
Wegen seiner Teilnahme an coronamaßnahmenkritischen Demonstrationen verlor der Gewerbeoberinspektor Lucian Michaelis 2024 seinen Job. Der frühere Beamte auf Probe zog vor Gericht – am 4. Dezember befasste sich das Verwaltungsgericht Halle mit dem Fall.
Vor Beginn der Verhandlung am 4. Dezember am Verwaltungsgericht Halle ragen hinter dem breiten, weißen Richterpult die ledernen Rückenlehnen der schwarzen Sessel hervor – die noch nicht von den Leibern der Richter ausgefüllten Signa jener juridisch eingehegten Macht, der es in einem Rechtstaat aufgegeben ist, über individuelle Schicksale zu urteilen. Vor Gericht nennt man ein solches Schicksal: einen Fall. Der Kläger, Lucian Michaelis, ein 35 Jahre alter, verheirateter Gewerbeoberinspektor aus dem sachsen-anhaltinischen Halberstadt, betritt mit Anwalt Hans Joachim Rathmann und Vater Pfarrer Martin Michaelis den Gerichtssaal. Wie im Kino schieben sich noch einige Zuschauer in die beiden Stuhlreihen hinter den Pulten, die Kläger und Beklagten vorbehalten sind.
Die Nervosität, gebrochen von allerlei gedanklicher Auseinandersetzung mit komplexer Rechtsmaterie, ist deutlich spürbar. Die Kläger haben zwei Kisten mit Aktenordnern mitgebracht. Es geht um nicht weniger als um das berufliche Schicksal des zweifachen Familienvaters: Es ist der zweite Verhandlungstermin zu der Frage, ob Michaelis, seit November 2021 Beamter auf Probezeit am Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, zu Recht entlassen wurde anstatt – wie es Michaelis‘ Wunsch ist – Beamter auf Lebenszeit zu werden. Untergründig mitverhandelt wird aber auch, freilich formalistisch zurechtgedrechselt, die Gretchenfrage, die in den letzten Jahren die Debatten in der Bundesrepublik bestimmte und zu Rissen in Politik, Medien, Freundschaften, Familien geführt hat: Wie hältst du’s mit Corona? Und damit auch um die für jeden Staatsbürger virulente Frage: Wie hältst du’s mit Meinungen, die von der deinen abweichen?
Fünf Minuten nach dem anberaumten Beginn um 11 Uhr betreten Verwaltungsgerichtspräsident Pfersich, Richterin Heidenreich, Richterin Elsing und zwei ehrenamtliche Richterinnen den Gerichtssaal. Zuschauer, Kläger und Beklagte erheben sich. Die beklagte Behörde wird vertreten durch Regierungsoberrätin Kühne und Justiziar Nuckelt. Kurz nachdem die Richter auf den Ledersesseln Platz genommen haben, formuliert der Vorsitzende Richter Pfersich die Frage, um die es in den folgenden 90 Minuten der mündlichen Verhandlung gehen soll: Liegt eine Situation vor, die eine Entlassung rechtfertigt?
Kafka lässt grüßen
Drei Punkte werden Michaelis von der Behörde zum Vorwurf gemacht, und diese Vorwürfe sind es, die die im November 2024 verfügte Entlassung aufgrund von Dienstvergehen rechtfertigen sollen. Den Stein ins Rollen brachte Michaelis‘ Teilnahme an drei Coronamaßnahmen-kritischen Demonstrationen im Februar, März und April 2022 in Halberstadt. Bei einer weiteren Gelegenheit im Mai 2021 wurde Michaelis und seinem Vater durch die Polizei die Teilnahme an einer Demonstration unterstellt. Besonders die Demonstration im Februar 2022 ist der Behörde ein Dorn im Auge, handelte es sich doch um jene berühmt-berüchtigte Demonstration, die – begleitet von der allfälligen medialen Dämonisierung – in einem an die Aufmärsche der Nationalsozialisten erinnernden „Fackelzug“ vor dem Privathaus des Oberbürgermeisters gemündet haben soll. Die rechtsextreme Gruppierung „Harzrevolte“ soll bei der Demonstration eine nennenswerte Rolle gespielt haben. Mit dieser nicht zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehenden Gruppierung habe sich Michaelis, so sieht es die Behörde, gemein gemacht – und damit gegen das ihm beamtenrechtlich auferlegte Mäßigungsgebot verstoßen.
Diesen ersten Punkt räumt der Vorsitzende Richter schnell ab – auch mit Verweis auf das Verfahren der Disziplinarkammer, das im Mai 2025 vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg geführt wurde. Das Demonstrationsrecht stehe jedem Beamten zu und das Mäßigungsgebot war auch in der Demonstration, die Michaelis im hinteren Teil des Demonstrationszuges vor das Haus des Halberstädter Oberbürgermeisters Daniel Szarata (CDU) geführt hat, nicht überschritten. Das Verwaltungsgericht Magdeburg rekonstruierte im Einzelnen die Demonstration – und entlarvte dabei nebenbei die mediale Erzählung eines „Fackelmarsches“ als Märchen. Drei Fackeln, so das Gericht, ergäben keinen „Fackelzug“. Ebenso wenig sei festzustellen, dass sich Michaelis mit der „Harzrevolte“ gemein gemacht habe. Die Anwesenheit auf derselben Demo wie eine rechtsextreme Gruppierung begründe keine Kontaktschuld, auch nicht im beamtenrechtlichen Sinne. Der Vorsitzende Richter Pfersich im Hallenser Verfahren folgte bezüglich der Meinungsfreiheit im Beamtentum der Auffassung der Magdeburger Disziplinarkammer. Ein Beamter müsse sich, auch im Privaten, zwar jederzeit an ein Gesetz halten, dürfe es aber genauso kritisieren, wie ihm Kritik an der Regierung freisteht, die jenes Gesetz in die Welt gebracht hat oder es aufrechterhält. Die Tatsache, dass ausgerechnet diese erste Angelegenheit so schnell abgeräumt wird, mutet kafkaesk an, hat der Umstand, dass Michaelis der Behörde in Sachen Corona zu unbequem war, doch die anderen beiden Vorwürfe erst bedingt.
