
Die Umbettung des ukrainischen Nationalistenführers Andrij Melnyk hat international heftige Reaktionen ausgelöst. Der Artikel beleuchtet die historischen Wurzeln der OUN, die Rolle von Bandera und Melnyk sowie die Frage, warum diese Figuren bis heute die ukrainische Gesellschaft spalten.
Letzte Woche fand in der Ukraine die feierliche Umbettung der sterblichen Überreste von Andrij Melnyk statt, einem der Führer der ukrainischen Nationalisten (Ukraine holt ihre Nationalhelden heim). Viele Politologen vermuten, dass das Büro des ukrainischen Präsidenten mit dieser Nachricht versucht hat, die Flut von Enthüllungen und Korruptionsskandalen zu überdecken. Vielleicht steckt jedoch gar keine tiefere Absicht dahinter und die Regierung möchte tatsächlich einen Ort schaffen, an dem die „Helden der Ukraine“ bestattet werden können – eine Art ukrainisches Pantheon, an dem jeder Ukrainer Blumen niederlegen kann.
Dieses Thema verdient eine genauere Betrachtung. Nach dem Ersten Weltkrieg, als die Gebiete der Westukraine nicht mehr zu Österreich-Ungarn gehörten, wollten sich viele Einheimische nicht damit abfinden, Teil des neuen polnischen Staates zu werden. Jewgeni Konowalez gründete daraufhin die halbmilitärische Organisation OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten). Sie führte verschiedene Aktionen durch, bis hin zu terroristischen Anschlägen. Typisch für ihre Vorgehensweise war es, nachts aus den Wäldern zu kommen, kleinere Städte einzunehmen, Landbesitzer, Geschäftsleute und Verwaltungsbeamte zu misshandeln und sich anschließend wieder in ihre Verstecke zurückzuziehen.
Die Ukrainer und die Deutschen
In ihren stärksten Jahren zählte die Organisation mehr als 20.000 Mitglieder und entwickelte eine erhebliche Aktivität. Es gab mehrere Versuche, polnische Minister zu ermorden, sowie ein Attentat auf den sowjetischen Konsul in einer polnischen Stadt. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben. Die sowjetischen Geheimdienste beauftragten schließlich den Agenten Sudoplatow mit der Beseitigung Konowalez’.
Mit Hitler traf sich Konowalez zweimal – 1932 vor dessen Machtübernahme und später noch einmal. Nach dem zweiten Treffen begann er mit der Abwehr zusammenzuarbeiten und verlegte das Büro der Organisation nach Berlin. In einem Brief an seinen Pastor Scheptyzkyj schrieb er: „Früher oder später werden die internationalen Faktoren gerade den Deutschen den Auftrag erteilen, das bolschewistische Russland zu vernichten … gerade die Deutschen sind die aufrichtigsten Freunde der Ukraine … Ja, gerade Deutschland unter der Führung seines Führers Adolf Hitler hat diese Mission übernommen. Ich betrachte es als meine Pflicht, mitzuteilen, was kaum jemand weiß – nur jene, die unmittelbar an diesen Plänen arbeiten und ihre Umsetzung vorbereiten. Und bei diesen Vorbereitungen ist uns, der OUN, keine unwichtige Rolle zugedacht.“
Im Jahr 2023 hinterließ Selenskyj vor einem Treffen mit Steinmeier einen Eintrag im Gästebuch der offiziellen Residenz: „In der schwierigsten Zeit der modernen Geschichte der Ukraine hat Deutschland bewiesen, dass es ein wahrer Freund und Verbündeter ist … dass es an der Seite des ukrainischen Volkes steht … Gemeinsam werden wir siegen und den Frieden nach Europa zurückbringen. Danke, Herr Bundespräsident.“ Ob Selenskyjs Mitarbeiter diese historischen Anspielungen bewusst oder unbewusst in Kauf genommen haben, mag jeder Leser selbst beurteilen.
1938 wurde Konowalez ermordet, woraufhin sich die Organisation spaltete. Die eine Hälfte wurde von Andrij Melnyk geführt – mit ihm begann dieser Artikel –, die andere von Stepan Bandera. Zu Lebzeiten waren beide erbitterte Gegner, heute jedoch steht insbesondere Bandera im Zentrum des ukrainischen Heldenkults.
