
Vergangene Ideologien prägen die Gegenwart: Aus Emanzipation wird Gesinnungspolitik, das Gleichgewicht zwischen Freiheit und Demokratie gerät ins Wanken.
Bisweilen basieren wesentliche Momente der Gegenwart auf Weltanschauungen, die zum Zeitpunkt ihres Aufblühens ihrer historischen Berechtigung bereits hinterherhinken. Höchst spannungsreich wird es, wenn sich mehrere solcher Weltanschauungen verstärkend übereinanderschichten, wie es in den letzten dreißig Jahren in drei höchst verschiedenen Weltanschauungen zum Ausdruck kommt: Neoliberalismus, Kritische Theorie, postmoderne Vernunftskepsis. Eine Melange aus diesen Weltanschauungen formiert die Mindsets sich kosmopolitisch wähnender Eliten – auf Kosten der seit dem zweiten Weltkrieg gewachsenen Verbindung von liberaler Rechtsstaatlichkeit einerseits und demokratischer Volkssouveränität andererseits.
Beginnen wir in den 1940er Jahren: Der Neoliberalismus, begründet von Ökonomen wie Friedrich August von Hayek, Alexander Rüstow, Gottfried Haberler und Milton Friedman, entstand mit der berühmt-berüchtigten Mont Pelerin-Society in einer Zeit, in der die Welt von Nationalsozialismus, Faschismus und Staatskommunismus bedroht war. Die Knechtschaft im totalitären Staat war für die Neoliberalen die Realität gewordene Dystopie, die offene Gesellschaft und der freie Handelsstaat ihr Gegenentwurf. Die neoliberale Lehre, die radikal auf die Rechte des Einzelnen setzt, war die Gegenbewegung zu totalitären Systemen, in denen der Staat alles, das Individuum nichts war. Der Neoliberalismus verabsolutierte den liberalen Rechtsstaat und legte, wie der kanadische Historiker Quinn Slobodian zeigt[i], eine ausgewachsene Skepsis gegenüber dem demokratischen Prinzip der Volkssouveränität an den Tag. Dieser verabsolutierte Liberalismus, der die Interessen von Kapitalbesitzern vor den Zumutungen nationaler Souveränität schützen sollte, begann ausgerechnet zu einem Zeitpunkt in westlichen Industrienationen Fuß zu fassen, als individuelle Freiheitsrechte bereits abgesichert worden waren und ein zufriedenstellender Ausgleich zwischen den Interessen von Investoren und Kapitalbesitzern einerseits und Arbeitnehmern andererseits herrschte. Die „Institutionalisierung des Klassengegensatzes“ hatte sich bereits Ende der 1940er Jahre abgezeichnet, wie der Soziologe Theodor Geiger festhielt.[ii]
Politischer und ökonomischer Kontrollverlust

Seinen Einzug in die Politik erhielt der Neoliberalismus, der diese Institutionalisierung des Klassengegensatzes wieder aufbrechen sollte, über die anti-etatistischen Politikansätze Margaret Thatchers in Großbritannien und Ronald Reagan in den USA zu Beginn der 1980er Jahre. Ausgerechnet mit dem Zusammenbruch des Sowjetreiches 1989/90 blühte der Neoliberalismus auf – und mit ihm sein dezidiert antitotalitärer, hyper-individualistischer, hyper-universalistischer Impuls, der sich heute als Teil der globalistischen Weltanschauung links-progressiver Eliten identifizieren lässt. Jener real existierende Totalitarismus, gegen den sich der Neoliberalismus einst mit großer Berechtigung gewandt hatte, war allerdings bereits untergegangen. Ein Ungleichgewicht von Volkssouveränität und Liberalität zugunsten letzterer war die Folge. Die Privatisierungswellen in den 1990er Jahren vollzogen sich im neoliberalen Siegestaumel. Der politische Einfluss einer Vorstellung verabsolutierter, individueller Freiheitsrechte und der Abbau nationalstaatlicher Grenzen für die globale Bewegungen des Kapitals verschaffte den Interessen von mächtigen Investoren und Kapitalbesitzern ein höheres Gewicht als den Interessen jener, die in ihrer Zweizimmer-Wohnung zur Miete wohnten und auf den Bus, die Bahn und das örtliche Krankenhaus angewiesen waren. Die Gründung von supranationalen Organisationen und Abkommen wie Mercosur (1991), der EU (1993), der Welthandelsorganisation (1995), der Europäischen Zentralbank (1998) sowie die Ausweitung der Zuständigkeiten und Verbindlichkeiten internationaler Gerichte im Bereich der Menschenrechte, des Völkerstrafrechts und des Investitionsschutzes hatte für viele Menschen politischen und ökonomischen Kontrollverlust – allerdings nicht zwingend: Wohlstandsverlust – zur Folge.