Nachdem Michaelis durch die Teilnahme an den Corona-Demos auf das Radar der Behörde gelangt war, setzten Schikanen ein. Erstens warf man ihm Arbeitszeitbetrug vor. Michaelis arbeitete zu jener Zeit ordnungsgemäß im Home-Office in seiner Wohnung in Halberstadt und benötigte für seine Außendiensttätigkeit regelmäßig einen Dienstwagen. Diesen holte er von der Behörde in Halberstadt, welche jedoch nicht Stammdienststätte war, ab und verbuchte die Zeit zwischen Privatwohnung und Behörde als Arbeitszeit. Auf seiner vorherigen Stelle im Bereich Medizinprodukteüberwachung am Regierungspräsidium Stuttgart war es genauso gehalten worden. Zudem hatte Michaelis für die ersten sieben Fahrten vorsichtshalber die Erlaubnis seines Dezernatsleiters für dieses Vorgehen angefragt, und diese war ihm erteilt worden. Dass die Behörde in Sachsen-Anhalt angesichts dieser Umstände Michaelis „Betrug“ vorwarf, erscheint kaum nachvollziehbar.
„Erhebliche Zweifel an der charakterlichen Eignung“
Ebenso wenig aus sich heraus zu motivieren ist zweitens der Umstand, dass die Behörde Michaelis eine mangelnde Eignung für die Ausführung seiner Tätigkeit attestierte. In einer Dienstbeurteilung im Juni 2024 wurde Michaelis bescheinigt, sich in allen objektiven Kriterien, seine Arbeitsleistung betreffend – Quantität, Qualität, Organisation, fachliches Wissen, Belastbarkeit –, bewährt zu haben. Jedoch attestierte man ihm in den Kriterien Urteilsvermögen, Sozialverhalten und Kommunikation Defizite, die eine Übernahme in das lebenslange Beamtenverhältnis nicht zumutbar erscheinen lassen.
An einem wesentlichen Punkt dieser Dienstbeurteilung schlug die Behörde den Bogen zurück zum Corona-Komplex, der den Auftakt für Michaelis‘ Verfolgung innerhalb der Behörde dargestellt hatte. Kurz nach Michaelis‘ Verbeamtung auf Probe im November 2021, hatte sich der Kopfbogen der Behörde geändert, den auch Michaelis in seinen Amtsgeschäften zu nutzen hatte. Er lautet nun: „Die Landesregierung bittet: Machen Sie mit – Impfen schützt Sie und andere! Gemeinsam gegen Corona.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte Michaelis jedoch bereits zahlreiche Ungereimtheiten in der politischen Kommunikation zur Bekämpfung der sogenannten Pandemie festgestellt – unter anderem negative Todeszahlen in offiziellen Statistiken, was „Auferstehungen“ impliziert hätte. Dies berichtet Michaelis in einer eigenen Darstellung der Ereignisse in dem von Wolfgang Stölzle und Günter Roth herausgegebenen Band „Mut zum Widerspruch“. Deshalb hatte er gegenüber dem Präsidenten der Behörde seinen Gewissenskonflikt zum Ausdruck gebracht. Michaelis berief sich dabei als Christ auf die Confessio Augustana, die wichtigste lutherische Bekenntnisschrift der evangelisch-lutherischen Kirche. Er schrieb an den Behördenleiter:
„Die gesamte Situation um die Corona-Pandemie und der Umgang mit ungeimpften Mitmenschen und deren Diskriminierung wird für mich persönlich zunehmend zur psychischen Belastung. (…) Um dies gleich vorwegzunehmen: Für mich persönlich kommt sowohl aus religiösen als auch aus medizinischen Gründen eine Impfung gegen das Coronavirus und die Mitwirkung sowohl aktiv als auch passiv an der oben genannten Diskriminierung nicht in Frage. Als Sohn eines Thüringer evangelisch-lutherischen Pfarrers war mir auch im Rahmen der Vereidigung die Formel ‚So wahr mir Gott helfe‘ besonders wichtig. In diesem Fall berufe ich mich auf die Confessio Augustana, Artikel 16: ‚Deshalb sind es die Christen schuldig, der Obrigkeit untertan und ihren Geboten und Gesetzen gehorsam zu sein in allem, was ohne Sünde geschehen kann. Wenn aber der Obrigkeit Gebot ohne Sünde nicht befolgt werden kann, soll man Gott mehr gehorchen als den Menschen.‘ Bisher ist für mich nicht bewiesen, dass eine Impfung oder Impfempfehlung zweifelsfrei ohne Sünde geschehen kann. Des Weiteren weiss ich durch meinen Bruder, er ist Mediziner in Jena, von Herzentzündungen insbesondere bei jungen Männern, die als Nebenwirkungen der Impfungen auftreten können. Mein Bruder kann eine Impfung Personen wie mir ausdrücklich nicht empfehlen.“
Die im Raum stehende allgemeine Impflicht und die Briefkopf-Episode hatte für Michaelis den Anlass dargestellt, die Corona-„Spaziergänge“ zu besuchen. In der dienstlichen Beurteilung vom Juni 2024 bezog man sich auf jene drei Jahre zurückliegende Episode und begründete dies wie folgt: „In der Sache bedeutet diese Aussage, dass sich der Probebeamte das Befolgen von dienstlichen Direktiven offenhält. Wenn für ihn nicht bewiesen ist, dass die Befolgung einer Weisung keine Sünde ist, dann werde er Gott gehorchen, nicht den Menschen. Die Beweislast liegt dabei beim Vorgesetzten, die letzte Entscheidung zur Beweiswürdigung bei Herrn Michaelis. Solche Äußerungen erscheinen geeignet, erhebliche Zweifel an der charakterlichen Eignung des Probebeamten sowie an der notwendigen Loyalität zu begründen.“
Eigentlich vom Hauptvorwurf entlastet
In der mündlichen Verhandlung in Halle stellte Richter Pfersich klar, dass der Vorwurf des Arbeitszeitbetruges schwer wiege und von der Beklagten substantiiert vorgetragen worden sei. Die Dienstanweisung Alternativarbeit des Verbraucherschutzamtes, die als rechtlicher Maßstab heranzuziehen sei, sei, so der Vorsitzende Richter, eindeutig: In § 5 Abs. 8 sei ausdrücklich geregelt, dass Fahrten zwischen Dienststelle und alternativem Arbeitsplatz nicht als Arbeitszeit gelten. Auf die ausführliche Argumentation von Michaelis und Anwalt Rathmann, dass sich hieraus Inkonsistenzen zum Bundesreisekostengesetz ergäben, ließ sich der Vorsitzende Richter nicht ein, da dieses Gesetz nur für die Kostenübernahme bei Dienstreisen und nicht für die Berechnung von Dienstzeiten gelte. Der Vorsitzende Richter bestand darauf, dass Reisezeit keine Arbeitszeit sei. Sowohl Anwalt Rathmann als auch Michaelis verwiesen hier jedoch auf die damals gültige Arbeitszeitverordnung, nach der die Reisezeit als Arbeitszeit anerkannt wird.
