
Es wird wohl besser sein, wenn man bei Eiseskälte einen Lockdown verhängt. Denn offenbar überlastet man nur auf diese Weise Deutschlands Notaufnahmen und Krankenhäuser nicht.
In den letzten Tagen kam etwas über Deutschland, von dem man annehmen musste, dass es niemals zuvor dieses Land des ewigen Frühlings befiel: Schnee, Eis und klirrende Kälte! Selbstredend, dass die Deutsche Bahn diesen Grund heranzog, um den Fahrplan bis zur Unkenntlichkeit auszudünnen – wie es Züge pünktlich und komfortabel auf die Gipfel eidgenössischer Berge schaffen, ist eines dieser Rätsel, die man offenbar nie entwirren wird. Jedenfalls waren die Nachrichten voller Angst und Schockstarre Wintereinbruch als Furcht-Event. Empfehlung an alle, medial zu lesen und zu hören: Bleiben Sie daheim.
Das sind freilich witzlose Ratschläge von Leuten, die mindestens die Hälfte ihrer Vertrauensarbeitszeit auf dem heimischen Sofa verbringen und diesen kommoden Zustand mit dem Pseudoanglizismus »Homeoffice« umschreiben. Für einen Großteil der Werktätigen, die keinem Bullshit-Job nachgehen, sondern weitestgehend Teil der Wertschöpfungskette geblieben sind, ist so Tag im heimischen Büro – das noch nicht mal physisch vorhanden sein dürfte – nicht vorstellbar. Eis und Kälte mögen natürlich von liebenswürdigen Arbeitgebern als Ausfallgrund akzeptiert werden – aber einen Rechtsanspruch gibt es für Arbeitnehmer freilich nicht. Was auch gar nicht möglich wäre, denn in vielen Betrieben, eben auch in Pflegeeinrichtungen, kann die Arbeit in Form pflegebedürftiger Humanressourcen – um einen Begriff anzuwenden, der nicht zu sehr ins Romantische abzugleiten droht – nicht einfach liegenbleiben.
Daheimbleiben rettet Notaufnahmen
Warum man aber dennoch besser nicht auf die Straße gehen sollte, wenn es geschneit und gefroren hat, wissen wir nun auch: Die Notaufnahmen sind wegen vieler Glatteisunfälle »extrem überlastet«. Dergleichen liest man immer wieder mal, wenn der Winter sich mal wieder dem Klimawandel verweigert hat. Der medizinische Betrieb ist ohnehin ein sehr anfälliger Organismus, der an sich ja seinen Pflichten nachkommt, wenn die Menschen bloß nicht zu krank werden und sich zu häufig ärztlichen Rat wünschen oder gar medizinische Künste in Anspruch nehmen wollen. Gibt es aber einen Massenanfall von Verletzten – im Fachjargon MANV genannt; »Ohne MANV kein Kampf!« – oder Maladen, dann wird es gemeinhin kritisch. Müßig ist es, an dieser Stelle an die allgemein anerkannten und von der subversiv tagenden Ministerpräsidentenkonferenz abgesegneten Argumentationslinien während der Pandemie zu erinnern – damals sollte sich jedermann in sein Loch (daher ja auch das Wort »Lochdown«) zurückziehen und drinnen bleiben. Auf Deutsch gesagt: Stay home! Denn wenn nicht, bricht der Gesundheitsbetrieb in sich zusammen.
Nicht anders, wenn zu Silvester geböllert wird. Neben den üblichen Rufen nach einem Böllerverbot, lässt sich mancher Mediziner auch wie folgt zitieren: Die Unfälle in der Silvesternacht belasten die Notaufnahmen ungemein – Chinakracher und Polenböller seien die übelsten Finger- und Unterarmdiebe jener Nacht. Die Forderung eines Böllerverbotes ist übrigens eine liebgewonnene deutsche Tradition geworden. Nach einem solchen Verbot ruft man ebenso regelmäßig, wie nach einem Tempolimit oder einem Inlandsflugverbot. Wichtig all diesen Forderungen: Mindestens einmal im Jahr – so will es das Brauchtum choreographierten Empörungsshitbürgertum – müssen sie medial vorkommen und in den Netzwerken für einen kurzen aufflackernden Aufruhr sorgen. Jeder muss sich in dieser Zeit bereithalten und Flagge oder wahlweise mit dem Finger auf andere zeigen, die es vielleicht nicht so haben mit dem Zwei-Minuten-Hass des Augenblickes.
2024 begrüßte Deutschland den halben Kontinent zur Fußball-Europameisterschaft. Es war ein unvergessliches Turnier für viele Gäste, die ins Land kamen: Deutschland präsentierte sich als das, was es seit geraumer Zeit ist – als dysfunktionales Gemeinwesen, in dem es überall hakt und in dem die Leute einen nicht sonderlich glücklichen Eindruck machen. Vorneweg war zu lesen, dass diese Europameisterschaft auch für den Krankenhausbetrieb Bedeutung habe. Die Beschäftigten dort müssten im Ausnahmezustand arbeiten – Zusatzschichten seien notwendig. Stay home! konnte man in jenen Tagen nicht so ungeniert fordern – das hätte der UEFA womöglich nicht ins Konzept gepasst.
