
Der Gründonnerstag stand zuletzt symbolisch für das Engagement gegen Armut. Wer sollte einem ein mildtätiges Werk verübeln? Die Häscher der EU tun es.
Papst Frankziskus, so er noch lebte, hätte am gestrigen Abend in einem römischen Gefängnis die Füße von Gefangenen gewaschen – der oberste Hirte der Kirche kniete jedes Jahr erneut nieder, selbst im hohen und gebrechlichen Alter noch, und wusch die Füße »der Geringsten seiner Brüder«. Genau das sind sie dann eben nicht mehr, denn die Fußwaschung symbolisiert als Ritual die Gleichwertigkeit aller Menschen. Und zwar ganz gleich, ob sie arm oder reich sind. Hätte der Bischof von Rom sich entschlossen, die Füße eines EU-Sanktionierten zu waschen, hätte er es mit den EU-Schergen zu tun bekommen?
Klingbeils Zoll
In diesen Zeiten scheint nichts ausgeschlossen. Gemeinhin gilt es als nobles Werk, oder für einige wenige als stille Verpflichtung, in Not geratenen Menschen zu helfen. Auf Mildtätigkeit baut die zeitgenössische bürgerliche Gesellschaft weiterhin – selbst in ihren wahnhaften Selbstzerfleischungsreflexen noch. Besser jemand hilft von sich aus, als dass der Staat dafür einspringt: so weit das Credo der Vereinzelung und Entsolidarisierung. Und bislang hätte auch nie jemand was einzuwenden gehabt, wenn sich einer als Gerechter betrachtet und hilft. Bis kürzlich, als man einer bestimmten Gruppe, die zugegeben sehr überschaubar ist, aber jederzeit anwachsen kann, selbst die Hilfe versagte, indem man sie kriminalisierte.
Kommen wir also abermals auf die Causa Hüseyin Dogru zu sprechen. Man kann es nicht oft genug tun – und vielleicht ist die Thematisierung dieses Falles auch die einzige Form der Hilfeleistung, die gerade noch so erlaubt ist. Denn materielle Hilfe, ja schon das Bezahlen eines Mittagessens, könnte laut Außenwirtschaftsgesetz als geldwerter Vorteil und damit als verbotene Hilfeleistung aufgefasst werden. Dann ist die Strafverfolgung garantiert.
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil zeigt sich zudem verantwortlich für ganz besondere Pflichterfüllung vor der Europäischen Union. Der deutsche Zoll, der im Geschäftsbereich Klingbeils wirkt, hat auch die Konten von Dogrus Frau einfrieren lassen. Begründung: »Als Ehepartner ist grundsätzlich davon auszugehen, dass eine enge Nähebeziehung besteht. Das diese auch tatsächlich besteht, ist insbesondere daran erkennbar, dass die beiden gemeinsam wohnen und drei gemeinsame Kinder haben.« Klingbeil schwadronierte schon vor bald vier Jahren, dass Deutschland nach 80 Jahren endlich wieder eine Rolle spielen sollte. Vor 80 Jahren spielte jedoch das nationalsozialistische Deutschland eine Rolle – in Klingbeils Verantwortung liegt nun ein Instrumentarium, das sich damals ganz besonderer Beliebtheit erfreute: die Sippenhaft.
Destabilisieren Dogrus Kinder die Bundesrepublik?
Konten werden freilich auch nicht gesperrt, sie werden »sichergestellt«, was ein wenig klingt wie: »Dürfen wir Sie in Schutzhaft geleiten.« Ach ja, dem deutschen Beamte liegt der Euphemismus einfach schon immer im Blut. Man muss sich das aber mal vorstellen: Der Zoll wirft den Eheleuten Dogru Nähe vor – und gemeinsame Kinder. Ist das die allseits beliebte Kinderarmut, die zu bekämpfen die Partei jenes Lars Klingbeil so gerne vorgibt? Und wer immer nun den Kindern etwas Gutes tun möchte: Spielzeug, Comics, vielleicht einen Ausflug finanzieren, ganz egal, der macht sich strafbar und wird zum Unterstützer russischer Destabilisierung. Denn das ist es, was die EU-Kommission Dogru vorwarf – seine Berichterstattung von propalästinensischen Demonstrationen würde Russland dienen und Deutschland destabilisieren. Wenn dieses Land aus dem Gleichgewicht kommt, weil es Bilder von Protesten nicht aushält, ist es eh am Ende.
Aber abgesehen davon, auch wenn es tatsächliche Beweise gäbe, auch wenn ein Akteur von Russland entlohnt würde: Müssen Strafmaßnahmen in einem Rechtsstaat nicht angemessen sein und die Würde des Bestraften im Auge behalten? Sagen wir es direkt: Jeder Mörder wird in diesem Land respekt- und würdevoller behandelt, als der Journalist Dogru.
Und als seine Frau und seine Kinder! Aus der Arroganz der Bequemlichkeit heraus hat man die nun einfach kaltstellt, als ob die Kleinen den inneren Frieden dieses zunehmend menschenverachtenden Staates gefährden könnten. Dass es nicht die Europäische Union als alleinige fremde Wirkmacht von außen ist, die hier agiert, sieht man wieder mal recht deutlich am Handeln von Klingbeils Zoll-Bürokratie. Die schickt eine ganze Familie auf die Straße – dass dem Journalisten und den Seinen die Obdachlosigkeit droht, war letzte Woche schon Gegenstand einer überschaubaren Berichterstattung.
Wie helfen im Angesicht teuflischer Verdrehungen?
Nicht helfen dürfen, als hilfsbereiter Zeitgenosse, als Spender kriminalisiert zu werden: Das sind zum Himmel schreiende Zustände, die an Zeiten erinnern, die in den dunkelsten Stunden der Menschheit auszuhalten waren. Den barmherzigen Samariter zu einem Verbrecher zu degradieren, zu einem halbseidenen Typen, den man strafrechtlich verfolgen darf – oder sagen wir nicht straf»rechtlich«, denn was daran geht mit rechten und rechtlichen Dingen vor sich? Ein solche Verdrehung der Kategorien ist, sagen wir es an diesem Karfreitag mit einem biblischen Motiv: Teufelswerk.
Den Fall immer wieder aufs Tapet bringen, an allen Stellen bekannt zu machen, in die Gesellschaft hineinzutragen: Das ist eine Hilfeleistung, die bislang nicht verboten ist. Jedenfalls nicht in der gedruckten Version jenes Außenwirtschaftsgesetzes. Aber in den Hinterzimmern der Macht, in Brüssel und Berlin, mag man selbst das als verbotene Hilfe wahrnehmen. Aber was bleibt uns übrig als Menschen? Sollen wir aus Angst schweigen, wie einer von uns, ein Bürger aus unserer Mitte, geopfert werden soll? Wäre es besser, wenn wir das Schicksal der drei Dogru-Kinder verdrängten und uns damit trösteten, dass sie nicht bombardiert werden, wie Kinder in anderen Ländern, sondern nur in staatliche Obhut genommen werden, wenn die Eltern auf der Straße landen?
Und wehe jemand nimmt die Eheleute bei sich auf oder lässt sie nur duschen! Mein Gott, was werden sie an den Osterfeiertagen in Reden und auf politischen Podien wieder von Werten sprechen, von der Botschaft Jesu und seinem Opfer – und während sie so plaudern, ringen hier Leute um ihre Zukunft und werden alle, die willens sind zu helfen, zu Handlangern des Bösen degradiert. Der Fall Dogru braucht Hilfe – und wenn es nur damit geht, ihn immer und immer wieder ins Land zu tragen, sei es publizistisch oder in Gesprächen, am Arbeitsplatz und in Vereinen, dann soll es so sein. Auf HateAid und Konsorten darf man nicht setzen – diese glorreichen Einrichtungen zur Verbesserung der Welt suchen sich ganz genau aus, wen sie vertreten in der Öffentlichkeit. Unrecht ist für sie kein Problem, solange es die trifft, die sie ablehnen. Das Wort »Aid«, Hilfe also, steht nur so im Namen. Dogru ist das Opfer von Hasskriminalität im Amt – und eines sollten regierungskritische Geister wissen: Der nächste Dogru bist du!
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👍👍👍
Der Fall Dogru ist ein schlimmes Beispiel staatlicher Auswüchse.
Es ist völlig gleichgültig, welche Meinung der Mann vertritt dabei.
Die Frage ist: Hat er sich eines Vergehens schuldig gemacht?
Die Antwort ist bis zu einem rechtskräftigen Urteil: Nein.
Ich versuche es in Gesprächen mit meinen Mitmenschen zu thematisieren.
Meine Reichweite ist begrenzt aber vorhanden.
In Social Media würde ich mich das nicht trauen. Lange nicht mehr.
Die Gefahr, in dieser Gesellschaft selber gelynched zu werden,
ist viel zu groß geworden. Meinen Respekt abermals an die Macher von Overton.
Das ist anstrengend, da das Thema ja in dem Medien totgeschwiegen wird.
Es ist ein Skandal, leider wie viele andere. Und wir sind zu wenige.
Und die Menschen zu bequem um diese Auswüchse hart zu bestrafen
und die Verantwortlichen offiziell zu ächten.
Freiheit für Dogru!
Freiheit für Dogru!
https://www.youtube.com/watch?v=jWC_P8V98o0
Selbst wenn sich Dogru etwas zu Schulden kommen ließ, braucht es eine Anklage, ein Gerichtsverfahren mit Verteidiger und Staatsanwaltschaft sowie ein rechtskräftiges Urteil, jedenfalls in einem funktionierenden Rechtsstaat. Und: Bei einem negativen Urteil dürften seine Ehefrau und seine Kinder nicht mit bestraft werden, jedenfalls dürfte es keine direkten Nachteile für sie geben. Alles andere ist braun unterlegte Sippenhaftung. Aber was will man von einem Noske-Nachfahr im Geiste auch anderes erwarten.