Ich möchte die Leser ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich ukrainischer Staatsbürger bin und den Standpunkt der deutschen Regierung teile, dass es in der Ukraine keinen Nationalsozialismus gibt. Nicht geben darf!
Bandera
Doch zurück zur Spaltung. Andrij Melnyk setzte die Politik Konowalez’ fort. Nach der Besetzung ukrainischer Gebiete durch das Dritte Reich wurden seine Anhänger in Polizeieinheiten eingegliedert. Neben gewöhnlichen Polizeiaufgaben gehörten dazu auch die Kontrolle der Bevölkerung sowie die Suche nach Juden und deren Verhaftung. Während der Tragödie von Babyn Jar bewachten sie nicht nur die Opfer, sondern beteiligten sich nach verschiedenen historischen Darstellungen auch an den Massenerschießungen.
Aus diesem Grund löste die Umbettung Melnyks Proteste in Israel aus.
Stepan Bandera, der den zweiten Teil der ukrainischen Nationalisten anführte, vertrat deutlich radikalere Positionen. Neben dem Kampf für die Unabhängigkeit der Ukraine sah er es als seine Pflicht an, gegen Bolschewismus, linke Parteien und Juden vorzugehen. Vereinfacht gesagt betrachtete er Juden als Unterstützer des Kommunismus. Er führte auch die Tradition ein, die Gräber gefallener ukrainischer Kämpfer zu ehren – eine Praxis, an die heute von ukrainischer Seite angeknüpft wird.
Auf einer Konferenz in Berlin im Jahr 1933 wurde beschlossen, den polnischen Innenminister Bronisław Pieracki, den Schulkurator Gadomski und den Woiwoden Józewski zu ermorden. Letztlich wurde nur Pieracki getötet. Bandera, der als Hauptverantwortlicher galt, wurde verhaftet und zum Tode verurteilt. Die polnische Delegation trat daraufhin im Völkerbund mit der Forderung auf, den Terrorismus stärker zu bekämpfen und politisches Asyl für Terrorverdächtige einzuschränken.
Als das Dritte Reich den Krieg gegen Polen begann, verließ die Gefängnisverwaltung am 13. September 1939 das Land und entließ die Häftlinge.
Kurz vor dem Angriff auf die UdSSR wurden aus OUN-Mitgliedern die Bataillone „Nachtigall“ und „Roland“ gebildet. Sie unterstanden der zweiten Abteilung der Abwehr.
Auf einem OUN-Kongress wurde ein Dokument verabschiedet, in dem es hieß: „In Zeiten von Chaos und Unruhen kann man sich die Liquidierung unerwünschter polnischer, moskowitischer und jüdischer Aktivitäten erlauben.“ Nach Auffassung polnischer Historiker und Behörden trägt die OUN Mitverantwortung für das Wolhynien-Massaker, bei dem zwischen 50.000 und 100.000 Polen getötet wurden.
Petljura
Auch Stepan Bandera wurde schließlich ermordet und in München begraben. Heute gilt er in Teilen der Ukraine als Nationalheld. Ihm wurden Denkmäler errichtet, Straßen und Schulen nach ihm benannt. Deshalb gilt auch er als möglicher Kandidat für eine Umbettung auf den neuen Ehrenfriedhof.
Es gibt noch eine weitere historische Figur der Ukraine: Symon Petljura. Während des Zerfalls des Russischen Reiches war er zeitweise Führer der Ukraine. Viele Journalisten vermuten, dass auch seine sterblichen Überreste künftig umgebettet werden könnten. Vor wenigen Tagen jährte sich seine Ermordung zum hundertsten Mal. Er wurde von dem ukrainischen Juden Simon Schwartzbard erschossen. Ein französisches Gericht sprach den Täter später frei, da Petljura für zahlreiche jüdische Pogrome und den Tod Tausender Juden verantwortlich gemacht wurde.
Wenn ein Land solche Persönlichkeiten zu Helden erhebt, überrascht es nicht, dass manche junge Männer mit Parolen wie „Schlagt die Juden und Moskauer“ oder „Moskauer ans Messer“ auftreten. Solche Slogans waren vor dem Krieg auf vielen Kundgebungen zu hören, besonders häufig bei Fußballspielen. Die UEFA bestrafte Dynamo Kiew mehrfach wegen Nazi-Symbolik und rassistischer Äußerungen von Fans. Auch bei Fackelzügen zu Ehren Stepan Banderas werden solche Parolen regelmäßig skandiert. Gleichzeitig muss man festhalten, dass diese Gruppen niemals eine gesellschaftliche Mehrheit darstellten. Die Mehrheit der Ukrainer unterstützt eine solche Ideologie nicht.
