
Die Anzeichen spätbundesrepublikanischer Dekadenz sind frappierend. Jetzt trat sogar ein Komiker als »Staatsrechtler« auf – andere handeln ihn gar als möglichen Bundespräsidenten. Und die Eliten feiern abgeschottet eine Einheit inmitten der Spaltung.
Hans-Peter Kerkeling, genannt Hape, hat einen sensationellen Aufstieg hingelegt. Frech war der Komiker noch in den Achtzigern und Neunzigern, anfangs bei Radio Bremen tätig, stieg er mit seiner Sendung Total Normal in der Gunst des Publikums – sein Humor war damals neu, unverbraucht, scherte sich nicht um Autoritäten. Verkleidet als Königin Beatrix fuhr er auf das Gelände des Schlosses Bellevue – irgendwo war übrigens mal zu lesen, dass sein Chauffeur seinerzeit Jörg Pilawa war, der heute mit der Bundestagspräsidentin liiert ist; mittlerweile gilt das aber als Gerücht –, um dort ein »lecker Mittagessen« zu ergattern. Der Sicherheitsdienst trieb ihn vom Gelände. 35 Jahre ist das nun her, die Aktion stammt aus einer völlig anderen Zeit, an die sich kaum noch jemand zu erinnern scheint – heute würde man einen solchen Akt als Provokation wahrnehmen, ihn als rechte Frechheit klassifizieren. Kerkeling war natürlich kein subversiver Künstler, aber er lotete die Grenzen aus, zeigte keinen Respekt vor Bürgertum und staatlichen Stellen. Dafür liebte ihn das Publikum.
Dann wechselte er ins Privatfernsehen, Darüber lacht die Welt hieß seine Sendung, mit der er Ende der Neunzigerjahre weiterhin hohe Einschaltquoten erreichte. Einige Jahre danach war der Bestsellerautor geboren, sein Bericht über den Jakobsweg, den er gegangen war – ein recht abgeschmacktes Buch übrigens, ohne Anspruch auf Tiefgang –, katapultierte ihn in die Riege der erfolgreichsten Autoren der Berliner Republik. In jener Zeit trat er häufig in seiner Rolle als Horst Schlämmer auf, einem versoffenen Lokalredakteur, der nur noch ein Abziehbild früherer Gewitztheit des Komikers bot. Kerkeling war ab 2010 immer öfter im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen, er moderierte gelegentlich auch Galaabende – nun war er Teil des Establishments geworden, einer in Moralsuppe badender Medienkamarilla, die den Anspruch hegte, den Menschen im Lande »ein richtiges Leben« vorzuexerzieren und die Haltungen, die politisch gerade en vogue waren, vorzuleben. So stieß er in Sphären vor, die ihn im Laufe der Zeit wohl begünstigten, auch ins Politische vorzustoßen – seit einigen Jahren sitzt er hin und wieder in Talkformaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, er glänzt dort durch gallige Aussagen, die zwar für sachliche politische Auseinandersetzungen wenig geeignet sind, sich aber von Haltungsaktivisten glänzend ausschlachten lassen.
Maßstäbe aus dem Unterhaltungsbetrieb
Das Thema AfD ist nun zu seinem Lebensinhalt geworden – die Linkspartei lud ihn in den Thüringer Landtag, dort sollte er über die Gefahren durch den Rechtspopulismus sprechen. Kerkeling monologisierte hemmungslos, allerdings übte er sich in Themenverfehlung, er sprach über eine völlig andere Partei, die es zudem nicht mehr gibt – über die NSDAP. Sein Großvater sei Opfer der Nationalsozialisten gewesen. Der war »katholischer Kommunist«, wie Kerkeling erklärte – und er, der Enkel, sei kein Experte für Verfassungsrecht, aber »ein Nachfahre eines Opfers des Nationalsozialismus«. Ohne das Martyrium seines Großvaters kleinreden zu wollen, greift der ehemalige Komiker zu einer Vereinfachung, die seine Erklärung offenbar abfedern soll. Hermann Anton Kerkeling, der Großvater, war Mitglied der KPD, die nicht anders als die Nazis damit beschäftigt waren, die Weimarer Demokratie zersetzen zu wollen. Bei Kerkeling hört sich das jedoch so an, als seien die von Moskau und Stalin finanzierten und instruierten Kommunisten seinerzeit wahre Vorzeigedemokraten gewesen, die sich gegen die nationalsozialistische Tyrannei stellten.