Der sogenannte Arbeitszeitbetrug gab denn auch, so dürfen wir aus der Dynamik der mündlichen Verhandlung schließen, den Ausschlag dafür, dass Michaelis den Prozess schließlich verlor. Die Infragestellung der Eignung durch die Behörde wurde hingegen gar nicht erst überprüft, weil diese hier einen weiten, gerichtlich nicht überprüfbaren Ermessensspielraum habe, der nach dem Dafürhalten des Gerichts nicht überschritten gewesen sei. Auf diese Ansicht konnte sowohl der seit August 2024 vorliegende und im Dezember 2024 ausführlich begründete Widerspruch keinen Einfluss nehmen, obwohl hiermit die Rechtsmäßigkeit der Beurteilung infrage steht. Dass beide Schreiben bis heute unbearbeitet sind, hat Pfersich zufolge Michalis sich selbst zuzurechnen, da er keine Untätigkeitsklage erhoben hätte. Diese reichte Michaelis noch am Verhandlungstag bei demselben Gericht ein. Die Entlassung des unbequemen Lucian Michaelis sei demnach im Ergebnis rechtmäßig, und seine Klage dagegen hat keinen Erfolg.
Höchst ironisch an dem Verfahren ist, dass Michaelis bezüglich des Hauptvorwurfs entlastet wurde. Die Teilnahme an den Corona-Demos hat das Gericht klar als von der Meinungsfreiheit gedeckt angesehen, auch unter Berücksichtigung des beamtenrechtlichen Mäßigungsgebots. Gleichwohl hat die Behörde ihr Ziel, Michaelis loszuwerden, erreicht. Für den verständigen Beobachter ist klar, worum es bei der Sache eigentlich ging: Michaelis war aufgrund seiner deutlich geäußerten „falschen“ Meinung in Sachen Corona für die Behörde unbequem geworden und wurde deshalb aus der Behörde gedrängt. Zu diesem Zweck wurden Vorwürfe konstruiert, die zwar nach dem Dafürhalten des Hallenser Gerichts formal-rechtlich teilweise Gesetzesverstöße darstellen sollen, über die man aber wohl bei einem angepassten Verhalten Michaelis‘ großzügiger hinweggesehen oder zumindest nicht das schärfste Schwert – die Entlassung – als Disziplinarmaßnahme gezückt hätte.
Die meinungsuniformierte Behörde
In einem solchen Verfahren wie es am 4. Dezember am Verwaltungsgericht Halle sich abspielte, scheinen denn auch die immer wieder neu auszutarierenden Grenzen der formalistischen Rechtsbehandlung auf. Sie gemahnen jeden Verteidiger des Rechtsstaates daran, dass das gerichtlich Festgestellte nicht in jedem Fall mit dem Gerechten identisch sein muss. Am stärksten zeigt sich die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit im vorliegenden Fall wohl daran, dass die Behörde auch angebliche Bürgerbeschwerden gegen Michaelis zur Grundlage der dienstlichen Beurteilung nahm, diese Bürgerbeschwerden jedoch bis heute nicht vorlegt. Zudem mutet es verwegen an, Michaelis vorsätzlichen Arbeitszeitbetrug vorzuwerfen, wenn ein Vorgesetzter die Art und Weise der Buchungen in einer E-Mail vorgegeben und anschließend genehmigt hatte, denn er hat doch hier genau die Folgsamkeit praktiziert, deren angeblicher Mangel ihm in der Beurteilung als Illoyalität vorgeworfen und damit zum Entlassungsgrund hochstilisiert wurde.
Der Fall Michaelis reicht allerdings auch weit über die in ihm aufgeworfenen Rechtsfragen hinaus: Es geht darum, wie viel Widerspruch Behörden in einer Ordnung, die sich immer noch eine freiheitlich-demokratische nennt, aushalten: Gedeiht im freiheitlichen Rechtstaat auch in Zeiten der Krise, wie sie die sogenannte Corona-Pandemie darstellte, eine Kultur der konstruktiven Kritik und der Offenheit für gut begründete Abweichung von einer behaupteten alleinseligmachenden Meinung? Oder gedeiht vielmehr eine Kultur der Auslöschung unliebsamer Meinungen und der Zersetzung jener, die sie äußern? Der Fall Michaelis zeigt, dass auch in Behörden, Garanten des freiheitlichen Staates, diese Waage derzeit in Richtung Repression ausschlägt. Die meinungsuniformierte Behörde, so könnte man in Anschluss an Karl Popper sagen, ist eine Gefahr für die offene Gesellschaft, die in vielerlei Hinsicht unter den Druck eines neuen Illiberalismus geraten ist. Es ist höchst Zeit, sämtliche Sessel, von denen aus staatliche Macht ausgeübt wird, schärfer in das grelle Licht der öffentlichen Rechtfertigung zu rücken. Ob die Berufung zur Entfernung von Michaelis aus der sachsen-anhaltinischen Behörde zugelassen wird, ist noch offen.
Dieser Artikel erschien zuerst bei der Achse des Guten. Das neue Buch von Christian J. Zeller: Zerstörung der Meinungsfreiheit. Eine politische Zeitdiagnose. Münster: Solibro Verlag 1. Auflage 2025 [klarschiff Bd. 20] ISBN 978-3-96079-126-3, Broschur, 456 Seiten, 26 Euro (D).





Ich habe natürlich Mitleid mit dem Beamten, freue mich aber dahingehend über das Urteil, dass es Wahlwerbung pur für die politischen Ränder darstellt.
Da es nicht in meiner Macht steht, das Urteil in ein besseres zu ändern sehe ich das genauso.
MRNA tötet!
Bislang können die MRNA-Opfer noch als „Long-Covid“, „Post-Covid“, „Psychosomatiker“ und „Simulanten“ abgefrühstückt werden, aber die ganz große Katastrophe: die Krebswelle durch MRNA, die kommt erst noch.
es ist besser von modRNA ( Nukleosid-modifizierte RNA) zu sprechen, weil es sich eben nicht um „normale“ mRNA ( messenger RNA) handelt.
Das Nukleosid wird durch ein biologiefrendes ausgetauscht um zu verhindern dass die RNA sofort wieder abgebaut wird.
Das ist aber nur ein Teil der Corona Impfproblematik.
Seit wann hat ein Beamter in einem totalitären Regime ein Demonstrationsrecht? Das haben ja nicht einmal die sonstigen Untertanen.
+++++++
Als ich am Anfang der 90er zum ersten Mal bei einem „West „- Arbeitgeber arbeitete, machte sich mein Chef die Mühe, dem Zoni zu erklären, wie der Laden speziell und die Arbeitswelt allgemein so laufen. Er war ziemlich angesoffen und entsprechend gesprächig. Wir hatten tatsächlich viel durch die Gegend zu fahren und ich erinnere mich, dass er unter anderem erklärte, dass, wenn er einen Mitarbeiter loswerden wolle, er sich nur dessen Reisekostenabrechnung genau anschaue. Da fände er immer was.
Dass einem Beamten die Anstellung verweigert wird, weil er zu den Maßnahmen eine kritische Haltung bezog, ist vollkommen ausgeschlossen. Das weiß ich ganz genau, weil eine amtierende deutsche Ministerin vor Tagen solche Vorwürfe aus den USA, vorgetragen in einem Brief von Kennedy, vollständig zurückgewiesen hat. Damit dürfte das abschließend geklärt sein und die Annahme, dass eine amtierende Ministerin lügt, ist abstrus und natürlich nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Die Idee, dass man zum Beispiel einen Berufssoldaten sanktioniert, weil er den Befehl verweigerte , sich impfen zu lassen, ist haltlos, weil, wie die Ministerin klarstellte, es in Deutschland nie eine Impfpflicht im Zusammenhang mit Corona gab.
Und deshalb bin ich auch so froh, in Deutschland zu leben, weil ich da unter dem Schutz des Grundgesetzes stehe und mich auf dessen starke Abwehrrechte gegen einen übergriffigen Staat verlassen kann.
OK … Ironie … kann man machen … klar. Aber „1211“?? Echt ey, was soll das? Ich hab mal in nem Online-Game nen char namens „Elfzwölf“ gespielt“. Da macht Sinn. Aber „1211“?? Ist das nicht vollkommen sinnfrei?? Bitte denk mal über dich und dein Leben nach!
Och, mein Leben ist eigentlich ganz ok. und wenn mir mal was nicht passt, senke ich die linke Hand und dann ist wieder Ruhe.
https://www.gedichte7.de/der-zwoelf-elf.html
Bei ‚1211‘ bin ich auch schon mal grübelig geworden, bei ‚Der Zwölf-Elf‘ hätte das anders ausgesehen.
Die Mutter mahnte mich dereinst: „Zwölfi, komm zur Sache, fasse dich kürzer „. Habe ich befolgt und schreibe mich seitdem 1211. Ist kürzer ;o)
Danke für den Hinweis“ „Kra – das Ende ist nah!“
Und das mit der Reisekostenabrechnung kommt mir – selbst einem Wessi – sehr bzw. mehr als bekannt vor. Hatte da mal einen Fall, wo der arme Kerl wg. 5DMSiebz’ge den Zeigefinger sehen durfte.
Der Zeigefinger? Nee, nicht den senkrechten, den waagrechten!
Zu spät. Ralf ist schon weiter. Bei ihm ist das Ende schon da.
Und dann ist auch wieder egal.
Workin hat tatsächlich nicht gelogen, soweit ich das gelesen habe. Sie hat nämlich keineswegs gesagt, dass keiner verfolgt wird, sondern dass alle Verfahren aufgrund von Gesetzen erfolgen.
Das war zwar gar nicht der Vorwurf, aber für die deutschen Verlautbarungsorgane, die sich „Presse“ nennen, hat es einwandfrei funktioniert.
@1211
Ich schließe mich Ihnen an. Auch ich bin einfach nur überglücklich in der BRD in der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu leben, wo Solidarität übergroß geschrieben wird, wo sich kleine Kinder großherzig maskieren um die Omma zu retten! Und die Impfkampagne erst. Die Freudentränen haben mir die endlosen tapferen, plastikbemaskten Schlangen vor dem „Impfzentrum“ in die Augen getrieben. So viel Solidarität und gegenseitiges Unterhaken! Gut, die meisten haben es gemacht um in den „Urlaub“ zu fahren, aber wie rücksichtsvoll den Flugbegleitern, Skiliftbetreibern und Co gegenüber! Ach, noch heute werden mir die Knie ganz weich, wenn ich an die tollen Slogans dieser Zeit denke.
„Stay at home,“ Flatten the curve“ der kleine „Pieks“ Wellenbrecherlockdown und so weiter…..
Dabei die 1,5m Sicherheitsabstand nicht vergessen 🙂
Ich war in diesem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat™ so glücklich, dass ich es einfach nicht mehr aushalten konnte und deshalb ausgewandert bin. Nun trauere ich täglich aus der Ferne diesem Hort der Freiheit weinend nach- ehrlich 😉
Very nice 👍 💪
Die Entscheidung ist doch korrekt. Als Staatsdiener in DIESEM Staat ist Michaelis offensichtlich ungeeignet.
Erinnert mich an die Katholiken, die für die Akzeptanz der Buchstaben-Sexualität kämpfen, oder an Leute, die in die Stadt ziehen und sich dann gegen alles engagieren, was eine Stadt ausmacht: Lärm, Enge, Bebauung, …
Wenn man die Corona-Politik so deutlich ablehnt, warum will man dann unbedingt für die Institution arbeiten, die sie kompromisslos durchsetzt?
>>Wenn man die Corona-Politik so deutlich ablehnt, warum will man dann unbedingt für die Institution arbeiten, die sie kompromisslos durchsetzt?>>
Stell dir vor du hast drei kleine Kinder und deine Frau ist schwanger und du wohnst zur Miete…
noch Fragen?
Wenn das die Motivation ist, dann macht man sich doch erst recht nicht zur Zielscheibe.
Die Corona-Zwangsmaßnahmen haben gezeigt, dass es Staatskriminalität gibt. Die AfD sollte mit Anthroposophen und Sozialkonservativen (wie Darwin Dante) zusammenarbeiten.
Bitte klicke auf „Lebensreformer“.
Die AfD sollte sich zu dem bekennen was sie eigentlich ist. Eine Reserve- Partei der Herrschenden.
Es wird immer klarer. Mit den Deutschen stimmt etwas ganz grundlegend nicht!
Bis heute werden Ärzte strafrechtlich verfolgt, die ihrer Arbeit nachgegangen sind und ihren Patienten das freie Atmen per Attest ermöglicht haben oder einen Kleber ins Impfheft gemacht haben nach Verabreichung einer Kochsalzspritze und somit vermutlich den einen oder anderen vor dem Tod oder der Kardiomyopathie bewahrt haben.
Oder man denke an den Richter Dettmar, der als einziger etwas gegen die Maskenpflicht an Schulen tun wollte.
Soweit ich informiert bin haben Länder wie Slowenien oder die Slowakei irgendwann die Reißleine gezogen und eine Amnestie erlassen und sogar Bußgelder zurückgezahlt. Undenkbar im BeDaZ.
Bis heute, ins besch…… Jahr 2026 gibt es Leute, die sich bei einer Erkältung „testen.“
Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Hausarzt und lese auf deren Homepages: wer „Corona“ hat, möge bitte die Praxis nicht betreten und wer sonst irgendeine Erkältung hat, möge bitte „Maske“ tragen. Auch die modRNA Spritzen werden im Herbst weiter fleißig angeboten. Kurz, ich finde keinen Hausarzt!
Nichts begriffen, nichts!!!!
Und das, wie es aussieht seit 1945 nicht, bzw seit 1871 oder 1914 nicht.
In welcher Gegend suchst Du denn einen Hausarzt (zwei Ziffern PLZ reichen)?
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Vielen Dank für die Antwort. Da kenne ich leider niemanden. In meinem Fall (44) hatte ich das Glück, daß es genug Berichterstattung über Mediziner hier in der Gegend gab, von denen mindestens einer noch weiter praktiziert. Das sollte ein möglicher Ansatz für die Suche sein.
Danke arth, hier wurde wenig berichtet. Mit gutem Grund! Von einer Ärztin hier hab ich was mitgekriegt, die 2 Jahre auf Bewährung bekommen hat. Ihr Verbrechen: zuviele Maskenatteste ausgestellt.
Einen super Kinderarzt kenne ich hier. Aber das nutzt mir nichts…..
Nichts zu danken, ich konnte ja nicht weiterhelfen.
Das ist leider alles ziemlich sch…ade.
Ich suche auch nach einem neuen Haussarzt. Es geht mir aber nicht nur die immer
noch angebotenen Corona-Spritzung aus die Nerven. Mein jetziger Arzt wird nach wenigen
Minuten schon fickerich, weil eine längere Sprechzeit nicht mehr von der Kasse bezahlt
wird. Da bleibt natürlich kein Raum um sich als Arzt selbst Gedanken zu machen, was
ich denn überhaupt haben könnte. Also wird schnell schon gleich nebenbei eine Überweisung
zu einem „Facharzt“ in den PC gehackt. Bei Herzproblemen ist das dann auch schon einmal
ein HNO Arzt. In der Coronazeit habe ich Ärzte ganz gemieden. Sich bei jedem Termin erst einmal
ein Wattestäbchen ins Hirn jagen zu lassen, hatte ich absolut keinen Bock.
Das mit dem Testen hab ich ja noch mitgemacht, aber nach einem Termin im Januar 2022 (PCR Test für Genesenennachweis) hab ich den betreffenden Arzt nicht nochmal besucht. Ich bin da als Motorradfahrer entsprechend gekleidet hin, weswegen es objektiv nicht schlimm war, daß ich draussen im offenen Zelt warten durfte und durchs Fenster behandelt wurde. Die nächste Patientin kam mit dem Auto und hatte nach gut 30 Minuten Wartezeit vermutlich ne schnöde Erkältung im Anfangsstadium, Wetter war iirc knapp unter Null damals.
Eben dieser Arzt wollte mir dann telefonisch noch unbedingt die Spritze andienen.
Um das „hochansteckende“ Virus weiterzugeben musste ich mit meiner Freundin viele Stunden eng kuscheln, bevor sie auch eine Infektion nachweisen konnte. Ganz offensichtlich glaubten wir beide zu dem Zeitpunkt schon lange nicht mehr, daß das für normale gesunde Menschen ein Problem sein könnte.
wieviel Aussagekraft hatte und hat den dieser Test? Richtig – keine… Ihnen ist scheinbar bis heute noch nicht klar, was da gespielt wurde…
Wie kommst Du Witzbold denn aus meinem obigen Beitrag auf die Schlußfolgerung?
Natürlich ist mir klar was da gespielt wurde. Ich halts da aber mit Herrn Keuner, „ich habe kein Rückgrat zum Zerschlagen“. Ich hab erfolgreich die Spritzung für mich vermieden, meine Lebensgefährtin ebenso. Anfang 2022 konnte man für ein paar Monate einem Teil der Repression entgehen wenn man einen Genesenennachweis hatte, das war völlig rational, sich dafür ein Wattestäbchen in die Nase stecken zu lassen.
Eben, hier zeigt sich wieder die Haltung.
Niemals würde ich das tun, genau so wie ich niemals eine Maske tragen würde.
Denn, genau darauf kommt es an….die Haltung, respektive die Ethik, die einen weitermachen lässt!
@motonomer
Also ich war weiß Gott auch nicht jeden Tag in der Verfassung mir von einem völlig entfesselten, Mob im kompletten Wahn verbal oder physisch aufs Maul hauen zu lassen.
Das war einfach zu strapaziös. Deswegen habe ich das Innenfutter aus den Masken rausgeschnitten, damit ich besser atmen konnte, was man leider von außen gesehen hat und selbst dafür wurde ich sowas von zusammengebrüllt von selbsternannten Blockwarten. Für die waren die Jahre ab 2020 die beste Zeit ihres Lebens.
Keine Angst, das kommt alles wieder, weil viel zu Viele es eben immer noch mitmachen.
Es ist wie mit der Abschaffung des Bargelds.
Jedes Mal wenn ich einkaufen gehe und sehe das jemand mit Karte oder gar mit dem Handy bezahlt, sage ich meinen Spruch auf und das nicht erst seit 2020.
Viele der angesprochenen Leute geben mir sogar bei diesem Thema Recht…“aber es ist ja so bequem“ wird mir immer geantwortet.
Das schrub ich 2005
Treibt wieder Tauschhandel wenn irgend möglich.
Das gleiche gilt für die Kreditkartenbenutzung und auch keine Smartphones, benutzt wieder Bargeld, das ist nicht zurück zu verfolgen.
Tretet endlich aus der Kirche aus, geht ganz einfach beim Amtsgericht.
Schaut mal nach, ob ihr wirklich all Eure Versicherungen überhaupt braucht, die ihr Euch in all den Jahren angeschafft habt.
Wenn die Menschen nur noch das kaufen würden, was sie wirklich
benötigen, wird sich dieses System ganz schnell als ad acta bestätigen.
Fazit: (Nach Robert Kurz) Die einzige Handlungsalternative sei „eine Kultur der
Verweigerung“. Dies bedeute, „jede Mitverantwortung für ‚Marktwirtschaft
und Demokratie‘ zu verweigern, nur noch ‚Dienst nach Vorschrift‘ zu
machen und den kapitalistischen Betrieb zu sabotieren, wo immer das
möglich ist“.
Integrität und Haltung ist angesagt.
Ohne dies ist alles nichts und es wird immer so weitergehen, bis wir alle versklavt und/oder Tod sind.
P.S. Es gab da so einen Spruch, ursprünglich wohl von den Scientologen, den ich mir gemerkt habe: „Ursache sein nicht Wirkung“!
Bargeld kann nur dann nicht verfolgt werden wenn es nicht eingezahlt wird.
Die Seriennummer kann maschinell gelesen werden.
Das nur zur Info.
Die Haltung siehst Du nur hinter der Stirn, insofern widerspreche ich hier ganz deutlich.
Man kann aber bei einer solchen Massenpsychose nicht wie Don Quichotte des Prinzips wegen gegen Windmühlenflügel kämpfen.
Das ist ein Geschäftsmodell nichts weiter.
Auch „Kapitalismus“ genannt!
@Träumer
So habe ich es auch gehandhabt. Die wenigen Male, die ich mich „testen“ lassen mußte, habe ich auf einen Gurgeltest bestanden.
Zum Glück brauche ich äußerst selten einen Arzt/Ärztin, aber wenn es mal der Fall ist, bin ich aufgeschmissen.
Mal ganz unbenommen der eigentlichen Gründe, sind echte Widerständler immer nur eine Handvoll Leute gewesen.
Und, es ist davon auszugehen, dass sich das Verhältnis weiterhin zu Gunsten der Gegenseite verschlechtert.
P.S. Die Suche nach einem Hausarzt „60“ habe ich inzwischen aufgegeben.
„Mit den Deutschen stimmt etwas ganz grundlegend nicht!“
Stimmt, das hab ich sogar schon verlautbart – nicht nur gemutmaßt – als die aus Deutsch-Neufundland noch gar nicht dabei waren.
Schon früh hatte mir jemand gesteckt, dass das, was nicht stimmen dürfte in etwa den Vögeln, die in konzentrischen Kreisen zu fliegen vermögen, entsprechen dürfte. Letztere dürften dann nämlich irgendwann wenn nicht alsbald im eigenen „A*****h“ verschwinden.
Naja. Solch einen Artikel an anderer Stelle, von z. B. regierungsfreundlicher Seite verfasst, würde Overton in der Luft zerreißen als lehrbuchmäßiges, moralinsaures Propagandastück. Patrick Baab würde es dem Autor in der Vorlesung womöglich um die Ohren hauen.
Erst wird man mit dem Foto, wo viel Freiheit und Diktatur auf Transparenten zu sehen ist, eingestimmt. Dann Weichschießen mit einer emotional aufgeladenen Einleitung: Schwarze Sessel, die noch nicht von einschüchternden Justizleibern besetzt sind. Dagegen ein kleiner Beamter auf Zeit, der Underdog, sein Fortkommen und das seiner zwei Kinder auf der Kippe. Sind dann endlich die Leiber auf den Sesseln, entscheiden sie zusammen mit Behörden unter Einsatz der Insignien ihrer Macht über individuelle Schicksale. Aus dem Kläger wird zusammen mit den Leuten in den wie im Film angeordneten Stuhlreihen und dem Leser eine Gruppe geschustert, die auf der moralisch als gut und damit richtigen Seite steht. Der Autor des Artikels ist nunmehr Sprecher dieser Gruppe. Er spricht jetzt das Unrecht an, das uns alle angeht, und es ist nebenbei ganz nach Plan auskonnotiert, dass es sich um solches handelt. Der Spiegel könnte es nicht besser machen. Um ganz sicher zu gehen, holt man das evangelisch-lutherische Glaubensbekenntnis des Opfers aus der Kiste als eine Art abschließendes Gütesigel. Im Verlauf des Artikels stellt sich dann unter allerlei Verbiegungen, Drumherumgerede und Madigmachen der vom Gericht eigentlich positiv im Sinne der Meinungsfreiheit gesehenen Punkte heraus, dass es sich unterm Strich um Arbeitszeitbetrug handelt, für den man halt eher gefeuert als Beamter auf Lebenszeit wird.
Danke, mein erster Gedanke war auch SPIEGEL.
👍
Das Mitbringen von Vater Martin als moralischen Beistand dürfte das Verfahren für Lucian Michaelis nicht erleichtert haben. Er hat seine Pfarrstelle verloren, weil er von Berufs wegen verpflichtet war, sich gegen rechtsextremistische Positionen auszusprechen, jedoch für die AfD kandidierte und laut EKM öffentlich zusammen mit bekannten Mitgliedern der rechtsextremen und neonazistischen Szene aufgetreten ist. Es gab oder gibt mindestens zwei Disziplinarverfahren gegen ihn. Man kann natürlich nicht vom Vater auf den Sohn schließen, aber es wird sich nicht unbedingt einen positiver Eindruck hinterlassen haben, sich auf Gott zu berufen und den Vater als moralischen Beistand mit zur Verhandlung zu nehmen. Man kann auch den Eindruck haben, dass es als Statement gedacht war, um die Opferrolle zu unterstreichen.
Wie wohl die Kommentare hier wären, wenn Michaelis sich auf Allah berufen und einen Imam zur Verhandlung mitgebracht hätte …
Und jetzt macht mich rot. Ach nee, das war ja woanders.
Ach immer das Genörgel
LOCKDOWN JETZT!!
https://www.youtube.com/watch?v=oSzv3K3Keyg
„…..ragen hinter dem breiten, weißen Richterpult die ledernen Rückenlehnen der schwarzen Sessel hervor – die noch nicht von den Leibern der Richter ausgefüllten Signa jener juridisch eingehegten Macht,“
Wenig hilfreich bei Versuchen, Realität objektiv erfassen zu wollen ..
Noch nie stand Recht in Bürgerlichen Gesellschaften für etwas anderes in diesem Kontext ..
Er war halt noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet!
Mach Sachen! Das erinnert mich an jene dunklen Zeiten – so in den Siebzigern ? – als ein ‚Lehramtsbewerber‘ in Baden-Württemberg (oder so) oder war es. ein Aspirant auf ein Briefträger-Dasein seinen Traum von Lebensziel nicht wahrmachen durfte, weil er in seiner Heiratsanzeige das Wort ‚Pfaffe‘ – oder war’s gar ‚Pfäfflein‘ – glaubte verwenden zu müssen? Was der für Recht&Ordnung sorgende ‚Richter‘ alles andere als zulässig für den angestrebten Berufsstand bewertete.
Kein Wunder also, wenn heute – ein halbes Jahrhundert danach – immer noch der betreffende Berufsstand – immer noch durchseucht ist. Seien wir doch wenigstens einmal froh, dass wenigstens er noch prinzipientreu verblieben ist und wir uns auch bis auf Weiteres – wahrscheinlich bis zum Sankt-Nimmerleinstag – auf ausreichend Fachkräfte verlassen können.
Zu den Berufsverboten: Als Beamter ungeeignet, aber als Arbeitsjunge oder Angestellter durfte er Briefe austeilen , wo Sinn?
Post eh zu spät privatisiert
Berufsverbote durch die Brandt-Regierung aber ein unverzeihlicher Skandal
Mich nervt aber das Corona Gefasel
Einen Beamten auf Lebenszeit bekommt man nur mega schwer aus dem Amt heraus
Corona hat da vieles erleichtert.
Eher der Kampf gegen Rechts!
Es geht niht nur um Corona, es geht darum daß wi die DDR2.0 haben.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/meinungsfreiheit-in-gefahr-boehme-nessler-kritisiert-in-der-stasi-zentrale-den-zustand-von-demokratie-und-rechtsstaat-ein-staatsrechtler-ein-historischer-ort-und-die-frage-wie-frei-ist-deutschland-noch-stasi-zentrale-meinungsfreiheit-meldestellen-warum-jurist-boehme-nessler-vor-einem-einschuechterungsstaat-warnt-rechtsstaat-meinungsfreiheit-hausdurchsuchungen-was-jurist-boehme-nessler-ueber-den-rechtsstaat-deutschland-sagt-li.10014408
Habe es bestimmt schon mehrfach hier und anderswo (wenn’s mir möglich gewesen sein sollte) getan, darauf zu verweisen nämlich, dass es mal einen ‚Menschen‘ gab – gestorben Mitte der Fünfziger – der, ein Halbsachse, Halb toskanischer ‚Tuchwebersohn‘ – mal innert eines seiner schriftstellerischen Meisterwerke verlautbarte, dass ‚obsiegende‘ Systeme dazu allzu gerne neigen würden, vom einmal unterlegenen System dessen übelste Regeln und Lösungen zu eigener, finaler Verwendung zu übernehmen. Und da unser Curzio M. nichts ahnen konnte, vom ‚grünen Pfeil‘, dem ‚Rotkäppchensekte‘ oder gar den ‚Filinis‘, musst er wohl anderes im Sinne gehabt haben.
Ja sicher, diesen Herrn kennt man hierzulande wohl kaum. Hat er doch – sozusagen in real-time – die Verrichtungen und Vorkommnisse aus 1000 Jahren schon direkt verwurstet in seinen despektierlichen Werken. Unserem Klumpfuss konnte das alles natürlich nicht gefallen, und so durfte sein Schicklgruber bei Amigo Benito veranlassen, den ‚Keib‘ tunlichst aus dem Verkehr zu ziehen – zur Tatzeit Kriegsberichtserstatter. War nur eine Verbannung auf ne Vulkaninsel. Wenn man bedenkt, dass der Duce einer ähnlichen Aufforderung vom gleichen Selbigen – der Erschiessung seines eigenen Schwiegersohnes – umgehend entsprechen würde, sagt das schon was über seine Einstellung zu wahrem Geist aus.
Auch im doch total entnazifizierten Wirtschaftswunderland würde allerdings unser Kurtchen seine Hinterhufe nie mehr hoch bekommen. Mit – ei gucke doh – juristischen Mitteln wurde die Wiederauflage seines Hauptwerkes ‚Kaputt‘ wie auch weiterer nicht vertretbarer Werke lange Zeit verhindert. Und wem sagt denn der Name Malaparte heute noch was? Vermute mal …
Wem der ‚Tuchwebersohn‘ an der Großhirnrinde kitzeln sollte, ja doch, das war ein ‚verdeckter Hinweis‘ an ein anderes Hauptwerk deutscher Dichter&Denker. Noch so ein ‚vergessenes Buch‘, wie hieß es noch gleich? Nehme mal an, dass die Wenigsten der hier Vorbeischauenden, schon gar nicht der hier verweilenden ‚Alten-weißen-Männern‘ den Buchtitel – geschweige denn das Buch selbst – noch kennen. Wie lautete er denn nu? „Die Wahrheit über Arnold Hau“. Wem in dieser untröstlichen Zeit heuer doch noch einmal etwas zum ‚Schmunzeln und Lachen‘ bedarf, falsch liegen mit dieser Fibel kann man damit nicht.
Hä, schon wieder mal ein zweites Mal ‚gesendet‘? Habe es doch gerade nur eingetippt?
„Nehme mal an, dass die Wenigsten der hier Vorbeischauenden, schon gar nicht der hier verweilenden ‚Alten-weißen-Männern‘ den Buchtitel – geschweige denn das Buch selbst – noch kennen.“
Gott welch Arroganz, unglaublich …
Mal zu dem Artikel selbst.
Ich habe gar kein Mitleid mit solchen Leuten, allein schon, weil ich alle Beamten abschaffen würde, allein schon weil ich gegen jeder Art von Staat bin.
Und,“ Religioten “ sind für alle Zeit sowieso raus.
Ich lehne Ihre Meinung vollständig ab, respektiere aber aufrichtig Ihre Konsequenz.
Ich musste bei der Charakterisierung als „kafkaesk“ schmunzeln. Gibt es tatsächlich ein Werk Kafkas, bei dem die Beamten NICHT auf der anderen Seite stehen? Mir fällt spontan keines ein.
In der Verwandlung kommen keine Beamten vor. 🪲 😉
Aber aus Kafkas Berufserfahrung als Versicherungsangestellter kannte er den Wahnsinn von Staat und großen Bürokratien wie Versicherungen sehr gut und hat das in eben dem Prozess zum Beispiel verarbeitet.
Weil es gerade so schön passt … nach ‚Homerwubba‘ eingangs, dem Motonomen zuletzt und etlichen anderen Unbenannten ….
Ist zwar schon `ne gehörige Weile her, dass mich ein Kommentar – der von 22Uhr15 am 9. Jänner 2016 in ‚Oh my fuckin‘ God!’- eines ‚Nachtwächters‘ volle Breitseite traf. Wo sogar so mancher zum Einsatz gebrachte Duktus des Beitragsautoren, mehr als nur ein leichtes Heben meiner linken Augenbraue auszulösen vermochte. Die causa auch schon längst von gar Wichtigerem verdrängt. Also, was soll’s überhaupt, den ‚Mist‘ nochmal aufs ‚tapet‘ zuholen?
