Umfrage: Wie sehen Sie das BSW?

Sahra Wagenknecht
Ferran Cornellà, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie geht es weiter mit dem BSW? Sie sehen die Partei Sahra Wagenknechts eher positiv oder doch negativ?

Das BSW im Aufwind? Oder ist Sachsen-Anhalt nur ein Strohfeuer? Und muss die Partei ihren Berliner Wahlkampf wirklich in arabischer Sprache machen?

Das würde uns an dieser Stelle interessieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich abstimmen würden. Wenn Sie Ihre Position noch ausführlicher darlegen wollen: Schreiben Sie es gerne in die Kommentare. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Diskussion angemessen und ohne justiziable Aussagen zu führen sind. Die Kommentarregeln sind einzuhalten. Verstöße können zum Ausschluss führen.

Was halten Sie vom Kurs des BSW, in einzelnen Sachfragen mit der AfD zusammenarbeiten zu wollen?
Das BSW macht in Berlin auch Wahlkampf auf Arabisch. Was halten Sie davon?
Sachsen-Anhalt gab dem BSW Aufwind. Wie sehen Sie die Zukunft des BSW?
Redaktion

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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25 Kommentare

  1. als Spiegel der gesamtdeutschen Linken kann sich das BSW für den desolaten Zustand, der sich ja gerade deswegen innerhalb der Partei als Intrigen und Orientierungslosigkeit emaniert, doch glücklich schätzen: 5+% in S-Anhalt, macht was daraus !! –
    ps: ich hadere als immernoch pol. heimatloser Linker mit mir, aber ich denke, derzeit bin ich in der APO nach wie vor besser aufgehoben.

    Gruß,

  2. Was die Parteien insgesamt betrifft, habe ich – wie so viele – meine Illusionen komplett verloren. Das BSW, dem ich vom Gedankengut eigentlich nahe stehe, hat da ihren Teil zu beigetragen. Es wird für das BSW schwer werden, das wieder gutzumachen. Dazu müsste sie eine offene Mitmachpartei werden. Dazu fehlt ihr aber das Personal. Die Parteispitze – ganz besonders Sahra Wagenknecht – müsste dieses Defizit erkennen, aber ich glaube, dass ihr das schwerfällt. Sevim Dadgelen wäre vielleicht eine Person, der das gelingen könnte, weil sie noch ein bisschen Bodenhaftung hat.

    1. @Stefan Nold

      Sarah Wagenknecht hat eine echte Chance, wenn es ihr gelingt alle Dissidenten in ihrer Partei, zu entmachten. In der Bundestagswahl 2013 errang die Linke unter Sarah Wagenknecht den 3. Platz der Stimmen hinter der CDU/CSU und der SPD und noch vor den Grünen, die FDP ist aus dem Bundestag an der 5 Prozent Hürde gescheitert und die AfD war noch gar nicht im Bundestag,

      Die in Deutschland gleichgeschalteten Main-Stream-Medien versuchten daraufhin den Erfolg von Sarah Wagenknecht dadurch zu neutralisieren, indem sie die Linke mundtot machten, als Opposition kamen nur die FDP, die Grünen und die AfD zu Wort, und das ausgerechnet während der Eskalation in der Ukraine auf dem Maidan und während dem darauf folgenden Putsch ukrainischer Nazis.

      Ich denke, es wäre weit interessanter gewesen, wenn die Main-Stream-Medien dazu Sarah Wagenknecht hätten zu Wort kommen lassen, anstatt Figuren wie Marieluise Beck-Oberdorf oder Rebecca Harms von den Grünen.

  3. Vorteile BSW liegen für mich auf der Hand: Soziales, BürgerInenbeteiligung, Friedenpolitik und Dialogbereitschaft, bestmöglich geordnete Migrationspolitik, Bekämpfung von Alltagskriminalität und Gewalt!
    Nachteile: Krasse Streitereien, zu starker Fokus auf der Coronafrage, gegen Gendern und nicht für Umweltpolitik! Generell zu stark gegen NATO statt nur gegen Osterweiterung!

