Eisesglätte schlimmer als Krieg

Soldaten rutschen auf Eis aus.
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Es wird wohl besser sein, wenn man bei Eiseskälte einen Lockdown verhängt. Denn offenbar überlastet man nur auf diese Weise Deutschlands Notaufnahmen und Krankenhäuser nicht.

In den letzten Tagen kam etwas über Deutschland, von dem man annehmen musste, dass es niemals zuvor dieses Land des ewigen Frühlings befiel: Schnee, Eis und klirrende Kälte! Selbstredend, dass die Deutsche Bahn diesen Grund heranzog, um den Fahrplan bis zur Unkenntlichkeit auszudünnen – wie es Züge pünktlich und komfortabel auf die Gipfel eidgenössischer Berge schaffen, ist eines dieser Rätsel, die man offenbar nie entwirren wird. Jedenfalls waren die Nachrichten voller Angst und Schockstarre Wintereinbruch als Furcht-Event. Empfehlung an alle, medial zu lesen und zu hören: Bleiben Sie daheim.

Das sind freilich witzlose Ratschläge von Leuten, die mindestens die Hälfte ihrer Vertrauensarbeitszeit auf dem heimischen Sofa verbringen und diesen kommoden Zustand mit dem Pseudoanglizismus »Homeoffice« umschreiben. Für einen Großteil der Werktätigen, die keinem Bullshit-Job nachgehen, sondern weitestgehend Teil der Wertschöpfungskette geblieben sind, ist so Tag im heimischen Büro – das noch nicht mal physisch vorhanden sein dürfte – nicht vorstellbar. Eis und Kälte mögen natürlich von liebenswürdigen Arbeitgebern als Ausfallgrund akzeptiert werden – aber einen Rechtsanspruch gibt es für Arbeitnehmer freilich nicht. Was auch gar nicht möglich wäre, denn in vielen Betrieben, eben auch in Pflegeeinrichtungen, kann die Arbeit in Form pflegebedürftiger Humanressourcen – um einen Begriff anzuwenden, der nicht zu sehr ins Romantische abzugleiten droht – nicht einfach liegenbleiben.

Daheimbleiben rettet Notaufnahmen

Warum man aber dennoch besser nicht auf die Straße gehen sollte, wenn es geschneit und gefroren hat, wissen wir nun auch: Die Notaufnahmen sind wegen vieler Glatteisunfälle »extrem überlastet«. Dergleichen liest man immer wieder mal, wenn der Winter sich mal wieder dem Klimawandel verweigert hat. Der medizinische Betrieb ist ohnehin ein sehr anfälliger Organismus, der an sich ja seinen Pflichten nachkommt, wenn die Menschen bloß nicht zu krank werden und sich zu häufig ärztlichen Rat wünschen oder gar medizinische Künste in Anspruch nehmen wollen. Gibt es aber einen Massenanfall von Verletzten – im Fachjargon MANV genannt; »Ohne MANV kein  Kampf!« – oder Maladen, dann wird es gemeinhin kritisch. Müßig ist es, an dieser Stelle an die allgemein anerkannten und von der subversiv tagenden Ministerpräsidentenkonferenz abgesegneten Argumentationslinien während der Pandemie zu erinnern – damals sollte sich jedermann in sein Loch (daher ja auch das Wort »Lochdown«) zurückziehen und drinnen bleiben. Auf Deutsch gesagt: Stay home! Denn wenn nicht, bricht der Gesundheitsbetrieb in sich zusammen.

Nicht anders, wenn zu Silvester geböllert wird. Neben den üblichen Rufen nach einem Böllerverbot, lässt sich mancher Mediziner auch wie folgt zitieren: Die Unfälle in der Silvesternacht belasten die Notaufnahmen ungemein – Chinakracher und Polenböller seien die übelsten Finger- und Unterarmdiebe jener Nacht. Die Forderung eines Böllerverbotes ist übrigens eine liebgewonnene deutsche Tradition geworden. Nach einem solchen Verbot ruft man ebenso regelmäßig, wie nach einem Tempolimit oder einem Inlandsflugverbot. Wichtig all diesen Forderungen: Mindestens einmal im Jahr – so will es das Brauchtum choreographierten Empörungsshitbürgertum – müssen sie medial vorkommen und in den Netzwerken für einen kurzen aufflackernden Aufruhr sorgen. Jeder muss sich in dieser Zeit bereithalten und Flagge oder wahlweise mit dem Finger auf andere zeigen, die es vielleicht nicht so haben mit dem Zwei-Minuten-Hass des Augenblickes.

