yom-Kippur-Krieg? Die Nakba? So viele Artikel hat man schon über Israel gelesen, damit ließe sich die Wüste Sinai bedecken.

Oder war es bereits die Gründung von Israel im britischen Mandatsgebiet, das London im Ersten Weltkrieg den Türken abgenommen hatte? Die Nazis und der Holocaust, der Juden nach Israel trieb? Das Balfour-Agreement von 1917 zwischen den Briten und Lord Rothschild? Die zionistische Bewegung von Theodor Herzl?

Aber warum bei den Wurzeln in der Neuzeit stehenbleiben! Der Bar Kokhba-Aufstand gegen die Römer im Jahr 135 verursachte auch langfristigen Ärger, desgleichen der Kampf der Israeliten gegen die Philister, die Moabiter, die Babylonier bis zurück zu Moses und Abraham. Es ist wirklich schwer, die Eingangsschuld zu eruieren, außer natürlich, dass die Briten und die Römer kräftig mitgemischt haben, aber das ist ja immer so. Aber die Geschichte begann nicht vor sieben Wochen.

Wo wir gerade von Vergangenheit reden, wir in Amerika haben auch eine. Und die macht uns gerade ziemlich kriegsmüde. Mehr als 20 Jahre Krieg – oder zumindest Waffenlieferungen – im Irak, in Afghanistan, Syrien, Libyen, Jemen, haben Leben von amerikanischen Soldaten gekostet, viele kranke, oft auch gewalttätige Veteranen produziert, mehrere Stangen Geld gekostet und nichts gebracht. Der CIA-Stratege Bob Baer sagte einmal, bei den ewigen Kriegen gehe es darum, den Mittleren Osten sicher für Israel zu machen. Nicht einmal das wurde erreicht.

Palästinenser sind keine Ureinwohner?

Nun gibt es ja viele Mythen über Juden, die meisten davon falsch, und oft sogar antisemitisch. Einer davon lautet, dass die Juden Meister der Propaganda seien. Und sicher, solche Leute gibt es – allen voran Edward Bernays, der Vater der modernen Propaganda – aber untern Strich sind die Israelverteidiger gnadenlos untalentiert. Trotzdem versuchen sie es immer wieder. Das ist, glaube ich deren Kernproblem.

Natürlich macht Hasbara, die israelische Propaganda nun Überstunden. Aber man kann auch mit viel Schwung alles falsch machen. So wird uns erzählt, dass die Palästinenser keineswegs die Ureinwohner von Israel sein, vielmehr seien die eingewandert – vor woher eigentlich? Jordanien? Ägypten? Kommen die alten Israeliten da nicht auch her? Die eigentlichen Ureinwohner, die indigenous People seien die Juden. Alle, auch die Askenazi, die europäischen Juden also.

Um das zu untermauern, zirkulieren überall Karten mit den Grenzen der Antike, die alle gänzlich ohne einen palästinensischen Staat gezeichnet sind. Stimmen die eigentlich? Wer weiß, ich bin Comedy-Schreiber, kein Historiker. Aber nachdem ich seit Wochen damit beschallert werden, habe ich beschlossen, das zu glauben.

Okay, die Juden sind also die Ureinwohner, oder, wie Richard Nixon das nannte, „brown people“. Aber sind die Palästinenser nicht auch „brown people“? Wenn man diese Karten genauer studiert, erkennt man vielerlei indigene Volksstämme, die Assyrer, die Babylonier, die Perser, die Philister und eben auch die Israeliten, die sich alle in den Haaren haben, seit die Sumerer das Matriarchat abgelegt haben.

Weiße Siedler in einem See aus braunen Indigenen

Ist das wirklich so günstig, dieses Bild des Mittleren Ostens an die Amerikaner zu verkaufen? Stellung beziehen in tribalen Grabenkriegen der Dritten Welt ist seit Vietnam schwer aus der Mode gekommen. Ganz abgesehen davon, dass die meisten von uns Amerikanern auch keine Indigenen in unserem eigenen Land sind.

Auf der anderen Seite, Israelis als weiße Siedler in einem See brauner Indigener zu zeigen, ist natürlich erst recht nicht gut im Amerika von heute, wo Black Lives Matter gerade den Marsch durch die Institutionen antritt, Antikolonisierung der Flavor der Stunde ist und Studenten bei Referaten daran erinnern, welcher Indianerstamm auf dem Grund und Boden der teuren Institution gelebt hat. Ein echter Catch 22.

