
Wie geht es weiter mit dem BSW? Sie sehen die Partei Sahra Wagenknechts eher positiv oder doch negativ?
Das BSW im Aufwind? Oder ist Sachsen-Anhalt nur ein Strohfeuer? Und muss die Partei ihren Berliner Wahlkampf wirklich in arabischer Sprache machen?
Das würde uns an dieser Stelle interessieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich abstimmen würden. Wenn Sie Ihre Position noch ausführlicher darlegen wollen: Schreiben Sie es gerne in die Kommentare. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Diskussion angemessen und ohne justiziable Aussagen zu führen sind. Die Kommentarregeln sind einzuhalten. Verstöße können zum Ausschluss führen.
Was halten Sie vom Kurs des BSW, in einzelnen Sachfragen mit der AfD zusammenarbeiten zu wollen?
- Das ist der richtige Ansatz. 86%, 277 Stimmen277 Stimmen 86%277 Stimmen – 86% aller Stimmen
- Ich bin hin und her gerissen. 9%, 28 Stimmen28 Stimmen 9%28 Stimmen – 9% aller Stimmen
- Das sollte das BSW nicht tun. 5%, 16 Stimmen16 Stimmen 5%16 Stimmen – 5% aller Stimmen
- Habe dazu keine Meinung. 1%, 2 Stimmen2 Stimmen 1%2 Stimmen – 1% aller Stimmen
Abstimmungen insgesamt: 323
17. September 2026 - 21. September 2026
Umfrage beendet
Das BSW macht in Berlin auch Wahlkampf auf Arabisch. Was halten Sie davon?
- Richtig so. 39%, 113 Stimmen113 Stimmen 39%113 Stimmen – 39% aller Stimmen
- Es gibt Für und Wider. 28%, 80 Stimmen80 Stimmen 28%80 Stimmen – 28% aller Stimmen
- Ich finde das falsch. 26%, 75 Stimmen75 Stimmen 26%75 Stimmen – 26% aller Stimmen
- Dazu habe ich keine Meinung. 7%, 21 Stimme21 Stimme 7%21 Stimme – 7% aller Stimmen
Abstimmungen insgesamt: 289
17. September 2026 - 21. September 2026
Umfrage beendet
Sachsen-Anhalt gab dem BSW Aufwind. Wie sehen Sie die Zukunft des BSW?
- Die Partei kann groß werden. 47%, 135 Stimmen135 Stimmen 47%135 Stimmen – 47% aller Stimmen
- Die Partei bleibt eine Randerscheinung. 25%, 72 Stimmen72 Stimmen 25%72 Stimmen – 25% aller Stimmen
- Weiß nicht. 16%, 45 Stimmen45 Stimmen 16%45 Stimmen – 16% aller Stimmen
- Die Partei verschwindet mittelfristig wieder. 12%, 34 Stimmen34 Stimmen 12%34 Stimmen – 12% aller Stimmen
Abstimmungen insgesamt: 286
17. September 2026 - 21. September 2026
Umfrage beendet




als Spiegel der gesamtdeutschen Linken kann sich das BSW für den desolaten Zustand, der sich ja gerade deswegen innerhalb der Partei als Intrigen und Orientierungslosigkeit emaniert, doch glücklich schätzen: 5+% in S-Anhalt, macht was daraus !! –
ps: ich hadere als immernoch pol. heimatloser Linker mit mir, aber ich denke, derzeit bin ich in der APO nach wie vor besser aufgehoben.
Gruß,
Was die Parteien insgesamt betrifft, habe ich – wie so viele – meine Illusionen komplett verloren. Das BSW, dem ich vom Gedankengut eigentlich nahe stehe, hat da ihren Teil zu beigetragen. Es wird für das BSW schwer werden, das wieder gutzumachen. Dazu müsste sie eine offene Mitmachpartei werden. Dazu fehlt ihr aber das Personal. Die Parteispitze – ganz besonders Sahra Wagenknecht – müsste dieses Defizit erkennen, aber ich glaube, dass ihr das schwerfällt. Sevim Dadgelen wäre vielleicht eine Person, der das gelingen könnte, weil sie noch ein bisschen Bodenhaftung hat.
@Stefan Nold
Sarah Wagenknecht hat eine echte Chance, wenn es ihr gelingt alle Dissidenten in ihrer Partei, zu entmachten. In der Bundestagswahl 2013 errang die Linke unter Sarah Wagenknecht den 3. Platz der Stimmen hinter der CDU/CSU und der SPD und noch vor den Grünen, die FDP ist aus dem Bundestag an der 5 Prozent Hürde gescheitert und die AfD war noch gar nicht im Bundestag,
Die in Deutschland gleichgeschalteten Main-Stream-Medien versuchten daraufhin den Erfolg von Sarah Wagenknecht dadurch zu neutralisieren, indem sie die Linke mundtot machten, als Opposition kamen nur die FDP, die Grünen und die AfD zu Wort, und das ausgerechnet während der Eskalation in der Ukraine auf dem Maidan und während dem darauf folgenden Putsch ukrainischer Nazis.
Ich denke, es wäre weit interessanter gewesen, wenn die Main-Stream-Medien dazu Sarah Wagenknecht hätten zu Wort kommen lassen, anstatt Figuren wie Marieluise Beck-Oberdorf oder Rebecca Harms von den Grünen.
Das Buhlen um die Gunst der Medien hat auch schon die SPD von innen ausgehöhlt. Den Linken geht’s genauso. Da kam noch dazu, dass alleine die Existenz von Frau Wagenknecht die Live-Style-Linken immer wieder als politische Leichtgewichte hat dastehen lassen, was sie selber als erste merkten und es nicht ertrugen. Die Wagenknecht musste verschwinden.
Frau Reichinnek darf machen, weil sie dort, wo Wagenknecht Wirtschaft und Außenpolitik als Schwerpunkt hat, sie sich auf Kinder, Jugend und Frauen konzentriert.
Wenn die USA die Europäer jetzt Nato alleine machen lassen und die USA nur noch die Rechnungen stellen, kann es schon sein, dass unsere machtverliebten Medien irgendwann den Spaß an der verarmenden EU-Nato verlieren und die Diskussionräume wieder etwas frische Luft bekommen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
@henio
„Sarah Wagenknecht hat eine echte Chance…“
Nein, die hat sie zumindest auf Bundesebene nicht! Wer in die Regierung will, muss für NATO, Rüstung und und uneingeschränkte Israelunterstützung votieren. Täte sie das, würde sie überflüssig.
Ehrlich gesagt, die ganze – auch noch stets völlig humorlose – Besserwisserei über das Bündnis – wie auch über Frau Wagenknecht et al der ach so „Erniedrigten&Beleidigten“ (gibt’s übrigens auch als Buch, leider nur von einem Russen, Mist!) – aus dem Umfrage-Beitrag wie auch aus den allermeisten Kommentaren hier und heute – sie geht mir sowas auf den ‚Sa**‘!