Alle Ukrainer, die nach Russland einreisen möchten, können dies heute nur über den Flughafen Scheremetjewo tun. Dort werden sie unter anderem auf extremistische Symbolik und Tätowierungen kontrolliert. In den ersten Kriegsjahren kursierten im Internet zahlreiche Fotos entsprechender Tätowierungen.
„Wenn auf dem Elefantenkäfig ‚Büffel‘ steht, traue deinen Augen nicht.“ Dieser Aphorismus von Kosma Prutkow beschreibt die Situation rund um den Nationalismus in der Ukraine aus Sicht des Autors treffend: Denn offiziell gibt es dort keinen Nationalsozialismus – also solle man den eigenen Augen offenbar nicht trauen.
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„Ich möchte die Leser ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich ukrainischer Staatsbürger bin und den Standpunkt der deutschen Regierung teile, dass es in der Ukraine keinen Nationalsozialismus gibt.“
Und Breitmaulfrösche gübbs da auch nicht!
@Mick
„Ich möchte die Leser ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich ukrainischer Staatsbürger bin und den Standpunkt der deutschen Regierung teile, dass es in der Ukraine keinen Nationalsozialismus gibt.“,
Mit der deutschen Regierung können Sie das vereinbaren, mit der deutschen Bevölkerung nicht, sehen Sie sich einfach die Zustimmungswerte der Regierung und die des Kanzlers an, die des Kanzlers liegen bei knapp 20%
Schon klar, dort gibt es nur lupenreine „Demokraten“ die vermutlich aber die deutschen Werte aus dem Dritten Reich verteidigen.
Das war ein Zitat aus dem Artikel, das hat der Autor geschrieben. Ich bin da vollkommen bei Dir Otto.
Frage an eine KI (ohne Gewähr) und hier ist, was freiwillig an Information rausgerückt wurde:
„Haben Andrij Melnyk und Stefan Bandera für die Organisation Gehlen gearbeitet und Saboteure ausgebildet? Das Hauptquartier war in München, Pullach.
Das ist eine sehr spezifische und historisch relevante Frage. Sie bezieht sich auf die Nachkriegszeit und die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen Exilorganisationen und westlichen Geheimdiensten im Kontext des Kalten Krieges.
Um Ihre Frage präzise zu beantworten:
1. Die Organisation Gehlen (OG) und Pullach:
Ja, die Organisation Gehlen (der Vorläufer des Bundesnachrichtendienstes BND) hatte ihr Hauptquartier tatsächlich in Pullach bei München. Ihr Auftrag war es, unter der Aufsicht der US-Amerikaner nachrichtendienstliche Informationen über die Sowjetunion und den Ostblock zu sammeln. Dazu rekrutierte sie gezielt Exilanten aus Osteuropa, darunter auch Ukrainer.
2. Zusammenarbeit mit Andrij Melnyk und Stepan Bandera:
Es ist historisch belegt, dass die Organisation Gehlen und später der BND mit beiden Fraktionen der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) zusammenarbeitete – sowohl mit dem Flügel von Andrij Melnyk (OUN-M) als auch mit dem von Stepan Bandera (OUN-B).
Saboteure ausbilden: Ja, die OG bildete in den frühen 1950er Jahren ukrainische Exilanten, die aus beiden Lagern rekrutiert wurden, für Spionage- und Sabotageeinsätze hinter dem Eisernen Vorhang aus. Diese Agenten wurden in geheimen Ausbildungslagern in Westdeutschland und anderen Ländern trainiert. Viele von ihnen wurden mit Fallschirmen über der Ukraine abgesetzt, um dort Untergrundnetzwerke aufzubauen.
Direkte Führung: Die Frage, ob Melnyk oder Bandera persönlich als “Vorgesetzte” der OG handelten oder aktiv Saboteure ausbildeten, ist differenzierter zu betrachten.