    1. Gegen das bekloppte „Gendern“ zu sein, ist absolut korrekt! Nenne mir nur EIN vernünftiges Argument FÜR diese aufgezwungene Scheinsprache! Kannst du das?

      1. Es geht nicht darum, ob man es selbst begrüßt! Ich verwende, beileibe nicht dauernd oder in jeder Alltagssituation das Binnen-I, um das weibliche Element mit zu betonen! Gendersternchen sind mir aber auch fremd! Wichtig ist mir, kein Kulturkampf deshalb!

        1. ich kann mir nicht helfen aber meiner Ansicht nach wurde dieses Thema absichtlich unter Volk „hingeworfen“ um von wichtigeren Themen abzulenken

        2. ich kann mir nicht helfen aber meiner Ansicht nach wurde dieses Thema absichtlich unter Volk „hingeworfen“ um von wichtigeren Themen abzulenken

        3. ich kann mir nicht helfen aber meiner Ansicht nach wurde dieses Thema absichtlich unter Volk „hingeworfen“ um von wichtigeren Themen abzulenken

        4. @Ribi Im Sinne der „Wokistaner“ wäre das „Binnen-I“ aber bereits diskriminierend. Die Frage ist doch, inwiefern man mit dieser sprachlichen Differenzierung von oben herab die realen ökonomischen und sozialen Verhältnisse verändert.

          Einer „Putzfrau“ und einer „Krankenschwester“ ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wichtiger, wenn sie von ihrer Bezahlung gut leben können. Davon, dass man
          – die „Putzfrau“ als „Reinigungsfachkraft (m, w, d)“ und
          – die Krankenschwester als „Krankenpflegekraft (m, w, d)“ bezeichnet,
          können sie sich nichts kaufen und auch die Miete nicht bezahlen.

          1. „ Einer „Putzfrau“ und einer „Krankenschwester“ ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wichtiger, wenn sie von ihrer Bezahlung gut leben können. Davon, dass man
            – die „Putzfrau“ als „Reinigungsfachkraft (m, w, d)“ und
            – die Krankenschwester als „Krankenpflegekraft (m, w, d)“ bezeichnet,
            können sie sich nichts kaufen und auch die Miete nicht bezahlen.“

            Bin ich voll dabei

            Ja, Binnen-I reicht vielen nicht, mehr benutze ich nicht

        5. Aber es muß doch einen Sinn haben, den Leuten so eine Scheinsprache aufzuzwingen?

          WELCHEN SINN?

          Wir alle haben Deutsch gelernt und können uns in dieser Sprache verständigen. Wir lieben (der eine mehr der andere weniger) Literatur von Leuten, die mit den unglaublich vielen Feinheiten und Nuancen verschiedener Ausdrücke spielen können. Warum das alles zerstören durch eine technokratische, gleichmacherische Muss-Sprache?

          Und ja, allein wenn mich jemand „an-gendert“ bin ich gezwungen im Kopf mitzugendern, sonst verstehe ich diese „weltverbessernden“ Trottel ja nicht. Das ist, als ob mich jemand auf Französisch anquatscht, wohlwissend, daß ich die Sprache gar nicht spreche, um mir dann zu erklären, ich sei der Hinterwäldler, der sich nicht anpassen wolle!

          WOZU das alles????

          Das ist doch eine einfache Frage? Gibts darauf keine Antwort?

      2. @Heinz Darum geht es aber nicht. Wo ist das Problem, wenn es jemand freiwillig macht und niemand dazu direkt oder indirekt gezwungen wird, weil er Nachteile erleidet, wenn er es nicht macht?