Allein das zweite ‚Umfrage-Komplott‘ entlarvt die KI (die aus dem Off der OM-Redaktion?) auf’s Blamabelste. Da werden doch nicht hinter dem ‚K‘ vom KI die Großbuchstaben A und S entfernt worden sein? Nachtigall, ick hör dir trappsen, wieder einmal! Die Schleimspur ist unverkennbar!
Ein Hinweis, den ich mir nicht verklemmen kann. Bei der zweiten Frage – der Vorgenannten also – empfehle ich dringend, der dritten Antwortmöglichkeit unbedingt um أعتقد أن هذا خطأ. Zu ergänzen. Nicht dass das schieflaufen wird. Wäre nicht auszuhalten, wenn das auch noch bei den falschen Zielpersonen ankommen würde. Man weiß schließlich, hinter dem Komma geht die Post ab!
Wo jede Kritik zur Majestätsbeleidigung wird, bin ich endgültig raus. Ich bin weder humorlos noch beleidigt, sondern entttäuscht, dass wieder mal eine gute Sache zerredet und zerkocht wird. Was Sahra Wagenknecht anbelangt: Die kann sich über mangelnde Publicity nicht beschweren, Bunte-Story inklusive. Sie hatte kein Bock auf ihre Basis, das war und ist ihr Problem.
Mit ihren ewigenTalkshow-Auftritten erreicht sie selbst einen Oldie wie mich nicht mehr. Ich schaue kein Fernsehen und höre auch kein Radio, selbst im Auto nicht – und demnächst gehe ich wohl komplett auf Tauchstation. Das Leben ist ohne diesen ganzen Hick-Hack schöner.
Das Ergebnis unzähliger Manöver über alle Köpfe in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt hinweg: Sahra ist wieder in der Talkshow! – Aber nicht als Kämpferin für Frieden, Abrüstung, Diplomatie und Zusammenarbeit mit Russland und China für die strategische Autonomie Europas – sondern als Kämpferin „gegen die Brandmauer“ und für den Dialog mit dem völkischen Nazi Höcke.
Das ist DER Unterschied!
Auf der Strecke dieser Manöver blieben Hunderte oft sehr aktiver BSW-Mitglieder, ganze Kreisvorstände, viele links und/oder friedensbewegt. Die Austrittswellen sind seit Oktober 2025 in der Zeitung nachzulesen. Gefördert wurde der rechte Bodensatz im BSW, Holocaustleugner, Aluhüte usw. Deshalb steht auch zu Klima, Umweltschutz, Energie und Verkehr usw. so viel Schwurbel im Berliner Programm.
Da ich diesen Thread angefangen habe, möchte ich Ihnen abschließend antworten.
1. Der Kardinalfehler ist: Alle Parteien positionieren sich relativ zur AfD. So wird sie zu einer Art Referenzpunkt und erfährt dadurch eine Aufwertung. Nichts hat der AfD so genutzt, wie der Spiegel-Artikel über den angeblich „gefährlichsten Mann Deutschlands.“ Der Grundsatz jeder Werbestrategie lautet: Erwähne niemals den Namen deines Konkurrenten.
2. Nazis gibt es nicht erst mit dem Entstehen der AfD. Es gab sie in allen Parteien, vor allem in der FDP und der CDU. Ich erinnere mich noch gut an eine Geschichtsstunde in der BRD der 70er Jahre. Der Geschichtslehrer kommt in die Klasse und fragt: „Was für ein Tag ist heute?“ Allgemeines Rätselraten. „Aber meine Damen und Herren, das muss man doch wissen. Heute ist der Geburtstag von Adolf Hitler. Das war mal Feiertag in Deutschland.“ Man mag es vielleicht nicht glauben, der Mann war sonst gar kein schlechter Lehrer, hat keine Nazi-Parolen verbreitet. Die Episode zeigt: Das braune Gedankengut hatte einen viel größeren Einfluss auf die Entwicklung der BRD als es den Anschein hatte.
3. Ich schätze es gibt in jedem Land etwa 5% Rassisten, mal mehr mal weniger. Wenn die sich alle in einer 20-Prozent-Partei vereinigen, machen die dort 25% aus und können so sehr einflussreich sein. Je radikaler, desto größer die Klappe. Aber wenn ein Herr Siegmund von AfD sagt, ausländischen Ärzte wären in ihrer Heimat wichtiger als bei uns, dann trifft er einen wunden Punkt in der Debatte. Aber wenn ein Herr Wadepuhl sagt, er wolle der Ukraine Listen (!!!!!) von wehrfähigen Ukrainern als Kanonenfutter zur Verfügung stellen, dann ist das für mich 1000 mal menschenverachtender! Mit Listen kennt der Deutsche sich aus. Menschenverachtung ist kein Alleinstellungsmerkmal der AfD.
4. Die Brandmauer zur AfD wurde erst hochgezogen, als diese Partei sich die Verständigung mit Russland auf die Fahne geschrieben hat. Auch wenn das von der AfD Wahltaktik gewesen sein mag, um die konservativen Russland-Deutschen an sich zu binden – es gibt Reden von Alexander Gauland im Bundestag, da hört er sich an wie Willy Brandt. Das ist der eigentliche Grund, weswegen man mit der AfD nichts zu tun haben will.
5. Die AfD ist mir genauso „sympathisch“ wie Gerhard Schröder. Der suchte auch die Verständigung mit Russland und war ansonsten die Abrissbirne für den Sozialstaat – wie demnächst wohl die AfD. Dank preiswertem – und sauberen – russischem Gas wird es nicht so weh tun wie mit Merz.
6. Das BSW könnte da ein wichtiges Korrektiv sein, aber dafür müsste die Partei mit den Menschen auf Tuchfühlung gehen, statt in ewig gleiche Talkshows, von denen die arbeitende Bevölkerung die Nase gestrichen voll hat.
Ich weiß, ich schreibe in den Wind. Aber Ihnen, lieber @Michael wollte ich ausführlich antworten.
Vielen Dank @Stefan Nold
Wir beide sehen manches ähnlich!
Auch dass vieles besser gelaufen wäre, wenn Sevim Dagdelen z. B. als Berliner Landesvorsitzende wichtige Akzente hätte setzen können. – Doch das Gegenteil geschah!
Vorteile BSW liegen für mich auf der Hand: Soziales, BürgerInenbeteiligung, Friedenpolitik und Dialogbereitschaft, bestmöglich geordnete Migrationspolitik, Bekämpfung von Alltagskriminalität und Gewalt!