Glatteis überfordert, Verwundete sind aber kein Problem
Kurzum: Deutschlands medizinischer Betrieb, Kliniken, Krankenhäuser und Notaufnahmen, kommen immer dann über die Grenze des Leistbaren, wenn die Gesellschaft mal nicht vor sich hinplätschert. Diese Einschätzung ist zudem viel zu optimistisch, denn selbst an »normalen Tagen« gibt es in diesem Sektor eine massive Überforderung. Notaufnahmen müssen sich mit Bagatellen abgeben, weil Patienten nicht zu Fachärzten gehen, deren Terminplanung für den Kranken oder Gebrechlichen voraussetzt, nochmal einige Monate im kritischen Zustand zu verharren, um endlich mal an die Reihe kommen zu dürfen. Patient kommt schließlich von patiens, dem Erdulden und dem Umstand, geduldig zu sein. Also klingelt man übergangsweise bei der Notaufnahme, denn die weist nicht gerne ab. Denn das ist mit der Gefahr verbunden, später mit Regressforderungen konfrontiert zu werden, weil sie jemanden fortschickte, der kurz danach auf dem Weg nach Hause ausrutschte und sich das Handgelenk brach. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob der Patient mit einer Grippe in der Notaufnahme richtig war oder nicht. Wäre er behandelt worden, hätte es keinen Sturz gegeben.
Wir sehen also, in Deutschland braucht es keinen Virus und keine Neuauflage einer Pandemie, um die Überlastung des Gesundheitswesens, speziell der stationären Behandlung und der ambulanten Notfallversorgung, zum Gegenstand von Debatten zu erheben. So gut wie alles, was nur etwas mehr Patienten fabrizieren könnte, wird sofort als Gefahrenherd ins Auge gefasst. Und dennoch »wissen« wir seit letztem Jahr, dass wir in der Lage sind, einen Ernstfall medizinisch recht unproblematisch zu überstehen. »1.000 [Verwundete] am Tag ist so eine Größenordnung, über die wir realistisch reden«, sagte der Generaloberstabsarzt des Heeres der Bundeswehr, ein Befehlsempfänger namens Ralf Hoffmann, im letzten September der Presse. Und freilich: Damit würden wir schon fertigwerden. Denn unser Gesundheitswesen sei intakt. 1.000 Verwunderte? Vermutlich ist das eine konservative Schätzung nach einem feindlichen Angriff auf eine deutsche Großstadt. Doch nicht verzagen: Wir schaffen das, liebe Verletzte! Stay home! Am besten im Keller!
Fällt jemanden im journalistischen Betrieb eigentlich auf, dass man abwechselnd von der großartigen Leistungsfähigkeit deutscher Heilkunststätten und den vollumfänglichen Strapazen der Humanressourcenreparatur bei kleinsten Widrigkeiten berichtet? Wie kann ein Gesundheitswesen, das sich bei durch Eiseskälte entstehende Glätte schon sorgenvoll an den dienstbeflissenen Journalismus wendet, um dort vom drohenden Untergang zu berichten, gleichzeitig im Ernstfalle des Ernstfalles zur leistungsfähigen Fließbandheilanstalt mutieren? Dass das Propaganda ist, muss man ja nicht gesondert betonen, jeder Mensch, der unser schönes Land kennt, weiß natürlich, dass sich die Dichter und Denker längst im Broterwerb als Public-Relations-Agenten und Zeitschriftenwerber verdingen. Doch dass das offenbar so gut wie niemanden auffällt, dass die Tagesschau und Co. im Grunde annähernd fast synchron These und Antithese verkündigen können, ohne dass jemand mal ganz zaghaft »Augenblick mal!« ruft, das war, ist und wird wohl immer zu den Erstaunlichkeiten der 2020er-Jahre gehören. Vielleicht sollte man darüber auch nicht zu viel nachdenken, denn unter Umständen belastet das manche psychiatrische Notaufnahme im Übermaß.
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Sollte hier mal getestet werden, in wie viele Widersprüche man sich verwickelt, wenn man einfach mal alles in Lächerliche zieht, was einem auf dem heimischen Sofa („Homeoffice“) zwischen Frühstück und Feierabend so einfällt?
Kriegt der eigentlich Geld dafür?
****
vielleicht ist es auch geistiger Gefrierbrand..
Die Notaufnahme hier im hiesigen Krankenhaus ist auch so vollkommen überlastet. Es ist dort wirklich alles auf Kante genäht.
Die haben ja in der größten Pandemie aller Zeiten, genannt GröPaZ, auch noch fleißig Kapazitäten ABgebaut…
Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie schnell und heftig in diesem Land die Visionen der Regierenden und ihrer Herolde in den Staats- und Oligarchenmedien mit der Realität kollidieren.
@ Elberadler: Darauf ist der Lauterkrach noch heute sehr stolz.