Einer analogen Zeitverzögerung unterlag die Rezeption der frühen Kritischen Theorie um Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Ihr radikal anti-modernistisches Buch „Dialektik der Aufklärung“, das 1944 in den USA erschien, hatten sie unter dem Eindruck der singulären Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, geschrieben. Der Wille zur Herrschaft ist der Keim von Aufklärung, und Aufklärung schlägt zwingend in Unterjochung um, lautete die provokante These, die ihre Herkunft aus der Philosophie Nietzsches nicht verleugnen kann. Der Defätismus der Kritischen Theorie verstärkte unter den revoltierenden Studierenden um „68“, die das Buch zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen mit Inbrunst lasen, den Eindruck, dass mit den von der Regierung Kiesinger verabschiedeten Notstandsgesetzen ein neuer Faschismus drohe. Die 68er hatten die „Flaschenpost“ (M. Horkheimer) geöffnet, die der Horkheimer-Zirkel mit seiner pessimistischen Geschichtsphilosophie in den 1940er Jahren in das Meer der Zeit hineingeworfen hatte. Die Bundesrepublik Deutschland war Mitte der 1960er Jahre, Notstandsgesetze hin oder her, allerdings längst zu einer stabilen Demokratie geworden, der Faschismus-Vorwurf daher radikal realitätsfremd, und er kulminierte wenige Jahre später im Terror der RAF: Morde im Dienst der vermeintlich guten Sache, ausgeführt im Bewusstsein einer ebenso vermeintlich geschichtsphilosophischen Notwendigkeit.
Weg in den Gesinnungsstaat
Die dritte Zeitverzögerung betrifft die Philosophie der Postmoderne, die ihre größte außerakademische Wirkung in Gestalt der Woke Culture erst 40 Jahre nach ihrer akademischen Blüte in den 70er und 80er Jahren entfaltete. „Foucault“ war einer der Namen, der in jener bewegten Zeit seinen revolutionär-prophetischen Klang erhielt. Foucault machte die Revolte zu einer Angelegenheit, in sich zynisch-machtbesessener Intellektualismus in seiner universitären Praxis erst jenseits, später auch diesseits des Atlantiks sukzessive in eine innerwissenschaftliche politische Bewegung transformierte: Wie sich biopolitische Macht durch Geburtenkontrolle, Demographie und Medizinsystem in unsere Körper einschreibt, wie der Wahnsinn erst die Vernunft hervorbringt, wie noch das scheinbar allerprivateste, die Sexualität, von den Diskursen der Sozialkontrolleure durchzogen ist; all das galt es nun zu verstehen, um sich im Geist der 1970er Jahre davon zu befreien, auch wenn dies für Foucault nur eine andere Weise war, Macht über sich und andere auszuüben.
Das Aufbegehren gegen die „heterosexuelle Matrix“ (A. Rich/J. Butler), gegen den angeblich allgegenwärtigen „strukturellen Rassismus“, speist sich aus diesem Geist. Und er trifft nun 40 Jahre später auf eine strukturell heterogene, aber weltanschaulich homogene Melange aus Altachtundsechzigern, „Wiedergutmachern“ (R. Unger) der Generation Robert Habeck[iii] und akademischen gebildeten Mittelschichtskids, die es sich auf die Fahne schreiben, jene „Emanzipation“, die bereits der Kritischen Theorie vorschwebte, endlich zu verwirklichen – obwohl die Verhältnisse in westlichen Industrienationen so freiheitlich, so gleichberechtigt, so human sind wie noch zuvor in der Geschichte der Menschheit. Die Woke Culture lebt in dem Glauben, ihr Feind sei der hegemoniale Konservatismus früherer Zeiten, den die Philosophie der Postmoderne zum Gegenstand ihres kryptonormativen Theoriegebäudes machte: die Macht der Psychiatrie, die Macht des Patriarchats, die Macht des weißen heterosexuellen, westlichen Cis-Mannes, der die ganze Welt ideologisch auf sich hin ausrichtet, sinistre Spuren eines alles durchwirkenden Herrschaftsapparats, der sich in den feinsten Verästelungen unserer Praktiken, unserer Köpfe, unserer Körper niederlässt. Dagegen gilt es nun, so sieht es die Woke Culture in ihrem rückwärtsgewandten Aktivismus, aufzubegehren, und dies erklärt, warum ihre Kritik an freiheitlichen Demokratien so stark überschießt, dass es diese in ihrem Bestand gefährdet: Woke Culture wird zu Cancel Culture, der Versuch, „unsere Demokratie“ auszubauen und vor „rechts“ zu retten, zum Weg in den Gesinnungsstaat.