Nachteile: Krasse Streitereien, zu starker Fokus auf der Coronafrage, gegen Gendern und nicht für Umweltpolitik! Generell zu stark gegen NATO statt nur gegen Osterweiterung!
Gegen das bekloppte „Gendern“ zu sein, ist absolut korrekt! Nenne mir nur EIN vernünftiges Argument FÜR diese aufgezwungene Scheinsprache! Kannst du das?
Es geht nicht darum, ob man es selbst begrüßt! Ich verwende, beileibe nicht dauernd oder in jeder Alltagssituation das Binnen-I, um das weibliche Element mit zu betonen! Gendersternchen sind mir aber auch fremd! Wichtig ist mir, kein Kulturkampf deshalb!
ich kann mir nicht helfen aber meiner Ansicht nach wurde dieses Thema absichtlich unter Volk „hingeworfen“ um von wichtigeren Themen abzulenken
ich kann mir nicht helfen aber meiner Ansicht nach wurde dieses Thema absichtlich unter Volk „hingeworfen“ um von wichtigeren Themen abzulenken
ich kann mir nicht helfen aber meiner Ansicht nach wurde dieses Thema absichtlich unter Volk „hingeworfen“ um von wichtigeren Themen abzulenken
@Ribi Im Sinne der „Wokistaner“ wäre das „Binnen-I“ aber bereits diskriminierend. Die Frage ist doch, inwiefern man mit dieser sprachlichen Differenzierung von oben herab die realen ökonomischen und sozialen Verhältnisse verändert.
Einer „Putzfrau“ und einer „Krankenschwester“ ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wichtiger, wenn sie von ihrer Bezahlung gut leben können. Davon, dass man
– die „Putzfrau“ als „Reinigungsfachkraft (m, w, d)“ und
– die Krankenschwester als „Krankenpflegekraft (m, w, d)“ bezeichnet,
können sie sich nichts kaufen und auch die Miete nicht bezahlen.
„ Einer „Putzfrau“ und einer „Krankenschwester“ ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wichtiger, wenn sie von ihrer Bezahlung gut leben können. Davon, dass man
– die „Putzfrau“ als „Reinigungsfachkraft (m, w, d)“ und
– die Krankenschwester als „Krankenpflegekraft (m, w, d)“ bezeichnet,
können sie sich nichts kaufen und auch die Miete nicht bezahlen.“
Bin ich voll dabei
Ja, Binnen-I reicht vielen nicht, mehr benutze ich nicht
Aber es muß doch einen Sinn haben, den Leuten so eine Scheinsprache aufzuzwingen?
WELCHEN SINN?
Wir alle haben Deutsch gelernt und können uns in dieser Sprache verständigen. Wir lieben (der eine mehr der andere weniger) Literatur von Leuten, die mit den unglaublich vielen Feinheiten und Nuancen verschiedener Ausdrücke spielen können. Warum das alles zerstören durch eine technokratische, gleichmacherische Muss-Sprache?
Und ja, allein wenn mich jemand „an-gendert“ bin ich gezwungen im Kopf mitzugendern, sonst verstehe ich diese „weltverbessernden“ Trottel ja nicht. Das ist, als ob mich jemand auf Französisch anquatscht, wohlwissend, daß ich die Sprache gar nicht spreche, um mir dann zu erklären, ich sei der Hinterwäldler, der sich nicht anpassen wolle!
WOZU das alles????
Das ist doch eine einfache Frage? Gibts darauf keine Antwort?
@Heinz Darum geht es aber nicht. Wo ist das Problem, wenn es jemand freiwillig macht und niemand dazu direkt oder indirekt gezwungen wird, weil er Nachteile erleidet, wenn er es nicht macht?
Das Problem mit dem Gendern und dem „Wokismus“ besteht darin, wenn man mit diesem Gegendere von anderen wichtigeren Problemen ablenkt. Gendern (m, w, d, x, y, z) schafft keine bezahlbaren Wohnungen und keine Kindergartenplätze, keine armutsfesten Renten, kein gerechtes Steuersystem, keine gute Gesundheitsversorgung für alle Bürger, keinen Frieden usw. Die feudale Elite und ihre medialen Stiefellecker bei ARD, BILD, FAZ, RTL bis ZDF lenken damit nur von diesen Themen ab.
Wenn ich eine bezahlbare Wohnung suchen würde und ich wäre ein Transgenderdingsbumstralala, dann wäre es mir jedenfalls egal, wenn ich eine bezahlbare Mietwohnung finden würde und der Wohnungseigentümer mich mit Herr oder „Frau“ oder „Divers“ anredet.
„Nachteile: Krasse Streitereien, zu starker Fokus auf der Coronafrage, gegen Gendern und nicht für Umweltpolitik! Generell zu stark gegen NATO statt nur gegen Osterweiterung!“
Zunächst zur Umweltpolitik im Sinne von Erhalt und Schonung der Umwelt: Die hat in der Realität selbst bei den Grünen absolut null Gewicht. Wer Kriege weltweit forciert und goutiert und finanziert, sei es in irgendeinem der vielen unseligen Bündnisse oder stand alone, der zerstört die Umwelt in ungeheurem Ausmaße, die er vorgibt zu retten und belastet das Klima wie niemand sonst. Das gilt auch für die Grüne Aufrüstung in Dimensionen wie 1933 (Sondervermögen heute Mefos damals). Umweltpolitik ist für die Grünen und das Milieu der etablierten Parteien lediglich ein Instrument der soften Tarnung und Geldabschöpfung bei den Untertanen zu Kriegszwecken. Daher ist die Vermeidung von Kriegen und Rüstung die beste Umweltpolitik. Insoweit macht Frau Wagenknecht auch hier einen Punkt.
Zum Gendern: Das Gendern ist im juste milieu des etablierten Parteienblocks auch nur Tarnung und Stimmenfang. Für eine Verbesserung der realen Lebensumstände ist Gendern so nützlich wie ein Kropf. Spätestens an unserer geplanten Ostfront , wo es ja insbesondere aus mir unverständlichen Gründen ausgerechnet das woke juste milieu hinzieht, werden auch die Genderer feststellen, dass Gendern zu sehr aufhält. Oder haben die gar nicht vor sich selbst in Richtung Osten zu begeben und schicken dort nur die hin, die mangels woker Bildung und täglicher harter Arbeit sowieso nie gegendert haben und man selbst gendert dann fern der Front in behaglichen Bunkern weiter? Daher liegt auch hier Frau Wagenknecht gar nicht so falsch.
Zu NATO: Die NATO war nie ein reines Verteidigungsbündnis. Der Warschauerpakt war die Reaktion der SU auf die Nato, das nur so nebenbei, auch wenn das allen klar sein sollte. Der Warschauerpakt zerfiel und die NATO blieb und hat sich weiter ausgedehnt anstatt sich auch aufzulösen.