Genau, noch im Februar 2020 wurden durch Spahn Kapazitäten abgebaut.
Als ich darauf hinwies lachte man mich aus
Kapazitäten wurden doch laufend abgebaut, auch danach.
Lauterbach wird zwar als „Arzt“ gehandelt und sieht sich gern als „Epidemiologen“ oder „Virologen“, tatsächlich ist er aber Gesundheitsökonom. In dieser Disziplin geht es nicht um Versorgung, Heilung oder Vorsorge, sondern um Kostensenkung im Gesundheitssystem. Wenn man das weiß, ist eigentlich alles klar, was er so getrieben hat.
Ja, seit den 90ern wurden die KKH Kapazitäten halbiert…von wegen „flatten the curve“ !
Klabauterbach hatte 2019 eine „Studie“ von Bertelsmann unterstützt, die einen Kahlschlag auf nur noch 600 Krankenhäuser bundesweit forderte… Von vormals über 2000…
@motonomer
Seien Sie froh, daß sie „nur“ ausgelacht wurden. Ich wurde niedergeschrien und gelte seitdem als Aluhut, weil ich darauf hinwies.
Das war im Februar und dann kam der 12.4.2020 mit Bill Gates in den Tagesmärchen, mit der angekündigten tödlichen Impfung und ab diesem Zeitpunkt war dann Polen offen.
Ich habe danach dann, im Juni meine Wohnung und meine beiden Job´s und 4/5 meiner Freunde und Bekannten verloren und im Tennisclub, wo ich auch unterrichtete, sagte man mir, ich solle doch nach Nordkorea gehen.
Die Demenz ist ist eine progredient degenerative Erkrankung.
Was für das Individuum gilt, gilt auch für das Kollektiv.
Wie im Großen, so im Kleinen….
Homo sapiens demens, requiescat in pace.
Sag Hallo zum Flockdown,
wer im Winter mit Salz streut muss 15000 € zahlen wer seiner Räumpflicht im Winter überhaupt nicht nachkommt muss 150 € zahlen.
Flockdown! Herrlich!
@ Kalsarikammit: Der Gewinnverlust der prvatisierten Kliniken muß doch ausgeglichen werden.
Wenn mit Salz gestreut wird, ist das Eis weg und keiner bricht sich die Knochen. Damit muß auch
keiner behandelt werden. Außerdem erleiden beim Streuen mit Salz auch viel weniger alte Menschen
einen Oberschenkelhalsbruch (bei Männern gern knicki knacki dicht bei Sacki genannt). Die Belastung
des Körpers ist bei diesem Bruch enorm hoch, wie mir ein Arzt erzählte und dadurch sterben auch heute
noch viele alte Menschen daran. Ergo: Um das sozialverträgliche Frühableben nicht durch verhindern
der Sturzgefahr zu gefährden, muß das Sazstreuen hoch bestraft werden.
@Träumer
Und ich einfacher Mensch dachte immer, das mit dem Streusalzverbot ist wegen der treuen Hunde und den guten Straßenbäumen die dadurch geschützt werden.
So wird man im Alter auch bei den Strafen noch hundertfach enttäuscht.
Tja, der Staat, die Kommunen und die Hausverwaltungsdienstleister dürfen dafür weiter streuen. Der Ersatz, der Streusplitt ist schädlich für die Kläranlagen und alles andere als nachhaltig oder ökologisch.
Passt aber doch zum Zustand dieses Landes. Heruntergewirtschaftet und Dekadent!
@“Eisesglätte schlimmer als Krieg“
Mich wundert ja nichts mehr und deshalb auch nicht wenn es so eine verrückte Meldung in den Westmedien geben würde.
„Die Eisesglätte ist vermutlich als hybrider Angriff Russlands gegen den Westen einzustufen.
Der russische Präsident soll 20 Millionen Chinesen engagiert haben um die Eiseskälte in Richtung Westeuropa zu pusten“.
Scherz am Morgen
Es zeigt wes Geistes Kind Wadephul und Merz sind.
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10264
„Vor dem Hintergrund der US-Vorbereitungen für einen militärischen Überfall auf Iran verlangt die Bundesregierung den Sturz der Regierung in Teheran. Man versuche „alle Maßnahmen zu ergreifen, die irgend möglich sind, um diesem Regime das Handwerk zu legen“, teilt Außenminister Johann Wadephul mit Blick auf die mörderische Niederschlagung der Proteste in Iran mit, der laut Berichten von Aktivisten mehr als 3.400 Menschen zum Opfer gefallen sind, womöglich erheblich mehr.
Bundeskanzler Friedrich Merz will kommende Woche den syrischen Präsidenten Ahmed al Sharaa in Berlin empfangen, dessen Regierung im vergangenen Jahr für Massaker an rund 2.000 Menschen verantwortlich war – ein Hinweis darauf, dass Massaker der Bundesregierung nicht als Grund, sondern bei Bedarf als Legitimation ihres Handelns dienen.
Wadephul stuft die Proteste als Resultat westlicher Sanktionen ein, deren Ziel es somit war, die Bevölkerung zum regime change zu treiben.