Aber das ist nicht das einzige Eigentor. Schuld daran, dass die Palästinenser in der öffentlichen Meinung zulegen, trägt nach Ansicht von Hasbara „Pallywood“, die Lügenfabrik. Dass die Filmindustrie zwischen Hebron und Bethlehem blüht wie in Kalifornien, ist ja bekannt, deshalb auch das große Pallywood-Zeichen auf dem Berg Sinai. Aber ist es taktisch geschickt, damit zu insinuieren, dass Hollywood eine Lügenfabrik ist? Nicht dass das falsch wäre, natürlich.

Dann das oft gestreute Argument, dass Israel verhasst sei, weil es so modern und erfolgreich sei. Ein Außenposten des Westens im Mittleren Osten. Ja was denn, sind wir denn nun, indigen oder eine amerikanische Kolonie? Außerdem, das mit dem „die sind doch nur auf unserer Tüchtigkeit neidisch“ hat auch schon Goebbels gesagt.

Ein Blick auf die Amerikaner, die für Israel Partei ergreifen, ist auch ernüchternd.  Könnte es eine eindrucksvollere Parade von Ehrlichkeit und Sympathie geben? Rudy Giuliani? Rupert Murdoch? Zuletzt meldete sich Alan Dershowitz zu Wort – ist Jeffrey Epstein nicht mehr verfügbar? Danach Pastor Hagee, ein rechtsradikaler Pfarrer aus Texas, der dafür betet, dass Armageddon kommt.

Cancel und die Antisemitismuskeule

Ähnlich die Politik: Die republikanischen Möchtegern-Präsidenten überbieten sich darin, wer Israel mehr Geld und Waffen senden würde. Die fühlen echt den Puls des Volkes. Jetzt gerade ist Elon Musk in Israel. Wo bleibt Eric Trump, steckt der vor Gericht fest? Soll einem diese Galerie vielleicht Netanyahu sympathischer machen?

Apropos Trump-Familie: Der Donald versprach, sobald er wieder Präsident ist, würde er die Visa von sämtlichen Protestierenden im Palästinensertuch canceln (offenbar im Irrglauben, dies seien meistenteils keine Amerikaner), Immigration aus muslimischen Ländern sperren und Internierungslage für Illegale – meistenteils Mexikaner und Venezuelaner – bauen lassen. Donald ist der beste Verbündete des israelischen Volks seit sich Mussolini eine jüdische Geliebte nahm.

Warum produziert man laufend Eigentore? Das ist der Kern des Problems: Die Hasbaras glauben ihren eigenen Bullshit. Sie werden von ihren eigenen Worten besoffen. Sie denken, wenn sie einem ein Ohr abquatschen und, wenn das nicht hilft, mit Canceln drohen und dann als nächste Eskalationsstufe die Antisemitismuskeule schwingen, haben sie nicht nur die Oberhoheit auf dem Stammtisch errungen, sondern die Herzen und Köpfe der von ihnen Bequatschten.

Leute beschimpfen und mit Existenzvernichtung drohen, wem hat das jemals Sympathie eingebracht? Deswegen verlieren sie den Propagandakrieg. Und ich? Mir wäre es recht, wenn ich weiterhin ein weißer Mann sein dürfte.

Ähnliche Beiträge:

44 Kommentare

  1. Wartet einfach mal Ab, Wer den Konflikt am Ende gewinnt, die Ukraine hat ja auch die beste Propaganda der Welt.

    Hamastan ist bald ganz ohne ein eigenes Territorium, da darf die Propaganda gerne Phantasievoller und Besser sein als die Realität.

    Zahal 🇮🇱 ist die beste Armee der Welt!

    1. Ihren letzten Satz haben Sie leider unvollständlig formuliert, da ist vor dem Abschicken etwas verloren gegangen. Es sollte sicher heißen: „Zahal ist die beste Armee der Welt, was das Abschlachten von Zivilisten betrifft!“
      Noch etwas: das alberne Kunstwort „Hamastan“ usw. sollten Sie sich da hinschieben, wo es dunkel ist, aber nicht windstill.

    2. Israel kann seine Verbrechen nur verüben,weil die politische,wirtschaftlich/finanzielle und militärische Macht des Westens/der USA hinter ihm stehen.Angenommen,diese Unterstützung schwindet,was ist dann noch mit Israels Macht?
      Und was die Armee betrifft:in israelischen Medien wird berichtet,dass unter den 300000 Israelis,die seit dem 7.10. das Land verlassen haben,mindestens 2000 Soldaten/Offiziere sind,die sich nicht bei ihren Einheiten gemeldet haben/die desertiert sind….
      Ihre Aussagen zur israelischen Armee betrachte ich als Teil der Hasbara!