        Das Problem mit dem Gendern und dem „Wokismus“ besteht darin, wenn man mit diesem Gegendere von anderen wichtigeren Problemen ablenkt. Gendern (m, w, d, x, y, z) schafft keine bezahlbaren Wohnungen und keine Kindergartenplätze, keine armutsfesten Renten, kein gerechtes Steuersystem, keine gute Gesundheitsversorgung für alle Bürger, keinen Frieden usw. Die feudale Elite und ihre medialen Stiefellecker bei ARD, BILD, FAZ, RTL bis ZDF lenken damit nur von diesen Themen ab.

        Wenn ich eine bezahlbare Wohnung suchen würde und ich wäre ein Transgenderdingsbumstralala, dann wäre es mir jedenfalls egal, wenn ich eine bezahlbare Mietwohnung finden würde und der Wohnungseigentümer mich mit Herr oder „Frau“ oder „Divers“ anredet.

  4. Vorteile BSW liegen für mich auf der Hand: Soziales, BürgerInenbeteiligung, Friedenpolitik und Dialogbereitschaft, bestmöglich geordnete Migrationspolitik, Bekämpfung von Alltagskriminalität und Gewalt!
    Nachteile: Krasse Streitereien, zu starker Fokus auf der Coronafrage, gegen Gendern und nicht für Umweltpolitik! Generell zu stark gegen NATO statt nur gegen Osterweiterung!

  5. Sarah Wagenknecht ist die einzige Politikerin in Deutschland, die alle meine Interessen vertritt

    Übereinstimmung mit der AfD, was die Ablehnung der Politik von Frau von der Leyen und Merz betrifft.
    Anstatt der ausufernden Migration, ökonomische Unterstützung der Staaten, aus de Migranten aus diesen Staaten in die EU nicht mehr erforderlich wird.
    Hinwendung zur Friedens-und-Sozial-Politik von Willy Brandt

    Sie ist auch eine der wenigen Politiker, die mit wenigen Worten mitteilen kann, worüber ihre Wähler informiert werden sollen, ohne viel zu reden und wenig zu sagen und ich kenne auf der ganzen Welt nur wenige Politiker die ihr das Wasser reichen können.

  6. Sarah Wagenknecht mag vielleicht die glaubwürdigste aber dadurch auch tragischste Figur im Politiktheater sein. Für mich ist und bleibt die einzige wahre Aussage eines Politikers die von Horst Seehofer beim Erwin Pelzig vor rund 15Jahren.
    Frei nach dessen Aussage bin ich überzeugt: Es wird niemand gewählt, der/die/das von den Regierenden nicht gewollt ist.

    1. Da könnten Sie recht haben. Ich habe allmählich auch den Verdacht, dass eine Politikerin wie Frau Wagenknecht gerade durch ihre Glaubwürdigkeit und Integrität eine Fremde im Politikbetrieb bleiben muss, vielleicht ein Beispiel dafür, dass kein Richtiges im Falschen geben kann. Das Wahlvolk hat eher Angst davor, ernst genommen zu werden und wählt lieber jene, über die es dann eine Legislaturperiode lang schimpfen kann und denen es die Schuld geben kann, das falsche Leben zu leben.

  7. Wahlkampf auf Arabisch…Tja, wem Thüringen, BB und Sachsen nicht gereicht haben, sollte spätestens damit klar sein, was man sich da für einen Verein einhandelt . Aber wählt ruhig eine Partei, bei der ihr davon ausgehen müsst, dass deren Abgeordnete eines Tages in einer von euch nicht gewählten Truppe sitzen. Wie sagen die Chinesen so schön: Belüge mich einmal und du mußt dich schämen … der Rest sollte bekannt sein.

  8. Tiefschürfende Fragen. Habe alle mit wees ick nich beantwortet, da wumpe nicht als Option zur Verfügung steht.
    Pro Tip: es gäbe bestimmt noch ein oder zwei Fragen, die auch spannend sein könnten.
    Welche könnten das sein? Ach, wenn man sich nur mit Politik auskennen würde.
    Vielleicht, wie finden sie den Friseur von Merz?