Ja wie schade aber auch, dass al Sharaa nicht zuerst von Putin und Xi empfangen wurde, da hätte das Herz der Linken vor Begeisterung bis in die Lendengegend geklopft. Feucht vor Erregung hätte man dann wieder die Achse Damaskus- Moskau propagiert, von 2000 Toten wäre plötzlich keine Spur mehr vorhanden. Ach, es hätte alles so schön werden können, im Kampf gegen den Westen, aber nun schon wieder eine Klatsche für die verheuchelte Linke. Jetzt kann man sich nicht mal mehr auf die Sprenggläubigen in Damaskus verlassen.
Warum sollte Putin einen islamistischen Terroristen empfangen, den man in Syrien bekämpft hat? Diese Art Doppel-„Moral“ ist eine westliche Spezialität!
Putin „empfängt“ nicht nur, er verbündet sich z.b. auch mit tschetschenischen Terroristen. Oder ist Kadyrov schon an einer Vergiftung verstorben ?
Du hast keine Ahnung was in Tschetschenien abgelaufen ist
Hier dein 🐟
Schon wieder eine Forelle in Blau, hast du keine Rotaugen oder Brassen in deinem Teich ?
🐠🐠🐠
Hier mal etwas Abwechslung für Sie!
Er hat ihn empfangen, weil er die russische Militärbasis behalten will.
Im Gegensatz zum Westen tun alle anderen aber nicht so, als ob man mit Staatsoberhäuptern nicht reden darf . . . die Doppelmoral hier ist nur, in gut und böse einzuteilen, anstatt in nützlich und unnützlich.
@ Elberadler:
Ich will ja kein Salz in die Wunde streuen, schon gar nicht will ich es politisch bewerten, aber um der Wahrheit Genüge zu tun, diese Anmerkung:
Putin war der erste, der diesen Terroristen im Kreml empfangen hat. Für mich völlig unverständlich, doch was verstehe ich schon von Geopolitik. Es ging vorrangig im den russischen Militärstützpunkt in Latakia.
Der ist von Rechten empfangen worden und wird von ihnen verhätschelt. Gleich und Gleich gesellt sich gerne, egal was braune Gesellen wie du denken, al Sharaa und seine Leute sind deine Buddies – Faschos halt.
Jetzt hatte ich doch glatt den Faden verloren. Von Glatteis auf Iran und Syrien umzuschwenken
haben meine Synapsen nicht so schnell schaffen können. Haben die Islamisten jetzt auch
Probleme mit Glatteis in der Wüste gehabt? Konnten sich Krankenhäuser nicht so schnell
von Schussverletzungen auf von einfachen Glatteissturz gebrochene Knochen umschalten?
Deine Argumente haben mich noch nicht so ganz überzeugt, ihnen fehlen die Gewürze, sie sind ein wenig fade.
Der Typ in der Mitte des Bildes ist auf jeden Fall ein Fall für die Notaufnahme. Der hat drei Beine.
Wieso?
Sind Menschen nicht per Definition Wesen mit bis zu zwei Köpfen und drei Beinen, sowie 789 Geschlechtern?
Die KI scheint heimlich irgendeine Alien Datenbank anzuzapfen.
Was wir bis jetzt wissen, diese Aliens haben 6 Finger und 3 Beine, das grenzt die Suche doch schonmal ein.
Auf jeden Fall besser als die 2 Typen links über ihm – die haben zu zweit nur 2 Beine….
Das sind die Kriegsverehrten, die natürlich zuerst, neben den ganz Alten, dem Glatteis zum Opfer fallen; und das nachdem sie UnsereDemokratie unter Aufopferung ihrer körperlichen Unversehrtheit heldenhaft verteidigt haben. Welch schmähliches Ende…
Definition für KI: keinerlei Intelligenz
Und nach meinen Erfahrungen mit Notaufnahmen in den letzten Tagen wäre es besser, er ginge dort nicht hin. Sonst hat er nachher 4 Beine.
auf alle Fälle scheinen die einen Mords-Spaß zu haben
Ich denke, das sind vernachlässigbare Impfnebenwirkungen. 😉
@Russischer Hacker: Das ist eine Roboter-Kampfmaschine: Tripod
@Luisa: Experimentelle Genmanipulation eines Menschen aus der griechischen Mythologie (Vorgaben: „Schuhe sind teuer“, „Tretminen sind überall“)
Funzt offenbar auch nicht, wie die restlichen Soldaten.
Meine Thesen:
Das Anlegen einer Uniform führt zu allgemeinem kognitivem Unvermögen (hier das Erkennen eines vereisten und abschüssigen Weges).
Oder einfach nur die Visualisierung der Falltalität einer Befehlskette für Mensch & Maschine.
Bei den „1000 Verletzten pro Tag im Kriegsfall“ ging es doch nur um die, die an der Front gegen eine Granate laufen.
Wenn ein Bombenkrieg entfacht wird, kannste da noch 1-2 Nullen dranhängen. Auch ohne Atomwaffen.