Kerkelings Ausführungen im Thüringer Landtag sind zu keinem Moment satisfaktionsfähig, ein Höhepunkt der Peinlichkeit ist seine Abrechnung mit dem AfD-Wahlkampfslogan »Alles ist möglich«. Wenn der zutreffe, so meint er, dann sei ja auch Buchenwald möglich – da mag er auf einer ontologischen Ebene richtig liegen. So gesehen hätte er auch schlussfolgern können, dass eine Mondlandung im Bereich des Möglichen läge. Ebenso ein Ministerium für alberne Gangarten nach Vorbild einer englischen Komikertruppe. Auch das wäre zumindest vorstellbar. Die Grünen verwendeten übrigens im Wahlkampf 2021 genau jenen Spruch, wonach alles möglich sei. Hatten sie Buchenwald im Sinn? Kerkeling schweigt dazu, vermutlich war ihm nicht bewusst, dass auch andere schon allerlei für möglich hielten, ohne dabei die Errichtung eines Konzentrationslagers in Erwägung zu ziehen.
Schon vor Kerkelings Landtagsauftritt erfreute sich der alternde Komödiant hoher Beliebtheit, wenn man auch nicht weiß, ob sie nur Produkt einer rührigen Aktivistentruppe ist oder doch tatsächlich in der Bevölkerung messbar. Bundespräsident sollte er werden, fordern viele seit geraumer Zeit. Ob sich die politischen Chargen ein lukratives Pöstchen am Rande der Tagespolitik von einem Kunstschaffenden wegnehmen lassen, ist natürlich mehr als fraglich. Aber wie zum Henker kann man auf die Idee kommen, dass diesen Hans-Peter Kerkeling in irgendeiner Weise etwas dazu befähigen könnte, Tag für Tag »lecker Mittagessen« in Bellevue zu sich zu nehmen? Reicht es jetzt schon als Qualifikation, den Jakobsweg gegangen zu sein?
Vermutlich sollte man all das – und noch viel mehr – als Ausdruck spätbundesrepublikanischer Dekadenz begreifen: Ein Komiker, der der politischen Klasse aus dem Herzen spricht, gilt mittlerweile ohne viel Federlesens als potenzieller Staatsmann. Der Ausweis seiner Befähigung: Haltung – und zwar die richtige. Der römische Historiker Ammianus Marcellinus beschrieb 4. Jahrhundert nach Christus ganz ähnliche Dekadenzprozesse: Die römische Oberschicht umgab sich lieber mit Sängern als mit Philosophen, Bühnenkünstler traten an die Stelle von Rednern. Als wegen Missernten und Dürren Lebensmittelknappheit drohte, wurden fremde Gelehrte aus Rom vertrieben, doch Tausende Tänzerinnen samt ihrem Anhang durften bleiben. Seine Schilderung spätrömischer Dekadenz handelt von einer Elite, die ganz offensichtlich jedes Gespür dafür verloren hatte, was ein Gemeinwesen braucht. Die Berliner Republik gibt diesem alten Motiv eine zeitgenössische Form: Ihr genügt ein Unterhaltungskünstler, der ihre Überzeugungen mit dem gebotenen Pathos vorträgt, um ihn für höhere Weihen zumindest empfehlen zu wollen. Wer den hohen Herren und Herrinnen die richtigen Stichworte liefert, darf im besten Deutschland aller Zeiten darauf hoffen, selbst zum Herrn oder zur Herrin gezählt zu werden.