Zeit für ein neues Gleichgewicht
Die Geschichte von Weltanschauungen hat also bisweilen einen langen Atem, und er schlägt sich nicht immer dort nieder, wo man es vermutet: Der Neoliberalismus reagierte in den 1970er Jahren auf eine Problemlage aus den 1930er Jahren; die 68er-Bewegung witterte einen neuen Faschismus auf der Grundlage von Theorien, die die 1940er Jahre erklären sollten; und die Wokeness speist sich aus Theorien, die in den 1970er und 1980er Jahren ihre Hochphase hatten und auf die konservativ-traditionalistische Diskurshegemonie vergangener Zeiten reagierte. Im zurückliegenden Jahrzehnt fließen diese drei Strömungen nun ineinander und ihre Energien verstärken sich wechselseitig. Der große Profiteur dieser Entwicklung ist jene rechtsidentitäre Politik, die die Souveränität der Völker, die Traditionen gewachsener Gemeinschaften, die geschlechtlichen Naturverhältnisse wieder ins Zentrum politischer Gestaltung rücken möchte. Das rechtsidentitäre Denken ist die Gegenbewegung zu dem Zusammenwirken von realitätsferner Gesellschaftskritik, postmoderner Vernunftskepsis, verabsolutierter Autonomie des Individuums und der Einbindung der Welt in das gleichmacherische Regelgeflecht abstrakter Institutionen, die keinen ethos, keinen Ort konkreter affektiver Bindungen in konkreten Gemeinschaften mehr kennen.
Es ist höchst Zeit für ein neues Gleichgewicht zwischen der Souveränität der Völker und ihrer Einbindung in die internationale Gemeinschaft, damit weder Nationalstaat noch Weltgemeinschaft zwischen den Fronten zerrieben werden. Dafür ist ein klarer, vorurteilsfreier Blick auf die Gegenwart erforderlich, frei von der einseitigen Anwendung politischer Ideen, die aus der Reaktion auf vergangene Herausforderungen entstanden sind.
Das neue Buch von Christian J. Zeller: Zerstörung der Meinungsfreiheit. Eine politische Zeitdiagnose. Münster: Solibro Verlag 1. Auflage 2025 [klarschiff Bd. 20] ISBN 978-3-96079-126-3, Broschur, 456 Seiten, 26 Euro (D).
Fußnoten
[i] Quinn Slobodian (2025): Globalisten. Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus, Bonn: bpb
[ii] Geiger, Theodor (1949): Die Klassengesellschaft im Schmelztiegel, Köln und Hagen: Verlag Gustav Kiepenheuer, S. 182ff.
[iii] Raymond Unger (2018): Die Wiedergutmacher: Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte, München: Europa Verlag




So viel Nonsens in einem einzigen Beitrag ist bemerkenswert! ‚Den‘ Neoliberalismus hat es so nie gegeben, wenn man sich die Unterschiede zwischen Freiburger Schule, Österreichischer Schule und Chicagoer Schule genauer vor Augen hält. Unter Berücksichtigung seiner Annahmen, ist ‚der‘ Neoliberalismus weder ein Kind der 1930/1940er Jahre, noch eine Praxis der 1970/1980er Jahre, insofern in jeder der genannten ‚Schulen’/Praktiken auch weitergeführt wird, was bereits im 19. Jahrhundert gedacht und geschrieben wurde. Dasselbe gilt für die Kritische Theorie und den Poststrukturalismus. Interessant hier, dass ein promovierter Soziologe nicht zwischen den Schriften Foucaults und der aktivistischen, zum Teil industrienahen und intellektuell auffällig unbedarften woke-Bewegung differenzieren kann. Summa summarum ist der Text vor allem ein Indiz für die geistig-intellektuelle Misere im Land, die sich in vulgärem Dingdenken und der Unfähigkeit zu sorgfältiger begrifflicher Analyse realweltlicher Entwicklungen manifestiert.
In diesem Artikel werden die Machtverhältnisse beschrieben, wie die offizielle Erklärung eben lautet. Das ist leider eine Karikatur der Vorgänge hinter den Kulissen, wo die Drathzieher Ideologien benutzen wie Einmaltaschentücher: Hauptsache der Pöbel ist abgelenkt, funktioniert ja – auch bei „Intellektuellen“ und dem folgsamen Akademikern. Derlei „Analysen“ leiden unter mangelnder Anwendbarkeit, da die Ausgangslage schon mal lückenhaft erfaßt ist.