Davon abgesehen bin ich der Ansicht, dass auch die Biodeutschen in der Notaufnahme anfangen pampig zu werden, wenn sie nicht behandelt werden, weil irgendwelche Landser Vorrang bekommen.
Für’s Pampig-Werden kann man sie gleich in Schutzhaft nehmen. Es wäre ja schon im Spannungsfall.
Win-win.
Those were the days
https://youtu.be/wvJAAzfK3Rk?si=GLzr4Ail6v3PqbtL
Lockdown für Dreibeinige!
Im Gazastreifen ist das inzwischen die Mehrheit.
https://x.com/Israel_Avia/status/1956077866795589726
Das Bild ist schon mal wieder besser als der eigentliche Beitrag.
Wobei, ich zu seiner Entschuldigung die Anspielung mit den zu pflegenden „Human Ressources“ durchaus innovativ fand.
„Das Bild ist schon mal wieder besser als der eigentliche Beitrag.“
Ja, nicht wahr, das ist oft so. Auffällig.
Seit mein Navigationsgerät bei „Navis gegen Rechts“ mitmacht, biegt es lieber dreimal links ab und ich muss dauernd Umwege fahren.
Ist es nicht schrecklich, was die hochgepriesene „KI“ nicht bewerkstelligen kann, das Wetter?
Ist der heutige oligopolische Netzzugang, trotz „KI“, extrem limitiert?
Wird die Wirtschaft trotz des brutalen Wetter, irgenwie beeinträchtigt? Nein die Börsen der Scheinwelt verdienen, am Leid, durch das Wetter.
In Südostasien wird der Regen Millionen von Hektar Agrarland, weg spülen mit Dörfern, Menschen, Tiere und Kapital inklusive.
Aber die Fiatwährungen stehen solide durch deren Agenturen oben auf. Trotz aller nicht vorhandenen Ressourcen, sie stehen solide dar.
Das muss mit dem Wetter Zusammenhängen, da diese Agenturen, die kapitalistische Formel beherrschen, jeder Mensch ist ein Sklave vom System, ob das als Wetter begründet wird oder geopolitisch oder irgendwie politisch/ideologisch…,ist uninteressant. Da das Kapital die Welt beherrscht.
Ein gesunder Ökonom, würde sagen:
Wir setzen uns an einen Tisch und verhandeln!
Kranke betreiben das, daß diese betreiben, Psychoterror.
Nach genauer Analyse des obigen Bildes komme ich zu der Schlußfolgerung: das sind eindeutig russische Soldaten des 6. mechanisierten Infantrieregiments, stationiert in Woronesch, nach dem üblichen Genuss der morgentlichen Wodkaration. Kein Wunder, dass die Sonderoperation immer wieder in der liegenden Stellung landet. Der Alkohol ist der besondere Feind der Russen, er lauert überall und schlägt erbarmungslos zu.
Warum dieses Land so geworden ist,wie es ist, erkennt man manchen Kommentaren hier. Da schreibt der Roberto in feinsten sarkastischen Tönen und manche erkennen das nicht mal und müssen irgendwie einen sinnfreien Kommentar abgeben. Ich glaub,bei einigen ruft der Name Lapuente nur beim Lesen schon Brechreiz aus. Die schreiben wahrscheinlich schon irgendeinen Kommentar, ohne den Artikel zu lesen.
Bravo Roberto, ich finde den Artikel großartig, weiter so.
im Osten auch ohne Eis …
Neukandidat 3 Stunden vor Zimmer warten bis der Entlassene sein Bett geräumt hat …
DDR Knast , nach einer Behandlung da, ab ins Bett wenn vom Arzt verordnet o))))))
Lockdown überflüssig. Einfach die Temparaturskala wechseln, auf Neucelsius, wo der Nullpunkt bei -30ºC liegt und Temparaturen zwischen -30ºC und 18ºC auf 0ºNC-18ºNC projeziert werden. auf ide Weise sinkt die Temperatur so gut wie nie unter 0, floglich gefriert es nicht, folglich ist jeder Bericht über Eis und Schnee russische Propaganda und jeder Ausrutscher eine von Putin persönlich auf dem Gehsteig plazierte Bananenschale, über die es empört zu berichten gilt.