    3. „Zahal 🇮🇱 ist die beste Armee der Welt!“

      Die „beste Armee der Welt“ ist, wie wir nun sehen, vollkommen abhängig von ausländischen Waffenlieferungen. Nicht nur die Amerikaner fliegen seit dem 7. Oktober permanent Waffen und Munition ein, sondern auch die Briten, Franzosen und Deutschen.
      Gegen wen wird noch mal von der „besten Armee der Welt“ „Krieg“ geführt? Gegen eine „terroristische Organisation“, die bewaffnet ist mit fliegenden Ofenrohren, Kalaschnikows und ein paar RPGs? Und dafür braucht die „beste Armee der Welt“ Hilfslieferungen aus der ganzen Welt?

      Verluste der „besten Armee der Welt“ im Kampf gegen eine „terroristische Organisation“:
      Am 7. Oktober selbst etwa 320 tote Soldaten und Offiziere. In den letzten Wochen kamen bei der „Bodenoffensive“ weitere 70 gefallene israelische Soldaten hinzu. Zahal spricht aktuell von 392 getöteten israelischen Soldaten.

      Zudem etwa 1000 Verletzte bisher bei der „Bodenoffensive“.
      https://www.aa.com.tr/en/middle-east/1-000-israeli-soldiers-officers-injured-since-outbreak-of-war-on-gaza-on-oct-7/3067008

      Auf der Haben-Seite der „besten Armee der Welt“ stehen ca. 20.000 abgeschlachtete palästinensische Zivilisten.

      Wenn die „beste Armee der Welt“ gegen einen echten Gegner antreten müsste, also beispielsweise gegen 150.000 Ukrainer oder Russen, die mit der Ausrüstung auflaufen, die im Ukrainekrieg verwendet wird, wäre in kurzer Zeit Feierabend.

      2 Israeli army officers dismissed for running away from Gaza battlefield
      Israeli forces withdrew after being ambushed by Palestinian fighters in northern Gaza Strip (Yedioth Ahronoth)
      https://www.aa.com.tr/en/middle-east/2-israeli-army-officers-dismissed-for-running-away-from-gaza-battlefield/3066178

    4. Von Martin Levi van Creveld:

      „Sie [die israelischen Soldaten] sind sehr tapfere Menschen … sie sind Idealisten … sie wollen ihrem Land dienen und sich bewähren (to prove themselves). Das Problem ist, dass man sich nicht gegen jemanden bewähren kann, der viel schwächer als du ist. Sie befinden sich in einer Situation, in der es nur Verlierer gibt. Wenn du stark bist und den Schwächeren bekämpfst, dann bist du ein Schurke (scoundrel), sobald du den Gegner tötest. Wenn du zulässt, dass er dich tötet, bist du ein Idiot. Also gibt es hier ein Dilemma, das andere vor uns ertragen mussten und für das es, soweit ich sehe, keinen Ausweg gibt. Die israelische Armee ist keinesfalls die schlimmste von allen. Sie hat beispielsweise nicht das getan, was die Amerikaner in Vietnam getan haben … Sie hat kein Napalm eingesetzt, sie hat nicht Millionen von Menschen getötet. Also, es ist alles relativ, aber um bei der Ausgangsdefinition zu bleiben: Wenn man stark ist und den Schwachen bekämpft, ist alles was man tut, kriminell“

      Dem ist Nicht’s hinzuzufügen der Jude ist immer Schuld egal was er macht.

  2. US-Amerikaner haben die Angewohnheit gesellschaftliche Konflikte auf rassische (oder auch völkische) Ursachen zurückzuführen. Hier in Deutschland sollten wir inzwischen etwas schlauer geworden sein und das nicht übernehmen. Denn es geht primär um ein Klassenproblem, dass erst sekundär ein Rassenproblem ist. Löst man das Rassenproblem, dann ist das Problem der Ungerechtigkeit immer noch da, eben als Klassenproblem. Für die Herrschenden hat das den Vorteil: Solange man sich am Rassismus (oder auch am Antisemitismus) abarbeitet, solange hat die herrschende Klasse der Reichen und Superreichen nichts zu befürchten und sie darf Staat und Gesellschaft weiter steuern.

    Diese US-amerikanische Sicht hier im Palestina-Konflikt anzuwenden ist deshalb nicht zielführend. Zielführender wäre es bei den historischen Fakten zu bleiben und auch religiöse Mythen beiseite zu lassen, denn Mythen kann jede Seite beibringen. Die führen zu nichts. Man sollte also die israelische Sicht der palestinensischen Sicht gegenüberstellen (alles ohne Mythen versteht sich), dann kommt man dem Kern des Problems näher.

    1. In Deutschland ist keiner schlauer geworden als in den USA, sondern in Deutschland gibt es massive Gehirnwäsche.

      Natürlich sind alle Kriege – Konflikte – völkischen Ursprungs. Wenn jedes Volk sein Land hätte, wäre Frieden auf der Welt. Genau das können die sogenanten Eliten aber nicht gebrauchen.