Freiheit für Dogru!
Freiheit für alle
👍👍👍
Ich finde die Idee mit den 1€ Überweisungen von vielen Menschen auf Dogrus Konto gut.
Freiheit für die Dogrus!
Gute Idee für die, die nichts zu verlieren haben.
Ich ziehe mich lieber in meine Datsche zurück und warte auf das Ende. Wie damals.
„Ich ziehe mich lieber in meine Datsche zurück…“
DAS ist dein Ende!
(Wie damals.)
PS: ich habe sie schon verstanden… 😉
@Roberto
[+++++]
Aussitzen ist nicht.
Wir bekommen ewiges Siechtum.
Kannst Du Details oder Links zur Überweisung angeben? Wäre dann wert zu verbreiten.
Was nützt das? Er kann ja nicht drauf zugreifen.
Auf ein „sichergestelltes“ Konto???
Eben, er kann ja nichts abheben.
Sinnlos.
Eher ein Treuhandkonto, von dem seine Miete etc. überwiesen wird und darauf viele Kleinstspenden, die eine Strafverfolgung das Justizsysem überfordern.
Wer könnte wo das Konto eröffnen?
In Großbritannien. In der Schweiz. In der Türkei, falls er da nicht auch auf roten Listen steht.
Hinweis für Roberto, hat der Vatikanstaat eventuell eine Bank die nicht unter sie EU Sanktionen fällt?
Er hat kein Konto, auf das er zugreifen könnte…
Die Anwälte von Thomas Röper hatten bspw. ein Spendenkonto eingerichtet, um die Verfahrenskosten damit zu bezahlen. Auf das hatte Röper selbst keinen Zugriff. Dennoch wurde auch das umgehend wieder gesperrt.
Die „deutschen Sekundärtugenden, mit denen man auch ein KZ betreiben könnte“ (legendäre Aussage Oskar Lafontaines), feiern fröhliche Urständ im Lande…
würden sie Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht einsperren, wenn sie gegen die Sanktionen verstoßen würden?
Ja, immer bequem vom Wohnzimmer, vielleicht zur Überweisung gleiche noch eine Online-Petition?
Die 1€ werden sofort vom gesperrten Konto konfisziert, und das macht denen keinerlei Arbeit. Wenn man die Staatskasse als auf diese Weise unterstützen möchte …
Virtuelle Protest sind sinnlos.
https://www.youtube.com/watch?v=yrHNig2aIjQ
Ich hab die Idee… ich weiß nicht wie das ist… wird seine Post auch schon abgefangen? Eigentlich könnte man ihm doch Geld schicken und den Absender weglassen.
Vielleicht könnte man auch irgendwas Digitales bauen, wo man die Absender von Hilfsleistungen verschleiert… vll. irgendwas in der Form… „ich stelle das Geld auf diese Plattform, was damit gemacht wird, ist mir egal…“… irgendwas, wo der Absender nicht „weiß“ wer der Empfänger ist und auch in keiner Verbindung zu ihm steht. Vielleicht auch irgendwas mit Gutscheinen……
In Spanien gab es doch sowas zu Zeiten der Finanzkrise… da konnte man in einem Cafe einen Kaffee kaufen und noch einen weiteren bezahlen, den sich dann ein Bedürftiger ausgeben lassen konnte. Der Spender kannte den Empfänger gar nicht.
Hat jemand Überblick über die Kontrolle Dogrus Posteingang? Ist eine interessante Idee.
Würde es ausprobieren.
Postanschrift?
Kann jemand Kontakt zu Dogru herstellen, um Erfolg oder nicht zu melden?
RT meldet, dass das Konto seiner Frau vorübergehend eingefroren worden sei. Kennt jemand jemanden, der weiß, wie deren Konto lautet? Man könnte ja hier eine Aktion starten, oder, Redaktion?
Fabian Lehr hat gerade sein Interview mit Dogru veröffentlicht:
https://m.youtube.com/watch?v=Qlmfkuiyo5A
Hätte vielleicht auch OT gut angestanden, zusätzlich hier aktiv zu werden.
Auch Overtone steht kurz vor der Vernichtung, da hilft auch keine Nichtgliedschaft in der Papstfirma.
Der Artikel ist natürlich überaus richtig und wichtig.. und die schändliche Angelegenheit muss ins Bewusstsein der Leute.
Da es im Kern ja um die Unterdrückung von Meinungsfreiheit geht, was R.d.L. offensichtlich ein Herzensthema ist ‒ dürfen wir doch sicher im Laufe des Eierfestes noch mit einer transparenten Erläuterung der Hintergründe des sang- und klanglosen Verschwindens sämtlicher Kommentare zum Artikel „IHR MÖGT ES NICHT, WENN ISRAEL SICH VERTEIDIGT“ rechnen?
Es wird ja niemand ‒ schon gar nicht an Ostern ‒ davon ausgehen wollen, dass der Redaktion die Art von Respekt dem Kommentariat (und der Meinungsfreiheit auch auf diesem Niveau) gegenüber abgeht, bei der eine offene Erklärung zu dem (einmaligen?) Vorgang ein sich geradezu aufdrängendes Bedürfnis darstellt.
👍
Gut daß Sie es ansprechen, hätte ich nicht gemerkt ! Kann es sein, daß die Kommentare gestern nachmittag noch da waren?
Hier.wurde das Thema der verschwunden Kommentare zum ersten Mal angesprochen:
https://overton-magazin.de/top-story/gebt-uns-noch-mehr-bomben-groessere-bomben-mehr-ziele-lasst-uns-das-zu-ende-bringen/#comment-376437
Die Erläuterung wird so Transparent sein das man sie eventuell gar nicht sieht.
Besonders apart ist es, an der Stelle der fehlenden Kommentare den Button
„-> Unterstützen Sie das Overton Magazin und seine Unabhängigkeit!“
zu finden.
Amt macht sich strafbar:
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__8a.html
Und sicher nicht nur das Jugendamt.
Werden die Beamten auch von der EU oder dem dt. Regime bedroht?
In Betracht kommt doch zunächst mal dieses Gesetz:
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__323c.html
die unterlassene Hilfeleistung.
@blinkfeuer
Beamte leben in reiner Pflichterfüllung. Über Sinn und Zweck eines Gesetzes, oder einer Anordnung, zermartert er sich nicht den Kopf. Es wird schon alles seine Richtigkeit haben. Wer erkennt schon das große Ganze dahinter.
Dass er womöglich der Herrschaft Weniger dient, hält er alleine deshalb für absurd, weil es ansonsten sein moralisches Weltbild ins Wanken brächte. Deshalb orientiert er sich lieber nach Richtlinien und der Pflicht zum Gehorsam. Erklärte man ihm darüberhinaus, dass mit zunehmender Bürokratie auch die Macht einiger Weniger zunimmt, empfände er dabei wohl eine gewisse selbstgefällige Genugtuung. Denn schließlich ist er ein Teil dieses Machtinstrumentes.
Und so manch einer von ihnen empfindet sicher auch wahre Freude auch selber einmal Macht ausüben zu dürfen. Und auch für die Karriere scheint es nützlich zu sein bzw. umgekehrt schädlich, wenn man sich und seinem Gewissen treu bleibt (so man eines hat).
Mir fehlt noch der Vorwurf, daß Dogru Opfer der von links/sozialistisch dominierten Politik geworden ist. Und nur die AfD kann uns retten. Denn jeder weiß, Deutschland und EU wird von pösen, pösen Linken beherrscht und gelenkt. So ist es für mich nur ein unvollständiger Artikel von Lapuente, da er Ursache und Konequenzen nur halbgar beleuchtet.
Was ist denn an Flinten-Uschi und der Kallas „links“?
Das sind faschistoide Marionetten im Dienst der Macht“eliten“, ergo des „Kapitals“.
Kollektivismus für den Plebs bei gleichzeitiger Installation eine Priesterkaste war zwar mal „linkes“ Identifikationsmerkmal, ist aber längst als nützliche, alternative Ausprägung von Feudalismus von „rechts“ übernommen, wenn man in diesen simplen links/rechts-Schemata denken möchte.
Grundsätzlich ist es sehr zu begrüßen, dass RDL sich des Falls Dogru (nochmal) annimmt. Besonders die am Artikelende in Aussicht gestellte Dystopie sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Hier aber noch ein paar kleine Einwände gegen den Artikel ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
A) im Deutschen gibt es die Wörter „Sippenhaft“ und „Sippenhaftung“. Beides klingt ähnlich, ist aber nicht dasselbe (außer in einer einzigen Konstellation, wo beide Bedeutungen zusammenfallen bzw. das eine, Sippenhaftung, zum anderen, Sippenhaft, führt).
RDL schreibt im Artikel von „Sippenhaft“. Das ist hier falsch. Korrekt muss es SippenhaftUNG heißen.
Dass RDL (wie so viele, auch professionelle Schreiber) diese Verwechslung unterläuft, ist erstaunlich, da RDL im Text ja durchaus seine Differenzierungsfähigkeit unter Beweis stellt, wenn er korrekt schreibt, dass die Konten nicht „gesperrt“, sondern „sichergestellt“ wurden (wie auch dem behördlichen Schreiben zu entnehmen ist).