tldr: Dass eine algophobische Gesellschaft, die in ihrem Innersten längst erfroren und abgestorben ist und von erkalteten Individuen bevölkert wird, die kein bisschen Differenz zu ertragen mehr imstande sind, bei etwas Winterwetter völlig ausrastet, ist doch als schlicht normal im Sinne Arno Gruens zu bewerten. Und „stay home“ tun ihre Insassen ohnehin ihr Leben lang – geistig, politisch wie seelisch. Ihre Zuhausehölle haben sie nie wirklich verlassen, werden immer wieder zu ihr zurückgeführt oder sind noch immer an sie gekettet. Selbst in tausend Meilen Entfernung. Wer die Autonomie, wer sein Selbst verloren hat, braucht dann etwas Kitzel und Bohei um sich zu spüren. Was er nicht braucht, ist Schmerzendes, Anderes, Fremdes und die Konfrontation damit – und sei es in Gestalt von etwas Schnee. Denn dieses Schmerzende erinnert ihn an den Schmerz unter dem er sich damals – vor vielen Jahren – von jenem Fremdgemachten lösen müsste. Dem Fremdgemachten, das sein Eigenes war. Groschen gibt’s hier. ⬇️
Es gibt keine „Schweiz“. Das ist globalistischer Clicksprech. Die Schweiz ist genauso inexistent wie Bielefeld. Auch bei Düren habe ich hinsichtlich der Existenz inzwischen schwere Zweifel. Ich bin zwar mal durchgefahren, aber der Zug hat nicht angehalten – könnten also Bildprojektionen auf die Zugfenster gewesen sein. Andere Züge fielen aus, bevor sie die Stadt erreichten. Also bisher habe ich mich nie weiter als fünfzehn Kilometer jenem Ort nähern können. Mysteriös.
Ansonsten ist die DB noch immer gut. Sie ist pünktlich – für Menschen mit alternativem Zeitgefühl. Sauber – für Menschen, deren Reinlichkeitsvorstellungen sich seit 1580 nicht weiterentwickelt haben. Und billig – für alle, die unter dieser Regierung zu einem kleinen Vermögen gekommen sind. (Was nicht so schwer ist – insbesondere, wenn man zuvor ein großes besaß.)
Aber das ist ja alles nicht neu. Hier ein Zusammenschnitt zum „Schneechaos“ anno 2021. Und hier ein Sketch über die Bahn und die Herausforderung „Jahreszeiten“ – auch schon einige Jahr alt. Das ist eine Spektakelgesellschaft also muss auch jede meteorologische Singularität in eine Novität, Rarität und journalistische Singularität verwandelt werden. In einen Brennpunkt, ein Sonderspezial zum Spezialspezial. Frontal 21.
Da macht man bloß die so übliche wie dusselige Unterscheidung zwischen wertvoller „wertschöpfender“ und nicht wertvoller „Bullshit“-Arbeit auf – statt Lohnarbeit mal an sich zu hinterfragen. Gerade die Punkte „Ausbeutung“ oder „Sklaventreiber-Chefs“ lüden doch dazu ein. Hier werden sie zwar kritisch um- und angerissen – aber eher, weil manche „privilegiert“ seien, nicht weil das ganze System ein Problem ist. So bleiben sie dann als irgendwie „normal“ liegen und die einzige denkbare Ableitung sind mehr Zuckerli für die noch nicht so Privilegierten.
Dagegen zeigte Graeber in Bullshit Jobs, dass gerade viele dieser „Bullshit-Jobs“ sehr viel „Nominalwert“ und bedrucktes Papier generieren können – aber aus anderen Gründen zu hinterfragen und mitunter sogar sehr gefährlich sind (Ressourcenverschwendung, Systemstabilisierung, emotionale Ausbeutung…).
Noch ein paar Zuckerli für die rechte Blase? Nix ist mehr „normal“ in „unserem Land“ (also mir gehört es ja nicht), aber ausgerechnet das Wetter soll „normal“ sein?
Da ist bloß keine Pause in der Umweltzerstörung, dem Artensterben und auch der klimatischen Veränderung. Dafür genügt ein Blick in jede gescheite Datenbank. Und dieser Prozess ist einfach eine Signatur der kapitalistisch-imperialistischen Verhältnisse. Des westlichen Lebens, des Lebens der „Goldenen Milliarde“ (gerade ihrer herrschenden Klasse) auf Kosten anderer. Der Steingarten gedeiht – der Rest – der „Dschungel“ – kann gucken, wo er bleibt. Und wird scheel angeschaut und mit Moralin übergossen, wenn er ebenso handelt. Oder der Klimawandel weggepackt, wenn es sich um Länder wie Kuba und den Iran handelt. Wenn dort Klimakatastrophen auftreten – ob Hurrikans oder Dürren – dann ist natürlich nur das „barbarische Regime“ dort Schuld, dass es viele Opfer und Probleme gab. 🤷♂️
Dass es schneit, bedeutet nicht, dass es hier keinen Klimawandel (mehr) gibt, genauso wenig wie eine Hitzewelle kein Beweis für die Apokalypse ist. Da sollte man woke- wie nationalradikal-Identitären nicht auf den Leim gehen. Die „Kältewelle“ – beziehungsweise um genauer zu sein: die paar Tage mit jahreszeitlich normalen Temperaturen, die man zuletzt beobachten durfte – hätte in früherer Zeit sogar weitaus kräftiger ausfallen können. Der Temperaturdurchschnitt der Winter in den 2020ern Jahren liegt in Deutschland bei 2,8 °C. Vergleich:
1900er: 0 °C
1910er: 1,1 °C
1920er: 0,3 °C
1930er: -0,2 °C
1940er: -0,4 °C
1950er: 0,1 °C
1960er: -0,7 °C
1970er: 0,9 °C
1980er: 0,5 °C
1990er: 1,1 °C
2000er: 1,1 °C
2010er: 1,9 °C
Die Winter waren früher also signifikant kälter, das ist eine schlichte Beobachtung, dazu braucht es keine höhere Mathematik. Daraus muss man auch kein „Blamegame“ machen, muss Oma nicht zur „Umweltsau“ ernennen – aber zur Kenntnis nehmen sollte man den Umstand schon. 🤷♂️
Es sollte klar sein, dass Böller aus freiheitlicher Perspektive deutlich problematischer sind als Kopftuch, Veganismus oder andere genuin persönliche Lebensstile – schlicht, weil sie nahezu zwangsläufig Andere mitbetreffen und deren Grenzen verletzten. Deswegen muss man noch lange nicht nach „Vadder Staat“ schreien (mein Vater ist er nicht!) oder gar ein Verbot ins Haus stellen – ergo den Staat mit weiterer Legitimität und Befugnis aufladen. Das wäre nur der übliche übergriffige etatistische Schmu – und befeuerte allenfalls den Schwarzmarkt (oder dessen Aufblühen). Aber dieses Zeugs als unproblematisch oder gar harmlos zu deklarieren, ist genauso wenig hilfreich.