      Weil die Wahrheit so einfach ist – alle Wahrheiten sind einfach – verbreitet man fleißig und schon seit langer Zeit das „Klassenproblem“. Das alles seien „Klassenprobleme“.

      Es gibt kein Klassenproblem, wenn jeder Mensch innerhalb seines eigenen Volkes, auf dem ihm eigenen Grund und Boden (Geburtsrecht), innerhalb seiner eigenen Kultur leben darf.

      Wenn aber permanent Fremde oder Linke auftauchen, die ihm was von „Klassenproblemen“ erzählen, oder davon, daß wir ja alle Menschen seien und wem seine Heimat nicht gefalle, weil dort plötzlich 50 oder mehr Prozent Türken wohnen, der könne ja weg ziehen, dann ist es Unfrieden. Denn das ist gleichbedeutend mit Heimatverlust und ewigem Krieg. Heimatverlust kann nur ewigen Krieg nach sich ziehen. Das sehe ich genau so wie die Palästinenser oder damals – und auch heute noch teilweise – die IRA in Irland.

      So haben sich die Linken von Anfang an als Brandstifter betätigt und die Wahrheit verschleiert. Und die Gehirngewaschenen? Die stimmen natürlich solch kruden Theorien zu. Deshalb macht man das ja, mit der Gehirnwäsche. Und es funktioniert.

      1. „Natürlich sind alle Kriege – Konflikte – völkischen Ursprungs.“

        Da muss ich energisch widersprechen. Das Völkische ist lediglich Teil einer Ideologie, die gebraucht wird um materielle Interessen durchzusetzen. Die Ideologie ist also erst sekundär wirksam, das Primäre sind die materiellen Interessen (im Verlauf stehen natürlich beide Faktoren in einem dialektischen Prozess der gegenseitigen Beeinflussung). Das trifft natürlich auch im aktuellen Nahost-Konflikt zu: Zwei Völker streiten sich um ein Stück Land (als Lebensressource), wobei die Israelis hier mit ihrer religiösen Motivation sehr tief in die ideologische Trick-Kiste greifen.

        Die materiellen Interessen als primären Faktor anzunehmen gilt bis auf ganz wenige Ausnahmen eigentlich immer. Angefangen bei Jäger- und Sammlergruppen, die sich um Ressourcen-reiche Reviere streiten; die werden die Gegner in der Regel immer als große Bösewichte und minderwertig darstellen um den eigenen Anspruch zu rechtfertigen. Dieser Umstand zieht sich durch die gesamte Geschichte der Menschheit bis heute zum westlichen Anspruch die Welt zu dominieren, auch da werden zur Rechtfertigung moralisch-ideologische Werte angeführt und der Gegner wird herabgewürdigt oder als das Böse an sich dargestellt (da hat sich seit der Kolonialzeit wenig verändert). Schauen sie in die Massenmedien, da gibt es vom neuen auserkorenen Feind China ausnahmslos negative Berichte. Was immer auf das ideologische Urprinzip hinausläuft: Wir sind die Guten und im Recht, die Anderen sind die Bösen und im Unrecht.

  3. „Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Schall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder, wo er gerade stand. So nahmen sie die Stadt ein und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, Jung und Alt, Rindern, Schafen und Eseln.“ (Josua 6, 20-21)

  4. „Die israelische Propaganda funktioniert in den USA nicht gut.“

    Dafür funktionieren arabische und russische Propaganda umso besser, nicht nur in den USA, auch in Deutschland.

    Das Ergebnis davon und von jahrzehntelanger sozialistischer wie auch feministischer Indoktrination sieht man an den Kommentaren unter mir.

  5. Es muss wohl eher heißen, das die Hamas-Propaganda in den USA gut funktioniert.

    Über den demokratische Staat Israel kann man berichten und nicht alles ist positiv. Versuchen Sie mal aus dem Hamasumfeld etwas Negatives zu berichten. Das traut sich nicht mal Al Jazeera wenn sie die Bevölkerung im Gazastreifen interviewt. Bei Kritik wird weggeschwenkt.
    Dort hat man die Hosen voll vor den Terroristen (haben ja gezeigt was sie draufhaben), wie es im Israel nicht vorkommen kann.

    1. @ Ottone:

      Im demokratischen Israel darf sogar man sich offen anti-israelisch äußern wie hier so mancher Artikel eines israelischen Antizionisten beweist ohne irgendwelche Repressalien fürchten zu müssen. Wie sieht das in arabischen oder offen muslimischen Ländern aus?

      In den USA darf man so ziemlich alles, wie ist es eigentlich in Rußland mit jenen die offen fordern Putin müsse weg?