2024 begrüßte Deutschland den halben Kontinent zur Fußball-Europameisterschaft. Es war ein unvergessliches Turnier für viele Gäste, die ins Land kamen: Deutschland präsentierte sich als das, was es seit geraumer Zeit ist – als dysfunktionales Gemeinwesen, in dem es überall hakt und in dem die Leute einen nicht sonderlich glücklichen Eindruck machen. Vorneweg war zu lesen, dass diese Europameisterschaft auch für den Krankenhausbetrieb Bedeutung habe. Die Beschäftigten dort müssten im Ausnahmezustand arbeiten – Zusatzschichten seien notwendig. Stay home! konnte man in jenen Tagen nicht so ungeniert fordern – das hätte der UEFA womöglich nicht ins Konzept gepasst.

Glatteis überfordert, Verwundete sind aber kein Problem

Kurzum: Deutschlands medizinischer Betrieb, Kliniken, Krankenhäuser und Notaufnahmen, kommen immer dann über die Grenze des Leistbaren, wenn die Gesellschaft mal nicht vor sich hinplätschert. Diese Einschätzung ist zudem viel zu optimistisch, denn selbst an »normalen Tagen« gibt es in diesem Sektor eine massive Überforderung. Notaufnahmen müssen sich mit Bagatellen abgeben, weil Patienten nicht zu Fachärzten gehen, deren Terminplanung für den Kranken oder Gebrechlichen voraussetzt, nochmal einige Monate im kritischen Zustand zu verharren, um endlich mal an die Reihe kommen zu dürfen. Patient kommt schließlich von patiens, dem Erdulden und dem Umstand, geduldig zu sein. Also klingelt man übergangsweise bei der Notaufnahme, denn die weist nicht gerne ab. Denn das ist mit der Gefahr verbunden, später mit Regressforderungen konfrontiert zu werden, weil sie jemanden fortschickte, der kurz danach auf dem Weg nach Hause ausrutschte und sich das Handgelenk brach. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob der Patient mit einer Grippe in der Notaufnahme richtig war oder nicht. Wäre er behandelt worden, hätte es keinen Sturz gegeben.

Wir sehen also, in Deutschland braucht es keinen Virus und keine Neuauflage einer Pandemie, um die Überlastung des Gesundheitswesens, speziell der stationären Behandlung und der ambulanten Notfallversorgung, zum Gegenstand von Debatten zu erheben. So gut wie alles, was nur etwas mehr Patienten fabrizieren könnte, wird sofort als Gefahrenherd ins Auge gefasst. Und dennoch »wissen« wir seit letztem Jahr, dass wir in der Lage sind, einen Ernstfall medizinisch recht unproblematisch zu überstehen. »1.000 [Verwundete] am Tag ist so eine Größenordnung, über die wir realistisch reden«, sagte der Generaloberstabsarzt des Heeres der Bundeswehr, ein Befehlsempfänger namens Ralf Hoffmann, im letzten September der Presse. Und freilich: Damit würden wir schon fertigwerden. Denn unser Gesundheitswesen sei intakt. 1.000 Verwunderte? Vermutlich ist das eine konservative Schätzung nach einem feindlichen Angriff auf eine deutsche Großstadt. Doch nicht verzagen: Wir schaffen das, liebe Verletzte! Stay home! Am besten im Keller!