RDLs Lamentieren über das angebliche Versagen des Rechtsstaats bzw. angeblich verschobene/dysfunktionale rechtsstaatliche Maßstäbe ist bekanntlich (nicht nur) bei RDL chronisch.
„Jeder Mörder wird in diesem Land respekt- und würdevoller behandelt, als der Journalist Dogru.“
Gesetzt, das würde zutreffen. Darin steckt RDLs staatsbürgerlich-konstruktive Empörung, dass sich das doch nicht gehört, Mörder respekt- und würdevoller zu behandelt als Dogru. Nach RDLs meinungsfreier Privatansicht müsste es doch genau anders herum sein: Dogru vor den Mördern.
Ähnlich das hier:
„Destabilisieren Dogrus Kinder die Bundesrepublik?“
Durch RDL rhetorisch-zugespitzte Frage sollen sich Leser an den Kopf fassen und meinen: Das kann und darf doch gar nicht sein! Sind doch bloß Kinder!
Der Witz an der Sache besteht bloß darin, dass RDLs implizite Appelle zu gar keiner weiteren analytisch-kognitiven Tätigkeit anregen, sich gar nicht weiter mit diesen Phänomenen staatlicher Zurichtung befassen, sondern ihr Genüge darin haben festzustellen, im besten Deutschland aller Zeiten laufe gehörig etwas schief, was doch gar nicht sein müsste, wenn alle so rational wären wie RDL und die meisten OT-Leser.
Dabei wäre es doch so einfach, endlich einmal denk- und erkenntnismäßig vom Fleck zu kommen.
Nämlich indem man staatliche Aktivitäten wie im Fall Dogru endlich mal nicht als „Versagen“ fehlinterpretiert, sondern ernst nimmt als Ausfluss dessen, zu welchen Mitteln reibungslos funktionierende bürgerlich-demokratische Staaten greifen, wenn es um Gelingen und Fortschritt ihres nicht abwählbaren Staatsprogramms geht.
Und dann nüchtern sachlich festzustellen:
– „Ja, dieser reibungslos funktionierende Staat, seine Verwalter und Gestalter (inkl. EU-Ebene) behandeln mit Absicht, Willen und Bewusstsein noch jeden Mörder und Kinderschänder besser und würdevoller als Dogru und seine Kinder, sobald diese Staaten das für zweckmäßig und zielführend halten“ (wobei „Respekt“ und „Würde“ auch schon wieder so beliebige Floskeln sind, die sich RDL zugunsten materialistisch handfesterer Konzepte gerne abschminken kann)
– „Ja, dieser reibungslos funktionierende Staat, seine Verwalter und Gestalter sehen (zugespitzt wie bei RDL) in Dogrus Kindern wirklich eine Gefahr für den Fortschritt von Geschäft und Gewalt der Bundesrepublik, weshalb dieser Staat an ihnen mit Absicht, Willen und Bewusstsein ein Exempel statuiert“ .
Das wäre der Ausgangspunkt für weiterführende Erkenntnisse darüber, mit was und wem man es wirklich zu tun hat bei diesem Staat und seinem Wirken.
Und jetzt alle ab zum Eiersuchen oder Füßewaschen!
Schön, dass Sie beide Begriffe unterscheiden und das hier auch aufführen, lieber Ernst. In der Tat habe ich während des Schreibens darüber nachgedacht. Ich war der Ansicht, dass Sippenhaftung richtig in der Form wäre, habe aber doch bewusst Sippenhaft verwendet, weil ich damit unterstreichen wollte, dass die Dogrus gewissermaßen mehr als nur in Haftung genommen werden – letztlich deuten die Umstände auf eine besondere Form der Haft hin. Ohne Fußfesseln zuhause bleiben müssen – isoliert sein, sozial ausgegrenzt. All das sah ich in der „Haft“ eindeutiger belegt.
Lieber RDL,
vielen Dank für die Klärung.
Genau wie beim bürgerlich-kapitalistischen Staat liegt demnach auch bei Ihnen kein „Versagen“ vor, obwohl hier wie dort reflexartig „Versagen“ fehldiagnostiziert wird (beim Staat von Ihnen, bei Ihnen von Ernst).
Wie das bürgerlich-kapitalistische System funktionieren also auch Sie überall mit Absicht, Willen und Bewusstsein.
Und im Unterschied zum System klären Sie verirrte Zeitgenossen über Ihre wahren Absichten sogar auf.
Nach der gestrigen Fußwaschung lasse ich die 5 haftenden Dogrus deshalb mal gerade sein: Meine diesbezüglichen obigen Unterstellungen nehme ich allesamt zurück und behaupte ab sofort das Gegenteil.
Frohe Ostern und dicke Bademäntel!
bei nichtmedienfuzzies heißt das „bedarfsgemeinschaft“ und kritiker landen im niedriglohnarbeitslager (offener vollzug)….die angebotene „solidarische hilfe“ besteht ausschließlich in schwarzarbeitsangeboten, unannehmbar, wenns kritikerlein nicht auf arbeit sterben will…..sanktioniert wird das wahrheitsgemäße beantworten eines umfangreichen psychologischen motivationsfragebogens von amt und würden zu „sozialstaat, nation, lohnarbeit….usw“ nebst entsprechender -höflicher- integrationsverweigerung ohne rechtsbeistand 😉 ….nuja…..
Hier wie auch an anderer Stelle, kommt @Ernst mit dem immer gleichen Argumentationsmuster : Wer an den ausführenden Organen dieser Herrschaftsordnung Kritik übt, ist ein unwürdiger, bedauernswerter Untertan, denn er bringt mit seiner Kritik nur seine Sehnsucht nach einer besseren Herrschaft zum Ausdruck. Das ist aber ein logischer Fehlschluss. Wer kritisiert, dass er von der Polizei nicht gegen Diebe geschützt wird, fordert zwar diesen Schutz ein, stimmt damit aber nicht automatisch der waltenden Ordnungsmacht zu. Wer den fauligen Apfel nicht essen mag, isst sicher lieber den frischen, aber bevorzugt vielleicht trotzdem Orangen. Hier:
„Nämlich indem man staatliche Aktivitäten wie im Fall Dogru endlich mal nicht als „Versagen“ fehlinterpretiert, sondern ernst nimmt als Ausfluss dessen, zu welchen Mitteln reibungslos funktionierende bürgerlich-demokratische Staaten greifen, wenn es um Gelingen und Fortschritt ihres nicht abwählbaren Staatsprogramms geht“.
Und als Folge seiner Argumentation geht auch jedes Unrechtsempfinden flöten (warum etwas als Unrecht empfinden, wenn es ohnehin so ist, wie es ist), was ihr diesen Eindruck einer unangenehm scholastischen Besserwisserei verleiht.
„Staatsprogramm“ ist eine Vokabel, die an dieser Stelle mißverständlich ist. Was Ernst meint – behaupte ich frech – ist die Geschäftsordnung eines kapitalistischen Staatswesens, das Gründe für anmaßende Ansprüche an den nationalisierten Weltmarkt akkumuliert hat, und diese Gründe teils opportunistisch, teils erpresserisch, teils militant – je nach Vermögen und Gelegenheiten – in konkrete politische Zwecke ummünzt.
Solche Zwecke sind immer zuerst im Binnenverkehr des Staatswesens angesiedelt, dort, wo es unwidersprechliche Hoheit hat oder durchzusetzen gewillt ist, bevor sie nach außen gewendet werden. Doch der Wendung nach außen folgen unweigerlich neue Ansprüche an die Herrschaft im Inneren.
Das zweite Thema, das du aufmachst, erledige ich ultrakurz:
Wer „die Polizei“ dafür „kritisiert“, daß sie ihn / sie nicht gegen Diebe schütze, ist ein untertäniges Amateur-Bullenschwein, abgesehen davon, daß er / sie buchstäblich den Verstand verloren hat.
Ganz genau.
Erstaunlich ist, dass Routard das „immergleiche Argumentationsmuster“ kritisiert, dabei dieses Argumentationsmuster aber verkürzt und deshalb falsch weil unzutreffend pauschalisierend und in völliger Verkennung des tatsächlichen Gehalts als moralisch motiviert darstellt:
„Wer an den ausführenden Organen dieser Herrschaftsordnung Kritik übt, ist ein unwürdiger, bedauernswerter Untertan“
Das deutet auf eine schwere Engführung in Routards Vorstellungsvermögen hin.
Außerdem verortet er/sie/es die moralische Empörung, die in der immergleichen Fehldiagnose „(Staats-)Versagen“ von Autoren wie RDL, Gellermann usw. usf. steckt, fälschlicherweise (auch) in meinen Repliken auf diese Autoren und unterliegt damit einer einschneidenden Verwechselung.
Auch die „ausführenden Organe dieser Herrschaftsordnung“ kann man zutreffend kritisieren, Routard kann sich eine Kritik an denen aber nur moralisch aufgeladen vorstellen, was von vornherein dann verkehrte Kritik ist.
Routards entsprechende Prädikate (hier auf die bei OT operierenden moralischen Kritiker dieser „ausführenden Organe“ gemünzt) lauten; „unwürdig“ und „bedauernswert“. Dabei behauptet ich beides gar nicht, weder implizit noch explizit.
Zudem entgeht Routard, dass es in meiner Kritik (anders als zB bei RDL und Gellermann usw.) insbesondere um Systemkritik geht und nur am Rande um Kritik an dessen „ausführenden Organen“. Auch ein Indiz für Routards selektive (und wie gesagt falsch zuordnende) Wahrnehmung.
Ihre Wendung „Binnenverkehr des Staatswesens“ könnte übrigens auch missverständlich sein, wenn man nur bis zu dieser Stelle liest, weil sie doppeldeutig ist. Wenn man bis zum Ende liest, wird aber klar, wie es gemeint ist.