      Im Westen ist Freiheit bedroht. In Arabien, Rußland oder China gibt es nichts was man bedrohen könnte. Nur im Westen kann man sagen der Westen muß weg, hoffentlich verliert der Westen.

      USA böse, Deutschland böse, Israel böse, Kapitalismus böse, liberale Demokrtaie böse – das ist aber auch alles was diese Leute drauf haben und sowas schimpft sich Intellektuelle.

      1. Also sehen Sie das auch so, dass es als Selbstverteidigung anzusehen ist, wenn im Revier von Jesus Christus 5000….8000 Kinder, je nach Quelle und UN bestätigt, auf palästinenschem Gebiet, ermordet werden. Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachten.

        1. Selbstverteidigung ist, eine potentielle Gefahr zu beseitigen. Ist die Hamas eine Gefahr für Israel? Ich gehe mal von einem ja aus.

          Je weiter der militärische Teil der Hamas sich von Zivilisten separiert um so weniger Zivilisten sind gefährdet. Tut das die Hamas? Ich geh von einem deutlichen Nein aus. Das Gegenteil ist der Fall.
          Die Hamas nutzt die Zivilbevölkerung als Schutzschild um zwei Ziele zu verfolgen.
          1) die Israelis davon abzubringen bestimmte Ziele anzugreifen.
          2) Bilder zu erzeugen, mit denen sie die Einfältigen auf dieser Welt einfangen können.
          Den Israelis schaden die toten Zivilisten in Gaza mehr als der Hamas, weswegen sie auch mehr Interesse zeigen Opfer zu vermeiden als die Hamas.

          Die Hamas erklärt, dass jeder Tote ein Märtyrer ist, das ist kein Opfer, das ist eine Ehre, dafür haben die Zivilisten gefälligst dankbar zu sein. Klingt gar nicht lustig, ist aber so.
          Glauben Sie wirklich zu verstehen wie die Hamas tickt. Die lächeln nur über Sie. Jeden Tag ein bisschen mehr.

          Ihnen auch besinnliche Weihnachten und ein baldiges Erwachen.

          Was die Opferzahlen angehen, werde ich nicht anfangen zu feilschen. Nur eins. Die UN bekommt die Zahlen vom Gesundheitsministerium und das Ministerium von der Hamas.
          Keiner hat eigene Zahlen, alle glauben den Terroristen.
          Vermutlich sind die 500 Toten vom Krankenhausparkplatz auch nie aus der Statistik verschwunden. Warum auch.

          1. Das ist, mit Verlaub, westliche Propaganda. Sie verschweigen bewusst, dass die Hamas von Netanjahu und vom Westen massiv unterstützt wurde, um die Palästinenser zu spalten. Und 5-8 K Kinder zu töten, auch wenn sie militaristisch erzogen wurden, rechtfertigt überhaupt nix. Und im Westjordanland spielt wohl Israel nur Räuber und Gendarm und Verstecken, um die Palästinenser zu vertreiben? Damit eines klar ist, mir ist der Islam genauso fremd wie das Judentum, ich bin einfach nur Mensch. Leider stirbt diese Spezies aus, und vielleicht ist ja auch die gesamte Menschheit am Ende. Wenn wir uns aktiv an 3 Kriegen beteiligen und solche Leute wie Sie das gut finden, ist es vielleicht besser, wenn die Kerntechnik die Menschheit vernichtet.

            1. Sie müssen da schon unterscheiden. Für diese spezielle Spezies gibt es gute und schlechte Kriege. Gibt es gute und schlechte Tote. Einer der Indikatoren, wie gut und böse voneinander getrennt werden können, ist offensichtlich die Zugehörigkeit zu dieser oder jener Religion.
              Da sind wir dann auch nicht mehr weit von lebenswert und eher nicht so entfernt.

            2. „ist es vielleicht besser, wenn die Kerntechnik die Menschheit vernichtet.“

              Aha, also auch Ihnen haben wir hierzulande die hohen Strompreise zu verdanken.

              Haben Sie eigentlich neben dem

              „Atomkraft? Nein Danke“
              „From the River to the Sea, Palestine will be free“
              „Refugees Welcome“
              #Wir haben Platz
              „There Is No Planet B“
              „Black Lives Matters“
              „Freiheit für die Gefangenen aus der RAF!“

              noch irgendwo Platz für andere Botschaften auf der Brust und auf dem Kofferraum Ihres E-Autos?

              Ich fahre übrigens Verbrenner, finde Kernenergie dufte, finde nicht, daß der Islam zu oder nach Deutschland gehört und ich traue grundsätzlich niemandem, der Araber als Palästinenser bezeichnet.