Solche und andere Komiker
Komiker, die in westlichen Demokratien – wir nennen den Komplex mal aus guter alter Tradition heraus so – nach politischer Macht greifen: Das gab es doch hin und wieder bereits, nicht wahr? In jenen Fällen wurde ja auch nicht gleich das Geschütz der Dekadenz aufgefahren. Ist es also eine Übertreibung, die Causa Kerkeling, die die Berliner Republik im Jahre 2026 beschäftigt, als einen solchen Niedergang zu beschreiben? Ziehen wir daher zum Vergleich zwei vergleichbare Fälle heran – auch wenn wir gleich sehen werden, dass sie gar nicht zu vergleichen sind. Da hätten wir einmal die Geschichte des Komikers Coluche im Angebot, der in den Achtzigerjahren kurzzeitig damit liebäugelte, Präsident der Französischen Republik zu werden – und der durchaus eine begeisterte Anhängerschaft fand. Und dann wäre da noch, so lange ist es noch gar nicht her, der italienische Komiker Beppe Grillo, dessen Partei Movimento 5 Stelle in Italien zu einem ernstzunehmenden Machtaspiranten wurde.
Coluche, mit bürgerlichem Namen Michel Colucci, war den Franzosen als respektloser Bühnen- und Radiokomiker bekannt, ehe er seine politischen Ambitionen kundtat. Seine Markenzeichen waren eine Latzhose – und eine derbe Ausdrucksart, die sich mit gesellschaftlichen Zumutungen und bürgerlichen Selbstgerechtigkeiten beschäftigte. Dem deutschen Publikum blieb er als tollpatschiger Sohn des Gastrokritikers Duchemin – gespielt von Louis de Funès – im Film Brust oder Keule in Erinnerung. Im Oktober 1980 verkündete er seine Präsidentschaftsinitiative, er wolle all denen, die für etablierten Politikbetrieb nicht zählten, eine Stimme verleihen. Er sei – so lautete auch seine Wahlwerbung – der einzige Kandidat, der keinen Grund habe, die Bürger anzulügen. Coluche war der Anti-Politiker, der mit dem Establishment politisch brechen wollte, von dem immer mehr Franzosen enttäuscht waren. Eine im Dezember 1980 veröffentlichte Umfrage bescheinigte ihm, dass 16 Prozent der Wahlberechtigten ihn unterstützen würden. Unter politischem Druck und angesichts von Drohungen zog er sich im Frühjahr 1981 zurück – zudem brachte er die erforderlichen 500 Unterstützerunterschriften gewählter Amtsträger nicht zusammen. In seiner Rückzugserklärung schrieb er, zahlreiche Bürgermeister hätten ihre Zusagen auf Weisung ihrer Parteien zurückgenommen. Der Schauspieler und Komiker starb einige Jahre danach bei einem Motorradunfall – er prallte aus voller Fahrt in einen Lastwagen.
Beppe Grillo wiederum kam aus dem italienischen Fernsehbetrieb, wo er seit den späten Siebzigerjahren mit bissiger Satire bekannt geworden war. Sein Spott über Ministerpräsident Bettino Craxi und die Korruption der Sozialisten brachte ihn in Konflikt mit der Sendeanstalt RAI. Auf der Bühne beschäftigte er sich zunehmend mit Verbrauchertäuschung, Umweltzerstörung und der Verflechtung wirtschaftlicher und politischer Interessen. Der Komiker wurde zum Ankläger eines Betriebes, den er für korrupt und gegenüber den Bürgern abgeschottet hielt. Seine Einschätzung lautete, dass die Italiener in einer Parteienherrschaft lebten, nicht aber in einer Demokratie. Gemeinsam mit Gianroberto Casaleggio gründete er 2009 das Movimento 5 Stelle, das die etablierte Politik durch Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie herausfordern sollte. 2018 wurden seine Partei mit knapp 33 Prozent stärkste Kraft des Landes und war anschließend Teil der Regierung. Grillo wurde im Laufe der Jahre danach entmachtet. Im Streit mit Giuseppe Conte verteidigte er die ursprünglichen Regeln der Bewegung, insbesondere die Begrenzung auf zwei Mandate. Doch die Bewegung vollzog den Bruch mit ihren ursprünglichen Werten – und ihrem Mitgründer. Der Komiker hatte den politischen Betrieb aufbrechen wollen, aber am Ende war seine eigene Bewegung Teil dieses Betriebs geworden.