Als einen der leicht nachprüfbaren Anzeiger von mangelnder Realität: die RAF war ein Werkzeug der „Dienste“ und nie ohne Begleitung von Amtsstuben. Die Bücher von Regine Igel helfen da weiter, oder die Protokolle der Gerichtsverfahren .. mitunter jede tiefere Beschäftigung mit dem Thema, analog zur etwas aktuelleren Geschichte mit der NSU – das selbe in Blau.
falls jemand noch nicht ganz wach ist. wir sind schon längst im endgame der barbarei und das einzige was euch dazu einfällt sind kilometerlange elegien über wokeness und cancel culture, zwei randexistentielle phänomene, die man nur kennt weil sie von rechten, pardon… der „mitte“ aufgegriffen und missbraucht wurden um noch weiter rechts stehende bekämpfen zu wollen und linke zu diffamieren. gut, daß wenigstens das titelbild zum anitintellektualismus der deutschen passt wie arsch auf eimer. im letzten absatz wird dann noch klurz dargestellt woraus anscheined wirklich ankommen soll laut autor: nationenwahn und konkurrenz derselben auf dem kapitalistischen weltmarkt.
das volk der richter und henker, here we go again
Hm… Also den Neoliberalismus, der allein den systembedingt in wenigen Händen konzentrierten privaten Besitz von Geld und Produktionsmitteln als Machtzugang kennt, was ihn zu einer Neuauflage des Feudalismus (mit einem herrschenden Geld-Adel) macht, als „antitotalitär“ zu bezeichnen…. mutig!
„Mutig“ ist eine sehr mutige Umschreibung! 🤣
Ja, heute hab ich mich mal getraut!
😀
👍👍👍💪
ymmd 🤣🤣🤣
@Elberadler
So etwas passiert, wenn man -wie der Autor- zwischen verschieden ausgerichteten Liberalismen (politisch, gesellschaftlich) nicht zu differenzieren vermag.
Und ich muss zugeben, dass die Vokabel, die mir dazu in den Sinn kam, eine deutlich anklagendere war.
@Elberadler
Ja, der Autor ist ziemlich eindimensional mit einem eindeutigen Schlag in Richtung Konservativismus.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass er auch ein Konservativer ist mit allen Bekenntnissen zu den ganzen konservativen Ideologien, wie eben auch zum Neoliberalismus.
Wenn man sich dieses „Bündnis Redefreiheit“ mal anschaut, dann stellt man auch entsprechend fest, dass dieses „Bündnis“ dann auch nur aus Konservativen, Rechten, Wirtschaftsliberalen und Libertären besteht.
Somit stellt sich unweigerlich die Frage, ob der Autor das Problem mit den ideologischen Lagerbildungen dann auch tatsächlich verstanden hat?
Ich möchte das hier mal ernsthaft bezweifeln! Vielmehr macht der Autor auf mich den Eindruck, dass er zwar, auch zu Recht, die ganzen linken Ideologien kritisiert, aber zu den ganzen rechten und konservativen Ideologien schweigt.
Und das disqualifiziert ihn als ernstzunehmenden Analytiker. Vielmehr sind solche Leute für mich bestenfalls nur Möchtegern-Intellektuelle.
Was soll mir der alte Herr, sich den Mund zuhaltend, auf dem Bild mit seiner anscheinend eingenässten Hose vermitteln? Und, falls das absichtlich so dargestellt ist, warum nur er?
Das soll vermitteln, dass das Verständnis für die Meinungsfreiheit, wie sie vom extremrechten Rand eingefordert wird, die ganze Tiefe eines Prompts für ChatGPT hat.
Auch Overton möchte diesen Bilder-Dreck normalisieren.
Offensichtlich auch Zombie-Hände…
Zitat:
„…Melange aus Altachtundsechzigern, „Wiedergutmachern“ (R. Unger) der Generation Robert Habeck[iii] und akademischen gebildeten Mittelschichtskids…“
Die 3 gelisteten Schichten sind ungefähr so gut mischbar wie Schwerdieselöl, Rotwein und Helium, sowohl in politischen als auch in gesellschaftstheoretischen Konzepten, wie man die zu einer Melange verarbeiten könnte, ist mir völlig schleierhaft, dies würde Hochtechnologie vom Feinsten erfordern, die ich mir noch nicht mal vorstellen kann. Allenfalls Höchstdruckverfahren – genau das Richtige für die Herstellung explosiver Mischungen…
Ganz tagaktuell könnte man noch nachfragen, wie die gegenwärtige US-Politik an den Liberalismus andockbar wäre, als Bestandteil oder als Fortsetzung/Weiterentwicklung desselben? Denn die Demokraten aus dem liberalen Lager haben ja, wie sich nun klar zeigt, dieselbe Politik verfolgt wie die gegenwärtige republikanische Staatsführung (nur nicht ganz so knallhart und unverblümt, man hatte immerhin weltweite Demokratieförderung und Terrorismusbekämpfung im Forderungskatalog statt Drogen, Erdöl und Terrorismus).