Fällt jemanden im journalistischen Betrieb eigentlich auf, dass man abwechselnd von der großartigen Leistungsfähigkeit deutscher Heilkunststätten und den vollumfänglichen Strapazen der Humanressourcenreparatur bei kleinsten Widrigkeiten berichtet? Wie kann ein Gesundheitswesen, das sich bei durch Eiseskälte entstehende Glätte schon sorgenvoll an den dienstbeflissenen Journalismus wendet, um dort vom drohenden Untergang zu berichten, gleichzeitig im Ernstfalle des Ernstfalles zur leistungsfähigen Fließbandheilanstalt mutieren? Dass das Propaganda ist, muss man ja nicht gesondert betonen, jeder Mensch, der unser schönes Land kennt, weiß natürlich, dass sich die Dichter und Denker längst im Broterwerb als Public-Relations-Agenten und Zeitschriftenwerber verdingen. Doch dass das offenbar so gut wie niemanden auffällt, dass die Tagesschau und Co. im Grunde annähernd fast synchron These und Antithese verkündigen können, ohne dass jemand mal ganz zaghaft »Augenblick mal!« ruft, das war, ist und wird wohl immer zu den Erstaunlichkeiten der 2020er-Jahre gehören. Vielleicht sollte man darüber auch nicht zu viel nachdenken, denn unter Umständen belastet das manche psychiatrische Notaufnahme im Übermaß.

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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69 Kommentare

  1. Sollte hier mal getestet werden, in wie viele Widersprüche man sich verwickelt, wenn man einfach mal alles in Lächerliche zieht, was einem auf dem heimischen Sofa („Homeoffice“) zwischen Frühstück und Feierabend so einfällt?

      1. Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie schnell und heftig in diesem Land die Visionen der Regierenden und ihrer Herolde in den Staats- und Oligarchenmedien mit der Realität kollidieren.

        1. Kapazitäten wurden doch laufend abgebaut, auch danach.

          Lauterbach wird zwar als „Arzt“ gehandelt und sieht sich gern als „Epidemiologen“ oder „Virologen“, tatsächlich ist er aber Gesundheitsökonom. In dieser Disziplin geht es nicht um Versorgung, Heilung oder Vorsorge, sondern um Kostensenkung im Gesundheitssystem. Wenn man das weiß, ist eigentlich alles klar, was er so getrieben hat.

          1. Klabauterbach hatte 2019 eine „Studie“ von Bertelsmann unterstützt, die einen Kahlschlag auf nur noch 600 Krankenhäuser bundesweit forderte… Von vormals über 2000…

        2. @motonomer
          Seien Sie froh, daß sie „nur“ ausgelacht wurden. Ich wurde niedergeschrien und gelte seitdem als Aluhut, weil ich darauf hinwies.

          1. Das war im Februar und dann kam der 12.4.2020 mit Bill Gates in den Tagesmärchen, mit der angekündigten tödlichen Impfung und ab diesem Zeitpunkt war dann Polen offen.
            Ich habe danach dann, im Juni meine Wohnung und meine beiden Job´s und 4/5 meiner Freunde und Bekannten verloren und im Tennisclub, wo ich auch unterrichtete, sagte man mir, ich solle doch nach Nordkorea gehen.

  2. Die Demenz ist ist eine progredient degenerative Erkrankung.
    Was für das Individuum gilt, gilt auch für das Kollektiv.
    Wie im Großen, so im Kleinen….
    Homo sapiens demens, requiescat in pace.

  3. Sag Hallo zum Flockdown,

    wer im Winter mit Salz streut muss 15000 € zahlen wer seiner Räumpflicht im Winter überhaupt nicht nachkommt muss 150 € zahlen.

    1. @ Kalsarikammit: Der Gewinnverlust der prvatisierten Kliniken muß doch ausgeglichen werden.
      Wenn mit Salz gestreut wird, ist das Eis weg und keiner bricht sich die Knochen. Damit muß auch
      keiner behandelt werden. Außerdem erleiden beim Streuen mit Salz auch viel weniger alte Menschen
      einen Oberschenkelhalsbruch (bei Männern gern knicki knacki dicht bei Sacki genannt). Die Belastung
      des Körpers ist bei diesem Bruch enorm hoch, wie mir ein Arzt erzählte und dadurch sterben auch heute
      noch viele alte Menschen daran. Ergo: Um das sozialverträgliche Frühableben nicht durch verhindern
      der Sturzgefahr zu gefährden, muß das Sazstreuen hoch bestraft werden.