Zwei Komiker, die gegen den politischen Betrieb ihrer Nationen aufstanden und ihre Beliebtheit beim Publikum nutzen wollten – und im Falle Grillos auch nutzten –, um sich als Alternative anzudienen: Hier zeigt sich schon der deutliche Unterschied zu jenem Komiker, der nun in Deutschland hochgejubelt wird. Kerkeling hat gar kein Problem mit der hiesigen Politik, er beanstandet nicht – wie Coluche einst –, dass es Enttäuschte gibt, die zu kurz kommen. Sein Engagement ist nicht das eines Mannes, der in der Opposition zum Regierungsbetrieb und der Parteienherrschaft steht, ganz im Gegenteil: Er dient sich der Sache der Mächtigen an, möchte, dass alles so bleibt wie es ist – anders als seine Fachkollegen aus Frankreich und Italien, die diesen Betrieb als Ursache bürgerlicher Unzufriedenheit zu identifizieren glaubten, stellt sich Kerkeling gegen jene, die – in weiten Teilen zumindest – ihre Unzufriedenheit damit besiegeln, eine gewisse Partei zu wählen. Kerkeling fordert den Betrieb nicht heraus, er will ihm Glaubwürdigkeit verschaffen und dessen katastrophales Versagen letztlich von der Agenda wischen – für Coluche und Grillo sollte es kein »Weiter so!« geben, der in die Politik gezogene Kerkeling gibt sich aber als Jünger dieser Parole zu zeigen.
Das allerletzte Aufgebot einer erschöpften Ordnung
Ja, man muss es wohl so polemisch wie möglich sagen, alles andere lässt der befremdliche Auftritt Kerkelings in Thüringen gar nicht mehr zu: Der ehemalige Komiker, der urplötzlich irgendeine nicht näher definierte Expertise in Sachen Parteiverbotsverfahren haben soll, muss als das letzte Aufgebot »unserer Demokratie« und ihrer Apologeten betrachtet werden – als allerletzter Hoffnungszipfel, nachdem das Ancien Régime in Spe greift, um doch noch irgendwie heil aus der Transformation der Parteienlandschaft herauszutreten. Denn die parteipolitische Ordnung, die diese Republik kennt, ist erschöpft – das konnte man auch recht eindringlich am Wochenende beobachten, als die Granden des Landes zusammenfanden, um bei bester Laune und unter Anwendung der altbekannten Beschwörungsformeln, den Tag der Deutschen Einheit zu begehen. In diese illustre Runde passt freilich auch ein Komiker hinein, der längst seinen Frieden mit den politischen Herren und ihrer Hofschranzen geschlossen hat – und der sich bereithält, ihnen Gefälligkeitsdienste in Form eines moralischen Gewährsmannes zu erweisen.
Dekadenz äußerte sich zu jeder Zeit insbesondere darin, dass die Führungsschicht ihre eigene Bestätigung für eine gesellschaftliche Notwendigkeit hält – parallel dazu wird die Kritik an ihr, das Zuwiderhandeln gegen die Vorstellungen, die diese Schicht vertritt, zu einem rebellischen Akt, der bitte zu unterlassen sei. Zusammen bescheinigt man sich in diesen elitären Zirkeln einander Verantwortungsbewusstsein – und man lauscht ergriffen den Bekenntnissen, die am besten wortgetreu einfach wiederholt werden, um eingängig zu werden. Ob man die erreicht, die außerhalb stehen – vulgärdemokratisch und fast schon völkisch angehaucht als »das Volk« bezeichnet –, gerät zur Nebensache. Fortwährend donnernder Applaus ist notwendig, um jeden Zweifel zu verdrängen. Eine Schauspielerin – am Samstag war es Katja Riemann – sagte so beispielsweise den Bundespräsidenten in einer orgiastischen Anmoderation an, ganz so wie damals Michael Buffer im Boxring Henry Maske ankündigte, nur mit dem Zusatz, dass Frank-Walter Steinmeier »der Höhepunkt« sei – und die versammelte Gemeinde, ausgewähltes Publikum aus Politik, Medien und Kunst, suhlt sich in der Gewissheit, hier alles richtig zu machen und es klatschte frenetisch.