Ich bin noch darauf gespannt, wann im Zuge der Grönlandübernahme die dänische Regierungschefin (wahlweise die dänische Königin – das hängt von der politischen Kompetenz der Befehlshaber ab) nach Washington „ausgeflogen“ wird. Womöglich droht ihr in Europa ein Mordanschlag, und die USA können als einzige Weltmacht ihren Schutz (ihre Schutzhaft?) angemessen ausgestalten…
Wer als nächstes Ziel dran ist, entscheidet imho allein die Größe der Beute im Verhältnis zur Zahl der Langstreckenraketen und Oreshniks. Da liegt Dänemark weit vor Iran in der Rangfolge…
/sarcasm
Die Popcorntüten stehen bereit…
Wie sagt Pepe immer so gern: großes kabuki, gaaaanz großes…
Dänemark hat inzwischen einen König. Seine Mutter hat abgedankt und genießt ihren Lebensabend als Kostümschneiderin…
Im Lebenslauf wäre bestimmt noch Platz gewesen für die Bemerkung, dass der Autor auch für Tichys Einblick und für die Achse des Guten geschrieben hat.
Ansonsten ist das die verlogenste Darstellung des Neoliberalismus, die ich je gelesen habe. Und das will bei dem Thema schon etwas heißen.
Auf was für einem Weg befindet sich eigentlich dieses Onlinemagazin?
@grftjx
„Auf was für einem Weg befindet sich eigentlich dieses Onlinemagazin?“
Ja, diese Frage habe ich mir auch schon gestellt!
Auf jeden Fall lässt die inhaltliche und vor allem intellektuelle Qualität extrem nach. Und von der notwendigen Wahrung der intellektuellen Integrität kann man im Zusammenhang mit dem Overton-Magazin auf jeden Fall nicht mehr reden.
Ich weiß nicht, ob der Florian Rötzer mittlerweile zu alt ist? Auf jeden Fall verfügt der Roberto DeLapuente nicht über die notwendigen geistigen und intellektuellen Fähigkeiten! Und das ist in Zeiten wie diesen ein echtes Ausschlusskriterium. Deswegen schaue ich hier auch nur noch alle paar Tage mal vorbei.
roetzer ist der Kriegsberichterstatter und lapuente macht den Rest.
roetzer war schon auf TP Recht einsilbig, dort waren Umfragen sein steckenpferd.
aber er hatte Kommentare zugelassen. das rechne ich ihm hoch an und sehe es hier genauso.
„Auf was für einem Weg befindet sich eigentlich dieses Onlinemagazin?“
Westend/Overton ist German MAGA, also GAGA (German Assholes Great Again). Es war nie anders- das wie das Original in US unter dem Deckmäntelchen des vorgetäuschten Anti-Elitarismus, Gemeinwohl-Kommunitarismus, Aufklärung und angeblicher Warheitsfindung -es soll dabei aber nur die Wahrheit der Eigentümer gefunden werden- agiert und die Marktnachfrage von rechts-libertären Strömungen innerhalb des urbanen middle class -Bildungsbürgertums -besser bekannt als „besorgte Bürger der Mitte“- bedient . Das Problem ist nicht der Anbieter im freien Markt, sondern der Konsument.
„Das Problem ist nicht der Anbieter im freien Markt, sondern der Konsument“
Au point!👍
Und dieses Problem löst sich in Bälde von selbst.
@cromwell
Interessanter Punkt: Wir hängen unser Fähnchen in den zeitgeistigen Wind, um so unser eigenes persönliches wirtschaftliches Überleben zu retten. – Willkommen im Libertarismus!
Was auch immer der Grund für diesen geistigen und intellektuellen Absturz dieses Magazins ist? So etwas werde zumindest ich nicht mehr unterstützen, weswegen ich vor einiger Zeit meine monatliche finanzielle Unterstützung für dieses Magazin beendet habe. Denn, die Wahrung der intellektuellen Integrität ist das Mindeste was ich erwarte, das ist das Minimum, das eingehalten werden muss. Dazu sind die Macher dieses Magazins aber nicht in der Lage. Ob wissentlich und willentlich oder weil ihnen die dafür notwendigen geistigen und intellektuellen Fähigkeiten fehlen, ist letztlich vollkommen egal.
„Die Bundesrepublik Deutschland war Mitte der 1960er Jahre, Notstandsgesetze hin oder her, allerdings längst zu einer stabilen Demokratie geworden, der Faschismus-Vorwurf daher radikal realitätsfremd“
Notstandsgesetze, Radikalenerlass, Verfolgung von Kommunisten jeder Art, die alten Nazirichter weiter in Amt und Würden, ein alter Nazi namens Gehlen der den BND aufbaute, Gewissensprüfungen. Tut mir leid, ich würde meinen der Autor ist radikal realitätsfremd. Die Säulen dieser angeblichen Demokratie waren nie demokratiekonform. In den 60er Jahren, 1967, wurde Benno Ohnesorg völlig „demokratiekonform“ bei einer Demonstration gegen den Schah von Persien erschossen. Von Zivilpolizisten! sic
Realitätsfremd ist auch so eine schöne Umschreibung. „promovierter Soziologe und politischer Publizist“ erfordert nun mal kein Basis-Studium in Zeitgeschichte, er könnte sich also begründet auf Unwissenheit berufen. Anderenfalls müsste man annehmen, daß er…?