  9. Ich wohne in Berlin und sehe täglich die wahlplakate in meiner wohngegend, ziemlich zentralen Pankow. Es dominieren Plakate der SPD, der Grünen , der Linken und des bsw.
    Auffällig war für mich bisher, das es zwar jede Menge infostände der drei erstgenannten gab oder gibt, einen infostand des bsw habe ich bisher nicht gesehen.
    Die Sache mit dem wahlkampf auf Arabisch erschließt sich mir nicht. Wen will man damit ansprechen? EU-Bürger, die ihr teilweise wahlberechtigt sind? Eingebürgerte, die aus arabischen Ländern stammen?

  10. Oijohojoij! Da mault die Modulation bestimmt wieder! Sollte sich das aber gut überlegen zur Verklappung zu schreiten, schließlich kommt hier Unterstützung von Entlastungszeugen für die derzeitige ‚Chef-Angeklagte‘ im Prozess zu Großdeutschlands – Anklagepunkt Number One: Hoch- und Landesverrat wg. Verhinderung des Endsiegs – gestatten:

    Professor Glenn Diesen, norwegischer Politologe – mutmaßlichst Moonlighting for Russian Propaganda fropm Feinsten – sagt jedenfalls die Gesinnungspolizei , LMA und, und … alle die es wissen dürften eben …

    Als Gast heute sein Kollege (Wiki vermeldet John Joseph Mearsheimer (* 14. Dezember 1947 in Brooklyn, New York City) … ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler an der University of Chicago. Na sowas aber auch, auch er auf Putin’s payroll? Oh my god, warum denn nur?

    Den Ein- oder Anderen könnte es evtl. interessieren … will aber gewiß nicht stören!

    Prof. Glenn Diesen in seinem Interview von heute 18.9,.2026 mit Prof. Mearsheimer.

    Hier das Ende von:

    John Mearsheimer: Ukraine May Cease to Exist — The Coming Ugly Victory

    „Diesen: Noch ein paar abschließende Gedanken?

    Mearsheimer: Nein, ich glaube, ich habe alle Punkte angesprochen, die mir wichtig
    waren. Ich empfinde diese Situation als absolut bedrückend. Mehr dazu kann ich nicht sagen.
    Nein, da stimme ich voll und ganz zu. Ich glaube nicht, dass die Geschichte uns wohlwollend beurteilen wird, was die getroffenen Entscheidungen angeht und all die Möglichkeiten, die es gegeben hätte, um Frieden zu finden. Und wie du gesagt hast: Wenn das der Weg ist, den wir einschlagen, bedeutet das den Untergang der ukrainischen Nation, und ich glaube, das wird letztendlich eine Tragödie für alle sein. Also jedenfalls, in diesem Sinne,

    D: Ja, entschuldige. Nur noch eine kurze Anmerkung. Ich glaube, hätten sie auf uns gehört – auf Leute wie uns… –, dann würde die Ukraine heute noch innerhalb ihrer Grenzenvon 2014 existieren. Die Krim und jene vier Oblaste, die die Russen inzwischen annektiert haben, wären Teil der Ukraine. Ich denke, deshalb habe ich schon lange argumentiert, und ich weiß, dass Sie mir zustimmen: Der Westen – und ich denke,insbesondere die Amerikaner hier – trägt die Hauptverantwortung für das, was mit der Ukraine geschehen ist. Ich meine, die Ukraine hat natürlich Eigenverantwortung. Selenskyj spielt eine Rolle. Die Europäer spielen eine Rolle.

    M: Das will ich nicht leugnen. Aber die treibende Kraft hinter der Aufnahme der Ukraine in die NATO im Jahr 2008 waren die Vereinigten StaatenUnd bis Trump im Januar 2025 ins Weiße Haus einzog, haben wir – wir Amerikaner – sie bei jeder Gelegenheit im Stich gelassen. Und das gilt ganz sicher auch für die Biden-Regierung. Die nichts unternommen hat, um den Krieg zu verhindern, der am 24. Februar 2022 ausbrach. Die Vereinigten Staaten und die Europäer sowie natürlich Selenskyj und seine Leute tragen eine enorme Verantwortung für das, was hier
    geschehen ist.“

    Des Auszugs Ende jetzt auch!