              „Wenn wir uns aktiv an 3 Kriegen beteiligen und solche Leute wie Sie das gut finden“

              Perfektes Beispiel für linke verzerrte Logik.
              Da versucht jemand logisch zu argumentieren, hier Ottone und dann geht man nicht auf die Argumente ein, sondern unterstellt dem anderen dieser würde Krieg toll finden und entwertet diesen dann aufgrund einer Unterstellung moralisch und entzieht sich gleichzeitig jeder sachlichen Argumentation.

              Also ich persönlich beteilige mich an gar keinem Krieg. Wenn Sie das tun, dann hinterfragen Sie mal sich selber, Sie wunderlicher Mensch.
              Und hören Sie auf von „wir“ zu reden. Sie und ich sind kein „wir“. Ich bin nicht verantwortlich für Dinge die Sie fühlen.

              1. Es geht Sie zwar nichts an, aber ich öffne meine Identität freiwillig für Sie weiter: Ich fahre Verbrenner, halte die Grünen für verlogen und umweltschädlich, habe sie nie gewählt, die RAF war für mich eine Terrororganisation und Israel ist es unter Netanjahu für mich auch. Und das Grenzregime von Selensky kenne ich noch aus DDR-Zeiten. Wetten, dass an der Westgrenze der Ukraine seit 2022 mehr Menschen gestorben sind als in 40 Jahren DDR an der innerdeutschen Grenze?

                1. @ Wunderlich:

                  Ich habe auch nicht gefragt.
                  Es waren aber auch nicht nur die Grünen an der Abschaltung der Kernkraftwerke und der Industrieverlagerung bis hin zur Demontage beteiligt.

                  Gegen Ende der DDR ging Selenskyj noch zur Schule und dieses Regime war die bei vielen Linken noch immer allseits beliebte Sowjetunion. Klingt für mich aber auch eindeutig nach „Die Mauer war ja gar nicht so schlimm“. Und da frage ich jetzt besser nicht nach, wo Sie in der DDR standen oder heute noch stehen.

                  Ich kenne keinen einzigen Ostdeutschen der demokratietauglich ist und der nicht sagt, die Mauer war ein Verbrechen. Von denen wählt übrigens kein einziger SED und auch nicht Wagenknecht.

                  Ich gehe aber nochmal zum Ausgangspunkt zurück. Ich beteilige mich an gar keinem Krieg. Deswegen hören Sie auf von wir zu reden. Das ist nämlich nichts anderes als dieses „Wir“ von Angela Merkel oder Ricarda zu kurz.

                  Gott zum Gruße

            3. „Das ist, mit Verlaub, westliche Propaganda.“
              Wenn Sie das glauben wollen, bitte ich halte niemanden von seinem Glauben ab.
              Es ist sicherlich auch westliche Propaganda, dass man im Gazastreifen schon in der Schule lernt, dass es schon ok ist die Juden zu töten.

              Es ist aber keine Propaganda, dass diese Hamasdikatatur das Volk nur zum Sterben braucht. Zum Wählen sind die eh zu doof. Das haben die gleich am Anfang abgeschafft. Erinnert mich an andere Diktatoren, die demokratisch gewählt wurden und dann besser als das Volk wussten was für das Volk gut ist.
              Da fehlt dann meistens die Kontrolle und die Sache geht furchtbar schief.

              Ich hab’s nicht so mit den Diktatoren, egal ob bei den Arabern oder bei den Europäern oder woanders. Wenn Sie glauben die muss man schützen, kein Problem.
              Ist Ihre Wahl.

              1. Kennen Sie die Aussagen israelischer Politiker nach dem 7. Oktober über die Gaza-Bewohner? Wenn ja, dann ist Ihre Argumentation unmenschlich, wenn nein, dann informieren Sie sich bitte.

                1. Weil sich einzelne Politker, auch für meinen Geschmack, mehr als unpassend geäußert haben, werfe ich nicht mein gesamtes Weltbild über den Haufen, renne ab jetzt den autoritären Terrororganisationen hinterher und verteufle die Demokratie. Aber jeder wie er möchte.

                  1. Ich fasse ihre Verbalgonorrhoe mal zusammen, geht einfacher.

                    Sie haben noch nie eine palästinensische Schule von innen gesehen, geschweige denn irgendwelche Inhalte mitbekommen, sie furzen schließlich lieber das heimische Sofa voll. Hier mal ein paar nette Kinder aus dem zivilisierten Israel:

                    https://twitter.com/intifada/status/1726345295515058255/mediaViewer?currentTweet=1726345295515058255&currentTweetUser=intifada

                    Und äh, ja, „unpassende“ Äußerungen, die so auch im Buch des verhinderten Künstlers aus Braunau hätten stehen können, wenn man Juden durch Palästinenser ersetzt…ja, irgendwie unpassend. Die Ereignisse vom 7.10. waren dann wohl auch irgendwie…unpassend.