Genau. von Karl Heinz Kurras,einem Stasispitzel, einem Zuträger des DDR Sozialismus
Und seine Kollegen und Vorgesetzten, die zugeguckt haben, und die Richter, die ihn freigesprochen haben, die waren auch alle Stasis. Alle! Die ganze Stasi hat da mitgemischt, da fehlte keiner!
Ächte rrrächte Toitschblütige würden niemals Linke ermorden.
“ … damit weder Nationalstaat noch Weltgemeinschaft zwischen den Fronten zerrieben werden.“
Verwirrend. Die Fronten bilden die Nationalstaaten. Und wo sieht der Autor eine Weltgemeinschaft?
Ich übersetze das kurz:
Weltgemeinschaft meint die absolute, durch nichts eingeschränkte Freiheit der Besitzenden.
Nationalstaaten sind Werkzeuge, um die ungewaschenen Massen mit einer Falschidentität und einer Herrschaftsstruktur zu versorgen und so gefügig zu halten, und natürlich auch verfügbar, falls man aus Gründen der Profitsteigerung oder wegen ungeklärter kollidierender Aneignungsvorrechte wieder mal Krieg führen muss.
Der älteste Trick der Geisteswissenschaftler, die Bedeutung ihrer Hirngespinnste hervorzuheben, besteht darin, diese als Ursachen für ökonomische und politische Entwicklungen hinzustellen.
Trotz all der (teilweise ziemlich arroganten und substanzlosen) Verrisse hier, trifft der Autor m.E. einen wunden Punkt.
Ich meine, all das philosophische Begriffsgewäsch bekommt man ohnehin niemals in eine konsistente Form, der jeder zustimmen würde und unter der jeder dasselbe versteht, Geistes“wissenschaftler“ verschwenden ja oft ihr ganzes Leben damit, superschlaue Bücher über sowas zu lesen und neue zu schreiben (die doch meist nur von ihresgleichen gelesen werden). Wen juckt schon, was Focault wirklich wollte und gedacht hat? Verstehen 99% der Menschen sowieso nicht, sie machen es wie mit der Bibel und mit Marx und beachten nur den Teil, der ihnen in den Kram passt, Hauptsache irgendeine vermeintlich höhere Wahrheit, die sie gegen widrige Umstände ins Feld führen können und von der andere sich beeindruckt fühlen könnten.
Und da sind wir schon bei dem Punkt, den der Autor macht: jeder Mensch kämpft gegen die widrigen Umstände, denen er sich ausgesetzt fühlt und missbraucht dabei das, was ihm als erstes in die Hände fällt oder was halt gerade Zeitgeist ist. Die 68iger kämpften eigentlich gegen ihre Elterngeneration bzw. eine Zeit, die von unverarbeiteten Kriegstraumata, materialistischer Ablenkung und Nazi-Erziehungsmethoden geprägt war.
Leider bemerken viele dann nicht, wenn sie das Ziel erreicht haben, sie rennen, zumindest wenn es sich um Institutionen handelt, die ihren eigenen Erhalt sicherstellen, immer weiter und werden dabei immer extremer, sind sogar bereit, blind das zu zerstören, was sie bereits erreicht haben, z.B. (zer)stört Massenmigration die erreichten Strukturen und die Toleranz von Nachkriegsdeutschland wieder, weil neue Generationen sich dadurch bedroht fühlen und dann ihrerseits die Übertreibung ihrer Eltern bekämpfen (und ganz sicher auch wieder dabei übertreiben werden). Das hat der Autor m.E. zumindest ganz gut umschrieben… es ist ein Generationending, basierend auf menschlicher Dummheit, mangelnder Selbsterkenntnis und Demut, fehlerhaften persönlichen Heuristiken und der Trägheit von Institutionen.
So, jetzt habe ich meine eigene arrogante Sichtweise auch noch hier abgeladen, man verzeihe mir 🙂
Ich bin raus für heute.
Ich finde es ja beachtlich, dass du dich offen zum Antiintellektualismus bekennst, der ja offenbar wesentlich für den Rechtspopulismus ist. Mich stört dabei nur, dass du dich dabei trotzdem eines Vokabulars bedienst, das eben jener Sphäre entstammt, die deiner Meinung nach nur Gewäsch hervorbringt.
Du hast recht. Kaum ein Mensch weiß, wieviele verbotene Bäume es im Paradies gibt, nichteinmal Du. Niemand liest die Bibel bis Seite 3.