Die NATO war nie ein reiner Verteidigungspakt, sondern hat immer die Angriffskriege der USA in Worten (öffentlich) und Taten (oft klammheimlich) unterstützt. Die NATO ist eine Schöpfung der, euphemistisch formuliert, rechtskonservativen Strömungen. Die NATO hat nie ein Problem mit rechtsgerichteten und offen faschistischen Diktaturen, sie waren Mitglieder wie z. B. Portugal oder aber Unterstützer wie z. B. Spanien unter Franko, gehabt.
Die Maske der Verteidigung hat sich die NATO selbst in den Jugoslawienkriegen vom Kopf gerissen. Jetzt ist die NATO primär eine Beutegemeinschaft von Staaten mit riesigen wirtschaftlichen Problemen resultierend aus dem Verlust der Technologieführerschaft und oder großer Rohstoffarmut. Die NATO wird zum reinen Vikingertum. Die Archäologie und die Historiker polieren schon seit einiger Zeit das Bild dieser Totschläger und Räuber auftragsgemäß auf.
Da ich kein Naivling bin, befürworte ich eine angemessene Verteidigungsbereitschaft und Verteidigungsfähigkeit, die keine strategischen Angriffe ermöglicht, wenn sie verbunden ist mit einer Politik der Diplomatie, Verhandlungen, der Anerkennung und dem Ausgleich unterschiedlicher Interessen und des Augenmaßes. Deshalb halte ich Frau Wagenknechts Fundamentalkritik an der NATO für unbedingt erforderlich und moralisch absolut gerechtfertigt.
Coronafrage: Man muss immer noch die Finger auf die Wunde der Legitimität und der Übergriffigkeit des Staates bei den damaligen Handlungen legen. Die Parteien des juste milieus unterdrücken ja jeden Versuch der ernsthaften Aufarbeitung. Oder soll man dieses Feld auch wieder nur der AFD überlassen? Ich stimme zu, die derzeitige Dringlichkeit dieser Aufarbeitung ist natürlich fraglich, aber das sehe ich auch bei Frau Wagenknecht nicht so sehr auf Agenda des Dringenden.
Streitigkeiten in der Partei: Zu viele Karrieristen wurden in die Partei gezogen. Genau wieder die , die man eigentlich nicht wollte. Eigentlich bestehen alle Parteien ganz viel aus solchen Menschen, denen die Ziele der Partei eigentlich völlig gleichgültig sind, wenn es Pöstchen mit viel Geld und Prestige gibt. Aber das ist eigentlich in höchster Vollendung eine Spezialität der Grünen.
Hi Wohli,
ich habe eine Meinung geäußert, als Nicht-Mitglied und zweimaliger Wähler darf ich Ja sagen, was mir da gefällt und was ich für mich wichtig halte, für mich wahltechnisch aber keine Bedeutung hat!
Auch ich bin strikt dafür, keine Frage, Altersarmut zu bekämpfen statt bedingungslos ins Militär zu investieren!
Ohne USA also NATO wären keine ItalienerInnnen in dem Maße in die BRD gekommen, ich also nicht geboren! Natürlich begrüße ich dies!
Weiß hier übrigens jemand, wie das BSW zu einer Privatisierung Wetterdienst oder den früheren Privatisierungen der Postnachfolgebetriebe denkt?
Vorteile BSW liegen für mich auf der Hand: Soziales, BürgerInenbeteiligung, Friedenpolitik und Dialogbereitschaft, bestmöglich geordnete Migrationspolitik, Bekämpfung von Alltagskriminalität und Gewalt!
Nachteile: Krasse Streitereien, zu starker Fokus auf der Coronafrage, gegen Gendern und nicht für Umweltpolitik! Generell zu stark gegen NATO statt nur gegen Osterweiterung!
Sarah Wagenknecht ist die einzige Politikerin in Deutschland, die alle meine Interessen vertritt
Sie ist auch eine der wenigen Politiker, die mit wenigen Worten mitteilen kann, worüber ihre Wähler informiert werden sollen, ohne viel zu reden und wenig zu sagen und ich kenne auf der ganzen Welt nur wenige Politiker die ihr das Wasser reichen können.
Sarah Wagenknecht mag vielleicht die glaubwürdigste aber dadurch auch tragischste Figur im Politiktheater sein. Für mich ist und bleibt die einzige wahre Aussage eines Politikers die von Horst Seehofer beim Erwin Pelzig vor rund 15Jahren.
Frei nach dessen Aussage bin ich überzeugt: Es wird niemand gewählt, der/die/das von den Regierenden nicht gewollt ist.
Da könnten Sie recht haben. Ich habe allmählich auch den Verdacht, dass eine Politikerin wie Frau Wagenknecht gerade durch ihre Glaubwürdigkeit und Integrität eine Fremde im Politikbetrieb bleiben muss, vielleicht ein Beispiel dafür, dass kein Richtiges im Falschen geben kann. Das Wahlvolk hat eher Angst davor, ernst genommen zu werden und wählt lieber jene, über die es dann eine Legislaturperiode lang schimpfen kann und denen es die Schuld geben kann, das falsche Leben zu leben.
Wahlkampf auf Arabisch…Tja, wem Thüringen, BB und Sachsen nicht gereicht haben, sollte spätestens damit klar sein, was man sich da für einen Verein einhandelt . Aber wählt ruhig eine Partei, bei der ihr davon ausgehen müsst, dass deren Abgeordnete eines Tages in einer von euch nicht gewählten Truppe sitzen. Wie sagen die Chinesen so schön: Belüge mich einmal und du mußt dich schämen … der Rest sollte bekannt sein.
Was sagt das denn? Mir erschließt sich auch nicht, was man damit bezwecken wollte/will. Wozu der Aufwand? Leute, die ordentlich Hocharabisch können stehen auch in Berlin nicht an jeder Ecke.
Tiefschürfende Fragen. Habe alle mit wees ick nich beantwortet, da wumpe nicht als Option zur Verfügung steht.
Pro Tip: es gäbe bestimmt noch ein oder zwei Fragen, die auch spannend sein könnten.
Welche könnten das sein? Ach, wenn man sich nur mit Politik auskennen würde.
Vielleicht, wie finden sie den Friseur von Merz?
Ich wohne in Berlin und sehe täglich die wahlplakate in meiner wohngegend, ziemlich zentralen Pankow. Es dominieren Plakate der SPD, der Grünen , der Linken und des bsw.
Auffällig war für mich bisher, das es zwar jede Menge infostände der drei erstgenannten gab oder gibt, einen infostand des bsw habe ich bisher nicht gesehen.