Ihre pejorative Formulierung „untertäniges Amateur-Bullenschwein“ mache ich mir ausdrücklich nicht zu eigen.
Na, dann häng dir die
„schwere Engführung in Routards Vorstellungsvermögen“
eingerahmt an die Wand, neben das Diplom, das da gewiss hängt.
Der deutsche Zoll….
Nein, es ist nicht „der deutsche Zoll“. Es steht ein Mensch dahinter. Mindestens einer. Und zwar ziemlich widerliche, empathiebefreite, mitleidslose Gesellen. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Na dann.
Und ich wette sogar, dass nicht wenige von ihnen nach eigener Initiative so handeln (also nix Befehl von oben), weil sie sich davon bessere Aufstiegschancen versprechen.
Yupp, die Büttel. Das sind diejenigen, an die man rankommt…..
Allen von diesen Figuren müssen die Hosen runtergelassen werden. Das nächste Mal darf davon niemand mehr entkommen. Nicht wie nach 1945, wo die sog. „Entnazifizierung“ zumindest in Westdeutschland eine reine Lachnummer war.
Wie denn?
[…]Eilmeldung – Moskauer Gericht verurteilt Düsseldorfer Karnevalswagenbauer
Achteinhalb Jahre für Jacques Tilly von Peter Kurz, 02. April 2026.
Schlagworte: Russland Freiheit der Kunst Meinungsfreiheit Satire.
Ein Moskauer Gericht hat den Düsseldorfer Bildhauer und Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft und umgerechnet 2000 Euro Geldstrafe verurteilt. Auch verhängte das Strafgericht ein vierjähriges Arbeitsverbot gegen Tilly.
Tilly habe sich der Verletzung religiöser Gefühle und der Verbreitung von Falschnachrichten über die russischen Streitkräfte schuldig gemacht, so das Gericht. Gemeint sind die in den vergangenen Jahren von Tilly und seinem Team gebauten Karnevalswagen, die auch immer wieder Russlands Präsidenten Wladimir Putin scharf aufs Korn nahmen. So die Großplastik, die Putin beim Blutbad in einer blau-gelben ukrainischen Badewanne zeigt. Oder der Wagen, der Putin und Patriarch Kirill beim Oralverkehr zeigt.
Tilly war nicht offiziell von der russischen Justiz über das Verfahren informiert worden. Zu einer Pflichtverteidigerin, die am Donnerstag erfolglos einen Antrag auf Freispruch gestellt hatte, hatte er keinen Kontakt. Diplomaten der deutschen Botschaft in Moskau informierten ihn aber laufend über den seit mehreren Monaten laufenden Prozess. Der deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, sagte nach dem Urteil gegenüber der Deutschen Presseagentur: „Die Verurteilung von Jacques Tilly zeigt, dass Kriminalisierung und Verfolgung freier Meinungsäußerung durch die russische Regierung unvermindert weitergehen – aber jetzt auch verstärkt im Ausland. Das betrifft uns direkt.“ Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland verurteile „dieses absurde Schauspiel in aller Schärfe und wird weiter für freie Meinungsäußerung, Kunstfreiheit und damit auch die Freiheit der Satire eintreten“.[…]“
Link:
https://hpd.de/artikel/achteinhalb-jahre-fuer-jacques-tilly-23949
Ich weis nicht was ihr alle habt – die Regierungsparteien unterstützen doch einen Satiriker.
Es kommt eben nur darauf an welche prominente politische Persönlichkeit, überwiegend aus dem Ausland, man als Satiriker auf die Schippe nimmt, dann waschen einem Strack-Rheinmetall (FDP), CDU, SPD, Grüne sogar beide die Füße.
Sarkastische Grüße
Bernie
Das Zeitalter der Schauprozesse ist zurück. Wobei der Westen wohl angefangen hat mit dem MH-17-Schauprozess in Amsterdam. Oder war es der Polonium-Schauprozess in London? (Mord an Alexander Litwinenko)
——8<——
Erinnert sich noch jemand an Jan Böhmermann? Der mit dem „Ziegenf*****“?
@H.L.
Ihre Ansicht.
Ich halte es für Billigmut von Satiriker/-innen sich an ausländischen Staatschefs „satirisch“ abzuarbeiten, während man die Eigenen schont.
Übrigens Mensch stelle sich vor es gäbe ein Bild von Merz wie er dem Papst seine Eier lutscht – was Tilly ja an Karneval mit Putin und dem obersten orthodoxen Chef der dortigen gezeigt – hat. Oha???!!! was wäre da los???!!!
§ 188 StGb würde grüßen.
Kanzler Friedrich Merz wäre da wohl noch krasser drauf wie eben Putin es sein dürfte.
Übrigens ich finde interessant, dass nur Tilly, seine Unterstützer – auch in der russischen Botschaft und in der Journalie – von diesem Urteil wissen.
Es gibt kein Aktenzeichen davon – auch sonst keine übergeordnete Berichterstattung.
Ob da gar eine Kampagne gegen Putin läuft? Mit den üblichen Verdächtigen – Strack-Zimmermann alias Strack-Rheinmetall z.B.
Fragen über Fragen….und ich fände mal interessant die beantwortet zu wissen.
Siehe auch das Interview im oben verlinkten Text an – mit einem relativ tiefenentspannten Jaques Tilly.
Wäre der so tiefenentspannt wenn die Sache gar ein „Schauprozeß“ wäre????!!!
Nein, ich bin da völlig entgegengesetzter Meinung zu Ihnen, auch ohne ein Fan Putins zu sein.
Die Sache stinkt zum Himmel – eine Kampagne eben – nur die Motivation dahinter ist mir noch unklar – entweder ist es Russophobie oder Herr Jaques Tilly sonnt sich gerne in Aufmerksamkeit, die etwas nachgelassen hat, in letzter Zeit – da kommt einem tiefenentspannten, absolut von sich überzeugten Narzißten wie Jaques Tilly dieser (angebliche) Prozeß gerade richtig – interesant übrigens auch woher er zunächst die Info über diesen „Prozeß“ gegen ihn hatte – aus Quellen von nach Deutschland immigrierten, putinfeindlichen UkrainerInnen.
Sicher auch der russischen Opposition in .de.
Alles in allem sehr zweifelhafte Quellen.
Übrigens dazu zähle ich auch die deutsche Botschaft in Moskau, und wie gesagt russlandfeindliche deutsche Auslandsjournalisten in Moskau, sowie russlandfeindliche Parteien (CDU/CSU/FDP/GRÜNE/SPD/Teile derAFD/Teile der Linkspartei (ja, leider auch die) in .de…..
Na ja, auch egal, ich wollte es nur einmal klargestellt habe, dass die Sache nicht so einfach ist lieber H.L. wie Sie die gerne hätten.
Ich bleibe daher dabei, wie oben schon geschrieben, es ist relativ unmutig ausländische Staatschefs sehr hart satirisch zu karikieren, während man die eigenen Staatschefs und Politiker/-innen – in- und außerhalb der Karnevalszeit – absolut schont.
Mensch stelle sich nur einmal vor deutsche Politiker/-innen (Promis; oder auch nicht) würden wie Erdogan bzw. Putin kritisiert – oha, Geldbuße, Sanktionen oder Gefängnis würde drohen, wenn nicht sogar der Hungertod wie bei Dogru, Baud & Co.
Sarkastischer Gruß
Bernie
Vielleicht ist „Schauprozess“ das falsche Wort? Tilly wurde in Abwesenheit verurteilt, ebenso wie die Angeklagten im MH-17-Prozess. Das Thema geht durch alle Mainstream-Medien und ist wohl eher ein Eigentor für die Russen.
Ich fand die Wagen von Tilly ziemlich geschmacklos – sie spiegeln westliche Narrative, die nichts mit der Wirklichkeit in der Ukraine zu tun haben. Hat Tilly je Selenskyj kritisiert?
Es erinnert mich an die Heuchelei zu Butscha in den letzten Tagen. Nie habe ich davon gehört, dass ein westlicher Politiker die „Allee der Engel“ in Donetzk besucht hätte.
Oder das Gewerkschaftshaus in Odessa, um noch ein weiteres Massaker zu erwähnen.
Vielleicht kann man es auch anders sehen: In Russland gibt es wenigstens einen Prozess. Wenn es auch nur ein „Schauprozess“ sein sollte. (Aber wer mag das beurteilen, wenn er nicht selbst vor Ort war?) Und der Verurteilte wird „nur“ zu einer Haftstrafe verurteilt. Dort muss er wenigstens nicht um seine physische Existenz bangen und wird versorgt…
In der EU bedarf es keines Prozesses mehr, um Menschen zu töten. Es reicht ein Bannstrahl aus Brüssel. Und da ist der Vergleich schon richtig: Verurteilte Straftäter, Mörder beispielsweise, habe es warm, ein Dach über dem Kopf, warmes Essen… Politisch Verfolgte wie Dogru haben nicht einmal die Chance, sich in einem Verfahren zu äußern und jede Handlung, die ihn (und seine Familie) vor dem Hungertod bewahren könnte, wird als Straftat verfolgt!
Diese EU und die ihr angehörenden Staaten haben mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie soviel zu tun wie Glyphosat mit Nahrungsmitteln. Es hat schon einen Grund, warum so permanent über die DDR als „Unrechtsstaat“ hergezogen wurde und wird.