      1. @Träumer

        Und ich einfacher Mensch dachte immer, das mit dem Streusalzverbot ist wegen der treuen Hunde und den guten Straßenbäumen die dadurch geschützt werden.

        So wird man im Alter auch bei den Strafen noch hundertfach enttäuscht.

    2. Tja, der Staat, die Kommunen und die Hausverwaltungsdienstleister dürfen dafür weiter streuen. Der Ersatz, der Streusplitt ist schädlich für die Kläranlagen und alles andere als nachhaltig oder ökologisch.
      Passt aber doch zum Zustand dieses Landes. Heruntergewirtschaftet und Dekadent!

  4. @“Eisesglätte schlimmer als Krieg“
    Mich wundert ja nichts mehr und deshalb auch nicht wenn es so eine verrückte Meldung in den Westmedien geben würde.
    „Die Eisesglätte ist vermutlich als hybrider Angriff Russlands gegen den Westen einzustufen.
    Der russische Präsident soll 20 Millionen Chinesen engagiert haben um die Eiseskälte in Richtung Westeuropa zu pusten“.
    Scherz am Morgen

    Es zeigt wes Geistes Kind Wadephul und Merz sind.
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10264
    „Vor dem Hintergrund der US-Vorbereitungen für einen militärischen Überfall auf Iran verlangt die Bundesregierung den Sturz der Regierung in Teheran. Man versuche „alle Maßnahmen zu ergreifen, die irgend möglich sind, um diesem Regime das Handwerk zu legen“, teilt Außenminister Johann Wadephul mit Blick auf die mörderische Niederschlagung der Proteste in Iran mit, der laut Berichten von Aktivisten mehr als 3.400 Menschen zum Opfer gefallen sind, womöglich erheblich mehr.

    Bundeskanzler Friedrich Merz will kommende Woche den syrischen Präsidenten Ahmed al Sharaa in Berlin empfangen, dessen Regierung im vergangenen Jahr für Massaker an rund 2.000 Menschen verantwortlich war – ein Hinweis darauf, dass Massaker der Bundesregierung nicht als Grund, sondern bei Bedarf als Legitimation ihres Handelns dienen.

    Wadephul stuft die Proteste als Resultat westlicher Sanktionen ein, deren Ziel es somit war, die Bevölkerung zum regime change zu treiben.

    1. Ja wie schade aber auch, dass al Sharaa nicht zuerst von Putin und Xi empfangen wurde, da hätte das Herz der Linken vor Begeisterung bis in die Lendengegend geklopft. Feucht vor Erregung hätte man dann wieder die Achse Damaskus- Moskau propagiert, von 2000 Toten wäre plötzlich keine Spur mehr vorhanden. Ach, es hätte alles so schön werden können, im Kampf gegen den Westen, aber nun schon wieder eine Klatsche für die verheuchelte Linke. Jetzt kann man sich nicht mal mehr auf die Sprenggläubigen in Damaskus verlassen.

      1. Warum sollte Putin einen islamistischen Terroristen empfangen, den man in Syrien bekämpft hat? Diese Art Doppel-„Moral“ ist eine westliche Spezialität!

        1. Putin „empfängt“ nicht nur, er verbündet sich z.b. auch mit tschetschenischen Terroristen. Oder ist Kadyrov schon an einer Vergiftung verstorben ?

        2. Er hat ihn empfangen, weil er die russische Militärbasis behalten will.

          Im Gegensatz zum Westen tun alle anderen aber nicht so, als ob man mit Staatsoberhäuptern nicht reden darf . . . die Doppelmoral hier ist nur, in gut und böse einzuteilen, anstatt in nützlich und unnützlich.

        3. @ Elberadler:
          Ich will ja kein Salz in die Wunde streuen, schon gar nicht will ich es politisch bewerten, aber um der Wahrheit Genüge zu tun, diese Anmerkung:
          Putin war der erste, der diesen Terroristen im Kreml empfangen hat. Für mich völlig unverständlich, doch was verstehe ich schon von Geopolitik. Es ging vorrangig im den russischen Militärstützpunkt in Latakia.