Die Sache mit dem wahlkampf auf Arabisch erschließt sich mir nicht. Wen will man damit ansprechen? EU-Bürger, die ihr teilweise wahlberechtigt sind? Eingebürgerte, die aus arabischen Ländern stammen?
Na offensichtlich Wahlberechtigte, die des Arabischen mächtig sind. Keine Ahnung, wieviele es davon gibt, aber die werden es versucht haben, rauszufinden und sind wohl der Meinung, daß die Menge relevant ist. Wir sollten berücksichtigen, daß Berlin sich nicht einfach nur vom Rest Deutschlands unterscheidet, das ist prinzipiell eine andere Welt!
Oijohojoij! Da mault die Modulation bestimmt wieder! Sollte sich das aber gut überlegen zur Verklappung zu schreiten, schließlich kommt hier Unterstützung von Entlastungszeugen für die derzeitige ‚Chef-Angeklagte‘ im Prozess zu Großdeutschlands – Anklagepunkt Number One: Hoch- und Landesverrat wg. Verhinderung des Endsiegs – gestatten:
Professor Glenn Diesen, norwegischer Politologe – mutmaßlichst Moonlighting for Russian Propaganda fropm Feinsten – sagt jedenfalls die Gesinnungspolizei , LMA und, und … alle die es wissen dürften eben …
Als Gast heute sein Kollege (Wiki vermeldet John Joseph Mearsheimer (* 14. Dezember 1947 in Brooklyn, New York City) … ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler an der University of Chicago. Na sowas aber auch, auch er auf Putin’s payroll? Oh my god, warum denn nur?
Den Ein- oder Anderen könnte es evtl. interessieren … will aber gewiß nicht stören!
Prof. Glenn Diesen in seinem Interview von heute 18.9,.2026 mit Prof. Mearsheimer.
Hier das Ende von:
John Mearsheimer: Ukraine May Cease to Exist — The Coming Ugly Victory
„Diesen: Noch ein paar abschließende Gedanken?
Mearsheimer: Nein, ich glaube, ich habe alle Punkte angesprochen, die mir wichtig
waren. Ich empfinde diese Situation als absolut bedrückend. Mehr dazu kann ich nicht sagen.
Nein, da stimme ich voll und ganz zu. Ich glaube nicht, dass die Geschichte uns wohlwollend beurteilen wird, was die getroffenen Entscheidungen angeht und all die Möglichkeiten, die es gegeben hätte, um Frieden zu finden. Und wie du gesagt hast: Wenn das der Weg ist, den wir einschlagen, bedeutet das den Untergang der ukrainischen Nation, und ich glaube, das wird letztendlich eine Tragödie für alle sein. Also jedenfalls, in diesem Sinne,
D: Ja, entschuldige. Nur noch eine kurze Anmerkung. Ich glaube, hätten sie auf uns gehört – auf Leute wie uns… –, dann würde die Ukraine heute noch innerhalb ihrer Grenzenvon 2014 existieren. Die Krim und jene vier Oblaste, die die Russen inzwischen annektiert haben, wären Teil der Ukraine. Ich denke, deshalb habe ich schon lange argumentiert, und ich weiß, dass Sie mir zustimmen: Der Westen – und ich denke,insbesondere die Amerikaner hier – trägt die Hauptverantwortung für das, was mit der Ukraine geschehen ist. Ich meine, die Ukraine hat natürlich Eigenverantwortung. Selenskyj spielt eine Rolle. Die Europäer spielen eine Rolle.
M: Das will ich nicht leugnen. Aber die treibende Kraft hinter der Aufnahme der Ukraine in die NATO im Jahr 2008 waren die Vereinigten StaatenUnd bis Trump im Januar 2025 ins Weiße Haus einzog, haben wir – wir Amerikaner – sie bei jeder Gelegenheit im Stich gelassen. Und das gilt ganz sicher auch für die Biden-Regierung. Die nichts unternommen hat, um den Krieg zu verhindern, der am 24. Februar 2022 ausbrach. Die Vereinigten Staaten und die Europäer sowie natürlich Selenskyj und seine Leute tragen eine enorme Verantwortung für das, was hier
geschehen ist.“
Des Auszugs Ende jetzt auch!
Denke, hier haben wir – mal so nebenbei – so ziemlich alle Protagonisten benannt für die erste Bankreihe im Nürnberg 2.0. Ob da einer – bei Anwendung der Regeln von ‚Nürnberg 1.0‘ erst recht – noch ohne davon kommen würde, bei den Zahlen, bei den pflichtig zu akzeptiernden ‚Schandtaten‘? Wohl kaum,
Ach ja, das Interview in Gänze in O-Ton oder als Transscript in O-Sprache – wieder einmal eine Sternstunde von diesem Norweger Diesen. Oslo’s Preisverleiher sollten sich langsam mal Gedanken über ihren Landsmann machen. Und jetzt bitte keine dummen Ausreden, von wegen …. Und so. Bei etwas Glück und Geduld haben wir das Konstrukt für eine Vorlesung aller erster Güte demnächst ja auf YouTube, auch noch mit deutschen Untertiteln im Laufband.
Übrigens …
Ja doch, ich weiß sehr wohl! Die wahre, die ungelogene Wahrheit, nichts alll die wahre Wahrheit ist eine völlig andere. Andere die jeden Tag rund um die Uhr – und somit 24hours/7days a week – auf unseren Volksrundsprechern verlautbart wird. Gestern Abend – die Gutenacht-Geschichten – ein echtes ‚Vergnügen‘. Und vorher wie auch nachher mit den Appetizern. Es stellt sich die Frage, ob demnächst die Moderatoren nicht zu vergessen Moderatorinnen nicht nur mit blutunter- laufenen Augen und Schaum vor den Lippen aufzutreten haben und nicht auch noch mit einem malaysischen Kris quer im Ma ….
Nun, was hat denn nun Frau Wagenknecht so an ‚Volksverhetzung‘ von sich gegeben, was keinesfalls als veritable Gedächtnis- und Entscheidungshilfe für’s Kreuzerl-Machen am Sonntag dienen dürfte? Ich höre ….?
Zweifelsohne eine sehr wichtige Umfrage.
Denn wenn’s nicht schwarz-auf-weiß da stünde, käme wohl niemand (wenigstens der verbliebene klägliche Rest) aus eigenem Antrieb auf derartige („inhaltlich wichtige, umtreibende“) Fragen.
Da sage noch einer, dass sich mangelndes, aber gewollt positioniertes NieWo nicht jederzeit noch unterbieten ließe.
Doch optimistisch kann man anmerken, dass sich für jedes und alles immer „Liebhaber“ finden lassen.
Die besten sind und bleiben natürlich jene, die auf jede noch so intellent-abseitige Frage mit: „weiß nicht/kann mich nicht entscheiden“ reagieren.