Ihre Vorstellung von den Haftbedingungen in Russland ist zu rosig. Vor allem, wenn Sie schreiben: „Dort muss er wenigstens nicht um seine physische Existenz bangen“
„Ihre Vorstellung von den Haftbedingungen in Russland ist zu rosig. Vor allem, wenn Sie schreiben: „Dort muss er wenigstens nicht um seine physische Existenz bangen““
Erstens: Ich kenne die Haftbedingungen in Russland nicht. Ich habe noch nie eingesessen. Waren Sie schon in Russland inhaftiert? Wenn nicht, woher kennen Sie die zustände denn so genau? Aus dem SPIEGEL, der BILD oder ähnlichen „Qualitätsmedien“?
Zweitens: Ihre Einlassung ist ein Ablenkungsmanöver, wie man es von selbsterklärten „Aktivisten“ kennt: Ihr Beitrag sollte nur verschleiern, dass es nicht einmal aus Russland bekannt ist, dass dort Menschen ohne Verfahren zum Hungern verurteilt werden. Das kennt man nur aus der „demokratischen“ EU.
Weiter so, Roman, es ist interessant, wie Sie sich hier darstellen.
Mir ist bewusst, dass Sie nichts über die Haftbedingungen in Russland wissen. Sie wissen auch nichts über den Ablauf von Strafprozessen in Russland. Ebenso wenig wissen Sie etwas über das Leben von Menschen, die von der russischen Regierung als „ausländische Agenten“ bezeichnet werden. Aber Sie kennen einen imaginären „Hunger“, der gar nicht existiert.
Sie besitzen eine seltene Gabe: Sie wissen nicht, was existiert, aber doch, was nicht existiert.
„Sie besitzen eine seltene Gabe: Sie wissen nicht, was existiert, aber doch, was nicht existiert.“
Interessant, Ihre Unterstellungen. Und noch interessanter ist es, diese Unterstellungen von jemandem lesen zu müssen, der seinen Glauben als Wissen verkauft.
Zitat:
„Nie habe ich davon gehört, dass ein westlicher Politiker die „Allee der Engel“ in Donetzk besucht hätte.“
Apropos „Neutralität“ von Wikipedia: Dort gab es sogar einen Eintrag zur „Allee der Engel“. Der muss schon seit einiger Zeit irgendwie „verdampft“ sein.
Ja Böhmermann da klingelt was, der drogensüchtige „Satiriker“ der nie Satire gemacht hat und noch weniger Lustig war als eine Wurzelbehandlung dafür aber ein fanatischer und fantastischer brauner Hetzer.
Den sollte man zu Recht auch einsperren.
Als Wehrpflichtiger hatte ich 1984 Unterricht zum Thema „Innere Führung“ usw. genossen. Befehle, die völkerrechtswidrig sind und gegen Menschenrechte verstoßen, darf man nicht ausführen. Ich kann mich nicht mehr an die Einzelheiten erinnern, aber selbst als Befehlsempfänger muss man „NEIN“ sagen, wenn …
Müsste das für deutsche Bürokraten und die EU-Bürokratie nicht auch gelten?
Anderes Thema: Iran. Bei Judge Napolitano gibt es viele Interviews zum Thema. Im Prinzip hätte das gesamte Militär beim Angriff auf den Iran den Befehl verweigern müssen. Der Krieg ist (US-) verfassungswidrig, völkerrechtswidrig und vieles mehr. Aber: Befehl ist Befehl …
Nunja… wer Rückgrat zeigt, macht keine Karriere. So einfach ist das. Also theoretisch mag es solche Gesetze / Regeln geben, praktisch haben sie aber keine Relevanz, wie sovieles an unserem System, was nur Lug und Betrug ist. Das etwas versprochen wird (womit man dann in aller Welt hausieren gehen kann, wie toll man es doch bei uns so hat), heißt noch lange nicht, dass es unter realen Umständen auch Bestand hat.
Ja. Bei meinem Wehrdienst 1978/79 war es genau so. Die PFLICHT zur Verweigerung von Befehlen, die gegen die Menschenwürde verstoßen war ein ganz großes Thema. Wir lange darüber diskutiert, denn in der praktischen Umsetzung gibt es da ja eine Grauzone, gerade wenn man als „Schütze Arsch“ Dienst tun muss. Das ist übrigens einer der Vorteile des Wehrdienstes, weil unter den „Staatsbürgern in Uniform“ immer einige Rebellen sind, die sich nicht alles gefallen lassen, sich beschweren und sich nicht ins Ausland schicken lassen. In einer Berufsarmee ist das viel schwieriger. Vielleicht ist das einer der Gründe warum die NPD – laut Aussagen meiner Eltern in den sechziger Jahren GEGEN die allgemeine Wehrpflicht war
Muss es heute nicht „Wehrservice“ heißen? „Dienst“ klingt so antiquiert.
Unter freier Entfaltung der Persönlichkeit stelle ich mir etwas anderes vor, als mich einer Rotte herumstolzierender Rüpel beizugesellen, die mich friedliebenden Bürger anschreien. Gutes Benehmen ist für die doch ein Fremdwort. Wenn die wenigstens über ein Mindestmaß an Höflichkeit verfügen würden:
„Würden Sie mir die Freundlichkeit erweisen und auf den Feind schießen?“
– „Aber gerne doch.“
„Was? Doch nicht auf mich!“
– „Mit Verlaub, es war Ihr Wunsch, dass ich auf meinen Feind schieße.“
Früher war es bei Bewerbungsgesprächen üblich, die Frage zu stellen: „Haben Sie gedient?“
Wenn man mit natürlicher Entrüstung antwortete: „Auf so eine blöde Idee wäre ich niemals gekommen!“, wurde man mit Kusshand genommen – oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Ja, das ist generell so und genauso generell haben Armeen und Regime akute Differenzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit, wenn es darauf ankommt. Das sieht man ja auch wunderbar an der Auffassung unserer Möchtegern-„Kriegstüchtigen“. Beispielsweise das Recht auf Kriegsdienstverweigerung gilt deren Meinung nach ja auch nur zu Friedenszeiten. Insofern ist es für die keinerlei Widerspruch, jedem das Recht und die Pflicht zur Verweigerung illegaler Befehle aufzuerlegen und jemanden, der tatsächlich davon Gebrauch macht, trotzdem in den Bau zu werfen oder gleich zu erschießen.
„Befehle, die völkerrechtswidrig sind und gegen Menschenrechte verstoßen, darf man nicht ausführen“
Auja, weil der Soldat natürlich im anschließenden Militärgerichtsverfahren als kompetenter Jurist gewürdigt werden wird .
Weiterträumen….
Dann aber viel Spaß bei der Karriere, wenn du Nein sagst.
Das hat übrigens(glaube) Kujat erzählt, viele Militärs wären seiner Meinung, können das aber nicht sagen.
https://data.europa.eu/apps/eusanctionstracker/nationalities/TR/p/1
wieso wird Hüseyin Doğru unter Türkei aufgeführt, er hat doch auch die deutsche
Staatsangehörigkeit?
Sie wollen uns sagen, dass sie Nazis sind. Was Anderes wollen sie uns damit nicht sagen. Die Aussage soll sein „wir wenden diese brutalste Form der Gewalt (zunächst) nur gegen Nicht-Deutsche an“, in der Hoffnung, dass die Menschen das so in Ordnung finden und vielleicht auch noch beklatschen.
Im Grunde egal, er fällt ja auch unter die Russlandsanktionen, obwohl er hier die Narrative der EU teilt. Gazasanktionen gibt es wohl noch nicht.
Das trauen sie sich nicht…. weil… da ist ihr Agrumentationsgerüst noch dünner als bei der Ukraine-Lüge vom „unprovozierten russischen Angriffskrieg“. Das Ding ist: bei dieser Lüge haben sie es noch geschafft breite Gesellschaftsteile zu infizieren. Das sieht bei Gaza schon ganz anders aus. Da ist der Widerstand in der Bevölkerung größer. Da erkennen die Menschen mehr und mehr, dass das, was ihnen verkauft werden soll, nichts mit dem zu tun hat, was wirklich ist. Stichwort Thema Menschenrechte. Bzw. da beginnen die Menschen langsam zu merken, was gespielt wird, dass es da Widersprüche im System gibt.
Stell mal vor sie würden Sanktionen gegen Gaza bzw. die Palästinenser verhängen. Da würden sie sich vollkommen ins Aus schießen. Spätestens dann würde es auch der Dümmste raffen, dass das psychopathische Mörder sind, die auch skrupellos und kaltblütig über Kinderleichen gehen, um ihre Interessen durchzusetzen. Denn… es gab zwar den 7. Oktober als Propagandainsenzierung des Mossad, aber es gab auch Gerichtsverfahren in Den Haag und die Bilder und das ganze Vorgehen waren auch eindeutig. Das Thema Völkermord steht also unverrückbar im Raum. Auch wenn sie mit aller brachialen Gewalt gegen Kritiker des Völkermords vorgehen…. das in handfeste Gesetze und „Regeln“ zu gießen wäre noch mal eine ganz andere Nummer.
Ihre Disziplin besteht ja darin einerseits mit aller Härte gegen Kritiker vorzugehen, gleichzeitig den Bogen aber auch nicht so weit zu überspannen, dass sie das ganze Volk gegen sich aufbringen, also erheblichen Widerstand provozieren.
Ihr Kalkül dabei ist sicherlich, dass sie sich denken „beim Russenhass bekommen sie, die Menschen noch abgeholt“ bzw. „wenn es gegen die Russen geht (oder einen, der sie angeblich unterstützt), dann trifft das noch auf Zustimmung in der Bevölkerung“.