Ohne jetzt detaillierter auf jene drei genannten geistigen Strömungen, ihre Ziele und ihre Elemente eingehen zu wollen, so ist der Hinweis darauf, dass sie ihre Hauptwirksamkeit im Grunde alle erst verspätet entfalteten, doch ein sehr bemerkenswerter Gedankengang.
So passten diese Strömungen, als sie sich dann allgemein breit gemacht hatten, gar nicht mehr zur gegenwärtigen Situation, sondern zu jener überholten Lage, in der sich ihre Schöpfer und Vordenker Jahrzehnte vorher befunden hatten.
Beinahe amüsant!
Man müsste prüfen, ob sich diese Verspätung womöglich auch im Hinblick auf andere geistige Strömungen feststellen lässt!
Oder ist es schlichtweg bloß dass immer wieder auftretende Problem mit den Epigonen, die auf den Schultern größerer Geister stehend, das Erbe pflegen wollen, ohne es aber tiefergehend verstanden zu haben?
Ja, das Problem mit den Epigonen!
War es nicht Horkheimer oder Adorno – jedenfalls einer von beiden – der den fanatisierten studentischen Rebellen um 1968 mal eine faschistische Verhaltensweise vorwarf und sich dann enttäuscht und wütend von ihnen zurückzog?
Ähnlich könnte man fragen, was denn die Vordenker des Neoliberalismus zu den heutigen Verhältnissen sagen würden? Wären sie wirklich zufrieden? Ich weiß es nicht, denn sie haben mich nie interessiert, aber die Frage ist trotzdem interessant.
Und was wäre mit Foucault? Wie würde er heute als uralter Mann auf seine Epigonen blicken?
Und Marx? Was hätte der 1920 zu Lenin oder 1940 zu Stalin gesagt?
Und Jesus? Wäre er mit Paulus zufrieden gewesen – geschweige denn mit den Bischöfen und Päpsten der späteren Jahrhunderte?
So sind die Epigonen entweder nur kleinere Geister, die ihre glorifizierten Vorbilder fortführen wollen und teils umdeuten oder gar missverstehen oder aber es sind ganz banale Opportunisten und Karrieristen, die lediglich mit einem gewissen „Riecher“ jene Themen und Denkweisen auf dem „Gedankenmarkt“ aufgreifen, die ihnen zum Erfolg in der Gegenwart nützlich scheinen.
Vermutlich haben letztere die größere Bedeutung!
Die Epigonen blenden so manches aus und verstehen vieles einfach falsch.
Stalin war ein verängstigtes selbstgefälliges Arschloch, der größte Kommunistenkiller der Geschichte, der die Revolution im Westen am besten verhinderte und diese im Osten gemeinsam mit seinem Widersacher Trotzki verriet.
Paulus hat als Tuchmacher/Pharisäer Jesus nicht verstanden, wenn man von gewissen Passagen im Römer und ersten Korintherbrief absieht. Aber das eigentliche Problem sind seine Epigonen und Missbraucher. Aber weil sich die Herrschaft der Religion als Machtinstrument per se abschafft, ist das nicht so wichtig.
Opportunismus und Karrierismus als Zeichen von Angst, Zwängen und Verlockungen prägen doch die Geschichte der Epigonen.
Gegen die Zeit handeln doch nur mutige und unabhängige selbstbestimmte Geister, um in sich selbst Heimat zu finden, die es in der Anpassung nicht gibt.
@Luck
Ihr letzter Satz gefällt mir besonders gut.
Der Artikel enthält interessante Gedanken, allerdings macht er sich selbst unglaubwürdig, weil er bei dem notwendigerweise kurzen Überblick die Berufsverbote von Willy Brand bis heute (wegen Kommunimus, hat es z.B. in Frankreich nie gegeben!) völlig außer acht läßt. Das ist bedauerlich, denn eine wirkliche Querfront in Sachen Meinungsfreiheit, d.h. ein Eintreten für die Meinungsfreiheit ohne wenn und aber, eben im Sinne Voltaires, wäre sehr, sehr nötig und könnte ein guter Ansatz sein, gemeinsam mit allen, die diesen Minimalkonsens teilen, eine neue demokratische Basis aufzubauen.
Ich hatte mich schon gefreut, im „Bündnis Redefreit“, dem der Autor angehört, so etwas zu finden – aber ohne Meinungsfreiheit für Alle wird es nicht gehen. Wenn jetzt wieder welche um die Ecke kommen mit ihrem „Wie, für alle?“ – Ja, für alle, im Rahmen geltender Strafgesetze.
Wirklich beeindruckende soziopolitische Onomatopoesie!
Dazu die gagaistischen Einflüsse. BEMERKENSWERT
Und wie unterscheiden sich jetzt der Faschismus vom Neoliberalismus?
Beides führt zur Vereinigung von Staat und Kapital.
@Trux
Beides verhält sich zueinander wie Schmerz zu Pein. 😉
Grob gesagt ist das der Unterschied zwischen Blüte und Knospe.