Hier zeigt sich der dekadente Kreislauf, in dem moralische Autorität kultiviert und gegen jeden ins Feld geführt wird, der Zweifel an der systemischen Inszenierung vorbringt. Wer moniert, dass es gewisse Figuren in diesem Dekadenzspiel gibt, die plötzlich zu Eunuchen – zu Wächtern, die gar nicht die Potenz haben, um über den Einlass zu wachen – eines System umgeschult werden, das in einer tiefer Legitimationskrise steckt, disqualifiziert sich und muss sich am Ende von Komikern belehren lassen, die sich dazu entschieden haben, sich selbst zu Staatskünstlern herabzuwürdigen.
Welchen Anteil die Entscheidungen dieser abgeschotteten Klasse an der Unzufriedenheit haben, bleibt unreflektiert – Kerkeling bezeichnete AfD-Mitglieder auch schon als Idioten, der Antrieb dieser Leute interessiert ihn keinen Moment. Er sehnt sich nach einem Land, in dem er einfach so weitermachen kann wie bisher. Und die Unzufriedenen, die können ja auch die Sozialdemokraten wählen, also die »eingebaute Alternative«, die so völlig alternativlos ist, dass sie anwachsend bedeutungslos wird. Natürlich kann und muss man Zweifel haben, ob diese AfD die politische Landschaft wirklich verändern will. Aber die Grundfrage ist doch, warum so viele Menschen sie mittlerweile wählen – mit dekadenten Auftritten von willfährigen Komikern und Inszenierungen wie zur Deutschen Einheit gewinnt man diese Menschen nicht zurück, sondern sorgt dafür, dass der Niedergang beschleunigt wird. Kerkeling ist insofern eine passende Figur für diese Phase der elitären und arroganten Selbstgenügsamkeit, denn über den Horizont seiner Einsichten blickt er nicht, will er gar nicht blicken. Früher spielte er der Republik als falsche Königin noch Streiche, mittlerweile könnte er jedoch als richtiger Präsident in eben jenes Lustschlösschen einziehen, wenn es nach einigen Dekadenzbeauftragten im Lande ginge. Seine Qualifikation ist die pure, die reine, die absolute Haltung. Dass da nicht mehr dahintersteckt, konnte man bei seinem Auftritt in jenem Landtag sehen. Es ist also tatsächlich so, dass nach dem jetzigen Katastrophenpräsidenten – Frank-Walter »der Höhepunkt« Steinmeier – nochmal Niveaulimbo getanzt werden kann. Wie tief kann man so eine Latte eigentlich hängen?
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Wenn Spaßmacher die eigene Saturiertheit und Borniertheit, dem Publikum als „Unsere Demokratie“ verkaufen wollen!
Lieber ein Komiker als Bundespräsidenten als ein Geheimdienstler als Diktator. Aber beides möglich, in einer Welt in der Industriemechaniker zum Journalisten mutieren.
Wer wollte diese Entwicklung schon kritisieren.
Bei den aufgezählten Politclowns fehlt ein ganz großer: Pimmelpiano Selensky. DAS war komisch. dagegen ist doch Beatrix Kerkeling wirklich nur lauwarm.
Ich verstehe nicht ganz, da sitzt doch bereits ein Komiker im Schloss Bellevue (lustig ist auch der nicht)?
AfD-Fan RDL konnte sich den Seitenhieb auf die KPD nicht verkneifen?
Welche Alternative gibt es noch? Das ist die Frage. Jede Partei kann es unmöglich sein. Denn die mutiert auf dem Weg zur Macht. Oder sie wird unterwandert oder wird zerstritten.
Ist denn sicher, dass das nicht eine Inszenierung von Kerkeling ist?
Irgendwann sehen wir dann die Sendung, in der alles aufgelöst wird, und lachen furchtbar.
nee, der glaubt das wirklich, was er da von sich gegeben hat. Der gehört auch nur zum Establishment.
•Wie tief kann man so eine Latte eigentlich hängen?
An diesem allgemeinen Vergleich müsste, der Logik und Realität folgend, dringend gearbeitet werden.
Die Latte muss, anwendbar auf viele Bereiche mehr, sehr hoch gehängt werden, damit ein jeder, der sich berufen/auserwählt fühlt, „aufrecht, mühelos und ohne sich verbiegen“ zu müssen, problemlos drunter durch passt.