Soweit ich weiß, hat er NUR die deutsche Staatsangehörigkeit, vulgo ist Deutscher. Man ruht sich drauf aus, dass sein Name auf was anderes schließen lässt (und dass die Leute so was allen Ernstes bedeutsam finden).
Der Psychopath schreit es sei ungerecht, wenn sich das Opfer ihrer Gewalt entziehen will. Die EU-Elite ist geisteskrank. Die Institutionen, die ihre Befehle umsetzen (manchmal auch in vorauseilendem Gehorsam, also aus Eigeninitiative, weil man so glaubt die Karriereleiter aufsteigen zu können), ebenso.
So muss man auch den Umgang mit dem Majestätsbeleidigungsparagraphen sehen, wo zudem gesagt wird, es zähle nicht, ob es sich tatsächlich um eine Beleidigung handelt, sondern es gehe darum, ob sich der Betroffene beleidigt fühle. Die Gewalt, die von den Eliten ausgeht, wird mal wieder nicht in die Betrachtung mit einbezogen. Es gibt ein starkes Hierarchie-Gefälle in autoritären / autokratischen Systemen, in denen wir leben. Das Volk hat sich zu fügen.
Der Psychopath schreit, ob all der Ungerechtigkeit, weil sich der Untertan nicht untertänigst zeigt. Die Eliten und deren Helfershelfer in den niederen Etagen sind ja sogar erbost darüber, wenn jene, die an der Front den Kopf hinhalten, sterben und töten, sich der Gewalt etc. schuldig machen sollen, wenn diese es wagen diesem Ansinnen Widerspruch zu leisten, zu protestieren. Da werden Schüler, die sich dem Psychopathen nicht unterordnen, dann schonmal ausgesperrt, Sechsen verteilt, Zwangsgelder erhoben etc. pp. eben alles unternommen, damit der Untertan sich untertänigst zeigt. Es wird so getan als wäre es „ungerecht“, wenn der Untertan sich nicht fügt.
Das sehen wir auch an einer anderen Front… Mit dieser psychologischen, ja psychopathischen Manipulation hat man den Widerstand gebrochen, die Gewerkschaften zerstört. Dem einfachen Fußvolk wird von klein auf eingeredet, es habe Schulden, die es abzuarbeiten habe. Wenn sich die Älteren darüber beschweren, dass die Jüngeren nicht nach ihrer Pfeife tanzen, dann muss man sehr genau schauen, was gemeint ist: eine Perspektive kann sein, dass dem Älteren gar nicht am Wohl des Jüngeren gelegen ist, sondern er nur die Unterordnung einfordert. Egal…. ich könnte Tonnen von Beispielen bringen. Will ich an dieser Stelle aber mal nicht. Ich will nur erklären, wie das System funktioniert, damit man mehr Selbstbewusstsein entwickeln kann, erkennt, was sein Wert ist. Das kann man am Beispiel des Feminismus sehr gut. Wie funktioniert Manipulation, diese Manipulation? Der Feminismus ist die perfideste Form aller Manipulationen, aber ähnlich wird es auch in der Arbeitswelt umgesetzt. Die Menschen sollen das Gefühl haben schuldig zu sein, damit sie aus sich selbst heraus den Drang haben diese „Schulden“ abzuarbeiten. Dass der Mensch seit Anbeginn der Menschheit etwas dafür tun muss, um was zu Essen auf dem Teller zu haben, das meine ich nicht. Dieser Fakt wird jedoch missbraucht. Es wird so getan als hätte man Schulden ANDEREN gegenüber. Auch das geht in gewissem Rahmen noch klar, nennen wir es z.B. Solidargemeinschaft (Kinder, Ältere, Kranke etc., die man mit durchfüttert oder auch unsere von allen genutzte Infrastruktur, die irgendwie finanziert werden muss). Auch wenn die Bezahlung und der Umgang insgesamt gerecht ist, ist das in Ordnung. Wenn es allerdings darum geht den Menschen einzureden, dass ihre „Schuld“ darauf basiere Andere reich zu machen, wenn dieses Instrument dazu genutzt wird, um Lohndumping zu betreiben, um die Menschen dazu zu bringen bis zur völligen Erschöpfung und darüber hinaus zu arbeiten, wenn es ein Instrument der Ausbeutung ist… dann geht es zu weit.
Der Text ging noch weiter… egal. Was ich sagen will: das Prinzip reicht in sehr viele Lebensbereiche und es ist im Grunde die Basis unseres Systems. Es besteht aus Manipulation, aus dieser Art psychologischer Unterdrückung. Am Ende soll sich das Opfer von Gewalt (dem man nicht selten selber einredet gewalttätig zu sein) dafür entschuldigen zu existieren. Es passiert defacto eine Opfer-Täter-Umkehr.
Die herrschende Klasse ist nicht „Geisteskrank“.
Die wollen uns in bewährter Salamitaktik alles nehmen.
Das ist deren Agenda
Ihre Agenda hat einen Pferdefuss: Wenn „sie“ uns alles nehmen und alle töten wollen, wie bewahren sie dann ihren Reichtum und ihre Macht?
Das verstehen sie nicht.
Die wollen die letzten verbleibenden Ressourcen künftig nicht mehr mit uns teilen.
Darum geht es der herrschenden Klasse.
Im Grunde wurde Dogru und seine Familie, wie im Mittelalter, für Vogelfrei erklärt. Klingbeil als eifriger Erfüllungsgehilfe der EU-Kommission spricht in ihrem Namen die ,Reichsacht‘ über die Familie Dogru aus. Wann ist der Punkt erreicht, an dem jedermann die Familie misshandeln und erschlagen darf, ohne dafür strafrechtlich belangt zu werden?
—
„.. Papst Frankziskus, so er noch lebte, hätte am gestrigen Abend in einem römischen Gefängnis die Füße von Gefangenen gewaschen – der oberste Hirte der Kirche kniete jedes Jahr erneut nieder, selbst im hohen und gebrechlichen Alter noch, und wusch die Füße »der Geringsten seiner Brüder«.
—
Ach wie süß. Und so konsequent und ehrenhaft vollbracht. Der arme gebrechliche Zausel. Anschließend wurde er für dieses wohlfeile Kalkül, der Demonstration kirchlicher Nächstenliebe, in Pomp und Ehren gefeiert. Auf ihn wartete nicht der Tod am Kreuz.
„Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir.“
Gibt es eine schönere Aussage über
Gerechtigkeit? Über den Verzicht auf Macht über andere.
Alleine es kommt auf die Person an, die es sagt. Die es ernst meint, mit dem, was sie sagt.
Verdient der Papst oder irgendein Politiker diese Glaubwürdigkeit?
Die Füsse dieser Dame sehen sehr gepflegt aus, gewaschen und wahrscheinlich auch parfümiert. Die Füsse von Pennern sehen anders aus. Leichtes wohlfeiles Theater genauso wie American Charity.
Im Iran werden die Bildungseinrichtungen und die Gesundheitsinfrastruktur zusammengebombt – so viel zu USAID.
Hallo zusammen,
gibt es eine Möglichkeit der Familie einfach per Post Geld zu schicken? Oder einem nahestehenden, der das so mutig ist, es weiterzugeben.
Es kann nicht sein, dass diese Familie weiterhin so unfassbar und unmöglich drangsaliert wird und mittellos dasteht.
Herzliche Grüße und danke für eine Rückmeldung
Ulrich
Diese Möglichkeit besteht natürlich – aber sie ist strafbar. und nicht nur das – wenn einer weiß, das jemand ’so einem‘ (Sanktionierten) hilft und diesen jemand nicht unverzüglich anzeigt, macht er sich ebenfalls strafbar. Bitte versuchen Sie zu verstehen, wie perfide das alles ist. Wie abgrundtief unmenschlich und bar allem, was jemals im Namen der Vernunft oder der Aufklärung gesagt und gedacht wurde. Es ist das einbetonierte untere Ende der Fahnenstange.
Dass die Überlassung eines altbackenen Brötchens an Dogru einen mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bewehrten Verstoß gegen das Bereitstellungsverbot darstellt hatte ich noch auf’m Schirm, dass aber die Nichtanzeige bei Kenntnis einer solchen Schandtat ebenfalls strafbar ist war mir neu! Das folgt aus welchem Gesetz? Aus §138 StGB (Nichtanzeige geplanter Straftaten) geht das für mich nicht hervor …
Ich habe zugegebenermaßen etwas übertrieben – bislang ist es ’nur‘ eine Ordnungswidrigkeit, die allerdings auch geahndet werden kann. Das ganze ergibt sich aus Artikel 6b der entsprechenden EU-Verordnung, auch als ‚Jedermannspflicht‘ bezeichnet:
https://www.ihk.de/lahn-dill/international/export/exportkontrolle/verstoessen-gegen-russland-sanktionen-6081946
Diese Leute wollen einschüchtern mit ihrem „das ist aber strafbar“-Wahnsinn. Sie sind krank. Und wenn man dem nachgibt, macht man es diesen Ratten einfach viel zu einfach.
Die Idee hatte ich auch schonmal… man könnte ja einfach die AbsendeAdresse weglassen… Eine andere Möglichkeit wäre vll. vor seine Haustüre oder in die Nähe eine Kiste mit „zu verschenken“ zu stellen… Den Rest kann sich jeder denken.
Wenn der Verfasser des Artikels so weit oben ins Regal greift und die Angelegenheit zu Karfreitag in Bezug setzt, sollte vielleicht darauf hingewiesen werden, dass der INRI damals zumindest ein Urteil erfahren hatte. Wenn dieses auch nur (oder doch wenigstens) einem Mob folgend gefällt wurde, nach Unschuldsfeststellung und mehrfach geäußertem Protest durch das Gericht.