Geschichten wie Piercings und Tätowierungen, Einstellungen wie vegan leben oder koksen, sonstige (religiöse) Riten, Praktiken und Körpermodifikationen betreffen grundsätzlich erst mal nur die eigene Person – oder freiwillige Teilnehmer (Kochrunde, Mitbeter, Cannabis-Club…). Negative Auswirkungen auf Dritte erfolgen höchstens indirekt – jemand findet es störend, dass ein anderer wie ein Altmetalladen durch die Fußgängerzone latscht oder in einem Müllsack am Strand liegt. Oder debil vor sich hinkichert. Oder ist gekränkt, weil der andere keinen schönen Mettigel mit Zuckerguss und Erbsen mitschlotzen möchte (Igitt, Erbsen!). Aber es ist keine Grenzverletzung. Natürlich kann ein Zugekiffter am Steuer eine Gefahr werden oder die Sterbehilfe missbraucht und / oder konsumistisch überformt werden – aber das sind Folgeschritte. All diese Phänomene richten sich erst einmal nur auf den Einzelnen und nach innen. Sie sind sogenannte selbstregulative Entscheidungen: Der Einzelne entscheidet für sich, was er mit seinem Körper anstellt und was er diesem zuführt (oder auch nicht) – ohne anderen physisch wie psychisch und sonstig etwas aufzuzwingen. (Das kann in einem zweiten oder dritten Schritt wie gesagt durchaus erfolgen – insbesondere, wenn man sich des Staates bedient und den täglichen Veggie-Day für alle einführt. Das ist aber etwas anderes und nicht kausal an Schritt 1 gekoppelt.)
Böller dagegen entfalten ihren Effekt von Schritt 1 an zwangsläufig im gemeinsamen Raum (und abgestuft auch Geschichten wie Rumrasen etc.). Sie sind fremdregulativ, denn sie werden nun mal draußen gezündet und (im Regelfall) nicht in den eigenen Körper gekippt. Sie machen Dreck, erzeugen Krach und Gestank und produzieren Müll, den man dann gerne beim Nachbar vor der Tür liegen lässt. Sie können auf dem Balkon eines Dritten landen oder im Zoo, der Hecke gegenüber – oder an der Hand des Kumpels. Sie richten sich nicht nach innen (außer man zündet sie – nicht nachmachen, liebe Kinder – im eigenen Wohnzimmer hier) sondern qua definitionem nach außen. Sie dringen in den Raum anderer ein oder verletzen deren Grenzen – und zwar ohne deren Einwilligung. Oder sie zwingen zum weiträumigen Ausweichen (so möglich) – ergo ebenfalls zur unfreiwilligen Verhaltensänderung. Da wird aus „meiner Freiheit“ ganz schnell eine Bedrohung „deiner Freiheit“.
In einer so nekrophilen wie normopathischen – sprich: lebensverneinenden – Gesellschaft wie der deutschen, wo eben vielfach auf Kosten anderer gelebt wird (Stichwort: Ellbogenmentalität), sind sie aber nur notwendige Signaturen. Und haben mit dem früheren Brauchtum aus dem sie sich entwickelten oder einem schönen gemeinschaftlichen Feuerwerk auch nicht unbedingt viel am Hut. Sie sind Ausdruck blanken Konsumismus‘, von Suche nach Kitzel und ein Mittel zur kurzfristigen Betäubung der inneren Leere. In der algophobischen Gegenwart, in der der Wahnsinn Normalität ist (Arno Gruen), ist das laute Krachen genauso Ventil wie Inszenierung – und ebenso die so ritualisierte wie alljährliche Debatte um den Verkauf des Krachguts. Ein Schlachtfeld, auf dem man sich beharken und um Macht, Präsenz und Status ringen kann. Und irgendwo eben nichts als nekrophil und bloß von Zerstörungslust getrieben. Eine falsche Rebellion – denn statt echter Freiheit zu suchen, sich selbst zu entfalten, wird’s bloß destruktiv und auf das Tangieren (wenn nicht gar absichtliche Quälen) von anderen gerichtet. Man lässt für eine Nacht seinen Rappel raus und dann trottet man wieder 364 Tage im Jahr im Hamsterrad mit. Das zu kritisieren muss möglich sein.