Da bestätigt sich letztlich, dass Inhalte/Texte/Fragen für Doooofe(oder solche, die man dafür hält) tatsächlich zu nachhaltigem „Erfolg“ führen. (plemplemplem)
@Ach so ❓ Wieso wählen die Bürgerinnen und die Bürger dann mehrheitlich und das seit Jahrzehnten Politiker/Parteien, die vor allem die Interessen der oberen Zehntausend, der „Elite“, der Reichen und „Superreichen“ vertreten, aber sicherlich nicht die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung? Und das ist nicht nur ein deutsches Phänomen.
2025 haben bei den BT-Wahlen lediglich 22,6 Prozent CDU, 6,0 Prozent die CSU (Bayern) und 16,4 Prozent der Wähler die SPD gewählt, aber diese beiden Parteien CDSU und SPD bestimmen mit 45,0 Prozent der Wählerstimmen seit 2025 die Politik =
● konventionelle und nukleare Aufrüstung gegen Russland,
● den Stellvertreterkrieg für die USA in der Ukraine,
● den Krieg der israelischen Regierung/Armee gegen die Palästinenser,
● die ökonomische Deindustrialisierung Deutschlands,
● die Umverteilung von unten nach oben zu den „Superreichen“,
● die Einschränkung der Meinungsfreiheit und
● Sozialabbau.
55 Prozent der Wähler haben also etwas anderes gewählt und jeder 5. hat nicht gewählt. (Von diesen Nichtwähler dürfte die Mehrheit nicht wählen, weil sie von Wahlen keine Verbesserung ihrer ökonomischen und sozialen Lage in diesem „demokratischen und sozialen Bundesstaat“ erwartet, siehe dazu Artikel 20 GG.)
Die banale Frage ist doch: wissen alle Wähler (und das gilt auch für die AfD, die Grünlinge, die woke Linke, die FDP und andere Parteien), was sie wählen, wenn sie eine Partei wählen oder hauen sie sich damit ökomisch, sozial und militärisch auf die eigenen Finger? Und daran kann, daran muss man begründete Zweifel haben.
Um ein paar historische Wahlslogans der CDU zu zitieren
„Aufwärts mit Deutschland“ (1983),
„Weiter so, Deutschland“ (1987) oder
„Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ (2017)
Warum nicht?
„CDU: Jetzt Nudeln mit Tomatensoße und Parmesan wählen.“ oder
„CDU: We like to entertain you.“ (Das reimt sich sogar.) oder
„CDU: Aufrüstung und Krieg müssen sich lohnen.“ (Für die Aktionäre der Rüstungsindustrie.)
Wie wäre es mit?
CSU: „Stabilität. Sicherheit. Leberkäsesemmeln.“
CSU: „Für ein Bayern, in dem der Leberkäse sicher ist.“
CSU: „Weniger Sozialstaat. Mehr Aufrüstung und Leberkäse“.
Man kann von den Kabarettisten aus längst vergangenen Zeiten viel lernen. Ein schöner Spruch von Georg Schramm ist bzw war: Man braucht Idioten, sonst frisst keiner Gammelfleisch. Ein anderes Fazit von Volker Pispers war: Viele Bürger wählen Parteien, von denen sie angelogen werden 🤥, um sich dann zu beschweren, dass sie von ihnen angelogen 🤥wurden. Und viele Wähler lernen nix daraus und machen es immer wieder.
🔄 🥳🤩 🤡😜 💰 💲 🤑 🎉🥂
Mein erster Satz war zwar als solcher nicht kenntlich gemacht, aber dennoch ironisch gemeint; schließlich muss man erfinderisch werden, um eine Chance zu haben, überhaupt zu Wort kommen zu dürfen.
Ihrem ersten Absatz ist vollumfänglich zuzustimmen – daran wird sich jedoch nichts mehr ändern (lassen), da es dazu eines gemeinsamen Interesses – über die/das eigene Komfortzone/Lethargie/Ego hinaus – bedürfte.
Und was nun Satiriker anbetrifft, so gab Pispers auch folgendes zu bedenken: (in etwa so) sein Publikum kommt, um Zustimmung zu bekunden, aber sobald es wieder geht, bleibt alles beim Alten.
Bis auf die obigen absurden Fragen, ist nie eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung zu erkennen, wenn man natürlich von der enorm wichtigen Frage zur Sprache in B absieht.
Also was soll sich ändern?Nix!
Es steht für mich außer Frage, daß die Leute vom BSW was anderes wollen als das „politische“ Grauen, was sich in DE, seit Jahrzehnten nun, beobachten und leider auch erfühlen, erleben läßt. Nur, meine grundsätzliche Kritik ist, daß sie auch nicht den Status Quo des Systems aufheben wollen, heißt, sie profitieren davon, daß es ist, wie es ist. Sie wollen Spielregeln ändern, aber nicht das Spiel. Wir brauchen aber eine komplette Änderung des „Systems“, in dem ich als Individuum nichts bedeute und nichts zu entscheiden habe (wenn ich zur falschen Klasse gehöre). So die mittlerweile ausgelutschte Tatsache, daß sich die meisten ein Ende der Welt vorstellen können, aber nicht ein Ende des Kapitalismus. Insofern ist ein Scheitern des BSW ein systemimmanentes, weil es die Grenzen des vorgegebenen Systems nicht überschreitet und im System wird es nichts Relevantes ändern können. Doch sollte das Engagement des BSW Mut machen, sich immer selbst einzumischen und sich nicht von anderen nur vertreten zu lassen.
Deutsche und Russen sind Brüder und
Schwestern. Wir haben sie überfallen und
ihnen viel Leid zugefügt. Sie haben uns verziehen und die Hand gereicht.
Deutsche und Russen sind Blutsbrüder wie bei Winnetou und nichts passt dazwischen.
BSW, für Frieden und gegenseitige Entwicklung !
Wahlkampf auf Arabisch? Heißt ja wohl, dass da nennenswert Viele den deutschen Pass bekommen haben, ohne deutsch zu können. Was das BSW offenbar normal findet. Da gibt es ein Potentialuch auf der Linken, die die Islamisierung stoppen will. Genau die hat man jetzt wieder der AfD überlassen.
Aber sonst ist man zur AfD light mutiert. Beispielsweise bei der Energiewende. Linke wollen das. Aber das BSW ist wachsweich und fährt mit einem Gaslaster durch die Gegend. Nö. Bitte nicht.
Ansonsten das Soziale ist okay. Auch die Haltung zur Ukraine. Die allerdings wünscht man sich besser argumentativ unterlegt.
Deutschland möchte nich mehr hassen.
Deutschland hat genug gehasst.