Siehe dazu den sachlichen Beitrag einer kompetenten Richterin:
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Der Fall des sanktionierten Berliner Journalisten Hüseyin Doğru (red media) und die jüngsten Eskalationen sowie „Strafverschärfungen“ des Brüsseler Sanktionsregimes – jetzt wurde auch noch seiner Ehefrau das Konto gesperrt – sorgen zunehmend für Empörung bei vielen Menschen, die seinen Fall und den des Schweizer Sicherheitsexperten und geopolitischen Analysten Jacques Baud verfolgen. Dabei stehen auch die Fragen im Zentrum, welcher Widerstand möglich und welcher wirksam sein könnte. Ein Artikel in zwei Teilen von Maike Gosch.
„#FreeDogru und #FreeBaud? – Rufe nach einer Kampagne nach dem Vorbild der #FreeAssange-Bewegung werden lauter“
Teil 1 (1. April 2026 um 10:00 Uhr)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=148568
Teil 2 (2. April 2026 um 9:00 Uhr)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=148606
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Trotz alledem:
Frohe Ostereier!
Wenzel
—
Hängt die Despoten der EU Kommission, wäre wohl die vernünftigste Lösung.
Das wird nicht reichen.
Alles nur Bestandsaufnahme und Gelaber.
Die Nachdenkseiten wie immer mit gebremsten Schaum.
Geht arbeiten, Nassauer!
Aber heute ist doch Feiertag…😆
So langsam heißt die EU jetzt wohl 4 Reich und es wird Zeit dieses 4 Reich zu stürzen. Da wollen uns die herrschenden Despoten allen ernstes erzählen das diese Beamtendiktatur die tollste Demokratie ist die sich die herrschenden Faschisten und Nazis nur vorstellen können. Dieses Antidemoratische gebilde mit genau 0% demokratie als Inhalt.
Das Motto zum Umgang mit all diesen Despoten sollte da lauten: Hängt sie höher die Verbrecher!
Und diese kranken Despoten wollen unbedingt den 3 Weltkrieg anfangen, dabei wäre es doch viel einfacher die so ganz ohne Krieg an die Wand zu stellen.
Kennt jemand den Stand der Dinge bezüglich der Aktion von Aya Velazques über X (Twitter)?
Es ist mal wieder typisch deutsch: jedem Regenwurm über die Straße helfen, aber eine, noch dazu unschuldige Familie eiskalt vor die Hunde gehen lassen.
Es ist ja nicht nur, dass jemand sich strafbar macht, der ’so einem‘ (Sanktionierten) hilft – auch derjenige, der davon weiß und diesen jemand nicht unverzüglich anzeigt, macht sich ebenfalls strafbar. Geradezu unglaublich, wie perfide das alles ist. Wie abgrundtief unmenschlich und bar allem, was jemals im Namen der Vernunft oder der Aufklärung gesagt und gedacht wurde.
Es ist das einbetonierte untere Ende der Fahnenstange, das Ende jeglicher ‚Zivilisation‘.
Mein großes Vorbild sind ja unsere diversen deutschen Bundeskanzler. Man kann sie gar nicht genug loben, wie bemüht sie waren und sind, dieser Republik nur Gutes zu tun. Geniale Führernaturen, die dieses Land noch einen Schritt vor dem Abgrund trotzdem noch weiter brachten. Nur Eines muß man als Negativum erwähnen: Sie waren leider allesamt ein wenig vergeßlich.
Ich bin das auch ! Also warum den großen Vorbildern nicht einfach folgen auf einem Pfad der selbst dem dumben Pöbel zugänglich ist?
Ich würde sagen: derjenige, der sich diesen Regeln unterwirft, macht sich strafbar, denn es ist unterlassene Hilfeleistung. Ebenso hat sich ein Regime, welches glaubt solche „Regeln“ festschreiben zu können, delegitimiert. Es ist ein Verbrecher-Regime, wie das 3. Reich. Solche Regeln sind keine Regeln, sondern ein Verbrechen. Man versucht Kritiker, man versucht Dogru samt Familie zu ermorden. Denken wir mal weiter, wenn dieses Regime, diese Diktatur vielleicht wieder einmal untergegangen ist und dann irgendwann die Frage aufgeworfen wird „und, was hast Du gemacht, um gegen dieses verbrecherische Regime, dieses Unrecht Widerstand zu leisten?“ Wer mitgemacht hat, hat sich schuldig gemacht. Wer mitmacht, macht sich schuldig.
Früher hätte man sich mit Kabarett-Karten von Pispers und Schramm exkulpieren können, heute bräuchte man dafür Pdfs von einschlägigen Overton-Posts…😉
Siehe auch Henry David Thoreau „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“. Und seine Meinung, dass unter einer ungerechten Regierung der einzige angemessene Platz für einen gerechten Menschen das Gefängnis ist.
Wie j. es weiter oben schon gesagt hat, mit dem Tsunami rechtschaffener Empörtheit stellt ihr das um Größenordnungen massivere Problem für die Dogrus dar, als das militarisierte EU-Rechtssystem.
Ich kann mich grad nicht erinnern, je etwas goteskeres gesehen / erlebt zu haben, als den weiter oben beworbenen 2. Teil des Kommentars von Maike Gosch.
Nur ein gleichsam „mathematischer“ Anker meiner Tirade, deren Hintergrund aufzufalten hier zwecklos wäre.
Der „Fall Dogru“ hat nichts mit Politik oder Recht zu tun, es ist lupenreiner militärpolizeilicher Terror, völlig homolog der Tätigkeit der Gestapo, nur halt (noch) nicht blutig oder gliederzerreißend.
Also auf einer Ebene mit elektrischem Stuhl, Strick, Hungerturm, Giftspritze usw. Und dazu noch als Familienpackung … Aber hey, kein Baukran!!1
Ich schreibe wohl chinesisch. Du zählst Todesstrafen und Erzwingungshaft auf, militärpolizeilicher Terror ist nichts davon.
Ja kreisch, wie konnte ich bloß all die grellen Unterschiede zwischen lebensbedrohender Sanktion und Todesstrafe übersehen?! Ich weiß es auch nicht, die sind doch An-ti-poden! Und der militärpolizeiliche Terror der Gestapo hatte alles mit Zimtschnecken zu tun, aber ja wohl nichts mit Bestrafung oder Tod. Schon die Idee ist lächerlich bis verbrecherisch. Darauf ein dreifaches Uahaha!
Wer dich nicht versteht, der WILL dich nicht verstehen. Klarer als du kann man sich schließlich nicht ausdrücken.
Die Unterschiede mögen nicht „grell“ sein, aber ich hatte sie ausdrücklich betont („hat nichts mit Politik oder Recht zu tun“). Die Betonung ist paradox, ja, das ist Absicht! Soll das Denken anregen. Dem muß niemand folgen. Aber Versuche, mich in das allgemeine staatshängerische Gekreische einzugemeinden – das du an anderen Stellen genauso oder ähnlich ablehnst und denunzierst, wie ich – beantworte ich halt mit einem Anranzer. Ich nehm mir gelegentlich – selten – Zeit zum Kuscheln, aber nicht, wenn es Sachverhalte „humanistisch“ vernebeln hilft.
Hör zu, foehre.
Ende ’22, als ich bei Overton aufgelaufen bin, habe ich in langen „Artikeln“ begründet, daß, warum, wozu und wie, d.h. auf welche Weise NATO und oberste EU-Exekutive im Begriffe waren, eine Militärherrschaft über der EU zu errichten. Ich wurde für klinisch verrückt erklärt, für drogenabhängig, für einen transatlantischen Agenten, und alles, was du dir sonst noch vorstellen kannst.
Jetzt ist die EU drei, vier oder mehr Schritte an diese Militärherrschaft heran gerückt, und der Fall Drogu ist ein grelles Dokument dafür. Aber der Oberwitz davon ist, daß eure nationalen Führer das genauso wenig wahr haben wollen, wie die kleinbürgerlichen postfaschistischen Shreihälse in den Wohnstuben. Sie bestehen einfach auf dem Bestand an politischer Handlungsfreiheit, den sie noch wahr nehmen können – weil das ihr Job ist. Mehr noch, es ist ihr ganzer Geist – mehr ist da nicht, außer dummen, privaten, mehr oder minder ästhetischem Gelumpe. EL-G ist mein Zeuge – der weiß das nämlich, auch wenn er es nicht wahr haben will. Sevim Dagdelen ist eine weitere Zeugin, mit allem, was hier von ihr erschienen ist. Sie besteht einfach darauf, „Politikerin“ zu sein, egal, was um sie herum geschieht.
Es ist ja nicht so, daß „ihr“ irgendeine Wahl hättet, gegen diese Dynamik einzuschreiten, es ist zu spät, die Mittel dazu zu schaffen hätte vor Jahrzehnten beginnen müssen. Ich halte mich mit meiner Kräherei auch nur „am Laufen“, c’est tout.
Peter Rivera-Big Brother-Live on The Streets Of Spokane
Schöne Version, besten Dank.
Ich mag auch die Version von Rare Earth auf ihrem Live-Album (mit Pete Rivera, natürlich):
https://www.youtube.com/watch?v=eXJfz4azOQs
Man beachte auch die passende Verpackung der zwei Scheiben.
@ Qana
Sorry, ist mir entgangen, dass ich als Zeuge aufgerufen wurde:
Ja, volle Zustimmung. Und ich will es wirklich nicht wahrnehmen, kann es aber tatsächlich nicht ignorieren, und ziehe es vor, nicht zu »krähen«, sondern darüber zu schweigen.