    Denke, hier haben wir – mal so nebenbei – so ziemlich alle Protagonisten benannt für die erste Bankreihe im Nürnberg 2.0. Ob da einer – bei Anwendung der Regeln von ‚Nürnberg 1.0‘ erst recht – noch ohne davon kommen würde, bei den Zahlen, bei den pflichtig zu akzeptiernden ‚Schandtaten‘? Wohl kaum,

    Ach ja, das Interview in Gänze in O-Ton oder als Transscript in O-Sprache – wieder einmal eine Sternstunde von diesem Norweger Diesen. Oslo’s Preisverleiher sollten sich langsam mal Gedanken über ihren Landsmann machen. Und jetzt bitte keine dummen Ausreden, von wegen …. Und so. Bei etwas Glück und Geduld haben wir das Konstrukt für eine Vorlesung aller erster Güte demnächst ja auf YouTube, auch noch mit deutschen Untertiteln im Laufband.

    Übrigens …

    Ja doch, ich weiß sehr wohl! Die wahre, die ungelogene Wahrheit, nichts alll die wahre Wahrheit ist eine völlig andere. Andere die jeden Tag rund um die Uhr – und somit 24hours/7days a week – auf unseren Volksrundsprechern verlautbart wird. Gestern Abend – die Gutenacht-Geschichten – ein echtes ‚Vergnügen‘. Und vorher wie auch nachher mit den Appetizern. Es stellt sich die Frage, ob demnächst die Moderatoren nicht zu vergessen Moderatorinnen nicht nur mit blutunter- laufenen Augen und Schaum vor den Lippen aufzutreten haben und nicht auch noch mit einem malaysischen Kris quer im Ma ….

    Nun, was hat denn nun Frau Wagenknecht so an ‚Volksverhetzung‘ von sich gegeben, was keinesfalls als veritable Gedächtnis- und Entscheidungshilfe für’s Kreuzerl-Machen am Sonntag dienen dürfte? Ich höre ….?

  11. Zweifelsohne eine sehr wichtige Umfrage.
    Denn wenn’s nicht schwarz-auf-weiß da stünde, käme wohl niemand (wenigstens der verbliebene klägliche Rest) aus eigenem Antrieb auf derartige („inhaltlich wichtige, umtreibende“) Fragen.
    Da sage noch einer, dass sich mangelndes, aber gewollt positioniertes NieWo nicht jederzeit noch unterbieten ließe.
    Doch optimistisch kann man anmerken, dass sich für jedes und alles immer „Liebhaber“ finden lassen.
    Die besten sind und bleiben natürlich jene, die auf jede noch so intellent-abseitige Frage mit: „weiß nicht/kann mich nicht entscheiden“ reagieren.

    Da bestätigt sich letztlich, dass Inhalte/Texte/Fragen für Doooofe(oder solche, die man dafür hält) tatsächlich zu nachhaltigem „Erfolg“ führen. (plemplemplem)

    1. @Ach so ❓ Wieso wählen die Bürgerinnen und die Bürger dann mehrheitlich und das seit Jahrzehnten Politiker/Parteien, die vor allem die Interessen der oberen Zehntausend, der „Elite“, der Reichen und „Superreichen“ vertreten, aber sicherlich nicht die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung? Und das ist nicht nur ein deutsches Phänomen.

      2025 haben bei den BT-Wahlen lediglich 22,6 Prozent CDU, 6,0 Prozent die CSU (Bayern) und 16,4 Prozent der Wähler die SPD gewählt, aber diese beiden Parteien CDSU und SPD bestimmen mit 45,0 Prozent der Wählerstimmen seit 2025 die Politik =

      ● konventionelle und nukleare Aufrüstung gegen Russland,
      ● den Stellvertreterkrieg für die USA in der Ukraine,
      ● den Krieg der israelischen Regierung/Armee gegen die Palästinenser,
      ● die ökonomische Deindustrialisierung Deutschlands,
      ● die Umverteilung von unten nach oben zu den „Superreichen“,
      ● die Einschränkung der Meinungsfreiheit und
      ● Sozialabbau.