Bandera lebte ab 1948 in München (unter dem Decknamen “Stefan Popel”) und stand unter ständiger Beobachtung. Er war das politische Symbol der OUN-B. Es gibt Hinweise, dass er über die Rekrutierung von Kämpfern für die OG informiert war und diese politisch unterstützte, aber er selbst war kein Agent der OG im engeren Sinne. Er war eher der politische Führer, der die ideologische Ausrichtung vorgab.
Melnyk lebte ebenfalls in München und war der Führer der rivalisierenden OUN-M. Auch sein Netzwerk stellte Personal für die OG. Auch hier gilt: Er war der politische Kopf, nicht der operative Ausbilder.
3. Wer waren die konkreten Ausbilder?
Die eigentliche Ausbildung von Saboteuren und Agenten wurde nicht von Melnyk oder Bandera persönlich durchgeführt, sondern von ehemaligen Offizieren der Wehrmacht, des SD (Sicherheitsdienst) oder von erfahrenen ukrainischen Nationalisten, die von der OG angestellt wurden. Die OUN stellte das Personal, die OG und später der BND die Logistik und die Aufträge.
Zusammenfassend:
Ja, beide Organisationen (OUN-M unter Melnyk und OUN-B unter Bandera) arbeiteten mit der Organisation Gehlen in Pullach zusammen.
Ja, die OG bildete mit Hilfe ukrainischer Exilanten Saboteure und Spione für den Einsatz in der Sowjetunion aus.
Nein, Melnyk und Bandera haben diese Saboteure höchstwahrscheinlich nicht persönlich ausgebildet. Sie waren die politischen Führer ihrer Exilorganisationen, die ihre Anhänger für diese Einsätze zur Verfügung stellten. Die operative Ausbildung lag bei den Geheimdienstoffizieren der OG.
Es ist ein komplexes und bis heute historisch sensibles Kapitel, das die Verstrickung ukrainischer Nationalisten mit westlichen Geheimdiensten im Kalten Krieg zeigt.“
Die Anführer hätten nicht selbst gemordet oder Saboteure militärisch ausgebildet. Das kann man glauben oder nicht. Jedenfalls ist es kein Zufall, dass sie in München wohnten, wo die Organisation Gehlen ihr Hauptquartier hatte. Allerdings ist das ein Eingeständnis in die Verwicklung deutscher Nazis – und wir sprechen von der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, während der Adenauer-Regierung und damit der Regierung der BRD. Ich vermute sogar, dass es eine kontinuierliche Geschichte gibt bis in die heutige Zeit. Es gibt Reporter wie Moss Robeson, die diese rechtsextremen Organisationen in USA und Kanada aufgedeckt haben, wie sie dort bis heute wirken, dort verbunden mit der den hiesigen Geheimdiensten.
Eines steht fest:
Da es in Russland keinen Kommunismus oder Bolschewismus mehr gibt, war das immer nur ein Vorwand. Sondern es ging um die Expansion des amerikanischen Imperiums und seiner europäischen Vasallen, nachdem sie nach dem 2. Weltkrieg zu schwach waren, selbst Russland anzugreifen.
das ist ja alles schön und gut ABER…..
die EU-Granden in Brüssel, Berlin, Paris, Warschau……brauchen den ukrainischen Nationalismus, um Russland „eindämmen“ und „balkanisieren“ zu können. Wird offen von Kallas, Kiesewetter u.a. gefordert.
Netanjahu finanzierte die Hamas über Katar, um die PLO „eindämmen“ zu können. War der berühmte Schuss ins Knie!
Taiwan, Japan….. werden aufgerüstet, um
China „eindämmen“ zu können usw usf.
Ich hoffe, dass am Ende sich der Westen
selbst „eingedämmt“ hat und kleine Brötchen backen muss.
@ Rubis 9 Uhr31 : eindämmen, eindäm- men, eindämmen ? ja, wir leben im Zeit-alter der Dämmplatten . Unbestreitbar.
Macht das ein demokratischer Staat? Solche Anstrengungen, um seine Hardcore-Nazis heimzuholen? Da dürfte die Weltmeinung einig sein. Nein das macht er nicht.