Erich Fromm, “ Haben oder Sein „
Guckt euch das verschwurbelte Berliner Wahlprogramm an und überlegt selber, ob das BSW noch als eine linke oder sozialdemokratische Partei gelten kann: https://bsw.berlin/wp-content/uploads/Wahlprogramm-BSW-Berlin-AGH-Wahl-2026.pdf
Wegen des fortschreitenden Rechtsrucks, der von Sahra und den Vorständen ausgeht, bin ich rausgegangen, nachdem ich 2 Jahre ein sehr aktives Mitglied war. Viele Linke und für den Frieden engagierte Migranten sind rausgegangen. Eine weitere rechte Partei braucht niemand.
Vielleicht wurde im Umfeld des Berliner Spitzenkandidaten Michael Lüders ein Flyer ins Arabische übersetzt und 50 Exemplare unter den Kopierer gelegt? – Das sagt über das BSW insgesamt NICHTS aus. Tatsächlich wurden migrantische Mitglieder regelrecht rausgemobbt, um ein AfD-affines Spektrum unter den Mitgliedern zu stärken. Das ist der Irrweg. Während die Hochburgen des BSW in den migrantischen Stadtbezirken noch bei der Europawahl und der Bundestagswahl für sichtbare Präsenz sorgten, sackt seit dem Rechtsruck im Oktober 2025 das Wählervertrauen in den Keller.
Sahra hilft der AfD, wenn sie ständig die „Brandmauer“ thematisiert (= Frage 1 der Abstimmung hier) oder mit dem völkischen Nazi Höcke öffentlich über Regierungsbildungen verhandelt. Indessen das BSW seine eigenen Themen längst hat unter den Tisch fallen lassen.
Von allen Parteien mit möglichen Chancen noch das beste Programm.
Wir können überlegen, Kompromiss mit dieser Truppe oder halt bis zum bitteren Ende Recht behalten.
Ich bin da Realist und erwarte wenig, aber andere Kleinparteien stehen ohne meine Stimme genauso da wie mit.
Ich persönlich und Z8gtausend andere stehen aber etwas anders da, wenn das BSW soviele Stimmen bekommt, dass es zum Zünglein an der Waage wird. Dann gibt es zum ersten Mal seit langem wieder eine Chance auf in Teilen Politik ausserhalb des neoliberalen Einheitsblocks. Spieltheorie. Versteht nicht jeder, aber wenn Du ein politischer Mensch sein willst solltest Du Dich damit befassen, u auch mit Kompromissen.
Danke für Deinen Beitrag, die Überlegung, als Antwort auf Dich ausformuliert, hilft bei meiner Entscheidung.
Du warst ein sehr aktives Mitglied, soso. Na klar, wurden alle migrantischen Mitglieder rausgemobbt. Da sind ja dann nur noch Sahra Wagenknecht, Amira Mohammed Ali, Fabio der Masi, Sevim Dagdelen, uswusf. alles richtig biodeutsche Kartoffelnamen. Danke dir, „Michael“, dass Du auf diesen „Rechtsruck“ aufmerksam machst, der darin besteht, dass das BSW genau das tut, was das BSW von Anfang an gesagt hat: Zusammenarbeit an Sachfragen festmachen, nicht an Brandmauer. Kommst du zufällig aus Thüringen, lieber „Michael“?
Sahra Wagenknecht und Amira sind für Dich migrantisch geprägte Persönlichkeiten — machst Du Witze?
Sevim Dagdelen ist im BSW LEIDER an den Rand gedrängt — guck genau hin!
Was die früher zahlreichen migrantischen Wähler des BSW teilten: Migrationskritik ohne Rassismus.
Aber der Begriff Migration kommt in dem peinlichen Berliner Wahlprogramm nur 3 mal vor – mit null Aussage. — Warum?
Jo. Geh Krieg wählen und klopf Dir auf die Schulter. Dann haste bis zum Ende Recht gehabt. Ist doch was.
In diesem Zusammenhang- alles kommt drin vor:
Mensch, Volk, Staat,
was wir jetzt noch haben.
Tugend, große Seelen, Götzen-
davon wird eher weniger gesprochen.
‚Wo die Einsamkeit aufhört, da beginnt der Markt‘
‚Um die Erfinder von neuen Werthen dreht sich die Welt‘
das klingt recht modern,
jedoch all diesen Parteien und Vereinen ist eine gewisse Grobschlächtigkeit eigen,
die Abwesenheit dessen, was ich als Essenz des Lebens bezeichnen würde.
Es geht nur um Zahlenwerk, Stimmen, Masse.
Etwas, was Nietzsches Zarathustra verachten würde.
https://genius.com/Friedrich-nietzsche-also-sprach-zarathustra-kapitel-1-35-annotated
Falsche Frage! Muss heißen: Wo sehen Sie das BSW und wo sehen Sie es nicht. Antwort: Nicht in den am Sonntag zu wählenden Landesparlamenten. Das macht aber nichts, denn die haben außer ein wenig Kultus (ich muss dabei immer an Ritus denken) und ähnlichem Gedöns ohnehin nichts zu sagen.
Frau Wagenknecht kann vielleicht Vereine und Parteien gründen, aber nicht leiten und führen!
Eine offensichtlich angeborene Gutgläubigkeit und Naivität, die immer deutlich erkennbar ist, ließen ihre Auftritte in Talkshows zu einer Veranstaltung zum “fremdschämen“ werden. Selbst einfache mediale Tricks, wie z. B. die Sitzplatzierung auf der linken Seite im Bildraum der jeweiligen Aufnahmekamera. Nach der Bildtheorie, wie ich sie mal in meiner Ausbildung zum Kameramann gelernt habe, verstärkt diese Anordnung negative Assoziationen, die dann von “mit allen Wassern gewaschenen“ Moderatoren in der Gesprächsführung bewusst erzeugt werden. Das erkannte Sie nicht, und fiel auf diese und zahlreiche andere Tricks herein. So wurde Sie immer wieder öffentlich vorgeführt, was ja das eigentliche Ziel dieser Talkshows war. Der Auftritt bei Lanz und Maischberger vor einigen Tagen war wieder eine erneute mediale Katastrophe.
Für den Moment eines Augenblickes barg in der neuen Partei BSW für viele Ostdeutsche, das zeigten ja die Landtagswahlergebnisse ganz deutlich, die Hoffnung und die Möglichkeit der westdeutschen Vormundschaft und Vorherrschaft in Ostdeutschland etwas entgegen zu setzen.
Diese stillen Hoffnungen und Erwartungen wurde bitter enttäuscht!
Das BSW als Partei wird immer mehr in die Bedeutungslosigkeit versinken! Da helfen auch keine Versuche der Reanimation jeglicher Art
Wieder eine dieser Umfragen. Ich mochte die Fragen nicht, weil man da extra auf ein paar Reizpunkte fokussiert hat.