      55 Prozent der Wähler haben also etwas anderes gewählt und jeder 5. hat nicht gewählt. (Von diesen Nichtwähler dürfte die Mehrheit nicht wählen, weil sie von Wahlen keine Verbesserung ihrer ökonomischen und sozialen Lage in diesem „demokratischen und sozialen Bundesstaat“ erwartet, siehe dazu Artikel 20 GG.)

      Die banale Frage ist doch: wissen alle Wähler (und das gilt auch für die AfD, die Grünlinge, die woke Linke, die FDP und andere Parteien), was sie wählen, wenn sie eine Partei wählen oder hauen sie sich damit ökomisch, sozial und militärisch auf die eigenen Finger? Und daran kann, daran muss man begründete Zweifel haben.

      Um ein paar historische Wahlslogans der CDU zu zitieren
      „Aufwärts mit Deutschland“ (1983),
      „Weiter so, Deutschland“ (1987) oder
      „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ (2017)

      Warum nicht?
      „CDU: Jetzt Nudeln mit Tomatensoße und Parmesan wählen.“ oder
      „CDU: We like to entertain you.“ (Das reimt sich sogar.) oder
      „CDU: Aufrüstung und Krieg müssen sich lohnen.“ (Für die Aktionäre der Rüstungsindustrie.)

      Wie wäre es mit?
      CSU: „Stabilität. Sicherheit. Leberkäsesemmeln.“
      CSU: „Für ein Bayern, in dem der Leberkäse sicher ist.“
      CSU: „Weniger Sozialstaat. Mehr Aufrüstung und Leberkäse“.

      Man kann von den Kabarettisten aus längst vergangenen Zeiten viel lernen. Ein schöner Spruch von Georg Schramm ist bzw war: Man braucht Idioten, sonst frisst keiner Gammelfleisch. Ein anderes Fazit von Volker Pispers war: Viele Bürger wählen Parteien, von denen sie angelogen werden 🤥, um sich dann zu beschweren, dass sie von ihnen angelogen 🤥wurden. Und viele Wähler lernen nix daraus und machen es immer wieder.
      🔄 🥳🤩 🤡😜 💰 💲 🤑 🎉🥂

  12. Es steht für mich außer Frage, daß die Leute vom BSW was anderes wollen als das „politische“ Grauen, was sich in DE, seit Jahrzehnten nun, beobachten und leider auch erfühlen, erleben läßt. Nur, meine grundsätzliche Kritik ist, daß sie auch nicht den Status Quo des Systems aufheben wollen, heißt, sie profitieren davon, daß es ist, wie es ist. Sie wollen Spielregeln ändern, aber nicht das Spiel. Wir brauchen aber eine komplette Änderung des „Systems“, in dem ich als Individuum nichts bedeute und nichts zu entscheiden habe (wenn ich zur falschen Klasse gehöre). So die mittlerweile ausgelutschte Tatsache, daß sich die meisten ein Ende der Welt vorstellen können, aber nicht ein Ende des Kapitalismus. Insofern ist ein Scheitern des BSW ein systemimmanentes, weil es die Grenzen des vorgegebenen Systems nicht überschreitet und im System wird es nichts Relevantes ändern können. Doch sollte das Engagement des BSW Mut machen, sich immer selbst einzumischen und sich nicht von anderen nur vertreten zu lassen.

  13. Deutsche und Russen sind Brüder und
    Schwestern. Wir haben sie überfallen und
    ihnen viel Leid zugefügt. Sie haben uns verziehen und die Hand gereicht.
    Deutsche und Russen sind Blutsbrüder wie bei Winnetou und nichts passt dazwischen.

    BSW, für Frieden und gegenseitige Entwicklung !

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