Nennen wir es „Variationen der Vergeblichkeit.“
Ich hätte gerne „À bientôt“ gesagt.
Well, möglicherweise mache ich dies Jahr noch einen Ausflug nach Polen, der mich über Berlin führt. Sollte das der Fall sein, sage ich an dieser Stelle mit Mobile-Nummer Bescheid.
Je nach Sichtweisen, eventuell OT.
Trump hat eine Rede an seine Nation gerichtet, und hat den Juden zu ihrem Pessachfest gratuliert.
Der heutige Zynismus zu diesem Fest, besteht darin, daß nicht der Westen die Juden aus ihrer Gefangenschaft befreiten, sondern der Staat, der heute als Iran bezeichnet wird!
Trivial betrachtet, ist dieses handeln sehr Zynisch, aber bedeutet auch, das was wir heute erleben, gar nicht so heiß gekocht wird, wie eben das Essen genossen wird.
Viel Simulation, mit Inhalt, aber wer versteht das richtig zu deuten?
Wir haben drei grosse Religionen, die ihre Feste beendet oder begonnen haben, in kurzer Zeit und alle Feste spielen sich ab in der religiösen und politischen Welt ab.
Das ist wirklich interessant für diverse VT…
Das wird noch ganz anders, wenn erst mal der Spannungsfall eintritt.
Das Leben in Deutschland und wohl auch in der ganze EU wird in den nächsten Jahren unerträglich werden.
Allein wie hier diskutiert wird ist schon der Knaller.
Die werden UNS allen nehmen.
Die einzige Lösung, kenn ihr ja schon.
Das glaube ich nicht. Ich denke nirgendwo wird es so pervers zugehen, wie – wieder einmal – in Deutschland.
Der Plan der herrschenden Klasse sieht eine Abschaffung der Nationalitäten vor.
Denen ist völlig egal welcher Rasse man angehört, weil sie uns ja eh loswerden wollen.
Ich denke, das die EU zwar auseinanderfallen wird, aber die Nationalstaaten unterliegen der selben Erosion.
Die Behandlung Dogrus und seiner Familie auf Basis der Russland-Sanktionen ist ein widerlicher Akt seitens der Bundesregierung.
Merz, Klingbeil & Co. sollte jedes Wort von Rechtstaarlichkeit, Werten, solange so quer im Halse stecken bleiben, dass sie weder Essen noch trinken können, bis sie endlich diese unsägliche Sanktion abstellen.
Eines der ersten Bücher, die mir in die Finger kamen, hieß „Der Flüsterwitz im dritten Reich“. So lange her und doch noch aktuell:
Man bilde die Komparationsreihe von „Die EU ist mir lieb und wert“
Der Autor schreibt :
„…, als ob die Kleinen den inneren Frieden dieses zunehmend menschenverachtenden Staates gefährden könnten. “
Da muss fanatischer Hass wirken, anders kann ich mir dieses zutiefst inhumane Gebaren teutscher Beamtenseelen nicht erklären.
Ich fürchte soweit denken die nicht einmal. Ok. Vielleicht ist es noch Abwägungssache, ob Karriere oder Menschlichtkeit, wo sie sich für die Karriere entscheiden. Vielleicht ist es auch Begeisterung dafür andere Menschen sadistisch zu quälen und das dann als „Ausübung von Macht“ zu sehen. Mein erster Gedanke war aber: vielleicht ist es auch einfach nur Ignoranz dem Opfer gegenüber, sprich es interessiert sie nicht, was das für Folgen für die von ihrer Gewalt Betroffenen hat. Ich denke für sie ist das Befolgen von Regeln („wieso, steht ja so in den Sanktionsgesetzen, also muss das so richtig sein“) wichtiger als der Bezug zur Realität. Wenn der Führer befiehlt Nummern auf Menschen zu tätowieren, damit der Massenmord auch seine bürokratische Ordnung hat… Man muss sich das mal vorstellen: Bürokratie und Holocaust waren ein und dieselbe Medaille, wobei auch das deutsche Naturell eine bedeutende Rolle dabei spielt. Sie sind halt obrigkeitshörig und befolgen gerne Regeln. Ohne Regeln würden sie vermutlich sterben. Ob die Regeln Sinn ergeben oder nicht. ob sie Menschenrechte verletzen… egal…. hauptsache es gibt Regeln. Und die müssen – egal was kommt, egal was ist – um jeden Preis befolgt werden. Dass sie dabei auch recht häufig willkürlich ausgelegt werden und letztlich nur der Ausübung von Macht dienen (eher Sadismus)… aber immerhin kann man am Ende sagen „ich war’s nicht, die Regeln waren schuld“. Nur eine Gesellschaft, die einen an der Mütze hat, kann so eingestellt sein.
Auch ich bin erschüttert über eine deratige Eiseskälte und Mitläufertum.
Die herrschende Klasse hat sich noch nie für das Schicksal der Menschheit interessiert.
Es geht denen allein um die Besitzstandswahrung ihrer Brut.
Neu ist, das mittlerweile große Teile der Bevölkerung das aktiv unterstützen, sich also kein anderes System vorstellen können weil ihre Entfremdung zu groß geworden ist.
@Richard
👍
Ich denke auch, daß es da weniger um Hass (ein in den letzten Jahren viel zu inflationär gebrauchter Begriff), als vielmehr um Gleichgültigkeit, Ignoranz und völlige Empathielosigkeit geht. Ein erheblicher Teil der Menschen scheint überhaupt keine echten Empfindungen mehr zu haben.
Hallo @brian, OT:
Ich wollte mich bei dieser Gelegenheit für Ihre Netflixempfehlungen bedanken. Unterdessen haben wir
„The end of the fucking world“
„The father“
und Black Mirror
gesehen. Haben uns gute gefallen, vor allem „The end of the fucking world“
Oh, das freut mich !
Ja, mir hat die Serie auch gut gefallen, v.a. weil bei aller Absurdität m.M.n. eine gewisse Menschlichkeit immer wieder durchscheint und es auch keine Dutzendware ist.
Danke für die Rückmeldung. 😊
Richard schreibt :
„Vielleicht ist es noch Abwägungssache, ob Karriere oder Menschlichtkeit, wo sie sich für die Karriere entscheiden.“
Oder Existenzangst; ich weiß nicht welche Folgen „Befehlsverweigerung“ bei Verwaltungsbeamten hat; wenn der Beamte selbst Familie hat und vor dem Nichts stünde, wenn er sich menschlich verhielte, dann wäre das so ziemlich die einzig akzeptable Entschuldigung.
Wir brauchen ein Recht auf Befehlsverweigerung im Amt aus Gewissensgründen, aber ein solches Recht müßten die Beamten selbst einfordern, wenn sie es nicht tun müssen wir wohl davon ausgehen, dass sie auch unmenschliche Entscheidungen mit Überzeugung treffen.
Kann aber sein, dass da auch blanker Hass mitschwingt, Hass auf die Untertanen. Und woher rührt Hass? Aus Unzufriedenheit. Und da braucht mal halt jemanden, an dem man seine Unzufriedenheit, seinen Hass auslassen kann.
Man müsste vielleicht mal einen Psychologen befragen. Was mich besonders erschüttert… und ich bin immer von einem kollektiven Problem ausgegangen, denn sonst wäre das 3. Reich niemals möglich gewesen. Ich hab mir früher jede Menge Dokus dazu angesehen, weil ich nicht wahrhaben wollte, was da vorgefallen ist…. wobei mich in erster Linie interessiert hat bzw. ich versucht habe es rauszukriegen, wie es dazu kommen konnte. Heute können wir es live und in Farbe miterleben. Ich würde sagen da steckt ein tiefer Fehler in der deutschen Seele. Und der Wille sich weiterzuentwickeln, aus Fehlern zu lernen, ist nicht gegeben. Man wiederholt exakt die gleichen Fehler wie schon einmal.
Hier ein Beispiel:
https://freedert.online/inland/275852-debatte-um-wehrdienst-ex-major-und-friedensaktivist-florian-pfaff-schule-geworfen/
Nein, nein, die herrschende Klasse birgt keinen Hass auf UNS.
Das überlässt sie ganz ihrer Funktionselite, die das auch mehr oder weniger dankbar auslebt.
Wir sind denen einfach nur scheißegal.
Ausnahme ist natürlich Israel, dort werden ihre Untertanen seit 80 Jahren dementsprechend konditioniert.
Ähnlich, wie bei allen Mitläufern wo der religiöse Überbau dann durchschlägt.
Die religiöse Komponente des Hasses und des Krieges ist meist entscheidend für den Verlauf.
Der Autor malte sich keine Horrorszenarien über die drohende Hungersnot für Herrn Dogru oder seine Kinder aus. Das ist lobenswert.
„Der Autor malte sich keine Horrorszenarien über die drohende Hungersnot für Herrn Dogru oder seine Kinder aus. Das ist lobenswert.“
Das muss er auch nicht. Das himmelschreiende Unrecht, das Sie so vehement verteidigen, ist auch so offensichtlich. Ebenso, wie die Folgen der rechtswidrigen Sanktionen.
die allermeisten Kommentare hier sind völlig unnützes Zeug, tut mir leid.
Wenigsten einige stellen Überlegungen an, wie man trotz alledem helfen kann.
Ist FABIAN LEHR, Deutscher in Wien,
der einzige mit Zivilcourage ? Macht ein langes und sehr interessantes Interview
mit Dogru.
Lehr lebt schon lange nicht mehr in Wien, sondern ist vor paar Jahren nach Berlin gezogen.