      2. Der ist von Rechten empfangen worden und wird von ihnen verhätschelt. Gleich und Gleich gesellt sich gerne, egal was braune Gesellen wie du denken, al Sharaa und seine Leute sind deine Buddies – Faschos halt.

        1. Jetzt hatte ich doch glatt den Faden verloren. Von Glatteis auf Iran und Syrien umzuschwenken
          haben meine Synapsen nicht so schnell schaffen können. Haben die Islamisten jetzt auch
          Probleme mit Glatteis in der Wüste gehabt? Konnten sich Krankenhäuser nicht so schnell
          von Schussverletzungen auf von einfachen Glatteissturz gebrochene Knochen umschalten?

      1. “ 789 Geschlechtern“ Das scheint ein beliebter running gag der Anziwoken zu sein, die Woken würden behaupten es gäbe 64, 90 was weis ich wie viele Geschlechter. Dabei hab eich bei denen tatsächlich noch nie eine konkrete Zahlenangabe gelesen.

    1. Die KI scheint heimlich irgendeine Alien Datenbank anzuzapfen.
      Was wir bis jetzt wissen, diese Aliens haben 6 Finger und 3 Beine, das grenzt die Suche doch schonmal ein.

      1. Das sind die Kriegsverehrten, die natürlich zuerst, neben den ganz Alten, dem Glatteis zum Opfer fallen; und das nachdem sie UnsereDemokratie unter Aufopferung ihrer körperlichen Unversehrtheit heldenhaft verteidigt haben. Welch schmähliches Ende…

    2. Definition für KI: keinerlei Intelligenz
      Und nach meinen Erfahrungen mit Notaufnahmen in den letzten Tagen wäre es besser, er ginge dort nicht hin. Sonst hat er nachher 4 Beine.

    3. @Russischer Hacker: Das ist eine Roboter-Kampfmaschine: Tripod

      @Luisa: Experimentelle Genmanipulation eines Menschen aus der griechischen Mythologie (Vorgaben: „Schuhe sind teuer“, „Tretminen sind überall“)

      Funzt offenbar auch nicht, wie die restlichen Soldaten.

      Meine Thesen:
      Das Anlegen einer Uniform führt zu allgemeinem kognitivem Unvermögen (hier das Erkennen eines vereisten und abschüssigen Weges).
      Oder einfach nur die Visualisierung der Falltalität einer Befehlskette für Mensch & Maschine.

    4. Halten wir der KI mal zugute, dass sie einen realistischen Fronteindruck generieren wollte.
      Da dort jede Menge nicht mehr benötigte Körperteile rumliegen, kann es natürlich sein, sie wollte da eine loses Bein im Bild haben um das ganze stimmiger zu machen, hat es aber so ungeschickt angeordnet, dass es aussieht wie 3 Beine an einer Person.

  5. Bei den „1000 Verletzten pro Tag im Kriegsfall“ ging es doch nur um die, die an der Front gegen eine Granate laufen.

    Wenn ein Bombenkrieg entfacht wird, kannste da noch 1-2 Nullen dranhängen. Auch ohne Atomwaffen.

    Davon abgesehen bin ich der Ansicht, dass auch die Biodeutschen in der Notaufnahme anfangen pampig zu werden, wenn sie nicht behandelt werden, weil irgendwelche Landser Vorrang bekommen.

  6. Das Bild ist schon mal wieder besser als der eigentliche Beitrag.
    Wobei, ich zu seiner Entschuldigung die Anspielung mit den zu pflegenden „Human Ressources“ durchaus innovativ fand.