                    1. Verbaler Stuhlgang vom Unnötigen.
                      Sorry Unnötiger, du bist mir zu ordinär, zu dumm und zu anmaßend, dass ich nochmal auf deinen Dünnschiss reagiere.
                      Schimmle einfach weiter und troll dich zu deinesgleichen.

        2. „je nach Quelle“

          Eben. Je nach Quelle.

          „Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachten“

          Wünschen Sie sich selber lieber mal die Fähigkeit logisch zu denken. Vielleicht haben Sie ja Glück und Nikolaus, Christkind oder Weihnachtsmann erbarmen sich Ihrer.

          1. Höhö, zu dumm, um auch nur im Ansatz die Feinheiten der deutschen Sprache zu beherrschen, aber immer schön den Handtaschenkläffer geben.

          2. Die 5000 wurden vergangene Woche von der UN genannt, dürften also in etwa mindestens stimmen. Guterres äußerte, dass in Gaza mehr Kinder getötet wurden als in seiner Amtszeit bei Kriegen woanders. Aber wenn Sie den Unterschied zwischen 5000 toten Kindern und 8000 toten Kindern mit Logik erklären, ist es sinnlos, weiter auf ihre Äußerungen einzugehen. Ich werde mich selbst disziplinieren und Sie wieder, wie vor dem 7. Oktober, ignorieren. Ein schönes Leben noch.

            1. @ Wunderlich:

              Laut UN haben in Deutschland mal locker 1200 Millionen Menschen statt. Laut UN fliegt die Welt aber auch bald in die Luft, weil der Mensch das Thermostat an der Heizung kaputt gemacht hat. Laut UN gab es auch eine weltbedrohende Pandemie.

              Wenn 90 Prozent der Mitglieder einer Organisation Diktaturen sind oder sozialistisch (was aufsselbe rauskommt) was ist dann die Organisation? Freiheitlich und demokratisch?

              Wer Organisationen wie UNO oder EU vertraut hat die Kontrolle über sein Leben nie besessen, frei nach Lagerfeld.

              In Katar starben keine 15000 Bauarbeiter, im Irak keine Million Zivilisten und in Gaza keine tausende Kinder.

              Werden Sie erwachsen und schalten mal das eigene Gehirn ein, sonsst können SIe auch gleich weiter Tagesschau schauen.

              „Sie wieder, wie vor dem 7. Oktober, ignorieren“

              Was soll das sein? Eine Drohung oder ein Versprechen?
              Wenn Ihr Nasenbären das nur mal endlich machen würdet. Ich suche doch das Gespräch nicht mit Leuten wie Ihnen, Sie suchen es mit mir. Und Sie wissen vorher was Sie zu erwarten haben.

              Jemand der arabische Terrorpropaganda verbreitet kann von mir niemals erwarten, daß ich ihm zustimme. Das gilt für alle linken Themen.

              Leben SIe wohl.
              Adios!

      2. So sieht das leider aus. Freilandhühner die die Käfighaltung (für andere) ganz toll finden, weil sie sie nicht kennen.
        Was stört die, die fehlenden Grundrechte der Russen und Araber, wenn sie hier den intellektuellen Systemgegner des Westens mimen können. Ist halt schick.

  6. Wer ist wer und woher kommt von woher?
    Aber eines dürfte klar werden, wenn man nach der Ursache fragt:
    Woher stammt das KAPITAL, um solche Szenarien zu vollziehen?
    Welche Kapitaleigner sollen bewogen werden, sich zurückziehen oder gar zu kapitulieren?
    Welche Ziele sollen erreicht werden, um eine ‚multipolare Ordnung‘ zu gewährleisten?
    Der eingeschlagene Weg, erscheint mir als ein sehr ‚blutiger Kompromiss, aber einer der eine möglichen Kompromiss erzeugen wird.

  7. „Noch erstaunlicher die Zeitungen. Die Washington Post erinnerte ihre Leser daran, dass Israel die Hamas erst erschaffen hat.“

    Prima, dass ich das endlich mal erfahre. Aber was kommt? „Sorry, we can’t seem to find the page you’re looking for.“

    Halt immer dasselbe. Was stimmt, ist dass erlaubt wurde, Moscheen in Gaza zu bauen. Mehr nicht. Nun ist die Hamas ein Übel und selbstverständlich muss da eine Geschichte her, die beweist, dass Israel schuld ist. Der Vorteil: über Israel kann man lügen dass sich die Balken biegen, es wird nie widersprochen. Beispielsweise auf Overton, wo der Quatsch schon hundertfach ventiliert wurde. Ohne Widerspruch.