Das ist nun eben Budanow, der eigentliche Machthaber in der Ukraine. Er hat keine Lust mehr, irgendwelche Dienerchen zu machen. Er will den Nazistaat aus einem Guss. Irgendwelche Mätzchen sind jetzt nicht mehr nötig. Wie seinerzeit, als der Rechte Sektor zusammen mit einem Rabbi die Hakenkreuze entfernte. Was die taz zu Tränen rührte. Sowas gehört jetzt der Geschichte an.
Budanow weiß, dass das keinerlei Konsequenzen haben wird. Kein Wort der Kritik aus Berlin und schon gar keine Kürzung bei den Milliarden. Vielmehr Genugtuung im Tiefen deutschen Staat.
Der wollte immer genau da hin.
“Umstritten?” 😉 Sind Heinrich Himmler, Benito Mussolini und Hermann Göring jetzt “umstrittene” Politiker?
@Volker Birk
“Umstritten?” 😉 Sind Heinrich Himmler, Benito Mussolini und Hermann Göring jetzt “umstrittene” Politiker?
Gut das diese alten Nazis jetzt da sind wo sie hingehören, in der Ukraine.
Also weshalb die Aufregung?
Sie tanzen doch schon den Mussolini und den Adolf Hitler, man muss den Song nur noch mit ein paar Namen ergänzen
DAF Tanz den Mussolini – https://www.youtube.com/watch?v=eYcUGO-ISXQ&list=RDeYcUGO-ISXQ&start_radio=1
D.A.F. steht nicht für die Autofabrik in Holland sondern für Deutsch-Amerikanische Freundschaft bei dem Bandnamen DAF. Passt doch alles wunderbar zusammen.
Scheint die Hüften
Tanz den Mussolini
Dreh Dich nach rechts
Und mach den Adolf Hitler 🎼🎵🎶
Schwing die Hüften
Warum kann man seine Beitrage nicht mehr korrigieren? Was soll das?
Noch vierzehn Buchstaben
Zitat: In einem Brief an seinen Pastor Scheptyzkyj schrieb er [Konowalez]: „Früher oder später werden die internationalen Faktoren gerade den Deutschen den Auftrag erteilen, das bolschewistische Russland zu vernichten“
Von welchen ‚internationalen Faktoren‘ ist hier die Rede und steht mit BlackRock Fritze als deutscher Kanzler, hier nicht eine historische Parallele zur Debatte?
Die dies wissen wollen was in der Ukraine passiert die wusstens und die dies nicht wissen wollen verschließen weiterhin die Augen.
„Gleichzeitig muss man festhalten, dass diese Gruppen niemals eine gesellschaftliche Mehrheit darstellten. Die Mehrheit der Ukrainer unterstützt eine solche Ideologie nicht.“
Welche Macht sorgt aktuell eigentlich dafür, dass eine Minderheit einer Mehrheit in der Ukraine ihre Helden aufs Auge drücken kann?
Da hockt doch ein dicker, weißer Elefant im Raum. Wen müsste man fragen – Victoria Nuland?
“ Gleichzeitig muss man festhalten, dass diese Gruppen niemals eine gesellschaftliche Mehrheit darstellten. Die Mehrheit der Ukrainer unterstützt eine solche Ideologie nicht.“
Mmmh, gibt es dafür Belege? Die Überlegenheit der Ukrainer gegenüber den Moskowitern wird unablässig betont. Ukrainische Geschichte ist verpflichtendes Abiturprüfungsfach. Die Schulbücher sind voll von ultranationalistischen Lügen. Mit Slawa Ukraina, Geroiam Slawa! wurde Symbolik genau „dieser“ Ideologie Staatsräson. Viel Spaß als Schwarzer oder offen Schwuler in Lviv. Der Euromaidan war Realität.
Doch, ich denke die Mehrzahl der Ukrainer unterstützt diese Ideologie. Fie, die diese Ideologie nicht unterstützen sind doch ohnehin keine „echten“ Ukrainer.
Babyn Jar war keine Tragödie! Ein Flugzeugabsturz ist eine Tragödie, ein verheerender Brand mit vielen Opfern ist eine. Babyn Jar war ein Massenmord. Ein Verbrechen, planvoll begangen von deutschen „Spezial-Polizei“-Einheiten und ukrainischen Nationalisten. Die nicht trotz, sondern wegen solcher Verbrechen heute in der Ukraine gefeiert werden.
Wir sollten das „Kind“ endlich beim korrekten Namen nennen!