Da muss ich glatt meinen alten Spruch hier noch mal bringen:
Neoliberalismus ist Faschismus ohne Folklore.
@renard
++++++
Volklore, sozusagen. 😉
Ein philosophisch grundierter Schnelldurchgang durch die rezenten Zeitläufte. Man könnte sich seitenlang dran abarbeiten, dafür fehlt mir die Energie. Ganz allgein muss man die mehr oder minder implizite Gewissheit des Autors kritisieren, die bürgerliche Aufklärung und ihr praktisches Ergebnis, Staat, Gesellschaft, seien gewissermassen das zu verteidigende Optimum, was sich in wunderlichen Formulierungen äussert, wie die ’staatskommunistisch bedrohte Welt‘. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang auch die umstandslose Abfertigung der ‚Dialektik der Aufklärung‘ als pessimistische, ja defätistische Geschichtsphilosophie. Wer hätte den hier verloren? Die westliche Geistesblüte? Wie gesagt, mir fehlt im Moment die Energie zu einer umfassenden Auseinandersetzung, zumal eine solche in einem Kommentar kaum leistbar ist. Jedenfalls sollte eigentlich allein der ökologische Zustand des Planeten hinreichender Beweis sein dafür, dass an den praktischen Resultaten und Konsequenzen der bürgerlichen Aufklärung, der sich auch ihr linker Flügel nicht entziehen konnte, vielleicht weil ebenso wie der Rest von christlicher Ideologie affiziert, etwas faul sein muss. Dass wir uns, mittlerweile so gut wie die gesamte Menschheit, auf einem Holzweg befinden. (Was jetzt kein Anklang an Heidegger sein soll…)
Wieder viel Blabla, Richiges mit Falschem vermischt um am Ende zu nichts Neuem zu kommen. Hoffnungslos.
Es fängt an mit den Begriffen Liberal, Neoliberal, Freiheit, mit denen wild um sich geschmissen wird ohne das irgend etwas klar wird. Denn einizg klärend wäre nur der Hinweis, dass diese Begriffe idR nicht das meinen, was sie zu meinen scheinen. Im neuzeitlichen politischen Umfeld wird damit nämlich immer nur eines gemeint:
den Staat in seiner Funktion als Schutz der Schwächeren zurückzudrängen um den Starken, idR also Konzerne, AGs, Holdings, der Finanzwirtschaft, den Spekulanten, den mühlsalfrei Lebenden, den Rentiers noch freiere Bahn zu verschaffen.
Nervig wird es mit solchem „coolen wording“ wie „Mindset“ (hätte „Weltbild“ oä es nicht auch getan?), neben dem ganzen „name dropping“, das eigentlich den ganzen Artikel zum überwiegenden Teil ausmacht.
Brauchen wir solche Besinnlichkeits-Aufsätze von „promovierter Soziologe und politischer Publizist“? Nee!
Bleibt also das Resumee. Was wollte der Autor uns sagen?
„Das rechtsidentitäre Denken ist die Gegenbewegung zu dem Zusammenwirken von realitätsferner Gesellschaftskritik, postmoderner Vernunftskepsis, verabsolutierter Autonomie des Individuums und der Einbindung der Welt in das gleichmacherische Regelgeflecht abstrakter Institutionen, die keinen ethos, keinen Ort konkreter affektiver Bindungen in konkreten Gemeinschaften mehr kennen.“
hätte auch kurz lauten können: nach dem aktuellen „linken“ Zeitgeist schlägt nun das Pendel hin zu einem „rechten“ Zeitgeist aus.
Dem stimme ich sogar zu: das Affentheater wird gerade auf „rechts“ umdekoriert. Tatsache.
Aber mit so einer Analyse wird nur wieder mal diese Spaltungsstrategie der Herrschenden festgeklopft ohne genau das in Frage zu stellen:
warum sollen wir uns das Politische nur als ein Spektrum zwischen den Anitpoden „links“ und „rechts“ vorstellen?
Weil genau damit das „Spalte und Herrsche“ der Mächtigen funktioniert.
Erst wenn in den Köpfen die Tatsache angekommen ist, dass das Politische multidimensional ist kann es einen weitern geistigen und politischen Fortschritt geben. Das Beharren auf Autoritarimus in der Nähe von Marxismus-Leninismus/Sozialismus auf der einen Seite („links“) und Autoritarimus mit mehr oder weniger starkem Führerkult auf der anderen Seite („rechts“) dient einizg dazu, nichts anderes denken zu können. Beide Wege sind antidemokratisch (sofern nicht offen erklärt und frei und ungetäuscht gewählt). Und es gibt noch unendlich viel mehr darüber hinaus.
Der Beitrag postuliert einen unerfüllbaren, völlig weltfremden Anspruch. Reine Theorie.