  7. Ist es nicht schrecklich, was die hochgepriesene „KI“ nicht bewerkstelligen kann, das Wetter?
    Ist der heutige oligopolische Netzzugang, trotz „KI“, extrem limitiert?
    Wird die Wirtschaft trotz des brutalen Wetter, irgenwie beeinträchtigt? Nein die Börsen der Scheinwelt verdienen, am Leid, durch das Wetter.
    In Südostasien wird der Regen Millionen von Hektar Agrarland, weg spülen mit Dörfern, Menschen, Tiere und Kapital inklusive.
    Aber die Fiatwährungen stehen solide durch deren Agenturen oben auf. Trotz aller nicht vorhandenen Ressourcen, sie stehen solide dar.
    Das muss mit dem Wetter Zusammenhängen, da diese Agenturen, die kapitalistische Formel beherrschen, jeder Mensch ist ein Sklave vom System, ob das als Wetter begründet wird oder geopolitisch oder irgendwie politisch/ideologisch…,ist uninteressant. Da das Kapital die Welt beherrscht.
    Ein gesunder Ökonom, würde sagen:
    Wir setzen uns an einen Tisch und verhandeln!
    Kranke betreiben das, daß diese betreiben, Psychoterror.

  8. Nach genauer Analyse des obigen Bildes komme ich zu der Schlußfolgerung: das sind eindeutig russische Soldaten des 6. mechanisierten Infantrieregiments, stationiert in Woronesch, nach dem üblichen Genuss der morgentlichen Wodkaration. Kein Wunder, dass die Sonderoperation immer wieder in der liegenden Stellung landet. Der Alkohol ist der besondere Feind der Russen, er lauert überall und schlägt erbarmungslos zu.

  9. Warum dieses Land so geworden ist,wie es ist, erkennt man manchen Kommentaren hier. Da schreibt der Roberto in feinsten sarkastischen Tönen und manche erkennen das nicht mal und müssen irgendwie einen sinnfreien Kommentar abgeben. Ich glaub,bei einigen ruft der Name Lapuente nur beim Lesen schon Brechreiz aus. Die schreiben wahrscheinlich schon irgendeinen Kommentar, ohne den Artikel zu lesen.
    Bravo Roberto, ich finde den Artikel großartig, weiter so.

  10. im Osten auch ohne Eis …

    Neukandidat 3 Stunden vor Zimmer warten bis der Entlassene sein Bett geräumt hat …
    DDR Knast , nach einer Behandlung da, ab ins Bett wenn vom Arzt verordnet o))))))

  11. Lockdown überflüssig. Einfach die Temparaturskala wechseln, auf Neucelsius, wo der Nullpunkt bei -30ºC liegt und Temparaturen zwischen -30ºC und 18ºC auf 0ºNC-18ºNC projeziert werden. auf ide Weise sinkt die Temperatur so gut wie nie unter 0, floglich gefriert es nicht, folglich ist jeder Bericht über Eis und Schnee russische Propaganda und jeder Ausrutscher eine von Putin persönlich auf dem Gehsteig plazierte Bananenschale, über die es empört zu berichten gilt.

        1. Wenn der Empfänger dem Sender Glauben schenkt, dann ist das wohl so. Aber die Coronazeit hat auch gezeigt, dass nicht alle diesen „Schmu“ glauben.

          Was mich irritiert, ist, dass die Gesellschaft als monolithisch dargestellt wird. Das ist sie aber nicht.

            1. Altlandrebell

              Natürlich ist eine Gesellschaft heterogen. Ich hätte heute Früh besser noch ein „Mehrheits“ vor die Gesellschaft stellen können, damit es klarer wird – denn für die Mehrheitsgesellschaft trifft das Verdikt Gruens m.E. sehr wohl zu.

              Damit ist die Irritation ausgeräumt.

              Die sich stellende Frage, warum dann von Maaz, Gruen und Co. beständig von Gesellschaft als Ganzes gesprochen wird, können nur Maaz, Gruen und Co. beantworten.

  12. Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.
    Das müssen sie nicht extra erwähnen. Jeder normale Mensch erkennt KI generierte Bilder auf den ersten Blick.
    Da braucht es nicht mal das dritte Bein. Der Gesamteindruck ist nie stimmig, selbst mit 2 Beinen wäre das aufgefallen.

    1. Man muss generative AI kennzeichnen, laut AI Act.
      Ausserdem enthalten die generierten Bilder idR, wenn es .png ist, den Prompt und die Parameter als Metadaten, und ein „Wasserzeichen“ mit in den Pixelwerten eingerechneten Informationen, das auch bei weitreichenden Änderungen erhalten bleibt.

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