Zugleich – wie gesagt – kein Grund zum Verbieten und Moralisieren. Allein aus instrumentellen Gründen. Aber zum Nachspüren, wo Ihre Freiheit auf Kosten anderer geht und zum Suchen nach adäquaten Lösungen und Regeln respektive einer Gesellschaft, mit der sie sich umsetzen lässt – dafür ist es durchaus Anlass.
Der Punkt ist doch einfach, dass es seit den geistig-moralischen Wenden von 1982 und 1989 f. keinen Anlass gibt, mehr zu tun als den Sachstand zu verwalten und allenfalls hier und da ein paar Goodies und Privilegien hinzuschmeißen. Infrastruktur dient entweder der persönlichen Bereicherung – und hat dann den Namen nicht verdient (Stichwort: S 21). Oder dient eben einzig und allein den Zwecken der M&Ms. Der Märkte und der Militärs. Leute, die glauben, Infrastruktur sei „für die Menschen“ oder das ominöse „Volk“ dar, sind nichts anderes als Träumer und Idealisten. Sozialstaat gibt’s solange man einen Sozialstaat braucht. Und Bahnschienen werden dort verlegt, wo man rollendes Material braucht. Nicht für die Moral oder weil es sich schä in der Landschaft macht.
2006 war dieser Prozess bereits wohlgediehen und vorangeschritten, konnte aber gerade auch durch die gezielte nationalistische Wiederentfesselung (Schwarz-Rot-Gold) übertüncht werden. Seither hat die neoliberale Verwaltung des Sachstands fortgedauert, wiedergewählt und achselzuckend begleitet vom Mehrheitsdeutschen. Und das führt, wenn es dann – wie Houellebecq so treffend formulierte –„jedes Jahr ein wenig schlechter“ wird, einfach dazu, dass über die Jahrzehnte was zusammenkommt. Da reicht dann die Tünche nicht mehr so, insbesondere wenn der von den Zinsjuden und Islambanken gekaufte Schiedsrichter verhindert, dass die Reichsauswahl nicht zum
Endsiegäh ins Endspiel gelangt.Naja – dieses Jahr ist zum Glück wieder Zirkus, vielleicht kann man dann in der Halbzeitpause immerhin noch ein paar Wehrgesetze oder sonstige Scheußlichkeiten verbuddeln. Ansonsten freue ich mich durchaus auf die WM in Trumpistan. Wirklich. Ich habe auch kein Problem, dass das Teilnehmerfeld erhöht worden ist. Da sind jetzt endlich mal richtig exotische Ecken dabei und Mannschaften aus der zweiten oder dritten Reihe, die man oft nicht auf dem Schirm hat.
Nehmen „wir“ mal das erste Spiel der Gruppe E: Deutschland – Curaçao
Auf der einen Seite ein Geldwäscheparadies, wo bei Wahlen gerne mal getrickst und getürkt wird. Eine waschechte Bananenrepublik, wo sich alles nur um Skandale, Sternchen und „öffentliche Sicherheit“ zu drehen scheint. Fußballerisch bestenfalls durchschnittlich, mit sich befremdlich artikulierenden Anhängern, geprägt von einer seltsamen Kultur und bizarren Bräuchen. Und auf der anderen Seite eben Curaçao.
Weil es kein Gesundheitswesen, sondern allenfalls ein krankes Wesen ist. Eine Geldmaschine, in der es nicht um Gesundung, sondern um Profit geht. Und eben profitgenerierende Leistung.
Davon abgesehen wird es im Ernstfall leistungsfähig sein – für das Soldatenmaterial, für die Entscheidungsträger und sonstige wertvolle Menschen. Für den Rest gibt’s Triage. Und Aspirin (so verfügbar).
Eventuell ist es nicht die Gesellschaft, die ausrastet, sondern die Berichterstattung?
https://m.youtube.com/watch?v=igpvHNZ_tbQ
Arme Bevölkerung – willenloses Opfer der allmächtigen Medien?
Ich habe hier schon oft auf die Kraft und Wirkungen der Propaganda hingewiesen. Aber ein Sender braucht eben auch einen Empfänger – also jemanden, der für den Schmu bereitwillig empfänglich ist. Genauso wie für „lustige Musikanten“ und „Adelshochzeiten“.
Draußen hat es 10 °C und die Leuten rennen in dicken Parkas und Wollmützen rum als ginge es auf die nächste Arktisexpedition. Das Wunschwetter im März (!) sind 25 °C und Sonne. Regnet es mal (letztes Jahr gab es mal wieder zu wenig Regen, btw), gilt dies automatisch als „schlechtes Wetter“.
Ne – das Problem sitzt einfach tiefer.