    Meine Rede: die Nakba-Industrie hat die Medien voll im Griff. Diese Greta mit ihnen 20 hat nie etwas anderes gehört. Auch die absurdesten Geschichten werden geglaubt. Die Situation jetzt ist trotzdem nicht schlecht, denn erstmals zeigt sich eine Gegenseite. Deren Existenz bislang völlig unbekannt war und die mit Empörung zur Kenntnis genommen wird.

    Wobei es stimmt, dass sie miserabel argumentiert. Aber was ist von den rechten Holzköpfen, die da in Israel regieren, anders zu erwarten? Unsere sind keineswegs besser. Weil das könnte man ja erwarten, dass sie zu diesem Thema etwas zu sagen haben, als „Aufarbeitungsweltmeister“. Ob sie wirklich so ahnungslos sind, wage ich zu bezweifeln. Niemals Klartext reden, Erdogan und die Mullahs könnten erzürnt sein. Das hat Priorität.
    Den „Sozialismus der dummen Kerls“ nannte August Bebel den Antisemitismus. Richtiger kann man es nicht sagen.

    1. @ Artur
      wer luegt denn ueber Israel?
      Luegen Deborah Feldmann,  Gideon Levy,  Moshe Zuckermann und andere ?? Ich finde nein.
      Fuer mich sind das (ich war weder in Israel noch in den palaestinensischen Gebieten) in erster Linie Informationen, die ich mit anderen Informationen abgleiche und mir dann meine Meinung bilde.
      Was heute im Nahen Osten abgeht ist kaum noch zu ertragen, und hier sehe ich nicht die alleinige Schuld bei der Hamas oder den Palaestinenser…! Dieser Konflikt begleitet mich schon ein ganzes Leben lang…..das nur am Rande.
      Wo und wie sehen Sie denn die Zukunft der Palaestinenser?
      In der Vertreibung? Fragt sich dann nur wohin?
      Oder weiter in einer abgesperrten Zone/Region, die vollstaendig unter der Kontrolle der Israelis steht, einer Kontrolle, die menschenunwuerdig ist und mit Sicherheit Menschen hervorbringen wird, die fuer ihre Befreiung mit allen Mitteln kaempfen werden?
      Der toedliche Kreislauf wuerde von vorne beginnen! Die Zweistaaten-Loesung ist vom Westen gewuenscht aber… der Staat waere so eine kontrollierte Zone, alle Grenzen wuerden an Israel stossen, keine gute Idee!
      Koennten beide Voelker, die Juden und die Araber, in einem saekularen Staat friedlich nebeneinander leben?
      In einem saekularen Staat Israel-Palaestina?
      Das setzt natuerlich voraus, dass die Mehrheiten auf beiden Seiten das wollen und daran arbeiten. Sehe auf Seiten Israels aber die groessten Schwierigkeiten, siehe das Nationalstaatengesetz von 2018.

  8. Die Hasbara-Industrie stößt selbst in den USA offenbar an ihre Grenzen.
    In Deutschland wird es noch etwas dauern.
    Aber auch hier tut sich etwas:
    Eine junge, auch migrantisch geprägte Generation stellt sich immer selbstbewusster einem Kartell alter, weißer Israelversteher entgegen. Etablierte Medien, Politiker und Zentralräte bäumen sich nochmal mit Anti-Palästina-Paragrafen auf. Aber sie stellen sich letztlich – frei nach Willy Brandt nach dem Mauerfall – aussichtslos gegen den Strom der Geschichte.

  9. „Joe Biden plädiert für Waffenstillstand und lässt durchblicken, dass er es gerne sehen würde, wenn Bibi Netanyahu ins Meer hüpft.“

    Das scheint man ihm zuhause nicht so recht abzunehmen:

    „As hugs between politicians go, this one seemed long and sincere. Israel’s indispensable patron had arrived in person to verify, once more, that America stood with and by its equally indispensable ally.
    ….
    A clear majority of Democrats believe that Israel has “gone too far” in its retributive designs, in effect, to erase occupied Gaza and, bit by inevitable bit, the West Bank.

    Indeed, an astounding 70 percent of Democrats between 18 to 40 have made it plain to pollsters that they “disapprove” – to put it charitably – of Biden’s “handling” of the Israel-Gaza “war.”

    https://informationclearinghouse.blog/2023/11/27/happily-joe-biden-is-finished/

    Aber selbst, wenn das wesentlich zu seinem Verlust bei der Wahl nächstes Jahr beitragen sollte – welche Alternative zur derzeitigen US-Politik hätten die Wähler denn?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert