Umfrage: Wie stehen Sie zum Klimawandel?

Badespaß am See
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Deutschland schwitzt. Ist das der Klimawandel? Wie blicken Sie auf dieses Phänomen?

Die Debatten um das Klima sind für viele im Land ein Spaltungsthema. Wie sehen Sie das? Wird die aktuelle Hitze instrumentalisiert für eine Komplex, der sich in den letzten Jahren formierte?

Das würde uns an dieser Stelle interessieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich abstimmen würden. Wenn Sie Ihre Position noch ausführlicher darlegen wollen: Schreiben Sie es gerne in die Kommentare. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Diskussion angemessen und ohne justiziable Aussagen zu führen sind. Die Kommentarregeln sind einzuhalten. Verstöße können zum Ausschluss führen.

Deutschland schwitzt. Was ist für Sie die wahrscheinlichste Ursache der aktuellen Hitzewellen?
  • Klimawandel spielt eine Rolle, aber auch natürliche Schwankungen. 40%, 366 votes
    366 votes 40%
    366 votes - 40% of all votes
  • Vor allem natürliche Klimaschwankungen, es gibt keinen Klimawandel. 27%, 246 votes
    246 votes 27%
    246 votes - 27% of all votes
  • Die Bedeutung des Klimawandels wird überschätzt. 18%, 165 votes
    165 votes 18%
    165 votes - 18% of all votes
  • Vor allem eine Folge des menschengemachten Klimawandels. 10%, 93 votes
    93 votes 10%
    93 votes - 10% of all votes
  • Weiß ich nicht. 4%, 34 votes
    34 votes 4%
    34 votes - 4% of all votes
Abstimmungen insgesamt: 904
18. Juni 2026 - 23. Juni 2026
Umfrage beendet
Wie bewerten Sie die Berichterstattung über Hitze und Klimawandel in Politik und Medien?
  • Sie ist einseitig und blendet Gegenargumente aus. 47%, 408 votes
    408 votes 47%
    408 votes - 47% of all votes
  • Sie dient häufig politischen Interessen. 36%, 310 votes
    310 votes 36%
    310 votes - 36% of all votes
  • Sie ist meist richtig, aber oft alarmistisch. 9%, 78 votes
    78 votes 9%
    78 votes - 9% of all votes
  • Ich verfolge die Debatte kaum. 4%, 33 votes
    33 votes 4%
    33 votes - 4% of all votes
  • Sie ist überwiegend sachlich und angemessen. 4%, 32 votes
    32 votes 4%
    32 votes - 4% of all votes
Abstimmungen insgesamt: 861
18. Juni 2026 - 23. Juni 2026
Umfrage beendet
Wird die aktuelle Hitze Ihrer Meinung nach für politische oder wirtschaftliche Zwecke instrumentalisiert?
  • Ja, es hat sich ein Klima-Komplex aus Politik, Medien, Wissenschaft und Wirtschaft gebildet. 53%, 458 votes
    458 votes 53%
    458 votes - 53% of all votes
  • Ja, vor allem zur Rechtfertigung weiterer Eingriffe und Maßnahmen. 32%, 274 votes
    274 votes 32%
    274 votes - 32% of all votes
  • Nein, die Risiken werden eher noch unterschätzt. 9%, 78 votes
    78 votes 9%
    78 votes - 9% of all votes
  • Teilweise, aber das ist normal in politischen Debatten. 5%, 39 votes
    39 votes 5%
    39 votes - 5% of all votes
  • Habe dazu keine Meinung. 1%, 9 votes
    9 votes 1%
    9 votes - 1% of all votes
Abstimmungen insgesamt: 858
18. Juni 2026 - 23. Juni 2026
Umfrage beendet
Redaktion

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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137 Kommentare

  1. Ist die Frage, »Wie stehen Sie zum Klimawandel?« inzwischen nicht etwas obsolet?
    Sollte die Frage nicht lauten: »Wie steht der „Klimawandel“ zu Ihnen?«

    1. oder : Was kann der Klimawandel sonst noch für dich tun ?
      nun , nicht wenige haben ihre Ersparnisse in Solar oder Windmühlenpapiere
      gesteckt und viel verloren –
      vom Anlagetechnischen her könnte die Frage auch lauten:
      „Kann der Klimawandel für dich mehr tun als die NATO-Aufrüßtung? “
      Wetterberichte, Kriegsverläufe und Prognosen sind hier im Wettstreit,
      also Vorsicht beim voll gelabert werden.

  2. Wenn es um Klima geht, sollte man doch einfach die Fragen, die sich damit wirklich auskennen, sich damit beruflich beschäftigen und das sind die Wissenschaftler.
    In der Wissenschaft gibt es eine überwältigende Mehrheit die sich klar für die Existenz des menschengemachten Klimawandels ausspricht.
    Für manche eine weltweite Verschwörung einer recht großen Gruppe die, unabhängig von ihrer Meinung zum Klimawandel, immer noch sehr unterschiedliche Interessen und Ziele haben können.
    Wer dahinter eine Verschwörung sieht, dem ist es schon lange zu heiß in der Denkzentrale.

    1. Nja, als Physiker der Fachrichtung Geophysik kann ich nur sagen, dass es mitnichten eine Einigkeit unter Wissenschaftlern gibt. Das gilt auch für die Klimawissenschaft.
      Ihnen als Laie helfen zwei einfache Faustregeln: (1) Wissenschaft ist institutionalisierter Dissens. Wenn von Einigkeit die Rede ist, dann haben Sie es mit Ideologie zu tun. (2) Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.

    2. „In der Wissenschaft gibt es eine überwältigende Mehrheit die sich klar für die Existenz des menschengemachten Klimawandels ausspricht.“

      Nein, das ist definitiv falsch!
      Auch in der einmillionsten Wiederholung wird es nicht wahrer.

      Noch ein Versuch?

    3. klimawissenschaft wird durch finanzpolitische Interessen finanziert. Die wissenschaftlichen Fakten bestehen aus zahllosen Spekulationen, Modelle und sehr einseitigen Deutungen. Letztlich sind Klimawissenschaft eher so was wie Astrologie und viel Glaskugel. Dort herrscht auch Einigkeit

    4. „In der Wissenschaft gibt es eine überwältigende Mehrheit die sich klar für die Existenz des menschengemachten Klimawandels ausspricht.“
      Auch bei anonymer Befragung? Oder würde das keine Unterschied machen, weil Wissenschaftler im Gegensatz zu Normal-Feigen angesichts von möglichen Shitstorms, Jobverlust oder Kerker/Scheiterhaufen (Galilei…) nie die Wahrheit verbiegen oder sogar lügen würden?
      Übrigens gab es in Los Alamos¹ (Manhattan-Projekt) eine überwältigende Mehrheit von Wissenschaftlern und Technikern, die sich entschieden für den Bau der Atombombe einsetzten². In gewisser Weise schließt sich damit ein Teufelskreis, denn vielleicht schon nach einem großen, lokalen Atomkrieg (zB Indien/Pakistan), aber ganz sicher nach globalem Atomkrieg (Tausende Wasserstoffbomben…) hat sich das Klima-Thema komplett erledigt, abgesehen von Atombunkern, an deren Atemluft-Versorgung gespart wurde.

      ¹Vielleicht zeitweise auch weltweit
      ²Sicher waren viele von den weniger Prominenten bzw. Jüngeren schicht heilfroh, nicht an die Front zu müssen

  3. Wenn es um Klima geht, sollte man doch einfach die Fragen, die sich damit wirklich auskennen, sich damit beruflich beschäftigen und das sind die Wissenschaftler.
    In der Wissenschaft gibt es eine überwältigende Mehrheit die sich klar für die Existenz des menschengemachten Klimawandels ausspricht.
    Für manche eine weltweite Verschwörung einer recht großen Gruppe die, unabhängig von ihrer Meinung zum Klimawandel, immer noch sehr unterschiedliche Interessen und Ziele haben können.
    Wer dahinter eine Verschwörung sieht, dem ist es schon lange zu heiß in der Denkzentrale.

    1. Ein Professor einer Universität, der sich wirklich mit der Klimaproblematik auskennt,
      wird sich 100 Mal überlegen, etwas gegen die Mainstreammeinung und die der damit
      riesige Gewinne einfahren, zu sagen. 42 wirkliche Premium Wissenschaftler haben sich
      immerhin vor 2 Monaten aus der Deckung gewagt und der Klimahysterie widersprochen.
      Und…. was sagte der Mainstream…..nix.

      1. Kann ich nicht bestätigen, habe ich zu meiner Studienzeit auch anders erlebt. Der Prof sagte ganz deutliche, dass man den anthropogenen Anteil an der Klimaveränderung nicht berechnen könne. Klimamodelle wurden in Symposien hart angegangen und Mängel aufgezeigt.

        Vor einigen Monaten äußerte ein Prof bei Max Planck sich zu dem Thema „Kipppunkte“ kritisch.

        Das Problem ist m. E. eher die selektive Darstellung in vielen Medien.

    2. Wie oft wollen Sie ihre unsinnigen Parolen und die Propaganda der Klimaconnection hier noch wiederholen. Auch wenn sie es noch 10 mal posten bleibt es Unsinn.

  4. Norbert Häring hat ein paar interessante Kommentare gemacht:
    – „Warum das Weltwirtschaftsforum Greta liebt: Überwachte CO2-Zuteilungen“
    https://norberthaering.de/news/co2-budgets/
    – „Individuelle CO2-Budgets als Herrschaftsinstrument“
    https://norberthaering.de/macht-kontrolle/co2-budget-schellnhuber/
    – „Mit der WAZ spielerisch zur CO2-Mangelwirtschaft und danach zur märchenhaften Erlösung“
    https://norberthaering.de/news/waz-co2-budget/
    – „mmer mehr Banken setzen CO2-Schnüffelsoftware ein“
    https://norberthaering.de/macht-kontrolle/carbon-tracking/

  5. Der Punkt der mich kritisch werden ließ, ist der gigantische Resourcenverbrauch der für eine Energiewende benötigt wird. Die Förderung dieser aberwitzigen Mengen an Kupfer, Nickel und Litium, die es braucht, können nicht umweltschonend sein. Auch bezweifel ich, dass Elektroautos derzeit tatsächlich CO2 einsparen.
    Die angestrebten Lösungen, passen alle nicht so recht zu dem geschilderten Problem.
    Plastik wird weiterhin massenhaft produziert und zu 90% verbrannt. Autos werden als SUV gebaut, ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gibt es nicht. Zusätzlich wird alles in die Rüstung gesteckt und in der Ukraine verballert.
    An den einfachen und effektiven Lösungen zur CO2 Reduktion hat die Politik offenbar gar kein Interesse. Und deshalb denke ich, dass die Interessen die hier eine Rolle spielen, ganz anderer Natur sind.

    1. Die Förderung dieser aberwitzigen Mengen an Kupfer, Nickel und Litium, die es braucht, können nicht umweltschonend sein.

      Und vor allem gibt es bei der Förderung und vielfach auch der Weiterverarbeitung nach wie vor keine Alternativen zu fossilen Kraftstoffen, und es sind auch keine in Sicht. Wenn man es wirklich ernst meinte mit ‚Gegenmaßnahmen‘, müsste man ganz andere Dinge fordern, zuvörderst eine Abkehr vom Paradigma ewigen Wachstums.

    2. @ Trux um 14 Uhr44 Das alles steht schön zusammengefasst und wissen –
      schaftlich fundiert in „Grüne Lügen“
      von Friedrich Schmidt – Bleek, erschienen
      2014 !!!!!!

    3. Das ist an sich der springende Punkt. Es wird das Gesamtsystem aus Biosphäre, Klima, Geosphäre, also das gesamte Gefüge der Erde mit seinen Vernetzungen und Wechselwirkungen völlig ignoriert. Es wird wieder mal ans Symptomen rumgebastelt, Hauptsache man muss an den eigentlichen Ursachen, dem Wachstumswahn, dem Kapitalismus nichts ändern., siehe auch renard u.a. z.B.
      Und so geht die Schredderung von Lebensräumen, das Zubauen der Landschaft munter weiter und man kann sich dabei noch gut fühlen,. Ziemlich krank alles.

  6. Alle reden vom Wetter, wir auch. Das gibt Klicks.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Wetter und Klima, aber wen interessiert das schon? Es ist Sommer, und der Klimawandel ist so schön gruselig. Wir verteidigen weiter unsere „Freiheit“ mit Waffenlieferungen an Selensky, der damit heute mal wieder bis nach Moskau schoss. Das ist gut fürs Klima.

  7. Was können wir zum Klimawandel schreiben? , nichts.
    Weil der Mensch nicht weiß, was wirklich mit dem Klima geschieht!
    Wir werden von medialen Interessen gesteuert und können real gesehen, nichts zum Klimawandel sagen.
    Da zu viele Staaten das Klima, bewusst manipulieren, um ihre staatliche Funktion zu etablieren.
    Wie kann die Welt sich klimapolitisch äussern, wenn gewisse Staaten, ihre klimapolitischen Situation ständig manipulieren?
    Wir leben in einem Zyklus, der beständigen Manipulation.

  8. – „Deutschland schwitzt“.
    Na und? Es ist SOMMER!

    – „Ist das der Klimawandel?“
    Nein, es ist der SOMMER (das macht nämlich den Sommer aus!)

    – „Wie blicken Sie auf diese Phänomen?“
    Welches Phänomen? Oder ist der SOMMER neuerdings ein Phänomen?

    Übrigens: Dass sich das Erdklima ständig wandelt, bestreiten nicht einmal die angeblichen „Klimawandelleugner“. Die bestreiten nur, dass er maßgeblich von der Menschheit über deren CO2-Emissionen verursacht wird.
    Deshalb entwickeln sie auch nicht die abstruse Hybris, den Klimawandel durch CO2-Reduktion aufhalten zu wollen.
    Ohne CO2 würde es weder Pflanzenwachstum (Nahrung) noch Sauerstoff (Atmung) auf der Erde geben. Soweit mir bekannt ist, sind das aber zwei essentielle Voraussetzungen für das (Über-) Leben der Menschheit auf der Erde.
    Davon sollte man also eher mehr als weniger haben.

    Die ganze Hybris der „Klimaretter“ tritt allerdings erst offen zutage , wenn man sich verdeutlicht, dass diese kleinen Wichte der Gattung „Mensch“ sich einbilden, das Klima unseres Planeten beeinflussen oder gar „retten“ zu können, dafür aber solaren und planetarischen, also kosmischen Gegebenheiten bzw. Gesetzmäßigkeiten den Kampf ansagen müßten, um tatsächlich eine signifikante Wirkung zu erzielen.

    Das kann also nur schiefgehen!

    1. „Welches Phänomen? Oder ist der SOMMER neuerdings ein Phänomen?“

      Sicher doch. Andernfalls würde man darüber nicht schwadronieren.
      Früher, dereinst waren Sommer Sommer, mal heiß, mal kühler, trocken, feucht.
      Winter kalt oder mild, schneereich, schneearm.

      Heute sind dereinstige Temperaturen entweder Höllenglut oder Polarfrost.
      Eine Schneeflocke bremst alles aus oder Sonne legt alles lahm.
      Und wenn beides nicht verfügbar ist, dann findet sich jederzeit ein Grund, mit dem das ein oder andere zwingend zu tun haben muss.
      Wenn sich nur ausreichend exzessive Gläubige finden, ist der Zweck erfüllt.

    2. Ich habe mir gerade vorgestellt, wie es die Menschen schaffen wollten, z.B. das
      Umdrehen des Erd-Magnetfeldes zu verhindern. Genau das geschieht nämlich
      gerade. Der Nordpol ist nicht schon gut tausend Kilometer in Richtung Russland
      gewandert, weil ihm die Russen sympatischer als die Westler sind. Wahrscheinlich
      hat da die Sonne einen großen Einfluß. Seit ca. 70 Jahren werden starke Sonnenaktivitäten
      beobachtet. Mit dem Auge zu erkennen, ist das an den Polarlichtern, die schon außerhalb der
      Scandinavischen Länder zu sehen sind. Mit der Klimahysterie wil man wahrscheinlich von
      den Schweinereien ablenken, die die Superreichen noch reicher machen sollen. Da steht der
      Krieg an erster Stelle. Mit dem Irankrieg und sollte der Ukraine Krieg enden, wird sicher gleich
      ein neuer ersponnen. Die Kriegsmaschienerie muß ja am laufen gehalten werden. Wenn Autos
      nicht mehr gehen, weil sie zu viel CO2 produzieren, werden die Automobilwerke eben zu
      Rüstungsschmieden umgebaut. VW und Merzedes sind schon heftig dabei. Bald wird auch
      Porsche mit einem tiefergelegten und mit Spoilern bewehrten Panzerboliden rauskommen.
      Wie wäre es mit einem Formel P rennen? P wie Panzer

  9. das Umwelt-Bundesamt sagt:
    Was ist eigentlich Klima?
    Klima ist der mittlere Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum. Als Zeitspanne für Untersuchungen des Klimas empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO – World Meteorological Organization) mindestens 30 Jahre, aber auch Betrachtungen über längere Zeiträume wie Jahrhunderte und Jahrtausende sind bei der Erforschung des Klimas gebräuchlich.

    Wie also sollte das Klima, irgendwelchen Einfluss auf das tägliche Wetter haben?

    Dass bei all diesen Fragen fast nie die Möglichkeit besteht, einfach nur die Meinung zu vertreten, dass die täglichen Wetterverhältnisse aus den natürlichen Schwankungen entstehen … ist schade … So können viele ihre Meinung nie kundtun.
    Kein selbstdenkender Mensch wird bestreiten, dass sich das Klima ändert … im Laufe der Zeit …

    Und auch wenn dabei Menschen irgendwelchen geringen oder großen Einfluss haben (was ich bezweifle), dann fällt das unter natürliche Schwankungen, denn auch die Menschheit ist ein natürlicher Faktor, der nun mal zeitweise auf diesem Planeten existiert … Noch nicht lange und wohl auch nicht mehr länger, als es sie schon gibt.
    So ist der Mensch doch auch nur eine natürliche Ursache, sollte er etwas beitragen …
    @Ottono
    Und ob sich eine überwältigende Mehrheit von Menschen, die sich mit Wissenschaft beschäftigt, glaubt, der Klimawandel lässt sich vom Menschen beeinflussen, sagt absolut null und nichts über den Tatsachen­gehalt dieser Aussage aus … Wissenschaft ist keine demokratische Veranstaltung, wo die Mehrheit recht hat…und geschichtlich gesehen hatte die Mehrheit der Experten meistens unrecht …
    Wenn man sich historisch mit Mehrheiten beschäftigt, wird einem klar, dass man sich von der Mehrheitsmeinung fernhalten sollte, da die Mehrheit meistens aus Idioten besteht, die nachplappern, was ein paar Leithammel, die dabei bestimmte Interessen verfolgen, vorplappern …

    1. Ich denke, das ist eine zutreffende Beschreibung der Realitäten. Jedermann der Lesen und Verstehen möchte, kann sich eine der Wahrheit näherkommende Meinung bilden. Galileo und Kopernikus wurden von Kirche und der allwissendenWissenschaft verfolgt und hatten dennoch recht!

    2. „Wie also sollte das Klima, irgendwelchen Einfluss auf das tägliche Wetter haben?“

      Das Klima hat keinen Einfluss auf das Wetter, vielmehr beschreibt es den Rahmen, in dem sich das Wetter abspielt. Während das Wetter chaotisch ist, ist die Entwicklung des Klimas berechenbar. Die globale Durchschittstemperatur, ein Bestandteil dieses Rahmens, steigt. Warum, ist mit Hilfe der Physik eindeutig belegbar.

      Die 30 Jahre, die die WMO empfehlen, nennt man Normalperiode. Das hat mit „Normalität“ nichts zu tun, sondern beschreibt ein grundlegendes Maß. Das Urmeter in Paris z.B. ist ein solches Normal. Die 30 Jahre wurden gewählt, weil sich dann die Temperaturänderungen durch die internen Schwankungen wie die Sonne, el Ninio usw. weitestgehend aufheben. Die Bezugswerte werden über diesen Zeitraum gemittelt

      „Und ob sich eine überwältigende Mehrheit von Menschen, die sich mit Wissenschaft beschäftigt, glaubt, …“

      Glaube hat in den Naturwissenschaften absolut nichts zu suchen. Das thermische Verhalten der Treibhausgase ist bereits seit 150 Jahren bekannt, die ersten Berechnungen zum Treibhauseffekt sind 130 Jahre alt. Hier ein schönes Video, das die Klimamodelle beschreibt, Physik pur. Gavin Schmitt ist Klimamodellierer beim GISS (NASA), ist auch auf realclimate.org aktiv. Sehr empfehlenswert, wenn man bei dem Thema auf dem Laufenden bleiben will.

      https://www.youtube.com/watch?v=JrJJxn-gCdo

          1. Der Witz ist gut, da wird was zur wissenschaftlichen Arbeit erklärt, was, wie man dort auch direkt lesen kann, überhaupt keine ist. Den Wisch würde jeder Redakteur eines Wissenschaftsjournals sofort im Papierkorb ablegen, vom Kohlenstoffkreislauf haben Autoren offensichtlich noch nie was gehört. Aber zugegeben, nicht ganz so plump wie die Verar***e sonst.

            1. Cohler speiste die Arbeiten in Grok-3 um das Review zu erzeugen,
              die KI findet in Originalarbeiten natürlich keine Inhalte zum Kohlenstoffkreislauf,
              da solcherlei unter Klimaauthoren nicht Teil ihrer Veröffentlichungen sind.
              Cohler mußte den Output der KI nur auf Fehler hin korrigieren und das wurde dann
              veröffentlicht. So arbeiten doch alle, oder?

              1. „… keine Inhalte zum Kohlenstoffkreislauf …“

                Der Kohlenstoffkreislauf ist die Basis, auf der jedwede Betrachtung zum Co2-Gehalt der Atmosphäre beruhen muss, sonst erhält man Müll. Garbage in -> Garbage out.

              2. @Modulation „… So arbeiten doch alle, oder?“

                KI verwendet für naturwissenschaftliche Arbeiten niemand. Damit eine wissenschaftliche Arbeit anerkannt wird, also die Fachbegutachtung (peer-review) besteht, muss sie Neues enthalten. Neues im Netz findet aber keine KI, dann wäre es ja nicht neu. Zudem sind viele wissenschaftlichen Arbeiten nicht öffentlich zugänglich (open access) und damit für KI unsichtbar. Sie dürfte für wissenschaftliche Arbeiten aber nur andere wissenschaftliche Arbeiten verwenden und müsste zudem die Quellen angeben. In Bezug auf die Quellenangabe ist die Wissenschaft äußerst streng, das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Zudem geistert viel zu viel Müll durch das WWW – siehe deinen Link.

                1. da das ein Literature Review war, muß nichts faktisch neues erbracht werden.
                  Eine KI in der Author List vorzufinden deutet allerdings auf einen
                  unkonventionellen Publisher hin. Man wird bei Cohler immerhin vor
                  seiner KI gewarnt.

                  1. Das mit den Review ist purer Fake, Die Seite „SCC Publishing“ hat nicht mal ein ordentliches Impressum. Wie der Header einer echten wissenschaftlichen Arbeit aussieht, kann man auf den Seiten der renomierten Wissenschaftsjournale wie Nature, Science, PNAS, AGU, AMS usw ansehen. SCC Publishing gehört dazu nicht, im Gegenteil.

                    Wie der Header einer echten wissenschaftlichen Arbeit aussieht, kann man am verlinkten Beispiel bewundern. Vor allem findet man dort eine DOI, die heute alle echten wissenschaftlichen Arbeiten kennzeichnet und leicht auffindbar macht. Die verlinkte Arbeit ist ein frühes Klimamodell des Nobelpreisträgers Manabe.

                    https://journals.ametsoc.org/view/journals/mwre/93/12/1520-0493_1965_093_0769_scoagc_2_3_co_2.xml

                    Empfehle, sich mal auf den Seiten der genannten Journale umzusehen und mit SCC zu vergleichen.

            2. du kannst es gern wissenschaftlicher haben … Michael hatte sich gestern die Mühe gemacht … für Wissenschaftsskeptiker wie dich
              michael Rosemeyer
              19. Juni 2026 um 9:28 Uhr – Antworten

              Physik-Nobelpreis 1918 Max Karl Ernst Ludwig Planck
              Clausius hatte erstmals die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik formuliert, wobei Planck den ersten bereits aus seiner Schulzeit als „Prinzip von der Erhaltung der Energie“ kannte. Den zweiten Hauptsatz wählte Planck zum Thema seiner Dissertation. Wärme immer von warm zu kalt
              https://de.wikipedia.org/wiki/Haupts%C3%A4tze_der_Thermodynamik

              Die Infrarot-Absorption von CO2 wurde von Max Planck und Schwarzschild (Schwarzschild Equation) untersucht.
              bei 400 ppm 277 W/m2 und
              bei 800 ppm 274 W/m2 Delta 3 W/m2

              Die Methan-Panik unter dem Mikroskop
              William Happer
              2026_06_01
              https://www-f9.ijs.si/~margan/CO2/Refs/Selection/Wijngaarden_and_Happer_2006.03098.pdf
              https://wvanwijngaarden.info.yorku.ca/files/2020/12/WThermal-Radiationf.pdf?x45936
              Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Abundant Greenhouse Gases
              2020_06_08
              W. A. van Wijngaarden1 and W. Happer2
              1Department of Physics and Astronomy, York University, Canada, wlaser@yorku.ca
              2Department of Physics, Princeton University, USA, happer@Princeton.edu

              DUBBEL Taschenbuch für den Maschinenbau 26_Band 1 von 3
              https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-59711-8

              Teil V Thermodynamik
              Erster Hauptsatz S 737 ff Erhaltung der Energie
              Zweiter Hauptsatz S 743 ff Wärme immer von warm zu kalt

              Physik-Nobelpreis 1973
              Ivar Giaever
              The Strange Case of Global Warming
              Ivar Giaever
              CO2 follows temperature
              2012_07_02
              https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/recordings/31259
              32:22

              Global warming and carbon dioxide through sciences
              Georgios A. Florides Paul Christodoulides
              2008_05_28
              https://doi.org/10.1016/j.envint.2008.07.007
              CO2 heats 0.01-0.03 degrees and follows temperature (ABST / Fig. 6)

              ZDF
              2025_05_25
              https://x.com/SHomburg/status/1926561981273719172
              Schönes Video von @behindthematrix zum CO2-Effekt:
              CO2 folgt mit ca. 800 Jahren der Temperarur

              Markus Fiedler
              hat sich viel Mühe gemacht und hat auch alle Quellen angegeben.
              2023_01_098
              https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler/

              Daten der Vostok-Eisbohrkerne
              Abb. 2 CO2 folgt Temperatur
              Abb. 3 Methan folgt der Temperatur

              Chemie-Nobelpreis1995
              „für ihre Arbeiten zur Chemie der Erdatmosphäre, insbesondere über Bildung und Abbau von Ozon“
              Paul J. Crutzen
              https://academia.edu/29777726/Klimawandel Seite 68ff

              Für denjenigen, der nur den von den Medien „anerkannten Autoritäten“ glauben will, bemerkte der Nobelpreisträger Paul Crutzen 1993 in einem Lehrbuch (T. E. Graedel, Paul J. Crutzen, Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin, Oxford, 1993, S. 414) treffend: „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 keine große Rolle mehr spielt.“
              Die höchste Absorptionsleistung erreicht CO2 bereits mit einem Luftanteil von 20 ppm und damit schon mehr als die zusätzlichen 360 ppm zusammengenommen. (Die hier in Grad Celsius umgerechnete Absorptionsleistung beruht auf der oben beschriebenen falschen Berechnungsweise. Das Bild gibt aber die Größenordnungen der Absorptionsleistung richtig wieder)

              Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
              Sättigung der Absorptionsbanden
              WD 8 – 3000 – 014/20
              https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/WD-8-014-20-pdf.pdf

              Sättigung der Absorptionsbanden

              … „Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellen-längen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert.“…

              Physik-Nobelpreis 2022
              Dr. John Clauser

              EXCLUSIVE: ‘We Are Totally Awash in Pseudoscience’: Nobel Prize-Winning Physicist on Climate Agenda
              2023_01_08
              https://www.theepochtimes.com/us/exclusive-we-are-totally-awash-in-pseudoscience-nobel-prize-winning-physicist-on-climate-agenda-5430650

              Physik-Nobelpreisträger John Clauser: „Keine Klima-Krise“
              2023_07_12
              https://tkp.at/2023/07/12/physik-nobelpreistraeger-john-clauser-keine-klima-krise/

              Nobel Winner Refutes Climate Change Narrative, Points Out Ignored Factor
              2024_03_08 https://www.theepochtimes.com/us/nobel-winner-refutes-climate-change-narrative-points-out-ignored-factor-5486267

              «Es gibt keinen Klimanotstand»: Physik-Nobelpreis-Träger John Clauser warnt vor einer «gefährlichen Korruption der Klimawissenschaften».
              Der Beweis folgte umgehend: Der IWF cancelte eine Diskussionsrunde mit Clauser
              2023_07_25
              https://weltwoche.ch/daily/es-gibt-keinen-klimanotstand-physik-nobelpreistraeger-john-clauser-warnt-vor-einer-gefaehrlichen-korruption-der-klimawissenschaften-der-beweis-folgte-umgehen-der-iwf-cancelt/

              Physik-Nobelpreisträger von 2022 kritisiert «Klimanotstand» als «gefährliche Korruption der Wissenschaft»
              2023_07_17
              https://transition-news.org/physik-nobelpreistrager-von-2022-kritisiert-klimanotstand-als-gefahrliche

              oder Medizin Nobelpreis 1995
              Christiane Nüsslein-Volhard

              1. Prächtig, eine schöne Zusammenfassung des Leugnerquatsches, der sich teilweise auch noch widerspricht. Aber gerne der Reihe nach, aber ganz kurz:

                1. „Den zweiten Hauptsatz wählte Planck zum Thema seiner Dissertation. Wärme immer von warm zu kalt“

                Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist eine Summenformel! Jeder Körper, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt, strahlt Wärme ab! Stehen 2 Körper unterschiedlicher Temperatur nebeneinander, schickt auch der kühlere Wärmestrahlung in Richtung des wärmeren, wodurch dieser langsamer abkühlt. Grundlegend beschrieben wird dies in Einsteins „Zur Quantentheorie der Strahlung“ Einstein gilt zusammen mit Planck als Begründer der Quantentheorie.

                2. „Die Methan-Panik unter dem Mikroskop William Happer“

                Der Witz ist super. Saubere wissenschaftliche Arbeiten von „Wijngaarden und Happer“ die die Auswirkungen der Klimagase auf das Strahlungsspektrum der Erde zeigen und auch die ermittelten Klimasensivitäten kann man gelten lassen. Hat euch wohl ein Witzbold zwecks entlarven untergejubelt. Klasse

                3. Ein Taschenbuch für den Maschinenbau, in dem der 1. und der 2. Hauptsatz der Thermodynamik erwähnt sind. Wow! Dazu ein verstorbener Nobelpreisträger, der sich nie mit der Klimaforschung befasst hat, aber sein eigenes Fachgebiet im Alter von 83 als seltsam empfunden hat. Nochmal Wow!

                Dazu dann noch eine uralt-Metastudie aus 2008, die zu dem Ergebnis kommt dass das Ergebnis stark von den Daten abhängt und die die verwendeten Studien wohl schon nach dem gewünschten Ergebnis ausgewählt hat. Müsste man genauer analysieren, aber da ist mir meine Zeit zu schade.

                4. „CO2 folgt mit ca. 800 Jahren der Temperarur“
                Wieder so ein altbekannter Unsinn. Bei natürlichem Temperaturanstieg, hauptsächlich nach den Eiszeiten, ist die Sonne die Ursache der Erwärmung. Durch die Erwärmung der Ozeane beginnen diese, Co2 auszugasen, was die Erwärmung dann verstärkt. Heute ist das von uns in die Luft geblasene Co2 die Ursache, muss also zwangsläufig vor der Erwärmung in der Atmosphäre sein.

                5. Wenn ein Markus Fiedler keine Ahnung von der Materie hat, dann sollte er den Mund halten. Z.B. einen Climagate-Skandal hat es nie gegeben, nicht mal das weiß er, fast 20 Jahre nach dem Hackerzwischenfall. Dabei braucht man sich nur das entsprechende, sehr ausführliche Wiki anzusehen.

                6. Cruzen, Nobelpreisträger für Chemie erzählt hier völliger Quatsch, von der Atmosphärenphysik hat er offensichtlich nicht die geringste Ahnung. Sowas wie eine Sättigung gibt es hier nicht, es geht um die Höhe, aus der die Wärmestrahlung reflektiert wird. Mit steigendem Co2-Gehalt sinkt die Höhe des Strahlungsmaximus. Man kann es sich vorstellen, wie Autoscheinwerfer im Nebel. Mit zunehmender Dichte nimmt die Leuchtweite ab, nachts wird man stärker geblendet. Auch das Paper des wissenschaftlichen Dienstes liegt hier falsch. Eine Sättigung gibt es erst bei 100% Co2, siehe Venus.

                Dann gibt es noch den 83-jährigen Clauser, der nie zum Thema geforscht hat, aber eine Meinung dazu hat. Prächtig. ein Physiker, die zu einem Thema der Physik nix weiß, aber eine Meinung hat.

                1. „5. Wenn ein Markus Fiedler keine Ahnung von der Materie hat, dann sollte er den Mund halten. Z.B. einen Climagate-Skandal hat es nie gegeben, nicht mal das weiß er, fast 20 Jahre nach dem Hackerzwischenfall. Dabei braucht man sich nur das entsprechende, sehr ausführliche Wiki anzusehen“

                  Wikipedia vs. Originalquellen (also die „gehackten“ Files). You made my Day!

                  Climategate hat es definitiv gegeben! Und es war einer dieser seltenen Momente, in denen man den Machern der medialen Klimaapokalypse auf die Finger schauen konnte. Eben weil man die Originaldokumente und die dazugehörige Kommunikation einsehen konnte. Direkt und ungeschönt. Man konnte nachverfolgen, wie die „unpassenden“ Daten aus der Betrachtung gelöscht wurden und zusätzlich völlig irrelevante Daten (etwa von Baumringen) eingebaut wurden, um das von Anfang an feststehende Ergebnis zu erzeugen.

                  Einen „Skandal“ allerdings gab es tatsächlich nicht, weil die „Qualitätsmedien“ inklusive Lügipedia längst im Boot waren, und statt der Manipulation der Daten durch die „Hockeystickler“ um Michael E Mann lieber das „Hacking“ skandalisierten.

                  1. „Der Wissenschaftsausschuss des britischen Unterhauses, das Science and Technology Committee, kam zu dem Ergebnis, dass den Wissenschaftlern der Climatic Research Unit kein Vorwurf zu machen sei. Es könne nicht unterstellt werden, dass die Wissenschaftler bei der Zurückweisung von Anfragen über Forschungsergebnisse versucht hätten, die Öffentlichkeit über Klimadaten im Unwissen zu lassen.[49] Gerügt wurde allerdings die Universität für ihren Umgang mit Nachfragen im Rahmen des Freedom of Information Act.“

                    Einfach erst mal lesen, bevor man antwortet. Vor allem, wer das alles untersucht hat.

                    https://de.wikipedia.org/wiki/Hackerzwischenfall_am_Klimaforschungszentrum_der_University_of_East_Anglia

                  2. Den eigentlich wichtigen Punkt unterschlägt die Lügipedia natürlich. Nämlich den durch den „Hack“ ans Licht gekommenen wissenschaftlichen Betrug. Und du auch. Hast du das nötig?

      1. „ist die Entwicklung des Klimas berechenbar“

        ha ha ha

        Nope.

        Stichwort Chaostheorie. Von der Parametrisierung wollen wir gar nicht erst reden.

  10. 1, 2, 3
    Hitzefrei
    30° im Schatten
    Wir schwitzen wie die Ratten
    Das Lernen ist ’ne Quälerei
    Drum bitten wir um hitzefrei.

    So hat in meiner Gymnasialzeit in den 60er Jahren manchmal der ganze Schulhof im Chor gesungen. Aber niemand hat daraus gleich eine Weltanschauung gemacht. Es ist Sommrr und da ist es manchmal heiss. Basta.

    1. War zwar lange vor meiner Zeit, aber dass es Schulfrei bei „Hitze“ gab war damals sicher auch an eine frühe, vormittägliche und fixe Uhrzeit gebunden.
      Mit Einführung – bzw. der (menschengemachten) Möglichkeit, Zeit durch Uhrumstellung zu beeinflussen, war’s das später auch mit dem Hitzefrei!

      Wer aber heute noch steif und fest behauptet, dass es im Sommer regulär (schon immer) warm, im Winter kalt (über 30°+ oder -15°+-) war/ist, DER ist ein ausgemachter Leugner; denn merke:
      nicht Erfahrung, Wissen und (Nach)Denken sind dem eigenen Fortkommen oder Dämmerzustand zuträglich, sondern punktgenauen Anpassung an Narrative in jedweder (Aus)Form(ung).

  11. Sagen Sie, wie war das im vorigen Jahr-hundert ? Oder in dem davor ? Haben
    sie da im Hochsommer auch geschwitzt?
    Auch an der Küste der Nordsee ? Oder in den bayrischen Alpen ?

    1. Im vergangenen Jahrtausend gab es einige verheerende Dürre Perioden in Europa,
      in denen viele Menschen und Tiere verhungerten. Die Erde verändert sich ständig.
      Die Kontinente wandern auch heute noch, was die Vulkanaktivitäten an deren
      Kollisionspunkten deutlich zeigen. Was sind für die Erde schon 10.000 Jahre?
      Eines Tages werden wieder Gletscher die Landschaften gestalten. Eigentlich sollten
      die Menschen durch Wissenschaften wie Geologie, Physik und auch der Archiologie
      schlauer sein, dass sich dieser Planet auch ohne menschliches Zutun ständig verändert.
      Leider lernen die Kinder heute wieviele angebliche Geschlechter es gibt, oder neuerdings
      wie sie bald Krieg erleben dürfen, statt etwas über die Erdgeschichte.

  12. Also, dass sich das Klima ändert, vulgo: wandelt, ist für jeden über 40 eigentlich kaum von der Hand zu weisen.
    Es spricht allerdings viel dafür, dass die vermuteten Ursachen dieses Wandels nicht ganz korrekt kommuniziert werden. Dass der Klimawandel als Projektionsfläche für die Rechtfertigung allerlei Maßnahmen, Einschränkungen und Bevormundungen dient, ist ebenso offensichtlich, wie die Tatsache, dass sich das Klima wandelt. Dass jemand versucht, Dir das Geld aus der Tasche zu ziehen, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es den Grund, den er dafür nennt, nicht gibt.

    Dass aber auf gängigen aktuellen Übersichten der Temperaturbereich zwischen 15 und 20° gelb, und der von 20-25° rot dargestellt wird, ist schon ein Anhaltspunkt, dass hier etwas sehr aufgebauscht werden soll.
    25° bis 30° sind definiert als Sommertag. Über 30° markiert einen Hitzetag, der nicht rot ist, wie man erwarten sollte, sondern schon in Alarm-Magenta dargestellt wird.

    Hier soll das unbewusste Empfinden genudgt werden

    1. In meinen gut 67 Jahren habe ich schon einige Wetterunterschiede erlebt, aber eine
      wirkliche Veränderung des Klimas ist mit nicht bewußt. Sie schreiben schon richtig, dass
      vieles auch nur aufgebauscht ist. Der Klimawandel ist nicht von Menschenhand gemacht.
      Aber die Katastrophen die sich aus dem Wetter immer wieder entwickeln basieren auf
      dem heutigen Unvermögen der Menschen, trotz durch KI erstellte Modelle, die richtigen
      Orte für die Bebauung zu wählen. Im Artal gab es schon in den letzten 1.000 Jahren
      immer wieder heftige Überschwemmungen, weil das Bergwasser hier zusammen läuft.
      Dazu gelernt haben die Bewohner aber nicht und ihre Häuser immer wieder dem Fluß in den
      Weg gebaut. Den Holländern ist ihre Situation bewußt. Die wissen, dass sie unter dem Meeres-
      spiegel wohnen. Sie haben so gut es geht, z.B. mit dem Sperrwerk an den Osterschelde, sich
      gegen die Gewalten gewappnet. Mein weiß aber, dass der Meeresspiegel steigen wird, wenn
      der Golfstrom sich verändert. In 500 Jahren wird sich das Landschaftsbild total verändert haben.

    2. Zitat:
      „Hier soll das unbewusste Empfinden genudgt werden“.

      Ganz genau!

      Diese Farbdarstellung in den Temperaturkarten hat mit dem NATÜRLICHEN Temperatur – Empfinden des Menschen nicht das Geringste zu tun.
      Denn die Wohlfühltemperaturen für den Menschen (allerdings OHNE Pelz-Mütze, -Mantel, -Handschuhe und -Stiefel!) liegen zwischen 20° C und 25° C.
      Aus meiner Erfahrung tendieren die Männer eher zu 20° C, während die Frauen eher zu 25° C tendieren.
      Folgerichtig müßten in den Temperaturkarten diese Temperaturen in Grün-Tönen dargestellt werden.
      Was darüber liegt könnte über gelb, orange, rot und meinethalben auchin „Alarm-Magenta“ (bei z.B. über 35°) eingefärbt werden.
      Analoges gilt in der anderen Richtung:
      Ausgehend vom Grün (z.B. zwischen 20 ° C und 25° C) könnte der Farbverlauf kontinuierlich über hellgrün und hellblau zum Tiefblau übergehen und bei extremen Minustemperaturen (z.B. tiefer als -20° C) ins Violett wechseln.
      Die Praxis zeigt allerdings (z.B. bei „wetteronline“) grüne Einfärbungen nur für den Temperaturbereich 8-10°C, also WEIT UNTERHALB des (grünen) Wohlfühltemperatur-Bereichs. Alles darüber ist bereits mindestens gelb eingefärbt und erst alles darunter geht ins „Blaue“ („Kalte“) über!
      Also eine völlig praxisfremde Temperatur-Farbskala, die nur einen Zweck haben kann:
      Subtile Manipulation oder „Nudging“.
      Und das, obwohl z.B. das „Deutsche Ärzteblatt“ am 20.08.2021 verkündete (Zitat) „… Kälte ist danach für etwa 10 Mal mehr Todesfälle verantwortlich als Hitze…“ (also auf einen Hitzetoten kommen zehn Kältetote!) und das auch von der Bundesregierung in der Drucksache 20/8063 vom 18.08.2023 bestätigt wurde.
      Noch Fragen?

  13. Die erste Frage hat einen gravierenden Fehler: Es fehlt die Möglichkeit anzukreuzen: Es existiert ein Klimawandel aber er wird nur unwesentlich vom Menschen beeinflusst, O.Ä.

  14. Ich habe gerade Aufnahmen von Selenskijs Bomberei auf eine Raffenerie in Moskau und deren Folgen gesehen, daher erübrigt sich die Frage nach dem Klimawandel und die EU-Abzocke mit der CO2-Bepreisung.

    .

    1. Man muss aber schon zwischen gutem CO2 aus brennenden russischen Raffinerien und ukrainischen Panzermotoren sowie schlechtem CO2 für die Mallorca-Reisen des Pöbels unterscheiden!

    1. Komplexe Fragen auf die einfachste Formel runter brechen. Du bist vermutlich AFD Wähler. Ansonsten wäre dir aufgefallen, dass hier nichts grundsätzlich in Frage gestellt wurde.

  15. Klimawandel ja, nein, vlt.. Menschengemacht ja, nein, vlt.. Nur ein weiteres vergiftetes Feld um die Machtunterworfenen beschäftigt zu halten, gegeneinander auszuspielen und um Anderes hinter dem Gezeter zu verstecken. „Die (einzig wahre) Wissenschaft,“ wird auch hier gerne von den „verschiedenen“ involvierten Seiten für sich instrumentalisiert. Der tatsächliche Wunsch nach Erkenntnis ist sowas von vorgestern. Falls es überhaupt mal ein vorgestern gab.

    Es wird ja gerne verborgen und aufgespalten um zu verbergen. Kohlenwasserstofflobby vs. Elektrifizierungslobby, Zertifikatehandel, Greenwashing und natürlich trotzdem, Wachstum über alles(!!). Ist überhaupt noch Thema, daß diese Handhabe resultierend aus dem zugrundeliegenden Betriebssystem, angesichts der Umweltzerstörung auf einer begrenzten Welt und totaler Zerrütung der Gesellschaft, also Selbstzerstörung, absoluter Schwachsinn ist?

    Nebenbei erwähnt, jene die Anderen gerne den Gürtel immer enger schnallen möchten, am besten bis sie die Atmung einstellen, sind selbst die größten Verbraucher. Und trotzdem soll man mit immer weniger immer mehr konsumieren. Nun, für die total Verarmten und Verstorbenen könnt man Konsumbots einsetzen. Virtueller Verbrauch für virtuelles Geld, passt. Ist zwar genauso Schizo, aber egal.

    1. per Satellit (?) thermische Anomalien auf 7 km**2 ist ein eher kleines Ereignis,
      die Flatulenzen in diesem Forum ob solcher Themen beeinflußt das Wetter wohl schon
      mehr.

    2. Stellen Sie sich die Erde als Kugel mit einem Meter Durchmesser vor. Die Atmosphäre ist dann etwa 1-1,5 mm dick. Und die wollen verstehen und voraussagen??? Die Erde erhält von der Sonne etwa ein Milliardstel deren Energie und diese Energie ist gross modo die einzige, die wir bekommen und sie schwankt leicht. Und dieses Phänomen wollen wir verstehen und vorhersagen??? Die Wissenschaft täte gut daran zuzugeben, daß sie rein gar keine einzige Kausalität kennt, sondern nur mit wilden Korrelationen herum spielt und daß praktisch alle Aussagen bestenfalls Mutmaßungen sind. Auch zum Thema Klima.

  16. Anspruch und Wirklichkeit

    Weil die Natur um unendlich Größenordnungen perfekter als all das ist, was sie jemals ersannen, zerstören Menschen sie aus Neid.

    Wie lächerlich müsste einem der ganze technische Tand, den wir für ausgeklügelt halten im Vergleich zu einem einfachen Vogel erscheinen, ganz abgesehen von wirklich komplexen Ökosystemen?

    Unser Planet regulierte einst Temperaturen durch natürlichen Bewuchs, den gibt es heute nur noch in kargeren Gegenden, doch selbst diese letzten noch verbliebenen Rückzugsgebiete sollen im Namen der Klimarettung industrialisiert werden?

  17. Eine kleine chronologische Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse.
    18.2 1978
    Die Walkampane des WWF wir von General-Motors finanziert um der japanischen Autoindustrie zu schaden.
    Die Wake sind denen scheissegal.
    30,5.86
    Mutter Theresa hat 2Millionen USD vom CIA bekommen und unterschlagen.
    13. 8 92
    CO2 ist einfach nur gelogen, das Klimaprotokoll von Kyoto ist nur ein Geschäftsmodell nichts weiter.
    11.9 2001
    Auch hier eine false flag operation um schärfere Gesetze einzuführen.
    1. Januar 2002
    Der Euro war der größte Raubzug innerhalb der EU seit Menschengedenken.
    12.4.2020
    Es hat nie eine epidemiologische Notlage gegeben!

    Es hat zur keiner Zeit eine Auslastung der Krankenhäuser gegeben!

    Der PCR-Test kann keine Infektion feststellen!

    Bill Gates möchte uns als Versuchskaninchen mit einem Genexperiment beglücken.

    Update 30.5.2020

    Masken sind schädlich, egal wann auch immer getragen!

    Durch die Maßnahmen sterben mehr Leute, als an Corona.

    Update 21.4.2021

    Die Impfung ist ein Genexperiment, das tödlich verlaufen kann.

    Die ersten Leute sterben gerade daran.

    Update 22.2.22

    Die NATO möchte Krieg mit Russland.

    Der nicht zu gewinnen ist.

    Die Russen sind unserere Freunde.

    Update 26.9.22

    Die USA hat die Nordstreampipeline gesprengt.

    Das bedeutet, dass wir jetzt zumindest wirtschaftlich den Bach runtergehen.

    Update 20.03.2024

    Im Übrigen verweise ich auf die RKI Protokolle.

    Update 19.07.25

    Es wird Krieg geben, auch in Deutschland.

    Spätestens 2027 wird es hier die ersten Einschläge geben.

    Vergesst nicht, der Krieg geht gegen UNS.
    Keine Herren, keine Sklaven

    1. Beeindruckend. In 48 Jahren immer ein- und dieselbe Prophezeiung: Alle lügen, alle verschwören sich, morgen ist das Ende nah. Doch wenigstens hält zwischen Kyoto, Corona und NATO ein Freiherr einsam die Stellung! Selbst Wanderprediger zeigen gelegentlich mehr Variationsfreude.

      Hauptsache es wird nie die größte Katastrophe unserer Zeit vergessen: Irgendeine Theresa, die zwei Millionen unterschlagen haben soll. Man muss eben Schwerpunkte setzen! (Wie unterschlägt man eigentlich Geld, das man angeblich offiziell bekommen hat? Und ist dieses Frauenzimmer zufällig mit *Mutter Teresa* verwandt? Egal. Jede religiöse Erzählung braucht schließlich ihren Sündenfall!)

      Wer überall Puppenspieler sieht, verwechselt irgendwann den eigenen Schatten mit der Wahrheit.

      1. Ich bin seit dem 12.04.20 nur noch der Wahrheit verpflichtet
        „Mutter Theresa“ sollte die Gelder natürlich in ihre Hilfsstation stecken, was sie nie tat.
        Sie war einfach der Ansicht, das ´wenn die Leute Schmerzen erleiden sie näher bei Gott sind.
        Ich hatte das alles schon in den 80ern vor Ort recherchiert, so wie ich das immer zu tun pflege.

  18. Es gibt in der Klimaforschung keinen grundsätzlichen Dissens über die Tatsache und die Mechanik des menschengemachten Klimawandels.
    Die Meinung der Herrschenden verheißt uns eine unbekümmerte fossile Zukunft.

    1. Doch, diesen „Dissens“ gibt es! Und zwar in der Form, wie er in der Wissenschaft völlig normal ist: Die wenigsten echten Wissenschaftler lassen sich auf diese eine Theorie festnageln.

      Das ergeben auch die Rohdaten all der „Konsens-Studien“ a la Cook oder Lynas sehr klar. Seit es diesen Blödsinn gibt, äußern sich relativ stabil immer rund zwei Drittel aller einschlägigen Arbeiten zu dem Thema explizit NICHT zur Frage einer „Menschenschuld“. Und die, die es tun, sind keineswegs überwiegend der Ansicht, der Mensch wäre alleinige oder wenigstens die Hauptursache für den aktuellen Klimawandel. Die Daten geben das einfach nicht her. Was öffentlich „diskutiert“ und als „Die Wissenschaft“ präsentiert wird, sind praktisch alles „Modelle“. Und das härteste davon wurde gerade, ohne daß das groß gemeldet wurde, sogar von der Zentrale der Glaubensgemeinschaft, dem IPCC, offiziell beerdigt. Weil es selbst den Hütern der Religion mittlerweile als völlig unglaubwürdig erscheint. Mittlerweile wird kommuniziert, daß es immer nur als theoretische „Kontrollrechnung“ fungiert hätte, die nie eine Relevanz gehabt hätte. Dummerweise basierten die meisten öffentlichen Darstellungen dazu aber auf exakt dieser Maximalannahme.

      Es ist, als ob die katholische Kirche Jesus aus der Bibel gestrichen hätte. Aber keinen der Gläubigen stört das!

      1. Was ist das für ein hahnebücherner Unsinn. Sowohl John Cook als auch Mark Lynss führten die Studien Klimawissenschaft zusammen. Auf ihre Arbeit geht (unabhängig voneineinder) genau diese Festellung zurück, dass in der wissenschaftlichen Betrachtung weitestgehen Konsens herrscht.
        Die Klimapfade des IPCC bilden Klimageschehen anhand jeweiliger Einträge von Treibhausgasen ab. Wenn SSP5 für unwahrscheinlich gehalten wird, bedeuted dass die diesem Pfad entsprechende Freisetzung von Treibhausgasen nicht erwartet wird, eben aufgrund von Klimaschutzmaßnahmen.

        1. Dann befaß dich mal mit den Rohdaten dieser „Meta-Studien“! Nicht nur mit, dem, was die anschließende Propaganda in den Medien daraus machte.

          In BEIDEN Studien waren zwei Drittel aller ausgewerteten Arbeiten ohne jeglichen Bezug darauf, was der Mensch in der Rechnung zu tun haben soll. Immerhin hat Cook noch die inhaltlichen Zusammenfassungen aller knapp 12.000 Arbeiten ausgewertet, und da waren nur ein halbes Prozent in dem Sinne auslegbar, daß der Mensch die Hauptursache der Erderwärmung sei, und nicht die „97%“, die dann groß verbreitet wurden.

          Bei Lynas war es noch schlimmer, da wurden von 88.000 Arbeiten überhaupt nur 3.000 stichprobenartig überprüft. Da kam das wieder o.g. Zwei-Drittel-Ergebnis heraus. Das war natürlich unbefriedigend. Und so hat man dann nochmal gezielt nach „Schlüsselwörtern von Klimaleugnern“ in allen Arbeiten gesucht. Allein der Ansatz, in wissenschaftlichen Arbeiten nach Parolen von „Klimaleugnern“ zu suchen, die ja bekanntlich keine Wissenschaft betreiben, ist sehr apart! Unter den dann so herausgefischten 1.000 Arbeiten fand man dann nur 28, die ausdrücklich die Beteiligung des Menschen an der Erderwärmung in Abrede stellten. Daraus schloß Lynas dann, daß in den übrigen 87.972 Arbeiten dem Menschen die Schuld am Klimawandel gegeben würde.

          Da ist jede „von der Fossilindustrie bezahlte“ Gegenstudie um Längen wissenschaftlicher! Trotz der anzunehmenden Tendenz dieser.

          Und die wohlfeile Ausrede, daß „die erfolgreichen Klimaschutzmaßnahmen“ daran schuld seien, daß man jetzt das schlimmste Szenario aus der Liste streichen konnte…. also bitte! Seit 10 oder 20 Jahren wird uns gebetsmühlenartig erzählt, daß immer noch viel zu wenig getan würde, und insgesamt, also global immer noch mehr Treibhausgase ausgestoßen würden, weswegen bis vor ein paar Wochen suggeriert wurde, daß auch das schlimmste (jetzt ersatzlos gestrichene) Szenario noch viel zu sanft sei, und bereits jetzt deutlich übertroffen werde.

          JA wie denn nun?
          Immer wie es gerade paßt? Ja, in so einer Welt kann man dann natürlich auch aus dem Inhalt von 28 Arbeiten herauslesen, was in 88.000 anderen drin steht, und das „Klimawissenschaft“ nennen!

    2. mit Bildung und Science hams die Leut hier nicht so.
      Sind mehr so die Wutbürgertypen, die schlichte Dinge lieben.
      Schwarz oder Weiß. „Die“ oder Ich. Country oder Western.
      Ich erinnere zufällig den 7.7.77.
      War heiss an dem Tag, richtig heiss: 28 Grad! Fast 30!
      Ich erinnere den ersten Tag an dem es örtlich bis 40 Grad hatte.
      Die Leuts sind nicht in der Lage, sowas selbst zu beobachten.
      Den Mechanismus von „Treibhausgasen“ verstehn sie auch nicht.
      Wenn man dann noch warnt dass mit der Erwärmung Europa kälter werden
      könnte, schalten sie komplett ab.

      1. Ja, genau wie „warme Minustemperaturen“ ihr sein alle ein paar Lügenbolde
        Allein schon die Präsentation dieses Klimahoaxes lässt ganz eindeutig darauf schließen, dass das alles ein ausgemachter Schwindel ist.

        Man sollte immer das Gegenteil von dem als richtig anzunehmen, was die Regierung über seine Hofberichterstatter verlautbaren lassen.

        Im Prinzip gehe ich seit ™1974 davon aus das dem so ist.

        Ich bin immer sehr gut damit gefahren und ich habe »Recht« behalten, wie man heute sehr schön sehen kann.

        Natürlich, gibt es seltene Ausnahmefälle, die mit etwas Intellekt, einem guten Menschenverstand und dem nötigem gesellschaftspolitischem Wissen, das ich mir im laufe meines umtriebigem und subversiven Daseins, als subversives Element aneignen konnte, auch herausfiltern lässt.

        Seit dem Frühjahr 2020 ist es m.E. gar nicht mehr nötig, da es offensichtlich ist, das die herrschende Klasse uns den Kampf angesagt hat, da sie nicht vor hat, die noch verbleibenden Ressourcen mit uns weiterhin zu teilen.

  19. Wer verstehen will, wie sich ein Medium verändert, sollte nicht nur auf seine Leitartikel schauen, sondern auch auf Umfragen wie die heutige. Natürlich sagt eine einzelne Umfrage noch nicht alles über die Entwicklung eines Mediums aus. Doch die Art, wie Fragen gestellt werden, verrät oft mehr als die Ergebnisse. Sie strukturiert bereits den Raum des Denkbaren. Gerade bei Medien, die sich früher als links, alternativ oder systemkritisch verstanden, lassen sich an solchen Formulierungen Veränderungen im Selbstverständnis ablesen.

    Die vorliegende Hitze-Umfrage ist dafür ein aufschlussreiches Beispiel. Schon die Einleitung setzt den Ton: Die Hitze wird nicht als meteorologisches oder wissenschaftliches Phänomen eingeführt, sondern vor allem als Anlass für die Frage, ob hier etwas „instrumentalisiert“ werde. Die Debatte erscheint von Beginn an weniger als Suche nach Erkenntnis denn als Kampf um Deutungshoheit.

    Noch deutlicher zeigt sich dies in den Antwortoptionen. Mehrere von ihnen bieten eine skeptische bis ablehnende Haltung an, während die Gegenposition vergleichsweise schmal repräsentiert bleibt. Die Antworten laden dazu ein, den Klimawandel herunterzuspielen, seine Bedeutung zu bezweifeln oder ihn ganz zu verneinen. Vermessen wird dabei weniger das Thema selbst oder die aktuelle Problemlage als die Distanz zu anderen gesellschaftlichen Lagern.

    Bezeichnend ist auch die Sprache. Begriffe wie „Klima-Komplex“, „Instrumentalisierung“ oder die Rede von weiteren „Eingriffen und Maßnahmen“ stammen nicht aus einer neutralen Beschreibung, sondern aus einem bestimmten politischen Deutungsrahmen. Die Umfrage erhebt daher nicht einfach Meinungen. Sie bietet ihren Lesern zugleich die Stichworte an, in denen diese Meinungen formuliert werden sollen.

    Noch interessanter ist jedoch die Verschiebung der Kritik. Ein Medium, das sich einst als links verstand, richtet sich heute vor allem gegen bestimmte Medien, bestimmte Politiker und bestimmte Wissenschaftszweige. Aus Herrschaftskritik ist Lagerkritik geworden. Nicht mehr Machtverhältnisse oder Institutionen als solche stehen im Zentrum der Kritik, sondern vor allem jene Institutionen und Gruppen, die als Gegner des eigenen Milieus wahrgenommen werden. Das Misstrauen gegenüber Macht ist selektiv geworden – und mit ihm hat sich auch der Gegenstand des Misstrauens verschoben.

    Damit vollzieht sich eine Entwicklung, die in vielen alternativen Medien zu beobachten ist: Der gemeinsame Nenner ist nicht mehr ein politisches Projekt und oft nicht einmal die Rolle einer Gegenöffentlichkeit. Er besteht vor allem in der Abgrenzung gegenüber anderen Milieus. Entscheidend ist deshalb auch weniger, was wahr ist, als gegen wen sich eine Erzählung richtet. Aus einer politischen Haltung wurde eine metapolitische Identität.

    Und so dienen solche Umfragen oft weniger der Erkenntnisgewinnung als der Identitätsbildung und Rückversicherung der eigenen Leserschaft. Sie fragen nicht mehr nach Meinungen, sondern nach Zugehörigkeiten. Die eigentliche Frage lautet dann nicht mehr: „Was denken unsere Leser?“ oder gar: „Welche Gesellschaft wollen wir?“ Sondern eher: „Wer ist mit uns?“ Wer so fragt, betreibt weniger Aufklärung als Milieupflege.

    Dabei gerät leicht aus dem Blick, worüber hier eigentlich gesprochen wird. Der Anlass der Umfrage ist schließlich keine abstrakte Debatte, sondern eine massive Hitzewelle. Seit Tagen zeichnet sich eine Wetterlage ab, die in weiten Teilen des Landes deutlich über dem für Juni Üblichen liegen wird. Das sind nicht einfach ein paar schöne Sommertage. Für Alte, Kranke, Behinderte sowie für viele Arbeiter kann dieses Wetterextrem mehr als nur „belastend“ werden.

    Stattdessen wird die Hitze hier zum Gegenstand eines politischen Identitätsspiels gemacht. Diskutiert wird weniger über ihre konkreten Folgen als darüber, wer sie angeblich instrumentalisiert und welche Absichten dahinterstehen. Die Betroffenen geraten dabei zur Nebensache. Wer in einer solchen Situation lediglich dazu rät, „mal runterzukommen und das schöne Wetter zu genießen“, verfehlt den Gegenstand der Debatte. Es geht nicht um Befindlichkeiten, sondern um eine Wetterlage, die für etliche Leute ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt.

    Solche Verschiebungen zeigen sich jedoch nicht nur in der Umfrage selbst oder in der Forumsdiskussion, sondern auch in den Autoren und Argumentationsmustern, denen diese Plattform Aufmerksamkeit verschafft. So erweckt beispielsweise ein Westend-Autor auf seinem Blog anhand meteorologischer Referenzperioden den Eindruck, der Deutsche Wetterdienst würde die Bevölkerung systematisch über die tatsächliche Temperaturentwicklung täuschen. Zitat:

    „Die vom DWD eigenwillig gewählte Vergleichsperiode war eine der ungewöhnlich kalten Sommer. Von den 15 kältesten Sommern seit 1881 entfallen drei auf diesen Zeitraum, nur einer auf den vorangegangenen 30-Jahreszeitraum von 1931 bis 1960 und keiner auf die Zeit von 1991 bis 2020. Mit seiner Methode wird der DWD uns noch viele Jahre von viel zu warmen Sommern künden können, selbst wenn sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen und die sommerliche Durchschnittstemperatur weiterhin langsam absinken sollte.“

    Das ist eine aufschlussreiche Passage. Denn die Periode 1961–1990 war nicht außergewöhnlich kalt im historischen Kontext. Sie lag vielmehr ziemlich nahe am Niveau vieler Jahrzehnte seit dem späten 19. Jahrhundert. Wenn jener Autor sie als „Kälteperiode“ bezeichnet, entsteht beim Lesen der Eindruck eines extremen Kältesonderfalls. Den geben die Zahlen aber nicht einmal im Ansatz her. Die Periode markiert vielmehr die letzte Phase eines Temperaturniveaus, das noch weitgehend dem Klima der vorangegangenen Jahrzehnte entsprach, bevor die deutliche Erwärmung der letzten 30 Jahre einsetzte.

    Charakteristisch ist dabei auch der Trick mit den „drei der kältesten Sommer“. Diese Argumentation lenkt den Blick nämlich von der relevanten Größe (dem Mittelwert) auf eine spektakulär klingende Größe (Anzahl extremer Einzeljahre). Das soll wohl belegen helfen, dass diese Periode ungewöhnlich kalt gewesen sei. Für die klimatologische Einordnung ist jedoch nicht entscheidend, wie viele Extremjahre in einem Zeitraum vorkamen oder welche subjektiven Erinnerungen man an jene Zeit hat, sondern wie sich der Durchschnitt darstellt. Mit seinem Trick lenkt der Autor also die Aufmerksamkeit von den relevanten statistischen Größen auf rhetorisch wirksame Einzelbeobachtungen um. Aus Analyse wird Suggestion. Eine Form des Umgangs mit Zahlen, die man auch aus anderen Bereichen kennt – Stichworte: Rente, Demografie oder Wirtschaftswachstum.

    Womit man dann wieder zur heutigen Umfrage zurückgelangt. Denn beide arbeiten weniger mit offener Erkenntnissuche als mit der Erzeugung eines bestimmten Deutungsrahmens. Das eigentliche Produkt ist dann nicht Information, sondern Misstrauen und Groll – wie sich auch an den entsprechenden Kommentaren zeigt. Was man davon halten soll, kann jeder für sich selbst entscheiden.

      1. Zitat: „Ob die Redaktion darauf reagieren wird ?“

        Heiße ich Poschardt? Bin ich von NIUS?

        Zu deiner anderen Frage: „Sagen Sie, wie war das im vorigen Jahr-hundert ?“

        Sommerdurchschnittstemperaturen in Deutschland:

        1800er: 16,1 °C
        1810er: 15,8 °C
        1820er: 16,2 °C
        1830er: 16,1 °C
        1840er: 15,9 °C
        1850er: 16,4 °C
        1860er: 16,1 °C
        1870er: 16,5 °C
        1880er: 16,0 °C
        1890er: 16,2 °C
        1900er: 16,0 °C
        1910er: 16,0 °C
        1920er: 16,0 °C
        1930er: 16,7 °C
        1940er: 16,8 °C
        1950er: 16,3 °C
        1960er: 16,1 °C
        1970er: 16,2 °C
        1980er: 16,5 °C
        1990er: 17,1 °C
        2000er: 17,6 °C
        2010er: 17,9 °C

        2020er (bis jetzt): 18,5 °C

        Ich bin Physiker, aber man braucht kein Vordiplom um diese Entwicklung zu verstehen.

        1. Man könnte einwenden, dass die Messungen um 1800 noch nicht so genau waren. Aber es spielt sicherlich keine Rolle, ob es 1820 exakt 16,2 Grad C, 16,0 Grad C oder 16,3 Grad C waren.

          Die Durchschnittstemperaturen sind eine Sache. Es gibt für zahlreiche deutsche Städte seit 1950 auch Aufzeichnungen über die Anzahl der Schneefalltage und diese Anzahl hat seit 1950 signifikant abgenommen. Das sind keine statistischen Ausreißer oder Zufälle mehr. 1950 gab es in Deutschland auch kein Zeckenproblem inklusive FSME und Borreliose. 2026 ist halb Deutschland inzwischen von diesen Viechern befallen, weil die Böden im Winter nicht mehr durchfrieren. Wenn es zwei oder drei Tage lang -15 Grad Celsius hat, dann macht das diesen Viechern nichts aus.

          Das Problem des Klimawandels ist aber KEIN PROBLEM DER PHYSIK = Naturwissenschaften. Das Problem ist ein ökonomisches und ein psyschologisches Problem.

          1. Der Monopoly-Kapitalismus braucht stetiges Wirtschaftswachstum. Das funktioniert ceteris paribus derzeit nur mit immer mehr Energie- und Ressourcenverbrauch.

          2. Der Klimawandel ist ein schleichender Prozess. Nehmen wir an: Die Durchschnittstemperatur in Deutschland lag 2024 bei 18,5 Grad Celsius und die Zahl der Regentage bei 85 Tagen, 2025 bei 24,5 Grad Celsius und die Zahl der Regentage nur noch bei 25 Tagen, dann hätte das fast jeder Bürger und jeder Politiker bemerkt.

          3. Die Gier vieler Menschen ist grenzenlos. Wenn man ein Privatflugzeug hat, dann braucht man noch ein zweites und drittes und so weiter. Fragen Sie den amtierenden Bundeskanzler Friedrich Merz von den vereinigten demokratischen „Christen“. Fast niemand will auf seinen Lebensstandard verzichten bis er von der Natur = Physik dazu gezwungen wird. Die Obdachlosen werden ökomisch bereits dazu gezwungen obwohl ein Obdachloser in 20 Jahren wahrscheinlich weniger Energie verbraucht als Jeff Bezos mit 500-Millionen-Dollar-Yacht in zwei Sekunden.

          Die Politik wird das nicht verhindern, weil die meisten Politiker nur bis zur nachsten Wahl denken und die Mehrheit der Politiker das macht, was die Reichen und Superreichen wollen und die Reichen und Superreichen wollen immer noch reicher und reicher und reicher und reicher werden.

          Das ist ein tragisches Dilemma. Dem Klima, der Umwelt und der Natur ist das aber vollkommen egal. Dem Klima und der Natur ist es wurscht, wenn die Alpengletscher abgeschmolzen sind, viele Flüsse und Bäche kein Wasser mehr haben und auf den Feldern nichts mehr wächst, weil es im Jahr nur noch ein paar Tage lang regnet. Dem Klima und der Natur ist es egal, ob Menschen erfrieren oder vertrocknen. Der Klimawandel wird aber weltweit zu massiven gesellschaftlichen und sozialen Verwerfungen führen, die sich die meisten Menschen 2026 nicht vorstellen können und wenn die Meldung in der Late-Night-Show von Madame Bosetti kommt, dann ist es „too late“, weil Madame Bosetti immer noch mit ihrem Blinddarm beschäftigt ist.

          Der „Homo sapiens“ ist ein Irrläufer der Evolution. Es wird Zeit, dass er von diesem Planeten verschwindet bevor sich diese Spezies im Weltall ausbreitet.

        2. Warum erst seit dem Anfang des 19Jh, dem Höhepunkt der sogenannten Eiszeit? Warum nicht weiter zurück gehen? Weil der Nachweis dann nicht mehr hinhaut?

          1. Kleine Eiszeit, sollte es natürlich heißen. Wir befinden uns allerdings immer noch inmitten einer Großen Esizeit seit rd 30 Millionen Jahren, die immer wieder auch kleinere warme Zeiten hervorbringt, ob sie mit dieser beginnenden Warmzeit endet, kann im Augenblick niemand seriös vorhersagen, auch kein Physiker…

        3. Eben, weil Klima eben wie das Wetter ist…und das ändert sich von Zeit zu Zeit…nichts weiter.
          Nichts deutet darauf hin, das es Menschengemacht ist, oder gar das CO2 in irgendeiner Weise dafür verantwortlich sei.

        4. @ Sepp Gladiola um 23 Uhr 31

          Ob die Overton Redaktion auf die Anmerkungen zur Ausrichtung der Umfrage reagieren wird ! Die sind einer Antwort wert.

          Die Liste der Durchschnittstem-peraturen in D könnte man mit einer Liste der Temperaturen in Griechenland oder in noch heiße-ren Gegenden ergänzen.

          Ob die Leute dort auch so eine hysterische Art an den Tag legen wie hier ?

        5. Naja. Von Physiker (Fachrichtung Geophysik) zu Physiker: Niemand bezweifelt einen Klimawandel. Die Frage ist nur, (1) wie groß ist er und (2) was und ggf. wie viel hängt vom Menschen ab. Dazu sagt ihre Zeitreihe nichts.

          Die Analyse von historischen Zeitreihen ist einigermaßen schwierig, muss man doch etliche parallel laufende Zeitreihen, die Einfluss auf die Messungen haben können, z. B. Ausdehnung der Städte wegen Bevölkerungswachstum (Wärmeinseln) oder systematische Änderung der Messinstrumente und -methoden berücksichtigen und eliminieren. Es gibt z.B. einen systematischen Unterschied zwischen seit den 60er Jahren vorliegenden Satellitenmessungen und den terrestrischen.

          Wie ist das eigentlich mit dem CO2? Als Physiker können Sie mit geringem Aufwand ein in unseren Kreisen eines der beliebten Gedankenexperimente machen: Berechnen Sie die Erhöhung der Strahlungstemperatur der Erde für den Fall, dass sie im Spektralband des CO2 keinerlei Abstrahlung hat. Benutzen Sie dazu die Stefan-Boltzman Gleichung und den Spektralverlauf der irdischen Abstrahlung aus Satellitenmessungen. Einmal mit der Emissionskurve und einmal indem sie diesen Bereich zu Null setzen. Sie werden mit den haushaltsüblichen Mitteln eine Temperaturerhöhung von rund 2K feststellen. Es gibt übrigens eine im IPCC-Bericht zitierte Arbeit, die dies für eine Verdoppelung des CO2 von 400ppm auf 800ppm mit den genauen Spektralwerten des CO2 durch gerechnet hat und so auf eine Erhöhung von 1,8K gekommen ist.

          Und was einen Physiker der Fachrichtung Geophysik besonders freut, denn in diesem Zweig kann man bekanntlich kaum globale Experimente machen, ist die Reduktion der wirtschaftlichen Aktivität während der Corona-Lockdowns. Dort wurden je nach Quelle mindestens das 0,6-fache der Emissionen der gesamten EU eingespart und trotzdem sieht man dies nicht in der Keeling-Kurve. Wenn Ihnen eine Arbeit dazu bekannt sein sollte, dann wäre ich für eine Quellenangabe dankbar.

          Lassen wir es dabei. Die Physik ist derart spezialisiert, dass man als Physiker selbst in benachbarten Bereichen eher Laie ist. Also nichts für ungut.

          1. Das sehe ich als Laie und nicht-Physiker so dass dass Beispiel ne Milchmädchenrechnung bzw populistisch ist.
            Es würde also 2 K wärmer?
            2 K hört sich ja nach nix an, ist aber größer als der Unterschied zwischen gefroren und flüssig.
            Und da sind wir schon mitten beim Dilemma.
            Muss man überhaupt mehr dazu sagen?
            Da Sie sich ja bestens auskennen, geb ich den Ball an der Stelle zurück, was wären denn die Folgeeffekte? Haben die etwa auch einen Effekt aufs Klima?

            Was Experimente angeht, die sind doch voll im Gange.
            Schon als die Römer die Mittelmeerküste abholzten.

            Vielleicht bin ich nur zu fachfremd u verstehs Argument ned, könnte sein.
            (wörtlich genommen würde es ja nicht bei 2K bleiben sondern sich infinit aufheizen, wenn das CO2 nix abstrahlen könnte… aber wollen wir da nicht kleinlich sein, man versteht was gemeint ist)

          2. Dann erklären Sie mir bitte folgendes Phänomen.

            In meiner Jugend/Schulzeit und das ist keine 100.000, keine 10.000 Jahre, keine 1.000 Jahre und auch noch keine 100 Jahre her, mein Schulabschluss liegt nicht einmal 50 Jahre zurück, hat die Stadtverwaltung an einem Ende der Straße meines Elternhauses im November immer ein Schild aufgestellt „Einbahnstraße“, weil die Straße sehr lang aber nicht sehr breit war.

            Wenn es dann ab November immer geschneit hat (manchmal 15 bis 20 Zentimeter an einem einzigen Tag), hat der Schneepflug nämlich den Schnee an die Straßenränder geräumt und es blieb in der Mitte nur eine Fahrspur übrig. Weil die Straße aber so lang war, wurde im Winter eine Einbahnstraße daraus gemacht, sonst wäre ein Autofahrer an einem Ende in die Straße eingefahren und am anderen Ende ein anderer Autofahrer, die sich erst irgendwo in der Mitte gesehen hätten. (Blöd, wenn dann einer rückwärts fahren muss und dann noch ein Auto daherkommt.) Dann hat es in der Regel bis Ende Januar geschneit, insgesamt rund einen halben Meter oder mehr, manchmal auch ein paar Zentimeter weniger. Dieser Schnee blieb dann meistens bis Ende März liegen, manchmal sogar bis Anfang oder Mitte April.

            In den vergangenen 25 Jahren wurde im Winter dort kein einziges Mal ein Schild mit „Einbahnstraße“ mehr aufgestellt, weil das wegen der vier oder fünf Zentimeter, die es im gesamten Winter geschneit hat, nicht notwendig war. Dieser Hauch von „Schnee“ war dann meistens auch bis Mitte/Ende Februar schon wieder wieder weggetaut.

            Das ist kein physikalisches Experiment, das ist einfach eine empirische Tatsache. Ich habe sogar Fotografien davon, auch wenn die Kamera meines Vaters nur S/W-Aufnahmen gemacht hat. Den Schnee, die eingeschneiten Autos und die Schneehöhe auf dem Garagendach kann man aber auf den Fotos eindeutig sehen.

            PS: Ich bin nicht im Allgäu und auch nicht im Schwarzwald oder im Hochgebirge aufgewachsen.

          3. Von Physiker (Fachrichtung Molekülphysik) zu Physiker (Fachrichtung Geophysik):

            Dass die Analyse klimatischer Zeitreihen anspruchsvoll ist, ist unstrittig – genau deshalb ist sie seit Jahrzehnten ein zentraler methodischer Fokus der Klimaforschung. Besonders wichtig ist, dass der Erwärmungstrend nicht nur in einzelnen bodengestützten Messreihen sichtbar wird, sondern auch über Ozeane, in dünn besiedelten Regionen, in Satellitendaten und in Reanalysen. Die Erwärmung verschwindet nicht, wenn in der Stadt gelegene Stationen ausgeschlossen werden. Der Trend bleibt auch in rein ländlichen Datensätzen bestehen.

            Entscheidend ist ohnehin weniger ein einzelner Datensatz als die Übereinstimmung vieler unabhängiger Ansätze: Bodentemperaturen, Satellitenmessungen und Reanalysen beruhen auf unterschiedlichen Messprinzipien und haben unterschiedliche Fehlerquellen, zeigen aber alle denselben globalen Erwärmungstrend. Die Existenz methodischer Herausforderungen ist daher kein Argument gegen den Trend, sondern Teil seiner präzisen Quantifizierung.

            Auch die früher diskutierte Diskrepanz zwischen satellitenbasierten Troposphärentemperaturen und bodennahen Messreihen ist kein neues Thema. Sie ließ sich weitgehend auf Effekte wie Orbitaldrift, Instrumentenwechsel und Kalibration zurückführen. Nach entsprechenden Korrekturen zeigen beide Datentypen eine deutliche Erwärmung, auch wenn sie unterschiedliche Atmosphärenschichten erfassen.

            Zu deinem Gedankenexperiment mit CO₂ und der Stefan-Boltzmann-Gleichung: Als anschauliche Vereinfachung mag es dienen, physikalisch ist es jedoch nicht äquivalent zum realen Treibhauseffekt. Die Atmosphäre ist kein passiver Filter, der Spektralbereiche einfach „abschaltet“, sondern ein strahlungsaktives Medium mit höhenabhängiger Temperaturstruktur. Eine korrekte Beschreibung erfordert spektral aufgelöste Strahlungstransferrechnung, inklusive Absorptionslinien, Druckverbreiterung, Überlappung mit Wasserdampf und Eigenemission der Atmosphäre.

            Der entscheidende Punkt ist dabei: Das vollständige Entfernen der CO₂-Absorption und die Verdopplung der CO₂-Konzentration sind physikalisch unterschiedliche Fragestellungen. Aus dem einen lässt sich die Antwort auf das andere nicht direkt ableiten.

            Der Strahlungsantrieb von CO₂ ergibt sich nicht aus einem binären „Band an/aus“, sondern aus einer zunehmenden optischen Dicke, die näherungsweise logarithmisch mit der Konzentration wächst. Für eine CO₂-Verdopplung ergibt sich ein Strahlungsantrieb von etwa 3,7 W/m². Ohne Rückkopplungen entspricht das einer Temperaturänderung von ungefähr 1,2 K. Selbst wenn man in bestimmten Rechnungen auf Werte um 1,8 K kommt, liegt das nicht außerhalb dessen, was in der Fachliteratur für Teilaspekte des Problems diskutiert wird. Daraus folgt jedoch noch nicht die Klimasensitivität des gesamten Systems.

            Für die reale Klimasensitivität sind nämlich gerade die Rückkopplungen entscheidend – insbesondere Wasserdampf, Eis-Albedo und Wolken. Unter Einbeziehung dieser Effekte ergibt sich der vom IPCC angegebene Bereich von etwa 1,5 bis 4,5 K pro CO₂-Verdopplung. Das einfache Stefan-Boltzmann-Gedankenexperiment kann die tatsächliche Systemantwort nicht erfassen, weil die entscheidenden Rückkopplungsprozesse darin gar nicht enthalten sind.

            Zum Argument mit den Lockdowns und der Keeling-Kurve: Dass sich der Emissionsrückgang dort kaum sichtbar niederschlägt, war physikalisch durchaus erwartbar. 2020 gingen die globalen Emissionen um etwa 6–7 % zurück. Das klingt viel, entspricht aber nur einer temporären Verringerung der Zuflussrate. Die Keeling-Kurve misst die atmosphärische CO₂-Konzentration, also die kumulative Füllung des „Reservoirs“, nicht die momentane Emissionsrate. Solange weiterhin netto CO₂ in die Atmosphäre gelangt, steigt die Konzentration weiter an. Ein einmaliger Rückgang verändert daher vor allem geringfügig die Steigung, erzeugt aber keinen deutlich sichtbaren Knick außerhalb der natürlichen Variabilität.

            Zur Rolle der Geophysik: Es stimmt, dass kontrollierte globale Experimente im Erdsystem kaum möglich sind. Genau deshalb stützt sich die Klimaforschung auf die Kombination unabhängiger Evidenzlinien: direkte Messungen, Satellitenbeobachtungen, Paläoklimadaten und physikalisch basierte Modelle. Aussagen gelten dann als besonders robust, wenn diese unterschiedlichen Zugänge konsistente Ergebnisse liefern – und genau das ist beim Einfluss von CO₂ der Fall.

            Insgesamt greifen deine Punkte durchaus reale methodische Aspekte auf, ziehen daraus aber meines Erachtens zu weitgehende Schlussfolgerungen. Die grundlegende Physik des Treibhauseffekts ist seit langem verstanden und durch Laborphysik, Spektralmessungen und Beobachtungsdaten gut abgesichert. Die offenen Fragen liegen heute nicht darin, ob CO₂ wirkt, sondern in der genauen Stärke einzelner Rückkopplungen und den regionalen Ausprägungen der Veränderungen.

            Und noch zu deinem letzten Satz: „Die Physik ist derart spezialisiert, dass man als Physiker selbst in benachbarten Bereichen eher Laie ist.“

            Da ist sicherlich etwas Wahres dran. Gleichzeitig bin ich mit einer etwas anderen wissenschaftlichen Tradition aufgewachsen. Ich bin in der UdSSR geboren, und dort galt das Credo: „Der gute Physiker hat eine breite, einheitliche Grundlage.“ Spezialisierung ist notwendig, darf aber nicht dazu führen, dass man benachbarte Gebiete nur noch durch die Brille des eigenen Fachs betrachtet. Die Ausbildungstradition um Landau war dafür vielleicht das bekannteste Beispiel.

            1. Alles richtig, aber an meinem Thema vorbei. Siehe mein erster Satz. Selbstverständlich steigt die Temperatur, nur die Höhe ist unterschiedlich je nachdem, ob ich irdische Messungen oder Satellitenmessungen vergleiche. Es gibt eine Arbeit aus den USA, wo aus den nationalen Messreihen nur die betrachtet wurden, die weiterhin in der ursprünglich ländlichen Umgebung geblieben waren. Das Ergebnis deckte sich weitgehend mit den Satellitenmessungen.

              Zweitens Stefan-Boltzmann: Sie haben recht, dass meine Betrachtung stark vereinfacht ist. Allerdings gilt sie am Ende des Tages dennoch, schließlich kann die Erde die eingestrahlte Energie der Sonne eben nur als Strahlung loswerden. Allerdings steht bei Stefan-Boltzmann bei der eingestrahlten Energie noch die Albedo, die bekanntlich durch die Wolken beeinflusst werden. Und deren Bildung ist immer noch nicht hinreichend verstanden. Zumindest hat die Gruppe um Svensmark gezeigt, dass der von ihm postulierte Einfluss des Forbush-Effekts ebenfalls einen Antrieb von ca. 3,7 W/m² liefert.

              Sehen Sie, als Ende der 70er Jahre bereits über die CO2 Frage diskutiert wurde, haben wir unter den Assistenten am Institut für Geophysik und Meteorologie intensiv über das Thema Klimawandel diskutiert. Als Prüfsteine hatten wir die Kleine Eiszeit, das Mittelalterliche Klimaoptimum und die Römische Warmzeit. Die damalige Behauptung, es handele sich um eine Besonderheit der nördlichen Hemisphäre, wurde seitdem nicht erhärtet. Sie zeigen sich auch in Daten der südlichen Hemisphäre, allerdings nicht in allen Messpunkten. Was wieder einmal darauf hinweist, dass das Klimageschehen weit komplexer ist, als es sich für Laien – und das schließt die meisten Physiker, mich eingeschlossen ein – darstellt.

              Und wenn Sie auf die Rückkopplungen hinweisen, so sollte verwundern, dass man dies bei der Hypothese des Einflusses des Sonnenwinds (Forbush) nicht tut.

              Und es gibt die Frage der Kausalität: Bei dem Wostock Bohrkernen folgt bekanntlich der CO2-Anstieg der Temperatur und nicht umgekehrt. Koutsoyiannis hat anhand den Satellitendaten seit 1960 dies mit 95%iger Wahrscheinlichkeit gezeigt, dass dies auch bei dem aktuellen Temperaturanstieg der Fall ist.

              Was nicht weiter verwunderlich ist. Besteht doch ein Absorptions-Emissions-Gleichgewicht des CO2 zwischen der Oberfläche der Meere und der Atmosphäre, sodass auch das Isotopenargument, was gelegentlich vorgebracht wird, nicht weiter trägt.

              Mit der Keeling-Kurve haben Sie recht, aber wie sie an ihrem Jahresgang sehen, reagiert sie hinreichend schnell auf Emissionsänderungen. Mit geeigneten statistischen Verfahren sollte sich die Änderung der ersten Ableitung in 2020 nachweisen lassen. Ich kenne keine entsprechende Arbeit, aber sie wäre wichtig, um den aktuellen Stand des Absorptionsgleichgewichts zwischen Meer und Atmosphäre zu bestimmen.

              Sie sehen, es gibt noch viele offene Fragen und das ist gut für die Wissenschaft. Und diese Fragen gehen weit über die Details hinaus. Schließlich sind Phänomene wie die Kleine Eiszeit von großem gesellschaftlichen Belang. Aber ohne verschiedene Hypothesen wären diese Fragen keine Wissenschaft sonder Ideologie oder bestenfalls akademisch. Allerdings hilft auch hier die erste Faustregel kritischen Denkens: Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.

              1. Psychologisch finde ich dass interessant:
                erst streuen Sie ein bischen FUD bez. anthropogenem Einfluss mit einem mäßig aussagekräftigrm Gedankenexperiment, das im Grunde aber die Größenordung des anthropegen Einflusses grob bestätigt, darauf hingewiesen rudern Sie noch weiter zurück auf den Standpunkt, dass es halt noch viel zu forschen gäbe.

                1. Da immer wieder behauptet wird, bereits seien 1,5 ° C erreicht, ist 2° als obere Grenze nicht schlecht. Oder?

                  Gedankenexperimente sind unter Physikern eine Methode, obere Grenzen abzuschätzen bzw. bei Modellen den Einfluss von Parametern zu ermitteln. Insofern ist es überraschend, dass es keine Modellrechnungen gibt, bei denen das gemacht wurde. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit zwei Klimaforscher angeschrieben, je einen vom konventionellen und einen vom kritischen Lager. Beide haben mir diesen Mangel bestätigt.

                  Es gibt allerdings die Simulation einer vollständig mit Wasser bedeckten Erde mit unterschiedlichen Klimamodellen. Und es ist erstaunlich, wie fundamental unterschiedlich die Ergebnisse sind. Eigentlich würde man eine Konvergenz bei vereinfachten Modellannahmen erwarten.

                  Die mir beigebrachte wissenschaftliche Redlichkeit gebietet, nur das zu behaupten, was ich belegen kann. Und das ist in diesem Zusammenhang lediglich die Tatsache, dass der Einfluss des CO2 auf das Klima in seiner Höhe noch immer Gegenstand relevanter wissenschaftlicher Debatten ist. Für Sie als Laie gilt daher, lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen.

    1. Sehr gut ausgeführt. Die Zeit hätte ich nicht, kann also nur für die Arbeit danken.
      Immerhin wurde es durchgelassen, Warum auch immer.

    2. Zuviel der klugen Worte…
      Ich fand die Fragestellung aufschlussreich. Die vermutete Ganteförizierung des Lagers bestätigt sich.

    3. @ Sepp Gladiola:

      Runder Kommentar, Danke, hier einige Gedanken dazu.

      Ihre Analyse der Befragungstechnik anhand von Fragestellung und Wortauswahl ist entlarvend. Es sollte noch genannt werden, dass lang- & kurzfristige Phänomene, die nichts unmittelbar miteinander zu tun haben, steuernd eingesetzt werden: Eine kurzfristige »aktuelle Hitze« und das sich lange bzw. immer wandelnde Klima.

      Durch den aktuellen Anlass wird nur Befindlichkeit getriggert. Wie wäre es mal mit Fragen à la „Haben sie ihren Nachbarn ein schattiges Plätzchen im Garten Angeboten; haben sie gefragt, ob die Unfitten von nebenan evtl. Wasser & Lebensmittel brauchen oder ihnen ihre mobile Klimaanlage angeboten?“ Keine Frage nach jeglicher Solidarität. Dabei muss auch gesagt werden, dass Wetterlagen immer ein Beschleuniger der Mortalität von »Schwachen & Alten« sein können, die Hitze im Sommer und die Infektionen fördernde Feuchtigkeit im Winter, usf.

      Ihre Identifizierung der »Lagerkritik« ist ein zentraler Punkt, denn er ist ganz im Sinne von (jeglicher) moderner Herrschaftspraxis. „Kritik“ wird zugelassen, der Eindruck, eine „freie Meinung“ sei möglich (oder wird gewährt), wird konstruiert und gleichzeitig einer zu marginalisierenden Gruppe zugeordnet: So muss sich mit Kritik oder gar Analyse nicht auseinandergesetzt werden: „Mundtot durch Einordnung“. Meinungskonkurrenz und Konfrontation statt Diskurs.

      Doch der ist ja auch zu anstrengend, dafür ist es viel zu Heiß. Immerhin fühle ich mich wichtig, sogar relevant, denn ich wurde gefragt. Ob das jetzt alles richtig und vernünftig gefragt ist und ob das sogar Konsequenzen hat? Egal, am Ende bekomme ich ein Meinungsbild und darf schauen, ob ich auch hinein passe.

    4. Aus dem Witterungsbericht 1940 bis 1949, „Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz“

      Vom 1. bis 4. Juni herrschte in der Schweiz unter dem Einfluss eines vom Balkan bis nach Grönland sich erstreckenden Hochdruckgebietes schönes und sehr warmes Wetter. Am 3. Juni erreichte die Temperatur in Zürich den (an diesem Ort in den ersten Junitagen) seit 1864 noch nie ermittelten Maximalwert von 33,6°. In der Folge wechselten Schlecht- und Schönwetterperioden von je etwa drei Tagen Dauer, verursacht durch wandernde Tief und Hochdruckgebiete, mehrmals miteinander ab. Die Niederschläge waren dabei, der 22. ausgenommen, nicht sehr bedeutend. Die etwas längere Schönwetterperiode vom 23. bis 28. brachte neuerdings extrem hohe Temperaturen. Am Nachmittag des 26. stieg die Temperatur in Zürich auf den seit 1864 hier im Juni noch nie erreichten Höchstwert von 36,4°. Auch am 27. betrug die Maximaltemperatur noch mehr als 36°. Diese Hitzeperiode fand ihren Abschluss am 29. und 30. Juni durch einen Einbruch maritimer Kaltluft, der auch den für die Kulturen dringend notwendig gewordenen Regen brachte.

      Aus dem Sturmarchiv Schweiz die hüchsten je gemessenen Temperaturen
      29.07.1947 40.2°C Aussergewöhnliche Hitze Ende Juli ( >35°C )
      29.07.1947 39.8°C Aussergewöhnliche Hitze Ende Juli ( >35°C )
      17.07.1881 39 – 40°C ² Aussergewöhnliche Hitze im Juli ( >35°C )
      17.07.1881 38 – 39°C ² Aussergewöhnliche Hitze im Juli ( >35°C )
      02.07.1952 39.0°C Mehrtägige Hitzewelle im Juli ( >35°C )
      31.07.1983 39.0°C Mehrtägige Hitzewelle Ende Juli ( >35°C )
      23.07.1945 38.0°C Aussergewöhnliche Hitze im Juli ( >35°C )
      24.07.2019 38.0°C Mehrtägige Hitzewelle im Juli ( >35°C )
      02.08.1947 38.0°C Aussergewöhnliche Hitze im August ( >35°C )
      29.07.1947 37.7°C Aussergewöhnliche Hitze Ende Juli ( >35°C )
      28.07.1983 37.5°C Mehrtägige Hitzewelle Ende Juli ( >35°C )
      29.07.1947 37.2°C Aussergewöhnliche Hitze Ende Juli ( >35°C )
      29.07.1947 37.2°C Aussergewöhnliche Hitze Ende Juli ( >35°C )
      29.07.1911 37.0°C Mehrtägige Hitzewelle Ende Juli ( >35°C )

      Mehr würde ich zu Ihrem Kommentar nicht sagen wollen, wiewohl es zu den Mauscheleien und Betrügereien rund um die Klima-Sektiererei noch viele weitere Dinge zu sagen und zu verweisen gäbe – aber die obigen Fakten sprechen eine eigene und deutliche Sprache.

      1. Ich rate Ihnen ja mal, die Unterstufenübung durchzuführen und Ihre anekdotischen Wetterberichte genauer zu betrachten.
        Vielleicht fällt Ihnen dabei auf, dass diese lokalen Wetterberichte aus wenigen Einzeljahren stammen und als „aussergewöhnlich“ bezeichnet werden.
        Verstehen Sie das Wort?
        Heutzutage haben wir Temperaturen über 30 Grad teils noch im Oktober, und das wird nicht als „aussergewöhnlich“ betrachtet, sondern als „der Spätsommer kehrt nochmal zurück“ u.ä..

    5. Eine Sammelantwort.

      Zunächst „yamxs“: „Warum erst seit dem Anfang des 19Jh, dem Höhepunkt der sogenannten Eiszeit?“

      Zum einen, weil „lichtenberg“ ausdrücklich nach dem *vorigen Jahrhundert* gefragt hat. Zudem hat die Wahl des Zeitraums nichts mit einem „Auslassen“ früherer Zeiten zu tun, sondern schlicht mit Datenverfügbarkeit und Vergleichbarkeit. Deshalb beginnen viele konsistente Reihen im frühen 19. Jahrhundert.

      Der Vorwurf, man würde damit etwas „beweisen wollen“, das sonst nicht funktioniert, geht daher ins Leere. Wer möchte, kann natürlich die gesamte rekonstruierte Zeitreihe betrachten: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland

      Im Übrigen ist auch der historische Einwand nicht korrekt: Die kältesten Phasen der Kleinen Eiszeit liegen deutlich früher (u. a. Maunder-Minimum im 17. Jahrhundert). Um 1800 befand sich das Klima bereits in einer Übergangsphase aus dieser Periode heraus, nicht auf ihrem Höhepunkt.

      Dann, „Grottenolm“: „Die Zeit hätte ich nicht, kann also nur für die Arbeit danken. Immerhin wurde es durchgelassen, Warum auch immer.“

      Danke, ich will es auch an die KI weitergeben.

      Auf Anraten des Users „R…“ lasse ich alle Beiträge vor dem Posten nämlich von einer KI gegenlesen. Das macht den Text rund, hilft mir als Nichtmuttersprachler mit den Formulierungen – und bringt ihn eher durch die Firewall.

      Und in den zwei Monaten meines Mitschreibens hatte ich den Eindruck, dass KI-Beiträge signifikant häufiger durchkommen. Außer es geht um Palästina.

      Zitat „LG“: „Runder Kommentar, Danke, hier einige Gedanken dazu.“

      Danke für deine Gedanken. Gerade den mit der Solidarität. Deinen Namen kann ich übrigens nie ausschreiben, dann bockt die Eingabeform. Warum auch immer.

      Rundgebügelt hat den Text aber die KI, von ihr kam auch der Vorschlag meinen Begriff „…“ in „Lagerkritik“ umzuändern. Deswegen will ich dir und Zweimond auch widersprechen in Hinblick auf eure Wassermännische KI-Kritik. Ich gebe Text und Ideen ein und die KI glättet und redigiert – sie ist nicht unbedingt Erzeuger, sondern mehr HiWi und Lektor. Dafür ist sie brauchbar. Auch wenn sie hier und da an einigen Buzzwords und Triggern scheitert.

      Zitat „lichtenberg“: „Ob die Leute dort auch so eine hysterische Art an den Tag legen wie hier ?“

      Was du schreibst erinnert mich zunächst an ein Zitat von Erich Ribbeck:

      „Die Hitze kann für die deutschen Spieler sogar ein Vorteil sein. An einem Urlaubsort sieht man in der Mittagshitze auch immer nur Deutsche draußen, also kommen wir mit der Temperatur sogar besser zurecht.“

      Der Punkt dahinter ist weniger die Anekdote als die Verwechslung von subjektiver Anpassungserfahrung mit klimatischen und gesundheitlichen Realitäten. Alltagsbeobachtungen und subjektive Erinnerungen sind als Argument nur begrenzt tragfähig.

      Der Vergleich mit Griechenland oder anderen wärmeren Regionen ist zudem schief. Dass Menschen dort leben, sagt weder etwas über Klimaveränderungen noch über die Belastung durch zusätzliche Hitzespitzen aus – und schon gar nicht darüber, dass diese Bedingungen unkritisch wären. Auch dort nehmen die gesundheitlichen Belastungen durch steigende Temperaturen merklich zu.

      Der Punkt der Datenreihe war deshalb nicht der globale Temperaturvergleich, sondern die Verschiebung der *lokalen Referenz* über Zeit.

      Und was die „hysterische Art“ betrifft: Hitzewellen sind für bestimmte Gruppen nachweislich ein relevantes Gesundheitsrisiko, gerade in einem infrastrukturell nicht angepassten Land wie DEU – unabhängig davon, ob man sie individuell als angenehm und unproblematisch empfindet.

      Zitat „Enrico“: „Aus dem Witterungsbericht 1940 bis 1949“

      Dass es historisch auch einzelne sehr hohe Temperaturwerte gab, ist völlig unstrittig und war hier nicht der Punkt. In den Wetterarchiven finden sich immer wieder sehr warme Monate; der außergewöhnlich heiße August 1807 wird in den deutschen Reihen bis heute als wärmster August überhaupt geführt (Ø 20,7 °C).

      Der Schluss, den du daraus ziehst, ist ein klassischer Kategorienfehler. Denn aus Extremwerten einzelner Monate lässt sich weder der Trend noch die Verteilung der Temperaturen über längere Zeiträume ableiten. Du wiederholst lediglich die Argumentationsfigur des von mir kritisierten Westend-Autors – der den Fokus auch nur auf spektakuläre Einzelereignisse statt auf Mittelwerte und Verteilungen legte – und bestätigst damit bloß, statt zu widerlegen.

      Klimatologie arbeitet bewusst mit Mittelwerten, Häufigkeiten und Verschiebungen von Verteilungen, nicht mit der Auswahl historischer Spitzenwerte. Dass es 1807, 1947 oder 1983 heiße Phasen gab, ist kein Gegenargument zur Klimaerwärmung, sondern schlicht Teil der Wettervariabilität – genau dafür steht der Begriff „Wetter“.

      Und noch zu „Mutter Theresa“: „Eben, weil Klima eben wie das Wetter ist…“

      „Klima ist wie Wetter“ ist genau der kategoriale Fehler. Wetter ist der Zustand an *einem* Tag, Klima die Statistik daraus *über Jahrzehnte*.

      Dass sich Wetter ändert, sagt deshalb schlicht nichts über langfristige Trends aus.

      Und dass „nichts darauf hindeutet“, ist weniger eine Beschreibung des Forschungsstands als der eigenen Ausblendung desselben.

      1. Die Datenverfübbarkeit sidn auch für frühere Jahrhunderte gegeben. Genau deshalb weiß man ja, das wir nicht in einer ungewöhnlichen Warmzeit leben. Und auch das die Steigerung der Durschnittstemperatur alles andere als ungewöhlich ist, auch nicht in der Geschwindigkeit. Was man nicht weiß, wie lange die jetzige Erwärmungsphase anhält, alles dazu sind reine politisch- ideologisch motivierte Aussagen ohne Substanz. Das Ganze ist vor allem ein großer Umverteilungsmechanismus von fleißig auf reich… von den Produzenten realer Werte in den verbrauchenden Bereich.

      2. @ Sepp Gladiola:

        »…dann bockt die Eingabeform.« Ui, da habe ich einen „Dessen Namen du nicht schreiben sollst“-Hack entworfen?! 😉 Vielleicht ist bei Ihnen ein Plug-In zur besseren Notation mathematischer Formeln in Textprogramm aktiv?

        LLM für’s Beautifying geht völlig in Ordnung, vor allem wenn es einen Text betrifft, der reine Informationen ohne persönliche Note vermitteln soll. Manche Leute können oder wollen sich auch keine Zeit für Textarbeit nehmen, auch ok. Wenn das allerdings zur Voraussetzung wird, als erweiterte Auto-Korrektur sozusagen, dann ist das schlimm. Und über den Sinn und Unsinn von Buzzword-Bibliotheken sollte man mal öffentlich streiten.

        »Runder Kommentar« war als inhaltlicher Zuspruch gemeint, nicht als formaler. „Schön“ klingt immer irgendwie nach Schleife und Fleißkärtchen…

    6. Danke für den phantastichen Beitrag, der sehr die Misere aufdröselt wie ich das bisher nicht kann.

      Ich unterhalte mich manchmal mit einem eigentlich netten Kollegen im Café länger. Konservativer CDUler bis AfD-Wähler. In dessen Blase wird das auch verbreitet. Wenn ich auf das katastrophalen Abschmelzen der Gletscher hinweise, erwidert er, dass Baumstümpfe in Gletschern zum Vorschein kommen, also früher schon Gletscher stark abgetaut waren. Dass das eine ganze andere Zeitskala wäre, hat er bisher nicht kapiert. Oder er erzählt, dass die Meteorlogen die Wetterstationen absichtlich an sehr heißen Orten aufstellen würden usw. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass ich gar nicht mit der Frage nach wissenschaftlichen Methoden oder Quellen kommen brauche, weil er das eh nicht akzeptiert (und kapiert). Oder er akzeptiert auch nicht Sätze wie dass der „Klimawandel“ (Grüße von Frank Luntz) mit der industriellen Revolution zusammenfällt.

      https://www.politico.com/story/2019/08/21/frank-luntz-wrong-climate-change-1470653

      Ein klassisches Leugner-Argument sind auch die Anschuldigungen gegen

      https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_E._Mann

      Es gab aber tatsächlich spontan mindestens 2 Leaks von der Gegenseite:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Merchants_of_Doubt

      https://insideclimatenews.org/book/exxon-the-road-not-taken/

      Es gibt natürlich noch viel mehr. Denn es sind nicht unterbezahlte Wissenschaftler, die ein größeres Interesse haben, unliebsame Forschung zu unterdrücken.

      Mich stört auch schon lange, dass manche „Aufgewachte“ zwar Imperialismus und Militarismus kritisieren, aber dann mit so esoterischen Spinnereien kommen oder eben gut erforschte Wissenschaft wie die globale menschengemachte Erwärmung leugnen – obwohl sie die Veränderungen selbst wahrnehmen könnten!

  20. Vor dem Klimaschwindel waren Warmzeiten immer Klimaoptima und hatten entsprechende Folgen. Es gab Nahrungsmittel im Überfluss, was zu sozialen Veränderungen führte. In einer Warmzeit entstanden die Hochkulturen, in der nächsten die antiken Reiche, wie das imperium romanum. In der mittelalterlichen Warmzeit konnte Europa Invasoren aus dem Osten und islamische Sklavenhalter aus dem Süden abwehren. Da sich das Wissen um solche Tatsachen nicht ewig geheim halten lässt, mussten Klimascharlatane eine ganz abstruse Theorie aufstellen, nämlich die der Kipppunkte, deren Überschreitung zu einer immer weiteren nicht mehr zu stoppenden Erwärmung der Erde führt, bis alles Leben vernichtet ist.

  21. Vielleicht ist es Zufall, aber ich habe den Eindruck, dass die Reihenfolge der Antwortmöglichkeiten einen gewissen Einfluss haben.

  22. Mal sehen wie das Klima sein wird, wenn den Russen doch mal der Kragen platzt aufgrund von erneuter deutscher Bestrebungen. Stichwort „Luftangriffe“ auf russische Städte. Ich drücke es mal vorsichtig aus.
    Mich wundert es auch daß die GrünInnen gar nicht gegen die derzeit laufenden Kriege protestieren, denn die sind sehr schlecht für’s Klima. Da nutzen auch ihre Lastenfahrräder nix.

  23. Germanien ist der Ort auf diesem Planeten, an dem das Klima wahrscheinlich zuletzt stirbt, weil es hier relativ feucht und nicht überall noch nicht völlig trocken ist. Ist die Vernichtung gegnerischer Infrastruktur andererseits immer umweltfreudlich? Nein – absolut nicht. Jede abgefackelte Ölraffinerie ist ein gigantisches, plantares Umweltproblem mehr, von dem sich der Planet vielleicht nie wieder erholt – nur, weil ein paar handverlesene Idioten meinen, auf diese Weise ihre transatlantischen Interessen durchsetzen zu müssen. Selbst Milzbrandbomben wären deutlich umweltfreundlicher.

  24. Ich vertrete die Ansicht keinerlei Angaben zu Fragen der Redaktion zu machen solange unsere Ansichten im Forum nur selektiv geduldet werden; zudem noch von einem Algorithmus vorgefiltert werden und uns die Kriterien vorenthalten werden. Wer uns die unnötige Arbeit und den Zeitaufwand auferlegt, mittels Versuch & Ablehnung die 5 möglichen Kommentare zu verschwenden, ohne uns ehrlich die wahren Beweggründe zu benennen, aber einigen Nutzern absolute Narrenfreiheit zuzugestehen, ohne diese auch nur ansatzweise hinterfragen zu dürfen, weil diese hier plump den Mainstream herunter beten, soll seine Algorithmen befragen. Wer uns als Nutzer als Gefahr für das Weiterbestehen ansieht, uns das aber weder klar vermitteln kann oder will, der muss umgekehrt das gleiche Misstrauen akzeptieren. Wie kann ich jemandem vertrauen, der sein Misstrauen mir gegenüber kaum verhehlt? Ich verwende bewusst kein WIR, denn ich kann nicht im Namen anderer Nutzer sprechen. Interessiert wäre ich jedoch schon über die Ansicht anderer Nutzer hier im Forum zu diesem Thema…❓

    1. Ich teile Ihre Ansichten und Einschätzungen voll und ganz. Nach meinen bisherigen Versuchen ist meine aktuelle Theorie, dass eine bestimmte Tiefe der Erkenntnis oder des Ansprechens von Dingen und Zusammenhängen, wie ich es immer nenne des Eindringens in tiefere Schichten der Matrix nicht mehr erwünscht ist. Das erklärt auch die Beschränkung der Anzahl. Denn gerade in der Diskussion entsteht ja Erkenntnis.

    2. Ich kenne drei Reaktionen der Forumssoftware auf Kommentarversuche:
      – völliges Verschwinden des Kommentars und Rücksprung zum Seitenanfang wie wenn nichts gewesen wäre
      – Anzeige des Kommentars nur bei mir und Text, der Kommentar sei in Moderation – kann also dann öffentlich werden oder auch nicht
      – sofortige Anzeige als Kommentar, also vermutlich (hoffentlich) für alle sichtbar

      Dann gibt es noch weitere mögliche Varianten, die ich nicht einschätzen kann:
      – Kommentar erscheint im ersten Moment, verschwindet aber wieder
      – Kommentar scheint nur zu erscheinen, wird also angezeigt wie der der Kommentar in Moderation, nur ohne diesen Text und nur für mich (eine Art „shadow banning“)

      Wer all das mit sich machen lässt ist ein Wurst. Verschwendete Lebenszeit. Arm.

      Aber vielleicht gibt es ja auch Forumsnutzer die eine Veröffentlichugnsgarantie haben? Wer schreibt denn unter solchen Bedingungen ausgiebige Texte zu einem Artikel bei der Gefahr, dass das gar nie veröffentlicht wird?

  25. Klimawandel ist jeden Tag, nicht nur wenn es heiß ist. Wäre das Klima in der vergangenen Million Jahre stabil gewesen, gäbe es uns heutige Menschen gar nicht. Wir würden immer noch auf Bäumen oder in Höhlen hocken. Vor tausend Jahren, in der mittelalterlichen Warmzeit, war es genauso warm wie heute. Mit weniger CO2. Wer prognostiziert, dass es bei einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre zu einer Zunahme der Temperatur von 1 – 6 Grad Celsius kommen kann (IPCC), weiß, dass er nichts weiß. Das extremste Szenario RCP8.5 haben sie allerdings als mittlerweile als wenig wahrscheinlich eingestuft.

    1. Im Mittelalterlichen Klimaoptimum war es deutlich wärmer als heute. Auch im römischen Klimaoptimum, wie man an gefundnen Olivenplantagen in Sürengland sehen kann. So ein Olivenbaum benötigt allein 50Jahre um erstmalig ordentliche FRüchte zu tragen… Unsere derzeitige globale Durchscnittstemperatur liegt bei ca 15°C, das Mittelalterliche und das römische Klimaoptimum lag bei ca. 17°C. Es gab noch ein Klimaoptimum zu Zeiten der Assyrer oder Sumerer, ich weiß es nicht mehr, das war noch etwas wärmer. Eisfrei wird die Erde ab einer globalen Durchscnittstemperatur von ca. 22°C, das Maximum lag im Phanerozoikum, also seit es Leben auf der Erde gibt bei ca. 35°C globale Durchnittstemperatur. Interessanterweise ist gerade in diesen Heißzeiten die Artenvielfalt geradezu explodiert. Kaltzeiten, wie die derzeitige, sind in der globalen Entwicklungsgeschichte eher die Ausnahme, nicht die Regel.

  26. Zumindest scheint diese Umfrage hier zu deutlich interessanteren Kommentaren zu führen als die meisten Artikel in letzter Zeit. Ein humoriger Umkehrschluss wäre vielleicht, besser die Artikel anstelle der Kommentare zur Disposition zu stellen… 🤡

    1. Scheint auch zu passieren. Gestern nachmittag wurde ein Artikel gelöscht zum Thema „Gedanken zu Israel und Palästina“ mit 19 Kommentaren, u. a. von Ihnen, einfach weg.

  27. Es gibt Leute, die sagen: „Eines Tages werden wieder Gletscher die Landschaften gestalten.“

    Das ist möglich, aber die meisten Menschen, die jetzt auf diesem Planeten leben, werden das nicht mehr erleben, weil sie keine 10.000 und auch keine 1.000 Jahre leben.

    In den vergangenen 100 Jahren ist ein Drittel der Alpengletscher abgeschmolzen und das Abschmelzen ist in diesen 100 Jahren auch nicht linear = gleichmäßig erfolgt.

    Das mit dem Skifahren, dem Rodeln, dem Apres-Ski und den Arbeitsplätzen im Tourismus ist eine Sache. Aber die Alpengletscher sind ein gewaltiger gefrorener Trinkwasserspeicher, der immer weiter schmilzt und schmilzt und schmilzt und schmilzt bis nichts mehr da ist, das schmelzen könnte.

    Was machen wir dann? Was machen wir dann? Wir könnten Trinkwasser aus Grönland importieren, aber dort schmelzen die Gletscher auch, hinzukommen noch die hohen Transportkosten und das bei steigenden Benzin- und Ölpreisen. Die Grundwasserspiegel sinken auch und Meerwasserentsalzung ist ziemlich aufwendig und auch noch extrem teuer. Wenn die Nachfrage danach steigt und ein Liter Wasser (=1.000 ml) 19,90 Dollar/Euro kostet, dann kann sich das nicht jeder leisten, wenn er auch noch den Kredit für das Einfamilienhaus und die Raten für den neuen Tesla abbezahlen muss und die KiTa-Gebühren sind auch schon wieder gestiegen.

    Ich wünsche unseren Kindern und Enkeln in den nächsten 100 Jahren viel Spaß beim Skifahren in den Alpen.

    Noch Fragen Hauser. Nein Kienzle. Doch, eine Frage habe ich noch. Warum ist kein Mineralwasser von Dadelholzner im Kühlschrank? Seit wann trinken wir Grollstainer?

    1. @DIRTY OPERATING SYSTEM

      Anstelle hier Suggestivfragen in den Raum zu stellen, was bei einem angenommen Wasserpreis von roundabout €20/Liter zu tun sei und das mit dem bahnbrechenden Novum zu unterfüttern, das es sich hierbei um 1.000 ml handeln würde (wow, welch Erkenntnisgewinn), solltest du dich mit bereits real existenten Umweltproblemen befassen, die zweifelsfrei auf Gier und bewusste Misswirtschaft beruhen.

      Hier ein entsprechender Link des schweizerischen Magazins Public Eye, welches nicht politisch/wirtschaftlich inszenierte Missstände in ewiger Schleife wiederholt, sondern aktiv dagegen vorgeht, ohne dabei Halbwahrheiten oder gar die Erfinderbibel zu bemühen.

      https://www.publiceye.ch/de/

      Wie du schnell feststellen wirst, wird dort nicht nur lapidar rumgemault, sondern bereits seit längerem etwas getan, um etwas zu ändern.

      Es werden auch keine Gerichtsverfahren und damit verbundene Kosten gegen globale Umweltsünder gescheut. Man engagiert sich dort gegen globale Gier bereits seit Dekaden; durchaus mit Erfolg! So funktioniert aktiver Kampf, nicht durch mit Halbwahrheiten unterfüttertes Rumgemaule ohne jegliche Relevanz und ohne echten Willen, selbst etwas zur Verbesserung beizutragen (wie unsere Sofakrieger hier im Forum).

    2. Die Gletscher sind in vergangenen Zeiten immer wieder geschmolzen und gewachsen .Ob mit oder ohne Mensch . Das ist Fakt .
      Die Umweltverschmutzung , Mensch gemacht , ist doch das Problem. Das ist real .
      Klima ist ein Geschäftsmodel
      BG

    3. Seien Sie vorsichtig damit, was Sie sich wünschen !
      Wenn sich die Umstände ändern – und das können sie sogar schnell, ein paar grosse Vulkanausbrüche, Einschläge – könnten unsere Gletscher sich mit hunderten Metern bis mehrere Kilometer pro Jahr wieder ausbreiten – sie würden dann unsere Landschaften von allem freiräumen, was im Wege ist, und genauso wie die irrwitzigen CO2-Reduktionsversuche wären in diesem Fall alle Versuche, einen Gletscher zu stoppen, zum Scheitern verurteilt.

      Hier noch eine interessante Simulation, welche uns zeigt, dass es (in der Schweiz) schon mehrmals alle Gletscher weggeschmolzen und dann wieder aufgebaut hat, das Klima.
      https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2018/11/eiszeitensimulation-macht-gletscherausdehnung-sichtbar.html

      1. @Enrico
        Wie wahrscheinlich ist z. B. ein Meteoriteneinschlag? Falls ein großer Meteorit auf der Erdoberfläche einschlagen würde, dann wäre das eine Naturkatastrophe und eine menschliche Katastrophe, die man schwerlich verhindern könnte. Es sei denn, wir schießen Bruce Willis ins Weltall und der sprengt den Black Rock in viele kleine Trümmer bevor der Black Rock auf der Erdoberfläche aufschlägt und alles verwüstet.

        Der Zweite Weltkrieg, der Holocaust, die Euthanasie, der Untergang der Titanic usw., das waren keine „Naturkatastrophen“. Das gilt auch für den Klimawandel. Weltweit werden zwar jedes Jahr 100 oder 200 neue Bäume gepflanzt, gleichzeitig werden Jahr für Jahr Flächen gerodet, die der 5fachen Fläche von Thüringen entsprechen. Das ist mit Satellitenbildern alles dokumentiert. Und das soll dann keine Auswirkungen auf das Klima haben?

        Der afrikanische Tschadsee schrumpft seit Jahrzehnten dramatisch. Die einen sagen, das ist der Klimawandel. Die anderen sagen: Nein, das ist nicht der Klimawandel. In ein paar Jahren wird von dem See aber nichts mehr da sein, dem See ist das vollkommen egal. Das ist nur eine zeitliche Frage, ob es noch 10 oder 20 Jahre dauern wird.

        @Stefan Friedrich:
        „Die Gletscher sind in vergangenen Zeiten immer wieder geschmolzen und gewachsen .Ob mit oder ohne Mensch . Das ist Fakt .“

        Aha! Die Frage ist allerdings: IN WELCHEM ZEITRAUM die Gletscher geschmolzen und wieder gewachsen sind bzw. WIE SCHNELL das passiert ist? Es macht nämlich einen riesengletschergroßen Unterschied, ob das in 100.000 Jahren oder in 100 Jahren passiert oder etwa nicht? Es macht nämlich auch einen Unterschied, ob jemand mit dem Auto und 50 km/h an die Betonmauer fährt oder mit 150 km/h oder 250 km/h oder 350 km/h. Bei 50 km/h, Gurt, Nackenstütze, Airbag und Knautschzonenkarosserie sind die Chancen ziemlich gut, den Aufprall mit ein paar blauen Flecken zu überleben. Bei 150 km/h sieht das schon nicht so gut aus und bei 250 km/h oder 350 km/h sind die Chancen ziemlich schlecht.

        @Theo Noestonto
        Der aktive Kampf auf lokaler oder kommunaler Ebene schließt doch den Kampf gegen Umweltzerstörung und die negativen Folgen des Klimawandels auf gesamtgesellschaftlicher Ebene nicht aus. Das Problem wird nämlich nicht allein dadurch gelöst, dass man auf lokaler oder kommunaler Ebene ein paar umweltzerstörende und klimaschädliche Projekte verhindert. Man braucht beides.

        Was nützt es, wenn 10 Leute auf das Auto verzichten und in ihrem kleinen Ökodorf mit dem Fahrrad fahren und mit Biogas heizen, aber Elon Musk mit einer großen Rakete in das Weltall fliegt, um sich den blauen Planeten 15 Minuten lang von ganz oben anzuschauen, dabei in einer halben Stunde mehr Energie und Ressourcen verbraucht als diese 10 Radfahrer in ihrem gesamten Leben und das von den Stiefelleckern im ÖRR nicht hinterfragt und in den privaten Konzernmedien nicht kritisiert wird?

  28. Hier sieht man das ganze Elend der Atlantis- (Esoterik) und Klimawandelleugner, also Wissenschaftsleugner:

    Joe Rogan Experience #2136 – Graham Hancock & Flint Dibble

    https://www.youtube.com/watch?v=-DL1_EMIw6w

    und der Fall out:

    Ein öffentlicher Brief von Flint Dibble an Joe Rogan

    https://www.youtube.com/watch?v=KR9_oLmoQVI

    https://www.youtube.com/@FlintDibble/videos

    Wenn man so angegangen wird – ich kenne auch Gletscherforscher, die nicht mehr über globale menschengemachte Erwärmung reden, wegen den rechten Klimawandelleugnern in ihrer Regionalregierung – überlegt man sich das zwei Mal.

    In Deutschland wäre die Joe Rogan-Kopie Benjamin Berndt, der das auch offen zugibt. Die Alternativen Medien sind eben nicht besser als die Mainstreamer. Alles, wo man sich erst einmal ein paar Wochen, Monate oder Jahre, gar mit Mathematik oder wissenschaftlicher Arbeit auseinander setzen muss, braucht man nichts zu erwarten. Vor allem wenn das Ergebnis nicht das ist, was das Publikum hören will. Dann suchen sie sich lieber den Scharlatan, der sich als ihr netter Kumpel ausgibt und ihnen erzählt, was sie hören wollen.

    1. @Grottenholm

      Ja, sehr schade! Vielleicht ist dir zur Neuorientierung mit dieser Alternative geholfen:

      https://forumgeopolitica.com/de

      Zum einen ist man dort internationaler aufgestellt (mehrere Sprachoptionen im Forum und somit nicht auf Erziehungsmassnahmen einer deutschen Leserschaft konzentriert), man findet zwar weniger, dafür ausführlichere Artikel und dementsprechend auch Reaktionen von Nutzern, welche augenscheinlich die Artikel anstelle nur der Headlines verinnerlichen.

      Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksweise sind keine letztrangige Nebensache und auch Spaltung in verschiedene Lager ist dort nicht „Chefsache“.

      Eigentlich so, wie zumindest ich es mir vorstelle, hier jedoch nicht mehr vorfinde. LG

    2. @Grottenholm

      P.S.: Auch die Berliner Zeitung ist mittlerweile recht breit aufgestellt und als Ergänzung taugen für mich auch folgende zwei Portale (jeweils ohne Forum):

      https://www.ipg-journal.de/

      https://www.german-foreign-policy.com/

      Mit diesen 4 zusammengenommen kann man sich meiner Meinung nach ein persönliches Bild machen, ohne sich der einen oder anderen Seite anschliessen zu müssen; ohne den lästigen Beigeschmack „zugequatscht“ zu werden.

      Für Themen des Nahen Ostens schaue ich gelegentlich bei https://magazin.zenith.me/de rein oder im englischsprachigen Bereich bei https://thecradle.co/ oder eben bei Al Jazeera

      Bei Russland/Ukraine Themen fühle ich mich beim AntiSpiegel recht gut informiert, aber das ist natürlich Ansichtssache und auch klar meiner Antipathie gegenüber Selenky und unserer deutschen Kriegsrhetorik im TV/Mainstream geschuldet.

  29. Vor 2 Wochen war es noch kühl und verregnet.
    Was wurde uns da von unserer Mainstream-Journaille ständig unter die Nase gerieben? Genau: der Golfstrom schwächelt und bald kommt es zu einer neuen Eiszeit in Europa.
    Jetzt gibt es – wie im Juni üblich – ein paar Tage/Wochen richtigen Hochsommer mit Temperaturen über 30° – was wird uns jetzt unter die Nase gerieben? Genau, die Hitze- und Dürrewellen.

    Je nach Wetterlage wird eine andere „Klimasau“ durchs Dorf getrieben und somit entlarvt sich die Klimapanik-Propaganda schön von selbst. q.e.d.

    Dass es einen Klimawandel gibt, bezweifelt kaum jemand. Wir haben zum einen einen Temperaturanstieg, der zu einem wahrscheinlich kleineren Teil auch durch den Menschen verursacht wird seit 1850. Allerdings war die Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur der Beginn der industriellen Revolution, sondern auch das Ende der „kl. Eiszeit“.
    Das Problem ist vielmehr, dass entweder dumme Menschen, oder Menschen die lügen, weil sie daraus riesige Profite ziehen uns weismachen wollen, das CO2 aus fossiler Verbrennung wäre der Hauptfaktor der Klimaerwärmung seit 1850. Das wurde noch in keiner bisher erschienenen wissenschaftlichen Studie bewiesen und nicht einmal die Klimasensitivität von CO2 wurde bislang exakt berechnet, geschweige denn mit nachmessbaren Fakten belegt, dass die Annahmen, die von worst-case bis zu vorhanden, aber nicht besorgniserregend überhaupt dazu taugen, worst-case-Szenarien an die Wand zu malen und danach politische (lobby-gesteuerte) Entscheidungen zu treffen, wie zum Beispiel die dümmlichen EU-Klimaziele.

    1. „Je nach Wetterlage wird eine andere „Klimasau“ durchs Dorf getrieben und somit entlarvt sich die Klimapanik-Propaganda schön von selbst. q.e.d.“

      Ist dem so?
      Eigenartig, denn die Sau ist mittlerweile ein Duracellhase geworden und rennt und rennt und rennt.
      Auch wenn es stets die gleiche Sau ist, so halten die Meisten diese jedoch für eine ganze Rotte, weil sie omnipräsent ist.
      Gilt im Übrigen auch für all die anderen Säue.

      Somit wäre lediglich bewiesen, dass jede Sau ihre(n) Abnehmer findet! (Tendenz steigend)

  30. Mit Horkheimer: Wer aber vom Kapitalismus schweigt, soll auch nicht vom Klimawandel reden.

    Sehr verkürzt: Das bewusste Schweigen der Akteure über diesen unbedingten Zusammenhang erzeugt (und das soll es auch) bei diesem Thema ein Gefühl der Ausweg- und Alternativlosigkeit, was wiederum Angst und Hörigkeit erzeugt. Nur so ist es einerseits möglich, den Kapitalismus grün anpinseln oder andererseits „wegen der/unserer Wirtschaft“ idiotischerweise „technologieoffen“ bspw. wieder zur Kernkraft zurückkehren zu wollen. Beides grenzt an den ernst gemeinten Versuch zu erklären (und danach zu handeln), die Erde sei wohl doch letztlich eine Scheibe. Nur komisch, dass es dann doch Leute (die zu den Akteuren zählen) gibt, die – weil sie sich das leisten könnten – ernsthaft erwägen, auf den Mars auszuwandern.

  31. Es gibt keine „Erdtemperatur“. Eine Mitteltemperatur über eine ganze Planetenoberfläche berechnet ist völliger Unsinn. Treiben wird das Spiel doch weiter: Wie wäre die Mitteltemperatur des _gesamten_ Erd-Planetenkörpers, mit einem Kern mit 5.700°C? Eher bei 5.000°C liegend oder eher bei 100°C? Egal wer da wie was ausrechnet: es bleibt Unsinn. Und eine Temperatur über die gesamte Oberfläche gemittelt, ebenso. Damit sind daber diese ganzen Erderwärmungserzählungen als Lüge entlarvt.

    Und ja, das Klima wandelt sich, sofern überhaupt ein „Erdklima“ ein mit Bedutung füllbarer Begriff ist. Aber gewiss nicht wegen anthropogenem CO2-Ausstoss. Weil CO2 Null-Komma-Null-Null-Eins-viel Einfluss hat.

    Worüber mE diskutiert werden könnte wäre, inwiefern die Bodenversiegelung durch den Menschen Auswirkungen hat. UNd der FLugverkehr durch Wolkenbildung aus Kondensstreifen (denn der Wasserdampf ist zu 99% klimabestimmend).

    ABER – das Wesentlich ist, dass mit dem angeblich existenziellen „Klimaschutz“ der wirklich notwendige, aber die Konzerne und Superreiche störende UMWELTSCHUTZ (siehe etwa Kernkraft, oder Bergbau für die Gewinnung von Metallen, Seltenen Erden, Plastik, …) aus dem Bewusstsein verdrängt wurde!

    1. „Worüber mE diskutiert werden könnte wäre, inwiefern die Bodenversiegelung durch den Menschen Auswirkungen hat…“

      Darüber könnte man nicht nur (soweit wacher Geist vorhanden) diskutieren, sondern es wäre eine Pflicht, die weit über Versiegelung, Verödung und Raubbau von/an Natur hinaus geht und klar erkenn- sowie messbare Auswirkungen hat.
      Aber „The Show must Go in“; koste es, was es wolle!

    2. Sie meinen also die Berechnung des durchschnittlichen Funktionswertes (oder Abbildungswertes), also bei einer kontinuierlichen (bzw. „integrierbaren“) Abbildung über einen integrierbaren Definitionsbereich, ist Unsinn?

      Auch eine Berechnung eines durchschnittlichen Funktionswertes über einen 3-dimensionalen Körper (bzw. präziser 3-dimensionalen Mannigfaltigkeit) anstatt über eine Fläche (bzw. präziser einer 2-dimensionalen Mannigfaltigkeit) ist möglich, sofern man eben die Funktion (oder Abbildung) kennt und die Funktion integrierbar (also z.B. stetig) ist und der zugehörige Definitionsbereich eben auch integrierbar ist. In dem Falle ist der Durchschnittswert einfach nur der Wert des einen Integrals geteilt durch das Integral der „1-Funktion“ über den Definitionsbereich.

      ps. Ohne fundierte Mathematikkenntnisse ist eine Einschätzung welchen Einfluss nun mutmaßlich CO2 auf die Temperatur hat, einfach nur Glaube oder Einbildung (aber Einbildung ist dann eben auch eine Bildung).

      1. Wir reden hier von einem konkreten Feld, Raum, Körper, und nicht von einer mathematisch-synthetischen Gedanken-Blase. Und dann reden wir auch noch von Missbrauch, Ideologie, Manipulaton, Verblendung, Wahrheitsbeugung und Betrug.

        Und von Geld, viel, viel Geld und daher von offen oder verdeckt beauftragten Agenten und damit auch von manipulativen Kommunikationsmedien und -formen.

  32. Frage an die KI:

    Wie steht die Wissenschaft zum menschen-gemachten Klimawandel?

    Antwort:
    Die wissenschaftliche Position ist eindeutig: Der menschengemachte Klimawandel ist eine gesicherte Tatsache. Der wissenschaftliche Konsens ist überwältigend, und die Beweislage wird durch aktuelle Daten jährlich neu bestätigt.

    🌡️ Der Kern des wissenschaftlichen Konsenses

    · Eindeutige Ursache: Der Weltklimarat (IPCC) stellt fest: „Menschliche Aktivitäten haben eindeutig die globale Erwärmung verursacht“ . Der menschliche Einfluss hat die Atmosphäre, Ozeane und Landflächen erwärmt .
    · Überwältigende Einigkeit: Zwischen 97% und 99,9% der Klimawissenschaftler stimmen überein, dass der Klimawandel hauptsächlich durch den Menschen verursacht wird . Das ist einer der höchsten Konsenswerte in der Wissenschaft.
    · Konkrete Zahlen: Der vom Menschen verursachte Temperaturanstieg erreichte 2025 etwa 1,37°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau .

    🔬 Wie wird das belegt?

    Der wissenschaftliche Prozess ist transparent und umfassend:

    · Globale Autorität: Der IPCC fasst tausende Studien zusammen und liefert den offiziellen Status des Wissens . Daran anknüpfend gibt es jährliche Updates zu Schlüsselindikatoren .
    · Methodik: Die Schlussfolgerungen stützen sich auf Satellitendaten, Bodenmessungen, Eisbohrkerne und hochentwickelte Klimamodelle .
    · Klarer Fingerabdruck: Die charakteristische isotopische Signatur von fossilen Brennstoffen belegt, dass der erhöhte CO₂-Ausstoß vom Menschen stammt .

    Eine internationale Studie mit über 10.000 Menschen aus 27 Ländern bestätigte zudem, dass das Aufzeigen dieses Konsenses die öffentliche Wahrnehmung korrigiert und den Glauben an den menschengemachten Klimawandel stärkt .

    ⚠️ Einordnung von Gegenargumenten

    Vereinzelte Gegenstimmen, die natürliche Schwankungen oder die Sonne als Hauptursache nennen , stehen außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams. Diese Argumente werden durch die überwältigende Mehrheit der Belege und die methodische Strenge der Forschung widerlegt .

    Schöne Grüße aus der sehr heißen Kurpfalz.

    1. Jeder, der ein bisschen Ahnung von Wissenschaft hat und wie das mit den Studien so geregelt ist weiß, dass diese Statistiken, die da die (wie immer zurechtgebogene KI-Antwort) Statistik, die die KI dem geneigten Interessenten präsentiert ein Narrativ darstellt, aber nichts mit objektiv forschender, seriöser Wissenschaft zu tun hat.
      Der sogenannte menschengemachte Klimawandel ist zu 90% Politik und zu 10% Wissenschaft.
      Wie wir alle wissen, wurden bereits mehrere IPCC-Berichte / „Kurzfassungen für politische Entscheider“ auf Druck dieser „politischen Entscheider“ -also zum Beispiel der EU in Brüssel – nochmal neu verfasst, weil die formulierten Aussagen der IPCC-Kurzfassungen diesen EU-Hampelmännern nicht alarmistisch und katastrophal genug waren.
      Somit ist klar bewiesen, dass der „menschengemachte Klimawandel“ in der Realität eine nicht besonders signifikante Auswirkung auf das Leben auf der Erde hat, aber es einige monetäre Interessen gibt, die dafür sorgen, dass alles extrem dramatisiert und hyperventiliert wird, um dem gutgläubigen (wissenschaftsfernen Bürger) das Geld aus der Tasche zu holen.
      Es gibt immer noch unabhängig seriös forschende Wissenschaftler, aber von denen erfährt man in der Mainstream-Presse nichts und erst recht nicht in den politischen Parlamenten.

  33. In den redaktionellen Fragen wird kein Unterschied zwischen Klimawandel und Wetter gemacht, beides munter miteinander vermengt.

    natürlich ist die derzeitige Hitzewelle ein Wetterphänomen. Wäre sie ohne Klimawandel so heftig ausgefallen? Sehr vermutlich nicht.

    Konnte ich entsprechend differenziert eine Antwort ankreuzen? Leider nein. selbst die erste Option blieb völlig indifferent.

    Ebenso blieb die letzte Frage nach Einfluß von Lobbyorganisationen vage und umbestimmt. Natürlich gibt es das multimillionen Euro schwere Lobbying der Fossilindustrie gegen die Befunde eines menschengemachten Klimawandels und gegen Emissionsminderungen. Ein Lobbying, das die Kosten einer CO2-Emissionsvermeidung in astronomischer Höhe herbeihalluziniert. Aber ist bei dieser Redaktion, bei diesem Medium wirklich diesses aggressive Pressing der Fossilindustrie gemeint oder doch nur die bloße Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse zum Klimawandel, weil staatlich finanziert und inhaltlich unangenehm?

    Kann eine journalistische Sichtweise in irgendeinem Medium überhaupt neutral sein? Warum zum Beispiel finde ich nirgends einen Bericht, (z.B. bei dem hier gehypten Ganteför), dass der Weltklimarat nebem dem Worst-Case-Szenario auch das Best-Case-Szenario RCP 2.6 als unerreichbar gestrichen hat, die weltweite Anstrengungen zur CO2-Vermeidung hierfür offensichtlich nicht ausreichen?

    Weil jeder Bericht allein durch die Auswahl der präsentierten oder auch nicht präsentierten Fakten seinen Bias besitzt, ist Frage 2 als solches unsinnig bzw. indifferent zum Thema.

    So produziert man sich lediglich die Antworten, die man von vorneherein hören will und ebnet der eigenen willkürlichen Interpretation den Weg.

  34. Die Dynamik in der Temperaturentwicklung passt nicht zu den bekannten natürlichen Phänomenen. Diese können also nur eine marginale Rolle spielen.
    Warum findet dieser Srandpunkt dennoch eine so große Entsprechung. Ich kann es nur so erklären, dass man eine harte Ablehnung physikalischer Gegebenheiten verneint, gleichzeitig aber tiefgreifende Maßnahmen zum Klimaschutz ablehnt.
    Verursacher dieser Haltung sind die Adepten des Klimaschutzes selbst. Sie haben den Klimaschutz mit einer schon religiös zu nennenden Erzählung notwendiger Buße zur Weltrettung aufgeladen.
    Das Gegenteil ist der Fall, Klimaschutz kann und muss für seine Akzeptanz mit einer Verbesserung der allgemeinen Lebenszufriedenheit einhergehen.
    Aber fast noch mehr als die Entwicklung des Klimas liegt mir ganz persönlich am Artenschutz. Wir haben eine Entwicklung angestoßen, wie sie in der Erdgeschichte nur durch Vulkanismus oder gigantische Meteorideneinschläge verursacht war und an deren Ende es nicht mehr die Welt wie zuvor war.
    Beides, Klimawandel wie Artensterben gehen aber auf die gleiche Ursache zurück und sind innerhalb einer Wachstumsökonomie nicht behebbar. Man kann die Dinge lediglich verzögern, mehr nicht. Die Erfolge darin werden stets nur vorläufig sein, wenn nicht grundlegende Änderungen erfolgen.. Auch das ist wissenschaftlich belegt, bekannt und evident feststellbar.
    So fallen alle die den Klimawandel relativieren, denen in den Rücken, die wirkliche gesellschaftliche Änderung bewirken wollen. Mitunter also sich selbst.
    Ich frage mich, was ängstigt daran, ein einfaches und erfüllendes Leben zu führen, das die Voraussetzungen hierfür erhalten wird und lediglich einen Hauptgewinn im Casino der Eitelkeiten versagt. Gleichzeitig der Masse an Individuen aber Lebenchancen eröffnet, die ansonsten nie im Bereich des Möglichen gelegen hätten. Und es gibt dieses Beispiel, es gibt es noch. Überall ist pralles Leben – Musik und Tanz. Die Ernährung nennt sich bescheiden, ist aber vom Besten, was es überhaupt nur gibt. Es hindert dich aber niemsnd daran mit einem fetten Ami-Straßenkreuzer über den Boulevard zu cruisen oder auf einem alten Motorrad. Oder du gehst einfach nur einen Weg, von einem Ort zum anderen (wie von Allto Cedro nach Marcané z.B ) und die Menschen unterwegs sind dir gesonnen. nicht Widersacher und Feind. Niemand will irgendjemanden etwas wegnehmen. Mehr zu besitzen brächte nur Nachteile mit sich. Liebe kommt und geht, weil die Menschen frei sind und dies letztlich das Maß der Liebe nur vergrößert. Dein einziger Wunsch nach Ewigkeit wird es sein, dass dieses Paradies erhalten bleibt.
    Revolution ist machbar, Nachbar 🙂

    1. Den Leuten fehlt doch jegliche Erfahrung für sowas, und sie werden auf Schritt und Tritt mit Informationsmüll bombardiert der verhindert solche Gedanken auch nur für Minuten zuzulassen.
      Ich bin sicher ein großer Teil der Leser hier denkt sich, was labert der, und versteht nicht mal was Du meinst.
      Das beste was die sich vorstellen können ist im status quo in Ruhe gelassen zu werden, und wenn ich ehrlich bin gehts mir zu 90 Prozent genauso. Daher die Ablehnung der Idee, mensch könnte verantwortlich sein und müsste sich ändern oder könnte ein selbstbestimmtes freies Leben im Einklang mit der Umwelt führen.
      Die haben schon DDR Awicklung, Westanpassung, Digitalisierung, nine-eleven, pipapo etc pp hinter sich, und jetzt noch KI und Weltkrieg und Rente weg.
      Geh weg mit deiner universellen Liebe, denken die. Neophobie, aus quasi Trauma- und Dauerstressgründen.

  35. Habe letztens gelesen, dass die reichsten 10 % der Erdbevölkerung am meisten zu dem Ressourcenverbrauch beitragen.. Das ist das Hauptproblem. Der immense Ressourcenverbrauch.
    Verursacher:
    – Globalisierung wegen Profitstreben
    – Militarisierung
    – geplante Obsoleszenz, das heißt, kurze Lebensdauer von Produkten und damit mehr Produktion
    – unsinnige Produkte
    – Monokulturen
    – einseitige Verwendung nur für profitable Produkte

    Wenn all dies gelöst ist, erledigt sich der Anteil des Menschen am Klimawandel von selber. Nur ein Austausch eines Energieerzeugersystem durch das andere mit höherem Ressourcenverbrauch nützt gar nichts. Und auf der Energieverbraucherseite gilt exakt das Gleiche.
    E-Autos statt Verbrenner bringt nur höheren Bedarf an Elektroenergie. Zumal E-Autos deutlich höheren Ressourcenverbrauch bedingen. Und zudem nicht für jeden erschwinglich sind. Nicht jeder hat seine Wallbox zuhause. Und wenn es so wäre, brächen überall die Verteilersysteme zusammen, weil ja zusätzlich noch die Wärmepumpen als E-Verbraucher dazukommen. Wenn demnächst die 15-Minutenstädte kommen, dann schminkt Euch alles ab, Urlaub, gestrichen, weil zuviel Energieverbrauch. Wer weiß, bei Corona hat ja das Denunziationssystem gut geklappt. Wer weiß, was da im CO2-Sektor noch auf uns zukommt….

  36. (KI): „Time is up“ ist eine fortlaufende wissenschaftliche Vortragsreihe des bekannten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke, in der er anhand aktueller Messwerte und Studien über das fortschreitende Artensterben, den Klimawandel und den Zustand der globalen Ökosysteme berichtet. Der Titel (deutsch: „Die Zeit ist abgelaufen“) untermauert seine Kernbotschaft, dass die Menschheit keine Zeit mehr für Verhandlungen hat, sondern sofort radikal umsteuern muss.

    Hier ein Vortrag von 2025, aber es gibt auch welche von diesem Jahr.
    https://www.youtube.com/watch?v=MubKjrWCg5w

  37. „Hört auf, Menschen zu fragen, ob sie an den Klimawandel „glauben“.
    Fragt stattdessen, ob sie ihn verstehen.
    Es ist Wissenschaft, nicht der Weihnachtsmann.“
    /Valorie Clark

    Ein Politikmagazin/Verlag ohne Sachverstand in der Sache befragt seine Leser zu naturwissenschaftlichen Sachverhalten.
    Aha…
    Mehr gibt es zu den meisten Kommentaren und „Umfrage“ nicht zu sagen…
    „Suhlt Euch…“

    1. Offensichtlich wird hier wieder gezielt an der Frage vorbeigelenkt. Niemand will an etwas glauben, obwohl es bekannte und anerkannte Tatsache ist:

      dass sich alles mit der Zeit ändert, dass alles im Fluss ist, ist Tatsache. Auch die Klimata in Klimazonen sind nicht in Stein gemeiselt … natürlich.

      Wer wollte das bestreiten? Wohl kaum einer, wohl auch hier nicht.

      Aber wer wollte heute auch bestreiten, dass bestimmte „Wissenschaften“ käuflich sind, die „Ergebnisse“ von Interessen der Geldgeber abhängig sein können. Gerade mit den heutigen Werkzeugen der Modellierung, der Simulation oder gar mit „Gedankenexperimenten“ wird nur Schindluder getrieben. Die Physik als Wissenschaft, die die Natur befragt ist zu einer „Wissenschaft“ verkommen, in der nur noch gewünschte Theorien bestätigt werden, zweifelhafte, insbesondere hysterische Prognosen einen höheren Stellenwert haben als vernünftige Annahmen.

      Die „anthropogener Klimawandel“-Hysterie ist der beste Beweis für deren wirklichkeitsferne Basis. Und die damit bewirkte, weil bezweckte Marginalisierung des Umweltschutz-Gedankens. Die Monetarisierung von CO2-Flüssen. Die Moralisierung von Lebenstätigkeiten – immer auf Kosten von und gegen uns „Kleinen“, die nichts Großes bewirken können, immer ohne Wirkung auf die „Großen“, die alles steuern und manipulieren (Kriege, SpaceX, Rechenzentren, Luxus, Lebensraumvernichtung, Umweltzerstörung, …)

      1. Aha… Sie verstehen die naturwissenschaftlichen Fakten & Zusammenhänge offensichtlich nicht… genau so wenig wie Sie verstehen wie Wissenschaft, per Prinzip, überhaupt funktioniert.
        Danke für die Demonstration das mein Kommentar ins Schwarze trifft.

        Küsschen aufs Nüsschen…. und halten Sie sich zukünftig bitte strikt! an die Naturgesetze, ja?

      2. P.S. „Wir haben eine Gesellschaft auf der Grundlage von Wissenschaft und Technologie geschaffen, in der niemand etwas von Wissenschaft und Technologie versteht, und diese explosive Mischung aus Ignoranz und Macht wird uns früher oder später um die Ohren fliegen. Ich meine, wer leitet Wissenschaft und Technologie in einer Demokratie, wenn die Menschen nichts darüber wissen?“
        /Carl Sagan … irgendwann in den 80gern

      3. Sorry, meine Antworten werden gelöscht.
        War klar… Meinungsfreiheit und so… ein hohes Gut das geschützt werden muss vor Fakten die das Weltbild stören.
        Erbärmlich…

      4. Es ist schon absurd.
        Da ist jetzt eingetreten, was bereits um 1970 sogar in Jugendbüchern vorhergesagt worden war,
        und es gibt Menschen die bei sich überbietenden Hitzerekorden-Serien über 40 Grad im Schatten immer noch leugnen, dass es passiert.
        Und von Hysterie sprechen, wenn für solche Rekordtemperaturen die Farbskala auch komplett genutzt wird.
        Es gibt doch nix faszinierenderes als Ideologie und daraus resultierende kognitive Dissonanz.
        Alles, um sich hassvoll von seinen Nächsten und Nachbarn abzugrenzen.
        Bis hinein in den Untergang. Und darüber hinaus.
        Die Kommentare hier sind in wenigen Tagen ganz schlecht gealtert.

        1. Es ist schon absurd.

          Da werden Jugendbücher als Belege – wofür – angeboten.

          Nochmal: kaum einer behauptet, Klima wäre etwas Konstantes, in Stein Gemeiseltes, Unwandelbares.

          Alles was in Frage steht ist die Behauptung, dass das Spurengas CO2 für Veränderungen der Klimata verantwortlich wäre!

          Und das ist wissenschaftlich eindeutig:

          CO2

          spielt in Relation zum Wasser in der Atmosphäre im Zusammenhang mit Klima eine

          VÖLLIG UNTERGEORDNETE ROLLE

          !!!!

          Das hat mit den überlappenden Absorptionsbanden zu tun, mit der längst erreichten Sättigung beim CO2 für die Hauptbande, mit dem viel größeren Wasseranteil in der Atmophäre, und mit der vielfältigen weiteren Wasser-Einwirkung wie durch Wolken, Schnee, Eiskristalle, Verdunstungskühlung, Wärmespeicher, …

          1. Ich empfehle, Ihren Beitrag nochmal zu lesen, dann nochmal meinen Beitrag.
            Es war in den 70ern bereits so bekannt, dass es durch Freisetzung fossilen Cs als CO2 zu einer Erwärmung kommen würde (Methan und andere Mechanismen waren damals auch mangels Rechenkraft noch nicht so gut untersucht) und zwar so bekannt dass die Vorhersage sich sogar in Kindersachbüchern niedergeschlagen hatte.
            Diese Vorhersage stand im Widerspruch zu der ansonsten langfristig erwarteten Kaltzeit.
            Sie ist, mit nachfolgenden Verfeinerungen und Konkretisierungen, eingetroffen, quantitativ, qualitativ, und temporär.
            Menschen wie sie haben das, teils im Auftrag der Ölkonzerne, damals bestritten, trotz interner Untersuchungen der Konzerne die zum selben Ergebnis kamen.
            Bis heute.
            Und das finde ich absurd, wenn auch psychologisch gleichermassen faszinierend wie beängstigend.

    2. Wissenschaft? Ist das ihr Ernst. Dieses Aegument hat zuletzt der IPCC gänzlich zerstört. Man müsste doch mittlerweile bemerkt haben, dass es mehr als naiv ist noch daran zu glauben, dass man die Ereignisse der Natur durch Studien mit Modellrechnungen und Modellierungen realistisch vorhersagen kann, Von der Käuflichket der Wissenschaftler ganz zu schweigen.. Es ist eine Spielwiese der Philanthropen, die mit Ihren Finanzierungen und Einflussnahmen beim Thema Klimaschutz und Klimawandel auf die internationalen und nationalieb Institutionen, die Politiker und Parteien, die „unabhängigen“ NGO’s, die massenhaften Lobbyorganisationen, die Medien/Journalisten, die unbelehrbaheen Ideologen und die angeblich so unabhängigen Wissenschaftler und der daraus resultierenden Angst der Bürger enorm viel Geld verdienen. Auch für unsere Parteien und Regierungen ist dieses Thema ein wunderbarer Quell, der Milliarden an Einnahmen durch Steuern und Abgaben sprudeln lässt. Die Bürger werden ausgenommen ohne Ende und viele jubeln noch dazu, weil es ja angeblich umsere Zukunft sichert. Eine Win-Win-Situation für die Finanzwelt einerseits und die Regierung bzw. Parteien, Lobbyisten, NGO‘s und die vermeintliche Wissenschaft andererseits.

  38. Nein, ich will nicht – wie das in manchen vorausgegangenen Kommentaren geschah – die Berechtigung und Methodik der Umfrage problematisieren. Natürlich kann eine solche Umfrage keine Auskunft über die physikalischen Fakten geben, und natürlich ist es nicht möglich, Fragen zu stellen, ohne damit den Rahmen zu setzen, in der sie beantwortet werden soll (was man dann leicht als „Suggestion“ denunzieren kann.)
    Ich will auf die Resultate hinweisen: offenbar ist doch die Haltung von Klimawandelleugnern hier recht dominant. Ähnliches ließe sich vermutlich auch hinsichtlich der Corana-Frage feststellen. Beides, „Klima-Skepsis“ und „Corona-Skepsis“ sind Formen von Verschwörungstheorien (denn menschengemachter Klimawandel und Pandemie sind nun einmal Fakten)
    Die Umfrage wurde unter OM-Lesern durchgeführt. Da stellt sich für mich schon die Frage: Liegt es an der besonderen Art, wie Themen im OM aufgegriffen und behandelt werden, dass sich in der Leserschaft offenbar recht viele Verschwörungstheoretiker irgendwie „gut aufgehoben fühlen“?

    1. Ich würde das gar nicht „Verschwörungstheorien“ nennen, sondern „extrem unterkomplexes Weltmodell“.
      Ich bezweifle sogar, dass es so viele sind wie es den Anschein hat, sondern denke dass diese einfach nur besonders „laut“ und vehement und hartnäckig kommunizieren.
      Und zwar vermute ich, weil sie wissen dass ihr Weltmodell im Widerspruch zur Realität steht, dass es Wunschdenken ist.
      Das ist wie bei Kindern, die sich die Ohren zu halten und dabei rufen „ich hör nicht zu!“.
      Auffallend ist ja, dass überhaupt kein Bedürfnis besteht, offenbare Widersprüche und Ungereimtheiten durch neue und bessere Informationen zu auszuräumen. Keinerlei Bedürfnis nach Erkenntnis und „Wahrheit“, sondern ein starkes Bedürfnis am eignen Glauben festzuhalten.
      Dabei gibt es ja in all diesen Fällen genug Ungeklärtes, zB die längerfristige Entwicklung von Meeresströmungen die für Europa so wichtig sind, der Ursprung von „Omikron“, Faucis genaue Rolle, usw..

      Kurz gesagt, es handelt sich meines Erachtens nach um regressives Verhalten und Neophobie.

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