Das BSW hat ein bisschen was Tragisches. Sie versuchen sich in diesem System irgendwie zu etablieren ohne sich korrumpieren zu lassen, doch das ist in diesem System nicht möglich. Die Erfordernisse des Systems lassen das nicht zu.
Und so versanden ein paar vernünftige Ansätze im Denken im Sumpf der deutschen Politmaschinerie.
Wenn sie vollends scheitern hat das sogar was Gutes, denn das zeigt am Ende, dass sie sich nicht ganz haben korrumpieren lassen.
Es ähnelt ein wenig dem Magazin hier. Wirklich gute Ansätze, die man hier oben in der Rubrik „Über uns“ immer noch nachlesen kann. Aber dann kamen die Erfordernisse des deutschen Pressesystemes und der darin wirkenden Mächte. Es kam viel Werbung, es kam eine Kastration des Forums, es kamen sich an bestimmte Interessengruppen anbiedernde Artikel und Artikel zu manchen Themen kamen auf einmal gar nicht mehr, wo es vorher viele zu gegeben hatte.
Und das Ergebnis: Die Leser und Kommentatoren laufen davon. Eine solche Umfrage wie diese hier, hatte noch vor einem Jahr mehr als 1000 Abstimmer, jetzt noch um die 200.
Nur noch etwa jeder 3. Artikel bekommt mehr als 30 Kommentare, aber meist auch nicht viel mehr. Vor einem Jahr war es etwa das 3fache oder mehr. Der Großteil der guten und relevanten Kommentatoren ist gegangen, nur noch selten gibt es einen interessanten Austausch. Das Ganze hier hat so abgewirtschaftet, dass selbst die Trolle dem Laden nur noch selten ihre Aufwartung machen. Zu unwichtig ist das Magazin geworden.
(Nein, nein die verschärften Forenregeln sind nicht dafür verantwortlich, dass die Trolle seltener hier sind. Gegen die war die „Textkontrolle“ erstaunlich unwirksam, wie zahlreiche Beispiele bewiesen haben).
Wahlen sind überhaupt kein Mittel der Demokratie. Die klassische Demokratie basiert auf zufällig ausgelosten Räten die lokale Probleme bearbeiten und zusammen Berichte und Vorlagen für die Gesamtversammlung erstellen. Das Informationszeitalter bietet zum ersten Mal seit über 2000 Jahren die Möglichkeit, so etwas überhaupt wieder zu organisieren.
Wahlen sind prinzipiell ein Mittel für Aristokratie und Oligarchie, sich durch Geld und Einfluss ihre Macht zu sichern. Das zentrale Element des klassischen politischen ist die Stásis, der innere Konflikt bis hin zum Bürgerkrieg. Man wird diese simple Wahrheit nicht ewig unterdrücken können auch wenn die römische imperiale Fehlentwicklung und der nachfolgende Kollaps von über tausend Jahren das bisher geschafft haben.
Alle hier im Forum gucken weg vor dem wirklichen Knüller. Aber nicht, weil ihr euch schämt oder blind seid?
Die 35% für die SPD MeckPomm und Manuela Scheswig sind der Knüller! Allein gegen alle – und speziell gegen die eigene SPD und ihren Kasernenhof-Klingenbeil. Niemand hatte eine solche echte SPD noch auf dem Plan. Dass es eine echte SPD überhaupt noch gibt! Warum gucken die vielen, die sich für Linkspopulismus interessieren, da nicht genauer hin?
Wann und wo bekam die SPD letztmals 35%?!
Wie wäre in der alten SPD-Stadt Berlin der hiesige, stinklangweilige, bieder-rechts geführte Wahlkampf aufgemischt worden, gäbe es hier eine echt sozialdemokratische Kandidatin. Einst bekam Willy Brandt in West-Berlin 62% der Stimmen. Seit 3 Wahlen wissen die Berliner SPD-Wähler nicht mehr, wohin mit ihrer Stimme. Für blau sind sie viel zu schlau!
Sahra und ihr BSW befinden sich auf rechten Abwegen. Wie auch der rechte SPD-Krach als mickernder Nachfolger der „Dr.“ Giffey, die beide fest daran glauben, ihre Deutsche Wohnen- und Vonovia-Bonzen vor dem gefährlichen Sozialismus der Mieter retten zu müssen. In der Mieterstadt Berlin…
Doch Manuela Scheswig in MeckPomm kämpft für den Sozialstaat der kleinen Leute in dieser Zeit der Kriegsvorbereitung gegen den Neoliberalismus und gegen die Korruption der Eliten. Sogar die Mehrheit der blau wählenden Arbeiter in MeckPomm wollen Scheswig als Regierungschefin, weil sie wissen, dass sie auf ihrer Seite steht.
Die Bundesvorstände ALLER Parteien – ob SPD, AfD oder BSW – gucken sehr peinlich berührt weg und tun so, als ob sie MeckPomm nicht sehen. Der CDU droht sogar das Scheitern an der 5%-Hürde: Das wäre der 2. Knüller, wenn das Volk von Mecklenburg-Vorpommern mit den Bläckrocker-Millionären-Räubern auf diese Weise endlich abrechnet. Moin!
Moin, Moin!
Leider, leider … eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!
Frage auch, ist Manuela überhaupt eine Schwalbe, oder doch nur eine Kuckuckin?
Dennoch: wünsche ihr alles Gute! Bei den wahrscheinlich neuen alten Koalitionspartnern ein Muß!
Wenn die Schwerdtner jetzt tatsächlich ein substanzloses „Sch… BSW“ ins Mikro tönt, muss Wagenknecht einen Nerv getroffen haben.
Die Antworten passen nicht:
1. Das einzige Thema für eine Zusammenarbeit: Gegen Kriegstreiberei.
2. Von mir aus auch Hieroglyphen.
3. BSW könnte gross werden, bleibt aber eine Randerscheinung die bald wieder verschwinden wird.
Da mein Telefon. Mir technisch die Teilnahme an der Umfrage verwehrt hat, ich aber genaueie du geantwortet hatte schließe ich ich dir an.
Gegen Krieg ist jede Koalition richtig.
Wenn ich die Sprache meines Gegenüber spreche, bin I h mir nicht zu fein, sie zu be nutzen
Wagenknecht ist kein Machtmensch. Sie kann nicht fuehren, vor allem weil sie keine politische Idee hat. Es braucht die EINE Idee, hinter der sich eine politische Bewegung versammelt kann.
Es braucht keinen Flohzirkus der Selbstdarsteller.
Das BSW ist die einzige Partei , die sich ohne Wenn und Aber für Frieden durch Verhandlungen einsetzt und gegen Aufrüstung und Wehrpflicht ist.
Ohne Frieden ist alles nichts.