Warum, darum! Weil sich auch und gerade u.a. an diesem ‚Beispiel‘ trefflich darstellen lässt, woran es hierzulande – in Schlandiland – nicht zu ermangeln scheint und woran nicht. Und warum es jetzt ausgerechnet OM zu treffen hat? Das hat es sich selbst zuzuschreiben, wo es doch als gefühlt letztes Medium auf ‚Neuland‘ – dem alternativen zumal – wenigstens so was Ähnliches wie ein Forum für seine Konsumenten zur Verfügung zu stellen (immer noch) willig, fähig und dazu in der Lage sein darf. Die wenigen Anderen, die mir da so unterkommen, ducken sich durch die Bank – mehr als devot auch noch – einfach nur weg, oder flüchten sich in die ‚Glossen‘. Op-eds sind längst verpönt.
Nicht so bei Mr. Jeffrey St. Clair. Seine regelmäßige Wochenkolumne (freitags) – ‚Roaming Charges‘ – bei mir seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten die letzte über gebliebene Pflichtlektüre – weltweit. An bzw. mit seinen ‚Ausführungen‘ lässt sich für mich nicht schon seit längerem der ‚Verrottungsstatus‘ von ‚God’s own Land‘ ableiten, allein schon – for his and his ‚Counterpunch‘ Own security – seine wasserdichten fact’s sind sowas wie ein – meist vernichtender – Lackmustest für allerlei Mutmaßungen und Verlautbarungen von allerlei Propagandamedien. Und offensichtlich selbst unseren trollenden Foristen, jene eigentlich weit ab vom Schuss!
In dem speziellen Fall – wie eingangs verwiesen – versucht der Autor in ‚ausschließlicher political correctness‘ beide Seiten – seiner Meinung nach MAGA vs. Democrats – gegeneinandefr auflaufen zu lassen. Auch bei nochmaliger Lektüre und trotz einiger zeitlicher Distanz wird das Trakat nicht ‚erträglicher‘.
Beispiel gefällig, eines von etlichen? Herr Joedicke gibt zu bedenken „Hiermit untermauert Kristi Noem ihren Terrorismusvorwurf. Und aus diesem einen Blickwinkel scheint er auch nicht mehr gänzlich abgehoben. Das muss man der Heimatschutzministerin lassen.“ Aha, und was verlautbarte die ‚Ministerin für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten‘ sonst noch so zum Thema? St. Clair in seiner Wochenkolumne weiß etwas mehr:
Kristi Noem: Renee Good hatte die Einwanderungsbehörde „den ganzen Tag“ belästigt. (Renee Good wurde um 9:37 Uhr morgens ermordet, kurz nachdem sie ihren 6-jährigen Sohn zur Schule gebracht hatte.)
Es ist empörend, aber kaum überraschend, dass eine Frau (Kristi Noem), die dachte, dass es ihrer politischen Karriere förderlich sei, damit zu prahlen, dass sie ihrem Welpen wegen Ungehorsams in den Kopf geschossen und seine Leiche in einer Kiesgrube entsorgt hat, es auch für völlig gerechtfertigt hält, einer Mutter von drei Kindern …
+ Wie man erkennt, ob man in einem Polizeistaat lebt: Derzeit gibt es in Minneapolis mehr als doppelt so viele Bundesbeamte (3000) wie Stadtpolizisten, Hilfssheriffs und Staatspolizisten (1400).
+ Trump hat 13,6 % aller ICE-Agenten nach Minneapolis geschickt, einer Stadt, die 0,13 % der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ausmacht.
Zitate. ersteinmal Ende …
Aber sicher doch, Herr Joedicke vermeldet ja auch das hier „Wenn der Gouverneur von Minnesota Tim Walz und der Bürgermeister von Minneapolis Jacob Frey sagen, man könne heute den Bundesbehörden nicht mehr vertrauen, dann haben sie damit vermutlich leider recht.“ Aha, also auch die Demo(c)Rats könnten …? Dass Mr. Waaalz – als Vize-Kandidat von Kamela Harris – vielleicht für die nachtragende Trump’sche offensichtliche Fokussierung auf Minneapolis eine Rolle gespielt haben konnte, egal. Dann gab es ja sogar noch das: „Unterm Strich darf allerdings festgehalten werden, dass die, wenn man so will, „woke“ Sichtweise viel plausibler ist.“ Aha, ‚plausibler? Wenn das mal nicht der Herr Tapper von CNN hört. Von wegen falscher Rhetorik und so? Noch einmal aus der Kolumne …
Jake Tapper: Sie sagten, dies sei ein Fall, in dem ein Bundesagent seine Macht rücksichtslos a usgenutzt habe, was zum Tod einer Person geführt habe. Müssen Sie Ihre Rhetorik ändern?
+ Jacob Frey, Bürgermeister von Minneapolis: „Ich habe gesagt, dass dies ein Bundesagent war,
der seine Macht rücksichtslos eingesetzt hat, was zum Tod einer Person geführt hat, weil es ein Bundesagent war, der seine Macht rücksichtslos eingesetzt hat, was zum Tod einer Person geführt hat. Bin ich in dieser Sache voreingenommen? Natürlich. Und ich bin voreingenommen, weil ich zwei Augen habe.“
Donnerlüttchen, sollte sich jetzt ausgerechnet auch noch CNN dazu bemüht haben, den Schwanz vor den Anti-Wokisten einzuziehen. Man glaubt es nicht, kann man es überhaupt glauben? Wo doch o.g. Aussagen aus ‚dem‘ verlinkten Mitschnitt auf YT stammten. Desinformation geht schließlich anders. Mit Verlaub übrigens: so geht Journalismus, so könnte er auch funzen.
Würde mir wünschen, unsere ‚verantwortlichen‘ Journalisten hätten den ‚Mumm‘ – und auch die ‚Muse‘ – mehr ‚Mut‘ zu zeigen. Auch wenn sie sich selbst vielleicht ihres ‚Bankkontos‘ so sicher dann nicht mehr sein dürften. Nur an Niemöller zu erinnern, ob das viel zu helfen vermag? „Wehret den Anfängen!“, schon ein Ovid – und das ist `ne Weile her – soll diese Empfehlung ausgesprochen haben mit seinem „Principiis obsta“. Wenn dann Mal die ‚Häscher‘ den letzten mutmaßlichen ‚finsteren Wüterichen‘ nachzuspüren beginnen, dürfte es zu spät sein, auf den Auftritt von ‚Dionys, dem Tyrannen‘ – der doch dann hoffentlich zu Bewusstsein oder gar ‚zu menschlichem Rühren’ gekommen – zu harren. Ganz so sicher scheint sich Schiller da auch nicht gewesen zu sein, hinsichtlich Bürgschaften und so!
Es grüßt der Schwurbler